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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)&amp;diff=2331818</id>
		<title>Epe (Bramsche)</title>
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		<updated>2022-08-17T11:47:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Zeittafel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Epe|Epe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Niedersachsen]] &amp;gt; [[Landkreis Osnabrück]] &amp;gt; [[Bramsche (Hase)|Bramsche]] &amp;gt; Epe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
{{Geo|52.431885|8.00737}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Informationen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche,_Alte Ansichtskarte von Epe.jpg|thumb|right|350px|Alte Ansichtskarte von Epe]]&lt;br /&gt;
Epe ist seit 1972 ein Ortsteil der Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Bramsche Bramsche] im [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Osnabr%C3%BCck Landkreis Osnabrück], Bundesland [http://de.wikipedia.org/wiki/Niedersachsen Niedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Epe liegt nordöstlich der Stadt Bramsche im Landkreis Osnabrück, Bundesland Niedersachsen, genauer gesagt etwa 52° 26&#039; nördlicher Breite und 8° 1&#039; östlicher Länge, 38 - 47 m über dem Meeresspiegel. Sie besteht heute aus den Siedlungsplätzen Bühren, Knäppen, Epe, Malgarten, Eckelort und Wittenfelde. Die westliche Grenze zu den Gemarkungen Hesepe und Sögeln bildet weitgehend die Hase. Im Norden grenzt Epe an die Gemarkung Rieste, im Nordosten an Vörden und im Osten an die Gemarkungen Engter und Schleptrup. Die südliche Grenze bildet die Stadt Bramsche. Mit der Niedersächsischen Gebietsreform 1972 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Epe ein Ortsteil der Stadt Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Epe hat eine Größe von etwa 1.450 ha und gehörte somit zu den flächengrößeren Landgemeinden des früheren [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Bersenbr%C3%BCck Kreises Bersenbrück] (1885-1972). Heute wie früher ist Epe landwirtschaftlich geprägt. Von insgesamt 41 landwirtschaftlichen Betrieben waren 1987: 17 Vollerwerbslandwirte, 7 Nebenerwerbslandwirte und 17 Zuerwerbslandwirte. &amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesverwaltungsamt, Statistik, Agrarberichterstattung 1987, aufgearbeitet von K.-P. Buchholz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Epe ist Wohnsiedlungsgebiet der Stadt Bramsche und arm an Gewerbebetrieben. &lt;br /&gt;
An öffentlichen Einrichtungen sind zu nennen: die Grundschule, das Gemeindezentrum mit Sitzungsraum, Feuerwehrgerätehaus und Turnhalle, Sport- und Tennisplätze und das Naturfreibad [http://de.wikipedia.org/wiki/Darnsee Darnsee]. Außerdem befinden sich auf Eper Gebiet das Bramscher Schulzentrum mit Hauptschule, Realschule und [http://greselius.de/index.php/UnsereSchule/Pressearchiv Gymnasium], das Bramscher Hallenbad und ein Wasserwerk der Stadt Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsstatistik ===&lt;br /&gt;
Ein ausführliches Verzeichnis der Häuser, Haushaltungen, Einwohner und Heuerleute in der ehemaligen Gemeinde Epe vom Jahr 1458 bis 1992 inklusive Quellenangaben befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Bevölkerungsstatistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Epe waren Handwerk und Gewerbe nur in geringem Maße vertreten. Dies war allgemein in den Landgemeinden der Fall und lag in der verschiedenartigen Struktur der Dörfer und Städte begründet. Bis zur Bauernbefreiung war es im ländlichen Bereich kaum möglich, Grundbesitz zu erwerben. Bis 1803 war das [http://www.bramsche.de/staticsite/staticsite.php?menuid=246&amp;amp;topmenu=78&amp;amp;keepmenu=inactive Kloster Malgarten] alleiniger Grundherr in der Bauerschaft Epe, während sich die Bürger der Städte schon seit dem frühen Mittelalter weitgehend selbst verwalteten. Zwar erlangte Bramsche erst spät die Stadtrechte, doch belegen die schon früh entstandenen Zünfte und Gilden die Konzentration von Handel, Handwerk und Gewerbe im früheren Dorf Bramsche. Handwerker vom Lande wurden nicht anerkannt. In den Bauerschaften existierten deshalb nur einige wenige Berufszweige wie Schmiede, Müller, Schneider und Zimmerleute. Erst eine freiere Gewerbeordnung von 1845 brachte hier eine Änderung.&lt;br /&gt;
[[Epe (Bramsche)/Gewerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Viehbestand===&lt;br /&gt;
Ein ausführliches Verzeichnis des Viehbestandes in Epe zwischen 1458 und 1987 befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Viehbestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeverwaltung Epe===&lt;br /&gt;
Die Verwaltung der Gemeinde Epe hat insbesondere seit 1833 erhebliche Veränderungen erfahren und wurde bis dahin von Bauerrichtern, von 1833 bis 1935 von Gemeindevorstehern, von 1935 bis 1972 von Bürgermeistern und seit dem von Ortsbürgermeistern geführt.&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Gemeindeverwaltung Epe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung==&lt;br /&gt;
Von den 1.324 Eper Einwohnern des Jahres 1989 gehörten 857 der ev.-luth., 420 der kath. und 47 sonstigen oder keiner Konfession an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev. Kirche===&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherischen Christen von Epe gehören heute zur [http://www.johannis-bramsche.de/ St. Johannis-Kirchengemeinde] in Bramsche-Gartenstadt, [http://www.kirchenkreis-bramsche.de/start/ Kirchenkreis Bramsche], [http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengel_Osnabr%C3%BCck Sprengel Osnabrück], [http://www.evlka.de/index.php Landeskirche Hannover] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der ev. Christen in Epe siehe Seite [[Epe (Bramsche)/Ev. Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kath. Kirche===&lt;br /&gt;
Die Katholiken von Epe gehören heute zur St. Johannes-Kirchengemeinde Malgarten, [http://www.djb-voerden.de/ Dekanat Osnabrück Nord (früher Vörden)], [http://www.bistum-osnabrueck.de/ Bistum Osnabrück].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der kath. Christen in Epe siehe Seite [[Epe (Bramsche)/Kath. Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsplätze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Epe hat 6 Siedlungsplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Wrede, Geschichtliches Ortsverzeichnis des ehemaligen Fürstbistums Osnabrück&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Epe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd.II, Nr.66, S.47, 1223 OUB, Bd.II, Nr.175, S.130; W. Hasemann, Norddeutsche Bauernhöfe in der Geschichte, S.9/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Ortsteil Epe liegt im mittleren Teil der Gemarkung.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: Abschrift des 15. Jh. einer undatierten Urkunde aus der Zeit 1216 - 1224.&lt;br /&gt;
*Namensformen: to Epp, Eyp, Ep, Eper, Epe.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet von &amp;quot;apa&amp;quot;, was soviel wie Wasser bedeutet.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malgarten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd. II, Nr.1, S.1; Hauptstaatsarchiv Hannover, Celle Or.13 Nr.803; T. Schuler, Germania Benedictina, Bd.XI, S.403; Nach H. Sudendorf in OM., Bd.2 (1850), S.21, &amp;quot;Mal&amp;quot; gleich Grenzzeichen; Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland, Heft 12, 1989, S.115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Malgarten liegt im nordwestlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe zur Horst und Gartlage und das Klostergut Malgarten.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: Undatierte Urkunde aus der Zeit 1188 - 1209.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Melegarde(n), Malegarden, Meligarde, Malgarden, Malagarden, Mariengarten und Malgern seu Hortus St. Marie, Malgran, Malgard, Malgarten.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Die Silbe Mal könnte vom altdeutschen &amp;quot;Mahal&amp;quot; gleich Gerichtsplatz abgeleitet sein, während Garten einen eingefriedeten Platz darstellt.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: Nach archäologischen Bestimmungen war Malgarten um Christi Geburt bereits besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bühren:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd.IV, Nr.557, S.355&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Bühren liegt im südlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe Fischer, Junge und Alte Niemann, Schwegmann, Kampmann, Groß Elhorn und Klein Elhorn.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 18. Juni 1299.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Buren, Büren, Bühren.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet vom niederdeutschen Wort Buren, für Bauern.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eckelort:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd. II, Nr.175, S.130; erste Nennung eines Eper Hofes, Hof Eckelmann; StAO Rep. 100 Absch.338d Nr.3, Nr.7, Nr.8 , Rep.100 Absch.89 Nr.1a.; K100 Nr.1H III 4b&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Eckelort liegt im nordöstlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe Eckelmann, Hundeling, Uthof und Moorarend.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1223&lt;br /&gt;
*Namensformen: in Eyclo, ten Eclo, ten Ekel, ton eckell, ten Eckel, Eckeler Ort oder Eckelort.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name bezeichnet den mit Eichen bestandenen Ort.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knäppen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.92 Nr.22; Verschiedene Karten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Knäppen liegt westlich des Darnsees im südlichen Teil der Gemarkung.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1723.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Meckelberg, Meckels Berg, Knäppen, Weißer Knäppen.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name bezeichnet die Wegeüberquerung eines Hügels.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: 1811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wittefeld:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OM, Bd.8 (1866), S.253&amp;gt;, 1238 OUB, Bd. II, Nr.370, S.289; verschiedene Karten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Wittenfelde liegt im nördlichen Teil der Gemarkung und war bis zum ersten Weltkrieg weitgehend Brachland.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1118&lt;br /&gt;
*Namensformen: Wittevelt, Wyttenvelde, Weisse-Feld oder Witten-Felde, Wittefeld oder Wittenfelde.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet vom weißen Sand des Wittenfeldes.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz im Bereich Epe seit: 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittafel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ca. 1500 v.Chr.		1884 und 1909 werden im [http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C27854711_N5512611_L20_D0_I5231158.html Vallenmoor]  vorbronzezeitliche Holzschwerter gefunden. Beide Funde sind leider verschollen.&lt;br /&gt;
*Um Chr. Geburt		Nach archäologischen Grabungen war der Klosterbereich Malgarten zu dieser Zeit bereits besiedelt.&lt;br /&gt;
*1194				brennt das 1175 von [http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Tecklenburg) Graf Simon von Tecklenburg] und seiner Mutter Eilika in Essen (Oldb.) gegründete Benediktinerinnenkloster ab. Daraufhin verlegt der Graf das Kloster auf seine Burg Malgarten.&lt;br /&gt;
*1188-1209			Eine undatierte Urkunde erwähnt erstmals Malgarten.&lt;br /&gt;
*1207				stirbt Graf Simon auf dem Schlachtfeld und wird in seiner Stiftung Malgarten begraben.&lt;br /&gt;
*1223				Erste Erwähnung der Bauerschaft Epe.&lt;br /&gt;
*um 1250			Bau des Klosters Malgarten.&lt;br /&gt;
*18.6.1299			Erste Erwähnung des Ortsteil Bühren.&lt;br /&gt;
*Das Kloster erwirbt für 325 Mark den größten Teil der Eper Höfe vom Ritter Johann von Lingen.&lt;br /&gt;
*1402				leben 10 Nonnen im Kloster.&lt;br /&gt;
*1522				Erste Erwähnung der Klostermühle.&lt;br /&gt;
*1594				Erste Erwähnung von der Beflößung Eper Wiesen.&lt;br /&gt;
*1615				Einführung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender Gregorianischen Kalenders] beim Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*28.8.1627			Dreißig holländische Reiter überfallen das Kloster und mehrere Eper Höfe.&lt;br /&gt;
*1648				Die [http://www.bramsche.de/staticsite/staticsite.php?menuid=470&amp;amp;topmenu=78&amp;amp;keepmenu=inactive Martinskirche in Bramsche] wird den evangelischen, das Kloster Malgarten den kath. Christen zugesprochen. Das Kloster hat jedoch keine Pfarrgerechtigkeit in Epe.&lt;br /&gt;
*1657				Erste Erwähnung eines Eper [http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelschie%C3%9Fen Vogelschießens (Schützenfest)].&lt;br /&gt;
*1687				Erste Erwähnung eines Eper Lehrers.&lt;br /&gt;
*1718 gab es in Epe 15 Vollerbenhöfe, 3 Halberbenhöfe, 16 Markkötterhöfe und 45 Heuerleute.&amp;lt;ref&amp;gt;Akte Wiesenverband im Bürgerhaus Pente&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1738				Die Malgartener Klostervorsteherin erhält von Rom den Titel einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Abt Äbtissin].&lt;br /&gt;
*1759				leben im Kloster 14 Nonnen und 15 Laienschwestern.&lt;br /&gt;
*1768				Erste Erwähnung einer Feuerspritze beim Kloster.&lt;br /&gt;
*1772				Epe hat 85 Häuser und 472 Einwohner (über 14 Jahre). Neben Müller, Schmied, Schneider, Schuster, Dachdecker und Wollspinner gibt es 4 Zimmermeister, 33 Landwirte, 49 Tagelöhner, 13 Witwen die von Handarbeiten leben, eine Witwe die von Almosen lebt, 18 Knechte, 23 Mägde und einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
*1785				Hauptmann du Plat erstellt die erste Karte der Bauerschaft Epe.&lt;br /&gt;
*1787				Das Kloster hält 8 Pferde, 40 Kühe, 40 Schafe und 36 Schweine. 64 Höfe sind dem Kloster eigenbehörig, 12 pachtpflichtig, 60 zehntpflichtig und 17 kanonpflichtig. An 81 Höfe, Personen und Bauerschaften sind insgesamt 10277 Taler an Kredite ausgegeben.&lt;br /&gt;
*Im gleichen Jahr wird die kath. Schule gegründet.&lt;br /&gt;
*1802				[http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisierung Säkularisierung] des [http://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Osnabr%C3%BCck Hochstifts Osnabrück].&lt;br /&gt;
*1803				Auflösung des Klosters mit Versteigerung des Inventares. Zu dieser Zeit lebten hier noch 9 Nonnen und 6 Laienschwestern.&lt;br /&gt;
*1815				Die Klosterkirche Malgarten wird zur Pfarrkirche erhoben. Zum kath. Kirchspiel gehören die Katholiken von Achmer, Hesepe, Sögeln, Bramsche, Kalkriese und Epe.&lt;br /&gt;
*1819/20			Das Kloster Malgarten wird Sitz von Verwaltung und Gericht des Amtes Vörden.&lt;br /&gt;
*Um 1830			beginnt die große Auswanderungswelle. Über 350 Eper zieht es in die USA.&lt;br /&gt;
*1833				An die Stelle des Bauerrichters tritt der Gemeindevorsteher.&lt;br /&gt;
*Die Teilung der Eper Mark ist abgeschlossen.&lt;br /&gt;
*Ein Gesetz macht den Freikauf von der [[Eigenbehörigkeit]] möglich. Die bisherigen Hofbewirtschafter werden Hofbesitzer.&lt;br /&gt;
*1843/44			werden die ersten [http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenbew%C3%A4sserung Rieselwiesen] in Malgarten angelegt.&lt;br /&gt;
*1854-1865			Die Straße Malgarten - Bramsche wird gepflastert. Bis 1911 besteht auf dieser Straße eine Wegegeldhebestelle.&lt;br /&gt;
*1870/71			Mehrere Eper nehmen am [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg deutsch-französischen Krieg] teil und kehren alle unversehrt nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
*1876				Die Ländereien der [http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkammer Klosterkammer] umfassen 437 Parzellen mit einer Größe von 237 ha 26 ar und 13 qm.&lt;br /&gt;
*1877				waren 26,7 % der Gemarkung Epe Ackerland, 55,7 % Dauergrünland, 10,7 % Wald und 6,9 % sonstige Flächen.&lt;br /&gt;
*1882				wird bei Hellmich in Malgarten eine Postagentur eingerichtet.&lt;br /&gt;
*1885				Aufhebung des Amtes Vörden zu Malgarten und Gründung des Kreises Bersenbrück.&lt;br /&gt;
*1892				sind in Epe noch 49 Webstühle in Betrieb.&lt;br /&gt;
*1899				Erstes Telefon in Malgarten.&lt;br /&gt;
*1900				An der Niederschlagung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Boxeraufstand Boxeraufstandes] in China nehmen auch die Eper Gustav Kampmann und Hermann Steinkamp teil.&lt;br /&gt;
*1900-1913			20 Eper Familien siedeln in Posen und Westpreußen.&lt;br /&gt;
*1913				Erste Erwähnung einer Eper Fußballmannschaft.&lt;br /&gt;
*1914-1918			Im 1. Weltkrieg sterben 41 Eper den Soldatentod.&lt;br /&gt;
*1919				Der erste klassenlose Eper Gemeindeausschuß besteht aus 24 Personen.&lt;br /&gt;
*12.6.1921			Das Eper Kriegerdenkmal wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
*1923				Auf Grund eines Enteignungsgesetzes entstehen im Wittenfelde landwirtschaftliche Siedlungsstellen.&lt;br /&gt;
*1926-1927			Epe wird elektrifiziert. Am 18. März 1927 geht das Netz in Betrieb.&lt;br /&gt;
*30.9.1932			Aufhebung des Amtsgericht Malgarten.&lt;br /&gt;
*29.7.1934			Offizielle Einweihung des Darnseefreibades.&lt;br /&gt;
*1934-1936			Das Kloster Malgarten dient der SA-Gruppe Nordsee als SA-Hilfswerklager. Zeitweise sind über 300 Mann untergebracht.&lt;br /&gt;
*1.4.1935			Einführung des Bürgermeisteramtes. Der Eper Gemeinderat besteht aus sieben Personen.&lt;br /&gt;
*1939				Das Kloster wird beschlagnahmt und mit Soldaten belegt.&lt;br /&gt;
*8.11.1944			[http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Nowotny Major Walter Nowotny], einer der höchstdekorierten Soldaten des Krieges, stürzt in Epe ab.&lt;br /&gt;
*1939-1945			Der 2. Weltkrieg bringt 57 (96) Epern den Soldatentod.&lt;br /&gt;
*Am 10. April 1945 überrollt die Front Epe.&lt;br /&gt;
*1945				Durch die Aufnahme von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten wächst die Gemeindebevölkerung um über 88 %&lt;br /&gt;
*1945-1950			Im Amtsrichterhaus in Malgarten besteht ein Altersheim mit etwa 50 Personen.&lt;br /&gt;
*1.1.1947			Die seit 1944 bestehende Samtgemeinde Hesepe - Sögeln - Epe wird aufgelöst. Epe erhält seine Selbständigkeit zurück.&lt;br /&gt;
*1950				Epe hat 148 Häuser und 1393 Einwohner.&lt;br /&gt;
*1957				Die [http://www.djo.de/cms/front_content.php DJO] übernimmt das Amtsrichterhaus in Malgarten als Jugendheim. Es besteht bis 1990.&lt;br /&gt;
*1960				Die Müllabfuhr wird in Epe zur Pflicht.&lt;br /&gt;
*Im Knäppen entsteht die erste Kanalisation.&lt;br /&gt;
*1960-1961			Renovierung der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
*1960-1962			Das erste Wasserleitungsnetz mit zentraler Wasserversorgung wird im Knäppen errichtet. 1964 erfolgte der Anschluß an die Kreiswasserversorgung.&lt;br /&gt;
*1961-1962			Bau des Gemeindezentrums mit Verwaltungsräumen, Feuerwehrhaus und Turnhalle.&lt;br /&gt;
*1965				Die letzten Flüchtlinge sind aus dem Kloster ausgezogen. Das Gebäude steht leer.&lt;br /&gt;
*1966				Der Eper Bürgermeister Fritz Kiesekamp wird Landrat des Kreises Bersenbrück.&lt;br /&gt;
*1.4.1966			Die beiden konfessionellen Schulen werden zur Gemeinschaftsschule vereinigt.&lt;br /&gt;
*1967-1968			Bau der Grundschule Epe.&lt;br /&gt;
*1968				Die Malgartener Mühlen werden stillgelegt.&lt;br /&gt;
*14.11.1968			Das letzte Teilstück der Autobahn Hansalinie A1 zwischen Osnabrück und Vörden wird dem Verkehr übergeben.&lt;br /&gt;
*1970				Das Kloster Malgarten wird unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
*1.7.1972			Im Rahmen der Gebietsreform werden die Landkreise Bersenbrück, Melle, Osnabrück und Wittlage zum Landkreis Osnabrück vereinigt und die umliegenden Gemeinden von Bramsche, auch Epe, zur Stadt Bramsche eingemeindet.&lt;br /&gt;
*1975				Das Wasserwerk Wittenfelde nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
*1981				Letzte große Haseüberschwemmung in Epe.&lt;br /&gt;
*1982-1985			Begradigung der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hase_(Fluss) Hase] in Epe.&lt;br /&gt;
*1983				feiert Epe erstmals ein Dorffest.&lt;br /&gt;
*1987				sind von insgesamt 41 landwirtschaftlichen Betrieben in Epe: 17 Vollerwerbslandwirte, 7 Nebenerwerbslandwirte und 17 Zuerwerbslandwirte. 56,5 % der Gemarkung sind Ackerland und Sonderkulturen, 19,8 % Dauergrünland, 4,3 % Waldfläche und 19,4 % sonstige Flächen.&lt;br /&gt;
*Das Kloster Malgarten geht in Privatbesitz über.&lt;br /&gt;
*1990				Epe wird in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen.&lt;br /&gt;
*1994				Epe feiert sein 800jähriges Jubiläum mit einem großen Fest.&lt;br /&gt;
*1994 Die letzte Poststelle und der letzte Lebensmittelladen in Epe schließen.&lt;br /&gt;
*1995 Eper Schüler protestieren mit 1200 Unterschriften gegen französische Atomtests im Pazifik.&lt;br /&gt;
*1996 Epe belegt auf Kreisebene den 3. Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.&lt;br /&gt;
*1997 Der SC Epe-Malgarten hat 535 Mitglieder.&lt;br /&gt;
*1999 Die Klosterkirche wird für 1,5 Millionen von Grund auf renoviert.&lt;br /&gt;
*2000 Silke Schwarz gewinnt bei den Paralympics in Sydney 2 Silber und 1 Bronze Medaille im Rollstuhlfechten.&lt;br /&gt;
*2001 Standesamtliche Trauungen jetzt auch im Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*2002 Der Niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel besucht mit einer Jugendgruppe das Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*2004 Der „Internationale Arbeitskreis für Musik e.V.“ kommt nach Malgarten.&lt;br /&gt;
*2008 Die Grundschule Epe heißt jetzt „Honigmoorschule“.&lt;br /&gt;
*2011 Der Dorftreff in Epe wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Malgarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche,_Malgarten, Simon Graf von Tecklenburg.jpg|thumb|right|250px|Simon Graf von Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Graf Simon von Tecklenburg hatte sich am Bein ein Geschwür zugezogen, das ihm große Schmerzen bereitete. Alle Mittel der Ärzte waren vergebens. Da nahm er zu Gott seine Zuflucht und gelobte, ein Benediktinerinnenkloster zu gründen, wenn er wieder gesund würde. Seine Bitte wurde erhört. Er erfüllte sein Gelübde und gestaltete seine an der Hase gelegene Burg zu einem Kloster um, das den Namen Mariengarten, später Malgarten, erhielt.&lt;br /&gt;
Als man später die Gebeine des Grafen, der mit seiner Gemahlin in Malgarten begraben liegt, ausgrub, um sie prächtiger zu bestatten, fand man zur Bestätigung der Sage den Knieknochen von einem roten Ringe umgeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Schirmeyer, Osnabrücker Sagenbuch, S.9/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gründung des Klosters Malgarten durch Graf Simon liegen keine gesicherten schriftlichen Zeugnisse vor. Die Legende spricht vom Gründungsjahr 1170.&lt;br /&gt;
Wahrscheinlicher ist jedoch eine andere Version der Gründung des Klosters Malgarten. Als nämlich 1194 das Kloster in Essen i.O. abbrannte, unterblieb ein Wiederaufbau, da die Dotation sehr gering und der Lebensunterhalt der Nonnen nicht gesichert war. Daraufhin wurde die Burg Malgarten zu einem Kloster eingerichtet und übernahm von Essen den Probst, die Gründungsausstattung, die Patronatsrechte über die Kirche in Essen sowie die tecklenburgischen Vogtrechte, und trat so die Nachfolge des aufgelösten Klosters Essen an. Eine Neugründung lag somit nicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;OM Bd.89 (1983), S.174 - 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt Vörden zu Malgarten===&lt;br /&gt;
Zwischen 1819 und 1885 war in den Gebäuden des ehemaligen Klosters Malgarten die Amtsverwaltung des Amtes Vörden untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Amt Vörden zu Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsgericht Malgarten===&lt;br /&gt;
Mit Einrichtung des Amtes Vörden zu Malgarten 1819 kam auch die Gerichtsbarkeit nach Malgarten und bestand hier bis 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höfe===&lt;br /&gt;
Alle Höfe in Epe waren dem Kloster Malgarten eigenbehörig! Eine ausführliche Darstellung aller 40 Eper Höfe sind auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Höfe]] zu finden.&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Höfe in Epe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neusiedlungen===&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen alle Gebäude der Gemeinde Epe, die nach der Auflösung des Klosters Malgarten im Jahre 1803 bis 1950 entstanden sind, vorgestellt werden. Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Neusiedlungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Nachricht eines Eper Lehrers findet sich in den Bramscher Sterberegistern von 1687. Dies läßt vermuten, daß bald nach dem 30jährigen Krieg in Epe eine Nebenschule entstand. Als ein eifriger Förderer der Eper Schule erwies sich das Kloster Malgarten. Fast jährlich verzeichnen die Rechnungsbücher Geldzuwendungen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.338d Nr.3 und Nr.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der ev. Schule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule, ev.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1787 beschloß die Bauerschaft Epe ein gemeinsames  Schulhaus für beide Konfessionen zu bauen. Das Kloster Malgarten erhob jedoch Einspruch und bestand auf eine eigenständige Schule für die kath. Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der kath. Schule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule, kath.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundschule Epe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 31.3.1966 sind die Schulleiter der evangelischen Volksschule in Epe, Herr Lehrer Hugo Sylvester, sowie der katholischen Volksschule Epe, Herr Lehrer Ernst Kothe, ...in den gesetzlichen Ruhestand getreten. Die Schulen werden vom 1.4.1966 an auf Grund des § 15 ...des Gesetzes über das öffentliche Schulwesen in Niedersachsen ...zu einer Schule für Schüler aller Bekenntnisse zusammengelegt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit dieser Verfügung der Schulaufsichtsbehörde begann ein neuer Abschnitt in der Eper Schulgeschichte. Die Schulleitung wurde Lehrer Bönkemeyer übertragen, zunächst kommissarisch, ab September 1966 als Hauptlehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Hauptlehrer Dieter Bönkemeyer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der Grundschule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hollandgänger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holländische Fliesen in mehreren Bauernhäusern zeugen noch heute vom Hollandgang der Eper, doch berichten nur wenige Quellen darüber. In der Regel sind es Todesnachrichten oder Hinweise, die in den Kirchenbüchern verzeichnet sind. Die Eper gingen überwiegend nach Amsterdam bzw. hielten sich in einem Umkreis von etwa 20 km um Amsterdam auf. Ein zweiter Schwerpunkt lag offenbar um Steenwijk. Die Orte in Holland die von Eper Hollandgängern besucht wurden: Amsterdam [5], Weesep [2] (Weesp, östlich von Amsterdam), Diemermeer [2] (evtl. Diemen, Stadtteil von Amsterdam), Watergrassemeer bei Diemen (Stadtteil von Amsterdam), Diemen [2] (Stadtteil von Amsterdam), Watergang (nördlich von Amsterdam), Haarlem [3] (westlich von Amsterdam), Schraveland (evtl. ´s Graveland, westlich von Hilversum), Graveland (´s Graveland, westlich von Hilversum), Schötterdiek (evtl. Schoterzijl zwischen Steenwijk und Ijsselmeer), Steenwick (Steenwijk, westlich der [[Zuyderzee]],seit 1932 IJsselmeer), Vechte (evtl. Vecht, östlich von Zwolle), Steeuwarden, Nordholland (evtl. Leeuwarden), Krog (?), Bäumelburg (?)&lt;br /&gt;
Noch weniger Informationen gibt es über die Arbeiten die von den Eper Hollandgängern ausgeübt wurden. Nachweislich sind drei Gärtner und ein Bäcker verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der Eper [http://de.wikipedia.org/wiki/Hollandg%C3%A4nger Hollandgänger] befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Hollandgänger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswanderung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vielfältig die Gründe für den Hollandgang waren, so vielfältig waren auch die Gründe, der Heimat ganz den Rücken zu kehren. Zwar gab es bereits im 18. Jh. und zu Beginn des 19. Jh. vereinzelte Auswanderungen von Epern, doch begann die eigentliche Auswanderungswelle erst um 1830. Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit, Geld- und Nahrungssorgen sowie soziale Spannungen mögen Gründe gewesen sein, die Heimat zu verlassen. Eine wesentliche Ursache war hierzulande offenbar auch die Aufteilung der Marken, die alle Heuerleute unberücksichtigt ließ. So war es vor allem diese Bevölkerungsschicht, die das Wagnis einer Auswanderung auf sich nahm. Nicht wenige junge Männer versuchten sich durch Auswanderung dem Militärdienst zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zu den Eper Auswanderern auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Auswanderung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eper Ansiedlungsbewerber für Westpreußen und Posen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, einen eigenen Hof zu bekommen, war für die früheren Heuerleute besonders verlockend. Sicherlich hat es zu allen Zeiten vereinzelte Aussiedlungen in andere deutsche Gebiete zu diesem Zweck gegeben, nicht zuletzt war dies auch ein Grund für viele Auswanderungen, doch erst gegen Ende des 19. Jh. verbesserten sich diese Möglichkeiten. An dieser Stelle sollen nicht alle Einzelaussiedlungen, sondern lediglich zwei größere Siedlungsaktionen vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Ansiedlung in Westpreußen und Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefallene und Vermisste des 1. Weltkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/1. Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefallene und Vermisste des 2. Weltkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/2. Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüchtlinge und Vertriebene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkriegszeit brachte viele Probleme mit sich. Eines der gravierendsten war zweifellos das Vertriebenenproblem. Die Bevölkerung der Gemeinde Epe war durch die Aufnahme von Vertriebenen (Vertriebene, Flüchtlinge, Evakuierte und Bombengeschädigte) aus den deutschen Ostgebieten um fast das doppelte, nämlich um 88,6 % gewachsen. Von den insgesamt 1407 Einwohnern der Gemeinde Epe (zeitweise hatte Epe sogar 1.448 Einwohner) waren 746 Einheimische, 590 Ostvertriebene und 71 Evakuierte und Bombengeschädigte. Dagegen nahm die Stadt Bramsche z.B. 2.800 Vertriebene auf und vergrößerte sich damit um 32 %.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht nur das Kloster, beide noch vorhandenen Wehrmachtsbaracken und die Behelfsheime sowie die ev. Schule waren voll belegt, sondern auch alle Höfe nahmen Vertriebenenfamilien auf.&lt;br /&gt;
Der wohl prominenteste Flüchtling, der in Epe unterkam und hier auch die Schule besuchte, war der spätere Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Jochen Borchert. Die Familie wohnte kurzzeitig auf dem Hof Hundeling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der Vertriebenen, Flüchtlinge, Evakuierten und Bombengeschädigten auf Seite [[Epe (Bramsche)/Flüchtlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unglücksfälle===&lt;br /&gt;
Zu Unglücksfällen und Bränden in Epe mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Unglücksfälle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev. Kirchenbücher===&lt;br /&gt;
Die ev. Kirchenbücher der St. Martin Kirchengemeinde Bramsche wurden von Udo Niemann verdatet und 2001 auch als CD veröffentlicht. Taufen von 1670-1692 und 1720-1874, Trauungen von 1670-1695 und 1711-1893, Sterberegister von 1670-1689 und 1709-1900. Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Kirchenbücher ev.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kath. Kirchenbücher===&lt;br /&gt;
Obwohl erst seit 1815 eine offizielle kath. Kirchengemeinde Malgarten besteht, wurden bereits seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Kirchenbücher geführt. Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Kirchenbücher kath.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt Bramsche http://www.bramsche.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infos zu Chronik Epe, kath. Kirchenbücher Malgarten, Familienforschung Gosmann-Gausmann aus Westerkappeln, Wichmann aus Voltlage, Imwalle aus Rieste http://www.heinrich-gosmann.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forum Kloster Malgarten http://www.kloster-malgarten.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeines zur Klosteranlage Malgarten, http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Malgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V. &lt;br /&gt;
http://www.iam-ev.de/00home/index.php?nav_id=06&amp;amp;lng=de&amp;amp;type=site&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klosteranlage Malgarten als Tagungsort http://www.osnabrueck.de/tagungsbuero/11193.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stauden- und Kräutergarten im Kloster Malgarten http://www.gartentraumtour.de/staticsite/staticsite.php?menuid=25&amp;amp;topmenu=2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malgartener Klosterkonzerte http://www.malgartener-klosterkonzerte.de/index.php?id=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ortsfremde in Epe-Bramsche,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den kath. Kirchenbüchern von St. Johannes in Malgarten, verkartet von H. Gosmann und den ev. Kirchenbüchern St. Martin in Bramsche, verdatet von U. Niemann. Siehe [[Epe (Bramsche)/Ortsfremde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== private Informationsquellen u. Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
*Frankamp, Rudolf (1857-1921), &amp;quot;Aus der Jugendzeit&amp;quot;, Erzählungen aus Epe, Dissen&lt;br /&gt;
*Gosmann, Heinrich, „Epe – Chronik einer Landgemeinde“, Bramsche 1994&lt;br /&gt;
*Gosmann, Heinrich und Schneider, Hans-Günther, „Kloster Malgarten“, Schnell, Kunstführer Nr.1727, 1988&lt;br /&gt;
*Vor dem Berge, Werner, „100 Jahrgänge der Eper Schulen“ (Geburtsjahre 1887-1987), Eine Schulgeschichte in Bildern zum 800jährigen Jubiläum der Gemeinde Epe, Bramsche 1994&lt;br /&gt;
*Wermert, Georg, Dr. phil. (1856-1908), &amp;quot;Herminnerk&amp;quot;, autobiographischer Roman, Leipzig 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;EPEEPE_W4551&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)&amp;diff=2331817</id>
		<title>Epe (Bramsche)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)&amp;diff=2331817"/>
		<updated>2022-08-17T11:46:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Zeittafel */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Epe|Epe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Niedersachsen]] &amp;gt; [[Landkreis Osnabrück]] &amp;gt; [[Bramsche (Hase)|Bramsche]] &amp;gt; Epe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung==&lt;br /&gt;
{{Geo|52.431885|8.00737}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Informationen===&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche,_Alte Ansichtskarte von Epe.jpg|thumb|right|350px|Alte Ansichtskarte von Epe]]&lt;br /&gt;
Epe ist seit 1972 ein Ortsteil der Stadt [http://de.wikipedia.org/wiki/Bramsche Bramsche] im [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Osnabr%C3%BCck Landkreis Osnabrück], Bundesland [http://de.wikipedia.org/wiki/Niedersachsen Niedersachsen].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Epe liegt nordöstlich der Stadt Bramsche im Landkreis Osnabrück, Bundesland Niedersachsen, genauer gesagt etwa 52° 26&#039; nördlicher Breite und 8° 1&#039; östlicher Länge, 38 - 47 m über dem Meeresspiegel. Sie besteht heute aus den Siedlungsplätzen Bühren, Knäppen, Epe, Malgarten, Eckelort und Wittenfelde. Die westliche Grenze zu den Gemarkungen Hesepe und Sögeln bildet weitgehend die Hase. Im Norden grenzt Epe an die Gemarkung Rieste, im Nordosten an Vörden und im Osten an die Gemarkungen Engter und Schleptrup. Die südliche Grenze bildet die Stadt Bramsche. Mit der Niedersächsischen Gebietsreform 1972 wurde die ehemals selbständige Gemeinde Epe ein Ortsteil der Stadt Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemarkung Epe hat eine Größe von etwa 1.450 ha und gehörte somit zu den flächengrößeren Landgemeinden des früheren [http://de.wikipedia.org/wiki/Landkreis_Bersenbr%C3%BCck Kreises Bersenbrück] (1885-1972). Heute wie früher ist Epe landwirtschaftlich geprägt. Von insgesamt 41 landwirtschaftlichen Betrieben waren 1987: 17 Vollerwerbslandwirte, 7 Nebenerwerbslandwirte und 17 Zuerwerbslandwirte. &amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesverwaltungsamt, Statistik, Agrarberichterstattung 1987, aufgearbeitet von K.-P. Buchholz.&amp;lt;/ref&amp;gt; Epe ist Wohnsiedlungsgebiet der Stadt Bramsche und arm an Gewerbebetrieben. &lt;br /&gt;
An öffentlichen Einrichtungen sind zu nennen: die Grundschule, das Gemeindezentrum mit Sitzungsraum, Feuerwehrgerätehaus und Turnhalle, Sport- und Tennisplätze und das Naturfreibad [http://de.wikipedia.org/wiki/Darnsee Darnsee]. Außerdem befinden sich auf Eper Gebiet das Bramscher Schulzentrum mit Hauptschule, Realschule und [http://greselius.de/index.php/UnsereSchule/Pressearchiv Gymnasium], das Bramscher Hallenbad und ein Wasserwerk der Stadt Osnabrück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsstatistik ===&lt;br /&gt;
Ein ausführliches Verzeichnis der Häuser, Haushaltungen, Einwohner und Heuerleute in der ehemaligen Gemeinde Epe vom Jahr 1458 bis 1992 inklusive Quellenangaben befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Bevölkerungsstatistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gewerbe===&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Epe waren Handwerk und Gewerbe nur in geringem Maße vertreten. Dies war allgemein in den Landgemeinden der Fall und lag in der verschiedenartigen Struktur der Dörfer und Städte begründet. Bis zur Bauernbefreiung war es im ländlichen Bereich kaum möglich, Grundbesitz zu erwerben. Bis 1803 war das [http://www.bramsche.de/staticsite/staticsite.php?menuid=246&amp;amp;topmenu=78&amp;amp;keepmenu=inactive Kloster Malgarten] alleiniger Grundherr in der Bauerschaft Epe, während sich die Bürger der Städte schon seit dem frühen Mittelalter weitgehend selbst verwalteten. Zwar erlangte Bramsche erst spät die Stadtrechte, doch belegen die schon früh entstandenen Zünfte und Gilden die Konzentration von Handel, Handwerk und Gewerbe im früheren Dorf Bramsche. Handwerker vom Lande wurden nicht anerkannt. In den Bauerschaften existierten deshalb nur einige wenige Berufszweige wie Schmiede, Müller, Schneider und Zimmerleute. Erst eine freiere Gewerbeordnung von 1845 brachte hier eine Änderung.&lt;br /&gt;
[[Epe (Bramsche)/Gewerbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Viehbestand===&lt;br /&gt;
Ein ausführliches Verzeichnis des Viehbestandes in Epe zwischen 1458 und 1987 befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Viehbestand]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindeverwaltung Epe===&lt;br /&gt;
Die Verwaltung der Gemeinde Epe hat insbesondere seit 1833 erhebliche Veränderungen erfahren und wurde bis dahin von Bauerrichtern, von 1833 bis 1935 von Gemeindevorstehern, von 1935 bis 1972 von Bürgermeistern und seit dem von Ortsbürgermeistern geführt.&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Gemeindeverwaltung Epe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung==&lt;br /&gt;
Von den 1.324 Eper Einwohnern des Jahres 1989 gehörten 857 der ev.-luth., 420 der kath. und 47 sonstigen oder keiner Konfession an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev. Kirche===&lt;br /&gt;
Die evangelisch-lutherischen Christen von Epe gehören heute zur [http://www.johannis-bramsche.de/ St. Johannis-Kirchengemeinde] in Bramsche-Gartenstadt, [http://www.kirchenkreis-bramsche.de/start/ Kirchenkreis Bramsche], [http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengel_Osnabr%C3%BCck Sprengel Osnabrück], [http://www.evlka.de/index.php Landeskirche Hannover] .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der ev. Christen in Epe siehe Seite [[Epe (Bramsche)/Ev. Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kath. Kirche===&lt;br /&gt;
Die Katholiken von Epe gehören heute zur St. Johannes-Kirchengemeinde Malgarten, [http://www.djb-voerden.de/ Dekanat Osnabrück Nord (früher Vörden)], [http://www.bistum-osnabrueck.de/ Bistum Osnabrück].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Geschichte der kath. Christen in Epe siehe Seite [[Epe (Bramsche)/Kath. Kirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Siedlungsplätze===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde Epe hat 6 Siedlungsplätze.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Wrede, Geschichtliches Ortsverzeichnis des ehemaligen Fürstbistums Osnabrück&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Epe:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd.II, Nr.66, S.47, 1223 OUB, Bd.II, Nr.175, S.130; W. Hasemann, Norddeutsche Bauernhöfe in der Geschichte, S.9/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Ortsteil Epe liegt im mittleren Teil der Gemarkung.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: Abschrift des 15. Jh. einer undatierten Urkunde aus der Zeit 1216 - 1224.&lt;br /&gt;
*Namensformen: to Epp, Eyp, Ep, Eper, Epe.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet von &amp;quot;apa&amp;quot;, was soviel wie Wasser bedeutet.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Malgarten:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd. II, Nr.1, S.1; Hauptstaatsarchiv Hannover, Celle Or.13 Nr.803; T. Schuler, Germania Benedictina, Bd.XI, S.403; Nach H. Sudendorf in OM., Bd.2 (1850), S.21, &amp;quot;Mal&amp;quot; gleich Grenzzeichen; Archäologische Mitteilungen aus Nordwestdeutschland, Heft 12, 1989, S.115&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Malgarten liegt im nordwestlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe zur Horst und Gartlage und das Klostergut Malgarten.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: Undatierte Urkunde aus der Zeit 1188 - 1209.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Melegarde(n), Malegarden, Meligarde, Malgarden, Malagarden, Mariengarten und Malgern seu Hortus St. Marie, Malgran, Malgard, Malgarten.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Die Silbe Mal könnte vom altdeutschen &amp;quot;Mahal&amp;quot; gleich Gerichtsplatz abgeleitet sein, während Garten einen eingefriedeten Platz darstellt.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: Nach archäologischen Bestimmungen war Malgarten um Christi Geburt bereits besiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bühren:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd.IV, Nr.557, S.355&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Bühren liegt im südlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe Fischer, Junge und Alte Niemann, Schwegmann, Kampmann, Groß Elhorn und Klein Elhorn.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 18. Juni 1299.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Buren, Büren, Bühren.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet vom niederdeutschen Wort Buren, für Bauern.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eckelort:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OUB, Bd. II, Nr.175, S.130; erste Nennung eines Eper Hofes, Hof Eckelmann; StAO Rep. 100 Absch.338d Nr.3, Nr.7, Nr.8 , Rep.100 Absch.89 Nr.1a.; K100 Nr.1H III 4b&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Eckelort liegt im nordöstlichen Teil der Gemarkung und umfasste die Höfe Eckelmann, Hundeling, Uthof und Moorarend.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1223&lt;br /&gt;
*Namensformen: in Eyclo, ten Eclo, ten Ekel, ton eckell, ten Eckel, Eckeler Ort oder Eckelort.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name bezeichnet den mit Eichen bestandenen Ort.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Knäppen:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.92 Nr.22; Verschiedene Karten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Knäppen liegt westlich des Darnsees im südlichen Teil der Gemarkung.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1723.&lt;br /&gt;
*Namensformen: Meckelberg, Meckels Berg, Knäppen, Weißer Knäppen.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name bezeichnet die Wegeüberquerung eines Hügels.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz seit: 1811&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wittefeld:&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;OM, Bd.8 (1866), S.253&amp;gt;, 1238 OUB, Bd. II, Nr.370, S.289; verschiedene Karten.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Der Eper Ortsteil Wittenfelde liegt im nördlichen Teil der Gemarkung und war bis zum ersten Weltkrieg weitgehend Brachland.&lt;br /&gt;
*Erste Erwähnung: 1118&lt;br /&gt;
*Namensformen: Wittevelt, Wyttenvelde, Weisse-Feld oder Witten-Felde, Wittefeld oder Wittenfelde.&lt;br /&gt;
*Namensursprung: Der Name scheint abgeleitet vom weißen Sand des Wittenfeldes.&lt;br /&gt;
*Siedlungsplatz im Bereich Epe seit: 1903&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeittafel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*ca. 1500 v.Chr.		1884 und 1909 werden im [http://www.nlwkn.niedersachsen.de/master/C27854711_N5512611_L20_D0_I5231158.html Vallenmoor]  vorbronzezeitliche Holzschwerter gefunden. Beide Funde sind leider verschollen.&lt;br /&gt;
*Um Chr. Geburt		Nach archäologischen Grabungen war der Klosterbereich Malgarten zu dieser Zeit bereits besiedelt.&lt;br /&gt;
*1194				brennt das 1175 von [http://de.wikipedia.org/wiki/Simon_I._(Tecklenburg) Graf Simon von Tecklenburg] und seiner Mutter Eilika in Essen (Oldb.) gegründete Benediktinerinnenkloster ab. Daraufhin verlegt der Graf das Kloster auf seine Burg Malgarten.&lt;br /&gt;
*1188-1209			Eine undatierte Urkunde erwähnt erstmals Malgarten.&lt;br /&gt;
*1207				stirbt Graf Simon auf dem Schlachtfeld und wird in seiner Stiftung Malgarten begraben.&lt;br /&gt;
*1223				Erste Erwähnung der Bauerschaft Epe.&lt;br /&gt;
*um 1250			Bau des Klosters Malgarten.&lt;br /&gt;
*18.6.1299			Erste Erwähnung des Ortsteil Bühren.&lt;br /&gt;
*Das Kloster erwirbt für 325 Mark den größten Teil der Eper Höfe vom Ritter Johann von Lingen.&lt;br /&gt;
*1402				leben 10 Nonnen im Kloster.&lt;br /&gt;
*1522				Erste Erwähnung der Klostermühle.&lt;br /&gt;
*1594				Erste Erwähnung von der Beflößung Eper Wiesen.&lt;br /&gt;
*1615				Einführung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Gregorianischer_Kalender Gregorianischen Kalenders] beim Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*28.8.1627			Dreißig holländische Reiter überfallen das Kloster und mehrere Eper Höfe.&lt;br /&gt;
*1648				Die [http://www.bramsche.de/staticsite/staticsite.php?menuid=470&amp;amp;topmenu=78&amp;amp;keepmenu=inactive Martinskirche in Bramsche] wird den evangelischen, das Kloster Malgarten den kath. Christen zugesprochen. Das Kloster hat jedoch keine Pfarrgerechtigkeit in Epe.&lt;br /&gt;
*1657				Erste Erwähnung eines Eper [http://de.wikipedia.org/wiki/Vogelschie%C3%9Fen Vogelschießens (Schützenfest)].&lt;br /&gt;
*1687				Erste Erwähnung eines Eper Lehrers.&lt;br /&gt;
*1718 gab es in Epe 15 Vollerbenhöfe, 3 Halberbenhöfe, 16 Markkötterhöfe und 45Heuerleute.&amp;lt;ref&amp;gt;Akte Wiesenverband im Bürgerhaus Pente&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
*1738				Die Malgartener Klostervorsteherin erhält von Rom den Titel einer [http://de.wikipedia.org/wiki/Abt Äbtissin].&lt;br /&gt;
*1759				leben im Kloster 14 Nonnen und 15 Laienschwestern.&lt;br /&gt;
*1768				Erste Erwähnung einer Feuerspritze beim Kloster.&lt;br /&gt;
*1772				Epe hat 85 Häuser und 472 Einwohner (über 14 Jahre). Neben Müller, Schmied, Schneider, Schuster, Dachdecker und Wollspinner gibt es 4 Zimmermeister, 33 Landwirte, 49 Tagelöhner, 13 Witwen die von Handarbeiten leben, eine Witwe die von Almosen lebt, 18 Knechte, 23 Mägde und einen Schulmeister.&lt;br /&gt;
*1785				Hauptmann du Plat erstellt die erste Karte der Bauerschaft Epe.&lt;br /&gt;
*1787				Das Kloster hält 8 Pferde, 40 Kühe, 40 Schafe und 36 Schweine. 64 Höfe sind dem Kloster eigenbehörig, 12 pachtpflichtig, 60 zehntpflichtig und 17 kanonpflichtig. An 81 Höfe, Personen und Bauerschaften sind insgesamt 10277 Taler an Kredite ausgegeben.&lt;br /&gt;
*Im gleichen Jahr wird die kath. Schule gegründet.&lt;br /&gt;
*1802				[http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%A4kularisierung Säkularisierung] des [http://de.wikipedia.org/wiki/Hochstift_Osnabr%C3%BCck Hochstifts Osnabrück].&lt;br /&gt;
*1803				Auflösung des Klosters mit Versteigerung des Inventares. Zu dieser Zeit lebten hier noch 9 Nonnen und 6 Laienschwestern.&lt;br /&gt;
*1815				Die Klosterkirche Malgarten wird zur Pfarrkirche erhoben. Zum kath. Kirchspiel gehören die Katholiken von Achmer, Hesepe, Sögeln, Bramsche, Kalkriese und Epe.&lt;br /&gt;
*1819/20			Das Kloster Malgarten wird Sitz von Verwaltung und Gericht des Amtes Vörden.&lt;br /&gt;
*Um 1830			beginnt die große Auswanderungswelle. Über 350 Eper zieht es in die USA.&lt;br /&gt;
*1833				An die Stelle des Bauerrichters tritt der Gemeindevorsteher.&lt;br /&gt;
*Die Teilung der Eper Mark ist abgeschlossen.&lt;br /&gt;
*Ein Gesetz macht den Freikauf von der [[Eigenbehörigkeit]] möglich. Die bisherigen Hofbewirtschafter werden Hofbesitzer.&lt;br /&gt;
*1843/44			werden die ersten [http://de.wikipedia.org/wiki/Wiesenbew%C3%A4sserung Rieselwiesen] in Malgarten angelegt.&lt;br /&gt;
*1854-1865			Die Straße Malgarten - Bramsche wird gepflastert. Bis 1911 besteht auf dieser Straße eine Wegegeldhebestelle.&lt;br /&gt;
*1870/71			Mehrere Eper nehmen am [http://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg deutsch-französischen Krieg] teil und kehren alle unversehrt nach Hause zurück.&lt;br /&gt;
*1876				Die Ländereien der [http://de.wikipedia.org/wiki/Klosterkammer Klosterkammer] umfassen 437 Parzellen mit einer Größe von 237 ha 26 ar und 13 qm.&lt;br /&gt;
*1877				waren 26,7 % der Gemarkung Epe Ackerland, 55,7 % Dauergrünland, 10,7 % Wald und 6,9 % sonstige Flächen.&lt;br /&gt;
*1882				wird bei Hellmich in Malgarten eine Postagentur eingerichtet.&lt;br /&gt;
*1885				Aufhebung des Amtes Vörden zu Malgarten und Gründung des Kreises Bersenbrück.&lt;br /&gt;
*1892				sind in Epe noch 49 Webstühle in Betrieb.&lt;br /&gt;
*1899				Erstes Telefon in Malgarten.&lt;br /&gt;
*1900				An der Niederschlagung des [http://de.wikipedia.org/wiki/Boxeraufstand Boxeraufstandes] in China nehmen auch die Eper Gustav Kampmann und Hermann Steinkamp teil.&lt;br /&gt;
*1900-1913			20 Eper Familien siedeln in Posen und Westpreußen.&lt;br /&gt;
*1913				Erste Erwähnung einer Eper Fußballmannschaft.&lt;br /&gt;
*1914-1918			Im 1. Weltkrieg sterben 41 Eper den Soldatentod.&lt;br /&gt;
*1919				Der erste klassenlose Eper Gemeindeausschuß besteht aus 24 Personen.&lt;br /&gt;
*12.6.1921			Das Eper Kriegerdenkmal wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
*1923				Auf Grund eines Enteignungsgesetzes entstehen im Wittenfelde landwirtschaftliche Siedlungsstellen.&lt;br /&gt;
*1926-1927			Epe wird elektrifiziert. Am 18. März 1927 geht das Netz in Betrieb.&lt;br /&gt;
*30.9.1932			Aufhebung des Amtsgericht Malgarten.&lt;br /&gt;
*29.7.1934			Offizielle Einweihung des Darnseefreibades.&lt;br /&gt;
*1934-1936			Das Kloster Malgarten dient der SA-Gruppe Nordsee als SA-Hilfswerklager. Zeitweise sind über 300 Mann untergebracht.&lt;br /&gt;
*1.4.1935			Einführung des Bürgermeisteramtes. Der Eper Gemeinderat besteht aus sieben Personen.&lt;br /&gt;
*1939				Das Kloster wird beschlagnahmt und mit Soldaten belegt.&lt;br /&gt;
*8.11.1944			[http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Nowotny Major Walter Nowotny], einer der höchstdekorierten Soldaten des Krieges, stürzt in Epe ab.&lt;br /&gt;
*1939-1945			Der 2. Weltkrieg bringt 57 (96) Epern den Soldatentod.&lt;br /&gt;
*Am 10. April 1945 überrollt die Front Epe.&lt;br /&gt;
*1945				Durch die Aufnahme von Flüchtlingen aus den deutschen Ostgebieten wächst die Gemeindebevölkerung um über 88 %&lt;br /&gt;
*1945-1950			Im Amtsrichterhaus in Malgarten besteht ein Altersheim mit etwa 50 Personen.&lt;br /&gt;
*1.1.1947			Die seit 1944 bestehende Samtgemeinde Hesepe - Sögeln - Epe wird aufgelöst. Epe erhält seine Selbständigkeit zurück.&lt;br /&gt;
*1950				Epe hat 148 Häuser und 1393 Einwohner.&lt;br /&gt;
*1957				Die [http://www.djo.de/cms/front_content.php DJO] übernimmt das Amtsrichterhaus in Malgarten als Jugendheim. Es besteht bis 1990.&lt;br /&gt;
*1960				Die Müllabfuhr wird in Epe zur Pflicht.&lt;br /&gt;
*Im Knäppen entsteht die erste Kanalisation.&lt;br /&gt;
*1960-1961			Renovierung der Klosterkirche.&lt;br /&gt;
*1960-1962			Das erste Wasserleitungsnetz mit zentraler Wasserversorgung wird im Knäppen errichtet. 1964 erfolgte der Anschluß an die Kreiswasserversorgung.&lt;br /&gt;
*1961-1962			Bau des Gemeindezentrums mit Verwaltungsräumen, Feuerwehrhaus und Turnhalle.&lt;br /&gt;
*1965				Die letzten Flüchtlinge sind aus dem Kloster ausgezogen. Das Gebäude steht leer.&lt;br /&gt;
*1966				Der Eper Bürgermeister Fritz Kiesekamp wird Landrat des Kreises Bersenbrück.&lt;br /&gt;
*1.4.1966			Die beiden konfessionellen Schulen werden zur Gemeinschaftsschule vereinigt.&lt;br /&gt;
*1967-1968			Bau der Grundschule Epe.&lt;br /&gt;
*1968				Die Malgartener Mühlen werden stillgelegt.&lt;br /&gt;
*14.11.1968			Das letzte Teilstück der Autobahn Hansalinie A1 zwischen Osnabrück und Vörden wird dem Verkehr übergeben.&lt;br /&gt;
*1970				Das Kloster Malgarten wird unter Denkmalschutz gestellt.&lt;br /&gt;
*1.7.1972			Im Rahmen der Gebietsreform werden die Landkreise Bersenbrück, Melle, Osnabrück und Wittlage zum Landkreis Osnabrück vereinigt und die umliegenden Gemeinden von Bramsche, auch Epe, zur Stadt Bramsche eingemeindet.&lt;br /&gt;
*1975				Das Wasserwerk Wittenfelde nimmt seinen Betrieb auf.&lt;br /&gt;
*1981				Letzte große Haseüberschwemmung in Epe.&lt;br /&gt;
*1982-1985			Begradigung der [http://de.wikipedia.org/wiki/Hase_(Fluss) Hase] in Epe.&lt;br /&gt;
*1983				feiert Epe erstmals ein Dorffest.&lt;br /&gt;
*1987				sind von insgesamt 41 landwirtschaftlichen Betrieben in Epe: 17 Vollerwerbslandwirte, 7 Nebenerwerbslandwirte und 17 Zuerwerbslandwirte. 56,5 % der Gemarkung sind Ackerland und Sonderkulturen, 19,8 % Dauergrünland, 4,3 % Waldfläche und 19,4 % sonstige Flächen.&lt;br /&gt;
*Das Kloster Malgarten geht in Privatbesitz über.&lt;br /&gt;
*1990				Epe wird in das Dorferneuerungsprogramm des Landes Niedersachsen aufgenommen.&lt;br /&gt;
*1994				Epe feiert sein 800jähriges Jubiläum mit einem großen Fest.&lt;br /&gt;
*1994 Die letzte Poststelle und der letzte Lebensmittelladen in Epe schließen.&lt;br /&gt;
*1995 Eper Schüler protestieren mit 1200 Unterschriften gegen französische Atomtests im Pazifik.&lt;br /&gt;
*1996 Epe belegt auf Kreisebene den 3. Platz beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.&lt;br /&gt;
*1997 Der SC Epe-Malgarten hat 535 Mitglieder.&lt;br /&gt;
*1999 Die Klosterkirche wird für 1,5 Millionen von Grund auf renoviert.&lt;br /&gt;
*2000 Silke Schwarz gewinnt bei den Paralympics in Sydney 2 Silber und 1 Bronze Medaille im Rollstuhlfechten.&lt;br /&gt;
*2001 Standesamtliche Trauungen jetzt auch im Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*2002 Der Niedersächsische Ministerpräsident Sigmar Gabriel besucht mit einer Jugendgruppe das Kloster Malgarten.&lt;br /&gt;
*2004 Der „Internationale Arbeitskreis für Musik e.V.“ kommt nach Malgarten.&lt;br /&gt;
*2008 Die Grundschule Epe heißt jetzt „Honigmoorschule“.&lt;br /&gt;
*2011 Der Dorftreff in Epe wird eingeweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kloster Malgarten===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche,_Malgarten, Simon Graf von Tecklenburg.jpg|thumb|right|250px|Simon Graf von Tecklenburg]]&lt;br /&gt;
&amp;quot;Graf Simon von Tecklenburg hatte sich am Bein ein Geschwür zugezogen, das ihm große Schmerzen bereitete. Alle Mittel der Ärzte waren vergebens. Da nahm er zu Gott seine Zuflucht und gelobte, ein Benediktinerinnenkloster zu gründen, wenn er wieder gesund würde. Seine Bitte wurde erhört. Er erfüllte sein Gelübde und gestaltete seine an der Hase gelegene Burg zu einem Kloster um, das den Namen Mariengarten, später Malgarten, erhielt.&lt;br /&gt;
Als man später die Gebeine des Grafen, der mit seiner Gemahlin in Malgarten begraben liegt, ausgrub, um sie prächtiger zu bestatten, fand man zur Bestätigung der Sage den Knieknochen von einem roten Ringe umgeben.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;L. Schirmeyer, Osnabrücker Sagenbuch, S.9/10&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Gründung des Klosters Malgarten durch Graf Simon liegen keine gesicherten schriftlichen Zeugnisse vor. Die Legende spricht vom Gründungsjahr 1170.&lt;br /&gt;
Wahrscheinlicher ist jedoch eine andere Version der Gründung des Klosters Malgarten. Als nämlich 1194 das Kloster in Essen i.O. abbrannte, unterblieb ein Wiederaufbau, da die Dotation sehr gering und der Lebensunterhalt der Nonnen nicht gesichert war. Daraufhin wurde die Burg Malgarten zu einem Kloster eingerichtet und übernahm von Essen den Probst, die Gründungsausstattung, die Patronatsrechte über die Kirche in Essen sowie die tecklenburgischen Vogtrechte, und trat so die Nachfolge des aufgelösten Klosters Essen an. Eine Neugründung lag somit nicht vor.&amp;lt;ref&amp;gt;OM Bd.89 (1983), S.174 - 183&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amt Vörden zu Malgarten===&lt;br /&gt;
Zwischen 1819 und 1885 war in den Gebäuden des ehemaligen Klosters Malgarten die Amtsverwaltung des Amtes Vörden untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Amt Vörden zu Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsgericht Malgarten===&lt;br /&gt;
Mit Einrichtung des Amtes Vörden zu Malgarten 1819 kam auch die Gerichtsbarkeit nach Malgarten und bestand hier bis 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Amtsgericht Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Höfe===&lt;br /&gt;
Alle Höfe in Epe waren dem Kloster Malgarten eigenbehörig! Eine ausführliche Darstellung aller 40 Eper Höfe sind auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Höfe]] zu finden.&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Höfe in Epe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Neusiedlungen===&lt;br /&gt;
An dieser Stelle sollen alle Gebäude der Gemeinde Epe, die nach der Auflösung des Klosters Malgarten im Jahre 1803 bis 1950 entstanden sind, vorgestellt werden. Näheres hierzu auf Seite [[Epe (Bramsche)/Neusiedlungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Evangelische Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste Nachricht eines Eper Lehrers findet sich in den Bramscher Sterberegistern von 1687. Dies läßt vermuten, daß bald nach dem 30jährigen Krieg in Epe eine Nebenschule entstand. Als ein eifriger Förderer der Eper Schule erwies sich das Kloster Malgarten. Fast jährlich verzeichnen die Rechnungsbücher Geldzuwendungen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.338d Nr.3 und Nr.30&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der ev. Schule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule, ev.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Schule===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1787 beschloß die Bauerschaft Epe ein gemeinsames  Schulhaus für beide Konfessionen zu bauen. Das Kloster Malgarten erhob jedoch Einspruch und bestand auf eine eigenständige Schule für die kath. Kinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der kath. Schule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule, kath.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grundschule Epe===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;quot;Am 31.3.1966 sind die Schulleiter der evangelischen Volksschule in Epe, Herr Lehrer Hugo Sylvester, sowie der katholischen Volksschule Epe, Herr Lehrer Ernst Kothe, ...in den gesetzlichen Ruhestand getreten. Die Schulen werden vom 1.4.1966 an auf Grund des § 15 ...des Gesetzes über das öffentliche Schulwesen in Niedersachsen ...zu einer Schule für Schüler aller Bekenntnisse zusammengelegt.&amp;quot;&lt;br /&gt;
Mit dieser Verfügung der Schulaufsichtsbehörde begann ein neuer Abschnitt in der Eper Schulgeschichte. Die Schulleitung wurde Lehrer Bönkemeyer übertragen, zunächst kommissarisch, ab September 1966 als Hauptlehrer.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Angaben von Hauptlehrer Dieter Bönkemeyer&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zur Geschichte der Grundschule Epe auf Seite [[Epe (Bramsche)/Schule]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hollandgänger===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holländische Fliesen in mehreren Bauernhäusern zeugen noch heute vom Hollandgang der Eper, doch berichten nur wenige Quellen darüber. In der Regel sind es Todesnachrichten oder Hinweise, die in den Kirchenbüchern verzeichnet sind. Die Eper gingen überwiegend nach Amsterdam bzw. hielten sich in einem Umkreis von etwa 20 km um Amsterdam auf. Ein zweiter Schwerpunkt lag offenbar um Steenwijk. Die Orte in Holland die von Eper Hollandgängern besucht wurden: Amsterdam [5], Weesep [2] (Weesp, östlich von Amsterdam), Diemermeer [2] (evtl. Diemen, Stadtteil von Amsterdam), Watergrassemeer bei Diemen (Stadtteil von Amsterdam), Diemen [2] (Stadtteil von Amsterdam), Watergang (nördlich von Amsterdam), Haarlem [3] (westlich von Amsterdam), Schraveland (evtl. ´s Graveland, westlich von Hilversum), Graveland (´s Graveland, westlich von Hilversum), Schötterdiek (evtl. Schoterzijl zwischen Steenwijk und Ijsselmeer), Steenwick (Steenwijk, westlich der [[Zuyderzee]],seit 1932 IJsselmeer), Vechte (evtl. Vecht, östlich von Zwolle), Steeuwarden, Nordholland (evtl. Leeuwarden), Krog (?), Bäumelburg (?)&lt;br /&gt;
Noch weniger Informationen gibt es über die Arbeiten die von den Eper Hollandgängern ausgeübt wurden. Nachweislich sind drei Gärtner und ein Bäcker verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der Eper [http://de.wikipedia.org/wiki/Hollandg%C3%A4nger Hollandgänger] befindet sich auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Hollandgänger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswanderung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So vielfältig die Gründe für den Hollandgang waren, so vielfältig waren auch die Gründe, der Heimat ganz den Rücken zu kehren. Zwar gab es bereits im 18. Jh. und zu Beginn des 19. Jh. vereinzelte Auswanderungen von Epern, doch begann die eigentliche Auswanderungswelle erst um 1830. Überbevölkerung, Arbeitslosigkeit, Geld- und Nahrungssorgen sowie soziale Spannungen mögen Gründe gewesen sein, die Heimat zu verlassen. Eine wesentliche Ursache war hierzulande offenbar auch die Aufteilung der Marken, die alle Heuerleute unberücksichtigt ließ. So war es vor allem diese Bevölkerungsschicht, die das Wagnis einer Auswanderung auf sich nahm. Nicht wenige junge Männer versuchten sich durch Auswanderung dem Militärdienst zu entziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Näheres zu den Eper Auswanderern auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Auswanderung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eper Ansiedlungsbewerber für Westpreußen und Posen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Möglichkeit, einen eigenen Hof zu bekommen, war für die früheren Heuerleute besonders verlockend. Sicherlich hat es zu allen Zeiten vereinzelte Aussiedlungen in andere deutsche Gebiete zu diesem Zweck gegeben, nicht zuletzt war dies auch ein Grund für viele Auswanderungen, doch erst gegen Ende des 19. Jh. verbesserten sich diese Möglichkeiten. An dieser Stelle sollen nicht alle Einzelaussiedlungen, sondern lediglich zwei größere Siedlungsaktionen vorgestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Ansiedlung in Westpreußen und Posen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefallene und Vermisste des 1. Weltkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/1. Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefallene und Vermisste des 2. Weltkrieges===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/2. Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüchtlinge und Vertriebene===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nachkriegszeit brachte viele Probleme mit sich. Eines der gravierendsten war zweifellos das Vertriebenenproblem. Die Bevölkerung der Gemeinde Epe war durch die Aufnahme von Vertriebenen (Vertriebene, Flüchtlinge, Evakuierte und Bombengeschädigte) aus den deutschen Ostgebieten um fast das doppelte, nämlich um 88,6 % gewachsen. Von den insgesamt 1407 Einwohnern der Gemeinde Epe (zeitweise hatte Epe sogar 1.448 Einwohner) waren 746 Einheimische, 590 Ostvertriebene und 71 Evakuierte und Bombengeschädigte. Dagegen nahm die Stadt Bramsche z.B. 2.800 Vertriebene auf und vergrößerte sich damit um 32 %.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 8.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht nur das Kloster, beide noch vorhandenen Wehrmachtsbaracken und die Behelfsheime sowie die ev. Schule waren voll belegt, sondern auch alle Höfe nahmen Vertriebenenfamilien auf.&lt;br /&gt;
Der wohl prominenteste Flüchtling, der in Epe unterkam und hier auch die Schule besuchte, war der spätere Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Jochen Borchert. Die Familie wohnte kurzzeitig auf dem Hof Hundeling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Liste der Vertriebenen, Flüchtlinge, Evakuierten und Bombengeschädigten auf Seite [[Epe (Bramsche)/Flüchtlinge]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unglücksfälle===&lt;br /&gt;
Zu Unglücksfällen und Bränden in Epe mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Unglücksfälle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ev. Kirchenbücher===&lt;br /&gt;
Die ev. Kirchenbücher der St. Martin Kirchengemeinde Bramsche wurden von Udo Niemann verdatet und 2001 auch als CD veröffentlicht. Taufen von 1670-1692 und 1720-1874, Trauungen von 1670-1695 und 1711-1893, Sterberegister von 1670-1689 und 1709-1900. Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Kirchenbücher ev.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kath. Kirchenbücher===&lt;br /&gt;
Obwohl erst seit 1815 eine offizielle kath. Kirchengemeinde Malgarten besteht, wurden bereits seit der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Kirchenbücher geführt. Hierzu mehr auf der Seite [[Epe (Bramsche)/Kirchenbücher kath.]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Internetlinks==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stadt Bramsche http://www.bramsche.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infos zu Chronik Epe, kath. Kirchenbücher Malgarten, Familienforschung Gosmann-Gausmann aus Westerkappeln, Wichmann aus Voltlage, Imwalle aus Rieste http://www.heinrich-gosmann.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Forum Kloster Malgarten http://www.kloster-malgarten.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allgemeines zur Klosteranlage Malgarten, http://de.wikipedia.org/wiki/Kloster_Malgarten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Internationaler Arbeitskreis für Musik e.V. &lt;br /&gt;
http://www.iam-ev.de/00home/index.php?nav_id=06&amp;amp;lng=de&amp;amp;type=site&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klosteranlage Malgarten als Tagungsort http://www.osnabrueck.de/tagungsbuero/11193.asp&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stauden- und Kräutergarten im Kloster Malgarten http://www.gartentraumtour.de/staticsite/staticsite.php?menuid=25&amp;amp;topmenu=2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Malgartener Klosterkonzerte http://www.malgartener-klosterkonzerte.de/index.php?id=4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ortsfremde in Epe-Bramsche,&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
aus den kath. Kirchenbüchern von St. Johannes in Malgarten, verkartet von H. Gosmann und den ev. Kirchenbüchern St. Martin in Bramsche, verdatet von U. Niemann. Siehe [[Epe (Bramsche)/Ortsfremde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== private Informationsquellen u. Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur==&lt;br /&gt;
*Frankamp, Rudolf (1857-1921), &amp;quot;Aus der Jugendzeit&amp;quot;, Erzählungen aus Epe, Dissen&lt;br /&gt;
*Gosmann, Heinrich, „Epe – Chronik einer Landgemeinde“, Bramsche 1994&lt;br /&gt;
*Gosmann, Heinrich und Schneider, Hans-Günther, „Kloster Malgarten“, Schnell, Kunstführer Nr.1727, 1988&lt;br /&gt;
*Vor dem Berge, Werner, „100 Jahrgänge der Eper Schulen“ (Geburtsjahre 1887-1987), Eine Schulgeschichte in Bildern zum 800jährigen Jubiläum der Gemeinde Epe, Bramsche 1994&lt;br /&gt;
*Wermert, Georg, Dr. phil. (1856-1908), &amp;quot;Herminnerk&amp;quot;, autobiographischer Roman, Leipzig 1907&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verweise==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;EPEEPE_W4551&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|!]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Imwalle-H%C3%B6fe&amp;diff=2330518</id>
		<title>Imwalle-Höfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Imwalle-H%C3%B6fe&amp;diff=2330518"/>
		<updated>2022-07-27T13:52:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Das Ende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Höfe in Rieste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Imwalle-Höfe in Rieste==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Rieste, im Landkreis Osnabrück, gab es zwei Höfe Imwalle, den Erbkötterhof Nr.39 Geers im Walle und den Brinksitzerhof Nr.82 Johann im Walle, wobei dies der jeweilige Nachname war, zwecks besserer Unterscheidung. Man darf wohl annehmen, das es in früher Zeit eine Spaltung des Hofes gab, zumal beide direkte Nachbarn waren. Die erste Karte der Gemeinde von 1784 macht dies recht deutlich. Dazu kam es immer wieder zu familiären Verbindungen der beiden Höfe. Mangels männlicher Erben kamen z.B. um 1654 bzw. um 1665 zwei Brüder Iding auf die Höfe Johann Imwalle Nr.82 und Geers Imwalle Nr.39. 1677 wurde Diederich Zur Oeveste Colon Imwalle Nr.82, 1752 Hermann Rudolph Heinrich Rövekamp Colon Imwalle Nr.82, 1767 Johann Dirck Barlage Colon Geers Imwalle Nr.39 und 1828 wurde Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche Besitzer beider Höfe Imwalle in Rieste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensformen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dem Namen vorangestellt war in der Regel Gerd für den Erbkötterhof und Johann für den Markkötterhof. Also waren die Nachnamen Gerd, später Geers Imwalle und Johann Imwalle.&lt;br /&gt;
Namensformen: ton Walle (1458, 1542), ton Walhus (1512), upen Walle (1533), thom Wolde (1589), thom Wolle (1589), thom Walle (1533, 1634), Zum/zum Walle (1626, 1664), Im/im Walle (1626, 1723, 1939), im Wallen (1652), Zu Walle (1656, 1661), in den Walde (1667), im Walde (1667, 1713), in Walle (1712), van der Wal (1812 in NL), Imwalle (1790), Geers Im Walle/Geers Imwalle (1785).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensursprung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Walle, gleich in der Erhebung bzw. im Wall, der Hof im Wall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Name ist in einem begrenzten Raum in Niedersachsen zwischen Vechta und Osnabrück verbreitet.[http://wiki-de.genealogy.net/Imwalle_(Familienname)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Höfe Imwalle in den Registern===&lt;br /&gt;
Das Schatzregister von 1458, fälschlicherweise zumeist auf 1490 datiert, nennt erstmals einen Hof Gerke ton Walle, offenbar noch ungeteilt. Daraus entwickelte sich später die Bezeichnung Geers (gleich Gerhard oder Gerke) Imwalle. Verzeichnet sind 4 Pferde, 8 Kühe und 6 Schweine für die 8 Schilling Steuer zu zahlen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 88 Nr.3, S.96f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56962&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1512 verzeichnet Ludeke ton Walle mit Frau und zwei Kindern und 16 Schilling Steuern. Der davor genannte Tale ton Walhus mit 4 Schilling Steuern scheint der abgespaltene neue Hof zu sein, später Johann Imwalle Nr.82.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 89 Nr.1a, S.40f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57166&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 nennt das Kopfschatzregister Ludeke ton Walle als pauper (arm) und Carsten ton Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.1, S.20, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/rep_100/abschnitt_89_nr._1/m_os_rep_100_abschnitt_89_nr._1_aufn_0020.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Viehschatzregister von 1533 (fälschlicherweise zumeist auf 1550 datiert) nennt Ludecke upen Walle mit 3 Kühe und 1 Schwein, Kerstenn ton Walle mit 3 Kühe, 1 Rind, 7 Schweine und 4 Pferde, Gerke thom Walle mit 3 Kühe 2 Rinder, 8 Schweine und 1 Pferd.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 88 Nr.5, S.5, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57123&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Türkensteuerregister von 1542 verzeichnet drei Familien: Fenne ton Walle (als pauper (arm) bezeichnet), Karstyen ton Walle und Gerdt ton Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 97 Nr.2, S.3, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57520&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 nennt das Viehschatzregister Arndt thom Wolle mit 1 Daler 7 Schilling, Thale ihm Wolde pauper (arm) und Johann thom Wolde mit 10 Schilling.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.15, S.5/6, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56961&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feuerstättenschatzung von 1599 nennt Gerdt thom Walle mit Backhaus und Johan thom Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.38, S.156/157, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57156&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1601 verzeichnet den Erbkötter Gerdt thom Walle, seine Frau Hille, die Magd Hille, die Mutter Tale und im Backhaus die Hüselte Grethe sowie den Markkötter Johan thom Walle, seine Frau Tabe, den Sohn Herman und die Tochter Lücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.2, S.129/132, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57174&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Erhebung der dreifachen Erbschatzung von 1626 verzeichnet das Erbschatzregister den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 1 Taler und den Markkötter Johan Zum Walle mit 8 Schilling und in der zweiten Erhebung den Erbkötter Gerdt thom Walle mit 1 Taler und 3 Viertel Roggen und Johan Im Walle mit 8 Schilling und 1 Viertel Roggen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.21/51/52,  [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kontribution von 1628 bestand aus drei Erhebungen: vom 23. Januar bis 20. Februar, vom 27 Februar bis 25. Juni und vom 1. Juli bis 9. September und nennt den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 4 Schilling, 1 Ort (Viertel) und 3 ½ Schilling und den Markkötter Jo. Zun Walle mit 18 Pfennig, 2 Schilling und 16 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.74, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 und 1630 verzeichnet das Kopfschatzregister jeweils den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit Frau, ein Sohn, eine Tochter und im Backhaus ein Mann und eine Frau mit zusammen 21 Schilling 9 Pfennig Steuern sowie den Markkötter Johan Zum Walle mit Frau, einer Magd und ein Heuermann mit zusammen 16 Schilling Steuern.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.9, S.51/53, 129/131, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57163&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1634 nennt Gerdt thom Walle mit Ehefrau und einem Kind und Johan thom Walle mit Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.17, S.58/59, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57164&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptschatzung von 1652 verzeichnet den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 14 Schilling, die Frau mit 7 Schilling, eine Magd mit 8 Schilling, den Hüseltemann im Hause mit 4 Schilling und die Tochter mit 2 Schilling; den Markkötter Johan im Wallen Frau mit 4 Schilling, den Heuermann im Hause mit 4 Schilling, die Frau mit 2 Schilling, ein halber Knecht mit 10 Schilling 6 Pfennig und im Backhaus ein Weib mit 2 Schilling Steuern.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 97 Nr.10, S.449f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57526&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 nennt das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt Zu Walle mit Backhaus und den Markkötter Johan Zu Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.56, S.5f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57134&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Viehbeschreibung von 1659 verzeichnete den Erbkötter Gerdt zum Walle mit 3 Pferde, 3 Kühe, 1 Rind, 2 Schweine und 2 Schafe, dazu 1 Schuldschaf und im Backhaus 1 Kuh und 1 Schaf sowie den Markkötter Johan zum Walle mit 1 Pferd, 1 Enter (Fohlen), 3 Kühe, 1 Rind und 3 Schweine.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 150 Vör Nr.2 und Rep 100 Abschnitt 88 Nr.60, S.95f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57036&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 nennt das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt zu Walle mit Leibzucht und den Markkötter Johan zu Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.62, S.46/47, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57086&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Viehschatzregister des Amtes Vörden nennt 1664 unter Rieste den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit Backhaus und den Markkötter Johan Zum Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.68, S.11/12, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57047&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1667 hatte der Erbkötter Gerdt im Walde, eigen an die Kommende Lage, eine Hauftfeuerstätte, eine Nebenfeuerstätte in der Leibzucht, 27 Scheffelsaat Saatland verheuert, 3 Fuder Heu und 2 Scheffelsaat Gartenland. Der Markkötter Henrich in den Walde, der Kommende Lage eigen, hatte eine Hauptfeuerstätte und 1 Scheffelsaat Gartenland.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.76, S.20/23 [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57071&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Erbschatzregister nennt den Erbkötter Gerdt im Walle mit 1 Taler 5 Schilling 3 Pfennig und den Markkötter Johan im Walle mit 15 Schilling 9 Pfennig&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.117/118, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt im Walle mit 3 Pferde, 1 Kuh, 3 Rinder, 2 Schweine und 6 Schafe. In der Leibzucht lebte der Koch des “Commendatoris”. Der Markkötter Johan Zum Walle hielt 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Rind und 1 Schwein.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.61, S.77/79, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56991&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1669 ist für den Erbkötter Gerdt im Walle eine Hauptfeuerstätte und eine Nebenfeuerstätte verzeichnet und für den Markkötter Johan im Walle eine Hauptfeuerstätte und eine Nebenfeuerstätte im Backhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.87, S.67/68, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57078&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670/71/72 nennen die Rauchschatzregister des Amtes Vörden unter Bauerschaft Rieste den Erbkötter Gerdt im Walle mit Leibzucht (1672 unbewohnt) und den Markkötter Johan im Walle mit Backhaus (1672 ohne Backhaus).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.90, S.40/41, 80/81, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57029&amp;amp;icomefrom=search], Nr.95, S.39/40, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57079&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1693 verzeichnet das Kopfschatzregister für den Erbkötter Gerht in Walle: 2 Männer und eine Frau und in der Leibzucht 2 Männer und 3 Frauen. Dazu den Markkötter Johan in Walle mit Mann, Frau und Magd.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.106, S.177/178, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56956&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Güterverzeichnis der Kommende Lage sind 1700 der Erbkötter Hermann Imwalle und der Markkötter Arendt im Walle aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Rieste, 750 Jahre, S.44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monats- und Rauchschatzregister des Kirchspiels Bramsche verzeichnet 1701 unter Rieste den Hof Gerdt im Walde mit Leibzucht und den Hof Johan im Walde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.90, S.92/93, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57029&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 nennt das Verzeichnis der schatzpflichtigen Stätten im Amt Vörden unter Rieste den Erbkötter Gerdt im Walde mit 14 Schilling Monatsschatz, 1 Maltersaat 6 Scheffelsaat Ländereien, 1 ½ Scheffelsaat Gartenland und 1 ½ Fuder Heugrund. Dazu den Markkötter Johan in Walle mit 10 Schilling 6 Pfennig Monatsschatz, 3 Scheffelsaat Ländereien und 1 ½ Scheffelsaat Gartenland.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.111, S.637/640, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57007&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchspielbeschreibung von 1713 nennt den Erbkötter Gerd im Walde mit 1 Taler 4 Schilling 3 Pfennig Monatsschatz und den Markkötter Johann im Walle mit 10 Schilling 6 Pfennig Monatsschatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.76, S.121/122, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57071&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1723 verzeichnet das Vermessungs- und Abgabenverzeichnisse der schatzpflichtigen Stätten im Kirchspiel Bramsche unter Rieste den Viertelerben Nr.11 Johan im Walle mit 2 38/54 Scheffelsaat Gartenland, 2 Maltersaat 3 24/54 Scheffelsaat Saatland, 4 46/54 Scheffelsaat Wiesenland, zusammen 2 Maltersaat 11 Scheffelsaat sowie den Achtelerben Nr.13 Berndt im Walle mit 2 37/54 Scheffelsaat Gartenland, 5 7/54 Scheffelsaat Saatland, zusammen 7 Scheffelsaat 3 Viertel 1 Becher.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 92 Nr.22, S.2f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57319&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773-1775 nennt das Rauchschatzregister unter Rieste Nr.39, Gerd im Walde mit Wohnhaus und Beihaus und unter Rieste Nr.82, Johan im Walle mit Wohnhaus und Beihaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.170, S.62/67, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57154&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Höfe waren in dieser Zeit nach dem 7-jährigen Krieg (1756-1763) hoch verschuldet und mußten Konkurs anmelden. Man versuchte bei den Schuldnern einen längeren kapital- und zinsfreien sogenannten „Stillstand“ zu erwirken und den Hof oder Teile davon auszuheuern. Auf Bitten der Betroffenen oder der Grundherren wurde mit amtlicher Veröffentlichung in den „Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen“ ein „Generalarrest und Kummer“ (Zwangsvergleich) verfügt und die Gläubiger gerichtlich vorgeladen um eine Regelung zu finden. In den Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen vom 8. Mai 1773 heißt es&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.136, S.47, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._136/m_os_slg_100_i_nr._136_aufn_0047.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Da auf diese Vorstellung das nach den Rittersitze Lage eigengehörige Col. Gerds f. Diriks im Walle zu Rieste Kirchsp. Bramsche, seine mehresten Gläubiger ihm vor seinen Gutsherrn ein 4jähriges Moratorium zugestanden, verschiedene jedoch sich nicht eingefunden, vielmehr ihm gerichtlich belanget, seine Umstände aber, welche der Krieg und Viehsterben verschlimmert, ihm nöthigten, statt des 4jährigen Stillstandes einen 10jährigen mit Nachlaß der alten Zinsen mit Anerbietung der in den letzten 5 Jahren zu zahlenden Zinsen zu 2 p. E. zu suchen, diesem beym Gogerichte eingebrachten Gesuch dahin deferiret worden, daß proclamata contra Creditores juncto generali arresto auf den 25 May erkannt sind: Als haben gedachte Gläubiger sodann nebst Angabe und Bescheinigung ihrer Forderungen sich sowohl über den 10jährigen Stillstand und die desfals gethane und ferner in Termino zu thuende Vorschläge bey Strafe eines ewigen Stillschweigens zu erklären.“ 1775 hieß es: Colon Gerds sive Diriks im Walle zu Rieste ist vom 24. Mai 1773 für 10 Jahre kapitalfrei und 5 Jahre ganz und 5 Jahre halb zinsfrei im „Moratorium“ (Zahlungsaufschub).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.136, S.47&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1784 wurden erneut alle Gläubiger gerichtlich vorgeladen um einen erneuten 8-jährigen „Stillstand“ zu erklären&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.240, S.91, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._240/m_os_slg_100_i_nr._240_aufn_0091.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was Anfang 1785 gerichtlich bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.187, S.15, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._187/m_os_slg_100_i_nr._187_aufn_0015.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brandversicherungsregister nennt 1780 unter Rieste Nr.39, Erbkötter Gerd in Walle mit Wohnhaus zu 250 Taler, Beyhaus zu 100 Taler, Schafstall zu 30 Taler und Backhaus zu 20 Taler versichert. Unter Rieste Nr.82 wird Johan in Walle genannt, mit Wohnhaus zu 250 Taler, Beyhaus zu 150 Taler und Backhaus zu 20 Taler versichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 203 Nr.34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 verzeichnet die erste Karte der Gemarkung Rieste den Hof „Gerd im Walle“ mit der Nr.39 und der Bezeichnung „2o“ und den Hof „Johan im Walle“ mit der Nr.82 und der Bezeichnung „4g“.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück K 100 Nr.1 H III Bl.6a-e&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Markenteilung (1796-1816) sind der Erbkötter Geers im Walle und der Brinksitzer bzw. Markötter als 1/8 Erbe Johann im Walle verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Rieste, 750 Jahre, S.104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das 19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
Nach einer Statusaufnahme von 1824 durch den Vogt Mues hatte der der Comende Lage eigenbehörige Markkötterhof im Walle in Rieste folgende Ländereien: An  Ackerland: dessen Kamp 10 Scheffelsaat 1 Quadratrute, Aufn Hammer 38 Quadratruten; an Wiesenwuchs: Im großen Wiege 3 Scheffelsaat 31 Quadratruten, Auf dem Fledder 3 Scheffelsaat 23 Quadratruten, Zusammen 1 Maltersaat 5 Scheffelsaat 39 Quadratruten. Die Ausgaben waren: an Eigemtumsgefälle: Schuldgeld 1 Groschen 9 Pfennig und einen ungemessenen Handdienst zu 1 Taler 18 Groschen; an Grundsteuer: Monats- und Rauchschatz 6 Taler 12 Groschen, Cavallerie Verpflegungs Beytrag a 1/5tel 1 Taler 7 Groschen 2 2/5 Pfennig; an Sonstigen Abgaben: dem Küster jährlich 1 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig und der Bauerschaft 12 Groschen 7 Pfennig, Zusammen 10 Taler 3 Groschen 9 2/5 Pfennig. Der Ertragswert des Hofes wurde mit 13 Taler 1 Groschen 5 18/54 Pfennig berechnet. Abzüglich der Abgaben von 10 Taler 3 Groschen 9 2/5 Pfennig blieb ein Überschuß von jährlich 2 Taler 21 Groschen 8 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2053&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Grundsteuer-Mutter-Rolle von Rieste verzeichnet später für Johann im Walle Ländereien von 28 Morgen 18 Quadratruten, im einzelnen (kein Datum)&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2053&amp;lt;/ref&amp;gt;: An Garten und Ackerland: Der Kamp hinterm Kampe 43 Quadratruten, 5. Korn (es wurde das 5. Korn geerntet). Hausgarten 107 Quadratruten, 6. Korn. Hausgarten 108 Quadratruten, 5. Korn. Außer(?) Esch 3 Morgen 3 Quadratruten, 4. Korn. Außer(?) Esch 1 Morgen 62 Quadratruten, 3. Korn. In der Heide am Nonnenbach 1 Morgen ¼ Quadratruten, 3. Korn. Aufm Hammer 1 Morgen 29 Quadratruten, 4. Korn. Aufm Hammer 42 Quadratruten, 4. Korn. An Wiesen und als solche veranlagte privative Weiden: Im Stickteiche 67 Quadratruten (1832 verkauft). Aufm Fledder 1 Morgen 66 Quadratruten, 6 Zentner (Heu). Theil aus der Bauerschaftswiese 2 Morgen 76 Quadratruten, 6 Zentner (Heu). Im Wiege 1 Morgen 73 Quadratruten, 13 Zentner (Heu). Zugang von 1830/31 (Laut Entscheidung vom 28. Juni 1831): Am Nonnenbache 1 Morgen 28 Quadratruten. In der Wittenriede 5 Morgen 15 Quadratruten. Torfmatt auf der Streitmark 55 Quadratruten. Der Biestmoortheil 43 Quadratruten. Im Weißenfelde 1 Morgen 100 Quadratruten. Aufm Kreutzberge 50 Quadratruten. Im Weißenfelde 2 Morgen 84 Quadratruten.&lt;br /&gt;
1836 erfolgte die Umwandlung der ungewissen Gefälle des Markkötters Arend im Walle, also Auffahrten, Sterbfälle, Freilassungen, Heimfallrecht und dem Recht am Blumenholz, in eine jährliche Rentenzahlung von 2 Taler 9 Groschen. Damit wurden der „Colonus Arend im Walle mit seiner Familie für freie Leute erklärt“. 1861 konnte dann diese Rentenzahlung sowie das jährliche Schuldgeld und die in natura zu liefernden 2 ½ Handdienste mit 111 Taler und 10 Groschen Plus Zinsen abgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurde der Status des zur Comende Lage eigenbehörigen Erbkötterhof Geers im Walle zu Rieste aufgenommen. Einnahmen: Die Leibzucht mit Garten ist verheuert zu 18 Taler; die Ackergründe betragen 3 Maltersaat 5 Scheffelsaat 20 Quadratruten zu 30 Taler 1 Groschen; die Wiesen- und Weidegründe betragen 2 Maltersaat 11 Scheffelsaat 48 Quadratruten zu 30 Taler 19 Groschen; die Heidegründe werden nicht berücksichtigt; Summe der Einnahmen 78 Taler 20 Groschen. Ausgaben: Steuern: Grundsteuern 8 Taler 12 Groschen, Cavallerie Steuer 1 Taler 16 Groschen 10 Pfennig; der Gutsherrschaft: 8 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Gerste, ein Schaf, ein Huhn; Sonstige Abgaben: dem Küster jährlich 6 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig, der Bauerschaft 1 Groschen 8 Pfennig, zusammen 22 Taler 1 Groschen 2 Pfennig. Blieben jährliche Einnahmen von 56 Taler 18 Groschen und 10 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1834 erfolgte die Umwandlung der ungewissen Gefälle des Erbkötters Johan Rudolph Geers im Walle, also Auffahrten, Sterbfälle, Freilassungen, Heimfallrecht und dem Recht am Blumenholz, in eine jährliche Rentenzahlung von 4 Taler 22 Groschen. 1854 erfolgte die Umwandlung der gutsherrlichen Gefälle in eine Rente von jährlich 15 Taler und einem Kapital von 11 Taler 15 Groschen 7 Pfennig. Das beinhaltete die Abgaben an Roggen, Gerste, ein Schaf, ein Huhn, unbestimmte Fuhr- und Spanndienste mit zwei Pferden und die Handdienste. Die Ablösung der Rente für ungewisse Gefälle wird 1870 erwähnt und dazu die Ablösung der der Klosterkammer zustehenden Reallasten von Seiten des Erbkötters Geers Imwalle zu Rieste. 1875 erfolgte die Löschung eines Ablösungskapital im Hypothekenbuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.2304; Rep.556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit waren beide Höfe nunmehr Eigentum ihrer Bewirtschafter und sie selbst und ihre Familien freie Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Ende===&lt;br /&gt;
Mit der Heirat des Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche mit der Witwe Catharina Maria Elisabeth Imwalle geb. Langenkamp auf den Brinksitzerhof Arend Imwalle in Rieste Nr.82 im Jahre 1828 begann eine unruhige Zeit der Imwalle-Höfe. Um das Sterbfallgeld des verstorbenen Colon und das Auffahrtgeld der Witwe zu bestimmen, wurde 1828 der Status des Hofes aufgenommen. Nach Aussage der Colona gab es 500 Taler Schulden und das Backhaus war verheuert. Es gab 7 Scheffelsaat Ackerland, 1 ½ Fuder Wiesenwuchs  und die Abgaben bestanden aus 8 Taler Steuern, der Gutsherrschaft 1 Groschen 9 Pfennig Schuldgeld und 1 Taler 18 Groschen Grundsteuer, dem Küster jährlich 1 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig und der Bauerschaft jährlich 12 Groschen 7 Pfennig. Den Einnahmen von jährlich 13 Taler 6 Schilling standen Ausgaben von 10 Taler 8 Groschen 7 Pfennig gegenüber. Folglich blieb ein jährlicher Überschuß von 2 Taler 20 Groschen 5 Pfennig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutsherrlicher Consens zu einer Anleihe von 160 Taler wurde 1829 bewilligt und nachdem 1831 das Erbwohnhaus abbrannte, nahm er zur Wiederherstellung des Gebäudes unter dem 27. Juni 1832 einen Kredit von 200 Taler auf. Von seinem väterlichen Hof Batsche Nr.83 kaufte er für 150 Taler den Speicher und baute damit das Erbwohnhaus wieder auf. Das neue Haus wurde vom Zimmermeister Friedrich Möller errichtet. Seinen Arbeitslohn von 72 ½ Taler quittierte er unter dem 18. August 1832.&lt;br /&gt;
Der Nachbar und Erbkötter Johann Wilhelm Geers Imwalle und seine Frau Maria Elisabeth geb. Wahmhoff gaben offenbar zwischen 1841-1846 den Hof ab und wurden Heuerlinge in Rieste. Sie sollen 1850 mit ihren fünf noch lebenden Kindern in die USA ausgewandert sein. Offenbar sah Wilhelm Imwalle (geb. Batsche) die Gelegenheit sich zu vergrößern und kaufte den Nachbarhof Geers Imwalle für 4100 Taler, zumal seine Schwester die Mutter des Bewirtschafters war. Bis auf 600 Taler mußte er das Kapital aufnehmen. Mit dem Kauf nahm er auch den Namen des höherwertigen Hofes Geers Imwalle an, zumindest erscheint er danach als solcher. Damit brachte er die beiden Imwalle-Höfe nach 350 Jahren wieder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1850 wurden dann beide Höfe Imwalle und die Scheune von Arend Imwalle, offenbar durch Brandstiftung, bei einem zwei Tage andauernden verheerenden Feuer eingeäschert. Das Hannoversche Polizeiblatt berichtet mehrfach über den Riester Feuerteufel, der zuvor bereits Gebäude des Neubauern und Bäcker Revermann und der Mühlenpächters Witwe auf Lage niedergebrannt hatte. Als Brandstifterin wurde die 15-jährige Dienstmagd Elisabeth Brandwie aus Rieste ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Hannoversches Polzeiblatt 1850, [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN746242352&amp;amp;PHYSID=PHYS_0180&amp;amp;view=fulltext-parallel] &amp;lt;nowiki&amp;gt;[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN746242352&amp;amp;PHYSID=PHYS_0308&amp;amp;view=fulltext-parallel]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Prozessberichte konnte bisher nicht gefunden werden. Um einen Wiederaufbau zu stemmen lieh sich Imwalle 1000 Taler vom Fabrikmeister Johann Friedrich Borgmann in Nahne und bürgte mit seiner Geers-Imwallen Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.950 Bra Nr.56&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl nur unzureichend versichert, die drei Gebäude waren mit zusammen 1900 Taler versichert, scheint er die Gebäude wieder aufgebaut zu haben. Doch bereits am 13. November 1854 brannte das gerade neu erbaute Erbwohnhaus Geers Imwalle erneut ab. Obwohl jetzt besser versichert, bat er die Klosterkammer um Anweisung von vergünstigtem Holz aus dem Klosterforsten zum Wiederaufbau. In einem Bericht der königlichen Forstinspektion Lingen und des Administrator zu Lage zum Gesuch des Colon Geers Imwalle vom 18. Dezember 1854 schildern sie die Lage des Geschädigten und unterstützte die Bitte nach Holz&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Folgendes ehrerbietigst vorzutragen. Supplicant ist Besitzer zweyer dem Commende Gute Lage pflichtigen Stätten, namentlich der Geers Imwalle Erbkötterei und der Arend Imwalle Kötterei in der Bauerschaft Rieste; letztere kleine Stätte besitzt derselbe durch Aufheirathung als mahljähriger Colon und erstgedachte Stätte hat derselbe für 4100 rt angekauft, jedoch bis auf 600 rt. mit fremdem Gelde, so daß auf derselben eine schwere Schuldenlast haftet. Vor 5 Jahren traf demselben vorgetragenermaßen das Unglück einer Brandstiftung, wodurch die beyden Erbwohnhäuser der vorgedachten Stätte und die Scheune des Arend Imwallen Stätte in einem Zwischennoceum(?) von zwey Tagen eingeäschert wurden. Außer diesen Gebäuden verlor derselbe fast sein sämtliches Inventar zu einem veranschlagten Werthe von 190 T., nur das Vieh wurde gerettet. Dieses Unglück traf denselben bey seinem verschuldeten Zustand um so härter und drückender, als die eingeäscherten Gebäude nur gering zu respec. 1000 rt, 800 rt,und 100 rt in der Brand-Casse p. die Mobilien und Vietualien aber gar nicht versichert waren. Der Neubau dieser Gebäude hat seiner glaubhaften Versicherung noch mit dem Brandt-Cassen-Geldern nicht bestritten werden können, es ist derselbe daher in die Notwendigkeit versetzt gewesen seine ohnehin drückende Schuldenlast theils durch den Neubau der Gebäude und theils durch Ergänzung des eingeäscherten Inventar und Gegenstände angeblich um 1200 rt. zu erschweren. In diesen seinen bedrängten Vermögens-Verhältnissen hat ihn nun das Unglück betroffen, sein eben neu erbautes Wohnhaus auf Geers Imwalle Stätte durch Brand dessen Entstehung nicht hat ermittelt werden können, derselbe ist zu 1800 rt in der Brandkasse versichert, wovon nach Abzug der taxatie des geretteten Baumaterials ad 110 rt auch der Brand-Casse 1690 vergütet werden. Diese Summe nicht jedoch zum Neubau eines erforderlichen Erbwohnhauses, mithin außer dem Erbwohnhause hat Supplicant zwar sein gesammtes Inventar zu 1600 rt bey der Leipziger Gesellschaft versichert, davon sollen demselben jedoch dem vernehmen nach höchstens nur 460 rt für eingeäscherte Früchte, die wo für eingeäscherte Mobilien vergütet werden, weil die eingeäscherten leinen Sachen, ad 2 ½ Betten u. einige Mobilien zur Zeit des Brandes leider in Localen sich befunden haben, wo sie zur Zeit der Aufnahme des Inventars nicht situirt gewesen sind, und deshalb eine Vergütung dafür nicht geleistet wird. Wir glauben hiernach dem Supplicanten der Gnade se. H. Kl. C. emphehlen zu dürfen ...“ usw.. Über die Anweisung einer Holzlieferung liegen keine Schreiben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vorhandenen Akten im Landesarchiv geht jedoch nicht hervor, ob er 1855 tatsächlich neu gebaut hat. Nach derartig harten Rückschlägen scheint es durchaus möglich, wenn nun kein Wiederaufbau erfolgt wäre, zumal in dieser Zeit auch noch die Ablösungen der Höfe erfolgte. Mir scheint, dass damals nur das noch heute vorhandene Bauernhaus vom Markkötter Imwalle Nr.82 bestand und genutzt wurde. Die Karten von 1834/1852 und von 1895 zeigen zumindest nur ein Haus, allerdings in unterschiedlicher Ausrichtung, was offenbar den zwischenzeitlichen Neubau wiederspiegelt. Das der Colon und Gemeindevorsteher Wilhelm Geers im Walle 1868 von Colon Batsche etwa 7 Scheffelsaat Ackerland auf dem sogenannten Hammer kaufen konnte, würde ebenfalls diese Vermutung untermauern. Das Hypothekenbuch verzeichnet allerdings mehrere Kredite, die aber möglicherweise den Freikäufen dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 956 II Nr.253&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 lieh sich der Colon und Vorsteher Wilhelm Geers Im Walle vom Kaufmann Friedrich Jacob Meyer zu Neuenkirchen bei Damme 500 Taler. Von 1870 ist eine Schuld von 19 Taler 27 Groschen für die Grundablösung bei der Rentenbank für die Provinz Sachsen und Hannover auf 41 1/12 Jahre eingetragen. 1875 sind für den Colon Franz Joseph Geers-Imwalle 600 Taler aus dem Celebrationsfonds am Dom zu Osnabrück und 1884 für Colon Wilhelm Geers-Imwalle 1100 Mark von der kath. Pfarre zu Lage eingeschrieben. 1872 liehen sich die Hofbesitzer Geers-Im Walle und Hasekamp als Bevollmächtigte von Wilhelm Batsche, der zur Zeit in Amerika war, 1000 Taler von einem Hamburger Kaufmann in Osnabrück. Die Löschung ist bereits unter dem 11. Dezember 1873 verzeichnet. Dagegen ist unter Rieste Nr.82, Markkötter  Bernard Joh. Im Walle, seit 1857 keine Eintragung erfolgt. Er war der rechtmäßige Erbe des Hofes, heiratete 1857 Elisabeth Jost-Westendorf und starb 1887. Nur ein Jahr später starb auch sein lediger Sohn und Hoferbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundbuch von Rieste verzeichnet 1885 Colon Wilhelm Geers-Imwalle in Rieste Nr.39 mit 19,1483 ha und Colon Johann Bernhard Imwalle, in eigenbehöriger Gütergemeinschaft mit Ehefrau Elisabeth geb. Jost-Westendorf in Rieste Nr.82 mit 8,6866 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1885, S.1607, S.1945&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch vom Weichbild Bramsche 1886 und das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover von 1899&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancestry.de], Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichnen keine Hofbesitzer Imwalle mehr. Damals waren die Höfe bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe als Erbe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg. Er zerstückelt den Hof, wobei die Hofstelle an den nördlich angrenzenden Hof Lienesch (Nr.91) ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Frommeyer, Hermann, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, S.67&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Karte von 1895 sind diese Gebäude nicht mehr vorhanden. Das Adressbuch nennt 1929, 1938, 1958/59 Kötter bzw. Landwirt Heinrich Linesch in Rieste Nr.91 und 1964, 1970 Landwirt Benno und Landwirt Heinrich Lienesch in Rieste Nr.91. Der Brinksitzerhof Imwalle ging über Elisabeth Klus und Georg Klus an August Klus-Stuckenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Frommeyer, Hermann, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, S.69&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch nennt 1929 und 1938 Landwirt Hermann Klus in Rieste Nr.82; 1958/59, 1964 Arbeiterin Elisabeth Kluß und Landwirt August Stuckenberg in Rieste Nr.82 und 1970 Elisabeth Klus und Landwirt August Stuckenberg in Rieste Nr.82.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbücher Kreis Bersenbrück&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle von Rieste (1895-1910) verzeichnet keine Nr.39 mehr und aus den Angaben von Nr.91 Kötterei Lienesch geht nichts hervor was auf Gebäude von Geers-Imwalle schließen ließe. Anders ist es bei dem neuen Besitzer der Markkötterei Imwalle. Der Hof Klues hatte bisher die Nr.80 und ist unter dieser Nummer noch 1863/73 im Kirchenbuch Lage verzeichnet. Es scheint, dass die alte Stätte Klus an Lienesch abgegeben wurde, beide lagen sehr dicht beieinander, und Klus auf den Hof Imwalle gezogen ist. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet unter Gr. Wittefelderort, Kötterei Nr.82 80 (Ro.Nr.80), Markkötter Gerhard Heinrich Klues und Ehefrau mit den Gebäuden: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Scheune, c) Stall (Anbau an Wohnhaus, 1905 Neubau); Flur 9 Parzelle 110, 9,67 ar; nutzbare Grundstücke 8,6 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.521&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch von Rieste (1910-1953) verzeichnet unter Gr. Wittefelderort, Kötterei Nr.82, Markkötter Gerhard Heinrich Klues und Ehefrau, 1927 Bauer Hermann Klues, 1951 Witwe Anna Klus geb. Kotte, 1951 Bäuerin Ehefrau Anna Stuckenberg geb. Kotte, verw. Klues mit den Gebäuden: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Scheune (1938 Stallanbau), c) Stall (Anbau an Wohnhaus), d) Wagenremise (1935 Neubau), e) Hühnerstall (1941 Neubau), f) Pferdestall (1949 Neubau). Gebäudevermessung 1953: a) Wohnhaus mit Stallanbau, b) Scheune, c) Wagenremise mit Holzschuppen, d) Hühnerstall; Flur 9, Parzelle 110, 9,67 ar.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.632&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nicht mittig liegende Dielentor des heutigen Fachwerkgiebels macht deutlich, daß das ursprüngliche Erbwohnhaus um zwei Gefache nach Westen verbreitert wurde. Die Gebäudebücher verzeichnen zwischen 1895-1953 aber keine solche Maßnahmen. Nach einem Vergleich verschiedener Karten scheint es sich bei den Gebäuden des Hofes am Groß Wittefelderort 82 bzw. Stickteichstr.9 um das frühere Erbwohnhaus Imwalle zu handeln. Gefestigt wird diese Ansicht durch die Hausnummer 82, die der alte Hof bis 1972 führte. Der  heute unleserliche Spruch im Giebelbalken lautet: „Anno 1806 Wir haben Gott dir stets Vertraut und dieses neue Haus erbaut Herr segne uns und unser Haus weil wir hier gehen ein und aus Hernach gieb uns des Himmelstheil und auch den Erben Glück und Heil Mst. IHKT“. Im Buch „Hausinschriften des Kreises Bersenbrück“ von Dr. Herbert Clauß (1973) steht dazu der Hinweis: „Der Giebel wurde 1806 erneuert, die Jahreszahl 1806 ist nur aufgemalt, während der Spruch, der sicher älter ist, eingekerbt wurde.“ Leider gab es schon damals keinen Dielentorbalken mit möglichen Namen. Entweder hat man die aufgemalte Jahreszahl falsch gelesen oder das Fachwerk stammt aus einem anderen Gebäude und wurde hier nach dem Brand 1849 verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch von 2015/16 nennt als Besitzer der früheren Hofstelle Imwalle, Sebastian und Saskia Bremer, Stickteichstr.9.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Landkreis Osnabrück, Verlag Meinders &amp;amp; Elstermann GmbJ &amp;amp; Co. KG, Belm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewirtschafter des Hofes Geers Imwalle in Rieste Nr.39===&lt;br /&gt;
Auch wenn immer die Zeichen */~ (geboren/getauft) und †/[] (gestorben/begraben) gesetzt sind, so sind nicht immer alle Daten im Kirchenbuch vorhanden. Heiraten sind mit OO gekennzeichnet und die Konfession ist nur angegeben, wenn sie von der Regel römisch-katholisch abweicht und nachweisbar ist, z.B. ev.-luth.. Die Daten stammen aus Abschriften, Kopien oder Ortsfamilienbüchern von Kirchenbüchern der jeweiligen Orte bzw. von im Internet vorliegenden Kirchenbüchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsfamilienbücher von Udo Niemann, Berlin; Kirchenbücher in Matricula online [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Steuerlisten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1458 Gerke ton Walle,&lt;br /&gt;
1512 Ludeke ton Walle mit Frau und zwei Kindern,&lt;br /&gt;
1532 Ludeke ton Walle,&lt;br /&gt;
1533 Ludecke upen Walle und Gerke thom Walle,&lt;br /&gt;
1542 Fenne ton Walle und Gerdt ton Walle,&lt;br /&gt;
1589 Arndt thom Wolle,&lt;br /&gt;
1599 Gerdt thom Walle und Thale ihm Wolde,&lt;br /&gt;
1601 Gerdt thom Walle und Frau Hille,&lt;br /&gt;
1626 Gerdt Zum Walle bzw. Gerdt thom Walle,&lt;br /&gt;
1628 Gerdt Zum Walle,&lt;br /&gt;
1628/30 Gerdt Zum Walle mit Frau ein Sohn, eine Tochter,&lt;br /&gt;
1634 Gerdt thom Walle mit Frau und ein Kind,&lt;br /&gt;
1652 Gerdt Zum Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1656 Gerdt Zu Walle,&lt;br /&gt;
1659 Gerdt zum Walle,&lt;br /&gt;
1661 Gerdt zu Walle,&lt;br /&gt;
1664 Gerdt Zum Walle,&lt;br /&gt;
1667 Gerdt im Walde, Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1669 Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1670-72 Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1693 Gerht in Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1700 Hermann Imwalle,&lt;br /&gt;
1701 Gerdt im Walde,&lt;br /&gt;
1712 Gerdt im Walde,&lt;br /&gt;
1713 Gerd im Walde,&lt;br /&gt;
1723 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1773 Gerds sive Diriks im Walle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kirchenbüchern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 1643 Rieste, †/[] 18.09.1679 Rieste/Bramsche, 36 Jahre. (1.) OO (1665), &#039;&#039;&#039;Heinrich  Iding&#039;&#039;&#039;, Erbkötter Colon Geers Im Walle in Rieste Nr.39, */~ 1635 Rieste (Sohn von Arend Iding, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.13, und Margaretha Hasekamp), †/[] 14.01.1685 Rieste, 50 Jahre. Damit wurden zwei Brüder Iding Bauern auf den Höfen Johann Imwalle und Geers Imwalle! (2.) OO 05.1680 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Alheit Weglage&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Arnold Geers Imwalle, */~ 10.10.1666 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Teupke Geers Imwalle, */~ um 1665 Rieste/Lage, †/[] 12.11.1729 Rieste/Lage, plötzlich gestorben, 60 Jahre. OO 06.11.1684 in Lage, Johann Hackmann, Heuermann in Rieste.&lt;br /&gt;
*Heinrich Geers Imwalle, */~ 12.01.1670 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johan Geers Imwalle */~ 13.11.1672. (+)&lt;br /&gt;
*Margaretha Elsaben Geers Imwalle, */~ 31.05.1676 Bramsche, †/[] 29.03.1727 Rieste/Lage, 51 Jahre. OO 04.04.1701 in Malgarten, Berent Dammermann, Schulte des Klosters Malgarten, Heuermann in Rieste, */~ 02.09.1674 Rieste/Lage (Sohn von Wernecke Dammermann und Margaretha Imwalle), †/[] 23.03.1731 Rieste/Lage, 57 Jahre.&lt;br /&gt;
*Anna Catharina Geers Imwalle, */~ 10.08.1681 Rieste, †/[] 23.09.1681 Rieste.&lt;br /&gt;
*Hermann Otto Geers Imwalle, */~ 08.11.1682 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johan Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 13.11.1672 Rieste/Lage, †/[] 26.01.1750 Rieste/Lage, 79 Jahre alt. OO 12.05.1699 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Grote&#039;&#039;&#039;, */~ 01.10.1679 Rieste/Lage (Tochter von Hermann Grote und Anna Catharina Dircking), †/[] 02.04.1726 Rieste/Lage, 46 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 07.05.1700 Rieste/Lage, †/[] 12.05.1700 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Margaretha Geers Imwalle, */~ 23.04.1702 Rieste/Lage, †/[] 01.12.1751 Rieste/Lage. OO 14.02.1730 in Lage, Henrich Hagedorn, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.23, */~ 26.01.1698 Rieste/Lage (Sohn von Heinrich Hagedorn und Anna Margarethe Plümpers), †/[] 08.04.1758 Rieste/Lage, 60 ¼ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Geers Imwalle, */~ 22.01.1705 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Geers Imwalle, */~ 00.02.1706 Rieste/Lage, †/[] 11.05.1710 Rieste/Lage, 4 Jahre alt, infans.&lt;br /&gt;
*Johann Arend Geers Imwalle, */~ 30.06.1709.(Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 29.05.1712 Rieste/Lage, †/[] 22.12.1770 Rieste/Lage, 58 Jahre 7 Monate. (1.) OO 19.05.1733 in Lage, Johann Arend Krämer, Colon Erbkötter in Rieste Nr.40, */~ 06.12.1699 Rieste (Sohn von Johann Heinrich Krämer und Helena Biest), †/[] 07.05.1740 Rieste. (2.) OO 27.09.1740 in Lage, Johann Rudolf König, Colon Erbkötter Krämer in Rieste Nr.40, */~ 20.05.1708 Rieste/Lage (Sohn von Hermann König und Anna Gertrud Konning), †/[] 30.08.1763 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Elisabeth Geers Imwalle, */~ 08.12.1715 Rieste/Lage, †/[] 09.07.1774 Rieste/Lage. OO 13.11.1742 in Lage, Johann Kassen Hinterm Esche, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.78 (Große Wittefelder Ort), */~ 00.09.1708 Rieste/Lage (Sohn von Johann Cassen Hinterm Esche und Maria Möllmann), †/[] 16./18.11.1761 Rieste/Lage, 53 Jahre, 3. Grades verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Arend Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39, */~ 30.06.1709 Rieste/Lage, Trauzeugen: Johan Brandewie und Jurgen zu Waalde, †/[] 01.09.1762 Rieste/Lage, 53 Jahre 3 Monate alt. OO 07.11.1735 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Adelheid Brandewie&#039;&#039;&#039;, */~ 04.02.1714 Bieste (Tochter von Berend Brandewie), †/[] 10.12.1781 Rieste/Lage, 68 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johan Henrich Geers Imwalle, */~ 24.03.1737 Rieste/Lage, †/[] 16.04.1739 Rieste/Lage, 2 Jahre 3 Wochen alt.&lt;br /&gt;
*Johan Herman Geers Imwalle, */~ 11.11.1738 Rieste/Lage, †/[] 19.04.1739 Rieste/Lage, 23 Wochen alt.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Adelheid Geers Imwalle, */~ 14.02.1740 Rieste/Lage, †/[]  02./04.05.1803 Neuenkirchen i.O., als Anna Maria Adelheidis Tebbe Bienharn nata im Walle, 63 Jahre. OO 12.02.1765 in Neuenkirchen i.O, Johann Heinrich Bidenharn, Colon in Bieste, */~ 30.01.1734 Neuenkirchen i.O. (Sohn von Joes Henricus Bidenharn und Anna Doroth. Bidenharn), †/[] 18./21.02.1809 Neuenkirchen i.O., 78 Jahre, 10 Monate.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 20.01.1743 Rieste/Lage. (Erbin, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johan Berend Geers Imwalle, nun Pieper, */~ 13.03.1745 Rieste/Lage, †/[] 20./22.06.1819 Damme, 74 Jahre. (1.) OO 08.06.1780 in Damme, Anna Dorothea Wellerding, */~ 17.06.1749 Damme (Tochter von Johann Henrich Wellerding und Anna Maria Sievering). Sie war in 1. Ehe seit dem 29.10.1770 mit Joan Bernd Pieper (+29.11.1782, 82 Jahre) verheiratet. Nach der Bemerkung im 3 Grad blutsverwandt. Nach der Heirat mit der Witwe Pieper nennt er sich nun Pieper. (2.) OO 29.07.1783 in Damme, Anna Maria Meyer, */~ 27.11.1755 Damme (Tochter von Anton Meyer und Anna Maria Wienners), †/[] 16./18.05.1799 Damme, 44 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johan Dirck Joseph Geers Imwalle, */~ 23.05.1747 Rieste/Lage, †/[] 17.03.1778 Rieste/Lage, 30 Jahre alt.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 03.08.1749 Rieste/Lage, †/[] 11./13.08.1811 Rieste/Lage. OO 15.04.1779 in Lage, Rudolph Heinrich Appelmann, Heuermann in Rieste, */~ 10.02.1749 Rieste (Sohn von Johann Heinrich Appelmann und Anna Margaretha Feldkamp).&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Geers Imwalle, */~ 03.01.1751 Rieste/Lage. OO 03.10.1775 in Lage, Johann Heinrich Hülsmann, Heuermann in Rieste und Hörsten (Westrup), Ksp. Vörden, */~ 06.06.1744 Nellinghof/Neuenkirchen i.O. (Sohn von Hermann Heinrich Hülsmann und NN).&lt;br /&gt;
*Anna Maria Dorothea Gertrud Geers Imwalle, */~ 22.07.1753 Rieste, †/[] 20.05.1763 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Geers Imwalle, */~ 14.03.1756 Rieste/Lage, Firmung 10.06.1766.&lt;br /&gt;
*Joannes Henricus Geers Imwalle, */~ 05.03.1758 Rieste/Lage, †/[] 23./25.02.1794 Rieste/Lage, 35 Jahre alt, epilepticus, amens erat (Epileptiker, er war verzweifelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 20.01.1743 Rieste/Lage, †/[] 13./16.01.1827 Rieste/Lage. OO 23.02.1767 in Lage, &#039;&#039;&#039;Johann Dirck Barlage&#039;&#039;&#039;, Erbkötter, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39, */~ 07.05.1739 Rieste/Lage (Sohn von Johann Berend Barlage und Margarethe Maria Hüdepohl), †/[] 09./12.02.1823 Rieste/Lage, 84 ¾ Jahre, im 4. Grad verwandt (Dispens erteilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 04.02.1768 Rieste/Lage, †/[] 28./30.01.1826 Rieste/Lage, 58 Jahre alt, 33 Jahre verheiratet, 7 Kinder. Im 3./4. Grad verwandt. OO 12.08.1792 in Lage, Hermann Henrich Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 29.09.1765 Rieste/Lage (Sohn von Hermann Henrich Imwalle und Anna Margaretha Maria Feldkamp), †/[] 07./11.07.1842 Rieste/Lage, 77 Jahre 9 Monate alt, Entkräftung.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Adelheid Geers Imwalle, */~ 30.07.1769 Rieste/Lage, †/[] 22./24.09.1841 Bramsche, Schlagfluß, 72 Jahre. OO 1791 in Lage (Laut OFB Bramsche, doch in Lage nicht zu finden!), Johann Arend Holste, Barbier und Perückenmacher in Bramsche Nr.32 (am Kirchhof), fürstlicher Bentheimer Hoffriseur, */~ 10.09.1769 Bremen (Sohn von Andreas Nicolaus Holste, Perückenmacher in Bremen, und Rebecca Eßmann), †/[] 05./07.03.1824 Bramsche.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Rudolph Geers Imwalle, */~ 24.02.1771. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 14.03.1773 Rieste/Lage, OO 28.04.1797 in Lage, Hermann Heinrich Enneking, Heuermann in Rieste und Damme, */~ 05.06.1767 Damme (Sohn von Henricus Enneking und Maria zu Rüschendorf). Die Familie ist in Damme nicht zu finden.&lt;br /&gt;
*Anna Margaretha Maria Geers Imwalle, */~ 20.11.1774 Rieste/Lage, Firmung 1781.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Agnes Geers Imwalle, */~ 20.04.1777 Rieste/Lage, †/[] 23.02.1781 Rieste/Lage, 3 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Heinrich Berend Joseph Geers Imwalle, */~ 17.11.1778 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1779 Rieste/Lage, Dysenteria (Ruhr), 1 Jahr.&lt;br /&gt;
*Johann Joseph Heinrich Geers Imwalle, */~ 16.12.1781 Rieste/Lage, †/[] 27./29.01.1787 Rieste/Lage, Blattern, 5 ½ Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Theodor Heinrich Anton Geers Imwalle, */~ 17.03.1785 Rieste/Lage, †/[] 26./29.01.1787 Rieste/Lage, Blattern, 1 ¾ Jahr.&lt;br /&gt;
*Marie Catharine Bernhardina Geers Imwalle, */~ 16./19.04.1788 Rieste/Lage, †/[] 03./05.04.1789 Rieste/Lage, 1 Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Rudolph Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39, */~ 24.02.1771 Rieste/Lage, †/[] 27.06./01.07.1843 Rieste/Lage, Schlagfluß, 72 Jahre. OO 24.11.1803 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Elisabeth Batsche&#039;&#039;&#039;, */~ 12.09.1784 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Joseph Batsche und Catharina Maria Stickfort), †/[] 15./18.05.1837 Rieste/Lage, Brustkrankheit, 53 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theodor Anton Geers Imwalle, Häusler in Lohne, */~ 18./22.01.1805 Rieste/Lage. In der Akte Aufnahme neuer Untertanen im Herzogtum/Großherzogtum Oldenburg und deren berufliche Niederlassung ist Theodor Anton Geers im Walle aus Rieste verzeichnet (1833-1836).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 70, Nr. 6083-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch [http://www.familienforschung-thamm.de/paf_web/web/riesselma/pafg623.htm#17571]. OO 17.10.1832 Lohne, Catharina Maria Bernardina Stuke, */~ 12./12.09.1804 Lohne, als Maria Catharina (Tochter von Johan Stuke, Häusler in Lohne, und Gertrud Pohlmann), †/[] 22./25.02.1877 Lohne, als Anna Bernardina Stuke, Ehefrau von Johann Theodor Anton Geers im Walde, Häusler in Lohne, Krämpfe, 73 Jahre 3 Monate 25 Tage.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Geers Imwalle, Neubauer, Colon Revermann in Rieste Nr.117, */~ 06./08.09.1807 Rieste/Lage, †/[] 20./23.06.1867 Rieste/Lage, Magenübel, 59 ¾ Jahre. OO 27.11.1832 in Lage, Catharina Maria Engel Revermann, */~ 28./30.12.1810 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Joseph Revermann, Neubauer in Rieste, und Maria Catharina Franzisca Koop), †/[] 21./24.10.1859 Rieste/Lage, Nervenfieber, 48 ¾ Jahre. Zu dieser Ehe gibt es einen Nachtrag von 1855 über zwei Seiten in Kirchenbuch. Nachfolgend der Text: „Nachdem in der am 27. November 1832 bona fide (in gutem Glauben) geschlossene Ehe zwischen Johan Heinrich Joseph Geers Imwalle und Catharina Maria Reverman / siehe pag. 28/ das impedimentum consanguinitatis in gradu quarto aequali (Blutsverwandt im 4. Grad) war entdeckt worden und das Hochwürdige General-Vicariat darüber am 5. März 1855 dispensirt hatte, ist diese Ehe heute von mir nach Vorschrift redalidirt (wiederholt) worden in Gegenwart der beiden Ältern und Zeugen: Johan Heinrich Reverman und Catharina Maria Koop, und zwar in der Stille, wie ich hierdurch bezeuge. Lage d. 16. März 1855 Anton Franz Pollmann, Pastor zu Lage. Hier neben steht das Schema Consanguinitatis (Verwandschaft).“&lt;br /&gt;
*Johann Wilhelm Geers Imwalle */~ 21.06.1810. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Franzisca Geers Imwalle, */~ 27./30.04.1814 Rieste/Lage, †/[] 05./08.04.1866 Osnabrück, um 09.30 Uhr, 51 Jahre. OO 29.01.1839 in Osnabrück, Dom, Johann Gerhard Back, Klempnermeister, */~ 20./25.12.1807 Osnabrück/Dom, †/[] 01./04.04.1871 Osnabrück, 9 Uhr, 63 Jahre. In 1. Ehe heiratete er am 18.11.1835 in Osnabrück, Dom, Catharina Maria Agnes Elisabeth Sommer. Aus dieser Ehe stammte der Sohn Franz Carl Back, */~ 17./20.10.1836 Osnabrück, Hasestr.48/Dom, †/[] 17./21.11.1841 Osnabrück. Die Familie wohnte in Osnabrück, Hasestr.48.&lt;br /&gt;
*Antonetta Franzisca Johanna Bernardina Geers Imwalle, */~ 21./23.11.1824 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Wilhelm Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39 (noch 1841), Heuerleute in Rieste (1846, 1849), */~ 21./22.06.1810 Rieste/Lage, †/[] USA. Zwischen 1841-1846 hat er offenbar den Hof abgegeben und wurde Heuerling in Rieste. Nach dem OFB Rieste soll die Familie 1850 nach USA ausgewandert sein. Es gibt jedoch keine Funde dazu in den USA! OO 19.05.1835 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Elisabeth Wahmhoff&#039;&#039;&#039;. (Evtl. aus Wallenhorst, doch dort nicht erkennbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 29.05./01.06.1836 Rieste/Lage, †/[] 24./26.11.1836 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Franz Wilhelm Geers Imwalle, */~ 25./26.06.1837 Rieste/Lage, †/[] 27./28.06.1837 Rieste/Lage, Termin, 2 Tage.&lt;br /&gt;
*Franz Heinrich Joseph Geers Imwalle, */~ 05./08.08.1838 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 16./18.05.1841 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Antonette Wilhelmine Bernardine Geers Imwalle, */~ 18./20.01.1844 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Franz Wilhelm Geers Imwalle, */~ 17./20.12.1846 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Catharina Elisabeth Bernardina Geers Imwalle, */~ 05./08.04.1849 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 25./26.04.1794 Rieste/Lage, †/[] 02./04.10.1827 Rieste/Lage, 32 ½ Jahre. (1.) OO 26.10.1814 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Elisabeth Langenkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03./05.02.1796 Rieste/Lage (Tochter von Johann Joseph Langenkamp und Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl), †/[] 02./05.01.1872 Rieste/Lage, Brustfieber, 77 Jahre. (2.) OO 16.07.1828 in Lage &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche&#039;&#039;&#039;, Colon Imwalle, Brinksitzer in Rieste Nr.82, später Colon Geers Imwalle, */~ 01./05.01.1805 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Joseph Batsche, Brinksitzer in Rieste Nr.83, und Catharina Maria Stickfort), †/[] 16./19.03.1887 Rieste/Lage, 5 Uhr, 82 Jahre, Altersschwäche. Die Eheleute waren im 3./4. Grad verwandt. Er kaufte um 1845 den Hof Geers Imwalle und nannte sich nun auch danach. Er war zeitweise Gemeindevorsteher in Rieste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Hermann Anton Imwalle, */~ 03./05.02.1816 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 13.05.1818 Rieste/Lage, †/[] 04./07.04.1859 Lintern/Neuenkirchen i.H., 13 Uhr, schwere Entbindung. OO 21.07.1852 in Neuenkirchen i.H., Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, */~ 29./30.10.1821 (Sohn von Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, und Anna Maria Oeker). Er war in 2. Ehe seit dem 28.11.1860 mit Maria Anne Wilhelmine Lohmann verheiratet.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 28./29.01.1820 Rieste/Lage, †/[] 19./21.11.1827 Rieste/Lage, Nervenfieber, 7 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 15./17.12.1823 Rieste/Lage, †/[] 05./08.12.1855 Rieste/Lage, Auszehrung, 32 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Heinrich Imwalle, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 26./28.02.1826 Rieste/Lage, †/[] 01./05.03.1887 Rieste/Lage, 61 Jahre, 17 Uhr, Lungenentzündung. Während er als rechtmäßiger Erbe den Hof Johann Imwalle Nr.82 übernahm, wurde sein Halbbruder (aus 2. Ehe) Besitzer des Hofes Geers Imwalle Nr.39.&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, */~ 21.05.1829. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 28.09.1832 Rieste/Lage, †/[] 17.04.1834 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Caspar Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 17.02.1835 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Antonetta Bernardina Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 27.02.1835 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Catharina Bernardina Imwalle, */~ 29.03.1839 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1856 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 21./23.05.1829 Rieste/Lage, †/[] 12./16.01.1878 Rieste/Lage, 48 Jahre 8 Monate, Herzfehler. Hiermit wurde ein abgehender Sohn vom Hof Johann Imwalle (aus 2. Ehe) Besitzer des Hofes Geers Imwalle Nr.39, während der Halbbrudeer aus 1. Ehe Erbe des Hofes Johann Imwalle Nr.82 wurde. OO 27.07.1859 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Elisabeth Höesmann&#039;&#039;&#039;, */~ 19.11.1835 Natbergen (Tochter von Gerhard Georg Höesmann und Maria Gertrud Dierker), †/[] 18./21.08.1882 Bissendorf, 46 Jahre 9 Monate weniger 1 Tag, 11:30 Uhr, Wassersucht, Bemerkung: starb im Hause ihrer Schwester in Bissendorf. Es sind keine weiteren Kinder verzeichnet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Catharina Geers Imwalle, */~ 22./24.02.1863 Rieste/Lage, OO 15.09.1885 in Vörden (Marienmünster), (auch in Bissendorf eingetragen), Robert Kropp, Kaufmann und Gastwirt in Vörden Ksp. Höchster (Vörden, Stadt Marienmünster, Kreis Höxter), */~ 06.04.1857 Vörden (Sohn von Musikus Heinrich Kropp und Louise Broskmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg und wurde von ihm stückweise verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Höfe Imwalle in Rieste haben keine männlichen Erben hinterlassen. Alle Daten, auch die vielen Nebenlinien, die sich bis heute weit verbreiteten, finden sich im Internet unter GEDBAS &amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/], beginnend mit [https://gedbas.genealogy.net/person/show/1279982968]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewirtschafter des Hofes Johann Imwalle in Rieste Nr.82===&lt;br /&gt;
Auch wenn immer die Zeichen */~ (geboren/getauft) und †/[] (gestorben/begraben) gesetzt sind, so sind nicht immer alle Daten im Kirchenbuch vorhanden. Heiraten sind mit OO gekennzeichnet und die Konfession ist nur angegeben, wenn sie von der Regel römisch-katholisch abweicht und nachweisbar ist, z.B. ev.-luth.. Die Daten stammen aus Abschriften, Kopien oder Ortsfamilienbüchern von Kirchenbüchern der jeweiligen Orte bzw. von im Internet vorliegenden Kirchenbüchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsfamilienbücher von Udo Niemann, Berlin; Kirchenbücher in Matricula online [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Steuerlisten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1512 Tale ton Walhus,&lt;br /&gt;
1532 Carsten ton Walle,&lt;br /&gt;
1533 Kerstenn ton Walle,&lt;br /&gt;
1542 Karstyen ton Walle,&lt;br /&gt;
1589 Johann thom Wolde,&lt;br /&gt;
1599 Johan thom Walle,&lt;br /&gt;
1601 Johan thom Walle mit Frau Tabe, Sohn Herman und Tochter Lücke,&lt;br /&gt;
1626 Johan Zum Walle bzw. Johan Im Walle,&lt;br /&gt;
1628 Jo. Zun Walle,&lt;br /&gt;
1628/30 Johan Zum Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1634 Johan thom Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1652 Johan im Wallen mit Frau,&lt;br /&gt;
1656 Johan Zu Walle,&lt;br /&gt;
1659 Johan zum Walle,&lt;br /&gt;
1661 Johan zu Walle,&lt;br /&gt;
1664 Johan Zum Walle,&lt;br /&gt;
1667 Henrich in den Walde, Johan im Walle, Johan Zum Walle,&lt;br /&gt;
1669 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1670-72 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1693 Johan in Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1700 Arendt im Walle,&lt;br /&gt;
1701 Johan im Walde,&lt;br /&gt;
1712 Johan in Walle,&lt;br /&gt;
1713 Johann im Walle,&lt;br /&gt;
1723 Berndt im Walle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kirchenbüchern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabke Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ um 1622 Rieste, †/[] 31.10.1682 Rieste/Lage. OO um 1654, &#039;&#039;&#039;Arend Iding&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer Johann Imwalle in Rieste Nr.82, */~ um 1620 Rieste (Sohn von Arend Iding, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.13, und Margaretha geb. Hasekamp), ev.-luth., †/[] 03.01.1719 Rieste/Lage. Sein Tod ist im Konvertitenregister von Lage unter dem 3. Januar 1719 verzeichnet. Damit wurden zwei Brüder Iding Bauern auf den Höfen Johann Imwalle und Geers Imwalle (siehe Linie Geers Imwalle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Iding Imwalle, Magd auf Lage, */~ 24.08.1655 Rieste/Lage, †/[] 19.07.1712 Rieste/Lage. (1.) OO 24.04.1678 in Lage, Johann Hackmann, Heuermann in Rieste, †/[] 1692. Es sind keine Kinder verzeichnet. (2.) OO 24.11.1692 in Lage, Johann Dinckelmann, Ölmüller in Rieste (Lage), */~ 1657, †/[] 07.08.1720. Er erhielt seinen Freibrief am 06.11.1692 und heiratete 1712 in 2. Ehe Catharina Elisabeth Tellkamp.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Iding Imwalle, */~ 24.02.1660 (Erbin Hof Nr.82, siehe nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Margarethe Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 24.02.1660 Rieste/Lage, †/[] 02.02.1696 Rieste/Lage, 36 Jahre. (1) OO 1677 in Lage, &#039;&#039;&#039;Diederich Zur Oeveste&#039;&#039;&#039;, Colon Im Walle in Rieste Nr.82, */~ 1631 Rieste/Lage (Evtl. Sohn von Christian von der Oeveste sive Kasten, Colon Vollerbe in Rieste Nr.5, und Anna Enckelstroth), †/[] 02.05.1703 Rieste/Lage, 72 Jahre. (2.) OO 16.07.1696 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Stockhowe&#039;&#039;&#039;, */~ 02.11.1664 Rieste/Lage, unehelich (Tochter von Berend Stockhowe und Anna Enkelstroth).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Diederich Heinrich Imwalle, */~ 23.10.1678 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Arend Heinrich Imwalle, */~ 10.05.1682 Rieste/Lage, †/[] 23.05.1699 Rieste/Lage, 17 Jahre.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Imwalle, */~ 17.11.1686 Rieste/Lage, †/[] 26.03.1699 Rieste/Lage, 13 Jahre.&lt;br /&gt;
*Taubke Imwalle, */~ 00./16.07.1690 Rieste/Lage, †/[] 16.08.1698 Rieste/Lage, 7 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Imwalle, */~ 24.04.1695 Rieste/Lage, †/[] 25.03.1696 Rieste/Lage, 1 Jahr.&lt;br /&gt;
*Berent Johann Imwalle, */~ 22.06.1697. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berent Johann Imwalle&#039;&#039;&#039;, Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 22.06.1697 Rieste/Lage, †/[] 22.07.1753 Rieste/Lage, 56 Jahre. OO 01.05.1718 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Hüdepohl&#039;&#039;&#039;, */~ 02.05.1696 Rieste/Lage (Tochter von Johann Hüdepohl und Maria Moltkaste), †/[] 13.03.1750 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Maria Margaretha Imwalle, */~ 23.04.1719. (Erbin, weiter siehe nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johan Bernard Imwalle, Heuermann in Epe, */~ 04.03.1721 Rieste/Lage. OO 21.02.1752 in Malgarten, Catharina Margaretha Kuhlmann, */~ 07.04.1726 Epe/Malgarten (Tochter von Johann Gerd Kuhlmann und Margaretha Elisabeth Hetlage).&lt;br /&gt;
*Arnold Heinrich Imwalle, Heuermann bei Colon Imwalle in Rieste Nr.82, */~ 21.02.1732 Rieste/Lage, †/[] 25./27.01.1790 Rieste/Lage, 67 Jahre. OO 18.01.1756 in Lage, Anna Adelheid Möllmann, */~ 11.02.1725 Rieste/Lage (Tochter von Diederich Möllmann und Hilcke Vogelpohl), †/[] 20./22.02.1791 Rieste/Lage, 66 Jahre.&lt;br /&gt;
*Joannes Christian Imwalle, Heuermann, */~ 22.02.1725 Rieste/Lage, †/[] 23.04.1781 Rieste/Lage, 56 Jahre. (1.) OO 16.01.1752 in Lage, Catharina Adelheit Rövekamp, */~ 21.12.1718 Rieste/Lage (Tochter von Johann Diederich Rövekamp und Catharina Adelheit Hönemann), †/[] 25.09.1755 Rieste/Lage, 37 Jahre. (2) OO 24.11.1755 in Lage, Maria Adelheid vorm  Masche, */~ 27.09.1727 Rieste/Lage, †/[] 08./10.01.1809 Rieste/Lage, 82 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Imwalle, */~ 20.04.1727. (Erbe, weiter nächste Generation.)&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Imwalle, */~ 18.09./1.10.1730 Rieste/Lage, †/[] 01.08.1732 Rieste/Lage, 2 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste Nr.24 (Groten Leibzucht), */~ 11.10.1733 Rieste/Lage, †/[] 18./19.12.1787 Rieste/Lage, 55 Jahre. OO 02.11.1761 in Lage, Maria Adelheid Belm, */~ 22.09.1737 (Tochter von Hermann Heinrich Belm und Margaretha Lucia Stricker), †/[] 11./13.07.1817 Rieste/Lage, 84 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Diederich Imwalle, Heuermann in Rieste Nr.22 (Hülßmanns Leibzucht), */~ 02.04.1736 Rieste/Lage, †/[] 12./14.01.1802 Rieste/Lage, 70 Jahre, sehr arm. OO 26.11.1764 in Lage, Catharina Maria Thesing, */~ 01.11.1739 Rieste/Lage (Tochter von Johann Henrich Thesing und Anna Maria Westerkamp), †/[] 07./09.10.1804 Rieste/Lage, 66 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria Margaretha Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 23.04.1719 Rieste/Lage, †/[] 24.05.1763 Rieste/Lage, 44 Jahre. OO 21.09.1752 in Lage, &#039;&#039;&#039;Hermann Rudolph Heinrich Rövekamp&#039;&#039;&#039;, Colon Im Walle, Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Er war nur kurze Zeit Hofbewirtschafter), */~ 30.07.1724 Rieste/Lage (Sohn von Johann Diederich Rövekamp und Catharina Adelheit Hönemann), verwandt im 3. Grad. In 2. Ehe war er seit dem 06.07.1763 verheiratet mit Anna Maria Elisabeth Eymann, */~ 20.06.1737 Rieste/Lage, †/[] 25.07.1771 Rieste/Lage, 34 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Adelheit Imwalle, */~ 02.12.1753 Rieste/Lage. OO 09.02.1779 in Lage, Johann Hermann Wübbolt, Heuermann, */~ 22.01.1747 Rieste/Lage (Sohn von Berend Dirk Wübbolt und Maria Elisabeth Schagemann), †/[] 01./04.12.1827 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Adelheid Imwalle, */~ 18.01.1756 Rieste/Lage, (Erbin, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Christian Imwalle, */~ 11.05.1760 Rieste/Lage, †/[] 15.10.1779 Rieste/Lage, 19 1/2 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hermann Henrich Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 20.04.1727 Rieste/Lage, †/[] 27.11.1781 Rieste/Lage, 55 Jahre. OO 09.02.1756 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Margaretha Maria Feldkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03.05.1728 Rieste/Lage (Tochter von Berend Heinrich Feldkamp und Catharina Margaretha Appelmann), †/[] 03./05.11.1800 Rieste/Lage, 74 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Herm Henrich Imwalle, Heuermann in Imwallen Leibzucht, */~ 30.08.1757 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] vor 1838. OO 16.09.1790 in Lage, Margaretha Maria Depenbrock, */~ 12.03.1750 Rieste (Tochter von Johann Hermann Depenbrock und Anna Margaretha Möllmann), †/[] 02./05.02.1838 Rieste/Lage, 90 Jahre, Brustfieber.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Imwalle, */~ 30.08.1757 Rieste/Lage, Zwilling. OO 21.11.1786 in Alfhausen, Hermann Henrich Torwische, */~ 28.10.1753 Alfhausen (Sohn von Tobias Torwische und Anna Maria Schenne).&lt;br /&gt;
*Catharina Adelheid Imwalle, */~ 08.08.1759 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Joes Henrich Matthias Imwalle, */~ 19.09.1762 Rieste/Lage, †/[] 15./17.01.1807 Rieste/Lage, 46 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 29.09.1765 Rieste/Lage, †/[] 07./11.07.1842 Rieste/Lage, 77 Jahre 9 Monate, Entkräftung. OO 12.08.1792 in Lage, Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 04.02.1768 Rieste/Lage (Tochter von Johann Dirck Barlage und Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle), †/[] 28./30.01.1826 Rieste/Lage, 58 ¼ Jahre.&lt;br /&gt;
*Rudolph Henrich Wilhelm Imwalle, */~ 27.04.1770. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catharina Adelheid Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 18.01.1756 Rieste/Lage, †/[] 26./28.04.1823 Rieste/Lage, 68 1/4 Jahre. OO 25.11.1783 in Lage, &#039;&#039;&#039;Johann Henrich Fischer&#039;&#039;&#039;, 1783-93 Interimswirt Colon Imwalle, danach Colon Fischer Markötter in Rieste Nr.49, */~ 16.12.1748 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Fischer und Anna Maria Wißmann), †/[] 12./15.01.1813 Rieste/Lage, 64 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Imwalle, */~ 14.04.1785 Rieste/Lage, †/[] 07./09.08.1838 Rieste/Lage, 53 Jahre, 3. Grades verwandt. OO 17.02.1808 in Lage, Johann Theodor Heinrich Joseph Kreuzmann, Colon Fischer, Markkötter in Rieste Nr.49 (Große Wittefelder Ort), */~ 25.07.1773 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich große Kreutzmann und Anna Maria Diercking), †/[] 09./11.07.1834 Rieste/Lage, 61 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Heinrich Imwalle, Colon Langenkamp, Erbkötter in Rieste Nr.36, */~ 09./10.11.1787 Rieste/Lage, †/[] 24./26.06.1821 Rieste/Lage. OO 26.06.1811 in Lage, Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl, Witwe von Johann Joseph Langenkamp, Erbkötter in Rieste Nr.36, */~ 22.04.1770 Rieste/Lage (Tochter von Berend Hermann Lambert Hüdepohl und Anna Maria Catharina Batsche), †/[] 04./07.02.1826 Rieste/Lage, 57 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Bernhard Heinrich Imwalle, */~ 08./10.09.1790 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Gerhard Joseph Imwalle, */~ 16./18.01.1793 Rieste/Lage, †/[] 24./26.03.1793 Rieste/Lage, 2 Monate.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle, */~ 25.04.1794. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Fischer, */~ 02./03.01.1797 Rieste/Lage, †/[] 27./29.03.1797 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Judith Fischer, */~ 17./18.07.1798 Rieste/Lage, OO 31.10.1826 in Lage, Johann Bernhard Joseph Kramer, Heuermann in Rieste, */~ 28./30.11.1799 Rieste/Lage (Sohn von Johann Berend Kramer und Anna Maria Catharina Stricker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolph Henrich Wilhelm Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 27.04.1770 Rieste/Lage, †/[] 29.01./01.02.1807 Rieste/Lage, 37 Jahre 9 Monate, febri exstinctus. OO 21.01.1793 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Adelheid Richter&#039;&#039;&#039;, */~ 02.10.1768 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Richter und Margaretha Maria Adelheit Kühl), †/[] 10./13.11.1846 Rieste/Lage, Entkräftung, 78 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Henrich Matthias Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 24./27.01.1795 Rieste/Lage, †/[] 31.03.1879 Cincinnati, Hamilton County, Ohio (USA). (1.) OO 09.08.1825 in Lage, Margaretha Maria Elisabeth Judith Dannemann, */~ 21./24.08.1803 Rieste/Lage, †/[] 06.02.1847 Rieste/Lage, Wassersucht, 43 ½ Jahre. (2.) OO 06.05.1847 in Lage, Catharina Maria Gertrud Mecklenfeld, */~ 04./08.09.1803 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich große Burlage und Catharia Maria Dinckelmann), †/[] 04.01.1870 Cincinnati, Hamilton County, Ohio, (USA), 67 Jahre. In 1. Ehe war sie seit dem 19.10.1833 mit Rudolph Heinrich Joseph Schnuck, Heuermann in Rieste Nr.37 (Bellmanns Leibzucht), verheiratet.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Imwalle, */~ 05./06.12.1797 Rieste/Lage, †/[] 25.02.1870.  (1) OO in Lage, Johann Bernhard Zu Höhne, Heuermann in Epe, */~ 30.04./02.05.1800 Epe/Malgarten (Sohn von Johann Heinrich Zu Höhne und Catharina Maria Kampmann), †/[] 17./20.05.1824 Epe/Malgarten, 24 Jahre, Schwindsucht. (2.) OO 13.11.1824 in Malgarten, Johann Heinrich Ackermann, Heuermann in Epe Nr.8 (Kottanns Leibzucht), */~ in Neuenkirchen i.H.. Nach KB Bersenbrück Joh. Henr. Uckermann, getraut in Malgarten 08.11.1824. Die Familie scheint vor 1853 nach Cincinnati, Hamilton County, Ohio (USA), ausgewandert zu sein. Dort sind 6 Kinder verzeichnet.[http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&amp;amp;GRid=132410697]&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 10./13.12.1799 Rieste/Lage, †/[] 25./28.02.1870 Rieste/Lage, Altersschwäche, 70 Jahre, sie starb im Armenhause. OO 11.04.1820 in Lage, Hermann Heinrich Joseph Möllmann, Heuermann in Rieste, */~ 03.08.1786 Rieste/Lage (Sohn von Arend Heinrich Möllmann und Maria Adelheit Bellm), †/[] 30.11./03.12.1860 Rieste/Lage, 74 1/4 Jahre, Schlagfluß. Es sind keine Kinder verzeichnet!&lt;br /&gt;
*Johann Rudolph Heinrich Imwalle, */~ 25./27.10.1802 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, Heuermann in Rieste (Armenhaus), */~ 14./17.10.1805 Rieste/Lage, †/[] 07./09.10.1825 Rieste/Lage, 20 Jahre, arm, ob Periculum Mortis sponsi et Legitimationem Prolis Mariae Catharinae Im Walle per subsequens Matrimonium legitimam Prolem, postquam oclo Heddomadas (hat das uneheliche Kind durch Heirat legitimiert). OO 08.08.1825 in Lage, Catharina Elisabeth Berkemeyer */~ 16./18.11.1798 Bieste (Tochter von Johann Bernard Berkemeyer), †/[] 22./26.12.1871 Klein Drehle, Altersschwäche, 73 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 25./26.04.1794 Rieste/Lage, †/[] 02./04.10.1827 Rieste/Lage, 32 ½ Jahre. (1) OO 26.10.1814 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Elisabeth Langenkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03./05.02.1796 Rieste/Lage (Tochter von Johann Joseph Langenkamp und Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl), †/[] 02./05.01.1872 Rieste/Lage, Brustfieber, 77 Jahre. (2) OO 16.07.1828 in Lage &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Antom Batsche&#039;&#039;&#039;, Colon Imwalle in Rieste Nr.82, dazu später Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39, */~ 01./05.01.1805 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Joseph Batsche und Catharina Maria Stickfort), †/[] 16.03.1887 Rieste/Lage, 82 Jahre, 3./4. Grades verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Hermann Anton Imwalle, */~ 03./05.02.1816 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 13./15.05.1818 Rieste/Lage, †/[] 04./07.04.1859 Lintern/Neuenkirchen i.H., 13 Uhr, schwere Entbindung. OO 21.07.1852 in Neuenkirchen i.H., Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, */~ 29./30.10.1821 (Sohn von Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, und Anna Maria Oeker). Er war in 2. Ehe seit dem 28.11.1860 mit Maria Anne Wilhelmine Lohmann verheiratet.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 28./29.01.1820 Rieste/Lage, †/[] 19./21.11.1827 Rieste/Lage, Nervenfieber, 7 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 15./17.12.1823 Rieste/Lage, †/[] 05./08.12.1855 Rieste/Lage, Auszehrung, 32 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Heinrich Imwalle, */~ 26.02.1826. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 21./23.05.1829 Rieste/Lage, †/[] 12.01.1878 Rieste/Lage, OO 27.07.1859 in Lage, Maria Elisabeth Höesmann, */~ 19.11.1835 Natbergen (Tochter von Georg Höesmann und Gertrud Dirker).&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 28.09.1832 Rieste/Lage, †/[] 17.04.1834 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Johann Caspar Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 17.02.1835 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Antonetta Bernardina Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 27.02.1835 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Catharina Bernardina Imwalle, */~ 29.03.1839 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1856 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Bernhard Heinrich Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 26./28.02.1826 Rieste/Lage, †/[] 01./05.03.1887 Rieste/Lage, 61 Jahre, 17 Uhr, Lungenentzündung. OO 14.05.1857 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Catharina Elisabeth Jost Westendorf&#039;&#039;&#039;, */~ 21./23.07.1834 Grapperhausen/Neuenkirchen i.O. (Tochter von Johann Alexander Anton Jost Westendorfund Anna Maria Geers Grapperhaus), †/[] (14.)15./19.03.1881 Rieste/Lage, 46 Jahre 8 Monate, Auszehrung, 11:30 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wilhelm Anton Imwalle, */~ 29./31.03.1858 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Hermann Imwalle, */~ 10./12.12.1859 Rieste/Lage, †/[] 07./11.06.1888 Rieste/Lage, 28 Jahre 5 Monate 28 Tage, 1 Uhr, Zehrung, ledig. Er bewirtschaftete den Hof Imwalle Nr.82 bis zu seinem frühen Tod 1888.&lt;br /&gt;
*Catharina Elisabeth Imwalle, */~ 26./28.12.1861 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, */~ 10./12.03.1863 Rieste/Lage, †/[] 07./10.08.1872 Rieste/Lage, Bräune, 8 ½ Jahre.&lt;br /&gt;
*NN Imwalle, * 26.09.1866 Rieste, †/[] 26./28.09.1866 Rieste/Lage, einige Wochen vor der Geburt gestorben.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Bernardina Imwalle, Näherin, */~ 22./23.11.1867 Rieste/Lage, †/[] 06.04.1887 Rieste/Lage, 2 Uhr, 19 Jahre 4 ½ Monate, Typhus.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 12./15.10.1870 Rieste/Lage, †/[] 26.05.1878 Rieste/Lage,  12 Uhr, 7 Jahre 7 Monate 14 Tage, Scharlachfieber.&lt;br /&gt;
*Maria Juliana Josephina Imwalle, */~ 28./30.12.1873 Rieste/Lage, †/[] 10.05.1878 Rieste/Lage, 09:30 Uhr, 4 Jahre 4 Monate 10 Tage, Rachenbräune.&lt;br /&gt;
*Johann Friedrich Gerhard Imwalle, */~ 03./07.08.1878 Rieste/Lage, 8 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Anton Imwalle&#039;&#039;&#039; (Im Walle), Lehrer in Glandorf-Schwege (1889), Lehrer und Küster in Glane (1893, 1918), */~ 29./31.03.1858 Rieste/Lage, 23 Uhr, †/[] nach 1918. OO 30.07.1889 in Glandorf, &#039;&#039;&#039;Cornelia Laura Peters&#039;&#039;&#039;, */~ 26.05.1866 Glandorf (Tochter von Küster Karl Peters und Mathilde Lange in Glandorf), †/[] 26.09./01.10.1918 Glane, 52 Jahre 4 Monate, 9 Uhr, Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Wilhelm Im Walle, */~ 24./25.05.1890 Schwege/Glandorf, 15 Uhr, †/[] 05.06.1890 Schwege/Glandorf.&lt;br /&gt;
*Mathilda Cornelia Katharina Im Walle, */~ 12./14.05.1892 Schwege/Glandorf, 1 Uhr, unverehelicht in Münster.&lt;br /&gt;
*Amalia Elisabeth Cornelia Im Walle, */~ 05./07.05.1893 Glane, 21 Uhr, OO 15.08.1922(?) in Berlin, St. Matthias, Franz Schürmann, zu Charlottenburg.&lt;br /&gt;
*Caecilia Victoriana Im Walle, */~ 02./05.10.1895 Glane, 22 Uhr, †/[] 29.10.1986 Bad Iburg, Franziskus-Hospital, 19:45 Uhr, wohnhaft in Bad Laer, Hauptstr.48. OO 05.08./30.10.1922 in Gelsenkirchen, Heinrich Franz Schmidtkamp.&lt;br /&gt;
*Josephina Johanna Maria Im Walle, */~ 1902 Glane, †/[] 20./23.08.1903 Glane, 9 Monate 16 Tage, 6 Uhr, Blutarmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg und wurde von ihm stückweise verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Höfe Imwalle in Rieste haben keine männlichen Erben hinterlassen. Alle Daten, auch die vielen Nebenlinien, die sich bis heute weit verbreiteten, finden sich im Internet unter GEDBAS &amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/], beginnend mit [https://gedbas.genealogy.net/person/show/1279979855]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hof in Rieste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Imwalle-H%C3%B6fe&amp;diff=2330517</id>
		<title>Imwalle-Höfe</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Imwalle-H%C3%B6fe&amp;diff=2330517"/>
		<updated>2022-07-27T13:51:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Das Ende */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Höfe in Rieste]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Imwalle-Höfe in Rieste==&lt;br /&gt;
In der Gemeinde Rieste, im Landkreis Osnabrück, gab es zwei Höfe Imwalle, den Erbkötterhof Nr.39 Geers im Walle und den Brinksitzerhof Nr.82 Johann im Walle, wobei dies der jeweilige Nachname war, zwecks besserer Unterscheidung. Man darf wohl annehmen, das es in früher Zeit eine Spaltung des Hofes gab, zumal beide direkte Nachbarn waren. Die erste Karte der Gemeinde von 1784 macht dies recht deutlich. Dazu kam es immer wieder zu familiären Verbindungen der beiden Höfe. Mangels männlicher Erben kamen z.B. um 1654 bzw. um 1665 zwei Brüder Iding auf die Höfe Johann Imwalle Nr.82 und Geers Imwalle Nr.39. 1677 wurde Diederich Zur Oeveste Colon Imwalle Nr.82, 1752 Hermann Rudolph Heinrich Rövekamp Colon Imwalle Nr.82, 1767 Johann Dirck Barlage Colon Geers Imwalle Nr.39 und 1828 wurde Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche Besitzer beider Höfe Imwalle in Rieste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensformen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Dem Namen vorangestellt war in der Regel Gerd für den Erbkötterhof und Johann für den Markkötterhof. Also waren die Nachnamen Gerd, später Geers Imwalle und Johann Imwalle.&lt;br /&gt;
Namensformen: ton Walle (1458, 1542), ton Walhus (1512), upen Walle (1533), thom Wolde (1589), thom Wolle (1589), thom Walle (1533, 1634), Zum/zum Walle (1626, 1664), Im/im Walle (1626, 1723, 1939), im Wallen (1652), Zu Walle (1656, 1661), in den Walde (1667), im Walde (1667, 1713), in Walle (1712), van der Wal (1812 in NL), Imwalle (1790), Geers Im Walle/Geers Imwalle (1785).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Namensursprung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Im Walle, gleich in der Erhebung bzw. im Wall, der Hof im Wall.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Verbreitungsgebiet&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der Name ist in einem begrenzten Raum in Niedersachsen zwischen Vechta und Osnabrück verbreitet.[http://wiki-de.genealogy.net/Imwalle_(Familienname)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Höfe Imwalle in den Registern===&lt;br /&gt;
Das Schatzregister von 1458, fälschlicherweise zumeist auf 1490 datiert, nennt erstmals einen Hof Gerke ton Walle, offenbar noch ungeteilt. Daraus entwickelte sich später die Bezeichnung Geers (gleich Gerhard oder Gerke) Imwalle. Verzeichnet sind 4 Pferde, 8 Kühe und 6 Schweine für die 8 Schilling Steuer zu zahlen waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 88 Nr.3, S.96f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56962&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1512 verzeichnet Ludeke ton Walle mit Frau und zwei Kindern und 16 Schilling Steuern. Der davor genannte Tale ton Walhus mit 4 Schilling Steuern scheint der abgespaltene neue Hof zu sein, später Johann Imwalle Nr.82.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 89 Nr.1a, S.40f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57166&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1532 nennt das Kopfschatzregister Ludeke ton Walle als pauper (arm) und Carsten ton Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.1, S.20, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/rep_100/abschnitt_89_nr._1/m_os_rep_100_abschnitt_89_nr._1_aufn_0020.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Viehschatzregister von 1533 (fälschlicherweise zumeist auf 1550 datiert) nennt Ludecke upen Walle mit 3 Kühe und 1 Schwein, Kerstenn ton Walle mit 3 Kühe, 1 Rind, 7 Schweine und 4 Pferde, Gerke thom Walle mit 3 Kühe 2 Rinder, 8 Schweine und 1 Pferd.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 88 Nr.5, S.5, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57123&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch das Türkensteuerregister von 1542 verzeichnet drei Familien: Fenne ton Walle (als pauper (arm) bezeichnet), Karstyen ton Walle und Gerdt ton Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 97 Nr.2, S.3, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57520&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1589 nennt das Viehschatzregister Arndt thom Wolle mit 1 Daler 7 Schilling, Thale ihm Wolde pauper (arm) und Johann thom Wolde mit 10 Schilling.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.15, S.5/6, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56961&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Feuerstättenschatzung von 1599 nennt Gerdt thom Walle mit Backhaus und Johan thom Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.38, S.156/157, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57156&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1601 verzeichnet den Erbkötter Gerdt thom Walle, seine Frau Hille, die Magd Hille, die Mutter Tale und im Backhaus die Hüselte Grethe sowie den Markkötter Johan thom Walle, seine Frau Tabe, den Sohn Herman und die Tochter Lücke.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.2, S.129/132, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57174&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der ersten Erhebung der dreifachen Erbschatzung von 1626 verzeichnet das Erbschatzregister den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 1 Taler und den Markkötter Johan Zum Walle mit 8 Schilling und in der zweiten Erhebung den Erbkötter Gerdt thom Walle mit 1 Taler und 3 Viertel Roggen und Johan Im Walle mit 8 Schilling und 1 Viertel Roggen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.21/51/52,  [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Kontribution von 1628 bestand aus drei Erhebungen: vom 23. Januar bis 20. Februar, vom 27 Februar bis 25. Juni und vom 1. Juli bis 9. September und nennt den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 4 Schilling, 1 Ort (Viertel) und 3 ½ Schilling und den Markkötter Jo. Zun Walle mit 18 Pfennig, 2 Schilling und 16 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.74, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1628 und 1630 verzeichnet das Kopfschatzregister jeweils den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit Frau, ein Sohn, eine Tochter und im Backhaus ein Mann und eine Frau mit zusammen 21 Schilling 9 Pfennig Steuern sowie den Markkötter Johan Zum Walle mit Frau, einer Magd und ein Heuermann mit zusammen 16 Schilling Steuern.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.9, S.51/53, 129/131, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57163&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kopfschatzregister von 1634 nennt Gerdt thom Walle mit Ehefrau und einem Kind und Johan thom Walle mit Ehefrau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 89 Nr.17, S.58/59, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57164&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hauptschatzung von 1652 verzeichnet den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit 14 Schilling, die Frau mit 7 Schilling, eine Magd mit 8 Schilling, den Hüseltemann im Hause mit 4 Schilling und die Tochter mit 2 Schilling; den Markkötter Johan im Wallen Frau mit 4 Schilling, den Heuermann im Hause mit 4 Schilling, die Frau mit 2 Schilling, ein halber Knecht mit 10 Schilling 6 Pfennig und im Backhaus ein Weib mit 2 Schilling Steuern.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 97 Nr.10, S.449f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57526&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 nennt das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt Zu Walle mit Backhaus und den Markkötter Johan Zu Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.56, S.5f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57134&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Viehbeschreibung von 1659 verzeichnete den Erbkötter Gerdt zum Walle mit 3 Pferde, 3 Kühe, 1 Rind, 2 Schweine und 2 Schafe, dazu 1 Schuldschaf und im Backhaus 1 Kuh und 1 Schaf sowie den Markkötter Johan zum Walle mit 1 Pferd, 1 Enter (Fohlen), 3 Kühe, 1 Rind und 3 Schweine.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 150 Vör Nr.2 und Rep 100 Abschnitt 88 Nr.60, S.95f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57036&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1661 nennt das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt zu Walle mit Leibzucht und den Markkötter Johan zu Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.62, S.46/47, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57086&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Viehschatzregister des Amtes Vörden nennt 1664 unter Rieste den Erbkötter Gerdt Zum Walle mit Backhaus und den Markkötter Johan Zum Walle.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.68, S.11/12, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57047&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1667 hatte der Erbkötter Gerdt im Walde, eigen an die Kommende Lage, eine Hauftfeuerstätte, eine Nebenfeuerstätte in der Leibzucht, 27 Scheffelsaat Saatland verheuert, 3 Fuder Heu und 2 Scheffelsaat Gartenland. Der Markkötter Henrich in den Walde, der Kommende Lage eigen, hatte eine Hauptfeuerstätte und 1 Scheffelsaat Gartenland.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.76, S.20/23 [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57071&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Erbschatzregister nennt den Erbkötter Gerdt im Walle mit 1 Taler 5 Schilling 3 Pfennig und den Markkötter Johan im Walle mit 15 Schilling 9 Pfennig&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.22, S.117/118, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57128&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt; und das Viehschatzregister den Erbkötter Gerdt im Walle mit 3 Pferde, 1 Kuh, 3 Rinder, 2 Schweine und 6 Schafe. In der Leibzucht lebte der Koch des “Commendatoris”. Der Markkötter Johan Zum Walle hielt 2 Pferde, 2 Kühe, 1 Rind und 1 Schwein.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.61, S.77/79, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56991&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1669 ist für den Erbkötter Gerdt im Walle eine Hauptfeuerstätte und eine Nebenfeuerstätte verzeichnet und für den Markkötter Johan im Walle eine Hauptfeuerstätte und eine Nebenfeuerstätte im Backhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.87, S.67/68, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57078&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1670/71/72 nennen die Rauchschatzregister des Amtes Vörden unter Bauerschaft Rieste den Erbkötter Gerdt im Walle mit Leibzucht (1672 unbewohnt) und den Markkötter Johan im Walle mit Backhaus (1672 ohne Backhaus).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.90, S.40/41, 80/81, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57029&amp;amp;icomefrom=search], Nr.95, S.39/40, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57079&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1693 verzeichnet das Kopfschatzregister für den Erbkötter Gerht in Walle: 2 Männer und eine Frau und in der Leibzucht 2 Männer und 3 Frauen. Dazu den Markkötter Johan in Walle mit Mann, Frau und Magd.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.106, S.177/178, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v56956&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Güterverzeichnis der Kommende Lage sind 1700 der Erbkötter Hermann Imwalle und der Markkötter Arendt im Walle aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Rieste, 750 Jahre, S.44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Monats- und Rauchschatzregister des Kirchspiels Bramsche verzeichnet 1701 unter Rieste den Hof Gerdt im Walde mit Leibzucht und den Hof Johan im Walde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.90, S.92/93, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57029&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1712 nennt das Verzeichnis der schatzpflichtigen Stätten im Amt Vörden unter Rieste den Erbkötter Gerdt im Walde mit 14 Schilling Monatsschatz, 1 Maltersaat 6 Scheffelsaat Ländereien, 1 ½ Scheffelsaat Gartenland und 1 ½ Fuder Heugrund. Dazu den Markkötter Johan in Walle mit 10 Schilling 6 Pfennig Monatsschatz, 3 Scheffelsaat Ländereien und 1 ½ Scheffelsaat Gartenland.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.111, S.637/640, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57007&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchspielbeschreibung von 1713 nennt den Erbkötter Gerd im Walde mit 1 Taler 4 Schilling 3 Pfennig Monatsschatz und den Markkötter Johann im Walle mit 10 Schilling 6 Pfennig Monatsschatz.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.76, S.121/122, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57071&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1723 verzeichnet das Vermessungs- und Abgabenverzeichnisse der schatzpflichtigen Stätten im Kirchspiel Bramsche unter Rieste den Viertelerben Nr.11 Johan im Walle mit 2 38/54 Scheffelsaat Gartenland, 2 Maltersaat 3 24/54 Scheffelsaat Saatland, 4 46/54 Scheffelsaat Wiesenland, zusammen 2 Maltersaat 11 Scheffelsaat sowie den Achtelerben Nr.13 Berndt im Walle mit 2 37/54 Scheffelsaat Gartenland, 5 7/54 Scheffelsaat Saatland, zusammen 7 Scheffelsaat 3 Viertel 1 Becher.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 92 Nr.22, S.2f, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57319&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1773-1775 nennt das Rauchschatzregister unter Rieste Nr.39, Gerd im Walde mit Wohnhaus und Beihaus und unter Rieste Nr.82, Johan im Walle mit Wohnhaus und Beihaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 88 Nr.170, S.62/67, [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=v57154&amp;amp;icomefrom=search]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Höfe waren in dieser Zeit nach dem 7-jährigen Krieg (1756-1763) hoch verschuldet und mußten Konkurs anmelden. Man versuchte bei den Schuldnern einen längeren kapital- und zinsfreien sogenannten „Stillstand“ zu erwirken und den Hof oder Teile davon auszuheuern. Auf Bitten der Betroffenen oder der Grundherren wurde mit amtlicher Veröffentlichung in den „Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen“ ein „Generalarrest und Kummer“ (Zwangsvergleich) verfügt und die Gläubiger gerichtlich vorgeladen um eine Regelung zu finden. In den Wöchentliche Osnabrückische Anzeigen vom 8. Mai 1773 heißt es&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.136, S.47, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._136/m_os_slg_100_i_nr._136_aufn_0047.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Da auf diese Vorstellung das nach den Rittersitze Lage eigengehörige Col. Gerds f. Diriks im Walle zu Rieste Kirchsp. Bramsche, seine mehresten Gläubiger ihm vor seinen Gutsherrn ein 4jähriges Moratorium zugestanden, verschiedene jedoch sich nicht eingefunden, vielmehr ihm gerichtlich belanget, seine Umstände aber, welche der Krieg und Viehsterben verschlimmert, ihm nöthigten, statt des 4jährigen Stillstandes einen 10jährigen mit Nachlaß der alten Zinsen mit Anerbietung der in den letzten 5 Jahren zu zahlenden Zinsen zu 2 p. E. zu suchen, diesem beym Gogerichte eingebrachten Gesuch dahin deferiret worden, daß proclamata contra Creditores juncto generali arresto auf den 25 May erkannt sind: Als haben gedachte Gläubiger sodann nebst Angabe und Bescheinigung ihrer Forderungen sich sowohl über den 10jährigen Stillstand und die desfals gethane und ferner in Termino zu thuende Vorschläge bey Strafe eines ewigen Stillschweigens zu erklären.“ 1775 hieß es: Colon Gerds sive Diriks im Walle zu Rieste ist vom 24. Mai 1773 für 10 Jahre kapitalfrei und 5 Jahre ganz und 5 Jahre halb zinsfrei im „Moratorium“ (Zahlungsaufschub).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.136, S.47&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1784 wurden erneut alle Gläubiger gerichtlich vorgeladen um einen erneuten 8-jährigen „Stillstand“ zu erklären&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.240, S.91, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._240/m_os_slg_100_i_nr._240_aufn_0091.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;, was Anfang 1785 gerichtlich bestätigt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.187, S.15, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._187/m_os_slg_100_i_nr._187_aufn_0015.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Brandversicherungsregister nennt 1780 unter Rieste Nr.39, Erbkötter Gerd in Walle mit Wohnhaus zu 250 Taler, Beyhaus zu 100 Taler, Schafstall zu 30 Taler und Backhaus zu 20 Taler versichert. Unter Rieste Nr.82 wird Johan in Walle genannt, mit Wohnhaus zu 250 Taler, Beyhaus zu 150 Taler und Backhaus zu 20 Taler versichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 100 Abschnitt 203 Nr.34&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1784 verzeichnet die erste Karte der Gemarkung Rieste den Hof „Gerd im Walle“ mit der Nr.39 und der Bezeichnung „2o“ und den Hof „Johan im Walle“ mit der Nr.82 und der Bezeichnung „4g“.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück K 100 Nr.1 H III Bl.6a-e&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Markenteilung (1796-1816) sind der Erbkötter Geers im Walle und der Brinksitzer bzw. Markötter als 1/8 Erbe Johann im Walle verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Rieste, 750 Jahre, S.104&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das 19. Jahrhundert===&lt;br /&gt;
Nach einer Statusaufnahme von 1824 durch den Vogt Mues hatte der der Comende Lage eigenbehörige Markkötterhof im Walle in Rieste folgende Ländereien: An  Ackerland: dessen Kamp 10 Scheffelsaat 1 Quadratrute, Aufn Hammer 38 Quadratruten; an Wiesenwuchs: Im großen Wiege 3 Scheffelsaat 31 Quadratruten, Auf dem Fledder 3 Scheffelsaat 23 Quadratruten, Zusammen 1 Maltersaat 5 Scheffelsaat 39 Quadratruten. Die Ausgaben waren: an Eigemtumsgefälle: Schuldgeld 1 Groschen 9 Pfennig und einen ungemessenen Handdienst zu 1 Taler 18 Groschen; an Grundsteuer: Monats- und Rauchschatz 6 Taler 12 Groschen, Cavallerie Verpflegungs Beytrag a 1/5tel 1 Taler 7 Groschen 2 2/5 Pfennig; an Sonstigen Abgaben: dem Küster jährlich 1 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig und der Bauerschaft 12 Groschen 7 Pfennig, Zusammen 10 Taler 3 Groschen 9 2/5 Pfennig. Der Ertragswert des Hofes wurde mit 13 Taler 1 Groschen 5 18/54 Pfennig berechnet. Abzüglich der Abgaben von 10 Taler 3 Groschen 9 2/5 Pfennig blieb ein Überschuß von jährlich 2 Taler 21 Groschen 8 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2053&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Grundsteuer-Mutter-Rolle von Rieste verzeichnet später für Johann im Walle Ländereien von 28 Morgen 18 Quadratruten, im einzelnen (kein Datum)&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2053&amp;lt;/ref&amp;gt;: An Garten und Ackerland: Der Kamp hinterm Kampe 43 Quadratruten, 5. Korn (es wurde das 5. Korn geerntet). Hausgarten 107 Quadratruten, 6. Korn. Hausgarten 108 Quadratruten, 5. Korn. Außer(?) Esch 3 Morgen 3 Quadratruten, 4. Korn. Außer(?) Esch 1 Morgen 62 Quadratruten, 3. Korn. In der Heide am Nonnenbach 1 Morgen ¼ Quadratruten, 3. Korn. Aufm Hammer 1 Morgen 29 Quadratruten, 4. Korn. Aufm Hammer 42 Quadratruten, 4. Korn. An Wiesen und als solche veranlagte privative Weiden: Im Stickteiche 67 Quadratruten (1832 verkauft). Aufm Fledder 1 Morgen 66 Quadratruten, 6 Zentner (Heu). Theil aus der Bauerschaftswiese 2 Morgen 76 Quadratruten, 6 Zentner (Heu). Im Wiege 1 Morgen 73 Quadratruten, 13 Zentner (Heu). Zugang von 1830/31 (Laut Entscheidung vom 28. Juni 1831): Am Nonnenbache 1 Morgen 28 Quadratruten. In der Wittenriede 5 Morgen 15 Quadratruten. Torfmatt auf der Streitmark 55 Quadratruten. Der Biestmoortheil 43 Quadratruten. Im Weißenfelde 1 Morgen 100 Quadratruten. Aufm Kreutzberge 50 Quadratruten. Im Weißenfelde 2 Morgen 84 Quadratruten.&lt;br /&gt;
1836 erfolgte die Umwandlung der ungewissen Gefälle des Markkötters Arend im Walle, also Auffahrten, Sterbfälle, Freilassungen, Heimfallrecht und dem Recht am Blumenholz, in eine jährliche Rentenzahlung von 2 Taler 9 Groschen. Damit wurden der „Colonus Arend im Walle mit seiner Familie für freie Leute erklärt“. 1861 konnte dann diese Rentenzahlung sowie das jährliche Schuldgeld und die in natura zu liefernden 2 ½ Handdienste mit 111 Taler und 10 Groschen Plus Zinsen abgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1832 wurde der Status des zur Comende Lage eigenbehörigen Erbkötterhof Geers im Walle zu Rieste aufgenommen. Einnahmen: Die Leibzucht mit Garten ist verheuert zu 18 Taler; die Ackergründe betragen 3 Maltersaat 5 Scheffelsaat 20 Quadratruten zu 30 Taler 1 Groschen; die Wiesen- und Weidegründe betragen 2 Maltersaat 11 Scheffelsaat 48 Quadratruten zu 30 Taler 19 Groschen; die Heidegründe werden nicht berücksichtigt; Summe der Einnahmen 78 Taler 20 Groschen. Ausgaben: Steuern: Grundsteuern 8 Taler 12 Groschen, Cavallerie Steuer 1 Taler 16 Groschen 10 Pfennig; der Gutsherrschaft: 8 Scheffel Roggen, 6 Scheffel Gerste, ein Schaf, ein Huhn; Sonstige Abgaben: dem Küster jährlich 6 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig, der Bauerschaft 1 Groschen 8 Pfennig, zusammen 22 Taler 1 Groschen 2 Pfennig. Blieben jährliche Einnahmen von 56 Taler 18 Groschen und 10 Pfennig.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1834 erfolgte die Umwandlung der ungewissen Gefälle des Erbkötters Johan Rudolph Geers im Walle, also Auffahrten, Sterbfälle, Freilassungen, Heimfallrecht und dem Recht am Blumenholz, in eine jährliche Rentenzahlung von 4 Taler 22 Groschen. 1854 erfolgte die Umwandlung der gutsherrlichen Gefälle in eine Rente von jährlich 15 Taler und einem Kapital von 11 Taler 15 Groschen 7 Pfennig. Das beinhaltete die Abgaben an Roggen, Gerste, ein Schaf, ein Huhn, unbestimmte Fuhr- und Spanndienste mit zwei Pferden und die Handdienste. Die Ablösung der Rente für ungewisse Gefälle wird 1870 erwähnt und dazu die Ablösung der der Klosterkammer zustehenden Reallasten von Seiten des Erbkötters Geers Imwalle zu Rieste. 1875 erfolgte die Löschung eines Ablösungskapital im Hypothekenbuch.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.2304; Rep.556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit waren beide Höfe nunmehr Eigentum ihrer Bewirtschafter und sie selbst und ihre Familien freie Leute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Ende===&lt;br /&gt;
Mit der Heirat des Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche mit der Witwe Catharina Maria Elisabeth Imwalle geb. Langenkamp auf den Brinksitzerhof Arend Imwalle in Rieste Nr.82 im Jahre 1828 begann eine unruhige Zeit der Imwalle-Höfe. Um das Sterbfallgeld des verstorbenen Colon und das Auffahrtgeld der Witwe zu bestimmen, wurde 1828 der Status des Hofes aufgenommen. Nach Aussage der Colona gab es 500 Taler Schulden und das Backhaus war verheuert. Es gab 7 Scheffelsaat Ackerland, 1 ½ Fuder Wiesenwuchs  und die Abgaben bestanden aus 8 Taler Steuern, der Gutsherrschaft 1 Groschen 9 Pfennig Schuldgeld und 1 Taler 18 Groschen Grundsteuer, dem Küster jährlich 1 Pfennig, dem Richter jedes 3. Jahr 6 Pfennig und der Bauerschaft jährlich 12 Groschen 7 Pfennig. Den Einnahmen von jährlich 13 Taler 6 Schilling standen Ausgaben von 10 Taler 8 Groschen 7 Pfennig gegenüber. Folglich blieb ein jährlicher Überschuß von 2 Taler 20 Groschen 5 Pfennig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein gutsherrlicher Consens zu einer Anleihe von 160 Taler wurde 1829 bewilligt und nachdem 1831 das Erbwohnhaus abbrannte, nahm er zur Wiederherstellung des Gebäudes unter dem 27. Juni 1832 einen Kredit von 200 Taler auf. Von seinem väterlichen Hof Batsche Nr.83 kaufte er für 150 Taler den Speicher und baute damit das Erbwohnhaus wieder auf. Das neue Haus wurde vom Zimmermeister Friedrich Möller errichtet. Seinen Arbeitslohn von 72 ½ Taler quittierte er unter dem 18. August 1832.&lt;br /&gt;
Der Nachbar und Erbkötter Johann Wilhelm Geers Imwalle und seine Frau Maria Elisabeth geb. Wahmhoff gaben offenbar zwischen 1841-1846 den Hof ab und wurden Heuerlinge in Rieste. Sie sollen 1850 mit ihren fünf noch lebenden Kindern in die USA ausgewandert sein. Offenbar sah Wilhelm Imwalle (geb. Batsche) die Gelegenheit sich zu vergrößern und kaufte den Nachbarhof Geers Imwalle für 4100 Taler, zumal seine Schwester die Mutter des Bewirtschafters war. Bis auf 600 Taler mußte er das Kapital aufnehmen. Mit dem Kauf nahm er auch den Namen des höherwertigen Hofes Geers Imwalle an, zumindest erscheint er danach als solcher. Damit brachte er die beiden Imwalle-Höfe nach 350 Jahren wieder zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1849 wurden dann beide Höfe Imwalle und die Scheune von Arend Imwalle, offenbar durch Brandstiftung, bei einem zwei Tage andauernden verheerenden Feuer eingeäschert. Das Hannoversche Polizeiblatt berichtet mehrfach über den Riester Feuerteufel, der zuvor bereits Gebäude des Neubauern und Bäcker Revermann und der Mühlenpächters Witwe auf Lage niedergebrannt hatte. Als Brandstifterin wurde die 15-jährige Dienstmagd Elisabeth Brandwie aus Rieste ermittelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&#039;&#039;Hannoversches Polzeiblatt 1850, [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN746242352&amp;amp;PHYSID=PHYS_0180&amp;amp;view=fulltext-parallel] &amp;lt;nowiki&amp;gt;[https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht?PPN=PPN746242352&amp;amp;PHYSID=PHYS_0308&amp;amp;view=fulltext-parallel]&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&#039;&#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Prozessberichte konnte bisher nicht gefunden werden. Um einen Wiederaufbau zu stemmen lieh sich Imwalle 1000 Taler vom Fabrikmeister Johann Friedrich Borgmann in Nahne und bürgte mit seiner Geers-Imwallen Stätte.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.950 Bra Nr.56&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl nur unzureichend versichert, die drei Gebäude waren mit zusammen 1900 Taler versichert, scheint er die Gebäude wieder aufgebaut zu haben. Doch bereits am 13. November 1854 brannte das gerade neu erbaute Erbwohnhaus Geers Imwalle erneut ab. Obwohl jetzt besser versichert, bat er die Klosterkammer um Anweisung von vergünstigtem Holz aus dem Klosterforsten zum Wiederaufbau. In einem Bericht der königlichen Forstinspektion Lingen und des Administrator zu Lage zum Gesuch des Colon Geers Imwalle vom 18. Dezember 1854 schildern sie die Lage des Geschädigten und unterstützte die Bitte nach Holz&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 556 Nr.2109&amp;lt;/ref&amp;gt;: „Folgendes ehrerbietigst vorzutragen. Supplicant ist Besitzer zweyer dem Commende Gute Lage pflichtigen Stätten, namentlich der Geers Imwalle Erbkötterei und der Arend Imwalle Kötterei in der Bauerschaft Rieste; letztere kleine Stätte besitzt derselbe durch Aufheirathung als mahljähriger Colon und erstgedachte Stätte hat derselbe für 4100 rt angekauft, jedoch bis auf 600 rt. mit fremdem Gelde, so daß auf derselben eine schwere Schuldenlast haftet. Vor 5 Jahren traf demselben vorgetragenermaßen das Unglück einer Brandstiftung, wodurch die beyden Erbwohnhäuser der vorgedachten Stätte und die Scheune des Arend Imwallen Stätte in einem Zwischennoceum(?) von zwey Tagen eingeäschert wurden. Außer diesen Gebäuden verlor derselbe fast sein sämtliches Inventar zu einem veranschlagten Werthe von 190 T., nur das Vieh wurde gerettet. Dieses Unglück traf denselben bey seinem verschuldeten Zustand um so härter und drückender, als die eingeäscherten Gebäude nur gering zu respec. 1000 rt, 800 rt,und 100 rt in der Brand-Casse p. die Mobilien und Vietualien aber gar nicht versichert waren. Der Neubau dieser Gebäude hat seiner glaubhaften Versicherung noch mit dem Brandt-Cassen-Geldern nicht bestritten werden können, es ist derselbe daher in die Notwendigkeit versetzt gewesen seine ohnehin drückende Schuldenlast theils durch den Neubau der Gebäude und theils durch Ergänzung des eingeäscherten Inventar und Gegenstände angeblich um 1200 rt. zu erschweren. In diesen seinen bedrängten Vermögens-Verhältnissen hat ihn nun das Unglück betroffen, sein eben neu erbautes Wohnhaus auf Geers Imwalle Stätte durch Brand dessen Entstehung nicht hat ermittelt werden können, derselbe ist zu 1800 rt in der Brandkasse versichert, wovon nach Abzug der taxatie des geretteten Baumaterials ad 110 rt auch der Brand-Casse 1690 vergütet werden. Diese Summe nicht jedoch zum Neubau eines erforderlichen Erbwohnhauses, mithin außer dem Erbwohnhause hat Supplicant zwar sein gesammtes Inventar zu 1600 rt bey der Leipziger Gesellschaft versichert, davon sollen demselben jedoch dem vernehmen nach höchstens nur 460 rt für eingeäscherte Früchte, die wo für eingeäscherte Mobilien vergütet werden, weil die eingeäscherten leinen Sachen, ad 2 ½ Betten u. einige Mobilien zur Zeit des Brandes leider in Localen sich befunden haben, wo sie zur Zeit der Aufnahme des Inventars nicht situirt gewesen sind, und deshalb eine Vergütung dafür nicht geleistet wird. Wir glauben hiernach dem Supplicanten der Gnade se. H. Kl. C. emphehlen zu dürfen ...“ usw.. Über die Anweisung einer Holzlieferung liegen keine Schreiben vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den vorhandenen Akten im Landesarchiv geht jedoch nicht hervor, ob er 1855 tatsächlich neu gebaut hat. Nach derartig harten Rückschlägen scheint es durchaus möglich, wenn nun kein Wiederaufbau erfolgt wäre, zumal in dieser Zeit auch noch die Ablösungen der Höfe erfolgte. Mir scheint, dass damals nur das noch heute vorhandene Bauernhaus vom Markkötter Imwalle Nr.82 bestand und genutzt wurde. Die Karten von 1834/1852 und von 1895 zeigen zumindest nur ein Haus, allerdings in unterschiedlicher Ausrichtung, was offenbar den zwischenzeitlichen Neubau wiederspiegelt. Das der Colon und Gemeindevorsteher Wilhelm Geers im Walle 1868 von Colon Batsche etwa 7 Scheffelsaat Ackerland auf dem sogenannten Hammer kaufen konnte, würde ebenfalls diese Vermutung untermauern. Das Hypothekenbuch verzeichnet allerdings mehrere Kredite, die aber möglicherweise den Freikäufen dienten.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 956 II Nr.253&amp;lt;/ref&amp;gt; 1869 lieh sich der Colon und Vorsteher Wilhelm Geers Im Walle vom Kaufmann Friedrich Jacob Meyer zu Neuenkirchen bei Damme 500 Taler. Von 1870 ist eine Schuld von 19 Taler 27 Groschen für die Grundablösung bei der Rentenbank für die Provinz Sachsen und Hannover auf 41 1/12 Jahre eingetragen. 1875 sind für den Colon Franz Joseph Geers-Imwalle 600 Taler aus dem Celebrationsfonds am Dom zu Osnabrück und 1884 für Colon Wilhelm Geers-Imwalle 1100 Mark von der kath. Pfarre zu Lage eingeschrieben. 1872 liehen sich die Hofbesitzer Geers-Im Walle und Hasekamp als Bevollmächtigte von Wilhelm Batsche, der zur Zeit in Amerika war, 1000 Taler von einem Hamburger Kaufmann in Osnabrück. Die Löschung ist bereits unter dem 11. Dezember 1873 verzeichnet. Dagegen ist unter Rieste Nr.82, Markkötter  Bernard Joh. Im Walle, seit 1857 keine Eintragung erfolgt. Er war der rechtmäßige Erbe des Hofes, heiratete 1857 Elisabeth Jost-Westendorf und starb 1887. Nur ein Jahr später starb auch sein lediger Sohn und Hoferbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundbuch von Rieste verzeichnet 1885 Colon Wilhelm Geers-Imwalle in Rieste Nr.39 mit 19,1483 ha und Colon Johann Bernhard Imwalle, in eigenbehöriger Gütergemeinschaft mit Ehefrau Elisabeth geb. Jost-Westendorf in Rieste Nr.82 mit 8,6866 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1885, S.1607, S.1945&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch vom Weichbild Bramsche 1886 und das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover von 1899&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ancestry.de], Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichnen keine Hofbesitzer Imwalle mehr. Damals waren die Höfe bereits verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe als Erbe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg. Er zerstückelt den Hof, wobei die Hofstelle an den nördlich angrenzenden Hof Lienesch (Nr.91) ging.&amp;lt;ref&amp;gt;Frommeyer, Hermann, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, S.67&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Karte von 1895 sind diese Gebäude nicht mehr vorhanden. Das Adressbuch nennt 1929, 1938, 1958/59 Kötter bzw. Landwirt Heinrich Linesch in Rieste Nr.91 und 1964, 1970 Landwirt Benno und Landwirt Heinrich Lienesch in Rieste Nr.91. Der Brinksitzerhof Imwalle ging über Elisabeth Klus und Georg Klus an August Klus-Stuckenberg.&amp;lt;ref&amp;gt;Frommeyer, Hermann, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, S.69&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch nennt 1929 und 1938 Landwirt Hermann Klus in Rieste Nr.82; 1958/59, 1964 Arbeiterin Elisabeth Kluß und Landwirt August Stuckenberg in Rieste Nr.82 und 1970 Elisabeth Klus und Landwirt August Stuckenberg in Rieste Nr.82.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbücher Kreis Bersenbrück&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle von Rieste (1895-1910) verzeichnet keine Nr.39 mehr und aus den Angaben von Nr.91 Kötterei Lienesch geht nichts hervor was auf Gebäude von Geers-Imwalle schließen ließe. Anders ist es bei dem neuen Besitzer der Markkötterei Imwalle. Der Hof Klues hatte bisher die Nr.80 und ist unter dieser Nummer noch 1863/73 im Kirchenbuch Lage verzeichnet. Es scheint, dass die alte Stätte Klus an Lienesch abgegeben wurde, beide lagen sehr dicht beieinander, und Klus auf den Hof Imwalle gezogen ist. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet unter Gr. Wittefelderort, Kötterei Nr.82 80 (Ro.Nr.80), Markkötter Gerhard Heinrich Klues und Ehefrau mit den Gebäuden: a) Wohnhaus mit Hofraum, b) Scheune, c) Stall (Anbau an Wohnhaus, 1905 Neubau); Flur 9 Parzelle 110, 9,67 ar; nutzbare Grundstücke 8,6 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.521&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch von Rieste (1910-1953) verzeichnet unter Gr. Wittefelderort, Kötterei Nr.82, Markkötter Gerhard Heinrich Klues und Ehefrau, 1927 Bauer Hermann Klues, 1951 Witwe Anna Klus geb. Kotte, 1951 Bäuerin Ehefrau Anna Stuckenberg geb. Kotte, verw. Klues mit den Gebäuden: a) Wohnhaus mit Hofraum und Hausgarten, b) Scheune (1938 Stallanbau), c) Stall (Anbau an Wohnhaus), d) Wagenremise (1935 Neubau), e) Hühnerstall (1941 Neubau), f) Pferdestall (1949 Neubau). Gebäudevermessung 1953: a) Wohnhaus mit Stallanbau, b) Scheune, c) Wagenremise mit Holzschuppen, d) Hühnerstall; Flur 9, Parzelle 110, 9,67 ar.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.632&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das nicht mittig liegende Dielentor des heutigen Fachwerkgiebels macht deutlich, daß das ursprüngliche Erbwohnhaus um zwei Gefache nach Westen verbreitert wurde. Die Gebäudebücher verzeichnen zwischen 1895-1953 aber keine solche Maßnahmen. Nach einem Vergleich verschiedener Karten scheint es sich bei den Gebäuden des Hofes am Groß Wittefelderort 82 bzw. Stickteichstr.9 um das frühere Erbwohnhaus Imwalle zu handeln. Gefestigt wird diese Ansicht durch die Hausnummer 82, die der alte Hof bis 1972 führte. Der  heute unleserliche Spruch im Giebelbalken lautet: „Anno 1806 Wir haben Gott dir stets Vertraut und dieses neue Haus erbaut Herr segne uns und unser Haus weil wir hier gehen ein und aus Hernach gieb uns des Himmelstheil und auch den Erben Glück und Heil Mst. IHKT“. Im Buch „Hausinschriften des Kreises Bersenbrück“ von Dr. Herbert Clauß (1973) steht dazu der Hinweis: „Der Giebel wurde 1806 erneuert, die Jahreszahl 1806 ist nur aufgemalt, während der Spruch, der sicher älter ist, eingekerbt wurde.“ Leider gab es schon damals keinen Dielentorbalken mit möglichen Namen. Entweder hat man die aufgemalte Jahreszahl falsch gelesen oder das Fachwerk stammt aus einem anderen Gebäude und wurde hier nach dem Brand 1849 verbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch von 2015/16 nennt als Besitzer der früheren Hofstelle Imwalle, Sebastian und Saskia Bremer, Stickteichstr.9.&amp;lt;ref&amp;gt;Adressbuch Landkreis Osnabrück, Verlag Meinders &amp;amp; Elstermann GmbJ &amp;amp; Co. KG, Belm&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewirtschafter des Hofes Geers Imwalle in Rieste Nr.39===&lt;br /&gt;
Auch wenn immer die Zeichen */~ (geboren/getauft) und †/[] (gestorben/begraben) gesetzt sind, so sind nicht immer alle Daten im Kirchenbuch vorhanden. Heiraten sind mit OO gekennzeichnet und die Konfession ist nur angegeben, wenn sie von der Regel römisch-katholisch abweicht und nachweisbar ist, z.B. ev.-luth.. Die Daten stammen aus Abschriften, Kopien oder Ortsfamilienbüchern von Kirchenbüchern der jeweiligen Orte bzw. von im Internet vorliegenden Kirchenbüchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsfamilienbücher von Udo Niemann, Berlin; Kirchenbücher in Matricula online [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Steuerlisten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1458 Gerke ton Walle,&lt;br /&gt;
1512 Ludeke ton Walle mit Frau und zwei Kindern,&lt;br /&gt;
1532 Ludeke ton Walle,&lt;br /&gt;
1533 Ludecke upen Walle und Gerke thom Walle,&lt;br /&gt;
1542 Fenne ton Walle und Gerdt ton Walle,&lt;br /&gt;
1589 Arndt thom Wolle,&lt;br /&gt;
1599 Gerdt thom Walle und Thale ihm Wolde,&lt;br /&gt;
1601 Gerdt thom Walle und Frau Hille,&lt;br /&gt;
1626 Gerdt Zum Walle bzw. Gerdt thom Walle,&lt;br /&gt;
1628 Gerdt Zum Walle,&lt;br /&gt;
1628/30 Gerdt Zum Walle mit Frau ein Sohn, eine Tochter,&lt;br /&gt;
1634 Gerdt thom Walle mit Frau und ein Kind,&lt;br /&gt;
1652 Gerdt Zum Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1656 Gerdt Zu Walle,&lt;br /&gt;
1659 Gerdt zum Walle,&lt;br /&gt;
1661 Gerdt zu Walle,&lt;br /&gt;
1664 Gerdt Zum Walle,&lt;br /&gt;
1667 Gerdt im Walde, Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1669 Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1670-72 Gerdt im Walle,&lt;br /&gt;
1693 Gerht in Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1700 Hermann Imwalle,&lt;br /&gt;
1701 Gerdt im Walde,&lt;br /&gt;
1712 Gerdt im Walde,&lt;br /&gt;
1713 Gerd im Walde,&lt;br /&gt;
1723 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1773 Gerds sive Diriks im Walle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kirchenbüchern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 1643 Rieste, †/[] 18.09.1679 Rieste/Bramsche, 36 Jahre. (1.) OO (1665), &#039;&#039;&#039;Heinrich  Iding&#039;&#039;&#039;, Erbkötter Colon Geers Im Walle in Rieste Nr.39, */~ 1635 Rieste (Sohn von Arend Iding, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.13, und Margaretha Hasekamp), †/[] 14.01.1685 Rieste, 50 Jahre. Damit wurden zwei Brüder Iding Bauern auf den Höfen Johann Imwalle und Geers Imwalle! (2.) OO 05.1680 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Alheit Weglage&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Arnold Geers Imwalle, */~ 10.10.1666 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Teupke Geers Imwalle, */~ um 1665 Rieste/Lage, †/[] 12.11.1729 Rieste/Lage, plötzlich gestorben, 60 Jahre. OO 06.11.1684 in Lage, Johann Hackmann, Heuermann in Rieste.&lt;br /&gt;
*Heinrich Geers Imwalle, */~ 12.01.1670 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johan Geers Imwalle */~ 13.11.1672. (+)&lt;br /&gt;
*Margaretha Elsaben Geers Imwalle, */~ 31.05.1676 Bramsche, †/[] 29.03.1727 Rieste/Lage, 51 Jahre. OO 04.04.1701 in Malgarten, Berent Dammermann, Schulte des Klosters Malgarten, Heuermann in Rieste, */~ 02.09.1674 Rieste/Lage (Sohn von Wernecke Dammermann und Margaretha Imwalle), †/[] 23.03.1731 Rieste/Lage, 57 Jahre.&lt;br /&gt;
*Anna Catharina Geers Imwalle, */~ 10.08.1681 Rieste, †/[] 23.09.1681 Rieste.&lt;br /&gt;
*Hermann Otto Geers Imwalle, */~ 08.11.1682 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johan Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 13.11.1672 Rieste/Lage, †/[] 26.01.1750 Rieste/Lage, 79 Jahre alt. OO 12.05.1699 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Grote&#039;&#039;&#039;, */~ 01.10.1679 Rieste/Lage (Tochter von Hermann Grote und Anna Catharina Dircking), †/[] 02.04.1726 Rieste/Lage, 46 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 07.05.1700 Rieste/Lage, †/[] 12.05.1700 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Margaretha Geers Imwalle, */~ 23.04.1702 Rieste/Lage, †/[] 01.12.1751 Rieste/Lage. OO 14.02.1730 in Lage, Henrich Hagedorn, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.23, */~ 26.01.1698 Rieste/Lage (Sohn von Heinrich Hagedorn und Anna Margarethe Plümpers), †/[] 08.04.1758 Rieste/Lage, 60 ¼ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Geers Imwalle, */~ 22.01.1705 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Geers Imwalle, */~ 00.02.1706 Rieste/Lage, †/[] 11.05.1710 Rieste/Lage, 4 Jahre alt, infans.&lt;br /&gt;
*Johann Arend Geers Imwalle, */~ 30.06.1709.(Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 29.05.1712 Rieste/Lage, †/[] 22.12.1770 Rieste/Lage, 58 Jahre 7 Monate. (1.) OO 19.05.1733 in Lage, Johann Arend Krämer, Colon Erbkötter in Rieste Nr.40, */~ 06.12.1699 Rieste (Sohn von Johann Heinrich Krämer und Helena Biest), †/[] 07.05.1740 Rieste. (2.) OO 27.09.1740 in Lage, Johann Rudolf König, Colon Erbkötter Krämer in Rieste Nr.40, */~ 20.05.1708 Rieste/Lage (Sohn von Hermann König und Anna Gertrud Konning), †/[] 30.08.1763 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Elisabeth Geers Imwalle, */~ 08.12.1715 Rieste/Lage, †/[] 09.07.1774 Rieste/Lage. OO 13.11.1742 in Lage, Johann Kassen Hinterm Esche, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.78 (Große Wittefelder Ort), */~ 00.09.1708 Rieste/Lage (Sohn von Johann Cassen Hinterm Esche und Maria Möllmann), †/[] 16./18.11.1761 Rieste/Lage, 53 Jahre, 3. Grades verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Arend Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39, */~ 30.06.1709 Rieste/Lage, Trauzeugen: Johan Brandewie und Jurgen zu Waalde, †/[] 01.09.1762 Rieste/Lage, 53 Jahre 3 Monate alt. OO 07.11.1735 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Adelheid Brandewie&#039;&#039;&#039;, */~ 04.02.1714 Bieste (Tochter von Berend Brandewie), †/[] 10.12.1781 Rieste/Lage, 68 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johan Henrich Geers Imwalle, */~ 24.03.1737 Rieste/Lage, †/[] 16.04.1739 Rieste/Lage, 2 Jahre 3 Wochen alt.&lt;br /&gt;
*Johan Herman Geers Imwalle, */~ 11.11.1738 Rieste/Lage, †/[] 19.04.1739 Rieste/Lage, 23 Wochen alt.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Adelheid Geers Imwalle, */~ 14.02.1740 Rieste/Lage, †/[]  02./04.05.1803 Neuenkirchen i.O., als Anna Maria Adelheidis Tebbe Bienharn nata im Walle, 63 Jahre. OO 12.02.1765 in Neuenkirchen i.O, Johann Heinrich Bidenharn, Colon in Bieste, */~ 30.01.1734 Neuenkirchen i.O. (Sohn von Joes Henricus Bidenharn und Anna Doroth. Bidenharn), †/[] 18./21.02.1809 Neuenkirchen i.O., 78 Jahre, 10 Monate.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 20.01.1743 Rieste/Lage. (Erbin, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johan Berend Geers Imwalle, nun Pieper, */~ 13.03.1745 Rieste/Lage, †/[] 20./22.06.1819 Damme, 74 Jahre. (1.) OO 08.06.1780 in Damme, Anna Dorothea Wellerding, */~ 17.06.1749 Damme (Tochter von Johann Henrich Wellerding und Anna Maria Sievering). Sie war in 1. Ehe seit dem 29.10.1770 mit Joan Bernd Pieper (+29.11.1782, 82 Jahre) verheiratet. Nach der Bemerkung im 3 Grad blutsverwandt. Nach der Heirat mit der Witwe Pieper nennt er sich nun Pieper. (2.) OO 29.07.1783 in Damme, Anna Maria Meyer, */~ 27.11.1755 Damme (Tochter von Anton Meyer und Anna Maria Wienners), †/[] 16./18.05.1799 Damme, 44 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johan Dirck Joseph Geers Imwalle, */~ 23.05.1747 Rieste/Lage, †/[] 17.03.1778 Rieste/Lage, 30 Jahre alt.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Geers Imwalle, */~ 03.08.1749 Rieste/Lage, †/[] 11./13.08.1811 Rieste/Lage. OO 15.04.1779 in Lage, Rudolph Heinrich Appelmann, Heuermann in Rieste, */~ 10.02.1749 Rieste (Sohn von Johann Heinrich Appelmann und Anna Margaretha Feldkamp).&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Geers Imwalle, */~ 03.01.1751 Rieste/Lage. OO 03.10.1775 in Lage, Johann Heinrich Hülsmann, Heuermann in Rieste und Hörsten (Westrup), Ksp. Vörden, */~ 06.06.1744 Nellinghof/Neuenkirchen i.O. (Sohn von Hermann Heinrich Hülsmann und NN).&lt;br /&gt;
*Anna Maria Dorothea Gertrud Geers Imwalle, */~ 22.07.1753 Rieste, †/[] 20.05.1763 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Geers Imwalle, */~ 14.03.1756 Rieste/Lage, Firmung 10.06.1766.&lt;br /&gt;
*Joannes Henricus Geers Imwalle, */~ 05.03.1758 Rieste/Lage, †/[] 23./25.02.1794 Rieste/Lage, 35 Jahre alt, epilepticus, amens erat (Epileptiker, er war verzweifelt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 20.01.1743 Rieste/Lage, †/[] 13./16.01.1827 Rieste/Lage. OO 23.02.1767 in Lage, &#039;&#039;&#039;Johann Dirck Barlage&#039;&#039;&#039;, Erbkötter, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39, */~ 07.05.1739 Rieste/Lage (Sohn von Johann Berend Barlage und Margarethe Maria Hüdepohl), †/[] 09./12.02.1823 Rieste/Lage, 84 ¾ Jahre, im 4. Grad verwandt (Dispens erteilt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 04.02.1768 Rieste/Lage, †/[] 28./30.01.1826 Rieste/Lage, 58 Jahre alt, 33 Jahre verheiratet, 7 Kinder. Im 3./4. Grad verwandt. OO 12.08.1792 in Lage, Hermann Henrich Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 29.09.1765 Rieste/Lage (Sohn von Hermann Henrich Imwalle und Anna Margaretha Maria Feldkamp), †/[] 07./11.07.1842 Rieste/Lage, 77 Jahre 9 Monate alt, Entkräftung.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Adelheid Geers Imwalle, */~ 30.07.1769 Rieste/Lage, †/[] 22./24.09.1841 Bramsche, Schlagfluß, 72 Jahre. OO 1791 in Lage (Laut OFB Bramsche, doch in Lage nicht zu finden!), Johann Arend Holste, Barbier und Perückenmacher in Bramsche Nr.32 (am Kirchhof), fürstlicher Bentheimer Hoffriseur, */~ 10.09.1769 Bremen (Sohn von Andreas Nicolaus Holste, Perückenmacher in Bremen, und Rebecca Eßmann), †/[] 05./07.03.1824 Bramsche.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Rudolph Geers Imwalle, */~ 24.02.1771. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 14.03.1773 Rieste/Lage, OO 28.04.1797 in Lage, Hermann Heinrich Enneking, Heuermann in Rieste und Damme, */~ 05.06.1767 Damme (Sohn von Henricus Enneking und Maria zu Rüschendorf). Die Familie ist in Damme nicht zu finden.&lt;br /&gt;
*Anna Margaretha Maria Geers Imwalle, */~ 20.11.1774 Rieste/Lage, Firmung 1781.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Agnes Geers Imwalle, */~ 20.04.1777 Rieste/Lage, †/[] 23.02.1781 Rieste/Lage, 3 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Heinrich Berend Joseph Geers Imwalle, */~ 17.11.1778 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1779 Rieste/Lage, Dysenteria (Ruhr), 1 Jahr.&lt;br /&gt;
*Johann Joseph Heinrich Geers Imwalle, */~ 16.12.1781 Rieste/Lage, †/[] 27./29.01.1787 Rieste/Lage, Blattern, 5 ½ Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Theodor Heinrich Anton Geers Imwalle, */~ 17.03.1785 Rieste/Lage, †/[] 26./29.01.1787 Rieste/Lage, Blattern, 1 ¾ Jahr.&lt;br /&gt;
*Marie Catharine Bernhardina Geers Imwalle, */~ 16./19.04.1788 Rieste/Lage, †/[] 03./05.04.1789 Rieste/Lage, 1 Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Rudolph Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39, */~ 24.02.1771 Rieste/Lage, †/[] 27.06./01.07.1843 Rieste/Lage, Schlagfluß, 72 Jahre. OO 24.11.1803 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Elisabeth Batsche&#039;&#039;&#039;, */~ 12.09.1784 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Joseph Batsche und Catharina Maria Stickfort), †/[] 15./18.05.1837 Rieste/Lage, Brustkrankheit, 53 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Theodor Anton Geers Imwalle, Häusler in Lohne, */~ 18./22.01.1805 Rieste/Lage. In der Akte Aufnahme neuer Untertanen im Herzogtum/Großherzogtum Oldenburg und deren berufliche Niederlassung ist Theodor Anton Geers im Walle aus Rieste verzeichnet (1833-1836).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Oldenburg, Best. 70, Nr. 6083-1&amp;lt;/ref&amp;gt; Siehe auch [http://www.familienforschung-thamm.de/paf_web/web/riesselma/pafg623.htm#17571]. OO 17.10.1832 Lohne, Catharina Maria Bernardina Stuke, */~ 12./12.09.1804 Lohne, als Maria Catharina (Tochter von Johan Stuke, Häusler in Lohne, und Gertrud Pohlmann), †/[] 22./25.02.1877 Lohne, als Anna Bernardina Stuke, Ehefrau von Johann Theodor Anton Geers im Walde, Häusler in Lohne, Krämpfe, 73 Jahre 3 Monate 25 Tage.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Geers Imwalle, Neubauer, Colon Revermann in Rieste Nr.117, */~ 06./08.09.1807 Rieste/Lage, †/[] 20./23.06.1867 Rieste/Lage, Magenübel, 59 ¾ Jahre. OO 27.11.1832 in Lage, Catharina Maria Engel Revermann, */~ 28./30.12.1810 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Joseph Revermann, Neubauer in Rieste, und Maria Catharina Franzisca Koop), †/[] 21./24.10.1859 Rieste/Lage, Nervenfieber, 48 ¾ Jahre. Zu dieser Ehe gibt es einen Nachtrag von 1855 über zwei Seiten in Kirchenbuch. Nachfolgend der Text: „Nachdem in der am 27. November 1832 bona fide (in gutem Glauben) geschlossene Ehe zwischen Johan Heinrich Joseph Geers Imwalle und Catharina Maria Reverman / siehe pag. 28/ das impedimentum consanguinitatis in gradu quarto aequali (Blutsverwandt im 4. Grad) war entdeckt worden und das Hochwürdige General-Vicariat darüber am 5. März 1855 dispensirt hatte, ist diese Ehe heute von mir nach Vorschrift redalidirt (wiederholt) worden in Gegenwart der beiden Ältern und Zeugen: Johan Heinrich Reverman und Catharina Maria Koop, und zwar in der Stille, wie ich hierdurch bezeuge. Lage d. 16. März 1855 Anton Franz Pollmann, Pastor zu Lage. Hier neben steht das Schema Consanguinitatis (Verwandschaft).“&lt;br /&gt;
*Johann Wilhelm Geers Imwalle */~ 21.06.1810. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Franzisca Geers Imwalle, */~ 27./30.04.1814 Rieste/Lage, †/[] 05./08.04.1866 Osnabrück, um 09.30 Uhr, 51 Jahre. OO 29.01.1839 in Osnabrück, Dom, Johann Gerhard Back, Klempnermeister, */~ 20./25.12.1807 Osnabrück/Dom, †/[] 01./04.04.1871 Osnabrück, 9 Uhr, 63 Jahre. In 1. Ehe heiratete er am 18.11.1835 in Osnabrück, Dom, Catharina Maria Agnes Elisabeth Sommer. Aus dieser Ehe stammte der Sohn Franz Carl Back, */~ 17./20.10.1836 Osnabrück, Hasestr.48/Dom, †/[] 17./21.11.1841 Osnabrück. Die Familie wohnte in Osnabrück, Hasestr.48.&lt;br /&gt;
*Antonetta Franzisca Johanna Bernardina Geers Imwalle, */~ 21./23.11.1824 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Wilhelm Geers Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Erbkötter in Rieste Nr.39 (noch 1841), Heuerleute in Rieste (1846, 1849), */~ 21./22.06.1810 Rieste/Lage, †/[] USA. Zwischen 1841-1846 hat er offenbar den Hof abgegeben und wurde Heuerling in Rieste. Nach dem OFB Rieste soll die Familie 1850 nach USA ausgewandert sein. Es gibt jedoch keine Funde dazu in den USA! OO 19.05.1835 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Elisabeth Wahmhoff&#039;&#039;&#039;. (Evtl. aus Wallenhorst, doch dort nicht erkennbar).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 29.05./01.06.1836 Rieste/Lage, †/[] 24./26.11.1836 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Franz Wilhelm Geers Imwalle, */~ 25./26.06.1837 Rieste/Lage, †/[] 27./28.06.1837 Rieste/Lage, Termin, 2 Tage.&lt;br /&gt;
*Franz Heinrich Joseph Geers Imwalle, */~ 05./08.08.1838 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 16./18.05.1841 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Antonette Wilhelmine Bernardine Geers Imwalle, */~ 18./20.01.1844 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Franz Wilhelm Geers Imwalle, */~ 17./20.12.1846 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
*Catharina Elisabeth Bernardina Geers Imwalle, */~ 05./08.04.1849 Rieste/Lage, †/[] USA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 25./26.04.1794 Rieste/Lage, †/[] 02./04.10.1827 Rieste/Lage, 32 ½ Jahre. (1.) OO 26.10.1814 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Elisabeth Langenkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03./05.02.1796 Rieste/Lage (Tochter von Johann Joseph Langenkamp und Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl), †/[] 02./05.01.1872 Rieste/Lage, Brustfieber, 77 Jahre. (2.) OO 16.07.1828 in Lage &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Wilhelm Anton Batsche&#039;&#039;&#039;, Colon Imwalle, Brinksitzer in Rieste Nr.82, später Colon Geers Imwalle, */~ 01./05.01.1805 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Joseph Batsche, Brinksitzer in Rieste Nr.83, und Catharina Maria Stickfort), †/[] 16./19.03.1887 Rieste/Lage, 5 Uhr, 82 Jahre, Altersschwäche. Die Eheleute waren im 3./4. Grad verwandt. Er kaufte um 1845 den Hof Geers Imwalle und nannte sich nun auch danach. Er war zeitweise Gemeindevorsteher in Rieste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Hermann Anton Imwalle, */~ 03./05.02.1816 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 13.05.1818 Rieste/Lage, †/[] 04./07.04.1859 Lintern/Neuenkirchen i.H., 13 Uhr, schwere Entbindung. OO 21.07.1852 in Neuenkirchen i.H., Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, */~ 29./30.10.1821 (Sohn von Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, und Anna Maria Oeker). Er war in 2. Ehe seit dem 28.11.1860 mit Maria Anne Wilhelmine Lohmann verheiratet.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 28./29.01.1820 Rieste/Lage, †/[] 19./21.11.1827 Rieste/Lage, Nervenfieber, 7 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 15./17.12.1823 Rieste/Lage, †/[] 05./08.12.1855 Rieste/Lage, Auszehrung, 32 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Heinrich Imwalle, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 26./28.02.1826 Rieste/Lage, †/[] 01./05.03.1887 Rieste/Lage, 61 Jahre, 17 Uhr, Lungenentzündung. Während er als rechtmäßiger Erbe den Hof Johann Imwalle Nr.82 übernahm, wurde sein Halbbruder (aus 2. Ehe) Besitzer des Hofes Geers Imwalle Nr.39.&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, */~ 21.05.1829. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 28.09.1832 Rieste/Lage, †/[] 17.04.1834 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Caspar Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 17.02.1835 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Antonetta Bernardina Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 27.02.1835 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Catharina Bernardina Imwalle, */~ 29.03.1839 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1856 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Franz Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 21./23.05.1829 Rieste/Lage, †/[] 12./16.01.1878 Rieste/Lage, 48 Jahre 8 Monate, Herzfehler. Hiermit wurde ein abgehender Sohn vom Hof Johann Imwalle (aus 2. Ehe) Besitzer des Hofes Geers Imwalle Nr.39, während der Halbbrudeer aus 1. Ehe Erbe des Hofes Johann Imwalle Nr.82 wurde. OO 27.07.1859 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Elisabeth Höesmann&#039;&#039;&#039;, */~ 19.11.1835 Natbergen (Tochter von Gerhard Georg Höesmann und Maria Gertrud Dierker), †/[] 18./21.08.1882 Bissendorf, 46 Jahre 9 Monate weniger 1 Tag, 11:30 Uhr, Wassersucht, Bemerkung: starb im Hause ihrer Schwester in Bissendorf. Es sind keine weiteren Kinder verzeichnet!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Catharina Geers Imwalle, */~ 22./24.02.1863 Rieste/Lage, OO 15.09.1885 in Vörden (Marienmünster), (auch in Bissendorf eingetragen), Robert Kropp, Kaufmann und Gastwirt in Vörden Ksp. Höchster (Vörden, Stadt Marienmünster, Kreis Höxter), */~ 06.04.1857 Vörden (Sohn von Musikus Heinrich Kropp und Louise Broskmann).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg und wurde von ihm stückweise verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Höfe Imwalle in Rieste haben keine männlichen Erben hinterlassen. Alle Daten, auch die vielen Nebenlinien, die sich bis heute weit verbreiteten, finden sich im Internet unter GEDBAS &amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/], beginnend mit [https://gedbas.genealogy.net/person/show/1279982968]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bewirtschafter des Hofes Johann Imwalle in Rieste Nr.82===&lt;br /&gt;
Auch wenn immer die Zeichen */~ (geboren/getauft) und †/[] (gestorben/begraben) gesetzt sind, so sind nicht immer alle Daten im Kirchenbuch vorhanden. Heiraten sind mit OO gekennzeichnet und die Konfession ist nur angegeben, wenn sie von der Regel römisch-katholisch abweicht und nachweisbar ist, z.B. ev.-luth.. Die Daten stammen aus Abschriften, Kopien oder Ortsfamilienbüchern von Kirchenbüchern der jeweiligen Orte bzw. von im Internet vorliegenden Kirchenbüchern.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortsfamilienbücher von Udo Niemann, Berlin; Kirchenbücher in Matricula online [https://data.matricula-online.eu/de/deutschland]&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Steuerlisten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1512 Tale ton Walhus,&lt;br /&gt;
1532 Carsten ton Walle,&lt;br /&gt;
1533 Kerstenn ton Walle,&lt;br /&gt;
1542 Karstyen ton Walle,&lt;br /&gt;
1589 Johann thom Wolde,&lt;br /&gt;
1599 Johan thom Walle,&lt;br /&gt;
1601 Johan thom Walle mit Frau Tabe, Sohn Herman und Tochter Lücke,&lt;br /&gt;
1626 Johan Zum Walle bzw. Johan Im Walle,&lt;br /&gt;
1628 Jo. Zun Walle,&lt;br /&gt;
1628/30 Johan Zum Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1634 Johan thom Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1652 Johan im Wallen mit Frau,&lt;br /&gt;
1656 Johan Zu Walle,&lt;br /&gt;
1659 Johan zum Walle,&lt;br /&gt;
1661 Johan zu Walle,&lt;br /&gt;
1664 Johan Zum Walle,&lt;br /&gt;
1667 Henrich in den Walde, Johan im Walle, Johan Zum Walle,&lt;br /&gt;
1669 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1670-72 Johan im Walle,&lt;br /&gt;
1693 Johan in Walle mit Frau,&lt;br /&gt;
1700 Arendt im Walle,&lt;br /&gt;
1701 Johan im Walde,&lt;br /&gt;
1712 Johan in Walle,&lt;br /&gt;
1713 Johann im Walle,&lt;br /&gt;
1723 Berndt im Walle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In Kirchenbüchern&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Tabke Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ um 1622 Rieste, †/[] 31.10.1682 Rieste/Lage. OO um 1654, &#039;&#039;&#039;Arend Iding&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer Johann Imwalle in Rieste Nr.82, */~ um 1620 Rieste (Sohn von Arend Iding, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.13, und Margaretha geb. Hasekamp), ev.-luth., †/[] 03.01.1719 Rieste/Lage. Sein Tod ist im Konvertitenregister von Lage unter dem 3. Januar 1719 verzeichnet. Damit wurden zwei Brüder Iding Bauern auf den Höfen Johann Imwalle und Geers Imwalle (siehe Linie Geers Imwalle).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Iding Imwalle, Magd auf Lage, */~ 24.08.1655 Rieste/Lage, †/[] 19.07.1712 Rieste/Lage. (1.) OO 24.04.1678 in Lage, Johann Hackmann, Heuermann in Rieste, †/[] 1692. Es sind keine Kinder verzeichnet. (2.) OO 24.11.1692 in Lage, Johann Dinckelmann, Ölmüller in Rieste (Lage), */~ 1657, †/[] 07.08.1720. Er erhielt seinen Freibrief am 06.11.1692 und heiratete 1712 in 2. Ehe Catharina Elisabeth Tellkamp.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Iding Imwalle, */~ 24.02.1660 (Erbin Hof Nr.82, siehe nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Anna Margarethe Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 24.02.1660 Rieste/Lage, †/[] 02.02.1696 Rieste/Lage, 36 Jahre. (1) OO 1677 in Lage, &#039;&#039;&#039;Diederich Zur Oeveste&#039;&#039;&#039;, Colon Im Walle in Rieste Nr.82, */~ 1631 Rieste/Lage (Evtl. Sohn von Christian von der Oeveste sive Kasten, Colon Vollerbe in Rieste Nr.5, und Anna Enckelstroth), †/[] 02.05.1703 Rieste/Lage, 72 Jahre. (2.) OO 16.07.1696 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Maria Stockhowe&#039;&#039;&#039;, */~ 02.11.1664 Rieste/Lage, unehelich (Tochter von Berend Stockhowe und Anna Enkelstroth).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Diederich Heinrich Imwalle, */~ 23.10.1678 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Arend Heinrich Imwalle, */~ 10.05.1682 Rieste/Lage, †/[] 23.05.1699 Rieste/Lage, 17 Jahre.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe Imwalle, */~ 17.11.1686 Rieste/Lage, †/[] 26.03.1699 Rieste/Lage, 13 Jahre.&lt;br /&gt;
*Taubke Imwalle, */~ 00./16.07.1690 Rieste/Lage, †/[] 16.08.1698 Rieste/Lage, 7 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Imwalle, */~ 24.04.1695 Rieste/Lage, †/[] 25.03.1696 Rieste/Lage, 1 Jahr.&lt;br /&gt;
*Berent Johann Imwalle, */~ 22.06.1697. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berent Johann Imwalle&#039;&#039;&#039;, Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 22.06.1697 Rieste/Lage, †/[] 22.07.1753 Rieste/Lage, 56 Jahre. OO 01.05.1718 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Hüdepohl&#039;&#039;&#039;, */~ 02.05.1696 Rieste/Lage (Tochter von Johann Hüdepohl und Maria Moltkaste), †/[] 13.03.1750 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Maria Margaretha Imwalle, */~ 23.04.1719. (Erbin, weiter siehe nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johan Bernard Imwalle, Heuermann in Epe, */~ 04.03.1721 Rieste/Lage. OO 21.02.1752 in Malgarten, Catharina Margaretha Kuhlmann, */~ 07.04.1726 Epe/Malgarten (Tochter von Johann Gerd Kuhlmann und Margaretha Elisabeth Hetlage).&lt;br /&gt;
*Arnold Heinrich Imwalle, Heuermann bei Colon Imwalle in Rieste Nr.82, */~ 21.02.1732 Rieste/Lage, †/[] 25./27.01.1790 Rieste/Lage, 67 Jahre. OO 18.01.1756 in Lage, Anna Adelheid Möllmann, */~ 11.02.1725 Rieste/Lage (Tochter von Diederich Möllmann und Hilcke Vogelpohl), †/[] 20./22.02.1791 Rieste/Lage, 66 Jahre.&lt;br /&gt;
*Joannes Christian Imwalle, Heuermann, */~ 22.02.1725 Rieste/Lage, †/[] 23.04.1781 Rieste/Lage, 56 Jahre. (1.) OO 16.01.1752 in Lage, Catharina Adelheit Rövekamp, */~ 21.12.1718 Rieste/Lage (Tochter von Johann Diederich Rövekamp und Catharina Adelheit Hönemann), †/[] 25.09.1755 Rieste/Lage, 37 Jahre. (2) OO 24.11.1755 in Lage, Maria Adelheid vorm  Masche, */~ 27.09.1727 Rieste/Lage, †/[] 08./10.01.1809 Rieste/Lage, 82 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Imwalle, */~ 20.04.1727. (Erbe, weiter nächste Generation.)&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Imwalle, */~ 18.09./1.10.1730 Rieste/Lage, †/[] 01.08.1732 Rieste/Lage, 2 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste Nr.24 (Groten Leibzucht), */~ 11.10.1733 Rieste/Lage, †/[] 18./19.12.1787 Rieste/Lage, 55 Jahre. OO 02.11.1761 in Lage, Maria Adelheid Belm, */~ 22.09.1737 (Tochter von Hermann Heinrich Belm und Margaretha Lucia Stricker), †/[] 11./13.07.1817 Rieste/Lage, 84 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Diederich Imwalle, Heuermann in Rieste Nr.22 (Hülßmanns Leibzucht), */~ 02.04.1736 Rieste/Lage, †/[] 12./14.01.1802 Rieste/Lage, 70 Jahre, sehr arm. OO 26.11.1764 in Lage, Catharina Maria Thesing, */~ 01.11.1739 Rieste/Lage (Tochter von Johann Henrich Thesing und Anna Maria Westerkamp), †/[] 07./09.10.1804 Rieste/Lage, 66 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Maria Margaretha Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 23.04.1719 Rieste/Lage, †/[] 24.05.1763 Rieste/Lage, 44 Jahre. OO 21.09.1752 in Lage, &#039;&#039;&#039;Hermann Rudolph Heinrich Rövekamp&#039;&#039;&#039;, Colon Im Walle, Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Er war nur kurze Zeit Hofbewirtschafter), */~ 30.07.1724 Rieste/Lage (Sohn von Johann Diederich Rövekamp und Catharina Adelheit Hönemann), verwandt im 3. Grad. In 2. Ehe war er seit dem 06.07.1763 verheiratet mit Anna Maria Elisabeth Eymann, */~ 20.06.1737 Rieste/Lage, †/[] 25.07.1771 Rieste/Lage, 34 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anna Maria Adelheit Imwalle, */~ 02.12.1753 Rieste/Lage. OO 09.02.1779 in Lage, Johann Hermann Wübbolt, Heuermann, */~ 22.01.1747 Rieste/Lage (Sohn von Berend Dirk Wübbolt und Maria Elisabeth Schagemann), †/[] 01./04.12.1827 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Adelheid Imwalle, */~ 18.01.1756 Rieste/Lage, (Erbin, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Christian Imwalle, */~ 11.05.1760 Rieste/Lage, †/[] 15.10.1779 Rieste/Lage, 19 1/2 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hermann Henrich Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 20.04.1727 Rieste/Lage, †/[] 27.11.1781 Rieste/Lage, 55 Jahre. OO 09.02.1756 in Lage, &#039;&#039;&#039;Anna Margaretha Maria Feldkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03.05.1728 Rieste/Lage (Tochter von Berend Heinrich Feldkamp und Catharina Margaretha Appelmann), †/[] 03./05.11.1800 Rieste/Lage, 74 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Herm Henrich Imwalle, Heuermann in Imwallen Leibzucht, */~ 30.08.1757 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] vor 1838. OO 16.09.1790 in Lage, Margaretha Maria Depenbrock, */~ 12.03.1750 Rieste (Tochter von Johann Hermann Depenbrock und Anna Margaretha Möllmann), †/[] 02./05.02.1838 Rieste/Lage, 90 Jahre, Brustfieber.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Imwalle, */~ 30.08.1757 Rieste/Lage, Zwilling. OO 21.11.1786 in Alfhausen, Hermann Henrich Torwische, */~ 28.10.1753 Alfhausen (Sohn von Tobias Torwische und Anna Maria Schenne).&lt;br /&gt;
*Catharina Adelheid Imwalle, */~ 08.08.1759 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Joes Henrich Matthias Imwalle, */~ 19.09.1762 Rieste/Lage, †/[] 15./17.01.1807 Rieste/Lage, 46 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Henrich Jacob Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 29.09.1765 Rieste/Lage, †/[] 07./11.07.1842 Rieste/Lage, 77 Jahre 9 Monate, Entkräftung. OO 12.08.1792 in Lage, Catharina Maria Elisabeth Geers Imwalle, */~ 04.02.1768 Rieste/Lage (Tochter von Johann Dirck Barlage und Anna Maria Elisabeth Geers Imwalle), †/[] 28./30.01.1826 Rieste/Lage, 58 ¼ Jahre.&lt;br /&gt;
*Rudolph Henrich Wilhelm Imwalle, */~ 27.04.1770. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Catharina Adelheid Imwalle&#039;&#039;&#039;, */~ 18.01.1756 Rieste/Lage, †/[] 26./28.04.1823 Rieste/Lage, 68 1/4 Jahre. OO 25.11.1783 in Lage, &#039;&#039;&#039;Johann Henrich Fischer&#039;&#039;&#039;, 1783-93 Interimswirt Colon Imwalle, danach Colon Fischer Markötter in Rieste Nr.49, */~ 16.12.1748 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Fischer und Anna Maria Wißmann), †/[] 12./15.01.1813 Rieste/Lage, 64 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Imwalle, */~ 14.04.1785 Rieste/Lage, †/[] 07./09.08.1838 Rieste/Lage, 53 Jahre, 3. Grades verwandt. OO 17.02.1808 in Lage, Johann Theodor Heinrich Joseph Kreuzmann, Colon Fischer, Markkötter in Rieste Nr.49 (Große Wittefelder Ort), */~ 25.07.1773 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich große Kreutzmann und Anna Maria Diercking), †/[] 09./11.07.1834 Rieste/Lage, 61 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Heinrich Imwalle, Colon Langenkamp, Erbkötter in Rieste Nr.36, */~ 09./10.11.1787 Rieste/Lage, †/[] 24./26.06.1821 Rieste/Lage. OO 26.06.1811 in Lage, Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl, Witwe von Johann Joseph Langenkamp, Erbkötter in Rieste Nr.36, */~ 22.04.1770 Rieste/Lage (Tochter von Berend Hermann Lambert Hüdepohl und Anna Maria Catharina Batsche), †/[] 04./07.02.1826 Rieste/Lage, 57 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Bernhard Heinrich Imwalle, */~ 08./10.09.1790 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Gerhard Joseph Imwalle, */~ 16./18.01.1793 Rieste/Lage, †/[] 24./26.03.1793 Rieste/Lage, 2 Monate.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle, */~ 25.04.1794. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Fischer, */~ 02./03.01.1797 Rieste/Lage, †/[] 27./29.03.1797 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Judith Fischer, */~ 17./18.07.1798 Rieste/Lage, OO 31.10.1826 in Lage, Johann Bernhard Joseph Kramer, Heuermann in Rieste, */~ 28./30.11.1799 Rieste/Lage (Sohn von Johann Berend Kramer und Anna Maria Catharina Stricker).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Rudolph Henrich Wilhelm Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82, */~ 27.04.1770 Rieste/Lage, †/[] 29.01./01.02.1807 Rieste/Lage, 37 Jahre 9 Monate, febri exstinctus. OO 21.01.1793 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Adelheid Richter&#039;&#039;&#039;, */~ 02.10.1768 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich Richter und Margaretha Maria Adelheit Kühl), †/[] 10./13.11.1846 Rieste/Lage, Entkräftung, 78 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Henrich Matthias Imwalle, Heuermann in Rieste, */~ 24./27.01.1795 Rieste/Lage, †/[] 31.03.1879 Cincinnati, Hamilton County, Ohio (USA). (1.) OO 09.08.1825 in Lage, Margaretha Maria Elisabeth Judith Dannemann, */~ 21./24.08.1803 Rieste/Lage, †/[] 06.02.1847 Rieste/Lage, Wassersucht, 43 ½ Jahre. (2.) OO 06.05.1847 in Lage, Catharina Maria Gertrud Mecklenfeld, */~ 04./08.09.1803 Rieste/Lage (Tochter von Johann Heinrich große Burlage und Catharia Maria Dinckelmann), †/[] 04.01.1870 Cincinnati, Hamilton County, Ohio, (USA), 67 Jahre. In 1. Ehe war sie seit dem 19.10.1833 mit Rudolph Heinrich Joseph Schnuck, Heuermann in Rieste Nr.37 (Bellmanns Leibzucht), verheiratet.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Elisabeth Imwalle, */~ 05./06.12.1797 Rieste/Lage, †/[] 25.02.1870.  (1) OO in Lage, Johann Bernhard Zu Höhne, Heuermann in Epe, */~ 30.04./02.05.1800 Epe/Malgarten (Sohn von Johann Heinrich Zu Höhne und Catharina Maria Kampmann), †/[] 17./20.05.1824 Epe/Malgarten, 24 Jahre, Schwindsucht. (2.) OO 13.11.1824 in Malgarten, Johann Heinrich Ackermann, Heuermann in Epe Nr.8 (Kottanns Leibzucht), */~ in Neuenkirchen i.H.. Nach KB Bersenbrück Joh. Henr. Uckermann, getraut in Malgarten 08.11.1824. Die Familie scheint vor 1853 nach Cincinnati, Hamilton County, Ohio (USA), ausgewandert zu sein. Dort sind 6 Kinder verzeichnet.[http://www.findagrave.com/cgi-bin/fg.cgi?page=gr&amp;amp;GRid=132410697]&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 10./13.12.1799 Rieste/Lage, †/[] 25./28.02.1870 Rieste/Lage, Altersschwäche, 70 Jahre, sie starb im Armenhause. OO 11.04.1820 in Lage, Hermann Heinrich Joseph Möllmann, Heuermann in Rieste, */~ 03.08.1786 Rieste/Lage (Sohn von Arend Heinrich Möllmann und Maria Adelheit Bellm), †/[] 30.11./03.12.1860 Rieste/Lage, 74 1/4 Jahre, Schlagfluß. Es sind keine Kinder verzeichnet!&lt;br /&gt;
*Johann Rudolph Heinrich Imwalle, */~ 25./27.10.1802 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, Heuermann in Rieste (Armenhaus), */~ 14./17.10.1805 Rieste/Lage, †/[] 07./09.10.1825 Rieste/Lage, 20 Jahre, arm, ob Periculum Mortis sponsi et Legitimationem Prolis Mariae Catharinae Im Walle per subsequens Matrimonium legitimam Prolem, postquam oclo Heddomadas (hat das uneheliche Kind durch Heirat legitimiert). OO 08.08.1825 in Lage, Catharina Elisabeth Berkemeyer */~ 16./18.11.1798 Bieste (Tochter von Johann Bernard Berkemeyer), †/[] 22./26.12.1871 Klein Drehle, Altersschwäche, 73 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Hermann Joseph Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 25./26.04.1794 Rieste/Lage, †/[] 02./04.10.1827 Rieste/Lage, 32 ½ Jahre. (1) OO 26.10.1814 in Lage, &#039;&#039;&#039;Catharina Maria Elisabeth Langenkamp&#039;&#039;&#039;, */~ 03./05.02.1796 Rieste/Lage (Tochter von Johann Joseph Langenkamp und Margaretha Maria Elisabeth Johanna Hüdepohl), †/[] 02./05.01.1872 Rieste/Lage, Brustfieber, 77 Jahre. (2) OO 16.07.1828 in Lage &#039;&#039;&#039;Johann Heinrich Antom Batsche&#039;&#039;&#039;, Colon Imwalle in Rieste Nr.82, dazu später Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39, */~ 01./05.01.1805 Rieste/Lage (Sohn von Johann Heinrich Joseph Batsche und Catharina Maria Stickfort), †/[] 16.03.1887 Rieste/Lage, 82 Jahre, 3./4. Grades verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Johann Hermann Anton Imwalle, */~ 03./05.02.1816 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 13./15.05.1818 Rieste/Lage, †/[] 04./07.04.1859 Lintern/Neuenkirchen i.H., 13 Uhr, schwere Entbindung. OO 21.07.1852 in Neuenkirchen i.H., Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, */~ 29./30.10.1821 (Sohn von Johann Friderich Wilke, Kötter in Lintern, und Anna Maria Oeker). Er war in 2. Ehe seit dem 28.11.1860 mit Maria Anne Wilhelmine Lohmann verheiratet.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 28./29.01.1820 Rieste/Lage, †/[] 19./21.11.1827 Rieste/Lage, Nervenfieber, 7 ¾ Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich Joseph Imwalle, */~ 15./17.12.1823 Rieste/Lage, †/[] 05./08.12.1855 Rieste/Lage, Auszehrung, 32 Jahre.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Heinrich Imwalle, */~ 26.02.1826. (Erbe, weiter nächste Generation)&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, Colon Geers Imwalle in Rieste Nr.39 (Große Wittefelder Ort), */~ 21./23.05.1829 Rieste/Lage, †/[] 12.01.1878 Rieste/Lage, OO 27.07.1859 in Lage, Maria Elisabeth Höesmann, */~ 19.11.1835 Natbergen (Tochter von Georg Höesmann und Gertrud Dirker).&lt;br /&gt;
*Catharina Maria Elisabeth Imwalle, */~ 28.09.1832 Rieste/Lage, †/[] 17.04.1834 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Johann Caspar Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 17.02.1835 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Antonetta Bernardina Imwalle, */~ 17.02.1835 Rieste/Lage, Zwilling, †/[] 27.02.1835 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria Catharina Bernardina Imwalle, */~ 29.03.1839 Rieste/Lage, †/[] 05.12.1856 Rieste/Lage&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Bernhard Heinrich Imwalle&#039;&#039;&#039;, Colon Brinksitzer in Rieste Nr.82 (Große Wittefelder Ort), */~ 26./28.02.1826 Rieste/Lage, †/[] 01./05.03.1887 Rieste/Lage, 61 Jahre, 17 Uhr, Lungenentzündung. OO 14.05.1857 in Lage, &#039;&#039;&#039;Maria Catharina Elisabeth Jost Westendorf&#039;&#039;&#039;, */~ 21./23.07.1834 Grapperhausen/Neuenkirchen i.O. (Tochter von Johann Alexander Anton Jost Westendorfund Anna Maria Geers Grapperhaus), †/[] (14.)15./19.03.1881 Rieste/Lage, 46 Jahre 8 Monate, Auszehrung, 11:30 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Wilhelm Anton Imwalle, */~ 29./31.03.1858 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Johann Bernhard Hermann Imwalle, */~ 10./12.12.1859 Rieste/Lage, †/[] 07./11.06.1888 Rieste/Lage, 28 Jahre 5 Monate 28 Tage, 1 Uhr, Zehrung, ledig. Er bewirtschaftete den Hof Imwalle Nr.82 bis zu seinem frühen Tod 1888.&lt;br /&gt;
*Catharina Elisabeth Imwalle, */~ 26./28.12.1861 Rieste/Lage.&lt;br /&gt;
*Franz Joseph Imwalle, */~ 10./12.03.1863 Rieste/Lage, †/[] 07./10.08.1872 Rieste/Lage, Bräune, 8 ½ Jahre.&lt;br /&gt;
*NN Imwalle, * 26.09.1866 Rieste, †/[] 26./28.09.1866 Rieste/Lage, einige Wochen vor der Geburt gestorben.&lt;br /&gt;
*Anna Maria Bernardina Imwalle, Näherin, */~ 22./23.11.1867 Rieste/Lage, †/[] 06.04.1887 Rieste/Lage, 2 Uhr, 19 Jahre 4 ½ Monate, Typhus.&lt;br /&gt;
*Maria Elisabeth Bernardina Imwalle, */~ 12./15.10.1870 Rieste/Lage, †/[] 26.05.1878 Rieste/Lage,  12 Uhr, 7 Jahre 7 Monate 14 Tage, Scharlachfieber.&lt;br /&gt;
*Maria Juliana Josephina Imwalle, */~ 28./30.12.1873 Rieste/Lage, †/[] 10.05.1878 Rieste/Lage, 09:30 Uhr, 4 Jahre 4 Monate 10 Tage, Rachenbräune.&lt;br /&gt;
*Johann Friedrich Gerhard Imwalle, */~ 03./07.08.1878 Rieste/Lage, 8 Uhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nächste Generation&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wilhelm Anton Imwalle&#039;&#039;&#039; (Im Walle), Lehrer in Glandorf-Schwege (1889), Lehrer und Küster in Glane (1893, 1918), */~ 29./31.03.1858 Rieste/Lage, 23 Uhr, †/[] nach 1918. OO 30.07.1889 in Glandorf, &#039;&#039;&#039;Cornelia Laura Peters&#039;&#039;&#039;, */~ 26.05.1866 Glandorf (Tochter von Küster Karl Peters und Mathilde Lange in Glandorf), †/[] 26.09./01.10.1918 Glane, 52 Jahre 4 Monate, 9 Uhr, Ruhr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Karl Wilhelm Im Walle, */~ 24./25.05.1890 Schwege/Glandorf, 15 Uhr, †/[] 05.06.1890 Schwege/Glandorf.&lt;br /&gt;
*Mathilda Cornelia Katharina Im Walle, */~ 12./14.05.1892 Schwege/Glandorf, 1 Uhr, unverehelicht in Münster.&lt;br /&gt;
*Amalia Elisabeth Cornelia Im Walle, */~ 05./07.05.1893 Glane, 21 Uhr, OO 15.08.1922(?) in Berlin, St. Matthias, Franz Schürmann, zu Charlottenburg.&lt;br /&gt;
*Caecilia Victoriana Im Walle, */~ 02./05.10.1895 Glane, 22 Uhr, †/[] 29.10.1986 Bad Iburg, Franziskus-Hospital, 19:45 Uhr, wohnhaft in Bad Laer, Hauptstr.48. OO 05.08./30.10.1922 in Gelsenkirchen, Heinrich Franz Schmidtkamp.&lt;br /&gt;
*Josephina Johanna Maria Im Walle, */~ 1902 Glane, †/[] 20./23.08.1903 Glane, 9 Monate 16 Tage, 6 Uhr, Blutarmut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem der Bewirtschafter von Nr.39 Franz Geers Imwalle 1878 ohne männlichen Erben verstorben war, sein Vater Wilhelm Geers Imwalle 1887 starb und der Bewirtschafter von Nr.82 Hermann Imwalle 1888 unverehelicht starb, kamen offenbar beide Höfe an den Lehrer Wilhelm im Walle in Glane bei Iburg und wurde von ihm stückweise verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Höfe Imwalle in Rieste haben keine männlichen Erben hinterlassen. Alle Daten, auch die vielen Nebenlinien, die sich bis heute weit verbreiteten, finden sich im Internet unter GEDBAS &amp;lt;ref&amp;gt;[https://gedbas.genealogy.net/], beginnend mit [https://gedbas.genealogy.net/person/show/1279979855]&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hof in Rieste]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121468</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121468"/>
		<updated>2021-11-13T15:49:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1953 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.109, Heuermann Hermann Gieske; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau(1953 Neubau), b) Remise (1953), c) Holzstall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Landwirt Hermann Gieske in Malgarten (ohne Nr.); 1984, 1988/89 und 1992/93 Hermann und Maria Gieske in Bramsche, Riester Allee 17; &lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Ingo Kreutzmann und Susanne Dingmann in Bramsche, Riester Allee 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarz, Wiesenstr.5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.114, Witwe Agathe Schwarz geb. Braun; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentnerin Agathe und Arbeiter Hermann Schwarz in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Kaufmann Emil Schwarz; 1970 Arbeiter Hermann Schwarz in Epe, Wiesenstr.14; 1984 und 1988/89 Hermann, Klaus und Annegret Schwarz in Bramsche, Wiesenstr.5; 1992/93 Klaus und Annegret Schwarz und 2007/08 und 2015/16 Klaus, Andre und Annegret Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Nolting, Kirchweg 13&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.115, Landwirt Hans Nolting; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hans Nolting in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Hans Nolting in Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Hans Nolting in Epe, Kirchweg 1; 1984 Hans, Hans-Joachim und Christel Nolting in Kirchweg 13; 1988/89 und 1992/93 Hans, Hans-Joachim und Christina Nolting und 2007/08 und 2015/16 Hans-Joachim Nolting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schlopsnies&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.116, Landwirt Otto Schlopsnies; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Otto Schlopsnies und 1970 Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe, Knäppenstr. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bogutzke, Knäppenstr.3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.117, Landwirt Leo Bogutzke; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59  und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe, Knäppenstr.5; 1984 Leo, Horst, Susanne, Mathilde, Martina und Gerlinde Bogutzke in Bramsche, Knäppenstr.3; 1988/89 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke, Susanne Sahm; 1992/93 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke und 2007/08 Horst und Gerlinde Bogutzke.&lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Lars Freese und Carolin Stockhowe in Bramsche, Knäppenstr.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.118, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.119, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.120, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.121, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Matzat, Blankenburger Str.32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.124, Bauer Max Matzat; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Rentner Max, Arbeiter Kurt und Arbeiter Karl-Heinz Matzat in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Max Matzat in Epe, Blankenburger Str.14 und Arbeiter Kurt Matzat in Blankenburger Str.20; 1984 Kurt und Christa Matzat in Bramsche, Blankenburger Str.32; 1988/89 und 1992/93 Kurt, Wolfgang, Mathias und Christa Matzat; 2007/08 Kurt, Wolfgang und Christa Matzat und 2015/16 Wolfgang und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tessmer, Schleptruper Str.60&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.111, Landwirt Karl Tessmer in Bramsche; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Rentner Karl und Arbeiter Karl-Günther Tessmer in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1984 Karl, Karl-Günther, Brigitta und Helene Tessmer in Bramsche, Schleptruper Str.60; 1988/89 und 1992/93 Karl, Karl-Günther, Gerald, Silke, Brigitta und Helene Tessmer und 2007/08 und 2015/16 Karl-Günther und Brigitta Tessmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kudick, Schleptruper Str.58&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.112, Arbeiter Hermann Kudick; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1964 Postschaffner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1970 Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1984 Hermann, Armin und Ilse Kudick in Bramsche, Schleptruper Str.58; 1988/89, 1992/93 und 2007/08 Hermann und Ilse Kudick und 2015/16 Armin und Ilse Kudick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121467</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121467"/>
		<updated>2021-11-13T15:45:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.109, Heuermann Hermann Gieske; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau(1953 Neubau), b) Remise (1953), c) Holzstall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Landwirt Hermann Gieske in Malgarten (ohne Nr.); 1984, 1988/89 und 1992/93 Hermann und Maria Gieske in Bramsche, Riester Allee 17; &lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Ingo Kreutzmann und Susanne Dingmann in Bramsche, Riester Allee 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarz, Wiesenstr.5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.114, Witwe Agathe Schwarz geb. Braun; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentnerin Agathe und Arbeiter Hermann Schwarz in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Kaufmann Emil Schwarz; 1970 Arbeiter Hermann Schwarz in Epe, Wiesenstr.14; 1984 und 1988/89 Hermann, Klaus und Annegret Schwarz in Bramsche, Wiesenstr.5; 1992/93 Klaus und Annegret Schwarz und 2007/08 und 2015/16 Klaus, Andre und Annegret Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Nolting, Kirchweg 13&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.115, Landwirt Hans Nolting; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hans Nolting in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Hans Nolting in Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Hans Nolting in Epe, Kirchweg 1; 1984 Hans, Hans-Joachim und Christel Nolting in Kirchweg 13; 1988/89 und 1992/93 Hans, Hans-Joachim und Christina Nolting und 2007/08 und 2015/16 Hans-Joachim Nolting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schlopsnies&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.116, Landwirt Otto Schlopsnies; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Otto Schlopsnies und 1970 Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe, Knäppenstr. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bogutzke, Knäppenstr.3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.117, Landwirt Leo Bogutzke; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59  und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe, Knäppenstr.5; 1984 Leo, Horst, Susanne, Mathilde, Martina und Gerlinde Bogutzke in Bramsche, Knäppenstr.3; 1988/89 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke, Susanne Sahm; 1992/93 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke und 2007/08 Horst und Gerlinde Bogutzke.&lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Lars Freese und Carolin Stockhowe in Bramsche, Knäppenstr.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.118, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.119, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.120, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.121, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Matzat, Blankenburger Str.32&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.124, Bauer Max Matzat; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Rentner Max, Arbeiter Kurt und Arbeiter Karl-Heinz Matzat in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Max Matzat in Epe, Blankenburger Str.14 und Arbeiter Kurt Matzat in Blankenburger Str.20; 1984 Kurt und Christa Matzat in Bramsche, Blankenburger Str.32; 1988/89 und 1992/93 Kurt, Wolfgang, Mathias und Christa Matzat; 2007/08 Kurt, Wolfgang und Christa Matzat und 2015/16 Wolfgang und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tessmer, Schleptruper Str.60&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.111, Landwirt Karl Tessmer in Bramsche; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Rentner Karl und Arbeiter Karl-Günther Tessmer in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1984 Karl, Karl-Günther, Brigitta und Helene Tessmer in Bramsche, Schleptruper Str.60; 1988/89 und 1992/93 Karl, Karl-Günther, Gerald, Silke, Brigitta und Helene Tessmer und 2007/08 und 2015/16 Karl-Günther und Brigitta Tessmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kudick, Schleptruper Str.58&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.112, Arbeiter Hermann Kudick; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1964 Postschaffner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1970 Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1984 Hermann, Armin und Ilse Kudick in Bramsche, Schleptruper Str.58; 1988/89, 1992/93 und 2007/08 Hermann und Ilse Kudick und 2015/16 Armin und Ilse Kudick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121466</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121466"/>
		<updated>2021-11-13T15:40:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.109, Heuermann Hermann Gieske; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau(1953 Neubau), b) Remise (1953), c) Holzstall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Landwirt Hermann Gieske in Malgarten (ohne Nr.); 1984, 1988/89 und 1992/93 Hermann und Maria Gieske in Bramsche, Riester Allee 17; &lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Ingo Kreutzmann und Susanne Dingmann in Bramsche, Riester Allee 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarz, Wiesenstr.5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.114, Witwe Agathe Schwarz geb. Braun; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentnerin Agathe und Arbeiter Hermann Schwarz in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Kaufmann Emil Schwarz; 1970 Arbeiter Hermann Schwarz in Epe, Wiesenstr.14; 1984 und 1988/89 Hermann, Klaus und Annegret Schwarz in Bramsche, Wiesenstr.5; 1992/93 Klaus und Annegret Schwarz und 2007/08 und 2015/16 Klaus, Andre und Annegret Schwarz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Nolting, Kirchweg 13&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.115, Landwirt Hans Nolting; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hans Nolting in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Hans Nolting in Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Hans Nolting in Epe, Kirchweg 1; 1984 Hans, Hans-Joachim und Christel Nolting in Kirchweg 13; 1988/89 und 1992/93 Hans, Hans-Joachim und Christina Nolting und 2007/08 und 2015/16 Hans-Joachim Nolting.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schlopsnies&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.116, Landwirt Otto Schlopsnies; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Otto Schlopsnies und 1970 Arbeiter Otto Schlopsnies in Epe, Knäppenstr. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bogutzke, Knäppenstr.3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.117, Landwirt Leo Bogutzke; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59  und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Leo und Arbeiter Horst-Leo Bogutzke in Epe, Knäppenstr.5; 1984 Leo, Horst, Susanne, Mathilde, Martina und Gerlinde Bogutzke in Bramsche, Knäppenstr.3; 1988/89 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke, Susanne Sahm; 1992/93 Horst, Mathilde und Gerlinde Bogutzke und 2007/08 Horst und Gerlinde Bogutzke.&lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Lars Freese und Carolin Stockhowe in Bramsche, Knäppenstr.3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.118, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.119, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.120, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Gemeindehaus&#039;&#039;&#039;, Adresse unbekannt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1953 Das Gebäudebuch verzeichnet unter Epe Nr.121, politische Gemeinde; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tessmer, Schleptruper Str.60&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.111, Landwirt Karl Tessmer in Bramsche; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Rentner Karl und Arbeiter Karl-Günther Tessmer in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1984 Karl, Karl-Günther, Brigitta und Helene Tessmer in Bramsche, Schleptruper Str.60; 1988/89 und 1992/93 Karl, Karl-Günther, Gerald, Silke, Brigitta und Helene Tessmer und 2007/08 und 2015/16 Karl-Günther und Brigitta Tessmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kudick, Schleptruper Str.58&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.112, Arbeiter Hermann Kudick; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1964 Postschaffner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1970 Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1984 Hermann, Armin und Ilse Kudick in Bramsche, Schleptruper Str.58; 1988/89, 1992/93 und 2007/08 Hermann und Ilse Kudick und 2015/16 Armin und Ilse Kudick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121465</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121465"/>
		<updated>2021-11-13T15:34:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Vördener Damm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.109, Heuermann Hermann Gieske; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau(1953 Neubau), b) Remise (1953), c) Holzstall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Landwirt Hermann Gieske in Malgarten (ohne Nr.); 1984, 1988/89 und 1992/93 Hermann und Maria Gieske in Bramsche, Riester Allee 17; &lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Ingo Kreutzmann und Susanne Dingmann in Bramsche, Riester Allee 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tessmer, Schleptruper Str.60&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1952 unter Epe Nr.111, Landwirt Karl Tessmer in Bramsche; Gebäude: a) Wohnhaus (1952 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Rentner Karl und Arbeiter Karl-Günther Tessmer in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1984 Karl, Karl-Günther, Brigitta und Helene Tessmer in Bramsche, Schleptruper Str.60; 1988/89 und 1992/93 Karl, Karl-Günther, Gerald, Silke, Brigitta und Helene Tessmer und 2007/08 und 2015/16 Karl-Günther und Brigitta Tessmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kudick, Schleptruper Str.58&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.112, Arbeiter Hermann Kudick; Gebäude: a) Wohnhaus (1953 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick in Epe, Schleptruper Str. (ohne Nr.); 1964 Postschaffner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1970 Rentner Hermann und Arbeiter Hermann Kudick; 1984 Hermann, Armin und Ilse Kudick in Bramsche, Schleptruper Str.58; 1988/89, 1992/93 und 2007/08 Hermann und Ilse Kudick und 2015/16 Armin und Ilse Kudick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121464</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121464"/>
		<updated>2021-11-13T15:31:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Das Gebäudebuch verzeichnet 1953 unter Epe Nr.109, Heuermann Hermann Gieske; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau(1953 Neubau), b) Remise (1953), c) Holzstall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Landwirt Hermann Gieske in Malgarten (ohne Nr.); 1984, 1988/89 und 1992/93 Hermann und Maria Gieske in Bramsche, Riester Allee 17; &lt;br /&gt;
2015/16 verzeichnet das Adressbuch Ingo Kreutzmann und Susanne Dingmann in Bramsche, Riester Allee 17.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121463</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121463"/>
		<updated>2021-11-13T15:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Anker, Kirchweg 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter weißen Knäppen Nr.108, Maurer Ernst Anker; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 Neubau), b) Stall (1953).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Maurer Horst, Arbeiter Franz, Friseur Walter und Hausfrau Erna Anker in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker; 1970 Arbeiter Franz und Maurer Kurt Anker in Epe, Kirchweg 5; 1984, 1988/89 und 1992/93 Franz, Kurt, Anita und Elise Anker in Bramsche, Kirchweg 5 und 2007/08 und 2015/16 Kurt und Anita Anker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Hof_Fischer&amp;diff=2121458</id>
		<title>Hof Fischer</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Hof_Fischer&amp;diff=2121458"/>
		<updated>2021-11-13T14:07:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Gebäude und Bewohner */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Epe (Bramsche)/Höfe]]&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Übersicht ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Anschrift:                   Bührener Esch 1, 49565 Bramsche &lt;br /&gt;
 Alte Anschrift:              Epe Nr. 1&lt;br /&gt;
 Heutiger Eigentümer (2009):  Idingshof Bramsche GmbH &amp;amp; Co. KG&lt;br /&gt;
 Heutige Nutzung (2009):      Hotel, Ländereien verkauft&lt;br /&gt;
 Namensformen:                to Buren, Vyscher, Fischer&lt;br /&gt;
 Namensursprung:              Der Name scheint abgeleitet vom Beruf eines frühen Bewirtschafters.&lt;br /&gt;
 Weitere Hofnamen:            Iding (1880 - 1922), Künsemüller (1922 - 1972), Hotel Idingshof (seit&lt;br /&gt;
                              1973)&lt;br /&gt;
 Erste Erwähnung:             1449&lt;br /&gt;
 Früherer Hofstatus:          Vollerbe&lt;br /&gt;
 Landwirtschaft:              bis 1972&lt;br /&gt;
 Koordinaten N/O:             52 24 54 / 07 59 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hofgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Entwicklungsgeschichte:&#039;&#039;&#039;[[Bild:Epe-Bramsche,_Hotel_Idingshof,_1992.jpg|thumb|right|350px|Hotel Idingshof, früher Hof Fischer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer alten Amtsrechnung von 1449 wird der Hof zwar genannt, ist aber nicht eindeutig zu identifizieren. Es werden Bernd-, Helmich- und Hammke to buren aufgeführt. Da man davon ausgehen kann, daß es stets der größte Hof in Bühren war, so muß man den im Viehschatzregister von 1458 (1490) genannten Johan to buren als den Hof Fischer ansehen. Er hielt 6 Pferde, 9 Kühe, 3 Rinder, 6 Schweine und 34 Schafe. Damit hatte der Hof die meisten Schafe in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl auch später die Bezeichnung &amp;quot;to Buren&amp;quot; üblich war, scheint zwischen 1478 und 1517 ein Wessel to buren den Hof bewirtschaftet zu haben. Das Kopfschatzregister verzeichnet 1512 unter Epe Wessel tor Buren mit Frau und zwei weiteren Personen, Godeke to Buren mit Frau und einer Tochter und Henn to Buen mit Frau und einer weiteren Person.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1518 übernahm der Erbe Hermann Vyscher den Hof. Er wird 1533 mit einem Viehbestand von 6 Pferde, 8 Kühe, 3 Rinder, 10 Schafe und 13 Schweine genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger und Erbe war offenbar Bernd Fischer, der 1554 erstmals in Erscheinung trat.&lt;br /&gt;
Die Feuerstättenschatzung nennt 1599 den Hof Berndt Fisscher mit Leibzucht. Das Kopfschatzregister verzeichnet 1601 Berndt Visscher mit seiner Frau Hille, Johann “famulus” und Tale “famula”, sowie Gerdt der Schäferjunge. In der Leibzucht wohnten Anna, eine Hüselte und Grete die Mutter. Da in dieser Liste neben “Knecht” bzw. &amp;quot;Magett&amp;quot; auch “famulus” (Diener) bzw. “famula” (Dienerin) genannt werden, scheint es sich dabei wohl um verwandte Hilfskräfte gehandelt zu haben.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1626 erfolgte eine dreifache Erbschatzung und Roggenkontribution im Juni und im August. Die erste Erhebung verzeichnet den Hof Arent Fischer mit 3 Taler und den Heuerling mit 1 Ort (Ort = ¼) und die zweite Erhebung den Vollerben Vischer mit 3 Taler und 2 Scheffel Roggen. Die Kontribution von 1628 bestand aus drei Erhebungen: vom 23. Januar bis 20. Februar, vom 27. Februar bis 25. Juni und vom 1. Juli bis 9. September und nennt den Hof Fischer mit 12 Schilling, 3 Ort (Ort = ¼) und ½ Taler. 1628 und 1630 verzeichnen die Kopfschatzregister jeweils den Vollerben Berndt Fischer mit Frau, zwei Söhne, eine Tochter und in der Leibzucht ein Heuermann, eine Frau und noch eine Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1652 verzeichnet die Hauptschatzung (Kopfschatz) den Vollerbe Henrich Fischer mit 2 Taler 14 Schilling, dessen Frau mit 1 Taler 7 Schilling, der Knecht mit 1 Taler und die Leibzucht, “dieser Krank” und die Frau mit 4 Schilling. 1656 nennt das Viehschatzregister den Erben Fischer mit Leibzucht. Der 1659 genannte Johan Fischer war ein geborener Kuhlmann und mit der Erbtochter Gretke Fischer verheiratet. Im besagten Jahr, kurze Zeit nach dem 30jährigen Krieg, verfügte der Hof lediglich über 3 Pferde, 2 Kühe, 3 Rinder und 2 Schweine. In der Leibzucht standen 3 Kühe und 1 Rind. 1661 nennt das Viehschatzregister den Vollerben Fischer mit Leibzucht und 1664 den Vollerben Johan Fischer mit Leibzucht und Hüselte. Der Hof Fischer hatte 1667 eine Hauptfeuerstätte, 53 Scheffelsaat Saatland, 1 Scheffelsaat Holz und Wiesenkamp, 6 Fuder Heu, 2 Scheffelsaat Gartenland und gibt ein Fuder Heu behuf des Landesherrn an den Meyer zu Bramsche. Das Erbschatzregister nennt den Erben Fischer mit 4 Taler und das Viehschatzregister den Erben Johan Fischer als ganz verbrannt mit 2 Pferde, 1 Kuh und 1 Rind. 1669 ist für den Erben Fischer zu Büren eine Hauptfeuerstätte und eine Nebenfeuerstätte verzeichnet. Die Rauchschatzregister des Amtes Vörden verzeichnen 1670/71/72 unter Bauerschaft Epe den Hof Fischer mit einer Leibzucht. Aus dem Jahre 1680 sind 3 Scheffelsaat Gartenland, 5 Maltersaat 9 Scheffelsaat Ackerland, 9 Fuder Wiesenwuchs und ein Dustteil Holz erwähnt. Als private Gerechtigkeit hatte er die Fischerei in der ganzen Eper Mark, mit Ausnahme der Stellen, wo das Kloster berechtigt war. Er hatte eine Fischwahr hinter dem Langen Kamp an der Penter Mark beim Masch und eine Fischwahr zwischen dem Rosengarten und dem Hofgarten. Außer den Steuern bestanden damals die Abgaben aus 1 Taler 5 Schilling 3 Pfennig Dienstgeld, 2 Taler 6 Schilling Rindgeld, 4 Schilling 8 Pfennig Herbstschatz, 2 Hühnern und einem Spanndienst. 1693 verzeichnet das Kopfschatzregister für den ganzen Erben Fischer zu Buhren: Mann, Frau, Vollknecht und Magd und in der Leibzucht 2 Männer und 2 Frauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die Familie ohne Erben blieb, trat Johann Fischer geb. Kuhlmann den Hof an die Tochter seines Bruders, Gretken Elsabein Dunker aus Engter, ab. Sie heiratete 1683 Johann Berend Gresel aus Hesepe. Unterstützt wurden sie in der Bewirtschaftung des Hofes von einem vollen Knecht und einer Magd. In der Leibzucht lebten vier Personen, unter ihnen der alte Bauer, der hier seinen Lebensabend verbrachte. Als er im Jahre 1696 starb, wurde zur Berechnung des Sterbfalls das gesamte Inventar aufgenommen. Es waren vorhanden: 1 Kuh, 1 jähriges Kalb, 1 Pott von 4 Kannen Größe, 1 Kupferkessel von ein Eimer Größe, 1 zugemachtes Leinenbett, 3 Schef. gesäter Roggen, 1 Fuder Roggen im Stroh, 1 Eimer, 1 Teigtrog, 1 Stuhl, 1 Kiste, 1 Tisch, 1 alter Schrank, 1 Zinnkanne, 1 Feuerzange und 1 Spinnrad. Im Jahre 1701 waren Dielen und Zaunpfähle zu ersetzen. Um hierfür eine Eiche fällen zu dürfen, erbat Fischer die notwendige Erlaubnis vom Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.100 Abschnitt 338d Nr.21&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Monats- und Rauchschatzregister des Kirchspiels Bramsche verzeichnet 1701 unter Epe den Hof Fischer mit Leibzucht und das Verzeichnis der schatzpflichtigen Stätten im Amt Vörden nennt 1712 unter Epe den Vollerben Fischer mit 2 Taler 10 Schilling 6 Pfennig Monatsschatz, 5 Maltersaat 6 Scheffelsaat Ländereien, 4 Scheffelsaat Gartenland mit Leibzucht, 7 Fuder Heu und Holzung bei voller Mast für ein Schwein. Die Kirchspielbeschreibung nennt 1713 den Erben Fischer mit 2 Taler 15 Schilling 9 Pfennig Monatsschatz. Das Vermessungs- und Abgabenverzeichnis des Kirchspiel Bramsche verzeichnet 1723 unter Epe den Vollerbe Berndt Fischer, eigen an das Kloster Malgarten, mit einer Größe von 14 Maltersaat 2 Scheffelsaat 2 Viertel 1 Becher. Die Abgaben waren: Rauchschatz 2 Taler, Leibzucht 15 Schilling 9 Pfennig, Monatsschatz 2 Taler 10 Schilling 6 Pfennig, Herbstschatz 4 Schilling 8 Pfennig, Maigeld 2 Taler 6 Schilling, dem Richter 1 Scheffel Roggen, dem Küster 1 Scheffel Roggen, Pachtkorn:: 2 Malter 8 Scheffel Roggen, 10 Scheffel Gerste, 10 Scheffel Korn, 2 Scheffel Buchweizen, 10 Hühner, Dienste: jährlich ½ Tag in Grase 1 Tag in der Kornernte nebst einem Ausgarber, 1 Dienst mit 2 Pferden nach Draaten (Drantum), 17 Schilling 6 Pfennig ans Gutshaus, 4 Taler gedungen Spanndienstgeld, 1 Taler 5 Schilling 3 Pfennig Wagendienstgeld, dem Meyer zu Bramsche 1 Fuder Heu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der rechtmäßige Erbe Franz Dirk Fischer verzichtete 1725 zu Gunsten seines älteren Bruders auf den Hof in Epe und heiratete auf den Hof Thomas in Schagen/Pente. Der Bruder Johann Hermann Fischer trat die Nachfolge seines Vaters an und heiratete 1728 Maria Alheid Enckelstroht aus Rieste. Die Mitgift bestand aus 280 Taler und von allen Tieren je 2 Stück. In zweiter Ehe heiratete er 1740 Maria Elisabeth Kreyenhagen aus Kalkriese. Zur [https://de.wikipedia.org/wiki/Mitgift Mitgift] gehörten 100 Taler, 1 Pferd, 1 Fohlen, 3 Kühe und 3 Schmalrinder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Bernd Henrich Fischer heiratete 1773 Anna Marie Dröge aus Kalkriese. Zum Brautschatz gehörten 250 Taler, 1 Pferd, 1 Fohlen, 3 Milchkühe und 3 Schmalrinder. Bereits 10 Jahre später starb Fischer und die Witwe heiratete 1783 Johann Franz Eckelmann aus Epe. Zur Mitgift gehörten 1 Pferd, 2 Kühe und 1 Schmalrind. 1772 beschäftigte man nach wie vor einen Knecht und eine Magd. In der Leibzucht, die mittlerweile eine Feuerstelle hatte, lebten zwei Familien. Nach einer Vermessung von 1785 hatte der Hof eine Größe von 19 Maltersaat 8 Scheffelsaat und 27 Quadratruten. Die erste Karte der Gemarkung Epe von 1785 verzeichnet die zugehörigen Ländereien des Hofes „Fischer“ mit der Bezeichnung „a“. 1795 wurde bei Colon Fischer zu Bühren eingebrochen und aus der Knechtekammer  über dem Pferdestall aus einer Lade ein neues blaues Kleid, Rock und Camisol, drei seidene Tücher, zwei schwarze und ein bräunliches, und verschiedene Mützen gestohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Slg 100 I Nr.124, [https://www.arcinsys-digitalisate.niedersachsen.de/nla_os/slg_100_i/nr._124/m_os_slg_100_i_nr._124_aufn_0034.jpg]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johann Henrich Fischer konnte als Sohn aus erster Ehe das Erbe antreten und heiratete 1809 Catharina Maria Agnes Bei der Sandwisch sive Kohrs, aus Pente. Der Bauer Wollrich zu Strohe hatte ihr zuvor die Ehe versprochen, sich&#039;s dann aber anders überlegt. Er wurde schließlich zu einer Geldstrafe von 500 Taler verurteilt. Nach der schweren französischen Zeit verursachte ein verheerender Hagelschlag am 9. Juli 1813 große Schäden in Epe. 5 Scheffelsaat Hafer und 6 Scheffelsaat Gerste des Hofes wurden vernichtet. Auf Grund der zu erwartenden geringen Ernte beantragte Fischer eine Pachtermäßigung. Als er 1815 Ackergeräte anfertigen lassen wollte, mußte er erneut um Erlaubnis zum Fällen einer Eiche bei der Klosterverwaltung nachsuchen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.550 I Nr.339&amp;lt;/ref&amp;gt; Inzwischen warf die Eper Markenteilung ihre Schatten voraus. Eine 1823 angestellte Wirtschaftlichkeitsberechnung gibt den Jahresertrag des Hofes mit 130 Taler 16 Schilling und 9 Pfennig an. Die Abgaben von 95 Taler 15 Schilling 7 1/5 Pfennig abgerechnet, blieb ein jährlicher Gewinn von 35 Taler 1 Schilling und 2 Pfennig. Außer den Steuern bestanden damals die Abgaben aus 5 Taler 12 Schilling 7 1/5 Pfennig Kavallerieverpflegungsgeld, 4 Taler 15 Schilling 11 Pfennig Neujahrsgeld, Maigeld, Herbstschatz und Heugeld, einem wöchentlichen Spanndienst mit 2 Pferden und 2 Hühnern.&lt;br /&gt;
Als im gleichen Jahr 1823 die Bäuerin starb, nahm der Bramscher Kirchspielvogt Mues den Sterbfall auf. Die nachfolgende Aufstellung zeigt anschaulich die Ausstattung eines großen Eper Hofes in der damaligen Zeit. Folgendes Inventar befand sich auf dem Hof: 3 Pferde, 1 Fohlen, 4 Kühe, 3 Rinder, 2 Kälber, 10 Schafe (die übrigen sollen dem Schäfer und den Heuerleuten gehören), 2 Schweine und 4 Gänse, 1 alter beschlagener Wagen, 1 Heuwagen, 2 Pflüge, 3 Eggen und Geschirr für drei Pferde. Roggen, Hafer, Heu und Stroh &amp;quot;behauptet Col. nicht mehr vorräthig zu haben, als er zur Ablieferung der Pächte und Fortsetzung des Haushalts nöthig hat&amp;quot;. An ausstehenden Geldern sind verzeichnet: beim Magister Lauhe in Bramsche 300 Taler, &amp;quot;indessen kann dieses Capital nicht anders als verlustig erkläret werden&amp;quot;, und bei der Bauerschaft Epe 50 Taler. Zum weiteren Inventar gehörten: 4 Betten und 12 Bettücher, 1 Platten-Ofen, 1 Tisch und 6 Stühle, 1 Kleiderschrank, 4 Spinnräder und 2 Haspeln, 2 Richtebänke, 1 &amp;quot;Ruckenkiste&amp;quot;, 2 Wannen, 1 Tisch, 1 Hausuhr, 1 Webstuhl, 1 Koffer, 1 Schneidelade, 2 kupferne Kessel, 3 eiserne Töpfe, 24 Zinnteller, 1 Schiebkarre, 2 Braken, 1 Längenhal, 1 Flachsreepe, 1 Butterkerre, 1 Milchseihe, 12 &amp;quot;Milchbecken&amp;quot;, 1 Milchschrank, 3 Eimer, 1 Häckselkiste, 1 Schlagbrake, 1 Schwingellade, 5 Dreschflegel, 3 Mistforken, 4 Heuforken, 2 Schaufeln, 2 Strohsensen, 2 Grassensen und 1 Kleiderkiste. Die sonstigen kleinen Küchengeräte wurden mit 10 Taler berechnet. Nach dieser Aufstellung lag der Wert des gesamten Inventares bei 315 Taler 24 Schilling, woraufhin der Sterbfall mit 50 Taler zu leisten war.&lt;br /&gt;
Nach Abschluß der Markenteilung[http://de.wikipedia.org/wiki/Separation_(Flurbereinigung)] 1833 fielen dem Hof 18 ha 2 Morgen und 99 Quadratruten aus der Eper Mark zu. Das Grundstück im Vallenmoor[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/live/live.php?navigation_id=8062&amp;amp;article_id=41401&amp;amp;_psmand=26] verkaufte Fischer 1848 an den Heuermann Goda. Nach den Ablösungsgesetzen von 1833 konnte sich der Hof nach und nach von den Abgaben und Diensten freikaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep.556 Nr.2103&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits im Jahre 1834 erfolgte die Ablösung der ungewissen Gefälle (Leibeigenschaft) mit 200 Taler, 1842 und 1845 wurden einige klösterliche Abgaben mit 130 Taler 9 Gutegroschen 2 Pfennig bzw. 54 Taler 1 Gutegroschen 11 Pfennig und 1854 die gutsherrlichen Korngefälle (Pacht) mit 976 Taler 17 Gutegroschen 8 Pfennig abgelöst. 1875 erfolgte die Ablösung des Richterkorns mit 6 Taler 10 Silbergroschen 6 Pfennig und 1907 konnte die Kirchenpflicht für den Hof Fischer und den Hof Junge Niemann mit 140,50 Mark abgelöst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann Heinrich Fischer heiratete 1853 Anna Maria Luise Niemann vom Nachbarhof Junge Niemann. Durch diese Heirat wurden die Höfe Fischer und Junge Niemann vereinigt und damit zum größten Hof in Epe. Einer der wenigen Einrichtungsgegenstände, die den Brand von 1946 überstanden haben, ist das Unterteil eines alten Schrankes, der sich heute auf dem Hof Künsemüller in Hunteburg befindet. Dieser Schrank gehörte offenbar zur damaligen Mitgift. Eine Inschrift in beiden Türen lautet: &amp;quot;Hermann Heinrich Fischer geb. 21. Mai 1820 Anna Marie Luise Niemann geb. 23. August 1833 getraut 11. Ockt. 1853.&amp;quot; Hermann Heinrich Fischer übernahm auch kommunale Aufgaben und war von 1861 bis 1870 Gemeindevorsteher in Epe. Der Hof verfügte 1876 über 65 Parzellen Land mit einer Größe von 97,9127 ha. Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.1 und Nr.2, Witwe Colona Fischer, Louise geb. Niemann, 97,7130 ha in der Gemeinde Epe und für Colon Johann Rudolf Eckelmann, Witwe Colona Fischer, Colon Hermann Kiesekamp, Colon Ernst Weßling, Witwe Colona Wermert geb. Horstmann gemeinschaftlich, 0,2054 ha in der Gemeinde Epe. Das Adressbuch verzeichnet 1886 Hofbesitzerin Witwe Louise Fischer in Bühren Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1880 heiratete die Erbin Margarethe Maria Fischer Heinrich Wilhelm Theodor Iding aus Rieste. Da er auch Erbe des Riester Hofes war, behielt er den Namen Iding bei. Theodor Iding war ein sehr aktiver und fachkundiger Mann. Der Hof wurde durch ihn zu einem Musterbetrieb, besonders in der Milchwirtschaft und in der Kultivierung von Ödland. Er gehörte zu den wenigen Höfen im Bramscher Raum, der die strengen Regeln eines Vorzugsmilchlieferanten erfüllte. Daneben war Iding von 1892 bis 1922 Schiedsmann in der Gemeinde Epe, Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Bodenverbesserungsgenossenschaft Epe-Schleptrup, Förderer der aufblühenden landwirtschaftlichen Genossenschaften und als solcher im Vorstand der Eierverkaufsvereinigung und der Viehverwertungsgenossenschaft&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 18.03.1902/21.12.1915&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie im Vorstand des 1901 gegründeten Pferdeversicherungsvereins der Landgemeinden des Kirchspiels Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 25.06./27.07.1901&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Vorstand der Osnabrücker landwirtschaftlichen Zentralgenossenschaft. Bei der Gründung der Spar- und Darlehnskasse Bramsche wurde er 1892 in den Vorstand gewählt, war von 1906 bis 1921 dessen Vorsitzender und danach stellv. Vorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 17.05.1941/25.11.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; 1921 wurde er zum Ehrenmitglied der Landwirtschaftsgesellschaft Hannover ernannt. Im September 1922 starb Theodor Iding an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Bei Abfahrt der Bahnhofstraße in Bramsche gingen seine Pferde durch und der Wagen prallte auf der Ecke Lindenstraße vor eine Gaslaterne. Iding wurde aus dem Kutschwagen herausgeschleudert und trug tödliche Verletzungen davon.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 29.09.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Bühren Nr.1 und 2, Vollerbe, Witwe Louise Fischer geb. Niemann, 1909 Hofbesitzer Theodor Iding; nutzbare Grundstücke: 91,2 ha. Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Hofbesitzer Witwe L. Fischer und das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Bühren Nr.1 und 2, Vollerbe, Hofbesitzer Theodor Iding, 1924 Fabrikant Johannes Künsemüller Ehefrau Hilda geb. Iding in Bramsche, 1936 Bauer Eduard Künsemüller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit seinem Tod fielen die Idingschen Höfe in Epe und Rieste im Erbgang an die Tochter Caroline Maria Hilda Künsemüller geb. Iding in Bramsche. Sie war seit 1908 mit dem Bramscher Kaufmann Johann Gustav Christian Künsemüller verheiratet. Bis um 1932 wurde der Eper Hof von einem Verwalter geführt. Als solche waren tätig: Meyer aus Bissendorf, Meerhof aus Stirpe, Hermann Brinker aus Menslage, Standmeyer und Rademacher. Auch in dieser Zeit konnte das hohe Niveau der Milchwirtschaft gehalten werden. Bei den Vorzugsmilchlieferanten, in Epe nur der Hof Künsemüller, standen die Kühe in einem besonderen Stall. Monatlich wurden Ställe und Tiere vom Tierarzt und die Milch von einem chemischen Institut untersucht. Als man 1934 den Direktverkauf von Milch verbot, waren diese Lieferanten ausgenommen. Lediglich die Höfe Künsemüller in Bühren und Holzgräfe in Achmer konnten weiter direkt liefern, da sie über ein besonderes Verfahren zur Kühlung der Milch verfügten und sie in Flaschen an die Haushalte verkauften.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.03.1934&amp;lt;/ref&amp;gt; Auf der Reichsnährstandschau in Leipzig 1939 wurde die Markenmilch des Künsemüllerschen Hofes in Bühren sogar mit dem 1. Preis und der silbernen Medaille ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.06.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 unter Bühren die Idingsche Hofverwaltung mit Telefon 273.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1932 heiratete Eduard Theodor Ludwig Hans Künsemüller, der Erbe des Eper Hofes, Anna Elise Wilhelmine Andrea Conrades aus Hildesheim. Sie übernahmen nun die Wirtschaft des Hofes. Auch Eduard Künsemüller war ein engagierter Mann. Er wurde Vorsitzender der 1932 gegründeten Milchversorgung Bramsche e.V., war im Aufsichtsrat der Molkerei Bramsche und zeitweise Vorsitzender des Aufsichtsrates der Molkerei sowie Schriftführer im Milchkontrollring.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 26.09.1932/01.11.1954/04.03.1955/21.07.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine und seiner Frau Hege und Pflege galt aber auch den kleinen Dingen. So wurde der Garten des Hofes 1939 vom Ausschuß zur Prämierung der Bauerngärten mit dem ersten Preis ausgezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.10.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis Mitte der 50er Jahre war der Hof Künsemüller zudem weiblicher Lehrbetrieb. Das Adressbuch verzeichnet 1938 unter Bühren Bauer Eduard Künsemüller mit Telefon 273. 1945 nahm der Hof, neben ständig wechselnden evakuierten Familien, die Flüchtlingsfamilien Muschal und Bansemer auf. Zwischen etwa 1948 und 1952 lebte zudem die Familie Beck im Haus Künsemüller.&lt;br /&gt;
Das Jahr 1946 brachte dem Hof großes Unglück, von dem er sich nicht mehr erholte. Am 16. August brannte das große Erbwohnhaus ab. Der Wiederaufbau gestaltete sich sehr schwierig. Die Versicherung zahlte in Reichsmark aus, doch das Geld war nichts mehr Wert. Hinzu kam der Mangel an Material und Handwerkern. Obwohl noch die bruchsteinernen Außenmauern standen, konnte die Familie erst 1950 wieder ins Haus einziehen. Die hohen Schulden aber zwangen Künsemüller zum Verkauf von Ländereien. Von 90,3239 ha im Jahre 1948 schrumpfte die Größe über 63,8646 ha im Jahre 1959 auf 50,9600 ha im Jahre 1961. Mitte November 1966 brannte dann auch noch die Scheune des Hofes ab. Sie wurde im folgenden Jahr wieder aufgebaut. Das Adressbuch verzeichnet 1958/59 Bauer Eduard Künsemüller in Epe-Bühren (ohne Nr.), 1964 Bauer Eduard Künsemüller in Bühren (ohne Nr.) und Handelsvertreter Ralf Künsemüller in Epe (ohne Nr.) und 1970 Bauer Eduard und Landwirt Gerd Künsemüller in Bühren Nr.1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach reiflicher Überlegung trat 1967 der Sohn Gerd Künsemüller das Erbe seines Vaters an. Er war seit 1965 mit Ingrid geb. Hölscher aus Achmer verheiratet. 1971 entschlossen sie sich zu einem Neuanfang. Der Hof von noch 35 ha Größe wurde 1972 an die Stadt Bramsche verkauft und in Hunteburg ein anderer Hof erworben. Eduard Künsemüller behielt sich die alte Hausstelle des früheren Hofes Junge Niemann vor und errichtete hinter dem Heuerhaus ein neues Wohnhaus als Altenteil. Nach Umbauarbeiten übernahmen Gerd und Ingrid Künsemüller im Mai 1972 die Wirtschaft des Hofes in Hunteburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bramscher Jugendvertretungen wünschten den Eper Hof als Jugendzentrum&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 19.04./28.04.1973&amp;lt;/ref&amp;gt;, doch die Stadt entschied anders. Während sie in den Folgejahren große Teile der Ländereien weiterverkaufte, als Baugebiet auswies und hier das Schulzentrum und später das Hallenbad errichtete, verkaufte sie 1973 den Hofplatz mit Gebäuden an Heinz und Jürgen Raube. Sie ließen den Hof zu einem Hotel mit 17 Zimmern und 27 Betten ausbauen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 10.05./31.08.1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am 11. September 1973 fand die Eröffnung des [https://www.idingshof-hotel-bramsche.de/ Hotel Idingshof] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 11.09.1973&amp;lt;/ref&amp;gt; Drei Jahre später wurde die Zimmerkapazität auf 23 Zimmer erweitert und zwei Kegelbahnen mit dem Schankraum &amp;quot;Zur Kate&amp;quot; in Betrieb genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21./23.04.1977&amp;lt;/ref&amp;gt; 1978/79 erfolgte eine Verlängerung des Haupthauses um etwa 16 m nach Westen. Damit entstanden neue Konferenz- und Tagungsräume und die Zahl der Fremdenzimmer konnte auf 38 mit 55 Betten erweitert werden. Daneben erfolgte der Ausbau eines Seitentraktes zum Hallenbad mit Sauna und Solarium.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 24.04./08.09./01.10.1979&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nicht nur das Hotel, sondern auch die Küche des Hauses konnte unter Leitung von Jürgen Raube fachliche Anerkennung erwerben. Nach einer Prüfung des Hauses wurde er 1979 mit dem Titel &amp;quot;Maitre de Table Restaurateur&amp;quot; durch die Feinschmecker-Bruderschaft &amp;quot;Confrerie de la Chaine des Rotisseurs&amp;quot;, Paris, ausgezeichnet und die Fachillustrierte VIF (Ullsteins Gourmet-Journal) bewertete das Restaurant Idingshof 1982 als Nr.1 in der Region Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.11.1979/24.04.1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die hohen Investitionen brachten das Unternehmen jedoch in Schwierigkeiten. Mit den Brüdern Jürgen und Bernd Buchholz aus Berlin fanden sich Interessenten, die das Haus zum 1. Januar 1985 übernahmen.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 04.02.1985/20.03.1986&amp;lt;/ref&amp;gt; Finanz- und Betriebsschwierigkeiten ließen jedoch diese Übernahme erst gar nicht wirksam werden. Die Idingshof-Betriebs GmbH von Jürgen Raube, Pächter war zu dieser Zeit sein Vater Heinrich Raube, ging Anfang 1986 in Konkurs und 25 Mitarbeiter wurden arbeitslos.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 26.02.1986&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch bereits im März des gleichen Jahres übernahm der Ankumer Unternehmer Diekmann das Hotel und führte es weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1986&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1984 Hotel Idingshof, Heinrich, Jürgen, Rosemarie und Elsabein Raube in Bramsche, Bührener Esch 1 (Hof).&lt;br /&gt;
Zur Erweiterung des Hotels erwarb das Unternehmen 1987 weiteren Grund von der Stadt Bramsche. Südlich des Hauptgebäudes entstand 1988 zunächst eine große Tennishalle&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 16.02.1989&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1990 für 3,5 Millionen DM ein Seitenflügel als Bettenhaus. Damit verfügte das Hotel über etwa 80 Betten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 10.03./23.10.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischenzeitlich ist das Haus auch zu einer Fußballschule avanciert. In den Sommerferien wurden regelmäßig Fußballseminare für 10 - 15jährige Kinder unter fachkundiger Betreuung abgehalten. Das Adressbuch verzeichnet 1988/89 Hotel Idingshof, Lothar Dierkes, Iris Ohm und 1992/93 Hotel Idingshof, Kornelia Schneider in Bramsche, Bührener Esch 1 (Hof).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem 2003 die Welcome Menagement GmbH als Betreibergesellschaft des Hotels Indingshof das Insolvenzverfahren beantragt hatte, fand sich ein neuer Betreiber. Der Bissendorfer Unternehmer Herbert Holtgreife gründete die Idingshof Bramsche GmbH &amp;amp; Co. KG und führt das Hotel weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 28.05.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Aktivitäten halfen den Bestand des Hotels zu stärken. 2003 fand hier die 1. Bramscher Indoor-Golf-Meisterschaft statt&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 27.02./11.03.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;, 2009 bereits die 2. Hochzeitsmesse&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 30.01./02.02.2009&amp;lt;/ref&amp;gt; und 2010 erhielt das Hotel seinen vierten Stern&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 12.03.2010&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Hotel Idingshof und 2015/16 unter Gewerbe, Hotel Idingshof, Cafe am Hasesee in Bramsche, Bührener Esch 1 (Hof). Das Hotel gehört 2021 zur Hoffmann Hotel Consult &amp;amp; Betriebs GmbH in Freital.[https://www.idingshof-hotel-bramsche.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gebäude und Bewohner ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Erbwohnhaus, Bührener Esch 1&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 54 / 07 59 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Karte von 1785 zeigt, stand der Vorgänger des jetzigen Hauses quer zum heutigen, mit dem Dielentor zum Weg. Das heute stark veränderte, doch noch zu erkennende alte Erbwohnhaus aus Bruchstein entstand im Jahre 1847. Ein Gedenkstein wurde bei den Umbauten nach 1946 entfernt und befindet sich heute auf dem Hof Künsemüller in Hunteburg. Die Inschrift lautet: &amp;quot;H. Heinrich Fischer Erbauet dieses Haus 1847&amp;quot;. Im Stall rechts vom Haupteingang sind zwei Gedenksteine eingemauert. Die Inschriften lauten: &amp;quot;Marie Iding geb. Fischer * am 2. Mai 1857 + am 20. Oktober 1900 vermählt am 14. Aug. 1880 mit&amp;quot; sowie &amp;quot;Theodor Iding * zu Rieste am 7. Juli 1857 wohnte hier bis zu seinem Tode am 26. September 1922.&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heute noch auf dem Hofplatz stehenden Speicher aus Bruchstein ist der Teil eines alten Inschriftenbalkens eingemauert, dessen Schrift leider nicht zu entziffern ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Bühren Nr.1 und 2, Gebäude: a) Erbwohnhaus, b) Heuerhaus, c) Arbeiterwohnhaus, d) Schweinestall, e) Wagenremise, f) Doppelheuerhaus (Nr.2b), g) Arbeiterwohnhaus (2c), h) Speicher, i) Scheune (1909 Neubau), k) Scheune (1909 Neubau). Das Gebäudebuch (1910-1955) verzeichnet unter Bühren Nr.1 und 2, Vollerbe, Gebäude: a) Erbwohnhaus, b) Heuerhaus (1953 an Hannoversche Siedlungsgesellschaft m.b.H. in Hannover, 1955 Siedler Heinrich Tappe, siehe Nr.104), c) Arbeiterwohnhaus (1925 Umbau zu Scheune), d) Schweinestall, e) Wagenremise, f) Doppelheuerhaus (1953 an Hannoversche Siedlungsgesellschaft m.b.H. in Hannover, 1955 Siedler Anton Törner, siehe Nr.105), g) Arbeiterwohnhaus, h) Speicher, i) Scheune (1953 an Hannoversche Siedlungsgesellschaft m.b.H. in Hannover, 1955 Siedler Heinrich Tappe, siehe Nr.104), k) Scheune (1953 an Hannoversche Siedlungsgesellschaft m.b.H. in Hannover, 1955 Siedler Anton Törner, siehe Nr.105), l) Scheune (1911 Neubau, 1953 an Hannoversche Siedlungsgesellschaft m.b.H. in Hannover, 1955 Siedler Anton Törner, siehe Nr.105), m) Pferdestall am Wohnhaus (1927 Neubau), n) Hühnerstall (1929 Neubau), o) Silo (1930 Neubau), p) Schweinestall mit Wagen- Maschinen- und Geräteschuppen (1931 Neubau), q) Weidestall (1934 Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leibzucht, nicht mehr vorhanden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 56 / 07 59 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1601 erstmals genannte Leibzucht war bis 1822 das einzige Nebengebäude des Hofes Fischer außerhalb des Hofraumes. Wie die Karte von 1785 zeigt, lag es auf der gegenüberliegenden Straßenseite, kurz vor der Gabelung des Weges. Das Gebäude scheint bis zur Übernahme des Hofes Junge Niemann im Jahre 1853 dort bestanden zu haben, zumindest ist es noch in der Karte von 1835/51 verzeichnet. Im Jahre 1856 verkaufte Fischer den ehemaligen Hausplatz mit etwa 2 Mg. Gartenland für 600 T. an den Schlachter Vodegel in Bramsche. Dieser verkaufte es sofort für 610 T. weiter an Schwegmann. Eine damals notwendige Genehmigung verhinderte jedoch das Geschäft.&amp;lt;StAO Rep.350 Bers. Nr.1758&amp;gt; Später stand an dieser Stelle ein Hühnerstall des Hofes Künsemüller. Erst mit Aufgabe des Hofes kam das Landstück an Schwegmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Um 1700 bewirtschafteten Johann Hermann NIEMANN (*1667, +1726), seit 1689 mit Anna Trinke geb. SCHWEGMANN verheiratet und beide aus Epe, eine Heuerstelle im Leibzuchthaus.&lt;br /&gt;
*Nachweislich 1776 lebte hier Berend Henrich HOFFELD aus Hesepe (*1708, +1756) der in 1. Ehe seit 1742 mit Maria Adelheit FRÜCHTE aus Kalkriese (*1721 +1755) und in 2. Ehe seit 1755 mit Catharina Marie geb. STRUVE aus Sögeln (*1718) verheiratet war. Letztere heiratete 1757 Mencke KLINKHAMMER in Vörden.&lt;br /&gt;
*Ab 1742, nachweislich 1776, haben auch Franz Henrich DALLMANN aus Epe (*1715, +1785, OO1742) und seine Frau Catharina Margarethe geb. LIMBERS aus Balkum (*1715, +1785) hier gelebt. Nachfolgend, nachweislich 1772 und 1776, übernahm der Sohn Franz Henrich DALLMANN (*1746, +1783) die Heuerstelle. Er war seit 1771 mit Catharina Margarethe geb. BRINKMEYER aus Hesepe (*1745, +1811) verheiratet. Ihr zweiter Mann Hermann Heinrich HÜDEPOHL aus Epe (*1759, +1806, OO1784) heiratete offenbar auf die Heuerstelle.&lt;br /&gt;
*Der Sohn aus erster Ehe Franz Heinrich DALLMANN (*1776, +1823) erbte die Stelle, war als Maurer tätig und Executer des Greselschen Testaments (Jacob Gresel 1483-1552, Professor in Köln und Kanonikus in Rees, Stifter einer Latein- und Volksschule in Bramsche). Er heiratete 1803 Catharina Margaretha SCHRÖDER aus Hesepe (*1779, +1842). Der Sohn Johann Rudolph starb 1835 mit erst 18 Jahren in Amsterdam (NL).&lt;br /&gt;
*Erbe wurde die Tochter Anna Maria DALLMANN (1815, +1841) die 1840 Gerd Henrich ELLHORN (*1814) heiratete. Nach ihrem frühen Tod heiratete er 1842 die Schwester seiner verstorbenen Frau, Margarethe Maria DALLMANN (*1820). Sie wandert 1855 mit 3 noch lebenden Kindern in die USA aus und scheinen die letzten Bewohner der alten Leibzucht gewesen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*In der zweiten Hälfte der Leibzucht lebten nachweislich 1772 und 1776 der Schneidermeister Johann Henrich DALLMANN aus Epe (*1718, +1793). Er war in 1. Ehe seit 1743 mit Anna Adelheit geb. VOR DER BRÜGGEN aus Sögeln (*1718, +1756), und in 2. Ehe seit 1756 mit Anna Engel geb. BAHRLAGE aus Achmer (*1723, +1793) verheiratet.&lt;br /&gt;
*Während alle 6 Kinder aus erster Ehe starben, übernahm der Sohn aus 2. Ehe Johann Heinrich DALLMANN (*1757, +1831) die Heuerstelle. Er betätigte sich als Holzschumacher und war seit 1780 mit Anna Elisabeth DINKELMANN aus Epe (*1752, +1785) und seit 1786 mit Margarethe Elisabeth KAMPMANN aus Epe (*1757, +1831) verheiratet. Die beiden Eheleute starben im Abstand von 2 Tagen an Pocken und wurden zusammen beerdigt.&lt;br /&gt;
*Erbin wurde die Tochter Margarethe Maria DALLMANN (*1790, +1845), die 1814 den Maurer Hermann Heinrich HOBERG aus Balkum heiratete. Sie zogen offenbar um 1816, nachdem die eineinhalb jährige Tochter in einer kleinen Mistpfütze neben dem Haus ertrank, nach Balkum ins Ksp. Ueffeln. Margarethe Maria Dallmann litt 3 Jahre an Krebs und wurde zweimal operiert, wie es im Kirchenbuch heißt.&lt;br /&gt;
*Die Heuerstelle in Bühren übernahm ihr Bruder Johann Franz DALLMANN (*1793) der 1818 Anna Margarethe Adelheit THYMANN aus Hesepe (*1794, +1823) und in 2. Ehe 1823 Maria Elisabeth SOMMERFRÜCHTE genannt GERSTE aus Pente (*1798) heiratete. Er arbeitete nebenher als Maurer und entschloß sich 1845 mit 8 Kindern in die USA auszuwandern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heuerhaus, Im blauen Wunder 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 48 / 08 00 04&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie die Inschrift des Hauses nahe am Wiederhall besagt, entstand dieses Gebäude im Jahre 1822. Die Inschrift der Dielentoreinfahrt lautet: &amp;quot;Johann Henrich Fischer Catharina Maria Fischer Gebohr. bey der Sandwisch Den 14ten Sep. 1822&amp;quot;. Das Fachwerk des ehemals doppelten Heuerhauses wurde 1938 durch massive Mauern ersetzt und der südliche Teil 1958 abgebrochen. Im Südgiebel befand sich die Inschrift: &amp;quot;Gott behüte dieses Haus und alle die da gehen ein und aus.&amp;quot; Im Stall des Hofes lebte nach dem Krieg die Familie Kirchner. Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter Epe Nr.104, 1955 Siedler Heinrich Tappe; Gebäude: a) Wohnhaus (1951 übertragen von Hs.Nr.1, 1952 Anbau und Bestimmungsänderung), b) Scheune (1951 übertragen von Hs.Nr.1).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 erwarb Heinz Niemann das Haus und baute es später zu einem Einfamilienhaus um.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Erster Pächter des neuen Heuerhauses scheinen Johann Heinrich WONNING aus Pente (*1797) und seine Frau Margarethe Marie HÜDEPOHL aus Rieste (*1791). Sie heirateten 1823 und waren offenbar nur bis um 1830 in Epe.&lt;br /&gt;
*Nachfolger waren scheinbar die beiden Eper Johann Rudolph FREUDENBORG (*1809), seit 1837 verheiratet mit Margarethe Marie Elisabeth ELLHORN (*1813, +1845). In 2. Ehe heiratete er Margaretha Dorothea LANGERMANN aus Pente (*1814). Sie scheinen 1866 nach St. Louis (USA) ausgewandert zu sein.&lt;br /&gt;
*Auch Johann Franz DALLMANN (*1812, +1844), Sohn von Dallmann / Schröder in der Leibzucht, seit 1837 mit Catharina Marie SCHWARBERG aus Pente (*1812, +1863) verheiratet, die in 2. Ehe 1845 Johann Heinrich FREUDENBORG aus Epe (*1818, +1864) heiratete, waren Heuerlinge auf dem Hof Fischer.&lt;br /&gt;
*Johann Heinrich HEHEMANN war Maurer und gebürtig aus Hagen. Er heiratete 1852 in Malgarten Anna Maria Henriette BÜNTE aus Schleptrup. Die Eper Gemeindeversammlung entschied am 22. September 1852 über das Gesuch des Maurers Hehmann auf „eheliche Niederlassung“ in Epe positiv, nachdem Colon Fischer zugestimmt hatte. Die Pachtzeit betrug 4 Jahre.&lt;br /&gt;
*Hermann Heinrich EGGELMEYER (oder Echelmeyer) verheiratet mit Christine Wilhelmine HAVERKAMP (oder Haberkamp) aus Atter lebten um 1851/1855 in Fischers Heuer.&lt;br /&gt;
*Ernst Friedrich MEYER aus Achmer (*1831) war offenbar seit seiner Heirat mit Anna Maria Margarethe BRÜGGEMANN, verwitwete Weglage, aus Schleptrup (*1826, +1892) 1858 bei Fischer. Da die verarmte Familie 1865 eine Unterstützung der Gemeinde beantragte, die 3 Kinder aus der 1. Ehe seiner Frau aber in Pente geboren wurden, versuchte Epe zunächst die Kinder nach dort abzuschieben bzw. von Pente finanzielle Hilfe zu bekommen. 1866 bewilligte man jedoch einen Mietzuschuß der Gemeinde von 8 Taler.(Lagerbuch Epe) Die Familie lebte 1868 in Hesepe.&lt;br /&gt;
*Als am 24. Mai 1866 der Zimmermann Hermann Heinrich BÖHMANN aus Hesepe (*1817, +1876), seit 1843 mit Catharine Marie EGGELMEYER aus Hesepe (*1813, +1865) verheiratet, Heuerling bei Fischer in Bühren, um einen Trauschein zur Wiederverheiratung nachsuchte und dieser von der Gemeindeversammlung abgelehnt wurde, wandte er sich um Hilfe an das Amt Vörden. Daraufhin erließ das Amt einen für Böhmann wohl positiven Bescheid, der am 21. Juni in der Gemeindeversammlung zur Beratung anstand. Trotzdem hielt man die Weigerung seitens der Gemeinde aufrecht und beauftragte den Rechtsanwalt Dr. Klusmann, Einspruch einzulegen. So kam es, daß sich die Königliche Landdrostei in Osnabrück der Sache annahm und ihrerseits einen Bescheid an die Gemeinde erließ. Erst dieses Schreiben veranlaßte die Gemeindeversammlung am 15. August 1866, den Trauschein des Heuerling Böhmann zu bewilligen. Er heiratete am 28. August 1866 Anna Marie Elisabeth BEI DER BECKE aus Kalkriese (*1821, +1899) und zog später offenbar nach Achmer.&lt;br /&gt;
*Weitere Heuerlingsfamilien bzw. Bewohner waren: Hermann TACK aus Schleptrup (1865); Wilhelm KOOPMANN (1931); Theodor WIETHOFF (1932); VIETMEYER; Hermann THIESING; Erich WESSEL (1958); Heinrich TAPPE aus Kalkriese (1927); Heinz NIEMANN aus Sögeln und Herta geb. TAPPE (1952); Jürgen NIEMANN und Doris geb. WINKELMANN (1993).&lt;br /&gt;
*Das Adressbuch verzeichnet 1958/59 Landwirt Heinrich und Arbeiterin Ursula Tappe in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich Tappe in Epe (ohne Nr.) und 1970 Rentnerin Marie Tappe in Bühren (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
*Das Adressbuch verzeichnet 1984 Jürgen, Heinz, Doris, Ursel, Marlies und Herta Niemann in Bührener Esch 13; 1988/89 Jürgen, Heinz, Doris, Ursel und Herta Niemann und 1992/93 Jürgen, Heinz, Doris und Herta Niemann. Mit dem neuen Baugebiet erfolgte eine Adressänderung. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Jürgen, Heinz, Imke, Doris und Herta Niemann in Im Blauen Wunder 14 und 2015/16 Jürgen, Hendrik, Doris und Herta Niemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnung in der Scheune, nicht mehr vorhanden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1966 abgebrannte Scheune, in der sich eine kleine Wohnung befand, wurde offenbar 1909 neu erbaut.&amp;lt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;gt; Die wiedererrichtete Scheune beherbergt heute die Kegelbahn des Hotels. Eine steinerne Gedenktafel an der Längsseite der Scheune trug die Inschrift: &amp;quot;Marie Iding geb. Fischer am 2. Mai 1857 + am 20. Oktober 1900 vermählt am 14. Aug. 1880&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Familie Hermann EGGEMANN (1966).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heuerhaus, ehemaliges Erbwohnhaus Niemann, nicht mehr vorhanden.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Erbwohnhaus des Hofes Junge Niemann wurde offenbar nach 1849 als Heuerhaus des Hofes Fischer genutzt. Die Karte von 1873 verzeichnet es nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heuerhaus, ehemalige Leibzucht Niemann, Bührener Esch 9/ Im blauen Wunder 1.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 59 / 08 00 02&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Übernahme des Hofes Junge Niemann wurde die Leibzucht des Hofes zum Heuerhaus des Hofes Fischer (siehe Hof Junge Niemann). 1952 erwarben die damaligen Heuerfamilien Törner und Hünschemeyer das doppelte Heuerhaus. Heutige Besitzer sind die Familien Törner und Hilbrink. Letzterer modernisierte und erweiterte seine Hälfte 1992. In einem Inschriftenbalken ist zu lesen: &amp;quot;Günter u. Monika Hilbrink Carola, Sabine, Jens Anno 1992&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1951 unter Epe Nr.105, 1955 Siedler Anton Törner; Gebäude: a) Wohnhaus (Doppelheuerhaus, 1951 übertragen von Hs.Nr.1f, 1952 Anbau, 1952 teilweise übertragen nach Hs.Nr.106), b) Scheune (übertragen von Hs.Nr.1k), c) Scheune (1951 übertragen von Hs.Nr.1l, 1952 übertragen nach Hs.Nr.106), d) Schuppen (1952 Neubau). Dazu unter Epe Nr.106, Siedler Johann Hünschemeyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1952 übertragen von Hs.Nr.105), b) Scheune (1952 übertragen von Hs.Nr.52).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*BRÜGGEMANN&lt;br /&gt;
*August BÜCKER aus Engter und Minna geb. DALLMANN aus Rieste (1907 – 1927) bauten schließlich in der Gartenstadt ein Haus und eröffneten 1929 einen Kolonialwarenhandel und 1954 die Gastwirtschaft Fasanenkrug (heutige Inhaberin Luise Maifarth, Schleptruper Str.289.&lt;br /&gt;
*Johann und Liese HÜNSCHEMEYER&lt;br /&gt;
*Elli STEINKAMP.&lt;br /&gt;
*Maurer Heinrich WORTMEYER (*1859) aus Drohne bei Dielingen (1933, 1939) wohnte bei seinem Sohn Gustav und Frieda WORTMEYER (1939).&lt;br /&gt;
*Anton TÖRNER aus Alverskirchen bei Telgte und Anna geb. TERTILT (1941).&lt;br /&gt;
*Theo TÖRNER, Witwer von Hannelore geb. DUNKER (1993).&lt;br /&gt;
*Hubert TÖRNER (1993).&lt;br /&gt;
*Das Adressbuch von 1958/59 verzeichnet Landwirt Anton und Landwirt Theodor Törner, Landwirt Johann Hünschemeyer in Epe-Bühren (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Anton Törner, Landwirt Johann Hünschemeyer. Das Adressbuch von 1984 nennt Hubert und Anna Törner in Bramsche, Bührener Esch 9; 1988/89 Hubert, Theodor und Anna Törner und 1992/93 Hubert und Theodor Törner. Das Adressbuch von 2007/08 verzeichnet Theodor Törner in Bramsche, Bührener Esch 9 sowie Sven und Imme Meyer, Antje Grünendahl, Iris-Maria Wagelaar in Im blauen Wunder 1 und 2015/16 Theodor Törner in Bramsche, Bührener Esch 9 sowie Sven und Imme Meyer, Antje Grünendahl, Sarah Brodacz in Im blauen Wunder 1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Heuerhaus, ehemalige Scheune Niemann, Bührener Esch 6.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 55 / 07 59 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude ist das letzte noch vorhandene Nebengebäude auf dem ehemaligen Hofplatz Junge Niemann. Es ist möglich, daß dieses von zwei Familien bewohnte Heuerhaus, das 1772 erwähnte Backhaus war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Familien: SCHWALENBERG; Gustav BARKAU; Heinz BARKAU; Klaus-Dieter BARKAU (1993).&lt;br /&gt;
*Das Adressbuch verzeichnet 1984 Manfred, Heinz, Karl-Heinz, Klaus-Dieter, Sabine und Rosalia Barkau, Uwe und Christel Wagner in Bührener Esch 8 (6); 1988/89 Heinz, Klaus-Dieter, Sabine und Rosalia Barkau, Uwe und Christel Wagner; 1992/93 Klaus-Dieter, Sabine und Rosalia Barkau, Uwe Wagner; 2007/08 Thorsten Besch und 2015/16 sind verzeichnet Thorsten  und Kathrin Besch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Wohnhaus Künsemüller, Bührener Esch 8.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 55 / 07 59 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1971 ließ Eduard Künsemüller auf der alten Hausstelle des früheren Hofes Junge Niemann dieses Gebäude als Altenteil errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 1984 Eduard und Andrea Künsemüller in Bührener Esch 6 (8); 1988/89 Eduard und Andrea Künsemüller, Rudolf Conrades; 1992/93 Eduard und Andrea Künsemüller, Ralf Lück; 2007/08 Gudrun Rebischke-Drosselmeier und 2015/16 sind verzeichnet Dirk Rayker, Angelika Dürr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Weitere Heuerleute:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Familien: Heinrich BRUNING und Lisette geb. KUHLMANN (nach 1885); Friedrich WEGLAGE (1900); LAMMERS (1908); BUTKE (1909); VON DER BECKE (1909); H. GÖRTEMÖLLER (1913); Friedrich HAGEMANN aus Lingen (1928); Kampmeyer (1929); Heinz Herbert KRAUSE.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ahnengalerie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Ahnengalerie Hof Fischer, Vollerbe in Epe Nr. 1&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Verdatete Kirchenbücher der ev.-luth. Kirchengemeinde Bramsche von Udo Niemann, verkartete Kirchenbücher der röm.-kath. Kirchengemeinde Malgarten von Heinrich Gosmann, Chronik Epe von Heinrich Gosmann, Datensammlung von Elfi Eckelmann, BN z.B. Geburts-. Heirats- und Sterbeanzeigen, HEM, StAO&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nichts weiter vermerkt ist, so sind die Personen in ihren Heimatorten geboren (*) und in ihren eingeheirateten Gemeinden verstorben (+), in der Regel zu Hause. Sie sind in der Ev. luth. Kirche St. Martin in Bramsche getauft (~) und getraut (OO) und auf dem Friedhof in Bramsche begraben ([]) worden. Katholische Personen (kath.) sind, wenn nichts weiter vermerkt ist, in der Klosterkirche St. Johannes in Malgarten getauft und getraut und auf dem Friedhof in Malgarten begraben worden. Gibt es nur ein Geburtsjahr, so wurde es aus dem Sterbealter errechnet. Eine Jahresangabe mit der Bezeichnung „um“ gibt jeweils eine Schätzung wieder! Die Familiennamen sind in der zuletzt üblichen Form geschrieben. Die Zeichen */~ und +/[] können beide oder auch nur ein Datum nennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernd to buren, (genannt 1449)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Johan to buren, (genannt 1458)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wessels Hus to buren, (genannt 1478, 1490-1515)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herman to büren, (genannt1521, 1548-1553; 1542 Hermann Fischer, 1550 Hermann Vischer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernd FISCHER&#039;&#039;&#039;, OO, Grete, +/[] nach 1601, (genannt 1554-1577, 1589).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Johann FISCHER, +/[] nach 1601.&lt;br /&gt;
*Tale FISCHER, +/[] nach 1601.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Berndt FISCHER&#039;&#039;&#039;, OO, Hille NN, (genannt 1601, 1628).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Catharine FISCHER, */~ 1604, +/[] 20.09.1674.&lt;br /&gt;
*Margarethe FISCHER, */~ um 1605, OO um 1630,  Johann WESSLING, Colonus in Epe Nr.7, */~ 1586, +/[] 28.08.1671, (Sohn von Gerdt WESSLING und Tale NN, Colonus in Epe Nr.7).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Arend FISCHER&#039;&#039;&#039;, (genannt 1626).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margarethe FISCHER&#039;&#039;&#039;, */~ um 1630, OO um 1660, Johann KUHLMANN, Colonus Fischer, */~ um 1630 in Epe, +/[]1696, (Sohn von Franz KUHLMANN und Margarethe DUNKER), keine Kinder.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margarethe Elsabein DUNKER&#039;&#039;&#039;, */~ um 1657 in Schleptrup, Ksp. Engter, +/[] 01.05.1737 (Tochter von KUHLMANN und DUNKER), OO 02.12.1683, Hermann Berend GRESEL, Colonus Fischer und Colonus Borgstede Vollerbe in Schleptrup Nr.10, */~ um 1647, +/[] 10.07.1722, (Sohn von Berend GROTHAUS und Gertrud GRESEL, Colonus Gresel Vollerbe in Hesepe Nr.5). Margarete erbte vom Bruder des Vaters den Hof Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Gerdrut FISCHER, */~ 09.04.1684, Zwangsdienst geleistet 1704, freigelassen 1706, +/[] 17.01.1710 im Kindbett, OO 1704, Johann Peter HOFFELT, Colonus Vollerbe in Hesepe Nr.9, */~ 11.06.1679, +/[] 10./12.05.1752, Schwindsucht, (Sohn von Henrich HOFFELT und Anna Gertrud KAYSER, Colonus Vollerbe in Hesepe Nr.9).&lt;br /&gt;
*Herman Berent FISCHER, Colonus Schulte in Epe Nr.22, */~ 01.05.1688, +/[] 29.02./02.03.1760 in Sögeln, OO (1) 1720, Anna Alheid IM LOHE, Witwe Schulte, */~ 02.08.1688, +/[] 03.12.1723, (Tochter von Gerdt IM LOHE und Anna Maria SCHULTE, Colon in Epe Nr.30), OO (2) 1724, Anna Catharina WARNING, */~ um 1698, +/[] 04./05.12.1752, (Tochter von Arend Lübbeke WARNING und Adelheit DALLMANN, Heuerling in Epe Nr.5 (Hackmanns Leibzucht)).&lt;br /&gt;
*Henrich Tebbe FISCHER, Colonus Koch Markkötter in Achmer Nr.52, */~ 1691, Zwangsdienst geleistet 1721, freigelassen, +/[] 22./23.05.1766, OO 23.05.1721, Anna Adelheit KOCH, */~ 22.11.1703, +/[] 03./0512.1773, (Tochter von Johann Tebbe KOCH und Catharina Margaretha MUES, Colonus Markkötter in Achmer Nr.52).&lt;br /&gt;
*Anna Margrethe Sophie FISCHER, */~ 14.11.1696, +/[] 28./31.03.1787, OO (1) 19.06.1721, Arndt Luebbert HACKMANN, Colonus in Epe Nr.5, */~ 1693, +/[] 1736, (Sohn von Johan HACKMANN und Anna Gretke WARNING, Colon in Epe Nr.5), OO (2) 28.01.1737, Johann Hermann GERKEN-LARBERG (auch LAHRBERG sive HASEMANN), Colonus Hackmann in Epe Nr.5, */~ um 1700, +/[] 01.08.1737, (Sohn von Johann Henrich BARLAGE und Anna Margaretha HOLLENBERG genannt JOHANN-LARBERG, Colonus Gerken-Larberg Vollerbe in Achmer Nr.32), OO (3) 16.01.1739, Johann Jürgen THOMAS, Colonus Hackmann in Epe Nr.5, */~ 1710, +/[] 02./04.01.1770, (Sohn von Johann THOMAS und Anna Catharina BERGHOF, Colonus Vollerbe in Pente Nr.16).&lt;br /&gt;
*Johann Hermann FISCHER, */~ 1698, Zwangsdienst geleistet 1720, Erbe.&lt;br /&gt;
*Franz Diederich FISCHER, Colonus Thomas Vollerbe in Pente Nr.16, */~ 07.1704, Zwangsdienst geleistet, freigelassen 1735, +/[] 16.03.1775, OO 20.11.1735, Fenna Elsabein GREVEMEYER, Witwe Thomas, */~ 30.03./06.04.1709, +/[] 27.02./01.03.1765, (Tochter von Ernst Jürgen SCHUERMANN und Marie Elsabein GREVEMEYER, Colonus Grevemeyer Vollerbe in Hesepe Nr.1).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Hermann FISCHER&#039;&#039;&#039;, Colonus, */~ 1698, +/[] 18./20.02.1776, OO (1) 17.02.1728, Maria Adelheid ENKELSTROHT, */~ um 1700, +/[] 1738, (Tochter von Johann Henrich IDING und Helena ENKELSTROTH, Colonus Enkelstroht Erbkötter in Rieste Nr.48), OO (2) 19.07.1740 Marie Elisabeth KREYENHAGEN, */~ um 1713, +/[] 07./09.03.1776, (Tochter von Ernst Henrich KREYENHAGEN und Catharina Margarethe NIEWEDDE in Kalkriese).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von Maria Adelheid ENKELSTROHT:&lt;br /&gt;
*Margarethe Maria FISCHER, */~ 23.09.1731, +/[] 18./21.05.1751 in Bühren.&lt;br /&gt;
*Bernd Henrich FISCHER, */~ 1735, Zwangsdienst geleistet 1756, Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von Marie Elisabeth KREYENHAGEN:&lt;br /&gt;
*Ernst Henrich FISCHER, */~ 03.12.1741, +/[] 26./28.04.1748 an Schwindsucht.&lt;br /&gt;
*Trine Grete FISCHER, Zwangsdienst geleistet 1764.&lt;br /&gt;
*Anna Margarethe FISCHER, */~ 14.03.1745, Zwangsdienst geleistet 1761, +/[] 08./10.05.1782, OO 12.11.1771, Johann Berend GARLICH-SÜDHOF, Colonus Vollerbe in Achmer Nr.6, */~ 24.08.1723, +/[] 14./16.11.1783, (Sohn von Henrich Ludecke ALBERS und Maria Gertrud KREYENHAGEN, Colonus Garlich-Südhof Vollerbe in Achmer Nr.6).&lt;br /&gt;
*Franz FISCHER, */~ 05./14.01.1748, +/[] 21./23.03.1769 an Blattern in Bühren.&lt;br /&gt;
*Johann Henrich FISCHER, Colonus Borgstede Vollerbe in Schleptrup Nr.10, */~ 31.03.1751, Zwangsdienst geleistet 1770, +/[] 30.08.1806, OO 07.11.1781 in Engter, Anna Adelheit HAUBEIN, */~ 15.08.1745, +/[] 22.10.1800, (Tochter von Hermann Rudolph HAUBEIN und Anna Maria IGEL, Colonus Halberbe in Schleptrup Nr.26). Johann erbte vom Großvater Gresel das Colonat Borgstede in Schleptrup.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bernd Henrich FISCHER&#039;&#039;&#039;, Colonus, */~ 02.10.1735, +/[] 08./10.05.1783, OO (1) 10.11.1773, Anna Maria DRÖGE, */~ 01.05.1754, +/[] 12./16.06.1838, (Tochter von Claus Hermann DRÖGE und Anna Margareta LAUMANN, Colonus Halberbe in Kalkriese Nr.17), OO (2) 12.11.1783 Johann Franz ECKELMANN, Colonus Fischer, */~ 26.03.1758, +/[] 21./23.09.1828, (Sohn von Johan Berend Philip ECKELMANN und Anna Maria Gerdruth THOMAS, Colonus in Epe Nr.12).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von Bernd Henrich FISCHER:&lt;br /&gt;
*Anna Maria FISCHER, */~ 07./13.08.1775, +/[] 06./07.11.1775.&lt;br /&gt;
*Johann Henrich FISCHER, */~ 1777, Erbe.&lt;br /&gt;
*Margarethe Marie FISCHER, */~ 05.09.1779, +/[] 17./19.12.1780 an Blattern.&lt;br /&gt;
*Bernd Henrich FISCHER, */~ 22.10.1782, +/[] 11./13.08.1783. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder von Johann Franz ECKELMANN:&lt;br /&gt;
*Maria Adelheid FISCHER, */~ 08.08.1784, Zwangsdienst geleistet, freigelassen, +/[] 31.08./02.09.1827, OO 02.11.1802, Balthasar Heinrich FRYE, Colonus Vollerbe in Bramsche (Pente) Nr.22, */~ 29.01.1775, +/[] 02./05.06.1842, (Sohn von Jürgen Balthasar THYMANN und Catharina Margaretha FRYE, Colonus Frye Vollerbe in Bramsche (Pente) Nr.22).&lt;br /&gt;
*Johann Philip FISCHER, Colonus Hackmann in Epe Nr.5, */~ 31.12./01.01.1787, +/[] 04.10.1846 an Schwindsucht, OO (1) 28.12.1813, Anna Maria Engel WOLLRICH, erbte den Hof Hackmann in Epe, */~ 21.08.1797, +/[] 27.11.1827, (Tochter von Henrich Wilbrand THYMANN und Catharina Margaretha HACKMANN, Colonus Wollrich Vollerbe in Pente Nr.4), OO (2) 22.04.1828, Margarethe Marie Elisabeth WINKELMANN, */~ 19./28.01.1810, +/[] 03./08.06.1849 an Nervenfieber, (Tochter von Hermann Henrich BORGMANN und Catharina Margarete VINKENBERG, Colonus Winckelmann Halberbe in Pente Nr.26).&lt;br /&gt;
*Margarethe Maria FISCHER, */~ 28.05.1790, +/[] 01./04.06.1866, OO 17.11.1808 Heinrich Rudolf HECKERT, Colonus Vollerbe in Pente Nr.5, */~ 29.01.1786, +/[] 09./12.07.1842, (Sohn von Johann Steffen HECKERT und Christiane Elise FRYE, Colonus Vollerbe in Pente Nr.5).&lt;br /&gt;
*Hermann Rudolf FISCHER, Colonus Fröhlke Vollerbe in Achmer Nr.30, */~ 28.08./01.09.1793, +/[] 13./16.05.1868, OO 10.04.1818, Anna Regine Maria FRÖHLKE, */~ 19./27.09.1795, +/[] 23./26.03.1861, (Tochter von Johan Henrich FRÖHLKE und Margarete Marie RICHTERING, Colonus Vollerbe in Achmer Nr.30).&lt;br /&gt;
*Anna Christina FISCHER, */~ 04./12.02.1797, +/[] 26.05.1797.&lt;br /&gt;
*Johann Franz FISCHER, Colonus Terkhorn in Broxten, */~ 29.06./03.07.1801, +/[] 29.01.1883 in Broxten, Ksp. Venne, OO 05.05.1835 in Venne, Anna Marie BUENTE, */~ 12.01.1815, +/[] 14.01.1856 in Broxten, Ksp. Venne, (Tochter von Johann Friedrich BUENTE und Anna Marie STUCKWISCH, Colonus Terkhorn in Venne).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Johann Henrich FISCHER&#039;&#039;&#039;, Colonus, */~ 13.10.1777, +/[] 26./30.04.1835, OO 22.11.1809, Catharina Maria Agnes BEY DER SANDWISCH sive KOHRS, */~ 09./12.01.1787, +/[] 18./21.01.1823 an Schlagfluß, (Tochter von Hermann Henrich BEY DER SANDWISCH sive KORS und Maria Agnesa SCHWEGMANN, Colonus Markkötter und Wagenmacher in Pente Nr.32).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Anna Maria FISCHER, */~ 08./16.12.1810, +/[] 08./12.02.1876, OO 18.10.1832, Johann Heinrich Wilbrand CLAUSING, Colonus Vollerbe in Pente Nr.7, */~ 06./13.03.1803, + in Westeroden, Ksp. Merzen, (Sohn von Hermann Heinrich CLAUSING und Catharina Maria GERKEN-LARBERG, Colonus Vollerbe in Pente Nr.7).&lt;br /&gt;
*Catharine Marie Margarethe FISCHER, */~ 26./28.09.1812, OO 1843 in Schledehausen, Johann Adam VOLBERT, Colonus Vollerbe in Grambergen Nr. 11, */~ um 1810.&lt;br /&gt;
*Franz Heinrich FISCHER, */~ 06./16.10.1814, +/[] 06./08.08.1833.&lt;br /&gt;
*Johann Henrich Philipp FISCHER, */~ 24.08./01.09.1816, +/[] 23./26.01.1843 in Bühren.&lt;br /&gt;
*Margarethe Marie FISCHER, */~ 11./18.10.1818, +/[] 09./12.04.1819.&lt;br /&gt;
*Hermann Heinrich FISCHER, */~ 31.05.1820, Erbe.&lt;br /&gt;
*Hermann Rudolf FISCHER, */~ 30.04./05.05.1822, +/[] 10./12.12.1822.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hermann Heinrich FISCHER&#039;&#039;&#039;, Colonus, */~ 31.05./01.06.1820, +/[] 22./27.03.1871, OO 11.10.1853, Anna Maria Luise NIEMANN, */~ 23.08./08.09.1833, +/[] 04.08.1907, (Tochter von Hermann Rudolph JUNGE NIEMANN und Margarete Maria KAMPMANN, Colonus in Epe Nr.2).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Rudolph Heinrich Georg FISCHER, */~ 01.09./11.10.1854, +/[] 25./28.07.1874 starb an Herzlähmung und Gehirnentzündung infolge eines Beinbruches in Schwalenberg, Lippe.&lt;br /&gt;
*Margarethe Marie FISCHER, */~ 02.05.1857, Erbin.&lt;br /&gt;
*Johann Hermann FISCHER, */~ 16.09./01.11.1860, +/[] 15./20.08.1864, Gehirnentzündung.&lt;br /&gt;
*Caroline Maria Ida FISCHER, */~ 11.07./12.09.1863, +/[] 08./14.09.1869, Bräune.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Margarethe Marie FISCHER&#039;&#039;&#039;, */~ 02.05./19.06.1857, +/[] 20./24.10.1900, OO 13.08.1880 Heinrich Wilhelm Theodor IDING, Colonus Iding in Epe Nr.1, */~ 07./21.07.1857, +/[] 28.09.1922, (Sohn von Johann Wilhelm Rudolf IDING und Marie Margarethe Adelheit LYRA, Colonus Vollerbe in Rieste Nr.13).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Luise IDING, */~ 1881, +/[] 09.03.1917.&lt;br /&gt;
*Hilda Caroline Maria IDING, */~ 1883, Erbin.&lt;br /&gt;
*Horst IDING, */~ um 1885, +/[] um 1915 in Rußland vermißt.&lt;br /&gt;
*Margaretha Maria F.C. IDING, * 1886, + 07.11.1900.&lt;br /&gt;
*Thea IDING, */~ um 1890, OO Max GROECK, */~ um 1890.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hilda Caroline Maria IDING&#039;&#039;&#039;, */~ 1883 in Epe, +/[] 30.06.1967, OO 06.10.1908, Gustav Johann Christian KÜNSEMÜLLER, Kaufmann in Bramsche, */~ um 1880 in Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Eduard Theodor Ludwig Hans KÜNSEMÜLLER, */~ 04.07.1909, Erbe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Eduard Theodor Ludwig Hans KÜNSEMÜLLER&#039;&#039;&#039;, Bauer in Epe Nr.1, */~ 04.07.1909, +/[] 01.10.1998, OO 27.10.1932, Andrea Anna Elise Wilhelmine CONRADES, */~ 05.11.1911 in Hildesheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kinder:&lt;br /&gt;
*Ralf KÜNSEMÜLLER, OO, Irma KLEISSEN.&lt;br /&gt;
*Joerg KÜNSEMÜLLER, OO, Ingrid SCHAFMEYER.&lt;br /&gt;
*Gerd KÜNSEMÜLLER, Erbe, OO, Ingrid HÖLSCHER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darstellung und Quellen der Hofgeschichten sind auf Seite [[Epe (Bramsche)/Höfe - Darstellung und Quellen]] erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück [[Epe (Bramsche)/Höfe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Höfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hof in Bramsche-Epe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121457</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121457"/>
		<updated>2021-11-13T13:59:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwalenberg, Blankenburger Str.41&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1949 unter Epe Nr.102, Kutscher Bernhard Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Bernhard, Arbeiter Udo und Arbeiterin Vera Schwalenberg in Epe Nr.102; 1964 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe Nr.102; 1970 Arbeiter Bernhard und Arbeiter Udo Schwalenberg in Epe, Blankenburger Str.18 und 1984 Bernhard, Klaus, Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41. 1988/89 nennt das Adressbuch Udo, Regine, Anke und Emma Schwalenberg in Bramsche, Blankenburger Str.41; 1992/93 Udo, Regine und Emma Schwalenberg; 2007/08 Udo, Mirco und Regine Schwalenberg, Harald und Anke Schwarzer und 2015/16 Udo und Regine Schwalenberg, Harald, Patrik und Anke Schwarzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121456</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121456"/>
		<updated>2021-11-13T13:56:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.99, Erbbaustelle Klosterfond, Reichsbahnrat Franz Timmers, 1950 Bäcker Willi Schwering in Malgarten, 1950 Landwirt Wilhelm Müller in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall und Waschküche (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Timmers kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten. Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los! 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Willi Schwering, Friseurmeister Wobker in Malgarten (ohne Nr.); 1964 Hausfrau Erna Wobker; 1970 Hausfrau Erna Wobker in Malgarten, Lindenstr.9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter. 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang und Ottilie Bohn, Maria Müller in Bramsche, Malgartener Str.168; 1988/89 Wolfgang und Ottilie Bohn; 1992/93 Wolfgang, Harald und Ottilie Bohn, Janine Molkenstroth und 2007/08 und 2015/16 Wolfgang und Ottilie Bohn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.101, Erbbaustelle, Schlachter Karl Heinz Reiter in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau), b) Stall (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Schlachtermeister Karl-Heinz Reiter in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Ottowald, Monika und Erna Reiter in Bramsche, Malgartener Str.170; 1992/93 Ottowald, Monika und Erna Reiter, Rüdiger Görtemöller; 2007/08 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Thomas und Anita Lange in Malgartener Str.170A (Neubau) und 2015/16 Ottowald und Monika Reiter in Malgartener Str.170 und Anita Lange und Wolfgang Klanke in Malgartener Str.170A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121455</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121455"/>
		<updated>2021-11-13T13:51:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Vördener Damm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet einige Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.95, Landwirt Wilhelm Görtemöller, 1953 Heinrich Görtemöller und Miterben; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER war mit Gerda geb. SAUF verheiratet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Günter Görtemöller in Epe, Vördener Damm 95; 1984 Das Adressbuch verzeichnet Günter und Gerda Görtemöller in Bramsche, Vördener Damm 44; 1988/89 Claudia, Anke und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 1992/93 Claudia und Gerda Görtemöller, Helfried Junghans; 2007/08 Claudia und Gerda Görtemöller, Thomas Steinbrink und 2015/16 Gerda Görtemöller, Thomas und Claudia Steinbrink.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.96, Ehefrau Alwine Sandmann; Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Gustav SANDMANN war mit Ingelore geb. EXTRA verheiratet. 1958/59, 1964 und 1970 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gustav und Arbeiterin Alwine Sandmann in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1984 Gustav, Uwe, Ingelore und Alwine Sandmann in Bramsche, Vördener Damm 42; 1988/89 und 1992/93 Gustav, Ingelore und Alwine Sandmann und 2007/08 und 2015/16 Gustav Sandmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wronowski, Vördener Damm 33&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1948 unter Epe Nr.97, Maurer Alfred Wronowski (Grundbesitzer Hannoversche Siedlungsgesellschaft mbH in Hannover); Gebäude: a) Wohnhaus (1948 Neubau, 1953 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.); 1970 Arbeiter Alfred Wronowski in Epe, Vördener Damm 92; 1984 Alfred, Peter und Amanda Wronowski in Bramsche, Vördener Damm 33; 1988/89 Alfred, Peter, Heidrun und Amanda Wronowski; 1992/93 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski, Gerda Weßling; 2007/08 Peter, Heidrun und Amanda Wronowski und 2015/16 Peter, Sandra und Heidrun Wronowski.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121454</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121454"/>
		<updated>2021-11-13T13:43:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.92, Landwirt Georg Ballmann in Vörden; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet. Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt. 1964 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Georg Ballmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Rentner Walter Anker in Epe, Malgartener Str. (ohne Nr.); 1984 Walter und Margarete Anker, Franz und Helga Brinkmann in Bramsche, Malgartener Str.84 und Helmut, Anneli und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1988/89 Walter, Iris und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel, Anneli, Bärbel und Hedwig Schomborg in Malgartener Str.86; 1992/93 Walter, Iris, Heike und Margarete Anker, Franz Brinkmann in Malgartener Str.84 und Helmut, Axel und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86; 2007/08 Ilona Wulfekötter in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef und Bärbel Krause in Malgartener Str.86 und 2015/16 Ilona Onuorah und Anthony Nzedi Onuorah Sunday, Thomas Pöttker in Malgartener Str.84 und Hedwig Schomborg, Detlef, Nils und Bärbel Krause in Malgartener Str.86.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1940 unter Epe Nr.94, Landstraßenwärter Hermann Lange; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1940 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Hermann und Tuchmacher Heinrich Lange in Epe (ohne Nr.); 1964 Rentner Fritz Lange und 1970 Rentnerin Martha Lange in Epe, Malgartener Str.15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln. 1984, 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Martha Lange, Werner und Christel Wulfemeyer in Bramsche, Malgartener Str.87 und 2007/08 und 2015/16 Werner, Henning und Christel Wulfemeyer. Die Familie Wulfemeyer verkaufte 2021 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121453</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121453"/>
		<updated>2021-11-13T13:37:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Vördener Damm */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.91, Kraftwagenführer Hermann Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1958/59 Das Adressbuch verzeichnet Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp in Epe, Vördener Damm (ohne Nr.) und 1964 Rentnerin Emma und Vorrichter Willi Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Rentnerin Emma Steinkamp, Arbeiter August Voss in Epe, Vördener Damm 91; 1984 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Erhard und Gabriele Stutzke in Bramsche, Vördener Damm 36 und Emma Steinkamp, August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1988/89 Otto, Dieter und Elfriede Bratschke, Michael und Antje Dynewski in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 1992/93 Otto und Elfriede Bratschke, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und August, Stefan und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau); 2007/08 Gisela Jeworski, Holger und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau) und 2015/16 Ingrid Linke, Holger, Madeleine, Malika und Petra Johannes in Vördener Damm 36 und Brunhilde Voss in Vördener Damm 38 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121452</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121452"/>
		<updated>2021-11-13T13:35:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.90, Stellmachermeister Josef Möller; Gebäude: a) Holzstall (1937 Neubau, 1939 Anbau), b) Wohnhaus mit Werkstatt (1938 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Stellmacher Josef Möller in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Stellmacher Josef und Landschaftsgärtner Josef Möller in Malgarten, Lindenstr.7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe. 1984 nennt das Adressbuch Josef, Herbert, Paula und Gerda Möller in Bramsche, Malgartener Str.166; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Paula und Gerda Möller; 2007/08 Herbert, Kai, Verena, Paula und Gerda Möller und 2015/16 Herbert und Gerda Möller.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121451</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121451"/>
		<updated>2021-11-13T13:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1937 unter Epe Nr.88, Landarbeiter Heinrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1937 Neubau), b) Schweinestall mit Wagenschuppen (1937 Neubau), c) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Heuermann Heinrich, Invalide Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59, 1964 und 1970 Maurer Friedrich Steinkamp; 1984 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, Henry Glose in Bramsche, Malgartener Str.82 und 1988/89 Friedrich und Margarete Steinkamp, Dieter, Thomas und Renate Hein-Janke, John, Deborah und Hannelore Murdoch und 1992/93 Friedrich und Margarete Steinkamp, Thomas und Renate Hein-Janke, Hannelore Murdoch. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Thomas und Renate Hein-Janke, Marlon Rix und Bernadette Paul-Rix in Bramsche, Malgartener Str.82 und 2015/16 Thomas und Renate Hein-Janke, Jude und Bernadette Ogbuji.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. Das Gebäudebuch verzeichnet 1936 unter Epe Nr.89, Arbeiter Otto Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Anbau (1936 Neubau), b) Stall (1952).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938, 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Otto Meyer in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Otto und Weber Walter Meyer in Epe, Blankenburger Str.17; 1984 Otto, Walter, Thea und Anna Meyer in Bramsche, Blankenburger Str.34; 1988/89 Otto, Walter, Thea, Gabriele und Anna Meyer; 1992/93 Thea und Gabriele Meyer. 2007/08 nennt das Adressbuch Mathias, Ulrich und Almuth Schreiber in Bramsche, Blankenburger Str.34 und 2015/16 Mathias und Almuth Schreiber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121450</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121450"/>
		<updated>2021-11-13T13:29:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.85, Erbbaustelle Klosterfonf, Landwirt Hermann Grünebaum; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1932 Neubau, 1936 Anbau), b) Wagenremise mit Stallung (1942 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Neubauer Hermann Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Die Adressbücher verzeichnen Landwirt Hermann und Landwirt Hermann Grünebaum, 1970 Landwirt Hermann Grünebaum in Malgarten, Lindenstr.1; 1984 Hermann, Andrea, Hildegard und Agnes Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 1988/89 und 1992/93 Hermann, Rainer, Christel, Hildegard und Agnes Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007/08 nennt das Adressbuch Hermann, Rainer, Doris und Hildegard Grünebaum in Bramsche, Malgartener Str.160 und 2015/16 Hermann, Rainer, Max, Doris und Hildegard Grünebaum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1939 unter Epe Nr.87, Erbbaustelle Klosterfond, Schuhmacher Franz Korte in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau), b) Schuppen (1939 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1933 heiratete er Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Schuhmachermeister Franz Korte in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Schuhmachermeister Johann und Rentner Martin Scholz in Malgarten (ohne Nr.) und 1964 Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte, Rentner Martin Scholz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten. 1970 nennt das Adressbuch Schuhmacher Werner und Hausfrau Maria Korte in Malgarten, Lindenstr.3; 1984 Werner, Rainer, Hedwig und Maria Korte in Bramsche, Malgartener Str.162; 1988/89 Werner, Rainer, Marion, Hedwig und Maria Korte und 1992/93 Werner, Rainer und Hedwig Korte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen. Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Werner und Hedwig Korte, Marion Borowski in Bramsche, Malgartener Str.162 und 2015/16 Michael und Bianca Kelka und Sabine Kuhlmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr. Das Gebäudebuch verzeichnet 1935 unter Epe Nr.86, Erbbaustelle Klosterfond, Schneider Franz Schnäker in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1935 Neubau, 1936 Dachgeschoßaubau), b) Remise (1941 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Hermann Krümberg und Arbeiter Walter Bensch in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Bauingenieur Alfred Klose, Rentnerin Elise und Student Karl-Heinz Schwengler in Malgarten, Lindenstr.5; 1984 Alfred, Peter, Christa und Anneliese Klose, Elise Schwengler in Bramsche, Malgartener Str.164; 1988/89 Alfred, Peter und Anneliese Klose, Elise Schwengler; 1992/93 Alfred, Peter und Anneliese Klose; 2007/08 Alfred und Anneliese Klose und 2015/16 Andre Maßmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121446</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121446"/>
		<updated>2021-11-13T13:19:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1933 unter Epe Nr.84, Pächter Hermann Meyer, 1950 Landwirt Adolf Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1933 Neubau, 1950 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Das Adressbuch verzeichnet 1938 Landwirt Hermann und Landwirt Adolf Meyer in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten bzw. Epe (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Adolf Meyer in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.). Adolf MEYER heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER. 1984 verzeichnet das Adressbuch Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands in Bramsche, Vördener Weg 23; 1988/89 Willi und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe, Judith und Gerda Großelümern; 1992/93 Willi, Gerda und Alwine Meyer, Johannes und Inge Brands, Uwe Großelümern und 2007/08 und 2015/16 Willi und Gerda Meyer, Johannes und Inge Brands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121444</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
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		<updated>2021-11-13T13:15:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.83, Erbbaustelle Klosterfond, Schmied Friedrich Quebbemann; Gebäude: a) Schmiede (1931 Neubau), b) Wohnhaus mit Anbau (1934 Neubau, 1936 Anbau), c) Lagerhaus mit Autogarage (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden. Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Schmiedemeister Friedrich Quebbemann mit Telefon 207 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Fritz Quebbemann, Landmaschinen, Kraftfahrzeuge, Eisenwaren, Reparaturwerkstatt und 1970 Fritz Quebbemann in Malgarten, Lindenstr.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann, Landmaschinen Dieter Krelage in Bramsche, Malgartener Str.165; 1988/89 Edith, Ingrid und Auguste Quebbemann; 1992/93 Haushaltswaren Fritz Quebbemann, Edith und Auguste Quebbemann, Landtechnik Dieter Krelage und 2007/08 und 2015/16 Edith Quebbemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121443</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121443"/>
		<updated>2021-11-13T13:12:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäudebuch verzeichnet 1932 unter Epe Nr.82, Stationsarbeiter Friedrich Loop; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1932 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18. 1958/59 verzeichnet das Adressbuch Rentner Friedrich Loop in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 in Bramsche, Malgartener Str.42; 1970 Anni Timmermann; 1984, 1988/89 und 1992/93 Ludwig und Jutta Graß sowie 2007/08 und 2015/16 Ludwig, Björn und Jutta Graß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121441</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121441"/>
		<updated>2021-11-13T13:09:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.81, Werkmeister Friedrich Aulfes, 1938 Witwe Henriette geb. Wobker, 1954 Ehefrau Elfriede Caspers geb. Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1938 Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Hausfrau Henriette Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte. 1964 nennt das Adressbuch Weber Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.43 und Witwe Henriette Aulfes in Malgartener Str.44; 1970 Henriette Aulfes, Heinrich Caspers in Bramsche, Malgartener Str.45; 1984 Henriette Aulfes, Heinrich und Elfriede Caspers; 1988/89 und 1992/93 Heinrich und Elfriede Caspers. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Monika Katschinski in Bramsche, Malgartener Str.45 und 2015/16 Heiko und Janine Luth in Bramsche, Malgartener Str.45A und Michael und Jennifer Seifert in Malgartener Str.45B (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121420</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121420"/>
		<updated>2021-11-13T11:44:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1931 unter Epe Nr.80, Erbbaustelle Klosterfond, Zimmermeister Heinrich Stuckenberg, Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1931 Neubau), b) Wagenremise (1931 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. 1938 verzeichnet das Adressbuch verzeichnet Zimmermann Heinrich Stuckenberg in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Heinrich Stuckenberg. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Arbeiter Heinrich und Rentnerin Maria Stuckenberg in Malgarten Nr.80; 1984 Heinrich, Heinrich, Helmut, Werner, Hans-Georg, Heike, Martina und Marlies Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11 und 1988/89 Heinrich, Helmut, Hans-Georg, Heike und Marlies Stuckenberg, Martina Thies.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln. 1992/93 nennt das Adressbuch Hans-Georg, Heike, Claudia und Maria Stuckenberg in Bramsche, Riester Allee 11; 2007/08 Hans, Claudia und Maria Stuckenberg, Fritz und Gerda Bösling und 2015/16 Hans, Claudia, Tanja und Maria Stuckenberg, Gerda Bösling.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121419</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121419"/>
		<updated>2021-11-13T11:40:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus soll vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.79, Wasserbauarbeiter Hermann Wessel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Witwe Lisbeth Wessel in Bühren (ohne Nr.). Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben. 1958/59 nennt das Adressbuch Rentnerin Johanna Wessel und Verw.-Ang. Günther Grauert in Epe-Bühren (ohne Nr.); 1964 Verw.-Ang. Günther Grauert in Bramsche, Malgartener Str.46; 1970 Günther Grauert in Bramsche, Leuschnerstr.39. 1984 verzeichnet das Adressbuch Johanne Wessel, Anna Niendieker in Bramsche, Leuschnerstr.39; 1988/89 Villar Julio und Mechthild Barrigon; 1992/93 Wolfgang und Ursula Müller und 2007/08 und 2015/16 Willy Nehrkorn und Elisabeth Stürz-Nehrkorn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121418</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121418"/>
		<updated>2021-11-13T11:36:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.78, Arbeiter Wilhelm Rothert, 1947 Ehefrau …? Lieschen geb. Rothert; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. 1929 verzeichnet das Adressbuch Vorarbeiter Wilhelm Rothert in Epe (ohne Nr.); 1938 Postvert. Wilhelm Rothert mit Telefon 375 und 1958/59, 1964 und 1970 Rentner Wilhelm Rothert und Posthalter Otto Bentzko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Fotofachgeschäft Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech in Bramsche, Poststr.11; 1988/89 und 1992/93 Foto-Shop Rolf Bentzko, Rolf und Lieschen Bendzko, Horst Zech. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ursula Sepp, Nadine Themann in Bramsche, Poststr.11 und 2015/16 Sebastian, Vanessa und Marita ter Maten und Hans Guijt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 3&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1930 unter Epe Nr.77, Heuermann August Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau, 1935 Anbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer bzw. Landwirt August Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner August Steinkamp und 1970 Rentner Willi und Hausfrau Emilie Steinkamp in Epe Blankenburger Str. (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Martina, Sabine und Christa Matzat in Poststr.3; 1988/89 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz, Andrea und Christa Matzat; 1992/93 und 2007/08 Emilie Steinkamp, Karl-Heinz und Christa Matzat und 2015/16 Karl-Heinz und Christa Matzat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121416</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121416"/>
		<updated>2021-11-13T11:31:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.76, Schleusenwärter Rudolf Schwalenberg in Rieste (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Stall (1930 Neubau, 1937 Anbau Schweinestall), c) Scheune (1936 Neubau), d) Hühnerstall (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. 1938 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Rudolf Schwalenberg mit Telefon 294 in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Landwirt Rudolf Schwalenberg und 1970 Landwirt Rudolf Schwalenberg in Malgarten Nr.76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Hermann, Ralf und Maria Schwalenberg in Bramsche, Riester Allee 21 und 1992/93 Hermann, Ralf, Beate, Inge und Maria Schwalenberg. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Ralf und Inge Schwalenberg, Bianca Pietzok in Bramsche, Riester Allee 21 und 2015/16 Ralf, Torben und Fiona Schwalenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121415</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121415"/>
		<updated>2021-11-13T11:28:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.75 Landwirt Heinrich Plümer (Grundbesitzer Kampmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1929 Neubau), b) Schweinestall (1929 Neubau), c) Düngerstall (1937 Neubau), d) Getreidescheune (1943 Neubau.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Siedler bzw: Landwirt Heinrich Plümer in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1964 Landwirt Heinz Plümer in Epe (ohne Nr.); 1970 mit der Adresse Malgartener Str.75; 1984 Heinz, Dora und Renate Plümer in Bramsche, Vördener Weg 22; 1988/89 Heinz, Susanne und Renate Plümer; 1992/93 Heinz, Silke und Renate Plümer und 2007/08 und 2015/16 Heinz, Susanne und Renate Plümer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121414</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121414"/>
		<updated>2021-11-13T11:26:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.74, Fabrikarbeiter Georg Nieporte; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1929 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1938 Kolonialwaren Georg Nieporte in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Kaufmann Georg Nieporte und Kaufmann Willi Kespohl in Epe Nr.74 mit Gewerbe Schankwirtschaft und Kolonialwaren Georg Nieporte. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Kaufmann Willi Kespohl in Epe, Malgartener Str.9 mit Gaststätte und Lebensmittelgeschäft; 1984 Lebensmittel Willi Kespohl und Gaststätte Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80; 1988/89 Willi und Wilma Kespohl, Margret Harris in Bramsche, Malgartener Str.80 mit Gaststätte und 1992/93 Willi und Wilma Kespohl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später wurde das Haus verkauft. 2015/16 verzeichnet das Adressbuch Joel und Elke Myritz, Guido Lanwert, Amanda Ewe in Bramsche, Malgartener Str.80.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121413</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121413"/>
		<updated>2021-11-13T10:49:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.72, Neubauerei, Siedler Wilhelm Stückemann, 1953 Bauer Friedrich Stückemann (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1928 Neubau), b) Schweinestall (1928 Neubau), c) Holzschuppen (1933 Neubau), d) Wagenremise (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch verzeichnet 1929 Siedler Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. 1938 nennt das Adressbuch Landwirt Wilhelm und Landwirt Friedrich Stückemann in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Landwirt Friedrich Stückemann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet. 1970 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Friedrich und Wilhelm Stückemann in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Wilhelm, Else und Emma Stückemann in Bramsche, Vördener Weg 29; 1988/89 Wilhelm, Udo, Else und Emma Stückemann; 1992/93 und 2007/08 Wilhelm, Udo und Else Stückemann und 2015/16 Udo und Else Stückemann, Sonja Mergner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Das Gebäudebuch verzeichnet 1929 unter Epe Nr.73, Landwirt Heinrich Steinkamp, 1952 Maurer Friedrich Steinkamp; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallungen (1929 Neubau, 1936 Dachgeschoßausbau), b) Scheune (1946 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1938 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Steinkamp in Epe (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Heinrich, Kraftfahrer Heinz Steinkamp in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.); 1964 Landwirt Heinrich und Landwirt Heinrich Steinkamp; 1970 Landwirt Heinrich Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Das Adressbuch verzeichnet 1984 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp, Erna Dörfer in Bramsche, Vördener Weg 15; 1988/89 und 1992/93 Herbert, Hannelore und Irma Steinkamp und 2007/08 und 2015/16 Herbert und Hannelore Steinkamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121412</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121412"/>
		<updated>2021-11-13T10:45:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 47&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.71, Arbeiter Gerhard Aulfes; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Gerhard Aulfes in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentner Gerhard und Arbeiter Heinrich Aulfes und 1964 Rentner Gerhard und Schmied Heinrich Aulfes in Malgartener Str.45.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Heinrich und Hermine Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.44; 1984 Heinrich, Werner, Grete und Hermine Aulfes, Friedel Ekedin Henning und 1988/89 und 1992/93 Heinrich, Werner, Friedel, Grete und Hermine Aulfes. 2007/08 nennt das Adressbuch Werner, Friedel und Sonja Aulfes in Bramsche, Malgartener Str.47 und 2015/16 Werner und Peter Aulfes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121409</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121409"/>
		<updated>2021-11-13T10:43:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Wittenfelde Nr.70, Heuermann Heinrich Brockschmidt, 1934 Landwirt und Neusiedler (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Scheune mit Stallung (1927 Neubau, 1943 Verlängerung), b) Wohnhaus mit Stallung (1928 Neubau), c) Schweinestall mit Wagenschuppen (1933 Neubau), d) Hühnerstall mit Remise (1944 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Heinrich Brockschmidt in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 als Landwirt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. 1958/59 nennt das Adressbuch Landwirtin Maria Brockschmidt und Landwirt Siegfried Eick in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.) und 1964 und 1970 Landwirt Siegfried Eick in Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen. Das Adressbuch nennt 1984 Klaus, Dieter, Hans-Jürgen und Elfriede Eick in Bramsche, Im Wittefeld 10; 1988/89 Klaus, Hans-Jürgen und Elfriede Eick; 1992/93 Klaus, Hans-Jürgen, Sigrid und Elfriede Eick; 2007/08 Hans-Jürgen und Elfriede Eick und 2015/16 Hans-Jürgen Eick.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121408</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121408"/>
		<updated>2021-11-13T10:39:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Epe Nr.69, Arbeiter Heinrich Klöppel, 1955 Eisenbahner Georg Klöppel; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1927 Neubau, 1937 Anbau), b) Waschküche mit Stall (1937 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Arbeiter Heinrich Klöppel in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 Rentner Heinrich und Bb.-Arb. Georg Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sohn Georg KLÖPPEL ist mit Frieda geb. REINEBERG verheiratet. 1964 verzeichnet das Adressbuch Eisenbahner Georg und Witwe Wilhelmine Klöppel in Bramsche, Malgartener Str.45; 1970 Georg Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37; 1984 und 1988/89 Georg, Wiegand, Ursel und Frieda Klöppel und 1992/93 Georg, Wiegand und Frieda Klöppel. 2007/08 nennt das Adressbuch Wiegand, Nicole und Stefani Klöppel in Bramsche, Leuschnerstr.37 und 2015/16 Wiegand und Stefani Klöppel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121406</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121406"/>
		<updated>2021-11-13T10:36:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Einzelhöfe und -häuser */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Das Gebäudebuch verzeichnet 1928 unter Epe Nr.68, Bäckermeister Goswin Kotte (Grundbesitzer Kotte); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1926 Neubau, 1930 Anbau als Wohn- und Geschäftshaus), b) Schuppen (1928 Neubau, 1935 Anbau), c) Stall (1954 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1929 verzeichnet das Adressbuch Bäckermeister Goswin Kotte in Epe (ohne Nr.) und 1938 mit Telefon 341; 1958/59 ist verzeichnet Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel, Getreide-Mühle Telefon 341 und 1964 Goswin Kotte, Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf. 1970 nennt das Adressbuch Goswin Kotte mit Bäckerei, Lebensmittel und Getreidemühle in Epe, Malgartener Str.29; 1984 Goswin und Ursula Kotte in Bramsche, Malgartener Str.118; 1988/89 Goswin, Goswin, Markus, Christiane und Ursula Kotte; 1992/93 Das Adressbuch verzeichnet Goswin, Goswin, Goswin, Markus und Ursula Kotte, Willi und Dorothea Wübbold; 2007/08 Das Adressbuch verzeichnet Markus und Sabine Kotte, Alexander Diek, Klaus und Sigrid Eick in Bramsche, Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte, Sigrid Schwegmann in Malgartener Str.118A (Neubau). 2015/16 sind verzeichnet Markus, Timon und Sabine Kotte, Lars Kerntopf, Klaus, Thomas und Sigrid Eick, Bärbel Ibach in Malgartener Str.118 und Goswin und Ursula Kotte in Malgartener Str.118A (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121404</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121404"/>
		<updated>2021-11-13T10:33:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot; Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Das Gebäudebuch verzeichnet 1924 unter Malgarten Nr.65, Mühlenpächter Willy Schürmeyer, 1926 Fabrikant Christian Rost, 1939 Postsekretär i.R. Josef Hunold, 1948 Witwe Emilie geb. Niggemeyer (Erbbaustelle des Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1924 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Rentier Christian Rost in Malgarten (ohne Nr.) und 1938 Postbeamter i.R. Hunold. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Kaufmann Wilhelm Weber in Malgarten (ohne Nr.). 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück. Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 nennt das Adressbuch Wolfgang, Susanne, Irmgard und Paula Weber in Bramsche, Sögelner Allee 24; 1988/89 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber und 1992/93 Wolfgang, Irmgard und Paula Weber, Dress-Druck und 2007/08 und 2015/16 Ewald und Annette Bauermann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Das Gebäudebuch verzeichnet 1927 unter Malgarten Nr.67, Tischlermeister Heinrich Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Werkstatt (1925 Neubau, 1931 Anbau), b) Wohnhaus mit Stallung (1927 Neubau), c) Stall (1949 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Tischlermeister Heinrich Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt. 1964 nennt das Adressbuch Tischler Friedrich Richter in Malgarten (ohne Nr.); 1970 Tischler Friedrich Richter in Malgarten Nr.67; 1984 Friedrich, Heinrich, Martin, Monika, Christiane, Marlies und Helene Richter in Bramsche, Sögelner Allee 20; 1988/89 Friedrich, Leo, Martin, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 1992/93 Friedrich, Leo, Monika, Christiane, Margareta und Helene Richter; 2007/08 Leo, Christoph, Christiane, Margareta und Helene Richter und 2015/16 Leo, Christiane, Margareta und Helene Richter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig. Das Gebäudebuch verzeichnet 1925 unter Epe Nr.66, Pächter Josef Grünebaum (Erbbaustelle Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1925 Neubau), b) Scheune (1927 Neubau), c) Stall (Anbau an a, 1929 Neubau), d) Scheune (1935 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Neubauer Josef und Landwirt Josef Grünebaum in Malgarten (ohne Nr.) und 1958/59 Landwirt Josef und Landwirtin Franziska Grünebaum. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist. 1964 und 1970 nennen die Adressbücher Landwirt Franz Röwekamp in Malgarten (ohne Nr.); 1984 Franz und Maria Röwekamp in Bramsche, Sögelner Allee 18 und 1988/89, 1992/93, 2007/08 und 2015/16 Franz Röwekamp.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121403</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121403"/>
		<updated>2021-11-13T10:25:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Im Wittenfelde Nr.64, Landwirt Wilhelm Kolkmann (Grundbesitzer Iding); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1923 Neubau), Schweinestall (1923 Neubau), c) Wagenschuppen (1929 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Siedler Wilhelm Kolkmann in Malgarten (ohne Nr.); 1938Landwirt Wilhelm Kolkmann; 1958/59, 1964 und 1970 Landwirt Wilhelm Kolkmann und Arbeiter Heinrich Castrup in Malgarten-Wittenfelde (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Heinrich, Horst und Herta Castrup in Bramsche, Wittenfelde 64; 1988/89 Horst, Dieter, Margret und Herta Castrup in Wittefelder Allee 20; 1992/93 Dieter, Manfred, Reiner, Margret, Brigitte und Herta Castrup; 2007/08 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup und 2015/16 Rainer, Margret, Brigitte und Herta Castrup, Peter Alber in Bramsche, Wittefelder Allee 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121402</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121402"/>
		<updated>2021-11-13T10:22:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Das Gebäudebuch verzeichnet 1923 unter Malgarten Nr.63, Bahnarbeiter Hermann Luttmer (Erbbau von Klosterfond); Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1923 Neubau, 1929 Anbau, 1951 Anbau), b) Wagenremise (1954).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb. 1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Bahnarbeiter Hermann Luttmer in Malgarten (ohne Nr.); 1958/59 Landwirt Hermann, Landwirt Heinrich und Bäcker Adolf Luttmer und 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Landwirt Heinrich Luttmer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen. 1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Andreas, Ulrike und Luise Luttmer in Bramsche, Malgartener Str.163; 1988/89 Heinrich und Andreas Luttmer; 1992/93 Heinrich, Andreas und Christina Luttmer; 2007/08 Marcel und Silvia Sorhage in Malgartener Str.163 und Andreas und Christina Luttmer, Doris Gertraud Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune). 2015/16 sind verzeichnet Silvia Sorthage in Malgartener Str.163 und Andreas, Tobias, Marie Christin und Christina Luttmer, Doris Gramer in Malgartener Str.163A (ehemalige Scheune).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121401</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121401"/>
		<updated>2021-11-13T10:19:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Epe Nr.61 Neubauerei, Gemeinnütziger Bauverein eGmbH in Bramsche, 1924 Weber Bernard Hagemann, 1954 Witwe Elise Hagemann geb. Loop; Gebäude: a) Wohnhaus (1915 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
1929 und 1938 verzeichnen die Adressbücher Weber Bernhard Hagemann in Bühren (ohne Nr.) und 1958/59 und 1964 Rentnerin Elise Hagemann und Arbeiter Ernst Krämer; 1970 Arbeiter Erst Krämer in Bühren 61. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS. 1984 nennt das Adressbuch Friedhelm und Anna Krämer in Bramsche, Am Darnsee 14; 1988/89 und 1992/93 Friedhelm, Andreas und Anna Krämer sowie 2007/08 und 2015/16 Friedhelm und Andreas Krämer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Das Gebäudebuch verzeichnet 1922 unter Epe Nr.62, Neubauerei, Schmied Wilhelm Görtemöller, 1952 Witwe Margarete geb. Thiesing und Miteigentümer; Gebäude: a) Schmiedewerkstatt mit Wohnhaus (1922 Neubau, 1930 Bestimmungsänderung), b) Wohnhaus mit Stallung (1930 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938verzeichnen Schmiedemeister Wilhelm Görtemöller in Epe (ohne Nr.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb. 1958/59 und 1964 verzeichnen die Adressbücher Schmied Walter Ziegelmann in Epe (ohne Nr.); 1970 Schmied Walter Ziegelmann in Epe, Malgartener Str.13 und 1984 Uwe und Margarete Ziegelmann in Bramsche, Malgartener Str.81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; 1988/89 und 1992/93 nennen die Adressbücher Detlef und Heidemarie Kaps in Bramsche, Malgartener Str.81; 2007/08 Detlef, Ina-Marie, Lisa und Heidemarie Kaps und Dirk Rahe, Nicole Jösten in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). 2015/16 sind verzeichnet Detlef und Heidemarie Kaps, Lisa Wachter in Malgartener Str.81 und Julian und Sina Niemann in Malgartener Str.81A (alte Schmiede). Gewerbe: Küchenmodernisierung Dirk Rahe in Malgartener Str.81A.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121291</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121291"/>
		<updated>2021-11-12T15:20:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Das Gebäudebuch verzeichnet 1915 unter Malgarten Nr.60, Neubauerei, Neubauer Hermann Meyer, 1938 Landwirt Otto Thomann Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1915 Neubau), b) Scheune (1916 Neubau), c) Scheune (1929 Neubau), d) Wagenremise (1929 Neubau). Ro.Nr.129: zu Nr.60: Erbbaustelle Klosterfond, Landwirt Otto Thomann, Ehefrau Anna geb. Meyer; Gebäude: a) Maschinenraum (1946 Bestimmungsänderung).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1929 verzeichnet das Adressbuch Altenteiler Hermann Meyer und Neubauer Otto Thomann in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Bürgermeister Otto Thomann; 1958/59 Landwirt Otto, Altenteilerin Anna, Haustochter Inge und Haustochter Irmgard Thomann und 1964 Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann. Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben. In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus. 1970 nennt das Adressbuch Landwirt Otto und Altenteilerin Anna Thomann in Malgarten, Lindenstr.2; 1984 Otto, Uwe, Arno, Gerda und Anna Thomann in Malgartener Str.159; 1988/89 und 1992/93 Otto, Uwe, Arno und Gerda Thomann und dazu 1992/93 Anita Flottemesch. Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Otto, Uwe, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159; Uwe, Nick, Nicole und Ingrid Gohla in Malgartener Str.149; Dietmar und Kerstin Molkenthin in Malgartener Str.151; Christian, Florian, Stefan und Gabriele Tebbe in Malgartener Str.153; Manfred und Kerstin Schilling, Georg Lehmann, Jana Heidel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude). 2015/16 sind verzeichnet Otto, Uwe, Oliver, Philipp, Anita und Gerda Thomann in Malgartener Str.159. Wilfried und Birgit Jonker in Malgartener Str.149; Petra Rieger in Malgartener Str.151; Sven und Stefanie Maase in Malgartener Str.153; Markus und Daniela Bettig, Georg Lehmann, Elena Wessel in Malgartener Str.155 (zu Wohnungen umgebaute Wirtschaftsgebäude).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121290</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121290"/>
		<updated>2021-11-12T15:05:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch verzeichnet 1912 unter Epe Nr.59, Gemeinnütziger Bauverein e.GmbH, 1924 Weber Heinrich Hagemann; Gebäude: a) Wohnhaus (1912 Neubau, 1930 Um- und Anbau, 1940 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher von 1929 und 1938 verzeichnen Weber Heinrich Hagemann in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 und 1964 Rentner Heinrich Hagemann und Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer in Epe Nr.59.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER. 1970 verzeichnet das Adressbuch Schuhmachermeister Hugo Alkemeyer, Anna Hagemann in Epe, Malgartener St.7; 1984 Hugo, Norbert, Autohandel Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann in Bramsche, Malgartener Str.70; 1988/89 Hugo und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 1992/93 Elektrofachgeschäft Werner und Wilhelmine Alkemeyer, Anna Hagemann; 2007/08 Werner Alkemeyer, Thomas und Monika Koltermann und 2015/16 Werner Alkemeyer, Monika Koltermann in Bramsche, Malgartener Str.70.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121285</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121285"/>
		<updated>2021-11-12T14:50:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Das Gebäudebuch verzeichnet 1911 unter Epe Nr.58, Neubauerei, Maurer Adolf Kurz, 1939 Witwe Luise geb. Wechsung (Wesssel), 1943 Berufsfeuerwehrmann Wilhelm Kurz, 1950 Witwe Luise geb. Wechsung (Wessel); Gebäude: a) Wohnhaus (1911 Neubau, 1950 Ausbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Witwe Luise und Arbeiter Willy Kurz in Epe (ohne Nr.); 1938 Witwe Luise, Maurer Adolf und Milchfuhrmann Willy Kurz; 1958/59 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz; 1964 Rentnerin Luise, Maurer Adolf und Schmied Hermann Kurz; 1970 Rentnerin Luise und Maurer Adolf Kurz in Epe, Malgartener Str.16.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland. 1984 und 1988/89 nennen die Adressbücher Herbert, Jannie und Elfriede Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91; 1992/93 Dachdecker Herbert, Michael, Carsten, Frieda und Jannie Kurz; 2007/08 Carsten und Frieda Kurz in Bramsche und 2015/16 Carsten Kurz in Bramsche, Malgartener Str.91.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121283</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121283"/>
		<updated>2021-11-12T14:48:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Bühren */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910- um 1953) verzeichnet 1911 unter Epe Nr.57a, Arbeiterwohnung, Arbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau) und unter Epe Nr.57b, Arbeiterwohnung, Arbeiter Adolf Schnieder, 1913 Witwe Emma geb. Tönjes ¼ und deren Kinder Elisabeth und Emma je 3/8, 1928 Heinrich Schnieder, 1949 Postfacharbeiter Heinrich Schnieder; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stall (1911 Neubau), b) Stall (1936 Neubau), c) Stall (Anbau an b, 1936 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Tapetendrucker Heinrich Schnieder in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Rentnerin Helene Smit und 1964 Rentner Heinrich Schnieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung. 1970 verzeichnet das Adressbuch Hermann vor der Wöste in Bramsche, Malgartener Str.41; 1984 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Hanni Rogers in Malgartener Str.43; 1988/89 Hermann und Edith Vor der Wöste; 1992/93 Hermann und Edith Vor der Wöste in Malgartener Str.41 und Jürgen und Manuela Klein in Malgartener Str.43; 2007/08 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41 und Wolf Engelbert und Marianne Madlehn in Malgartener Str.43 und 2015/16 Peter Zbigniew Willecke-Madlehn und Denise Madlehn in Malgartener Str.41.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121282</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121282"/>
		<updated>2021-11-12T14:42:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.56, Neubauerei, Neubauer Heinrich Tackenberg, 1925 Neubauer Heinrich Timper und Josefine geb. Tackenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallung (1910 Neubau, 1931 Anbau), b) Scheune (1922 Anbau), c) Stall, d) Stall und Waschküche (1915 Neubau), e) Schweinestall (1933 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Neubauer Heinrich Timper in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich und Haussohn Heinrich Timper; 1958/59 und 1964 Landwirt Heinrich Timper und Landwirt Arnold Krämer in Malgarten (ohne Nr.) und 1970 Landwirt Arnold Krämer in Malgarten, Lindenstr.12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 verzeichnet das Adressbuch Communität Junger Christen CJC e.V. in Bramsche, Malgartener Str.167; 1988/89 (CJC), Gerd Krümberg und Hildburg Roy; 1992/93 CJC e.V. Christliches Jugend Centrum, H. u. H. Handwerker- und Handels GmbH Druckerei und dazu 29 Flüchtlinge; 2007/08 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit und Wilhelmine Aydemir, Faith Bayram, Antonius Behrens, Olga Helm, Jana Paul, Margaretha Reimohe und 2015/16 (CJC e.V. Christliches Jugend Centrum), Cavit, Güngör und Wilhelmine Aydemir, Antonius Behrens in Bramsche, Malgartener Str.167.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger von Adolf Schnieder ist ab 1913 die Familie TÖNJES vermerkt. Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121281</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121281"/>
		<updated>2021-11-12T14:39:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Wittenfelde */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden. Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1904 unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste; Gebäude: a) Wohnhaus (1904 Neubau), b) Scheune (1908 Neubau), c) Schweinestall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.52, Heinrich Brandewie, Pächter in Rieste, Bauer in Malgarten; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Scheune, c) Räucherkammer (Anbau am Wohnhaus, 1930 Neubau), d) Wagenremise mit Hühnerstall (1932 Neubau), e) Schweinestall (1936 Neubau), f) Schweinestall (1938 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; 1929 verzeichnet das Adressbuch Landwirt Heinrich Brandewie in Malgarten (ohne Nr.); 1938 Landwirt Heinrich, Haussohn Hermann und Haussohn Otto Brandewie; 1958/59 Landwirt Heinrich, Landwirt Hermann, Rentner Otto und Haustochter Johanna Brandewie; 1964 und 1970 Landwirt Hermann und Haustochter Johanna Brandewie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien. 1984 nennt das Adressbuch Hermann Brandewie in Bramsche, Wittenfelde 52 und 1988/89 und 1992/93 ist die Adresse Wittefelder Allee 15. 2007/08 verzeichnet das Adressbuch Kurt und Ulrike Fischer und 2015/16 Rainer und Nicole Jäger in Bramsche, Wittefelder Allee 15.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger von Adolf Schnieder ist ab 1913 die Familie TÖNJES vermerkt. Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121266</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Neusiedlungen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Neusiedlungen&amp;diff=2121266"/>
		<updated>2021-11-12T14:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Siedlung Knäppen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Eper Neusiedlungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle finden sie alle Gebäude in Epe die zwischen 1803 und 1950 entstanden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelhöfe und -häuser ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einzelhöfe und -häuser also Gebäude, die keiner Siedlung zuzuordnen sind - eine Ausnahme bildet das Amtsrichterhaus in Malgarten - sind nachfolgend verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Amtsrichterhaus Malgarten, Am Kloster 2&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 56 / 08 01 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude wurde im Jahre 1820 links der Klosterzufahrt erbaut. In dem etwa 46 x 11 m großen Haus waren an der nördlichen Seite ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörd. Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Des weiteren bestand hier ein Pferdestall für die Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörd. Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt; Der heutige Garten war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Amtsrichter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1932 bewohnte der jeweilige Amtsrichter des Amtes Vörden bzw. des Gerichtsbezirks Malgarten dieses Gebäude. Nach Aufhebung des Amtsgerichtes blieb das Haus zunächst ungenutzt. In den Jahren 1934 - 1936 diente es als Verwaltungsgebäude des im Kloster eingerichteten Hilfswerklagers der SA. Mit dem 1. Juli 1937 übernahm die Möser-Mittelschule aus Osnabrück neben dem Kloster auch dieses Haus auf zwanzig Jahre in Pacht und baute es zu einem Landschulheim aus.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.8.1937&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 1938 verpachteten sie das Gebäude an die Kreisleitung der NSDAP Osnabrück-Stadt, die hier eine Kreisschule der NSDAP einrichtete. Im September und Oktober 1938 diente das Amtsrichterhaus vorübergehend als Lager für rund 150 sudetendeutsche Flüchtlinge.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.5./19.10.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1945 bis 1950 beherbergte das Haus ein Altersheim für rund 50 Flüchtlinge und Vertriebene.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 23./24.6./12./22.8./18.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einer Renovierung nahm die Möser-Mittelschule im September 1950 wieder den Landschulheimbetrieb auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.9.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Erfüllung des Pachtvertrages wurde das Gebäude zum 1. Juli 1957 an die Deutsche Jugend des Ostens (DJO), Landesverband Niedersachsen, verpachtet und als Jugend- und Schullandheim bis zum 1. September 1990 weiter genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit dem Kloster kam Ende der 1980er Jahre auch das alte Amtsrichterhaus in Privatbesitz. Nach 1990 waren hier zunächst rußland-deutsche Übersiedlerfamilien untergebracht. Nach einer gründlichen Renovierung entstanden neben Wohnungen auch das Restaurant „Zum Amtsrichter“ im früheren Wirtschaftsteil des Hauses. Seit seiner Eröffnung im Jahre 2000 fanden hier zahlreiche Ausstellungen, Lesungen und musikalische Darbietungen statt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.05./13.11.2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nr.44 Haus Kuckuck, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Hofakten Kiesekamp; ABS; StAO Rep.350 Bers. Nr.1638&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 57&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus Kuckuck, im Volksmund Kuckucksburg genannt, lag am Vördener Damm, am südlichen Ende des Hemeskamp, zwischen dem Hof Hundeling und dem Ahrensbach und wurde um 1833 vom Schneider Johann Friedrich KUCKUCK (*1798, +1855), gebürtig aus Neuenkirchen bei Vörden, und seiner Frau Catharina Maria geb. DÖRGES (*1799, +1868)angelegt. Ein Anfang 1834 eingereichtes Gesuch auf Erteilung einer Schenkkonzession wurde abgelehnt, weil er keinen guten Ruf hatte. Man befürchtete, es würde sich in einer so einsam gelegenen Schenke am vielbefahrenen Vördener Damm wohl nur Gesindel einfinden. Erbe wurde der Sohn und Schneider Johann Heinrich KUCKUCK (*1834), der 1867 Catharina Maria Helene JOHANNS aus Sögeln (*1843) heiratete. Nach dem Liegenschaftsbuch von 1876 besaßen sie zwei Parzellen Land mit einer Größe von 1.550 qm. Den Besitz erwarb der Gastwirt Kleuker in Malgarten. Das Gebäude brannte jedoch 1881 ab&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; und wurde nicht wiedererrichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Armenhaus Epe, nicht mehr vorhanden&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 57 / 08 01 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene wirtschaftliche Faktoren führten um die Mitte des 19. Jahrhunderts auch in Epe zu einer Erhöhung der Armut. Um die Unterstützungskosten der Gemeinde zu drücken, entschloß sich Epe im Jahre 1866 zum Bau eines Armenhauses.&lt;br /&gt;
Im März des Jahres begannen Verhandlungen über einen passenden Bauplatz. Zunächst erklärte sich Niemann bereit, ein Grundstück zwischen dem Revierdamm und dem Vördener Damm, in der Nähe des Hofes Elhorn bereit zu stellen. Doch dieses Angebot verwarf man. Daraufhin machte Schwegmann ein Angebot und stellte am Revierdamm von Epe nach Schleptrup 1 Mg. Grund zur Verfügung. Auch dieser Vorschlag fand keine Mehrheit. Am 21. Juni 1866 bot dann Kottmann ein Grundstück nahe dem Hof Krelage an, das allgemein Zustimmung fand. Nach der Wahl einer Baukommission, der die Bauern Kottmann und Fischer sowie der Zimmermeister Kotte angehörten, fand in der Ratssitzung vom 28. August die Vergabe der Arbeiten statt: den Transport von 3.000 Steinen und 1/4 Rute Bruchsteine übernahm Hundeling für 38 T., der Schenkwirt Warning lieferte 8 Tonnen Kalk zu je 5 Gr. und Kottmann übernahm für 1 T. 20 Gr. die Planierung und Erhöhung des Bauplatzes. Darüber hinaus erklärte sich Bauer Hundeling bereit, sämtliche Maurerarbeiten für 19 T. innerhalb von drei Wochen auszuführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leider fehlen nähere Angaben zum Gebäude oder über die spätere Belegung des Armenhauses. Nach einem Beschluß von 1880 wurde für jede Wohnung eine jährliche Miete von 24 M. erhoben und diese insgesamt 48 M. in die Gemeindekasse gegeben. Demnach standen im Armenhaus zwei Wohnungen zur Verfügung. Der Zustand der Unterkünfte muß jedoch schlecht gewesen sein, denn erst 1881 beschloß man, die &amp;quot;Stuben im hiesigen Armenhaus&amp;quot; zu verputzen und 1886 baute Hundeling für 21 M. einen Abort.&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Epe Nr.54, Armen- und Spritzenhaus, Gemeinde (Grundbesitzer Kottmann); Gebäude: a) Armenhaus, b) Spritzenhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Aufkommen der Sozialversicherungen verringerten sich die sozialen Pflichten der Gemeinde. Das Armenhaus wurde überflüssig und mit Beschluß vom 17. März 1910 abgebrochen. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.31 (Hof Bührmann/Moormann/Nannemann), Armen und Spritzenhaus, Gemeinde; Gebäude: a) Armenhaus (1924 Abbruch), b) Spritzenhaus (1912 Abbruch und Neubau mit Leichenwagenhalle), c) Schweinestall, d) Scheune, e) Scheune, f) Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kotte, Malgartener Str. 118&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 56 / 08 00 32&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus entstand 1925 als landwirtschaftlicher Hof mit Diele. Die 1923 auf dem elterlichen Hof Kotte eröffnete Bäckerei und den 1924 begonnenen Mehlhandel konnte man nun ausweiten. 1927 heiratete Goswin KOTTE (*1896, +1996), Maria Elisabeth NIEPORTE aus Malgarten. Nach dem Bau eines Viehstalles 1929, errichtete man im alten Viehstall des Hauses 1930 eine Mühle. Nachdem Rudolf Kuhlmann den einzigen Eper Kolonialwarenhandel aufgab und nach Sögeln zog, eröffnete Kotte 1932 einen Lebensmittelhandel. Erste Umbauten des Hauses erfolgten mit Aufgabe der Landwirtschaft 1959. 1964 wurde der bisherige Verkaufsraum um die alte Diele erweitert und ein Selbstbedienungsladen der VeGe-Kette eingerichtet. Ende der 1980er Jahre schloß man sich dem Einkaufsverband Centra an. 1964 machte der Sohn Goswin KOTTE seine Meisterprüfung als Bäcker und heiratete 1965 Ursula GRAMANN aus Quakenbrück. Sie errichteten 1973 das neue Wohnhaus Malgartener Str.118a und gaben 1977/78 den Mühlenbetrieb mit Landhandel auf. 1986 wurde das alte Gebäude aufgestockt und umgebaut und die Wohnung im Obergeschoß seit 1989 vermietet. Zwei weitere Wohnungen entstanden 1993/94 nach Umbauarbeiten des angrenzenden Stalles. Zum 12. Februar 1994 gab die Familie Kotte das Geschäft auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Schwarzer, Malgartener Str.138&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 10 / 08 00 58&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1950/51 vom Schneidermeister Manfred SCHWARZER (*1924, +2008), gebürtig aus Schellewalde in Oberschlesien, errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; 1952 heiratete er die Nachbarstochter Irmgard HEDEMANN. Manfred Schwarzer war besonders dem Sportverein verbunden. Er war von 1949-1954 und von 1967-1968 Jugendwart und von 1956-1961 Schatzmeister des SC Epe-Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 03.09.2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis 1959 war er in Epe als selbständiger Schneidermeister tätig. 1993/94 ließ die Familie Schwarzer das Haus erweitern und umklinkern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Malgartener Straße&amp;quot; und &amp;quot;Sögelner Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1820 existierten in Malgarten lediglich die Gebäude des Klostergutes. An den Wegen nach Sögeln und Epe gab es noch keinerlei Gebäude. Selbst 100 Jahre später waren erst vier Häuser vorhanden. Erst in den 1920er und 1930er Jahren, nachdem die Klosterkammer hier Grundstücke verkaufte bzw. in Erbpacht vergab, entstanden weitere Wohnhäuser und landwirtschaftliche Kleinbetriebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof und Gastwirtschaft Aulbert, Malgartener Str. 171&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.447&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 54 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Februar 1820 erhielt der Verwalter Voigt des Gutes Sögeln die Erlaubnis, ein neues Gasthaus in Malgarten zu bauen. Unterstützung erhielt er vom damaligen Amtsleiter, dem Drost von Uslar. Das Grundstück hatte Voigt von der Klosterverwaltung in Erbpacht erhalten. Bereits am 29. September 1820 konnte er die Gast- und Schenkwirtschaft eröffnen. Friedrich Carl Wilhelm VOIGT aus Ludinghausen bei Lemgo (*1771, +1829) und seine Frau Johanna Maria Elise geb. HERCULES aus Hannover (*1776, 1848) betrieben offenbar auch die Gastwirtschaft Kronenburg in Hesepe. Dieser Voigt war es also der das erste private Haus in Malgarten erbaute. Es war ein langes Gebäude und stand direkt an der Ecke Malgartener Straße entlang der Sögelner Allee.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K 22 Malgarten Nr.5H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1824 verkaufte Voigt den Besitz an Friedrich Hartmann, der im gleichen Jahr auch eine Konzession als Gast- und Schenkwirt erhielt. Johann Theodor Gottfried HARTMANN (*1790, +1855) kam gebürtig aus Ankum und war seit 1820 mit Maria Catharina Adelheit geb. HOLSTEIN aus Rieste (*1801, +1830) und in zweiter Ehe seit 1832 mit Charlotte Dorothea Amalie geb. NIEHENKE aus Ostercappeln (*1791, +1856) verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Kauf wurde ihm versichert, daß keine weitere Wirtschaft in Malgarten eingerichtet würde. Daraufhin steckte er all sein Geld in das Geschäft. Er vergrößerte das Gebäude und baute sogar einen Tanzsaal an. Als einziger Gast- und Schenkwirt in Malgarten machte er sicherlich gute Geschäfte. Malgarten war zum Verwaltungsmittelpunkt geworden, der viele Menschen anzog und somit auch den Umsatz der Wirtschaft hob. Dies zeigten auch seine Aktivitäten außerhalb Malgartens. Zur damaligen Zeit mußte jeder Wirt, wollte er auf einem Fest Getränke ausschenken, eine Genehmigung des Amtes vorweisen. Am 22. Juni 1839 erhielt Hartmann z.B. die Erlaubnis, am nächsten Johannistage auf Lage geistige Getränke auszuschenken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1820 versuchte auch Hellmich seine frühere Schenkkonzession wiederzuerlangen. Offenbar hatte aber Hartmann die besseren Beziehungen. Während Hellmich es immer wieder versuchte, konterte Hartmann, wie im Jahre 1836, mit Beschuldigungen, daß Hellmich ohne Konzession Branntwein ausgeschenkt habe. Als aber im Jahre 1837 Hellmich auch eine Schenkkonzession und 1841 eine Konzession als Gastwirt erhielt, beschwerte sich Hartmann bei den Behörden und verwies auf die damalige Zusicherung, daß er allein in Malgarten eine Gast- und Schenkwirtschaft betreiben dürfe. Seine Fremdenzimmer bestanden 1841 allerdings lediglich aus einer &amp;quot;sehr schlechten Logikammer&amp;quot;. Seitdem aber Hellmich die Konzession besaß, war sein Geschäft stark zurückgegangen und er hatte deswegen bereits die Brennerei aufgeben müssen. Ob Hartmann die genannte Schnapsbrennerei eingerichtet hatte oder bereits der Vorbesitzer Voigt, ist nicht verzeichnet. Dagegen findet sich allerdings der Hinweis, daß Hartmann &amp;quot;nur billigen Fusel&amp;quot; gebrannt habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1851 beschloß die Gemeinde, daß Hartmann eine zusätzliche Steuer von jährlich 2,5 T. zu entrichten habe. Am 8. April des gleichen Jahres übergab Friedrich Hartmann das Geschäft an seinen Schwiegersohn August Friedrich Wilhelm HIEP aus Osnabrück (*1828, +1880), der 1851 die Tochter Anna Christina Auguste HARTMANN (*1826, +1855) heiratete.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.950 Bra. Nr.463/Nr.501&amp;lt;/ref&amp;gt; In 2. Ehe war er seit 1856 mit Marie Sophie NIEMEYER aus Hannover (*1828) verheiratet. Wie fast alle Gewerbetreibenden, betrieb auch Hiep nebenbei eine kleine Landwirtschaft. Das Liegenschaftsbuch von 1876 verzeichnet 5 Parzellen Land mit einer Größe von 3,5202 ha. 1979 wurde das Wohnhaus Nr.44 von Wilhelm Hiep von der Gemeinde als abgebrannt gemeldet.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Wilhelm Hiep erwarben Johann Hermann KLEUKER und seine Frau Johanne geb. ROTT am 8. Januar 1881 das gesammte Anwesen aus dem Nachlaß von Hiep.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Interessent war auch der Sohn des damaligen Gemeindevorstehers Frankamp. Am 8. Februar des Jahres erhielt Kleuker die Konzession zur Betreibung einer Gast- und Schenkwirtschaft. Sowohl das Amt wie auch die Gemeinde hatten hierzu ihre Einwilligung erteilt. Bei der darüber beschließenden Gemeindeversammlung hatte Kleuker anschließend für alle einen ausgegeben. Es scheint ein feuchtfröhlicher Abend geworden zu sein, bei dem mehrere Personen zu viel getrunken hatten. Dieses erfuhr auch der Amtshauptmann Wyneken, der daraufhin den Bramscher Gendarm Bolz anwies zu untersuchen, ob es stimme, daß Kleuker die Leute bestochen habe. Dann nämlich wäre die Abstimmung ungültig. Offenbar ließ sich dieses aber nicht belegen. 1882 wurde ein Kegelhaus errichtet&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 350 Bers Nr.1705&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.40, Neubauer und Gastwirt Hermann Kleuker, 4,2598 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben Gastwirt und Landwirt war Hermann Kleuker auch als Auktionator tätig und um 1896/1900 Vertreter der Norddeutschen Hagel-Versicherungs-Gesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 13.05.1896/05.05.1900&amp;lt;/ref&amp;gt; Um den Jahreswechsel 1891/92 brannte die Gastwirtschaft Kleuker ab. Da eine Brandversicherung bestand, konnte bald darauf ein neues Gebäude errichtet werden. Es ist das noch heute vorhandene Haus Aulbert. Neben einem Wirtschaftshof entstand ein zweigeschossiges Gasthaus mit einem Saal im Obergeschoß. Offenbar entstand mit dem Neubau auch eine Kegelbahn, die aber 1908 nicht mehr vorhanden war. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Gastwirt Hermann Kleucker, 1909 Landwirt Hermann Strothmann; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen; nutzbare Grundstücke: 4,0 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Gastwirt und Auctionator Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben großen Tanzveranstaltungen fanden im Saal auch Theateraufführungen statt. Schon aus dem Jahre 1898 wird von einer solchen Veranstaltung in Malgarten berichtet. Damals wurde im Saal Kleuker das Stück &amp;quot;Mein Leopold&amp;quot;, eine Posse mit Gesang in fünf Akten, aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 07.05.1898&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Jahre 1904 stand Kleuker zusammen mit Hellmich vor dem Schöffengericht in Malgarten. Beide wurden beschuldigt, dem Heuermann Meyer aus Hesepe zu viel Schnaps verabreicht und gegen die Polizeiordnung verstoßen zu haben. Anfang November 1907 entschloß sich Hermann Kleuker zum Verkauf seines Anwesens.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 02.11.1907&amp;lt;/ref&amp;gt; Da sich zunächst offenbar kein Käufer fand, verzögerte sich der Verkauf. Am 28. Dezember 1907 starb jedoch der inzwischen 78jährige Johann Hermann Kleuker.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 31.12.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst seine Witwe konnte schließlich das Anwesen für 23.500 Mark an Hermann STROTHMANN(*1873, +1938) und dessen Frau Else geb. WEBER aus Lengerich verkaufen. Sie übernahmen zum 1. April 1908 ihren neuen Besitz in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 14.03.1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann Strothmann, weit und breit als &amp;quot;Piepen Herm&amp;quot; bekannt, verstand es scheinbar sehr gut, eine Gastwirtschaft zu führen. Verschiedene regelmäßige Festlichkeiten und Bälle, besonders aber die Malgartener Kirmes, waren stets ein Höhepunkt im Kirchspiel Bramsche. Auch bestand zu dieser Zeit ein Skatclub mit Beamten des Amtsgerichtes, den Eper Lehrern und Eper Bürgern, dessen Höhepunkt das jährliche Skatfest im Saal Strothmann war. Daneben fanden hier Hochzeitsfeiern, nach dem 2. Weltkrieg die Maskenbälle des Sportvereins und zum 1. Mai jeweils ein Maifest mit Tanz, Karussells und Schießbuden statt. Noch heute sind einige amüsante Geschichten aus dieser Zeit bekannt. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.40, Gastwirtschaft, Landwirt Hermann Strothmann, 1943 Witwe Elsa Strothmann geb. Weber; Gebäude: a) Wohnhaus, b) Viehstall, c) Backhaus, d) Pferdestall, e) Kohlenschuppen, f) Wagenremise (1934 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 und 1938 Gastwirt Hermann Strothmann in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1940 heiratete die Tochter Hilde STROTHMANN, Wilhelm AULBERT aus Föckinghausen bei Melle(*1906, +1985), die nun den Betrieb übernahmen. Der Gastwirtschaft angegliedert war nach wie vor der landwirtschaftliche Hof. Neben gepachteten Ländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man rund 4,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Während des Krieges wurde der Saal von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt und als Kleiderkammer für die Soldaten der nahen Flugplätze genutzt. Bei Kriegsende plünderten serbische und polnische Besatzungssoldaten das Lager und quartierten sich kurzzeitig hier ein. Danach diente der Saal bis 1947 zur Aufnahme von Flüchtlingen. Zwar war er bereits im Herbst des Jahres wieder frei, doch wurde er erst im Juni 1950 von der britischen Besatzung freigegeben. Nach einer Renovierung konnte er noch im gleichen Monat wieder eröffnet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 20.06.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 und 1964 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790 in Malgarten (ohne Nr). Wie in früherer Zeit üblich, betrieben die ländlichen Gasthäuser auch einen Kolonialwarenladen. Der im Hause Aulbert bestand bis 1961.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1966 heiratete der Sohn Heinrich (gen. Heino) AULBERT Erna Luise Elke HOLTGREVE aus Hesepe. Sie ließen den Saal im Obergeschoß zu einer Wohnung umbauen und übernahmen die Wirtschaft in Malgarten. Das Adressbuch verzeichnet 1970 Gastwirtschaft und Lebensmittel Else Strothmann mit Telefon 790, Wilhelm und Heinrich Aulbert in Malgarten (ohne Nr), 1984 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Wilhelm und Elke Aulbert in Bramsche, Malgartener Str.171, 1988/89 Heinrich, Dirk und Elke Aulbert und 1992/93 Gaststätte Aulbert, Heinrich, Dirk und Elke Aulbert, Else Holtgreve. Während Heino Aulbert bis 1993 den Hof in Malgarten und den Hof Holtgreve in Hesepe führte - inzwischen waren die meisten Ländereien verpachtet - und seit 1987 noch als Tankwagenfahrer des Milchhofes Osnabrück tätig war, führte seine Frau Elke die Gastwirtschaft, die sich durch eine gutbürgerliche Küche einen Namen machte. Die Verlegung der Straßenkreuzung 1974 - beide Straßen verliefen zuvor direkt am Haus vorbei - machte die Anlegung eines Parkplatzes und größerer Gartenanlagen möglich. Nach einem Umbau 1985 stand ein weiterer geräumiger Gastraum zur Verfügung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2019 Hinter dem ehemaligen Gasthaus Aulbert sollen an der Sögelner Allee mittelfristig auf einer alten Pferdekoppel über eine Stichstraße vier Baugrundstücke mit je 600 Quadratmetern erschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Bramscher Nachrichten 21.08.2018/06.02./02.10.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Adressbuch verzeichnet 2007/08 Heinrich und Elke Aulbert und 2015/16 Marcin und Marta Siudy in Bramsche, Malgartener Str.171.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Tschöke, Malgartener Str. 169&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde von Georg Burghard Palm im Jahre 1863 erbaut. Zumindest legte man bei Umbauten in jüngerer Zeit einen &lt;br /&gt;
Holzbalken mit dieser Jahreszahl frei. Es war neben der Gastwirtschaft Aulbert das zweite Haus jenseits der Hase.&lt;br /&gt;
Auch Palm betrieb neben seiner Amtstätigkeit zunächst eine kleine Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer. 1876 ist das Grundstück Georg Palm mit 2.540 qm verzeichnet und 1901 mit 2.419 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.51, gemeinschaftlich die drei Kinder des weiland Amtssekretärs Georg Burchard Palm, nämlich Otto Palm, Georg Palm und Toni Palm in Osnabrück, 0,2540 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg Burghard PALM (*1818, +1876) kam gebürtig aus Schwarmstedt und war von 1859 bis zu seinem Tode Amtssekretär des Amtes Vörden zu Malgarten. Aus seiner 1867 in Vörden geschlossenen Ehe mit Anna Catharine Elise WEHMEYER aus Vörden (*1844, +1931) gingen drei Kinder hervor. Der Sohn Otto PALM (*1869, +1922) war Rechtsanwalt und Justizrat in Celle&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15./16.12.1922&amp;lt;/ref&amp;gt;, der Sohn Georg PALM (*1872) war zu dieser Zeit Bankdirektor in Dresden und die Tochter Marie Sophie Toni PALM (+1952) ab 1895 mit dem Sanitätsrat Dr. FOCKE (+1908) in Bramsche verheiratet&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.8.1895/30.4.1908&amp;lt;/ref&amp;gt;. Nach dem Tod der Mutter zog sie 1935 in das Haus in Malgarten, wo sie von Emma MEINERS (*1914, +1997) bis zu ihrem Tode 1952 versorgt wurde. Danach wohnten hier kurzzeitig die Familien RUTH, STEINMEYER, KAMPMEYER und der Briefträger NENTWICH. Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder; Gebäude: a) Erbwohnhaus; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover nennt 1899 unter Epe den Amtssekretärwitwe E. Palm.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Adressbücher verzeichnen 1929 Rentnerin Elise Palm, Rentnerin Witwe Toni Focke in Malgarten (ohne Nr) und 1938 Witwe Toni Focke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1955 erwarben der gebürtig aus Hollenau in Schlesien stammende Schlachtermeister Alfons TSCHÖKE und seine Frau Maria geb. HEIMANN das Haus. Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.51, Neubauerei, Amtssekretär Georg Palm, Kinder, 1933 Bankdirektor in Dresden zu 2/3 und Sanitätsrat Dr. Focke Witwe Toni geb. Palm in Malgarten zu 1/3, 1955 Schlachtermeister Alfons Tschöke; Gebäude: a) Erbwohnhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach Umbauten und Renovierungen wohnt hier nun die Familie von Tochter Marianne TSCHÖKE und ihrem Mann Bernd GREVE. Die Adressbücher verzeichnen 1958/59 Schlachtermeister Alfons, Schlachter Reinhard und Schlosser Ernst Tschöke in Malgarten (ohne Nr); 1964 Schlachtermeister Alfons und Gerhard Tschöke; 1970 Schlachtermeister Alfons Tschöke in Malgarten, Lindenstr.13 (ohne Nr); 1984 und 1988/89 Alfons, Ernst und Maria Tschöke, Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169; 1992/93 Alfons, Ernst und Marie Tschöke, Bernard, Thomas und Marianne Greve sowie 2007/08 und 2015/16 Bernard und Marianne Greve in Bramsche, Malgartener Str.169 und Thomas und Silke Greve in Malgartener Str.169A (Anbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Communität Jesus Caritas (CJC), Malgartener Str. 167&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 29&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde im Jahre 1909 als landwirtschaftlicher Hof von Heinrich Tackenberg errichtet. Johann Heinrich TACKENBERG (*1854, +1939), gebürtig aus Pente, war ab 1880 mit Anna Friederike geb. SCHWALENBERG (*1854, +1938) verheiratet. Sie lebten zumindest seit 1882 in der Gemeinde Epe. 1912 übernahmen der Schwiegersohn Heinrich TIMPER, gebürtig aus Bieste, und seine Frau Josefine TACKENBERG den Hof. Neben Pachtländereien der Klosterkammer konnte er ab 1923 auch rund 5,5 ha durch Enteignung erhaltene Ödländereien im Wittenfelde bewirtschaften&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6.1923&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1933 verfügte der Hof über 5,6886 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1930 ließ man das Hofgebäude erweitern und baute 1935 eine große Scheune&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.3.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schwiegersohn Arnold KRÄMER (*1924, +1997), gebürtig aus Vörden, und seine Frau Elisabeth geb. TIMPER (*1924, +2010) bewirtschafteten den Hof von 1951 bis 1975. Arnold Krämer war von 1968 bis 1976 im Eper Gemeinderat bzw. Ortsrat tätig und ab 1972 stellvertretender Ortsbürgermeister. 1975 kaufte die Familie Krämer den ehemaligen Hof Uthmann in Rieste und verließ die Gemeinde Epe. Die Gebäude in Malgarten wurden an den Nachbarn verkauft, der sie vermietete. Zunächst richtete 1976 Helmut Grünebaum dort eine Werkstatt für Installation und Heizungsbau mit einem Ladengeschäft ein.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zog im Herbst 1981 nach Bramsche&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1983&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Communität Jesus Caritas (CJC) übernahm das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die CJC, ein überörtlicher christlicher Verein unter der Leitung von Pfarrer Anton Behrens, baute den Hof in Selbsthilfe um. Danach beherbergte er neben Wohnungen und Versammlungsräumen u.a. eine Druckerei und zeitweise den Malgartener Dorfladen, der 1997 sogar noch vergrößert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.05./02.06.1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Werkstatt Quebbemann, Malgartener Str. 165&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 50 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fritz QUEBBEMANN (*1903, +1979), von Beruf Schmied und Hufschmied, kam gebürtig aus Sögeln und errichtete 1929/30 in Malgarten zunächst eine Schmiede. Nach Fertigstellung des Wohnhauses im Jahre 1932 heiratete er Auguste HARIG (*1907, +1997) aus Markendorf bei Melle, die er bei seiner Arbeit auf dem Gut Ostenwalde kennengelernt hatte.&lt;br /&gt;
Größere Um- und Ausbauten erfolgten 1949. Die bisherige Werkstatt wurde aufgestockt und im Erdgeschoß ein Verkaufsladen für Haus- und Wirtschaftsgeräte eingerichtet. Links daneben entstand eine neue Werkstatt, in der zu dieser Zeit bereits fünf Arbeiter beschäftigt wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1949&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1958 konnte hinter der Werkstatt eine weitere Werkstatthalle errichtet werden.&lt;br /&gt;
Während die Arbeit als Hufschmied abnahm, erweiterte Quebbemann den Bereich Landmaschinen. Er verkaufte Güldner-Traktoren und baute Anhänger. Später kamen Wasser- und Heizungsbau im Namen eines anderen Meisters hinzu. Nachdem Helmut Grünebaum seine Meisterprüfung gemacht hatte, übernahm er von 1974 bis 1976 den Installationsbetrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21.3.1984&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 zog sich Fritz Quebbemann aus dem Landmaschinenbetrieb zurück und verpachtete die Werkstatt auf 10 Jahre an Hermann Bockstiegel. Obwohl dieser 1970 die Malgartener Mühlen ersteigerte und auch dort eine Werkstatt einrichtete, erfüllte er den Pachtvertrag mit Quebbemann und betrieb beide Werkstätten gleichzeitig. 1978 zog Bockstiegel in die alte Mühle um, während die Werkstatt Quebbemann an Dieter Krelage verpachtet wurde der hier bis 2004 eine Landmaschinenwerkstatt betrieb. Inzwischen betreibt die Firma Lücke-Schröder aus Hunteburg die Werkstatt weiter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.07.2010&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Laden wurde weiter von Fritz Quebbemann und der Tochter Edith geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Luttmer, Malgartener Str. 163&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann LUTTMER und Frau Elisabeth geb. BLÖMER kamen gebürtig aus Rieste und zogen 1921 nach Malgarten. Hier wohnten sie zunächst im Torhaus des Klosters, bevor sie 1922 an der damaligen Lindenstraße bauten. Im Jahre 1927 wurde der Viehstall errichtet, 1949 die Stallungen nach hinten erweitert und 1959 die Scheune mit Durchfahrt gebaut. Hermann Luttmer war 43 Jahre Bahnwärter und betrieb die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
Nachfolger wurden der Sohn Heinrich LUTTMER (*1922, +2011) und seine Frau Luise geb. RÖVEKAMP (*1926, +1987), die die Wirtschaft des Hofes weiterführten. Von 1967 bis 1977 lebte die Familie auf dem ehemaligen Hof Kottmann in Epe, während Hermann Bockstiegel das Haus in Malgarten bewohnte. 1985 gab man die Landwirtschaft weitgehend auf. 1992/93 erfolgte der Ausbau des Hauses und der Nebengebäude zu fünf Wohnungen; drei sind vermietet und zwei wurden von den Söhnen Hans-Jürgen LUTTMER mit Frau Elke geb. SALOMO und Andreas LUTTMER mit Frau Christiane geb. REMME bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Thomann, Malgartener Str. 159&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 22&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde 1910/11 vom Heuermann und Straßenwärter Hermann MEIER (*1865, +1937) und seiner Frau Lina geb. KOCH errichtet. Er stammte gebürtig aus Ueffeln und war fast 30 Jahre Wegewärter.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Heirat seiner Tochter Anna MEIER (*1899, +1984) mit Otto THOMANN aus Achmer übernahmen diese 1924 die Wirtschaft des Hofes. Nach und nach erweiterten sie die Landwirtschaft und die Gebäude zu einem Vollerwerbsbetrieb. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete man 1959 rund 2,5 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Von 1934 bis 1944 war Otto Thomann Bürgermeister der Gemeinde Epe. Durch einen Racheakt polnischer Kriegsgefangener kam er am 2. Mai 1945 gewaltsam ums Leben.&lt;br /&gt;
In einem kleinen Nebengebäude des Hofes war während des Krieges ein Gefängnis eingerichtet. Nach dem Krieg diente das Häuschen einigen Flüchtlingsfamilien als Unterkunft. Am 25. Februar 1975 brannte das Gebäude ab.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.2.1975&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hoferbe wurde der Sohn Otto THOMANN, seit 1957 mit Gerda geb. EICHLER verheiratet, und führte die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter. Sie errichteten 1977 das den Wirtschaftsgebäuden angegliederte neue Wohnhaus.&lt;br /&gt;
Der sich der Osnabrücker-Herdbuch-Gesellschaft angeschlossene Hof Thomann konnte Anfang Dezember 1993 ein besonderes Ereignis feiern. Die Schwarzbunte Milchkuh &amp;quot;Mira&amp;quot; überschritt die Milchleistung von 100.000 Litern, was von Nachbarn und Freunden der Familie entsprechend gefeiert wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.12.1993&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Im Rahmen der Dorferneuerung in Epe wurden die alten Gebäude umgebaut und mehrere Wohnungen eingerichtet. Die Landwirtschaft wurde nur noch als Nebenerwerb betrieben.&lt;br /&gt;
Erbe wurden Uwe THOMANN und seine Frau Anita geb. FLOTTEMESCH.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Grünebaum, Malgartener Str. 160&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 46 / 08 01 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1931 errichteten Hermann GRÜNEBAUM und seine Frau Agnes geb. SCHWALENBERG diesen Hof. Neben der Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer fertigte er Holzschuhe und machte Hausschlachtungen. Der Sohn Hermann GRÜNEBAUM mit seiner Frau Hilde geb. WALTER bauten die Landwirtschaft und die Gebäude weiter aus. Erbe und Nachfolger als Landwirt wurde der Sohn Reiner GRÜNEBAUM. Nach einem Ausbau des Wohnhauses 1989/91 heiratete er 1993 Doris NIEMANN aus Eggermühlen.&lt;br /&gt;
Im Jahre 2003 stellte die Kuh „Olympia“ aus dem Stall Grünebaum mit bisher 100.000 Litern Milch ein Rekordergebnis auf.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.07.2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korte, Malgartener Str. 162&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 24&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Der Schuster Franz KORTE kam gebürtig aus Rieste und betrieb seit Juli 1931 eine Werkstatt auf dem Hof Grünebaum.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932/33 errichtete er für 3.000 RM ein neues Wohnhaus und heiratete im Juli 1933 Maria MEYER aus Rechterfeld bei Visbek. Aufsehen erregte damals ihr origineller Brautgutwagen. Der Vorreiter saß auf einem bekränzten Ochsen und der Wagen wurde von einem bekränzten Bullen gezogen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.7.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Neben seiner Arbeit als Schuster hielt Franz Korte ein paar Ziegen und Schweine. Zwei Zimmer im Dachgeschoß des Hauses waren 1934/35 an Heinrich RIEKE aus Bramsche und danach bis 1950 an Otto und Anni JOHANNES vermietet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des Krieges wurde das Geschäft geschlossen. Franz Korte kam aus dem Felde nicht zurück und gilt als vermißt. Nach dem Krieg wurde die Werkstatt zunächst von Frau OEVERMANN mit Kindern und der Flüchtlingsfamilie KUSCH bewohnt. Im August 1950 eröffnete der Flüchtling und Schuhmachermeister Martin SCHOLZ wieder die Schusterwerkstatt&amp;lt;ref&amp;gt;BN 7.8.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und wohnte mit Frau Elly geb. FISCHER (OO 1928) oben im Haus. Nachdem er 1968 Rentner wurde, gab er die Werkstatt auf und zog nach Sandkrug bei Oldenburg.&lt;br /&gt;
Werner KORTE erlernte ebenfalls das Schusterhandwerk, heiratete 1960 Hedwig STRIETHORST aus Ankum und betrieb die Schusterei im Haus zeitweise als Nebenerwerb. Seine Mutter war von 1969 bis 1989 Küsterin der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
1991/92 wurde das Haus um eine Wohnung vergrößert und von Tochter Marion KORTE und ihrem Mann Kirsten BOROWSKI bezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klose, Malgartener Str. 164&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 47 / 08 01 25&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1932 richtete der Schneidermeister Franz SCHNÄKER aus Rieste auf dem Hof Timper in Malgarten eine Schneiderstube ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 baute er sein eigenes Haus, legte im März des Jahres seine Meisterprüfung ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 29.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr.&lt;br /&gt;
Auch seine Frau Katharina geb. KOTTE bestand im Juli 1936 ihre Meisterprüfung als Schneiderin.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide betrieben die Schneiderei bis 1939. Franz Schnäker wurde zum Kriegsdienst eingezogen und verlor im Krieg seinen rechten Arm. Damit konnte er seinen Beruf nicht mehr ausüben und fand nach dem Krieg eine neue Beschäftigung im Gemeindebüro in Rieste. Er zog nach dort um und vermietete das Haus in Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dr. MERTENS, der 1949 kurze Zeit im Haus Weber an der Sögelner Allee wohnte, richtete danach eine Arztpraxis im Haus Schnäker ein. Während die Praxis in den oberen Räumen untergebracht war, wohnte die Familie im Erdgeschoß. Am 15. November 1953 eröffnete Dr. Mertens eine neue Arztpraxis an der Jahnstraße in Bramsche.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 14.11.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Mieter des Schnäkerschen Hauses waren danach Hermann KRÜMBERG und Walter BENSCH. Im Jahre 1968 erwarb der Tiefbauingenieur Alfred KLOSE das Gebäude und zog hier ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Möller, Malgartener Str. 166&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 26&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Hörsten stammende Wagenbauer Josef Möller ließ 1936 dieses Haus mit Werkstatt errichten und konnte Ende Oktober des Jahres seine Stellmacherei eröffnen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26./31.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Daneben betrieb er eine kleine Landwirtschaft. Um 1960 gab er die Werkstatt auf und die Firma Bannas in Lappenstuhl übernahm die Werkstatteinrichtung. Josef MÖLLER war in erster Ehe mit Agnes geb. GIESKE aus Vörden, in zweiter Ehe mit Anna geb. HAGEDORN aus Neuenkirchen i.O. und in dritter Ehe mit Paula geb. BÖCKMANN aus Nordlohne verheiratet. Nach Umbauten des Hauses lebt hier heute die Familie von Sohn Herbert MÖLLER und seiner Frau Gerda geb. CLAUSING aus Hesepe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Müller, Malgartener Str. 168&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 27&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude, ein Fertighaus, wurde vom Reichsbahnrat Franz TIMMERS 1946 errichtet. Er kam durch die AHENA, ein ausgebomtes Düsseldorfer Lebensmittelunternehmen, 1943 nach Malgarten und war 1948 Initiator und Mitbegründer des Sportvereins SC Epe - Malgarten. Neben Herrn Timmers wohnten hier als Mieter Frau WOLF, Ewald HURRELBRINK und die Familie EXTRA. Bereits 1949 zog Timmers nach Münster und das Haus erwarben Willi SCHWERING (*1919, +1959) und seine Frau Helga geb. HEESE aus Rieste.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 1.12.1949/27.2.1959&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie betrieben hier für kurze Zeit eine Lohndrescherei und richteten nach einigen Umbauten 1950 einen Kolonialwarenladen ein&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1950&amp;lt;/ref&amp;gt;, der ebenfalls nur kurz bestand. Auf Grund finanzieller Schwierigkeiten übernahm Wilhelm Müller aus Rieste das Haus. Nach dem Tod von Willi Schwering (1959) blieb seine Witwe als Mieterin im oberen Teil des Hauses, während ab Oktober 1952&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; der Friseur Gustav WOBKER (*1902, +1962) und seine Frau Erna das Erdgeschoß bewohnten und einen Frisiersalon für Herren einrichteten.&lt;br /&gt;
Gustav Wobker wurde zu einem Malgartener Original. Bei ihm konnte man sich jederzeit die Haare schneiden lassen, ob Tag oder Nacht, ob Alltag oder Sonntag. Wenn die Arbeit getan war, kamen die Karten auf den Tisch. Bei ihm war immer was los!&lt;br /&gt;
Nach dem Tode von Gustav Wobker&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt; übernahm das junge Friseurehepaar MESCHEDER aus Lingen den Frisiersalon. Doch bereits nach wenigen Jahren gaben sie das Geschäft in Malgarten auf. Nach Umbauten lebt hier seit 1970 die Familie BOHN als Mieter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Reiter, Malgartener Str. 170&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 48 / 08 01 28&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Karl Reiter, gebürtig aus Essen im Ruhrgebiet, baute das Haus in den Jahren 1947/48 in Eigenleistung. Die Steine für Keller und Ringmauer besorgte er sich vom Flugplatz und vermauerte auch Straßenpflaster. Die Innenwände errichtete er zunächst aus Lehm. Bei einem großen Regen weichte jedoch alles auf und brach in sich zusammen.&lt;br /&gt;
Karl REITER (*1905, +1977) lebte bereits seit Juli 1934 mit seiner Frau Erna geb. STÖLTING (*1913, +2002) in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich wie Gustav Wobker war auch er ein echtes Original. Nach dem Einzug in sein neues Haus machte er sich selbständig. Er richtete ein Fischgeschäft mit Räucherei im Haus ein, fuhr mit einem Verkaufswagen von Ort zu Ort und besuchte damit auch Kirmessen und Schützenfeste. Selbst gefischt hat er u.a. im Vallenmoor. 1950 legte er die Meisterprüfung als Schlachter ab&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.11.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; und betätigte sich als Hausschlachter. Daneben züchtete er Bienen, Brieftauben und Hühner. Um 1957/58 gab er das Geschäft auf und arbeitete bei verschiedenen Firmen als Schlachtermeister.&lt;br /&gt;
Heute wird das Haus von der Familie des Sohnes Ottowald REITER und seiner Frau Monika geb. TESSMANN bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Staarmann, Malgartener Str. 172&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 01 30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinz STAARMANN, gebürtig aus Rieste, kam bereits im März 1947 nach Malgarten und erlernte bei Schnäker das Schneiderhandwerk. Im Jahre 1950 baute er das Haus und heiratete 1951 Magda HÜLSMANN aus Rieste. Er machte sich sofort selbständig und richtete im Haus ein Geschäft ein. 1959 erfolgte ein Anbau und 1976 und 1989 ein Umbau. Seit 1971 betreibt Heinz Staarmann das Geschäft als Nebenerwerb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Weber, Sögelner Allee 24&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1922/23 vom Mühlenpächter Wilhelm SCHÜRMEYER gebaut. Daran erinnert noch heute das neben dem Eingang eingemauerte Sandsteinrelief mit der Darstellung einer Wassermühle und dem Spruch &amp;quot;IN EINEM KÜHLEN GRUNDE DA GEHT EIN MÜHLENRAD&amp;quot;. Eine derartige &amp;quot;Villa&amp;quot; machte in der damaligen Zeit auf die hiesige Landbevölkerung einen starken Eindruck. Als Frau Johannes das fertige Haus sah, sagte sie erstaunt: &amp;quot;O Gott, O Gott, son schönet Hus - dat giff et ja garnich - de Lühe bruket in Himmel garnich in, de hept&#039;n ol up Erden!&amp;quot;&lt;br /&gt;
Wegen finanzieller Schwierigkeiten mußte Schürmeyer das Haus 1925 verkaufen. Neuer Besitzer des großzügigen Hauses mit Küche, Badezimmer, Diele, 10 Wohnräumen, Zentralheizung und elektrischem Licht sowie einem Garten von 2.337 qm wurde der Rentner Christian ROST, gebürtig aus Rheine.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.7./2.9.1925&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1933 verkaufte der Färbereibesitzer Rost das Haus an den pensionierten Oberpostinspektor HUNOLD aus Bochum. Rost verzog nach Osnabrück.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.4.1933&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des 2. Weltkrieges waren im Haus Polen und Serben und nach dem Krieg Flüchtlinge untergebracht. Im Herbst 1948 mußten drei Flüchtlingsfamilien ihre Wohnungen in der Villa Hunold räumen. Sie wurden für Bedienstete der Besatzungsmacht beschlagnahmt. Nach Auflösung der englischen Dienststelle auf dem Flugplatz Vörden wurden die Räume im Dezember 1949 frei und konnten im Mai 1950 wieder von drei Flüchtlingsfamilien belegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 3.5.1950&amp;lt;/ref&amp;gt; Zeitweise sollen sechs Familien hier gelebt haben, u.a. die Flüchtlingsfamilien OEVERMANN und WEIß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Vermittlung von Oskar Grundke konnten 1956 Willi WEBER (+1974) und Frau Paula geb. LUTUM aus Osterfeine (*1923, +2008) das Haus erwerben. Sie betrieben in Osterfeine eine Gastwirtschaft mit Bäckerei und Lebensmittelhandel und unterhielten Verkaufsstände am Dümmer. Daneben waren sie schon damals in der Hühnerzucht tätig. Sie gaben mit dem Umzug nach Malgarten den gepachteten Betrieb in Osterfeine auf und verlegten sich ganz auf Hühnerzucht und Hühneraufzucht. So entstand schon kurze Zeit später ein großer Hühnerstall hinter dem Wohnhaus in Malgarten. Er wurde mit Reed vom Dümmer von dortigen Handwerkern gedeckt. Später entstand daneben ein zweiter Hühnerstall. Bis 1960 unterhielt man zudem noch einen Hof mit Hühnerzucht in Haldem. 1965 entstand die Brüterei links vom Wohnhaus, in der bis um 1972 für die Firma Hy-Line das Brutgeschäft betrieben wurde. Etwa zweimal pro Woche schlüpften die Küken, die dann von japanischen Fachleuten sortiert wurden. Nach dem tragischen Unglücksfall von Sohn Hans 1971 und dem Tod von Willi Weber 1974 gab man das aufreibende Geschäft der Hühnerzucht auf und widmete sich ganz der Hühnerhaltung. Während zunächst die Bodenhaltung praktiziert wurde, stellte man um 1969 auf Käfighaltung um. 1989 kam man wieder zur Bodenhaltung zurück.&lt;br /&gt;
Das Gebäude der Brüterei war zeitweise an die Firma Lacroix &amp;amp; Kress als Lager vermietet. 1984 pachteten Helmut Pommerenke und Josef Poske aus Epe das Gebäude und richtete hier eine Textildruckerei ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Wolfgang WEBER, der 1978 Irmgard WÜBBOLD heiratete und später das Erbe Wübbold in Rieste annahm.&lt;br /&gt;
Das Haus in Malgarten erwarb die Familie BAUERMANN. Anette Bauermann betreibt hier den Verein „Natural Horsesense – Förderverein für indianisches Reiten und Horsemanship“&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.08.2006&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Richter, Sögelner Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 52 / 08 01 21&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1925 errichtete der Tischler Heinrich August GRÜNEBAUM zunächst die Tischlerwerkstatt und im Jahre 1927 das Wohnhaus. Er hatte im Mai 1924 seine Meisterprüfung gemacht&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.5.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; und heiratete noch im gleichen Jahr seine Braut Maria WIERTZ. Erbin wurde die Tochter Helene GRÜNEBAUM, die 1950 den Tischlermeister Friedrich RICHTER aus Engelern heiratete. Er führte die Tischlerei bis 1968 weiter. Über der alten Tischlerei entstand 1963/64 eine Wohnung, in der zunächst Sohn Heinz RICHTER mit seiner Frau Marlies geb. LUTTMER und heute die Familie von Sohn Leo RICHTER und seiner Frau Margret geb. STUCKENBERG und die Schwester Christiane RICHTER wohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Rövekamp, Sögelner Allee 18&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 01 19&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Josef GRÜNEBAUM, der Vater von obigem Heinrich Grünebaum baute dieses Haus im Jahre 1925 und betrieb hier eine Landwirtschaft. Neben Pachtländereien der Klosterkammer bewirtschaftete er 1934 mit seiner Frau Christine geb. HITLENKÄMPER 3,2164 ha eigenes Land&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Familie Grünebaum lebte zuvor im Erbwohnhaus des früheren Hofes Gudenrath, das heute nicht mehr vorhanden ist. Hier betrieb man neben der Landwirtschaft eine Tischlerei. Gebürtig stammt die Familie aus der Gegend von Wiedenbrück und ist seit 1894 in der Gemeinde ansässig.&lt;br /&gt;
Erbe wurden der Sohn Josef GRÜNEBAUM, der im letzten Kriegsjahr fiel, und seine Frau Franziska geb. SCHWARBERG aus Rieste. Nachdem deren Sohn Josef Grünebaum 1960 im Wittenfelde gesiedelt hatte, wurde das Haus an die Familie Rövekamp verkauft.&lt;br /&gt;
Franz RÖVEKAMP und seine Frau Maria geb. KORTE betrieben hier weiter eine kleine Landwirtschaft. Nach seinem Tod 1975&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1975&amp;lt;/ref&amp;gt; ging das Erbe an den Sohn Franz RÖVEKAMP über, der hier nach wie vor als Landwirt tätig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung &amp;quot;Riester Allee&amp;quot; ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese kleine Siedlung mit drei Häusern an der Gemeindegrenze zu Rieste entstand zwischen 1928 und 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Schwalenberg, Riester Allee 21&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 34 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier an der Gemeindegrenze zu Rieste errichtete der Heuermann Rudolf Schwalenberg im Jahre 1928 als erster einen neuen Hof. Die Familie wohnte vorher ein Haus weiter auf Riester Gebiet, in einem jetzt nicht mehr vorhandenen alten Fachwerkhaus des heutigen Hofes Müller. Rudolf SCHWALENBERG war mit Anna geb. GODA aus Bühren verheiratet. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde vom Sohn Hermann SCHWALENBERG und seiner Frau Maria geb. BÖNING (*1942, +2004) als Nebenerwerb betrieben. 1992 baute man die Diele zu einer Wohnung aus, die von Sohn Ralf SCHWALENBERG bezogen wurde, der im gleichen Jahr Inge ESCHER aus Rieste heiratete und seine Meisterprüfung als Tischler ablegte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Stuckenberg, Riester Allee 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 31 / 08 01 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gebürtig aus Rieste stammende Zimmermann Heinrich STUCKENBERG ließ das Haus 1929 bauen und zog zum 1. Januar 1930 mit seiner Frau Maria Josepha geb. MEYER und sechs Kindern hier ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis um 1935 war er hier als selbständiger Zimmermeister tätig, betrieb bis 1961 eine kleine Landwirtschaft und machte Hausschlachtungen. Danach arbeitete er als Forstarbeiter. Von 1955 bis 1967 wohnte die Familie von Paul STANIK (*1921, +1985) und Anna geb. STUCKENBERG hier. Nach einem Umbau übernahm ihr Bruder Heinrich STUCKENBERG, der bis dahin in Hörsten lebte, das elterliche Haus. Er war seit 1958 mit Marlies geb. PELLENWESSEL aus Alfhausen verheiratet, die 1993 in zweiter Ehe Gregor MENKE aus Sögeln heiratete. Nach einer Erweiterung des Gebäudes heiratete 1991 der Sohn und Erbe Hans STUCKENBERG, Claudia BÖSLING aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Gieske, Riester Allee 17&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 33 / 08 01 43&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1949 siedelte hier der Heuermann Hermann Gieske. Er stammte gebürtig aus Wenstrup bei Neuenkirchen i.O. und war zuvor 12 Jahre Heuerling auf dem Hof Hackmann in Epe. Die Landwirtschaft auf Pachtländereien der Klosterkammer wurde 1970 aufgegeben. Hermann GIESKE war in erster Ehe mit Maria geb. RECHTIN aus Alfhausen und in zweiter Ehe mit Maria geb. SCHÖNHOFF aus Hagen (*1923, +2006) verheiratet. Maria Gieske war seit etwa 30 Jahren in der kath. Frauenarbeit, vorwiegend als Vorsitzende des Frauen- und Müttervereins Malgarten tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Wittenfelde ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur ehemaligen Gemeinde Epe gehörte nur ein kleiner Teil der als Wittefeld oder Wittenfelde bezeichneten früheren großen Ödlandfläche zwischen Vörden und Engter. Noch bis zum 1. Weltkrieg war das Wittenfelde, mit wenigen Ausnahmen, unkultiviert. Es war eine mit Bäumen, Sträuchern und Heide bestandene Wildnis, durchsetzt mit moorigen und sandigen Stellen. Nach der ersten Karte des Wittenfeldes aus dem Jahre 1772 hatte es eine Gesamtgröße von über 3.916 Mt. (ca. 5543 ha). Hiervon lagen 450 Mt. (ca. 637 ha) in der Gemarkung Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit jeher dienten die Heidesudden des Wittenfeldes als Düngemittel und die moorigen Stellen zur Torfgewinnung. Auf Grund der unklaren Grenzverhältnisse kam es deswegen immer wieder zu Auseinandersetzungen mit den Nachbargemeinden. So auch im Jahre 1719.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.903 Nr.763&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals wurden die Bauern Hundeling, Moorarend, Fischer und Schwegmann auf dem Brüchtengericht des ungerechtfertigten Torfstechens in der Vördener Mark beschuldigt. Beide Parteien hatten sich bei Androhung einer Geldstrafe bis zur Klärung der Grenzverhältnisse dem &amp;quot;Ort des Streites zu enthalten&amp;quot;. Nach langem hin und her wurden die Eper überführt und auf dem Brüchtengericht 1720 mit einer Geldstrafe belegt. Nachdem sie sich weigerten, wurde die Strafe auf Anordnung des Landesherrn eingezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl nach der Eper Markenteilung auch die Ländereien des Wittenfeldes aufgeteilt wurden, war es den Bauern lange Zeit nicht möglich, eine Kultivierung vorzunehmen. Grundlage einer Bewirtschaftung war die Entwässerung des Gebietes. Dies geschah erst durch die Bodenverbesserungs-Genossenschaft Epe-Schleptrup mit Hilfe von Kriegsgefangenen im 1. Weltkrieg. Damit war die Grundlage zur Kultivierung gelegt. Die schlechten Nachkriegsjahre machten es den Eigentümern jedoch unmöglich, diese Arbeiten durchzuführen. Das vom Krieg ausgelaugte Deutschland, noch mit riesigen Reparationsleistungen belegt, war nicht in der Lage, die Bevölkerung ausreichend zu ernähren. Die eingeführte Zwangswirtschaft ließ ein profitables Wirtschaften kaum noch zu. Aus dieser Not heraus setzte die Regierung das Reichssiedlungsgesetz in Kraft, welches Heuerleuten und Pächtern die Möglichkeit gab, Enteignungen von Ödländereien zu beantragen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.6.1922&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehr Kulturland erbrachte zusätzliche Erträge und damit eine bessere Versorgung des deutschen Volkes. In dieser Zeit entstanden z.B. die Siedlungen Rothertshausen, Steinfeld und Campemoor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Eper Heuerleute und Pächter nutzten die Gunst der Stunde und beantragten die Enteignung von Ödländereien im Wittenfelde. Unter anderem mußten 1923 folgende Eper Höfe eine Enteignung hinnehmen: Hof Horstmann 5,5029 ha; Hof Kottmann 7,2781 ha; Hof Dallmann 3,273 ha; Hof Wermert 3,3787 ha und Hof Wessling 2,4699 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 12.6./10.10.1923/8.1.1924&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Besitzer konnten eine Enteignung verhindern, in dem sie die dortigen Ländereien an Verwandte überschrieben, wie z.B. Warning und Niemann.&lt;br /&gt;
Die enteigneten Flächen aber bildeten die Grundlage für mehrere Siedlungshöfe im Wittenfelde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Brandewie, Wittenfelder Allee 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 40 / 08 02 10&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das massive, aus Bruchsteinen errichtete Wohn- und Wirtschaftsgebäude wurde im Jahre 1903 vom Heuermann Heinrich Brandewie erbaut. Für die Errichtung einer Neubauerstelle in Neukultur erhielt er damals aus dem Westfond eine Prämie von 1.000 M.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.2.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Nördlich des Hauses befindet sich ein Schweinestall und gegenüber der Hofauffahrt die große Hofscheune. Sie wurde 1907 errichtet und trägt als sogennanntes &amp;quot;Uhlenloch&amp;quot; im östlichen Giebel ein aus der Kirche in Malgarten stammendes Teil eines verzierten Sandsteinfensters. Der Bauschutt vom damaligen Umbau der Kirche ist hier bei Brandewie verbaut worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinrich Rudolf BRANDEWIE (*1871, +1961), seit 1896 mit Catharina Elisabeth geb. NIEPORTE verheiratet, konnte Anfang des Jahrhunderts den sog. &amp;quot;Wohlgefallen&amp;quot; am Nonnenbach für 7000 M. von Hundeling erwerben. Hier errichtete dieser 1903 seinen eigenen Hof und konnte nach und nach seine Ländereien erweitern. Im Jahre 1936 verfügte der Hof über 8,9751 ha und 1959 über 8,9607 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Heinrich Brandewie diente als Freiwilliger 1890/93 bei den Oldenburger Dragonern, machte den 1. Weltkrieg als Unteroffizier mit und erhielt aus der Hand von Generalfeldmarschall von Hindenburg das Frontkämpferkreuz. Fünf Jahre war er 2. Vorsitzender der Bezugs- und Absatzgenossenschaft, war Schöffe beim Amtsgericht Malgarten, im Vorstand des Pferdeversicherungsvereins und als Syndikus bei der Verkopplung tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4.8.1960&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Erbe Hermann BRANDEWIE (*1902, +1997) blieb ledig und führte die Wirtschaft des Hofes bis 1967 fort. Danach gab er die Landwirtschaft auf und verpachtete die Ländereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
	&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Castrup, Wittelfelder Allee 20&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 30 / 08 03 05&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof entstand im Jahre 1922. Der Pächter Wilhelm KOLKMANN(*1892, +1982) und seine Frau Emma geb. KLUTE (*1899, +1978), gebürtig aus Haltern bei Belm, erwarben damals die Ländereien des Hofes Iding im Wittenfelde und errichteten hier einen neuen Hof. Kolkmann kam gebürtig aus Kalkriese und hatte zuvor eine Pachtstelle in Niewedde. Im Jahre 1924 bewirtschaftete er in Epe 5,6051 ha und 1959 bereits 12,3577 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Tochter und Erbin Herta KOLKMANN heiratete 1953 Heinrich CASTRUP (*1921, +1987) aus Broxten bei Venne. Sie führten bis 1981 die Wirtschaft des Hofes fort und verpachteten anschließend die Ländereien.&lt;br /&gt;
Heute lebt hier die Witwe Herta Castrup mit ihren Kindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Eick, Im Wittefeld 10&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 27 05 / 08 02 55&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Johann Heinrich BROCKSCHMIDT (+1956) und seine dritte Frau Marie geb. DENTER verwitwete BRÜGGEMANN, damals Heuerleute bei zur Horst, gehörten zu den Antragstellern, die im Rahmen der Enteignung etwa 9 ha Land im Wittenfelde erhielten. 1926/27 errichteten sie auf diesem Grund ihren eigenen Hof. Auf einer Steintafel im Giebel ist zu lesen: &amp;quot;Heinrich Brockschmidt Marie Brockschmidt geb. Denter Anno 1926&amp;quot;. 1934 konnten bereits 11,2872 ha und 1959 12,7471 ha eigenes Land bewirtschaftet werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Tode von Heinrich Brockschmidt, führte die seit 1948 mit Siegfried EICK (*1924, +1982), gebürtig aus Stolp in Pommern, verheiratete Tochter Elfriede BROCKSCHMIDT den Hof weiter. Erbe wurde der Sohn Klaus EICK, der 1988 Sigrid FORTMANN aus Engter heiratete. Sie wohnten zunächst in Engter und zogen 1990 zur Mutter auf den Hof im Wittenfelde, wo sie den landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb weiterführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Stückemann, Vördener Weg 29&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 59 / 08 03 17&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Wilhelm STÜCKEMANN und seine Frau Karoline geb. JUSTUS, Heuerleute bei zur Horst, stellten Anfang der 20er Jahre einen Antrag auf Enteignung und erhielt etwa 9 ha Ödland im Wittenfelde. Hierauf errichteten sie im Jahre 1927 einen neuen Hof, der 1934 über 9,1767 ha eigenes Land verfügte&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt;. Eine Steinplatte im Giebel trägt die Inschrift: &amp;quot;Grüß Gott tritt ein, Bring&#039; Glück herein. Wilhelm Stückemann Karoline Stückemann geb. Justus 1927&amp;quot;. Der Sohn Friedrich STÜCKEMANN (*1904, +1980), seit 1927 mit Emma geb. WOLLRICH aus Bramsche verheiratet, übernahmen den Hof. Deren Sohn Willi STÜCKEMANN, seit 1959 als Zusteller beim Postamt in Bramsche tätig, heiratete 1964 Else RYBACKI aus Talge und führte den Hof als Nebenerwerb weiter. Nachfolger und Erbe ist dessen Sohn Udo STÜCKEMANN, der ebenfalls bei der Post arbeitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Plümer, Vördener Weg 22&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 49 / 08 03 13&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1921 beabsichtigte der Pächter Heinrich PLÜMER und seine Frau geb. STOHLMEYER, die Schulgrundstücke im Wittenfelde von 2,5532 ha für 3.000 M. zu erwerben. Doch gegen Ende des Jahres platzte das Geschäft. Zwar war die Gemeinde mit dem Verkauf einverstanden, doch hob der Landrat den Vertrag auf, da die Ländereien noch als Dienstland der Lehrer gebraucht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im Rahmen des Enteignungsgesetzes erhielt auch Heinrich Plümer etwa 9 ha Land im Wittenfelde, auf dem er 1928 seinen eigenen Hof errichtete. Zuvor lebte die Familie ab 1896 als Pächter auf dem Hof Strubbe in Epe. 1928 heiratete der Sohn Heinrich PLÜMER (*1902, +1983), Dora HELLMICH (*1900, +1985) aus Steinichsheim in Posen. Ihre gebürtig aus Epe stammende Familie siedelte 1900 in Posen und kehrte nach dem 1. Weltkrieg zurück. Im Jahre 1934 konnte Plümer 10,9967 ha und 1959 bereits 15,3217 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Heinz Hermann PLÜMER, seit 1969 mit Renate geb. LIMP aus Osnabrück verheiratet, führt den Hof als Vollerwerbslandwirt weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Meyer, Vördener Weg 23&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 51 / 08 03 11&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Heuermann Hermann Meyer, Sohn des Pächters Adolf Meyer auf dem Hof Horstmann in Epe, erhielt auf Grund des Enteignungsgesetzes etwa 2,5 ha Land im Wittenfelde. Dazu konnte er 1928 die schon 1921 von Plümer gewünschten und bereits kultivierten Schulteile von 2,5532 ha für 1.500 M. erwerben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.430 Dez.407 acc.21/43 Nr.414&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Fläche tauschte er 1929 gegen eine größere Fläche unkultivierten Landes des Hofes Kuhlmann-Warning ein. Auf diesem Grund errichtete er 1930 seinen eigenen Hof. 1933 bewirtschaftete er neben Pachtländereien der Klosterkammer 4,0277 ha und 1959 4,7957 ha eigenes Land.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Hermann MEYER und seine Frau Elise geb. VOR DEM BERGE übergaben den Hof an ihren Sohn Adolf MEYER. Er heiratete Alwine ROLF aus Schleptrup und gab im Jahre 1978 die Landwirtschaft auf. Heute leben hier der Sohn Willi MEYER mit Frau Gerda geb. DEE aus Berlin und die seit 1974 mit dem Holländer Johannes BRANDS verheiratete Tochter Inge MEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hof Steinkamp, Vördener Weg 15&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 26 39 / 08 02 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hof wurde im Jahre 1934 von Heinrich STEINKAMP (*1907, +1978) und seiner Frau Irma geb. DÖRFER (+2005) angelegt. Er war zuvor auf dem Hof Wermert in Epe tätig. Nach dem Tode des Bauern führte er einige Jahre mit Unterstützung der Witwe den Hof weiter. Als Dank und Entlohnung erhielt er ein Grundstück des Hofes im Wittenfelde und errichtete hierauf seinen eigenen Hof. Neben Pachtländereien konnte er 1937 1,4968 ha und 1959 4,7364 ha eigenes Land bewirtschaften.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sohn Herbert STEINKAMP, seit 1976 mit Hannelore geb. FISSE verheiratet, führt heute die Landwirtschaft als Vollerwerb weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast alle Gebäude des Hofes haben Inschriftensteine. Über dem Dielentor heißt es: &amp;quot;Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp geb. Dörfer 1934&amp;quot;, an der Scheune: &amp;quot;SICH REGEN BRINGT SEGEN Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp 1948&amp;quot;, in der Gartenmauer: &amp;quot;Wer munter schafft, dem wächst die Kraft Heinr. Steinkamp Irma Steinkamp Oktober 1951&amp;quot;, am Stall: &amp;quot;1957 H. Steinkamp I. Steinkamp geb. Dörfer&amp;quot;, am Viehstall: &amp;quot;Heinrich + Irma Steinkamp Herbert + Hannelore Steinkamp 1978&amp;quot; und an der Scheune gegenüber dem Hof: &amp;quot;Das höchste Wappen auf der Welt, ist der Pflug im Ackerfeld 1984 Herbert Steinkamp Hannelore Steinkamp&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Der Pavillon im Garten des Hofes stand ursprünglich auf dem Schulhof der evangelischen Schule in Epe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Knäppen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung des weißen Knäppen begann im Jahre 1811 mit der Errichtung einer Leibzucht des Hofes Niemann im südlichen Bereich der heutigen Blankenburger Straße. Das Gebäude brannte 1864 ab. Stattdessen entstand ein doppeltes Heuerhaus an der heutigen Stelle, Blankenburger Str. 21c, Haus Ladener.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus im Knäppen war das Heuerhaus des Hofes Kiesekamp, heute Blankenburger Str. 42/44. Es entstand im Jahre 1893. Der heutige Straßenname ist abgeleitet von diesem Gebäude, das im Volksmund als Blankenburg bezeichnet wurde.&lt;br /&gt;
Die fortschreitende Industrialisierung des nahen Bramsche und der damit verbundene Zuzug von Arbeitern hatte die Schaffung von weiterem Wohnraum zur Folge. Hierzu bot sich auch die angrenzende Gemeinde Epe an. Der Erste, der sich diesbezüglich an die Gemeinde wandte, war jedoch der Eper Heuermann Vor dem Berge. Er beabsichtigte 1891 ein Grundstück am Darnsee zu erwerben. 1894 war es dann der Bramscher Gastwirt Holstein, der an die Gemeinde herantrat und einen Antrag auf Errichtung von Arbeiterwohnungen im sog. Wunder am Wiederhall stellte. Im Jahre 1898 versuchte die Bramscher Firma Hollenbeck und Haller, ein Grundstück im weißen Knäppen zum Bau einer Fabrik zu erwerben. Doch alle diese Anträge wurden von der Gemeinde Epe abgelehnt. Offenbar war man nicht bereit, die alte ländliche Struktur aufzugeben. Doch die Industrialisierung brachte den Heuerleuten und Handwerkern einen guten Nebenverdienst. Sie drangen nun darauf, eigenes Land und ein eigenes Haus zu erwerben. Dieser Entwicklung konnte sich auch Epe nicht verschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1910 beschloß die Eper Gemeindeversammlung die Gemeindegrundstücke im Knäppen, links der Straße nach Bramsche zu verkaufen. Ausgenommen war lediglich die &amp;quot;Röte am Darnsee&amp;quot;, die alten Rötegruben zur Flachsaufbereitung. Der Verkauf eines Grundstücks in diesem Bereich an Görtemöller in Bramsche war bereits abgeschlossen, als 1911 der Besitzer des angrenzenden Darnsees, die Erben Sanders, die Grenzen der Grundstücke nicht anerkannten. Auf Grund eines Vergleiches vor Gericht trat Görtemöller daraufhin vom Kauf zurück. Die Grenzfrage blieb weiterhin strittig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolgend Einzelbeschreibungen der Häuser, die vor 1950 im Knäppen gebaut wurden. Drei zwischen 1915 und 1926 erwähnte Grundstücke sind jedoch nicht mehr zu lokalisieren. Im Jahre 1915 erwarb der Tischler Buhr zum Quadratmeterpreis von 40 Pf. ein Baugrundstück am Darnsee, 1923 kaufte der Arbeiter Friedrich Brüggemann für 2.000 M. ein Grundstück von 1.798 qm und 1926 überließ die Gemeinde dem Heuermann Viethmeyer unentgeltlich ein Grundstück von 1.798 qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Tischlerei Goda, Malgartener Str. 72/74&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 09 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Arbeiterwohnhaus im Knäppen wurde im Jahre 1900&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Heuermann und Fabrikarbeiter Heinrich HITLENKÄMPER (+1920) und seiner Frau Elise geb. SUTTHOF errichtet. Die Familie stammte aus dem Raum Wiedenbrück, lebte zunächst in Pente und wird erstmals 1882 in Epe erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Akten R. Goda; KbM&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle verzeichnet 1900 unter Epe Nr.55, Fabrikarbeiter Heinrich Hitlenkämper, 1908 Weber August Goda Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1900 Neubau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits 1902 sind 5.480 qm für Hitlenkämper verzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz. 21/84 Nr.18&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Erbe wurde 1907 der Schwiegersohn August GODA (*1876, +1915), der seit 1903 mit Elise geb. HITLENKÄMPER (*1880) verheiratet war und bereits im Krieg 1915 fiel. In zweiter Ehe war die Witwe mit Hermann SCHWALENBERG (*1877) verheiratet. Der Sohn Willi GODA (*1903), verheiratet in erster Ehe mit Gertrud geb. HÜDEPOHL aus Rieste und in zweiter Ehe mit Änne geb. DEMANN aus Freren, wurde bereits 1929 im Bramscher Adressbuch als Tischler genannt. Er machte 1933 seine Meisterprüfung&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.3.1933&amp;lt;/ref&amp;gt; und baute im gleichen Jahr das alte, mit Diele und Stallungen ausgestattete Bruchsteinhaus in der heutigen Form aus. Offenbar gab er damals die bis dahin betriebene kleine Landwirtschaft auf. Die Werkstatt befand sich bis 1936 im Wohnhaus. Erst in diesem Jahr errichtete er daneben eine neue Tischlerwerkstatt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.10.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Epe Nr.55, Weber August Goda, Ehefrau Elisabeth geb. Hitlenkämper, 1937 Fabrikarbeiter Hermann Schwalenberg; Gebäude: a) Wohnhaus mit Stallanbau (1929 Um- und Neubau, 1935 Umbau).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adressbuch von 1938 verzeichnet Arbeiter Hermann Schwalenberg und Tischlermeister Wilhelm Goda in Bühren (ohne Nr.); 1958/59 Tischlermeister Wilhelm und Tischler Walter Goda und 1964 Tischlermeister Wilhelm Goda und die Anzeige: Über 20 Jahre Wilhelm Goda, Tischlermeister, Moderne Bau- und Möbeltischlerei, Innenausbau, Raumgestaltung, Treppenbau, Möbelhandlung, Ruf Bramsche 2263. 1970 nennt das Adressbuch Tischler Wilhelm und Robert Goda in Epe, Malgartener Str.8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger als Tischler wurde der Neffe Walter GODA, seit 1965 mit Hannelore geb. MEYER verheiratet, der zwischen 1962 und 1965 den Bungalow errichtete und 1994 noch die einzige Tischlerwerkstatt in Epe betrieb. Angeschlossen war ein Beerdigungsinstitut. 1984 verzeichnet das Adressbuch Tischlermeister Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Robert, Esther, Marlies und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau); 1988/89 Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter, Dorthe und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau); 1992/93 Tischlerei Walter Goda in Bramsche, Malgartener Str.72 (Werkstatt); Architekt Robert, Esther, Anne und Waltraud Goda in Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1999 übernahm Mathias STREHL die alten Werkstatträume, baute sie aus und betreibt hier nun eine Werkstatt für Heizung Klima und Sanitär, die er bereits 1993 an der Blankenburger Str.48 gegründet hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 09.01.1993/24.12.1999&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Wohnhaus an der Malgartener Straße wird heute vom Vetter, dem Architekten Robert GODA bewohnt, der seit 1965 mit Waltraud geb. BEHNING aus Bramsche verheiratet ist. Robert Goda führt zusammen mit einem Kollegen ein Architekturbüro in Quakenbrück und hat sich auf die Restaurierung von alten Gebäuden spezialisiert. So fertigte er auch das jüngste Gutachten über den baulichen Zustand der Klosterkirche Malgarten. 2007/08 nennt das Adressbuch Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus) und Walter und Hannelore in Am Darnsee 3 (Neubau) sowie 2015/16 Heizung, Klima und Sanitär Mathias Strehl in Malgartener Str.72; Robert und Waltraud Goda in Bramsche, Malgartener Str.74 (Wohnhaus); Gewerbe: Architekt Robert Goda in Malgartener Str.74 und Hannelore Goda in Am Darnsee 3 (Neubau)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kurz, Malgartener Str. 91&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 32 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1909 erwarb der Maurer Adolf Kurz aus Bramsche den sog. Krähenhügel in Epe mit einer Größe von 2.658 qm zum Preis von 600 M. Wie viele der Sandhügel im Knäppen, wurde auch dieser zuvor als Sandgrube genutzt. Adolf KURZ und seine Frau Luise geb. WESSEL errichteten 1911 das zweite Arbeiterhaus im Knäppen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachfolger und Erbe wurde 1915 der Sohn Willi KURZ und dessen Nachfolger 1949 der Sohn Adolf KURZ (*1913, +1981) und seine Frau Elfriede geb. ROSEMANN, gebürtig aus Oberhausen. Zwischen 1918 und 1925 lebte hier auch die Familie Friedrich WOBKER und Alwine geb. BUHR. Nach Umbauten des Hauses wohnte hier seit 1979 die Familie von Sohn Herbert KURZ und seiner Frau Jannie geb. TE NIJENHUIS aus Eibergen in Holland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Alkemeyer, Malgartener Str. 70&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 08 / 07 59 44&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauherr dieses Hauses war Heinrich HAGEMANN (*1874, +1969), verheiratet mit Elise geb. SCHWALENBERG, der hier 1912 vom Gemeinnützigen Bauverein Bramsche ein Haus errichten ließ&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;. Erbe wurden der Schwiegersohn und Schuster Hugo ALKEMEYER aus Recke und dessen Frau Wilhelmine HAGEMANN (*1915, +2001). Erbe wurde ihr Sohn Werner ALKEMEYER.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Krämer, Am Darnsee 14&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 02 / 07 59 54&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bruder zu dem eben genannten Heinrich Hagemann, Bernhard HAGEMANN, ließ 1915 vom Gemeinnützigen Bauverein sein Wohnhaus südöstlich des Knäppens errichteten und betrieb hier eine kleine Landwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war ab 1899 mit Elise geb. LOOP verheiratet und lebte zuvor im Heuerhaus Kampmann am Darnsee. Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Ernst KRÄMER und seine Frau Anna geb. HAGEMANN. Erbe wurde die Familie von Sohn Friedhelm KRÄMER und seiner Frau Anni geb. EKJANS.&lt;br /&gt;
Das danebenliegende neuere Haus, Am Darnsee 12, erbauten der Bruder von Friedhelm Krämer, Walter KRÄMER und seine Frau Irmgard geb. BOGUTZKE im Jahre 1961/63.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Kaps, Malgartener Str. 81&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; BN 20.8.1920/11.4.1950; Einwohnermeldeamt Bramsche; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1918 erwarb der Schmied Wilhelm GÖRTEMÖLLER, gebürtig aus Schleptrup, für 40 Pf. je qm ein Grundstück im Knäppen und ließ hier 1920 durch die Gemeinnützige Baugenossenschaft zunächst eine Schmiede mit einer kleinen Wohnung errichten. Hier zog er im Dezember 1920 mit seiner 1913 geheirateten Frau Margarete geb. THIESING und zwei Söhnen ein. 1929/30 wurde die Wohnung abgerissen und das heutige Wohnhaus neben der Schmiede gebaut. Nachfolger und Erbe wurde 1950 der Schwiegersohn Walter ZIEGELMANN und dessen Frau Margarethe geb. GÖRTEMÖLLER, der bis um 1952 auch die Schmiede weiter betrieb.&lt;br /&gt;
1985 erwarben Detlef KAPS aus Sögeln und seine Frau Heidemarie geb. HERZBERG aus Lappenstuhl das Haus. Sie richteten in der alten Schmiede einen Kinderspielkreis ein, eine Vorstufe zum Kindergarten, der wenige Jahre zuvor in Hesepe gegründet worden war. 2008 konnte das 15jährige Jubiläum gefeiert werden. Damals wurden 13 Kinder von Heidemarie Kaps und Elke Relius betreut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 26.06./02.07.2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Korswird, Malgartener Str. 84&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97; BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 23 / 07 59 53&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Häuser links des Weges, der zwischen den Häusern Steinkamp und Kespohl abzweigt, heute als Malgartener Str. 84 und 86 bezeichnet, wurden von Georg BALLMANN und seiner Frau Anna geb. LANGE gebaut. Er war zuvor Heuermann auf dem Hof Kiesekamp und errichtete bereits 1924 auf seinem Grundstück am Darnsee eine Scheune mit Wohnraum. 1939 wurde sie abgebrochen und ein Wohnhaus erstellt, das später durch Erbschaft an Hermann KORSWIRD und seine Frau Emmi geb. TACKEBERG fiel. Heute ist das Haus vermietet.&lt;br /&gt;
Das zweite Haus entstand erst nach dem Krieg und wurde 1994 von den Familien Helmut SCHOMBORG und Detlef KRAUSE bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus und Gastwirtschaft Kespohl, Malgartener Str. 80&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe; StB; BN 16.4.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 21 / 07 59 50&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 erwarben die Brüder Fritz und Georg Nieporte für 50 Pf. je qm das Baugrundstück östlich der Straße, direkt am Darnsee. Georg NIEPORTE (*1898, +1966), ab 1925 mit Maria Elisabeth geb. GOSMANN (*1902, +1959) verheiratet, baute hier 1927/28 ein Wohnhaus. 1930 wurde im Haus ein Kolonialwarenladen eingerichtet und 1952 erweiterte man das Geschäft um eine Gastwirtschaft, die am 18. April 1953 eröffnete. 1966 vergrößerte man die Gastwirtschaft durch einen Anbau. Sowohl das Lebensmittelgeschäft wie auch die Gastwirtschaft &amp;quot;Zum Darnsee&amp;quot; wurden vom Schwiegersohn Wilhelm KESPOHL(+2005), gebürtig aus Gelsenkirchen-Buer, und seiner Frau Wilma geb. NIEPORTE (*1926, +2007) weitergeführt und am 1. April 1992 aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Malgartener Str. 82&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 22 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1926 erwarb Heinrich Steinkamp, damals Heuermann bei Hackmann, ein 954 qm großes Grundstück beim Darnsee für 40 Pf. je qm.&amp;lt;ref&amp;gt;Lagerbuch Epe&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierbei handelte es sich um den schon oben erwähnten hohen Sandhügel links der Straße nach Bramsche. Er wurde daraufhin abgetragen und das Grundstück mit einem Wohnhaus bebaut. Erbe von Heinrich STEINKAMP (*1975) und seiner Frau Elise geb. ECKELMANN (*1875) wurde der Sohn und Maurer Fritz STEINKAMP (*1914, +2000), der mit Margarete geb. REINKE (*1920, +2005) aus Hamburg verheiratet war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Bendzko, Poststr. 11&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 48&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1928/29 ließen Wilhelm ROTHERT (*1885, +1959) und seine Frau Sophie geb. BEEK das Haus errichten. Er war von 1933 bis 1953 Gemeindediener in Epe und konnte zum 1. Februar 1938 eine Poststelle in seinem Haus einrichten, die hier bis 1974 bestand. Daneben war Wilhelm Rothert als Postbote in Epe tätig und verkaufte Sämereien. Besitzerin des Hauses Rothert war 1994 Lieschen BENDZKO geb. LIEBSCH, Witwe von Otto BENDZKO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Steinkamp, Poststr. 5&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 25 / 07 59 45&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch dieses Haus wurde im Winter 1928/29 gebaut. Bauherr waren August STEINKAMP und seine Frau Juliane geb. KLAUSING. Er kam gebürtig aus Kalkriese, lebte von 1912 bis 1929 als Heuermann bei Wermert und Hackmann und war von 1935 bis 1942 Milchkontrolleur in Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 2.6.1967&amp;lt;/ref&amp;gt; Danach wohnten hier der Sohn Willi STEINKAMP und seine Frau Emilie geb. RENZENBRINK aus Lüstringen. Heutige Bewohner sind deren Schwiegersohn Karl-Heinz MATZAT und seine Frau Christa geb. STEINKAMP. Nach Umbauten bestand hier von 1974 bis 1993 die Eper Poststelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Meyer, Blankenburger Str. 34&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 26 / 07 59 40&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde 1934/35 von Otto MEYER und seiner Frau Anni geb. MEYER gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 28.8.1934/13.4.1935&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sohn des Pächters Hermann Meyer wuchs er auf dem früheren Hof Horstmann in Epe auf. 1994 lebte hier die Familie von Sohn Walter MEYER und seiner Frau Thea geb. STEINKAMP.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Wulfemeyer, Malgartener Str. 87&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 25 27 / 07 59 51&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1939 vom Landstraßenwärter Hermann LANGE und seiner Frau Marie geb. MEYER errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zuvor in der Heuer des Hofes Kiesekamp lebende Familie betrieb auch im neuen Haus eine kleine Landwirtschaft. Erbe wurde der Sohn Heinrich LANGE, der 1937 Martha DALLMANN aus Rieste heiratete. Nach seinem Tod 1959 gab man die Landwirtschaft auf. Nach einem Umbau des Hauses heiratete 1970 die Tochter und Erbin Christel LANGE, Werner WULFEMEYER aus Sögeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Bühren ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemeint ist hiermit die Siedlung südlich der Straße Idingshof - Darnsee. Schon vor dem Krieg entstanden hier sechs Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Von der Wöste, Malgartener Str. 41/43&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1959; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 34 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Doppelhaus direkt an der Bramscher Grenze, gegenüber der Gastwirtschaft &amp;quot;Drei Eichen&amp;quot;, wurde 1909 von Heinrich und Adolf Schnieder errichtet. Heinrich SCHNIEDER war seit 1909 mit Eliese geb. TAPPE verheiratet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.10.1969&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Nachfolger von Adolf Schnieder ist ab 1913 die Familie TÖNJES vermerkt. Als Mieter lebten hier u.a. der Maurermeister Wilhelm RIEKE und die Familien Fritz HOLZGREFE (1927), Ludwig SMIT (1950, 1966) und Heinrich SCHNIEDER (1966). Die seit 1966 im Haus lebende Familie Hermann und Edith VON DER WÖSTE kaufte 1982 das Gebäude und vermietete die zweite Wohnung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Aulfes, Malgartener Str. 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus liegt rechts der Malgartener Straße nach Bramsche, südlich der Reichweinstraße. Es wurde 1925 vom Arbeiter Gerhard AULFES und seiner Frau Hermine geb. RICKHAUS gebaut. Neben der Witwe lebten 1994 im 1965 und 1986 umgebauten Haus die Familien von Sohn Heinrich AULFES und seiner Frau Grete geb. STROHSCHEIN aus Schwanis in Ostpreußen und von Enkel Werner AULFES und seiner Frau Friedel geb. HENNING aus Kampen in Ostfriesland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Caspers, Malgartener Str. 45&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 41 / 07 59 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1928 von Friedrich AULFES (+1937) und seiner Frau Henriette geb. WOBKER (*1898) gebaut. Nachfolger wurden 1946 der Schwiegersohn Heinrich CASPERS aus Duisburg und seine Frau Elfriede geb. AULFES, die hier 1994 als Witwe lebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Klöppel, Leuschnerstr. 37&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen den zuvor genannten beiden Häusern Aulfes und Caspers verlief früher ein Weg zu den dahinter liegenden Häusern Klöppel und Wessel. Heute sind sie über die Reichweinstraße und Leuschnerstraße zu erreichen. Heinrich KLÖPPEL und seine Frau Wilhelmine geb. BARBAU aus Kalkriese bauten das Haus bereits 1924.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 9.6.1960&amp;lt;/ref&amp;gt; 1994 lebte dort die Familie von Sohn Georg KLÖPPEL und seiner Frau Frieda geb. REINEBERG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Grauert, Leuschnerstr. 39&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 40 / 07 59 37&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Haus wurde vor 1926 von Hermann WESSEL und seiner Frau Johanne geb. HOLZGRÄFE errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Mutterrolle Epe, StB; StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Mieter wohnten hier u.a. die Familien NATHEMEYER (1928, 1933), LÜSSENHEIDE (1933, 1937) und BACHMANN (1937). Erbe des Hauses wurden der Schwiegersohn Günther GRAUERT und seine Frau Helga geb. WESSEL, die das Haus vermietet haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Timmermann, Malgartener Str. 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 39 / 07 59 41&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbesitzer des 1930 von Friedrich LOOP und seiner Frau Anna geb. BALLMANN errichteten Hauses links der Malgartener Straße nach Bramsche, wurde 1950 der Schwiegersohn Gustav TIMMERMANN. Während das alte Haus vermietet ist, lebte die Witwe Anni Timmermann geb. LOOP 1994 im dahinterliegenden Neubau Stauffenbergstraße 18.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siedlung Vördener Damm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Höhe des Hauses Vördener Damm 36, überquerte die Eper Grenze den Vördener Damm, folgte in etwa den heutigen Straßen Schleptruper Straße, Im Winkel, Finkenstr. und Erlengrund und verlief dann in einem Abstand von etwa 100 m parallel zum Vördener Damm Richtung Ahrensfeld. Schon vor 1950 entstanden hier auf Eper Gebiet drei Wohnhäuser.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Voss, Vördener Damm 36&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 49 / 08 00 19&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Ecke Vördener Damm/Schleptruper Straße bauten Hermann STEINKAMP und seine Frau Emma geb. KRÄMER (*1907, +1986) aus Evinghausen, zuvor Heuerleute bei Hackmann in Epe, auf einem Grundstück von Künsemüller 1936 ein Wohnhaus mit Stall&amp;lt;ref&amp;gt;BN 24.3.1936&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Tochter Brunhilde STEINKAMP heiratete 1961 August VOSS aus Rieste. Sie errichteten 1978 den danebenliegenden Neubau Vördener Damm 38 und vermieteten das alte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Görtemöller, Vördener Damm 44&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 24&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Haus wurde 1938&amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7.1939&amp;lt;/ref&amp;gt; von Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seiner Frau Johanne geb. REHLING errichtet. Erbe wurden der Sohn Wilhelm GÖRTEMÖLLER und seine Frau Luise geb. BIERMANN. Die Witwe von deren Sohn Günter GÖRTEMÖLLER, Gerda geb. SAUF, bewohnte 1994 das Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Haus Sandmann, Vördener Damm 42&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Koordinaten N/O: 52 24 52 / 08 00 23&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das dritte Haus am Vördener Damm errichtete 1947/48 unter widrigen Verhältnissen Alwine SANDMANN geb. MEYER. Zwar hatte ihr Mann Gustav SANDMANN schon vor dem Krieg die Absicht zu bauen und auch schon das Baumaterial zusammen, doch die Kriegsereignisse verhinderten dieses. Gustav Sandmann kam in der Gefangenschaft um. Da ein Teil der bereits vorhandenen Materialien während des Krieges entwendet wurden, reichte es nur noch zu einem kleinen Häuschen. Erst 1962 konnte das Haus erweitert werden. 1994 lebte hier die Witwe Sandmann zusammen mit der Familie von Sohn Gustav SANDMANN und seiner Frau Ingelore geb. EXTRA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Neusiedlungen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Klostergeb%C3%A4ude&amp;diff=2121256</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten, Klostergebäude</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Klostergeb%C3%A4ude&amp;diff=2121256"/>
		<updated>2021-11-12T13:15:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Gebäude der Klosteranlage Malgarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude der Klosteranlage Malgarten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;H. W. H. Mithoff, Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen, Hannover 1879; Dr. A. Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV Regierungsbezirk Osnabrück, 3. Die Kreise Wittlage und Bersenbrück, Hannover 1915; W. Hardebeck, Beschreibung der Kirchen im Kreise Bersenbrück, Ankum 1888; G. Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen Niedersachsen, München 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Legende genannte Burg war der Witwensitz der Grafen von Tecklenburg. In einem Jagdprozess (1687-1689) wird von Seiten des Klosters wiederholt versichert:&amp;quot;das Kloster sei eine gräfliche Leibzucht und adeliches Kloster&amp;quot;,&amp;quot;vermöge genugsam Beweißthum kein Bauernhof, sondern eine gräfliche Leibzucht von Tecklenburg gewesen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;H.Sudendorf, Beiträge zur Geschichte des Landes Osnabrück, bis zum Jahre 1400, Osnabrück 1840, S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das die alte Tecklenburger Leibzucht einer anderen Nutzung zugeführt wurde, wird auch dadurch erhärtet, das im Jahre 1238 der Graf Otto von Tecklenburg seiner Gemahlin die beiden Heseper Höfe Gresel und Thiemann als Leibzucht schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Frommeyer, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, Bramsche 1955, S.35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Leibzucht auch als Burg bezeichnet wird, so haben wir uns darunter nicht etwa eine steinerne Festung vorzustellen, sondern eher einen durch Wälle und Gräben gesicherten Hof mit einem Wehrturm, dessen Reste möglicherweise der heutige Kirchturm darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1230 scheint das Klostergebäude und die Kirche entstanden zu sein. Von diesen alten in der Übergangszeit (romanisch/gotisch) entstandenen Bauten sind uns der alte Kreuzgang im noch vorhandenen Westflügel des Klosters und die Kirche erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster bestand aller Wahrscheinlichkeit nach aus drei Flügeln die zusammen mit der Kirche ein Quadrat bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Mithoff, S.88; A.Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV,3., Hannover 1915, S.149; H.Böning, Kunstführer Altkreis Bersenbrück, KHBB Heft 19, 1976, S.96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenhof wurde als Friedhof genutzt und war teilweise von einem Kreuzgang umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.49 (Ro.Nr.60), Amtshof, Königl. Preussischer Staat, Justizverwaltung; Gebäude: a) Dienstwohnung des Amtsgerichtssekretärs (früher Dienstwohnung des Amtshauptmanns), b) Amtsgerichtsgebäude (Dienstwohnung des Gerichtsdieners), c) Spritzenhaus, d) Stall zur Dienstwohnung des Gerichtsdieners, e) Dienstwohnung des Amtsrichters mit Stall, f) Pforthaus mit Stallanbau (früher Dienstwohnung des Amtsgerichtssekretärs), g) Backhaus (jetzt Ziegenstall zur Dienstwohnung des Amtsgerichtssekretärs).&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Malgarten den Amtsrichter Kompe (Rompe), Gerichtssekretär Döring, Gerichtssekretär Rehmert, Gerichtsvollzieher Wolfram.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.49 (Ro.Nr.60), Amtshof, Königl. Preußischer Staat, Justizverwaltung, 1935 Allgemeine Finanzverwaltung; Gebäude: a) Dienstwohnung des Amtsgerichtssekretärs (früher Dienstwohnung des Amthauptmanns), b) Amtsgerichtsgebäude mit Dienstwohnung des Gerichtsdieners, c) Spritzenhaus, d) Stall zur Dienstwohnung des Gerichtsdieners, e) Dienstwohnung des Amtsrichters mit Stall, f) Pforthaus mit Stallanbau, Dienstwohnung des Gerichtsvollziehers, g) Backhaus jetzt Ziegenstall zur Dienstwohnung des Amtsgerichtssekretärs.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Bewohner:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*1929 verzeichnet das Adressbuch Amtsgerichtsrat Dr. Josef Koch, Gerichtsobersekretär Theo Blumenthal, Kanzleiangestellter Heinrich Metting, Obersekretär Hubert Ostermann, Justizwachtmeister Karl Müller in Malgarten (ohne Nr).&lt;br /&gt;
*1958/59 nennt das Adressbuch Arbeiter Reinhard Dampmann, Arbeiter Paul Fruhnert, Rentner Paul Geisler, Arbeiter Ewald und Arbeiter Otto Golchert, Rentnerin Berta Heimann, Arbeiter Paul Heinze, Arbeiter Adalbert, Rentner Friedrich und Verkäuferin Edeltraud Komm, Rentnerin Rosalia Laschke, Arbeiter Johannes Lietzke, Rentner Emil Rubow, Rentnerin Maria Schubert, Rentnerin Johanna Spielvogel, Rentner Hermann Steinkamp, Arbeiter Kurt Wächter in Malgarten, Kloster (ohne Nr).&lt;br /&gt;
*1964 verzeichnet das Adressbuch Arbeiter Reinhard Dampmann, Arbeiter Paul Fruhnert, Arbeiter Otto Golchert, Rentnerin Berta Heimann, Verkäuferin Edeltraud Komm, Rentnerin Rosalia Laschke, Arbeiter Johannes Lietzke, Rentner Emil Rubow in Malgarten, Kloster (ohne Nr).&lt;br /&gt;
*1970 verzeichnet das Adressbuch Weber Otto Ibach in Malgarten, Torbogen. Schlosser Josef Küthe in Malgarten, Behelfsheim-Kloster. Heimleiter Johann Präger in Malgarten, Jugendheim. Arbeiter Günter Schlingelhof in Malgarten, Kloster (ohne Nr).&lt;br /&gt;
*1984 verzeichnet das Adressbuch Heinrich, Ralf und Inge Mark in Bramsche, Am Kloster 1 (Torhaus). Friedrich Steinmeyer in Am Kloster 2 (Amtsrichterhaus). Manfred und Anita Schramm in Am Kloster 4 (Gartenhaus). Olaf Flerlage, Beate Grundke in Am Kloster 5 (Kloster).&lt;br /&gt;
*1988/89 verzeichnet das Adressbuch Achim Gregorius, Trudchen Stotzka in Bramsche, Am Kloster 1 (Torhaus). Manfred Schramm in Am Kloster 4 (Gartenhaus). Olaf Flerlage, Ralf und Beate Grundke in Am Kloster 5 (Kloster).&lt;br /&gt;
*1992/93 verzeichnet das Adressbuch 41 Flüchtlinge in Bramsche, Am Kloster 1 (und 2) (Torhaus (und Amtsrichterhaus)). Manfred Schramm in Am Kloster 4 (Gartenhaus). Olaf Flerlage, Ralf und Beate Grundke in Am Kloster 5 (Kloster).&lt;br /&gt;
*2007/08 verzeichnet das Adressbuch Dirk und Silke Emmrich, Urs Schiemann, Frank Sieweke, Barbara Renate Brosch in Bramsche, Am Kloster 2 (Amtsrichterhaus). Hans Wilding in Am Kloster 4 (Gartenhaus). Olaf Flerlage, Beate Grundke in Am Kloster 5 (Kloster). Claus und Doris Heitmann, Lena Kaufmann, Friederike Menz, Jochen Georg und Sonja Muris, Alexander Piwowar, Constanze von Laer in Am Kloster 6 (Äbtissinnenhaus).&lt;br /&gt;
*2015/16 verzeichnet das Adressbuch Barbara Renate Brosch, Dr. Claudia Lohrmann, Silke Schwarz in Bramsche, Am Kloster 2 (Amtsrichterhaus). Peter Badstübner, Rolf Brüning, Wilhelm Hempelmann in Am Kloster 4 (Gartenhaus). Mechtildis Köder in Am Kloster 6 (Äbtissinnenhaus).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche, Klosteranlage Malgarten um 1785.JPG|thumb|800px|Klosteranlage Malgarten um 1785]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Westflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1486 werden Maurer- und Zimmereiarbeiten auf dem Chor, dem Dormitorium (Schlafgemach) und dem Werkhause ausgeführt. Als Zimmermann wird ein Meister Lubbert genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1490 brach im Kloster ein Brand aus der einen Teil der Gebäude in Asche legte. Die damalige Priorin des Klosters, Catharina von Roden, erwähnt in ihrem Bericht darüber, das &amp;quot;veyr tymmerun&amp;quot; vernichtet wurden. Aus den gleich darauf notierten Ausgaben und deren Verwendung ist zu schließen, das jene vier Zimmer das Werk- und Siechenhaus (Krankenhaus), das Dormitorium (Schlafgemach) und die Kapelle waren. Die umfangreichen Wiederaufbauarbeiten nach dem Brand  wurden von den Maurermeistern Johann Kolthoff, Gerd Grolle und Hermann van Glandorp ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westflügel hat eine Länge von ca. 38 Meter, eine Breite von ca. 11,6 Meter und eine Höhe von ca. 13,5 Metern. An der Ostseite  befindet sich der alte Kreuzgang aus der Zeit um 1230. Er besteht aus zwölf Kreuzgewölben deren Wölbung scharfgratig und auf mit Kämpfern versehenen Wandpfeilern zwischen rundbogigen Gurten und Schildbögen ausgeführt ist. Wie freigelegte Stellen am Gewölbe zeigen, waren sie im Bereich der Wandpfeiler ursprünglich mit Rankenwerk bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westseite des Obergeschosses befindet sich eine Sandsteintafel mit der Inschrift: „A.E.V.V. D(Omi)NA AN(N)O 1703“ (Anna Elisabeth von Üterwick, Domina, im Jahre 1703). Zu dieser Zeit wurden umfangreiche Umbauten und Renovierungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintereingang an der Ostseite, die südlichen Anbauten am Turm, gehörten scheinbar zum Kreuzgang und bildeten eine Verbindung zwischen dem Kreuzgang des Westflügels und den früher vorhandenen südlichen Anbauten der Kirche. Im Obergeschoss über dem Kreuzgang waren zu Klosterzeiten die Zellen der Nonnen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Südflügel===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses heute nicht mehr vorhandene Gebäude war der sogenannte Schwesternflügel, in dem die Laienschwestern lebten. Er hatte eine Länge von 129 Fuß (ca.38m), eine Breite von 40 1/2 Fuß (ca.12m) und eine Giebelhöhe von 35 Fuß (ca.10,5m). In der Beschreibung heißt es:&amp;quot; ...ist zur Hälfte mit Ziegel, zur Hälfte aber noch mit so genannten Schafsteinen (?) gedeckt, von der Westseite und an beiden Enden ganz massiv aufgeführt, und in einem sehr baufälligen Zustande...&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;StA. OS. Rep 550 I Nr.426, Beschreibung aus dem Jahre 1806, wohl ein versehen, die Westseite war Giebelseite oder ein Ende. Richtiger muß es wohl heißen, die Südseite und beide Enden waren massiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den archäologischen Ausgrabungen von 1987-1990 fand man lediglich die Grundmauern des Kellers und eine starke ca. einen Meter breite durchgehende Grundmauer an der Südseite. Bei dieser starken Mauer könnte es sich möglicherweise um eine alte Wehrmauer aus sehr früher Zeit handeln an der man später den Südflügel anbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob tatsächlich ein Ostflügel bestand, oder die Klosteranlage nach Osten offen war oder durch eine Mauer geschlossen war, ist nicht bekannt. Mehrere Zeichnungen und Karten stellen jedoch ein geschlossenes Rechteck dar. So eine Karte des Flußlaufes der Hase im Amt Vörden von 1789&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.908 Nr.673 II&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Karte des Wittenfeldes von 1772&amp;lt;ref&amp;gt;K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Priorinnen- bzw. Äbtissinenhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bisher nicht eindeutig belegt, soll ein Brand im Jahre 1680 das Kloster wiederum teilweise zerstört haben. Die rege Bautätigkeit in der Folgezeit unter der damaligen Domina, Anna Elisabeth von Uterwich, lässt dies zumindest vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde noch 1680 der Westflügel nach Norden hin verlängert und 1681 querab dazu die Äbtissinenwohnung erbaut. Die Verlängerung des Westflügels beträgt ca. 24 Meter und hat eine Breite von ca. 8 Metern. Der Querbau hat eine Größe von ca. 20x9 m und eine Höhe von ca. 13 m. Es sind in dem Neubau zwei kleine Kellerräume eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude rechts neben der Kirche trägt über dem Eingang, neben dem Wappen des Klosters und der Familie von Uterwich, folgende Inschrift:&amp;quot;Rda ac praenobilis Virgo Anna Elysabeth ab Üterwick Loci huius Rna aedificari curabat Ao. MDCLXXXI.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da durch diesen Bau der Westeingang der Kirche verbaut wurde, richtete man wohl gleichzeitig den heutigen Nordeigang ein. Zwischen diesem Gebäude, dem Turm und der Kirche entstand ein kleiner Innenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 entstand unter der Äbtissin Anna Maria von Schade ein Seitenflügel der sich von der Mitte des Westflügels zur Hase hin erstreckte. Dieses Gebäude wurde von Maurermeister Holle für 877 T. errichtet und hatte eine Tordurchfahrt. Anfang des 19. Jhd. wurde es öfters als ehemaliges Back-, Brenn- und Brauhaus bezeichnet. Im Brauhaus stand die vom Auktionator Drop 1803 in der Versteigerung erworbene 468 Pfund schwere Braupfanne. Sie war im Jahre 1727 gegen Inzahlungnahme der alten Braupfanne und 115 T. angeschafft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude hatte eine Größe von ca. 33x8m und eine Höhe von ca. 13,5m. Unter dem noch vorhandenen Teil befindet sich ein Keller von ca. 6x6 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Durchfahrt befanden sich zwei Nischen mit Heiligenfiguren. Links die Figur des Evangelisten Johannes mit der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Ioanne serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;. Rechts die Figur des Heiligen Josef mit dem Jesuskind und der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Iosephe serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einzug der Amtsverwaltung ins Kloster diente der Seitenflügel als Wirtschaftshof des jeweiligen Amtsleiters. Die am Westflügel angrenzenden Zimmer bis zur Tordurchfahrt belegte bis 1815 der Malgartener Pfarrer und später ebenfalls der Amtsleiter.&amp;lt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.154&amp;gt; Im Erdgeschoß westlich der Durchfahrt waren die Diele sowie Kuh- und Pferdeställe untergebracht. Nach den Zeichnungen von 1864&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörden Nr.392&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1891 befand sich vor dem Westgiebel an der Hase der Düngerplatz und ein Toilettenhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Seitenflügel besteht heute nur noch der Teil bis zur ehemaligen Durchfahrt, alles andere wurde im Jahre 1893 abgebrochen. Lediglich ein Teil der Nordmauer ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1466 wird ein Mönchshaus auf dem Klosterhof erwähnt. In diesem Haus lebten der Beichtvater, die Kapläne und die Priesterpfründner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 ließ die Priorin Anna Elisabeth von Uterwich das Pastorathaus nordwestlich der Kirche errichten. Die Inschrift über dem Eingang lautet:&amp;quot;aDIVtorlo et gratIa DeI VerI anna eLIesabeth ab VterVVICk has aDes strVXIt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Großbuchstaben dieser Schrift ergeben die Jahreszahl 1698 in römischen Ziffern&amp;lt;/ref&amp;gt; Maße: Länge ca. 27m, Breite ca. 9m, Höhe ca. 11,5m.&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wurde das Gebäude vom Beichtvater und Kaplan bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Anfang des 20. Jhd. hieß es in einer Beschreibung des damaligen Pastors: „In dem mächtigen Mauerwerk befinden sich gedrückte Fensterchen wie in einer Zelle, die dem Hause von innen und außen diesen kalten, niederdrückenden Anstrich geben“. In einem Zeitungsbericht von 1907 hieß es&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.9.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;: „....Ja, es ist wiederholt vorgekommen, daß es von solchen, die ihre Strafe antreten wollten, für das Gefängnis gehalten worden ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 wurde dann die Renovierung durch den Architekten Plassmann aus Münster vom Maurermeister Wiemann aus Bramsche durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980 weitgehend in Eigenleistung fertiggestellte Wohnung, bis 1992 Wohnung des Dekanatjugendseelsorgers Pastor Behrens, und das neu eingerichtete Jugendheim im alten Pfarrhaus, wurden am 6. September 1981 von Bischof Lüers aus Brasilien eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4./8.9.1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Pastor Hermann Klümper.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfond; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 verzeichnet das Adressbuch Pastor Stehmann in Malgarten (ohne Nr), 1938 Wilhelm Schade mit Telefon 170 und Lehrerwitwe Karoline Schade in Malgarten (ohne Nr). Die Adressbücher von 1958/59 und 1964 nennen Pastor Klemme und Hausgehilfin (Catharina) Gothen-Wilmes in Malgarten (ohne Nr). 1984 verzeichnet das Adressbuch Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Bode in Bramsche, Am Kloster 7; 1988/89 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Rosa Bode, BDKJ Dekanatsbüro Antonius Behrens; 1992/93 Wilhelm, Ralf, Anke und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Aydemir, Djylsim Shala, Antonius Behrens; 2007/08 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke und 2015/16 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke, Sabrina Tebbe in Bramsche, Am Kloster 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Torhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Äbtissin Anna Sybilla von Böselager wurde 1717 das Torhaus errichtet. Über der Durchfahrt erscheint als Relief unter einer Krone das Bild der Jungfrau Maria mit dem Kind in der Glorie. Die Unterschrift lautet:&amp;quot;qVoD InsIgne hoC sCVtVM esto&amp;quot;. Auf der anderen Seite der Durchfahrt lautet die Inschrift:&amp;quot;anna sIbijLLa d BöseLager reLIgIosI hVIVs parthenonIs DoMIna&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Maße: Länge 23,10 m, Breite 8,32 m, Höhe ca. 10 m. An der Nordostecke befindet sich ein kleiner Kellerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wohnte im Torhaus der Amtmann und der Pförtner, der hier am Tor seinen Dienst versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Toreinfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Toreinfahrt und die Brücke zwischen Toreinfahrt und Torhaus wurde unter der Äbtissin von Böselager 1712 gebaut. An den Pfeilern befanden sich zwei Wappen, das Linke zeigte drei Kannen und war das Wappen der Familie von Böselager, das Rechte hatte vier je eine Schafschere enthaltende Felder (wie am Äbtissinenhaus) und scheint das Klosterwappen gewesen zu sein. Lediglich das rechte Wappen ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Viehhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Viehhaus, auch großes Bauhaus oder Neues Vorwerk genannt, stand südlich des späteren Amtsrichterhauses, am Weg zum Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.143&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1733 gebaut und hatte eine Größe von 86 Fuß (ca.25m) Länge und 27 1/2 Fuß (ca.11m) Breite.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.555 Nr.149, Nr.151&amp;lt;/ref&amp;gt; Der rückwärtige Giebelbalken trägt noch heute die Inschrift: &amp;quot;faVore sVperI sVb anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXtrVCta&amp;quot;, was soviel heißt wie: erbaut während der Regentschaft der Äbtissin Anna Maria von Schade. Die Großbuchstaben geben das Jahr der Erbauung in römischen Ziffern an. Im Jahre 1821 zerlegte man dieses Gebäude und baute es auf der sogenannten Strohtwiese wieder auf. Seitdem wurde es das Neue Heuerhaus oder Strohthaus genannt und verheuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bienenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426, Nr.491&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Bienenhaus stand südlich des Südflügels und wurde im Jahre 1807 auf Abbruch versteigert. Käufer war der damalige Besitzer des Gutes Haus Rieste, Domhero von Haxthausen, der dafür 61 rth zahlte. Das Gebäude hatte eine Länge von 23 Fuß (6,7m), eine Breite von 17 Fuß (5m) und war 11 Fuß (3,2m) hoch. Es war aus Holz gebaut und mit Dachziegeln gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweinestall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechnungsbuch des Klosters&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.3&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt 1752, daß das Schweinehaus von Meister Tomas gebaut und mit Pfannen gedeckt wurde und man bei seiner Richtung Bier und Brandwein ausschenkte.&lt;br /&gt;
Den aus alten Brettern  zusammengeschlagenen und mit Dachziegeln gedeckten Schweinestall ersteigerte 1807 für 14 Rth. der Colon Möllmann aus Rieste. Größe: Länge 30 Fuß (8,8 m), Breite 15 Fuß (4,4 m), Höhe 9 Fuß (2,6 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hühnerstall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der klösterliche Hühnerstall wurde 1807 von Domhero von Haxthausen erworben. Er war 50 Fuß (14,6 m) lang, 16 1/2 Fuß (4,8 m) breit, 10 Fuß (2,9 m) hoch, aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und war baufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwirnmühle===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwirnmühle erwarb 1803 die Äbtissin von Müllern für 100 Taler. Sie war aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und obwohl sehr alt, in pasablen Zustand. Das Gebäude war 48 1/2 Fuß (14,2 m) lang, 18 1/2 Fuß (5,4 m) breit und 11 Fuß (3,2 m) hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach dem Willen der Visitationskommission von 1785 sollte die Zwirnmühle sofort abgeschaft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.20&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach waren zur Bedienung zwei Mädchen notwendig und ein Mädchen zur Bleiche. Die Nonnen kauften soviel Garn zum zwirnen und bleichen, das die Laienschwestern und zeitweise auch Invaliden und Vorwerksmägde helfen mußten. Auch brauchte man zum zwirnen offenbar viel Holz oder Tof zum verheizen, was aber nur begrenzt zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;
Wie lange die Zwirnmühle stand ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasch- und Spritzenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einem Rechnungsbuch des Klosters geht hervor, daß es als Waschhaus mit einem Schornstein um 1710 erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1841 diente das Fachwerkgebäude dem 3. Beamten des Amtes Vörden als Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war ein Kuhstall, ein Pferdestall für zwei Pferde und eine Torfkammer eingerichtet. Daneben bestand noch die alte, zu dieser Zeit überbaute Waschbank und ein Raum in dem  Feuerspritze und Löschgeräte untergebracht waren. Als im Jahre 1841 der Gefängniswärter die Zuweisung eines Kellers beantragte und weder der südliche Kirchenanbau noch der Turmkeller letztlich als solcher zur Verfügung standen, erfolgte schließlich eine Erweiterung des Gebäudes, die 1844 abgeschlossen werden konnte. Im östlichen Teil entstand ein gewölbter Kellerraum mit 90 cm dicken Wänden und an der gegenüberliegenden Seite wurde der Giebel um 4,5 m nach Westen versetzt. Der Stall hatte nun eine Länge von 17,85 m, eine Breite von 7,90 m, eine Höhe von 8,15 m und diente als Keller, Vorratsraum und Spritzenhaus. Dieses baufällige Gebäude wurde 1953 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 22.5.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1987/88 steht an dieser Stelle ein Backhaus mit Lehmofen das früher in Melle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtsrichterhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Restaurant „Zum Amtsrichter“ wurde im Jahre 1820 als Amtsrichterhaus erbaut. Maße: Länge 45,92 m, Breite im Süden 10,2 m, im Norden 12 m, Höhe 9,63 m. In der Mitte des Hauses befand sich nach Osten hin ein Keller von ca. 7x4 Meter.An der nördlichen Seite waren ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Desweiteren bestand hier ein Pferdestall für die &amp;quot;Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.560 XII Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Garten zum Wald hin war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Richter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
Solange die Justiz im Amt integriert war, versah der 2. Beamte die Richterstelle und bewohnte dieses Gebäude. Von 1852 bis 1932 wohnte hier der jeweilige Amtsrichter. Danach diente es als Hilfswerklager der SA (1933-37), Flüchtlingslager für Sudetendeutsche (1937), Kreisschule der NSDAP (1938-44), Altersheim (1945-49), Landschulheim der Möser-Mittelschule (1949-56), DJO-Heim (1957-1990) und als Unterkunft für rußland-deutsche Übersiedlerfamilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück [[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Kloster Malgarten, Klostergebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kath._Kirche&amp;diff=2121253</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Kath. Kirche</title>
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		<updated>2021-11-12T13:04:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Katholische Pfarrgemeinde St. Johannes Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das 1175 in Essen in Oldenburg gegründete Benediktinerinnen Kloster, das um 1194 auf die Burg des Grafen Simon von Tecklenburg nach Malgarten verlegt wurde, hatte zwar eine Pfarrgerechtigkeit in Essen Olb., nicht aber in Malgarten und der umliegenden Bauerschaft Epe. 1310 konnte es die Pfarrgerechtigkeit in den eigenen Klostermauern erwerben und erst 1815, 12 Jahre nach Aufhebung des Klosters, wurde die alte Klosterkirche zur Pfarrkirche erhoben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Aufhebung des Klosters im Jahre 1803 schien zunächst auch das Ende der katholischen Gemeinde gekommen zu sein. Doch bereits am 20. März ließ die provisorische Verwaltungskommission eine Publikation in der Klosterkirche verlesen, nach der die Katholiken weiterhin die Klosterkirche nutzen konnten und der Kaplan Meyer die Betreuung übernahm. Damit erlaubte man erstmals der kath. Gemeinde, wenn auch unter Vorbehalt, eine öffentliche Religionsausübung in der Klosterkirche Malgarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da nicht nur das Kloster Malgarten, sondern auch das Kloster Iburg, das bisher die Malgartener Geistlichen stellte, aufgehoben wurde, mußten sich auch die Mönche nach einer neuen Bleibe umsehen. Der bisherige Beichtvater der Nonnen, Pater Isidor Schlüter, verließ Malgarten und kehrte in seine Heimatstadt Münster zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;M. G. Schnöckelborg, Iburg Benediktinerabtei und Schloß, Beiträge zum 900. Jahrestag der Klostergründung&amp;lt;/ref&amp;gt; Der bisherige Malgartener Kaplan, der 28jährige Pater Franciscus Meyer, erklärte sich dagegen bereit in Malgarten zu bleiben, um die weiter im Kloster lebenden Nonnen und die kath. Gemeinde zu betreuen. Er erhielt freie Wohnung im Kloster, ein Jahresgehalt von 270 T. (250 T. Pension aus Iburg und 20 T. aus Malgartener Rechten), für seine erste Einrichtung 20 T., freie Benutzung zweier Gärten, 1 1/2 Mt. Korn, 10 Hühner und 1 Klafter Holz.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.491&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl er mit den Nonnen einen gemeinsamen Haushalt führte, zeigte sich schon bald, daß das Jahreseinkommen nicht ausreichte. In den Jahren 1804 bis 1806 erhielt er auf Antrag eine Zulage von je 50 T.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.32&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die kleine Gemeinde war nicht in der Lage ihn zu unterstützen. Das Geld, das durch Kollekten einkam, reichte gerade, um die laufenden Kirchenkosten zu decken. Die erste Kollekte zu diesem Zweck wurde am 25. September 1803 gehalten. Die Kosten von jährlich 10 T. für den Organisten übernahm dagegen die Klosterverwaltung. Da die bisherige Laienschwester Schiplage, die zu Klosterzeiten dieses Amt ausübte, Malgarten verlassen hatte, übernahm der kath. Lehrer Mehmert den Organistendienst.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.491&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 1806 erkrankte Pater Meyer und mußte seinen Dienst in Malgarten aufgeben. Die Neubesetzung der Stelle gestaltete sich schwierig. Man versuchte wiederholt, einen pensionierten Iburger Pater mit der Stelle zu beauftragen, doch hatte sich der einzige in Frage kommende Pater, Hieronymus Bruns, der sich bei seinen Eltern in Bevergern aufhielt, immer aus den verschiedensten Gründen entschuldigt. Nachdem man im November die Dotation der Stelle um 60 T. erhöht hatte und die fundierten Messen besonders vergüten wollte, äußerte man die Zuversicht, daß sich nun ein Iburger Geistlicher darauf einließe. Stattdessen meldete sich aber ein junger, sehr fähiger Weltgeistlicher Namens Drees aus Voltlage, der bei einer Erhöhung der Zulage von 150 T. sich zur Übernahme der Stelle bereit erklärte. Froh darüber, überhaupt jemanden gefunden zu haben, wurde ihm sofort der Dienst in Malgarten übertragen. Doch umgehend erfolgte der Protest des Weihbischofs von Gruben gegen die Einstellung eines Weltgeistlichen. Man einigte sich schließlich auf eine provisorische Anstellung von Drees, bis ein Iburger Ordensgeistlicher gefunden war.&lt;br /&gt;
Ähnlich wie Pater Meyer führte auch Kaplan Drees einen gemeinsamen Haushalt mit den noch im Kloster lebenden Nonnen. Er wohnte nicht im Pfarrhaus, sondern im heute noch vorhandenen Teil des Seitenflügels zur Hase hin, dem alten Brauhaus des Klosters.&amp;lt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.143&amp;gt; Das Pfarrhaus gehörte bis 1806 zur Pacht des Großpächters Konrad Wolters, der hier auch wohnte.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.386&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1806 und 1819 war der frühere Klosterschulte und damalige Kornboden- und Forstaufseher Stallmann Pächter des Pfarrhauses.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.751/Rep.551 Nr.115&amp;lt;/ref&amp;gt; Er betrieb hier bis 1815 eine Schenkwirtschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.10.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im März 1815 war es dann soweit. In einer öffentlichen Bekanntmachung erfuhren die Malgartener Katholiken, daß die Klosterkirche zur Pfarrkirche erhoben wurde. In einem Schreiben der &amp;quot;Großbritannischen Hannoverschen provisorischen Regierungs Commission&amp;quot; an den Weihbischof Freiherr von Gruben vom 25. März 1815 heißt es: &amp;quot;...sind die kath. Eingesessenen des Kirchspiels Bramsche den Pfarrkirchen zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Rieste Lage] und Malgarten dergestalt ordentlich zugeteilt und eingepfarrt, daß die Eingesessenen der Bauerschaften Achmer, Hesepe, Sögeln und Epe sowie die des Dorfes Bramsche sich nach Malgarten; die der Bauerschaft Rieste aber nach Lage zu halten haben. Dagegen sind die kath. Einwohner der Bauerschaft Pente der näher belegenen Pfarrkirche zu [http://de.wikipedia.org/wiki/Wallenhorst Wallenhorst] zugeteilt worden&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Geistlichkeit in Bramsche wurde eine jährliche Entschädigung gezahlt: die beiden Pfarrer erhielten 60 T. 7 Schil., die Kirche 12 T., der Lehrer 6 T. und der Küster 8 T.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.551 Nr.26&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 3. April 1815 hob man die Ablieferung der [http://de.wikipedia.org/wiki/Stolgeb%C3%BChren Stollgebühren] und Opfer an die evangelische Pfarrgeistlichkeit in Bramsche auf und wies sie dem jeweiligen Pfarrer von Malgarten zu. Neben diesen Gebühren erhielt der Malgartener Pfarrer, laut Verfügung vom 15. März, außer freier Wohnung und unentgeltlicher Benutzung der dazugehörigen beiden Gärten, eine jährliche Besoldung von 200 T., einschließlich der bisherigen jährlichen Einnahmen von 69 1/4 T. und der 9 1/4 T. für Messen und Anniversarien. Die Hälfte der Besoldung sollte ein für allemal in Naturalien und Ländereien angewiesen werden. Für die Unterhaltung der Kirche bewilligte man jährlich 10 T. aus dem Klosterfond und 15 T. für den Küster- und Organistendienst. Die Unterhaltung der Kirche und des Kultus sowie des Pfarrhauses legte man der Kirchengemeinde zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pastor Drees unterbreitete der königlichen Kommission einen Vorschlag über die Grundstücke und Naturalien, die ihm als Teil seiner Besoldung unter dem 9. September 1815 auch bewilligt wurden. Er erhielt 2 Mt. 6 Schef. Land im Mühlenbruch, gleich 30 T. Ertragswert, 2 Mt. 6 Schef. der Beschlagwiese, gleich 35 T., den Abteigarten, gleich 2 T., jährlich 3 Mt. Roggen, gleich 24 T., 1 Mt. Gerste, gleich 6 T. und 36 Hühner, gleich 3 T. Bei den zur Pfarrstelle gehörenden beiden Gärten handelte es sich um einen Gemüsegarten am Pfarrhaus mit einer Größe von 71 Qr. und einem Gemüsegarten hinter der Kirche von 2 Schef. 16 Qr. Solange der Pastor zusammen mit den noch im Kloster lebenden Nonnen einen gemeinsamen Haushalt führte, reichte diese Besoldung scheinbar aus. Nach 1820 aber häuften sich die Klagen, daß der Ertrag der Pfarrstelle zu gering sei. 1827 und 1828 erhielt der Pfarrer eine jährliche Zulage von 30 bzw. 25 T. als Unterstützung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Größe des Pfarrsprengels gab man im Jahre 1818 mit einem Umfang von 2 1/2 Quadratmeilen oder 5 Stunden an. In der Bauerschaft Epe lebten 280, in Sögeln 50, in Hesepe 30, in Bramsche 25, in Achmer 2 und in Kalkriese 4 Katholiken. Das Jahr 1824 verzeichnete für Epe 254, Sögeln 52, Hesepe 39, Bramsche 30, Achmer 2 und Kalkriese 5 Katholiken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kosten der Kirchengemeinde zu decken, verheuerte man die Kirchensitze. Die erste Verheuerung fand am 5. Februar 1815 statt. Die Liste weist 77 vermietete Plätze für insgesamt 42 T. 2 Mgr. aus. Während für die teuersten Plätze auf dem Chore bis zu 3 T. gezahlt wurden, lag das Heuergeld der übrigen Bänke zwischen 6 Mgr. und 1 T. 1 Mgr. 3 1/2 Pf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1842 erfolgte eine Anhebung der Besoldung des Pfarrers. Neben der Naturalleistung von jetzt 6 Mt. Roggen, 2 Mt. Gerste und 12 Hühnern, der Benutzung von jetzt 2 Mt. 8 Schef. Ackerland, 2 Mt. 6 Schef. Wiesengrund, 7 Schef. Markengrund aus der Markenteilung und des Abteigartens, erhöhte man die Barauszahlung von 100 auf 200 T. Hinzu kamen noch die Stolgebühren für Taufen, Trauungen und Beerdigungen. Um 1870 lag die Trauungsgebühr z.B. bei 10 Gr. und konnte sogar abgearbeitet werden. Auch nahm man, soweit möglich, ein Beichtgeld von 10, 5 oder 2 Pf. Im Jahre 1903 erhob man folgende Stolgebühren: Taufe 1 M., Trauung 3 M., Proklamation 2 M., Aussegnung der Wöchnerinnen 50 Pf., Begräbnisse von Erwachsenen 3 M., von Kindern 2 M., Versehen der Kranken 1 M. Das seit &amp;quot;undenklichen Zeiten&amp;quot; gezahlte Beichtgeld zwischen 1 und 10 Pf. wurde am 25. Februar 1896 auf Anweisung des Bischofs abgeschafft. Die Naturallieferungen an den Pfarrer wurden 1883 aufgehoben und dafür eine jährliche Rente in Höhe der Marktpreise dieser Waren gezahlt. Im Jahre 1888 einigte man sich auf eine feste jährliche Zahlung von 173,19 M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der sog. Kulturkampf, der Streit zwischen dem preußischen Staat und der katholischen Kirche zwischen 1872 und 1887, wirkte sich auch in Malgarten aus. Laut Gesetz vom 22. April 1875 verlangte die Klosterkammer alle Ländereien der Malgartener Pfarre und auch das Pfarrhaus zurück. Bereits am gleichen Tag erhielt der Pfarrer einen Räumungsbescheid für das Pfarrhaus, gegen den der Kirchenvorstand am 6. Dezember des Jahres Widerspruch einlegte. Mit einer einstweiligen Verfügung vom 1. Februar 1876 wurde der Räumungsbescheid bis zum endgültigen Prozeß ausgesetzt. Doch bereits am 5. April hob das Appellationsgericht in Celle die Verfügung wieder auf. Am 8. Juni erfolgte die Vollstreckung des Räumungsbefehls durch den Amtshauptmann Wyneken. Pastor Engelken schrieb dazu: &amp;quot;Der Pastor wurde von der Polizei mit Gewalt aus dem Pastorenhaus gebracht, während der Klosteramtmann vor der Tür stand und lachte.&amp;quot; Pastor Engelken wohnte danach auf dem Hof Warning bzw. beim Pächter Burmeister in Epe, während die Klosterkammer für 3 Wochen 30 Mann Infanterie im Pfarrhaus einquartieren ließ.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.336 Nr.250&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Prozeß zog sich bis Ende 1877 hin und fiel zu Gunsten der Klosterkammer aus. Lediglich die Wiese aus der Markenteilung blieb im Besitz der Kirchengemeinde, alles andere mußte der Klosterkammer überlassen werden. Noch nach mehr als 20 Jahren hatte die kleine Kirchengemeinde Malgarten an den Prozeß- und Anwaltskosten dieses Rechtsstreites, die zunächst von den Herren Temmelmann, Gudenrath, Roswinkel und Kotte ausgelegt wurden, zu tragen.&lt;br /&gt;
Nach 1879 trat eine Entspannung in den Beziehungen zwischen Klosterkammer und Kirchengemeinde ein. Seit dieser Zeit überließ man die Ländereien und das Pfarrhaus wieder der Kirchengemeinde bzw. dem Pfarrer zur Nutznießung. Aus dem Jahre 1876 sind 6 Parzellen Land mit einer Größe von 9,8597 ha verzeichnet. Dazu kamen noch die beiden Gärten der Kirche von 10,22 ar.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.540 Bers. Nr.97&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunahme der Katholiken in der Pfarrgemeinde Malgarten Ende des 19. Jhd. war eine Folge der Industrialisierung, vor allem der Tuchherstellung, in Bramsche. In dieser Zeit kamen viele katholische Familien aus dem Rheinland nach Bramsche und wurden hier von Malgarten betreut.Den Malgartener Pastor Gerhard Hermann Klümper (1884 - 1903) darf man als Begründer der kath. Kirche in Bramsche ansehen. Nachdem er die Bemühungen seines Vorgängers Pastor Engelken nach Einrichtung einer kath. Schule in Bramsche, zu einem erfolgreichen Abschluß bringen konnte, wandte er sich unter dem 15. November 1886 an den Bischof. Ihm schilderte er, daß nur ein kleiner Teil der Bramscher Katholiken, wegen der schlechten und weiten Wege, die Kirche in Malgarten besuchten. Er erklärte sich bereit, an allen Sonn- und Feiertagen in Malgarten und Bramsche regelmäßig Messe, Predigt und Katechese zu halten. Desweiteren beabsichtigte er, zwei Schulmessen in Bramsche einzurichten. An diesen Wochentagen wollte er am Vorabend nach Bramsche reisen und in der neuen Schule übernachten. Zu diesem Zweck müßten jedoch noch einige leerstehende Zimmer zu Stube und Kammer eingerichtet werden. Die Bramscher Katholiken hätten in einer Versammlung dies begrüßt und wollten für Heizung, Reinhaltung und auch für Verpflegung sorgen. Klümper verzichtete für die zusätzliche Arbeit auf Entlohnung, bat jedoch den Bischof, die Kosten eines Wagens nach Bramsche zu übernehmen.&lt;br /&gt;
Unter dem 20. November bewilligte der Bischof die Unternehmungen von Klümper und übernahm die Kosten für die Fahrten. Diese Fahrten wurden abwechselnd von Hellmich und Warning für je 3,50 M. durchgeführt. Als nächstes versuchte Pastor Klümper, die Kapelle im 1886 errichteten Schulbau mit dem nötigen Inventar auszustatten. Wegen eines Altares schrieb er am 7. Dezember an den Bischof und erwähnte darin, daß Pastor Strickmann aus Georgsmarienhütte den dortigen Altar Bramsche überlassen wolle, wenn er dafür einen anderen bekäme. Auch könne er für wenig Geld eine kleine Glocke verkaufen. In St. Johann in Osnabrück könnte auch ein Altar zu haben sein, da dort mehrere abgebrochen würden. Auch in Sutthausen, auf dem Gut von Stael stünde ein Altar, der aus einer abgebrochenen Kapelle stamme. Dort seien auch noch Kreuze, Leuchter und Altarschellen zu haben. Am 12. Dezember richtete Klümper ein Bittschreiben an den Osnabrücker Paramentenverein und bat um Einrichtungsgegenstände für die Kapelle. Bereits am 30. Dezember 1886 konnte Pastor Klümper dem Bischof berichten, daß Weihnachten der erste Gottesdienst in Bramsche stattgefunden habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Januar 1887 genehmigte der Bischof die Aufstellung einer Herz-Jesu-Statue, ein Geschenk der Freifrau von Wüllenweber und am 28. April unterrichtete er Pastor Klümper davon, daß der Heilige &amp;quot;St. Martinus Ep. cof.&amp;quot; Kirchenpatron der Kapelle werde. Im Mai wurde von einigen &amp;quot;edlen Damen&amp;quot; aus Osnabrück eine Muttergottesstatue geschenkt, deren Aufstellung am 10. Mai vom Bischof genehmigt wurde. Ebenfalls im Mai konsekrierte der Bischof einen Kelch, Patene und Löffelchen. Aus dem Jahre 1888 wird erstmals erwähnt, daß dem Bramscher Lehrer auch der Küster- und Organistendienst an der Kapelle zugelegt wurde. Am 25. November 1889 war auch schon eine Glocke vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 1886 erbaute Schul- und Kapellenbau stand übrigens neben der heutigen, 1928 errichteten Kirche St. Martinus und wurde im 2. Weltkrieg zerbombt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 31.5.1986/30.7.1953&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bis Ostern 1894 hielt Pastor Klümper diese Belastungen durch. Dann mußte er aus gesundheitlichen Gründen den Bischof um Hilfe bitten. Seit dieser Zeit betreute ein Seminarpriester aus Osnabrück die Kapellengemeinde Bramsche.&lt;br /&gt;
Neben der seelsorgerischen Betreuung der beiden Kirchen war der jeweilige kath. Pfarrer von Malgarten auch Ortsschulinspektor der kath. Schule in Epe und von 1886 bis 1908 auch der kath. Schule in Bramsche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1895 beklagte sich Pastor Klümper beim bischöflichen Generalvikariat über eine zu geringe Besoldung. Statt der ihm zustehenden 2.100 M. blieben ihm zur Zeit nach allen Abzügen ganze 1.349 M. Ab 1897 erhielt Pastor Klümper daraufhin eine jährliche Zulage von 751 M.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.198&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1899 schrieb er, daß die Gemeinde vollkommen unfähig sei, einen Zuschuß zur Pfarrbesoldung zu leisten. Er wies darauf hin, daß die Kirchengemeinde Malgarten hauptsächlich aus unbemittelten Heuerleuten und Fabrikarbeitern bestehe. Nur 18 Familien besäßen ein eigenes Haus. Der stark verschuldete Grundbesitz der Gemeindemitglieder betrug 161,0774 ha. Davon waren jedoch nur 88,2250 ha kultiviert. Der Grundsteuerreinertrag betrug 2.384,08 M. und der amtlich festgestellte Nutzungswert der Gebäude 3.895 M. Auf den Grundstücken und Gebäuden haftete damals eine Schuldenlast von zusammen 93.400 M.&lt;br /&gt;
Zwar verheuerte man nach wie vor die Kirchensitze, doch waren die Einnahmen sehr gering. Im Jahre 1901 umfaßte die Liste 81 Personen, die zusammen 48,80 M. zahlten. Alle Plätze, mit Ausnahme der auf der Orgelempore, kosteten jetzt einheitlich 50 Pf. Die 11 Personen auf der Empore zahlten zwischen 50 Pf. und 2,50 M.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Absatz im Etat von 1894 beschäftigt sich mit den Publikationen in der Kirche. Dazu heißt es: &amp;quot; Die Publikationen der Verkäufe geschehen hier noch in der Kirche nach dem Hochamt und der Predigt, vom Lehrer und Küster. Ihre Zahl nimmt stetig ab, da sie durch Aushängen in den Wirtshäusern und Anschlagen an Gebäuden und Bäumen unentgeltlich zur Kenntnis des Publikums gebracht werden.&amp;quot; Noch 1903 erschienen im Etat der Kirche Publikationsgebühren. Die Veröffentlichungen fanden zu dieser Zeit nach dem Hochamt vor der Kirche statt. Die Gebühren betrugen 50 Pf. und wurden zwischen Pfarrer und Lehrer geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch immer gab es enge Beziehungen zwischen der Malgartener Kirche und der Kirche zu Essen i.O. Im Jahre 1884 erinnerte der Pastor zu Essen daran, daß unter den Einkünften der Pfarre zu Essen unter erstens aufgeführt sei: &amp;quot;Der Pfarrer zu Essen zahlt jährlich an den Pastor zu Malgarten, für eine zu haltende Predigt, 1 Taler. Dieses wird darin begründet, weil die Äbtissin des Klosters Malgarten, welches früher hier war, das Präsentationsrecht zu der Pfarrstelle hatte. Bei der Säkularisation ist dieses Recht auf den König von Hannover übergegangen. Der König von Preußen hat darauf verzichtet und nun bin ich der erste Pfarrer, welcher unmittelbar vom Bischof angestellt wurde.&amp;quot; Auch noch 1911 bestand diese Regelung. Der Pastor zu Essen zahlte nun jährlich 3 M. für eine vom Malgartener Pastor in Essen an Kirchweih zu haltende Predigt.&lt;br /&gt;
Auch waren noch immer einige Grundstücke und Höfe in Essen an die Kirche in Malgarten abgabepflichtig. Erst 1885 bzw. 1895 wurden hierüber Ablösungsverträge abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1897 schenkte der Bischof der Kirchengemeinde Malgarten zur Versorgung der Bramscher Katholiken das 1881 erworbene Grundstück mit der kath. Bramscher Schule.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.336 Nr.47&amp;lt;/ref&amp;gt; 1903/4 wurde die Kapellengemeinde Bramsche von der Pfarrgemeinde Malgarten getrennt und erhielt eine eigene Vermögensverwaltung.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 16.7.1903&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu zahlte Bramsche eine Abfindungssumme von 10.000 M. an Malgarten. Mit dem 1. Juli 1906 erhob der Bischof die Kapellengemeinde Bramsche zur selbständigen Pfarrgemeinde. Zur Pfarre gehörten damals 297 Katholiken aus Bramsche, 108 aus Hesepe, 8 aus Achmer und nun auch die Katholiken aus Pente. Die 196 Eper bildeten dagegen mit den 27 Sögelner Katholiken die Pfarrgemeinde Malgarten. Im Jahre 1915 kam es auch zur Teilung des Armenvermögens der Pfarre Malgarten.&lt;br /&gt;
Infolge Trennung von Kirche und Schule kam es 1931 zu einem Streit der erst 1940 beigelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Akz.21/84 Nr.510&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gemeinde Epe zahlte der Kirche eine einmalige Abfindung von offenbar 1.700 RM.&amp;lt;ref&amp;gt;Quellen: Staatsarchiv Osnabrück Rep.335 Nr.844, Nr.845, Nr.848, Nr.849, Nr.854, Nr.857, Nr.859, Nr.860, Nr.862, Nr.11981, Nr.11982; Volkszählungen vom 1.12.1871, 2.12.1895 und 1.12.1905, Nieders. Landesverwaltungsamt; Volkszählung vom 16.6.1933 in BN 12.1.1935; BN 28.9.1960; Daten der Stadt Bramsche vom 2.1.1989 von K.-P. Buchholz; Kirchenarchiv Malgarten&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 Das Grundbuch von Epe verzeichnet für Nr.45, Königliche Klosterkammer in Hannover, 9,0316 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Grundbuch von Epe verzeichnet für Pastor Rudolf Engelken, 1,1280 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.45, kath. Kirche, Kirchengemeinde, kath.; Gebäude: a) Kirche mit Turm; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.45, kath. Kirche, kath. Kirchengemeinde; Gebäude: a) Kirche mit Turm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Pastor Hermann Klümper.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfond; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 verzeichnet das Adressbuch Pastor Stehmann in Malgarten (ohne Nr), 1938 Wilhelm Schade mit Telefon 170 und Lehrerwitwe Karoline Schade in Malgarten (ohne Nr). Die Adressbücher von 1958/59 und 1964 nennen Pastor Klemme und Hausgehilfin (Catharina) Gothen-Wilmes in Malgarten (ohne Nr). 1984 verzeichnet das Adressbuch Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Bode in Bramsche, Am Kloster 7; 1988/89 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Rosa Bode, BDKJ Dekanatsbüro Antonius Behrens; 1992/93 Wilhelm, Ralf, Anke und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Aydemir, Djylsim Shala, Antonius Behrens; 2007/08 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke und 2015/16 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke, Sabrina Tebbe in Bramsche, Am Kloster 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Anzahl der Katholiken in der Gemeinde Epe&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1818 - 280	1852 - 201	1880 - 150	1933 - 239&lt;br /&gt;
 1824 - 254	1855 - 199	1885 - 158	1960 - 371&lt;br /&gt;
 1833 - 278	1858 - 186	1895 - 203	1989 - 420&lt;br /&gt;
 1836 - 259	1861 - 183	1905 - 198&lt;br /&gt;
 1845 - 223	1864 - 165	1906 - 196&lt;br /&gt;
 1848 - 177	1871 - 164	1911 - 199 &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Anzahl der Katholiken der Pfarrgemeinde Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
 1818 - 391	1906 - 223	1954 - 391&lt;br /&gt;
 1824 - 382	1912 - 246	1965 - 523&lt;br /&gt;
 1871 - 352	1925 - 207	1975 - 600&lt;br /&gt;
 1887 - 485	1930 - 207	1980 - 600&lt;br /&gt;
 1891 - 485	1940 - 290	1989 - 517&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Pfarrer in Malgarten&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geistlichen der kath. Gemeinde Malgarten nach Aufhebung des Klosters 1803.&amp;lt;ref&amp;gt;KaM; Msgr. P. Berlage, Handbuch des Bistums Osnabrück, 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Franciskus Meyer OSB (1802 - 1807)&#039;&#039;&#039;: Franciskus Meyer wurde 1775 in Amsterdam oder Osnabrück als Sohn eines Kaufmanns geboren. Im Jahre 1796 feierte er seine Profeß im Benediktinerkloster Iburg. Seit dem 25. Oktober 1802 war er als Kaplan im Kloster Malgarten tätig und übernahm nach Aufhebung des Klosters die Seelsorge in Malgarten. Nachdem er wegen Krankheit im Jahre 1807 seinen Dienst in Malgarten aufgeben mußte, ging er zunächst nach Damme und Osnabrück. Nach einer Tätigkeit in Wallenhorst von 1811 bis 1818 und in St. Annen bei Melle von 1818 bis 1827, zog er sich in ein Kloster zurück. Franciskus Meyer starb am 7. Dezember 1829 in Hildesheim und wurde dort am 9. Dezember auf dem Kirchhof am Dammtor begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.31; M. G. Schnöckelborg, Iburg Benediktinerabtei und Schloß; St. Alexander Wallenhorst, Pfarrinformation Nr.17, Ostern 1985, S.24; Pfarramt Melle; Sterberegister Dom zu Hildesheim&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Johannes Heinrich Albert Drehs (1807 - 1824)&#039;&#039;&#039;: Johannes Heinrich Albert Drehs (Drees) wurde als Sohn des Gerd Drehs und dessen Ehefrau Maria geb. Schwierling in Voltlage geboren und am 8. September 1774 in der Voltlager Kirche getauft. Am 10. Februar 1807 übernahm er als Kaplan die Betreuung der kath. Gemeinde in Malgarten. Nach Erhebung der Klosterkirche zur Pfarrkirche 1815, war er offenbar als Pfarrer tätig. Von 1824 bis 1849 betreute er als Pfarrer 25 Jahre lang die Pfarrgemeinde Riemsloh bei Melle. Hier verstarb er am 1. Mai 1849 im Alter von 75 Jahren und wurde am 5. Mai begraben.:&amp;lt;ref&amp;gt;Geburtsregister Voltlage; Sterberegister Riemsloh&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Franz Heinrich Vornholt (1824 - 1834)&#039;&#039;&#039;: Franz Heinrich Vornholt wurde als Sohn des Schmiedemeisters Gerhard Heinrich Vornholt und dessen Ehefrau Maria Catharina geb. Uthoff am 6. Juni 1793 in Osnabrück geboren. Mit dem 4. Mai 1824 übertrug der Bischof dem bisherigen Vikar von Badbergen die Pfarrstelle Malgarten. Danach war er von 1834 bis 1862 Pfarrer in Ostercappeln und von 1859 bis 1862 Dechant des Dekanates Hunteburg. Franz Heinrich Vornholt starb am 12. Juli 1862 in Ostercappeln.&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv Ostercappeln&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Rudolf Engelken (1834 - 1884)&#039;&#039;&#039;: Rudolf Engelken wurde am 21. September 1797 in Aschendorf geboren und am 29. Mai 1824 zum Priester geweiht. Nach 10jähriger Tätigkeit als Schulvikar in Badbergen, übernahm er am 13. Mai 1834 die Pfarrstelle Malgarten. Nach fast 50jähriger Tätigkeit als Pfarrer in Malgarten starb Rudolf Engelken, Kämmerer des Dekanates Hunteburg-Vörden, am 18. April 1884 in Malgarten und wurde am 21. April auf dem hiesigen Friedhof begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Gerhard Hermann Klümper (1884 - 1903)&#039;&#039;&#039;: Gerhard Hermann Klümper wurde am 22. Juli 1850 in Ahlde bei Rheine geboren und am 8. Juni 1879 zum Priester geweiht. Seit dem 1. November 1880 war er an der kath. Schule in Epe als Schulvikar tätig. Am 21. April 1884 übertrug ihm der Bischof zu Osnabrück aushilfsweise, bis auf weiteres, die Pfarrstelle Malgarten. Zwischen 1890 und 1894 war er als Pfarrverwalter und mit dem 2. November 1894 als Pfarrer in Malgarten tätig. Gerhard Hermann Klümper starb am 9. Mai 1903 an einem Gehirnschlag im Marienhospital in Osnabrück und wurde am 12. Mai auf dem Friedhof in Malgarten beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Carl Georg Gerhardy (1903 - 1907)&#039;&#039;&#039;: Carl Georg Gerhardy wurde am 13. März 1866 in Gieboldehausen bei Göttingen, Diözese Hildesheim, geboren und 1889 zum Priester geweiht. Nach kurzer seelsorgerischer Tätigkeit in Papenburg-Untenende kam er 1891 als Kaplan nach Twistringen und übernahm am 24. Juni 1903 die Pfarrstelle Malgarten. Danach betreute er von 1907 bis zu seinem Tode am 2. Februar 1917 die Pfarrstelle in Rhede bei Papenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;Totenzettel, Kirchenarchiv Rhede&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wilhelm Többe (1907 - 1911)&#039;&#039;&#039;: Wilhelm Többe wurde am 7. September 1865 in Meppen geboren und am 21. Dezember 1889 zum Priester geweiht. Von 1892 bis 1895 war er Pfarrverweser in Quakenbrück, danach Kaplan in Aschendorf und trat am 19. Dezember 1907 die Pfarrstelle in Malgarten an. Von 1911 bis 1919 war er Pfarrer in Vrees im Hümmling und danach an der Rektoratsschule in Peckelsheim (Warburg) tätig. Als Pfarrer a.D. lebte er ab 1930 in Glandorf, wo er am 31. August 1932 starb und am 3. September unter dem großen Kreuz auf dem alten Friedhof begraben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Pfarrchronik Glandorf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Hermann Josef Berning (1911 - 1915)&#039;&#039;&#039;: Hermann Josef Berning wurde am 22. April 1848 in Engden bei Nordhorn geboren. Er war von 1894 bis 1911 Pfarrer in Remsede bei Glane und trat im Mai 1911 die Pfarrstelle in Malgarten an. Danach ging er zurück nach Remsede, wo er von 1915 bis 1925 weiter als Pfarrer tätig war und am 16. April 1929 starb.&amp;lt;ref&amp;gt;Einwohnermeldeamt Bramsche&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bernhard Stehmann (1915 - 1935)&#039;&#039;&#039;: Bernhard Stehmann wurde am 4. Oktober 1862 in Schwerin geboren und am 21. Dezember 1892 in Osnabrück zum Priester geweiht. Nach einigen Jahren als Pfarrer in Remsede, war er 13 Jahre in Rulle tätig, wo er besonders bei den Kranken beliebt war. Er hatte nämlich einige Semester Medizin studiert. Von 1906 bis 1911 betreute er als Pastor die Pfarrgemeinde in Heide, Schleswig-Holstein, und kehrte dann als Pfarrer in seine frühere Gemeinde nach Remsede bei Glane zurück. Am 20 Mai 1915 übernahm er die Pfarrstelle in Malgarten. Am 21. Dezember 1932 konnte er hier sein 40jähriges Priesterjubiläum feiern. Am 1. Oktober 1935 trat er in den Ruhestand und siedelte nach Vörden über. Bernhard Stehmann starb am 11. April 1937 und wurde auf dem Friedhof in Malgarten begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 21./23.12.1932/3.10.1935&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Wilhelm Schade (1935 - 1942)&#039;&#039;&#039;: Wilhelm Schade wurde am 25. März 1884 in Schwagstorf bei Fürstenau geboren und am 19. Februar 1910 zum Priester geweiht. Nach einer Zeit als Kaplan in Emsbüren und Aschendorf übernahm er von 1925 bis 1935 die Pfarrgemeinde in Glandorf und trat am 1. November 1935 die Pfarrstelle in Malgarten an. Pfarrer Schade starb am 11. Januar 1942 in Malgarten und wurde auf dem hiesigen Friedhof begraben.&amp;lt;ref&amp;gt;Totenzettel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Albert Klemme (1942 - 1965)&#039;&#039;&#039;: Albert Klemme wurde am 30. Mai 1894 in Osnabrück geboren und am 28. Februar 1920 zum Priester geweiht. Von 1936 bis 1942 war er in Bockhorst-Neuburlage bei Papenburg als Pastor tätig und trat die Pfarrstelle Malgarten am 1. April 1942 an. Nach seinem Fortgang aus Malgarten 1965 lebte er bei den Verwandten seiner Haushälterin Catharina Gothen in Attendorn im Sauerland. Hier verstarb er am 25. April 1969 und wurde in Attendorn beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Totenzettel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Johannes Andree (1965 - 1968)&#039;&#039;&#039;: Johannes Andree, gebürtig aus Höcklenkamp, Pfarre Neuenhaus, wurde am 15. August 1932 zum Priester geweiht. Zwischen 1932 und 1933 war er als Pfarrer in Schwefingen-Varloh bei Meppen tätig, von 1947 bis 1960 in Hoogstede an der holländischen Grenze und von 1960 bis 1965 als Pfarrer in Neubörger im Hümmling. Am 1. Juni 1965 übernahm er die Pfarrstelle Malgarten. Danach betreute er die Pfarrstelle in Venhaus bei Rheine. Er starb am 4. Mai 1971.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Werner Bruns (1968 - 1993)&#039;&#039;&#039;: Werner Bruns wurde am 16. März 1929 in Osnabrück geboren und am 25. Juli 1955 in Osnabrück zum Priester geweiht. Von 1955 bis 1960 war er Vikar an der St. Augustinus-Kirche in Nordhorn, von 1960 bis 1962 Kaplan in Bückeburg und von 1962 bis 1968 Kaplan an der St. Franziskus-Kirche in Hamburg-Barmbek II. Am 1. November 1968 übernahm er die Pfarrstelle in Bramsche Heilig-Geist und wurde gleichzeitig Pfarrverweser in Malgarten, seit 1989 auch Pfarrer von Malgarten. Nach einem tragischen Verkehrsunfall starb er am 5. Januar 1993 in einem Krankenhaus in Münster und wurde am 12. Januar auf dem Friedhof in Malgarten begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Bruno Glowatzki (1993-2000)&#039;&#039;&#039;: Bruno Glowatzki wurde am 25. August 1939 in Allenstein, Ostpreußen, geboren, wuchs auf in Schleswig und absolvierte bei der dortigen Kreisverwaltung eine Verwaltungslehre. Nach dem Besuch des Erzbischöflichen Abendgymnasiums in Neuss studierte er in Frankfurt, Münster und Osnabrück Theologie. 1969 empfing er im Dom zu Osnabrück die Priesterweihe. Nach Kaplansjahren in Groß Hesepe und Glandorf war er Pfarrer in Hoya, Diepholz und Barnstorf sowie Standortpfarrer im Nebenamt. Als Dechant leitete er das Dekanat Twistringen. Am 31. Juli 1993 wurde er als Pfarrer in Malgarten und am 8. August als Pfarrer von Heilig-Geist in Bramsche-Gartenstadt in sein Amt eingeführt. Am 5. November 2000 wurde er nach Holte-Lastrup bei Herzlake versetzt und starb dort bereits am 8.12.2002. Er wurde auf dem Friedhof in Groß Hesepe beerdigt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6.8.1993, 16.10./7.11.2000, 12.12.2002&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Anton Behrens (2000-2010)&#039;&#039;&#039;: Anton Behrens, geboren 1944 in Surwolder im Emsland, wurde am 1. Februar 1969 zum Priester geweiht. Zunächst war er als Kaplan in Meppen tätig. Danach kam er nach Neuenkirchen i.H., Hollage und Pye und war lange Jahre Jugendseelsorger im Dekanat Vörden. Als solcher gründete er 1972 die Communität Jesus Caritas (CJC), die seitdem in Malgarten ansässig ist. Im November 2000 übernahm er die kath. Pfarrgemeinden Heilig-Geist in Bramsche-Gartenstadt und St. Johannes in Malgarten. Auch nach 2010 bleibt Pfarrer Behrens, allgemein als Anton in den Gemeinden und besonders bei der Jugend bekannt und beliebt, als Präses der Communität Junger Christen (CJC)in Malgarten.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 6./9./24.08.2010)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Tobias Kotte (2010-2019):&#039;&#039;&#039; Tobias Kotte, 1968 im emsländischen Messingen geboren, wurde 1996 von Bischof Bode in Osnabrück zum Priester geweiht. Nach 5jähriger Tätigkeit in Dörpen übernahm er zum 1. August 2010 die zum gleichen Zeitpunkt gebildete Pfarreiengemeinschaft Bramsche mit den Gemeinden St. Martinus in Bramsche, Hl. Geist in Bramsche-Gartenstadt und St. Johannes Ev. in Malgarten &amp;lt;ref&amp;gt;BN 17.7./24.08.2010)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er übernahm danach die Leitung der Pfarrgemeinschaft Haren im Emsland.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 07.08.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&#039;&#039;&#039;Jens Brandebusemeyer&#039;&#039;&#039; (seit 2019): Die Einführung als Pfarrer von St. Martinus erfolgte am 02. Juni 1019. Er war bereits in Schottland, Rom und Wien und zuvor in Lingen tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 04.06./05.08.2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Kirche kath.]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Klostergeb%C3%A4ude&amp;diff=2121252</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten, Klostergebäude</title>
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		<updated>2021-11-12T13:00:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude der Klosteranlage Malgarten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;H. W. H. Mithoff, Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen, Hannover 1879; Dr. A. Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV Regierungsbezirk Osnabrück, 3. Die Kreise Wittlage und Bersenbrück, Hannover 1915; W. Hardebeck, Beschreibung der Kirchen im Kreise Bersenbrück, Ankum 1888; G. Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen Niedersachsen, München 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Legende genannte Burg war der Witwensitz der Grafen von Tecklenburg. In einem Jagdprozess (1687-1689) wird von Seiten des Klosters wiederholt versichert:&amp;quot;das Kloster sei eine gräfliche Leibzucht und adeliches Kloster&amp;quot;,&amp;quot;vermöge genugsam Beweißthum kein Bauernhof, sondern eine gräfliche Leibzucht von Tecklenburg gewesen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;H.Sudendorf, Beiträge zur Geschichte des Landes Osnabrück, bis zum Jahre 1400, Osnabrück 1840, S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das die alte Tecklenburger Leibzucht einer anderen Nutzung zugeführt wurde, wird auch dadurch erhärtet, das im Jahre 1238 der Graf Otto von Tecklenburg seiner Gemahlin die beiden Heseper Höfe Gresel und Thiemann als Leibzucht schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Frommeyer, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, Bramsche 1955, S.35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Leibzucht auch als Burg bezeichnet wird, so haben wir uns darunter nicht etwa eine steinerne Festung vorzustellen, sondern eher einen durch Wälle und Gräben gesicherten Hof mit einem Wehrturm, dessen Reste möglicherweise der heutige Kirchturm darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1230 scheint das Klostergebäude und die Kirche entstanden zu sein. Von diesen alten in der Übergangszeit (romanisch/gotisch) entstandenen Bauten sind uns der alte Kreuzgang im noch vorhandenen Westflügel des Klosters und die Kirche erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster bestand aller Wahrscheinlichkeit nach aus drei Flügeln die zusammen mit der Kirche ein Quadrat bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Mithoff, S.88; A.Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV,3., Hannover 1915, S.149; H.Böning, Kunstführer Altkreis Bersenbrück, KHBB Heft 19, 1976, S.96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenhof wurde als Friedhof genutzt und war teilweise von einem Kreuzgang umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche, Klosteranlage Malgarten um 1785.JPG|thumb|800px|Klosteranlage Malgarten um 1785]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Westflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1486 werden Maurer- und Zimmereiarbeiten auf dem Chor, dem Dormitorium (Schlafgemach) und dem Werkhause ausgeführt. Als Zimmermann wird ein Meister Lubbert genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1490 brach im Kloster ein Brand aus der einen Teil der Gebäude in Asche legte. Die damalige Priorin des Klosters, Catharina von Roden, erwähnt in ihrem Bericht darüber, das &amp;quot;veyr tymmerun&amp;quot; vernichtet wurden. Aus den gleich darauf notierten Ausgaben und deren Verwendung ist zu schließen, das jene vier Zimmer das Werk- und Siechenhaus (Krankenhaus), das Dormitorium (Schlafgemach) und die Kapelle waren. Die umfangreichen Wiederaufbauarbeiten nach dem Brand  wurden von den Maurermeistern Johann Kolthoff, Gerd Grolle und Hermann van Glandorp ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westflügel hat eine Länge von ca. 38 Meter, eine Breite von ca. 11,6 Meter und eine Höhe von ca. 13,5 Metern. An der Ostseite  befindet sich der alte Kreuzgang aus der Zeit um 1230. Er besteht aus zwölf Kreuzgewölben deren Wölbung scharfgratig und auf mit Kämpfern versehenen Wandpfeilern zwischen rundbogigen Gurten und Schildbögen ausgeführt ist. Wie freigelegte Stellen am Gewölbe zeigen, waren sie im Bereich der Wandpfeiler ursprünglich mit Rankenwerk bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westseite des Obergeschosses befindet sich eine Sandsteintafel mit der Inschrift: „A.E.V.V. D(Omi)NA AN(N)O 1703“ (Anna Elisabeth von Üterwick, Domina, im Jahre 1703). Zu dieser Zeit wurden umfangreiche Umbauten und Renovierungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintereingang an der Ostseite, die südlichen Anbauten am Turm, gehörten scheinbar zum Kreuzgang und bildeten eine Verbindung zwischen dem Kreuzgang des Westflügels und den früher vorhandenen südlichen Anbauten der Kirche. Im Obergeschoss über dem Kreuzgang waren zu Klosterzeiten die Zellen der Nonnen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Südflügel===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses heute nicht mehr vorhandene Gebäude war der sogenannte Schwesternflügel, in dem die Laienschwestern lebten. Er hatte eine Länge von 129 Fuß (ca.38m), eine Breite von 40 1/2 Fuß (ca.12m) und eine Giebelhöhe von 35 Fuß (ca.10,5m). In der Beschreibung heißt es:&amp;quot; ...ist zur Hälfte mit Ziegel, zur Hälfte aber noch mit so genannten Schafsteinen (?) gedeckt, von der Westseite und an beiden Enden ganz massiv aufgeführt, und in einem sehr baufälligen Zustande...&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;StA. OS. Rep 550 I Nr.426, Beschreibung aus dem Jahre 1806, wohl ein versehen, die Westseite war Giebelseite oder ein Ende. Richtiger muß es wohl heißen, die Südseite und beide Enden waren massiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den archäologischen Ausgrabungen von 1987-1990 fand man lediglich die Grundmauern des Kellers und eine starke ca. einen Meter breite durchgehende Grundmauer an der Südseite. Bei dieser starken Mauer könnte es sich möglicherweise um eine alte Wehrmauer aus sehr früher Zeit handeln an der man später den Südflügel anbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob tatsächlich ein Ostflügel bestand, oder die Klosteranlage nach Osten offen war oder durch eine Mauer geschlossen war, ist nicht bekannt. Mehrere Zeichnungen und Karten stellen jedoch ein geschlossenes Rechteck dar. So eine Karte des Flußlaufes der Hase im Amt Vörden von 1789&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.908 Nr.673 II&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Karte des Wittenfeldes von 1772&amp;lt;ref&amp;gt;K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Priorinnen- bzw. Äbtissinenhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bisher nicht eindeutig belegt, soll ein Brand im Jahre 1680 das Kloster wiederum teilweise zerstört haben. Die rege Bautätigkeit in der Folgezeit unter der damaligen Domina, Anna Elisabeth von Uterwich, lässt dies zumindest vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde noch 1680 der Westflügel nach Norden hin verlängert und 1681 querab dazu die Äbtissinenwohnung erbaut. Die Verlängerung des Westflügels beträgt ca. 24 Meter und hat eine Breite von ca. 8 Metern. Der Querbau hat eine Größe von ca. 20x9 m und eine Höhe von ca. 13 m. Es sind in dem Neubau zwei kleine Kellerräume eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude rechts neben der Kirche trägt über dem Eingang, neben dem Wappen des Klosters und der Familie von Uterwich, folgende Inschrift:&amp;quot;Rda ac praenobilis Virgo Anna Elysabeth ab Üterwick Loci huius Rna aedificari curabat Ao. MDCLXXXI.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da durch diesen Bau der Westeingang der Kirche verbaut wurde, richtete man wohl gleichzeitig den heutigen Nordeigang ein. Zwischen diesem Gebäude, dem Turm und der Kirche entstand ein kleiner Innenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 entstand unter der Äbtissin Anna Maria von Schade ein Seitenflügel der sich von der Mitte des Westflügels zur Hase hin erstreckte. Dieses Gebäude wurde von Maurermeister Holle für 877 T. errichtet und hatte eine Tordurchfahrt. Anfang des 19. Jhd. wurde es öfters als ehemaliges Back-, Brenn- und Brauhaus bezeichnet. Im Brauhaus stand die vom Auktionator Drop 1803 in der Versteigerung erworbene 468 Pfund schwere Braupfanne. Sie war im Jahre 1727 gegen Inzahlungnahme der alten Braupfanne und 115 T. angeschafft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude hatte eine Größe von ca. 33x8m und eine Höhe von ca. 13,5m. Unter dem noch vorhandenen Teil befindet sich ein Keller von ca. 6x6 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Durchfahrt befanden sich zwei Nischen mit Heiligenfiguren. Links die Figur des Evangelisten Johannes mit der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Ioanne serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;. Rechts die Figur des Heiligen Josef mit dem Jesuskind und der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Iosephe serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einzug der Amtsverwaltung ins Kloster diente der Seitenflügel als Wirtschaftshof des jeweiligen Amtsleiters. Die am Westflügel angrenzenden Zimmer bis zur Tordurchfahrt belegte bis 1815 der Malgartener Pfarrer und später ebenfalls der Amtsleiter.&amp;lt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.154&amp;gt; Im Erdgeschoß westlich der Durchfahrt waren die Diele sowie Kuh- und Pferdeställe untergebracht. Nach den Zeichnungen von 1864&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörden Nr.392&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1891 befand sich vor dem Westgiebel an der Hase der Düngerplatz und ein Toilettenhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Seitenflügel besteht heute nur noch der Teil bis zur ehemaligen Durchfahrt, alles andere wurde im Jahre 1893 abgebrochen. Lediglich ein Teil der Nordmauer ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1466 wird ein Mönchshaus auf dem Klosterhof erwähnt. In diesem Haus lebten der Beichtvater, die Kapläne und die Priesterpfründner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 ließ die Priorin Anna Elisabeth von Uterwich das Pastorathaus nordwestlich der Kirche errichten. Die Inschrift über dem Eingang lautet:&amp;quot;aDIVtorlo et gratIa DeI VerI anna eLIesabeth ab VterVVICk has aDes strVXIt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Großbuchstaben dieser Schrift ergeben die Jahreszahl 1698 in römischen Ziffern&amp;lt;/ref&amp;gt; Maße: Länge ca. 27m, Breite ca. 9m, Höhe ca. 11,5m.&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wurde das Gebäude vom Beichtvater und Kaplan bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Anfang des 20. Jhd. hieß es in einer Beschreibung des damaligen Pastors: „In dem mächtigen Mauerwerk befinden sich gedrückte Fensterchen wie in einer Zelle, die dem Hause von innen und außen diesen kalten, niederdrückenden Anstrich geben“. In einem Zeitungsbericht von 1907 hieß es&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.9.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;: „....Ja, es ist wiederholt vorgekommen, daß es von solchen, die ihre Strafe antreten wollten, für das Gefängnis gehalten worden ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 wurde dann die Renovierung durch den Architekten Plassmann aus Münster vom Maurermeister Wiemann aus Bramsche durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980 weitgehend in Eigenleistung fertiggestellte Wohnung, bis 1992 Wohnung des Dekanatjugendseelsorgers Pastor Behrens, und das neu eingerichtete Jugendheim im alten Pfarrhaus, wurden am 6. September 1981 von Bischof Lüers aus Brasilien eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4./8.9.1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Pastor Hermann Klümper.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfond; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 verzeichnet das Adressbuch Pastor Stehmann in Malgarten (ohne Nr), 1938 Wilhelm Schade mit Telefon 170 und Lehrerwitwe Karoline Schade in Malgarten (ohne Nr). Die Adressbücher von 1958/59 und 1964 nennen Pastor Klemme und Hausgehilfin (Catharina) Gothen-Wilmes in Malgarten (ohne Nr). 1984 verzeichnet das Adressbuch Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Bode in Bramsche, Am Kloster 7; 1988/89 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Rosa Bode, BDKJ Dekanatsbüro Antonius Behrens; 1992/93 Wilhelm, Ralf, Anke und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Aydemir, Djylsim Shala, Antonius Behrens; 2007/08 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke und 2015/16 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke, Sabrina Tebbe in Bramsche, Am Kloster 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Torhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Äbtissin Anna Sybilla von Böselager wurde 1717 das Torhaus errichtet. Über der Durchfahrt erscheint als Relief unter einer Krone das Bild der Jungfrau Maria mit dem Kind in der Glorie. Die Unterschrift lautet:&amp;quot;qVoD InsIgne hoC sCVtVM esto&amp;quot;. Auf der anderen Seite der Durchfahrt lautet die Inschrift:&amp;quot;anna sIbijLLa d BöseLager reLIgIosI hVIVs parthenonIs DoMIna&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Maße: Länge 23,10 m, Breite 8,32 m, Höhe ca. 10 m. An der Nordostecke befindet sich ein kleiner Kellerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wohnte im Torhaus der Amtmann und der Pförtner, der hier am Tor seinen Dienst versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Toreinfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Toreinfahrt und die Brücke zwischen Toreinfahrt und Torhaus wurde unter der Äbtissin von Böselager 1712 gebaut. An den Pfeilern befanden sich zwei Wappen, das Linke zeigte drei Kannen und war das Wappen der Familie von Böselager, das Rechte hatte vier je eine Schafschere enthaltende Felder (wie am Äbtissinenhaus) und scheint das Klosterwappen gewesen zu sein. Lediglich das rechte Wappen ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Viehhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Viehhaus, auch großes Bauhaus oder Neues Vorwerk genannt, stand südlich des späteren Amtsrichterhauses, am Weg zum Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.143&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1733 gebaut und hatte eine Größe von 86 Fuß (ca.25m) Länge und 27 1/2 Fuß (ca.11m) Breite.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.555 Nr.149, Nr.151&amp;lt;/ref&amp;gt; Der rückwärtige Giebelbalken trägt noch heute die Inschrift: &amp;quot;faVore sVperI sVb anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXtrVCta&amp;quot;, was soviel heißt wie: erbaut während der Regentschaft der Äbtissin Anna Maria von Schade. Die Großbuchstaben geben das Jahr der Erbauung in römischen Ziffern an. Im Jahre 1821 zerlegte man dieses Gebäude und baute es auf der sogenannten Strohtwiese wieder auf. Seitdem wurde es das Neue Heuerhaus oder Strohthaus genannt und verheuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bienenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426, Nr.491&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Bienenhaus stand südlich des Südflügels und wurde im Jahre 1807 auf Abbruch versteigert. Käufer war der damalige Besitzer des Gutes Haus Rieste, Domhero von Haxthausen, der dafür 61 rth zahlte. Das Gebäude hatte eine Länge von 23 Fuß (6,7m), eine Breite von 17 Fuß (5m) und war 11 Fuß (3,2m) hoch. Es war aus Holz gebaut und mit Dachziegeln gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweinestall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechnungsbuch des Klosters&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.3&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt 1752, daß das Schweinehaus von Meister Tomas gebaut und mit Pfannen gedeckt wurde und man bei seiner Richtung Bier und Brandwein ausschenkte.&lt;br /&gt;
Den aus alten Brettern  zusammengeschlagenen und mit Dachziegeln gedeckten Schweinestall ersteigerte 1807 für 14 Rth. der Colon Möllmann aus Rieste. Größe: Länge 30 Fuß (8,8 m), Breite 15 Fuß (4,4 m), Höhe 9 Fuß (2,6 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hühnerstall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der klösterliche Hühnerstall wurde 1807 von Domhero von Haxthausen erworben. Er war 50 Fuß (14,6 m) lang, 16 1/2 Fuß (4,8 m) breit, 10 Fuß (2,9 m) hoch, aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und war baufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwirnmühle===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwirnmühle erwarb 1803 die Äbtissin von Müllern für 100 Taler. Sie war aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und obwohl sehr alt, in pasablen Zustand. Das Gebäude war 48 1/2 Fuß (14,2 m) lang, 18 1/2 Fuß (5,4 m) breit und 11 Fuß (3,2 m) hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach dem Willen der Visitationskommission von 1785 sollte die Zwirnmühle sofort abgeschaft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.20&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach waren zur Bedienung zwei Mädchen notwendig und ein Mädchen zur Bleiche. Die Nonnen kauften soviel Garn zum zwirnen und bleichen, das die Laienschwestern und zeitweise auch Invaliden und Vorwerksmägde helfen mußten. Auch brauchte man zum zwirnen offenbar viel Holz oder Tof zum verheizen, was aber nur begrenzt zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;
Wie lange die Zwirnmühle stand ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasch- und Spritzenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einem Rechnungsbuch des Klosters geht hervor, daß es als Waschhaus mit einem Schornstein um 1710 erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1841 diente das Fachwerkgebäude dem 3. Beamten des Amtes Vörden als Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war ein Kuhstall, ein Pferdestall für zwei Pferde und eine Torfkammer eingerichtet. Daneben bestand noch die alte, zu dieser Zeit überbaute Waschbank und ein Raum in dem  Feuerspritze und Löschgeräte untergebracht waren. Als im Jahre 1841 der Gefängniswärter die Zuweisung eines Kellers beantragte und weder der südliche Kirchenanbau noch der Turmkeller letztlich als solcher zur Verfügung standen, erfolgte schließlich eine Erweiterung des Gebäudes, die 1844 abgeschlossen werden konnte. Im östlichen Teil entstand ein gewölbter Kellerraum mit 90 cm dicken Wänden und an der gegenüberliegenden Seite wurde der Giebel um 4,5 m nach Westen versetzt. Der Stall hatte nun eine Länge von 17,85 m, eine Breite von 7,90 m, eine Höhe von 8,15 m und diente als Keller, Vorratsraum und Spritzenhaus. Dieses baufällige Gebäude wurde 1953 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 22.5.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1987/88 steht an dieser Stelle ein Backhaus mit Lehmofen das früher in Melle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtsrichterhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Restaurant „Zum Amtsrichter“ wurde im Jahre 1820 als Amtsrichterhaus erbaut. Maße: Länge 45,92 m, Breite im Süden 10,2 m, im Norden 12 m, Höhe 9,63 m. In der Mitte des Hauses befand sich nach Osten hin ein Keller von ca. 7x4 Meter.An der nördlichen Seite waren ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Desweiteren bestand hier ein Pferdestall für die &amp;quot;Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.560 XII Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Garten zum Wald hin war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Richter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
Solange die Justiz im Amt integriert war, versah der 2. Beamte die Richterstelle und bewohnte dieses Gebäude. Von 1852 bis 1932 wohnte hier der jeweilige Amtsrichter. Danach diente es als Hilfswerklager der SA (1933-37), Flüchtlingslager für Sudetendeutsche (1937), Kreisschule der NSDAP (1938-44), Altersheim (1945-49), Landschulheim der Möser-Mittelschule (1949-56), DJO-Heim (1957-1990) und als Unterkunft für rußland-deutsche Übersiedlerfamilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück [[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Kloster Malgarten, Klostergebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Klostergeb%C3%A4ude&amp;diff=2121251</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten, Klostergebäude</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Klostergeb%C3%A4ude&amp;diff=2121251"/>
		<updated>2021-11-12T13:00:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: /* Pastorat */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebäude der Klosteranlage Malgarten==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;H. W. H. Mithoff, Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen, Hannover 1879; Dr. A. Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV Regierungsbezirk Osnabrück, 3. Die Kreise Wittlage und Bersenbrück, Hannover 1915; W. Hardebeck, Beschreibung der Kirchen im Kreise Bersenbrück, Ankum 1888; G. Dehio, Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen Niedersachsen, München 1977&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in der Legende genannte Burg war der Witwensitz der Grafen von Tecklenburg. In einem Jagdprozess (1687-1689) wird von Seiten des Klosters wiederholt versichert:&amp;quot;das Kloster sei eine gräfliche Leibzucht und adeliches Kloster&amp;quot;,&amp;quot;vermöge genugsam Beweißthum kein Bauernhof, sondern eine gräfliche Leibzucht von Tecklenburg gewesen&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;H.Sudendorf, Beiträge zur Geschichte des Landes Osnabrück, bis zum Jahre 1400, Osnabrück 1840, S.7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das die alte Tecklenburger Leibzucht einer anderen Nutzung zugeführt wurde, wird auch dadurch erhärtet, das im Jahre 1238 der Graf Otto von Tecklenburg seiner Gemahlin die beiden Heseper Höfe Gresel und Thiemann als Leibzucht schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Frommeyer, Der Bramscher Gau und seine Siedlungen, Bramsche 1955, S.35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn diese Leibzucht auch als Burg bezeichnet wird, so haben wir uns darunter nicht etwa eine steinerne Festung vorzustellen, sondern eher einen durch Wälle und Gräben gesicherten Hof mit einem Wehrturm, dessen Reste möglicherweise der heutige Kirchturm darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1230 scheint das Klostergebäude und die Kirche entstanden zu sein. Von diesen alten in der Übergangszeit (romanisch/gotisch) entstandenen Bauten sind uns der alte Kreuzgang im noch vorhandenen Westflügel des Klosters und die Kirche erhalten geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster bestand aller Wahrscheinlichkeit nach aus drei Flügeln die zusammen mit der Kirche ein Quadrat bildeten.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe Mithoff, S.88; A.Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV,3., Hannover 1915, S.149; H.Böning, Kunstführer Altkreis Bersenbrück, KHBB Heft 19, 1976, S.96.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Innenhof wurde als Friedhof genutzt und war teilweise von einem Kreuzgang umgeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Epe-Bramsche, Klosteranlage Malgarten um 1785.JPG|thumb|800px|Klosteranlage Malgarten um 1785]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Westflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1486 werden Maurer- und Zimmereiarbeiten auf dem Chor, dem Dormitorium (Schlafgemach) und dem Werkhause ausgeführt. Als Zimmermann wird ein Meister Lubbert genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Am 23. Oktober 1490 brach im Kloster ein Brand aus der einen Teil der Gebäude in Asche legte. Die damalige Priorin des Klosters, Catharina von Roden, erwähnt in ihrem Bericht darüber, das &amp;quot;veyr tymmerun&amp;quot; vernichtet wurden. Aus den gleich darauf notierten Ausgaben und deren Verwendung ist zu schließen, das jene vier Zimmer das Werk- und Siechenhaus (Krankenhaus), das Dormitorium (Schlafgemach) und die Kapelle waren. Die umfangreichen Wiederaufbauarbeiten nach dem Brand  wurden von den Maurermeistern Johann Kolthoff, Gerd Grolle und Hermann van Glandorp ausgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Westflügel hat eine Länge von ca. 38 Meter, eine Breite von ca. 11,6 Meter und eine Höhe von ca. 13,5 Metern. An der Ostseite  befindet sich der alte Kreuzgang aus der Zeit um 1230. Er besteht aus zwölf Kreuzgewölben deren Wölbung scharfgratig und auf mit Kämpfern versehenen Wandpfeilern zwischen rundbogigen Gurten und Schildbögen ausgeführt ist. Wie freigelegte Stellen am Gewölbe zeigen, waren sie im Bereich der Wandpfeiler ursprünglich mit Rankenwerk bemalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westseite des Obergeschosses befindet sich eine Sandsteintafel mit der Inschrift: „A.E.V.V. D(Omi)NA AN(N)O 1703“ (Anna Elisabeth von Üterwick, Domina, im Jahre 1703). Zu dieser Zeit wurden umfangreiche Umbauten und Renovierungen vorgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hintereingang an der Ostseite, die südlichen Anbauten am Turm, gehörten scheinbar zum Kreuzgang und bildeten eine Verbindung zwischen dem Kreuzgang des Westflügels und den früher vorhandenen südlichen Anbauten der Kirche. Im Obergeschoss über dem Kreuzgang waren zu Klosterzeiten die Zellen der Nonnen untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Südflügel===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses heute nicht mehr vorhandene Gebäude war der sogenannte Schwesternflügel, in dem die Laienschwestern lebten. Er hatte eine Länge von 129 Fuß (ca.38m), eine Breite von 40 1/2 Fuß (ca.12m) und eine Giebelhöhe von 35 Fuß (ca.10,5m). In der Beschreibung heißt es:&amp;quot; ...ist zur Hälfte mit Ziegel, zur Hälfte aber noch mit so genannten Schafsteinen (?) gedeckt, von der Westseite und an beiden Enden ganz massiv aufgeführt, und in einem sehr baufälligen Zustande...&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;StA. OS. Rep 550 I Nr.426, Beschreibung aus dem Jahre 1806, wohl ein versehen, die Westseite war Giebelseite oder ein Ende. Richtiger muß es wohl heißen, die Südseite und beide Enden waren massiv.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den archäologischen Ausgrabungen von 1987-1990 fand man lediglich die Grundmauern des Kellers und eine starke ca. einen Meter breite durchgehende Grundmauer an der Südseite. Bei dieser starken Mauer könnte es sich möglicherweise um eine alte Wehrmauer aus sehr früher Zeit handeln an der man später den Südflügel anbaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ostflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ob tatsächlich ein Ostflügel bestand, oder die Klosteranlage nach Osten offen war oder durch eine Mauer geschlossen war, ist nicht bekannt. Mehrere Zeichnungen und Karten stellen jedoch ein geschlossenes Rechteck dar. So eine Karte des Flußlaufes der Hase im Amt Vörden von 1789&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.908 Nr.673 II&amp;lt;/ref&amp;gt; und die Karte des Wittenfeldes von 1772&amp;lt;ref&amp;gt;K23 Nr.108 H&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Priorinnen- bzw. Äbtissinenhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl bisher nicht eindeutig belegt, soll ein Brand im Jahre 1680 das Kloster wiederum teilweise zerstört haben. Die rege Bautätigkeit in der Folgezeit unter der damaligen Domina, Anna Elisabeth von Uterwich, lässt dies zumindest vermuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst wurde noch 1680 der Westflügel nach Norden hin verlängert und 1681 querab dazu die Äbtissinenwohnung erbaut. Die Verlängerung des Westflügels beträgt ca. 24 Meter und hat eine Breite von ca. 8 Metern. Der Querbau hat eine Größe von ca. 20x9 m und eine Höhe von ca. 13 m. Es sind in dem Neubau zwei kleine Kellerräume eingerichtet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Gebäude rechts neben der Kirche trägt über dem Eingang, neben dem Wappen des Klosters und der Familie von Uterwich, folgende Inschrift:&amp;quot;Rda ac praenobilis Virgo Anna Elysabeth ab Üterwick Loci huius Rna aedificari curabat Ao. MDCLXXXI.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da durch diesen Bau der Westeingang der Kirche verbaut wurde, richtete man wohl gleichzeitig den heutigen Nordeigang ein. Zwischen diesem Gebäude, dem Turm und der Kirche entstand ein kleiner Innenhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Seitenflügel===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1736 entstand unter der Äbtissin Anna Maria von Schade ein Seitenflügel der sich von der Mitte des Westflügels zur Hase hin erstreckte. Dieses Gebäude wurde von Maurermeister Holle für 877 T. errichtet und hatte eine Tordurchfahrt. Anfang des 19. Jhd. wurde es öfters als ehemaliges Back-, Brenn- und Brauhaus bezeichnet. Im Brauhaus stand die vom Auktionator Drop 1803 in der Versteigerung erworbene 468 Pfund schwere Braupfanne. Sie war im Jahre 1727 gegen Inzahlungnahme der alten Braupfanne und 115 T. angeschafft worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gebäude hatte eine Größe von ca. 33x8m und eine Höhe von ca. 13,5m. Unter dem noch vorhandenen Teil befindet sich ein Keller von ca. 6x6 Meter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Durchfahrt befanden sich zwei Nischen mit Heiligenfiguren. Links die Figur des Evangelisten Johannes mit der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Ioanne serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;. Rechts die Figur des Heiligen Josef mit dem Jesuskind und der Unterschrift:&amp;quot;sanCte Iosephe serVaqVe anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXstrVI IVssIt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Einzug der Amtsverwaltung ins Kloster diente der Seitenflügel als Wirtschaftshof des jeweiligen Amtsleiters. Die am Westflügel angrenzenden Zimmer bis zur Tordurchfahrt belegte bis 1815 der Malgartener Pfarrer und später ebenfalls der Amtsleiter.&amp;lt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.154&amp;gt; Im Erdgeschoß westlich der Durchfahrt waren die Diele sowie Kuh- und Pferdeställe untergebracht. Nach den Zeichnungen von 1864&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.350 Vörden Nr.392&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1891 befand sich vor dem Westgiebel an der Hase der Düngerplatz und ein Toilettenhäuschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von diesem Seitenflügel besteht heute nur noch der Teil bis zur ehemaligen Durchfahrt, alles andere wurde im Jahre 1893 abgebrochen. Lediglich ein Teil der Nordmauer ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pastorat===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1466 wird ein Mönchshaus auf dem Klosterhof erwähnt. In diesem Haus lebten der Beichtvater, die Kapläne und die Priesterpfründner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1698 ließ die Priorin Anna Elisabeth von Uterwich das Pastorathaus nordwestlich der Kirche errichten. Die Inschrift über dem Eingang lautet:&amp;quot;aDIVtorlo et gratIa DeI VerI anna eLIesabeth ab VterVVICk has aDes strVXIt.&amp;quot;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Großbuchstaben dieser Schrift ergeben die Jahreszahl 1698 in römischen Ziffern&amp;lt;/ref&amp;gt; Maße: Länge ca. 27m, Breite ca. 9m, Höhe ca. 11,5m.&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wurde das Gebäude vom Beichtvater und Kaplan bewohnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch Anfang des 20. Jhd. hieß es in einer Beschreibung des damaligen Pastors: „In dem mächtigen Mauerwerk befinden sich gedrückte Fensterchen wie in einer Zelle, die dem Hause von innen und außen diesen kalten, niederdrückenden Anstrich geben“. In einem Zeitungsbericht von 1907 hieß es&amp;lt;ref&amp;gt;BN 10.9.1907&amp;lt;/ref&amp;gt;: „....Ja, es ist wiederholt vorgekommen, daß es von solchen, die ihre Strafe antreten wollten, für das Gefängnis gehalten worden ist.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 wurde dann die Renovierung durch den Architekten Plassmann aus Münster vom Maurermeister Wiemann aus Bramsche durchgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1980 weitgehend in Eigenleistung fertiggestellte Wohnung, bis 1992 Wohnung des Dekanatjugendseelsorgers Pastor Behrens, und das neu eingerichtete Jugendheim im alten Pfarrhaus, wurden am 6. September 1981 von Bischof Lüers aus Brasilien eingeweiht.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 4./8.9.1981&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfonds; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Große Landes-Adressbuch für die Provinz Hannover verzeichnet 1899 unter Epe den Pastor Hermann Klümper.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.ancestry.de, Anmeldung erforderlich&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.49, kath. Pfarrhaus, Allgemeiner Hannoverscher Klosterfond; Gebäude: a) Pfarrhaus.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 verzeichnet das Adressbuch Pastor Stehmann in Malgarten (ohne Nr), 1938 Wilhelm Schade mit Telefon 170 und Lehrerwitwe Karoline Schade in Malgarten (ohne Nr). Die Adressbücher von 1958/59 und 1964 nennen Pastor Klemme und Hausgehilfin (Catharina) Gothen-Wilmes in Malgarten (ohne Nr). 1984 verzeichnet das Adressbuch Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Bode in Bramsche, Am Kloster 7; 1988/89 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Rosa Bode, BDKJ Dekanatsbüro Antonius Behrens; 1992/93 Wilhelm, Ralf, Anke und Edeltraud Schwalenberg, Wilhelmine Aydemir, Djylsim Shala, Antonius Behrens; 2007/08 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke und 2015/16 Wilhelm und Edeltraud Schwalenberg, Hermann und Elisabeth Falke, Sabrina Tebbe in Bramsche, Am Kloster 7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Torhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Äbtissin Anna Sybilla von Böselager wurde 1717 das Torhaus errichtet. Über der Durchfahrt erscheint als Relief unter einer Krone das Bild der Jungfrau Maria mit dem Kind in der Glorie. Die Unterschrift lautet:&amp;quot;qVoD InsIgne hoC sCVtVM esto&amp;quot;. Auf der anderen Seite der Durchfahrt lautet die Inschrift:&amp;quot;anna sIbijLLa d BöseLager reLIgIosI hVIVs parthenonIs DoMIna&amp;quot;.&lt;br /&gt;
Maße: Länge 23,10 m, Breite 8,32 m, Höhe ca. 10 m. An der Nordostecke befindet sich ein kleiner Kellerraum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Klosterzeiten wohnte im Torhaus der Amtmann und der Pförtner, der hier am Tor seinen Dienst versah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Toreinfahrt===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch die Toreinfahrt und die Brücke zwischen Toreinfahrt und Torhaus wurde unter der Äbtissin von Böselager 1712 gebaut. An den Pfeilern befanden sich zwei Wappen, das Linke zeigte drei Kannen und war das Wappen der Familie von Böselager, das Rechte hatte vier je eine Schafschere enthaltende Felder (wie am Äbtissinenhaus) und scheint das Klosterwappen gewesen zu sein. Lediglich das rechte Wappen ist noch vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Viehhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das große Viehhaus, auch großes Bauhaus oder Neues Vorwerk genannt, stand südlich des späteren Amtsrichterhauses, am Weg zum Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.560 XII Vörden Nr.143&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde 1733 gebaut und hatte eine Größe von 86 Fuß (ca.25m) Länge und 27 1/2 Fuß (ca.11m) Breite.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.555 Nr.149, Nr.151&amp;lt;/ref&amp;gt; Der rückwärtige Giebelbalken trägt noch heute die Inschrift: &amp;quot;faVore sVperI sVb anna MarIa a sChaDe abbatIssa eXtrVCta&amp;quot;, was soviel heißt wie: erbaut während der Regentschaft der Äbtissin Anna Maria von Schade. Die Großbuchstaben geben das Jahr der Erbauung in römischen Ziffern an. Im Jahre 1821 zerlegte man dieses Gebäude und baute es auf der sogenannten Strohtwiese wieder auf. Seitdem wurde es das Neue Heuerhaus oder Strohthaus genannt und verheuert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bienenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426, Nr.491&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dieses Bienenhaus stand südlich des Südflügels und wurde im Jahre 1807 auf Abbruch versteigert. Käufer war der damalige Besitzer des Gutes Haus Rieste, Domhero von Haxthausen, der dafür 61 rth zahlte. Das Gebäude hatte eine Länge von 23 Fuß (6,7m), eine Breite von 17 Fuß (5m) und war 11 Fuß (3,2m) hoch. Es war aus Holz gebaut und mit Dachziegeln gedeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Schweinestall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Rechnungsbuch des Klosters&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.3&amp;lt;/ref&amp;gt; erwähnt 1752, daß das Schweinehaus von Meister Tomas gebaut und mit Pfannen gedeckt wurde und man bei seiner Richtung Bier und Brandwein ausschenkte.&lt;br /&gt;
Den aus alten Brettern  zusammengeschlagenen und mit Dachziegeln gedeckten Schweinestall ersteigerte 1807 für 14 Rth. der Colon Möllmann aus Rieste. Größe: Länge 30 Fuß (8,8 m), Breite 15 Fuß (4,4 m), Höhe 9 Fuß (2,6 m).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hühnerstall===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der klösterliche Hühnerstall wurde 1807 von Domhero von Haxthausen erworben. Er war 50 Fuß (14,6 m) lang, 16 1/2 Fuß (4,8 m) breit, 10 Fuß (2,9 m) hoch, aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und war baufällig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zwirnmühle===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.550 I Nr.426&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zwirnmühle erwarb 1803 die Äbtissin von Müllern für 100 Taler. Sie war aus Holz gebaut, mit Dachziegeln gedeckt und obwohl sehr alt, in pasablen Zustand. Das Gebäude war 48 1/2 Fuß (14,2 m) lang, 18 1/2 Fuß (5,4 m) breit und 11 Fuß (3,2 m) hoch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits nach dem Willen der Visitationskommission von 1785 sollte die Zwirnmühle sofort abgeschaft werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.20&amp;lt;/ref&amp;gt; Demnach waren zur Bedienung zwei Mädchen notwendig und ein Mädchen zur Bleiche. Die Nonnen kauften soviel Garn zum zwirnen und bleichen, das die Laienschwestern und zeitweise auch Invaliden und Vorwerksmägde helfen mußten. Auch brauchte man zum zwirnen offenbar viel Holz oder Tof zum verheizen, was aber nur begrenzt zur Verfügung stand.&lt;br /&gt;
Wie lange die Zwirnmühle stand ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasch- und Spritzenhaus===&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus einem Rechnungsbuch des Klosters geht hervor, daß es als Waschhaus mit einem Schornstein um 1710 erbaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.100 Absch.338d Nr.23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1841 diente das Fachwerkgebäude dem 3. Beamten des Amtes Vörden als Stall.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.390&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war ein Kuhstall, ein Pferdestall für zwei Pferde und eine Torfkammer eingerichtet. Daneben bestand noch die alte, zu dieser Zeit überbaute Waschbank und ein Raum in dem  Feuerspritze und Löschgeräte untergebracht waren. Als im Jahre 1841 der Gefängniswärter die Zuweisung eines Kellers beantragte und weder der südliche Kirchenanbau noch der Turmkeller letztlich als solcher zur Verfügung standen, erfolgte schließlich eine Erweiterung des Gebäudes, die 1844 abgeschlossen werden konnte. Im östlichen Teil entstand ein gewölbter Kellerraum mit 90 cm dicken Wänden und an der gegenüberliegenden Seite wurde der Giebel um 4,5 m nach Westen versetzt. Der Stall hatte nun eine Länge von 17,85 m, eine Breite von 7,90 m, eine Höhe von 8,15 m und diente als Keller, Vorratsraum und Spritzenhaus. Dieses baufällige Gebäude wurde 1953 abgerissen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 22.5.1953&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1987/88 steht an dieser Stelle ein Backhaus mit Lehmofen das früher in Melle stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Amtsrichterhaus===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das heutige Restaurant „Zum Amtsrichter“ wurde im Jahre 1820 als Amtsrichterhaus erbaut. Maße: Länge 45,92 m, Breite im Süden 10,2 m, im Norden 12 m, Höhe 9,63 m. In der Mitte des Hauses befand sich nach Osten hin ein Keller von ca. 7x4 Meter.An der nördlichen Seite waren ein Kuhstall nach westfälischer Bauart, ein Pferdestall für drei Pferde und eine Diele eingerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.350 Vörden Nr.391&amp;lt;/ref&amp;gt; Desweiteren bestand hier ein Pferdestall für die &amp;quot;Eigenbehörigen und Pflichtigen des Klosters&amp;quot;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rep.560 XII Vörden Nr.160&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1957 ließ man die große Diele herrichten und eine Zentralheizung anlegen und 1958 wurde das Dachgeschoß ausgebaut und ein neues Dach mit Dachgauben erstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 27.8.1957/7.7./5.11.1958&amp;lt;/ref&amp;gt; Der kleine Anbau an der Ostseite des Gebäudes entstand im gleichen Jahr. 1961/62 wurde das gesamte Haus renoviert und neue Toiletten und Waschräume eingebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 5.10.1962&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Garten zum Wald hin war früher Ackerland und wurde um 1860 vom damaligen Richter zu einem Park angelegt. Die Gräften in diesem Bereich nutzte er als Fischteiche.&lt;br /&gt;
Solange die Justiz im Amt integriert war, versah der 2. Beamte die Richterstelle und bewohnte dieses Gebäude. Von 1852 bis 1932 wohnte hier der jeweilige Amtsrichter. Danach diente es als Hilfswerklager der SA (1933-37), Flüchtlingslager für Sudetendeutsche (1937), Kreisschule der NSDAP (1938-44), Altersheim (1945-49), Landschulheim der Möser-Mittelschule (1949-56), DJO-Heim (1957-1990) und als Unterkunft für rußland-deutsche Übersiedlerfamilien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zurück [[Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Kloster Malgarten, Klostergebäude]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Kirche&amp;diff=2121250</id>
		<title>Epe (Bramsche)/Kloster Malgarten, Kirche</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Epe_(Bramsche)/Kloster_Malgarten,_Kirche&amp;diff=2121250"/>
		<updated>2021-11-12T12:56:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Gosmann: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;H. Wilh. H. Mithoff, Kunstdenkmale und Alterthümer im Hannoverschen, 6 Band, Hannover 1879, S.86 ff.; W. Hardebeck, Beschreibung der Kirchen im Kreise Bersenbrück, Ankum 1888, S.107 ff.; Dr. A. Nöldeke, Die Kunstdenkmäler der Provinz Hannover, IV Reg. Bez. Osnabrück, 3. Die Kreise Wittlage und Bersenbrück, Hannover 1915, S.144 ff.; Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, Bremen Niedersachsen, München 1977, S.164; Monika Kramer, Architektur und Kunst der Orden im Fürstbistum Osnabrück von 1620 bis 1803, Osnabrück 1997&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klosterkirche vermittelt von außen einen architektonisch geschlossenen Eindruck. Sie stammt aus der Gründungszeit des Klosters und wurde um 1230, in der Übergangszeit (romanisch/gotisch) erbaut. Es handelt sich um eine einschiffige zweijochige Kirche mit einem quadratischen Chorjoch.&lt;br /&gt;
Die in die Ostwand des Chores eingelassene Dreifenstergruppe sowie das südliche Chorfenster stammen nach Ansicht von Prof. Hans Thümmler ebenfalls aus der Zeit um 1230. Neben dem südlichen Chorfenster befand sich vor 1905 ein weiteres, wahrscheinlich gleiches Fenster. Während der Spätgotik, wohl nach dem großen Brand von 1490, fügte man die großen Fenster mit Fischblasenmaßwerk in die Mauern des Kirchenschiffes ein. Das ehemalige Westfenster der Kirche ist noch hinter der Orgel zu erkennen. Wahrscheinlich nach Errichtung der Orgelempore im Jahre 1826 mauerte man dieses Fenster zu.&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Westeingang der Kirche, vom Innenhof aus noch gut zu erkennen, wurde 1680/81 durch den Bau des Äbtissinenflügels verbaut. Wohl gleichzeitig richtete man den heutigen Nordeingang mit dem darüber befindlichen Medaillon der Gottesmutter im Strahlenkranz ein.&lt;br /&gt;
Der nördliche Anbau war bis 1905 Sakristei. Im gleichen Jahr entstand auf der südlichen Seite der Kirche eine neue Sakristei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Grundbuch von Epe verzeichnet 1884 für Nr.45, Königliche Klosterkammer in Hannover, 9,0316 ha in der Gemeinde Epe&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; und für Pastor Rudolf Engelken, 1,1280 ha in der Gemeinde Epe.&amp;lt;ref&amp;gt;Amtsblatt für Hannover, Jahrgang 1884, S.1434&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Gebäudesteuerrolle (1895-1910) verzeichnet unter Malgarten Nr.45, kath. Kirche, Kirchengemeinde, kath.; Gebäude: a) Kirche mit Turm; nutzbare Grundstücke: keine Angaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.515&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäudebuch (1910 bis um 1953) verzeichnet unter Malgarten Nr.45, kath. Kirche, kath. Kirchengemeinde; Gebäude: a) Kirche mit Turm.&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Landesarchiv Osnabrück Rep 540 Bers Nr.625&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenausstattung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der gewölbte Saalbau hat zwei quadratische Langhausjoche und einen gerade geschlossenen Chor. Im Langhaus ruhen die scharfgratigen Kreuzgewölbe auf Wandpfeilern zwischen runden Schildbögen und breiten rechteckigen Gurten. Das quadratische Chorjoch hat, wohl aus ästhetischen Gründen, ein ungleich höheres Chorgewölbe.Es wird von einem stark vortretenden spitzen Triumpfbogen abgetrennt. Der Triumpfbogen ist doppelt ausgeführt. Der ursprünglich runde Gurtbogen verläuft heute unter Putz, wobei der jetzt sichtbare Spitzbogen mit unterlegten Röllchen untergemauert ist. Die Spitze entstammt der Übergangszeit. Der Chor hat ein Kreuzrippengewölbe mit Zierscheiben. Alle Kapitelle im Chor und Langhaus stimmen mit denen des Kreuzgangs überein, der ebenfalls um 1230 datiert wird. Das gespaltene Blatt mit der tiefen mittleren Einkerbung ist charakteristisch für diese Zeit.&lt;br /&gt;
Eindrucksvoll stellen sich die Gewölbe mit den um die Mitte des 18. Jahrhunderts entstandenen Stuckarbeiten dar. Sie wurden von Josef Geitner, einem Künstler aus dem Umkreis des Baumeisters Johann Conrad Schlaun gestaltet. Diese Stuckierung stellt eine Einmaligkeit im ganzen westfälischen Raum dar und ist im heutigen Westfalen nirgendwo erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Chorgewölbe befindet sich oberhalb des Altares die Darstellung der heiligen Dreifaltigkeit und ihr gegenüber ein Kreuz mit der Umschrift &amp;quot;in hoc signo vinces&amp;quot;. Die Rippen des Gewölbes laufen in kleinen Konsolen aus, an denen die vier Evangelisten mit ihren Attributen zu erkennen sind.&lt;br /&gt;
Das mittlere Gewölbe zeigt die unbefleckte Empfängnis und ihr gegenüber das Lamm Gottes sowie weitere Darstellungen von Bienenkörben, Hirtenstab und Mitra.&lt;br /&gt;
Das dritte Gewölbe veranschaulicht die Lauretanische Litanei, der Spiegel der Gerechtigkeit, die geheimnisvolle Rose, der Turm Davids, der elfenbeinerne Turm, das goldene Haus, die Bundeslade, das Heil der Kranken (Ciborium), die Zuflucht der Sünder (Monstranz). Außerdem finden wir Wachsamkeitssymbole, Uhr, Hahn, Öllampe auf einer Bibel. Ferner das Symbol der Anbetung im Geiste, Rauchfaß aus dem der Weihrauch emporlodert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem großen Problem der Malgartener Kirchengemeinde wurde Ende des Jahrhunderts die Unterhaltung der Kirche und des Pfarrhauses. Seit 1899 enthalten die Jahresetats den Hinweis, daß eine Reparatur oder ein Neubau der Kirche dringend notwendig und das Pfarrhaus kaum noch bewohnbar sei. Doch es war kein Geld vorhanden. Jahrzehntelang wurden nur die nötigsten Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt. Fast in jedem Jahr waren kleinere Reparaturen am Dach sowie Maurer-, Schmiede-, Glaser-, und Malerarbeiten auszuführen. Immer deutlicher zeigte sich der allmähliche Verfall der Baulichkeiten. Für eine gründliche Restaurierung der Kirche und einen Turmausbau holte man 1899 einen Kostenvoranschlag ein. Der Baumeister Benes aus Osnabrück veranschlagte die Kosten auf rund 30.000 M. In den folgenden Jahren ist in den jeweiligen Jahresrechnungen vermerkt: Die Reparatur der Kirche ist dringend notwendig. Auf Grund der bestehenden Lebensgefahr für die Besucher können die Arbeiten nicht länger aufgeschoben werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer umfangreichen Renovierung kam es erst im Jahre 1905/6. Die gesamte Kirche wurde von W. Hustermeyer aus Osnabrück neu ausgemalt.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 25.9.1906&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wände und Leibungen der Fenster versah er mit einem Rankenmuster und die Pfeiler mit Sandsteinquadern. Alle hölzernen Gegenstände, wie Altar, Kommunionbank, Chorgestühl, Bänke, Beichtstuhl und Figuren, die bisher weiß gestrichen und mit goldener Randverzierung versehen waren, ließ er nun abbeizen und dunkelbraun lackieren. Vor dem Triumpfbogen lautete eine aufgemalte Schrift: &amp;quot;HAEC EST DOMUS DOMINI FIRMITER AE DIFICATA BENE FUNDATA EST SUPRA FIRMAM PETRAM&amp;quot;. Auch unterhalb der Fenster des Chores verlief rundherum ein Spruchband.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1958 fanden die ersten Gespräche über eine erneute Restaurierung der Kirche statt. Der Kostenvoranschlag von 1960 enthält zwei Bauabschnitte. Der erste beinhaltete die Dacherneuerung, Maurerarbeiten und die neue Heizungsanlage für insgesammt 13.200 DM, der zweite umfaßte die Inneninstandsetzung für 15.750 DM. Die Gemeinde erklärte sich bereit, 7.000 DM aufzubringen und bat die Regierung und das Generalvikariat um Deckung der restlichen Kosten. Als Begründung wies man wieder auf die kleine Kirchengemeinde von jetzt 340 Seelen hin, die zudem noch weitgehend aus kleinen Leuten und Arbeitern bestand. Während der erste Bauabschnitt Mitte 1960 ausgeführt war, ließ man die Innenrenovierung im Winter 1960/61 durchführen. Damals erhielt der Kirchenraum vom Restaurator Wiegard aus Osnabrück das heutige Aussehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altäre ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1340 werden erstmals die Altäre in Malgarten genannt. Neben dem Hochaltar bestand ein Altar der heiligen Anna und wahrscheinlich auch ein Altar des heiligen Kreuzes. Die beiden Seitenaltäre wurden 1828 abgebrochen. Der Hochaltar selbst reichte bis 1904 noch bis zur Decke. Lediglich der Mittelteil dieses alten Altares bildet heute den Hochaltar. Die Inschrift an der Rückseite nennt den Namen der Stifterin und den damaligen Beichtvater der Nonnen. Sie lautet:&amp;quot; Reverendissima ac praenobilis Domina Anna Elisabeth ab Uterwick hoc altare fieri curavit. Ao 1691. Illuminari Ao. 1692, et pro tempore Admdu. Rdi. P. Beda Rüter&amp;quot;. (Zu deutsch: Die überaus ehrwürdige und adlige Herrin Anna Elisabeth von Uterwick ließ diesen Altar machen im Jahre 1691, verzieren im Jahre 1692, sowie der zeitige, überaus ehrwürdige Pater Beda Rüter). Alle Altäre stammen aus der Werkstatt von Thomas Jöllemann und kosteten zusammen 154 T.. Auf der Mitte des Altares steht die Figur der Muttergottes mit dem Jesuskind auf dem linken Arm, dem Zepter in der Rechten und von Sonnenstrahlen, die sogenannte Mandorla, umgeben. Ihr zur Rechten, mit Kelch, steht die Figur des heiligen Johannes und zu ihrer Linken möglicherweise der heilige Joachim. Beide Figuren standen ursprünglich auf den alten Seitenaltären. Das reiche Rankenschnitzwerk des Altares ist den Frenswegener Arbeiten verwandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kanzel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kanzel mit sechsseitigem Stuhl stammt laut Aufschrift aus dem Jahre 1636. Da es wohl unwahrscheinlich ist, das mitten im dreißigjährigen Krieg eine Kanzel angeschafft wurde, hat man sich möglicherweise beim nachmalen der Jahreszahl versehen. Altar, Kommunionbank und Kanzel scheinen zur gleichen Zeit aus der gleichen Werkstatt gekommen zu sein. Somit könnte die Jahreszahl wohl richtiger 1686 heißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das  vor dem Schalldeckel befindliche Wappen mit der Umschrift &amp;quot;von Kessel&amp;quot;, nennt möglicherweise den Stifter. Um diese Zeit lebte im Kloster Malgarten die Nonne Clara Barbara von Kessel, die am 10.12.1725 starb. Möglicherweise hat sie oder ihr Vater die Kanzel gestiftet. Nach einem Wappenbuch führte die Familie Bormann genannt Kessel einen solchen Löwen im Wappen. Die Farben des Malgartener Wappens sind allerdings falsch. Richtig ist ein silberner Löwe in rotem Feld.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An den Flächen sind die vier Evangelisten mit ihren Atributen dargestellt. Mathäus mit Mensch, weil er sein Evangelium mit der ausführlichen Beschreibung der Geburt unseres Erlösers und einer genauen Genealogie anfängt. Markus mit Löwe, weil er seinen Bericht mit dem Leben des hl. Johannes in der Wüste beginnt. Lukas mit Stier, denn ähnlich wie dieser wurde auch Jesus Christus als Opfer geschlachtet. Johannes mit Adler, weil Johannes dem Adler gleicht der sich hoch in die Lüfte erhebt. Diese vier Symbole versinnbildlichen Christus: er litt als Mensch, siegte als Löwe, entflog wie ein Adler und wurde geopfert gleich einem Stier. Auf dem mächtigen Schalldeckel der Kanzel stehen die vier abendländischen Kirchenväter: Am Fenster beginnend der hl. Hieronymus mit dem Kardinalshut und dem Totenschädel, der hl. Augustinus mit einem flammenden Herz, der hl. Papst Gregor mit Tiara und Papststab sowie der hl. Ambrosius mit einem Bienenkorb. Eine weitere Figur stellt einen unbekannten Bischof dar, möglicherweise Bischof Benno II, der Gründer des Kloster Iburg. Bekrönt wird die Kanzel von der Christusfigur des Guten Hirten mit Lamm auf dem Rücken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommunionbank ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Einführung der neuen Liturgie, bei dem der Pastor mit Blick zu den Gläubigen die Messe zelebriert, wurde ein Altar vor dem Hochaltar errichtet. Er entstand aus der alten Kommunionbank aus dem 17. Jhd. und fügt sich somit harmonisch in das Gesamtbild des Inneren ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Chorgestühl ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beiden Seiten des Hochaltares steht heute das alte Chorgestühl der Nonnen. Eine Inschrift im rechten Gestühl besagt:&amp;quot; R.N.V. AELHEDIS A.LANGE DNA IN MALGARDE ME F F 1605&amp;quot; (Zu deutsch: Unsere sehr ehrwürdige und achtbare Herrin Adelheid von Langen ließ mich erstellen 1605). Darüber befindet sich ein Wappen mit einer Schafschere. Dr. Schuler sieht hierin die früheste Darstellung eines eigenen Klosterwappens. Die Familie von Langen führte aber ebenfalls eine Schafschere im Wappen. Im linken Gestühl lautet die Inschrift:&amp;quot; AELHEIT A LANGEN DOMINA IN MALGAR ME F F ANNO DOMINI 1605&amp;quot;. Die Chorstühle sind mit reicher Flachschnitzerei verziert die an das Artläder Drachenmuster erinnern. Die beiden Eingangstüren tragen gotische Züge und dürften älter sein. Zu erkennen sind noch die Lichtlöcher für die Kerzen, damit die Nonnen beim Morgengebet genügend sehen konnten. Außerdem erkennt man unter den aufgeklappten Sitzen ein dickes Holzstück, das sogenannte Miserikordia, auf dem sich die Nonnen beim stehend zu verrichtenden Chorgebet aufstützen konnten.&lt;br /&gt;
Über dem Eingang zur neuen Sakristei befindet sich ein Baldachin aus Stuck, der früher den Sitz der Äbtissin zierte. Er stammt aus dem späten 17. bis 18. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Orgel ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die früheste Erwähnung einer Orgel in Malgarten ist uns aus dem Jahre 1511 überliefert. In diesem Jahr baute der Meister Hinrik Schurmann, Organist am Dom zu Osnabrück, in der Klosterkirche eine neue Orgel ein.&lt;br /&gt;
Erst aus einem Zeitungsbericht vom Abbruch der alten Orgel im Jahre 1905, erfahren wir näheres über das vorherige Instrument. Danach sollte die alte Orgel aus dem 17. Jahrhundert stammen. Aus der Umhüllung einer Orgelpfeife war ersichtlich, daß sie im Jahre 1743 repariert wurde und innerhalb des Gotteshauses ihren Platz gewechselt hat. Es fand sich folgende Inschrift:&amp;quot; Diese Orgel ist im Jahre 1826 von dem Orgelbauer F.W.Haupt aus Damme von Grund auf repariert, vergrößert und verlegt auf diesen Boden, der auch neu gebaut ist 1826. Der Pastor Vornholt - Küster Mehmert - Provisor Stallmann&amp;quot;. Weiter unten stand: &amp;quot;Karl Haupt als Gehülfe&amp;quot;. Aus damals noch vorhandenen Unterlagen ging hervor, das die Reparatur 350 Taler gekostet hatte und die Orgel zu Klosterzeiten auf dem Chore, rechts vom Altar aufgestellt war.&lt;br /&gt;
Haupt richtet im ehemaligen Kapitelsaal des Kirchturms seine Werkstatt ein. Da er im Herbst 1826 dort einen Ofen aufstellte, untersagten ihm die Beamten eine weitere Tätigkeit. Auf den erfolgten Strafbefehl legt er Beschwerde ein. Mit Schreiben vom 30. Oktober 1826 wird ihm dann die Aufstellung eines Ofens oder das Unterhalten eines Feuers im Kirchturm auf Grund der Feuerverordnung von 1791 bei Androhung einer doppelten Geldstrafe oder 2 bis 8 tägiger Gefängnisstrafe untersagt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.198&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Orgelarbeiten stellt die Gemeinde den Handlanger Mormann zur Verfügung. Noch 1827 war er dem Orgelbauer Haupt 15 Tage behilflich.&lt;br /&gt;
Die heutige Orgel, die seit Jahren außer Betrieb ist, stammt aus dem Jahre 1905. Sie ist eine zweimanualige vollpneumatische Kegelladenorgel mit 10 Registern  der Firma  K. Haupt aus Osnabrück:&lt;br /&gt;
Manual I: Oktave 4`,  Harmonieflöte 8`, Fugara 8`, Prinzipal 8`, Bordun 16`, Manual II: Salicional 8`, Gedackt 8`, Flaut amabile 4`, Pedal: Prinzipal 8` Normalkoppeln, Subbaß 16` eine freie Kombination.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nahezu vollständig erhaltene barocke Orgelprospekt, Prospekt- und Maßvergleiche sowie die Anzahl der vorhandenen, ursprünglich klingenden Prospektpfeifen auf 4`Basis, die von Pastor Rahe, dem Orgelsachverständigen des Generalvikariats Osnabrück, untersucht wurden, lassen Vermuten, das es sich um eine Arbeit des berühmten Orgelbauers Johann Adam Berner des Älteren  handelt, der zwischen 1720 und 1760 hervoragende Instrumente gebaut hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Organisten&#039;&#039;&#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Klosterzeit sind nur wenige Organisten bekannt. Das Totenbuch des Klosters nennt 1596 Georgius Becker der am 27.1.1624 starb, Henricus Uhlenkamp starb am 8.5.1670, Casparus Klemann am 11.3.1754 und Diedrich Kramers wird 1683 genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.556 Nr.1963&amp;lt;/ref&amp;gt; Vielfach wurde der Organistendienst vor der Aufhebung des Klosters von den Laienschwestern besorgt. Danach übertrug man dem jeweiligen Lehrer der kath. Schule in Epe dieses Amt. Lehrer Mehmert erhielt 1815 für den Küster- und Organistendienst jährlich 15 Taler. 1838 sind hierfür 15 Taler und 10 Ggr., 1875 36 Taler und 1887 109,25 Mark verzeichnet. 1887 muß für eine Orgelbegleitung bei Taufen, Heiraten und Totenmessen 1 Mark gezahlt werden. 1900 erhält der Organist direkt von der Klosterkammer und nicht mehr vom Kirchenvorstand jährlich 46,25 Mark. Um 1910 trennte man den Küsterdienst von der Lehrerstelle. Das Organistengeld betrug nun 60 Mark. 1927 betrug das Organistengehalt 200 Mark, 1941 250 RM, 1950-1960 360 DM und 1961 612 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabsteine ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Boden der Kirche waren vor 1961 mehrere Grabsteinplatten eingelassen. Zwei von ihnen stehen heute draußen, rechts neben dem Eingang der Kirche. Ein Stein der früher unter der Orgelempore lag, trägt die Aufschrift:&amp;quot;...Rdus et Eximius Dnus Pater Anselmus Vogedes ordinis St. Benedicti Professus Iburgi et in 16tum Annum Confessarius in Malgarden, RIP Anno Dni 1722 Die 14 Julii&amp;quot;, (Zu deutsch: Der ehrwürdige, ausgezeichnete Herr Pater Anselm Vogedes, Mitglied des Ordens vom hl. Benediktus in Iburg und bis ins 16. Jahr Beichtvater in Malgarten, er ruhe in Frieden, 14. Juli des Jahres 1722).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Stein ist zu lesen:&amp;quot; AO DNI 1729 13 IULIIIN DNO OBIIT PRAE NOBILIS ET CLARISSIMUS DNUS ANDREAS ERNESTUS STORDEUR SERMRU DNORU EPRU AC PRINCIPU OSNBGSIU ERN.AUG. IMIELECT HANNOV CAROLI DU CIS LOTHAR ELECT TREVIR ER. AUG. ZDI DUCIS BRUNSW. ET CLEM. AUG. ELECT. COL. SATP PIO VORDENSIS QUUS TOR VIGILANTISSIMUS NATUS AO 1676. 17. NOV. CVIVs anIMa sVaVeIn D......es Cat&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei andere Grabsteine sollen sich ursprünglich auf dem Chore befunden haben und lagen danach im Mittelgang der Kirche. Die Inschriften lauteten:&amp;quot;Plurium reverendus Pater Josephus Strücken professus Iburgi confessarius Malgardensis obiit 1746 Dezembris ....&amp;quot;, alles andere war abgetreten. Pater Stücker ist am 6. Dezember 1746 gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem anderen Stein war zu lesen:&amp;quot; Fr. Arnoldus Messmacher sacellanus Ao. 1627 16. Dezembris obiit, cuius anima requiescat in pace&amp;quot;, (Zu deutsch: Bruder Arnold Messmacher starb als Hilfsgeistlicher am 16. Dezember im Jahre 1627, seine Seele möge ruhen in Frieden).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der dritte Grabstein ließ noch folgende Aufschrift erkennen:&amp;quot; Anno 16.. Septembris obiit vita Melchior Hovelmann ad annos 27 confessarius, cuius anima requiescat in pace&amp;quot;, (Zu deutsch: Im Jahre 16.. im September schied aus dem Leben Melchior Hovelmann, ungefähr 27 Jahre Beichtvater, möge seine Seele ruhen in Frieden). Pater Hovelmann ist am 2. September 1627 gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taufstein ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rechts unter der Orgelempore befindet sich der Malgartener Taufstein. Über ihn besagt die umlaufende Inschrift folgendes: &amp;quot;Nach 23 jähriger Aufhebung dieses Klosters setzte das Freulein Elisabeth von Goes diesen I.sten Taufstein zum Andenken. 1823.&amp;quot; Elisabeth von Goes war Konventualin in Oesede, während ihre Schwester Maria Victoria von Goes Küsterin in Malgarten war. Nach 1803 lebten beide in Malgarten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchturm ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die exzentrische Lage des an der Südwestecke nicht in direktem Zusammenhang mit dem Kirchengebäude stehenden quadratischen Turmes mit seiner hohen vierseitigen Helmpyramide läßt dessen Ursprung möglicherweise in einem Wehrturm der ehemaligen gräflichen Burg suchen.&lt;br /&gt;
Die Decke des Turmkellers bestand aus zwei Trägern und vier darüberliegenden Balken. Auf diesem Gebälk lagen starke Eichenbohlen über denen Backsteine in einer 6 Zoll starken Sandschicht gelegt waren. In dem darüberliegenden Raum des Turms befand sich zu Klosterzeiten der Kapitelsaal, der Versammlungsraum des Konventes. Er war ursprünglich mit einem Gewölbe überspannt das erst bei der Einbringung neuer Glocken und der großen Renovierung im Jahre 1905 zerstört wurde &amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.198&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1631 heißt es, das die neue Priorin unter Glockengeläut und Gesang des Tedeums dem anwesenden Volk vorgestellt wurde. Schon damals war also eine Glocke in Malgarten vorhanden. Da aber der Kapitelsaal im ersten Stock des Turms mit einem Kreuzgewölbe versehen war, musste damals die Glocke von außen in den Turm gebracht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1754 für 43 T. 10 Schil. gegossene große Glocke&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.338d Nr.3&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde offenbar 1821 auf initiative des Amtsdrosten von Uslar zu einer helltönenden neuen Glocke umgegossen. Sie wog 255 Pfund und wurde von der Firma H. Rienker aus Osnabrück für 7 Mgr. je Pfund in eine 236 Pfund schwere neue Glocke umgegossen. In einem feierlichen Akt wurde sie am 30. Oktober 1821 vom Dechant Gieske, Pastor zu Neuenkirchen bei Vörden, geweiht und nach ihren Paten Sophie Bernardine genannt. Die Frau des Drosten von Uslar und die noch im Kloster lebende Malgartener Nonne Maria Bernardina von der Decken sind als Patinnen verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1839 wiederfuhr der Kirchengemeinde das Unglück, daß eine Glocke einen Sprung bekam. Aus Briefen und Aufzeichnungen geht hervor, das zu dieser Zeit drei Glocken vorhanden waren. Die größte hatte ein Gewicht von 253 1/2 Pfund und scheint mit der 1821 umgegossenen Glocke identisch zu sein. Weiterhin gab es eine Glocke von 157 3/4 Pfund und eine Kleine zur Turmuhr gehörende von 40 Pfund Gewicht. Während die Turmuhrglocke bereits 1821 bei Verlegung der Uhr erwähnt wird, ist die Anschaffung der anderen Glocke nicht bezeugt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Mai 1839 der Glockengießer Johann Baptist Du Bouis (Dubois) aus Münster in Bramsche weilte, holte ihn der Kirchenvorstand nach Malgarten um die Glocken zu begutachten. Du Bouis riet der Gemeinde, der Harmonie wegen, alle drei Glocken umzugießen und nicht nur die Gesprungene. Daraufhin entschloss sich der Kirchenvorstand gleich einen Vertrag abzuschließen. Für 80 T. sollten aus den drei Vorhandenen, zwei neue Glocken gegossen werden. Des weiteren verpflichtet sich Du Bouis die Hinaufschaffung auf den Turm unentgeltlich zu dirigieren sowie eine Garantie von einem Jahr auf die neuen Glocken zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folgezeit versuchte die kleine und arme Kirchengemeinde Malgarten das nötige Geld zu beschaffen. Das Königliche Ministerium bewilligt schließlich 40 T. Beihilfe. Am 2. Dezember 1839 war es dann soweit. Geschmückt mit Kränzen traf der Transport in Malgarten ein. Bereits am darauffolgenden Tag wurden die neuen Glocken in Anwesenheit der ganzen Gemeinde vom Dechant Mähler aus Alfhausen feierlich eingesegnet. Am 5. Dezember wog man nicht nur die Neuen, sondern auch die alten Glocken, die anschließend wohl nach Münster transportiert wurden. Die große Glocke wog 318 1/2 Pfund und die Kleine 202 Pfund. Somit ergab sich ein Mehrgewicht gegenüber den drei alten Glocken von 69 1/4 Pfund und damit auch Mehrkosten. Unter Anleitung des Glockengießers Du Bouis erfolgte am 6. Dezember 1839 die Aufhängung der Glocken im Turm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen der großen Renovierung 1905 erhielt die Klosterkirche zwei neue Glocken von der Firma Otto in Hemelingen.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.4.1905&amp;lt;/ref&amp;gt; Die alten Glocken waren seit Jahren unbrauchbar. Die größte Glocke wog ungefähr 6 Zentner war der Mutter Gottes geweiht und trug die Inschrift: &amp;quot;Ave Maria gratia plena&amp;quot;. Die Andere, dem hl. Johannes dem Evangelisten als Kirchenpatron gewidmet, trug die Inschrift: &amp;quot;ego vox sum, laudate Dominum&amp;quot;. Bei der Einbringung der neuen Glocken in den Turm, wurde das Gewölbe des Kapitelsaales zerstört.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.198&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Aufzeichnungen von 1936 beschreibt allerdings eine Glocke von 350 kg, dem Ton h und der Inschrift:&amp;quot;Ego vox sum vitae, landare Christum venite! A.D. 1905&amp;quot; (Ich bin die Stimme des Lebens, kommt Christus zu loben! Im Jahre des Herrn 1905).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kriegsereignisse machten es 1917 notwendig, daß alle Bronzeglocken die keinen wissenschaftlichen, geschichtlichen oder künstlerischen Wert hatten, eingezogen wurden. Eine zu diesem Zweck angelegte Glockenliste für den Kreis Bersenbrück&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.976&amp;lt;/ref&amp;gt; verzeichnet für Malgarten zwei Glocken. Die Große hatte ein Gewicht von ca. 295 kg und einen Durchmesser von 75 cm, die Kleine wog ca. 205 kg und hatte einen Durchmesser von 70 cm. Beide Bronzeglocken waren 1904 von der Firma Otto in Hemelingen gegossen worden. Die große Glocke diente auch als Uhrglocke. Die große Glocke musste gegen eine Entschädigung von 922,50 Mark am 11. August 1917 abgegeben werden, während die kleine Glocke der Gemeinde als Läuteglocke blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.450 Bers. Nr.978&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Pastor Schade erhielt die Kirche 1936 wieder ein vollständiges Geläut. Die Glockengießerei F. Otto in Bremen-Hemelingen erhielt den Auftrag zwei neue Bronzeglocken zu gießen. Die Marienglocke mit einem Gewicht von 800 kg und dem Ton fis trug die Inschrift:&amp;quot; Sancta Maria, patrona &amp;quot;Horti Mariae&amp;quot;, sub umbra alarum tuarum protege parochiam Malgarten! A.D. 1936&amp;quot; (Hl. Maria, Schützerin des &amp;quot;Mariengartens&amp;quot; unter dem Schatten deiner Flügel beschütze die Gemeinde Malgarten! Im Jahre des Herrn 1936). Die Josephsglocke wurde von der Familie Kuhlmann-Warning gestiftet und trug die Inschrift:&amp;quot; Sancte Joseph, in tuum honorim familia Kuhlmann-Warning hane campanam donavit, ora pronobis! Malgarten A.D. 1936&amp;quot; (Hl. Joseph, zu deiner Ehre schenkte die Familie Kuhlmann-Warning diese Glocke, bitte für uns! Malgarten im Jahre des Herrn 1936). Sie wog 500 kg und hatte den Ton a.&lt;br /&gt;
Beim Glockenguß in Bremen war eine Abordnung des Kirchenvorstandes unter Pastor Schade anwesend. Die Glocken trafen am 19.Dezember 1936 auf einem LKW in Malgarten ein, wurden am Sonntag den 20. feierlich geweiht und am Montag in den Turm gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 22.12.1936&amp;lt;/ref&amp;gt; Einschließlich Zubehör kosteten die beiden Glocken 2979,50 RM. Daneben lieferten die Herforder Elektrizitätswerke drei elektrische Läutemaschinen mit Zubehör für 1565,50 RM und die Nike Osnabrück erweiterte den Stromanschluß der Kirche. Die gesamte Glockenanlage kostete der Gemeinde letztlich 5270 RM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits wenige Jahre später, während des 2. Weltkrieges, mußte die Gemeinde wiederum zwei Glocken abgeben. In Malgarten blieb die mittlere&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.12.1951&amp;lt;/ref&amp;gt;, offenbar die Josephs Glocke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schlechte Erfahrung mit den Bronzeglocken und Kostengründe gaben nach dem Krieg wohl den Ausschlag zur Anschaffung von Stahlglocken. In der Kirchenvorstandssitzung vom 26. Mai 1951 beschloss man die Anschaffung eines neuen Geläuts.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.12.1951&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Glockengießerei J. F. Weule in Bockenem am Harz erhielt den Auftrag drei neue Stahlglocken für die Malgartener Kirche zu gießen. Die Größte trägt die Inschrift:&amp;quot; Königin des Friedens - Bitte für uns&amp;quot;, hat den Ton g`, einen Durchmesser von 1240 mm und ein Gewicht von 760 kg. Die Mittlere trägt die Inschrift:&amp;quot; Hl. Apostel Johannes - Bitte für uns&amp;quot;, hat den Ton b`, einen Durchmesser von 1020 mm und ein Gewicht von 420 kg. Die Kleinste trägt die Inschrift:&amp;quot; Hl. Hedwig - Bitte für uns&amp;quot;, hat den Ton c&amp;quot;, einen Durchmesser von 930 mm und ein Gewicht von 320 kg. Sie wurde als Symbol den Ostvertriebenen gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.12.1951&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Alle drei Glocken kosteten zusammen 4102,60 DM. Die noch vorhandene Bronzeglocke wurde mit 2580 DM in Zahlung gegeben. Obwohl zunächst das alte Läutewerk repariert und weiter genutzt wurde, war 1967 eine neue Anlage unumgänglich. Zu den Kosten der neuen Läutemaschine von ca. 1100 DM bewilligte das Bischöfliche Generalvikariat einen Zuschuss von 600 DM.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchenuhr ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;Kirchenarchiv&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits im Jahre 1486 werden erstmals Arbeiten am Uhrwerk erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Findbuch Rep.19&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1751 verzeichnet das klösterliche Rechnungsbuch&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.100 Absch.338d Nr.3&amp;lt;/ref&amp;gt; eine Reparatur der &amp;quot;Kloster Uhr&amp;quot; für 30 Taler und kurz vor Aufhebung des Klosters 1803 wurde die Kirchenuhr gereinigt und der Zeiger der Sonnenuhr neu gestrichen.&amp;lt;ref&amp;gt;StAO Rep.550 I Nr.657&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Amtsdrost von Uslar versprach 1821 der Kirchengemeinde für eine &amp;quot;richtig gehende Schlag-Uhr&amp;quot; zu sorgen. Während die Kirchengemeinde keinen Wert auf die Uhr legte, war sie für das Amt notwendig. Nachdem zunächst die Unterhaltung der Uhr unklar war, schloss man 1834 einen Vertrag mit Pastor Engelken, nachdem er die Unterhaltung für jährlich 5 T. übernahm. Ausdrücklich ist 1852 erwähnt, das die Uhr &amp;quot;auf dem Kapitelsaal&amp;quot; stand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Dezember 1904 macht die Firma Ed. Korfhage und Söhne aus Buer der Kirchengemeinde einen Kostenvoranschlag für eine neue Turmuhr. In der Beschreibung heißt es: Die Uhr geht acht Tage in einem Aufzuge und schlägt halbe und ganze Stunden. Das Zifferblatt ist aus Holz und hat einen Durchmesser von 140 cm. Die Zahlen auf dem Zifferblatt sind vergoldet und der Zeiger ist aus Kupfer. Sie hat einen Hammer von 9 kg und das Schlagen ist so laut wie die Glocken. Die Uhrglocke sollte ein Gewicht von 300 kg haben. Er bot alles, einschließlich einer 20 jährige Garantie für 580 Mark an und der Kirchenvorstand stimmte nach entsprechenden Spendenzeichnungen dem Vertrag zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Lieferschein vom 11. November 1965 wurde die Turmuhr von der Firma Bernhard Vortmann, Turmuhrenfabrik in Recklinghausen, umgebaut und mit einem automatischen Selbstaufzug ausgestattet. 1988 konnte eine neue elektronisch gesteuerte Uhr angeschafft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Friedhöfe ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ehemalige Nonnenfriedhof der hinter der Kirche lag, wurde bis 1821 auch von der Kirchengemeinde benutzt. In diesem Jahr schlug der damalige Drost von Uslar der Gemeinde vor, den Friedhof auf den ehemaligen Laischwesternfriedhof vor die Kirche zu verlegen. In einem Schreiben äußert er unter anderem die Absicht, der Gemeinde auf dem neuen Kirchhof ein steinernes Kreuz zu schenken, einen Torweg anlegen zu lassen, für eine Pforte vor den alten Kirchhof zu sorgen und den neuen Gottesacker mit einer Hecke zu versehen. &lt;br /&gt;
1899 wurde diese Hecke gerodet und durch eine Bruchsteinmauer ersetzt. Anfang 1938 erwarb die Kirchengemeinde den Vorplatz der Kirche &amp;lt;ref&amp;gt;BN 18.3.1938&amp;lt;/ref&amp;gt; und erweiterte 1939 den Friedhof auf die heutige Größe.&lt;br /&gt;
Anfang der 1990er Jahre entstand nordöstlich des alten Friedhofes ein neuer Friedhof, der auch den evangelischen Christen von Epe offen steht.&amp;lt;ref&amp;gt;BN 15.3./31.10.1990&amp;lt;/ref&amp;gt; Hierzu wurde das Areal aufgefüllt, mit Buchenhecken eingefasst und mit einem Tor versehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen befindet sich &#039;&#039;&#039;[[Epe (Bramsche)/Abkürzungsverzeichnis zu Quellenangaben|hier.]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epe (Bramsche)|Kloster Malgarten, Kirche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Gosmann</name></author>
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