Benutzer:Janik/Meine Spielwiese: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Johann Heinrich Joseph Niesert''', (* 27. November 1766 Münster; + 14. Juni 1841 Velen) war ein deutscher katholischer Theologe, Historiker, Numismatiker und Archäologe


===Leben===


Er wurde als ältestes Kind des Kupferschmiedes Bernhard Joseph Niesert geboren und, nachdem er seine Examina mit Auszeichnung bestanden hatte, am 20. September 1790 zum katholischen Priester geweiht. 1791 trat er eine Stelle als Kaplan in [[Drensteinfurt]] an.
== Wochenzeitschriften ==
Am 19. Januar 1796 nahm er die Stelle eines Hofmeisters und Erziehers beim Freiherrn Paul Joseph von Landsberg-Velen auf Velen an. Nach großen persönlichen Schwierigkeiten mit seinem Dienstherren setzte er sich, als es im Jahre 1804 um die Neubesetzung der Pfarrstelle in Velen ging, durch.


Niesert wird zu jener Zeit von seinem ehemaligen Kaplan Weidlich als herrschsüchtig und rechthaberisch bezeichnet, der ständig „Ärger und Krakel“ mit seiner Gemeinde gehabt habe, aber keinen persönlichen Umgang pflegte.  
Halb/Amtliche Zeitungen mit redaktioneller Bearbeitung, Anzeigen, Preislisten für Getreide u.s.w. aber auch familiengeschichtliche Eintragungen: Trauungen (H), Taufen (T) und Begräbnisse (B).
Sehr bald kam es zum Zerwürfnis zwischen der Gemeinde und dem neuen Pfarrer: Niesert hätte ohne Zustimmung der Gemeinde die alten Kirchenglocken zerschlagen lassen und neue bestellt. Die größte der neuen Glocken erhielt eine Umschrift: ''... als Joseph Niesert Pastor in Velen war''. Die Kosten von 2200 Talern brachte er dadurch auf, dass er den kirchlichen Wald an einen Holzhändler verkaufte. Es kam zum Rechtsstreit zwischen Pfarrer und Gemeinde, der erst nach Jahren beigelegt werden konnte.


Nach Kaplan Weidlich schloss sich Niesert vor seiner Gemeinde durch seinen „Küchendrachen“ ab. So blieb ihm Zeit für seine eigentliche Leidenschaft: dem Sammeln von Büchern, Urkunden, Manuskripten und anderen Altertümern. Aber er bearbeitete das gesammelte Gut wissenschafflich und machte es somit der Öffentlichkeit zugänglich.  
* ''Bergische wöchentliche Nachrichten Düsseldorf'' [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/structure/510622 1802] T und B. Düsseldorf Oktober - Dezember 1802: [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395740], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395760], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395766], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395772], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395780], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395792], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395802], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395812], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395824], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395834], [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/395842]
Neben seiner Pfarrerstelle und Hofmeisterstelle in Velen war er als Benefiziat des aufgehobenen Domstiftes Paderborn und Vikar von St. Aegidus in Münster in seinen Einnahmen abgesichert. Er war Mitglied inder Gesellschaft ''Pro excolendo jure patrio'' zu [[Groningen]] und besonders aktiv in der [[Gesellschaft für Geschichte und Atertumskunde Westfalens]]. Auch archäologische Fragen gehörten zu seinen Interessen.


Am 20. Mai 1841 richtete Joseph Niesert sein Testament auf. In diesem vermachte Niesert sämtliche von ihm kopierten Urkunden über die Herrschaft Gemen und Raesfeld dem Grafen Landsberg. Von seinem literarischen Kunstnachlass sollte ein vollständiger und instruktiver Katalog gedruckt und der Nachlass versteigert werden.
Joseph Niesert hinterließ laut Katalog: 16.366 Bände Bücher; 322 Handschriften; 600 Urkunden und Urkundenkonvolute; 8.432 Münzen, davon viele in Gold und Silber, davon 43 Silbermünzen aus der Zeit Kaiser Antonius Pius‘ (138—161),  400 Holzschnitte; 800 Kupferstiche; 32 römische und germanische Heiligtümer, 450 Siegel,  1261 Siegelabgüsse; 450 Abgüsse vom gelehrten Siegel; 500 unsortierte Siegelabgüsse; 5.000 Wappen; 2.300 Abgüsse von antiken Gemmen; zwei Schränke mit einer Muschelsammlung; zwei Schränke mit einer Mineraliensammlung sowie ein Herbarium. 


Von seiner Büchersammlung stehen heute etwa 50 Inkunabeln in der Bodleian Library in Oxford [http://www.bodley.ox.ac.uk/dept/scwmss/rarebooks/incunabula.html] in der British Library London [http://www.bl.uk/catalogues/bookbindings/Results.aspx?SearchType=AlphabeticSearch&ListType=Bookbinder&Value=1953] und der Royal Library Albert I Brüssel [http://opac.kbr.be/scripts/mgwms32.dll?P1=1_JAN&P2=1&P4=&P0=EKBR&P3=R_HERK&P5=20&P6=Niesert&Start+opzoeking=START], in einer weiteren Bibliothek in Brüssel [http://www.cicweb.be/de/manuscrit.php?id=1733&idi=10], weitere befinden sich in der Universitätsbibliothek Münster (28 aus der "Bibliotheca Paulina" und weitere aus der Collectio Erhard). Bücher aus seiner Sammlung tauchen noch heute auf dem Kunstmarkt auf.
==Ludgerstal==


===Werke===
Pfarrgemeinde St. Nicolaus. Bis 1863 zu Hultschin.
Mit seiner großartigen Bibliothek und seinen Sammlungen konnte er bei seinen wissenschaftlichen Arbeiten natürlich aus dem vollen schöpfen. Er veröffentlichte während seines Lebens eine große Anzahl von Aufsätzen und schrieb über dreißig Bücher. Es verwundert nicht, dass der Büchersammler sich auch mit der Geschichte des Buchdrucks beschäftigte. Aus seiner Münzsammlung entstanden seine "Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster von der ältesten Zeit bis zur Verweltlichung desselben", Coesfeld 1838. Auf den ersten Seiten des Buches listet er alle die Bücher zur Münzkunde auf, die sich zum Zeitpunkt der Drucklegung in seinen Besitz befanden.


*Robert Simson: Mathias Reder (Übers.), J. H. Joseph Niesert (hrsg.): ''Die sechs ersten Bücher, nebst dem eilften und zwölften der Elemente des Euclids. Mit Verbesserung der Fehler, wodurch Theon und Andere diese Bücher entstellt haben und den Elementen der ebenen und sphärischen Trigonometrie'', Band 2. ''Kritische Anmerkungen und Zusätze, sowohl über die Abweichungen dieser Auflage vom griechischen Texte und deren Ursachen, als auch über einige besondere Elemente der ebenen und sphärischen Trigonometrie'', 1806
Kirchenbücher:
*''Selectae quaedam propositiones geometricae methodo analytica veterun solutae'', 1812
*''Das Recht des Hofes zu Loen: ein verbesserter Abdruck aus einer authentischen Abschrift mit erklärenden Anmerkungen und einer Einleitung über die hofhörigen Verhältnisse ; ein Beitrag zur Geschichte des westfälischen Bauernhofes'', 1818
*''Beiträge zu einem Münsterischen Urkundenbuche aus vaterländischen Archiven'', Abt. 1, Münster 1823[http://books.google.de/books?id=LhQFAAAAYAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&source=gbs_navlinks_s]
*''Beiträge zu einem Münsterischen Urkundenbuche aus vaterländischen Archiven'', Abt. 2, Münster 1823[http://books.google.de/books?id=LhQFAAAAYAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&source=gbs_navlinks_s]
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 1: Urkunden zur Geschichte der Münsterischen Wiedertaufer'', Coesfeld 1826[http://books.google.de/books?id=JjACAAAAcAAJ&source=gbs_navlinks_s]
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 2: Coesfeld 1827[http://books.google.de/books?id=JzACAAAAcAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 3: Urkunden über Städtegründung, Stadtrechte, das Gildewesen und die Hanse: Mit einem Siegelabdruck, Coesfeld 1829
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 4: ''1. Urkunden über Synodal und Archidiakonal-Gegenstände. 2. über mehrere Stifte aus dem XII. Jahrh. 3. über Vogteien mehrerer Stifte. 4. über die Vogtei des Stiftes Borchost. 5. über die Vogtei des Stiftes Breden'', Coesfeld 1832[http://books.google.de/books?id=5zACAAAAcAAJ&dq=inauthor:%22Niesert%22&lr=&as_brr=0&source=gbs_navlinks_s]
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 6: Coesfeld 1835[http://books.google.de/books?id=KsMGAAAAYAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
*''Münsterische Urkundensammlung'', Band 7: Coesfeld 1837[http://books.google.de/books?id=ZwcBAAAAcAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
*''Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster: von der ältesten Zeit bis zur Verweltlichung desselben : mit historischen und kritischen Bemerkungen'', Band 1: Coesfeld 1838 [http://books.google.de/books?id=Yz8VAAAAQAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
*''Nachträge, Ergänzungen und Berichtigungen zu der ersten Abtheilung der Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster'', 1840
*''Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster von der ältesten Zeit bis zur Verweltlichung desselben … mit historischen und kritischen Bemerkungen. 2. und letzte Abth.'', 1841


*''Codex diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford'', Band 1, Coesfeld 1834, [http://books.google.de/books?id=6DACAAAAcAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
{| border=1
*''Codex diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford'', Band 2, Coesfeld 1835, [http://books.google.de/books?id=AwcBAAAAcAAJ&dq=inauthor:%22Joseph+Niesert%22&lr=&as_brr=1&source=gbs_navlinks_s]
|Signatur||Invent-Nr.:||Jahr||Orte||Link
*''Beiträge zur Buchdruckergeschichte Münsters: oder Verzeichniß der vom Jahr 1486 bis 1700 zu Münster gedruckten Bücher'', 1828
|-
*''Beiträge zur Buchdruckergeschichte Münsters: Fortgesezte Beiträge zur einer Buchdruckergeschichte Münsters'', 1834
|Taufen:
*''Literärische Nachricht über die erste zu Köln gedruckte niederdeutsche Bibel'', Coesfeld 1825, [http://books.google.de/books?id=MjM-AAAAYAAJ&dq=inauthor:%22Niesert%22&lr=&as_brr=0&source=gbs_navlinks_s]
|-
*''Beweis der Originalität der von Mentelin vor 1466 gedruckten Schrift des H. Augustinus De arte praedicundi'', 1825
|H-XII-3|| 112003 || 1863-1878 || Římskokatolická fara Ludgeřovice ||nicht online[http://www.archives.cz/zao/matriky/assets/todo.pdf]
*''Merkwürdiger Hexen-Process gegen den Kaufmann G. Köbbing zu Coesfeld im Jahre 1632 geführt, Vollständig aus den Original-Acten mitgetheilt und mit einer Vorrede', 1827
|-
*''Über die Gründung des Cistercienser Nonnen-Klosters Marienborn und Verlegung desselben nach Coesfeld: eine historische Untersuchung'' Coesfeld 1830
|Trauungen:
*''Nachträge, Ergänzungen und Berichtigugen zu der Ersten Abth. der Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster etc.'', 1840
|-
*''Catalogus ... bibliothecae pastoris Niesert ... quae ... vendetur'', 1842 (Exempl. Uni Oxford)
|H-XII-3 || 11203 || 1863-1878||Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice || nicht online [http://matriky.archives.cz/matriky_lite/VysledekBean.action?show=&_sourcePage=1r8rqKWMNg4pFSAyJdoJOmrxpXXng3T69ANfhWnsjtw%3D&rowPg=18]
|-
|H-XII-1|| 2644|| 1879-1915|| Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice ||online[http://matriky.archives.cz/matriky_lite/VysledekBean.action?show=&_sourcePage=uHxHcMSJPLkpFSAyJdoJOmrxpXXng3T69ANfhWnsjtw%3D&rowPg=16]  
|-
|Sterberegister:
|-
|H-XII-2|| 2645|| 1882-1891|| Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice ||online [http://matriky.archives.cz/matriky_lite/VysledekBean.action?show=&_sourcePage=-387ODQnddMpFSAyJdoJOmrxpXXng3T69ANfhWnsjtw%3D&rowPg=17]  
|-
|}


===Literatur===
Kubisch, Emil: ''Pfarrer Joseph Niesert in Velen/ein münsterländisches Gelehrtenleben der Spätromantik''. In: Westfälische Zeitschrift Nr. 117, S. 3—48.


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{{SORTIERUNG:Niesert, Johann Heinrich Joseph}}
Standesamt:
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Civilní matriční úřad Ludgeřovice
[['Kategorie:Theologe]]
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[['Kategorie:Archäologe]]
|Jahr||*/oo/+|| ||
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|}


{{Personendaten
== Haus Kreuzfurth ==
|NAME=Niesert, Johann Heinrich Joseph
Die Familie Spaen besaß über 300 Jahre lang (seit 1438) das Haus Kreuzfurth zur Lehen.
|ALTERNATIVNAMEN=Niesert, Joseph
*1748 verkaufsanzeige im Duisburger Intelligenz-Zettel Nr. IV. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/457838]
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker, Numismatiker, Theologe und Archäologe
*1749 verkauf von Mobiliar [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/458044]
|GEBURTSDATUM=27. November 1766  
*1754 verkauf oder verpachtung durch den Freiherren von Raesfeld. [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/462628]
|GEBURTSORT=Münster
So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha. [http://www.langenhorn-archiv.de/strassenamen/ka.html]
|STERBEDATUM=14. Juni 1841
 
|STERBEORT=Velen
 
}}
 
==Weblinks==
 
 
 
==Dorneburg==
 
*Betreffs Levi Gompertz [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/458296] und [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/458340] und [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/458409]
 
 
== OFB Herne ==
 
Beeinhaltete Daten:
 
Kirchenbücher Castrop-Rauxel
kath seit 1665
ev. seit 1676
Zivilstandsregister 1810-14
Freiheitsbuch seit 1711
Häuser- und Personenstatistik von Castrop 1787
Einwohnerverzeichnis 1849 -
 
Taufregister, 1766-1819, Batchnummer C970452
Taufregister, 1814, Batchnummer C970457
Taufregister, 1813-1814, Batchnummer C970456
Taufregister, 1815-1850, Batchnummer C970458
Taufregister, 1818-1835, Batchnummer C970481
Taufregister, 1819-1827, Batchnummer C970451
Taufregister, 1819-1847, Batchnummer C970453
Taufregister, 1848-1859, Batchnummer C970454
Taufregister, 1851-1874, Batchnummer C970459
Taufregister, 1860-1875, Batchnummer C970455
 
 
 
Heiratsregister, 1766-1819, Batchnummer M970452
Heiratsregister, 1813-1813, Batchnummer M970457
Heiratsregister, 1815-1850, Batchnummer M970458
Heiratsregister, 1818-1835, Batchnummer M970481
Heiratsregister, 1819-1827, Batchnummer M970451
Heiratsregister, 1819-1847, Batchnummer M970453
Heiratsregister, 1848-1859, Batchnummer M970454
Heiratsregister, 1851-1874, Batchnummer M970459
Heiratsregister, 1860-1885, Batchnummer M970455
 
 
Katholische Kirche Castrop-Rauxel:
Taufregister, 1815-1863, Batchnummer C970492
Taufregister, 1818-1834, Batchnummer J970491
Taufregister, 1818-1834, Batchnummer K970491
Taufregister, 1864-1874, Batchnummer J970493
Taufregister, 1864-1874, Batchnummer K970493
 
 
Heiratsregister, 1818-1834, Batchnummer M970491
Heiratsregister, 1815-1863, Batchnummer M970492
Heiratsregister, 1864-1873, Batchnummer M970493
 
 
Zivilstandsregister Castrop-Rauxel:
Geburtsregister, 1811-1812, Batchnummer C970471
Heiratsregister, 1811-1812, Batchnummer M970471
 
 
 
 
Herne:
Herne, Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1810-1813
Herne, Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1867
Herne, Evangelische: Sterbelisten 1871
Strünkede (Herne), Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1834
Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874
Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Evangelische: Konfirmation 1862-1872
Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Katholische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874
[Bearbeiten] Weitere historische Quellen
Märkisches Schatzbuch von 1486 (u.a. Herne)
Türkensteuerliste des Jahres 1598 (u.a. Herne)
Feuerstättenverzeichnis von 1664 (u.a. Herne)
 
Evangelische Kirche Herne :
Taufregister 1815-1834, Batchnummer C966871
Taufregister 1820-1871, Batchnummer C999231
Taufregister 1872-1875, Batchnummer C966877
Heiratsregister 1683-1842, Batchnummer M966873
Heiratsregister 1792-1842, Batchnummer M966875
Heiratsregister 1843-1871, Batchnummer M966878
Heiratsregister 1811-1814, Batchnummer M966879
 
Reformierte Kirche Strünkede:
Taufregister 1815-1834, Batchnummer C959301
 
Katholische Kirchen:
Taufregister 1862-1874, Batchnummer C966881
 
 
 
Wanne-Eickel
Evangelische Kirchengemeinde Crange 1678 ff.
Evangelische Kirche Eickel (Herne) :
Heiratsregister 1747-1809, 1815-1818, Batchnummer M971581
Heiratsregister 1819-1834, Batchnummer M971582
Heiratsregister 1835-1885, Batchnummer M971585
 
 
Taufregister 1747-1819, Batchnummer J971581
Taufregister 1747-1819, Batchnummer K971581
Taufregister 1819-1853, Batchnummer C971582
Taufregister 1854-1873, Batchnummer C971583
Taufregister 1874-1875, Batchnummer C971584
 
Eickel Martinsbuch 1769-1853
Liste der Feuerstätten des Amtes Bochum 1864 (Mittelamt Eickel Bickern, Crange).
Türkensteuerlisten 1542 um 1598.

Aktuelle Version vom 20. August 2010, 10:24 Uhr


Wochenzeitschriften[Bearbeiten]

Halb/Amtliche Zeitungen mit redaktioneller Bearbeitung, Anzeigen, Preislisten für Getreide u.s.w. aber auch familiengeschichtliche Eintragungen: Trauungen (H), Taufen (T) und Begräbnisse (B).


Ludgerstal[Bearbeiten]

Pfarrgemeinde St. Nicolaus. Bis 1863 zu Hultschin.

Kirchenbücher:

Signatur Invent-Nr.: Jahr Orte Link
Taufen:
H-XII-3 112003 1863-1878 Římskokatolická fara Ludgeřovice nicht online[12]
Trauungen:
H-XII-3 11203 1863-1878 Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice nicht online [13]
H-XII-1 2644 1879-1915 Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice online[14]
Sterberegister:
H-XII-2 2645 1882-1891 Ludgeřovice, Koblov, Markvartovice, Petřkovice online [15]


Standesamt: Civilní matriční úřad Ludgeřovice

Jahr */oo/+
1874 ST-XI-1/28 1745 nicht online
1875 ST-XI-2/29 1746 nicht online
1876 ST-XI-3/30 1747 nicht online
1877 ST-XI-4 1748 nicht online
1878 ST-XI-5 1749 nicht online
1879 ST-XI-6 1750 nicht online
1880 ST-XI-7 1751 nicht online
1881 ST-XI-8 1752 nicht online
1882 ST-XI-9 1753 nicht online
1883 ST-XI-10 1754 nicht online
1884 ST-XI-11 1755 nicht online
1885 ST-XI-12 1756 nicht online
1886 ST-XI-13 1757 nicht online
1887 ST-XI-14 1758 nicht online
1888 ST-XI-15 1759 nicht online
1889 ST-XI-16 1760 nicht online
1890 ST-XI-17 1761 nicht online
1891 ST-XI-18 1762 nicht online
1892 ST-XI-19 1763 nicht online
1893 ST-XI-20 1764 nicht online
1894 ST-XI-21 1765 nicht online
1895 ST-XI-22 1766 nicht online
1896 ST-XI-23 1767 nicht online
1897 ST-XI-24 1768 nicht online
1898 ST-XI-25 1769 nicht online
1899 ST-XI-26 1770 nicht online
1900 ST-XI-27 1771 nicht online
1901 ST-XI-82 9346 nicht online
1902 ST-XI-83 9347 nicht online
1903 ST-XI-84 9348 nicht online
1904 ST-XI-85 9349 nicht online
1905 ST-XI-86 9350 nicht online
1906 ST-XI-87 9351 nicht online
1907 ST-XI-88 9352 nicht online
1908 ST-XI-89 9353 nicht online
1909 ST-XI-160 11411 nicht online[16]
1934 ST-XI-161 11412-11414 nicht online

Haus Kreuzfurth[Bearbeiten]

Die Familie Spaen besaß über 300 Jahre lang (seit 1438) das Haus Kreuzfurth zur Lehen.

  • 1748 verkaufsanzeige im Duisburger Intelligenz-Zettel Nr. IV. [17]
  • 1749 verkauf von Mobiliar [18]
  • 1754 verkauf oder verpachtung durch den Freiherren von Raesfeld. [19]

So benannt nach dem Gut des Bauherrn Ernst Schulte- Hordelhoff Kreuzfurth der anliegenden Siedlung. An der alten Poststraße, die von Kleve nach Kranenburg führt, liegt dicht an der holländischen Grenze, versteckt hinter Tannen, das alte Rittergut Haus Kreuzfurth, umgeben von tiefen Wassergräben. Der Name Kreuzfurth, ehemals Cruisforth, dürfte nicht schwer zu deuten sein. Hier befand sich früher schwerer sumpfiger Boden, durch welchen eine tiefe Furth führte, an der man ein Kreuz, wie an anderen Orten Heiligenhäuschen, aufgestellt hatte. Haus Kreuzfurth gehörte zu den ältesten Mannlehen am Niederrhein, hatte eine Kornwassermühle mit vier Häusern. Es ist wiederholt abgebrannt, verfallen und wieder aufgebaut worden. Noch heute stößt man beim Graben auf meterdicke Fundamente. Auch wurden des öfteren Funde aus der römischen Zeit zutage gefördert, die ein längeres Verweilen der Römer an dieser Stelle vermuten lassen. Im Laufe der Jahrhunderte wechselten viele Besitzer. Im Oktober 1874 erwarb es der Ökonom und Gutsbesitzer Theodor Schulte- Hordelhoff, dessen Familie es noch bis zum Jahre 1957 bewirtschaftete. Danach wurde es an Franz Josef Linderoth verkauft. Die gesamte Fläche beträgt heute noch 75 ha. [20]


Weblinks[Bearbeiten]

Dorneburg[Bearbeiten]


OFB Herne[Bearbeiten]

Beeinhaltete Daten:

Kirchenbücher Castrop-Rauxel kath seit 1665 ev. seit 1676 Zivilstandsregister 1810-14 Freiheitsbuch seit 1711 Häuser- und Personenstatistik von Castrop 1787 Einwohnerverzeichnis 1849 -

Taufregister, 1766-1819, Batchnummer C970452 Taufregister, 1814, Batchnummer C970457 Taufregister, 1813-1814, Batchnummer C970456 Taufregister, 1815-1850, Batchnummer C970458 Taufregister, 1818-1835, Batchnummer C970481 Taufregister, 1819-1827, Batchnummer C970451 Taufregister, 1819-1847, Batchnummer C970453 Taufregister, 1848-1859, Batchnummer C970454 Taufregister, 1851-1874, Batchnummer C970459 Taufregister, 1860-1875, Batchnummer C970455


Heiratsregister, 1766-1819, Batchnummer M970452 Heiratsregister, 1813-1813, Batchnummer M970457 Heiratsregister, 1815-1850, Batchnummer M970458 Heiratsregister, 1818-1835, Batchnummer M970481 Heiratsregister, 1819-1827, Batchnummer M970451 Heiratsregister, 1819-1847, Batchnummer M970453 Heiratsregister, 1848-1859, Batchnummer M970454 Heiratsregister, 1851-1874, Batchnummer M970459 Heiratsregister, 1860-1885, Batchnummer M970455


Katholische Kirche Castrop-Rauxel: Taufregister, 1815-1863, Batchnummer C970492 Taufregister, 1818-1834, Batchnummer J970491 Taufregister, 1818-1834, Batchnummer K970491 Taufregister, 1864-1874, Batchnummer J970493 Taufregister, 1864-1874, Batchnummer K970493


Heiratsregister, 1818-1834, Batchnummer M970491 Heiratsregister, 1815-1863, Batchnummer M970492 Heiratsregister, 1864-1873, Batchnummer M970493


Zivilstandsregister Castrop-Rauxel: Geburtsregister, 1811-1812, Batchnummer C970471 Heiratsregister, 1811-1812, Batchnummer M970471



Herne: Herne, Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote 1810-1813 Herne, Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1867 Herne, Evangelische: Sterbelisten 1871 Strünkede (Herne), Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1834 Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Evangelische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874 Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Evangelische: Konfirmation 1862-1872 Eickel (Wanne-Eickel/Herne), Katholische: Geburten, Heiraten, Tote 1815-1874 [Bearbeiten] Weitere historische Quellen Märkisches Schatzbuch von 1486 (u.a. Herne) Türkensteuerliste des Jahres 1598 (u.a. Herne) Feuerstättenverzeichnis von 1664 (u.a. Herne)

Evangelische Kirche Herne : Taufregister 1815-1834, Batchnummer C966871 Taufregister 1820-1871, Batchnummer C999231 Taufregister 1872-1875, Batchnummer C966877 Heiratsregister 1683-1842, Batchnummer M966873 Heiratsregister 1792-1842, Batchnummer M966875 Heiratsregister 1843-1871, Batchnummer M966878 Heiratsregister 1811-1814, Batchnummer M966879

Reformierte Kirche Strünkede: Taufregister 1815-1834, Batchnummer C959301

Katholische Kirchen: Taufregister 1862-1874, Batchnummer C966881


Wanne-Eickel Evangelische Kirchengemeinde Crange 1678 ff. Evangelische Kirche Eickel (Herne) : Heiratsregister 1747-1809, 1815-1818, Batchnummer M971581 Heiratsregister 1819-1834, Batchnummer M971582 Heiratsregister 1835-1885, Batchnummer M971585


Taufregister 1747-1819, Batchnummer J971581 Taufregister 1747-1819, Batchnummer K971581 Taufregister 1819-1853, Batchnummer C971582 Taufregister 1854-1873, Batchnummer C971583 Taufregister 1874-1875, Batchnummer C971584

Eickel Martinsbuch 1769-1853 Liste der Feuerstätten des Amtes Bochum 1864 (Mittelamt Eickel Bickern, Crange). Türkensteuerlisten 1542 um 1598.