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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-07-14T09:13:08Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Kriegsgefangenenlager_7399/E_-_Russland_-&amp;diff=399186</id>
		<title>Kriegsgefangenenlager 7399/E - Russland -</title>
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		<updated>2007-12-30T18:04:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: Die Seite wurde neu angelegt: Molebni Owrag Lager Nr. 7399/E           Alle Lager waren im Bezirk Pensa an der Straße Pensa -  Kuybischew. Die Gefangen wurden zum Straßenbau eingesetzt, angefangen...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Molebni Owrag Lager Nr. 7399/E         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Lager waren im Bezirk Pensa an der Straße Pensa -  Kuybischew. Die Gefangen wurden zum Straßenbau eingesetzt, angefangen beim Bäume fällen, Trassen ausgraben, Steinbrucharbeiten, Steine klopfen, und Asphaltfabriken bauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Lager Molebni Owrag wurde als Nebenlager des Hauptlagers Alexandrovka 1948 gebaut. Es lag in den Dschigulibergen direkt an der Wolga. Da in den Bergen Öl gefunden wurde, mussten die einzelnen Bohrstellen mit Straßen miteinander verbunden werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen,_OFB&amp;diff=280159</id>
		<title>Gechingen, OFB</title>
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		<updated>2007-07-02T11:49:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Ortssippenbuch Gechingen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Bibliographische Angabe:&lt;br /&gt;
Essig, Karl Friedrich und Fritz Roller: [[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch Gechingen]]. - Frankfurt am Main, 1994. - 521 S. - (Württembergische Ortssippenbücher ; 29) - (Deutsche Ortssippenbücher Reihe A ; 198)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortssippenbuch Gechingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Verfasser:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Essig, Karl Friedrich ; Roller, Fritz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Herausgabeort und -jahr:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Frankfurt am Main, 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Erschienen in Reihe:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Württembergische Ortssippenbücher]] ; 29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Deutsche Ortssippenbücher Reihe A, Band 198&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Bearbeitete Orte:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Gechingen]] 1566-1900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Umfang:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|521 Seiten / Familien&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Standort:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Preis / Vertrieb:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Vergriffen&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Namenregister ====&lt;br /&gt;
==== Ortsregister ====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsfamilienbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Ortssippenbücher / Reihe A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsfamilienbuch zu Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=100145</id>
		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-12-17T10:12:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Katholische Kirchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Deutschland_1989 | Deutschland]] &amp;gt; [[Baden-Württemberg]] &amp;gt; [[Landkreis Calw]] &amp;gt; {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Gechingen innerhalb des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Glocken.&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1495 bekam unsere Kirche ein Geläut. Es bestand aus drei Glocken, die alle von Bernhart Lachamann aus Heilbronn gegossen worden sind. Lachamann der Ältere war von 1481 - 1517 als Glockengießer tätig. Ihm folgte sein Sohn Bernhart von 1517 - 1524. &#039;&#039;&amp;quot;Der Typ ihrer Glocken ist stets derselbe, angefangen vom Körper der Glocke mit Kronenplatte auf doppelter Vorlage, schwach gerundetem Übergang der Haube zur Schulter, glatter Flanke und der Kronenbildung aus stets glatten Bügeln von rechteckigem Querschnitt und mit scharfem Knick. Die Inschrift aus klaren, breitgestalteten Minuskeln (Minuskelschriften bestehen ausschließlich aus kleinen Buchstaben) wird von einem Tatzenkranz eingeleitet und durch große paragraphen-förmigen Zeichen nach den einzelnen Wörtern getrennt. Das Schriftband wird von den glatten, derben Stegen durch freie Zonen geschieden.&amp;quot;&#039;&#039; (Aus dem deutschen Glockenatlas von Württemberg-Hohenzollern.) Im Kreis Calw gab oder gibt es noch mehr Glocken von Lachamann, so in Zwerenberg (von 1494), in Stammheim (von 1505), in Sulz am Eck (von 1505) und in Wildberg (von 1511). &lt;br /&gt;
Unsere größte Glocke hat ein Gewicht von 1 200 kg, einen Durchmesser von 1,20 m und eine Höhe von 88 cm. Ihr Ton ist F. Auf ihr steht: &#039;&#039;&amp;quot;0sanna heis ich, in unser Fraven Er levt ich, bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; - Die mittlere Glocke wiegt 700 kg, hat einen Durchmesser von 102 cm und eine Höhe von 80 cm und klingt in As. Die Inschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Jesus nazarenus rex Judeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden) bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Gewicht der kleinen Glocke ist nicht mehr bekannt. Die Ausführung war wie bei den beiden anderen, sie hatte den Ton B, und trug folgende Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf Jesus Maria. bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Geläut in den Tönen F, As und B ist kein harmonischer Klang, sondern ein melodisches Motiv, und zwar das Tedeum-Motiv. (Te deum laudamus = Dich, Gott, loben wir). Die drei Glocken blieben in Jahrhunderten unverändert in unserer Kirche. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 wurde wegen der Turmerhöhung der Glockenstock abgebrochen. Die Glocken ließ man auf den Kirchhof herunter und nach Fertigstellung des neuen Turmes zog man sie wieder hinauf; für diese Zeit sicher eine technische Meisterleistung. Gegen Ende des ersten Weltkrieges, 1918, mußte die kleinste Glocke zum Einschmelzen für militärische Zwecke abgegeben werden. Es wurde ein Antrag an die Behörden gestellt, in dem hieß es: &#039;&#039;&amp;quot;Der überaus seltene Fall eines vollständigen Geläutes von Bernhard Lachamann sollte zur Befreiung von der Abgabe Veranlassung geben.&amp;quot;&#039;&#039; Aber dieser Antrag fand keine Zustimmung. Luise Weiß geb. Gehring schrieb dazu in ihr Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Am 31. Juli 1918 wurde die kleine Glocke heruntergenommen, wurde zu-sammengeschlagen und zum Schalladen hinausgeworfen. Erst auf den 15. Hammerschlag bekam sie den ersten Sprung. Sie wird zu Kriegszwecken verwendet und Menschen werden nun damit zusammengeschossen. Es ist traurig und zum Weinen, wenn man bedenkt, wieviel Freud und Leid seit 1495 die Glocken mit ihrem harmonischen Geläute so manches Menschenalter hindurch Erquickung gespendet haben.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 konnte dann eine neue Glocke angeschafft werden. Dazu Luise Weiß: &#039;&#039;&amp;quot;Den 17. August 1923 wurde wieder eine neue Glocke hinaufgemacht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Am oberen Rand der Glocke stand: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf, Herr, aus dieser Not!&amp;quot;&#039;&#039;, am unteren Rand:&#039;&#039;&amp;quot;Die Gemeinde Gechingen 1923&amp;quot;&#039;&#039;.Die neue Glocke wog 400 kg. In der Mitte der Glocke befand sich ein rundes Bildchen mit einem Knaben, der in jeder Hand eine Glocke trug. Dieses Bildchen war mit: &#039;&#039;&amp;quot;Heinrich Kurtz in Stuttgart&amp;quot;&#039;&#039; signiert. Im zweiten Weltkrieg mußte auch diese Glocke wieder für Kriegszwecke hergegeben werden.&lt;br /&gt;
Im Gemeindeblatt vom August 1939 lesen wir folgendes über die Glocken: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klagen, daß sich die 11 Uhr-Glocke so schwer läuten lasse, kann nur von der mangelhaften Aufhängung der Glocke herrühren. Da wir auch einen außergewöhnlich starken Verbrauch an Glockenseil haben, fast jedes Jahr müssen die Seile erneuert werden, dieses Jahr wieder um 17 Mark, ist es nötig, die Glockenaufhängung baldmöglichst zu überprüfen. Glockengießer Kurtz, Stuttgart machte ein Gutachten und einen Kostenvoranschlag, woraus hervorgeht, daß bei der mangelhaften Aufhängung unserer beiden großen Glocken die Gefahr besteht, daß sie zerspringen. Außerdem werden durch die starken Stöße die Verzapfungen des Stuhles gelockert.&amp;quot;&#039;&#039; Doch durch den Beginn des zweiten Weltkrieges mußten die notwendigen Reparaturarbeiten bis 1953/54 zurückgestellt werden, als bei der umfassenden Renovierung auch Schäden im Turm behoben wurden.&lt;br /&gt;
Für die im 2. Weltkrieg abgelieferte kleine Glocke lieferte 1951 die Glockengießerei Kurtz aus Stuttgart eine neue Glocke mit einem Gewicht von 535 kg im Ton B und folgender Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Gegossen ward ich in schwerer Zeit, um die gefallenen Helden trag ich Leid.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1958 beschloß der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer elektrischen Glockenläutanlage. Im Protokoll steht die Begründung: &#039;&#039;&amp;quot;Der Gesundheitszustand der Mesnerin, deren Dienst sich die Gemeinde so lange als möglich erhalten möchte, macht diesen Beschluß notwendig.&amp;quot;&#039;&#039; Die Rede ist hier vom unvergessenen &#039;&#039;&amp;quot;Kasper-Rösle&amp;quot;&#039;&#039;, an das sich heute noch viele Gechinger freundlich dankbar erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurden die beiden großen Glocken und der Glockenstuhl gründlich überholt, zum Teil waren die Arbeiten schon 1939 für notwendig erachtet worden. Durch jahrhundertlanges Schlagen waren im Metall Spannungen aufgetreten, die mit der Zeit zum Zerspringen der Glocken geführt hätten. In einer mehrtägigen Prozedur wurden durch vorsichtiges Erhitzen auf 600°C im Holzkohlenfeuer die Spannungen gelöst. Am unteren Rand der Glocken, dem Schlagring, waren die Glocken so beschädigt, daß mehrere Kilogramm Bronze aufgeschweißt werden mußten; die Klöppel wurden durch neue ersetzt.&lt;br /&gt;
An die Stelle der verrosteten Blechschalläden kamen neue aus Eichenholz, und die Stahljoche, an denen die Glocken seither aufgehängt waren und die gleichfalls in schlechtem Zustand waren, wurden durch schwere Eichenholzjoche ersetzt. Beide Maßnahmen dienen zugleich der Verbesserung des Glockentons.&lt;br /&gt;
Da sich gezeigt hatte, daß die drei Läutemaschinen, die senkrecht über dem Glockenstuhl angebracht worden waren, die Turmschwingungen verstärkt hatten, wurden neue Läutemaschinen auf einen Balkenausleger am Glockenstuhl montiert. So können die Schwingungen sich nicht vom Glockenstuhl auf den Turm übertragen.&lt;br /&gt;
Die Kosten für Reparaturen an Glocken, Uhr und Turm werden je zur Hälfte von der bürgerlichen Gemeinde mitgetragen. Das geht auf das Jahr 1890 zurück, als Grundstücke und Geldvermögen aus dem Besitz der Kirche an die bürgerliche Gemeinde übergingen, um z. B. die Armenpflege zu finanzieren. Die Kirchengüter waren aber größer als die damit übernommenen Verpflichtungen, deshalb wurde vertraglich festgelegt, daß die bürgerliche Gemeinde künftig für die Hälfte der Reparatur- und Unterhaltskosten für Glocken, Uhr und Turm aufkommen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Orgel&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orgeln in den Dörfern kamen erst im 17. und 18. Jahrhundert auf. Bis dahin wurde der Gesang in der Kirche von sogenannten Vorsängern angeführt, meistens vom Lehrer und von Schülern. Der älteste Hinweis auf eine Orgel in unserer Kirche ist 1751 zu finden. Um 9 Gulden für jedes Register wurde sie repariert. Die nächste Reparatur war 1759 fällig. &lt;br /&gt;
70 Jahre später wird in einer Pfarrbeschreibung erwähnt, daß in der Kirche eine &#039;&#039;&amp;quot;gute Orgel&amp;quot;&#039;&#039; stehe. Es ist vermutlich in der Zwischenzeit eine neue Orgel angeschafft worden, denn damals konnte man noch keine so dauerhaften Orgeln bauen wie heute.&lt;br /&gt;
1842 kaufte man eine neue Orgel mit 11 Registern. Viktor Gruol aus Bissingen, vermutlich der Orgelbauer, spielte am 1. Advent 1842 zum ersten Mal auf dem Instrument. Ein Jahr später wurde die Orgel für 100 Gulden lackiert und reich vergoldet. Diese Gruolorgel hatte, wie auch die anderen aus dieser Werkstatt, einen warmen und tiefen Ton, der dem Zeitgeschmack nicht entsprach. 32 Jahre später mußte sie wegen angeblich schlechter Qualität einer neuen weichen. Die neue Orgel mit 16 Registern wurde dann auch bemalt und vergoldet, laut Rechnung von 1875 zum Preis von M 293,74. Diese Orgel steht nach vielen Reparaturen, Änderungen und Erweiterungen bis zum heutigen Tag in unserer Kirche. Sie hat einen wunderbaren Klang und funktioniert noch immer. &lt;br /&gt;
Luise Weiß geb. Gehring schreibt in ihrem Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Im Sommer 1917 holten sie hier unsere schönen Orgelpfeifen und das Rathausglöckle zu Kriegszwecken, zum Erschießen so vieler junger braver Männer und Familienväter. Das Herz blutet einem, ja man könnte sich blind weinen bei so vielen traurigen Hiobsbotschaften. Unsere Kirchenglocken dürfen wir vorerst behalten, weil es ein vollständiges Geläute ist und hohen Kunstwert hat.&amp;quot;&#039;&#039; Ein paar Seiten weiter steht: &#039;&#039;&amp;quot;Im Dezember 1921 sind wieder Orgelpfeifen angebracht worden, worauf jetzt eine Schuld von 3 000 Mark ruht, trotz Opfer und Kirchenkonzert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1932 wurde ein Orgelmotor eingebaut, doch bis Anfang der fünfziger Jahre wurde der Blasebalg noch von den Schülern getreten, was auch heute noch bei Stromausfall möglich ist.&lt;br /&gt;
Um 1958 erstellte die Orgelfirma Weigle ein Positiv mit 3 Registern zur Verstärkung des zweiten Manuals, das an der Brüstung vor dem Spieltisch aufgestellt wird. Die zwei räumlich von einander getrennten Registergruppen sind eine große Seltenheit. &lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1992 wurden Wartungsarbeiten an der Orgel durchgeführt, sie wurde überholt, gereinigt und anschließend frisch gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der Gechinger Chronik&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen auch Katholiken in unseren seit der Reformation rein evangelischen Ort. Sie schlossen sich mit Glaubensgenossen aus den Gemeinden Aidlingen, Deufringen, Lehenweiler und Dachtel zur Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt zusammen. In Gechingen wohnen ca. 750 Katholiken, die die Gottesdienste in Mariä Himmelfahrt in Aidlingen oder St. Fidelis in Dachtel besuchen. An jedem zweiten Samstag findet um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse in der Gechinger Martinskirche in Gechingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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http://www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Internetseiten ===&lt;br /&gt;
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http://www.appeleshof.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Gechingen</title>
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== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Glocken.&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1495 bekam unsere Kirche ein Geläut. Es bestand aus drei Glocken, die alle von Bernhart Lachamann aus Heilbronn gegossen worden sind. Lachamann der Ältere war von 1481 - 1517 als Glockengießer tätig. Ihm folgte sein Sohn Bernhart von 1517 - 1524. &#039;&#039;&amp;quot;Der Typ ihrer Glocken ist stets derselbe, angefangen vom Körper der Glocke mit Kronenplatte auf doppelter Vorlage, schwach gerundetem Übergang der Haube zur Schulter, glatter Flanke und der Kronenbildung aus stets glatten Bügeln von rechteckigem Querschnitt und mit scharfem Knick. Die Inschrift aus klaren, breitgestalteten Minuskeln (Minuskelschriften bestehen ausschließlich aus kleinen Buchstaben) wird von einem Tatzenkranz eingeleitet und durch große paragraphen-förmigen Zeichen nach den einzelnen Wörtern getrennt. Das Schriftband wird von den glatten, derben Stegen durch freie Zonen geschieden.&amp;quot;&#039;&#039; (Aus dem deutschen Glockenatlas von Württemberg-Hohenzollern.) Im Kreis Calw gab oder gibt es noch mehr Glocken von Lachamann, so in Zwerenberg (von 1494), in Stammheim (von 1505), in Sulz am Eck (von 1505) und in Wildberg (von 1511). &lt;br /&gt;
Unsere größte Glocke hat ein Gewicht von 1 200 kg, einen Durchmesser von 1,20 m und eine Höhe von 88 cm. Ihr Ton ist F. Auf ihr steht: &#039;&#039;&amp;quot;0sanna heis ich, in unser Fraven Er levt ich, bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; - Die mittlere Glocke wiegt 700 kg, hat einen Durchmesser von 102 cm und eine Höhe von 80 cm und klingt in As. Die Inschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Jesus nazarenus rex Judeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden) bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Gewicht der kleinen Glocke ist nicht mehr bekannt. Die Ausführung war wie bei den beiden anderen, sie hatte den Ton B, und trug folgende Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf Jesus Maria. bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Geläut in den Tönen F, As und B ist kein harmonischer Klang, sondern ein melodisches Motiv, und zwar das Tedeum-Motiv. (Te deum laudamus = Dich, Gott, loben wir). Die drei Glocken blieben in Jahrhunderten unverändert in unserer Kirche. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 wurde wegen der Turmerhöhung der Glockenstock abgebrochen. Die Glocken ließ man auf den Kirchhof herunter und nach Fertigstellung des neuen Turmes zog man sie wieder hinauf; für diese Zeit sicher eine technische Meisterleistung. Gegen Ende des ersten Weltkrieges, 1918, mußte die kleinste Glocke zum Einschmelzen für militärische Zwecke abgegeben werden. Es wurde ein Antrag an die Behörden gestellt, in dem hieß es: &#039;&#039;&amp;quot;Der überaus seltene Fall eines vollständigen Geläutes von Bernhard Lachamann sollte zur Befreiung von der Abgabe Veranlassung geben.&amp;quot;&#039;&#039; Aber dieser Antrag fand keine Zustimmung. Luise Weiß geb. Gehring schrieb dazu in ihr Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Am 31. Juli 1918 wurde die kleine Glocke heruntergenommen, wurde zu-sammengeschlagen und zum Schalladen hinausgeworfen. Erst auf den 15. Hammerschlag bekam sie den ersten Sprung. Sie wird zu Kriegszwecken verwendet und Menschen werden nun damit zusammengeschossen. Es ist traurig und zum Weinen, wenn man bedenkt, wieviel Freud und Leid seit 1495 die Glocken mit ihrem harmonischen Geläute so manches Menschenalter hindurch Erquickung gespendet haben.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 konnte dann eine neue Glocke angeschafft werden. Dazu Luise Weiß: &#039;&#039;&amp;quot;Den 17. August 1923 wurde wieder eine neue Glocke hinaufgemacht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Am oberen Rand der Glocke stand: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf, Herr, aus dieser Not!&amp;quot;&#039;&#039;, am unteren Rand:&#039;&#039;&amp;quot;Die Gemeinde Gechingen 1923&amp;quot;&#039;&#039;.Die neue Glocke wog 400 kg. In der Mitte der Glocke befand sich ein rundes Bildchen mit einem Knaben, der in jeder Hand eine Glocke trug. Dieses Bildchen war mit: &#039;&#039;&amp;quot;Heinrich Kurtz in Stuttgart&amp;quot;&#039;&#039; signiert. Im zweiten Weltkrieg mußte auch diese Glocke wieder für Kriegszwecke hergegeben werden.&lt;br /&gt;
Im Gemeindeblatt vom August 1939 lesen wir folgendes über die Glocken: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klagen, daß sich die 11 Uhr-Glocke so schwer läuten lasse, kann nur von der mangelhaften Aufhängung der Glocke herrühren. Da wir auch einen außergewöhnlich starken Verbrauch an Glockenseil haben, fast jedes Jahr müssen die Seile erneuert werden, dieses Jahr wieder um 17 Mark, ist es nötig, die Glockenaufhängung baldmöglichst zu überprüfen. Glockengießer Kurtz, Stuttgart machte ein Gutachten und einen Kostenvoranschlag, woraus hervorgeht, daß bei der mangelhaften Aufhängung unserer beiden großen Glocken die Gefahr besteht, daß sie zerspringen. Außerdem werden durch die starken Stöße die Verzapfungen des Stuhles gelockert.&amp;quot;&#039;&#039; Doch durch den Beginn des zweiten Weltkrieges mußten die notwendigen Reparaturarbeiten bis 1953/54 zurückgestellt werden, als bei der umfassenden Renovierung auch Schäden im Turm behoben wurden.&lt;br /&gt;
Für die im 2. Weltkrieg abgelieferte kleine Glocke lieferte 1951 die Glockengießerei Kurtz aus Stuttgart eine neue Glocke mit einem Gewicht von 535 kg im Ton B und folgender Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Gegossen ward ich in schwerer Zeit, um die gefallenen Helden trag ich Leid.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1958 beschloß der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer elektrischen Glockenläutanlage. Im Protokoll steht die Begründung: &#039;&#039;&amp;quot;Der Gesundheitszustand der Mesnerin, deren Dienst sich die Gemeinde so lange als möglich erhalten möchte, macht diesen Beschluß notwendig.&amp;quot;&#039;&#039; Die Rede ist hier vom unvergessenen &#039;&#039;&amp;quot;Kasper-Rösle&amp;quot;&#039;&#039;, an das sich heute noch viele Gechinger freundlich dankbar erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurden die beiden großen Glocken und der Glockenstuhl gründlich überholt, zum Teil waren die Arbeiten schon 1939 für notwendig erachtet worden. Durch jahrhundertlanges Schlagen waren im Metall Spannungen aufgetreten, die mit der Zeit zum Zerspringen der Glocken geführt hätten. In einer mehrtägigen Prozedur wurden durch vorsichtiges Erhitzen auf 600°C im Holzkohlenfeuer die Spannungen gelöst. Am unteren Rand der Glocken, dem Schlagring, waren die Glocken so beschädigt, daß mehrere Kilogramm Bronze aufgeschweißt werden mußten; die Klöppel wurden durch neue ersetzt.&lt;br /&gt;
An die Stelle der verrosteten Blechschalläden kamen neue aus Eichenholz, und die Stahljoche, an denen die Glocken seither aufgehängt waren und die gleichfalls in schlechtem Zustand waren, wurden durch schwere Eichenholzjoche ersetzt. Beide Maßnahmen dienen zugleich der Verbesserung des Glockentons.&lt;br /&gt;
Da sich gezeigt hatte, daß die drei Läutemaschinen, die senkrecht über dem Glockenstuhl angebracht worden waren, die Turmschwingungen verstärkt hatten, wurden neue Läutemaschinen auf einen Balkenausleger am Glockenstuhl montiert. So können die Schwingungen sich nicht vom Glockenstuhl auf den Turm übertragen.&lt;br /&gt;
Die Kosten für Reparaturen an Glocken, Uhr und Turm werden je zur Hälfte von der bürgerlichen Gemeinde mitgetragen. Das geht auf das Jahr 1890 zurück, als Grundstücke und Geldvermögen aus dem Besitz der Kirche an die bürgerliche Gemeinde übergingen, um z. B. die Armenpflege zu finanzieren. Die Kirchengüter waren aber größer als die damit übernommenen Verpflichtungen, deshalb wurde vertraglich festgelegt, daß die bürgerliche Gemeinde künftig für die Hälfte der Reparatur- und Unterhaltskosten für Glocken, Uhr und Turm aufkommen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Orgel&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Orgeln in den Dörfern kamen erst im 17. und 18. Jahrhundert auf. Bis dahin wurde der Gesang in der Kirche von sogenannten Vorsängern angeführt, meistens vom Lehrer und von Schülern. Der älteste Hinweis auf eine Orgel in unserer Kirche ist 1751 zu finden. Um 9 Gulden für jedes Register wurde sie repariert. Die nächste Reparatur war 1759 fällig. &lt;br /&gt;
70 Jahre später wird in einer Pfarrbeschreibung erwähnt, daß in der Kirche eine &#039;&#039;&amp;quot;gute Orgel&amp;quot;&#039;&#039; stehe. Es ist vermutlich in der Zwischenzeit eine neue Orgel angeschafft worden, denn damals konnte man noch keine so dauerhaften Orgeln bauen wie heute.&lt;br /&gt;
1842 kaufte man eine neue Orgel mit 11 Registern. Viktor Gruol aus Bissingen, vermutlich der Orgelbauer, spielte am 1. Advent 1842 zum ersten Mal auf dem Instrument. Ein Jahr später wurde die Orgel für 100 Gulden lackiert und reich vergoldet. Diese Gruolorgel hatte, wie auch die anderen aus dieser Werkstatt, einen warmen und tiefen Ton, der dem Zeitgeschmack nicht entsprach. 32 Jahre später mußte sie wegen angeblich schlechter Qualität einer neuen weichen. Die neue Orgel mit 16 Registern wurde dann auch bemalt und vergoldet, laut Rechnung von 1875 zum Preis von M 293,74. Diese Orgel steht nach vielen Reparaturen, Änderungen und Erweiterungen bis zum heutigen Tag in unserer Kirche. Sie hat einen wunderbaren Klang und funktioniert noch immer. &lt;br /&gt;
Luise Weiß geb. Gehring schreibt in ihrem Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Im Sommer 1917 holten sie hier unsere schönen Orgelpfeifen und das Rathausglöckle zu Kriegszwecken, zum Erschießen so vieler junger braver Männer und Familienväter. Das Herz blutet einem, ja man könnte sich blind weinen bei so vielen traurigen Hiobsbotschaften. Unsere Kirchenglocken dürfen wir vorerst behalten, weil es ein vollständiges Geläute ist und hohen Kunstwert hat.&amp;quot;&#039;&#039; Ein paar Seiten weiter steht: &#039;&#039;&amp;quot;Im Dezember 1921 sind wieder Orgelpfeifen angebracht worden, worauf jetzt eine Schuld von 3 000 Mark ruht, trotz Opfer und Kirchenkonzert.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
1932 wurde ein Orgelmotor eingebaut, doch bis Anfang der fünfziger Jahre wurde der Blasebalg noch von den Schülern getreten, was auch heute noch bei Stromausfall möglich ist.&lt;br /&gt;
Um 1958 erstellte die Orgelfirma Weigle ein Positiv mit 3 Registern zur Verstärkung des zweiten Manuals, das an der Brüstung vor dem Spieltisch aufgestellt wird. Die zwei räumlich von einander getrennten Registergruppen sind eine große Seltenheit. &lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1992 wurden Wartungsarbeiten an der Orgel durchgeführt, sie wurde überholt, gereinigt und anschließend frisch gestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aud der &amp;quot;&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen auch Katholiken in unseren seit der Reformation rein evangelischen Ort. Sie schlossen sich mit Glaubensgenossen aus den Gemeinden Aidlingen, Deufringen, Lehenweiler und Dachtel zur Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt zusammen. In Gechingen wohnen ca. 750 Katholiken, die die Gottesdienste in Mariä Himmelfahrt in Aidlingen oder St. Fidelis in Dachtel besuchen. An jedem zweiten Samstag findet um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse in der Gechinger Martinskirche in Gechingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===&lt;br /&gt;
http://www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Internetseiten ===&lt;br /&gt;
=== Weitere Internetseiten ===&lt;br /&gt;
http://www.appeleshof.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
E-Mail mailto:appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039; [[Fritz.Roller@gmx.de]]&lt;br /&gt;
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;GECGENJN48KQ&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=99839</id>
		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-12-15T14:15:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Evangelische Kirchen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Glocken.&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1495 bekam unsere Kirche ein Geläut. Es bestand aus drei Glocken, die alle von Bernhart Lachamann aus Heilbronn gegossen worden sind. Lachamann der Ältere war von 1481 - 1517 als Glockengießer tätig. Ihm folgte sein Sohn Bernhart von 1517 - 1524. &#039;&#039;&amp;quot;Der Typ ihrer Glocken ist stets derselbe, angefangen vom Körper der Glocke mit Kronenplatte auf doppelter Vorlage, schwach gerundetem Übergang der Haube zur Schulter, glatter Flanke und der Kronenbildung aus stets glatten Bügeln von rechteckigem Querschnitt und mit scharfem Knick. Die Inschrift aus klaren, breitgestalteten Minuskeln (Minuskelschriften bestehen ausschließlich aus kleinen Buchstaben) wird von einem Tatzenkranz eingeleitet und durch große paragraphen-förmigen Zeichen nach den einzelnen Wörtern getrennt. Das Schriftband wird von den glatten, derben Stegen durch freie Zonen geschieden.&amp;quot;&#039;&#039; (Aus dem deutschen Glockenatlas von Württemberg-Hohenzollern.) Im Kreis Calw gab oder gibt es noch mehr Glocken von Lachamann, so in Zwerenberg (von 1494), in Stammheim (von 1505), in Sulz am Eck (von 1505) und in Wildberg (von 1511). &lt;br /&gt;
Unsere größte Glocke hat ein Gewicht von 1 200 kg, einen Durchmesser von 1,20 m und eine Höhe von 88 cm. Ihr Ton ist F. Auf ihr steht: &#039;&#039;&amp;quot;0sanna heis ich, in unser Fraven Er levt ich, bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; - Die mittlere Glocke wiegt 700 kg, hat einen Durchmesser von 102 cm und eine Höhe von 80 cm und klingt in As. Die Inschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Jesus nazarenus rex Judeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden) bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Gewicht der kleinen Glocke ist nicht mehr bekannt. Die Ausführung war wie bei den beiden anderen, sie hatte den Ton B, und trug folgende Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf Jesus Maria. bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Geläut in den Tönen F, As und B ist kein harmonischer Klang, sondern ein melodisches Motiv, und zwar das Tedeum-Motiv. (Te deum laudamus = Dich, Gott, loben wir). Die drei Glocken blieben in Jahrhunderten unverändert in unserer Kirche. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 wurde wegen der Turmerhöhung der Glockenstock abgebrochen. Die Glocken ließ man auf den Kirchhof herunter und nach Fertigstellung des neuen Turmes zog man sie wieder hinauf; für diese Zeit sicher eine technische Meisterleistung. Gegen Ende des ersten Weltkrieges, 1918, mußte die kleinste Glocke zum Einschmelzen für militärische Zwecke abgegeben werden. Es wurde ein Antrag an die Behörden gestellt, in dem hieß es: &#039;&#039;&amp;quot;Der überaus seltene Fall eines vollständigen Geläutes von Bernhard Lachamann sollte zur Befreiung von der Abgabe Veranlassung geben.&amp;quot;&#039;&#039; Aber dieser Antrag fand keine Zustimmung. Luise Weiß geb. Gehring schrieb dazu in ihr Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Am 31. Juli 1918 wurde die kleine Glocke heruntergenommen, wurde zu-sammengeschlagen und zum Schalladen hinausgeworfen. Erst auf den 15. Hammerschlag bekam sie den ersten Sprung. Sie wird zu Kriegszwecken verwendet und Menschen werden nun damit zusammengeschossen. Es ist traurig und zum Weinen, wenn man bedenkt, wieviel Freud und Leid seit 1495 die Glocken mit ihrem harmonischen Geläute so manches Menschenalter hindurch Erquickung gespendet haben.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 konnte dann eine neue Glocke angeschafft werden. Dazu Luise Weiß: &#039;&#039;&amp;quot;Den 17. August 1923 wurde wieder eine neue Glocke hinaufgemacht.&amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Am oberen Rand der Glocke stand: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf, Herr, aus dieser Not!&amp;quot;&#039;&#039;, am unteren Rand:&#039;&#039;&amp;quot;Die Gemeinde Gechingen 1923&amp;quot;&#039;&#039;.Die neue Glocke wog 400 kg. In der Mitte der Glocke befand sich ein rundes Bildchen mit einem Knaben, der in jeder Hand eine Glocke trug. Dieses Bildchen war mit: &#039;&#039;&amp;quot;Heinrich Kurtz in Stuttgart&amp;quot;&#039;&#039; signiert. Im zweiten Weltkrieg mußte auch diese Glocke wieder für Kriegszwecke hergegeben werden.&lt;br /&gt;
Im Gemeindeblatt vom August 1939 lesen wir folgendes über die Glocken: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klagen, daß sich die 11 Uhr-Glocke so schwer läuten lasse, kann nur von der mangelhaften Aufhängung der Glocke herrühren. Da wir auch einen außergewöhnlich starken Verbrauch an Glockenseil haben, fast jedes Jahr müssen die Seile erneuert werden, dieses Jahr wieder um 17 Mark, ist es nötig, die Glockenaufhängung baldmöglichst zu überprüfen. Glockengießer Kurtz, Stuttgart machte ein Gutachten und einen Kostenvoranschlag, woraus hervorgeht, daß bei der mangelhaften Aufhängung unserer beiden großen Glocken die Gefahr besteht, daß sie zerspringen. Außerdem werden durch die starken Stöße die Verzapfungen des Stuhles gelockert.&amp;quot;&#039;&#039; Doch durch den Beginn des zweiten Weltkrieges mußten die notwendigen Reparaturarbeiten bis 1953/54 zurückgestellt werden, als bei der umfassenden Renovierung auch Schäden im Turm behoben wurden.&lt;br /&gt;
Für die im 2. Weltkrieg abgelieferte kleine Glocke lieferte 1951 die Glockengießerei Kurtz aus Stuttgart eine neue Glocke mit einem Gewicht von 535 kg im Ton B und folgender Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Gegossen ward ich in schwerer Zeit, um die gefallenen Helden trag ich Leid.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1958 beschloß der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer elektrischen Glockenläutanlage. Im Protokoll steht die Begründung: &#039;&#039;&amp;quot;Der Gesundheitszustand der Mesnerin, deren Dienst sich die Gemeinde so lange als möglich erhalten möchte, macht diesen Beschluß notwendig.&amp;quot;&#039;&#039; Die Rede ist hier vom unvergessenen &#039;&#039;&amp;quot;Kasper-Rösle&amp;quot;&#039;&#039;, an das sich heute noch viele Gechinger freundlich dankbar erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurden die beiden großen Glocken und der Glockenstuhl gründlich überholt, zum Teil waren die Arbeiten schon 1939 für notwendig erachtet worden. Durch jahrhundertlanges Schlagen waren im Metall Spannungen aufgetreten, die mit der Zeit zum Zerspringen der Glocken geführt hätten. In einer mehrtägigen Prozedur wurden durch vorsichtiges Erhitzen auf 600°C im Holzkohlenfeuer die Spannungen gelöst. Am unteren Rand der Glocken, dem Schlagring, waren die Glocken so beschädigt, daß mehrere Kilogramm Bronze aufgeschweißt werden mußten; die Klöppel wurden durch neue ersetzt.&lt;br /&gt;
An die Stelle der verrosteten Blechschalläden kamen neue aus Eichenholz, und die Stahljoche, an denen die Glocken seither aufgehängt waren und die gleichfalls in schlechtem Zustand waren, wurden durch schwere Eichenholzjoche ersetzt. Beide Maßnahmen dienen zugleich der Verbesserung des Glockentons.&lt;br /&gt;
Da sich gezeigt hatte, daß die drei Läutemaschinen, die senkrecht über dem Glockenstuhl angebracht worden waren, die Turmschwingungen verstärkt hatten, wurden neue Läutemaschinen auf einen Balkenausleger am Glockenstuhl montiert. So können die Schwingungen sich nicht vom Glockenstuhl auf den Turm übertragen.&lt;br /&gt;
Die Kosten für Reparaturen an Glocken, Uhr und Turm werden je zur Hälfte von der bürgerlichen Gemeinde mitgetragen. Das geht auf das Jahr 1890 zurück, als Grundstücke und Geldvermögen aus dem Besitz der Kirche an die bürgerliche Gemeinde übergingen, um z. B. die Armenpflege zu finanzieren. Die Kirchengüter waren aber größer als die damit übernommenen Verpflichtungen, deshalb wurde vertraglich festgelegt, daß die bürgerliche Gemeinde künftig für die Hälfte der Reparatur- und Unterhaltskosten für Glocken, Uhr und Turm aufkommen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aud der &amp;quot;&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen auch Katholiken in unseren seit der Reformation rein evangelischen Ort. Sie schlossen sich mit Glaubensgenossen aus den Gemeinden Aidlingen, Deufringen, Lehenweiler und Dachtel zur Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt zusammen. In Gechingen wohnen ca. 750 Katholiken, die die Gottesdienste in Mariä Himmelfahrt in Aidlingen oder St. Fidelis in Dachtel besuchen. An jedem zweiten Samstag findet um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse in der Gechinger Martinskirche in Gechingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===&lt;br /&gt;
http://www.gechingen.de&lt;br /&gt;
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=== Genealogische Internetseiten ===&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
E-Mail mailto:appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
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== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Die Glocken.&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon im Jahr 1495 bekam unsere Kirche ein Geläut. Es bestand aus drei Glocken, die alle von Bernhart Lachamann aus Heilbronn gegossen worden sind. Lachamann der Ältere war von 1481 - 1517 als Glockengießer tätig. Ihm folgte sein Sohn Bernhart von 1517 - 1524. &#039;&#039;&amp;quot;Der Typ ihrer Glocken ist stets derselbe, angefangen vom Körper der Glocke mit Kronenplatte auf doppelter Vorlage, schwach gerundetem Übergang der Haube zur Schulter, glatter Flanke und der Kronenbildung aus stets glatten Bügeln von rechteckigem Querschnitt und mit scharfem Knick. Die Inschrift aus klaren, breitgestalteten Minuskeln (Minuskelschriften bestehen ausschließlich aus kleinen Buchstaben) wird von einem Tatzenkranz eingeleitet und durch große paragraphen-förmigen Zeichen nach den einzelnen Wörtern getrennt. Das Schriftband wird von den glatten, derben Stegen durch freie Zonen geschieden.&amp;quot;&#039;&#039; (Aus dem deutschen Glockenatlas von Württemberg-Hohenzollern.) Im Kreis Calw gab oder gibt es noch mehr Glocken von Lachamann, so in Zwerenberg (von 1494), in Stammheim (von 1505), in Sulz am Eck (von 1505) und in Wildberg (von 1511). &lt;br /&gt;
Unsere größte Glocke hat ein Gewicht von 1 200 kg, einen Durchmesser von 1,20 m und eine Höhe von 88 cm. Ihr Ton ist F. Auf ihr steht: &#039;&#039;&amp;quot;0sanna heis ich, in unser Fraven Er levt ich, bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; - Die mittlere Glocke wiegt 700 kg, hat einen Durchmesser von 102 cm und eine Höhe von 80 cm und klingt in As. Die Inschrift lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Jesus nazarenus rex Judeorum (Jesus von Nazareth, König der Juden) bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Gewicht der kleinen Glocke ist nicht mehr bekannt. Die Ausführung war wie bei den beiden anderen, sie hatte den Ton B, und trug folgende Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;Hilf Jesus Maria. bernhart lachamann gos mich 1495.&amp;quot;&#039;&#039; Das Geläut in den Tönen F, As und B ist kein harmonischer Klang, sondern ein melodisches Motiv, und zwar das Tedeum-Motiv. (Te deum laudamus = Dich, Gott, loben wir). Die drei Glocken blieben in Jahrhunderten unverändert in unserer Kirche. &lt;br /&gt;
Im Jahr 1875 wurde wegen der Turmerhöhung der Glockenstock abgebrochen. Die Glocken ließ man auf den Kirchhof herunter und nach Fertigstellung des neuen Turmes zog man sie wieder hinauf; für diese Zeit sicher eine technische Meisterleistung. Gegen Ende des ersten Weltkrieges, 1918, mußte die kleinste Glocke zum Einschmelzen für militärische Zwecke abgegeben werden. Es wurde ein Antrag an die Behörden gestellt, in dem hieß es: &#039;&#039;&amp;quot;Der überaus seltene Fall eines vollständigen Geläutes von Bernhard Lachamann sollte zur Befreiung von der Abgabe Veranlassung geben.&amp;quot;&#039;&#039; Aber dieser Antrag fand keine Zustimmung. Luise Weiß geb. Gehring schrieb dazu in ihr Tagebuch: &#039;&#039;&amp;quot;Am 31. Juli 1918 wurde die kleine Glocke heruntergenommen, wurde zu-sammengeschlagen und zum Schalladen hinausgeworfen. Erst auf den 15. Hammerschlag bekam sie den ersten Sprung. Sie wird zu Kriegszwecken verwendet und Menschen werden nun damit zusammengeschossen. Es ist traurig und zum Weinen, wenn man bedenkt, wieviel Freud und Leid seit 1495 die Glocken mit ihrem harmonischen Geläute so manches Menschenalter hindurch Erquickung gespendet haben.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1923 konnte dann eine neue Glocke angeschafft werden. Dazu Luise Weiß: &#039;&#039;&amp;quot;Den 17. August 1923 wurde wieder eine neue Glocke hinaufgemacht.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Am oberen Rand der Glocke stand: &amp;quot;Hilf, Herr, aus dieser Not!&amp;quot;, am unteren Rand: &amp;quot;Die Gemeinde Gechingen 1923&amp;quot;&#039;&#039;.Die neue Glocke wog 400 kg. In der Mitte der Glocke befand sich ein rundes Bildchen mit einem Knaben, der in jeder Hand eine Glocke trug. Dieses Bildchen war mit: &#039;&#039;&amp;quot;Heinrich Kurtz in Stuttgart&amp;quot;&#039;&#039; signiert. Im zweiten Weltkrieg mußte auch diese Glocke wieder für Kriegszwecke hergegeben werden.&lt;br /&gt;
Im Gemeindeblatt vom August 1939 lesen wir folgendes über die Glocken: &#039;&#039;&amp;quot;Die Klagen, daß sich die 11 Uhr-Glocke so schwer läuten lasse, kann nur von der mangelhaften Aufhängung der Glocke herrühren. Da wir auch einen außergewöhnlich starken Verbrauch an Glockenseil haben, fast jedes Jahr müssen die Seile erneuert werden, dieses Jahr wieder um 17 Mark, ist es nötig, die Glockenaufhängung baldmöglichst zu überprüfen. Glockengießer Kurtz, Stuttgart machte ein Gutachten und einen Kostenvoranschlag, woraus hervorgeht, daß bei der mangelhaften Aufhängung unserer beiden großen Glocken die Gefahr besteht, daß sie zerspringen. Außerdem werden durch die starken Stöße die Verzapfungen des Stuhles gelockert.&amp;quot;&#039;&#039; Doch durch den Beginn des zweiten Weltkrieges mußten die notwendigen Reparaturarbeiten bis 1953/54 zurückgestellt werden, als bei der umfassenden Renovierung auch Schäden im Turm behoben wurden.&lt;br /&gt;
Für die im 2. Weltkrieg abgelieferte kleine Glocke lieferte 1951 die Glockengießerei Kurtz aus Stuttgart eine neue Glocke mit einem Gewicht von 535 kg im Ton B und folgender Inschrift: &#039;#&amp;quot;Gegossen ward ich in schwerer Zeit, um die gefallenen Helden trag ich Leid.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 1958 beschloß der Kirchengemeinderat die Anschaffung einer elektrischen Glockenläutanlage. Im Protokoll steht die Begründung: &#039;&#039;&amp;quot;Der Gesundheitszustand der Mesnerin, deren Dienst sich die Gemeinde so lange als möglich erhalten möchte, macht diesen Beschluß notwendig.&amp;quot;&#039;&#039; Die Rede ist hier vom unvergessenen &#039;&#039;&amp;quot;Kasper-Rösle&amp;quot;&#039;&#039;, an das sich heute noch viele Gechinger freundlich dankbar erinnern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1996 wurden die beiden großen Glocken und der Glockenstuhl gründlich überholt, zum Teil waren die Arbeiten schon 1939 für notwendig erachtet worden. Durch jahrhundertlanges Schlagen waren im Metall Spannungen aufgetreten, die mit der Zeit zum Zerspringen der Glocken geführt hätten. In einer mehrtägigen Prozedur wurden durch vorsichtiges Erhitzen auf 600°C im Holzkohlenfeuer die Spannungen gelöst. Am unteren Rand der Glocken, dem Schlagring, waren die Glocken so beschädigt, daß mehrere Kilogramm Bronze aufgeschweißt werden mußten; die Klöppel wurden durch neue ersetzt.&lt;br /&gt;
An die Stelle der verrosteten Blechschalläden kamen neue aus Eichenholz, und die Stahljoche, an denen die Glocken seither aufgehängt waren und die gleichfalls in schlechtem Zustand waren, wurden durch schwere Eichenholzjoche ersetzt. Beide Maßnahmen dienen zugleich der Verbesserung des Glockentons.&lt;br /&gt;
Da sich gezeigt hatte, daß die drei Läutemaschinen, die senkrecht über dem Glockenstuhl angebracht worden waren, die Turmschwingungen verstärkt hatten, wurden neue Läutemaschinen auf einen Balkenausleger am Glockenstuhl montiert. So können die Schwingungen sich nicht vom Glockenstuhl auf den Turm übertragen.&lt;br /&gt;
Die Kosten für Reparaturen an Glocken, Uhr und Turm werden je zur Hälfte von der bürgerlichen Gemeinde mitgetragen. Das geht auf das Jahr 1890 zurück, als Grundstücke und Geldvermögen aus dem Besitz der Kirche an die bürgerliche Gemeinde übergingen, um z. B. die Armenpflege zu finanzieren. Die Kirchengüter waren aber größer als die damit übernommenen Verpflichtungen, deshalb wurde vertraglich festgelegt, daß die bürgerliche Gemeinde künftig für die Hälfte der Reparatur- und Unterhaltskosten für Glocken, Uhr und Turm aufkommen muß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aud der &amp;quot;&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen auch Katholiken in unseren seit der Reformation rein evangelischen Ort. Sie schlossen sich mit Glaubensgenossen aus den Gemeinden Aidlingen, Deufringen, Lehenweiler und Dachtel zur Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt zusammen. In Gechingen wohnen ca. 750 Katholiken, die die Gottesdienste in Mariä Himmelfahrt in Aidlingen oder St. Fidelis in Dachtel besuchen. An jedem zweiten Samstag findet um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse in der Gechinger Martinskirche in Gechingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039; [[Fritz.Roller@gmx.de]]&lt;br /&gt;
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;GECGENJN48KQ&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=98867</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-12-06T13:15:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
* Röller&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Familie Roller in den USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-27T09:36:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Katholische Kirchen */&lt;/p&gt;
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== Einleitung ==&lt;br /&gt;
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=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
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=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aud der &amp;quot;&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem zweiten Weltkrieg kamen auch Katholiken in unseren seit der Reformation rein evangelischen Ort. Sie schlossen sich mit Glaubensgenossen aus den Gemeinden Aidlingen, Deufringen, Lehenweiler und Dachtel zur Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt zusammen. In Gechingen wohnen ca. 750 Katholiken, die die Gottesdienste in Mariä Himmelfahrt in Aidlingen oder St. Fidelis in Dachtel besuchen. An jedem zweiten Samstag findet um 18.30 Uhr eine Vorabendmesse in der Gechinger Martinskirche in Gechingen statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===[[www.gechingen.de]]&lt;br /&gt;
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E-Mail [[appeleshof.gmx.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
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{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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== Einleitung ==&lt;br /&gt;
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=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===[[www.gechingen.de]]&lt;br /&gt;
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E-Mail [[appeleshof.gmx.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
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		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-27T09:31:56Z</updated>

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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
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--&amp;gt;&lt;br /&gt;
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=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der&amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Martinskirche verdankt ihren Namen dem Schutzpatron der Franken, dem Heiligen Martin, was auf eine sehr frühe Gründung in der Frankenzeit hinweist. Stammheim war anscheinend die Urpfarrei, von der aus Althengstett und Gechingen christianisiert wurden. Deufringen mit einer St. Veitskapelle wurde Filiale von Gechingen. Nach den ältesten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen hatte schon sehr früh Beziehungen zur Markgrafschaft Baden, da die Markgrafen mit dem Calwer Grafenhaus verwandt waren. Weil die männliche Linie der Grafen zu Calw schon im 13. Jh. ausstarb, gelangte ihr Besitz durch Heirat der Grafentochter an die Pfalzgrafen von Tübingen bzw. deren Lehensleute, die Truchsessen von Waldeck, die sicher auch nahe Verbindungen zur Burg Gechingen hatten. Von den Tübingern und den Waldeckern erwarb im Jahr 1308/09 das Kloster Herrenalb große Teile Gechingens. Herrenalb wurde damit der Grundherr der weltlichen Dorfgemeinde. &lt;br /&gt;
Die Kasten- und Schirmvogtei des Klosters Herrenalb oblag bis 1338 der Markgrafschaft Baden. Dann ging sie nach heftigem Streit an die Grafen von Württemberg über. Für Gechingen war dieser Vorgang deshalb von Bedeutung, da Württemberg nach der Reformation die Klöster säkularisierte, ihren Besitz einzog und Gechingen somit württembergisch wurde. Die Klosterämter blieben aber als württembergische Oberämter mit einem evangelischen Prälaten an der Spitze erhalten.&lt;br /&gt;
Bis zum Jahre 1806 blieb es so, dass das Stift Baden-Baden die Gechinger Pfarrherren vorschlug (das Patronatsrecht hatte), dass aber Württemberg sie konfirmierte (bestätigte). Ein in jenem Jahr (1806) geschlossener Staatsvertrag zwischen Württemberg und Baden bereinigte territoriale und rechtliche Verhältnisse und gegenseitige Ansprüche zwischen beiden Ländern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften an und in der Kirche stammen aus dem Jahr 1481. Sie bezeichnen sicher nicht das Baujahr der Kirche, vielmehr wurde in diesem Jahr wahrscheinlich eine größere Renovierung abgeschlossen. Da aber kein sicherer Nachweis über das wahre Alter unserer Kirche zu erbringen ist, wird 1481 als das &amp;quot;Geburtsjahr&amp;quot; der Martinskirche betrachtet. Eine der beiden Inschriften befindet sich über dem südwestlichen Eingang zur Kirche. Dort steht auf einem eingemauerten Stein: &#039;&#039;„In honorem sancti Martini est dedicata illa ecclesia anno domini 1481 (letzte Zahl fehlt, erschlossen) Bertholdus Dieringer Plebanus, Heinericus Wieland Lapicida.&amp;quot;(Zu Ehren des Heiligen Martin wurde diese Kirche geweiht im Jahre des Herrn 1481 Berthold Dieringer, Pfarrer, Heinrich Wieland, Steinmetz).&#039;&#039; In der Mitte der Inschrift befand sich das Wappen der Markgrafen von Baden, das später entfernt wurde. Die zweite Inschrift aus diesem Jahr ist Pfarrer Dieringers Grabplatte, die später an der Wand am Aufgang zur Empore angebracht wurde. Sie lautet: &#039;&#039;&amp;quot;Anno domini MCCCCLXXXI obijt bertholdus dieringer de alten bullach plebanus ecclesie cuius anima requiescat in pace amen.&amp;quot; - &amp;quot;Im Jahre des Herrn 1481 starb Berthold Dieringer aus Altenbulach, Pfarrer dieser Kirche. Seine Seele ruhe in Frieden Amen.&amp;quot;&#039;&#039; Diese Grabplatte stammt nicht von dem obengenannten Steinmetz. Es wird angenommen, dass diese Jahreszahl 1481 auch das Jahr der Einweihung der Kirche ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wann genau unsere Kirche und unser Dorf evangelisch wurden, wissen wir nicht. Zwar wird die Reformation in Württemberg auf 1535 festgesetzt nach der Rückkehr Herzog Ulrichs, und das Volk nahm in der Mehrheit die Lehre Luthers freudig an, aber die Klöster leisteten teilweise heftigen Widerstand, auch erlitt die evangelische Sache mancherlei Rückschläge. Mit Sicherheit aber kann man annehmen, dass vor 1550 der Übergang vollzogen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von einem schweren Brandunglück erzählt eine Inschrift am Kirchturm. &#039;&#039;&amp;quot;Anno 1561 mense aprilis turris hec fulmine coelitus delapso tacta et usque ad imum scissa est et tandem 1568 anno reaedificari cepta eodemque absoluta.&amp;quot; Das heißt: &amp;quot;Im Jahre 1561 im Monat April wurde dieser Turm durch einen Blitz vom Himmel getroffen, bis unten hin gespalten; und schließlich im Jahre 1568 begann man, ihn wiederaufzubauen; im selben Jahr wurde man damit fertig.&amp;quot;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über dem südlichen Kircheneingang befand sich früher eine Inschrift: &#039;&#039;&amp;quot;1568 Lorentz Manner.&amp;quot;&#039;&#039; Der Name stammt wahrscheinlich von einem Handwerksmeister, der damals die Bauarbeiten ausgeführt hat. Über dem südwestlichen Portal zum Kirchsaal ist eine Rose aus rotem Sandstein angebracht mit der Jahreszahl 1743, sie wurde höchstwahrscheinlich zum Abschluss der Bauarbeiten eingesetzt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine durchgreifende Erneuerung und Vergrößerung der Kirche fand zwischen 1865 und 1867 statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1874 begann der Aufbau des neuen Kirchturms. Da bei dem neuen Turm auf jeder der vier Seiten ein Zifferblatt vorgesehen war - vorher war das nicht der Fall - ließ man im Hüttenwerk Wasseralfingen vier Uhrentafeln anfertigen. Aus einem Frachtbrief der Königlich Württembergischen Eisenbahn geht hervor, daß sie 400 Kilo wiegen. Der Umbau des Turmes wurden von dem Erlös des an die bürgerliche Gemeinde um 12 000 Gulden verkauften Heiligenwaldes bestritten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 20. April 1945 richteten Fliegerbomben an der Kirche beträchtlichen Schaden an. Er wurde von der ganzen Gemeinde notdürftig behoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1981 gedachte die Evangelische Kirchengemeinde der 1481 erfolgten Weihe der Kirche mit einem großen, mehrtägigen Fest, das von allen Seiten regen Zuspruch fand. Den Festvortrag hielt Professor Dr. Hansmartin Decker-Hauff; eine geistliche Abendmusik und ein großer Festgottesdienst seien als herausragende Aktivitäten genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1988 erfolgte mit einem Kostenaufwand von ca. DM 260.000.- die Erneuerung des Kirchendaches.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===[[www.gechingen.de]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
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		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-27T09:07:11Z</updated>

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{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
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=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===[[www.gechingen.de]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;[[www.appeleshof.de]] &lt;br /&gt;
E-Mail [[appeleshof.gmx.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039; [[Fritz.Roller@gmx.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96405</id>
		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-27T09:05:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Offizielle Internetseiten */&lt;/p&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Gechingen innerhalb des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===[[www.gechingen.de]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;[[www.appeleshof.de]] &lt;br /&gt;
E-Mail [[appeleshof.gmx.de]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96403</id>
		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-27T09:02:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geschichte */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Gechingen innerhalb des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;Auszug aus der &amp;quot;Gechinger Chronik&amp;quot;&#039;&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen gehört zu den ältesten alamannischen Dörfern. Ortsnamen auf &amp;quot;-ingen&amp;quot; gehören zu den ersten Ansiedlungen, die im 4. bis 5. Jahrhundert gegründet wurden. Über die Entstehung des Ortsnamens gibt es zwei Vermutungen. Die eine leitet sich von dem Namen &amp;quot;Gacho&amp;quot; ab. &amp;quot;-ing&amp;quot; war eine Geschlechtsbezeichnung. &amp;quot;Gacho-ingen bezeichnet die Mehrzahl, also hieße Gechingen, früher Gachingen, &amp;quot;bei den Leuten des Gacho&amp;quot; (vgl. Bildungen wie &amp;quot;Merowinger&amp;quot; oder &amp;quot;Karolinger&amp;quot;). Die andere Deutung bezieht sich auf den Wasserreichtum des Ortes. Die Vorsilbe &amp;quot;ge&amp;quot; bedeutet &amp;quot;viele&amp;quot; (Gebirge= viele Berge), Aach oder Gach ist der alte Name für Wasser, daraus könnte ebenfalls Gachingen &amp;quot;Dorf am Wasser&amp;quot; entstanden sein. &lt;br /&gt;
Auch die erste urkundliche Erwähnung Gechingens fiel, so dachte man bisher, in diese Zeit. Man ging von der gesicherten Nennung im Jahr 1200 aus. Ein Marquart von Gechingen schenkte dem Kloster Hirsau 2 Huben (Hube oder Hufe ist ein altes Landmaß). Das Wappenbuch des Landkreises Calw verzeichnet als Erstnennung Gechingens im Codex Hirsaugiensis das Jahr 1150. Inzwischen liegen neue Erkenntnisse vor. In einer Reichenauer Chronik Anfangs 1500 wird von einer Schenkung um 830 berichtet. Die sechzehn Orte (teils aus nächster Umgebung), die damals an das Kloster Reichenau fielen, sind namentlich genannt. Darunter wird auch &amp;quot;Gaichingen&amp;quot;, also Gechingen, erwähnt. Die Schenkung kam von einem Sohn des Calwer Grafen Erlafried (+ 850) mit Namen Noting. Er war Bischof in dem oberitalienischen Bistum Vercelli. Das ist die erste urkundliche Nennung des Ortes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gechingen selbst ging durch viele Hände, war aber meist in geistlichem Besitz. Man kann sich die mittelalterlichen Besitzrechte nicht kompliziert genug vorstellen, auch in Gechingen hatten viele Herren Anspruch auf Abgaben, ob es sich nun um Frondienste oder Naturalien handelte, auch Steuern in Form von Geld nahmen im Lauf der Zeit einen immer wichtigeren Platz ein. Die Naturalabgaben, soweit es sich um Getreide handelte, der Zehnte also, mussten, wie in anderen Ortschaften, in die Zehntscheuer, auch Fruchtkasten genannt, geliefert werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1308 verkaufte der Pfalzgraf von Tübingen seinen Besitz in Gechingen um 800 Pfund Heller an das Kloster Herrenalb, das zu dieser Zeit bis zum Dreißigjährigen Krieg großen wirtschaftlichen Einfluss hatte. Ein Großteil des Ortes unterstand damit dem Klosteramt in Merklingen, das dem Kloster Herrenalb gehörte. Auch die Schultheißen wurden von Merklingen aus eingesetzt und bestätigt. Aus Schätzungslisten des Amtes aus den Jahren 1448 und 1470 ist zu entnehmen, dass es damals in Gechingen 47 vermögende Hausbesitzer gab, 5 Einwohner ohne Haus und 10 völlig Mittellose. Wenn man die durchschnittliche Größe der Familien dieser Zeit zugrunde legt, kommt man auf eine geschätzte Einwohnerzahl von 350 - 450 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dorfetter umschloss einerseits den Raum zwischen Bach und Calwer Straße und andererseits den Bereich zwischen Kirchstraße mit Kirche und Gässle, so dass der &amp;quot;Adler&amp;quot;, dessen Platz heute das Rathaus einnimmt, schon außerhalb lag. Zunächst hatte der Dorfetter hauptsächlich eine Schutzfunktion, ähnlich der Stadtmauer bei den Städten, später aber lag seine Bedeutung vor allem in der Markierung einer Grenze zwischen Ortschaft und Flur. Es handelte sich im allgemeinen um einen starken Holzzaun. Die beiden Ausgänge wurden morgens und abends geöffnet bzw. verschlossen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der Teilnahme am Bauernkrieg sollten die Dörfer des Merklinger Amtes, Merklingen, Gechingen, Althengstett, Simmozheim und Hausen gebrandschatzt werden. Nur durch die Zahlung von 700 Gulden an den Profos des Bundesheeres, Berthold Aichelin, konnte dies verhindert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Herrenalb, zu dem Gechingen gehörte, stand seinerseits unter der Schirmherrschaft des Herzogs von Württemberg. Der vertriebene Herzog Ulrich sah seine Chance, sein Land zurück zu gewinnen, darin, dass er den evangelischen Glauben annahm und sich dem Bund evangelischer Fürsten und Städte (Schmalkaldischer Bund) anschloss. Mit seiner Hilfe eroberte er 1534 sein Land zurück und führte in Württemberg die Reformation ein. Dabei wurde, neben vielen anderen, auch das Kloster Herrenalb nach erheblichem Widerstand säkularisiert, d. h. verweltlicht, seine Einkünfte wurden dem Landesvermögen zugeschlagen. Gechingen wurde damit württembergisch und evangelisch.&lt;br /&gt;
Neu erworbene Territorien wurden aber nicht einem der damals vorhandenen württembergischen Ämter, wie Calw, Nagold, Neuenbürg, Wildberg, Wildbad oder Zavelstein eingegliedert, sondern dem Land als neue Ämter eingefügt, so auch das Klosteramt Herrenalb. An seiner Spitze stand nun ein evangelischer Prälat. Gechingen blieb also beim Amt Merklingen, zu dem auch Hengstett, Simmozheim, Mühlhausen, Schlehdorn, Münklingen, Cröwelsau, Lehningen, Neuhausen und Hausen gehörten, bis 1808 unter König Friedrich die Oberämter neu geordnet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiederaufbau nach dem Dreißigjährigen Krieg war in Gechingen wie überall langsam und mühevoll. Grundsätzlich erholten sich aber die Dörfer rascher als die Städte und waren zunächst finanzkräftiger. Ab dieser Zeit nahmen sich die meisten Gemeinden das Recht, ihren Schultheißen selber zu wählen. Von Stuttgart aus wurden diese Bestrebungen der Dörfer, auch ein Mitspracherecht zu bekommen, eher gefördert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Forstlagerbuch von 1681 erschien zum erstenmal ein Bild von Gechingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1772 zählte Gechingen 500 Seelen, der Ort hatte sich also vom furchtbaren Aderlass des Dreißigjährigen Krieges noch nicht erholt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Friedrich II. von Preußen (der &amp;quot;Alte Fritz&amp;quot;) um 1790 Siedler für das menschenleere Westpreußen suchte, waren unter den ca. 6000 Württembergern, die seinem Rufe folgten, auch 96 Gechinger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder wurde Gechingen auch in den folgenden Jahren von kriegerischen Ausein-andersetzungen berührt. Österreichische, kaiserliche und französische Truppen waren in der Nähe. Im Winter 1797/98 lagen 867 russische Soldaten 64 Tage lang im Ort in Quartier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1848 machte sich auch in Gechingen Unruhe breit. Demokratische Ideen brachten die sonst ruhigen Bewohner in Aufregung. Es wurden Versammlungen abgehalten und Missstände vorgebracht, die sich in der Hauptsache gegen Gemeindeverwaltung, Schultheiß und Ausschussmitglieder wendeten. Ihnen wurde Amtsmissbrauch und Vetternwirtschaft vorgeworfen.&lt;br /&gt;
In die gereizte Stimmung, die damals das ganze Land ergriffen hatte, platzte die Nachricht von einem Einfall der Franzosen. Es war nur drei Tage nach der Bürgerversammlung in Gechingen, Wahrscheinlich entstand die ganze Aufregung am &amp;quot;Franzosenfeiertag&amp;quot; aufgrund bloßer Gerüchte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Krieg 1866 zwischen Preußen und Österreich stand Württemberg Österreich bei. An der entscheidenden Schlacht bei Tauberbischofsheim nahmen die Gechinger Simon Rüffle und Jakob Friedrich Böttinger teil. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1870 kam es zum Krieg zwischen Preußen und Frankreich. Da Württemberg inzwischen mit Preußen verbündet war, mussten auch württembergische Truppen daran teilnehmen. 35 Gechinger marschierten ins Feld. Drei davon kamen nicht wieder. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf Gechingen wurde in der Nacht vom 10. auf 11. August 1881 von einer fürchterlichen Feuersbrunst heimgesucht. Im Verlauf von wenigen Stunden wurden 52 Gebäude in Schutt und Asche gelegt. Das Vieh wurde in die Gärten getrieben, glücklicherweise war kein Menschenleben zu beklagen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1883 begann für Gechingen der öffentliche Personennahverkehr. Die Postkutsche nahm von Dachtel über Gechingen nach Calw den Betrieb auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Wasserleitung in Gechingen gibt es seit 1906, elektrisches Licht seit 1910/11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im August 1914 kam es durch das Attentat von Sarajewo, dem das österreichische Thronfolgerpaar zum Opfer fiel, zum Kriegsausbruch. 49 Soldaten aus unserem Ort verloren in den vier Jahren bis zum Ende des Krieges ihr Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 wurden die Schultheißen in Bürgermeister umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch das wachsende Elend ab 1929 bekam eine Partei großen Zulauf: Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP). Sie versprach in ihrer sehr geschickten Propaganda Rettung aus der Not. Viele sahen in ihr die letzte Hoffnung. So stieg in Gechingen die Zahl der NSDAP-Wähler bei den Reichstagswahlen von 4 Stimmen im Jahr 1928 um das beinahe Zehnfache auf 39 Stimmen 1930 an. 1932 war es dann noch einmal über das Fünffache mehr: 199 wählten die NSDAP. Bezogen auf die Zahl von rund 500 Wahlberechtigten waren das 1928  0,8%, 1930  7,8% und 1932  39,8% aller Stimmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in Gechingen merkte man die fortschreitende Militarisierung. Im September 1936 stand im Evangelischen Gemeindeblatt: &amp;quot;Heute und morgen, 2. und 3. 9. ist hier Einquartierung. Alles ist auf den Beinen; eine feine Sache. Gott gebe, dass wir diese Manöver nicht für den Ernstfall brauchen, für den Krieg. Russland will unbedingt den Weltbrand&amp;quot;. Schneller als Pfarrer Reusch, der Schreiber dieser Zeilen ahnte, kam der Ernstfall: 1939. &lt;br /&gt;
Leider bezahlten 102 Gechinger den sinnlosen Krieg mit ihrem Leben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die am 15.9.1946 durchgeführte erste demokratische Nachkriegswahl in der französischen Besatzungszone brachte einen neuen Gemeinderat und einen neuen Bürgermeister, Otto Weiß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 begannen die notwendigen Arbeiten wie Bachregulierung und Kanalisation. Im ersten Abschnitt korrigierte man den Bach und zwar von der Wette (Feuersee) bis zum Ortsausgang Als dann 1953 die Gartenstraße auch fertig war, hatte man den alten Ortskern mit einem Kostenaufwand von nur etwa 200 000 DM entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1953 hob der Gemeinderat die Wohnraumbewirtschaftung auf. Diese hatte viel Ärger verursacht. Von nun an konnte jedermann seine Wohnung wechseln oder vermieten wie er wollte. Das war ein weiterer Schritt zur Normalisierung der Verhältnisse.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur gleichen Zeit begann der Bau einer Mehrzweckhalle mit Bühne, einem Übungsraum für die Vereine sowie eine Küche und ein Schankraum. Im Untergeschoß sollten zwei Räume für den Kindergarten, ferner Wannen und Duschbäder, eine Waschküche, eine Backstube und die Hausmeisterwohnung Platz finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der 1960 begonnenen Baues der Bergwaldsiedlung wurde der Bau eines Wasserhoch-behälters zwingend notwendig. Die Kosten des Hochbehälters beliefen sich auf 320 000 DM. Die Siedlung Bergwald umfasst 100 Grundstücke, die mit Gebäuden im Landhausstil bebaut wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1959 sind in den Gewannen &amp;quot;Stockauf&amp;quot;, &amp;quot;Damshalde&amp;quot; und &amp;quot;Weidenselten&amp;quot; fünf Höfe erstellt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wegen der vielen Neubaugebiete trat eine Überlastung der Kanäle auf, ein Gesamtkanalplan wurde notwendig. Dieser sah den Bau von sechs Regenüberlaufbecken (RÜB) und zwei Regenrückhaltebecken (RRB) vor. Diese Becken erbaute man im Lauf der folgenden Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schwerpunkte in den Jahren 79/80 waren der dringend erforderliche Bau einer größeren Kläranlage und die Erschließung des Baugebiets &amp;quot;Gailer&amp;quot; mit rund hundert Baugrundstücken. Immer noch herrschte große Nachfrage nach Bauplätzen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine große Aufgabe stellte der Plan und Bau einer neuer Sporthalle auf dem Angel dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;www.appeleshof.de &lt;br /&gt;
E-Mail appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96210</id>
		<title>Gechingen</title>
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		<updated>2005-11-26T14:52:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Allgemeine Information */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Deutschland_1989 | Deutschland]] &amp;gt; [[Baden-Württemberg]] &amp;gt; [[Landkreis Calw]] &amp;gt; {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindebeschreibung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Gechingen liegt im Hecken- und Schlehengäu im Tal der Irm, welche die Markung von West nach 0st durchfließt und diese in zwei ungefähr gleich große Abschnitte teilt. Der südliche Teil reicht bis ins obere Aischbachtal beim Haselstaller Hof. Die Markungsgrenze führt, beginnend im Nordwesten beim Stammheimer Eichwäldle, nach Osten über die Straße Gechingen/Althengstett nördlich des Kirchhaldenweges zur vorderen Achtgrube und dann an der südlichen Waldgrenze des Lochwaldes entlang über die Damshalde bis zum Hardt an der Dätzinger Markungsgrenze. Hier biegt sie nach Süden ab, verläuft in südwestlicher Richtung weiterführend über den Storrenberg und das Schnepfental bis an den Rand des Weilerwaldes. Ungefähr 800 m folgt sie dem Sträßchen, das von Dachtel nach Stammheim führt, talaufwärts, erreicht den gemeindeeigenen Weg (Vicinalweg) Gechingen/Gültlingen am Ende der Senke Irmental und umschließt, einen Sack nach Süden bildend, den Waldteil Grundhau. Vom Grundhau führt sie nun in Nordrichtung über den Burch und die Senke zwischen Gechingen und der Hohen Nille (Stammheimer Tal) zum Ausgangspunkt. Das Dorf Gechingen liegt 484 m über NN. Die höchsten Punkte der Gemarkung mit je 570 m liegen im Masenwald und an der westlichen Markungsgrenze am Burch, der tiefste im Irmtal an der Deufringer Markungsgrenze mit 455 m. Im Norden grenzt die Markung an Ostelsheim, im Osten an Dätzingen und Deufringen, im Süden an Dachtel und Gültlingen und im Westen an Stammheim und Althengstett. Die Markungsgrenze gegen Dätzingen, Deufringen und Dachtel ist zugleich Kreisgrenze zum Kreis Böblingen. Die Grenzsteine wurden 1989-1993 vom Arbeitskreis Heimatgeschichte erfaßt und aufgelistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;www.appeleshof.de &lt;br /&gt;
E-Mail appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96202</id>
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		<updated>2005-11-26T14:47:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Genealogische und historische Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Deutschland_1989 | Deutschland]] &amp;gt; [[Baden-Württemberg]] &amp;gt; [[Landkreis Calw]] &amp;gt; {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;Gechinger Chronik von Fritz Roller, erhältlich Rathaus Gechingen&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;www.appeleshof.de &lt;br /&gt;
E-Mail appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
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* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
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==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96198</id>
		<title>Gechingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96198"/>
		<updated>2005-11-26T14:44:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Offizielle Internetseiten */&lt;/p&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
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=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;www.appeleshof.de &lt;br /&gt;
E-Mail appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96196</id>
		<title>Gechingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96196"/>
		<updated>2005-11-26T14:43:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Internetlinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Deutschland_1989 | Deutschland]] &amp;gt; [[Baden-Württemberg]] &amp;gt; [[Landkreis Calw]] &amp;gt; {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Gechingen innerhalb des [[Landkreis Calw|Landkreises Calw]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;Museum Appeleshof Kirchstraße 2/2&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===www.gechingen.de&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;www.appeleshof.de E-Mail appeleshof.gmx.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Gechingen</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Genealogische Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Deutschland_1989 | Deutschland]] &amp;gt; [[Baden-Württemberg]] &amp;gt; [[Landkreis Calw]] &amp;gt; {{PAGENAME}}&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Bild:Karte_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===&lt;br /&gt;
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==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96190</id>
		<title>Gechingen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen&amp;diff=96190"/>
		<updated>2005-11-26T14:38:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Gechingen_Kreis_Calw.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
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== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
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== Geschichte ==&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
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&#039;&#039;&#039;Fritz Roller&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&amp;lt;gov&amp;gt;FOKO/GOV-ID&amp;lt;/gov&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Calw}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Calw]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ehningen,_OFB&amp;diff=96182</id>
		<title>Ehningen, OFB</title>
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		<updated>2005-11-26T14:35:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Ortssippenbuch für die Gemeinde Ehningen, Kreis Böblingen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Bibliographische Angabe:&lt;br /&gt;
Benz, Benz: [[Ehningen, OFB|Ortssippenbuch für die Gemeinde Ehningen, Kreis Böblingen]]. - Frankfurt am Main, 1994. - (Württembergische Ortssippenbücher ; 28) - (Deutsche Ortssippenbücher Reihe A ; 197)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortssippenbuch für die Gemeinde Ehningen, Kreis Böblingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Verfasser:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Benz, Alfred&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Herausgabeort und -jahr:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Frankfurt am Main, 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Erschienen in Reihe:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Württembergische Ortssippenbücher ; 28&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Deutsche Ortssippenbücher Reihe A, Band 197&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Bearbeitete Orte:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Ehningen]] ab 1536&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Umfang:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Seiten / Familien&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Standort:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Preis / Vertrieb:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 31,00 EUR / Verfasser&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Namenregister ====&lt;br /&gt;
==== Ortsregister ====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsfamilienbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Ortssippenbücher / Reihe A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württembergische Ortssippenbücher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=96167</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-26T14:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Zufallfunde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Familie Roller in den USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-26T14:12:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Umgangssprachliche Bezeichnungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Familie Roller in den USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallfunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=96165</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-26T14:10:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Familie Roller in den USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-26T13:54:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Roller in USA */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuchbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Die Familie Roller in den USA&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-26T13:53:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Kirchenbuchbuch Calw&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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	<entry>
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		<updated>2005-11-26T13:49:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensdeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Älteste Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &#039;&#039; &amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &#039;&#039; &amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiete&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und [[Calw]]. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
``Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
``Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
``Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
``Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
``Quelle: Kirchenbuchbuch Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
``Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: &lt;br /&gt;
* Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
* Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
* John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
* Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
* Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
* Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
* Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
* Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
* Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Fort Roller - Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein &amp;quot;Staket&amp;quot; handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&amp;quot; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner &amp;quot;Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys&amp;quot;  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden. &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&amp;quot; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot;Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039; &amp;quot; &#039;&#039;&#039;Letzter Wille von Jacob Roller Sr.&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
* Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.&amp;quot; &#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage von Fritz Roller: http://www.appeleshof.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T15:14:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
``Quelle:Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
``Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
``Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
``Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
``Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
``Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
``Quelle: Kirchenbuchbuch Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
``Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(Siehe Roller in USA)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
``Quelle:Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
``Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
``Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
``Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
``Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
``Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
``Quelle: Kirchenbuchbuch Calw``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
``Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
Quelle:Gerd Wunder, &amp;quot;Südwestdeutsche Blätter für Familienkunde Band 16&amp;quot;, AT Heinz Kant Stuttgart, AT Fritz Roller Gechingen, AT Herr Schnabel, Nagold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
Quelle: AT Rolf Beutler, Herrstein (Siehe auch Roller in Martinsmoos)&lt;br /&gt;
Rudi Roller, Renningen, H. Oertel&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
Quelle:OSB von Frau Seitz und H.Bruns Untertalheim&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
Quelle:AT Horst Roller Stammheim/Calw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
Quelle:G. Ernst &amp;quot;Ehebüchlein&amp;quot; und &amp;quot;6000 Jahre Bauerntum &amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
Quelle: AT Wolfgang Kusterer Engelsbrand, Rudi Roller, Renningen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
Quelle: Kirchenbuchbuch Calw&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
Quelle:AT, DR. Ernst Roller Endingen u. Eugen Roller u. Heinz Uhland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:        Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:       Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder:     Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#1&lt;br /&gt;
Edelmann Machtolf von Giltsten 1250 genannt &amp;quot;Ehr von Roller von Giltstein&amp;quot;, auch Ritter von Giltstein&lt;br /&gt;
Kinder:  Machtolf-&amp;gt;#2&lt;br /&gt;
#2&lt;br /&gt;
Machtolf der Alte um 1314 *1250 +vor 1315(Eltern: #1)&lt;br /&gt;
Kinder:  Wolf von Gültstein (Machtolf)-&amp;gt;#2a&lt;br /&gt;
              Gottfried der Roller-&amp;gt;#3&lt;br /&gt;
              Agnes oo um 1326 Albrecht der Brenner von Heimerdingen um  &lt;br /&gt;
              1326 genannt&lt;br /&gt;
#2a&lt;br /&gt;
Wolf von Giltstein (Machtolf), um 1314 oo&lt;br /&gt;
Kinder: Swigger (von Machtolf) um 1315&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#3&lt;br /&gt;
Gottfried (Götz) der Roller (ab 1328 nur Roller) (Brief im Repertorium Hirsau) *um 1280 +vor 1346 (Eltern: #2) oo Kunigunde von Kuppingen +nach 1346 (Eltern: Werner von Kuppingen, Hemmelinge)&lt;br /&gt;
Kinder: Hedwig um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. Ä. um 1343 oo Zeitze von Frauenberg-&amp;gt;#4&lt;br /&gt;
            Konrad um 1346&lt;br /&gt;
            Albrecht um 1346&lt;br /&gt;
            Machtolf d. J. um 1346&lt;br /&gt;
#4&lt;br /&gt;
Machtolf der Elter (Eltern: #3) oo Zeitze v. Frauenberg (Eltern: Wolf v. Frauenberg)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1545&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Roller in USA */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Roller in den USA&lt;br /&gt;
Das Leben einer Auswandererfamilie, verfasst von Mrs. Mozley&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familiengeschichte der Rollers beginnt mit der Ankunft unseres Vorfahren Jacob Roller in Amerika. Jakob überquerte den Atlantik an Bord des Segelschiffes „Ranier“, das von Rotterdam Passagiere aus Hanau, Darmstadt, Isenburg und Württemberg transportierte . &lt;br /&gt;
Am 26.September 1749 mussten die Neuankömmlinge bei der Verwaltung des Gerichtshauses in Philadelphia den erforderlichen Eid ablegen. Jacobs Unterschrift auf der Passagierliste wurde aufgrund seiner Handschrift als „Jacob Boller“ gelesen. Spätere Schriftvergleiche mit dem Testament ergaben jedoch einwandfrei, dass unser Jacob Roller am Dienstag, 26. September 1749 erstmals seinen Fuß auf amerikanischen Boden setzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiengeschichte und verschiedene öffentliche Quellen sagen aus, dass Jacob aus Württemberg kam, aber bisher wurden noch keine Beweise dafür gefunden. Die ursprüngliche Heimat der Rollerfamilie scheint Wildberg im Schwarzwald zu sein. Ein Zweig der Familie ließ sich um 1643 in der Nähe von Balingen nieder. Die Hauptberufe vieler früherer Roller-Generationen in Wildberg und Balingen waren Gerber und Sattler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller heiratete Mary Agnes Hammer, welche nach der Tradition auch aus Württemberg stammte. Es ist interessant, dass ein Hans Melchior Hammer Passagier auf dem gleichen Schiff war und ebenfalls am 26. September 1749 in Amerika angekommen ist. Vielleicht war Mary eine Verwandte und auch ein Reisepassagier. Frauen und Kinder wurden damals nicht registriert, weshalb es keine schriftlichen Beweise gibt.&lt;br /&gt;
(Anmerkung von Fritz Roller:&lt;br /&gt;
Jacob Roller *6.7.1727 Kuppingen +Januar 1804 Sinking Valley (Eltern:#33 Kuppingen) oo 8.1.1753 in Germantown/Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724 +um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior Hammer u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob Roller kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
Kinder: Jacob *10.2.1754 +3.8.1783 durch Indianer oo Susan Weston&lt;br /&gt;
             Michael *20.10.1755 +28.6.1827 oo Nancy Ann Weston  &lt;br /&gt;
             John *14.3.1757 +24.1.1819 oo Catherine Smith&lt;br /&gt;
             Baltzer *11.10.1758 +30.11.1841 oo Alse Rose *3.3.1764 +6.2.1847&lt;br /&gt;
             Mary *1761 +1.10.1831 oo Joshau Igou&lt;br /&gt;
             Margaret *8.12.1762 +1788 oo John Burley&lt;br /&gt;
             Caleb *1766 +16.3.1848 oo Elizabeth Hardy&lt;br /&gt;
             Henry *27.3.1767 +14.8.1824 oo Nancy Rikett&lt;br /&gt;
             Philip *28.3.1768 +17.5.1839 1.oo Jane Moore 2.oo 24.10.1837 Catherine Sharp)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Überlieferung musste Jacob Roller drei Jahre lang bei einem Bauern die Kosten seiner Schiffsreise nach Amerika abarbeiten. Er zog nach York Co./Pa. und arbeitete dort als Holzfäller für die Grubb’s Eisenwerke. Es gab seit Mitte des 18. Jahrhunderts drei Eisenhütten, welche den Namen Grubbs trugen. Alle befanden sich in dem Teil von Lancaster Co., der heute Lebanon Co./Pa. heißt. Die Eisenhütten benötigten große Mengen an Holz, welches von den Landwirten des Gebietes geliefert wurde. Möglicherweise siedelte er sich nachdem er seinen Vertrag erfüllt hatte,  in York Co. an, wo seine Kinder geboren sein sollen. Jacob und Maria bekamen sieben Söhne und zwei Töchter: &lt;br /&gt;
Jacob (Jr.); Michael; John, geb. 14. März 1757; Baltzer, geb. 11 Oktober. 1758; Marie, geb. 1761; Margarete (oder Elisabeth); Henry; Caleb, geb. 1767; und Philip, geb. 28. März 1768. Ein Historiker erwähnt als jüngsten Sohn noch Peter, der aber in Jacobs Testament nicht erwähnt wird. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existieren keine Informationen über die Zeit, in der die Familie in York lebte. Nach der Pennsylvania Archiv-Liste kam ein Jacob Roller, der unser Stammvater Roller gewesen sein könnte, mit zwei Pferden und einer Kuh im Jahre 1767 in Berks Co./Pa. an. Der Name erscheint in den Steuerunterlagen von Hopewell Twp, Bedford Co./Pa für die Jahre 1774 und 1775.&lt;br /&gt;
Jacob Roller wurde das erste Mal in Tyrone Twp., Bedford Co/Pa.. 1776 besteuert, was darauf hinweist, dass er bereits 1775 dort gewohnt haben muss, da die Steuerveranlagung im vorhergehenden Jahr erfolgte. Während dieser Zeit war er als Berufstätiger und Mieter (Hausgenosse, Pächter?) registriert. Jakob Jr., Michael und Baltzer waren im Jahre 1779 als steuerpflichtig veranlagt, beide als einzelne Bürger. John wurde das erste Mal veranlagt im Jahr 1785 als Mieter (Hausgenosse, Pächter?) mit zwei Pferden. &lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Spring (Sinking) Valley war Teil eines Landkaufes der Erben der Familie Penn von Indianern am 6. Juli 1754 und wurde somit Teil der Provinz Pennsylvania. Dieses Gebiet war reserviert als Landbesitz der Penn-Familie bis nach der Revolution, als ihre Rechte gelöscht wurden. Jacob Roller kaufte Land im Sinking Valley am 6.6.1791 von John und John Penn wie in der Übertragungsurkunde B-1, Seite 181, Huntingdon Co./Pa. verzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedford Co. wurde 1771 aus Cumberland Co., Huntingdon Co. 1787 aus Bedford Co. gebildet. Im Jahr 1846 wurde Blair Co. aufgeteilt aus Teilen der Grafschaften Huntingdon und Bedford.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des Unabhängigkeitskriegs dienten Michael, John, Baltzer, und wahrscheinlich auch Jacob Roller (Jr.) in der Bürgerwehr von Huntingdon Co. Die anderen Söhne, Henry, Caleb und Philip waren zu jung um sich an diesem Konflikt zu beteiligen, aber Henry und Caleb waren später als Offiziere 1794 in der Huntingdon Brigade, Philip leistete Militärdienst im Krieg von 1812 am Eriesee. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller (Sr.) wurde von der Vereinigung „Töchter der amerikanischen Revolution“ für seine  Verdienste während der Revolution als Patriot ausgezeichnet. Besonders erwähnt wurde, dass er ein Fort zum Schutze seiner Familie und Nachbarn gebaut und unterhalten hat sowie seine Hilfe bei der Festnahme einer Gruppe englischer Soldaten. Einige seiner Nachkommen schlossen sich patriotischen Vereinigungen an, die aufgrund dieser Tatsachen gegründet wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Roller-Familie lebte im Sinking Valley, Tyrone Twp, Bedford Co. während der schwierigen Jahre des Unabhängigkeitskrieges. Praktisch jeder voll Einsatz fähige Mann der seinen Wohnsitz innerhalb des Gebietes hatte musste Militärdienst leisten. Viele meldeten sich freiwillig und zogen in den Krieg, während diejenigen, die zu Hause geblieben waren erkennen mussten, dass der Krieg auch in ihre Region vorgedrungen war, weil die ständigen Übergriffe durch Indianer die Gegend zu einem blutigen Schlachtfeld machten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Indianer des Ohio Valley wurden Alliierte der Briten und Überfälle auf die Grenze waren an der Tagesordnung. Indianer, Briten und Überläufer, die durch britische Agenten mit Gewehren und Munition ausgerüstet und die für Skalps und Gefangene - ohne Rücksicht ob Mann, Frau oder Kind- belohnt wurden, begingen zahlreiche Massaker unter den Siedlern im Bereich Blair Co. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang den Flüssen sowie in verschiedenen Tälern und Buchten hatten die Siedler das Land verbessert und erzeugten ausreichend Lebensmittel zum eigenen Gebrauch. Als der Krieg weiter fortschritt und die Angriffe durch Indianer zunahmen, wurden die Häuser der Siedler zu Forts umgebaut, in welchem sich die Siedler versammelten, wenn vor näher rückenden Indianern gewarnt wurde. Ein solches Fort baute Jacob Roller und seine Familie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kommission die die Lage der Forts im Grenzgebiet von Pennsylvania dokumentierte, berichtete im Jahre 1916 folgendes über das Fort Roller: &lt;br /&gt;
„Fort Roller &lt;br /&gt;
Dieses war eine der vielen Befestigungen, welche in der Blair-Grafschaft während der Zeit der Errichtung von Fort Roberdeau gebaut wurden. Viele von ihnen waren private Unternehmungen wie dieses. Wir können feststellen, dass Jacob Roller ein Siedler von überdurchschnittlichem Wagemut und Energie war. Während der Revolutionszeit war er viele Jahre lang eine sehr prominente Figur in der Gegend von Holidaysburg und Umgebung und er hat dieses Fort oder Staket errichtet zur Verteidigung seiner Familie und seiner Nachbarn vor den Indianern. Es mag sich um ein Fort gehandelt haben, wir glauben aber eher, dass es sich nur um ein „Staket“ handelt. Die gleiche Art Staketen existieren an der Wasserstraße und wurden als Rückzugsorte von den Hauptquartieren in Punxsutawney der Franzosen und ihrer Indianer-Verbündeten benutzt. Dieses Fort oder Staket muss gleichzeitig mit oder kurze Zeit nach dem Fort Roberdeau erbaut worden sein, weil es vorher im Sinking Valley keine Verteidigungsmöglichkeit gegeben haben kann, denn General Roberdeau musste eine Militärmacht mit sich nehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es existiert eine Eingabe vom 14. Februar 1781, worin die Bewohner der Juniata-Region die Pennsylvania-Versammlung um Schutz vor den Indianern bitten. Diese enthält den Namen Jacob Roller und andere Namen, die jetzt noch häufig im Sinking Valley sowie in allen Teilen dieser Grafschaft bekannt sind. Als sie Schutz suchten, bauten sie wahrscheinlich selber die Forts und Staketen, welche heute ein Zeichen unserer frühen Geschichte darstellen. Diese Forts entstanden erst während der Revolutionszeit und nicht vorher.&lt;br /&gt;
Mr. Jones berichtet in seiner „History of the Juniata Valley“ über dieses Fort. Er schreibt auch über eine Begegnung Rollers mit den Indianern, aus welcher er als Sieger hervor ging. Die Indianer fürchteten ihn sehr wegen seiner weithin bekannten und erfolgreichen kämpferischen Art. In der Tat war er in ständigem Kampf mit den Rothäuten und sein Name war ein Schrecken für sie. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fort Roberdeau war eines von nur zwei militärischen Forts im diesem Gebiet, gebaut um Truppen unterzubringen und die Einwohner sowie die Bergarbeiter zu schützen. Eine Zeit lang erzeugten die Bergarbeiter Erz, welches zu Munition für Washingtons Armee eingeschmelzt wurde. Die Roller-Familie lebte einige Meilen von Fort Roberdeau entfernt und Historiker glauben, dass die Rollers den Bau dieses Forts tatkräftig unterstützt haben. Das Fort Roberdeau wurde als  200-Jahr-Feier-Projekt von den Einwohner von Blair Co. an der ursprünglichen Stelle nachgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
U.J. Jones erzählt in seiner „Geschichte der frühen Besiedlung des Juniate-Valleys“  folgende interessante Begebenheiten:&lt;br /&gt;
„Die Engländer, welche durch die Nachsicht von Kapitän Blair den Erschießungen oder dem Galgen entgangen waren, schienen es nicht besser getroffen zu haben, weil sie fast verhungert waren bis sie die Siedlungen erreichten. Weil sie sich nicht trauten, eines der besetzten Häuser zu betreten, passierten sie den Brush Mountain in das Canoe Valley hinein, wo sie eine leer stehende Hütte fanden.&lt;br /&gt;
Die ehemaligen Besitzer waren in das nächste Fort geflüchtet. Sie lehnten ihre Gewehre nachlässiger Weise gegen die Hütte, betraten sie und suchten nach Essbarem; fanden jedoch nur einen Rest Brei und etwas Schweineschmalz. In ihrem Zustand war jede Art von Nahrung eine Gottesgabe und sie fielen wie die Wilden darüber her. Während sie aßen, kamen Samuel Moore und ein Begleiter (wahrscheinlich Jacob Roller sen.) während der Jagd an der Hütte vorbei, sahen die Gewehre und nahmen diese sofort an sich, worauf Mr. Moore mit seiner Waffe die Hütte betrat und die Engländer zum Aufgeben aufforderte. Diese kamen der Aufforderung gerne nach und wurden nach Holydays Fort abgeführt. Auf dem Weg dorthin wurde einer der Engländer beleidigend und sagte zu Moore und seinem Begleiter, dass sie bald bereuen würden sie festgenommen zu haben. Das provozierte den athletischen Roller, der ein Seil um den Nacken des Engländers legte, es über einen Ast warf und ihn hochzog, als sie an dem Fort ankamen. Moore war zum Glück menschlicher und überredete seinen Begleiter, aufzuhören. Die Gefangenen wurden nach Bedfort gebracht; ob ihnen jemals der Prozess gemacht wurde, konnte nicht herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1781 wurden Jacob Roller Jr. und ein Mann namens Bebault durch Indianer im Sinking Valley getötet. Über dieses Massaker sind nur wenige Einzelheiten bekannt, es gibt noch immer viele widersprüchliche Erzählungen. Wir geben Mr. Maguire’s Version der Geschichte wieder; der allerdings  keine Gewähr für den Wahrheitsgehalt geben kann wegen der übertriebenen Gerüchte, welche in den folgenden Tagen aufkamen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roller zeigte sich als aktiver und energischer Siedler, verwegen, furchtlos und kühn. Es war allgemein bekannt, dass sein unfehlbares Gewehr das Ende für viele Rothäute bedeutete. Sei wie es will, sicher ist, dass die Indianer ihn kannten und ihn als Opfer aussuchten, lange bevor sie ihn dann tatsächlich fanden. Einige kleine umherstreifende Indianer-Gruppen hatten die Angewohnheit in das Tal hinunter zu gehen, nachdem die Bergwerke aufgegeben waren. Aber es gab lange Zeit keine günstige Möglichkeit, Roller zu töten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei einer Gelegenheit trafen sich vier Siedler in Rollers Haus um sich auf die Jagd nach Rehen zu begeben. Als sie am frühen Morgen losgehen wollten, hörte Roller das Brechen eines Astes nahe seiner Hütte. Er spähte aus der Türe in den nebligen Morgen und entdeckte Indianer, die neben einer Eiche hockten. Es war offensichtlich, dass die Indianer nicht nahe genug am Hause waren, um zu sehen, wie viel Personen im Hause waren und umgekehrt die Bewohner im Zweifel über die Anzahl der Indianer waren. Nach tiefgründigem Schweigen wurde beschlossen durch die Fenster zu schießen, sobald es hell genug war, um gut zielen zu können. Die Indianer warteten darauf, dass Roller aus seinem Haus kommen würde. Als sie schließlich dachten, die richtige Zeit wäre gekommen, versammelten sich die Siedler am Fenster und schoben ihre Gewehre so leise wie möglich hinaus. Die schnellen Augen der Indianer sahen trotz der Dämmerung, dass es mehr Gewehrmündungen gab als einer Person allein gehören konnten und rannten so schnell sie konnten in den Wald, eine Menge an Wildbret, getrocknetem Mais und eine britische Flinte zurücklassend.&lt;br /&gt;
Nach einer anderen Version begegnete Roller einem einzelnen Indianer in den Wäldern, wahrscheinlich eine einmalige persönliche Begegnung zwischen einem Indianer und einem Weißen. Roller verließ sein Haus morgens gegen 7 Uhr um ein Reh zu suchen. Er war ein oder zwei Stunden am Rande der Berge unterwegs, als er in der Nähe einen Gewehrschuss hörte und kaum eine Minute später kam ihm ein verwundetes Reh entgegen. Roller schoss im gleichen Augenblick, weil er vermutete, ein Nachbar hätte das Reh angeschossen. An die Anwesenheit von Indianern dachte er nicht und war überrascht als er entdeckte, dass ein Indianer geschossen hatte. Der Indianer verwechselte den Knall von Rollers Gewehr mit dem seines Gefährten der den Standort am Berg verließ. Der Indianer war bestrebt, das Reh in Sicherheit zu bringen und Roller war ganz konzentriert auf das Reh, deshalb vernachlässigten beide die wichtigste Vorsichtsmaßnahme - nämlich ihre Gewehre nachzuladen. Roller neigte sich über das Reh, als er in einem Dickicht neben sich die Schneedecke krachen hörte. Er sprang auf die Füße und sah sich mit einem Indianer konfrontiert, einem großen muskulösen Burschen, welcher so groß wie Roller war. Dieser bemerkte, dass keines der Gewehre geladen war und wahrscheinlich zufrieden, dass er einen Gegner getroffen hatte, der seines Stahles würdig war, lehnte er sein Gewehr bedächtig gegen einen Baum auf Rollers Seite und während er seinen Tomahawk zog, warf er einen Blick wilden Vergnügens auf den Weißen vor ihm,  welcher andeutete, dass er ihm schon zeigen würde wer der bessere Mann von ihnen beiden wäre. Roller ahnte seine Absicht, zog seinen Tomahawk, bereit zur Verteidigung. Der Indianer machte einen Sprung, Roller sprang zur Seite, sodass ihn der Indianer verpasste. Er drehte sich plötzlich, als Roller ihm auf den Ellbogen der erhobenen Hand schlug, so dass das Beil zu Boden fiel. Der Indianer traute sich nicht, das Beil aufzuheben und zog sein Messer und wandte sich Roller zu. Ein furchtbarer Kampf entstand. Roller hielt den rechten Arm des Indianers so, dass er sein Messer nicht benutzen konnte während der Indianer die Hand ergriff, mit welcher Roller sein Kriegsbeil festhielt. So kämpften die beiden, bis sie über den Kadaver des Rehs stolperten. Glücklicherweise konnte Roller mit der linken Hand sein Messer greifen und stieß es dem Indianer in die Seite. Der Kampf wurde nun schrecklich und mit kraftvoller Anstrengung löste sich der Indianer und sprang auf seine Füße, aber Roller war genau so schnell wie er. Der Indianer versetzte Roller einen Stich in die Schulter und in den Arm. Dieser hatte sein Beil fallen lassen, sodass es nun ein tödlicher Kampf mit Messern war. Sie stachen und schnitten einander durch ihre Lederhemden, dass diese zerrissen und der Schnee bedeckt mit ihrem Blut war. Ihre Lederjacken waren voller Blut und sie wurden durch den Blutverlust so schwach, dass sie aufhörten zu kämpfen. Der Indianer, der sich selber aus Rollers Griff löste nahm sein Gewehr und verschwand. Roller stillte so gut er konnte seine einzige gefährliche Wunde mit gefrorenem Schnee und einigem Werg. Er schaffte es, nach Hause zu kommen. Er war an vier und fünf Stellen verletzt und es brauchte mehrere Wochen bevor er sich wieder ganz erholt hatte. Das Gerippe des Indianers mit dem Gewehr wurde im folgenden Sommer oben auf Warrior Ridge gefunden.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Zeitpunkt von Jacob Rollers (Jr.) Tod ist nicht genau bekannt. Mr. Maguire nahm Herbst 1781 an. Bewiesen ist, dass drei Indianer aus den Bergen kamen und dem Fort Roller, welches an der Spitze des Sinking Valleys lag, auswichen. Sie gingen durch das Tal zu dem Haus Bebaults, den sie mit dem Tomahawk verwundeten und skalpierten. &lt;br /&gt;
Von dort aus begaben sie sich zum Haus von Jakob Roller, (Jr.) welcher zu der Zeit alleine war; seine Familie befand sich im Fort seines Vaters. Er wurde ermordet und skalpiert als er auf seinem Kornfeld arbeitete. Seine nächtliche Abwesenheit im Fort löste Alarm aus. Früh am nächsten Morgen ging eine Gruppe zu seinem Haus um nachzusehen ob ihm etwas zugestoßen war. Während sie ihn suchten, entdeckte ein Mann Blut an einem Balken, was bald zu der Leiche im Feld führte. Den Fußspuren nach waren die Mörder zwei Männer und ein Junge im Alter zwischen 12 und 14 Jahren. &lt;br /&gt;
Roller war erschossen und skalpiert wurden, sein Kopf mit einem Tomahawk übel zugerichtet und in der Herzgegend war eine klaffende Wunde durch einem Dutzend Schnitte und Stiche verursacht mit einem scharfen Skalp-Messer. Daraus ließ sich schließen, dass die Männer den Burschen veranlasst hatten, den erschossenen Mann mit dem Tomahawk zu verletzen und zu stechen. Mit anderen Worten: Sie erteilten ihm eine Lektion in Schlachten und Mut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mr. Bebault wurde erschossen und skalpiert aufgefunden, aber er lebte noch, es war ein schockierender Anblick. Er war durch den Blutverlust so schwach, dass er den Hergang nicht schildern konnte. Die beiden Toten wurden zum Fort gebracht und begraben. So bald als möglich startete eine große Gruppe, bestehend aus den Rollers, den Beattys, den Rickets usw. um die Verfolgung aufzunehmen. Die Männer folgten der Spur fast fünfzig Meilen, aber zuletzt verloren sie sie und sie waren zur Rückkehr gezwungen, ohne die Mörder zu finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jeder Siedler kannte Roller Jr., und sein Tod warf einen dunklen Schatten in das Tal. Die Todesart beunruhigte die Siedlung so sehr, dass die Herbsternte die noch auf dem Felde war, verrotten musste, weil keine Arbeitskraft von den Forts entbehrt werden konnte und die Leute nicht länger ihr Leben der Laune von Plünderern aussetzen wollten. Jacob Roller, Jr., war der älteste von sieben Brüder, alles kräftige Burschen und aktive Siedler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine ziemlich große Anzahl von Nachkommen der sieben Brüder, die in verschiedenen Orten wohnen, manche im Westen, aber die Mehrheit wahrscheinlich in Williamsburg oder in der Nachbarschaft von Springfield Furnace in der Blair-Grafschaft.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jacob Roller, Sr. schrieb sein Testament im März 1803. Es wurde am 25.Januar 1804 in Huntingdon Co./Pa eröffnet. Vermutlich ist er im Januar gestorben, jedoch verzögerte sich die Testamentseröffnung wahrscheinlich wegen schwerer Schneefälle in den Bergen. Im Testament wurde seine Ehefrau Maria nicht erwähnt, weshalb man vermutet, dass sie in der Zeit zwischen dem 9. Mai 1796, als sie noch eine Urkunde unterzeichnet hat und März 1803, als Jacob seinen letzten Willen festlegte, verstorben ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Letzter Wille von Jacob Roller Sr. &lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, Amen. Ich, Jacob Roller von Tyron Gemeinde, Huntingdon Grafschaft und Commonwealth von Pennsylvania, bin bereits körperlich schwach, aber gesund und in vollem Besitz meines Verstandes und meines Gedächtnisses, bedenke die Unsicherheiten in diesem sterblichen Leben, und für den besseren und leichteren Verkauf meiner Güter, mit denen mich Gott in dieser Welt gesegnet hat,  gebe ich meinen letzten Willen und Testament bekannt, in folgender Art und Weise:&lt;br /&gt;
Als Erstes verfüge ich, dass mein Körper auf anständige christliche Art beerdigt werden soll, und dass alle meine rechtmäßigen Schulden sowie die Kosten meiner Bestattung aus meinem Nachlass bezahlt werden sollen.&lt;br /&gt;
Ich verfüge weiter,  dass meine angestellte, unverheiratete Haushälterin Catherine Wiskee alle ihre Privilegien und ihr persönliches Eigentum, wie in einer zwischen uns abgeschlossenen Vereinbarung vom 12.2.1803 genau spezifisiert und erwähnt, bekommt und behalten darf.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Realeigentum (Grundbesitz) und mein persönliches Eigentum in einer öffentlichen Versteigerung verkauft wird und der Erlös gleichmäßig zwischen meinen noch lebenden Kindern und den Erben meines verstorbenen ältesten Sohnes Jacob Roller geteilt wird, damit diese einen gleich großen Anteil erhalten wie eines meiner lebenden Kinder.: Michael Roller, John Roller, Baltzer Roller, Mary Roller, alias Mary Igou, Margaret Roller alias Margarete Burley, Phillip Roller, Henry Roller, und Caleb Roller, und wenn Gott eines meiner Kinder zu sich ruft, soll sein oder ihr Anteil gleichmäßig zwischen seinen oder ihren gesetzmäßigen ehelichen Kindern geteilt werden.&lt;br /&gt;
Ich verfüge auch, dass mein Sohn John Roller meine große deutsche Bibel haben soll. Ich bestimme hiermit meine Söhne Michael Roller und Henry Roller als alleinige Testamentsvoll-strecker meines letzten Willens und Testaments. Ich annulliere und erkläre alle meine früheren Testamente für rechtsungültig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Zeugen setze ich meine Hand und Seele und versiegele es am heutigen Tag im März 1803. &lt;br /&gt;
gez. Jacob Roller.“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1795 gingen Jacob Rollers Söhne John und Baltzer von Pennsylvania nach Tennessee, blieben aber nur sieben Jahre dort, da sie die Sklaverei ablehnten. Sie kehrten 1802 nach Pennsylvania zurück. Später als neue Ländereien im Westen besiedelt wurden, wanderten beide nach Ohio und siedelten in der neu gebildeten Grafschaft von Columbiana, genauer gesagt im Abschnitt 36 von Grün Twp. Michael folgte seinen Brüder im Jahre 1805 und siedelte im Abschnitt 35, in der Nähe von John und Baltzer. Zwischen 1805 und 1810 zog Henry von Pennsylvania nach Fairfield Co./Ohio und gründete dort eine Familie. Caleb verließ Pennsylvania im Jahre 1814 und ließ sich in Columbiana Co. nieder.&lt;br /&gt;
Die erste weiße Familie in der Gegend von Grün Twp., soll die von Elisha Teeters gewesen sein, welche sich wahrscheinlich im Jahre 1801 ansiedelte. Drei von Elishas Kinder heirateten in die Roller-Familie. John Rollers Sohn Isaak war das erste weiße, männliche Kind das in Grün Twp. geboren wurde, und zwar am 23. August 1803.  &lt;br /&gt;
Im Jahre 1809, kurz nachdem sie ihre Siedlungsdokumente von der Regierung erhalten hatten, schenkten Michael und Baltzer der Gemeinde für den Bau einer Kirche und Schule zwei Morgen Land, in deren Zentrum sich heute Washingtonville/Ohio befindet. Der erste lutheranische Pfarrer, der die Allegheny-Berge überschritt, war Reverend Johannes Stauch. Er versammelte einige Familien um sich und begann das Evangelium in deutscher Sprache zu predigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesellschaft der Deutschen Lutheraner organisierten im Jahre 1810 Gottesdienste in einem Blockhaus, das Roller-Versammlungshaus genannt wurde, da Michael und Baltzer es auf dem geschenkten Land gebaut hatten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Blockhütte wurde bis 1841 verwendet und dann durch ein massives Gebäude ersetzt, 45 x 55 feed groß und kostete $ 1.425,62. Bei einem Treffen in dieser Kirche wurde die Wittenberg-Synode ins Leben gerufen und das Wittenberg-College gegründet und so benannt. Als diese Wittenberg-Hochschule im März 1845 von der Generalversammlung in Ohio beurkundet wurde, wurde Jakob Roller, wahrscheinlich Michaels Sohn, zum Mitglied des ersten Verwaltungsrates bestimmt. Im Jahre 1895 wurde das zweite Gebäude ersetzt durch die heute noch bestehende Kirche. Diese ist noch immer sehr attraktiv durch die rot mit weiß abgesetzten Ziegel. Ein niedriger Kirchturm ist über dem Vordereingang angebracht und eine Anzahl bunter Glasfenster bringt Licht in das Gebäude. Die ersten Dokumente über die Washingtonville Lutheraner Kirche befinden sich in den Archiven der Wittenberg-Hochschule in Springfield/Ohio. &lt;br /&gt;
Die erste Predigt in Englisch der Washingtonville Gemeinschaft wurde in einer Scheune östlich der Stadt durch einen Laien, Herrn Estep aus Cadiz/Ohio gehalten. Dies war im Jahre 1841, und bald darauf wurde eine neue Methodistengemeinde gegründet und eine Methodisten-Kirche gebaut, ebenfalls auf den zwei Morgen Land, die von den Brüdern Roller geschenkt worden waren. Das große bunte Glasfenster vorne in der heutigen Kirche wurde Simon Roller, dem Sohn von Jakob B. Roller und Enkel von Baltzer Roller gewidmet. &lt;br /&gt;
Das Roller-Versammlungshaus diente auch einige Jahre als erste Schule in der Gegend. Der erste Unterricht fand wahrscheinlich im Jahre 1818 statt. John Roller wird als einer der ersten Lehrer genannt. &lt;br /&gt;
Bei den beiden Kirchen befinden sich auch zwei Friedhöfe, einer für die Lutheraner und einer für die Methodisten. Eine Anzahl von Rollers sind auf dem Lutheraner Friedhof beigesetzt. Auffällige Grabsteine markieren die Gräber von John Roller, gestorben im Jahre 1819 im Alter von 62 Jahren und Baltzer Roller, gestorben im Jahre 1841 im Alter von 83 Jahren. Michael Roller soll auch hier begraben sein, aber sein Grabstein konnte nicht gefunden werden. Es gibt es dort einen alten Stein, etwas größer als die Meisten mit einem seitlichen Emblem aus der Revolutionszeit. Vielleicht kennzeichnet dieser Stein Michael Rollers Grab. Caleb Roller liegt auf dem Columbiana Friedhof, Fairfield Twp., Columbiana Co. Er ist 1848 im Alter von 81 Jahren gestorben. &lt;br /&gt;
Es scheint, dass die erste Roller-Familie in Amerika, Jacob Roller Seniors Kinder, während ihres Siedlerlebens keine Gelegenheit oder keine Zeit für eine richtige Schulbildung hatten. Papiere wie Testamente bzw. Landübertragungsverträge tragen eher ihre Fingerabdrücke als ihre Unterschriften. Trotzdem waren sie erfolgreiche Männer mit guten Familien und hinterließen ihren Erben viel Eigentum. Ihre Kinder waren gebildet, sie wurden Beamte und Führer in ihren Gemeinden. Jakob Roller, Sohn von Michael, war zwölf Perioden lang Abgeordneter in Ohio. In den folgenden Generationen finden sich viele Landwirte, Lehrer, Minister, Anwälte, Kaufleute und Ärzte. &lt;br /&gt;
Drei Vettern, alle mit dem Namen Jakob Roller, die Söhne von John, Michael und Baltzer, lebten zur selben Zeit in Washingtonville. Um Verwechslungen zu vermeiden, benutzten sie ihre zweiten Vornamen. John Rollers Sohn verwendete “J“ und Baltzer Rollers Sohn “B“. &lt;br /&gt;
Johns Sohn Jakob J. Roller heiratete Michael Rollers Tochter Susanna, gerufen Susan, am 30. März 1809. Von ihrem Sohn John stammen die Roller’s der Fort Wayne-Verbindung ab. Das erste jährliche Treffen der John Roller-Familie fand am 27. August 1908 im alten Gehöft in York Twp., van Wert Co./Ohio statt. &lt;br /&gt;
John Roller und Susanna Fuchs (Fox) heirateten am 7. März 1844 und lebten im Jahre 1850 auf einem Bauernhof in Goshen Twp., Mahoning Co. Als Mahoning Co. im Jahre 1846 gegründet wurde, wurden mehrere Gemeinden von Columbiana weggenommen und bildeten einen Teil des neuen Verwaltungsbezirks. Dazu gehörten Goshen, Green and Beaver Townships, wo viele Roller-Familien wohnten. Im September 1865 zogen John und Susanna mit ihren neun Kinder, Martha, Albert J., Allen F., Urban C., Joseph Martin, Mary Jane, John M., George Wilson und Harriet (gerufen Hattie) nach van Wert Co./Ohio und siedelten in York Twp. auf  60 Morgen ungerodetem Land. Einen Monat später hatten sie einen kleinen Teil des Landes urbar gemacht und eine Hütte gebaut. Elf Monate nach ihrer Ankunft wurde John schwer krank und starb am 5. September 1866 im Alter von 48 Jahren. &lt;br /&gt;
Die Familie blieb auf dem Land, die Mutter und die Söhne betrieben die Landwirtschaft weiter. Die Roller- Familie gehörte zu den Pionieren der van Wert Co., die sich unter primitivsten  Bedingungen hier ansiedelten. Das ganze Land in der Nähe ihres Hauses war mit Bäumen bewachsen und ein ständiges Vergnügen für die Jungen war die Jagd auf Stachelschweine, Truthähne und Waschbären.&lt;br /&gt;
Alle außer einem der neun Kinder waren minderjährig, als sie ihren Vater verloren. Alle Kinder erreichten das Erwachsenenalter, außer der Jüngsten, Hattie, die mit knapp fünf Jahren starb. Susanna überlebte ihren Ehemann um 40 Jahre und starb am 20. März 1907 im Alter von 85 Jahren. Sie ist gemeinsam mit John auf dem Wrigth Friedhof bei Elgin/Ohio beerdigt. Ein großer, beeindruckender Grabstein schmückt ihre Gräber. Susanna Fuchs (Fox) wurde als Tochter von Peter Fox und Elisabeth Walter in Columbiana Co/Ohio geboren.&lt;br /&gt;
Ein Beweis fehlt noch, aber man glaubt, dass Peter der Sohn von Christopher und Susanna Fuchs war. Christopher kaufte 1802 Land in Columbiana Co, als dieses noch Teil des Nordwest-Territoriums war. Elisabeth Walter war die Tochter von Mathias und Maria Walter, die von Adams Co./Pa. um 1811 nach Adnach Elk Run Twp., Columbiana Co. kamen. &lt;br /&gt;
Die Nachforschungen nach der Roller-Familie werden fortgesetzt. Ein Dokument von enormem Wert wäre, falls sie noch existiert, Jakob Rollers deutsche Bibel. Diese Bibel wurde in seinem Testament erwähnt, worin er sie seinem Sohn John vermachte. John starb ohne ein Testament zu hinterlassen. Seine Hinterlassenschafts-Papiere zeigen, dass eine “große deutsche Bibel “ von seiner Witwe Catherine behalten wurde. Möglicherweise handelt es sich um die genannte Bibel; Bemühungen sie zu finden, hatten bis jetzt noch keinen Erfolg. &lt;br /&gt;
Anscheinend lebte Catherine nach Johns Tod bei ihrem Sohn Henry. Bei der Volkszählung 1820, in der nur der Haushaltsvorstand namentlich erfasst wurde, erscheint eine über 45-jährige Frau, die bei Henrys Familie lebte. Henry zog 1832 von Columbiana Co. nach Sandusky Co./ Ohio, und war einer der Gründer der Stadt Rollersville, welche nach ihm benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:26:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Bezeichnungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Roller in USA==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:21:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[www.appeleshof.de]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95688</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:20:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Weblinks */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- www.appeleshof.de --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95687</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:19:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Literaturhinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder in Südwestdeutsche Blätter&lt;br /&gt;
Band 16 Heft 7 Juli 1980 ISSN 0172-1844&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95684</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95684"/>
		<updated>2005-11-24T14:16:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Sonstige Personen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher, OSB Gechingen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95682</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:12:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
``Verbreitungsgebiete``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95681</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T14:09:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
```Älteste Hinweise```&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: ``Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: ``Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: ``Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.``&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95680</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95680"/>
		<updated>2005-11-24T14:07:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;Älteste Hinweise&amp;quot;&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: &amp;quot;&amp;quot;Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: &amp;quot;&amp;quot;Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: &amp;quot;&amp;quot;Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&amp;quot;&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roll&lt;br /&gt;
* Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Urkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. &#039;&#039;&#039;Scharnhausen&#039;&#039;&#039; Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. &#039;&#039;&#039;Wekmannshalden&#039;&#039;&#039; Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt einen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Waiblingen&#039;&#039;&#039; Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. &#039;&#039;&#039;Esslingen&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. &#039;&#039;&#039;Weinsberg&#039;&#039;&#039; Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. †Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  †um 1796-1803 (Eltern: Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gechingen,_OFB&amp;diff=95519</id>
		<title>Gechingen, OFB</title>
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		<updated>2005-11-24T07:38:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Ortssippenbuch Gechingen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Bibliographische Angabe:&lt;br /&gt;
Essig, Karl Friedrich und Fritz Roller: [[Gechingen, OFB|Ortssippenbuch Gechingen]]. - Frankfurt am Main, 1994. - 521 S. - (Württembergische Ortssippenbücher ; 29) - (Deutsche Ortssippenbücher Reihe A ; 198)&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortssippenbuch Gechingen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Verfasser:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Essig, Karl Friedrich ; Roller, Fritz&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Herausgabeort und -jahr:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Frankfurt am Main, 1994&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Erschienen in Reihe:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Württembergische Ortssippenbücher ; 29&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|Deutsche Ortssippenbücher Reihe A, Band 198&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Bearbeitete Orte:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|[[Gechingen]] 1566-1900&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Umfang:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|521 Seiten / Familien&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Standort:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;strong&amp;gt;Preis / Vertrieb:&amp;lt;/strong&amp;gt;&lt;br /&gt;
| 30,00 EUR / Verfasser&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
==== Namenregister ====&lt;br /&gt;
==== Ortsregister ====&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsfamilienbuch]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Ortssippenbücher / Reihe A]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württembergische Ortssippenbücher]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95518</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T07:29:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Literaturhinweise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Älteste Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roll, Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Unkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt eisen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. +Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  +um 1796-1803 (Eltern:Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Die Roller aus Haugstett&amp;quot; von Gerd Wunder&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Familienname]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Aktivieren durch: entfernen der Zeichen in obiger Zeile, &lt;br /&gt;
so dass nur noch [[Kategorie:Familienname]] da steht --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95517</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T07:22:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Älteste Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roll, Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Gäu oder Schwarzwald finden wir Personen mit dem Zunamen oder Übernamen in folgenden Unkunden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Württ. Urkundenbuch Band 9, Seite 891: 23.6.1286 wird erwähnt Albertus Roller mit Grundbesitz in Scharnhausen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Stuttg. Urbar Seite 16, Zeile 17:  Etwa 1350 Pfaff Roller besitzt eisen Weinberg in Werkmannshalden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Waiblinger Urbar Seite188, Zeile 7: Roller des Wilden son.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Württ. Geschichtsquellen Bd. 1V Esslingen: a. Seite 351, Zeile 36: 26. April 1341 Pfaff Konrad Roller besitzt einen Weinberg zu Esslingen. b. Seite 246, Zeile 38: 14.6.1358 wird erwähnt der Tod des Priesters Konrad genannt Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Württ. Geschichtsquellen Bd. V Heilbronn Seite 78, Zeile 3: 23.6.1343 verkaufen Konrad Roller und seine Frau Hedwig Bürger zu Weinsberg, an die Äbtissin Elsbeth und den Konvent des St. Klara-Klosters zu Heilbronn 10 Schilling Hellergült auf 3 Viertel Weingärten am Steinwald hinter der Burg zu Weinsberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA haben sich verschiedene Rollerstämme ausgebreitet, die ihre Tradition in einer eigenen „Roller Reunion“ pflegen. Ihr Stammvater ist Jacob Roller  *6.7.1727 Kuppingen. +Jan.1804 Sinking Valley oo 8.1.1753 in Germantown, Philadelphia Marie Agnes Hammer *25.2.1724  +um 1796-1803 (Eltern:Hans Melchior H., u. Margaretha Nisslin) Oberjesingen; Jacob R., kam mit dem Schiff &amp;quot;Ranier&amp;quot; über Rotterdam. Maria mit dem Schiff &amp;quot;Nancy&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Familienname]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Aktivieren durch: entfernen der Zeichen in obiger Zeile, &lt;br /&gt;
so dass nur noch [[Kategorie:Familienname]] da steht --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roller_(Familienname)&amp;diff=95516</id>
		<title>Roller (Familienname)</title>
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		<updated>2005-11-24T07:17:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Herkunft und Bedeutung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Älteste Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roll, Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Familienname]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Aktivieren durch: entfernen der Zeichen in obiger Zeile, &lt;br /&gt;
so dass nur noch [[Kategorie:Familienname]] da steht --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Berühmte Namensträger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roll, Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alfred Roller *1864 österr. Maler und Graphiker&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Familienname]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Roll, Rollar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: /* Geographische Verteilung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Varianten des Namens==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbreitungsgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller ist im Kreis Calw sehr stark verbreitet, wie in Oberhaugstett, Neubulach, Wildberg und Calw. Weitere Gebiete sind Kuppingen, Magstadt und Balingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis in Oberhaugstett ist: &lt;br /&gt;
Aberlin Roller *um 1470-80&lt;br /&gt;
Kinder Aberlin&lt;br /&gt;
            &lt;br /&gt;
In Magstadt: &lt;br /&gt;
Michael Roller  *19.4.1584 (Eltern: Conrad Roller) Martinsmoos oo 4.9.1615 Ursula Ott *um 1594 (Ehebuch Zwerenberg) (Eltern: Thomas Ott)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Kuppingen: &lt;br /&gt;
Hieronymus Roller + vor 1579 oo Madlena &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Stammheim/Calw: &lt;br /&gt;
Jakob Roller * um  1580 Wildberg +nach 1643&lt;br /&gt;
Kinder: Balthas * 18.7.1611 +26.3.1671 oo 17.10.1643 Anna Geltzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deckenpfronn: &lt;br /&gt;
Werner R., um  1401&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Martinsmoos: &lt;br /&gt;
Hans R. *um 1512  1.oo 1534 Anna Kreidler * Schönbronn (Eltern:&lt;br /&gt;
Hans Kreidler) Schönbronn  2.oo um 1552 Dorothea Härter * Schönbronn&lt;br /&gt;
Kinder: Hans *um 1544 + vor 1588 oo 16.6.1562 Anna Völmlin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Calw: &lt;br /&gt;
Im Lagerbuch 1520-1534 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Balingen:&lt;br /&gt;
Hans Jörg Roller Weißgerber, geboren in Wildberg als Sohn des Hans Roller Weißgerber und Gerichtsverwandter und der Agnes geb. Fritz, Tochter des Kaspar Fritz, Bürgermeister in Wildberg. Verheiratet am 12.6.1643 in Balingen mit Anna Werner, Tochter des Jakob Werner in Balingen. Am 24.1.1644 verzichtete er auf sein Bürgerrecht in Wildberg. Er ist der Stammvater der Balinger Roller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Berühmte Namensträger==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Sonstige Personen==&lt;br /&gt;
* Fritz &#039;&#039;&#039;Roller&#039;&#039;&#039; Familienforscher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Umgangssprachliche Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Kategorie:Familienname]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Aktivieren durch: entfernen der Zeichen in obiger Zeile, &lt;br /&gt;
so dass nur noch [[Kategorie:Familienname]] da steht --&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<title>Benutzer:Froller</title>
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		<updated>2005-11-24T07:07:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Älteste Hinweise&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste Hinweis auf Roller steht in den württbg. Regesten Nr: 77770: &lt;br /&gt;
23.04.1315: Ich Roller ein Mahtholfs seligen sun anz Rittherz von Gilstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hohenberger Urkunden der Grafen von Zollern Seite 310:&lt;br /&gt;
17.3.1328: Ich fro Kunigunt genannt eliche wirtinne Gotfrieds des Rollers von Giltstain, herrn Werner säligen von Cuppingen dez hemeling tohter ains ritters.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Seite 451: &lt;br /&gt;
1.7.1346: Ich Frow Kunegunt Gözzen des Rollers säligen elich wirtin und hädewig und mahtolf der elter und Conrat und albrecht und mahtolf der junge minu Kint.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Froller&amp;diff=95511</id>
		<title>Benutzer:Froller</title>
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		<updated>2005-11-24T07:04:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Froller: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Namensdeutung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Roller hat in vielen Landstrichen eine unterschiedliche Bedeutung. Im schwäbischen Sprachraum wird mit dem Namen der Kater gemeint. Östlich der Iller lässt sich der Namen vom Rollfuhrmann ableiten. Andere Bedeutung im alamannischen Sprachraum deutet auf Schellen oder Rollen hin.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Froller</name></author>
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