Tramischen
Hierarchie
Regional > Historisches Territorium > Deutschland 1871-1918 > Königreich Preußen > Ostpreußen > Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung > Tramischen
Einleitung
Tramischen, 1785 auch Trammischken, Tramischken, Tramiszen, 1893 vereinigt mit Grasten, 1938 Trammen, russ. Razdolnoje, Kreis Heydekrug, später Kreis Elchniederung, Ostpreußen.
Name
Der Name kann ein Spitzname sein, dürfte aber auf einen Heiler weisen.
- preußisch-litauisch "tramas" = sich herumtreibend
- "traminti" = stillen, lindern, beruhigen, bändigen, wohltuen, eine Geschwulst erweichen, Schmerz mit Hilfe von Medikamenten vertreiben
Politische Einteilung
- Durch Erlass vom 21.8.1893 wurde Eisenberg (Kr.Heydekrug) vereinigt mit Tramischen[1]
Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit
Evangelische Kirche
Ein Anteil von Tramischen (Eisenberg) gehörte 1912 zum Kirchspiel Kallningken, ein anderer zum Kirchspiel Karkeln.
"Seelenregister sämtlicher Kinder aus der Kirchschulsozietät Karkeln, welche noch nicht confirmiert sind", ausgefertigt von dem Präcentor J.H. Lehmann, 1841. [[1]] Das Register enthält auch die Namen der Kinder aus Tramiszen.
Bewohner
Verschiedenes
Karten
Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis
GOV-Kennung | TRAMENKO05PE | ||||
Name | |||||
Typ |
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Postleitzahl |
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w-Nummer |
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Karte |
TK25: 0893 |
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Zugehörigkeit | |||||
Übergeordnete Objekte |
Prochladnenskij Dorfsowjet, Прохладненский сельский Совет (1993) ( Dorfrat) Quelle Tramischen, Trammen (- 1945) ( LandgemeindeGemeinde) Quelle Schillgallen, Hochdünen (Hlste. Dreifaltigkeit), Hochdünen (1907) ( Pfarrei) Quelle S. 94/95 |
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Untergeordnete Objekte |
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Quellen
- ↑ Sembritzki, Johannes u. Bittens, Arthur: Geschichte des Kreises Heydekrug, Memel 1920