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* Bochum, Castrop, Lünen, Hamm, Unna, Kamen, Altena (Hoh- oder Gohgreve), Iserlohn, Breckerfeld (Hoh- oder Gohgreve), Valbert, Lüdenscheid (Hoh- oder Gohgreve), Hersehede (kombiniert mit Valbert) und Hülschede, Meinertshagen (kombiniert mit Valbert), Runsal (kombiniert mit Breckerfeld), Neuenrade, Plettenberg, Schwerte, Wetter, Schwelm (Hoh- oder Gohgreve), Hagen, Hoerde, Hattingen, | * Bochum, Castrop, Lünen, Hamm, Unna, Kamen, Altena (Hoh- oder Gohgreve), Iserlohn, Breckerfeld (Hoh- oder Gohgreve), Valbert, Lüdenscheid (Hoh- oder Gohgreve), Hersehede (kombiniert mit Valbert) und Hülschede, Meinertshagen (kombiniert mit Valbert), Runsal (kombiniert mit Breckerfeld), Neuenrade, Plettenberg, Schwerte, Wetter, Schwelm (Hoh- oder Gohgreve), Hagen, Hoerde, Hattingen, | ||
* dazu Soest und Lippstadt (der "Samptrichter"). | * dazu Soest und Lippstadt (der "Samptrichter"). |
Version vom 28. Oktober 2009, 10:53 Uhr
Organisation der Rechtsprechung:
Die Richterämter in der Grafschaft Mark waren in:
- Bochum, Castrop, Lünen, Hamm, Unna, Kamen, Altena (Hoh- oder Gohgreve), Iserlohn, Breckerfeld (Hoh- oder Gohgreve), Valbert, Lüdenscheid (Hoh- oder Gohgreve), Hersehede (kombiniert mit Valbert) und Hülschede, Meinertshagen (kombiniert mit Valbert), Runsal (kombiniert mit Breckerfeld), Neuenrade, Plettenberg, Schwerte, Wetter, Schwelm (Hoh- oder Gohgreve), Hagen, Hoerde, Hattingen,
- dazu Soest und Lippstadt (der "Samptrichter").
Die Gerichtsbezirke decken sich an sich in ihrem Umfange weder mit den Amtsbezirken noch den Rentmeistereien, sondern stellen eine neben diesen selbständige Einteilung des Landes zu Zwecken der Gerichtsbarkeit dar.
Auf dem Lande gab es keine Patrimonialgerichtsbarkeit außer den Jurisdiktionen. Diese Bezirke waren waren von der landesherrlichen Zivil- und Kriminalgerichtsbarkeit eximiert und als Lehen vergeben.