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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-09-02T03:04:41Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<title>Benutzer:GF1367</title>
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		<updated>2007-08-19T14:18:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: Die Seite wurde neu angelegt: == Wer bin ich? ==   Seit 1995 bin ich Rentner. In meiner lang gewordenen Freizeit habe ich Spaß an der Familienforschung gefunden.  Ein abwechslungsreiches Hobby. Bei...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Wer bin ich? ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1995 bin ich Rentner. In meiner lang gewordenen Freizeit habe ich Spaß an der Familienforschung gefunden.  Ein abwechslungsreiches Hobby. Bei schlechtem Wetter besuche ich gerne die verschiedensten Archive oder sitze am Computer. So kann ich auch noch mitreden, wenn im Freundes- und Bekanntenkreis über Probleme mit dem neuen PC oder mit dem Internet gesprochen wird. Oft besuche ich die nahe gelegene Uni-Bibliothek Heidelberg oder höre eine Vorlesung über Themen der Neuen Geschichte. In der Sommerzeit bietet Familienforschung eine gute Gelegenheit die Landschaften kennen zu lernen, in denen unsere Vorfahren gelebt haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse meiner Familienforschung habe ich für unsere sechs Enkeltöchter in einer kleinen Familienchronik zusammen gefasst. Vielleicht finden sie irgendwann mal Interesse alles zu lesen. Gegenwärtig schütteln Frau und Kinder eher den Kopf über meine unproduktiven Aktivitäten.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325541</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
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		<updated>2007-08-19T08:49:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Bekannte Namensträger */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebenhöhe [[http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm]] war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch [[http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html]] ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550) &amp;lt;br /&amp;gt;        &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. [[http://www.bl.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin [[http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Totenzettel der Würzburger Familie Ebenhöch sind im Internet zu finden.[[http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
*Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325540</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
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		<updated>2007-08-19T08:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Allgäu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebenhöhe [[http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm]] war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch [[http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html]] ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550) &amp;lt;br /&amp;gt;        &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. [[http://www.bl.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
*Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325539</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325539"/>
		<updated>2007-08-19T08:36:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* „Charakteristische“ Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebenhöhe [[http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm]] war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch [[http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html]] ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550) &amp;lt;br /&amp;gt;        &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
*Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325538</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=325538"/>
		<updated>2007-08-19T08:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Berufsbezogene  Erklärung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ebenhöhe [[http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm]] war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550) &amp;lt;br /&amp;gt;        &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
*Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321012</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321012"/>
		<updated>2007-08-12T13:42:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550) &amp;lt;br /&amp;gt;        &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321008</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321008"/>
		<updated>2007-08-12T13:39:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhoch    (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Bürgerbuch Regensburg um 1550)         &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321000</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=321000"/>
		<updated>2007-08-12T13:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Familienforscher */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt;          &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. Helene Bruscha  http://helenebruscha.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz Ebenhög http://gfo.genealogy.net&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320999</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320999"/>
		<updated>2007-08-12T13:25:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho      (mit Chunradus Ebenho schon 1248 in Regensburg nachweisbar) &amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch     (Diesen Namen findet man überwiegend im Allgäu und in Vorarlberg) &amp;lt;br /&amp;gt;          &lt;br /&gt;
Ebenhöch    (Das ist die oberpfälzische Variante)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh     (eine überwiegend in Böhmen vorkommende Variante) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech    (So wurde der Namen selten geschrieben) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht   (In Thüringen und Sachsen hat man den Namen Ebenhöch oft in dieser Weise verändert) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg    (Der Pfarrer in Aschach bei Amberg/Opf hat diese Schreibweise bevorzugt) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg     (Das ist die oberpfälzische Vorstufe zu Ebenhög) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög     (Namen der nach Oberbayern, in die Kurpfalz und nach Thüringen gezogenen Oberpfälzer) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt    (Diese Variante steht in Thüringer Auswanderer-Akten)  &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht   (eine ebenfalls seltene Schreibweise) &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe     (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können sich Familienforscher, GenWiki-Autoren eintragen und auf ihre Benutzerseite linken, oder auf eine Unterseite zu ihrer Benutzerseite, die die eigenen Anknüpfungspunkte zum hier behandelten Familiennamen vorstellt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320930</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320930"/>
		<updated>2007-08-12T07:47:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Oberpfalz und Fichtelgebirge */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch&amp;lt;br /&amp;gt;          &lt;br /&gt;
Ebenhöch&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht (Diese Variante kommt überwiegend in Thüringen und Sachsen vor) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe   (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum Ende des 2. Weltkrieges kam der Name Ebenhöh relativ häufig in der Gegend um Bischofteinitz / Sudetenland vor.&lt;br /&gt;
http://www.bischofteinitz.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können sich Familienforscher, GenWiki-Autoren eintragen und auf ihre Benutzerseite linken, oder auf eine Unterseite zu ihrer Benutzerseite, die die eigenen Anknüpfungspunkte zum hier behandelten Familiennamen vorstellt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320927</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320927"/>
		<updated>2007-08-12T07:14:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: /* Varianten des Namens */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Herkunft und Bedeutung==&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wissenschaftliche Erklärung===&lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgemeine etymologische  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Professor Josef Karl Brechenmacher, Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
*A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
*Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
*Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Berufsbezogene  Erklärung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Charakteristische“ Erklärung=== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Varianten des Namens ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho&amp;lt;br /&amp;gt; &lt;br /&gt;
Ebmhoch&amp;lt;br /&amp;gt;          &lt;br /&gt;
Ebenhöch&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöh&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhech&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhecht (Diese Variante kommt überwiegend in Thüringen und Sachsen vor) &amp;lt;br /&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Ebenheeg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenheg&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhög&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhögt&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenhöcht&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Evanhoe   (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Verteilung==&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{||{{prettytable ML}}&lt;br /&gt;
!Relativ&lt;br /&gt;
!Absolut&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;lastname-map mode=&amp;quot;abs&amp;quot; size=&amp;quot;200&amp;quot;&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/lastname-map&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Allgäu===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle:&lt;br /&gt;
*Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff), C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg, Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Oberpfalz und Fichtelgebirge===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Badener Land===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Thüringen und Sachsen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933) und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekannte Namensträger ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560, vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600), Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698), Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: &lt;br /&gt;
*Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69, Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757), Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786), Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824), Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749), Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Geographische Bezeichnungen==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können Orte, die den gleichen Namen tragen, eingetragen werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literaturhinweise==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus FOKO ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- nachfolgend &amp;quot;Familienname&amp;quot; bitte durch den hier behandelten tatsächlichen Familiennamen ersetzen: --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;foko-name&amp;gt;Ebenhoch&amp;lt;/foko-name&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Weblinks==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier kann man Links auf externe Seiten eintragen, die genealogisch relevant mit dem Famliennamen zu tun haben. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familienforscher ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier können sich Familienforscher, GenWiki-Autoren eintragen und auf ihre Benutzerseite linken, oder auf eine Unterseite zu ihrer Benutzerseite, die die eigenen Anknüpfungspunkte zum hier behandelten Familiennamen vorstellt. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienname]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320906</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320906"/>
		<updated>2007-08-11T19:34:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Herkunft und Bedeutung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Erklärung &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine etymologische  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Josef  Karl  Brechenmacher.&lt;br /&gt;
        Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
        A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
        Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufsbezogene  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„charakteristische“  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Varianten des Namens ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho &lt;br /&gt;
Ebmhoch          &lt;br /&gt;
Ebenhöch&lt;br /&gt;
Ebenhöh&lt;br /&gt;
Ebenhech&lt;br /&gt;
Ebenhecht&lt;br /&gt;
Ebenheeg&lt;br /&gt;
Ebenheg&lt;br /&gt;
Ebenhög&lt;br /&gt;
Ebenhögt&lt;br /&gt;
Ebenhöcht&lt;br /&gt;
Evanhoe   (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Verteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die regionale Verteilung des Familiennamens und dessen Varianten wird kostenlos über die Internetseite http://christoph.stoepel.net/geogen.aspx angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgäu  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 31 ff)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberpfalz und Fichtelgebirge &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badener Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thüringen und Sachsen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Namensträger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560&lt;br /&gt;
vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698)&lt;br /&gt;
Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
Quelle: Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69&lt;br /&gt;
        Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757)&lt;br /&gt;
Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786)&lt;br /&gt;
Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824)&lt;br /&gt;
Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749)&lt;br /&gt;
Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur-Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320905</id>
		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ebenhoch_(Familienname)&amp;diff=320905"/>
		<updated>2007-08-11T19:31:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Herkunft und Bedeutung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wissenschaftliche Erklärung &lt;br /&gt;
   &lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeine etymologische  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Josef  Karl  Brechenmacher.&lt;br /&gt;
        Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
        A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
        Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berufsbezogene  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„charakteristische“  Erklärung &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
=== Varianten des Namens ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho &lt;br /&gt;
Ebmhoch          &lt;br /&gt;
Ebenhöch&lt;br /&gt;
Ebenhöh&lt;br /&gt;
Ebenhech&lt;br /&gt;
Ebenhecht&lt;br /&gt;
Ebenheeg&lt;br /&gt;
Ebenheg&lt;br /&gt;
Ebenhög&lt;br /&gt;
Ebenhögt&lt;br /&gt;
Ebenhöcht&lt;br /&gt;
Evanhoe   (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geographische Verteilung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die regionale Verteilung des Familiennamens und dessen Varianten wird kostenlos über die Internetseite http://christoph.stoepel.net/geogen.aspx angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgäu  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberpfalz und Fichtelgebirge &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Badener Land&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Thüringen und Sachsen &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bekannte Namensträger ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560&lt;br /&gt;
vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698)&lt;br /&gt;
Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
Quelle: Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69&lt;br /&gt;
        Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757)&lt;br /&gt;
Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786)&lt;br /&gt;
Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824)&lt;br /&gt;
Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749)&lt;br /&gt;
Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur-Hinweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
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		<title>Ebenhoch (Familienname)</title>
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		<updated>2007-08-11T18:50:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: Die Seite wurde neu angelegt: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herkunft und Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.   == 	wissenschaftliche Erklärung ==   Der Familienname könnt...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Herkunft und Bedeutung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt mehrere Versuche die Entstehung dieses Familiennames zu erklären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 	wissenschaftliche Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname könnte aus der griechischen Rangbezeichnung  Eparch, Erparcho(s) oder Exarch, Exarcho(s) für einen mit hoheitlichen Rechten ausgestatteten Militärbeamten abgeleitet sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Rangbezeichnung gelangte in die Verwaltungssprache der Langobarden. Von dort kam sie etwa im 8. Jahrhundert bis zum Bistum Freising in Bayern. Man soll die daraus abgeleiteten althochdeutschen Namensformen Epuchu oder Epaho und ähnliche nachweisen können. Durch die Sprachverschiebung von althochdeutsch zu mittelhochdeutsch und einer Anpassung an den bayerischen Sprachklang hat sich allmählich bis zur Entwicklung der zweiteiligen Familiennamen der Name Ebenhoch und dessen verschiedene Varianten  herausgebildet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==      Allgemeine etymologische  Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die häufigste Erklärung des Familiennamens deutet auf die auf der hohen Ebene Wohnenden  hin. Man vermutet den Ursprung des Names im Allgäu, Tirol und  Vorarlberg.. Er wird auch als als Flur- oder Ortsname verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Josef  Karl  Brechenmacher.&lt;br /&gt;
        Etymologisches Wörterbuch der deutschen Familiennamen&lt;br /&gt;
        A.Heintze / P. Cascorbi. Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        Hans Bahlow.  Deutsches Namenslexikon. Suhrkamp Verlag&lt;br /&gt;
        Max Gottschald. Deutsche Namenkunde. J.F. Lehmanns Verlag, München (1932).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufsbezogene  Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;quot;Ebenhöhe&amp;quot; war ein mittelalterliches Kriegsgerät, dessen Name sehr anschaulich das taktische Ziel seines Einsatzes beschreibt. Es war ein aus Holz gefertigter Turm, der auf einer Bohlenrampe unmittelbar an eine Burg- oder Stadtmauer geschoben werden konnte. Die Angreifer stiegen im Innern des Turmes auf die oberste Plattform von der eine Fallbrücke auf den Wehrgang geklappt werden konnte. Das Gerät war mit durchnässten Tierfellen bedeckt, damit es von den Verteidigern nicht so leicht in Brand geschossen werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kleio.org/mittelalter/MaIII1d.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebrüder Grimm (Jacob und Wilhelm) beschreiben in ihrem 1862 herausgegebenen Deutsches Wörterbuch die Ebenhöhe als ein bis zur Höhe der Stadtmauer reichendes Gerüst, mit dem Soldaten versucht haben, eine Stadtmauer zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Möglicherweise könnte einer der ersten Ebenhöch’s ein Handwerksmeister gewesen sein, der Konstruktionen dieser Art gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== „charakteristische“  Erklärung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Schweiz wird mit dem Begriff Ebenhöch ein Lawinenschutz bezeichnet. An der Bergseite eines Gebäudes werden Erde oder Steine in solchem Umfang angehäuft, dass dessen gesamter Querschnitt bis zum Hang verlängert ist. Eine vom Berg herab kommende Lawine kann dadurch über das Gebäude hinweggleiten, ohne größeren Schaden anzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lawinen.nweb.ch/lawinenschutz4.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man könnte daraus ableiten, dass die Urahnen der Ebenhöch’s recht robuste und widerstandsfähige Persönlichkeiten gewesen sind, die auch dem größten Druck stand gehalten haben.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Varianten des Namens&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Familienname kommt durch mundartliche Veränderung in vielfältiger Weise vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenho &lt;br /&gt;
Ebmhoch          &lt;br /&gt;
Ebenhöch&lt;br /&gt;
Ebenhöh&lt;br /&gt;
Ebenhech&lt;br /&gt;
Ebenhecht&lt;br /&gt;
Ebenheeg&lt;br /&gt;
Ebenheg&lt;br /&gt;
Ebenhög&lt;br /&gt;
Ebenhögt&lt;br /&gt;
Ebenhöcht&lt;br /&gt;
Evanhoe   (Nachfahren der aus Würzburg in die USA ausgewanderten Familie Ebenhöch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geographische Verteilung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit großer Wahrscheinlichkeit sind die Namen Ebenhoch und Ebenhöch unabhängig voneinander in verschiedenen Regionen entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Übersicht über die regionale Verteilung des Familiennamens und dessen Varianten wird kostenlos über die Internetseite http://christoph.stoepel.net/geogen.aspx angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgäu ==&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung der Familie Ebenhoch liegt wahrscheinlich im Allgäu oder in Vorarlbarg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herr Dr. Dr. Alfred Weitnauer hat in diversen Archiven eine Vielzahl von Original-Urkunden systematisch ausgewertet. Das Ergebnis seiner Arbeit ist in den Jahren 1936 bis 1942   in etwa 40 Bändchen der  Allgäuer Heimatbücher  publiziert worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Lehenbuch des Fürstlichen Stifts Kempten von 1451 ist die Ebenhöh’in zu Rimpach als Besitzer der dortigen Mühle, einer Wiese an der Kürnach und eines Ackers unter der Eggstaig genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zinslisten des Klosters Isny aus dem Jahr 1473 weisen aus, dass Hans Ebenhoch aus Rengers pünktlich die festgelegten Zinsen an das Gotteshaus abgeführt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Regesten der Nikolauspflege zu Isny ist vermerkt, dass im Jahr 1550 Jerg Ebenhoch in Isny Haus, Hofstatt und ein Gärtlein in der Vorstadt von Isny von dem Bürger Kilian Schedler erworben hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1558 und 1590 ist Caspar Ebenhoch zu Rohrdorf als Verwalter der Herrschaft Trauchburg erwähnt. In der zweiten Urkunde aus dem Jahr 1590 ist zusätzlich Blößi Ebenhoch aus Rohrdorf genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im nicht weit entfernten Schweizer Jura, in der Gegend um Solothurn, soll um das &lt;br /&gt;
13. Jahrhundert auf dem sogenannten Ebenhoch ein Erblehenhof des Klosters Beinwil bewirtschaftet worden sein. Man findet auf einer Internetseite des Kantons Basel-Landschaft dazu weitergehende Informationen des Marius Borer aus Laufen bei Basel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.baselland.ch/docs/archive/wappen/coa885.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1912 erschien in dem Schweizer Verlag Huber und Co., Frauenfeld, ein Buch von Alfred Huggenberger mit dem Titel: Das Ebenhöch.  Der Autor erzählt  Geschichten von Bauern im Thurgau. Offensichtlich scheint die im Buch-Titel genannte Landschaftsbezeichnung  ein vom Schriftsteller verwendeter Phantasiename zu sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umgebung von Feldkirch in Vorarlberg ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Ebenhoch in Feldkirch war spätestens seit Ende des 14. Jahrhunderts in dieser Stadt ansässig. Im Jahr 1395 erhielt der Bürger Burkhart Ebenhoch mit anderen Bürgern von dem Habsburger Leopold IV., Herzog von Österreich, einen Anteil an dem am Blasenberg gelegenen Baum- und Weingarten zu Lehen. Als Gegenleistung mussten die Pächter ein Drittel des Weinertrages an den Herzog abgeben. Die dazu am 26.5.1395 ausgefertigte Urkunde befindet sich unter der Nummer 6292 im Vorarlberger Landesarchiv Bregenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Namensträger lassen sich knapp 100 Jahre später in historischen Urkunden nachweisen. Danach ist der Familienname immer häufiger erwähnt. Ein 1591 verstorbener Schlossermeister Martin Ebenhoch war zugleich Säckelmeister (Kämmerer) der Stadt. Sein Nekrolog steht im Bruderschaftsbuch von St. Sebastian in Göfis. Von dem Schlossermeister und Ratsherrn Christoph Ebenhöch hat sich im Stadtarchiv Feldkirch ein Testament vom 1.6.1676 erhalten. (Akten-Nummer 1869). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1634 bis 1679 war Feldkirch mehrfach von Pest-Epidemien betroffen. Viele Bewohner verließen die Stadt. Vom Stamm der Feldkircher Ebenhoch sind seit dieser Zeit außergewöhnlich viele Namensträger in Rankweil anzutreffen. Allein im Jahr 1671 findet man dort 73 Geburtseinträge mit dem Namen Ebenhoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Archiv für Familiengeschichtsforschung  (Heft 1 /2006, Seite 49)&lt;br /&gt;
        C.A. Starke Verlag D-65549 Limburg&lt;br /&gt;
        Autor: Dr. Helene Bruscha&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Oberpfalz und Fichtelgebirge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Ebenhöch ist mit großer Wahrscheinlichkeit in der Oberpfalz unabhängig von dem in Allgau und in Vorarlberg vorkommenden Namen Ebenhoch entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als  erster urkundlichlich nachgewiesener Namensträger gilt Georg Ebenhöch, der 1384 Vikar am Dom zu Regensburg  gewesen ist. Im Bürgerbuch von Regensburg sind am 10.1.1532 die beiden Neubürger Hans und Jorg Ebmhoch genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Historiker Franz Xaver Bucher hat die Archivinventare sämtlicher katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt ausgewertet und das Ergebnis 1918 veröffentlicht. (Archiv-Inventare der katholischen Pfarreien in der Diözese Eichstätt) Aus dieser Quelle ist bekannt, dass der Abt Jakob vom Kloster Kasel in der Oberpfalz am 12. Dezember 1447 von einer 1364 ausgestellten und gesiegelten Urkunde durch seinen Notar Georg Ebenhoch von Heydeck, einem Kleriker der Eichstätter Diözese, eine Abschrift anfertigen und unterzeichnen ließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zinsbuch des Klosters Ensdorf für den Zeitraum 1591-1594 ist der Bauer Berend Ebenhöch aus Egelsheim bei Hohenburg erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Fichtelgebirge, und zwar in dem Dorf Kössain, westlich von Marktredwitz, (Amt Waldeck) ist der Name Ebenhoch in einem bereits um das Jahr 1420 entstandenen Salbuch eingetragen. &lt;br /&gt;
Quelle:  Zeitschrift  Die Oberpfalz. Heft 4, 1924, Seite 72&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Badener Land ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem 1898 heraus gegebenen „Oberbadischen Geschlechterbuch“ ist erwähnt, dass um das Jahr 1450 ein Stadtgeschlecht mit dem Namen Ebenhoch in Villingen im Schwarzwald ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Thüringen und Sachsen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Seidensticker Otto Ebenhoch wird 1543 als Bürger in Saalfeld erwähnt.&lt;br /&gt;
In den Namensverzeichnissen zu verschiedenen Bänden des Fürstentums Schwarzburg-Rudolstadt ist ein Veit Ebenhoch nachgewiesen, der 1662 in Stadtilm ansässig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Professor Dr. Paul Cascorbi.  Die deutschen Familiennamen  Halle/Saale (1933)&lt;br /&gt;
        und Stadtarchiv Saalfeld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Ratsprotokollen von Calbe an der Saale in Sachsen-Anhalt ist am 11.2.1637 die Witwe des Ludolf Ebenhoch aus Barby erwähnt, die offensichtlich Besitz in Calbe gehabt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bekannte Namensträger&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, ein bürgerliches Geschlecht in Regensburg um 1560&lt;br /&gt;
vgl. J. Siebmacher’s Großes Wappenbuch, Band V. 2, Tafel 2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard (ca. 1595 – 1669)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Georg  (* 06.10.1600)&lt;br /&gt;
Kurfürstlich Bayerischer Umgelder und Bürgermeister zu Hohenfels in der Oberpfalz.&lt;br /&gt;
Die Brüder Leonhard und Georg Ebenhöch erhielten am 14.8.1645 den Wappenbrief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Leonhard  (1618 – 1698)&lt;br /&gt;
Bauer in Thonhausen und Ödallerzhof  bei Amberg / Oberpfalz&lt;br /&gt;
Quelle: Staatsarchiv Amberg. Klosterrichteramt Kastl Nr. 69&lt;br /&gt;
        Zins- und Salbuch 1630-1636&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhech(t), Georg Franz (1710-1757)&lt;br /&gt;
Bildhauer, Steinmetz  und Elfenbeinschnitzer in Berlin&lt;br /&gt;
http://www.deutschefotothek.de/kue20010768.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Friderich Hermann Joseph  (1714 –1786)&lt;br /&gt;
Hochfürstlicher Hof- und Konsistorialrat des Würzburger Stadtmagistrates.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Franz Guilleimus. (1742 – 1824)&lt;br /&gt;
Fürstbischöflich geistlicher Rat und Kapitular des Kollegialstifts Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenhöch, Joannes Wilhelmus Adamus Franciscus (1768 –1749)&lt;br /&gt;
Kanonikus des Kollegialstiftes Neumünster zu Würzburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Würzburger Totenzettel: http://totenzettel.informatik.uni-wuerzburg.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Literatur-Hinweise&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deutsches Geschlechterbuch. Band 172 und 207.  C.A. Starke Verlag Limburg.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
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		<title>Lutzmannstein</title>
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		<updated>2007-05-28T09:19:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: Die Seite wurde neu angelegt: Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lutzmannstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; im Amtsgericht  Parsberg (PLZ 92331) musste 1951 für den erweiterten Truppenübungsplatz Hohenfels aufgegeben werden.  Zur Gemeinde ge...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Die Gemeinde &#039;&#039;&#039;Lutzmannstein&#039;&#039;&#039; im Amtsgericht  Parsberg (PLZ 92331) musste 1951 für den erweiterten Truppenübungsplatz Hohenfels aufgegeben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde gehörten die Ortschaften Breitenwinn, Georgenthal, Judeneidenfeld, Karlsberg, Kircheneidenfeld, Philippsberg und seit 1946 Weidenhüll.  Die Register des kombinierten Standesamtsbezirks Lutzmannstein-Geroldsee sind bei der Stadt Velburg zu finden. Für alle Orte war die Pfarrei Lutzmannstein im Bistum Eichstätt zuständig&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weidenhüll war ursprünglich der Gemeinde Frabertshofen zugeordnet und blieb 1939 bei der Errichtung dieses Truppenübungsplatzes noch verschont. Bis dahin lag es im Standesamtbezirk Hohenburg und in der Pfarrei Allersburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur-Hinweis: Eckehart Griesbach. Truppenübungsplatz Hohenfels.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Albertshof</title>
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		<updated>2007-05-11T08:49:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärung}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bayern===&lt;br /&gt;
# [[Albertshof]], Kreis Dachau (= 85258 Weichs)&lt;br /&gt;
# [[Albertshof]], Kreis Forchheim (= 91346 Wiesenttal)&lt;br /&gt;
3. &#039;&#039;&#039;Albertshof&#039;&#039;&#039;, Kreis Neumarkt (= 92366 Hohenfels)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brandenburg===&lt;br /&gt;
# [[Albertshof]],  (= 17268 Albertshof)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neumark===&lt;br /&gt;
# [[Albertshof_(Arnswalde)]]  :  Ort im [[Kreis Arnswalde]] in der [[Neumark|Neumark (Ost-Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Nordrhein-Westfalen===&lt;br /&gt;
# [[Albertshof]], Kreis Aachen (= 52249 Eschweiler)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostpreußen===&lt;br /&gt;
# [[Albertshof (Kreis Heilsberg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albertshof_(Neumarkt_in_der_Oberpfalz)&amp;diff=235471</id>
		<title>Albertshof (Neumarkt in der Oberpfalz)</title>
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		<updated>2007-05-11T08:40:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;GF1367: Die Seite wurde neu angelegt: Der Weiler Albertshof musste 1938 für den Bau eines Truppenübungsplatzes aufgegeben werden. Er bestand seinerzeit nur aus zwei Höfen. Dem Anwesen Pirzer (Hofname: M...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Weiler Albertshof musste 1938 für den Bau eines Truppenübungsplatzes aufgegeben werden. Er bestand seinerzeit nur aus zwei Höfen. Dem Anwesen Pirzer (Hofname: Mühlbauern) und dem Anwesen der Familie Schön (Hofname: Winzer). Der Weiler gehörte seinerzeit zur politischen Gemeinde Großbissendorf und war der etwa fünf Kilometer entfernten Pfarrei Hohenfels/Oberpfalz (PLZ 92366) zugehörig.&lt;br /&gt;
Die katholische Kirche St. Laurentius von Albertshof war eine Filialkirche von Hohenfels. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Jahr 2007 wird dieser &#039;&#039;&#039;Truppenübungsplatz Hohenfels&#039;&#039;&#039; noch von der US-Armee benutzt. Auf dem Gelände des untergegangenen Weilers befindet sich jetzt ein großes Lager mit militärischem Gerät.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Literatur Hinweis: Der Truppenübungsplatz Hohenfels. Geschichte einer Landschaft. Autor: Eckehart Griesbach.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>GF1367</name></author>
	</entry>
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