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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<title>Sizilien</title>
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		<updated>2023-07-15T14:57:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Sizilien&#039;&#039;&#039; bildete im 11. Jahrhundert einen Schmelztiegel der die damalige Mittelmeerwelt beherrschenden 3 großen Kräfte die sich unter Führung der Normannen gegenseitig ergänzten: &#039;&#039;&#039;westlich latein-germanische&#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;&#039;östlich byzantinische&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;islamisch-arabische&#039;&#039;&#039; Zivilisation. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie:&#039;&#039;&#039; [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Europa]] &amp;gt; [[Italien]] &amp;gt; [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Palerm-Wih2-Dom.jpg|thumb|350px|Wilh. II. von Neapel u. Sizilien widmet 1176 den Dom v. [[Monreale]] der hlg. Jungfrau)]]&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
===Name===&lt;br /&gt;
* Sicilia (Sizilien)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sizilien, 1895 im [[Königreich Italien]]===&lt;br /&gt;
Insel in Italia (Italien) und vom Festland Italiens durch die Meerenge von Messina (Faro di Messina) geschieden, gleicht in der Gestalt einem Dreieck, dessen Westspitze das Capo Boeo, das Capo Passaro die Südwestspitze und das Capo Faro die Nordostspitze ist. Die Länge der Nordküste beträgt 322 km, der Ostküste 225 km u. der Südwestküste 285 km. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sizilien umfasste 1895 als Region im Königreich Italien mit der Insel Pantellaria 25.740,1 qkm mit 3.265.688 Einwohnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordküste bespült das Tyrrhenische Meer (Meer von Sizilien), die Ostküste das Ionische Meer, die Südküste das Mittelmeer. Auf der Nordküste befinden sich, vom Capo Faro aus: das Capo Rasocolmo, der Milazzo-Golf, die Kaps Capo Bianco, Capo di Calava, Capo di Orlando u. Capo Zaffarano, der Golfo di Palermo, die Kaps Capo di Gallo u. Capo della Rama, der Golf Castella-Mare u. das Capo San Vito. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Westspitze liegen die Isole Egadi (Ägatische Inseln); weiter auf der Südwestküste sind die Kaps Capo Fero, Capo San Marco, Capo Scalambri, Capo Ciarciore, der Hafen von Paolo u. das gleichnamige Kap; weiter auf der Ostküste sind das Capo Muso di Porco, der Hafen von Siracusa, das Capo San Panagia, der Hafen von Agosta, die Kaps von Santa Croce, Capo del Molini, Capo Grosso u. der Hafen von Messina. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Insel ist gebirgig bis zu 3.313 m hoch (Etna) u. hat ausser den Ebenen von Milazzo u. Catana im Nordosten, von Siracusa im Südosten, von Terra Nova im Süden fast keine Niederungen. Die Nordküste entlang steht eine Gebirgskette, die Nettunischen-Berge genannt, von denen sich Äste gegen Süden abzweigen. Im Süden davon, an der Ostküste, steht der Etna u. an der Südwestküste der ebenfalls tätige Vulkan Maccaluba, ein Schlammvulkan. Im Süden stehen mehrere erloschene Vulkane.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Flüsse===&lt;br /&gt;
Von den bedeutendsten Flüssen sind auf der Ostküste die Giaretta, auf der Südwestküste der Salso, Platani, Calatabellota u. Belici, auf der Nordküste der Termini Imerese, Fiume-Grande u. die Pollina. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Klima===&lt;br /&gt;
Das Klima der Insel ist sehr angenehm und gesund; im Sommer steigt die Hitze bei Sirocco auf 36°, sonst sind Seewinde mildernd und der Himmel heiter. Mittelwärme von Palermo 13,6° Reaumur. Ein Sinken des Thermometers auf 0° kommt nicht vor u. Schnee ebenfalls nicht (außer auf dem Gipfel des Etna). Hagelschauer häufig, Regen selten. Der Boden ist äusserst fruchtbar. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Handel u. Gewerbe===&lt;br /&gt;
Produkte sind 1895: Südfrüchte, Getreide, bes. Weizen, Mais, Wein, Safran, Baumwolle, Honig, Kupfer, Eisen, Blei, viel Schwefel, Alaun, Salpeter, Salz, Bimstein, Puzzuolanerde, Lava; warme u. schweflige Quellen. Der Ackerbau liefert Getreide zum Export, besonders den 1895 viel gesuchten Weizen, dessen Ernte fast ganz ausgeführt wird, wogegen man billigere Kornsorten einführt; sodann werden Leinsamen, Südfrüchte, Hülsenfrüchte, Rosinen, Wein, Öl (Oliven) etc. ausgeführt. Viel geringer steht die Viehzucht; die Rinder sind klein, die Schafe unveredelt, die Pferde 1895 schlecht. Der Bergbau ist, mit Ausnahme der Schwefelausbeute, fast ohne alle Bedeutung; nur in der Provinz Girgenti sind 1895 Steinkohlewerke in Betrieb. Die Schwefelausbeute trägt um 1890 pro Jahr über 25 Mill. Lire f. etwa 165.000 t. Die Industrie ist 1890 nicht sehr bedeutend und schafft nur Seide, Wollzeug, Baumwollzeug, Leinwand u. Leder; hervorragend ist dagegen die Industrie in Tabak. Der Handel, fast nur in Händen von Engländern, Deutschen u. Schweizern, ist bedeutend; ausgeführt werden ausser den obengenannten Boden-Produkten Essenzen, Drogen, Felle, Fischwaren, Schwefel, Salz, Marmor; die Ausfuhr repräsentiert einen Wert von ca. 110 Mill. Lire, die Einfuhr einen solchen von 70 Mill. Lire. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Das Strassennetz ist 1890 noch lückenhaft, dagegen führen Eisenbahnen von Osten nach Westen, von Süden nach Norden in einer Länge von 833 km. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwaltung===&lt;br /&gt;
Die Region Sizilien wird eingetheilt in 7 Provinzen:&lt;br /&gt;
* [[Caltanisetta]] &lt;br /&gt;
* [[Catania]]&lt;br /&gt;
* [[Girgenti]] &lt;br /&gt;
* [[Palermo]] &lt;br /&gt;
* [[Messina]] &lt;br /&gt;
* [[Syrakus]] (Siracusa, Sirakus) &lt;br /&gt;
* [[Trapani]] mit der Insel Pantellaria &lt;br /&gt;
** Hauptstadt: [[Palermo]]&lt;br /&gt;
[[Bild:Palermo-Grab-Wilh2.jpg|thumb|350px|Sarkophag Wilhelms II. v. Neapel u. Sizilien in Monreale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geschichte==&lt;br /&gt;
* Im 8. Jahrhundert v. Chr. besiedelten die Griechen die Ost- und Südküste, während die Phönizier Handelshäfen an der Westküste gründeten. &lt;br /&gt;
* 241 v. Chr. eroberten die Römer Sizilien. &lt;br /&gt;
* Während der Zeit der europäischen Völkerwanderung besetzten erst die Vandalen und dann die Ostgoten die Insel. &lt;br /&gt;
* 535 n. Chr. wurde Sizilien zu einem Teil des Byzantinischen Reiches. &lt;br /&gt;
* Seit 664/827/902 wurde Sizilien von den Arabern beherrscht. Sizilien erlebte eine kulturelle und wirtschaftliche Blüte.  &lt;br /&gt;
* Im 11. Jahrhundert eroberten die [[Normannen]] Sizilien.&lt;br /&gt;
* Durch die Heirat König Heinrich VI. mit der normannischen Erbtochter Konstanze trat das [[Neapel|Königreich Neapel]] mit samt Sizilien in Verbindung mit dem &amp;quot;[[HRR|Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation]]&amp;quot;&lt;br /&gt;
** Mit dem Erbe Siziliens verlagerte sich unter Kaiser Friedrich II. das Zentrum der Herrschaft mehr nach Süditalien. &lt;br /&gt;
** Hauptziel Friedrich Barbarossas war die Wiederherstellung der Kaisermacht und der Reichsgewalt. &lt;br /&gt;
* Das Haus Anjou folgte mit dem Sieg von Karl I. über Konradin 1268 den [[Staufer|Staufern]]. Deren Herrschaft endete 1282 mit der Sizilianischen Vesper. Sizilien fiel danach an Peter III. von Aragon.&lt;br /&gt;
** 1798 erlitt Ferdinand aus dem Haus Aragon, eine Niederlage gegen die französische Revolutionsarmee. Sizilien wurde [[Republik]]. &lt;br /&gt;
* Im Oktober 1861 kam Sizilien durch eine Volksabstimmung zum Königreich Italien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Normannisches Erbe zu [[Apulien]] und Sizilien===&lt;br /&gt;
Im 11. Jahrhundert (1061/72) besetzten nordfranzösische Normannen Unteritalien und Sizilien und gründeten die Normannenstaaten [[Apulien]] und [[Sizilien]], womit ein Umbruch im zivilen und politischen Leben auf ausgeglichene u. angepaßte Weise eingeleitet wird:&lt;br /&gt;
* Religion: römisch&lt;br /&gt;
* Sprachform: hauptsächlich lateinisch&lt;br /&gt;
* Kultur: westeuropäisch  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sizilien bildete im 11. Jahrhundert einen Schmelztiegel der die damalige Mittelmeerwelt beherrschenden 3 großen Kräfte:&lt;br /&gt;
* westliche latein-germanische Zivilisation&lt;br /&gt;
* östliche byzantinische Zivilisation&lt;br /&gt;
* islamisch-arabische Zivilisation  &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Trotz der Förderung der Festigung des Abendlandes gegen das Morgenland unterdrückten die Normannen keine Zivilisationsvariante sondern nutzten mit bemerkenswerter Duldsamkeit die unterschiedlichen Elemente und erreichen daher im Recht, der Verwaltung und besonders in der Kunst und damit im täglichen Leben ausgeglichene Verhältnisse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert ist es den Normann bereits gelungen, gemeinsam mit der der Führung und dem Volk, mit seinen unterschiedlichen Gebräuchen und Gesetzen, bei gegenseitiger Akzeptanz, eine gemeinsamen Vorteilsnutzung zu erkennen und zu leben. Diese Lebensweise wird erkennbar verwirklicht in der Errichtung des Doms von [[Monreale]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Normannen===&lt;br /&gt;
* 1035-1046 Graf von [[Neapel]] Wilhelm Eisenarm&lt;br /&gt;
* 1046-1052 Graf von [[Neapel]] Drago&lt;br /&gt;
* 1052-1057 Graf von [[Neapel]] Humfried&lt;br /&gt;
* 1057-1085 Robert Guiscard, Sohn des Tankred v. Hauteville, Herzog von Apulien 1058&lt;br /&gt;
* 1085-1105 Roger I. Bursa, jüngerer Sohn des Tankred v. Hauteville, Herog zu [[Neapel]] und Sizilien&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===1130 Königreich &amp;quot;Due Sicilie&amp;quot;===&lt;br /&gt;
* 1105-1154 Roger II., König von [[Neapel]] 25.12.1130 und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1154-1166 Wilhelm I. der Böse, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1166-1189 Wilhelm II., der Gute, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1189-1194 Tancred, Graf von Lecce, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1194-1195 Wilhelm III., König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1195-1198 Konstantiae (* 1154, + 27.11.1198 zu Palermo), Königin von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kaiser Friederich I. in Italien==&lt;br /&gt;
Friederich I., römischer Kaiser (Barbarossa), der zweite deutsche Kaiser aus dem Hause der Hohenstaufen, geb. 1121 als Sohn des Herzogs Friederich des Einäugigen von Schwaben, folgte seinem Vater 1147 in der herzoglichen Würde und 1152 seinem Oheim Konrad III. auf dem Kaiserthron. Er suchte suchte in 5 Zügen nach Italien  (1154, 1158, 1161, 1166 und 1174) die kaiserliche Macht dort herzustellen, zerstörte 1162 Mailand, erlitt bei Legnano (29.05.1176), von Heinrich dem Löwen in Stich gelassen, eine Niederlage, schloss 1183 zu Konstanz Frieden mit den Lombardischen Städten, in welchem diesen volle Freiheit u. Föderationsrecht, dem Kaiser aber die Oberherrlichkeit zugestanden wurde. Nachdem er inzwischen (1180) Heinrich den Löwen zur Unterwerfung gezwungen hatte, verlieh er Bayern dem Pfalzgrafen Otto von Wittelsbach. Er unternahm 1189 einen Kreuzzug, schlug die Seldschuken bei Philomelium (14.05.1190) und Iconium, fand aber beim Übergang über den Fluss Calycadnus bei Seleucia (10.06.1190) seinen Tod. Den Rest der Kreuzfahrer führte sein Sohn, [[Herzogtum Schwaben|Friedrich von Schwaben]], * 1166, nach Tyrus; dieser starb 1191 zu Akko an der Pest.&lt;br /&gt;
[[Bild: Palermo-Grab-Konst.jpg|thumb|350px|left|Römischer Sarkophag aus dem 3. oder 4. Jahrhundert mit den Gebeinen der Konstanze von Aragon († 1222), Gattin Friedrichs II. (Kathedrale Palermo)]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Sarkophage in der Kathedrale von Palermo:&#039;&#039;&#039; &amp;lt;br/&amp;gt; &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Image:Palermo-Grab-Roger2.jpg|Sarkophag  Roger II. &amp;lt;br/&amp;gt; v. Sizilien († 1154)&lt;br /&gt;
Image:Palermo-Grab-Const1198.jpg|Sarkophag Konstantiae &amp;lt;br/&amp;gt; v. Sizilien († 1198)&lt;br /&gt;
Image:Palermo-Grab-Heinrich6.jpg|Sarkophag Kaiser &amp;lt;br/&amp;gt; Heinrich VI. († 1197)&lt;br /&gt;
Image:Palermo-Grab-Friedr2.jpg|Sarkophag Kaiser &amp;lt;br/&amp;gt; Friedrich II.  († 1250)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Normannisches Erbe zu Sizilien===&lt;br /&gt;
Kaiser Friederich I. vermählte 1186 seinen Sohn Heinrich VI. (*1165, +28.09.1197 zu Messina) mit Konstantiae (* 1154, + 27.11.1198 zu Palermo), der Tochter des Normannenkönigs Roger II. von Sizilien und Tante und Erbin des letzten Normannenkönigs Wilhelm II. von Sizilien. Heinrich wurde 1169 zum deutschen Könog gekrönt und 1188 Reichsverweser von Deutschland, 1191 in Rom zum Kaiser gekrönt. Er unterwarf bis Nov. 1194 Neapel und Sizilien, wütete schonungslos gegen die Anhänger des normannischen Königshauses. Sein Ziel war die deutsche Königskrone in seinem Haus erblich zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====König Wilhelm II. von Sizilien====&lt;br /&gt;
König Wilhelm II. von Sizilien (gekrönt 1166 in Palermo durch EB Romualdo Guama) gehörte in der zweiten Hälfte des XII. Jhdts. zu den tragenden Befürwortern der Realisierung des Doms von Monreal. Er bestätigt in der Goldenen Bulle von 1176 dies Gotteshaus der Jungfrau Maria gewidmet zu haben. Dieser Dom gehört heute zu den reinsten Ausdrucksformen noemannischer Kunst in Sizilien. Die heute noch vorhandene Bronzetür des prächtigen Portals wurde von Bonnanono Pisano in dieser Zeit gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Konstantiae, Erbin von Sizilien====&lt;br /&gt;
Im Herbst 1184 wurde Konstantiae mit dem deutschen Thronfolger Heinrich VI. (1165-1197) verlobt  am 27.01. Im Jahre 1186 fand in Mailand die Hochzeit statt. Konstantiae war nach dem Tod  ihres kinderlosen Neffen König Wilhelm II. von Sizilien (+ 1189)  einzige legitime Erbin. Unter Missachtung der Erbfolge krönte man am 18.01.1190 in Palermo Tankred von Lecce (1130/1134-1194), einen Enkel König Rogers II., zum König von Sizilien. Ostern 1191 nahm Papst Coelestin III. (+ 1198) die Kaiserkrönung Heinrichs VI. in Rom vor. Der Feldzug Heinrichs VI. im Anschluss daran scheiterte wegen einer verheerenden Seuche im Belagerungsheer von Neapel. Der schwer erkrankte Kaiser ließ sich ins Kloster Montecassino bringen und kehrte nach seiner Genesung nach Deutschland zurück. Seine Gattin Konstanze geriet während der Kampfhandlungen durch Verrat der Bürger von Salerno in die Gewalt des Königs Tankred. Im Sommer 1192 sollte Kaiserin Konstanze auf Intervention des Papstes an die römische Kurie ausgeliefert werden, doch auf dem Weg nach Rom wurde sie von einer bewaffneten kaisertreuen Schar um den Abt von Montecassino befreit. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückeroberung Siziliens erfolgte im Mai 1194 mit dem zweiten Feldzug Heinrichs VI.. Konstantiae gebar am zweiten Weihnachtstag 1194 in Jesi ihr einziges Kind, den späteren Kaiser Friedrich II. (1194-1250). Seine ersten Lebensjahre verbrachte dieser unter der Obhut des Herzogs von Spoleto. Als Königin von Sizilien führte Konstantiae die Regierungsgeschäfte ab Frühjahr 1195 von Palermo aus, während Heinrichs VI. nach Deutschland zurückkehrte. Am 28.09.1197 starb der erst 31 Jahre alte Kaiser an den Folgen einer Ruhrinfektion. Anfang 1198 ließ Konstantiae ihren knapp vierjährigen Sohn nach Palermo bringen, dort an Pfingsten zum König von Sizilien krönen und bestimmte Papst Innozenz III. (1160/1161-1216) zu seinem Vormund. Am 28. November 1198 starb die deutsche Kaiserin und Königin von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Friederich II., Sohn Heinrichs VI.===&lt;br /&gt;
Friederich II., Enkel Friederich I. und Sohn Kaiser Heinrichs VI. und der Koustantia von Sicilien , * 26.12.1194 zu Jesi in der Mark Ancona , stand bis 1209 unter der Vormundschaft des Papstes Innocenz III., übernahm dann die Regierung seines Erblandes beider Sicilien, erschien 1212 in Deutschland und wurde 1215 zu Aachen als Kaiser gekrönt, verweilte später nur noch einmal (1235 — 37) in Deutschland, brachte (1228) durch friedlichen Vertrag mit dem Sultan Kamel Jerusalem und die heiligen Städte wieder in christliche Gewalt. Vom Papst Gregor IX. in den Bann getan, hatte er mit diesem und dessen Nachfolgern Cölestin IV. und Innocenz IV., sowie mit den lornbardischen Städten die erbittertsten Kämpfe zu bestehen, schlug die Lombarden (26. und 27.11.1237) bei Cortenuovo, eroberte Ravenna und drang bis Rom vor. Von einem Koncil zn Lyou für abgesetzt erklärt, hatte er in Deutschland 2 Gegenkönige, Heinrich Raspe und Wilhelm von Holland, zu bekämpfen ; + 12.12.1250 zu Fiorentino. Er war hochsinnig und vielseitig gebildet, aber mehr Italiener als Deutscher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stammbaum Kaiser Friedrich II.====&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Herzogtum_Schwaben|Herzogtum Schwaben]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Herzogtum Burgund|Grafschaft Burgund]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Sizilien|Grafschaft Sizilien]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;[[Grafschaft Rethel]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Friedrich II. &#039;&#039;&#039;, &#039;&#039;der Einäugige&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(1090–1147) &amp;lt;br /&amp;gt;Herzog von Schwaben&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Judith v. Bayern&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(um 1100–&amp;gt; 1130)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Rainald III.  &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(† 1148), Graf v. Burgund (Freigrafschaft)&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Agnes v. Lothringen&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(um 1110–&amp;gt; 1140), &#039;&#039;Erbin d. Fgsch. Burgund&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Roger I.&amp;lt;br /&amp;gt;(1031–1101), Graf v. Sizilien&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Adelheid v. Savona&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(† 1118),&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Withier de Vitri&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(† nach 1158), &amp;lt;br /&amp;gt;Graf v. Rethel&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;12%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Beatrix v. Namur&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(† 1160)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Friedrich I. Barbarossa&amp;lt;br /&amp;gt;(1122–1190), Römischer Kaiser&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Beatrix von Burgund&amp;lt;br /&amp;gt;(1143–1184)&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Roger II. &#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(1095–1154), König von Sizilien&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;2&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;25%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Beatrix von Rethel&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(1130–1185)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Heinrich VI.&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(1165–1197), Römischer Kaiser&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;4&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; width=&amp;quot;50%&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Konstanze&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;(1154–1198), Erbin Siziliens&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|colspan=&amp;quot;8&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;|&#039;&#039;&#039;Friedrich II.&#039;&#039;&#039; (1194–1250), Römischer Kaiser und König von Sizilien &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
1.oo Konstanze von Aragón († 23.06.1222 in Catania) (E: Alfons II. König von Aragón, Gf. v. Barcelona oo Sancha von Kastilien), 1204 Wwe des Königs von Ungarn. &amp;lt;br/&amp;gt; Durch Heirat Königin von Sizilien, ab 1212 deutsche Königin; zusammen mit ihrem Ehemann Friedrich II. im Jahr 1220 in Rom zur Kaiserin gekrönt. &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
In den ersten vier Jahren von Friedrichs Aufenthalt in Deutschland, 1212-1216, war Konstanze Regentin in Sizilien, bis sie ihrem Ehemann nach Deutschland folgte.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Hohenstaufen zu Neapel und Sizilien===&lt;br /&gt;
* 1194-1197 Heinrich (*1165, +28.09.1197 zu Messina), VI. als römischer Kaiser, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]   &lt;br /&gt;
* 1198-1250 Friederich I. (II. als römischer Kaiser), König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1250-1254 Konrad (IV. als römischer Kaiser, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1254-1258 Konradin (+1268), König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
* 1258-1266 Manfred, König von [[Neapel]] und [[Sizilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynasten zu Neapel und Sizilien===&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|[[Neapel|Königreich Neapel]]&lt;br /&gt;
|Jahr&lt;br /&gt;
|Königreich Sizilien&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Dynastie Anjou&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Dynastie Anjou&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1265-1285&lt;br /&gt;
|Karl I. von Anjou&lt;br /&gt;
|* 1266-1282&lt;br /&gt;
|Karl von Anjou&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1285-1309&lt;br /&gt;
|Karl II.&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039; Dynastie Aragon &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1309-1343&lt;br /&gt;
|Robert&lt;br /&gt;
|* 1282-1285&lt;br /&gt;
|Peter III. Kg. v. Aragon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1343-1381&lt;br /&gt;
| Johanna I.&lt;br /&gt;
|1285-1296&lt;br /&gt;
|Jacob II., König v. Aragon&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1381-1386&lt;br /&gt;
|Karl III.&lt;br /&gt;
|* 1299-1337&lt;br /&gt;
|Friedrich II.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1386-1414&lt;br /&gt;
|Ladislaw&lt;br /&gt;
|* 1337-1342&lt;br /&gt;
|Peter II.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1414-1434&lt;br /&gt;
|Johanna II.&lt;br /&gt;
|* 1342-1355&lt;br /&gt;
|Ludwig&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1435-1442&lt;br /&gt;
|Renatus&lt;br /&gt;
|* 1355-1377&lt;br /&gt;
|Friedrich III.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|. &lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039; Dynastie Aragon &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|* 1386-1409&lt;br /&gt;
|Martin&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1442-1458&lt;br /&gt;
|Alfons V., König von Aragon&lt;br /&gt;
|* 1409-1516&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Aragonische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1488-1494&lt;br /&gt;
|Ferdinand I.&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1494-1495&lt;br /&gt;
|Alfons II.&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| * 1495-1496&lt;br /&gt;
|Ferdinand II.&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1496-1501&lt;br /&gt;
|Friedrich II.&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|* 1501-1504 &lt;br /&gt;
|Ferdinand III. Kg. v. Aragon&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| * 1501-1504&lt;br /&gt;
|Ludwig XII. Kg. v. Frankreich&lt;br /&gt;
|* &lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| * 1504-1713&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Spanische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|* 1516-1713&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Spanische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| * 1713-1738&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Östereichische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|* 1713-1718&lt;br /&gt;
|Victor v. Savoyen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|.&lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|* 1718-1726&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Spanische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|“&lt;br /&gt;
|* 1726-1738&lt;br /&gt;
|&#039;&#039;&#039;Österreichische Herrschaft&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Die Herrschaft über Sizilien durch verschiedene Zweige des spanischen Königshauses dauerte bis zum Frieden von Utrecht im Jahre 1713, der den Spanischen Erbfolgekrieg beendete. Das Königreich Neapel fiel danach an das Haus Habsburg, das Königreich Sizilien an das Haus Savoyen.&lt;br /&gt;
* 1719-1720 kämpfte auf Seiten Österreichs das [[IR 121|Infanterie-Regiment Alt-Württemberg]] (3. Württembergisches) Nr.121 noch in Sizilien gegen die Spanier: Entsatz von Milazzo, Schlacht von Francavilla, Belagerung von Messina, Nachgefecht vor Messina, erster &amp;amp; zweiter Sturm auf die Zitadelle, Arrieregardengefecht bei Palermo, Belagerung von Palermo, Vorpostengefecht, Strurm der Redoute am Monte Pellegrino.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich beider Sizilien]]===&lt;br /&gt;
* 1738 wurde Sizilien mit Neapel zum [[Königreich beider Sizilien]] vereinigt.&lt;br /&gt;
** [[:Kategorie:Staatskalender für das Königreich beider Sizilien|Staatskalender für das Königreich beider Sizilien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie Bourbon===&lt;br /&gt;
* 1738-1759 Karl IV. (König von Spanien 1759-1788)&lt;br /&gt;
* 1759-1825 Ferdinand IV., König beider Sizilien 08.12.1816&lt;br /&gt;
** 1806-1808 Joseph Bonaparte, König v. Neapel (König v. Spanien 1808-1813)&lt;br /&gt;
** 1808-1815 Joachim Murat, König v. Neapel (+1815)&lt;br /&gt;
* 1825-1830 Franz I. &lt;br /&gt;
* 1830-1859 Ferdinand II:&lt;br /&gt;
* 1859-1861 Franz II. (+1894) &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Neapel und Sardinien====&lt;br /&gt;
* 1861 [[Neapel]] mit [[Sardinien]] vereinigt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Voigt: Geschichte des Lombardeubundes und seines Kampfes mit Kaiser Friederich 1818.&lt;br /&gt;
* Prutz: Kaiser Friederich I., 1871 f. &lt;br /&gt;
* Schirrmacher: Kaiser Friederich I. (1859-65, 4 Bde.)&lt;br /&gt;
* Winckelmann: Kaiser Friederich I., (1803).&lt;br /&gt;
* Schillmann, F.: Sizilien, Geschichte u. Kultur (1935)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bibliografie-Suche===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Sizilien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Quellen====&lt;br /&gt;
* [[Hic Leones]] u.a.&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (1906)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|object_278507|Sizilien}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;object_278507&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sizilien|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403672</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T14:51:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Königreich Sizilien */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich IV. übertrug das [[Herzogtum Schwaben]] Im Jahr 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Sizilien|Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Franken]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten auch Einfluss und Besitztümer im Herzogtum Franken, das sich im heutigen Bayern und Teilen Baden-Württembergs erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit vereinten die Staufer das Herzogtum Schwaben mit dem Herzogtum Franken zu einem größeren Territorium, das als Herzogtum Schwaben-Franken bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Württemberg]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten enge Verbindungen zur Grafschaft Württemberg und besaßen dort umfangreichen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Pfalz]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer erlangten auch Besitz in der Grafschaft Pfalz, insbesondere durch die Ehe von Konrad III. mit Gertrud von Sulzbach, der Erbin der Pfalzgrafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Reichsitalien====&lt;br /&gt;
Neben dem [[Königreich Sizilien]] hatten die Staufer auch Einfluss auf das Reichsitalien, das Gebiet, das den Norden Italiens umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Besitztümer====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg , die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz und die [[Burg Nürtingen]] in Baden-Württemberg als wichtiger Herrschafzssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403632</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T10:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich IV. übertrug das [[Herzogtum Schwaben]] Im Jahr 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Franken]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten auch Einfluss und Besitztümer im Herzogtum Franken, das sich im heutigen Bayern und Teilen Baden-Württembergs erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit vereinten die Staufer das Herzogtum Schwaben mit dem Herzogtum Franken zu einem größeren Territorium, das als Herzogtum Schwaben-Franken bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Württemberg]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten enge Verbindungen zur Grafschaft Württemberg und besaßen dort umfangreichen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Pfalz]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer erlangten auch Besitz in der Grafschaft Pfalz, insbesondere durch die Ehe von Konrad III. mit Gertrud von Sulzbach, der Erbin der Pfalzgrafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Reichsitalien====&lt;br /&gt;
Neben dem [[Königreich Sizilien]] hatten die Staufer auch Einfluss auf das Reichsitalien, das Gebiet, das den Norden Italiens umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Besitztümer====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg , die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz und die [[Burg Nürtingen]] in Baden-Württemberg als wichtiger Herrschafzssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403627</id>
		<title>Staufer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403627"/>
		<updated>2023-07-15T09:53:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Besitzungen der Staufer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich IV. übertrug das [[Herzogtum Schwaben]] Im Jahr 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Franken]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten auch Einfluss und Besitztümer im Herzogtum Franken, das sich im heutigen Bayern und Teilen Baden-Württembergs erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben-Franken]]====&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit vereinten die Staufer das Herzogtum Schwaben mit dem Herzogtum Franken zu einem größeren Territorium, das als Herzogtum Schwaben-Franken bekannt war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Württemberg]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer hatten enge Verbindungen zur Grafschaft Württemberg und besaßen dort umfangreichen Besitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Grafschaft Pfalz]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer erlangten auch Besitz in der Grafschaft Pfalz, insbesondere durch die Ehe von Konrad III. mit Gertrud von Sulzbach, der Erbin der Pfalzgrafschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Reichsitalien====&lt;br /&gt;
Neben dem [[Königreich Sizilien]] hatten die Staufer auch Einfluss auf das Reichsitalien, das Gebiet, das den Norden Italiens umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Besitztümer====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg , die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz und die [[Burg Nürtingen]] in Baden-Württemberg als wichtiger Herrschafzssitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403626</id>
		<title>Staufer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403626"/>
		<updated>2023-07-15T09:42:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich IV. übertrug das [[Herzogtum Schwaben]] Im Jahr 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403625</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T09:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich IV. übertrug das Herzogtum Schwaben Im Jahr 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Schwaben&amp;diff=2403623</id>
		<title>Herzogtum Schwaben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Schwaben&amp;diff=2403623"/>
		<updated>2023-07-15T09:37:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Herzogtum Schwaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Schwaben|Schwaben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Historisches Territorium]] &amp;gt; [[Heiliges Römisches Reich Deutscher Nation]] &amp;gt; [[Herzogtum Schwaben]]&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
===Name===&lt;br /&gt;
Das nach der germanischen Völkerschaft der Sweben bezeichnete Schwaben umfaßte ursprünglich die (spätere) deutsche Schweiz, das Elsaß, Südbaden, Südwürttemberg und das Gebiet bis zum Lech und wurde zunächst von den swebischen Alemannen besiedelt und nach ihnen benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herzogtum Schwaben===&lt;br /&gt;
Herzogtum Schwaben (Reichslandvogtei Ober- und Niederschwaben). Das ältere Herzogtum der [[Alemannen]] wurde 746 von den [[Franken]] beseitigt. Nach dem Aussterben der ostfränkischen [[Karolinger]] wechselte die Würde des Herzogs von Schwaben zwischen verschiedenen Familien (Burchardinger, Konradiner, Liudolfinger). Heinrich IV. übertrug das Herzogtum Schwaben 1079 seinem Schwiegersohn Friedrich von Büren bzw. [[Staufer|Staufen]], dessen Geschlecht die Würde bis 1268 innehatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erlöschen des Titels===&lt;br /&gt;
Nach dem Aussterben der Staufer in Schwaben bereicherten sich die Großen des Landes, vor allem die Grafen von Württemberg am Reichs- und Herzogsgut und verhinderten die Wiederherstellung des Herzogtums Schwaben durch Rudolf von Habsburg, der zwar das Herzogtum seinem Sohn Rudolf (+ 1290) verlieh, unter dessen Enkel Johann Parricida aber der Titel erlosch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reichslandvogteien===&lt;br /&gt;
Immerhin vereinigte Rudolf von Habsburg die Reste des Reichsgutes in Reichslandsvogteien. Von diesen verlor die Reichslandvogtei Niederschwaben rasch an Bedeutung. Dagegen vermochte die Reichslandvogtei Oberschwaben, gestützt auf ursprünglich welfisch-staufische Rechte um Ravensburg und seit 1415 auf das Gebiet der sogenannten Freien auf der Leutkircher Heide, sich zu behaupten. 1378 wurde ihr die Reichslandvogtei Niederschwaben zugeschlagen. &lt;br /&gt;
* Sitz der Landvogtei (Reichslandvogtei in Ober- und Niederschwaben) war die Ravensburg, seit 1647 Altdorf (Weingarten). &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine umfassende Wiedergewinnung der alten Reichsrechte gelang freilich nicht. Lediglich um Altdorf (Weingarten) blieb ein bescheidenes Herrschaftsgebiet bestehen. Die Landvogtei wurde mehrfach verpfändet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Österreichischer Besitz===&lt;br /&gt;
1541 kam sie als Reichspfandschaft endgültig an Österreich (Schwäbisch-Österreich). Ihre Landeshoheit erfaßte rund 25.000 Einwohner, doch bestanden Geleits-, Forst-, Gerichts- und Vogteirechte auch gegenüber vielen anderen oberschwäbischen Reichsständen. 1805 kam die zum österreichischen Reichskreis zählende Vogtei an Württemberg. &lt;br /&gt;
* Das Gebiet der Freien auf der Leutkircher Heide (Amt Gebrazhofen) fiel 1805 an Bayern und 1810 an Württemberg.&lt;br /&gt;
Diese Besitzungen der (österreichischen) Habsburger wurden als Vorlande,[[Vorderösterreich]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Herzogtum Schwaben, Dynasten==&lt;br /&gt;
* 917–926 Herzog Burkhard I.&lt;br /&gt;
* 926–948 Hermann I. von der Wetterau&lt;br /&gt;
* 948–954 Ludolf von Sachsen (+957)&lt;br /&gt;
* 954–973 Burkhard II.&lt;br /&gt;
* 973–982 Otto I.&lt;br /&gt;
* 982–997 Konrad I. von der Wetterau&lt;br /&gt;
* 997–1003 Hermann II. von der Wetterau&lt;br /&gt;
* 1003–1012 Hermann III.&lt;br /&gt;
* 1012–1015 Ernst I. von Babenberg&lt;br /&gt;
* 1015–1030 Ernst II.&lt;br /&gt;
* 1030–1038 Hermann IV. &lt;br /&gt;
* 1038–1045 Heinrich I. (deutscher König Heinrich III., +1056)&lt;br /&gt;
* 1045–1047 Otto II. von der Pfalz&lt;br /&gt;
* 1048–1057 Otto III. von Ostfranken&lt;br /&gt;
* 1057–1080 Rudolf v. Rheinfelden (Gegenkönig 1077)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie Hohenstaufen===&lt;br /&gt;
* 1079–1105 Friederich I.&lt;br /&gt;
** 1080–1090 Berthold I. von Rheinfelden&lt;br /&gt;
** 1092–1096 Berthold II. von Zähringen&lt;br /&gt;
* 1105–1147 Friederich II.&lt;br /&gt;
* 1147–1152 Friederich III., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190)&lt;br /&gt;
* 1152–1167 Friederich IV. von Franken&lt;br /&gt;
* 1167–1191 Friederich V.&lt;br /&gt;
* 1192–1196 Konrad II., Herzog v. Franken 1167&lt;br /&gt;
* 1196–1208 Philipp (deutscher König 1198)&lt;br /&gt;
* 1208–1212 Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218)&lt;br /&gt;
* 1212–1216 Friederich VI. (II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250)&lt;br /&gt;
* 1216–1235 Heinrich II. (+1242)&lt;br /&gt;
* 1235–1254 Konrad II. (IV. als Kaiser)&lt;br /&gt;
* 1254–1268 Konradin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Auflösung des Herzogtums====&lt;br /&gt;
* Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
*  Stälin, P. F.: Geschichte Württembergs, Bd. 1 (1882) ff.&lt;br /&gt;
* Baumann, F. L.: Forschungen zur schwäbischen Geschichte, 1898&lt;br /&gt;
* Schröder, A.,Schröder, H.: Die Herrschaftsgebiete im heutigen Regierungsbezirk Schwaben und Neuburg nach dem Stand von Mitte 1801, Zs. d. hist. Ver. Schwaben und Neuburg 32 (1906); &lt;br /&gt;
* Schröder, A.: Die staatsrechtlichen Verhältnisse im Bayerischen Schwaben um 1801, Jb. d. Hist. Ver. Dillingen 19 (1906); &lt;br /&gt;
* Weller, K.: Die freien Bauern in Schwaben, ZRG 54 (1934)&lt;br /&gt;
* Ernst, F.: Zur Geschichte Schwabens im ausgehenden Mittelalter, in: Festgabe Bohnenberger, 1938&lt;br /&gt;
* Weller, K.,Weller, A.:  Besiedlungsgeschichte Württembergs vom 3. bis 13. Jahrhundert, 1938&lt;br /&gt;
* Bader, K. S.: Der deutsche Südwesten in seiner territorialstaatlichen Entwicklung, 1950.&lt;br /&gt;
* Tüchle, H.: Kirchengeschichte Schwabens, Bd. 1-2 1950 ff.&lt;br /&gt;
* Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, hg. v. der Komm. f. bayer. LG (1952 ff.), Teil Schwaben.&lt;br /&gt;
* Zorn, W.: Historischer Atlas von Schwaben, Schwäbische B11. 4 (1953)&lt;br /&gt;
* Historischer Atlas von Bayerisch Schwaben, hg. v. Zorn, W., 1955&lt;br /&gt;
* Gönner, E., Müller, M.: Die Landvogtei Schwaben, in: Vorderösterreich, hg. v. Metz, F., 2. A. 1967.&lt;br /&gt;
* Lautenbacher, G.: Bayerisch Schwaben, 1968&lt;br /&gt;
* Weller, K.,Weller, A.: Württembergische Geschichte im südwestdeutschen Raum, 8. A. 1975&lt;br /&gt;
* Maurer, H.: Der Herzog von Schwaben, 1978&lt;br /&gt;
* Blickle, P., Blickle, R.: Schwaben von 1268 bis 1803, 1979.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bibliografie-Suche===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Schwaben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Artikel-Quellen==&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten-Tabellen (1906)&lt;br /&gt;
* {{Köbler Territorium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
*{{Wikipedia-Link|Herzogtum Schwaben}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum|Schwaben]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum Schwaben|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Schwaben]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403622</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T09:31:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====[[Herzogtum Schwaben]]====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403621</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T09:30:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Dynastie der Staufer in Schwaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====Herzogtum Schwaben====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I., Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403619</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T09:28:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Besitzungen der Staufer */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====Herzogtum Schwaben====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I,, Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403618</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-15T09:27:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Besitzungen der Staufer&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzungen der Staufer===&lt;br /&gt;
Zu ihrem Besitz gehörten unter anderem:&lt;br /&gt;
====Herzogtum Schwaben====&lt;br /&gt;
Die Staufer waren Herzöge von Schwaben und regierten über dieses Gebiet, das sich im Südwesten Deutschlands erstreckte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Königreich Sizilien]]====&lt;br /&gt;
Durch Heirat gelangte die Familie in den Besitz des Königreichs Sizilien, das große Teile des heutigen Italiens umfasste. Friedrich II., einer der bekanntesten Staufer, war König von Sizilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Weitere Territorien====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] hatten auch Besitztümer und Herrschaftsrechte in anderen Teilen Deutschlands, wie z.B. in [[Schwaben]], [[Franken]], [[Bayern]] und im [[Rheinland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Burgen und Festungen=====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] errichteten zahlreiche Burgen und Festungen, um ihre Macht und Autorität zu festigen. Bekannte Beispiele sind die [[Burg Hohenstaufen]] in Baden-Württemberg und die [[Burg Trifels]] in Rheinland-Pfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lehnsgüter und Einkünfte====&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] erhielten Einkünfte aus Lehnsgütern, die ihnen von anderen Adligen übertragen wurden. Diese Einkünfte ermöglichten es ihnen, ihren Hofstaat zu unterhalten und ihre politischen Aktivitäten zu finanzieren.&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I,, Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403559</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-14T17:19:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Dynastie der Staufer in Schwaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben I,, Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (von Schwaben II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Staufer&amp;diff=2403555</id>
		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-14T17:15:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Dynastie der Staufer in Schwaben */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** [[Herzogtum Zähringen|Berthold II. von Zähringen]]  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben, Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Staufer</title>
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		<updated>2023-07-14T17:13:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Die Seite wurde neu angelegt: „==Beschreibung== Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschich…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Staufer waren eine bedeutende deutsche Adelsfamilie, die im 12. und 13. Jahrhundert eine herausragende Rolle in der europäischen Geschichte spielte. Ihr Name leitet sich vom Stammsitz der Familie, der Stauferburg bei Göppingen in Süddeutschland, ab.  &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Friedrich I. von Schwaben zu Hohenstaufen (1147–1152) gilt als der eigentliche Begründer der Staufer-Dynastie. Er wurde 1152 zum deutschen König gewählt und krönte sich selbst zum römisch-deutschen Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Barbarossa führte mehrere Italienzüge durch und versuchte, seine Macht im [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] zu festigen. Seine Herrschaft war von zahlreichen Auseinandersetzungen mit anderen Adelsfamilien und dem Papst geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Barbarossas Nachfolgern setzte sich die Politik der Staufer fort. Besonders Friedrich II. von Schwaben (1212–1216), Enkel Barbarossas, war ein herausragender Herrscher. Er wurde 1212 zum römisch-deutschen König gewählt und 1220 zum Kaiser gekrönt. Friedrich II. war ein außergewöhnlich gebildeter Herrscher, der als Stauferkaiser mit dem Beinamen &amp;quot;Stupor Mundi&amp;quot; (das Staunen der Welt) bekannt wurde. Er führte mehrere erfolgreiche Feldzüge in Italien und gründete das [[Königreich Sizilien]], das er als Ausgangspunkt für seine Machtpolitik im Mittelmeerraum nutzte. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Friedrichs II. gerieten die Staufer in eine Krise. Es entbrannte ein langwieriger Machtkampf um die Kaiserwürde, der als der [[Stauferkrieg]] bekannt ist. Dieser Konflikt endete schließlich mit dem Sieg der Gegenkönige und dem Aussterben der männlichen Linie der Staufer im Jahr 1268.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dynastie der Staufer in Schwaben===&lt;br /&gt;
* Friederich I.  (1079–1105 )&lt;br /&gt;
** Berthold I. von Rheinfelden ( 1080–1090)&lt;br /&gt;
** Berthold II. von Zähringen  (1092–1096)&lt;br /&gt;
* Friederich II. (1105–1147 )&lt;br /&gt;
* Friederich III.  von Schwaben, Barbarossa (deutscher König 1152, +1190),  (1147–1152)&lt;br /&gt;
* Friederich IV. von Franken (1152–1167)&lt;br /&gt;
* Friederich V.  (1167–1191)&lt;br /&gt;
* Konrad II., Herzog v. Franken 1167, ( 1192–1196&lt;br /&gt;
* Philipp (deutscher König 1198), (1196–1208)&lt;br /&gt;
* Otto von Braunschweig (IV., deutscher König 1198, +1218), (1208–1212) &lt;br /&gt;
* Friederich VI. (II. als Kaiser, [[Sizilien|König von Sizilien]] +1250),  (1212–1216)&lt;br /&gt;
* Heinrich II. (+1242), (1216–1235) &lt;br /&gt;
* Konrad II. (IV. als Kaiser),  (1235–1254)&lt;br /&gt;
* Konradin (1254–1268)&lt;br /&gt;
** Auflösung des Herzogtums Schwaben&lt;br /&gt;
===Prägungen===&lt;br /&gt;
Die [[Staufer]] haben jedoch eine wichtige kulturelle und politische Erbschaft hinterlassen. Ihr Aufstieg zur Macht und ihr Einfluss auf das [[HRR|Heilige Römische Reich]] prägten die mittelalterliche Geschichte Deutschlands und Europas. Die Stauferzeit war geprägt von kultureller Blüte, literarischer Produktion und dem Aufstieg der [[Stadt|Städte]]. Zahlreiche Bauwerke, wie zum Beispiel der [[Stauferdom in Speyer]], zeugen noch heute von ihrer Bedeutung. Die Staufer sind auch ein Thema der deutschen Literatur und haben Eingang in Sagen und Legenden gefunden, wie etwa die Sage vom &amp;quot;Barbarossas Ruh&amp;quot;. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Insgesamt war die Geschichte der [[Staufer]] geprägt von politischen Machtkämpfen, kriegerischen Auseinandersetzungen und kultureller Förderung. Ihr Einfluss reichte weit über ihre eigene Zeit hinaus und hat bis heute Auswirkungen auf die Geschichte und Kultur Europas. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Hohemstaufen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwaben|Staufer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Staufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Z%C3%A4hringen&amp;diff=2403539</id>
		<title>Herzogtum Zähringen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Z%C3%A4hringen&amp;diff=2403539"/>
		<updated>2023-07-14T16:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] entstand im 11. Jahrhundert, als Berthold I. von Zähringen von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog ernannt wurde. Das Territorium umfasste das Breisgau, das Elsass, die Baar-Region, Teile der heutigen Schweiz (insbesondere den [[Aargau]]) und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer entwickelten das [[Herzogtum]] zu einem politisch stabilen und wirtschaftlich blühenden [[Territorium]]. Sie förderten die Gründung und Entwicklung von Städten, darunter [[Freiburg im Breisgau]], [[Pforzheim]], [[Villingen]] und [[Rheinfelden]]. Die Zähringer pflegten gute Beziehungen zu den Bischöfen und Klöstern in ihrem [[Herrschaftsbereich]] und unterstützten die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau von Handel und Handwerk.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] spielte auch eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Zähringer unterstützten verschiedene Kaiser und nahmen an militärischen Auseinandersetzungen teil, um ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss zu vergrößern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer-Dynastie endete im Jahr 1218 mit dem Tod von Herzog Berthold V. Nach seinem Tod zerfiel das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]]. Die Besitzungen wurden unter verschiedenen Adelsfamilien aufgeteilt, und es entstanden eigenständige Territorien wie das [[Markgrafschaft Baden|Haus Baden]], das [[Fürstentum Württemberg|Haus Württemberg]] und das [[Grafschaft Fürstenberg|Haus Fürstenberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des endgültigen Niedergangs des [[Herzogtums der Zähringer|Herzogtum Zähringen]] hinterließ die Familie einen bleibenden Einfluss auf die Region. Die von den Zähringern gegründeten Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung prägen bis heute die Landschaft. Darüber hinaus gibt es noch einige historische Überreste aus der Zähringer-Zeit, wie die Ruinen der Zähringerburg in Baden-Württemberg und das Zähringerdenkmal in Freiburg im Breisgau.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum der Zähringer war ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum im Hochmittelalter und hat die Geschichte und Entwicklung der Region nachhaltig geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Zähringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzogtum|Zähringen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Markgrafschaft_Baden&amp;diff=2403538</id>
		<title>Markgrafschaft Baden</title>
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		<updated>2023-07-14T16:20:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Markgrafschaft Baden reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Familie der Markgrafen von Baden erstmals erwähnt wurde. Die Markgrafen stammten ursprünglich aus dem [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Geschlecht]] und erlangten große Bedeutung im Zuge des Niedergangs der [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Dynastie]]. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert wurde die [[Markgrafschaft Baden]] unter den Markgrafen von Baden aufgeteilt, wodurch zwei Linien entstanden: die Linie Baden-Baden und die Linie Baden-Hachberg. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich diese Linien zu eigenständigen Zweigen des Hauses Baden.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Dynastie der Zähringer===&lt;br /&gt;
* Berthold, Graf im Breisgau ((um 962)&lt;br /&gt;
* Berhold I., der Bärtige, von Zähringen, Herzog von Kärnthen, Markgraf von Verona (1061-1073, +1077)&lt;br /&gt;
* Hermann I. Titular-Markgraf von Verona (1073, +1074)&lt;br /&gt;
* Hermann II. Markgraf von Baden (27.04.1012, (1074-1130)&lt;br /&gt;
* Hermann III. (1130-1160)&lt;br /&gt;
* Hermann IV. (1160-1190)&lt;br /&gt;
** Erbteilung zu Baden und Hachberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterentwicklung===&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden]] erstreckte sich über verschiedene Gebiete und wurde im Laufe der Zeit erweitert. Sie umfasste das [[Breisgau]], die [[Ortenau]], den [[Schwarzwald]], Teile des [[Elsass]], des heutigen [[Baden-Württemberg]] und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] spielten eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des Heiligen Römischen Reiches. Sie unterstützten verschiedene Kaiser und waren in militärischen Auseinandersetzungen engagiert. Durch geschickte Heiratspolitik und Erbschaften konnten sie ihren Besitz und Einfluss erweitern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Markgrafen förderten die Entwicklung von Städten, den Ausbau der Landwirtschaft, den Bergbau und das Handwerk. Sie unterstützten auch die [[Reformation]] und trugen zur kulturellen Entwicklung des Territoriums bei.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert, im Zuge der [[Napoleonische Ära|napoleonischen Kriege]] und der Neuordnung Europas, wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zum [[Großherzogtum Baden]] erhoben. Dieses wurde später Teil des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Geschichte der Markgrafschaft Baden in der Region präsent. Viele historische Städte und Gebäude zeugen von ihrer Vergangenheit, darunter das Schloss Karlsruhe, das Residenzschloss in Baden-Baden und das Schloss Rastatt. Das Haus Baden ist eine der ältesten noch existierenden Adelsfamilien in Europa und spielt auch heute noch eine Rolle  in der Region&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Baden]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Markgrafschaft|Baden]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Markgrafschaft_Baden&amp;diff=2403529</id>
		<title>Markgrafschaft Baden</title>
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		<updated>2023-07-14T15:49:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Markgrafschaft Baden reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Familie der Markgrafen von Baden erstmals erwähnt wurde. Die Markgrafen stammten ursprünglich aus dem [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Geschlecht]] und erlangten große Bedeutung im Zuge des Niedergangs der [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Dynastie]]. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert wurde die [[Markgrafschaft Baden]] unter den Markgrafen von Baden aufgeteilt, wodurch zwei Linien entstanden: die Linie Baden-Baden und die Linie Baden-Hachberg. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich diese Linien zu eigenständigen Zweigen des Hauses Baden.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Dynastie der Zähringer===&lt;br /&gt;
* Berthold, Graf im Breisgau ((um 962)&lt;br /&gt;
* Berhold I., der Bärtige, von Zähringen, Herzog von Kärnthen, Markgraf von Verona (1061-1073, +1077)&lt;br /&gt;
* Hermann I. Titular-Markgraf von Verona (1073, +1074)&lt;br /&gt;
* Hermann II. Markgraf von Baden (27.04.1012, (1074-1130)&lt;br /&gt;
* Hermann III. (1130-1160)&lt;br /&gt;
* Hermann IV. (1160-1190)&lt;br /&gt;
** Erbteilung zu Baden und Hachberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterentwicklung===&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden]] erstreckte sich über verschiedene Gebiete und wurde im Laufe der Zeit erweitert. Sie umfasste das [[Breisgau]], die [[Ortenau]], den [[Schwarzwald]], Teile des [[Elsass]], des heutigen [[Baden-Württemberg]] und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] spielten eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des Heiligen Römischen Reiches. Sie unterstützten verschiedene Kaiser und waren in militärischen Auseinandersetzungen engagiert. Durch geschickte Heiratspolitik und Erbschaften konnten sie ihren Besitz und Einfluss erweitern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Markgrafen förderten die Entwicklung von Städten, den Ausbau der Landwirtschaft, den Bergbau und das Handwerk. Sie unterstützten auch die [[Reformation]] und trugen zur kulturellen Entwicklung des Territoriums bei.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert, im Zuge der [[Napoleonische Ära|napoleonischen Kriege]] und der Neuordnung Europas, wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zum [[Großherzogtum Baden]] erhoben. Dieses wurde später Teil des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreichs]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Geschichte der Markgrafschaft Baden in der Region präsent. Viele historische Städte und Gebäude zeugen von ihrer Vergangenheit, darunter das Schloss Karlsruhe, das Residenzschloss in Baden-Baden und das Schloss Rastatt. Das Haus Baden ist eine der ältesten noch existierenden Adelsfamilien in Europa und spielt auch heute noch eine Rolle  in der Region&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Markgrafschaft Baden</title>
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		<updated>2023-07-14T14:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Weiterleitung auf Baden entfernt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die Ursprünge der Markgrafschaft Baden reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Familie der Markgrafen von Baden erstmals erwähnt wurde. Die Markgrafen stammten ursprünglich aus dem [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Geschlecht]] und erlangten große Bedeutung im Zuge des Niedergangs der [[Herzogtum Zähringen|Zähringer-Dynastie]]. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12. Jahrhundert wurde die [[Markgrafschaft Baden]] unter den Markgrafen von Baden aufgeteilt, wodurch zwei Linien entstanden: die Linie Baden-Baden und die Linie Baden-Hachberg. In den folgenden Jahrhunderten entwickelten sich diese Linien zu eigenständigen Zweigen des Hauses Baden.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
===Dynastie der Zähringer===&lt;br /&gt;
* Berthold, Graf im Breisgau ((um 962)&lt;br /&gt;
* Berhold I., der Bärtige, von Zähringen, Herzog von Kärnthen, Markgraf von Verona (1061-1073, +1077)&lt;br /&gt;
* Hermann I. Titular-Markgraf von Verona (1073, +1074)&lt;br /&gt;
* Hermann II. Markgraf von Baden (27.04.1012, (1074-1130)&lt;br /&gt;
* Hermann III. (1130-1160)&lt;br /&gt;
* Hermann IV. (1160-1190)&lt;br /&gt;
** Erbteilung zu Baden und Hachberg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weiterentwicklung===&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden]] erstreckte sich über verschiedene Gebiete und wurde im Laufe der Zeit erweitert. Sie umfasste das [[Breisgau]], die [[Ortenau]], den [[Schwarzwald]], Teile des [[Elsass]], des heutigen [[Baden-Württemberg]] und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Markgrafschaft Baden|Markgrafen von Baden]] spielten eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des Heiligen Römischen Reiches. Sie unterstützten verschiedene Kaiser und waren in militärischen Auseinandersetzungen engagiert. Durch geschickte Heiratspolitik und Erbschaften konnten sie ihren Besitz und Einfluss erweitern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahrhunderte wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zu einem wichtigen politischen und wirtschaftlichen Zentrum. Die Markgrafen förderten die Entwicklung von Städten, den Ausbau der Landwirtschaft, den Bergbau und das Handwerk. Sie unterstützten auch die [[Reformation]] und trugen zur kulturellen Entwicklung des Territoriums bei.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert, im Zuge der [[Napoleonische Ära|napoleonischen Kriege]] und der Neuordnung Europas, wurde die [[Markgrafschaft Baden]] zum [[Großherzogtum Baden]] erhoben. Dieses wurde später Teil des [[Deutschen Kaiserreichs|Deutsches Kaiserreich]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Geschichte der Markgrafschaft Baden in der Region präsent. Viele historische Städte und Gebäude zeugen von ihrer Vergangenheit, darunter das Schloss Karlsruhe, das Residenzschloss in Baden-Baden und das Schloss Rastatt. Das Haus Baden ist eine der ältesten noch existierenden Adelsfamilien in Europa und spielt auch heute noch eine Rolle  in der Region&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Literatur====&lt;br /&gt;
* Wilberg, Max: Regenten Tabellen (Verlag Beholß 1906)&lt;br /&gt;
* Köbler, Gerhard: Historisches Lexikon der deutschen Länder  (1988)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Herzogtum Zähringen</title>
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		<updated>2023-07-14T14:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] entstand im 11. Jahrhundert, als Berthold I. von Zähringen von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog ernannt wurde. Das Territorium umfasste das Breisgau, das Elsass, die Baar-Region, Teile der heutigen Schweiz (insbesondere den [[Aargau]]) und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer entwickelten das [[Herzogtum]] zu einem politisch stabilen und wirtschaftlich blühenden [[Territorium]]. Sie förderten die Gründung und Entwicklung von Städten, darunter [[Freiburg im Breisgau]], [[Pforzheim]], [[Villingen]] und [[Rheinfelden]]. Die Zähringer pflegten gute Beziehungen zu den Bischöfen und Klöstern in ihrem [[Herrschaftsbereich]] und unterstützten die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau von Handel und Handwerk.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] spielte auch eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Zähringer unterstützten verschiedene Kaiser und nahmen an militärischen Auseinandersetzungen teil, um ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss zu vergrößern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer-Dynastie endete im Jahr 1218 mit dem Tod von Herzog Berthold V. Nach seinem Tod zerfiel das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]]. Die Besitzungen wurden unter verschiedenen Adelsfamilien aufgeteilt, und es entstanden eigenständige Territorien wie das [[Markgrafschaft Baden|Haus Baden]], das [[Fürstentum Württemberg|Haus Württemberg]] und das [[Grafschaft Fürstenberg|Haus Fürstenberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des endgültigen Niedergangs des [[Herzogtums der Zähringer|Herzogtum Zähringen]] hinterließ die Familie einen bleibenden Einfluss auf die Region. Die von den Zähringern gegründeten Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung prägen bis heute die Landschaft. Darüber hinaus gibt es noch einige historische Überreste aus der Zähringer-Zeit, wie die Ruinen der Zähringerburg in Baden-Württemberg und das Zähringerdenkmal in Freiburg im Breisgau.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum der Zähringer war ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum im Hochmittelalter und hat die Geschichte und Entwicklung der Region nachhaltig geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Herzogtum Zähringen</title>
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		<updated>2023-07-14T14:03:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] entstand im 11. Jahrhundert, als Berthold I. von Zähringen von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog ernannt wurde. Das Territorium umfasste das Breisgau, das Elsass, die Baar-Region, Teile der heutigen Schweiz (insbesondere den [[Aargau]]) und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer entwickelten das [[Herzogtum]] zu einem politisch stabilen und wirtschaftlich blühenden [[Territorium]]. Sie förderten die Gründung und Entwicklung von Städten, darunter [[Freiburg im Breisgau]], [[Pforzheim]], [[Villingen]] und [[Rheinfelden]]. Die Zähringer pflegten gute Beziehungen zu den Bischöfen und Klöstern in ihrem [[Herrschaftsbereich]] und unterstützten die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau von Handel und Handwerk.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] spielte auch eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Zähringer unterstützten verschiedene Kaiser und nahmen an militärischen Auseinandersetzungen teil, um ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss zu vergrößern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer-Dynastie endete im Jahr 1218 mit dem Tod von Herzog Berthold V. Nach seinem Tod zerfiel das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]]. Die Besitzungen wurden unter verschiedenen Adelsfamilien aufgeteilt, und es entstanden eigenständige Territorien wie das [[Markgrafschaft Baden|Haus Baden]], das [[Grafschaft Württemberg|Haus Württemberg]] und das [[Grafschaft Fürstenberg|Haus Fürstenberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des endgültigen Niedergangs des [[Herzogtums der Zähringer|Herzogtum Zähringen]] hinterließ die Familie einen bleibenden Einfluss auf die Region. Die von den Zähringern gegründeten Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung prägen bis heute die Landschaft. Darüber hinaus gibt es noch einige historische Überreste aus der Zähringer-Zeit, wie die Ruinen der Zähringerburg in Baden-Württemberg und das Zähringerdenkmal in Freiburg im Breisgau.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum der Zähringer war ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum im Hochmittelalter und hat die Geschichte und Entwicklung der Region nachhaltig geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<updated>2023-07-14T13:58:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] entstand im 11. Jahrhundert, als Berthold I. von Zähringen von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog ernannt wurde. Das Territorium umfasste das Breisgau, das Elsass, die Baar-Region, Teile der heutigen Schweiz (insbesondere den [[Aargau]]) und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer entwickelten das [[Herzogtum]] zu einem politisch stabilen und wirtschaftlich blühenden [[Territorium]]. Sie förderten die Gründung und Entwicklung von Städten, darunter [[Freiburg im Breisgau]], [[Pforzheim]], [[Villingen]] und [[Rheinfelden]]. Die Zähringer pflegten gute Beziehungen zu den Bischöfen und Klöstern in ihrem [[Herrschaftsbereich]] und unterstützten die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau von Handel und Handwerk.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] spielte auch eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Zähringer unterstützten verschiedene Kaiser und nahmen an militärischen Auseinandersetzungen teil, um ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss zu vergrößern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer-Dynastie endete im Jahr 1218 mit dem Tod von Herzog Berthold V. Nach seinem Tod zerfiel das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]]. Die Besitzungen wurden unter verschiedenen Adelsfamilien aufgeteilt, und es entstanden eigenständige Territorien wie das [[Markgrafschaft Baden|Haus Baden]], das [[Haus Württemberg]] und das [[Haus Fürstenberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des endgültigen Niedergangs des [[Herzogtums der Zähringer|Herzogtum Zähringen]] hinterließ die Familie einen bleibenden Einfluss auf die Region. Die von den Zähringern gegründeten Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung prägen bis heute die Landschaft. Darüber hinaus gibt es noch einige historische Überreste aus der Zähringer-Zeit, wie die Ruinen der Zähringerburg in Baden-Württemberg und das Zähringerdenkmal in Freiburg im Breisgau.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum der Zähringer war ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum im Hochmittelalter und hat die Geschichte und Entwicklung der Region nachhaltig geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Z%C3%A4hringen&amp;diff=2403499</id>
		<title>Herzogtum Zähringen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Herzogtum_Z%C3%A4hringen&amp;diff=2403499"/>
		<updated>2023-07-14T13:54:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] entstand im 11. Jahrhundert, als Berthold I. von Zähringen von Kaiser Heinrich IV. zum Herzog ernannt wurde. Das Territorium umfasste das Breisgau, das Elsass, die Baar-Region, Teile der heutigen Schweiz (insbesondere den [[Aargau]]) und andere Gebiete.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer entwickelten das [[Herzogtum]] zu einem politisch stabilen und wirtschaftlich blühenden [[Territorium]]. Sie förderten die Gründung und Entwicklung von Städten, darunter [[Freiburg im Breisgau]], [[Pforzheim]], [[Villingen]] und [[Rheinfelden]]. Die Zähringer pflegten gute Beziehungen zu den Bischöfen und Klöstern in ihrem [[Herrschaftsbereich]] und unterstützten die wirtschaftliche Entwicklung durch den Ausbau von Handel und Handwerk.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]] spielte auch eine bedeutende Rolle in der Reichspolitik des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Zähringer unterstützten verschiedene Kaiser und nahmen an militärischen Auseinandersetzungen teil, um ihre Interessen zu wahren und ihren Einfluss zu vergrößern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zähringer-Dynastie endete im Jahr 1218 mit dem Tod von Herzog Berthold V. Nach seinem Tod zerfiel das [[Herzogtum Zähringen|Herzogtum der Zähringer]]. Die Besitzungen wurden unter verschiedenen Adelsfamilien aufgeteilt, und es entstanden eigenständige Territorien wie das [[Haus Baden]], das [[Haus Württemberg]] und das [[Haus Fürstenberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz des endgültigen Niedergangs des [[Herzogtums der Zähringer|Herzogtum Zähringen]] hinterließ die Familie einen bleibenden Einfluss auf die Region. Die von den Zähringern gegründeten Städte und ihre wirtschaftliche Entwicklung prägen bis heute die Landschaft. Darüber hinaus gibt es noch einige historische Überreste aus der Zähringer-Zeit, wie die Ruinen der Zähringerburg in Baden-Württemberg und das Zähringerdenkmal in Freiburg im Breisgau.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Herzogtum der Zähringer war ein bedeutendes politisches und kulturelles Zentrum im Hochmittelalter und hat die Geschichte und Entwicklung der Region nachhaltig geprägt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Unterelsass&amp;diff=2403473</id>
		<title>Unterelsass</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Unterelsass&amp;diff=2403473"/>
		<updated>2023-07-14T12:32:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Die Seite wurde neu angelegt: „==Beschreibung==  Die historische Region Unterelsass umfasst den südlichen Teil des Elsass, der geografisch unterhalb des Flusses Ill liegt. Obwohl es kei…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region Unterelsass umfasst den südlichen Teil des [[Elsass]], der geografisch unterhalb des Flusses Ill liegt. Obwohl es keine offizielle administrative Einheit ist, wird der Begriff &amp;quot;[[Unterelsass]]&amp;quot; häufig verwendet, um auf diese spezifische Region hinzuweisen. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Struktur des [[Unterelsass]] war ebenfalls von verschiedenen [[Herrschaft|Herrschaften]] und [[Verwaltungseinheit|Verwaltungseinheiten]] geprägt. Im [[Mittelalter]] gehörte das [[Elsass]] zum [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] und war in zahlreiche [[Territorium|Territorien]] und [[Herrschaftsgebiet|Herrschaftsgebiete]] aufgeteilt. Zu den wichtigsten waren die [[Bistum Straßburg|Bistümer Straßburg]], [[Bistum Speyer|Speyer]] und [[Bistum Metz|Metz]] sowie die [[Grafschaft Habsburg|Grafen von Habsburg]] und die [[Grafschaft Württemberg|Grafen von Württemberg]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde das [[Elsass]] Teil des [[Königreich Frankreich|Königreichs Frankreich]], nachdem der [[Westfälischer Frieden|Westfälische Frieden]] von 1648 den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] beendet hatte. Es wurde in verschiedene [[Verwaltungseinheit|Verwaltungseinheiten]] unterteilt, darunter die [[Oberelsass|Provinz Oberelsass]] und die [[Unterelsass|Provinz Unterelsass]]. Das [[Unterelsass]] umfasste im Wesentlichen das Gebiet südlich der Stadt Sélestat.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des Deutschen Reiches im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das [[Elsass]] erneut unterteilt. Der südliche Teil, einschließlich des [[Unterelsass]], gehörte zum Reichsland [[Elsaß-Lothringen]] und wurde direkt von der deutschen Regierung verwaltet.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrte das [[Elsass]] 1918 zu Frankreich zurück, und die historische Region [[Unterelsass]] wurde nicht mehr als separate Einheit anerkannt. Stattdessen wurden die Verwaltungsstrukturen den neuen politischen Gegebenheiten angepasst. Heute ist das Elsass in die beiden [[Département Bas-Rhin|Départements Bas-Rhin]] und [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] unterteilt, wobei das [[Unterelsass]] größtenteils im Département Bas-Rhin liegt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem bleibt das Bewusstsein für die historische Region Unterelsass in der lokalen Identität und im kulturellen Erbe der Region lebendig. Die Architektur, die Traditionen und die regionale Kultur spiegeln oft die historischen Einflüsse und die einstige Struktur des [[Unterelsass]]&amp;lt;/br&amp;gt; wider.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Oberelsass&amp;diff=2403455</id>
		<title>Oberelsass</title>
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		<updated>2023-07-14T11:20:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region [[Oberelsass]] umfasst den nordöstlichen Teil des [[Elsass]], der geografisch oberhalb des Flusses Ill liegt. Sie ist durch eine reiche Geschichte und eine einzigartige kulturelle Identität geprägt. Obwohl es keine formelle administrative Einheit ist, wird der Begriff &amp;quot;[[Oberelsass]]&amp;quot; häufig verwendet, um auf diese bestimmte Region hinzuweisen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Struktur des [[Oberelsass]] war von verschiedenen [[Herrschaft|Herrschaften]] und [[Verwaltungseinheit|Verwaltungseinheiten]] geprägt. Im [[Mittelalter]] gehörte das [[Elsass]] zum [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] und war in zahlreiche [[Territorium|Territorien]] und [[Herrschaftsgebiet|Herrschaftsgebiete]] aufgeteilt. Zu den wichtigsten waren die [[Grafschaft Egisheim|Grafen von Egisheim]], die [[Herzogtum Zähringen|Herzöge von Zähringen]], das [[Hochstift Straßburg]] und das [[Hochstift Basel]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde das [[Elsass]] Teil des [[Königreich Frankreich|Königreichs Frankreich]], nachdem der [[Westfälischer Frieden|Westfälische Frieden]] von 1648 den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] beendet hatte. Es wurde in verschiedene Verwaltungseinheiten unterteilt, darunter die [[Oberelsass|Provinz Oberelsass]] und die [[Unterelsass|Provinz Unterelsass]]. Das [[Oberelsass]] umfasste im Wesentlichen das Gebiet nördlich der Stadt Sélestat.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das [[Elsass]] erneut unterteilt. Der nördliche Teil, einschließlich des [[Oberelsass]], gehörte zum Reichsland [[Elsaß-Lothringen]] und wurde direkt von der deutschen Regierung verwaltet.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrte das [[Elsass]] 1918 zu Frankreich zurück, und die [[Oberelsass|historische Region Oberelsass]] wurde nicht mehr als separate Einheit anerkannt. Stattdessen wurden die Verwaltungsstrukturen den neuen politischen Gegebenheiten angepasst. Heute ist das [[Elsass]] in die beiden [[Département Bas-Rhin|Départements Bas-Rhin]] und [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] unterteilt, wobei das Oberelsass größtenteils im Département Haut-Rhin liegt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem bleibt das Bewusstsein für die historische Region Oberelsass in der lokalen Identität und im kulturellen Erbe der Region lebendig. Die Architektur, die Traditionen und die regionale Kultur spiegeln oft die historischen Einflüsse und die einstige Struktur des Oberelsass wider. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsass]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Oberelsass&amp;diff=2403454</id>
		<title>Oberelsass</title>
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		<updated>2023-07-14T11:20:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Die Seite wurde neu angelegt: „==Beschreibung==  Die historische Region Oberelsass umfasst den nordöstlichen Teil des Elsass, der geografisch oberhalb des Flusses Ill liegt. Sie ist…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Region [[Oberelsass]] umfasst den nordöstlichen Teil des [[Elsass]], der geografisch oberhalb des Flusses Ill liegt. Sie ist durch eine reiche Geschichte und eine einzigartige kulturelle Identität geprägt. Obwohl es keine formelle administrative Einheit ist, wird der Begriff &amp;quot;[[Oberelsass]]&amp;quot; häufig verwendet, um auf diese bestimmte Region hinzuweisen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die historische Struktur des [[Oberelsass]] war von verschiedenen [[Herrschaft|Herrschaften]] und [[Verwaltungseinheit|Verwaltungseinheiten]] geprägt. Im [[Mittelalter]] gehörte das [[Elsass]] zum [[HRR|Heiligen Römischen Reich]] und war in zahlreiche [[Territorium|Territorien]] und [[Herrschaftsgebiet|Herrschaftsgebiete]] aufgeteilt. Zu den wichtigsten waren die [[Grafschaft Egisheim|Grafen von Egisheim]], die [[Herzogtum Zähringen|Herzöge von Zähringen]], das [[Hochstift Straßburg]] und das [[Hochstift Basel]].&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 17. Jahrhundert wurde das [[Elsass]] Teil des [[Königreich Frankreich|Königreichs Frankreich]], nachdem der [[Westfälischer Frieden|Westfälische Frieden]] von 1648 den [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] beendet hatte. Es wurde in verschiedene Verwaltungseinheiten unterteilt, darunter die [[Oberelsass|Provinz Oberelsass]] und die [[Unterelsass|Provinz Unterelsass]]. Das [[Oberelsass]] umfasste im Wesentlichen das Gebiet nördlich der Stadt Sélestat.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Deutsches Reich|Deutschen Reiches]] im 19. und frühen 20. Jahrhundert war das [[Elsass]] erneut unterteilt. Der nördliche Teil, einschließlich des [[Oberelsass]], gehörte zum Reichsland [[Elsaß-Lothringen]] und wurde direkt von der deutschen Regierung verwaltet.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kehrte das [[Elsass]] 1918 zu Frankreich zurück, und die [[Oberelsass|historische Region Oberelsass]] wurde nicht mehr als separate Einheit anerkannt. Stattdessen wurden die Verwaltungsstrukturen den neuen politischen Gegebenheiten angepasst. Heute ist das [[Elsass]] in die beiden [[Département Bas-Rhin|Départements Bas-Rhin]] und [[Département Haut-Rhin|Haut-Rhin]] unterteilt, wobei das Oberelsass größtenteils im Département Haut-Rhin liegt. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotzdem bleibt das Bewusstsein für die historische Region Oberelsass in der lokalen Identität und im kulturellen Erbe der Region lebendig. Die Architektur, die Traditionen und die regionale Kultur spiegeln oft die historischen Einflüsse und die einstige Struktur des Oberelsass wider. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elsas]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Landvogtei_Elsass&amp;diff=2403448</id>
		<title>Landvogtei Elsass</title>
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		<updated>2023-07-14T10:49:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Die [[Landvogtei Elsass]] wurde erstmals im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]] eingerichtet. Der [[Vogt|Landvogt]] war der Vertreter des [[König|Königs]] oder [[Kaiser|Kaisers]] und hatte die Aufgabe, die königliche Autorität im [[Elsass]] durchzusetzen. Er war verantwortlich für die Verwaltung der königlichen Besitzungen, die Gerichtsbarkeit und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wechselte die Zugehörigkeit des Elsass zwischen dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], dem [[Königreich Frankreich]] und anderen regionalen Mächten. Die [[Landvogtei Elsass]] war somit oft politischen und militärischen Konflikten ausgesetzt. Insbesondere während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618-1648) wurde das Elsass stark verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[napoleonische Ära|napoleonischen Ära]] verlor die [[Landvogtei Elsass]] ihre Bedeutung als eigenständige Verwaltungseinheit. Das Elsass wurde Teil des französischen Staates und wurde in verschiedene [[Departement|Departements]] aufgeteilt. Die [[Vogtei|Landvogtei]] wurde schließlich aufgelöst.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Napoleonische Ära|napoleonischen Herrschaft]] wechselte das Elsass erneut mehrmals zwischen Deutschland und Frankreich. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Elsass schließlich endgültig Teil Frankreichs.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Landvogtei Elsass spiegelt die wechselvolle Geschichte des Elsass wider, das oft zwischen verschiedenen politischen Einheiten hin- und hergerissen wurde. Heute ist das Elsass eine Region in Frankreich mit einer eigenen kulturellen Identität und Autonomie.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Landvogtei_Elsass&amp;diff=2403440</id>
		<title>Landvogtei Elsass</title>
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		<updated>2023-07-14T09:14:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Die [[Landvogtei Elsass]] wurde erstmals im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]] eingerichtet. Der [[Landvogt]] war der Vertreter des [[König|Königs]] oder [[Kaiser|Kaisers]] und hatte die Aufgabe, die königliche Autorität im [[Elsass]] durchzusetzen. Er war verantwortlich für die Verwaltung der königlichen Besitzungen, die Gerichtsbarkeit und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wechselte die Zugehörigkeit des Elsass zwischen dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], dem [[Königreich Frankreich]] und anderen regionalen Mächten. Die [[Landvogtei Elsass]] war somit oft politischen und militärischen Konflikten ausgesetzt. Insbesondere während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618-1648) wurde das Elsass stark verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[napoleonische Ära|napoleonischen Ära]] verlor die [[Landvogtei Elsass]] ihre Bedeutung als eigenständige Verwaltungseinheit. Das Elsass wurde Teil des französischen Staates und wurde in verschiedene [[Departement|Departements]] aufgeteilt. Die [[Vogtei|Landvogtei]] wurde schließlich aufgelöst.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der [[Napoleonische Ära|napoleonischen Herrschaft]] wechselte das Elsass erneut mehrmals zwischen Deutschland und Frankreich. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Elsass schließlich endgültig Teil Frankreichs.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Landvogtei Elsass spiegelt die wechselvolle Geschichte des Elsass wider, das oft zwischen verschiedenen politischen Einheiten hin- und hergerissen wurde. Heute ist das Elsass eine Region in Frankreich mit einer eigenen kulturellen Identität und Autonomie.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Napoleonische_%C3%84ra&amp;diff=2403439</id>
		<title>Napoleonische Ära</title>
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		<updated>2023-07-14T09:05:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Aufstieg Napoleons */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära erstreckte sich von 1799 bis 1815 und war geprägt von den politischen und militärischen Aktivitäten von Napoleon Bonaparte, einem der bedeutendsten Figuren der europäischen Geschichte. Folgend einige wichtige Gesichtspunkte und Merkmale dieser Ära: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg Napoleons===&lt;br /&gt;
Napoleon Bonaparte stieg während der [[französische Revolution|französischen Revolution]] in den Rängen des Militärs auf und wurde schließlich zum Ersten [[Konsul]] Frankreichs ernannt. Im Jahr 1804 ließ er sich zum [[Kaiser]] krönen und etablierte das napoleonische Herrschaftssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zentralisierung der Macht===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine umfassende Zentralisierung der politischen Macht durch. Er schaffte die Institutionen der Revolution ab und etablierte ein autoritäres Regime, das von ihm und seinen loyalen Unterstützern kontrolliert wurde. Das napoleonische Frankreich wurde zu einer zentralisierten Bürokratie mit einem effizienten Verwaltungssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Code Civil]]=== &lt;br /&gt;
Napoleons bedeutendste zivile Errungenschaft war die Einführung des Code Civil (auch bekannt als Code Napoléon oder französisches Bürgerliches Gesetzbuch) im Jahr 1804. Dieses Rechtsdokument kodierte das Zivilrecht und war wegweisend für die Modernisierung und Vereinheitlichung der Rechtsordnung in vielen europäischen Ländern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Kriege===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine Serie von Kriegen, die weite Teile Europas beeinflussten. Er strebte nach territorialer Expansion und versuchte, ein kontinentales Machtgleichgewicht herzustellen. Seine militärischen Erfolge führten zur Bildung des Französischen Kaiserreichs und zur Errichtung von Satellitenstaaten unter der Kontrolle von Napoleon und seinen Verbündeten.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Niederlage===&lt;br /&gt;
Trotz anfänglicher Erfolge erlitt Napoleon in den Russlandfeldzug 1812 und in den Koalitionskriegen ab 1813 schwere Niederlagen. 1814 wurde er schließlich abgesetzt und ins Exil auf die Insel Elba geschickt. Er kehrte jedoch kurzzeitig zurück und wurde 1815 in der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt. Er wurde dann auf die Insel St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbe und Einfluss===&lt;br /&gt;
Obwohl die napoleonische Ära relativ kurz war, hatte sie weitreichende Auswirkungen auf Europa. Napoleons Reformen beeinflussten das politische, rechtliche und administrative System in vielen Ländern. Sein Kodex und seine Ideen von nationaler Identität und Gleichheit hatten eine bleibende Wirkung und waren Grundlage für spätere Reformbewegungen.&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära war eine Zeit des Wandels und der Transformation in Europa. Sie markierte das Ende des Ancien Régime und der absolutistischen Monarchien sowie den Aufstieg des Nationalismus und moderner Staatsstrukturen. Napoleon selbst bleibt eine umstrittene Figur der Geschichte, der sowohl Bewunderung als auch Kritik auf sich zieht.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Napoleonische_%C3%84ra&amp;diff=2403438</id>
		<title>Napoleonische Ära</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Napoleonische_%C3%84ra&amp;diff=2403438"/>
		<updated>2023-07-14T09:04:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Aufstieg Napoleons */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära erstreckte sich von 1799 bis 1815 und war geprägt von den politischen und militärischen Aktivitäten von Napoleon Bonaparte, einem der bedeutendsten Figuren der europäischen Geschichte. Folgend einige wichtige Gesichtspunkte und Merkmale dieser Ära: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg Napoleons===&lt;br /&gt;
Napoleon Bonaparte stieg während der [[französische Revolution|französischen Revolution]] in den Rängen des Militärs auf und wurde schließlich zum Ersten Konsul Frankreichs ernannt. Im Jahr 1804 ließ er sich zum Kaiser krönen und etablierte das napoleonische Herrschaftssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zentralisierung der Macht===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine umfassende Zentralisierung der politischen Macht durch. Er schaffte die Institutionen der Revolution ab und etablierte ein autoritäres Regime, das von ihm und seinen loyalen Unterstützern kontrolliert wurde. Das napoleonische Frankreich wurde zu einer zentralisierten Bürokratie mit einem effizienten Verwaltungssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Code Civil]]=== &lt;br /&gt;
Napoleons bedeutendste zivile Errungenschaft war die Einführung des Code Civil (auch bekannt als Code Napoléon oder französisches Bürgerliches Gesetzbuch) im Jahr 1804. Dieses Rechtsdokument kodierte das Zivilrecht und war wegweisend für die Modernisierung und Vereinheitlichung der Rechtsordnung in vielen europäischen Ländern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Kriege===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine Serie von Kriegen, die weite Teile Europas beeinflussten. Er strebte nach territorialer Expansion und versuchte, ein kontinentales Machtgleichgewicht herzustellen. Seine militärischen Erfolge führten zur Bildung des Französischen Kaiserreichs und zur Errichtung von Satellitenstaaten unter der Kontrolle von Napoleon und seinen Verbündeten.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Niederlage===&lt;br /&gt;
Trotz anfänglicher Erfolge erlitt Napoleon in den Russlandfeldzug 1812 und in den Koalitionskriegen ab 1813 schwere Niederlagen. 1814 wurde er schließlich abgesetzt und ins Exil auf die Insel Elba geschickt. Er kehrte jedoch kurzzeitig zurück und wurde 1815 in der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt. Er wurde dann auf die Insel St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbe und Einfluss===&lt;br /&gt;
Obwohl die napoleonische Ära relativ kurz war, hatte sie weitreichende Auswirkungen auf Europa. Napoleons Reformen beeinflussten das politische, rechtliche und administrative System in vielen Ländern. Sein Kodex und seine Ideen von nationaler Identität und Gleichheit hatten eine bleibende Wirkung und waren Grundlage für spätere Reformbewegungen.&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära war eine Zeit des Wandels und der Transformation in Europa. Sie markierte das Ende des Ancien Régime und der absolutistischen Monarchien sowie den Aufstieg des Nationalismus und moderner Staatsstrukturen. Napoleon selbst bleibt eine umstrittene Figur der Geschichte, der sowohl Bewunderung als auch Kritik auf sich zieht.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Napoleonische_%C3%84ra&amp;diff=2403437</id>
		<title>Napoleonische Ära</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Napoleonische_%C3%84ra&amp;diff=2403437"/>
		<updated>2023-07-14T09:01:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära erstreckte sich von 1799 bis 1815 und war geprägt von den politischen und militärischen Aktivitäten von Napoleon Bonaparte, einem der bedeutendsten Figuren der europäischen Geschichte. Folgend einige wichtige Gesichtspunkte und Merkmale dieser Ära: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aufstieg Napoleons===&lt;br /&gt;
Napoleon Bonaparte stieg während der französischen Revolution in den Rängen des Militärs auf und wurde schließlich zum Ersten Konsul Frankreichs ernannt. Im Jahr 1804 ließ er sich zum Kaiser krönen und etablierte das napoleonische Herrschaftssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zentralisierung der Macht===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine umfassende Zentralisierung der politischen Macht durch. Er schaffte die Institutionen der Revolution ab und etablierte ein autoritäres Regime, das von ihm und seinen loyalen Unterstützern kontrolliert wurde. Das napoleonische Frankreich wurde zu einer zentralisierten Bürokratie mit einem effizienten Verwaltungssystem.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Code Civil]]=== &lt;br /&gt;
Napoleons bedeutendste zivile Errungenschaft war die Einführung des Code Civil (auch bekannt als Code Napoléon oder französisches Bürgerliches Gesetzbuch) im Jahr 1804. Dieses Rechtsdokument kodierte das Zivilrecht und war wegweisend für die Modernisierung und Vereinheitlichung der Rechtsordnung in vielen europäischen Ländern.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Kriege===&lt;br /&gt;
Napoleon führte eine Serie von Kriegen, die weite Teile Europas beeinflussten. Er strebte nach territorialer Expansion und versuchte, ein kontinentales Machtgleichgewicht herzustellen. Seine militärischen Erfolge führten zur Bildung des Französischen Kaiserreichs und zur Errichtung von Satellitenstaaten unter der Kontrolle von Napoleon und seinen Verbündeten.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Napoleons Niederlage===&lt;br /&gt;
Trotz anfänglicher Erfolge erlitt Napoleon in den Russlandfeldzug 1812 und in den Koalitionskriegen ab 1813 schwere Niederlagen. 1814 wurde er schließlich abgesetzt und ins Exil auf die Insel Elba geschickt. Er kehrte jedoch kurzzeitig zurück und wurde 1815 in der Schlacht bei Waterloo endgültig besiegt. Er wurde dann auf die Insel St. Helena verbannt, wo er 1821 starb.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbe und Einfluss===&lt;br /&gt;
Obwohl die napoleonische Ära relativ kurz war, hatte sie weitreichende Auswirkungen auf Europa. Napoleons Reformen beeinflussten das politische, rechtliche und administrative System in vielen Ländern. Sein Kodex und seine Ideen von nationaler Identität und Gleichheit hatten eine bleibende Wirkung und waren Grundlage für spätere Reformbewegungen.&lt;br /&gt;
Die napoleonische Ära war eine Zeit des Wandels und der Transformation in Europa. Sie markierte das Ende des Ancien Régime und der absolutistischen Monarchien sowie den Aufstieg des Nationalismus und moderner Staatsstrukturen. Napoleon selbst bleibt eine umstrittene Figur der Geschichte, der sowohl Bewunderung als auch Kritik auf sich zieht.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Landvogtei_Elsass&amp;diff=2403436</id>
		<title>Landvogtei Elsass</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Landvogtei_Elsass&amp;diff=2403436"/>
		<updated>2023-07-14T08:45:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Die [[Landvogtei Elsass]] wurde erstmals im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]] eingerichtet. Der [[Landvogt]] war der Vertreter des [[König|Königs]] oder [[Kaiser|Kaisers]] und hatte die Aufgabe, die königliche Autorität im [[Elsass]] durchzusetzen. Er war verantwortlich für die Verwaltung der königlichen Besitzungen, die Gerichtsbarkeit und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wechselte die Zugehörigkeit des Elsass zwischen dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], dem [[Königreich Frankreich]] und anderen regionalen Mächten. Die [[Landvogtei Elsass]] war somit oft politischen und militärischen Konflikten ausgesetzt. Insbesondere während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618-1648) wurde das Elsass stark verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[napoleonische Ära|napoleonischen Ära]] verlor die [[Landvogtei Elsass]] ihre Bedeutung als eigenständige Verwaltungseinheit. Das Elsass wurde Teil des französischen Staates und wurde in verschiedene [[Departement|Departements]] aufgeteilt. Die [[Vogtei|Landvogtei]] wurde schließlich aufgelöst.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wechselte das Elsass erneut mehrmals zwischen Deutschland und Frankreich. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Elsass schließlich endgültig Teil Frankreichs.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Landvogtei Elsass spiegelt die wechselvolle Geschichte des Elsass wider, das oft zwischen verschiedenen politischen Einheiten hin- und hergerissen wurde. Heute ist das Elsass eine Region in Frankreich mit einer eigenen kulturellen Identität und Autonomie.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Intendant&amp;diff=2403435</id>
		<title>Intendant</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Intendant&amp;diff=2403435"/>
		<updated>2023-07-14T08:41:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Portal:Regionale Forschung|Regional]]  &amp;gt; [[Sprache]] &amp;gt; [[Amtssprache im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Intendant]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtssprache==&lt;br /&gt;
#  [[Intendant]] (frz.)&lt;br /&gt;
# Intendanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Bedeutung:  Aufseher, Oberaufseher (besonders bei fürstlichen Höfen, Verwalter)&lt;br /&gt;
;2. Bedeutung: Oberaussicht, Verwaltung, Aufsichtsbezirk  &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Kiesewetter, Dr. L.: Neuestes vollständiges Fremdwörterbuch (Glogau 1876) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
* 1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren  (ähnlich einem  [[Vogt|Landvogt im HRR]]) direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fußnote====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtssprache im Fürstbistum Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Intendant</title>
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		<updated>2023-07-14T08:25:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Portal:Regionale Forschung|Regional]]  &amp;gt; [[Sprache]] &amp;gt; [[Amtssprache im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Intendant]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtssprache==&lt;br /&gt;
#  [[Intendant]] (frz.)&lt;br /&gt;
# Intendanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Bedeutung:  Aufseher, Oberaufseher (besonders bei fürstlichen Höfen, Verwalter)&lt;br /&gt;
;2. Bedeutung: Oberaussicht, Verwaltung, Aufsichtsbezirk  &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Kiesewetter, Dr. L.: Neuestes vollständiges Fremdwörterbuch (Glogau 1876) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
* 1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fußnote====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtssprache im Fürstbistum Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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	<entry>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Amtssprache */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Portal:Regionale Forschung|Regional]]  &amp;gt; [[Sprache]] &amp;gt; [[Amtssprache im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Intendant]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtssprache==&lt;br /&gt;
#  [[Intendant]] (frz.)&lt;br /&gt;
# Intendanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Bedeutung:  Aufseher, Oberaufseher (besonders bei fürstlichen Höfen, Verwalter)&lt;br /&gt;
;2. Bedeutung: Oberaussicht, Verwaltung, Aufsichtsbezirk  &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Kiesewetter, Dr. L.: Neuestes vollständiges Fremdwörterbuch (Gkogau 1876) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
* 1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fußnote====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtssprache im Fürstbistum Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Die Seite wurde neu angelegt: „Regional  &amp;gt; Sprache &amp;gt; Amtssprache im Fürstbistum Münster &amp;gt; Intendant    ==Amtssprache== #  Intendant (frz.) #…“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Portal:Regionale Forschung|Regional]]  &amp;gt; [[Sprache]] &amp;gt; [[Amtssprache im Fürstbistum Münster]] &amp;gt; [[Intendant]]  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Amtssprache==&lt;br /&gt;
#  [[Intendant]] (frz.)&lt;br /&gt;
# Intendanz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;1. Bedeutung:  Aufseher, Oberaufseher (besonders bei fürstlichen Höfen, Verwalter&lt;br /&gt;
;2. Bedeutung: Oberaussicht, Verwaltung, Aufsichtsbezirk  &amp;lt;ref&amp;gt;Quelle: Kiesewetter, Dr. L.: Neuestes vollständiges Fremdwörterbuch (Gkogau 1876) &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beispiel===&lt;br /&gt;
* 1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Fußnote====&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Amtssprache im Fürstbistum Münster]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: Die Seite wurde neu angelegt: „===Beschreibung=== Die Landvogtei Elsass wurde erstmals im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft des Heiligen Römischen Reiches eingerichtet. Der […“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Die [[Landvogtei Elsass]] wurde erstmals im 13. Jahrhundert unter der Herrschaft des [[HRR|Heiligen Römischen Reiches]] eingerichtet. Der [[Landvogt]] war der Vertreter des [[König|Königs]] oder [[Kaiser|Kaisers]] und hatte die Aufgabe, die königliche Autorität im [[Elsass]] durchzusetzen. Er war verantwortlich für die Verwaltung der königlichen Besitzungen, die Gerichtsbarkeit und die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung. &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Zeit wechselte die Zugehörigkeit des Elsass zwischen dem [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reich]], dem [[Königreich Frankreich]] und anderen regionalen Mächten. Die [[Landvogtei Elsass]] war somit oft politischen und militärischen Konflikten ausgesetzt. Insbesondere während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] (1618-1648) wurde das Elsass stark verwüstet und wechselte mehrmals den Besitzer.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1674 wurde die [[Landvogtei Elsass]] über den aus derzeit  11 Städten bestehenden  [[elsässischer Zehnstädtebund|elsässischen Zehnstädtebund]] an das [[Königreich Frankreich]] abgetreten und im 18. Jahrhundert  fest in seine Verwaltungsstruktur integriert. Die französische Krone etablierte ein effektives System der königlichen Verwaltung, das auf den [[Intendant|Intendanten]] basierte. Diese Amtsträger waren direkt dem König unterstellt und hatten weitreichende Befugnisse in den Bereichen Verwaltung, Justiz und Finanzen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] und der [[napoleonische Ära|napoleonischen Ära]] verlor die [[Landvogtei Elsass]] ihre Bedeutung als eigenständige Verwaltungseinheit. Das Elsass wurde Teil des französischen Staates und wurde in verschiedene [[Departement|Departements]] aufgeteilt. Die [[Landvogtei]] wurde schließlich aufgelöst.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft wechselte das Elsass erneut mehrmals zwischen Deutschland und Frankreich. Im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts wurde das Elsass schließlich endgültig Teil Frankreichs.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte der Landvogtei Elsass spiegelt die wechselvolle Geschichte des Elsass wider, das oft zwischen verschiedenen politischen Einheiten hin- und hergerissen wurde. Heute ist das Elsass eine Region in Frankreich mit einer eigenen kulturellen Identität und Autonomie.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Festungsanlage&amp;diff=2403334</id>
		<title>Festungsanlage</title>
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		<updated>2023-07-13T13:10:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Beschreibung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Eine historische Festungsanlage  ist eine befestigte  Einrichtung, die entwickelt wurde, um strategische Positionen zu verteidigen und Schutz vor feindlichen Angriffen zu bieten. Sie besteht aus einer Kombination von Verteidigungswerken und Strukturen, die darauf abzielen, potenzielle Eindringlinge abzuschrecken oder zu bekämpfen. Solch eine Festung kann verschiedene Elemente enthalten, abhängig von ihrer Größe, dem geografischen Standort und der historischen Epoche. Folgend die  Beschreibung einer typischen Festungsanlage: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Festungsanlage  ist in der Regel von einer massiven Mauer oder einem Befestigungssystem umgeben, das als äußere Verteidigungslinie dient. Die Mauer kann aus Stein, Ziegelsteinen oder anderen festen Materialien bestehen und ist oft mit Zinnen, Wehrgängen oder Schießscharten verstärkt. Die Mauer kann auch Türme enthalten, die entweder in regelmäßigen Abständen platziert sind oder an den Ecken der Festung positioniert werden. Diese Türme dienen als Beobachtungs- und Verteidigungsposten und können mit Waffen wie Geschützen oder Bogenschützen ausgestattet sein.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Festungsanlage erfolgt normalerweise über ein oder mehrere Tore, die mit Zugbrücken, Schlagbäumen oder anderen Hindernissen ausgestattet sein können, um den Zugang zu kontrollieren und potenzielle Eindringlinge zu blockieren. Die Tore sind oft verstärkt und können von Verteidigern geschützt werden.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Festungsmauern können sich verschiedene Gebäude und Einrichtungen befinden. Dies können Kasernen sein, in denen die Verteidiger leben und trainiert werden, Lagerräume für Vorräte und Waffen, Ställe für Pferde oder andere Tiere, Werkstätten und Kommandozentralen. Eine Festung kann auch einen zentralen Turm oder eine Festungskernstruktur enthalten, die als letzter Verteidigungsbereich dient.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Festungsanlage  kann auch über zusätzliche Verteidigungswerke verfügen, wie zum Beispiel einen äußeren Graben, der als Hindernis für Angreifer dient und den Zugang zur Festung weiter erschwert. Es können auch Redouten oder Ravelins vorhanden sein, die als vorgelagerte Verteidigungswerke dienen und es den Verteidigern ermöglichen, den Angreifern in Flankenpositionen entgegenzuwirken.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung und Ausstattung einer Festungsanlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem militärischen Ziel, der geografischen Lage und den verfügbaren Ressourcen. Festungen können in verschiedenen Epochen und Kulturen unterschiedliche Formen und Merkmale aufweisen. Sie dienen dazu, strategische Positionen zu schützen und den Verteidigern einen taktischen Vorteil zu verschaffen, um Angriffe abzuwehren und die Sicherheit des Inneren zu gewährleisten.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bautyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Befestigung&amp;diff=2403333</id>
		<title>Befestigung</title>
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		<updated>2023-07-13T13:09:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Befestigungen sind strukturelle Einrichtungen, die entwickelt wurden, um Städte, Festungen, Schlösser oder andere strategisch wichtige Orte vor Angriffen und Eindringlingen zu schützen. Sie wurden in verschiedenen Epochen und Kulturen auf der ganzen Welt errichtet und umfassen eine Vielzahl von Elementen. Folgend einige typische Merkmale von Befestigungen: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stadtmauern: Diese massiven Mauern wurden um Städte oder Siedlungen herum errichtet, um sie vor Angriffen zu schützen. Sie waren oft aus Stein oder Ziegelsteinen gebaut und mit Türmen, Schießscharten und Wehrgängen verstärkt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Türme: Türme dienten dazu, die Verteidigungslinie zu verstärken und die Sichtbarkeit zu verbessern. Sie wurden entlang der Stadtmauern oder als separate Strukturen errichtet und boten Schutz für Wachen, Bogenschützen oder Kanoniere.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bastionen: Bastionen sind sternförmige oder halbmondförmige Erhebungen, die in die Stadtmauern eingebaut wurden. Sie erlaubten den Verteidigern, ein breiteres Feld vor der Festung zu bestreichen und den Angreifern in Flankenpositionen entgegenzuwirken.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Tore: Stadttore waren strategische Eingänge in die befestigte Stadt. Sie wurden oft verstärkt und mit Fallgittern, Zugbrücken oder Schlagbäumen versehen, um die Kontrolle über den Zugang zu ermöglichen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gräben: Gräben wurden oft vor den Stadtmauern angelegt, um eine zusätzliche Barriere für Angreifer zu schaffen. Sie waren mit Wasser gefüllt oder einfach als Hindernis gestaltet, um den Zugang zur Festung zu erschweren.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Festungen und Schlösser: Diese größeren befestigten Strukturen wurden entweder auf Anhöhen oder an strategischen Positionen errichtet, um den Verteidigern einen taktischen Vorteil zu verschaffen. Sie enthielten oft mehrere Verteidigungsringe, Wachtürme, Zugbrücken und andere Abwehrmechanismen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Verteidigungsanlagen: Befestigungen umfassten auch eine Vielzahl von Verteidigungsanlagen wie Barbakane (vorspringende Wälle), Ravelins (vorgelagerte Bastionen), Redouten (kleinere Verteidigungswerke) und Kasematten (unterirdische Schutzräume).&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Zeitraum und geografischer Lage konnten Befestigungen  unterschiedliche Formen annehmen. Gemeinsam ist ihnen jedoch der Zweck, Schutz und Sicherheit zu bieten und die Verteidigungsfähigkeit eines Ortes zu erhöhen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bautyp]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Festungsanlage&amp;diff=2403332</id>
		<title>Festungsanlage</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Festungsanlage&amp;diff=2403332"/>
		<updated>2023-07-13T13:05:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Eine historische Festungsanlage  ist eine befestigte  Einrichtung, die entwickelt wurde, um strategische Positionen zu verteidigen und Schutz vor feindlichen Angriffen zu bieten. Sie besteht aus einer Kombination von Verteidigungswerken und Strukturen, die darauf abzielen, potenzielle Eindringlinge abzuschrecken oder zu bekämpfen. Solch eine Festung kann verschiedene Elemente enthalten, abhängig von ihrer Größe, dem geografischen Standort und der historischen Epoche. Folgend die  Beschreibung einer typischen Festungsanlage: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine historische Festungsanlage  ist in der Regel von einer massiven Mauer oder einem Befestigungssystem umgeben, das als äußere Verteidigungslinie dient. Die Mauer kann aus Stein, Ziegelsteinen oder anderen festen Materialien bestehen und ist oft mit Zinnen, Wehrgängen oder Schießscharten verstärkt. Die Mauer kann auch Türme enthalten, die entweder in regelmäßigen Abständen platziert sind oder an den Ecken der Festung positioniert werden. Diese Türme dienen als Beobachtungs- und Verteidigungsposten und können mit Waffen wie Geschützen oder Bogenschützen ausgestattet sein.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zugang zur Festungsanlage erfolgt normalerweise über ein oder mehrere Tore, die mit Zugbrücken, Schlagbäumen oder anderen Hindernissen ausgestattet sein können, um den Zugang zu kontrollieren und potenzielle Eindringlinge zu blockieren. Die Tore sind oft verstärkt und können von Verteidigern geschützt werden.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb der Festungsmauern können sich verschiedene Gebäude und Einrichtungen befinden. Dies können Kasernen sein, in denen die Verteidiger leben und trainiert werden, Lagerräume für Vorräte und Waffen, Ställe für Pferde oder andere Tiere, Werkstätten und Kommandozentralen. Eine Festung kann auch einen zentralen Turm oder eine Festungskernstruktur enthalten, die als letzter Verteidigungsbereich dient.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Festungsanlage  kann auch über zusätzliche Verteidigungswerke verfügen, wie zum Beispiel einen äußeren Graben, der als Hindernis für Angreifer dient und den Zugang zur Festung weiter erschwert. Es können auch Redouten oder Ravelins vorhanden sein, die als vorgelagerte Verteidigungswerke dienen und es den Verteidigern ermöglichen, den Angreifern in Flankenpositionen entgegenzuwirken.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gestaltung und Ausstattung einer Festungsanlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem militärischen Ziel, der geografischen Lage und den verfügbaren Ressourcen. Festungen können in verschiedenen Epochen und Kulturen unterschiedliche Formen und Merkmale aufweisen. Sie dienen dazu, strategische Positionen zu schützen und den Verteidigern einen taktischen Vorteil zu verschaffen, um Angriffe abzuwehren und die Sicherheit des Inneren zu gewährleisten.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Befestigung&amp;diff=2403326</id>
		<title>Befestigung</title>
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		<updated>2023-07-13T12:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
===Beschreibung===&lt;br /&gt;
Befestigungen sind strukturelle Einrichtungen, die entwickelt wurden, um Städte, Festungen, Schlösser oder andere strategisch wichtige Orte vor Angriffen und Eindringlingen zu schützen. Sie wurden in verschiedenen Epochen und Kulturen auf der ganzen Welt errichtet und umfassen eine Vielzahl von Elementen. Folgend einige typische Merkmale von Befestigungen: &amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Stadtmauern: Diese massiven Mauern wurden um Städte oder Siedlungen herum errichtet, um sie vor Angriffen zu schützen. Sie waren oft aus Stein oder Ziegelsteinen gebaut und mit Türmen, Schießscharten und Wehrgängen verstärkt.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Türme: Türme dienten dazu, die Verteidigungslinie zu verstärken und die Sichtbarkeit zu verbessern. Sie wurden entlang der Stadtmauern oder als separate Strukturen errichtet und boten Schutz für Wachen, Bogenschützen oder Kanoniere.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bastionen: Bastionen sind sternförmige oder halbmondförmige Erhebungen, die in die Stadtmauern eingebaut wurden. Sie erlaubten den Verteidigern, ein breiteres Feld vor der Festung zu bestreichen und den Angreifern in Flankenpositionen entgegenzuwirken.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Tore: Stadttore waren strategische Eingänge in die befestigte Stadt. Sie wurden oft verstärkt und mit Fallgittern, Zugbrücken oder Schlagbäumen versehen, um die Kontrolle über den Zugang zu ermöglichen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Gräben: Gräben wurden oft vor den Stadtmauern angelegt, um eine zusätzliche Barriere für Angreifer zu schaffen. Sie waren mit Wasser gefüllt oder einfach als Hindernis gestaltet, um den Zugang zur Festung zu erschweren.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Festungen und Schlösser: Diese größeren befestigten Strukturen wurden entweder auf Anhöhen oder an strategischen Positionen errichtet, um den Verteidigern einen taktischen Vorteil zu verschaffen. Sie enthielten oft mehrere Verteidigungsringe, Wachtürme, Zugbrücken und andere Abwehrmechanismen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
7. Verteidigungsanlagen: Befestigungen umfassten auch eine Vielzahl von Verteidigungsanlagen wie Barbakane (vorspringende Wälle), Ravelins (vorgelagerte Bastionen), Redouten (kleinere Verteidigungswerke) und Kasematten (unterirdische Schutzräume).&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Zeitraum und geografischer Lage konnten Befestigungen  unterschiedliche Formen annehmen. Gemeinsam ist ihnen jedoch der Zweck, Schutz und Sicherheit zu bieten und die Verteidigungsfähigkeit eines Ortes zu erhöhen.&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kategorie:Krieg&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=R%C3%B6misches_Reich&amp;diff=2403324</id>
		<title>Römisches Reich</title>
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		<updated>2023-07-13T12:28:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;===Einleitung===&lt;br /&gt;
Das [[Römisches Reich|Römische Reich]] war eines der größten und einflussreichsten Reiche der Antike. Über einen Zeitraum von mehr als 500 Jahren erstreckte es sich über weite Teile Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens. Das römische Reich prägte die Geschichte, Politik, Kultur und Rechtsprechung und hinterließ ein bleibendes Erbe, das bis heute spürbar ist.&lt;br /&gt;
===Gründung und Ausdehnung===&lt;br /&gt;
Das [[Römisches Reich|Römische Reich]] wurde im Jahr 27 v. Chr. unter der Führung von Octavian, der sich den Titel Augustus gab, gegründet. Zu dieser Zeit erstreckte es sich über das italische Festland, aber im Laufe der Jahrhunderte wurde es durch militärische Expansion immer größer. Das römische Reich eroberte große Teile Europas, darunter Britannien, Gallien und Teile Germaniens, sowie Teile Nordafrikas, des Nahen Ostens und sogar Ägypten.&lt;br /&gt;
===Regierung und Organisation===&lt;br /&gt;
Das Römische Reich wurde anfangs von einem Kaiser regiert, der die alleinige politische und militärische Macht innehatte. Im Laufe der Zeit entwickelte sich das Reich jedoch zu einer Mischung aus Monarchie, Aristokratie und Republik. Der Senat spielte eine wichtige beratende Rolle, während die Provinzen von Statthaltern verwaltet wurden. Das Rechtssystem des römischen Reiches, das auf dem Prinzip des Rechts und der Gerechtigkeit basierte, wurde zu einem Modell für viele spätere Rechtsordnungen.&lt;br /&gt;
===Kultur und Gesellschaft===&lt;br /&gt;
Die römische Kultur wurde von den Griechen und anderen Zivilisationen beeinflusst und entwickelte sich zu einer einzigartigen Mischung aus eigenen Traditionen und importierten Ideen. Die Römer waren bekannt für ihre Architektur, mit beeindruckenden Bauwerken wie dem Kolosseum, den Aquädukten und den prächtigen römischen Villen. Sie waren auch berühmt für ihre Literatur, darunter die Werke von Cicero, Vergil und Ovid. Die römische Gesellschaft war in Klassen unterteilt, wobei die Patrizier die Elite bildeten, gefolgt von den Plebejern und den Sklaven.&lt;br /&gt;
===Religion===&lt;br /&gt;
Die Römer waren polytheistisch und verehrten eine Vielzahl von Göttern und Göttinnen. Die griechische Mythologie hatte einen großen Einfluss auf die römische Religion, und viele der griechischen Gottheiten wurden von den Römern übernommen. Später, im 4. Jahrhundert n. Chr., wurde das Christentum zur Staatsreligion des Römischen Reiches und verbreitete sich schnell.&lt;br /&gt;
===Niedergang===&lt;br /&gt;
Das [[Römisches Reich|Römische Reich]] erreichte im 2. Jahrhundert n. Chr. seine größte Ausdehnung, aber im Laufe der Zeit begann es zu schwächeln. Interne Konflikte, politische Instabilität, wirtschaftliche Probleme und die Bedrohung durch äußere Feinde führten schließlich zum Zusammenbruch des Weströmischen Reiches im Jahr 476 n. Chr. Das Oströmische Reich, das auch als Byzantinisches Reich bekannt ist, überlebte jedoch bis 1453.&lt;br /&gt;
===Fazit===&lt;br /&gt;
Das [[Römisches Reich|Römische Reich]] war eine herausragende Zivilisation, die die Weltgeschichte nachhaltig geprägt hat. Seine Errungenschaften in Politik, Architektur, Rechtsprechung, Kunst und Kultur sind bis heute spürbar. Das Römische Reich hinterließ ein reiches Erbe, das uns daran erinnert, wie mächtig und einflussreich eine Zivilisation sein kann, aber auch, wie sie mit internen und externen Herausforderungen umgehen muss, um langfristig zu überleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Informelles Lernen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Drei%C3%9Figj%C3%A4hriger_Krieg&amp;diff=2403321</id>
		<title>Dreißigjähriger Krieg</title>
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		<updated>2023-07-13T12:12:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg, der von 1618 bis 1648 andauerte, war einer der verheerendsten und komplexesten Konflikte in der europäischen Geschichte. Dieser Krieg, der das gesamte europäische Kontinent betraf, führte zu weitreichenden politischen, religiösen und gesellschaftlichen Veränderungen und hatte einen enormen Einfluss auf die Zukunft Europas.&lt;br /&gt;
===Hintergründe und Ursachen===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg wurde durch eine komplexe Mischung aus politischen, religiösen und territorialen Spannungen ausgelöst. Die Reformation und die anschließende Gegenreformation hatten bereits zuvor zu tiefen Spaltungen innerhalb Europas geführt. Der Ausbruch des Krieges wurde durch den Prager Fenstersturz im Jahr 1618 ausgelöst, als protestantische Adlige Vertreter des katholischen Habsburgerreiches aus einem Fenster warfen.&lt;br /&gt;
===Verlauf des Krieges===&lt;br /&gt;
Der Krieg ließ sich in vier Hauptphasen einteilen: den böhmischen, dänischen, schwedischen und französischen Krieg. Die Kriegshandlungen erstreckten sich über große Teile Europas und waren von verheerenden Schlachten, Belagerungen und Plünderungen geprägt. Sowohl protestantische als auch katholische Mächte waren beteiligt, darunter das Heilige Römische Reich, Schweden, Frankreich, Spanien und Dänemark.&lt;br /&gt;
===Leiden und Zerstörung===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg brachte unermessliches Leid über die Bevölkerung Europas. Die Soldaten führten brutale Plünderungen und Vergewaltigungen durch, während Seuchen und Hungersnöte aufgrund der zerstörten Ernten und der chaotischen Zustände wüteten. Die Kriegsführung zerstörte ganze Städte und führte zu einem enormen Bevölkerungsrückgang in vielen Regionen.&lt;br /&gt;
===Westfälischer Frieden und Folgen===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg endete 1648 mit dem Westfälischen Frieden, der eine Reihe von Friedensverträgen umfasste. Dieser Friedensschluss etablierte das Prinzip des souveränen Nationalstaates und beendete die religiöse Einmischung in die inneren Angelegenheiten der Länder. Der Krieg hatte jedoch verheerende Auswirkungen auf das Heilige Römische Reich, das seine politische Macht und Einheit verlor.&lt;br /&gt;
===Langfristige Auswirkungen===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg veränderte die politische Landkarte Europas nachhaltig. Das Heilige Römische Reich verlor an Bedeutung, während Frankreich und Schweden als neue europäische Großmächte aufstiegen. Die Kriegserfahrungen führten auch zur Entwicklung neuer militärischer Taktiken und Technologien. Die Verhandlungen und der Frieden von Westfalen legten den Grundstein für das moderne europäische Staatensystem und die Idee eines friedlichen Zusammenlebens verschiedener Religionen und Kulturen.&lt;br /&gt;
===Quintessenz===&lt;br /&gt;
Der Dreißigjährige Krieg war ein verheerender und einschneidender Konflikt, der Europa während des 17. Jahrhunderts in Mitleidenschaft zog. Seine Auswirkungen waren weitreichend und prägten die politische, religiöse und gesellschaftliche Entwicklung Europas für die kommenden Jahrhunderte. Der Krieg bleibt ein düsteres Kapitel in der Geschichte, das uns daran erinnert, wie zerstörerisch und menschenverachtend bewaffnete Konflikte sein können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krieg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Franz%C3%B6sische_Revolution&amp;diff=2403311</id>
		<title>Französische Revolution</title>
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		<updated>2023-07-13T10:45:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Verlauf der Revolution */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution, die sich von 1789 bis 1799 ereignete, war ein Wendepunkt in der Geschichte Frankreichs und der Welt. Sie war geprägt von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen, die die Grundlage für den Übergang von der absolutistischen Monarchie zur modernen demokratischen Nation legten.&lt;br /&gt;
===Ursachen und Auslöser===&lt;br /&gt;
Die Revolution wurde durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst. Die französische Gesellschaft litt unter erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten, während der König und der Adel Privilegien genossen. Der Zustand der Staatsfinanzen verschlechterte sich weiter, was zu einer hohen Staatsverschuldung führte und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung verstärkte.&lt;br /&gt;
===Verlauf der Revolution===&lt;br /&gt;
Die [[Französische Revolution]] entwickelte sich in mehreren Phasen. Im Jahr 1789 versammelten sich die Vertreter der verschiedenen Bevölkerungsschichten in Versailles zur Generalversammlung, den Generalständen, um Reformen zu diskutieren. Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 markierte den Beginn des Aufruhrs und wurde zum Symbol des Widerstands gegen die königliche Autorität.&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden bedeutende Ereignisse wie die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die Abschaffung der Monarchie, die Hinrichtung von König Ludwig XVI. und die Schaffung der Ersten Französischen Republik durchlaufen. Die Revolution ging durch Phasen der Radikalisierung, wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, und erlebte schließlich mit dem Aufstieg von Napoleon Bonaparte eine neue Phase der politischen Stabilität.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Revolution===&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution hatte weitreichende Auswirkungen auf Frankreich und die Welt. Sie führte zur Abschaffung der feudalen Privilegien des Adels und des Klerus und etablierte Prinzipien wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Menschen- und Bürgerrechte wurden in der Erklärung der Menschenrechte von 1789 festgehalten und beeinflussten die Entwicklung der modernen Menschenrechtsbewegung.&lt;br /&gt;
Die Revolution hatte auch Auswirkungen auf die politische Landkarte Europas. Frankreich war nicht nur Schauplatz interner Auseinandersetzungen, sondern war auch in militärische Konflikte mit anderen europäischen Mächten verwickelt. Die Ideen der Revolution breiteten sich über die Grenzen Frankreichs aus und inspirierten revolutionäre Bewegungen in anderen Ländern.&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution kann als ein historischer Meilenstein betrachtet werden, der den Übergang von einer feudalen Gesellschaft zu einer modernen demokratischen Nation symbolisiert. Ihre Auswirkungen waren tiefgreifend und ihr Erbe lebt bis heute fort. Die Revolution lehrte die Welt wichtige Lektionen über die Macht des Volkes, die Bedeutung der Menschenrechte und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Französische Revolution</title>
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		<updated>2023-07-13T10:43:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution, die sich von 1789 bis 1799 ereignete, war ein Wendepunkt in der Geschichte Frankreichs und der Welt. Sie war geprägt von sozialen, politischen und wirtschaftlichen Umwälzungen, die die Grundlage für den Übergang von der absolutistischen Monarchie zur modernen demokratischen Nation legten.&lt;br /&gt;
===Ursachen und Auslöser===&lt;br /&gt;
Die Revolution wurde durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst. Die französische Gesellschaft litt unter erheblichen sozialen und wirtschaftlichen Ungerechtigkeiten, während der König und der Adel Privilegien genossen. Der Zustand der Staatsfinanzen verschlechterte sich weiter, was zu einer hohen Staatsverschuldung führte und die Unzufriedenheit in der Bevölkerung verstärkte.&lt;br /&gt;
===Verlauf der Revolution===&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution entwickelte sich in mehreren Phasen. Im Jahr 1789 versammelten sich die Vertreter der verschiedenen Bevölkerungsschichten in Versailles zur Generalversammlung, den Generalständen, um Reformen zu diskutieren. Der Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 markierte den Beginn des Aufruhrs und wurde zum Symbol des Widerstands gegen die königliche Autorität.&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren wurden bedeutende Ereignisse wie die Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte, die Abschaffung der Monarchie, die Hinrichtung von König Ludwig XVI. und die Schaffung der Ersten Französischen Republik durchlaufen. Die Revolution ging durch Phasen der Radikalisierung, wie die Schreckensherrschaft der Jakobiner, und erlebte schließlich mit dem Aufstieg von Napoleon Bonaparte eine neue Phase der politischen Stabilität.&lt;br /&gt;
===Auswirkungen der Revolution===&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution hatte weitreichende Auswirkungen auf Frankreich und die Welt. Sie führte zur Abschaffung der feudalen Privilegien des Adels und des Klerus und etablierte Prinzipien wie Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Die Menschen- und Bürgerrechte wurden in der Erklärung der Menschenrechte von 1789 festgehalten und beeinflussten die Entwicklung der modernen Menschenrechtsbewegung.&lt;br /&gt;
Die Revolution hatte auch Auswirkungen auf die politische Landkarte Europas. Frankreich war nicht nur Schauplatz interner Auseinandersetzungen, sondern war auch in militärische Konflikte mit anderen europäischen Mächten verwickelt. Die Ideen der Revolution breiteten sich über die Grenzen Frankreichs aus und inspirierten revolutionäre Bewegungen in anderen Ländern.&lt;br /&gt;
Die Französische Revolution kann als ein historischer Meilenstein betrachtet werden, der den Übergang von einer feudalen Gesellschaft zu einer modernen demokratischen Nation symbolisiert. Ihre Auswirkungen waren tiefgreifend und ihr Erbe lebt bis heute fort. Die Revolution lehrte die Welt wichtige Lektionen über die Macht des Volkes, die Bedeutung der Menschenrechte und den Kampf gegen Ungerechtigkeit und Unterdrückung.&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Kategorie:K%C3%B6nigreich_Frankreich&amp;diff=2403307</id>
		<title>Kategorie:Königreich Frankreich</title>
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		<updated>2023-07-13T10:41:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Frankreich&amp;diff=2403306</id>
		<title>Königreich Frankreich</title>
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		<updated>2023-07-13T10:40:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Resultat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine historische Periode, die vom 9. Jahrhundert bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] im späten 18. Jahrhundert dauerte. Während dieser Zeit erlebte Frankreich politische, soziale und kulturelle Entwicklungen, die das Land prägten und seinen Platz in der Geschichte festigten.&lt;br /&gt;
===Politische Struktur===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine Monarchie, in der die Macht vom König oder der Königin ausgeübt wurde. Die französischen Monarchen entstammten der Dynastie der Kapetinger, die ihre Herrschaft über mehrere Jahrhunderte hinweg festigen konnten. Das Königtum war stark zentralisiert, wobei der [[König]] als absoluter Herrscher betrachtet wurde und seine Macht von Gottes Gnaden ableitete.&lt;br /&gt;
===Soziale Struktur===&lt;br /&gt;
Die französische Gesellschaft im Königreich war stark hierarchisch strukturiert. An der Spitze stand der [[Adel]], der großen Einfluss und [[Privileg|Privilegien]] genoss. Darunter befanden sich der [[Klerus]], der ebenfalls eine wichtige Rolle spielte, und die breite Bevölkerung, die aus [[Bauer|Bauern]], [[Handwerker|Handwerkern]] und städtischen Arbeitern bestand. Die soziale Mobilität war begrenzt, da die Mitgliedschaft im [[Adel]] oder im [[Klerus]] oft erblich war.&lt;br /&gt;
===Wirtschaft und Kultur===&lt;br /&gt;
Während des [[Königreich Frankreich|Königreichs Frankreich]] erlebte das Land bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen. Der [[Handel]] und die [[Landwirtschaft]] blühten auf, was zu einem Anstieg des Wohlstands und zu einer wachsenden urbanen Bevölkerung führte. Die Kunst, Literatur und Architektur erlebten eine Blütezeit, wobei der französische Königshof ein Zentrum der kulturellen Aktivität war. Der französische Stil und die französische Sprache gewannen an Prestige und wurden zu internationalen Referenzpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herausforderungen und Niedergang===&lt;br /&gt;
Das [[Königreich Frankreich]] sah sich im Laufe der Zeit verschiedenen Herausforderungen gegenüber. Es erlebte interne Konflikte, wie den [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] und religiöse Auseinandersetzungen wie die [[Hugenottenkrieg|Hugenottenkriege]]. Darüber hinaus belasteten wirtschaftliche Probleme und finanzielle Misswirtschaft die königliche Herrschaft. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung führte schließlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], die das Ende des Königreichs einläutete.&lt;br /&gt;
===Resultat===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine wichtige Phase in der Geschichte des Landes, die von königlicher Herrschaft, sozialer Hierarchie und kulturellem Fortschritt geprägt war. Es war eine Zeit des Wandels und der Herausforderungen, die letztendlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] führten und den Weg für eine neue Ära ebneten. Das Königreich Frankreich bleibt ein faszinierendes Kapitel der Geschichte, das uns Einblicke in die Entwicklung Frankreichs und Europas gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frankreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Alemannen&amp;diff=2403304</id>
		<title>Alemannen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Alemannen&amp;diff=2403304"/>
		<updated>2023-07-13T10:27:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: neu&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Die Alemannen waren ein germanisches Volk, das vom 3. bis zum 8. Jahrhundert in Mitteleuropa lebte. Sie prägten maßgeblich die Geschichte und Kultur der Region und hinterließen einen bleibenden Einfluss auf die nachfolgenden Epochen.&lt;br /&gt;
===Herkunft und Siedlungsgebiet===&lt;br /&gt;
Die genaue Herkunft der Alemannen ist umstritten, aber es wird angenommen, dass sie aus dem südlichen Skandinavien oder dem heutigen Deutschland stammen. Ursprünglich besiedelten sie das Gebiet zwischen dem Rhein, der Donau und dem Bodensee. Mit der Zeit dehnten sie ihr Siedlungsgebiet nach Westen und Süden aus und wurden zu einem bedeutenden politischen und kulturellen Faktor in der Region.&lt;br /&gt;
===Gesellschaft und Politik===&lt;br /&gt;
Die alemannische Gesellschaft war in Stämme organisiert, die von einem Anführer oder König regiert wurden. Diese Herrscher übten ihre Macht oft mit der Unterstützung eines Rates oder einer Versammlung aus. Die alemannische Gesellschaft war auch hierarchisch strukturiert, wobei der Adel eine privilegierte Rolle einnahm. Die meisten Menschen lebten jedoch als Bauern oder Handwerker und waren in ihren Gemeinschaften eng verbunden.&lt;br /&gt;
===Religion und Kultur===&lt;br /&gt;
Die Alemannen verehrten eine Vielzahl von Gottheiten, von denen Odin, Thor und Freya die bekanntesten waren. Ihre Religion war eng mit Naturverehrung und Ahnenkult verbunden. Das alemannische Volk entwickelte eine reiche mündliche Tradition und Legenden, die von Generation zu Generation weitergegeben wurden. Ihre Kultur zeigte sich auch in Handwerk, Kunst und Architektur, wobei Schmuck, Waffen und kunstvolle Fibeln hervorstachen.&lt;br /&gt;
===Kontakte mit anderen Kulturen===&lt;br /&gt;
Die Alemannen hatten regen Kontakt mit benachbarten germanischen Stämmen sowie mit dem Römischen Reich. Sie waren sowohl militärische Verbündete als auch Gegner der Römer und waren an zahlreichen Auseinandersetzungen beteiligt. Der Kontakt mit dem Römischen Reich beeinflusste auch die alemannische Kultur, insbesondere in Bezug auf Handel, Landwirtschaft und Verwaltung.&lt;br /&gt;
===Ende der alemannischen Herrschaft===&lt;br /&gt;
Im 6. und 7. Jahrhundert gerieten die Alemannen unter den Einfluss der merowingischen Franken, die allmählich die Kontrolle über das Gebiet übernahmen. Dies führte zur allmählichen Integration der Alemannen in das aufstrebende Frankenreich und zum allmählichen Verschwinden ihrer politischen und kulturellen Eigenständigkeit.&lt;br /&gt;
===Folgerung===&lt;br /&gt;
Die Alemannen hinterließen eine bedeutende Spur in der Geschichte Mitteleuropas. Ihre kulturellen Traditionen, ihre Siedlungsgebiete und ihre Kontakte mit anderen Völkern prägten die Region nachhaltig. Obwohl ihre politische Herrschaft endete, bleibt ihr Erbe in der regionalen Identität und in kulturellen Überlieferungen bis heute lebendig. Die Alemannen waren ein faszinierendes Volk, das einen bedeutenden Beitrag zur Geschichte Europas geleistet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Alemannen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Frankreich&amp;diff=2403303</id>
		<title>Königreich Frankreich</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=K%C3%B6nigreich_Frankreich&amp;diff=2403303"/>
		<updated>2023-07-13T10:22:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bodo-stratmann: /* Wirtschaft und Kultur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine historische Periode, die vom 9. Jahrhundert bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] im späten 18. Jahrhundert dauerte. Während dieser Zeit erlebte Frankreich politische, soziale und kulturelle Entwicklungen, die das Land prägten und seinen Platz in der Geschichte festigten.&lt;br /&gt;
===Politische Struktur===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine Monarchie, in der die Macht vom König oder der Königin ausgeübt wurde. Die französischen Monarchen entstammten der Dynastie der Kapetinger, die ihre Herrschaft über mehrere Jahrhunderte hinweg festigen konnten. Das Königtum war stark zentralisiert, wobei der [[König]] als absoluter Herrscher betrachtet wurde und seine Macht von Gottes Gnaden ableitete.&lt;br /&gt;
===Soziale Struktur===&lt;br /&gt;
Die französische Gesellschaft im Königreich war stark hierarchisch strukturiert. An der Spitze stand der [[Adel]], der großen Einfluss und [[Privileg|Privilegien]] genoss. Darunter befanden sich der [[Klerus]], der ebenfalls eine wichtige Rolle spielte, und die breite Bevölkerung, die aus [[Bauer|Bauern]], [[Handwerker|Handwerkern]] und städtischen Arbeitern bestand. Die soziale Mobilität war begrenzt, da die Mitgliedschaft im [[Adel]] oder im [[Klerus]] oft erblich war.&lt;br /&gt;
===Wirtschaft und Kultur===&lt;br /&gt;
Während des [[Königreich Frankreich|Königreichs Frankreich]] erlebte das Land bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen. Der [[Handel]] und die [[Landwirtschaft]] blühten auf, was zu einem Anstieg des Wohlstands und zu einer wachsenden urbanen Bevölkerung führte. Die Kunst, Literatur und Architektur erlebten eine Blütezeit, wobei der französische Königshof ein Zentrum der kulturellen Aktivität war. Der französische Stil und die französische Sprache gewannen an Prestige und wurden zu internationalen Referenzpunkten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herausforderungen und Niedergang===&lt;br /&gt;
Das [[Königreich Frankreich]] sah sich im Laufe der Zeit verschiedenen Herausforderungen gegenüber. Es erlebte interne Konflikte, wie den [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] und religiöse Auseinandersetzungen wie die [[Hugenottenkrieg|Hugenottenkriege]]. Darüber hinaus belasteten wirtschaftliche Probleme und finanzielle Misswirtschaft die königliche Herrschaft. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung führte schließlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], die das Ende des Königreichs einläutete.&lt;br /&gt;
===Resultat===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine wichtige Phase in der Geschichte des Landes, die von königlicher Herrschaft, sozialer Hierarchie und kulturellem Fortschritt geprägt war. Es war eine Zeit des Wandels und der Herausforderungen, die letztendlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] führten und den Weg für eine neue Ära ebneten. Das Königreich Frankreich bleibt ein faszinierendes Kapitel der Geschichte, das uns Einblicke in die Entwicklung Frankreichs und Europas gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich Frankreich|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Königreich Frankreich</title>
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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Beschreibung==&lt;br /&gt;
===Einleitung===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine historische Periode, die vom 9. Jahrhundert bis zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] im späten 18. Jahrhundert dauerte. Während dieser Zeit erlebte Frankreich politische, soziale und kulturelle Entwicklungen, die das Land prägten und seinen Platz in der Geschichte festigten.&lt;br /&gt;
===Politische Struktur===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine Monarchie, in der die Macht vom König oder der Königin ausgeübt wurde. Die französischen Monarchen entstammten der Dynastie der Kapetinger, die ihre Herrschaft über mehrere Jahrhunderte hinweg festigen konnten. Das Königtum war stark zentralisiert, wobei der [[König]] als absoluter Herrscher betrachtet wurde und seine Macht von Gottes Gnaden ableitete.&lt;br /&gt;
===Soziale Struktur===&lt;br /&gt;
Die französische Gesellschaft im Königreich war stark hierarchisch strukturiert. An der Spitze stand der [[Adel]], der großen Einfluss und [[Privileg|Privilegien]] genoss. Darunter befanden sich der [[Klerus]], der ebenfalls eine wichtige Rolle spielte, und die breite Bevölkerung, die aus [[Bauer|Bauern]], [[Handwerker|Handwerkern]] und städtischen Arbeitern bestand. Die soziale Mobilität war begrenzt, da die Mitgliedschaft im [[Adel]] oder im [[Klerus]] oft erblich war.&lt;br /&gt;
===Wirtschaft und Kultur===&lt;br /&gt;
Während des Königreichs Frankreich erlebte das Land bedeutende wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen. Der [[Handel]] und die [[Landwirtschaft]] blühten auf, was zu einem Anstieg des Wohlstands und zu einer wachsenden urbanen Bevölkerung führte. Die Kunst, Literatur und Architektur erlebten eine Blütezeit, wobei der französische Königshof ein Zentrum der kulturellen Aktivität war. Der französische Stil und die französische Sprache gewannen an Prestige und wurden zu internationalen Referenzpunkten.&lt;br /&gt;
===Herausforderungen und Niedergang===&lt;br /&gt;
Das [[Königreich Frankreich]] sah sich im Laufe der Zeit verschiedenen Herausforderungen gegenüber. Es erlebte interne Konflikte, wie den [[Hundertjähriger Krieg|Hundertjährigen Krieg]] und religiöse Auseinandersetzungen wie die [[Hugenottenkrieg|Hugenottenkriege]]. Darüber hinaus belasteten wirtschaftliche Probleme und finanzielle Misswirtschaft die königliche Herrschaft. Die Unzufriedenheit in der Bevölkerung führte schließlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]], die das Ende des Königreichs einläutete.&lt;br /&gt;
===Resultat===&lt;br /&gt;
Das Königreich Frankreich war eine wichtige Phase in der Geschichte des Landes, die von königlicher Herrschaft, sozialer Hierarchie und kulturellem Fortschritt geprägt war. Es war eine Zeit des Wandels und der Herausforderungen, die letztendlich zur [[Französische Revolution|Französischen Revolution]] führten und den Weg für eine neue Ära ebneten. Das Königreich Frankreich bleibt ein faszinierendes Kapitel der Geschichte, das uns Einblicke in die Entwicklung Frankreichs und Europas gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Territorium|Frankreich]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>Bodo-stratmann</name></author>
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		<title>Kategorie:Königreich Frankreich</title>
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