Benutzer:Janik/Meine Spielwiese: Unterschied zwischen den Versionen

aus wiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 9: Zeile 9:


So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha. [http://www.langenhorn-archiv.de/strassenamen/ka.html]
So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha. [http://www.langenhorn-archiv.de/strassenamen/ka.html]
==Haus Rauendahl (Hattingen)==
Die '''Burg Rauendahl''' auch ''Ruwendahl'' genannt ist eine [[Burgstall|abgegangene Burg]],die gegenüber von [[Haus Kliff]] auf der rechten Seite der [[Ruhr]] bei [[Hattingen-Welper]] lag. Heute dürfte sich diese Stelle auf dem Gelände der [[Henrichshütte]] in [[Hattingen]] befinden.
Die [[Niederungsburg]] war ein Stützpunkt des [[Erzbistum Köln|Erzbischofs von Köln]] und [[Herzogtum Westfalen|Herzogs von Westfalen]]. Sie gehörte angeblich einem Hardenberger, der die Gegend als [[Raubritter]] unsicher machte. Jedenfalls zerstörte [[Graf]] [[Eberhard I. von der Mark]] die Burg im Jahre 1287.
Bei niedrigem Wasserstand der [[Ruhr]] sind noch Mauerreste und Stufen einer Treppe zu erkennen, die vermutlich zu der Burganlage zählen. 1803 wurden beim Bau einer [[Kohlenniederlage]] Urnen, Gerätschaften und Eisenteile von Waffen und Pferdegeschirren gefunden, die von Dr. [[Carl Arnold Kortum]] untersucht und beschrieben wurden.
==Weblinks==
* [http://www.bochum.de/C125708500379A31/vwContentByKey/W27DXHAH801BOLDDE Beschreibung einer neuentdeckten alten germanischen Grabstätte]

Version vom 12. Mai 2010, 12:04 Uhr


Haus Kreuzfurth

Die Familie Spaen besaß über 300 Jahre lang (seit 1438) das Haus Kreuzfurth zur Lehen. 1748 verkaufsanzeige im Duisburger Intelligenz-Zettel Nr. IV. [1]

So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha. [2]

Haus Rauendahl (Hattingen)

Die Burg Rauendahl auch Ruwendahl genannt ist eine abgegangene Burg,die gegenüber von Haus Kliff auf der rechten Seite der Ruhr bei Hattingen-Welper lag. Heute dürfte sich diese Stelle auf dem Gelände der Henrichshütte in Hattingen befinden.

Die Niederungsburg war ein Stützpunkt des Erzbischofs von Köln und Herzogs von Westfalen. Sie gehörte angeblich einem Hardenberger, der die Gegend als Raubritter unsicher machte. Jedenfalls zerstörte Graf Eberhard I. von der Mark die Burg im Jahre 1287.

Bei niedrigem Wasserstand der Ruhr sind noch Mauerreste und Stufen einer Treppe zu erkennen, die vermutlich zu der Burganlage zählen. 1803 wurden beim Bau einer Kohlenniederlage Urnen, Gerätschaften und Eisenteile von Waffen und Pferdegeschirren gefunden, die von Dr. Carl Arnold Kortum untersucht und beschrieben wurden.

Weblinks