Lasdehnen (Kr.Tilsit): Unterschied zwischen den Versionen

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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 08:56 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Disambiguation notice Lasdehnen ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Lasdehnen (Begriffsklärung).
Wappen von Pogegen

L a s d e h n e n

Bauerndorf an der Alten Memel
Kreis Tilsit, 1922 - 1938 Kreis Pogegen, Ostpreußen
_____________________________________________________

Feldweg von Norden nach Lasdehnen, Kreis Tilsit, 1922-1938 Kreis Pogegen


Hierarchie


2019 ©KestucioZ.Fotografija


Einleitung[Bearbeiten]

Blick vom Friedhof aus auf die Alte Memel bei Lasdehnen

Lasdehnen (Kr.Tilsit), bis 1920 Kreis Tilsit, Ostpreußen; (1920-1939) Kreis Pogegen; (1939-1945) Kreis Tilsit-Ragnit


Name[Bearbeiten]

Andere Namen und Schreibweisen[Bearbeiten]

Namensdeutung[Bearbeiten]

Der Name weist auf den Bewuchs mit Haselsträuchern. Die Schreibweise deutet auf zemaitische Einwohner.

  • prußisch "lagzde, laxde, laxte" = Haselnussstrauch
  • litauisch "lazdynas" = Haselnussstrauch
  • lettisch "lagsda" = Haselnussstrauch


Allgemeine Information[Bearbeiten]

  • 1785 melirtes Dorf an der Memel und Ruß, 54 Feuerstellen[4]
  • Viele verstreute große Höfe, 11 km nördlich von Tilsit, 1939: 277 Einwohner[5]
  • Auf dem Urmesstischblatt von 1861 sind folgende Ortsteile von Lasdehnen (Kr.Tilsit) eingezeichnet[6]:


Politische Einteilung[Bearbeiten]

1785: Landrätlicher Kreis Insterburg, Justizkreis Memel, Amtsbezirk Winge[9]
Nach 1818 kommt Kutzen zu Lasdehnen (Kr.Tilsit).[10]
1.1.1836: das Kirchspiel Plaschken kommt zum Kreis Tilsit[11]
1.5.1939: Name der neuen Gemeinde: Lasdehnen (Kr.Tilsit):
Die neue Gemeinde ist gebildet worden aus den bisherigen Landgemeinden: Lasdehnen (Kr.Tilsit) und Suitkaten und dem dem Gut Perwallkischken[12]

1.10.1939: Lasdehnen (Kr.Tilsit) kommt zum Kreis Tilsit-Ragnit [13]


Kirchliche Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Lasdehnen (Kr.Tilsit) gehörte 1912 teils zum Kirchspiel Plaschken, teils zum Kirchspiel Tilsit Land, letzteres nach Abtrennung des Memellandes 1933 zum Kirchspiel Pogegen.

Katholische Kirche[Bearbeiten]

Lasdehnen (Kr.Tilsit) gehörte zur Katholischen Kirche Tilsit (Maria Himmelfahrt) [14]


Friedhof[Bearbeiten]

Lasdehnen (Kr.Tilsit) hat vier alte Friedhöfe.

Lage[Bearbeiten]

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Lage der Friedhöfe in Lasdehnen im Messtischblatt


Fotos[Bearbeiten]

Der Friedhof Nr. 4 liegt gegenüber von Peleniai (Pellehnen) zwischen den beiden Armen der Sennemunė (Alte Memel). Die Bilder wurden freundlicherweise von Annelie Stöllger zur Verfügung gestellt. Stand Oktober 2011


Diese Fotos wurden im November 2020 von Kestutis Zdanevicius gemacht und freundlicherweise von ihm zur Verfügung gestellt.


Standesamt[Bearbeiten]

Lasdehnen (Kr.Tilsit) gehörte 1888 zum Standesamt Winge.


Bewohner[Bearbeiten]

Ortsfamilienbuch Memelland[Bearbeiten]

Folgende Familien bzw. Personen lebten in Lasdehnen (Kr.Tilsit) oder stehen mit diesem Ort in Verbindung: Bewohner



Geschichte[Bearbeiten]

Laut [15]
1922

  • Alfred Buddruß, 77 ha


Verschiedenes[Bearbeiten]

Karten[Bearbeiten]

Lasdehnen auf der Schroetterkarte Blatt 12, (1796-1802), Maßstab 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Siehe nordwestlich von Winge auf der Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160000


Übersicht: Lasdehnen im Preußischen Urmesstischblatt 1861 Nr. 64
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lasdehnen (Selugallen) im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lasdehnen (Usch Oggern) im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lasdehnen (Usch Dubbern) im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lasdehnen (Wirwinge) im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Erbfr. Lasdehnen im Preußischen Urmesstischblatt Nr. 64, 1861
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Lasdehnen im Messtischblatt 0896 Rucken (1914-37) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie
Skizze aus der Gemeindeseelenliste von Lasdehnen (Kr.Tilsit) aus den 50er Jahren, (c) Bundesarchiv


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis[Bearbeiten]

GOV-Kennung LASNENKO05VD
Name
  • Lasdehnen Quelle (${p.language})
  • Lasdehnen-Plaschken (1898)
  • Lazdėnai (1923) Quelle Seite 1092 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz (- 1945)
  • Dorf (1945 -)
Einwohner
w-Nummer
  • 66133
externe Kennung
  • nima:-2616151
  • geonames:597598
Karte
   

TK25: 0896

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Lasdehnen, Lazdėnai (- 1945) ( LandgemeindeGemeindeLandgemeinde) Quelle

Plaschken (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.294/295

Tilsit (Maria Himmelfahrt), Tilsit (1907) ( Pfarrei) Quelle S.294/295

Stoniškiai, Stoniškių seniūnija (2000 -) ( Gemeindebezirk) Quelle

Lasdehnen bei Plaschken (1888) ( Landgemeinde)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen[Bearbeiten]

  1. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  2. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  3. Amtsblatt des Memelgebietes vom 29.12.1923
  4. Jenny Kopp, Geschichte des Landkreises Tilsit, Buchdruckerei Pawlowski, Tilsit 1918,
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Urmesstischblatt von 1861
  7. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  8. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  9. Jenny Kopp, Geschichte des Landkreises Tilsit, Buchdruckerei Pawlowski, Tilsit 1918,
  10. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  11. Hubatsch, Walther: Grundriß der deutschen Verwaltungsgeschichte 1815-1945, Band 1: Ost- und Westpreußen, Marburg/Lahn 1975
  12. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  13. Amtsblatt des Regierungspräsidenten in Gumbinnen, 2.9.1939
  14. Handbuch über die katholischen Kirchenbücher in der Ostdeutschen Kirchenprovinz östlich der Oder und Neiße und dem Bistum Danzig
  15. Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch für die Provinz Ostpreußen mit Anhang Memelland, 4. Auflage, Leipzig 1922