Buttken (Kr.Memel): Unterschied zwischen den Versionen

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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==

Aktuelle Version vom 6. Januar 2024, 07:15 Uhr

Bitte beachten Sie auch die Datensammlung aller bisher erfassten Personen aus dem Memelland
Disambiguation notice Buttken ist ein mehrfach besetzter Begriff. Zu weiteren Bedeutungen siehe unter Buttken.

Hierarchie

Regional > Litauen > Buttken (Kr.Memel)

Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Landkreis Memel > Buttken (Kr.Memel)


Buttken (Kr.Memel)
Buttken (Kr.Memel) in der Memellandkarte


Einleitung[Bearbeiten]

Buttken (Kr.Memel), Kreis Memel, Ostpreußen


Name[Bearbeiten]

Andere Namen und Schreibweisen[Bearbeiten]

1540 Cantrym Martin

Namensdeutung[Bearbeiten]

Der Name weist auf ein geringes (abschätzig betrachtetes) Anwesen. Der Alternativname Martin Mantrum beschreibt die Eigenart des Martin.

  • preußisch-litauisch "butukus" = kleines Häuschen

vgl. dazu

  • prußisch "buttke" = Engerling, Made
  • lettisch "mantrausiba" = Geldgier, Habsucht
  • „mantrausis“ = gierig


Allgemeine Information[Bearbeiten]

  • Mehrere große und kleine Höfe, 16,5 km südöstlich von Memel[5]


Politische Einteilung[Bearbeiten]

Buttken (Kr.Memel) war 1785 Kgl. Bauerdorf, 1919 Landgemeinde.[6]
Landgemeinde (Buttken) 1874, 1888 und 1907.
1939 ist Buttken (Kr.Memel) ein Dorf in der Gemeinde Rooken.[7]
1940 ist Buttken (Kr.Memel) eine Waldwärterstelle des Forstamtes Klooschen.


Kirchliche Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Evangelische Kirche[Bearbeiten]

Buttken (Kr.Memel) gehörte 1785 und 1916 zum Kirchspiel Prökuls.

Katholische Kirche[Bearbeiten]

Buttken (Kr.Memel) gehörte 1888 und 1907 zum katholischen Kirchspiel Memel.

Friedhof[Bearbeiten]

Der Friedhof von Buttken liegt im ehemaligen Staatsforst Klooschen. Es sind noch Inschriften zu finden. Jens Schütt hat die Grabsteine 2011 fotografiert und hier freundlicherweise zur Verfügung gestellt:


Standesamt[Bearbeiten]

Buttken (Kr.Memel) gehörte 1888 zum Standesamt Sakuten und 1907 zum Standesamt Prökuls.


Bewohner[Bearbeiten]

1683[Bearbeiten]

  • Jacube Grigelo und Ilze sein Weib, in 6 Jahren nicht gekommen
  • Jacubs Kasparaitis und Urte sein Weib, in 8 Jahr nur 1mal
  • Janis und Ilze sein Weib, zeytlebens nur 2mal
  • Bete daselbst 18 J alt
  • Janis und Laze, in 4 J nicht gekommen
  • Danjels daselbsten 26 J alt
  • Grigelis beym Jacuns Buttkus 18jährig [8]



Verschiedenes[Bearbeiten]

Karten[Bearbeiten]

Buttken auf der Schroetterkarte (1796-1802) 1:50 000
© Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Datei nicht vorhanden
Schroetter Karte 1802, Maßstab 1: 160 000


Buttken im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Buttken und Umgebung im Preußischen Urmesstischblatt 1860
© Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz
Buttken (Kr.Memel) in den Messtischblättern 0393 Götzhöfen, 0394 Dawillen, 0493 Prökuls und 0494 Wilkieten (1910-1940) mit den Gemeindegrenzen von 1938
© Bundesamt für Kartographie und Geodäsie


Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis[Bearbeiten]

GOV-Kennung BUTKENKO05PN
Name
  • Buttken Quelle (${p.language})
  • Butkai (1923) Quelle Seite 1085 (${p.language})
Typ
  • Wohnplatz
w-Nummer
  • 66132
externe Kennung
  • nima:-2613502
  • geonames:600234
Karte
   

TK25: 0493

Zugehörigkeit
Übergeordnete Objekte

Buttken, Butkai (- 1939-04-30) ( Landgemeinde) Quelle Quelle

Rooken, Rokai (1939-05-01 -) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle

Prökuls I (1907) ( Kirchspiel) Quelle S.154/155

Priekulė, Priekulės seniūnija (1995 -) ( Gemeindebezirk)

Untergeordnete Objekte
Name Typ GOV-Kennung Zeitraum

Quellen[Bearbeiten]

  1. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls
  2. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  3. http://www.ortsfamilienbuecher.de/memelland OFB-Memelland
  4. Amtsblatt des Memelgebietes vom 01.09.1923
  5. Dietrich Lange: Geographisches Ortsregister Ostpreußen einschließlich des Memelgebietes, des Soldauer Gebietes und des Reg.-Bez. Westpreußen (1919-1939)
  6. Johannes Sembritzki, Geschichte des Kreises Memel, Memel, 1918
  7. Amtsblatt Gumbinnen 1939: Neugliederung der Gemeinden und Gutsbezirke im ehemaligen Memelland ab 1. Mai 1939, S. 64ff,
    http://www.memelland-adm.de/Archiv/13 Verwaltungsbezirke/index.htm
  8. Catalogis der Verächter des H. Nachtmals, welche bey dieser Prekolschen Kirchen im gegenwertigen 1683 ten Jahre befindlich, Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz Berlin, OstFol Memel Bd1287 Prökuls