Rastenburg: Unterschied zwischen den Versionen
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* In der Umgebung von Rastenburg gab es etliche prußische Burgen und Wehranlagen (u. a. '''Unter-Plehnen''', '''Prömbock''', '''Barten''', '''Rastenburgsfelde'''). | |||
== | '''1329''' wurde über der [[Guber (Fluss)|Guber]] ein Ordenshaus angelegt, das zusammen mit der zugehörigen Siedlung '''1344''' von Litauern zerstört wurde. Die wieder aufgebaute Siedlung erhielt '''1357''' die Handfeste von '''Henning Schindekopf'''. Der Remter des Ordenshauses wurde nach dem Vorbild der [[Marienburg]] ausgemalt. Besonders der Kamin galt als Sehenswürdigkeit. Aus den roten Dächern der Stadt soll die Redensart '''"Er glüht wie ein Rastenburger"''' hervorgegangen sein. | ||
== Archive, Bibliotheken == | |||
== Genealogische und historische Quellen== | |||
== Kirchenbücher == | |||
== Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges== | |||
== Persönlichkeiten == | |||
*'''Arno Holz,''' * Rastenburg (Ostpr.) 26.4.1863, + Berlin 26.10.1929, Apothekerssohn, Dichter, Theoretiker des deutschen Naturalismus., Redakteur und freier Schriftsteller in Niederschönhausen bei Berlin; Erster Schriftleiter der neugegründeten "Freien Bühne", der späteren "Neuen Rundschau". | |||
* '''Hans Georg Podehl''', Dichter und Maler | |||
== Vereine== | |||
== Zufallsfunde == | |||
== Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis == | == Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis == |
Version vom 14. Februar 2010, 18:27 Uhr
Allgemeine Informationen
Rastenburg liegt im prußischen Stammesgebiet Barta, das vom Ritterorden von Heilsberg aus erobert wurde. 1245 Rößel.
1399 wurde der Ort erstmals als Rastekaym erwähnt. (1399)
Der Name bedeutet frei übersetz: Pfahlbau-Dorf im Moosbruch.
- prußisch "raistan" = Moosbruch
- "rast" = Pfahl
- "caymis, kaimas" = Dorf, Ort
politische Einteilung/Zugehörigkeit.
Kirchen
kirchliche Zugehörigkeit
Kirchhöfe/Friedhöfe
Geschichte
- In der Umgebung von Rastenburg gab es etliche prußische Burgen und Wehranlagen (u. a. Unter-Plehnen, Prömbock, Barten, Rastenburgsfelde).
1329 wurde über der Guber ein Ordenshaus angelegt, das zusammen mit der zugehörigen Siedlung 1344 von Litauern zerstört wurde. Die wieder aufgebaute Siedlung erhielt 1357 die Handfeste von Henning Schindekopf. Der Remter des Ordenshauses wurde nach dem Vorbild der Marienburg ausgemalt. Besonders der Kamin galt als Sehenswürdigkeit. Aus den roten Dächern der Stadt soll die Redensart "Er glüht wie ein Rastenburger" hervorgegangen sein.
Archive, Bibliotheken
Genealogische und historische Quellen
Kirchenbücher
Grundbücher, Steuerverzeichnisse, Gerichtsbücher u. Sonstiges
Persönlichkeiten
- Arno Holz, * Rastenburg (Ostpr.) 26.4.1863, + Berlin 26.10.1929, Apothekerssohn, Dichter, Theoretiker des deutschen Naturalismus., Redakteur und freier Schriftsteller in Niederschönhausen bei Berlin; Erster Schriftleiter der neugegründeten "Freien Bühne", der späteren "Neuen Rundschau".
- Hans Georg Podehl, Dichter und Maler
Vereine
Zufallsfunde
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
GOV-Kennung | RASURGKO04QB | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Name | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Typ |
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Einwohner |
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w-Nummer |
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externe Kennung |
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Karte |
TK25: 1994 |
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Zugehörigkeit | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Übergeordnete Objekte |
Powiat kętrzyński (1999 -) ( Landkreis) Quelle Powiat kętrzyński (1945 - 1975) ( Landkreis) Quelle Kętrzyn ( Stadtgemeinde PL) Rastenburg ( Stadt) |
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Untergeordnete Objekte |
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