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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-01T10:22:47Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Hagenbeck/Zufallsfunde&amp;diff=682997</id>
		<title>Haus Hagenbeck/Zufallsfunde</title>
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		<updated>2009-05-10T16:35:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Archiv der Fürsten von Metternich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Archiv der Fürsten von Metternich ==&lt;br /&gt;
Aus meiner Korrespondenz 2001 mit Herrn Dr. Johannes Mötsch (Thüringisches Staatsarchiv), Bearbeiter folgender 2 Urkundeneditionen, nenne ich: 1) Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein im Gesamtarchiv der Fürsten von Metternich im Staatl. Zentralarchiv zu Prag. Urkunden bis 1400. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Band 53, 1989 und 2) Regesten der Urkunden im Archiv der Fürsten  von Metternich im Staatl. Zentralarchiv zu Prag. Teil 2 Urkunden 1373-1397. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Band. 90, 2001 .&lt;br /&gt;
Es handelt sich z.B. um Abschrift des Vertrages vor dem Gericht in Lembeck von 1373, Juli 1 (Schreib- bzw. Lesefehler in Namen),Schuldverschreibungen 1397, Juni 4 und Eigenleute-Tausch 1482, Januar 20. Nach Lokalität ist die Herrlichkeit Lembeck betroffen (Lehngüter z.B. Werdens), und der Ursprung und die Herkunft der Uk sind im  zeitweisen Besitz der Herrschaft  Hagenbeck durch Lothar von Metternich als Gemahl der Cordula Margareta Magdalena von Vehlen zu bestimmen.--[[Benutzer:Durstina|Durstina]] 15:00, 8. Mai 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Haus Hoffterheide]] (Koordinate 51°38&#039;49,57&amp;quot; N, 6°57&#039;02,01 O) bei Dorsten residierte im 15. und 16. Jahrhundert die Familie von der Heyden-Rynsch. Die Familie führt nach Rottmann ein Wappen mit einem roten Ring auf weißem Hintergrund. Rottmann vermutet hinter dem Haus Hoffterheide eine Motte.--[[Benutzer:OLIVARIUSCAMPUSPICA|Heisterkamp]] 15:22, 1. Jan. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Johannes Rottmann: [[Schriftenreihe des Vereins für Orts- und Heimatkunde Kirchhellen]] Nr.15 - Adelshäuser Kirchhellens Teil I.&lt;br /&gt;
* Das ist doch &amp;quot;blauer Dunst&amp;quot; und keine nachgewiesene Verbindung mit Hagenbeck, die &amp;quot;Lüneburger Heide&amp;quot; hat ja auch nichts mit Hagenbeck zu tun!!! --[[Benutzer:Bodo-stratmann|Bodo-stratmann]] 19:37, 24. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
::Das ist hier die Kategorie Zufallsfunde. Laut o.g. Quelle (S.43) hat Heyden-Rynsch ein ähnliches Wappen wie Hagenbeck, was laut Heraldik häufig auf familiäre Verbindungen hindeutet. Besonders wenn diese Adelshäuser nur wenige km auseinander liegen. Es besteht also keinen Grund für Ihre Aufregung ! Lesen Sie bitte [[Hilfe:Zufallsfund]]. Gruß--[[Benutzer:OLIVARIUSCAMPUSPICA|Heisterkamp]] 17:55, 4. Aug. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zufallsfund Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Diskussion:Dorsten&amp;diff=682678</id>
		<title>Diskussion:Dorsten</title>
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		<updated>2009-05-08T18:27:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Zum Text &amp;quot;Ortsname&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zum Text &amp;quot;Ortsname&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die Überlieferung des Namens im Werdener Urbar von 890 heißt &amp;quot;Durstina&amp;quot;. Zugeordnet ist der Ort dem Werdener Bezirk Schermbeck, gelegen auf der Nordseite der Lippe. Im späteren Urbar um 1150 wird an der Stelle &amp;quot;in villa hagenbeke&amp;quot; angegeben (Namenwechsel). &amp;quot;Durstina&amp;quot; ist als Name von den Chamaven gegeben. Er setzt sich zusammen aus &amp;quot;dwars-ti-in-a&amp;quot;, d.h. &amp;quot;Quer-stelle-im-Fluss&amp;quot;. Dwars ist im Alt-Ostfriesischen belegt, d.h. in der Nachbarschaft der Chamaven, deren Wohnsitze ursprünglich an der mittleren und unteren Yssel lagen. Aa steht allgemein für Fluss und ist vielfach verbreitet.&lt;br /&gt;
900/911 schenkt Athalgard Höfe in &amp;quot;Durstion&amp;quot; (alter Lokativ, im Germanischen identisch mit Dativ.)Liudulbum hat hier nichts mit dem Ortsnamen zu tun, der Name ist Personenname eines Inhabers des an die Abtei Werden übertragenen Hofes, der mit der Verpflichtung zur Gastung eine Werdener Herberge an der ehemaligen Lippefurt zwischen Dorsten und Hagenbeck ist, die bereits die Römer nutzten (s. Römerlager in Dorsten-Holsterhausen).Dieser Hof wird in den Werdener Hebebezirk südlich der Lippe eingegliedert. Der beidstig der Lippe auftretende Name bestätigt die Deutung des Namens.&lt;br /&gt;
In Ihrem Text enthält &amp;quot;Ortsname&amp;quot; eien Schreibfehler. Solche treten auch in den jügeren Namen auf: z.B. &amp;quot;durstene&amp;quot; hat kein Dehnungs-H.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe noch die beiden folgenden Abschnitte überarbeitet. Insgesamt entspricht der Text nicht der Forschungslage.--[[Benutzer:Durstina|Durstina]] 20:27, 8. Mai 2009 (CEST)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten&amp;diff=682677</id>
		<title>Dorsten</title>
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		<updated>2009-05-08T18:20:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Ursprung der Ortschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lage_Ort_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Lokalisierung Dorsten innerhalb des Kreises Recklinghausen]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647bef.jpg|thumb|380px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Befestigungsanlagen von Dorsten an der Lippe, Pfarrkirche, Franziskanerkloster, Rathaus]]&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
==Allgemeine Information==&lt;br /&gt;
=== Orstname ===&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert gab es eine Siedlung nördlich der Lippe (&amp;quot;Durstina&amp;quot;) und eine Siedlung südlich der Lippe (&amp;quot;Durstinon&amp;quot;). Durstina wird im Werdener Urbar A als zum Werdener Hebebezirk [[Schermbeck]] gehörig bezeichnet und &amp;quot;Durstinon&amp;quot; im selben Urbar als von Athalgard der Abtei Werden übertragener Oberhof erwähnt. Durstina erscheint seit 1150 als Werdener Lehen an das [[Haus Hagenbeck]] in der [[Hof Rüste|Villikation Rüste]] und wird bei einem Lippehochwasser Anfang des 15. Jahrhunderts zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nördl. der Lippe: Durstina (889/890). Einer der beiden Werdener Höfe wird durch ein Lippehochwasser im Anfang 15. Jahrhunderts zerstört, die Flur fällt an Haus Hagenbeck.&lt;br /&gt;
* Südl. der Lippe: Durstinon (um 900/911), Dursten 1228, Durstene 1233,  Durstine (1251), Dorstene (1292, 1297), lat. Dorstenium (1595).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lage der Stadt in der Landschaft===&lt;br /&gt;
Dorsten liegt 30-40 m hoch im unteren Lippetal  auf  sandigen   Niederterrassen   beiderseits   von Lippe und Lippe-Seitenkanal, am Übergang vom  Westmünsterland zu den Niederrheinischen Wald- und Heideplatten im Westen und dem Recklinghäuser Landrücken im Süden. Die Altstadt liegt auf dem südlichen linken Lippeufer, auf einem  hochwasserfreien Teil der Inselterrasse (bei NN +32m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dorsten bestand also bei Beginn der schriftlichen Überlieferung um 900 aus 2 Bauerschaften. Der um 900 existierende adelige Hof des Abbo und seiner Frau Athalgard ist mit seiner großen Grundherrschaft im 11. Jahrhundert, vor 1044 oder 1075, von der letzten Edelfrau von Dorsten Imeza dem Stift Xanten übertragen worden. Als Besitzer des Oberhofs gründete das Stift Xanten in der Nähe des Oberhofs die Pfarrkirche. Beim Wedemhof entstand das Dorf (villa) Dorsten. Dieses Dorf (ausschließlich ohne Oberhof und seine zugehörenden Höfe des Kirchspiels Dorsten) erhielt 1251 das Stadtrecht. Seit der Zeit des Erzbischofs Philipp ist der Hofschulte Hofrichter, und der Kölner Richter in Recklinhausen hat das Gogericht (Landgericht, Berufungsgericht). Aus diesem Gericht leitet sich der Name für den Gerichtsbezirk &amp;quot;Vest Recklinghausen&amp;quot; her. &lt;br /&gt;
Über den Oberhof Dorsten, die Unterhöfe, Schultheißen, Gerichtsrechte, Abgaben etc. gibt es ausführlich Quellen. Eine späte  folgt hier: 04.02.1490 Johan van Backem, Schulte und Verwahrer des Hofes Dursten von wegen des Kapitels zu Xanten, behandet mit Zustimmung von Diderick van Galen, Hofesfrohne, Hermans to Ekell und Hans&#039; to Gerechte, Hofesläufer, und aller Hofesleute die Gebrüder Gerde und Johann then Forcke, Söhne Johans then Forcke, mit dem Gut Sinckinck zu Deuten in der Herrlichkeit und im Gericht Lembecke, Ksp. Wulffem. Siegelank. des Ausstellers.&lt;br /&gt;
* Quelle: Urkunde Staatsarchiv Münster, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Horst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgründung==&lt;br /&gt;
===Name der Stadt===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, dass er gestattet habe,  dass die &#039;&#039;&#039;[[villa]]&#039;&#039;&#039; Dorsten, welche ein Allod der Xantener Kirche sei, zum Nutzen der kölnischen Kirche befestigt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrecht===&lt;br /&gt;
Am 01.06.1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden dass er den Bewohnern Dorstens das Dortmunder Stadtrecht verliehen habe, jedoch unbeschadet der Rechte der Xantener Kirche an der Stadt und den Bewohnern und ihrer dortigen Einkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Bürgerrecht|Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch]]====&lt;br /&gt;
* Dorsten, 1959 [[Kreis Recklinghausen|Landkreis Recklinghausen]] (1251), Stadtbuch mit Bürgeraufnahmen aus der Zeit von 1600 bis 1798. Diese lange Jahre in Privatbesitz (Dr. Rensing, Dorsten; vgl. Zeitschrift „Westfalen&amp;quot;, 19. Jg., 1934, S. 205) geführte Handschrift wurde vor dem Krieg 1939/45 dem Stadtarchiv Dorsten übergeben. Dort erlitt sie 1945 infolge Plünderung starken Schaden durch Mörtelstaub und Regenwasser. Das 1414 nach einer Handschrift, die Johann ton Berg 1390 der Stadt anläßlich des Ankaufes des averlippischen Zehnten übergab, angelegte, 2006 im Dorstener Stadtarchiv (Abt. I a, Mappe 1 Nr. 2) befindliche Buch verzeichnet Einnahmen des averlippischen Zehnten, ferner Einnahmen aus den städtischen Gütern und Landverpachtungen sowie Bürgerrechtsverleihungen der Jahre 1600-1607, 1613-1618, 1620-1632, 1634/35, 1638-1651, 1653-1660, 1665-1673, 1675-1742, 1746-1770, 1781-1791, 1794-1798.&lt;br /&gt;
** Ergänzende Quellen: Schmiedegildebuch 1602-1782 (Stadtarchiv Dorsten). Die Gildegewinnung setzte neben der freien und ehelichen Geburt, gutem Ruf, eigenem Haus und dem notwendigen Handwerksgerät das Bürgerrecht voraus.&lt;br /&gt;
*** Veröffentlichung: Karl Utsch, Das Dorstener Schmiedegildebuch. In: [[Beiträge zur westfälischen Familienforschung]], Bd. II (1939), Heft 1, S. 32-43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siegel/Wappen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Stadt_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Wappen der Stadt Dorsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen:   In   Silber   ein   durchgehendes schwarzes Kreuz, belegt mit einem aufrechten,&lt;br /&gt;
mit dem Bart nach links gewendeten goldenen Schlüssel. Die mittelalterlichen Siegel zeigen das&lt;br /&gt;
Bild des Landesherrn, des Erzbischofs von Köln, thronend unter Kleeblattbogen zwischen Stadttürmen oder stehend. Später (15. Jh.) ein freistehendes Kreuz.  Im  16.  Jh.   (Schützenkette, Münzen) galt der Schlüssel allein als Wappen,später wurden beide Bilder in der heutigen Form&lt;br /&gt;
vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtmauer ===&lt;br /&gt;
Die Stadtummauerung erfolgte 1260. Als sich Eberhard von der Mark, Gerhard von Berg zu Jülich - Berg und Ravensberg, und der Graf von Tecklenburg (von Holland zu Bentheim und Tecklenburg) gegen den Kölner EB Wigbolt von Holte (1297-1304) und den Bischof von Münster Eberhard von Diest (1275-1301 und dessen Nachfolger Otto III. Graf von Rietberg verbünden wird 1301 die Stadtmauer von Dorsten geschleift und Dorsten fällt zeitweilig an die Grafen von Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befestigungswerk===&lt;br /&gt;
* 1334 Januar 26. (orastino conversionis beati Pauli apoatoli).&lt;br /&gt;
** Erzbischof Walramus von Köln, an den sich Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten gewandt haben, empfiehlt der Stadt, da feindl. Einfälle von der andern Seite der Lippe drohen, das von seinem Vorgänger dem Erzbischof Henricus de Virneburg (1304 – 1332) angelegte Befestigungswerk in Dorsten und in der Lippe fertigzustellen. Gleichzeitig erläßt er der Stadt für die Zelt des Ausbaues einen Teil der Abgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
Das Xantener Domkapitel besaß auch nach einer Urkunde von 1228 die Gerichtsbarkeit in Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsentwicklung==&lt;br /&gt;
===Stadtgebiet===&lt;br /&gt;
1406 kaufte (nach [[Anton Fahne]]) Wennemar [[von Heiden zu Hagenbeck]] die Hälfte des Dorfes Hagenbeck ([[Holsterhausen]]) von der Stadt Dorsten. Dessen Sohn Wennemar schuldete aus diesem Verkauf der Stadt Dorsten noch im Jahr 1448 Dorsten 300 Rheinische Goldgulden. Um 1400 Erweiterung der städt. Gemarkung durch Erwerbung der Höfe Slemunds, Barlo und Schwiking; Erwerbung der städtischen Grundherrschaft über Höfe und Ländereien in den Gemarkungen [[Hervest]], [[Holsterhausen]], Gahlen, [[Kirchhellen]], [[Altendorf-Ulfkotte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingemeindungen: 1929 Ortsteil Hardt der Gemeinde Gahlen (mit 409 ha und 1925: 1433 Ew.); 1943 Gem. Hervest (1793 ha und 1939: 8454 Ew.) und Holsterhausen (787 ha und 1939: 6225 Ew.). Stadtgebiet 1858: 986 ha, 1951: 3978 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauliche Entwicklung===&lt;br /&gt;
Gewachsener, aber bald planmäßig erweiterter Ort mit fast rundem Grundriß und gitterförmigem Straßennetz. Älteste Befestigung 1301&lt;br /&gt;
zerstört,  Neubefestigung  durch  Wassergraben, Mauer mit 20 Türmen, 3 Toren (Recklinghäuser im 0sten, Essener im Süden, Lippetor im Norden), abgebrochen 1827; Bastionen und Brückenkopf jenseits der Lippe im 17. Jh.; 1641 bei Belagerung viel zerstört, teilweise  geschleift  1674.   Festungswälle  1927/28 meist zu Straßen umgebaut, erhaltene Teile von Mauer und Türmen 1945 durch Bomben fast ganz zerstört. Im Mittelpunkt der Stadt rechteckiger  Marktplatz  als Schnittpunkt der Straßen nach  Essen, Recklinghausen und ins Münsterland.  Junge Ortserweiterungen, besonders durch Eingemeindungen, nördlich der Lippe (Holsterhausen und Hervest 1943) und westlich der Altstadt (Gahlen-Hardt 1929) und im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtansicht 1647====&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647pan.jpg|thumb|800px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Stadtansicht von Dorsten, Rathaus, Pfarrkirche St. Agatha, Franziskanerkloster.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebäude===&lt;br /&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Agatha (früher St.Agatha und Johannes d. T.), Pfarrer 1170 erwähnt, Hallenkirche 14. Jh., Chor 15. Jh., West- Turm nach Brand 1719 erneuert (außer Unterbau), Helm mit Galerie 1883, völlig zerstört 1945. Magdalenenkapelle an der Südseite des Turms&lt;br /&gt;
1488. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franziskaner|Franziskanerkloster]] St. Anna gegr. 1488, erneuert 1627, 1633-41 und 1875-87 außerhalb der Stadt, Gebäude im 18. Jh. erweitert, Neubauten 1901-02; Klosterkirche ist Umbau einer älteren Magdalenenkapelle, erweitert 17. Jh. (nach 1645), Dachreiter 1792. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursulinenkloster gegr. von Köln 1699, Ursulinenkirche 1707, 1739&lt;br /&gt;
geweiht, Ostteil 1888, zerstört 1945. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siechenkapelle 14. Jh. (mit Hospital), zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkbauten des 17./18. Jh. Rathaus zunächst Steinhaus auf der Westseite des Marktes, dann ehemalige Stadtwaage (1567) an der 0stseite seit 1797, alte Post an der Südseite seit 1902, zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtteile===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markensachen===&lt;br /&gt;
==== Dorstener Mark ====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Markenname-Markenberechtigte]]&lt;br /&gt;
===Zerstörungen/Kriege===&lt;br /&gt;
====30jährige Krieg====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Matthaeus Merian der Ältere 1647 über Dorsten:&#039;&#039;&#039; Dieses Städtlein, an der Lippe gelegen, wird zur westfälischen und dem Erzstift Köln gehörenden Herrschaft Recklinghausen gezählt, die an das Stift Münster stößt. Die Hessisch-Kasselischen haben sich dieses Ortes bemächtigt und Anno 1639 befestigen lassen. Aber Anno 1641 begann im Juli Herr General von Haßfeld die Stadt von weitem zu belagern und trieb die Belagerung hernach mit Ernst weiter, daß sich die Hessischen endlich zu einer Übereinkunft bereit erklärten und am 19. September des Neuen Kalenders mit Sack und Pack, fliegenden Fahnen, Ober- und Untergewehren, Kugeln im Mund und zwei Stücken Geschütz ausgezogen sind. Die Aufforderung geschah im Namen Ihrer Kurfürstlichen Durchlaucht zu Köln, hinein aber zog des Herrn Haßfelds Regiment - hierzu auch das „Theatrum Europaeum&amp;quot;. Im Frühlingsbericht des 1642 Jahres ist zu lesen, daß etwa fünfzehntausend Schüsse auf die belagerten Hessischen abgegeben wurden und Granaten, einhundertzwanzig und einhundertachtzig Pfund schwer, auf sie geworden wurden.&lt;br /&gt;
====2.Weltkrieg====&lt;br /&gt;
Etwa 5600 Bomben im März  1945. Von 2959 Gebäuden blieben 412 (14%) unbeschädigt, Altstadt zu 80%, 3 Kirchen, 1Kapelle, 6 öffentliche Gebäude zerstört. Pfarrkirche St. Agatha, [[Franziskaner|Franziskanerkirche]],   Ursulinenkirche,   Siechenkapelle,   Rathaus   Dorsten   zerstört.   Bis   1948 waren 96% der Trümmer geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
====Mormonen: Katholische Kirche====&lt;br /&gt;
Taufregister 1617-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1662-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973016}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|J973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|K973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|J973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|K973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1840-1866, Batchnummer {{Batchnummer|C973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|J973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|K973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1644-1829, Batchnummer {{Batchnummer|M973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1815-1836, Batchnummer {{Batchnummer|M973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1836-1875, Batchnummer {{Batchnummer|M973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Personenstandsarchiv Detmold====	&lt;br /&gt;
* Zivilstandsregister: GAHT 1809-1812 (A=Aufgebote)&lt;br /&gt;
* ev GHT 1860-1874&lt;br /&gt;
* kath GHT 1815-1874&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburten (1842,1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten (1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ote (1813-1814,1828-1834,1854,1864)&lt;br /&gt;
* Juden (Pfb) GHT 1819-1820&lt;br /&gt;
* (Bgm) GHT 1822-1840&lt;br /&gt;
* (GB) GHT 1847-1874&lt;br /&gt;
* Dissidenden (GB) GHT 1861-1874 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kölner Generalvikariatsprotokolle====&lt;br /&gt;
[[http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#GVP Neben den Kirchenbüchern sind verschiedene Dispensgesuche eine weitere personengeschichtliche Quelle im Bereich der katholischen Kirche. Bis zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden die Dispense im Bereich des Erzbistums Köln im Generalvikariat zentral bearbeitet, danach finden sich die Akten bei den Dekanaten. Angeführt sind auch die außerhalb der Erzdiözese liegendenden involvierten Pfarreien. Diese und andere  Quellen wurde von unterschiedlichen Autoren ausgewertet und erfaßt und von der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. veröffentlicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Arbeiten sind auch in Bibliotheken ausleihbar oder über Antiquariat und Buchhandel (Preisvergleich) erhältlich, z.B.: &amp;quot;Die Kölner Genaralvikariatsprotokolle als personengeschichtliche Quelle&amp;quot; Band X Nichtkleriker (1776-1780) ISBN 3-933364-45-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche Dorsten ====&lt;br /&gt;
Geburtsregister 1854-1875,  Batchnummer {{Batchnummer|C973001}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1855-1885,  Batchnummer {{Batchnummer|M973002}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft/Entwicklung===&lt;br /&gt;
Um 1700: 1800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seuchen===&lt;br /&gt;
Pest: 1350, 1459, 1587, 1599.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerlisten===&lt;br /&gt;
Katholische Kirchenbücher seit 1617. Adreßbuch 1914. Einwohnerbuch 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzungslisten / Steuerlisten===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reichs- und Landesschatzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen der Heimat- und Familienforschung: Willkommschatzung bei Einführung eines neuen Bischofs, [[Türkensteuer]], Hausschatzungsregister  teilweise mit Berufen, Namen der Hausgenossen, Zustand der Stätten .........&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schatzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswanderungen ===&lt;br /&gt;
Nicht alle Auswanderungen sind in öffentlichen Akten festgehalten, manche Unterlagen und Nachrichten schlummern in Familienakten auf Hausböden.... Hier können Sie selber nach Auswanderern suchen, oder Ihnen bekannte Daten eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Auswanderer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berühmte Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerentwicklung===&lt;br /&gt;
1818:2304E., 1828:2406 E., 1843:2888 E., 1858: 3265 E., 1871: 3232 E., 1885: 3336 E., 1895: 4234 E., 1905: 5875 E., 1910: 7073 E., 1928: 8826 E., 1933: 10 319 E., 1939: 10 332 E., 1946: 24 707 E., 1950: 27 945 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sprache]]===&lt;br /&gt;
Die Mundart von Dorsten gehört in den Grenzstreifen Essen-Gronau, der niederfränkische und westfälische Eigenheiten in sich birgt, wie z. B. ink &#039;euch&#039;, git  &#039;ihr&#039;, Knochen &#039;Knochen&#039;. Sprachspott über Lembeck: De Lembeckische Kääk ligg midden  in&#039;t  Dorp  bobben up&#039;n  Bääg,  wo Dorsten Kerke, Berg sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft==&lt;br /&gt;
===Bierhandel===&lt;br /&gt;
Das Recht zum alleinigen Bierverkauf begründete nebenbei das Recht der Erhebung der Bieraccise im Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
* 1335  Juni 7 (feria quarta post Pentecosten). Walramus (Gf. von Jülich), Erzbischof zu Köln (1332-1349), welchem Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten die im Vest Rekelinchusen belegene Vrigrafschaff, die Bürgermeister und Rat einst von Henricus Unversagede ([[Haus Balken]]) gekauft haben, für 200 Mark verkauft haben, verpflichtet sich zur Zahlung dieser Summe.  Außerdem überläßt er den Bürgermeistern und Rat der Stadt Dorsten das Recht, Bier zu eigenem Nutzen zu verkaufen. Sollte er demnächst dasselbe Recht auch in Recklinghausen verkaufen, so haben Bürgermeister und Rat zu Dorsten das Recht  auch Bier nach Recklinghausen zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewerbe/Handel===&lt;br /&gt;
Um 1400: 7 Gilden (Wollweber, Schneider, Schmiede, Pelzer,  Schuhmacher, Fleischhauer, Kaufleute), aufgelöst 1809-12. Wirtschaftsblüte im 15. Jh.: Tuche, Schiffbau, Handel. Fabriken seit Ende  18.  Jh.: Leinwand- und Tuchwebereien, Papierfabrik 1838-40, Maschinenspinnerei 1850;   Holzstofffabrik   1898, umgewandelt   in Drahtwerk 1921. Glasfabrik 1892-1918, Schuhfabrik. Schnapsbrennereien 19. Jhdt.,  Kohlenbergbau in Dorsten-Hervest  1911, in Dorsten-Holsterhausen 1913. Heute: Textil-, Kleineisen-, Maschinenbau-, Holzindustrie. Daneben: Orgelbau seit 1836, Mühlenbetriebe. Um 1845: Kram-, Vieh- und Leinwandmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Dorsten lag am Lippeübergang der alten Lippestraße. Erste Poststraßenverbindung  1646. Heute noch ist D. einer der wichtigsten Lippeübergänge und Sammelpunkt der von S kommenden Verkehrslinien: Bahn Oberhausen-Dorsten (1879), Wanne-Eickel-Bismarck-Dorsten und Essen-Bottrop-Dorstem. Nach Norden die Bahnen: von Bhf. Hervest-Dorsten nach Wesel und Haltern (1874); Nebenstrecken von Dorsten nach Borken-Burlo (1880), nach Coesfeld-Rheine (1879). Entsprechend die Bundesstraßen Mühlheim-Oberhausen-Dorsten, Solingen - Gelsenkirchen - Buer - Dorsten - Borken (-Emden). Fernstraßenverbindung zum Ruhrgebiet 1921. - Der Schiffsverkehr auf der Lippe ging seit Ende 19. Jh. immer mehr zurück, Hafen am&lt;br /&gt;
Lippe-Seitenkanal (zum Rhein und Dortmund-Ems-Kanal) 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebungsbedeutung===&lt;br /&gt;
Dorsten ist bedeutend für sein engeres, industrialisiertes Streusiedlungsumland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung==&lt;br /&gt;
===Rat, Bürgerschaftsvertretung ===&lt;br /&gt;
Vertreter der Bürgerschaft waren die Gilden, an deren Spitze je zwei jährlich gewählte Gildemeister standen. Diese wählten jährlich gemeinsam die beiden Bürgermeister, die 10 Schöffen sowie je 2 Rentmeister und Kämmerer. 1781 wurden durch den Kurfürsten von Köln als Landesherrn die Magistratspersonen auf je 2 Bürgermeister und 4 Beisitzer beschränkt und das Vorschlagsrecht der Gilden beseitigt. Ab 1808 wurde die Amtszeit der Bürgermeister auf 5 Jahre festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Erzbischöflicher Richter sind seit 1251 in Dorsten festgestellt welche seit 1576 durch je einen städtischen und einen ritterschaftlichen Beisitzer ergänzt wurdeb. Daneben bestand die übliche städtische Polizeigerichtsbarkeit. (Siehe unten: Index Vestische Zeitschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft ==&lt;br /&gt;
===Landesherren===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hervest-dorsten.jpg|thumb|150px|Wappen: Amt Hervest-Dorsten]]&lt;br /&gt;
Dorsten gehörte bis 1803  zum kurkölnischen Vest Recklinghausen, welches schon ab dem 13. Jhdt. Laufend verpfändet war, so auch von 1446-1576 an die Familie von Gemen, dann durch Heirat &lt;br /&gt;
1476 an die Grafen von Schaumburg. Das Vest kam von 1803-11&lt;br /&gt;
zum Hzt. Arenberg, 1811-13 zum Großhzt. Berg, 1813-1945 an das Königreich Preußen, ab 1946 zum Land Nordrhein-Westfalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeisterei Dorsten gehörte von 1813-16 zum Kreis Essen, ab 1816 zum Kreis Recklinghausen. Aus der Bürgermeisterei Dorsten schied 1837 die Stadt Dorsten aus. 1929 erfolgte ein loser Zweckverband der Stadt mit dem Amt Wulfen, 1931 Personalunion zwischen Bürgermeisterei (Stadt) Dorsten und dem Amt Wulfen, 1937 Einamtung der Stadt in das Amt Hervest-Dorsten. Als Mitglied der&lt;br /&gt;
Hanse wurde Dorsten durch Dortmund vertreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriege===&lt;br /&gt;
Ende des 14. Jhds. erfolgreiche Kämpfe mit dem rechtslippischen Adel, auch wegen der Gerichtsbarkeit und Markenrechten auf dem Brahm. Verteidigung gegen Kurfürst  Gebhard Truchseß von  Waldburg  1588, 1599/1600 Besetzung durch Italiener. Einfälle der Spanier und Holländer 16.-17. Jh., Durchmärsche und Besetzungen durch Franzosen und Preußen 17.-19. Jh., Ruhrkämpfe 1919/ 1920. Besetzung durch Belgier 1923-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landtage===&lt;br /&gt;
Dorsten war gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen Standesvetreter auf den Vestischen Landtagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wehrwesen==&lt;br /&gt;
===Wehrhoheit===&lt;br /&gt;
Die Verteidigung der Stadt erfolgte über Jahrhunderte hinweg durch eine Bürgerwehr. Es herrschte nach dem Bürgerrecht Wehrpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schützengilden===&lt;br /&gt;
Seit dem 15.  Jh. sind Schützengilden bekannt, seit 1509 die Stadt-, St.-Jodocus-, St.-Nicolaus- und St.-Georgs-Schützengilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzwesen==&lt;br /&gt;
===Münzwesen===&lt;br /&gt;
Dorsten war Kurkölnische Münzstätte vom 13. bis 17. Jhdt., so z. B. zu Zeiten der Erzbischöfe Siegfried (1275-97) und Walram (1332 bis 1349). In Dorsten wurden Pfennige geprägt nach Münsterschem, Heinrichs II. (1306-32) nach Soester Vorbild. In jüngerer Zeit, evtl. unter Erzbischof Max Heinrich (1650 bis 1688) prägte man in Dorsten  kleinere Silbermünzen ohne Nennung der Prägestelle. Mit landesherrlicher Genehmigung (1653) wurden bis 1662 unterwertige 8- Heller-Stücke mit Wappen und Titel des Erzbischofs auf der Vorderseite, mit Stadtnamen auf der Rückseite geprägt. Im 20. Jhdt. schließlich erfolgte der Druck von Notgeld, allerdings ausschließlich Papier ohne Jahresangabe (1922): 50 Pfg.; l, 2, 3 Mark. - 1923: 12 Werte von l Mill. bis 5 Bill. - Stadt und Kreis 1923: 1 Mill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dorstener Maß===&lt;br /&gt;
* 1840 Geltungsgebiet: Stadt und Landgemeinde Dorsten, Gemeinden [[Hamm-Bossendorf|Hamm]], [[Marl (Kreis Recklinghausen)|Maerl]], [[Polsum (Marl)|Polsum]], [[Buer]], [[Bottrop]], [[Osterfeld]], [[Gladbeck]], [[Westerholt]], [[Herten]] und [[Kirchhellen (Bottrop)|Kirchhellen]] (Niedervest), [[Hervest (Dorsten)|Hervest]] &lt;br /&gt;
** Benennung: Stadt Dorstener Malt gleich 4 Scheffel, 1 Scheffel gleich 2 Müdden, 1 Müdde gleich 2 Viertel, 1 Viertel gleich 2 Fäßchen, 1 Fäßchen gleich 3 Becher. &lt;br /&gt;
*** Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an 10 Exemplaren, das nach seinem Verfall restaurierte Nomalmaß eingeschlossen, und von allen zehn das am tiefsten vom Mittel abfallende ausgeschlossen. Untersuchungsart: Streichmaß&lt;br /&gt;
**** Die Untersuchung hat für die Größe des Ortsmaßes ergeben in preußischen Kubikzoll 1580,315 oder abgerundet 1580 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 28,266 Liter.&lt;br /&gt;
* Die noch am 30. Januar 1841 im Amtsblatt der Regierung veröffentlichte Inhaltsangabe von 3.160 Kubikzoll oder 56,53 Liter entsprach dem Groß- oder Doppelscheffel.&lt;br /&gt;
** Siehe auch: [[Vest Recklinghausen/Maße und Gewichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuern===&lt;br /&gt;
Als erste Steuer wird von 1275 bis 1297 die Grut (Biersteuer) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zölle===&lt;br /&gt;
Die Stadt Dorsten verfügte über das Recht, auf der Lippe den Lipprzoll zu erheben. Der Lippestrom war zu diesem Zweck durch ein herunter gelassenes Tau für die Schiffahrt gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenwesen ==&lt;br /&gt;
Eine Kirche in Dorsten wird bereits 1225 genannt und gehörte dem Stift Xanten: „Fridericus sacerdos canonicus Xantensis quodam plebanus in Dorsten“ heißt es 1228.  Daher lag das Kollationsrecht der Pfarrstelle seit Anfang 13. Jh. beim Kapitel von Xanten, woher wohl die Xantener Eigenkirche gegründet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei gehörte in das Erzbistum Köln und dem Archidiakonat des Propstes von Xanten bis 1612, dann zum Kommissariat der vestischen  Pfarreien; zum   Bistum Münster ab 1821, danach eigenes Dekanat Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katholische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirchenbuchabschriften====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Projekte====&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Doppelarbeiten können hier Interessenten die von Ihnen geplanten Projekte eintragen und beschreiben. So z.B. Kirchenbuchabschriften, Bearbeitung von Steuerlisten, Abschriften von Konfirmandenverzeichnissen, Schülerverzeichnissen…….&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Projekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolgte Quellenabschriften ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
Die Evangelische Gemeinde Dorsten wurde 1854 gegründet, die Ev. Gem. in Hervest und Holsterhausen nach 1918. Beide gehören in die Superintendentur Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekenntnisse ===&lt;br /&gt;
1871: 128 Ev., 1925: 2537 Ev., 1946: 66% Kath., 1951: 18.028 Kath., 9.127 Ev., 437 Sonstige, 691 Konfessionslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bearbeitungen genealogischer Quellen===&lt;br /&gt;
Über den Stand der Kirchenbuchabschriften im Kreis Recklinghausen und weitere Abschriften gibt es ständig aktualisierte Informationen  [[KB-Datenerfassungen/Nordrhein-Westfalen/Kreis_Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruderschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginen===&lt;br /&gt;
Beginen sind in Dorsten in ihrem Kloster von 1300 bis 1602 nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege== &lt;br /&gt;
Siechenhaus für Aussätzige seit 13. bzw. 14. Jh.,  vorhanden  bis   um   1670. Hospital   1359. Elisabethkrankenhaus 1850. Wasserleitung. Kanalisation; Kläranlage 1909 erbaut. Elektrizität für Innenstadt 1911, Gem. Feldmark 1920, Gem. Altendorf-Ulfkotte 1922. Gaswerk 1866, Neubau 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildungswesen== &lt;br /&gt;
Elementarschule für Knaben 1337 erwähnt. Lateinische Oberklasse 1550 bis etwa 1800.  Erweiterung der deutschen Schule um je 1 Klasse 1789 und 1829. Mädchenschule seit 2. Hälfte 17. Jh., durch Ursulinen  geleitet   1789-1876,   3.   Mädchenklasse 1843.   Privat Lyzeum und  Frauenschule   (auch Ursulinen) seit 1699. Sonntagsfortbildungsschule 1830, ausgebaut zur städtischrm Berufsschule, Zusammenschluß mit den Berufsschulen des Amts Hervest-Dorsten 1936. Landwirtschaftliche Winterschule (Kr. Recklinghausen) in  Dorsten 1922.   Ev.   Schule 1855. [[Franziskaner|Franziskanergymnasium]] (Petrinurn) 1642, Anschluß einer Realschule 1924-35. Staat). Lehrerseminar 1906-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Druckereien/Zeitungen==&lt;br /&gt;
Älteste Druckerei Schuerholz 1803 bis um 1825. Älteste Zeitung: Argus 1804-09. Dorstener Wochenblatt  1851, ab &amp;quot;1910 als Dorstener Volkszeitung,  beide politisch Zentrum. - Dorstener Anzeiger 1863, Lokalanzeiger für Dorsten und Umgegend 1913-19, beide Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuell===&lt;br /&gt;
* Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 928422 Fax: 02362 928433, E-Mail: redaktion.dorsten@waz.de  [http://www.waz.de/waz/waz.dorsten.lokal.php?lokstadt=Dorsten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorstener Zeitung, Redaktion Südwall 27, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 927710, Fax: 02362 927719, E-Mail: lokalredaktion.dorsten@mdhl.de, Internet:  [http://www.westline.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten von 1888 e.V., Vorsitzender: Dr. Josef Ulfkotte, Leharweg 7, 46282 Dorsten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten geht auf einen Spaziergang des Herrn Amtmann Schrakamp von Datteln mit dem Dorstener Bürgermeister Middendorf im Juni 1888 in Dorsten zurück. Beim Anblick der alten Türme und Festungsmauern an der Dorstener Promenade sprach Schrakamp dem Bürgermeister sein Bedauern darüber aus, daß für die Erhaltung der aus alter Zeit stammenden Erinnerungszeichen nichts getan werde und die noch vorhandenen, oft recht seltenen und wertvollen Gegenstände, die uns Auskunft über das Kulturleben unserer Vorfahren geben, immer mehr verschwinden. Bei dieser Gelegenheit wurde die Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde beschlossen, und Herr Schrakamp reiste ab mit dem Vorsatz, über diese Angelegenheit mit dem Herrn Landrat Geheimen Regierungsrat von Reitzenstein Rücksprache nehmen zu wollen. Reitzenstein ging bereitwillig auf den Vorschlag ein und am 15. Juli 1888 fand die erste Versammlung statt, die &amp;quot;so zahlreich war, daß der Saal im Schwarzen Adler die Erschienen kaum fassen konnte.&amp;quot; In dieser legte zunächst Herr Bürgermeister Middendorf den Zweck der Versammlung dar, und dann hielt Herr Schrakamp einen Vortrag über die Geschichte der Stadt Dorsten vom kulturhistorischen Standpunkte aus, der &amp;quot;solche Begeisterung erweckte, daß sofort 38 anwesende Bürger sich dem neuen Vereine anschlossen.&amp;quot; Am 5. August wurde die Satzungen der zahlreich besuchten ersten Generalversammlung vorgelegt und angenommen; die Zahl der Mitglieder betrug nun 78. In den Vorstand wurden gewählt die Herren von Cloedt, W. Duesberg, Heissing, Middendorf, F. von Raesfeld, H. Schürholz, Strotkötter, Struff und Berron. Ihre Aufgabe war es fortan an erster Stelle, durch Entwicklung einer regen Tätigkeit das erwachte Interesse zu erhalten und immer mehr zu beleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbar eingehenden Geschenke an den Verein wie Münzen, Wappen, Pokale, Stadtpläne und Urkunden wurden schließlich in einem Museum untergebracht, welches sich in einem Zimmer des Gasthofbesitzers D. König befand und von Herrn Oberlehrer Strotkötter eingerichtet und gepflegt wurde. Neben dem Unterhalt des Museums wurden außerdem &amp;quot;belehrende und fesselnde&amp;quot; Vorträge gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des Vereins ergibt sich aus dem § 1. seiner Satzung, welcher lautet:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Verein stellt sich die Aufgabe, rege Teilnahme für Naturkunde, Geschichte, Kunst und Gewerbe zu erwecken und zu erhalten; es wird Sorge getragen für die Erhaltung und Sicherung der noch vorhandenen Altertümer und Kunstdenkmäler.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Gründung des Vereins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Middendorf:&#039;&#039; Gründung, Entwickelung und Wirksamkeit des Vereins für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten. (1888-1898) Vestische Zeitschrift, Bd. 8 (1898), 202 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Orts- und Heimatvereine in Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Dorsten e.V. Kontakt: Vorsitzende(r) Dr. Edelgard Moers, Fröbelweg 10, 46286 Dorsten – Rhade, Telefon: 02866 4185, Fax: 02866 4185, E-Mail:  Josef.Krecher@t-online.de, Internet:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Herausgabe des jährlich im Herbst erscheinenden Heimatkalenders; &lt;br /&gt;
 Pflege von Brauchtum u. Heimatgeschichte Sonstiges: Umfangreiches Archiv im Keller der Matthäusschule &lt;br /&gt;
 (geöffnet Mi. 10:00 - 12:00, Ferienzeit ausgenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Dorf Hervest, Kontakt: Marianne Künsken, Kleiberstraße 19, 46284 Dorsten, Telefon: 02362 72664, E-Mail:  mariannekuensken@compuserve.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Lembeck e.V., Kontakt: 1. Vorsitzende Gisela Droste, Forstweg 12, 46286 Dorsten – Lembeck&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Lembeck, Kontakt: Museumswart Michael Langenhorst, E-Mail: heimatmuseum_at_heimatverein-lembeck.de [Internet:  www.heimatverein-lembeck.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Unterhaltung des Heimatmuseums im Schloss Lembeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Rhade e.V., Kontakt: Hans-Georg Schröder, Neue Straße 16 a, 46286 Dorsten - Rhade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie == &lt;br /&gt;
Oft werden in Archiven oder Landes-/Universitätsbibliotheken noch nicht in Online-Katalogen erfasste Bücher oder Arbeiten gefunden, welche das Thema dieser Seite berühren. Solche Funde und Fundorte sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, den Vollen Text im Original einzusehen um über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen oder über das lokale Umfeld mehr in Erfahrung zu bringen. Auf der folgenden Seite können Sie ihren Fund eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bibliografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Suchfunktion===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Periodika==&lt;br /&gt;
* Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2008. 67. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008, 288 S., 10,00 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestische Zeitschrift]] seit 1891===&lt;br /&gt;
Seit 1891 besteht diese Reihe als heimat- und personengeschichtliche Quelle ersten Ranges. Ihr Schwerpunkt bildet zwar das Vest und der Kreis Recklinghausen, aber auch das Umfeld rund herum findet sich in den Veröffentlichungen wieder. Unter der Kategorie „Vestische Zeitschrift“ befindet sich ein Gesamtverzeichnis der bereits erstellten Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 3. Orts-, Personen und Sachregister betreff diesen Ort, für die Bände 41-65 von 1934 bis 1963. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Index-VZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestischer Kalender]] seit 1923===&lt;br /&gt;
Seit 1923 besteht diese Reihe von populären heimat- und personengeschichtlichen Beiträgen aus der Region und ihren Lokalitäten. Bilder, Gedichte, Geschichten und Beiträge zeichnen ein interessantes Bild von Land und Leuten des vestischen Raumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Inhalt der Ausgaben 1923 - bis 1992 hier unter Index. &lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/_Dorsten,_Wulfen,_Herrlichkeit_Lembeck]]&lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/Kirchenwesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken==&lt;br /&gt;
Fast überall gibt es lokale Archive in öffentlichem oder privaten Besitz. Diese, zum Teil umfangreichen oder speziellen, Bestände  sind häufig noch nicht in Online-Katalogen erfaßt (so z.B. lokale Pfarrarchive oder Privatarchive). Gut beschriebene Bestände sind aber für weit entfernt wohnende Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, festzustellen, wo verstreut liegende Bestände mit lokalem Bezug auffindbar sind und ob sich eine Anreise zur Einsicht lohnt. Auf der folgenden Seite können Sie die Inhalte der ihnen zur Verfügung stehenden Findbücher und Informationen eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann auf Fundorte in überregionalen Archiven verwiesen werden.&lt;br /&gt;
* [[Dorsten-Stadtarchiv]], mit umfangreichen Bestandsverzeichnissen. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Archive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Karten und Kopien lokaler und regionaler historischer Karten befinden sich im Kartenschrank im Stadtarchiv und im Katasteramt des Kreises Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen von Kirchenbuchdaten==&lt;br /&gt;
Latein, Amtsausdrücke und die Datierung in Kirchenbüchern und Bevölkerungslisten bereiten Anfängern in der Familienforschung immer wieder Schwierigkeiten, hier eine kleine Einstieghilfe:&lt;br /&gt;
* [[Lesen von Kirchenbuchdaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Quellen / Familienarchive==&lt;br /&gt;
Hofes- und Hausakten und alte Familienbilder sind in manchen Kellern und auf manchen Hausböden noch erhalten. Diese unersetzlichen und unbekannten Quellen für das lokale / regionale oder staatliche Archiv zu sichern und zu kopieren ist mittlerweile ein allgemein gültiges und öffentliches Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.dorsten.de/w1/index.php Stadt Dorsten, Webpräsentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|DORTENJO31LQ|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
{{GOV|DORTENJO31LQ}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;lt;gov&amp;gt;&amp;lt;/gov&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorsten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten&amp;diff=682676</id>
		<title>Dorsten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten&amp;diff=682676"/>
		<updated>2009-05-08T17:53:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Lage der Stadt in der Landschaft */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lage_Ort_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Lokalisierung Dorsten innerhalb des Kreises Recklinghausen]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647bef.jpg|thumb|380px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Befestigungsanlagen von Dorsten an der Lippe, Pfarrkirche, Franziskanerkloster, Rathaus]]&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
==Allgemeine Information==&lt;br /&gt;
=== Orstname ===&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert gab es eine Siedlung nördlich der Lippe (&amp;quot;Durstina&amp;quot;) und eine Siedlung südlich der Lippe (&amp;quot;Durstinon&amp;quot;). Durstina wird im Werdener Urbar A als zum Werdener Hebebezirk [[Schermbeck]] gehörig bezeichnet und &amp;quot;Durstinon&amp;quot; im selben Urbar als von Athalgard der Abtei Werden übertragener Oberhof erwähnt. Durstina erscheint seit 1150 als Werdener Lehen an das [[Haus Hagenbeck]] in der [[Hof Rüste|Villikation Rüste]] und wird bei einem Lippehochwasser Anfang des 15. Jahrhunderts zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nördl. der Lippe: Durstina (889/890). Einer der beiden Werdener Höfe wird durch ein Lippehochwasser im Anfang 15. Jahrhunderts zerstört, die Flur fällt an Haus Hagenbeck.&lt;br /&gt;
* Südl. der Lippe: Durstinon (um 900/911), Dursten 1228, Durstene 1233,  Durstine (1251), Dorstene (1292, 1297), lat. Dorstenium (1595).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lage der Stadt in der Landschaft===&lt;br /&gt;
Dorsten liegt 30-40 m hoch im unteren Lippetal  auf  sandigen   Niederterrassen   beiderseits   von Lippe und Lippe-Seitenkanal, am Übergang vom  Westmünsterland zu den Niederrheinischen Wald- und Heideplatten im Westen und dem Recklinghäuser Landrücken im Süden. Die Altstadt liegt auf dem südlichen linken Lippeufer, auf einem  hochwasserfreien Teil der Inselterrasse (bei NN +32m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
Das Kloster Werden hatte hier ca. 900 Besitz; nach einer Urkunde von 1228 besaß das Kollegiatstift in Xanten den Hof Dorsten, welchen es im 11. Jhdt. erworben hatte. &lt;br /&gt;
Dorsten bestand also ursprünglich aus 2 Bauerschaften, seit  1032  der  Xantener Oberhof ([[curtis]]) und das Kirchdorf ([[villa]]) Dorsten und wurde 1251 zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Xantener Oberhof Dorsten====&lt;br /&gt;
04.02.1490 Johan van Backem, Schulte und Verwahrer des Hofes Dursten von wegen des Kapitels zu Xancten, behandet mit Zustimmung von Diderick van Galen, Hofesfrohne, Hermans to Ekell und Hans&#039; to Gerechte, Hofesläufer, und aller Hofesleute die Gebrüder Gerde und Johann then Forcke, Söhne Johans then Forcke, mit dem Gut Sinckinck zu Deuten in der Herrlichkeit und im Gericht Lembecke, Ksp. Wulffem. Siegelank. des Ausstellers.&lt;br /&gt;
* Quelle: Urkunde Staatsarchiv Münster, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Horst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgründung==&lt;br /&gt;
===Name der Stadt===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, dass er gestattet habe,  dass die &#039;&#039;&#039;[[villa]]&#039;&#039;&#039; Dorsten, welche ein Allod der Xantener Kirche sei, zum Nutzen der kölnischen Kirche befestigt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrecht===&lt;br /&gt;
Am 01.06.1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden dass er den Bewohnern Dorstens das Dortmunder Stadtrecht verliehen habe, jedoch unbeschadet der Rechte der Xantener Kirche an der Stadt und den Bewohnern und ihrer dortigen Einkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Bürgerrecht|Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch]]====&lt;br /&gt;
* Dorsten, 1959 [[Kreis Recklinghausen|Landkreis Recklinghausen]] (1251), Stadtbuch mit Bürgeraufnahmen aus der Zeit von 1600 bis 1798. Diese lange Jahre in Privatbesitz (Dr. Rensing, Dorsten; vgl. Zeitschrift „Westfalen&amp;quot;, 19. Jg., 1934, S. 205) geführte Handschrift wurde vor dem Krieg 1939/45 dem Stadtarchiv Dorsten übergeben. Dort erlitt sie 1945 infolge Plünderung starken Schaden durch Mörtelstaub und Regenwasser. Das 1414 nach einer Handschrift, die Johann ton Berg 1390 der Stadt anläßlich des Ankaufes des averlippischen Zehnten übergab, angelegte, 2006 im Dorstener Stadtarchiv (Abt. I a, Mappe 1 Nr. 2) befindliche Buch verzeichnet Einnahmen des averlippischen Zehnten, ferner Einnahmen aus den städtischen Gütern und Landverpachtungen sowie Bürgerrechtsverleihungen der Jahre 1600-1607, 1613-1618, 1620-1632, 1634/35, 1638-1651, 1653-1660, 1665-1673, 1675-1742, 1746-1770, 1781-1791, 1794-1798.&lt;br /&gt;
** Ergänzende Quellen: Schmiedegildebuch 1602-1782 (Stadtarchiv Dorsten). Die Gildegewinnung setzte neben der freien und ehelichen Geburt, gutem Ruf, eigenem Haus und dem notwendigen Handwerksgerät das Bürgerrecht voraus.&lt;br /&gt;
*** Veröffentlichung: Karl Utsch, Das Dorstener Schmiedegildebuch. In: [[Beiträge zur westfälischen Familienforschung]], Bd. II (1939), Heft 1, S. 32-43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siegel/Wappen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Stadt_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Wappen der Stadt Dorsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen:   In   Silber   ein   durchgehendes schwarzes Kreuz, belegt mit einem aufrechten,&lt;br /&gt;
mit dem Bart nach links gewendeten goldenen Schlüssel. Die mittelalterlichen Siegel zeigen das&lt;br /&gt;
Bild des Landesherrn, des Erzbischofs von Köln, thronend unter Kleeblattbogen zwischen Stadttürmen oder stehend. Später (15. Jh.) ein freistehendes Kreuz.  Im  16.  Jh.   (Schützenkette, Münzen) galt der Schlüssel allein als Wappen,später wurden beide Bilder in der heutigen Form&lt;br /&gt;
vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtmauer ===&lt;br /&gt;
Die Stadtummauerung erfolgte 1260. Als sich Eberhard von der Mark, Gerhard von Berg zu Jülich - Berg und Ravensberg, und der Graf von Tecklenburg (von Holland zu Bentheim und Tecklenburg) gegen den Kölner EB Wigbolt von Holte (1297-1304) und den Bischof von Münster Eberhard von Diest (1275-1301 und dessen Nachfolger Otto III. Graf von Rietberg verbünden wird 1301 die Stadtmauer von Dorsten geschleift und Dorsten fällt zeitweilig an die Grafen von Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befestigungswerk===&lt;br /&gt;
* 1334 Januar 26. (orastino conversionis beati Pauli apoatoli).&lt;br /&gt;
** Erzbischof Walramus von Köln, an den sich Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten gewandt haben, empfiehlt der Stadt, da feindl. Einfälle von der andern Seite der Lippe drohen, das von seinem Vorgänger dem Erzbischof Henricus de Virneburg (1304 – 1332) angelegte Befestigungswerk in Dorsten und in der Lippe fertigzustellen. Gleichzeitig erläßt er der Stadt für die Zelt des Ausbaues einen Teil der Abgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
Das Xantener Domkapitel besaß auch nach einer Urkunde von 1228 die Gerichtsbarkeit in Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsentwicklung==&lt;br /&gt;
===Stadtgebiet===&lt;br /&gt;
1406 kaufte (nach [[Anton Fahne]]) Wennemar [[von Heiden zu Hagenbeck]] die Hälfte des Dorfes Hagenbeck ([[Holsterhausen]]) von der Stadt Dorsten. Dessen Sohn Wennemar schuldete aus diesem Verkauf der Stadt Dorsten noch im Jahr 1448 Dorsten 300 Rheinische Goldgulden. Um 1400 Erweiterung der städt. Gemarkung durch Erwerbung der Höfe Slemunds, Barlo und Schwiking; Erwerbung der städtischen Grundherrschaft über Höfe und Ländereien in den Gemarkungen [[Hervest]], [[Holsterhausen]], Gahlen, [[Kirchhellen]], [[Altendorf-Ulfkotte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingemeindungen: 1929 Ortsteil Hardt der Gemeinde Gahlen (mit 409 ha und 1925: 1433 Ew.); 1943 Gem. Hervest (1793 ha und 1939: 8454 Ew.) und Holsterhausen (787 ha und 1939: 6225 Ew.). Stadtgebiet 1858: 986 ha, 1951: 3978 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauliche Entwicklung===&lt;br /&gt;
Gewachsener, aber bald planmäßig erweiterter Ort mit fast rundem Grundriß und gitterförmigem Straßennetz. Älteste Befestigung 1301&lt;br /&gt;
zerstört,  Neubefestigung  durch  Wassergraben, Mauer mit 20 Türmen, 3 Toren (Recklinghäuser im 0sten, Essener im Süden, Lippetor im Norden), abgebrochen 1827; Bastionen und Brückenkopf jenseits der Lippe im 17. Jh.; 1641 bei Belagerung viel zerstört, teilweise  geschleift  1674.   Festungswälle  1927/28 meist zu Straßen umgebaut, erhaltene Teile von Mauer und Türmen 1945 durch Bomben fast ganz zerstört. Im Mittelpunkt der Stadt rechteckiger  Marktplatz  als Schnittpunkt der Straßen nach  Essen, Recklinghausen und ins Münsterland.  Junge Ortserweiterungen, besonders durch Eingemeindungen, nördlich der Lippe (Holsterhausen und Hervest 1943) und westlich der Altstadt (Gahlen-Hardt 1929) und im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtansicht 1647====&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647pan.jpg|thumb|800px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Stadtansicht von Dorsten, Rathaus, Pfarrkirche St. Agatha, Franziskanerkloster.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebäude===&lt;br /&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Agatha (früher St.Agatha und Johannes d. T.), Pfarrer 1170 erwähnt, Hallenkirche 14. Jh., Chor 15. Jh., West- Turm nach Brand 1719 erneuert (außer Unterbau), Helm mit Galerie 1883, völlig zerstört 1945. Magdalenenkapelle an der Südseite des Turms&lt;br /&gt;
1488. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franziskaner|Franziskanerkloster]] St. Anna gegr. 1488, erneuert 1627, 1633-41 und 1875-87 außerhalb der Stadt, Gebäude im 18. Jh. erweitert, Neubauten 1901-02; Klosterkirche ist Umbau einer älteren Magdalenenkapelle, erweitert 17. Jh. (nach 1645), Dachreiter 1792. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursulinenkloster gegr. von Köln 1699, Ursulinenkirche 1707, 1739&lt;br /&gt;
geweiht, Ostteil 1888, zerstört 1945. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siechenkapelle 14. Jh. (mit Hospital), zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkbauten des 17./18. Jh. Rathaus zunächst Steinhaus auf der Westseite des Marktes, dann ehemalige Stadtwaage (1567) an der 0stseite seit 1797, alte Post an der Südseite seit 1902, zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtteile===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markensachen===&lt;br /&gt;
==== Dorstener Mark ====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Markenname-Markenberechtigte]]&lt;br /&gt;
===Zerstörungen/Kriege===&lt;br /&gt;
====30jährige Krieg====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Matthaeus Merian der Ältere 1647 über Dorsten:&#039;&#039;&#039; Dieses Städtlein, an der Lippe gelegen, wird zur westfälischen und dem Erzstift Köln gehörenden Herrschaft Recklinghausen gezählt, die an das Stift Münster stößt. Die Hessisch-Kasselischen haben sich dieses Ortes bemächtigt und Anno 1639 befestigen lassen. Aber Anno 1641 begann im Juli Herr General von Haßfeld die Stadt von weitem zu belagern und trieb die Belagerung hernach mit Ernst weiter, daß sich die Hessischen endlich zu einer Übereinkunft bereit erklärten und am 19. September des Neuen Kalenders mit Sack und Pack, fliegenden Fahnen, Ober- und Untergewehren, Kugeln im Mund und zwei Stücken Geschütz ausgezogen sind. Die Aufforderung geschah im Namen Ihrer Kurfürstlichen Durchlaucht zu Köln, hinein aber zog des Herrn Haßfelds Regiment - hierzu auch das „Theatrum Europaeum&amp;quot;. Im Frühlingsbericht des 1642 Jahres ist zu lesen, daß etwa fünfzehntausend Schüsse auf die belagerten Hessischen abgegeben wurden und Granaten, einhundertzwanzig und einhundertachtzig Pfund schwer, auf sie geworden wurden.&lt;br /&gt;
====2.Weltkrieg====&lt;br /&gt;
Etwa 5600 Bomben im März  1945. Von 2959 Gebäuden blieben 412 (14%) unbeschädigt, Altstadt zu 80%, 3 Kirchen, 1Kapelle, 6 öffentliche Gebäude zerstört. Pfarrkirche St. Agatha, [[Franziskaner|Franziskanerkirche]],   Ursulinenkirche,   Siechenkapelle,   Rathaus   Dorsten   zerstört.   Bis   1948 waren 96% der Trümmer geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
====Mormonen: Katholische Kirche====&lt;br /&gt;
Taufregister 1617-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1662-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973016}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|J973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|K973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|J973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|K973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1840-1866, Batchnummer {{Batchnummer|C973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|J973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|K973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1644-1829, Batchnummer {{Batchnummer|M973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1815-1836, Batchnummer {{Batchnummer|M973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1836-1875, Batchnummer {{Batchnummer|M973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Personenstandsarchiv Detmold====	&lt;br /&gt;
* Zivilstandsregister: GAHT 1809-1812 (A=Aufgebote)&lt;br /&gt;
* ev GHT 1860-1874&lt;br /&gt;
* kath GHT 1815-1874&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburten (1842,1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten (1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ote (1813-1814,1828-1834,1854,1864)&lt;br /&gt;
* Juden (Pfb) GHT 1819-1820&lt;br /&gt;
* (Bgm) GHT 1822-1840&lt;br /&gt;
* (GB) GHT 1847-1874&lt;br /&gt;
* Dissidenden (GB) GHT 1861-1874 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kölner Generalvikariatsprotokolle====&lt;br /&gt;
[[http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#GVP Neben den Kirchenbüchern sind verschiedene Dispensgesuche eine weitere personengeschichtliche Quelle im Bereich der katholischen Kirche. Bis zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden die Dispense im Bereich des Erzbistums Köln im Generalvikariat zentral bearbeitet, danach finden sich die Akten bei den Dekanaten. Angeführt sind auch die außerhalb der Erzdiözese liegendenden involvierten Pfarreien. Diese und andere  Quellen wurde von unterschiedlichen Autoren ausgewertet und erfaßt und von der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. veröffentlicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Arbeiten sind auch in Bibliotheken ausleihbar oder über Antiquariat und Buchhandel (Preisvergleich) erhältlich, z.B.: &amp;quot;Die Kölner Genaralvikariatsprotokolle als personengeschichtliche Quelle&amp;quot; Band X Nichtkleriker (1776-1780) ISBN 3-933364-45-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche Dorsten ====&lt;br /&gt;
Geburtsregister 1854-1875,  Batchnummer {{Batchnummer|C973001}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1855-1885,  Batchnummer {{Batchnummer|M973002}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft/Entwicklung===&lt;br /&gt;
Um 1700: 1800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seuchen===&lt;br /&gt;
Pest: 1350, 1459, 1587, 1599.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerlisten===&lt;br /&gt;
Katholische Kirchenbücher seit 1617. Adreßbuch 1914. Einwohnerbuch 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzungslisten / Steuerlisten===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reichs- und Landesschatzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen der Heimat- und Familienforschung: Willkommschatzung bei Einführung eines neuen Bischofs, [[Türkensteuer]], Hausschatzungsregister  teilweise mit Berufen, Namen der Hausgenossen, Zustand der Stätten .........&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schatzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswanderungen ===&lt;br /&gt;
Nicht alle Auswanderungen sind in öffentlichen Akten festgehalten, manche Unterlagen und Nachrichten schlummern in Familienakten auf Hausböden.... Hier können Sie selber nach Auswanderern suchen, oder Ihnen bekannte Daten eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Auswanderer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berühmte Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerentwicklung===&lt;br /&gt;
1818:2304E., 1828:2406 E., 1843:2888 E., 1858: 3265 E., 1871: 3232 E., 1885: 3336 E., 1895: 4234 E., 1905: 5875 E., 1910: 7073 E., 1928: 8826 E., 1933: 10 319 E., 1939: 10 332 E., 1946: 24 707 E., 1950: 27 945 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sprache]]===&lt;br /&gt;
Die Mundart von Dorsten gehört in den Grenzstreifen Essen-Gronau, der niederfränkische und westfälische Eigenheiten in sich birgt, wie z. B. ink &#039;euch&#039;, git  &#039;ihr&#039;, Knochen &#039;Knochen&#039;. Sprachspott über Lembeck: De Lembeckische Kääk ligg midden  in&#039;t  Dorp  bobben up&#039;n  Bääg,  wo Dorsten Kerke, Berg sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft==&lt;br /&gt;
===Bierhandel===&lt;br /&gt;
Das Recht zum alleinigen Bierverkauf begründete nebenbei das Recht der Erhebung der Bieraccise im Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
* 1335  Juni 7 (feria quarta post Pentecosten). Walramus (Gf. von Jülich), Erzbischof zu Köln (1332-1349), welchem Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten die im Vest Rekelinchusen belegene Vrigrafschaff, die Bürgermeister und Rat einst von Henricus Unversagede ([[Haus Balken]]) gekauft haben, für 200 Mark verkauft haben, verpflichtet sich zur Zahlung dieser Summe.  Außerdem überläßt er den Bürgermeistern und Rat der Stadt Dorsten das Recht, Bier zu eigenem Nutzen zu verkaufen. Sollte er demnächst dasselbe Recht auch in Recklinghausen verkaufen, so haben Bürgermeister und Rat zu Dorsten das Recht  auch Bier nach Recklinghausen zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewerbe/Handel===&lt;br /&gt;
Um 1400: 7 Gilden (Wollweber, Schneider, Schmiede, Pelzer,  Schuhmacher, Fleischhauer, Kaufleute), aufgelöst 1809-12. Wirtschaftsblüte im 15. Jh.: Tuche, Schiffbau, Handel. Fabriken seit Ende  18.  Jh.: Leinwand- und Tuchwebereien, Papierfabrik 1838-40, Maschinenspinnerei 1850;   Holzstofffabrik   1898, umgewandelt   in Drahtwerk 1921. Glasfabrik 1892-1918, Schuhfabrik. Schnapsbrennereien 19. Jhdt.,  Kohlenbergbau in Dorsten-Hervest  1911, in Dorsten-Holsterhausen 1913. Heute: Textil-, Kleineisen-, Maschinenbau-, Holzindustrie. Daneben: Orgelbau seit 1836, Mühlenbetriebe. Um 1845: Kram-, Vieh- und Leinwandmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Dorsten lag am Lippeübergang der alten Lippestraße. Erste Poststraßenverbindung  1646. Heute noch ist D. einer der wichtigsten Lippeübergänge und Sammelpunkt der von S kommenden Verkehrslinien: Bahn Oberhausen-Dorsten (1879), Wanne-Eickel-Bismarck-Dorsten und Essen-Bottrop-Dorstem. Nach Norden die Bahnen: von Bhf. Hervest-Dorsten nach Wesel und Haltern (1874); Nebenstrecken von Dorsten nach Borken-Burlo (1880), nach Coesfeld-Rheine (1879). Entsprechend die Bundesstraßen Mühlheim-Oberhausen-Dorsten, Solingen - Gelsenkirchen - Buer - Dorsten - Borken (-Emden). Fernstraßenverbindung zum Ruhrgebiet 1921. - Der Schiffsverkehr auf der Lippe ging seit Ende 19. Jh. immer mehr zurück, Hafen am&lt;br /&gt;
Lippe-Seitenkanal (zum Rhein und Dortmund-Ems-Kanal) 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebungsbedeutung===&lt;br /&gt;
Dorsten ist bedeutend für sein engeres, industrialisiertes Streusiedlungsumland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung==&lt;br /&gt;
===Rat, Bürgerschaftsvertretung ===&lt;br /&gt;
Vertreter der Bürgerschaft waren die Gilden, an deren Spitze je zwei jährlich gewählte Gildemeister standen. Diese wählten jährlich gemeinsam die beiden Bürgermeister, die 10 Schöffen sowie je 2 Rentmeister und Kämmerer. 1781 wurden durch den Kurfürsten von Köln als Landesherrn die Magistratspersonen auf je 2 Bürgermeister und 4 Beisitzer beschränkt und das Vorschlagsrecht der Gilden beseitigt. Ab 1808 wurde die Amtszeit der Bürgermeister auf 5 Jahre festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Erzbischöflicher Richter sind seit 1251 in Dorsten festgestellt welche seit 1576 durch je einen städtischen und einen ritterschaftlichen Beisitzer ergänzt wurdeb. Daneben bestand die übliche städtische Polizeigerichtsbarkeit. (Siehe unten: Index Vestische Zeitschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft ==&lt;br /&gt;
===Landesherren===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hervest-dorsten.jpg|thumb|150px|Wappen: Amt Hervest-Dorsten]]&lt;br /&gt;
Dorsten gehörte bis 1803  zum kurkölnischen Vest Recklinghausen, welches schon ab dem 13. Jhdt. Laufend verpfändet war, so auch von 1446-1576 an die Familie von Gemen, dann durch Heirat &lt;br /&gt;
1476 an die Grafen von Schaumburg. Das Vest kam von 1803-11&lt;br /&gt;
zum Hzt. Arenberg, 1811-13 zum Großhzt. Berg, 1813-1945 an das Königreich Preußen, ab 1946 zum Land Nordrhein-Westfalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeisterei Dorsten gehörte von 1813-16 zum Kreis Essen, ab 1816 zum Kreis Recklinghausen. Aus der Bürgermeisterei Dorsten schied 1837 die Stadt Dorsten aus. 1929 erfolgte ein loser Zweckverband der Stadt mit dem Amt Wulfen, 1931 Personalunion zwischen Bürgermeisterei (Stadt) Dorsten und dem Amt Wulfen, 1937 Einamtung der Stadt in das Amt Hervest-Dorsten. Als Mitglied der&lt;br /&gt;
Hanse wurde Dorsten durch Dortmund vertreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriege===&lt;br /&gt;
Ende des 14. Jhds. erfolgreiche Kämpfe mit dem rechtslippischen Adel, auch wegen der Gerichtsbarkeit und Markenrechten auf dem Brahm. Verteidigung gegen Kurfürst  Gebhard Truchseß von  Waldburg  1588, 1599/1600 Besetzung durch Italiener. Einfälle der Spanier und Holländer 16.-17. Jh., Durchmärsche und Besetzungen durch Franzosen und Preußen 17.-19. Jh., Ruhrkämpfe 1919/ 1920. Besetzung durch Belgier 1923-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landtage===&lt;br /&gt;
Dorsten war gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen Standesvetreter auf den Vestischen Landtagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wehrwesen==&lt;br /&gt;
===Wehrhoheit===&lt;br /&gt;
Die Verteidigung der Stadt erfolgte über Jahrhunderte hinweg durch eine Bürgerwehr. Es herrschte nach dem Bürgerrecht Wehrpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schützengilden===&lt;br /&gt;
Seit dem 15.  Jh. sind Schützengilden bekannt, seit 1509 die Stadt-, St.-Jodocus-, St.-Nicolaus- und St.-Georgs-Schützengilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzwesen==&lt;br /&gt;
===Münzwesen===&lt;br /&gt;
Dorsten war Kurkölnische Münzstätte vom 13. bis 17. Jhdt., so z. B. zu Zeiten der Erzbischöfe Siegfried (1275-97) und Walram (1332 bis 1349). In Dorsten wurden Pfennige geprägt nach Münsterschem, Heinrichs II. (1306-32) nach Soester Vorbild. In jüngerer Zeit, evtl. unter Erzbischof Max Heinrich (1650 bis 1688) prägte man in Dorsten  kleinere Silbermünzen ohne Nennung der Prägestelle. Mit landesherrlicher Genehmigung (1653) wurden bis 1662 unterwertige 8- Heller-Stücke mit Wappen und Titel des Erzbischofs auf der Vorderseite, mit Stadtnamen auf der Rückseite geprägt. Im 20. Jhdt. schließlich erfolgte der Druck von Notgeld, allerdings ausschließlich Papier ohne Jahresangabe (1922): 50 Pfg.; l, 2, 3 Mark. - 1923: 12 Werte von l Mill. bis 5 Bill. - Stadt und Kreis 1923: 1 Mill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dorstener Maß===&lt;br /&gt;
* 1840 Geltungsgebiet: Stadt und Landgemeinde Dorsten, Gemeinden [[Hamm-Bossendorf|Hamm]], [[Marl (Kreis Recklinghausen)|Maerl]], [[Polsum (Marl)|Polsum]], [[Buer]], [[Bottrop]], [[Osterfeld]], [[Gladbeck]], [[Westerholt]], [[Herten]] und [[Kirchhellen (Bottrop)|Kirchhellen]] (Niedervest), [[Hervest (Dorsten)|Hervest]] &lt;br /&gt;
** Benennung: Stadt Dorstener Malt gleich 4 Scheffel, 1 Scheffel gleich 2 Müdden, 1 Müdde gleich 2 Viertel, 1 Viertel gleich 2 Fäßchen, 1 Fäßchen gleich 3 Becher. &lt;br /&gt;
*** Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an 10 Exemplaren, das nach seinem Verfall restaurierte Nomalmaß eingeschlossen, und von allen zehn das am tiefsten vom Mittel abfallende ausgeschlossen. Untersuchungsart: Streichmaß&lt;br /&gt;
**** Die Untersuchung hat für die Größe des Ortsmaßes ergeben in preußischen Kubikzoll 1580,315 oder abgerundet 1580 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 28,266 Liter.&lt;br /&gt;
* Die noch am 30. Januar 1841 im Amtsblatt der Regierung veröffentlichte Inhaltsangabe von 3.160 Kubikzoll oder 56,53 Liter entsprach dem Groß- oder Doppelscheffel.&lt;br /&gt;
** Siehe auch: [[Vest Recklinghausen/Maße und Gewichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuern===&lt;br /&gt;
Als erste Steuer wird von 1275 bis 1297 die Grut (Biersteuer) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zölle===&lt;br /&gt;
Die Stadt Dorsten verfügte über das Recht, auf der Lippe den Lipprzoll zu erheben. Der Lippestrom war zu diesem Zweck durch ein herunter gelassenes Tau für die Schiffahrt gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenwesen ==&lt;br /&gt;
Eine Kirche in Dorsten wird bereits 1225 genannt und gehörte dem Stift Xanten: „Fridericus sacerdos canonicus Xantensis quodam plebanus in Dorsten“ heißt es 1228.  Daher lag das Kollationsrecht der Pfarrstelle seit Anfang 13. Jh. beim Kapitel von Xanten, woher wohl die Xantener Eigenkirche gegründet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei gehörte in das Erzbistum Köln und dem Archidiakonat des Propstes von Xanten bis 1612, dann zum Kommissariat der vestischen  Pfarreien; zum   Bistum Münster ab 1821, danach eigenes Dekanat Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katholische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirchenbuchabschriften====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Projekte====&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Doppelarbeiten können hier Interessenten die von Ihnen geplanten Projekte eintragen und beschreiben. So z.B. Kirchenbuchabschriften, Bearbeitung von Steuerlisten, Abschriften von Konfirmandenverzeichnissen, Schülerverzeichnissen…….&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Projekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolgte Quellenabschriften ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
Die Evangelische Gemeinde Dorsten wurde 1854 gegründet, die Ev. Gem. in Hervest und Holsterhausen nach 1918. Beide gehören in die Superintendentur Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekenntnisse ===&lt;br /&gt;
1871: 128 Ev., 1925: 2537 Ev., 1946: 66% Kath., 1951: 18.028 Kath., 9.127 Ev., 437 Sonstige, 691 Konfessionslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bearbeitungen genealogischer Quellen===&lt;br /&gt;
Über den Stand der Kirchenbuchabschriften im Kreis Recklinghausen und weitere Abschriften gibt es ständig aktualisierte Informationen  [[KB-Datenerfassungen/Nordrhein-Westfalen/Kreis_Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruderschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginen===&lt;br /&gt;
Beginen sind in Dorsten in ihrem Kloster von 1300 bis 1602 nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege== &lt;br /&gt;
Siechenhaus für Aussätzige seit 13. bzw. 14. Jh.,  vorhanden  bis   um   1670. Hospital   1359. Elisabethkrankenhaus 1850. Wasserleitung. Kanalisation; Kläranlage 1909 erbaut. Elektrizität für Innenstadt 1911, Gem. Feldmark 1920, Gem. Altendorf-Ulfkotte 1922. Gaswerk 1866, Neubau 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildungswesen== &lt;br /&gt;
Elementarschule für Knaben 1337 erwähnt. Lateinische Oberklasse 1550 bis etwa 1800.  Erweiterung der deutschen Schule um je 1 Klasse 1789 und 1829. Mädchenschule seit 2. Hälfte 17. Jh., durch Ursulinen  geleitet   1789-1876,   3.   Mädchenklasse 1843.   Privat Lyzeum und  Frauenschule   (auch Ursulinen) seit 1699. Sonntagsfortbildungsschule 1830, ausgebaut zur städtischrm Berufsschule, Zusammenschluß mit den Berufsschulen des Amts Hervest-Dorsten 1936. Landwirtschaftliche Winterschule (Kr. Recklinghausen) in  Dorsten 1922.   Ev.   Schule 1855. [[Franziskaner|Franziskanergymnasium]] (Petrinurn) 1642, Anschluß einer Realschule 1924-35. Staat). Lehrerseminar 1906-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Druckereien/Zeitungen==&lt;br /&gt;
Älteste Druckerei Schuerholz 1803 bis um 1825. Älteste Zeitung: Argus 1804-09. Dorstener Wochenblatt  1851, ab &amp;quot;1910 als Dorstener Volkszeitung,  beide politisch Zentrum. - Dorstener Anzeiger 1863, Lokalanzeiger für Dorsten und Umgegend 1913-19, beide Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuell===&lt;br /&gt;
* Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 928422 Fax: 02362 928433, E-Mail: redaktion.dorsten@waz.de  [http://www.waz.de/waz/waz.dorsten.lokal.php?lokstadt=Dorsten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorstener Zeitung, Redaktion Südwall 27, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 927710, Fax: 02362 927719, E-Mail: lokalredaktion.dorsten@mdhl.de, Internet:  [http://www.westline.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten von 1888 e.V., Vorsitzender: Dr. Josef Ulfkotte, Leharweg 7, 46282 Dorsten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten geht auf einen Spaziergang des Herrn Amtmann Schrakamp von Datteln mit dem Dorstener Bürgermeister Middendorf im Juni 1888 in Dorsten zurück. Beim Anblick der alten Türme und Festungsmauern an der Dorstener Promenade sprach Schrakamp dem Bürgermeister sein Bedauern darüber aus, daß für die Erhaltung der aus alter Zeit stammenden Erinnerungszeichen nichts getan werde und die noch vorhandenen, oft recht seltenen und wertvollen Gegenstände, die uns Auskunft über das Kulturleben unserer Vorfahren geben, immer mehr verschwinden. Bei dieser Gelegenheit wurde die Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde beschlossen, und Herr Schrakamp reiste ab mit dem Vorsatz, über diese Angelegenheit mit dem Herrn Landrat Geheimen Regierungsrat von Reitzenstein Rücksprache nehmen zu wollen. Reitzenstein ging bereitwillig auf den Vorschlag ein und am 15. Juli 1888 fand die erste Versammlung statt, die &amp;quot;so zahlreich war, daß der Saal im Schwarzen Adler die Erschienen kaum fassen konnte.&amp;quot; In dieser legte zunächst Herr Bürgermeister Middendorf den Zweck der Versammlung dar, und dann hielt Herr Schrakamp einen Vortrag über die Geschichte der Stadt Dorsten vom kulturhistorischen Standpunkte aus, der &amp;quot;solche Begeisterung erweckte, daß sofort 38 anwesende Bürger sich dem neuen Vereine anschlossen.&amp;quot; Am 5. August wurde die Satzungen der zahlreich besuchten ersten Generalversammlung vorgelegt und angenommen; die Zahl der Mitglieder betrug nun 78. In den Vorstand wurden gewählt die Herren von Cloedt, W. Duesberg, Heissing, Middendorf, F. von Raesfeld, H. Schürholz, Strotkötter, Struff und Berron. Ihre Aufgabe war es fortan an erster Stelle, durch Entwicklung einer regen Tätigkeit das erwachte Interesse zu erhalten und immer mehr zu beleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbar eingehenden Geschenke an den Verein wie Münzen, Wappen, Pokale, Stadtpläne und Urkunden wurden schließlich in einem Museum untergebracht, welches sich in einem Zimmer des Gasthofbesitzers D. König befand und von Herrn Oberlehrer Strotkötter eingerichtet und gepflegt wurde. Neben dem Unterhalt des Museums wurden außerdem &amp;quot;belehrende und fesselnde&amp;quot; Vorträge gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des Vereins ergibt sich aus dem § 1. seiner Satzung, welcher lautet:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Verein stellt sich die Aufgabe, rege Teilnahme für Naturkunde, Geschichte, Kunst und Gewerbe zu erwecken und zu erhalten; es wird Sorge getragen für die Erhaltung und Sicherung der noch vorhandenen Altertümer und Kunstdenkmäler.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Gründung des Vereins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Middendorf:&#039;&#039; Gründung, Entwickelung und Wirksamkeit des Vereins für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten. (1888-1898) Vestische Zeitschrift, Bd. 8 (1898), 202 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Orts- und Heimatvereine in Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Dorsten e.V. Kontakt: Vorsitzende(r) Dr. Edelgard Moers, Fröbelweg 10, 46286 Dorsten – Rhade, Telefon: 02866 4185, Fax: 02866 4185, E-Mail:  Josef.Krecher@t-online.de, Internet:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Herausgabe des jährlich im Herbst erscheinenden Heimatkalenders; &lt;br /&gt;
 Pflege von Brauchtum u. Heimatgeschichte Sonstiges: Umfangreiches Archiv im Keller der Matthäusschule &lt;br /&gt;
 (geöffnet Mi. 10:00 - 12:00, Ferienzeit ausgenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Dorf Hervest, Kontakt: Marianne Künsken, Kleiberstraße 19, 46284 Dorsten, Telefon: 02362 72664, E-Mail:  mariannekuensken@compuserve.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Lembeck e.V., Kontakt: 1. Vorsitzende Gisela Droste, Forstweg 12, 46286 Dorsten – Lembeck&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Lembeck, Kontakt: Museumswart Michael Langenhorst, E-Mail: heimatmuseum_at_heimatverein-lembeck.de [Internet:  www.heimatverein-lembeck.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Unterhaltung des Heimatmuseums im Schloss Lembeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Rhade e.V., Kontakt: Hans-Georg Schröder, Neue Straße 16 a, 46286 Dorsten - Rhade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie == &lt;br /&gt;
Oft werden in Archiven oder Landes-/Universitätsbibliotheken noch nicht in Online-Katalogen erfasste Bücher oder Arbeiten gefunden, welche das Thema dieser Seite berühren. Solche Funde und Fundorte sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, den Vollen Text im Original einzusehen um über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen oder über das lokale Umfeld mehr in Erfahrung zu bringen. Auf der folgenden Seite können Sie ihren Fund eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bibliografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Suchfunktion===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Periodika==&lt;br /&gt;
* Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2008. 67. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008, 288 S., 10,00 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestische Zeitschrift]] seit 1891===&lt;br /&gt;
Seit 1891 besteht diese Reihe als heimat- und personengeschichtliche Quelle ersten Ranges. Ihr Schwerpunkt bildet zwar das Vest und der Kreis Recklinghausen, aber auch das Umfeld rund herum findet sich in den Veröffentlichungen wieder. Unter der Kategorie „Vestische Zeitschrift“ befindet sich ein Gesamtverzeichnis der bereits erstellten Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 3. Orts-, Personen und Sachregister betreff diesen Ort, für die Bände 41-65 von 1934 bis 1963. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Index-VZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestischer Kalender]] seit 1923===&lt;br /&gt;
Seit 1923 besteht diese Reihe von populären heimat- und personengeschichtlichen Beiträgen aus der Region und ihren Lokalitäten. Bilder, Gedichte, Geschichten und Beiträge zeichnen ein interessantes Bild von Land und Leuten des vestischen Raumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Inhalt der Ausgaben 1923 - bis 1992 hier unter Index. &lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/_Dorsten,_Wulfen,_Herrlichkeit_Lembeck]]&lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/Kirchenwesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken==&lt;br /&gt;
Fast überall gibt es lokale Archive in öffentlichem oder privaten Besitz. Diese, zum Teil umfangreichen oder speziellen, Bestände  sind häufig noch nicht in Online-Katalogen erfaßt (so z.B. lokale Pfarrarchive oder Privatarchive). Gut beschriebene Bestände sind aber für weit entfernt wohnende Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, festzustellen, wo verstreut liegende Bestände mit lokalem Bezug auffindbar sind und ob sich eine Anreise zur Einsicht lohnt. Auf der folgenden Seite können Sie die Inhalte der ihnen zur Verfügung stehenden Findbücher und Informationen eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann auf Fundorte in überregionalen Archiven verwiesen werden.&lt;br /&gt;
* [[Dorsten-Stadtarchiv]], mit umfangreichen Bestandsverzeichnissen. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Archive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Karten und Kopien lokaler und regionaler historischer Karten befinden sich im Kartenschrank im Stadtarchiv und im Katasteramt des Kreises Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen von Kirchenbuchdaten==&lt;br /&gt;
Latein, Amtsausdrücke und die Datierung in Kirchenbüchern und Bevölkerungslisten bereiten Anfängern in der Familienforschung immer wieder Schwierigkeiten, hier eine kleine Einstieghilfe:&lt;br /&gt;
* [[Lesen von Kirchenbuchdaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Quellen / Familienarchive==&lt;br /&gt;
Hofes- und Hausakten und alte Familienbilder sind in manchen Kellern und auf manchen Hausböden noch erhalten. Diese unersetzlichen und unbekannten Quellen für das lokale / regionale oder staatliche Archiv zu sichern und zu kopieren ist mittlerweile ein allgemein gültiges und öffentliches Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.dorsten.de/w1/index.php Stadt Dorsten, Webpräsentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|DORTENJO31LQ|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
{{GOV|DORTENJO31LQ}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;lt;gov&amp;gt;&amp;lt;/gov&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorsten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten&amp;diff=682675</id>
		<title>Dorsten</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten&amp;diff=682675"/>
		<updated>2009-05-08T17:51:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Orstname */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lage_Ort_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Lokalisierung Dorsten innerhalb des Kreises Recklinghausen]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647bef.jpg|thumb|380px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Befestigungsanlagen von Dorsten an der Lippe, Pfarrkirche, Franziskanerkloster, Rathaus]]&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
==Allgemeine Information==&lt;br /&gt;
=== Orstname ===&lt;br /&gt;
Im 9. Jahrhundert gab es eine Siedlung nördlich der Lippe (&amp;quot;Durstina&amp;quot;) und eine Siedlung südlich der Lippe (&amp;quot;Durstinon&amp;quot;). Durstina wird im Werdener Urbar A als zum Werdener Hebebezirk [[Schermbeck]] gehörig bezeichnet und &amp;quot;Durstinon&amp;quot; im selben Urbar als von Athalgard der Abtei Werden übertragener Oberhof erwähnt. Durstina erscheint seit 1150 als Werdener Lehen an das [[Haus Hagenbeck]] in der [[Hof Rüste|Villikation Rüste]] und wird bei einem Lippehochwasser Anfang des 15. Jahrhunderts zerstört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Nördl. der Lippe: Durstina (889/890). Einer der beiden Werdener Höfe wird durch ein Lippehochwasser im Anfang 15. Jahrhunderts zerstört, die Flur fällt an Haus Hagenbeck.&lt;br /&gt;
* Südl. der Lippe: Durstinon (um 900/911), Dursten 1228, Durstene 1233,  Durstine (1251), Dorstene (1292, 1297), lat. Dorstenium (1595).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Lage der Stadt in der Landschaft===&lt;br /&gt;
Dorsten liegt 30-40 m hoch im unteren Lippetal  auf  sandigen   Niederterrassen   beiderseits   von Lippe und Lippe-Seitenkanal, am Übergang vom  Westmünsterland zu den Niederrheinischen Wald- und Heideplatten im Westen und dem Recklinghäuser Landrücken im Süden. Die Altstadt liegt auf dem südlichen linken Lippeufer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ursprung der Ortschaft ===&lt;br /&gt;
Das Kloster Werden hatte hier ca. 900 Besitz; nach einer Urkunde von 1228 besaß das Kollegiatstift in Xanten den Hof Dorsten, welchen es im 11. Jhdt. erworben hatte. &lt;br /&gt;
Dorsten bestand also ursprünglich aus 2 Bauerschaften, seit  1032  der  Xantener Oberhof ([[curtis]]) und das Kirchdorf ([[villa]]) Dorsten und wurde 1251 zur Stadt erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Xantener Oberhof Dorsten====&lt;br /&gt;
04.02.1490 Johan van Backem, Schulte und Verwahrer des Hofes Dursten von wegen des Kapitels zu Xancten, behandet mit Zustimmung von Diderick van Galen, Hofesfrohne, Hermans to Ekell und Hans&#039; to Gerechte, Hofesläufer, und aller Hofesleute die Gebrüder Gerde und Johann then Forcke, Söhne Johans then Forcke, mit dem Gut Sinckinck zu Deuten in der Herrlichkeit und im Gericht Lembecke, Ksp. Wulffem. Siegelank. des Ausstellers.&lt;br /&gt;
* Quelle: Urkunde Staatsarchiv Münster, Gesamtarchiv von Landsberg-Velen (Dep.) / Horst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stadtgründung==&lt;br /&gt;
===Name der Stadt===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden, dass er gestattet habe,  dass die &#039;&#039;&#039;[[villa]]&#039;&#039;&#039; Dorsten, welche ein Allod der Xantener Kirche sei, zum Nutzen der kölnischen Kirche befestigt werde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtrecht===&lt;br /&gt;
Am 01.06.1251 bekundet der Kölner Erzbischof Konrad von Hochstaden dass er den Bewohnern Dorstens das Dortmunder Stadtrecht verliehen habe, jedoch unbeschadet der Rechte der Xantener Kirche an der Stadt und den Bewohnern und ihrer dortigen Einkünfte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====[[Bürgerrecht|Bürgerechtsquelle-Bürgerbuch]]====&lt;br /&gt;
* Dorsten, 1959 [[Kreis Recklinghausen|Landkreis Recklinghausen]] (1251), Stadtbuch mit Bürgeraufnahmen aus der Zeit von 1600 bis 1798. Diese lange Jahre in Privatbesitz (Dr. Rensing, Dorsten; vgl. Zeitschrift „Westfalen&amp;quot;, 19. Jg., 1934, S. 205) geführte Handschrift wurde vor dem Krieg 1939/45 dem Stadtarchiv Dorsten übergeben. Dort erlitt sie 1945 infolge Plünderung starken Schaden durch Mörtelstaub und Regenwasser. Das 1414 nach einer Handschrift, die Johann ton Berg 1390 der Stadt anläßlich des Ankaufes des averlippischen Zehnten übergab, angelegte, 2006 im Dorstener Stadtarchiv (Abt. I a, Mappe 1 Nr. 2) befindliche Buch verzeichnet Einnahmen des averlippischen Zehnten, ferner Einnahmen aus den städtischen Gütern und Landverpachtungen sowie Bürgerrechtsverleihungen der Jahre 1600-1607, 1613-1618, 1620-1632, 1634/35, 1638-1651, 1653-1660, 1665-1673, 1675-1742, 1746-1770, 1781-1791, 1794-1798.&lt;br /&gt;
** Ergänzende Quellen: Schmiedegildebuch 1602-1782 (Stadtarchiv Dorsten). Die Gildegewinnung setzte neben der freien und ehelichen Geburt, gutem Ruf, eigenem Haus und dem notwendigen Handwerksgerät das Bürgerrecht voraus.&lt;br /&gt;
*** Veröffentlichung: Karl Utsch, Das Dorstener Schmiedegildebuch. In: [[Beiträge zur westfälischen Familienforschung]], Bd. II (1939), Heft 1, S. 32-43.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Siegel/Wappen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Stadt_Dorsten_Kreis_Recklinghausen.png|thumb|150px|Wappen der Stadt Dorsten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen:   In   Silber   ein   durchgehendes schwarzes Kreuz, belegt mit einem aufrechten,&lt;br /&gt;
mit dem Bart nach links gewendeten goldenen Schlüssel. Die mittelalterlichen Siegel zeigen das&lt;br /&gt;
Bild des Landesherrn, des Erzbischofs von Köln, thronend unter Kleeblattbogen zwischen Stadttürmen oder stehend. Später (15. Jh.) ein freistehendes Kreuz.  Im  16.  Jh.   (Schützenkette, Münzen) galt der Schlüssel allein als Wappen,später wurden beide Bilder in der heutigen Form&lt;br /&gt;
vereinigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtmauer ===&lt;br /&gt;
Die Stadtummauerung erfolgte 1260. Als sich Eberhard von der Mark, Gerhard von Berg zu Jülich - Berg und Ravensberg, und der Graf von Tecklenburg (von Holland zu Bentheim und Tecklenburg) gegen den Kölner EB Wigbolt von Holte (1297-1304) und den Bischof von Münster Eberhard von Diest (1275-1301 und dessen Nachfolger Otto III. Graf von Rietberg verbünden wird 1301 die Stadtmauer von Dorsten geschleift und Dorsten fällt zeitweilig an die Grafen von Kleve.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Befestigungswerk===&lt;br /&gt;
* 1334 Januar 26. (orastino conversionis beati Pauli apoatoli).&lt;br /&gt;
** Erzbischof Walramus von Köln, an den sich Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten gewandt haben, empfiehlt der Stadt, da feindl. Einfälle von der andern Seite der Lippe drohen, das von seinem Vorgänger dem Erzbischof Henricus de Virneburg (1304 – 1332) angelegte Befestigungswerk in Dorsten und in der Lippe fertigzustellen. Gleichzeitig erläßt er der Stadt für die Zelt des Ausbaues einen Teil der Abgaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gerichtsbarkeit===&lt;br /&gt;
Das Xantener Domkapitel besaß auch nach einer Urkunde von 1228 die Gerichtsbarkeit in Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Siedlungsentwicklung==&lt;br /&gt;
===Stadtgebiet===&lt;br /&gt;
1406 kaufte (nach [[Anton Fahne]]) Wennemar [[von Heiden zu Hagenbeck]] die Hälfte des Dorfes Hagenbeck ([[Holsterhausen]]) von der Stadt Dorsten. Dessen Sohn Wennemar schuldete aus diesem Verkauf der Stadt Dorsten noch im Jahr 1448 Dorsten 300 Rheinische Goldgulden. Um 1400 Erweiterung der städt. Gemarkung durch Erwerbung der Höfe Slemunds, Barlo und Schwiking; Erwerbung der städtischen Grundherrschaft über Höfe und Ländereien in den Gemarkungen [[Hervest]], [[Holsterhausen]], Gahlen, [[Kirchhellen]], [[Altendorf-Ulfkotte]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingemeindungen: 1929 Ortsteil Hardt der Gemeinde Gahlen (mit 409 ha und 1925: 1433 Ew.); 1943 Gem. Hervest (1793 ha und 1939: 8454 Ew.) und Holsterhausen (787 ha und 1939: 6225 Ew.). Stadtgebiet 1858: 986 ha, 1951: 3978 ha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauliche Entwicklung===&lt;br /&gt;
Gewachsener, aber bald planmäßig erweiterter Ort mit fast rundem Grundriß und gitterförmigem Straßennetz. Älteste Befestigung 1301&lt;br /&gt;
zerstört,  Neubefestigung  durch  Wassergraben, Mauer mit 20 Türmen, 3 Toren (Recklinghäuser im 0sten, Essener im Süden, Lippetor im Norden), abgebrochen 1827; Bastionen und Brückenkopf jenseits der Lippe im 17. Jh.; 1641 bei Belagerung viel zerstört, teilweise  geschleift  1674.   Festungswälle  1927/28 meist zu Straßen umgebaut, erhaltene Teile von Mauer und Türmen 1945 durch Bomben fast ganz zerstört. Im Mittelpunkt der Stadt rechteckiger  Marktplatz  als Schnittpunkt der Straßen nach  Essen, Recklinghausen und ins Münsterland.  Junge Ortserweiterungen, besonders durch Eingemeindungen, nördlich der Lippe (Holsterhausen und Hervest 1943) und westlich der Altstadt (Gahlen-Hardt 1929) und im Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Stadtansicht 1647====&lt;br /&gt;
[[Bild:Dorsten1647pan.jpg|thumb|800px|Matthaeus Merian der Ältere 1647:Kupferstich Stadtansicht von Dorsten, Rathaus, Pfarrkirche St. Agatha, Franziskanerkloster.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gebäude===&lt;br /&gt;
Kath. Pfarrkirche St. Agatha (früher St.Agatha und Johannes d. T.), Pfarrer 1170 erwähnt, Hallenkirche 14. Jh., Chor 15. Jh., West- Turm nach Brand 1719 erneuert (außer Unterbau), Helm mit Galerie 1883, völlig zerstört 1945. Magdalenenkapelle an der Südseite des Turms&lt;br /&gt;
1488. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franziskaner|Franziskanerkloster]] St. Anna gegr. 1488, erneuert 1627, 1633-41 und 1875-87 außerhalb der Stadt, Gebäude im 18. Jh. erweitert, Neubauten 1901-02; Klosterkirche ist Umbau einer älteren Magdalenenkapelle, erweitert 17. Jh. (nach 1645), Dachreiter 1792. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursulinenkloster gegr. von Köln 1699, Ursulinenkirche 1707, 1739&lt;br /&gt;
geweiht, Ostteil 1888, zerstört 1945. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siechenkapelle 14. Jh. (mit Hospital), zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fachwerkbauten des 17./18. Jh. Rathaus zunächst Steinhaus auf der Westseite des Marktes, dann ehemalige Stadtwaage (1567) an der 0stseite seit 1797, alte Post an der Südseite seit 1902, zerstört 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtteile===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Markensachen===&lt;br /&gt;
==== Dorstener Mark ====&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Markenname-Markenberechtigte]]&lt;br /&gt;
===Zerstörungen/Kriege===&lt;br /&gt;
====30jährige Krieg====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Matthaeus Merian der Ältere 1647 über Dorsten:&#039;&#039;&#039; Dieses Städtlein, an der Lippe gelegen, wird zur westfälischen und dem Erzstift Köln gehörenden Herrschaft Recklinghausen gezählt, die an das Stift Münster stößt. Die Hessisch-Kasselischen haben sich dieses Ortes bemächtigt und Anno 1639 befestigen lassen. Aber Anno 1641 begann im Juli Herr General von Haßfeld die Stadt von weitem zu belagern und trieb die Belagerung hernach mit Ernst weiter, daß sich die Hessischen endlich zu einer Übereinkunft bereit erklärten und am 19. September des Neuen Kalenders mit Sack und Pack, fliegenden Fahnen, Ober- und Untergewehren, Kugeln im Mund und zwei Stücken Geschütz ausgezogen sind. Die Aufforderung geschah im Namen Ihrer Kurfürstlichen Durchlaucht zu Köln, hinein aber zog des Herrn Haßfelds Regiment - hierzu auch das „Theatrum Europaeum&amp;quot;. Im Frühlingsbericht des 1642 Jahres ist zu lesen, daß etwa fünfzehntausend Schüsse auf die belagerten Hessischen abgegeben wurden und Granaten, einhundertzwanzig und einhundertachtzig Pfund schwer, auf sie geworden wurden.&lt;br /&gt;
====2.Weltkrieg====&lt;br /&gt;
Etwa 5600 Bomben im März  1945. Von 2959 Gebäuden blieben 412 (14%) unbeschädigt, Altstadt zu 80%, 3 Kirchen, 1Kapelle, 6 öffentliche Gebäude zerstört. Pfarrkirche St. Agatha, [[Franziskaner|Franziskanerkirche]],   Ursulinenkirche,   Siechenkapelle,   Rathaus   Dorsten   zerstört.   Bis   1948 waren 96% der Trümmer geräumt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
====Mormonen: Katholische Kirche====&lt;br /&gt;
Taufregister 1617-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1662-1699, Batchnummer {{Batchnummer|C973016}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|J973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1700-1824, Batchnummer {{Batchnummer|K973012}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|J973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1818-1839, Batchnummer {{Batchnummer|K973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1840-1866, Batchnummer {{Batchnummer|C973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|J973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
Taufregister 1867-1875, Batchnummer {{Batchnummer|K973015}}&amp;lt;br /&amp;gt;		 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1644-1829, Batchnummer {{Batchnummer|M973011}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1815-1836, Batchnummer {{Batchnummer|M973013}}&amp;lt;br /&amp;gt;		&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1836-1875, Batchnummer {{Batchnummer|M973014}}&amp;lt;br /&amp;gt;	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Personenstandsarchiv Detmold====	&lt;br /&gt;
* Zivilstandsregister: GAHT 1809-1812 (A=Aufgebote)&lt;br /&gt;
* ev GHT 1860-1874&lt;br /&gt;
* kath GHT 1815-1874&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburten (1842,1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten (1854,1864)&lt;br /&gt;
* kath &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;ote (1813-1814,1828-1834,1854,1864)&lt;br /&gt;
* Juden (Pfb) GHT 1819-1820&lt;br /&gt;
* (Bgm) GHT 1822-1840&lt;br /&gt;
* (GB) GHT 1847-1874&lt;br /&gt;
* Dissidenden (GB) GHT 1861-1874 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kölner Generalvikariatsprotokolle====&lt;br /&gt;
[[http://www.genealogienetz.de/vereine/wgff/publikationen2.htm#GVP Neben den Kirchenbüchern sind verschiedene Dispensgesuche eine weitere personengeschichtliche Quelle im Bereich der katholischen Kirche. Bis zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden die Dispense im Bereich des Erzbistums Köln im Generalvikariat zentral bearbeitet, danach finden sich die Akten bei den Dekanaten. Angeführt sind auch die außerhalb der Erzdiözese liegendenden involvierten Pfarreien. Diese und andere  Quellen wurde von unterschiedlichen Autoren ausgewertet und erfaßt und von der Westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde e.V. veröffentlicht.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gedruckten Arbeiten sind auch in Bibliotheken ausleihbar oder über Antiquariat und Buchhandel (Preisvergleich) erhältlich, z.B.: &amp;quot;Die Kölner Genaralvikariatsprotokolle als personengeschichtliche Quelle&amp;quot; Band X Nichtkleriker (1776-1780) ISBN 3-933364-45-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Evangelische Kirche Dorsten ====&lt;br /&gt;
Geburtsregister 1854-1875,  Batchnummer {{Batchnummer|C973001}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heiratsregister 1855-1885,  Batchnummer {{Batchnummer|M973002}}&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Herkunft/Entwicklung===&lt;br /&gt;
Um 1700: 1800 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seuchen===&lt;br /&gt;
Pest: 1350, 1459, 1587, 1599.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerlisten===&lt;br /&gt;
Katholische Kirchenbücher seit 1617. Adreßbuch 1914. Einwohnerbuch 1936.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schatzungslisten / Steuerlisten===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Reichs- und Landesschatzungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen der Heimat- und Familienforschung: Willkommschatzung bei Einführung eines neuen Bischofs, [[Türkensteuer]], Hausschatzungsregister  teilweise mit Berufen, Namen der Hausgenossen, Zustand der Stätten .........&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Schatzungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswanderungen ===&lt;br /&gt;
Nicht alle Auswanderungen sind in öffentlichen Akten festgehalten, manche Unterlagen und Nachrichten schlummern in Familienakten auf Hausböden.... Hier können Sie selber nach Auswanderern suchen, oder Ihnen bekannte Daten eintragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Auswanderer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berühmte Personen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohnerentwicklung===&lt;br /&gt;
1818:2304E., 1828:2406 E., 1843:2888 E., 1858: 3265 E., 1871: 3232 E., 1885: 3336 E., 1895: 4234 E., 1905: 5875 E., 1910: 7073 E., 1928: 8826 E., 1933: 10 319 E., 1939: 10 332 E., 1946: 24 707 E., 1950: 27 945 E.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Sprache]]===&lt;br /&gt;
Die Mundart von Dorsten gehört in den Grenzstreifen Essen-Gronau, der niederfränkische und westfälische Eigenheiten in sich birgt, wie z. B. ink &#039;euch&#039;, git  &#039;ihr&#039;, Knochen &#039;Knochen&#039;. Sprachspott über Lembeck: De Lembeckische Kääk ligg midden  in&#039;t  Dorp  bobben up&#039;n  Bääg,  wo Dorsten Kerke, Berg sagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wirtschaft==&lt;br /&gt;
===Bierhandel===&lt;br /&gt;
Das Recht zum alleinigen Bierverkauf begründete nebenbei das Recht der Erhebung der Bieraccise im Stadtgebiet.&lt;br /&gt;
* 1335  Juni 7 (feria quarta post Pentecosten). Walramus (Gf. von Jülich), Erzbischof zu Köln (1332-1349), welchem Bürgermeister und Rat der Stadt Dorsten die im Vest Rekelinchusen belegene Vrigrafschaff, die Bürgermeister und Rat einst von Henricus Unversagede ([[Haus Balken]]) gekauft haben, für 200 Mark verkauft haben, verpflichtet sich zur Zahlung dieser Summe.  Außerdem überläßt er den Bürgermeistern und Rat der Stadt Dorsten das Recht, Bier zu eigenem Nutzen zu verkaufen. Sollte er demnächst dasselbe Recht auch in Recklinghausen verkaufen, so haben Bürgermeister und Rat zu Dorsten das Recht  auch Bier nach Recklinghausen zu verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Gewerbe/Handel===&lt;br /&gt;
Um 1400: 7 Gilden (Wollweber, Schneider, Schmiede, Pelzer,  Schuhmacher, Fleischhauer, Kaufleute), aufgelöst 1809-12. Wirtschaftsblüte im 15. Jh.: Tuche, Schiffbau, Handel. Fabriken seit Ende  18.  Jh.: Leinwand- und Tuchwebereien, Papierfabrik 1838-40, Maschinenspinnerei 1850;   Holzstofffabrik   1898, umgewandelt   in Drahtwerk 1921. Glasfabrik 1892-1918, Schuhfabrik. Schnapsbrennereien 19. Jhdt.,  Kohlenbergbau in Dorsten-Hervest  1911, in Dorsten-Holsterhausen 1913. Heute: Textil-, Kleineisen-, Maschinenbau-, Holzindustrie. Daneben: Orgelbau seit 1836, Mühlenbetriebe. Um 1845: Kram-, Vieh- und Leinwandmärkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verkehr===&lt;br /&gt;
Dorsten lag am Lippeübergang der alten Lippestraße. Erste Poststraßenverbindung  1646. Heute noch ist D. einer der wichtigsten Lippeübergänge und Sammelpunkt der von S kommenden Verkehrslinien: Bahn Oberhausen-Dorsten (1879), Wanne-Eickel-Bismarck-Dorsten und Essen-Bottrop-Dorstem. Nach Norden die Bahnen: von Bhf. Hervest-Dorsten nach Wesel und Haltern (1874); Nebenstrecken von Dorsten nach Borken-Burlo (1880), nach Coesfeld-Rheine (1879). Entsprechend die Bundesstraßen Mühlheim-Oberhausen-Dorsten, Solingen - Gelsenkirchen - Buer - Dorsten - Borken (-Emden). Fernstraßenverbindung zum Ruhrgebiet 1921. - Der Schiffsverkehr auf der Lippe ging seit Ende 19. Jh. immer mehr zurück, Hafen am&lt;br /&gt;
Lippe-Seitenkanal (zum Rhein und Dortmund-Ems-Kanal) 1930.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebungsbedeutung===&lt;br /&gt;
Dorsten ist bedeutend für sein engeres, industrialisiertes Streusiedlungsumland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung==&lt;br /&gt;
===Rat, Bürgerschaftsvertretung ===&lt;br /&gt;
Vertreter der Bürgerschaft waren die Gilden, an deren Spitze je zwei jährlich gewählte Gildemeister standen. Diese wählten jährlich gemeinsam die beiden Bürgermeister, die 10 Schöffen sowie je 2 Rentmeister und Kämmerer. 1781 wurden durch den Kurfürsten von Köln als Landesherrn die Magistratspersonen auf je 2 Bürgermeister und 4 Beisitzer beschränkt und das Vorschlagsrecht der Gilden beseitigt. Ab 1808 wurde die Amtszeit der Bürgermeister auf 5 Jahre festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadtgericht===&lt;br /&gt;
Erzbischöflicher Richter sind seit 1251 in Dorsten festgestellt welche seit 1576 durch je einen städtischen und einen ritterschaftlichen Beisitzer ergänzt wurdeb. Daneben bestand die übliche städtische Polizeigerichtsbarkeit. (Siehe unten: Index Vestische Zeitschrift).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft ==&lt;br /&gt;
===Landesherren===&lt;br /&gt;
[[Bild:Hervest-dorsten.jpg|thumb|150px|Wappen: Amt Hervest-Dorsten]]&lt;br /&gt;
Dorsten gehörte bis 1803  zum kurkölnischen Vest Recklinghausen, welches schon ab dem 13. Jhdt. Laufend verpfändet war, so auch von 1446-1576 an die Familie von Gemen, dann durch Heirat &lt;br /&gt;
1476 an die Grafen von Schaumburg. Das Vest kam von 1803-11&lt;br /&gt;
zum Hzt. Arenberg, 1811-13 zum Großhzt. Berg, 1813-1945 an das Königreich Preußen, ab 1946 zum Land Nordrhein-Westfalen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bürgermeisterei Dorsten gehörte von 1813-16 zum Kreis Essen, ab 1816 zum Kreis Recklinghausen. Aus der Bürgermeisterei Dorsten schied 1837 die Stadt Dorsten aus. 1929 erfolgte ein loser Zweckverband der Stadt mit dem Amt Wulfen, 1931 Personalunion zwischen Bürgermeisterei (Stadt) Dorsten und dem Amt Wulfen, 1937 Einamtung der Stadt in das Amt Hervest-Dorsten. Als Mitglied der&lt;br /&gt;
Hanse wurde Dorsten durch Dortmund vertreten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kriege===&lt;br /&gt;
Ende des 14. Jhds. erfolgreiche Kämpfe mit dem rechtslippischen Adel, auch wegen der Gerichtsbarkeit und Markenrechten auf dem Brahm. Verteidigung gegen Kurfürst  Gebhard Truchseß von  Waldburg  1588, 1599/1600 Besetzung durch Italiener. Einfälle der Spanier und Holländer 16.-17. Jh., Durchmärsche und Besetzungen durch Franzosen und Preußen 17.-19. Jh., Ruhrkämpfe 1919/ 1920. Besetzung durch Belgier 1923-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landtage===&lt;br /&gt;
Dorsten war gemeinsam mit der Stadt Recklinghausen Standesvetreter auf den Vestischen Landtagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wehrwesen==&lt;br /&gt;
===Wehrhoheit===&lt;br /&gt;
Die Verteidigung der Stadt erfolgte über Jahrhunderte hinweg durch eine Bürgerwehr. Es herrschte nach dem Bürgerrecht Wehrpflicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schützengilden===&lt;br /&gt;
Seit dem 15.  Jh. sind Schützengilden bekannt, seit 1509 die Stadt-, St.-Jodocus-, St.-Nicolaus- und St.-Georgs-Schützengilde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Finanzwesen==&lt;br /&gt;
===Münzwesen===&lt;br /&gt;
Dorsten war Kurkölnische Münzstätte vom 13. bis 17. Jhdt., so z. B. zu Zeiten der Erzbischöfe Siegfried (1275-97) und Walram (1332 bis 1349). In Dorsten wurden Pfennige geprägt nach Münsterschem, Heinrichs II. (1306-32) nach Soester Vorbild. In jüngerer Zeit, evtl. unter Erzbischof Max Heinrich (1650 bis 1688) prägte man in Dorsten  kleinere Silbermünzen ohne Nennung der Prägestelle. Mit landesherrlicher Genehmigung (1653) wurden bis 1662 unterwertige 8- Heller-Stücke mit Wappen und Titel des Erzbischofs auf der Vorderseite, mit Stadtnamen auf der Rückseite geprägt. Im 20. Jhdt. schließlich erfolgte der Druck von Notgeld, allerdings ausschließlich Papier ohne Jahresangabe (1922): 50 Pfg.; l, 2, 3 Mark. - 1923: 12 Werte von l Mill. bis 5 Bill. - Stadt und Kreis 1923: 1 Mill.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dorstener Maß===&lt;br /&gt;
* 1840 Geltungsgebiet: Stadt und Landgemeinde Dorsten, Gemeinden [[Hamm-Bossendorf|Hamm]], [[Marl (Kreis Recklinghausen)|Maerl]], [[Polsum (Marl)|Polsum]], [[Buer]], [[Bottrop]], [[Osterfeld]], [[Gladbeck]], [[Westerholt]], [[Herten]] und [[Kirchhellen (Bottrop)|Kirchhellen]] (Niedervest), [[Hervest (Dorsten)|Hervest]] &lt;br /&gt;
** Benennung: Stadt Dorstener Malt gleich 4 Scheffel, 1 Scheffel gleich 2 Müdden, 1 Müdde gleich 2 Viertel, 1 Viertel gleich 2 Fäßchen, 1 Fäßchen gleich 3 Becher. &lt;br /&gt;
*** Die Untersuchung wurde bewerkstelligt an 10 Exemplaren, das nach seinem Verfall restaurierte Nomalmaß eingeschlossen, und von allen zehn das am tiefsten vom Mittel abfallende ausgeschlossen. Untersuchungsart: Streichmaß&lt;br /&gt;
**** Die Untersuchung hat für die Größe des Ortsmaßes ergeben in preußischen Kubikzoll 1580,315 oder abgerundet 1580 Kubikzoll. Ein Kubikzoll zu 17,89 ml gerechnet entspricht der Scheffel heute 28,266 Liter.&lt;br /&gt;
* Die noch am 30. Januar 1841 im Amtsblatt der Regierung veröffentlichte Inhaltsangabe von 3.160 Kubikzoll oder 56,53 Liter entsprach dem Groß- oder Doppelscheffel.&lt;br /&gt;
** Siehe auch: [[Vest Recklinghausen/Maße und Gewichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuern===&lt;br /&gt;
Als erste Steuer wird von 1275 bis 1297 die Grut (Biersteuer) erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zölle===&lt;br /&gt;
Die Stadt Dorsten verfügte über das Recht, auf der Lippe den Lipprzoll zu erheben. Der Lippestrom war zu diesem Zweck durch ein herunter gelassenes Tau für die Schiffahrt gesperrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenwesen ==&lt;br /&gt;
Eine Kirche in Dorsten wird bereits 1225 genannt und gehörte dem Stift Xanten: „Fridericus sacerdos canonicus Xantensis quodam plebanus in Dorsten“ heißt es 1228.  Daher lag das Kollationsrecht der Pfarrstelle seit Anfang 13. Jh. beim Kapitel von Xanten, woher wohl die Xantener Eigenkirche gegründet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Pfarrei gehörte in das Erzbistum Köln und dem Archidiakonat des Propstes von Xanten bis 1612, dann zum Kommissariat der vestischen  Pfarreien; zum   Bistum Münster ab 1821, danach eigenes Dekanat Dorsten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reformation ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Katholische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Kirchenbuchabschriften====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Geplante Projekte====&lt;br /&gt;
Zur Vermeidung von Doppelarbeiten können hier Interessenten die von Ihnen geplanten Projekte eintragen und beschreiben. So z.B. Kirchenbuchabschriften, Bearbeitung von Steuerlisten, Abschriften von Konfirmandenverzeichnissen, Schülerverzeichnissen…….&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Projekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Erfolgte Quellenabschriften ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Evangelische Kirchengemeiden  ===&lt;br /&gt;
Die Evangelische Gemeinde Dorsten wurde 1854 gegründet, die Ev. Gem. in Hervest und Holsterhausen nach 1918. Beide gehören in die Superintendentur Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juden ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekenntnisse ===&lt;br /&gt;
1871: 128 Ev., 1925: 2537 Ev., 1946: 66% Kath., 1951: 18.028 Kath., 9.127 Ev., 437 Sonstige, 691 Konfessionslose.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bearbeitungen genealogischer Quellen===&lt;br /&gt;
Über den Stand der Kirchenbuchabschriften im Kreis Recklinghausen und weitere Abschriften gibt es ständig aktualisierte Informationen  [[KB-Datenerfassungen/Nordrhein-Westfalen/Kreis_Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bruderschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Beginen===&lt;br /&gt;
Beginen sind in Dorsten in ihrem Kloster von 1300 bis 1602 nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege== &lt;br /&gt;
Siechenhaus für Aussätzige seit 13. bzw. 14. Jh.,  vorhanden  bis   um   1670. Hospital   1359. Elisabethkrankenhaus 1850. Wasserleitung. Kanalisation; Kläranlage 1909 erbaut. Elektrizität für Innenstadt 1911, Gem. Feldmark 1920, Gem. Altendorf-Ulfkotte 1922. Gaswerk 1866, Neubau 1900.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bildungswesen== &lt;br /&gt;
Elementarschule für Knaben 1337 erwähnt. Lateinische Oberklasse 1550 bis etwa 1800.  Erweiterung der deutschen Schule um je 1 Klasse 1789 und 1829. Mädchenschule seit 2. Hälfte 17. Jh., durch Ursulinen  geleitet   1789-1876,   3.   Mädchenklasse 1843.   Privat Lyzeum und  Frauenschule   (auch Ursulinen) seit 1699. Sonntagsfortbildungsschule 1830, ausgebaut zur städtischrm Berufsschule, Zusammenschluß mit den Berufsschulen des Amts Hervest-Dorsten 1936. Landwirtschaftliche Winterschule (Kr. Recklinghausen) in  Dorsten 1922.   Ev.   Schule 1855. [[Franziskaner|Franziskanergymnasium]] (Petrinurn) 1642, Anschluß einer Realschule 1924-35. Staat). Lehrerseminar 1906-25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Druckereien/Zeitungen==&lt;br /&gt;
Älteste Druckerei Schuerholz 1803 bis um 1825. Älteste Zeitung: Argus 1804-09. Dorstener Wochenblatt  1851, ab &amp;quot;1910 als Dorstener Volkszeitung,  beide politisch Zentrum. - Dorstener Anzeiger 1863, Lokalanzeiger für Dorsten und Umgegend 1913-19, beide Zentrum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Aktuell===&lt;br /&gt;
* Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Recklinghäuser Straße 20, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 928422 Fax: 02362 928433, E-Mail: redaktion.dorsten@waz.de  [http://www.waz.de/waz/waz.dorsten.lokal.php?lokstadt=Dorsten]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dorstener Zeitung, Redaktion Südwall 27, 46282 Dorsten, Telefon: 02362 927710, Fax: 02362 927719, E-Mail: lokalredaktion.dorsten@mdhl.de, Internet:  [http://www.westline.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verein für Orts- und Heimatkunde Dorsten von 1888 e.V., Vorsitzender: Dr. Josef Ulfkotte, Leharweg 7, 46282 Dorsten &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten geht auf einen Spaziergang des Herrn Amtmann Schrakamp von Datteln mit dem Dorstener Bürgermeister Middendorf im Juni 1888 in Dorsten zurück. Beim Anblick der alten Türme und Festungsmauern an der Dorstener Promenade sprach Schrakamp dem Bürgermeister sein Bedauern darüber aus, daß für die Erhaltung der aus alter Zeit stammenden Erinnerungszeichen nichts getan werde und die noch vorhandenen, oft recht seltenen und wertvollen Gegenstände, die uns Auskunft über das Kulturleben unserer Vorfahren geben, immer mehr verschwinden. Bei dieser Gelegenheit wurde die Gründung des Vereins für Orts- und Heimatkunde beschlossen, und Herr Schrakamp reiste ab mit dem Vorsatz, über diese Angelegenheit mit dem Herrn Landrat Geheimen Regierungsrat von Reitzenstein Rücksprache nehmen zu wollen. Reitzenstein ging bereitwillig auf den Vorschlag ein und am 15. Juli 1888 fand die erste Versammlung statt, die &amp;quot;so zahlreich war, daß der Saal im Schwarzen Adler die Erschienen kaum fassen konnte.&amp;quot; In dieser legte zunächst Herr Bürgermeister Middendorf den Zweck der Versammlung dar, und dann hielt Herr Schrakamp einen Vortrag über die Geschichte der Stadt Dorsten vom kulturhistorischen Standpunkte aus, der &amp;quot;solche Begeisterung erweckte, daß sofort 38 anwesende Bürger sich dem neuen Vereine anschlossen.&amp;quot; Am 5. August wurde die Satzungen der zahlreich besuchten ersten Generalversammlung vorgelegt und angenommen; die Zahl der Mitglieder betrug nun 78. In den Vorstand wurden gewählt die Herren von Cloedt, W. Duesberg, Heissing, Middendorf, F. von Raesfeld, H. Schürholz, Strotkötter, Struff und Berron. Ihre Aufgabe war es fortan an erster Stelle, durch Entwicklung einer regen Tätigkeit das erwachte Interesse zu erhalten und immer mehr zu beleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die unmittelbar eingehenden Geschenke an den Verein wie Münzen, Wappen, Pokale, Stadtpläne und Urkunden wurden schließlich in einem Museum untergebracht, welches sich in einem Zimmer des Gasthofbesitzers D. König befand und von Herrn Oberlehrer Strotkötter eingerichtet und gepflegt wurde. Neben dem Unterhalt des Museums wurden außerdem &amp;quot;belehrende und fesselnde&amp;quot; Vorträge gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zweck des Vereins ergibt sich aus dem § 1. seiner Satzung, welcher lautet:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Der Verein stellt sich die Aufgabe, rege Teilnahme für Naturkunde, Geschichte, Kunst und Gewerbe zu erwecken und zu erhalten; es wird Sorge getragen für die Erhaltung und Sicherung der noch vorhandenen Altertümer und Kunstdenkmäler.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Informationen zur Gründung des Vereins:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Middendorf:&#039;&#039; Gründung, Entwickelung und Wirksamkeit des Vereins für Orts- und Heimatkunde zu Dorsten. (1888-1898) Vestische Zeitschrift, Bd. 8 (1898), 202 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Weitere Orts- und Heimatvereine in Dorsten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Dorsten e.V. Kontakt: Vorsitzende(r) Dr. Edelgard Moers, Fröbelweg 10, 46286 Dorsten – Rhade, Telefon: 02866 4185, Fax: 02866 4185, E-Mail:  Josef.Krecher@t-online.de, Internet:  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Herausgabe des jährlich im Herbst erscheinenden Heimatkalenders; &lt;br /&gt;
 Pflege von Brauchtum u. Heimatgeschichte Sonstiges: Umfangreiches Archiv im Keller der Matthäusschule &lt;br /&gt;
 (geöffnet Mi. 10:00 - 12:00, Ferienzeit ausgenommen)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Dorf Hervest, Kontakt: Marianne Künsken, Kleiberstraße 19, 46284 Dorsten, Telefon: 02362 72664, E-Mail:  mariannekuensken@compuserve.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Lembeck e.V., Kontakt: 1. Vorsitzende Gisela Droste, Forstweg 12, 46286 Dorsten – Lembeck&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Lembeck, Kontakt: Museumswart Michael Langenhorst, E-Mail: heimatmuseum_at_heimatverein-lembeck.de [Internet:  www.heimatverein-lembeck.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Projekt(e), Arbeitsschwerpunkte: Unterhaltung des Heimatmuseums im Schloss Lembeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heimatverein Rhade e.V., Kontakt: Hans-Georg Schröder, Neue Straße 16 a, 46286 Dorsten - Rhade&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie == &lt;br /&gt;
Oft werden in Archiven oder Landes-/Universitätsbibliotheken noch nicht in Online-Katalogen erfasste Bücher oder Arbeiten gefunden, welche das Thema dieser Seite berühren. Solche Funde und Fundorte sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, den Vollen Text im Original einzusehen um über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen oder über das lokale Umfeld mehr in Erfahrung zu bringen. Auf der folgenden Seite können Sie ihren Fund eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Bibliografie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Suchfunktion===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Periodika==&lt;br /&gt;
* Heimatkalender der Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten 2008. 67. Jg. Hrsg.: Heimatbund Herrlichkeit Lembeck und Stadt Dorsten e.V., Willy Schrudde, Kettelerstraße 2, 46286 Dorsten-Lembeck, Tel.: 02369/76008, 288 S., 10,00 €.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestische Zeitschrift]] seit 1891===&lt;br /&gt;
Seit 1891 besteht diese Reihe als heimat- und personengeschichtliche Quelle ersten Ranges. Ihr Schwerpunkt bildet zwar das Vest und der Kreis Recklinghausen, aber auch das Umfeld rund herum findet sich in den Veröffentlichungen wieder. Unter der Kategorie „Vestische Zeitschrift“ befindet sich ein Gesamtverzeichnis der bereits erstellten Einträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 3. Orts-, Personen und Sachregister betreff diesen Ort, für die Bände 41-65 von 1934 bis 1963. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Index-VZ]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Vestischer Kalender]] seit 1923===&lt;br /&gt;
Seit 1923 besteht diese Reihe von populären heimat- und personengeschichtlichen Beiträgen aus der Region und ihren Lokalitäten. Bilder, Gedichte, Geschichten und Beiträge zeichnen ein interessantes Bild von Land und Leuten des vestischen Raumes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Inhalt der Ausgaben 1923 - bis 1992 hier unter Index. &lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/_Dorsten,_Wulfen,_Herrlichkeit_Lembeck]]&lt;br /&gt;
* [[Vestischer_Kalender/Kirchenwesen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken==&lt;br /&gt;
Fast überall gibt es lokale Archive in öffentlichem oder privaten Besitz. Diese, zum Teil umfangreichen oder speziellen, Bestände  sind häufig noch nicht in Online-Katalogen erfaßt (so z.B. lokale Pfarrarchive oder Privatarchive). Gut beschriebene Bestände sind aber für weit entfernt wohnende Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, festzustellen, wo verstreut liegende Bestände mit lokalem Bezug auffindbar sind und ob sich eine Anreise zur Einsicht lohnt. Auf der folgenden Seite können Sie die Inhalte der ihnen zur Verfügung stehenden Findbücher und Informationen eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch kann auf Fundorte in überregionalen Archiven verwiesen werden.&lt;br /&gt;
* [[Dorsten-Stadtarchiv]], mit umfangreichen Bestandsverzeichnissen. &lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Archive]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
Karten und Kopien lokaler und regionaler historischer Karten befinden sich im Kartenschrank im Stadtarchiv und im Katasteramt des Kreises Recklinghausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lesen von Kirchenbuchdaten==&lt;br /&gt;
Latein, Amtsausdrücke und die Datierung in Kirchenbüchern und Bevölkerungslisten bereiten Anfängern in der Familienforschung immer wieder Schwierigkeiten, hier eine kleine Einstieghilfe:&lt;br /&gt;
* [[Lesen von Kirchenbuchdaten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Andere Quellen / Familienarchive==&lt;br /&gt;
Hofes- und Hausakten und alte Familienbilder sind in manchen Kellern und auf manchen Hausböden noch erhalten. Diese unersetzlichen und unbekannten Quellen für das lokale / regionale oder staatliche Archiv zu sichern und zu kopieren ist mittlerweile ein allgemein gültiges und öffentliches Anliegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.dorsten.de/w1/index.php Stadt Dorsten, Webpräsentation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|DORTENJO31LQ|Dorsten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
{{GOV|DORTENJO31LQ}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- &amp;lt;gov&amp;gt;&amp;lt;/gov&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Recklinghausen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Recklinghausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dorsten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Diskussion:Dorsten&amp;diff=682673</id>
		<title>Diskussion:Dorsten</title>
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		<updated>2009-05-08T17:44:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: Die Seite wurde neu angelegt: „== Zum Text &amp;quot;Ortsname&amp;quot;== Die Überlieferung des Namens im Werdener Urbar von 890 heißt &amp;quot;Durstina&amp;quot;. Zugeordnet ist der Ort dem Werdener Bezirk Schermbeck, gelegen...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Zum Text &amp;quot;Ortsname&amp;quot;==&lt;br /&gt;
Die Überlieferung des Namens im Werdener Urbar von 890 heißt &amp;quot;Durstina&amp;quot;. Zugeordnet ist der Ort dem Werdener Bezirk Schermbeck, gelegen auf der Nordseite der Lippe. Im späteren Urbar um 1150 wird an der Stelle &amp;quot;in villa hagenbeke&amp;quot; angegeben (Namenwechsel). &amp;quot;Durstina&amp;quot; ist als Name von den Chamaven gegeben. Er setzt sich zusammen aus &amp;quot;dwars-ti-in-a&amp;quot;, d.h. &amp;quot;Quer-stelle-im-Fluss&amp;quot;. Dwars ist im Alt-Ostfriesischen belegt, d.h. in der Nachbarschaft der Chamaven, deren Wohnsitze ursprünglich an der mittleren und unteren Yssel lagen. Aa stet allgemein für Fluss und ist vielfach verbreitet.&lt;br /&gt;
900/911 schenkt Athalgard Höfe in &amp;quot;Durstion&amp;quot; (alter Lokativ, im Germanischen identisch mit Dativ.)Liudulbum hat hier nichts mit dem Ortsnamen zu tun, der Name ist Personenname eines Inhabers des an die Abtei Werden übertragenen Hofes, der mit der Verpflichtung zur Gastung eine Werdener Herberge an der ehemaligen Lippefurt zwischen Dorsten und Hagenbeck ist, die bereits die Römer nutzten (s. Römerlager in Dorsten-Holsterhausen).Dieser Hof wird in den Werdener Hebebezirk südlich der Lippe eingegliedert. Der beidstig der Lippe auftretende Name bestätigt die Deutung des Namens.&lt;br /&gt;
In Ihrem Text enthält &amp;quot;Ortsname&amp;quot; eien Schreibfehler. Solche treten auch in den jügeren Namen auf: z.B. &amp;quot;durstene&amp;quot; hat kein Dehnungs-H.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Hagenbeck/Zufallsfunde&amp;diff=682633</id>
		<title>Haus Hagenbeck/Zufallsfunde</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Hagenbeck/Zufallsfunde&amp;diff=682633"/>
		<updated>2009-05-08T13:00:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Archiv der Fürsten von Metternich ==&lt;br /&gt;
Aus meiner Korrespondenz 2001 mit Herrn Dr. Johannes Mötsch (Thüringisches Staatsarchiv), Bearbeiter folgender 2 Urkundeneditionen, nenne ich: 1) Regesten des Archivs der Herrschaft Winneburg-Beilstein im Gesamtarchiv der Fürsten von Metternich im Staatl. Zentralarchiv zu Prag. Urkunden bis 1400. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Band 53, 1989 und 2) Regesten der Urkunden im Archiv der Fürsten  von Metternich im Staatl. Zentralarchiv zu Prag. Teil 2 Urkunden 1373-1397. Veröffentlichungen der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz Band. 90, 2001 .&lt;br /&gt;
Es handelt sich z.B. um Abschrift des Vertrages vor dem Gericht in Lembeck von 1373, Juli 1 (Schreib- bzw. Lesefehler in Namen),Schuldverschreibungen 1397, Juni 4 und Eigenleute-Tausch 1482, Januar 20. Nach Lokalität ist die Herrlichkeit Lembeck betroffen und der Ursprung und Herkunft im  zeitweisen Besitz der Herrschaft  Hagenbeck durch Lothar von Metternich als Gemahl der Cordula Margareta Magdalena von Vehlen zu bestimmen.--[[Benutzer:Durstina|Durstina]] 15:00, 8. Mai 2009 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf [[Haus Hoffterheide]] (Koordinate 51°38&#039;49,57&amp;quot; N, 6°57&#039;02,01 O) bei Dorsten residierte im 15. und 16. Jahrhundert die Familie von der Heyden-Rynsch. Die Familie führt nach Rottmann ein Wappen mit einem roten Ring auf weißem Hintergrund. Rottmann vermutet hinter dem Haus Hoffterheide eine Motte.--[[Benutzer:OLIVARIUSCAMPUSPICA|Heisterkamp]] 15:22, 1. Jan. 2008 (CET)&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
Johannes Rottmann: [[Schriftenreihe des Vereins für Orts- und Heimatkunde Kirchhellen]] Nr.15 - Adelshäuser Kirchhellens Teil I.&lt;br /&gt;
* Das ist doch &amp;quot;blauer Dunst&amp;quot; und keine nachgewiesene Verbindung mit Hagenbeck, die &amp;quot;Lüneburger Heide&amp;quot; hat ja auch nichts mit Hagenbeck zu tun!!! --[[Benutzer:Bodo-stratmann|Bodo-stratmann]] 19:37, 24. Jul. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
::Das ist hier die Kategorie Zufallsfunde. Laut o.g. Quelle (S.43) hat Heyden-Rynsch ein ähnliches Wappen wie Hagenbeck, was laut Heraldik häufig auf familiäre Verbindungen hindeutet. Besonders wenn diese Adelshäuser nur wenige km auseinander liegen. Es besteht also keinen Grund für Ihre Aufregung ! Lesen Sie bitte [[Hilfe:Zufallsfund]]. Gruß--[[Benutzer:OLIVARIUSCAMPUSPICA|Heisterkamp]] 17:55, 4. Aug. 2008 (CEST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zufallsfund Nordrhein-Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466575</id>
		<title>Dorsten/Index-VZ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466575"/>
		<updated>2008-04-25T09:51:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Neue Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:VZ-Umschlag.jpg|thumb|400px|Vestische Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde im Vest Recklinghausen]] &lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die Vestische Zeitschrift und der Vestische Kalender sind u. a. einsehbar in der Stadtbücherei [[Haltern am See]]. &lt;br /&gt;
==[[Vestische Zeitschrift]]==&lt;br /&gt;
===Orts-, Personen und Sachregister===&lt;br /&gt;
===Band 41-65 (1934 - 1963===&lt;br /&gt;
(Bandnummer mit rechter Seitenklammer, danach Seitenzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorsten==&lt;br /&gt;
41), 18, 20, 36, 47, 57, 58, 60, 64, 75, 81, 83, 95, 96, 98, 112, 114, 127, 128,&lt;br /&gt;
132, 138, 141, 144, 146 f.;-- 42), 12, 19 ff., 95, 101, 109, 110, 136 f.;-- 43), 27, 42,&lt;br /&gt;
48, 51;-- 44), 35;-- 45), 24, 51;-- 46), 5, 8, 14, 24, 36, 86, 89, 104, 110, 117, 149;-- 47),&lt;br /&gt;
47, 66, 69, 75 f., 92, 93, 122, 123, 136, 152, 154 ff.;-- 48), 6, 9, 10, 12, 15, 20, 21,&lt;br /&gt;
25 f., 36, 40, 41, 43 f., 47, 48, 52, 63, 82 f., 114 f.;-- 49), 10, 14, 34 ff. (Auswan-&lt;br /&gt;
derer);-- 50), 43, 70, 96, 100, 121;-- 52), 5 ff., 32 ff., 97;-- 53), 5 ff., 24, 25, 43, 46,&lt;br /&gt;
59, 60, 92, 93, 102, 1081, 129 ff.;-- 54), 12, 17 f., 21 ff., 62, 80, 82, 104, 107,&lt;br /&gt;
110, 119, 123, 129;-- 55), 22, 23, 31;-- 56), 31, 32, 67, 73, 87;-- 57), 6, 31 f., 38, 42,&lt;br /&gt;
87, 127;-- 58),77,98,101;-- 59), 21 f., 28, 31, 32, 37, 38, 53 f., 58, 61 f., 89 f.;-- 60), 17,&lt;br /&gt;
18, 28;-- 61), 18, 24, 50, 54 f., 67, 111, 112, 117, 124, 125;-- 62), 123, 125, 138, 143,&lt;br /&gt;
147, 148;-- 63), 12, 25, 26 ff., 36, 45, 48 f., 51, 53 f., 121, 122, 124, 125;-- 65), 30,&lt;br /&gt;
52, 55, 108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensvarianten===&lt;br /&gt;
Durstina (890)    52), 8 - Durstinon (890)    52), 8;-- 61), 110 - Dursten(e) - Dürsten u. ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Topographie   und   Genese==&lt;br /&gt;
Anfänge der Siedlung Dorsten 52), 5 f. — Name 52), 8, 9;- Die dreiterritoriale&lt;br /&gt;
Lage Dorstens 52), 6 — Gruppensiedlung nördlich und Einzelhofsiedlung südlich&lt;br /&gt;
der Lippe 52), 6 f. - Verkehrslage Dorstens 50), 17, 20;- 52), 24 f. - Wachstum&lt;br /&gt;
und Herkunft der Einwohner 52), 21 ff. — Reichshofffrage und Überschichtung der&lt;br /&gt;
Altsiedlungen 52), 9 f. — Akkumulation der Siedlungen auf dem nördlichen Lippeufer und Entstehung der Stadt 52), 12 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadt===&lt;br /&gt;
Stadt Dorsten aus der Freiheit entstanden 59), 32 — Erhebung zur Stadt und&lt;br /&gt;
Stadtrechte 46), 86;- 52), 12 ff.;- 59), 32, 54 - Entstehung des Stadtgrundrisses&lt;br /&gt;
17 ff.;- 53), 131 - Befestigungen    52), 15 f. - Stadtummauerung 1260 und de-&lt;br /&gt;
ren Zerstörung durch den Grafen von Cleve im Jahre 1301 — Wiederherstellung&lt;br /&gt;
der Mauern (1306/34)    52), 19;- 53, 132 - Der Markt    52), 20 - Tore    52), 21 -&lt;br /&gt;
Errichtung des städtischen Vorfeldes   52), 26 f. — Stadterweiterung im 14. Jahrh.&lt;br /&gt;
129 ff., Anzahl der Häuser und Einwohner mit Erweiterung der Grundfläche von 1250 bis 1820 (geschätzt) 52), 22 f. -&lt;br /&gt;
===Neue Literatur===&lt;br /&gt;
Die Entstehung der Stadt Dorsten aus einer &amp;quot;Freiheit&amp;quot;  ist irrige Vermutung Strotkötters. Nach Weskamp (Bau- und Kunstdenkmäler, 1929) entstand Dorsten aus dem &amp;quot;Reichshof&amp;quot;. Dieser Begriff wurde im  späten 14./15. Jahrhundert vom Hause Westerholt eingeführt. Es handelt sich bei den &amp;quot;Reichshöfen&amp;quot; um die Vogteihöfe des erbischöflich kölnischen Gogerichts, die in der vestischen Geschichtsschreibung seit 1898 irrigerweise auf Karl d. Gr. zurückgeführt werden  (Vest.Ztschr.88/89,1989/90, S.17ff). Urkundlich wird die &amp;quot;villa Durstine&amp;quot; zur Stadt erhoben. Diese ist topographisch und rechtlich das Xantener Kirchdorf. Die Stadt entstand westlich des Pfarrhofs auf Xantener Boden, östlich auf dem Boden der Pfarre Dorsten (Vest. Ztschr. Bd.97/98,1998/99, S.131 ff.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundherrschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse==&lt;br /&gt;
Grundherrschaft der Stadt über 23 Höfe in den Gemarkungen Hervest, Gahlen, Kirchhellen, Buer und Altendorf-Ulfkotte 52), 27 , Stadt Dorsten 1415 Grundherr über 9 Höfe und Kotten in der Bauerschaft Orthöve, Kirchsp. Hervest 52), 27 — Vollbauernort Dorsten am Kleinen Hohefeld mit Markenrechten in der Hervester Mark 52), 28 — Austrennung der Nierheide aus der Hervester Mark für die Dorstener Berechtigten 52), 28 - Übergang von unaufgeteilten 647 Morgen der Marier Heide in städtischen Besitz 52), 28 — Averbecksche und averlippische Zehnrechte 52), 6 — Averlippische Zehnte, ein gräflich-limbur- gisches Lehen, 1398 im Besitz der Stadt 52), 27 - Stadtfeld mit dem Kölner Zehnten 52), 27 - Pachtländereien der Stadt Dorsten: 46 Pächter im Barloerfeld&lt;br /&gt;
(1509) und 24 Pächter des Hofes Schwicking (1527) 52), 27 - Wirtschaftliche Blüte&lt;br /&gt;
und Stagnation 52), 23 — Zollvergünstigung 50), 20 f. — Dorsten, oppidum elegans,&lt;br /&gt;
nach Hamelmann (1595) 52), 23 — Rentenverschreibung von jährlich 32 Golddukaten&lt;br /&gt;
aus den Einnahmen der Stadt (1381) 52), 23 - - Kriegsleiden (1808) 51), 59 – Dorsten, das „Lippe-Amsterdam&amp;quot; 47), 79 -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulwesen==&lt;br /&gt;
Landwirtschaftsschule 47), 69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Münzprägungen==&lt;br /&gt;
des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westerburg in Dorsten (um 1280) - Geldprägestätte Ende des 13. Jhdt. 52), 23;- 53), 135;- 63), 50 – &lt;br /&gt;
==Handwerk / Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Lippeschiffbau 55), 23, 31&lt;br /&gt;
===Brennereien:===&lt;br /&gt;
Allekotte, Johann (1853) 48), 9. Halfern von, Heinrich (1853)    48),  9, Likörfabrikation    48),  13 - Hutmacher,  Anton (1853)    48),  9 - Hutmacher, Wilhelm (1853)    48),  9 - Hutmacher,  Gottfried,  Gildemeister und Brenner (1773)    48), 15. Meiners (1770)    48), 13. Raesfeld  (1787)    48),  6,  größte  und modernste Brennerei  des  Vestes - Ruesberg, Peter (1853)    48), 9. Sander, Wilhelm (1853)    48), 9. Veiten (1878/79)    48), 10. de Weidige, Likörfabrikation (1860)    48), 13. Steuerbezirk Dorsten und dessen Aufkommen 48), 9 f. - Neunzehn Branntweinkessel in Dorsten und Polsum (um 1740) 48), 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswanderer==&lt;br /&gt;
Dorsten-Stadt   1842 ff.    49),  10,  14 (1865), Berger, Isabelle, ledig (1849)    49), 42 f.&lt;br /&gt;
Fölting, Johann, Tagelöhner (1847)    49), 38 f. Halle van, Theodor, Schneider (1844) 49), 34 f. - Huthmacher, Bernh. Wilhelm, Schneidergeselle (1847) 49), 38 f., Overbeck, Joh. Heinr. Jos., Tischlergeselle (1847)    49), 38 f., Püttmann, Joh., Maurermeister (1845)    49), 34 f. Risse, Laurenz, Schuster (1844)    49), 34 f., Schneider, Caroline, Dienstmagd (1844)    49), 34 f. - Schwaff, Jos., Schneidermeister (1845)    49), 34 f. - Schwane, Wilhelm, Glaser und Anstreicher (1844)    49), 34 f. Wehmhof, aus Dorstener Gegend ausgewandert nach Amerika    49), 23 — Wehmhoff, Heinrich, Bäcker und Händler (1845)    49), 34 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung    und    deren   Dokumentation==&lt;br /&gt;
Stadtrat 59), 89 f. - Stadtarchiv 54), 21, 22 - Heimatmuseum 42), 136 f.;- 54), 18;-&lt;br /&gt;
61), 24 - Stadtbusch 57), 87 - Bürgermeisterei: Verwaltung mit Mari 61), 117 -&lt;br /&gt;
Eingemeindung (1929/37) 52), 28. Liber statutorum, 1432 angelegt, mit Abgaberegistern aus Häusern und Grundstücken der Stadt, Stadtverfassung, zwei Fortsetzungen von 1489 und etwa 1610, Liste der Bürgermeister, Ratsherren und Gildemeister sowie der Gildenotteln 42), 19;- 52, 32 - Liegenschafts- und Einkünfteverzeichnis (1368), auf dem der Liber statutorum aufbaute 52), 28 - Beurkundung des Dorstener Magistrats (1297) 52), 22 — Bürgerbuch von 1414, angelegt um 1390, beginnend mit einem Abgaberegister aus Häusern und Grundstücken der Stadt, von 1600 bis 1798 Bürgeraufnahmen 42), 19, 20;- 52), 32;- 61), 67 - Liber statutorum und Bürgerbuch fast gänzlich 1945 durch Bomben zerstört 52), 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister==&lt;br /&gt;
Liste von 1382 bis 1803, Ergänzungen zu Bd. 23 der Vest. Zeitschrift u. a.&lt;br /&gt;
Bäckern van, Johan (1478/90) 42), 22 - Becker(s), Wenemar (v. 1551/55/1 1563) 42),&lt;br /&gt;
24, 25;- 52, 82 - Be(h)nen, Claaß, Claes(ß) (n. 15347/1545/56) 42), 24, 25;- 52), 80 -&lt;br /&gt;
Behnen (Benen), Weimar (1647) 42), 31 - Behnen, Jobst (Joist) (1650/52/53/55/57/&lt;br /&gt;
58/59) 42), 31, 32 - Bellentorp, Berent (1658) 42), 32 - Berloe (Berle) van, Johan&lt;br /&gt;
(1534/47/52) 42), 24 - Berle van, Herman (1567) 42), 25 - Besten van, Hei(y)nrich&lt;br /&gt;
(1519/20/24/26/27/31/t 1539) 42), 23, 24;- 52), 81 - Besten von, Herman (1635/41/&lt;br /&gt;
t vor 1642) 42), 29, 30 - Birbaum (Byrbom), Jodocus, Judocus, Jobst (1637/39/40/&lt;br /&gt;
41/43/44/48) 42), 30-32 - Bley, Johan (1407/15/25) 42), 21, 22, 110 (Zeuge) -&lt;br /&gt;
Bodeker, Antonius (Thonieß) (1554/67?) 42), 25, dazu Boeker, Thones (1557) und&lt;br /&gt;
Thonnes + 1573;- Boker, Tonys (1556) und Boecker, Thonnes (+ n. 1596?) 42), 25-27;-&lt;br /&gt;
52), 87 - Boichorn, Hinrich (1437) 42), 22 - Bonekamp, Otto (1648/49/53-55) 42),&lt;br /&gt;
31 - Born, Johann (1669/73/74) 42), 32, 33;- 65), 52 - Euer van, Lambert (n. 1582)&lt;br /&gt;
42), 21 - Burich (Beureich), Johan (Jan) (1608/22/29/32) 42), 28, 29 - Burich (Burichs,&lt;br /&gt;
Buryck, Buyrick), Mathias (Thies, Tyes, Mathiessen) (1567/68/72/77/82/85/86-88/99?)&lt;br /&gt;
42), 25-27;- 88 - Burick, Johann (n. 1539) 42), 24;-,52), 81 - But, Arnd (1432)&lt;br /&gt;
42), 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forts. folgt!&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vestische Zeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466568</id>
		<title>Dorsten/Index-VZ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466568"/>
		<updated>2008-04-25T09:31:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Neue Literatur */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:VZ-Umschlag.jpg|thumb|400px|Vestische Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde im Vest Recklinghausen]] &lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die Vestische Zeitschrift und der Vestische Kalender sind u. a. einsehbar in der Stadtbücherei [[Haltern am See]]. &lt;br /&gt;
==[[Vestische Zeitschrift]]==&lt;br /&gt;
===Orts-, Personen und Sachregister===&lt;br /&gt;
===Band 41-65 (1934 - 1963===&lt;br /&gt;
(Bandnummer mit rechter Seitenklammer, danach Seitenzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorsten==&lt;br /&gt;
41), 18, 20, 36, 47, 57, 58, 60, 64, 75, 81, 83, 95, 96, 98, 112, 114, 127, 128,&lt;br /&gt;
132, 138, 141, 144, 146 f.;-- 42), 12, 19 ff., 95, 101, 109, 110, 136 f.;-- 43), 27, 42,&lt;br /&gt;
48, 51;-- 44), 35;-- 45), 24, 51;-- 46), 5, 8, 14, 24, 36, 86, 89, 104, 110, 117, 149;-- 47),&lt;br /&gt;
47, 66, 69, 75 f., 92, 93, 122, 123, 136, 152, 154 ff.;-- 48), 6, 9, 10, 12, 15, 20, 21,&lt;br /&gt;
25 f., 36, 40, 41, 43 f., 47, 48, 52, 63, 82 f., 114 f.;-- 49), 10, 14, 34 ff. (Auswan-&lt;br /&gt;
derer);-- 50), 43, 70, 96, 100, 121;-- 52), 5 ff., 32 ff., 97;-- 53), 5 ff., 24, 25, 43, 46,&lt;br /&gt;
59, 60, 92, 93, 102, 1081, 129 ff.;-- 54), 12, 17 f., 21 ff., 62, 80, 82, 104, 107,&lt;br /&gt;
110, 119, 123, 129;-- 55), 22, 23, 31;-- 56), 31, 32, 67, 73, 87;-- 57), 6, 31 f., 38, 42,&lt;br /&gt;
87, 127;-- 58),77,98,101;-- 59), 21 f., 28, 31, 32, 37, 38, 53 f., 58, 61 f., 89 f.;-- 60), 17,&lt;br /&gt;
18, 28;-- 61), 18, 24, 50, 54 f., 67, 111, 112, 117, 124, 125;-- 62), 123, 125, 138, 143,&lt;br /&gt;
147, 148;-- 63), 12, 25, 26 ff., 36, 45, 48 f., 51, 53 f., 121, 122, 124, 125;-- 65), 30,&lt;br /&gt;
52, 55, 108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensvarianten===&lt;br /&gt;
Durstina (890)    52), 8 - Durstinon (890)    52), 8;-- 61), 110 - Dursten(e) - Dürsten u. ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Topographie   und   Genese==&lt;br /&gt;
Anfänge der Siedlung Dorsten 52), 5 f. — Name 52), 8, 9;- Die dreiterritoriale&lt;br /&gt;
Lage Dorstens 52), 6 — Gruppensiedlung nördlich und Einzelhofsiedlung südlich&lt;br /&gt;
der Lippe 52), 6 f. - Verkehrslage Dorstens 50), 17, 20;- 52), 24 f. - Wachstum&lt;br /&gt;
und Herkunft der Einwohner 52), 21 ff. — Reichshofffrage und Überschichtung der&lt;br /&gt;
Altsiedlungen 52), 9 f. — Akkumulation der Siedlungen auf dem nördlichen Lippeufer und Entstehung der Stadt 52), 12 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadt===&lt;br /&gt;
Stadt Dorsten aus der Freiheit entstanden 59), 32 — Erhebung zur Stadt und&lt;br /&gt;
Stadtrechte 46), 86;- 52), 12 ff.;- 59), 32, 54 - Entstehung des Stadtgrundrisses&lt;br /&gt;
17 ff.;- 53), 131 - Befestigungen    52), 15 f. - Stadtummauerung 1260 und de-&lt;br /&gt;
ren Zerstörung durch den Grafen von Cleve im Jahre 1301 — Wiederherstellung&lt;br /&gt;
der Mauern (1306/34)    52), 19;- 53, 132 - Der Markt    52), 20 - Tore    52), 21 -&lt;br /&gt;
Errichtung des städtischen Vorfeldes   52), 26 f. — Stadterweiterung im 14. Jahrh.&lt;br /&gt;
129 ff., Anzahl der Häuser und Einwohner mit Erweiterung der Grundfläche von 1250 bis 1820 (geschätzt) 52), 22 f. -&lt;br /&gt;
===Neue Literatur===&lt;br /&gt;
Entstehung aus einer &amp;quot;Freiheit&amp;quot; ist irrige Vermutung Strotkötters. Nach Weskamp (Bau- und Kunstdenkmäler 1929) aus dem &amp;quot;Reichshof&amp;quot;. Dazu Vest. Ztschr. 88/89, S.17ff. Urkundlich wird die &amp;quot;villa durstene&amp;quot; zur Stadt erhoben. Diese ist topographisch ud rechtlich das Xantener Kirchdorf. Die Stadt entstand westlich des Pfarrhofs auf Xantener Boden, östlich auf Boden der Pfarre Dorsten.Literatur: Vest. Ztschr. Bd.97/98, S.131 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundherrschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse==&lt;br /&gt;
Grundherrschaft der Stadt über 23 Höfe in den Gemarkungen Hervest, Gahlen, Kirchhellen, Buer und Altendorf-Ulfkotte 52), 27 , Stadt Dorsten 1415 Grundherr über 9 Höfe und Kotten in der Bauerschaft Orthöve, Kirchsp. Hervest 52), 27 — Vollbauernort Dorsten am Kleinen Hohefeld mit Markenrechten in der Hervester Mark 52), 28 — Austrennung der Nierheide aus der Hervester Mark für die Dorstener Berechtigten 52), 28 - Übergang von unaufgeteilten 647 Morgen der Marier Heide in städtischen Besitz 52), 28 — Averbecksche und averlippische Zehnrechte 52), 6 — Averlippische Zehnte, ein gräflich-limbur- gisches Lehen, 1398 im Besitz der Stadt 52), 27 - Stadtfeld mit dem Kölner Zehnten 52), 27 - Pachtländereien der Stadt Dorsten: 46 Pächter im Barloerfeld&lt;br /&gt;
(1509) und 24 Pächter des Hofes Schwicking (1527) 52), 27 - Wirtschaftliche Blüte&lt;br /&gt;
und Stagnation 52), 23 — Zollvergünstigung 50), 20 f. — Dorsten, oppidum elegans,&lt;br /&gt;
nach Hamelmann (1595) 52), 23 — Rentenverschreibung von jährlich 32 Golddukaten&lt;br /&gt;
aus den Einnahmen der Stadt (1381) 52), 23 - - Kriegsleiden (1808) 51), 59 – Dorsten, das „Lippe-Amsterdam&amp;quot; 47), 79 -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulwesen==&lt;br /&gt;
Landwirtschaftsschule 47), 69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Münzprägungen==&lt;br /&gt;
des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westerburg in Dorsten (um 1280) - Geldprägestätte Ende des 13. Jhdt. 52), 23;- 53), 135;- 63), 50 – &lt;br /&gt;
==Handwerk / Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Lippeschiffbau 55), 23, 31&lt;br /&gt;
===Brennereien:===&lt;br /&gt;
Allekotte, Johann (1853) 48), 9. Halfern von, Heinrich (1853)    48),  9, Likörfabrikation    48),  13 - Hutmacher,  Anton (1853)    48),  9 - Hutmacher, Wilhelm (1853)    48),  9 - Hutmacher,  Gottfried,  Gildemeister und Brenner (1773)    48), 15. Meiners (1770)    48), 13. Raesfeld  (1787)    48),  6,  größte  und modernste Brennerei  des  Vestes - Ruesberg, Peter (1853)    48), 9. Sander, Wilhelm (1853)    48), 9. Veiten (1878/79)    48), 10. de Weidige, Likörfabrikation (1860)    48), 13. Steuerbezirk Dorsten und dessen Aufkommen 48), 9 f. - Neunzehn Branntweinkessel in Dorsten und Polsum (um 1740) 48), 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswanderer==&lt;br /&gt;
Dorsten-Stadt   1842 ff.    49),  10,  14 (1865), Berger, Isabelle, ledig (1849)    49), 42 f.&lt;br /&gt;
Fölting, Johann, Tagelöhner (1847)    49), 38 f. Halle van, Theodor, Schneider (1844) 49), 34 f. - Huthmacher, Bernh. Wilhelm, Schneidergeselle (1847) 49), 38 f., Overbeck, Joh. Heinr. Jos., Tischlergeselle (1847)    49), 38 f., Püttmann, Joh., Maurermeister (1845)    49), 34 f. Risse, Laurenz, Schuster (1844)    49), 34 f., Schneider, Caroline, Dienstmagd (1844)    49), 34 f. - Schwaff, Jos., Schneidermeister (1845)    49), 34 f. - Schwane, Wilhelm, Glaser und Anstreicher (1844)    49), 34 f. Wehmhof, aus Dorstener Gegend ausgewandert nach Amerika    49), 23 — Wehmhoff, Heinrich, Bäcker und Händler (1845)    49), 34 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung    und    deren   Dokumentation==&lt;br /&gt;
Stadtrat 59), 89 f. - Stadtarchiv 54), 21, 22 - Heimatmuseum 42), 136 f.;- 54), 18;-&lt;br /&gt;
61), 24 - Stadtbusch 57), 87 - Bürgermeisterei: Verwaltung mit Mari 61), 117 -&lt;br /&gt;
Eingemeindung (1929/37) 52), 28. Liber statutorum, 1432 angelegt, mit Abgaberegistern aus Häusern und Grundstücken der Stadt, Stadtverfassung, zwei Fortsetzungen von 1489 und etwa 1610, Liste der Bürgermeister, Ratsherren und Gildemeister sowie der Gildenotteln 42), 19;- 52, 32 - Liegenschafts- und Einkünfteverzeichnis (1368), auf dem der Liber statutorum aufbaute 52), 28 - Beurkundung des Dorstener Magistrats (1297) 52), 22 — Bürgerbuch von 1414, angelegt um 1390, beginnend mit einem Abgaberegister aus Häusern und Grundstücken der Stadt, von 1600 bis 1798 Bürgeraufnahmen 42), 19, 20;- 52), 32;- 61), 67 - Liber statutorum und Bürgerbuch fast gänzlich 1945 durch Bomben zerstört 52), 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister==&lt;br /&gt;
Liste von 1382 bis 1803, Ergänzungen zu Bd. 23 der Vest. Zeitschrift u. a.&lt;br /&gt;
Bäckern van, Johan (1478/90) 42), 22 - Becker(s), Wenemar (v. 1551/55/1 1563) 42),&lt;br /&gt;
24, 25;- 52, 82 - Be(h)nen, Claaß, Claes(ß) (n. 15347/1545/56) 42), 24, 25;- 52), 80 -&lt;br /&gt;
Behnen (Benen), Weimar (1647) 42), 31 - Behnen, Jobst (Joist) (1650/52/53/55/57/&lt;br /&gt;
58/59) 42), 31, 32 - Bellentorp, Berent (1658) 42), 32 - Berloe (Berle) van, Johan&lt;br /&gt;
(1534/47/52) 42), 24 - Berle van, Herman (1567) 42), 25 - Besten van, Hei(y)nrich&lt;br /&gt;
(1519/20/24/26/27/31/t 1539) 42), 23, 24;- 52), 81 - Besten von, Herman (1635/41/&lt;br /&gt;
t vor 1642) 42), 29, 30 - Birbaum (Byrbom), Jodocus, Judocus, Jobst (1637/39/40/&lt;br /&gt;
41/43/44/48) 42), 30-32 - Bley, Johan (1407/15/25) 42), 21, 22, 110 (Zeuge) -&lt;br /&gt;
Bodeker, Antonius (Thonieß) (1554/67?) 42), 25, dazu Boeker, Thones (1557) und&lt;br /&gt;
Thonnes + 1573;- Boker, Tonys (1556) und Boecker, Thonnes (+ n. 1596?) 42), 25-27;-&lt;br /&gt;
52), 87 - Boichorn, Hinrich (1437) 42), 22 - Bonekamp, Otto (1648/49/53-55) 42),&lt;br /&gt;
31 - Born, Johann (1669/73/74) 42), 32, 33;- 65), 52 - Euer van, Lambert (n. 1582)&lt;br /&gt;
42), 21 - Burich (Beureich), Johan (Jan) (1608/22/29/32) 42), 28, 29 - Burich (Burichs,&lt;br /&gt;
Buryck, Buyrick), Mathias (Thies, Tyes, Mathiessen) (1567/68/72/77/82/85/86-88/99?)&lt;br /&gt;
42), 25-27;- 88 - Burick, Johann (n. 1539) 42), 24;-,52), 81 - But, Arnd (1432)&lt;br /&gt;
42), 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forts. folgt!&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vestische Zeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466566</id>
		<title>Dorsten/Index-VZ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Dorsten/Index-VZ&amp;diff=466566"/>
		<updated>2008-04-25T09:30:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Durstina: /* Stadt */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:VZ-Umschlag.jpg|thumb|400px|Vestische Zeitschrift der Vereine für Orts- und Heimatkunde im Vest Recklinghausen]] &lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
Die Vestische Zeitschrift und der Vestische Kalender sind u. a. einsehbar in der Stadtbücherei [[Haltern am See]]. &lt;br /&gt;
==[[Vestische Zeitschrift]]==&lt;br /&gt;
===Orts-, Personen und Sachregister===&lt;br /&gt;
===Band 41-65 (1934 - 1963===&lt;br /&gt;
(Bandnummer mit rechter Seitenklammer, danach Seitenzahl)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Dorsten==&lt;br /&gt;
41), 18, 20, 36, 47, 57, 58, 60, 64, 75, 81, 83, 95, 96, 98, 112, 114, 127, 128,&lt;br /&gt;
132, 138, 141, 144, 146 f.;-- 42), 12, 19 ff., 95, 101, 109, 110, 136 f.;-- 43), 27, 42,&lt;br /&gt;
48, 51;-- 44), 35;-- 45), 24, 51;-- 46), 5, 8, 14, 24, 36, 86, 89, 104, 110, 117, 149;-- 47),&lt;br /&gt;
47, 66, 69, 75 f., 92, 93, 122, 123, 136, 152, 154 ff.;-- 48), 6, 9, 10, 12, 15, 20, 21,&lt;br /&gt;
25 f., 36, 40, 41, 43 f., 47, 48, 52, 63, 82 f., 114 f.;-- 49), 10, 14, 34 ff. (Auswan-&lt;br /&gt;
derer);-- 50), 43, 70, 96, 100, 121;-- 52), 5 ff., 32 ff., 97;-- 53), 5 ff., 24, 25, 43, 46,&lt;br /&gt;
59, 60, 92, 93, 102, 1081, 129 ff.;-- 54), 12, 17 f., 21 ff., 62, 80, 82, 104, 107,&lt;br /&gt;
110, 119, 123, 129;-- 55), 22, 23, 31;-- 56), 31, 32, 67, 73, 87;-- 57), 6, 31 f., 38, 42,&lt;br /&gt;
87, 127;-- 58),77,98,101;-- 59), 21 f., 28, 31, 32, 37, 38, 53 f., 58, 61 f., 89 f.;-- 60), 17,&lt;br /&gt;
18, 28;-- 61), 18, 24, 50, 54 f., 67, 111, 112, 117, 124, 125;-- 62), 123, 125, 138, 143,&lt;br /&gt;
147, 148;-- 63), 12, 25, 26 ff., 36, 45, 48 f., 51, 53 f., 121, 122, 124, 125;-- 65), 30,&lt;br /&gt;
52, 55, 108.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensvarianten===&lt;br /&gt;
Durstina (890)    52), 8 - Durstinon (890)    52), 8;-- 61), 110 - Dursten(e) - Dürsten u. ä.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Topographie   und   Genese==&lt;br /&gt;
Anfänge der Siedlung Dorsten 52), 5 f. — Name 52), 8, 9;- Die dreiterritoriale&lt;br /&gt;
Lage Dorstens 52), 6 — Gruppensiedlung nördlich und Einzelhofsiedlung südlich&lt;br /&gt;
der Lippe 52), 6 f. - Verkehrslage Dorstens 50), 17, 20;- 52), 24 f. - Wachstum&lt;br /&gt;
und Herkunft der Einwohner 52), 21 ff. — Reichshofffrage und Überschichtung der&lt;br /&gt;
Altsiedlungen 52), 9 f. — Akkumulation der Siedlungen auf dem nördlichen Lippeufer und Entstehung der Stadt 52), 12 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stadt===&lt;br /&gt;
Stadt Dorsten aus der Freiheit entstanden 59), 32 — Erhebung zur Stadt und&lt;br /&gt;
Stadtrechte 46), 86;- 52), 12 ff.;- 59), 32, 54 - Entstehung des Stadtgrundrisses&lt;br /&gt;
17 ff.;- 53), 131 - Befestigungen    52), 15 f. - Stadtummauerung 1260 und de-&lt;br /&gt;
ren Zerstörung durch den Grafen von Cleve im Jahre 1301 — Wiederherstellung&lt;br /&gt;
der Mauern (1306/34)    52), 19;- 53, 132 - Der Markt    52), 20 - Tore    52), 21 -&lt;br /&gt;
Errichtung des städtischen Vorfeldes   52), 26 f. — Stadterweiterung im 14. Jahrh.&lt;br /&gt;
129 ff., Anzahl der Häuser und Einwohner mit Erweiterung der Grundfläche von 1250 bis 1820 (geschätzt) 52), 22 f. -&lt;br /&gt;
===Neue Literatur===&lt;br /&gt;
Entstehung aus einer &amp;quot;Freiheit&amp;quot; ist irrige Vermutung Strotkötters. Nach Weskamp (Bau- und Kunstdenkmäler 1929) aus dem &amp;quot;Reichshof&amp;quot;. Dazu Vest. Ztschr. 88/89, S.17ff. Urkundlich wird die &amp;quot;villa durstene&amp;quot; zur Stadt erhoen, diese ist topographisch das Xantener Kirchdorf. Die Stadt entstand westlich des Pfarrhofs auf Xantener Boden, östlich auf Boden der Pfarre Dorsten.Literatur: Vest. Ztschr. Bd.97/98, S.131 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Grundherrschaftliche und wirtschaftliche Verhältnisse==&lt;br /&gt;
Grundherrschaft der Stadt über 23 Höfe in den Gemarkungen Hervest, Gahlen, Kirchhellen, Buer und Altendorf-Ulfkotte 52), 27 , Stadt Dorsten 1415 Grundherr über 9 Höfe und Kotten in der Bauerschaft Orthöve, Kirchsp. Hervest 52), 27 — Vollbauernort Dorsten am Kleinen Hohefeld mit Markenrechten in der Hervester Mark 52), 28 — Austrennung der Nierheide aus der Hervester Mark für die Dorstener Berechtigten 52), 28 - Übergang von unaufgeteilten 647 Morgen der Marier Heide in städtischen Besitz 52), 28 — Averbecksche und averlippische Zehnrechte 52), 6 — Averlippische Zehnte, ein gräflich-limbur- gisches Lehen, 1398 im Besitz der Stadt 52), 27 - Stadtfeld mit dem Kölner Zehnten 52), 27 - Pachtländereien der Stadt Dorsten: 46 Pächter im Barloerfeld&lt;br /&gt;
(1509) und 24 Pächter des Hofes Schwicking (1527) 52), 27 - Wirtschaftliche Blüte&lt;br /&gt;
und Stagnation 52), 23 — Zollvergünstigung 50), 20 f. — Dorsten, oppidum elegans,&lt;br /&gt;
nach Hamelmann (1595) 52), 23 — Rentenverschreibung von jährlich 32 Golddukaten&lt;br /&gt;
aus den Einnahmen der Stadt (1381) 52), 23 - - Kriegsleiden (1808) 51), 59 – Dorsten, das „Lippe-Amsterdam&amp;quot; 47), 79 -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Schulwesen==&lt;br /&gt;
Landwirtschaftsschule 47), 69.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Münzprägungen==&lt;br /&gt;
des Kölner Erzbischofs Siegfried von Westerburg in Dorsten (um 1280) - Geldprägestätte Ende des 13. Jhdt. 52), 23;- 53), 135;- 63), 50 – &lt;br /&gt;
==Handwerk / Wirtschaft==&lt;br /&gt;
Lippeschiffbau 55), 23, 31&lt;br /&gt;
===Brennereien:===&lt;br /&gt;
Allekotte, Johann (1853) 48), 9. Halfern von, Heinrich (1853)    48),  9, Likörfabrikation    48),  13 - Hutmacher,  Anton (1853)    48),  9 - Hutmacher, Wilhelm (1853)    48),  9 - Hutmacher,  Gottfried,  Gildemeister und Brenner (1773)    48), 15. Meiners (1770)    48), 13. Raesfeld  (1787)    48),  6,  größte  und modernste Brennerei  des  Vestes - Ruesberg, Peter (1853)    48), 9. Sander, Wilhelm (1853)    48), 9. Veiten (1878/79)    48), 10. de Weidige, Likörfabrikation (1860)    48), 13. Steuerbezirk Dorsten und dessen Aufkommen 48), 9 f. - Neunzehn Branntweinkessel in Dorsten und Polsum (um 1740) 48), 6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Auswanderer==&lt;br /&gt;
Dorsten-Stadt   1842 ff.    49),  10,  14 (1865), Berger, Isabelle, ledig (1849)    49), 42 f.&lt;br /&gt;
Fölting, Johann, Tagelöhner (1847)    49), 38 f. Halle van, Theodor, Schneider (1844) 49), 34 f. - Huthmacher, Bernh. Wilhelm, Schneidergeselle (1847) 49), 38 f., Overbeck, Joh. Heinr. Jos., Tischlergeselle (1847)    49), 38 f., Püttmann, Joh., Maurermeister (1845)    49), 34 f. Risse, Laurenz, Schuster (1844)    49), 34 f., Schneider, Caroline, Dienstmagd (1844)    49), 34 f. - Schwaff, Jos., Schneidermeister (1845)    49), 34 f. - Schwane, Wilhelm, Glaser und Anstreicher (1844)    49), 34 f. Wehmhof, aus Dorstener Gegend ausgewandert nach Amerika    49), 23 — Wehmhoff, Heinrich, Bäcker und Händler (1845)    49), 34 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verwaltung    und    deren   Dokumentation==&lt;br /&gt;
Stadtrat 59), 89 f. - Stadtarchiv 54), 21, 22 - Heimatmuseum 42), 136 f.;- 54), 18;-&lt;br /&gt;
61), 24 - Stadtbusch 57), 87 - Bürgermeisterei: Verwaltung mit Mari 61), 117 -&lt;br /&gt;
Eingemeindung (1929/37) 52), 28. Liber statutorum, 1432 angelegt, mit Abgaberegistern aus Häusern und Grundstücken der Stadt, Stadtverfassung, zwei Fortsetzungen von 1489 und etwa 1610, Liste der Bürgermeister, Ratsherren und Gildemeister sowie der Gildenotteln 42), 19;- 52, 32 - Liegenschafts- und Einkünfteverzeichnis (1368), auf dem der Liber statutorum aufbaute 52), 28 - Beurkundung des Dorstener Magistrats (1297) 52), 22 — Bürgerbuch von 1414, angelegt um 1390, beginnend mit einem Abgaberegister aus Häusern und Grundstücken der Stadt, von 1600 bis 1798 Bürgeraufnahmen 42), 19, 20;- 52), 32;- 61), 67 - Liber statutorum und Bürgerbuch fast gänzlich 1945 durch Bomben zerstört 52), 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bürgermeister==&lt;br /&gt;
Liste von 1382 bis 1803, Ergänzungen zu Bd. 23 der Vest. Zeitschrift u. a.&lt;br /&gt;
Bäckern van, Johan (1478/90) 42), 22 - Becker(s), Wenemar (v. 1551/55/1 1563) 42),&lt;br /&gt;
24, 25;- 52, 82 - Be(h)nen, Claaß, Claes(ß) (n. 15347/1545/56) 42), 24, 25;- 52), 80 -&lt;br /&gt;
Behnen (Benen), Weimar (1647) 42), 31 - Behnen, Jobst (Joist) (1650/52/53/55/57/&lt;br /&gt;
58/59) 42), 31, 32 - Bellentorp, Berent (1658) 42), 32 - Berloe (Berle) van, Johan&lt;br /&gt;
(1534/47/52) 42), 24 - Berle van, Herman (1567) 42), 25 - Besten van, Hei(y)nrich&lt;br /&gt;
(1519/20/24/26/27/31/t 1539) 42), 23, 24;- 52), 81 - Besten von, Herman (1635/41/&lt;br /&gt;
t vor 1642) 42), 29, 30 - Birbaum (Byrbom), Jodocus, Judocus, Jobst (1637/39/40/&lt;br /&gt;
41/43/44/48) 42), 30-32 - Bley, Johan (1407/15/25) 42), 21, 22, 110 (Zeuge) -&lt;br /&gt;
Bodeker, Antonius (Thonieß) (1554/67?) 42), 25, dazu Boeker, Thones (1557) und&lt;br /&gt;
Thonnes + 1573;- Boker, Tonys (1556) und Boecker, Thonnes (+ n. 1596?) 42), 25-27;-&lt;br /&gt;
52), 87 - Boichorn, Hinrich (1437) 42), 22 - Bonekamp, Otto (1648/49/53-55) 42),&lt;br /&gt;
31 - Born, Johann (1669/73/74) 42), 32, 33;- 65), 52 - Euer van, Lambert (n. 1582)&lt;br /&gt;
42), 21 - Burich (Beureich), Johan (Jan) (1608/22/29/32) 42), 28, 29 - Burich (Burichs,&lt;br /&gt;
Buryck, Buyrick), Mathias (Thies, Tyes, Mathiessen) (1567/68/72/77/82/85/86-88/99?)&lt;br /&gt;
42), 25-27;- 88 - Burick, Johann (n. 1539) 42), 24;-,52), 81 - But, Arnd (1432)&lt;br /&gt;
42), 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Forts. folgt!&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vestische Zeitschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Durstina</name></author>
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