Dammvorstadt: Unterschied zwischen den Versionen
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==== [https://sztetl.org.pl/en/towns/s/93-slubice-frankfurt-nad-odra Jüdische Gemeinde] ==== | |||
"Der alte Jüdische Friedhof lag seit 1945 im polnischen Territorium. 1975 wurde mit dem Abriss des Friedhofs begonnen. 1978 wurde auf dem Friedhofsgelände ein Hotelrestaurant eröffnet. Für den Bau wurden umfangreiche Erdarbeiten ausgeführt. Der obere Teil des Hangs wurde mit Gräbern und Gebeinen abgetragen und am unteren Teil des Hangs, teilweise außerhalb des Friedhofs, aufgeschüttet und planiert. Ein großer Teil des verwüsteten Friedhofs wurde 1988 im Auftrag der Nissenbaum-Stiftung bis auf eine Zufahrt zum Hotel eingezäunt. Im Frühjahr 1999 besuchte eine Gruppe Rabbiner aus den USA und Israel Frankfurt (Oder), um das Grab von Josef Teomim zu suchen. Sie machten den Jüdischen Friedhof ausfindig und stellten dessen desolaten Zustand fest. Die Rabbiner brachten eine Tafel mit der hebräischen Aufschrift „Hier ist verborgen der heilige Rabbiner Verfasser von Pri megadim seine Reinheit soll uns schützen Amen“ an. Die Tafel wurde von Unbekannten aber schon kurze Zeit später wieder entfernt. In der Folge wurde das amerikanische „Komitee zur Restaurierung des jüdischen Friedhofs in Słubice“ unter der Präsidentschaft von Rabbi Berel Polatsek gegründet. Noch im Sommer 1999 wurde von den Städten Słubice und Frankfurt (Oder) anlässlich der 600. Wiederkehr der Ersterwähnung des Jüdischen Friedhofs neben der ehemaligen Leichenhalle ein drei Meter hoher Gedenkstein errichtet. Der Stein wurde am 2. Juli 1999 eingeweiht. Um 2000 wurden ein Teil des in Besitz der Stadt Słubice befindlichen Geländes des jüdischen Friedhofs und das darauf befindliche Hotel privatisiert. Um 2002 diente das Hotel als Nachtclub. Das führte zu einem internationalen Skandal. Anfang 2004 kaufte die Stadt Słubice im Auftrag des polnischen Staates den nicht ihrem Besitz befindlichen Teil des Jüdisches Friedhofes zurück. 2007 ging der Jüdische Friedhof Słubice in das Eigentum der Stiftung zum Schutz des jüdischen Erbes über. | |||
Seit 1998 gab es in Frankfurt wieder eine jüdische Gemeinde. Sie wurde von 17 Einwanderern aus dem ehemaligen Gebieten der Sowjetunion gegründet. Sie richtete im Stadtteil Halbe Stadt ein Gemeindezentrum mit Gebetsraum, Bibliothek und Museumsraum zur Geschichte der Juden in Frankfurt. Seit dem 16. März 2008 verfügte die jüdische Gemeinde als erste in Brandenburg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder über eine eigene Tora-Rolle. Sie war ein Geschenk des chassidischen Bildungszentrums Chabad Lubawitsch. Am 22. Oktober 2014 erhielt die jüdische Gemeinschaft eine weitere Tora-Rolle. Die ursprünglich aus Fürth stammende heilige Schrift wurde zwei Tage nach der Reichspogromnacht zusammen mit 18 weiteren von einem Mitglied der jüdischen Gemeinde vergraben, um sie so vor der Zerstörung durch die Nationalsozialisten zu schützen. 75 Jahre später ließ ein amerikanisches Ehepaar sechs der Rollen rekonstruieren und neu beschriften. Sie stellten diese jüdischen Gemeinden in Deutschland zur Verfügung, um an deren Familienangehörige, die im Holocaust ums Leben kamen, zu erinnern. Die zweihundert Jahre alte heilige Schrift wurde von einem speziell ausgebildeten Tora-Schreiber restauriert, neu beschriftet und der jüdischen Gemeinde feierlich übergeben. | |||
Der neue jüdische Friedhof wurde am 27. Juni 2011 im Frankfurter Stadtteil Südring eingeweiht." | |||
Quelle: [https://de.wikipedia.org/wiki/Geschichte_der_Juden_in_Frankfurt_(Oder)#Ab_1945 Wikipedia: Geschichte_der_Juden_in_Frankfurt_(Oder)#Ab_1945] | |||
== Geschichte == | == Geschichte == |
Version vom 28. Februar 2020, 11:41 Uhr
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland > Brandenburg > Neumark > Kreis Frankfurt (Oder) > Dammvorstadt
Einleitung
Allgemeine Information
Da die Dammvorstadt (heute Słubice) früher zu Frankfurt (Oder) gehörte, sind dort auch viele Informationen zu finden. Link ist hier: Frankfurt (Oder)
Słubice (dt. Dammvorstadt) ist eine Stadt an der Oder im äußersten Westen Polens mit 16.986 Einwohnern. Bis 1945 war das heutige Stadtgebiet als Dammvorstadt bzw. Gartenstadt ein Stadtteil von Frankfurt (Oder). Heute befinden sich in und bei Słubice die wichtigsten Grenzübergänge zwischen Deutschland und Polen – die sogenannte Stadtbrücke über die Oder und unmittelbar südlich Słubices die Oderbrücke Frankfurt (A 12) (Autobahnbrücke) der Bundesautobahn 12/Autostrada A2 und der Grenzbahnhof Kunowice. Słubice ist Standort des polnisch-deutschen Wissenschaftszentrums Collegium Polonicum.
Słubice hat 16.705 Einwohner (Stand: 30. Jun. 2019)
Eine offizielle "Stadtgründung" gibt es nicht, da Slubice ja bis 1945 ein Stadtteil von Frankfurt (Oder) war. Erste Erwähnung fand die Dammvorstadt 1253 im Rahmen der Stadtrechtsvergabe.
Wappen
Das Wappen von Slubice
Zeitungen in Słubice:
Politische Einteilung
Polnischer Ortsname | Słubice |
W-Nummer (Kennziffer Verwaltungsbezirk) | W51112 |
Słubice gehört zur gmina Słubice und zum Powiat Słubicki und zur Województwo lubuskie.
Kirchliche Einteilung
Kościół Ewangelicko/Evangelische Kirchen
Wspólnoty wyznaniowe/Katholische Kirchen
mały [Kościół Ducha Świętego w Słubicach|Kościół Świętego Ducha] przy ul. Wojska Polskiego
- rzymskokatolicki – miasto należy do Metropolia szczecińsko-kamieńska, Diecezji Zielonogórsko-Gorzowskiej, Dekanat Rzepin.
- Polski Autokefaliczny Kościół Prawosławny (diecezja wrocławsko-szczecińska, dekanat Zielona Góra)
- Parafia Opieki Matki Bożej w Słubicach (Cerkiew Opieki Matki Bożej w Słubicach)
Inne/Andere
- Kościół Zielonoświątkowy
- Zbór w Słubicach
- Świadkowie Jehowy:
- Kościół Boży w Chrystusie, protestancki zbór Dom Wolności
- cmentarz żydowski przy ul. Transportowej
- słup totemowy „Totem Pole”
Jüdische Gemeinde
"Der alte Jüdische Friedhof lag seit 1945 im polnischen Territorium. 1975 wurde mit dem Abriss des Friedhofs begonnen. 1978 wurde auf dem Friedhofsgelände ein Hotelrestaurant eröffnet. Für den Bau wurden umfangreiche Erdarbeiten ausgeführt. Der obere Teil des Hangs wurde mit Gräbern und Gebeinen abgetragen und am unteren Teil des Hangs, teilweise außerhalb des Friedhofs, aufgeschüttet und planiert. Ein großer Teil des verwüsteten Friedhofs wurde 1988 im Auftrag der Nissenbaum-Stiftung bis auf eine Zufahrt zum Hotel eingezäunt. Im Frühjahr 1999 besuchte eine Gruppe Rabbiner aus den USA und Israel Frankfurt (Oder), um das Grab von Josef Teomim zu suchen. Sie machten den Jüdischen Friedhof ausfindig und stellten dessen desolaten Zustand fest. Die Rabbiner brachten eine Tafel mit der hebräischen Aufschrift „Hier ist verborgen der heilige Rabbiner Verfasser von Pri megadim seine Reinheit soll uns schützen Amen“ an. Die Tafel wurde von Unbekannten aber schon kurze Zeit später wieder entfernt. In der Folge wurde das amerikanische „Komitee zur Restaurierung des jüdischen Friedhofs in Słubice“ unter der Präsidentschaft von Rabbi Berel Polatsek gegründet. Noch im Sommer 1999 wurde von den Städten Słubice und Frankfurt (Oder) anlässlich der 600. Wiederkehr der Ersterwähnung des Jüdischen Friedhofs neben der ehemaligen Leichenhalle ein drei Meter hoher Gedenkstein errichtet. Der Stein wurde am 2. Juli 1999 eingeweiht. Um 2000 wurden ein Teil des in Besitz der Stadt Słubice befindlichen Geländes des jüdischen Friedhofs und das darauf befindliche Hotel privatisiert. Um 2002 diente das Hotel als Nachtclub. Das führte zu einem internationalen Skandal. Anfang 2004 kaufte die Stadt Słubice im Auftrag des polnischen Staates den nicht ihrem Besitz befindlichen Teil des Jüdisches Friedhofes zurück. 2007 ging der Jüdische Friedhof Słubice in das Eigentum der Stiftung zum Schutz des jüdischen Erbes über.
Seit 1998 gab es in Frankfurt wieder eine jüdische Gemeinde. Sie wurde von 17 Einwanderern aus dem ehemaligen Gebieten der Sowjetunion gegründet. Sie richtete im Stadtteil Halbe Stadt ein Gemeindezentrum mit Gebetsraum, Bibliothek und Museumsraum zur Geschichte der Juden in Frankfurt. Seit dem 16. März 2008 verfügte die jüdische Gemeinde als erste in Brandenburg nach dem Zweiten Weltkrieg wieder über eine eigene Tora-Rolle. Sie war ein Geschenk des chassidischen Bildungszentrums Chabad Lubawitsch. Am 22. Oktober 2014 erhielt die jüdische Gemeinschaft eine weitere Tora-Rolle. Die ursprünglich aus Fürth stammende heilige Schrift wurde zwei Tage nach der Reichspogromnacht zusammen mit 18 weiteren von einem Mitglied der jüdischen Gemeinde vergraben, um sie so vor der Zerstörung durch die Nationalsozialisten zu schützen. 75 Jahre später ließ ein amerikanisches Ehepaar sechs der Rollen rekonstruieren und neu beschriften. Sie stellten diese jüdischen Gemeinden in Deutschland zur Verfügung, um an deren Familienangehörige, die im Holocaust ums Leben kamen, zu erinnern. Die zweihundert Jahre alte heilige Schrift wurde von einem speziell ausgebildeten Tora-Schreiber restauriert, neu beschriftet und der jüdischen Gemeinde feierlich übergeben.
Der neue jüdische Friedhof wurde am 27. Juni 2011 im Frankfurter Stadtteil Südring eingeweiht." Quelle: Wikipedia: Geschichte_der_Juden_in_Frankfurt_(Oder)#Ab_1945
Geschichte
Genealogische und historische Quellen
Soweit noch erhalten befinden sich Kirchenbücher und Zivilstandsregister (älter als 100 Jahre) zumeist im Staatsarchiv, jüngere im Standesamt Frankfurt. Eine vollständige Übersicht ist zu finden bei Grüneberg (Bestandsverzeichnis).
Datenbanken
- Seit Februar 2020 steht im Collegium Polonicum in Słubice Ahnenforschung mit Angliederung an familysearch zur Verfügung. Es ist dort an 40 Computern Zugriff auf Kirchenbücher, Zivilstandsregister und andere digitalisierte Dokumente möglich. Die Bibliothek ist damit eine von weltweit etwa 800 öffentlichen Bibliotheken, in denen auf geschützte Bestände zugegriffen werden kann, die von privaten Computern aus nicht zu erreichen sind. Sie ist die erste angegliederte Bibliothek in Mittelosteuropa. PD Dr. Izabella Parowicz bietet Seminare im Bereich Familien- und Ahnenforschung an der Kulturwissenschaften Fakultät an.
- Die FamilySearch-Datenbank kann zu den Öffnungszeiten der Bibliothek genutzt werden:
Montag bis Freitag zwischen 9.00 Uhr und 19.00 Uhr, Samstag von 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr. Informationsveranstaltungen zur Arbeit mit der Datenbank sind in Planung. Soweit noch erhalten befinden sich Kirchenbücher und Zivilstandsregister (älter als 100 Jahre) zumeist im Staatsarchiv, jüngere im Standesamt Frankfurt. Eine vollständige Übersicht ist zu finden bei Grüneberg (Bestandsverzeichnis).
Kirchenbücher
Zivilstandsregister
Andere Quellen
LDS/FHC
Grundakten und -bücher
Adreßbücher
Straßennamen alt/neu
- Konkordanz des Museum Viadrina: Strassennamen Frankfurt (Oder) (Alt und neu) [1]
- Konkordanz des Museum Viadrina: Strassennamen Słubice/Dammvorstadt (Alt und neu) [2]
Archive und Bibliotheken
Archive
Siehe auch die Datenbankanbindung im Collegium Polonicum hier
Bestände in Polen
Hier ein Link zur Bestandsübersicht in polnischen Archiven.
Bibliotheken
Handbibliothek der FST Neumark
Weblinks
Offizielle Webseiten der Stadt/Gemeinde
Genealogische Webseiten zum Ort
Die Inhalte der hier angegebenen Links sind alle in der Neumark-Datenbank indexiert. Wenn Links hinzugefügt werden, bitte den Seiteninhalt als CSV-Datei an Listowner Neumark-L senden.
- Zur Startseite der Neumark-Liste (Seiten funktionieren nicht)
Weitere Webseiten zum Ort
Kontakte
Nach Vorfahren in Dammvorstadt forschen:
•
Kontaktadressen im Archiv der Mailingliste Neumark-L oder per Mail von Listowner Neumark-L.
Die Datenbank FOKO sammelte und ermöglichte Forscherkontakte. Seit Frühjahr 2018 ist der direkte Zugriff durch automatisierte Abfrage nicht mehr möglich.
Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.
Zufallsfunde
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man Zufallsfunde. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über tote Punkte in der Forschung hinweg zu kommen. Zufallsfunde zu diesem Ort bitte per Mail an Listowner Neumark-L - sie werden in die Neumark-Datenbank aufgenommen.
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
GOV-Kennung | DAMADTJO72GI | ||||||||
Name |
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w-Nummer |
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externe Kennung |
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Karte |
TK25: 3653 |
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Zugehörigkeit | |||||||||
Übergeordnete Objekte |
Frankfurt (Oder) (- 1945) ( Stadt) Frankfurt (Oder) (- 1945) ( Stadtkreis) Słubice ( Stadt- und Landgemeinde PL) |
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Untergeordnete Objekte |
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