Rastenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 17. Februar 2010, 07:41 Uhr
Allgemeine Informationen
Rastenburg liegt im prußischen Stammesgebiet Barta, das vom Ritterorden von Heilsberg aus erobert wurde. 1245 Rößel.
1399 wurde der Ort erstmals als Rastekaym erwähnt. (1399)
Der Name bedeutet frei übersetz: Pfahlbau-Dorf im Moosbruch.
- prußisch "raistan" = Moosbruch
- "rast" = Pfahl
- "caymis, kaimas" = Dorf, Ort
In der Nähe von Rastenburg liegen der Wallfahrtsort Heilige Linde sowie Hitlers Wolfsschanze.
Einwohner:
1939. 17.247
politische Einteilung/Zugehörigkeit.
Kirchen
kirchliche Zugehörigkeit
Kirchhöfe/Friedhöfe
Geschichte
- In der Umgebung von Rastenburg gab es etliche prußische Burgen und Wehranlagen (u. a. Unter-Plehnen, Prömbock, Barten, Rastenburgsfelde).
1329 wurde über der Guber ein Ordenshaus angelegt, das zusammen mit der zugehörigen Siedlung 1344 von Litauern zerstört wurde. Die wieder aufgebaute Siedlung erhielt 1357 die Handfeste von Henning Schindekopf. Der Remter des Ordenshauses wurde nach dem Vorbild der Marienburg ausgemalt. Besonders der Kamin galt als Sehenswürdigkeit. Aus den roten Dächern der Stadt soll die Redensart "Er glüht wie ein Rastenburger" hervorgegangen sein.
1757 Die Russen fallen im Sommer (im Siebenjährigen Krieg) unter Graf Fermor und Feldmarschall Graf Apraxin in Ostpreußen ein. Zarin Elisabeth I. erklärt durch Patent vom 31. Dezember 1757 Ostpreußen als russisches Eigentum.
1758 Jan. Eine russische Armee unter Graf Fermor besetzt kampflos das ungeschützte Ostpreußen.
1762 Nach dem Tod der Zarin Elisabeth (5.1.1762) kommt es unter ihrem Nachfolger, Zar Peter III., zum Frieden mit Preußen (5.5.1762 Vertrag von St. Petersburg). Russland gibt ohne Entschädigung die besetzten bzw. bereits annektierten Gebiete Ostpreußen, Hinterpommern und Neumark zurück. Die Russen ziehen ab, Rastenburg wird wieder preußisch.
Archive, Bibliotheken
Genealogische und historische Quellen
Kirchenbücher
Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges
Persönlichkeiten
Auszug aus: Hans-Wolfgang Quassowski, Die von den Russen 1758-1762 in Ost- und Westpreußen angestellten Beamten. In: Familiengeschichtliche Blätter, 20. Jg., Heft 4 1922. (Daten nach dem russischen und gregorianischen Kalender).
Brockmann, invalider Wachtmeister. zum Visitator in Rastenburg 7./18.5.1759.
Gutt, Invalide, zum Mühlenausreiter in Rastenburg 17./28.12.1759.
Hippel, Dr. med. zum Vicebürgermeister in Rastenburg 28.6./9.7.1759.
Hirsch, Johan Jakob, Student theol., zum Präzentor-Adjunkt in Ballethen 16./27.6.1761. [Hirsch stammt aus Rastenburg].
Jonas, Johann, zum Stadtkämmerer in Rastenburg 29.9./10.10.1759.
Lettau, Gottfried, Kreisausreiter in Rastenburg, zum Polizeiausreiter in Barten 10./21.11.1761.
Ohm, Dr., Kreisphysikus, zum Bürgermeister in Rastenburg 11./22.6.1759.
Reishoff, Jakob, Mühlenausreiter in Rastenburg, zum Akzisevisitator daselbst, 17./28.12.1759.
Süß, Johann Gottfried, Stadtwachtmeister in Barten, zum Amts-Polizeireiter in Rastenburg, Lager an der Weichsel 5.6.1758.
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- Arno Holz, * Rastenburg (Ostpr.) 26.4.1863, + Berlin 26.10.1929, Apothekerssohn, Dichter, Theoretiker des deutschen Naturalismus., Redakteur und freier Schriftsteller in Niederschönhausen bei Berlin; Erster Schriftleiter der neugegründeten "Freien Bühne", der späteren "Neuen Rundschau".
- Hans Georg Podehl, Dichter und Maler
Vereine
Zufallsfunde
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
GOV-Kennung | RASURGKO04QB | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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externe Kennung |
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Karte |
TK25: 1994 |
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Zugehörigkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Übergeordnete Objekte |
Powiat kętrzyński (1999 -) ( Landkreis) Quelle Powiat kętrzyński (1945 - 1975) ( Landkreis) Quelle Kętrzyn ( Stadtgemeinde PL) Rastenburg ( Stadt) |
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Untergeordnete Objekte |
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