Tussainen: Unterschied zwischen den Versionen
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Tussainen, zwischen der Stadt Ragnit und Ober-Eißeln liegend, ist mit Sicherheit schon vor der Ordenszeit von den alten Prussen besiedelt gewesen. Zum Rittergut Tussainen, dessen Besitzer seit Generationen die Freiherrn | '''Tussainen''', zwischen der Stadt Ragnit und Ober-Eißeln liegend, ist mit Sicherheit schon vor der Ordenszeit von den alten Prussen besiedelt gewesen. Zum '''Rittergut Tussainen''', dessen Besitzer seit Generationen die '''Freiherrn von Sanden''' waren, gehörten noch bis zur Jahrhundertwende riesige Ländereien, und zwar nicht nur das in der eigentlichen Gemarkung '''Tussainen''' liegende Rittergut mit seinem fruchtbaren Ackerboden und Teilen der herrlichen '''Daubas''' mit dem '''Böttcherkrug''', sondern auch die früheren Vorwerke Traken, Karlsberg und '''Georgenwalde''', Teile von Ober-Eißeln, mit seinem 100 Morgen großen Park und dem Jagdschloß, Teile von Unter-Eißeln und Kleinlenkenau, sondern auch der '''Schilliswald''' und fruchtbare Wiesen auf der nördlichen Memelseite, die bis an die Grenze von Schreitlaugken reichten. | ||
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Version vom 26. September 2011, 18:08 Uhr
Hierarchie
Regional > Litauen > Tussainen
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Ragnit > Tussainen
Einleitung
Tussainen, zwischen der Stadt Ragnit und Ober-Eißeln liegend, ist mit Sicherheit schon vor der Ordenszeit von den alten Prussen besiedelt gewesen. Zum Rittergut Tussainen, dessen Besitzer seit Generationen die Freiherrn von Sanden waren, gehörten noch bis zur Jahrhundertwende riesige Ländereien, und zwar nicht nur das in der eigentlichen Gemarkung Tussainen liegende Rittergut mit seinem fruchtbaren Ackerboden und Teilen der herrlichen Daubas mit dem Böttcherkrug, sondern auch die früheren Vorwerke Traken, Karlsberg und Georgenwalde, Teile von Ober-Eißeln, mit seinem 100 Morgen großen Park und dem Jagdschloß, Teile von Unter-Eißeln und Kleinlenkenau, sondern auch der Schilliswald und fruchtbare Wiesen auf der nördlichen Memelseite, die bis an die Grenze von Schreitlaugken reichten.
Name
Tussainen, Tusseinen, Toussainen, russ. Tschapajewo / Чапаево, Kreis Ragnit, Ostpreußen.
Der Name bezieht sich auf den ruhigen Fluss der Memel.
- prußisch "tuset" = leise sein
- "tusesi, tussise" = schweige
- "tusa wortes" = gewunden
Politische Einteilung
Kirchliche Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Tussainen
Geschichte
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
GOV-Kennung | TUSNENKO15AA | ||||||||||||
Name | |||||||||||||
Typ |
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Postleitzahl |
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w-Nummer |
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Karte |
TK25: 0998 |
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Zugehörigkeit | |||||||||||||
Übergeordnete Objekte |
Tußainen, Tussainen (- 1945) ( GutsbezirkLandgemeindeGemeinde) Quelle Quelle Bolschesselskij Dorfsowjet, Большесельский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Wischwill, Viešvilė (1907) ( Pfarrei) Quelle S.262/263 |
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Untergeordnete Objekte |
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