Benutzer:Janik/Meine Spielwiese

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'Johann Heinrich Joseph Niesert (* 27. November 1766; + Velen 14. Juni 1841) wo er seit 1804 Pfarrer war

Leben

Pfarrer zu Velen, Vikar zu St. Aegidus zu Münster, Mitglied der Gesellschaft Pro excolendo jure patrio zu Groningen, Vereins für Geschichte und Altertumskunde Westfalens. Benefizat des aufgehobenen Domstiftes Paderborn,

Mit Albert Wilkens, einem 24 Jahre jüngeren Vikar aus Notuln und ebenfalls Geschichtsforscher, geriet Niesert in Streit. Niesert ignorierte zwar Wilkens Arbeiten in der Literaturübersicht der münsterschen Geschichte in der Einleitung seines Münsterländischen Urkundenbuches, Wilkens revanchierte sich dafür, indem er Nieserts Werk in seiner Schrift über die Geschichtsquellen Westfalens ohne Nennung des Verfassers benutzte.

Literatur

  • Robert Simson: Mathias Reder (Übers.), J. H. Joseph Niesert (hrsg.): Die sechs ersten Bücher, nebst dem eilften und zwölften der Elemente des Euclids. Mit Verbesserung der Fehler, wodurch Theon und Andere diese Bücher entstellt haben und den Elementen der ebenen und sphärischen Trigonometrie, Band 2. Kritische Anmerkungen und Zusätze, sowohl über die Abweichungen dieser Auflage vom griechischen Texte und deren Ursachen, als auch über einige besondere Elemente der ebenen und sphärischen Trigonometrie, 1806
  • Selectae quaedam propositiones geometricae methodo analytica veterun solutae, 1812
  • Das Recht des Hofes zu Loen: ein verbesserter Abdruck aus einer authentischen Abschrift mit erklärenden Anmerkungen und einer Einleitung über die hofhörigen Verhältnisse ; ein Beitrag zur Geschichte des westfälischen Bauernhofes, 1818
  • Beiträge zu einem Münsterischen Urkundenbuche aus vaterländischen Archiven, Abt. 1, Münster 1823[1]
  • Beiträge zu einem Münsterischen Urkundenbuche aus vaterländischen Archiven, Abt. 2, Münster 1823[2]
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 1: Urkunden zur Geschichte der Münsterischen Wiedertaufer, Coesfeld 1826[3]
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 2: Coesfeld 1827[4]
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 3: Urkunden über Städtegründung, Stadtrechte, das Gildewesen und die Hanse: Mit einem Siegelabdruck, Coesfeld 1829
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 4: 1. Urkunden über Synodal und Archidiakonal-Gegenstände. 2. über mehrere Stifte aus dem XII. Jahrh. 3. über Vogteien mehrerer Stifte. 4. über die Vogtei des Stiftes Borchost. 5. über die Vogtei des Stiftes Breden, Coesfeld 1832[5]
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 6: Coesfeld 1835[6]
  • Münsterische Urkundensammlung, Band 7: Coesfeld 1837[7]
  • Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster: von der ältesten Zeit bis zur Verweltlichung desselben : mit historischen und kritischen Bemerkungen, Band 1: Coesfeld 1838 [8]
  • Codex diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford, Band 1, Coesfeld 1834, [9]
  • Codex diplomaticus Steinfordiensis oder Urkundensammlung zur Geschichte der Herrschaft Steinford, Band 2, Coesfeld 1835, [10]
  • Beiträge zur Buchdruckergeschichte Münsters: oder Verzeichniß der vom Jahr 1486 bis 1700 zu Münster gedruckten Bücher, 1828
  • Beiträge zur Buchdruckergeschichte Münsters: Fortgesezte Beiträge zur einer Buchdruckergeschichte Münsters, 1834
  • Literärische Nachricht über die erste zu Köln gedruckte niederdeutsche Bibel, Coesfeld 1825, [11]
  • Beweis der Originalität der von Mentelin vor 1466 gedruckten Schrift des H. Augustinus De arte praedicundi, 1825
  • Merkwürdiger Hexen-Process gegen den Kaufmann G. Köbbing zu Coesfeld im Jahre 1632 geführt, Vollständig aus den Original-Acten mitgetheilt und mit einer Vorrede', 1827
  • Über die Gründung des Cistercienser Nonnen-Klosters Marienborn und Verlegung desselben nach Coesfeld: eine historische Untersuchung Coesfeld 1830
  • Nachträge, Ergänzungen und Berichtigugen zu der Ersten Abth. der Beiträge zur Münzkunde des ehemaligen Hochstifts Münster etc., 1840
  • Catalogus ... bibliothecae pastoris Niesert ... quae ... vendetur, 1842 (Exempl. Uni Oxford)