Wegekreuze und Bildstöcke in Altenbergen (Marienmünster): Unterschied zwischen den Versionen

aus wiki, dem genealogischen Lexikon zum Mitmachen.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Zeile 4: Zeile 4:
===Das Kreuz am Anger===
===Das Kreuz am Anger===
Das  Kreuz steht am südöstlichen Ortsausgang.</br>
Das  Kreuz steht am südöstlichen Ortsausgang.</br>
GPS
{{Geo|51.79326|9.24691}}


Das erste Kreuz aus Holz stand direkt unter einer Linde (Angerlinde) die vermutlch nach dem Ende des 30-jährigen Krieges um 1648 als sogenannte Friedenslinde
Das erste Kreuz aus Holz stand direkt unter einer Linde (Angerlinde) die vermutlch nach dem Ende des 30-jährigen Krieges um 1648 als sogenannte Friedenslinde
gepflanzt wurde.  
gepflanzt wurde.  
 
[[Datei:Angerlinde mit Kreuz (alt).jpg]]
Vermutlich zur gleichen Zeit wurde auch das Holzkreuz aufgestellt.  
Vermutlich zur gleichen Zeit wurde auch das Holzkreuz aufgestellt.  
</br>
</br>

Version vom 22. Januar 2022, 20:07 Uhr

Hierarchie: Altenbergen (Marienmünster)


Das Kreuz am Anger

Das Kreuz steht am südöstlichen Ortsausgang.

Geographische Lage
51.79326°N 9.24691°O


Das erste Kreuz aus Holz stand direkt unter einer Linde (Angerlinde) die vermutlch nach dem Ende des 30-jährigen Krieges um 1648 als sogenannte Friedenslinde gepflanzt wurde. Angerlinde mit Kreuz (alt).jpg Vermutlich zur gleichen Zeit wurde auch das Holzkreuz aufgestellt.
Es trug die Inschrift:
„Haltet fest im Glauben.“


1938 war eine Erneuerung des Holzes am Kreuz erforderlich. Die „Angerlinde“ hatte etwa eine Höhe von 28 Meter, ihr Umfang am Stamm betrug ca. 4,50 Meter.
1948 brach der imposante Baum bei einem starken Gewittersturm auseinander. Seitdem wirkte er wie ein Kugelbaum.


Anmerkung aus der Gemeindechronik, Seite 322:
Der Sturm zerbrach Bäume, zerfetzte Dächer, der gleichzeitige Hagel zog über die Feldmark, OTTENSTÜCKEN, SCHALLOIT, NEUEN WEG UND BREITENBERG und vernichtete die Ernte.



Später verkümmerte der Baum und das Holzkreuz wurde faul. Der Anger um die Linde herum wurde von spielenden Kindern genutzt. Eine Unfallgefahr bestand daher. Aus diesem Grund wurde der Platz 1965 auf Anregung von Pastor Ostermann und dem Kirchenvorstand umgestaltet. Das nunmehr steinerne Kreuz fand etwa 20 m in östliche Richtung, an der Straße nach Ovenhausen, seinen neuen Standort. Die Kosten für die Beschaffung des Kreuzes und Umgestaltung des Platzes beliefen sich auf rund 1.600,00 DM. Sie wurden durch private Spenden aufgebracht.

Zu Fronleichnam 1965 war der Umbau der Anlage fertiggestellt. Somit war an diesem Kreuz wieder die 1. Station bei der Fronleichnamsprozession.