Pangessen

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Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Hierarchie

Regional > Litauen > Pangessen

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Pangessen

Einleitung[Bearbeiten]

Pangessen, 1267 Panyen, "in der moorigen Pange", Jessen Pahn, 1785 auch Pahnjessen, Pahnjassen, Pahnjesten und Pahn Jessen, Kreis Memel, Ostpreußen


Name[Bearbeiten]

Der Name bezieht sich auf die Lage am Moosbruch.

  • prußisch "pannean" = Moosbruch


Politische Einteilung[Bearbeiten]

1940 ist Pangessen ein Dorf in der Gemeinde Drucken.


Kirchliche Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Pangessen gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche[Bearbeiten]

Pangessen gehörte 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.


Standesamt[Bearbeiten]

Pangessen gehörte 1888 und 1907 zum Standesamt Prökuls.


Bewohner[Bearbeiten]


Geschichte[Bearbeiten]

1711[Bearbeiten]

  • Laßen: Andull, Griegell
  • Wybrantzen: Willem Andulleith - 12. 8br 1710 (Anm.: Sterbedatum); Martin Damreis - 18. 8br 1710 (Anm.: Sterbedatum)[5]

1922[Bearbeiten]

Laut Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922

  • Frau Katharine Schmidt, 88 ha


Verschiedenes[Bearbeiten]

Karten[Bearbeiten]

Pahnjesten auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe oben links Pahnjassen auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Pangessen im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Pangessen im Messtischblatt 0493 Prökuls (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis[Bearbeiten]

GOV-Kennung PANSENKO05PM
Name
  • Pangessen Quelle (${p.language})
  • Pangesai Quelle Seite 1087 (${p.language})
  • Pagesai (Pongesai) (1939-03-22) Quelle (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
Karte
   

TK25: 0493

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Drucken, Drukiai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Prökuls I (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.158/159

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.158/159

Pangessen, Pangesai, Pangesai (Pongesai) (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen[Bearbeiten]

  1. Taufbuch Prökuls
  2. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  5. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen