Stragna: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 17. April 2012, 21:00 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland

Regional > Litauen > Stragna

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Stragna

Gut Stragna 2011 fotografiert von Jens Schütt


Einleitung

Stragna, Kreis Memel, Ostpreußen


Name

Andere Namen und Schreibweisen

Namensdeutung

Der Name beschreibt morastiges Gelände.

  • kurisch-lettisch "stragna" = Sumpf in dem man versinkt[3]


Allgemeine Information

Angrenzende Orte

An das cöllm. Guth Andres Stragna angrenzende Orte
Im Osten: Grigal Tallutten
Im Süden: Peter Masaiten
Im Westen: Matz Tautrum
Im Norden: Gerge Budwethen

Quelle:[4]


Politische Einteilung

1940 ist Stragna eine Gemeinde mit dem Gut Stragna und den Dörfern Dräszen, Gröszen, Stragna, Szaggern und Szaukeln.


Kirchliche Zugehörigkeit

Grabstein von Jakub Kirwa, 2009 (Der Name Kirwa weist auf einen heidnischen Oberpriester, später Schulze)

Evangelische Kirche

Stragna gehörte 1888 und 1912 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche

Stragna gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.

Standesamt

Stragna gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Prökuls. Wann die Zugehörigkeit wechselte ist noch nicht bestimmt.


Bewohner

Stragen auf der Carte des terres devant le Curis H [affe] [de] cote du Memmel, ca. 1670, 1:55 000, Sign. N 11999/50
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • 1719: Das cöllm. Guth Andres Stragna im Prökulschen Creyse, Mümmelschen Ambtes, dem Wildnißbereiter Herrn Christian Gabriel Mülich gehörig.Quelle:[5]
  • 1719: Stragna Andres, ein cöllm. Guth in dem Prökulschen Creyse gelegen, gehört dem Herrn Wildnüsbereither Christian Gabriel Mülich. Quelle:[6]
  • Otto Felgendrew, Wildnißbereiter, erhält 3 Hufen 15 Morgen zu Andres Stragna, welche er bereits eine Zeitlang inne hat, zu kölmischen Rechten 1663.[7]

Das bestätigt der Text auf der Karte: "Auff diese Seite der Aglon hatt H. Otto Felgendrei von den 12 Huben der Strager 4 einhalb Huben an sich gebracht, wohnet selbst hier".


Geschichte

1711

  • Laßen: Christoff, Annußies, Martin Tambur, Brusies Glaseith
  • Wybrantzen: Michesl Glaseith - ein Wirth, (Anm.: d.h. er stand damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)
  • Enrollierte: Christoff - ein Wirth, Annußies, Martin Tambur - ein Wirth, (Anm.: d.h. die Wirthe standen damit hierfür nicht mehr zur Verfügung)

(Quelle: [8]

Friedhof

Stragna
Auszug aus dem Meßtischbaltt: Friedhof Stragna, (c) Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Stragna
Stragna



Verschiedenes

Karten

Stragna auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Siehe ganz oben auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Stragna im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Gut Stragna, Stragna und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz


Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Stragna aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv
Gut Stragna und Stragna in den Messtischblättern 0493 Prökuls und 0494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis

GOV-Kennung STRGNAKO05QN
Name
  • Stragna Quelle (${p.language})
  • Stragnai (1923) Quelle Seite 1088 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2619547
  • geonames:594223
Karte
   

TK25: 0494

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Stragna, Stragnai ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle

Memel, Memel (Hlste. Dreifaltigkeit), Klaipėda (1907) ( Pfarrei) Quelle S.160/161

Prökuls I (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.160/161

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen

  1. Taufbuch Prökuls
  2. Carte des terres devant le Curis H [affe] [de] cote du Memmel, ca. 1670, 1:55 000, Sign. N 11999/50, © Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  3. Peteraitis, Vilius: Vilius: Mažosios Lietuvos ir Tvankstos Vietovardžiai, Ju kilme ir reikšme, Vilnius 1997, S. 372
  4. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  5. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Hubenzahl 1719, Buch Nr. 3, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  6. Generalhufenschoß 1719-1766, Schulzenamt Memel, Special Protocoll 1719, Buch Nr. 2, Staatliches Archivlager, Göttingen, 1962
  7. Sembritzki, Johannes, Geschichte des Kreises Memel, Memel 1918
  8. Janczik, Bruno und Naunheim, Fritz: Dragoner, Wibranzen und Enrollierte aus der Zeit der großen Pest, Berichte und Tabellen der Ämter 1711, II. Die nördlichen Ämter in Altpreußische Geschlechterkunde, Neue Folge, 38. Jahrgang, Band 20, 1990, Hamburg, Verein für Familienforschung in Ost- und Westpreußen