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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-16T05:12:49Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Amtsgericht_Malgarten&amp;diff=1092697</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten</title>
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		<updated>2012-06-11T12:40:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aaros: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1808 teilte man das fürstbischöfliche Gogericht Vörden auf mehrere Friedensgerichte auf. 1814 machte man diese Teilung wieder rückgängig und verband das Gericht mit der Verwaltung des Amtes Vörden. Nach einer Umorganisation im Jahre 1852 wurden Gericht und Verwaltung wieder getrennt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.151&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtsverwaltung des Amtes Vörden (Amt Vörden zu Malgarten) zog 1819 auch die Gerichtsbarkeit in die nun leerstehenden Klostergebäude ein. Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten die Kirchspiele Bramsche, Engter und Vörden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung von Bramsche kamen bereits um 1830 Bestrebungen auf, das Amtsgericht nach Bramsche zu verlegen. Zu dieser Zeit hielt das Amtsgericht Malgarten zur Bequemlichkeit des Publikums in einem Gebäude auf dem Bramscher Kirchplatz Sprech- und Gerichtstage ab. Hier, so hoffte man, könnte das Gericht einziehen. Als aber das baufällige Haus um 1849 abgebrochen wurde, fehlte es an der nötigen Fürsprache für eine Verlegung, doch blieben Sprech- und Gerichtstage in Bramsche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23.8./17.9.1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später wollte das Gerücht von der Verlegung oder gar der Schließung des Amtsgerichtes Malgarten nicht verstummen. Im Jahre 1901 reiste der alte Eper Gemeindevorsteher Frankamp sogar nach Berlin, um die Beibehaltung des Gerichtssitzes zu untermauern.&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Amtes Vörden 1885 übernahm das Amtsgericht die gesamten Räumlichkeiten des Klosters. Während der Amtsrichter weiterhin im Amtsrichterhaus am Torhaus lebte, bezogen der Gerichtsreferendar, damals Gerichtsactuar genannt, und der Gerichtssekretär das Äbtissinnenhaus.&lt;br /&gt;
Als Gefängnis dienten weiterhin die Räumlichkeiten des alten Kreuzganges im Westflügel des Klosters. Die letzten fünf Gewölbe waren zu drei Einzel- und einer Doppelzelle eingerichtet. Eine Inventarliste von 1830 verzeichnet: 3 kl. Bänke, 4 Nachteimer mit Stühlen, 2 Pritschen, 2 Bänke in der Wachstube, 1 Ofen, 6 Wolldecken, 1 eiserne Hängelampe, 1 eisernes Leibband mit Ketten und eine Kette für Hände und Füße, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Händen, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Füßen, alle unbrauchbar und zum Teil verrostet, 4 Ketten mit Schlössern, 3 große Vorhängeschlösser für die Gefängnisse und 4 Bücher der Heiligen Schrift für Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.355 Nr.3745&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1841 wird berichtet, daß man vielfach unbesetzte &amp;quot;Cojen&amp;quot; als Fleischkeller benutzte. Da aber in den letzten Jahren die drei &amp;quot;Gefangenencojen für schwere Verbrecher&amp;quot; stets besetzt waren, nutzte man einen alten Kirchenanbau dafür. Auf dem Boden eines Nebengebäudes hinter dem Kloster lagerte das Stroh für die Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XVI Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein ummauerter Gefängnishof entstand offenbar erst Anfang des 20. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;1891 noch nicht, 1917 aber vorhanden BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Zeichnung von 1934 war er den Zellen vorgelagert und hatte eine Größe von etwa 7 mal 18 m und eine Mauerhöhe von 4 m.&amp;lt;ref&amp;gt;StB; BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Umorganisation 1852 lag die Malgartener Gerichtsbarkeit in den Händen eines Amtsassessors oder Amtsauditors (Vernehmungsrichter), der als 2. Beamter des Amtes Vörden hier in Malgarten tätig war. Danach wurde das Gericht von einem Amtsgerichtsassessor bzw. einem Amtsrichter geführt. Soweit bekannt, waren folgende Beamte anstellig&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.335, Bd.2/Rep.337 Nr.1068; BN&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Richter am Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1836-1837	Amtsassessor			von Issendorf&lt;br /&gt;
 1838-1840	Amtsassessor			Mathaei&lt;br /&gt;
 1840-1841	Amtsassessor			Bansen&lt;br /&gt;
 1841-1842	Amtsassessor			Risch &lt;br /&gt;
 1842		Amtsauditor	 		[http://de.wikisource.org/wiki/ADB:Sudendorf,_Julius Gerh. Heinr. Jul. Sudendorf]&lt;br /&gt;
 1842		Amtsauditor			Ernst Heinr. Fried. Herm. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1844-1846	Amtsauditor			Dieckmann&lt;br /&gt;
 1846-1847	Amtsauditor			Heydenreich&lt;br /&gt;
 1847		Amtsauditor			Richard&lt;br /&gt;
 1848		Amtsassessor			Heine&lt;br /&gt;
 1848		Amtsassessor			von Vohrs&lt;br /&gt;
 1849		Amtsassessor			von Bock&lt;br /&gt;
 1850		Amtsassessor			Nieberg&lt;br /&gt;
 1851/1852	Amtsassessor			Wilhelm Albert Ditzen&lt;br /&gt;
 1851		Amtsassessor			Gleim&lt;br /&gt;
 1852		Amtsassessor			Petersen&lt;br /&gt;
 1853		Amtsgerichtsassessor		Kluhsmann&lt;br /&gt;
 1855		Amtsassessor			von Hohenhorst&lt;br /&gt;
 1854-1862	Amtsgerichtsassessor &lt;br /&gt;
                 bzw. Amtsrichter 		Müller&lt;br /&gt;
 1862-1867	Amtsgerichtsassessor 	        Dr. jur. Friedrich August Eduard Bartels&lt;br /&gt;
 1868-1877	Amtsgerichtsassessor 	        Ernst Joh. Lud. Geo. Heinr. Meyer&lt;br /&gt;
 1877-1887	Amtsrichter			von Einem&lt;br /&gt;
 1887-1890	Amtsrichter			Reinking&lt;br /&gt;
 1890-1897	Amtsrichter			Lindemann&lt;br /&gt;
 1897-1904	Amtsrichter			Otto Rompe&lt;br /&gt;
 1905-1913	Amtsrichter			Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1914-1918	Amtsrichter (Vertretung)	Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1913		Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1918–1921	Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1917		Amtsgerichtsrat (Vertretung)	Wolbeck&lt;br /&gt;
 1921-1932	Amtsgerichtsrat		        Dr. Josef Koch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Weitere Angestellte und Beamte des Amtsgericht Malgarten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 1852-1867	Actuar (Gerichtsreferendar)		Hermann Diederich Bernhard Weber&lt;br /&gt;
 1873		Actuar (Gerichtsreferendar)		Immenhausen&lt;br /&gt;
 1892-1903	Actuar (Gerichtsreferendar)		Döning&lt;br /&gt;
 1899		Referendar				von Bar &lt;br /&gt;
 		Referendar				[http://de.wikipedia.org/wiki/Bernard_Wieman Bernard Wieman]&lt;br /&gt;
 1901		Referendar				A. Bodemann&lt;br /&gt;
 1903		Actuar (Gerichtsreferendar)		Klein&lt;br /&gt;
 1920/1925	Justizobersekretär			von Kotzau&lt;br /&gt;
 1929		Justizobersekretär			Theo Blumenthal&lt;br /&gt;
 1929		Justizobersekretär			Hubert Ostermann&lt;br /&gt;
 1932		Justizobersekretär			Riedel&lt;br /&gt;
 1930		Gerichtsobersekretär			Bened. Konr. Fran. Maria Aug. Bentler&lt;br /&gt;
 1885		Gerichtssekretär			Wessel&lt;br /&gt;
 1902/1903	Gerichtssekretär			Koch&lt;br /&gt;
 1903		Gerichtssekretär			Mahler&lt;br /&gt;
 1932		Justizsekretär				Büller&lt;br /&gt;
 1885		Justizanwärter				Oskar Gropengiesser&lt;br /&gt;
 1929		Justizanwärter				Heinrich Metting&lt;br /&gt;
 1838/1841	Gerichtsschreiber und Sekretär	        Friedrich Christian Brünjes&lt;br /&gt;
 1885		Gerichtsschreiber			Biesse&lt;br /&gt;
 1885-1896	Gerichtsschreiber			Kuhlmann&lt;br /&gt;
 1932		Justizbüroangestellte			Grünebaum&lt;br /&gt;
 1823		Amtsdiener und Gefängniswärter	        Otto&lt;br /&gt;
 1833		Gefängniswärter			        Johann Conrad Kleuker&lt;br /&gt;
 1836-1844	Amtsdiener und Gefängniswärter	        Heinrich Maybaum&lt;br /&gt;
 1859		Gefängniswärter 			Aug. Heinr. Christian Konrad Kemnade&lt;br /&gt;
 1872		Gerichtsdiener &amp;amp; Gefängiswärter	        Heinrich Christoph August Lambrecht&lt;br /&gt;
 1889-1900	Gerichtsdiener				Peter Wolfram&lt;br /&gt;
 1929		Justizwachtmeister			Karl Müller&lt;br /&gt;
 1932		Justizwachtmeister			Knopf&lt;br /&gt;
 1908		Gerichtsvollzieher			Greve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung vom 30. Juli 1932, der sogenannten Zweiten Sparverordnung, wurde das Amtsgericht Malgarten, zusammen mit 59 anderen deutschen Amtsgerichten zum 30. September 1932 aufgehoben. Wegen Sparmaßnahmen in der Justizverwaltung hatte man schon am 1. Oktober 1930 das Amtsgerichtsgefängnis in Malgarten geschlossen und den letzten Gefangenen nach Bersenbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beamten und Angestellten wurden an andere Gerichte versetzt und der Gerichtsbezirk Malgarten aufgeteilt. Die Gemeinden Bieste, Hörsten, Hinnenkamp, Vörden, Rieste, Epe, Sögeln und Hesepe legte man dem Amtsgerichtsbezirk Bersenbrück zu, während die Stadt Bramsche sowie die Gemeinden Achmer, Pente, Engter, Schleptrup, Kalkriese und Evinghausen dem Amtsgerichtsbezirk Osnabrück überwiesen wurden. Dies löste besonders in Bramsche heftige Diskussionen und Unmut aus. Man hatte auf Bramsche als Amtsgerichtssitz gehofft und verwies auf die Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massiven Proteste, nicht nur in Bramsche, führten zu einer Überprüfung der Regelung und das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte, zur Wiederherstellung des alten Gerichtes mit dem neuen Amtssitz Bramsche zum 1. Oktober 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.9.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Verordnung vom 15. September 1933 erweiterte man den Gerichtsbezirk um die Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen i.H., Ueffeln und Vinte und am 9. Juni 1934 um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld. Das Amtsgericht Bramsche bestand bis zum 31. Dezember 1972 und wurde dann dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Amtsgericht Malgarten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aaros</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Amtsgericht_Malgarten&amp;diff=881567</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten</title>
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		<updated>2010-12-19T19:49:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aaros: Typo&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtsverwaltung des Amtes Vörden (Amt Vörden zu Malgarten) zog 1819 auch die Gerichtsbarkeit in die nun leerstehenden Klostergebäude ein. Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten die Kirchspiele Bramsche, Engter und Vörden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung von Bramsche kamen bereits um 1830 Bestrebungen auf, das Amtsgericht nach Bramsche zu verlegen. Zu dieser Zeit hielt das Amtsgericht Malgarten zur Bequemlichkeit des Publikums in einem Gebäude auf dem Bramscher Kirchplatz Sprech- und Gerichtstage ab. Hier, so hoffte man, könnte das Gericht einziehen. Als aber das baufällige Haus um 1849 abgebrochen wurde, fehlte es an der nötigen Fürsprache für eine Verlegung, doch blieben Sprech- und Gerichtstage in Bramsche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23.8./17.9.1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später wollte das Gerücht von der Verlegung oder gar der Schließung des Amtsgerichtes Malgarten nicht verstummen. Im Jahre 1901 reiste der alte Eper Gemeindevorsteher Frankamp sogar nach Berlin, um die Beibehaltung des Gerichtssitzes zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Amtes 1885 übernahm das Amtsgericht die gesamten Räumlichkeiten des Klosters. Während der Amtsrichter weiterhin im Amtsrichterhaus am Torhaus lebte, bezogen der Gerichtsreferendar, damals Gerichtsactuar genannt, und der Gerichtssekretär das Äbtissinnenhaus.&lt;br /&gt;
Als Gefängnis dienten weiterhin die Räumlichkeiten des alten Kreuzganges im Westflügel des Klosters. Die letzten fünf Gewölbe waren zu drei Einzel- und einer Doppelzelle eingerichtet. Eine Inventarliste von 1830 verzeichnet: 3 kl. Bänke, 4 Nachteimer mit Stühlen, 2 Pritschen, 2 Bänke in der Wachstube, 1 Ofen, 6 Wolldecken, 1 eiserne Hängelampe, 1 eisernes Leibband mit Ketten und eine Kette für Hände und Füße, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Händen, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Füßen, alle unbrauchbar und zum Teil verrostet, 4 Ketten mit Schlössern, 3 große Vorhängeschlösser für die Gefängnisse und 4 Bücher der Heiligen Schrift für Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.355 Nr.3745&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1841 wird berichtet, daß man vielfach unbesetzte &amp;quot;Cojen&amp;quot; als Fleischkeller benutzte. Da aber in den letzten Jahren die drei &amp;quot;Gefangenencojen für schwere Verbrecher&amp;quot; stets besetzt waren, nutzte man einen alten Kirchenanbau dafür. Auf dem Boden eines Nebengebäudes hinter dem Kloster lagerte das Stroh für die Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XVI Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein ummauerter Gefängnishof entstand offenbar erst Anfang des 20. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;1891 noch nicht, 1917 aber vorhanden (BN 17.5.1917)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Zeichnung von 1934 war er den Zellen vorgelagert und hatte eine Größe von etwa 7 mal 18 m und eine Mauerhöhe von 4 m&amp;lt;ref&amp;gt;StB; BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bis zur Umorganisation 1852 lag die Malgartener Gerichtsbarkeit in den Händen eines Amtsassessors oder Amtsauditors (Vernehmungsrichter), der als 2. Beamter des Amtes Vörden hier in Malgarten tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, waren folgende Beamte anstellig&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.335, Bd.2; Rep.337 Nr.1068; BN&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Leiter des Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1836-1837	Amtsassessor			von Issendorf&lt;br /&gt;
 1838-1840	Amtsassessor			Mathaei&lt;br /&gt;
 1840-1841	Amtsassessor			Bansen&lt;br /&gt;
 1841-1842	Amtsassessor			Risch &lt;br /&gt;
 1842            Amtsauditor	 		Gerh. Heinr. Jul. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1842	        Amtsauditor			Ernst Heinr. Fried. Herm. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1844-1846	Amtsauditor			Dieckmann&lt;br /&gt;
 1846-1847	Amtsauditor			Heydenreich&lt;br /&gt;
 1847	        Amtsauditor			Richard&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			Heine&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			von Vohrs&lt;br /&gt;
 1849	        Amtsassessor			von Bock&lt;br /&gt;
 1850	        Amtsassessor			Nieberg&lt;br /&gt;
 1851/1852	Amtsassessor			Wilhelm Albert Ditzen&lt;br /&gt;
 1851	        Amtsassessor			Gleim&lt;br /&gt;
 1852	        Amtsassessor			Petersen&lt;br /&gt;
 1853	        Amtsgerichtsassessor		Kluhsmann&lt;br /&gt;
 1855	        Amtsassessor			von Hohenhorst&lt;br /&gt;
 1854-1862	Amtsgerichtsassessor bzw. Amtsrichter 	Müller&lt;br /&gt;
 1862-1867	Amtsgerichtsassessor 		Dr. Eduard Bartels&lt;br /&gt;
 1868-1877	Amtsgerichtsassessor 		Ernst Joh. Lud. Geo. Heinr. Meyer&lt;br /&gt;
 1877-1887	Amtsrichter			von Einem&lt;br /&gt;
 1887-1890	Amtsrichter			Reinking&lt;br /&gt;
 1890-1897	Amtsrichter			Lindemann&lt;br /&gt;
 1897-1904	Amtsrichter			Otto Rompe&lt;br /&gt;
 1905-1913	Amtsrichter			Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1914-1918	Amtsrichter (Vertretung)	Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1913	        Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1918–1921	Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1917	        Amtsgerichtsrat (Vertretung)	Wolbeck&lt;br /&gt;
 1921-1932	Amtsgerichtsrat			Dr. Josef Koch &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Weitere Angestellte und Beamte des Amtsgericht Malgarten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1852-1867  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Hermann Diederich Bernhard Weber&lt;br /&gt;
 1854	   Actuar				Weber&lt;br /&gt;
 1873	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Immenhausen&lt;br /&gt;
 1892-1903  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Döning&lt;br /&gt;
 1899	   Referendar			        von Bar &lt;br /&gt;
  	   Referendar			        Bernard Wieman&amp;lt;ref&amp;gt;Bernard Wieman, Er zog mit seiner Muse, Kösel, 1905, München. Wieman beschreibt im Anfang des Buches seine Zeit in Malgarten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1901	   Referendar			        A. Bodemann&lt;br /&gt;
 1903	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Klein&lt;br /&gt;
 1920/1925  Justizobersekretär		        von Kotzau&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Theo Blumenthal&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Hubert Ostermann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizobersekretär			Riedel&lt;br /&gt;
 1930	   Gerichtsobersekretär		        Bened. Konr. Fran. Maria Aug. Bentler&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtssekretär			Wessel&lt;br /&gt;
 1902/1903  Gerichtssekretär		        Koch&lt;br /&gt;
 1903	   Gerichtssekretär			Mahler&lt;br /&gt;
 1932	   Justizsekretär			Büller&lt;br /&gt;
 1885	   Justizanwärter			Oskar Gropengiesser&lt;br /&gt;
 1929	   Justizanwärter			Heinrich Metting&lt;br /&gt;
 1838/1841  Gerichtsschreiber und Sekretär	Friedrich Christian Brünjes&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtsschreiber			Biesse&lt;br /&gt;
 1885-1896  Gerichtsschreiber		        Kuhlmann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizbüroangestellte		Grünebaum&lt;br /&gt;
 1823	   Amtsdiener und Gefängniswärter	Otto&lt;br /&gt;
 1833	   Gefängniswärter			Johann Conrad Kleuker&lt;br /&gt;
 1836-1844  Amtsdiener und Gefängniswärter	Heinrich Maybaum&lt;br /&gt;
 1859	   Gefängniswärter 			Aug. Heinr. Christ. Konrad Kemnade&lt;br /&gt;
 1872	   Gerichtsdiener &amp;amp; Gefängiswärter	Heinr. Christ. August Lambrecht&lt;br /&gt;
 1889-1900  Gerichtsdiener			Peter Wolfram&lt;br /&gt;
 1929	   Justizwachtmeister			Karl Müller&lt;br /&gt;
 1932	   Justizwachtmeister			Knopf&lt;br /&gt;
 1908	   Gerichtsvollzieher			Greve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung vom 30. Juli 1932, der sog. Zweiten Sparverordnung, wurde das Amtsgericht Malgarten, zusammen mit 59 anderen deutschen Amtsgerichten zum 30. September 1932 aufgehoben. Wegen Sparmaßnahmen in der Justizverwaltung hatte man schon am 1. Oktober 1930 das Amtsgerichtsgefängnis in Malgarten geschlossen und den letzten Gefangenen nach Bersenbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beamten und Angestellten wurden an andere Gerichte versetzt und der Gerichtsbezirk Malgarten aufgeteilt. Die Gemeinden Bieste, Hörsten, Hinnenkamp, Vörden, Rieste, Epe, Sögeln und Hesepe legte man dem Amtsgerichtsbezirk Bersenbrück zu, während die Stadt Bramsche sowie die Gemeinden Achmer, Pente, Engter, Schleptrup, Kalkriese und Evinghausen dem Amtsgerichtsbezirk Osnabrück überwiesen wurden. Dies löste besonders in Bramsche heftige Diskussionen und Unmut aus. Man hatte auf Bramsche als Amtsgerichtssitz gehofft und verwies auf die Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massiven Proteste, nicht nur in Bramsche, führten zu einer Überprüfung der Regelung und das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte, zur Wiederherstellung des alten Gerichtes mit dem neuen Amtssitz Bramsche zum 1. Oktober 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.9.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Verordnung vom 15. September 1933 erweiterte man den Gerichtsbezirk um die Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen i.H., Ueffeln und Vinte und am 9. Juni 1934 um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld. Das Amtsgericht Bramsche bestand bis zum 31. Dezember 1972 und wurde dann dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Amtsgericht Malgarten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aaros</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Amtsgericht_Malgarten&amp;diff=881565</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten</title>
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		<updated>2010-12-19T19:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aaros: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtsverwaltung des Amtes Vörden (Amt Vörden zu Malgarten) zog 1819 auch die Gerichtsbarkeit in die nun leerstehenden Klostergebäude ein. Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten die Kirchspiele Bramsche, Engter und Vörden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung von Bramsche kamen bereits um 1830 Bestrebungen auf, das Amtsgericht nach Bramsche zu verlegen. Zu dieser Zeit hielt das Amtsgericht Malgarten zur Bequemlichkeit des Publikums in einem Gebäude auf dem Bramscher Kirchplatz Sprech- und Gerichtstage ab. Hier, so hoffte man, könnte das Gericht einziehen. Als aber das baufällige Haus um 1849 abgebrochen wurde, fehlte es an der nötigen Fürsprache für eine Verlegung, doch blieben Sprech- und Gerichtstage in Bramsche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23.8./17.9.1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später wollte das Gerücht von der Verlegung oder gar der Schließung des Amtsgerichtes Malgarten nicht verstummen. Im Jahre 1901 reiste der alte Eper Gemeindevorsteher Frankamp sogar nach Berlin, um die Beibehaltung des Gerichtssitzes zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Amtes 1885 übernahm das Amtsgericht die gesamten Räumlichkeiten des Klosters. Während der Amtsrichter weiterhin im Amtsrichterhaus am Torhaus lebte, bezogen der Gerichtsreferendar, damals Gerichtsactuar genannt, und der Gerichtssekretär das Äbtissinnenhaus.&lt;br /&gt;
Als Gefängnis dienten weiterhin die Räumlichkeiten des alten Kreuzganges im Westflügel des Klosters. Die letzten fünf Gewölbe waren zu drei Einzel- und einer Doppelzelle eingerichtet. Eine Inventarliste von 1830 verzeichnet: 3 kl. Bänke, 4 Nachteimer mit Stühlen, 2 Pritschen, 2 Bänke in der Wachstube, 1 Ofen, 6 Wolldecken, 1 eiserne Hängelampe, 1 eisernes Leibband mit Ketten und eine Kette für Hände und Füße, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Händen, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Füßen, alle unbrauchbar und zum Teil verrostet, 4 Ketten mit Schlössern, 3 große Vorhängeschlösser für die Gefängnisse und 4 Bücher der Heiligen Schrift für Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.355 Nr.3745&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1841 wird berichtet, daß man vielfach unbesetzte &amp;quot;Cojen&amp;quot; als Fleischkeller benutzte. Da aber in den letzten Jahren die drei &amp;quot;Gefangenencojen für schwere Verbrecher&amp;quot; stets besetzt waren, nutzte man einen alten Kirchenanbau dafür. Auf dem Boden eines Nebengebäudes hinter dem Kloster lagerte das Stroh für die Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XVI Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein ummauerter Gefängnishof entstand offenbar erst Anfang des 20. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;1891 noch nicht, 1917 aber vorhanden (BN 17.5.1917)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Zeichnung von 1934 war er den Zellen vorgelagert und hatte eine Größe von etwa 7 mal 18 m und eine Mauerhöhe von 4 m&amp;lt;ref&amp;gt;StB; BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bis zur Umorganisation 1852 lag die Malgartener Gerichtsbarkeit in den Händen eines Amtsassessors oder Amtsauditors (Vernehmungsrichter), der als 2. Beamter des Amtes Vörden hier in Malgarten tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, waren folgende Beamte anstellig&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.335, Bd.2; Rep.337 Nr.1068; BN&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Leiter des Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1836-1837	Amtsassessor			von Issendorf&lt;br /&gt;
 1838-1840	Amtsassessor			Mathaei&lt;br /&gt;
 1840-1841	Amtsassessor			Bansen&lt;br /&gt;
 1841-1842	Amtsassessor			Risch &lt;br /&gt;
 1842            Amtsauditor	 		Gerh. Heinr. Jul. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1842	        Amtsauditor			Ernst Heinr. Fried. Herm. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1844-1846	Amtsauditor			Dieckmann&lt;br /&gt;
 1846-1847	Amtsauditor			Heydenreich&lt;br /&gt;
 1847	        Amtsauditor			Richard&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			Heine&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			von Vohrs&lt;br /&gt;
 1849	        Amtsassessor			von Bock&lt;br /&gt;
 1850	        Amtsassessor			Nieberg&lt;br /&gt;
 1851/1852	Amtsassessor			Wilhelm Albert Ditzen&lt;br /&gt;
 1851	        Amtsassessor			Gleim&lt;br /&gt;
 1852	        Amtsassessor			Petersen&lt;br /&gt;
 1853	        Amtsgerichtsassessor		Kluhsmann&lt;br /&gt;
 1855	        Amtsassessor			von Hohenhorst&lt;br /&gt;
 1854-1862	Amtsgerichtsassessor bzw. Amtsrichter 	Müller&lt;br /&gt;
 1862-1867	Amtsgerichtsassessor 		Dr. Eduard Bartels&lt;br /&gt;
 1868-1877	Amtsgerichtsassessor 		Ernst Joh. Lud. Geo. Heinr. Meyer&lt;br /&gt;
 1877-1887	Amtsrichter			von Einem&lt;br /&gt;
 1887-1890	Amtsrichter			Reinking&lt;br /&gt;
 1890-1897	Amtsrichter			Lindemann&lt;br /&gt;
 1897-1904	Amtsrichter			Otto Rompe&lt;br /&gt;
 1905-1913	Amtsrichter			Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1914-1918	Amtsrichter (Vertretung)	Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1913	        Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1918–1921	Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1917	        Amtsgerichtsrat (Vertretung)	Wolbeck&lt;br /&gt;
 1921-1932	Amtsgerichtsrat			Dr. Josef Koch &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Weitere Angestellte und Beamte des Amtsgericht Malgarten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1852-1867  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Hermann Diederich Bernhard Weber&lt;br /&gt;
 1854	   Actuar				Weber&lt;br /&gt;
 1873	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Immenhausen&lt;br /&gt;
 1892-1903  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Döning&lt;br /&gt;
 1899	   Referendar			        von Bar &lt;br /&gt;
  	   Referendar			        Bernard Wieman&amp;lt;ref&amp;gt;Er zog mit seiner Muse, Kösel, 1905, München. Wieman beschreibt im Anfang des Buches seine Zeit in Malgarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1901	   Referendar			        A. Bodemann&lt;br /&gt;
 1903	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Klein&lt;br /&gt;
 1920/1925  Justizobersekretär		        von Kotzau&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Theo Blumenthal&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Hubert Ostermann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizobersekretär			Riedel&lt;br /&gt;
 1930	   Gerichtsobersekretär		        Bened. Konr. Fran. Maria Aug. Bentler&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtssekretär			Wessel&lt;br /&gt;
 1902/1903  Gerichtssekretär		        Koch&lt;br /&gt;
 1903	   Gerichtssekretär			Mahler&lt;br /&gt;
 1932	   Justizsekretär			Büller&lt;br /&gt;
 1885	   Justizanwärter			Oskar Gropengiesser&lt;br /&gt;
 1929	   Justizanwärter			Heinrich Metting&lt;br /&gt;
 1838/1841  Gerichtsschreiber und Sekretär	Friedrich Christian Brünjes&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtsschreiber			Biesse&lt;br /&gt;
 1885-1896  Gerichtsschreiber		        Kuhlmann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizbüroangestellte		Grünebaum&lt;br /&gt;
 1823	   Amtsdiener und Gefängniswärter	Otto&lt;br /&gt;
 1833	   Gefängniswärter			Johann Conrad Kleuker&lt;br /&gt;
 1836-1844  Amtsdiener und Gefängniswärter	Heinrich Maybaum&lt;br /&gt;
 1859	   Gefängniswärter 			Aug. Heinr. Christ. Konrad Kemnade&lt;br /&gt;
 1872	   Gerichtsdiener &amp;amp; Gefängiswärter	Heinr. Christ. August Lambrecht&lt;br /&gt;
 1889-1900  Gerichtsdiener			Peter Wolfram&lt;br /&gt;
 1929	   Justizwachtmeister			Karl Müller&lt;br /&gt;
 1932	   Justizwachtmeister			Knopf&lt;br /&gt;
 1908	   Gerichtsvollzieher			Greve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung vom 30. Juli 1932, der sog. Zweiten Sparverordnung, wurde das Amtsgericht Malgarten, zusammen mit 59 anderen deutschen Amtsgerichten zum 30. September 1932 aufgehoben. Wegen Sparmaßnahmen in der Justizverwaltung hatte man schon am 1. Oktober 1930 das Amtsgerichtsgefängnis in Malgarten geschlossen und den letzten Gefangenen nach Bersenbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beamten und Angestellten wurden an andere Gerichte versetzt und der Gerichtsbezirk Malgarten aufgeteilt. Die Gemeinden Bieste, Hörsten, Hinnenkamp, Vörden, Rieste, Epe, Sögeln und Hesepe legte man dem Amtsgerichtsbezirk Bersenbrück zu, während die Stadt Bramsche sowie die Gemeinden Achmer, Pente, Engter, Schleptrup, Kalkriese und Evinghausen dem Amtsgerichtsbezirk Osnabrück überwiesen wurden. Dies löste besonders in Bramsche heftige Diskussionen und Unmut aus. Man hatte auf Bramsche als Amtsgerichtssitz gehofft und verwies auf die Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massiven Proteste, nicht nur in Bramsche, führten zu einer Überprüfung der Regelung und das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte, zur Wiederherstellung des alten Gerichtes mit dem neuen Amtssitz Bramsche zum 1. Oktober 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.9.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Verordnung vom 15. September 1933 erweiterte man den Gerichtsbezirk um die Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen i.H., Ueffeln und Vinte und am 9. Juni 1934 um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld. Das Amtsgericht Bramsche bestand bis zum 31. Dezember 1972 und wurde dann dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Amtsgericht Malgarten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aaros</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Amtsgericht_Malgarten&amp;diff=881564</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten</title>
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		<updated>2010-12-19T19:47:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aaros: Quelle, das Buch selber&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtsverwaltung des Amtes Vörden (Amt Vörden zu Malgarten) zog 1819 auch die Gerichtsbarkeit in die nun leerstehenden Klostergebäude ein. Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten die Kirchspiele Bramsche, Engter und Vörden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung von Bramsche kamen bereits um 1830 Bestrebungen auf, das Amtsgericht nach Bramsche zu verlegen. Zu dieser Zeit hielt das Amtsgericht Malgarten zur Bequemlichkeit des Publikums in einem Gebäude auf dem Bramscher Kirchplatz Sprech- und Gerichtstage ab. Hier, so hoffte man, könnte das Gericht einziehen. Als aber das baufällige Haus um 1849 abgebrochen wurde, fehlte es an der nötigen Fürsprache für eine Verlegung, doch blieben Sprech- und Gerichtstage in Bramsche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23.8./17.9.1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später wollte das Gerücht von der Verlegung oder gar der Schließung des Amtsgerichtes Malgarten nicht verstummen. Im Jahre 1901 reiste der alte Eper Gemeindevorsteher Frankamp sogar nach Berlin, um die Beibehaltung des Gerichtssitzes zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Amtes 1885 übernahm das Amtsgericht die gesamten Räumlichkeiten des Klosters. Während der Amtsrichter weiterhin im Amtsrichterhaus am Torhaus lebte, bezogen der Gerichtsreferendar, damals Gerichtsactuar genannt, und der Gerichtssekretär das Äbtissinnenhaus.&lt;br /&gt;
Als Gefängnis dienten weiterhin die Räumlichkeiten des alten Kreuzganges im Westflügel des Klosters. Die letzten fünf Gewölbe waren zu drei Einzel- und einer Doppelzelle eingerichtet. Eine Inventarliste von 1830 verzeichnet: 3 kl. Bänke, 4 Nachteimer mit Stühlen, 2 Pritschen, 2 Bänke in der Wachstube, 1 Ofen, 6 Wolldecken, 1 eiserne Hängelampe, 1 eisernes Leibband mit Ketten und eine Kette für Hände und Füße, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Händen, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Füßen, alle unbrauchbar und zum Teil verrostet, 4 Ketten mit Schlössern, 3 große Vorhängeschlösser für die Gefängnisse und 4 Bücher der Heiligen Schrift für Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.355 Nr.3745&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1841 wird berichtet, daß man vielfach unbesetzte &amp;quot;Cojen&amp;quot; als Fleischkeller benutzte. Da aber in den letzten Jahren die drei &amp;quot;Gefangenencojen für schwere Verbrecher&amp;quot; stets besetzt waren, nutzte man einen alten Kirchenanbau dafür. Auf dem Boden eines Nebengebäudes hinter dem Kloster lagerte das Stroh für die Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XVI Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein ummauerter Gefängnishof entstand offenbar erst Anfang des 20. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;1891 noch nicht, 1917 aber vorhanden (BN 17.5.1917)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Zeichnung von 1934 war er den Zellen vorgelagert und hatte eine Größe von etwa 7 mal 18 m und eine Mauerhöhe von 4 m&amp;lt;ref&amp;gt;StB; BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bis zur Umorganisation 1852 lag die Malgartener Gerichtsbarkeit in den Händen eines Amtsassessors oder Amtsauditors (Vernehmungsrichter), der als 2. Beamter des Amtes Vörden hier in Malgarten tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, waren folgende Beamte anstellig&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.335, Bd.2; Rep.337 Nr.1068; BN&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Leiter des Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1836-1837	Amtsassessor			von Issendorf&lt;br /&gt;
 1838-1840	Amtsassessor			Mathaei&lt;br /&gt;
 1840-1841	Amtsassessor			Bansen&lt;br /&gt;
 1841-1842	Amtsassessor			Risch &lt;br /&gt;
 1842            Amtsauditor	 		Gerh. Heinr. Jul. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1842	        Amtsauditor			Ernst Heinr. Fried. Herm. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1844-1846	Amtsauditor			Dieckmann&lt;br /&gt;
 1846-1847	Amtsauditor			Heydenreich&lt;br /&gt;
 1847	        Amtsauditor			Richard&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			Heine&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			von Vohrs&lt;br /&gt;
 1849	        Amtsassessor			von Bock&lt;br /&gt;
 1850	        Amtsassessor			Nieberg&lt;br /&gt;
 1851/1852	Amtsassessor			Wilhelm Albert Ditzen&lt;br /&gt;
 1851	        Amtsassessor			Gleim&lt;br /&gt;
 1852	        Amtsassessor			Petersen&lt;br /&gt;
 1853	        Amtsgerichtsassessor		Kluhsmann&lt;br /&gt;
 1855	        Amtsassessor			von Hohenhorst&lt;br /&gt;
 1854-1862	Amtsgerichtsassessor bzw. Amtsrichter 	Müller&lt;br /&gt;
 1862-1867	Amtsgerichtsassessor 		Dr. Eduard Bartels&lt;br /&gt;
 1868-1877	Amtsgerichtsassessor 		Ernst Joh. Lud. Geo. Heinr. Meyer&lt;br /&gt;
 1877-1887	Amtsrichter			von Einem&lt;br /&gt;
 1887-1890	Amtsrichter			Reinking&lt;br /&gt;
 1890-1897	Amtsrichter			Lindemann&lt;br /&gt;
 1897-1904	Amtsrichter			Otto Rompe&lt;br /&gt;
 1905-1913	Amtsrichter			Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1914-1918	Amtsrichter (Vertretung)	Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1913	        Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1918–1921	Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1917	        Amtsgerichtsrat (Vertretung)	Wolbeck&lt;br /&gt;
 1921-1932	Amtsgerichtsrat			Dr. Josef Koch &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Weitere Angestellte und Beamte des Amtsgericht Malgarten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1852-1867  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Hermann Diederich Bernhard Weber&lt;br /&gt;
 1854	   Actuar				Weber&lt;br /&gt;
 1873	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Immenhausen&lt;br /&gt;
 1892-1903  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Döning&lt;br /&gt;
 1899	   Referendar			        von Bar &lt;br /&gt;
  	   Referendar			        Bernard Wieman&amp;lt;ref&amp;gt;Er zog mit seiner Muse, Kösel, 1905,München. Wieman beschreibt im Anfang des Buches seine zeit in Malgarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 1901	   Referendar			        A. Bodemann&lt;br /&gt;
 1903	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Klein&lt;br /&gt;
 1920/1925  Justizobersekretär		        von Kotzau&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Theo Blumenthal&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Hubert Ostermann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizobersekretär			Riedel&lt;br /&gt;
 1930	   Gerichtsobersekretär		        Bened. Konr. Fran. Maria Aug. Bentler&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtssekretär			Wessel&lt;br /&gt;
 1902/1903  Gerichtssekretär		        Koch&lt;br /&gt;
 1903	   Gerichtssekretär			Mahler&lt;br /&gt;
 1932	   Justizsekretär			Büller&lt;br /&gt;
 1885	   Justizanwärter			Oskar Gropengiesser&lt;br /&gt;
 1929	   Justizanwärter			Heinrich Metting&lt;br /&gt;
 1838/1841  Gerichtsschreiber und Sekretär	Friedrich Christian Brünjes&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtsschreiber			Biesse&lt;br /&gt;
 1885-1896  Gerichtsschreiber		        Kuhlmann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizbüroangestellte		Grünebaum&lt;br /&gt;
 1823	   Amtsdiener und Gefängniswärter	Otto&lt;br /&gt;
 1833	   Gefängniswärter			Johann Conrad Kleuker&lt;br /&gt;
 1836-1844  Amtsdiener und Gefängniswärter	Heinrich Maybaum&lt;br /&gt;
 1859	   Gefängniswärter 			Aug. Heinr. Christ. Konrad Kemnade&lt;br /&gt;
 1872	   Gerichtsdiener &amp;amp; Gefängiswärter	Heinr. Christ. August Lambrecht&lt;br /&gt;
 1889-1900  Gerichtsdiener			Peter Wolfram&lt;br /&gt;
 1929	   Justizwachtmeister			Karl Müller&lt;br /&gt;
 1932	   Justizwachtmeister			Knopf&lt;br /&gt;
 1908	   Gerichtsvollzieher			Greve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung vom 30. Juli 1932, der sog. Zweiten Sparverordnung, wurde das Amtsgericht Malgarten, zusammen mit 59 anderen deutschen Amtsgerichten zum 30. September 1932 aufgehoben. Wegen Sparmaßnahmen in der Justizverwaltung hatte man schon am 1. Oktober 1930 das Amtsgerichtsgefängnis in Malgarten geschlossen und den letzten Gefangenen nach Bersenbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beamten und Angestellten wurden an andere Gerichte versetzt und der Gerichtsbezirk Malgarten aufgeteilt. Die Gemeinden Bieste, Hörsten, Hinnenkamp, Vörden, Rieste, Epe, Sögeln und Hesepe legte man dem Amtsgerichtsbezirk Bersenbrück zu, während die Stadt Bramsche sowie die Gemeinden Achmer, Pente, Engter, Schleptrup, Kalkriese und Evinghausen dem Amtsgerichtsbezirk Osnabrück überwiesen wurden. Dies löste besonders in Bramsche heftige Diskussionen und Unmut aus. Man hatte auf Bramsche als Amtsgerichtssitz gehofft und verwies auf die Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massiven Proteste, nicht nur in Bramsche, führten zu einer Überprüfung der Regelung und das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte, zur Wiederherstellung des alten Gerichtes mit dem neuen Amtssitz Bramsche zum 1. Oktober 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.9.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Verordnung vom 15. September 1933 erweiterte man den Gerichtsbezirk um die Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen i.H., Ueffeln und Vinte und am 9. Juni 1934 um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld. Das Amtsgericht Bramsche bestand bis zum 31. Dezember 1972 und wurde dann dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Amtsgericht Malgarten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Aaros</name></author>
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		<title>Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten</title>
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		<updated>2010-03-21T12:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Aaros: hinzufügen des Vornamens des Referendars (Bernard) Wieman sowie die korrektur seines Nachnamens (nur ein n) Quelle: Rainer Drewes/Herbert Holstein: Bernard Wieman (1872-1940) - Schriftsteller aus Osna&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Amtsverwaltung des Amtes Vörden (Amt Vörden zu Malgarten) zog 1819 auch die Gerichtsbarkeit in die nun leerstehenden Klostergebäude ein. Zum Amtsgerichtsbezirk gehörten die Kirchspiele Bramsche, Engter und Vörden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der zunehmenden Bedeutung von Bramsche kamen bereits um 1830 Bestrebungen auf, das Amtsgericht nach Bramsche zu verlegen. Zu dieser Zeit hielt das Amtsgericht Malgarten zur Bequemlichkeit des Publikums in einem Gebäude auf dem Bramscher Kirchplatz Sprech- und Gerichtstage ab. Hier, so hoffte man, könnte das Gericht einziehen. Als aber das baufällige Haus um 1849 abgebrochen wurde, fehlte es an der nötigen Fürsprache für eine Verlegung, doch blieben Sprech- und Gerichtstage in Bramsche erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23.8./17.9.1932&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch später wollte das Gerücht von der Verlegung oder gar der Schließung des Amtsgerichtes Malgarten nicht verstummen. Im Jahre 1901 reiste der alte Eper Gemeindevorsteher Frankamp sogar nach Berlin, um die Beibehaltung des Gerichtssitzes zu untermauern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung des Amtes 1885 übernahm das Amtsgericht die gesamten Räumlichkeiten des Klosters. Während der Amtsrichter weiterhin im Amtsrichterhaus am Torhaus lebte, bezogen der Gerichtsreferendar, damals Gerichtsactuar genannt, und der Gerichtssekretär das Äbtissinnenhaus.&lt;br /&gt;
Als Gefängnis dienten weiterhin die Räumlichkeiten des alten Kreuzganges im Westflügel des Klosters. Die letzten fünf Gewölbe waren zu drei Einzel- und einer Doppelzelle eingerichtet. Eine Inventarliste von 1830 verzeichnet: 3 kl. Bänke, 4 Nachteimer mit Stühlen, 2 Pritschen, 2 Bänke in der Wachstube, 1 Ofen, 6 Wolldecken, 1 eiserne Hängelampe, 1 eisernes Leibband mit Ketten und eine Kette für Hände und Füße, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Händen, 2 &amp;quot;Bolten&amp;quot; zwischen den Füßen, alle unbrauchbar und zum Teil verrostet, 4 Ketten mit Schlössern, 3 große Vorhängeschlösser für die Gefängnisse und 4 Bücher der Heiligen Schrift für Gefangene.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.355 Nr.3745&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus dem Jahre 1841 wird berichtet, daß man vielfach unbesetzte &amp;quot;Cojen&amp;quot; als Fleischkeller benutzte. Da aber in den letzten Jahren die drei &amp;quot;Gefangenencojen für schwere Verbrecher&amp;quot; stets besetzt waren, nutzte man einen alten Kirchenanbau dafür. Auf dem Boden eines Nebengebäudes hinter dem Kloster lagerte das Stroh für die Gefangenenlager.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XVI Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ein ummauerter Gefängnishof entstand offenbar erst Anfang des 20. Jh.&amp;lt;ref&amp;gt;1891 noch nicht, 1917 aber vorhanden (BN 17.5.1917)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Zeichnung von 1934 war er den Zellen vorgelagert und hatte eine Größe von etwa 7 mal 18 m und eine Mauerhöhe von 4 m&amp;lt;ref&amp;gt;StB; BN 17.5.1917&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Bis zur Umorganisation 1852 lag die Malgartener Gerichtsbarkeit in den Händen eines Amtsassessors oder Amtsauditors (Vernehmungsrichter), der als 2. Beamter des Amtes Vörden hier in Malgarten tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Soweit bekannt, waren folgende Beamte anstellig&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.335, Bd.2; Rep.337 Nr.1068; BN&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Leiter des Amtsgericht Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1836-1837	Amtsassessor			von Issendorf&lt;br /&gt;
 1838-1840	Amtsassessor			Mathaei&lt;br /&gt;
 1840-1841	Amtsassessor			Bansen&lt;br /&gt;
 1841-1842	Amtsassessor			Risch &lt;br /&gt;
 1842            Amtsauditor	 		Gerh. Heinr. Jul. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1842	        Amtsauditor			Ernst Heinr. Fried. Herm. Sudendorf&lt;br /&gt;
 1844-1846	Amtsauditor			Dieckmann&lt;br /&gt;
 1846-1847	Amtsauditor			Heydenreich&lt;br /&gt;
 1847	        Amtsauditor			Richard&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			Heine&lt;br /&gt;
 1848	        Amtsassessor			von Vohrs&lt;br /&gt;
 1849	        Amtsassessor			von Bock&lt;br /&gt;
 1850	        Amtsassessor			Nieberg&lt;br /&gt;
 1851/1852	Amtsassessor			Wilhelm Albert Ditzen&lt;br /&gt;
 1851	        Amtsassessor			Gleim&lt;br /&gt;
 1852	        Amtsassessor			Petersen&lt;br /&gt;
 1853	        Amtsgerichtsassessor		Kluhsmann&lt;br /&gt;
 1855	        Amtsassessor			von Hohenhorst&lt;br /&gt;
 1854-1862	Amtsgerichtsassessor bzw. Amtsrichter 	Müller&lt;br /&gt;
 1862-1867	Amtsgerichtsassessor 		Dr. Eduard Bartels&lt;br /&gt;
 1868-1877	Amtsgerichtsassessor 		Ernst Joh. Lud. Geo. Heinr. Meyer&lt;br /&gt;
 1877-1887	Amtsrichter			von Einem&lt;br /&gt;
 1887-1890	Amtsrichter			Reinking&lt;br /&gt;
 1890-1897	Amtsrichter			Lindemann&lt;br /&gt;
 1897-1904	Amtsrichter			Otto Rompe&lt;br /&gt;
 1905-1913	Amtsrichter			Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1914-1918	Amtsrichter (Vertretung)	Wilhelm Traumann&lt;br /&gt;
 1913	        Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1918–1921	Amtsgerichtsrat 		Otto Hommerich&lt;br /&gt;
 1917	        Amtsgerichtsrat (Vertretung)	Wolbeck&lt;br /&gt;
 1921-1932	Amtsgerichtsrat			Dr. Josef Koch &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Weitere Angestellte und Beamte des Amtsgericht Malgarten:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1852-1867  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Hermann Diederich Bernhard Weber&lt;br /&gt;
 1854	   Actuar				Weber&lt;br /&gt;
 1873	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Immenhausen&lt;br /&gt;
 1892-1903  Actuar (Gerichtsreferendar)	        Döning&lt;br /&gt;
 1899	   Referendar			        von Bar &lt;br /&gt;
  	   Referendar			        Bernard Wieman&lt;br /&gt;
 1901	   Referendar			        A. Bodemann&lt;br /&gt;
 1903	   Actuar (Gerichtsreferendar)		Klein&lt;br /&gt;
 1920/1925  Justizobersekretär		        von Kotzau&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Theo Blumenthal&lt;br /&gt;
 1929	   Justizobersekretär			Hubert Ostermann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizobersekretär			Riedel&lt;br /&gt;
 1930	   Gerichtsobersekretär		        Bened. Konr. Fran. Maria Aug. Bentler&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtssekretär			Wessel&lt;br /&gt;
 1902/1903  Gerichtssekretär		        Koch&lt;br /&gt;
 1903	   Gerichtssekretär			Mahler&lt;br /&gt;
 1932	   Justizsekretär			Büller&lt;br /&gt;
 1885	   Justizanwärter			Oskar Gropengiesser&lt;br /&gt;
 1929	   Justizanwärter			Heinrich Metting&lt;br /&gt;
 1838/1841  Gerichtsschreiber und Sekretär	Friedrich Christian Brünjes&lt;br /&gt;
 1885	   Gerichtsschreiber			Biesse&lt;br /&gt;
 1885-1896  Gerichtsschreiber		        Kuhlmann&lt;br /&gt;
 1932	   Justizbüroangestellte		Grünebaum&lt;br /&gt;
 1823	   Amtsdiener und Gefängniswärter	Otto&lt;br /&gt;
 1833	   Gefängniswärter			Johann Conrad Kleuker&lt;br /&gt;
 1836-1844  Amtsdiener und Gefängniswärter	Heinrich Maybaum&lt;br /&gt;
 1859	   Gefängniswärter 			Aug. Heinr. Christ. Konrad Kemnade&lt;br /&gt;
 1872	   Gerichtsdiener &amp;amp; Gefängiswärter	Heinr. Christ. August Lambrecht&lt;br /&gt;
 1889-1900  Gerichtsdiener			Peter Wolfram&lt;br /&gt;
 1929	   Justizwachtmeister			Karl Müller&lt;br /&gt;
 1932	   Justizwachtmeister			Knopf&lt;br /&gt;
 1908	   Gerichtsvollzieher			Greve&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Verordnung vom 30. Juli 1932, der sog. Zweiten Sparverordnung, wurde das Amtsgericht Malgarten, zusammen mit 59 anderen deutschen Amtsgerichten zum 30. September 1932 aufgehoben. Wegen Sparmaßnahmen in der Justizverwaltung hatte man schon am 1. Oktober 1930 das Amtsgerichtsgefängnis in Malgarten geschlossen und den letzten Gefangenen nach Bersenbrück überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1930&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Beamten und Angestellten wurden an andere Gerichte versetzt und der Gerichtsbezirk Malgarten aufgeteilt. Die Gemeinden Bieste, Hörsten, Hinnenkamp, Vörden, Rieste, Epe, Sögeln und Hesepe legte man dem Amtsgerichtsbezirk Bersenbrück zu, während die Stadt Bramsche sowie die Gemeinden Achmer, Pente, Engter, Schleptrup, Kalkriese und Evinghausen dem Amtsgerichtsbezirk Osnabrück überwiesen wurden. Dies löste besonders in Bramsche heftige Diskussionen und Unmut aus. Man hatte auf Bramsche als Amtsgerichtssitz gehofft und verwies auf die Geschichte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Die massiven Proteste, nicht nur in Bramsche, führten zu einer Überprüfung der Regelung und das Gesetz vom 29. August 1933 über die Wiedereinrichtung aufgehobener Amtsgerichte, zur Wiederherstellung des alten Gerichtes mit dem neuen Amtssitz Bramsche zum 1. Oktober 1933.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.9.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Verordnung vom 15. September 1933 erweiterte man den Gerichtsbezirk um die Gemeinden Balkum, Limbergen, Lintern, Neuenkirchen i.H., Ueffeln und Vinte und am 9. Juni 1934 um die Gemeinden Rothertshausen und Steinfeld. Das Amtsgericht Bramsche bestand bis zum 31. Dezember 1972 und wurde dann dem Amtsgericht Bersenbrück einverleibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Amtsgericht Malgarten]]&lt;/div&gt;</summary>
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