<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://genwiki39.genealogy.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Jewels</id>
	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://genwiki39.genealogy.net/api.php?action=feedcontributions&amp;feedformat=atom&amp;user=Jewels"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/Spezial:Beitr%C3%A4ge/Jewels"/>
	<updated>2026-09-06T21:36:14Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.13</generator>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701909</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/52</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701909"/>
		<updated>2009-07-01T09:59:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|51|52|53|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
taufen, zu confirmiren, und Abendmahl für sich zu feiern. Die Pastoren predigten und eiferten gegen die Separation; Inspector Kosowsky schlug mit beiden Fäusten drein; die Separatisten klagten beim Fürsorge-Comité, welches sie für Menoniten, wie sie an der Molotschna sind, und die vom Fürsorge-Comité ihres ökonomischen und moralischen Lebens wegen, sehr geliebt werden, hielt und in Schutz nahm. Dies merkend, suchten sich die Separatisten vor anderen Kolonisten ökonomisch und moralisch auszuzeichnen, unterstützten ihre ärmeren Brüder reichlich, baueten ihnen sogar Häuser, und die neue Kirche wuchs schnell und gewaltig empor. Allein sie verweigerten nun ihren Antheil an der Besoldung der Pastoren, Schullehrern und anderen kirchlichen Gemeindelasten, die anderen Gemeindeglieder murrten; der Streit wurde heftiger, und die ganze Sache ging nach St. Petersburg und wurde Sr. Majestät dem Kaiser Nikolaus unterlegt, dessen Entschiedung, wie mir einer der hiesigen Pastoren mittheilte, lautet; &amp;lt;tt&amp;gt;„Ich halte die Leute für kranke Lutheraner, und überweise sie der evangelische-lutherischen geistlichkeit zur Heilung; von den Gemeindepflichten sind sie nicht entbunden.“&amp;lt;/tt&amp;gt; Auf diese Entscheidung bekamen sie von Seiten der niederen Obrigkeit Ruhe, so daß sie nur die Geistlichkeit zu gegnern hatten. Pastor Hb. schrieb eine Kirchspiel-Versammlung nach Maloja-jarosslawetz II. aus, und die ganze Separations-Angelegenheit sollte in einem öffentlichen Gemeinde-Convent besprochen werden. Es kamen Viele. Pastor Hb. hielt eine schöne Predigt, an deren Schluß er sagte: „wer noch sonst etwas zu sagen hat, mag sich aussprechen.“ Nach Beendigung des Gottesdienstes verließ er gleich die Kirche, und die Versammlung ebenso. Aber viele der Versammelten blieben vor der Kirche stehen und sahen einander an, als ob sie etwas sagen wollten. Endlich ließ sich eine Stimme hören: „was ist&#039;s, Brüder? mir scheint, der Zweck unseres heutigen Hierseins ist nicht erreicht!“ Mehrere fragten: „Was ist zu machen?“ Ich erwiederte: „laßt uns zu bruder Mayer, der ein geräumiges Haus hat, hinaufgehen und Versammlung hatlen.“ Wie gesagt, so gethan. Das Haus wurde gedrängt voll, und die Separatisten waren durch einen ihrer Brüder, Rn. aus Beresina, und eine ihrer Schwestern, Katharina A. aus Malojaroslawetz II., vertreten. Schullehrer Geigle eröffnete die Versammlung mit ein Paar Versen aus Hiller, einem herzlichen Gebet und einer kurzen Ansprache an die Versammlung. Nachdem er geschlossen, sagte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701907</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/52</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701907"/>
		<updated>2009-07-01T09:59:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|51|52|53|unvollständig}}&lt;br /&gt;
taufen, zu confirmiren, und Abendmahl für sich zu feiern. Die Pastoren predigten und eiferten gegen die Separation; Inspector Kosowsky schlug mit beiden Fäusten drein; die Separatisten klagten beim Fürsorge-Comité, welches sie für Menoniten, wie sie an der Molotschna sind, und die vom Fürsorge-Comité ihres ökonomischen und moralischen Lebens wegen, sehr geliebt werden, hielt und in Schutz nahm. Dies merkend, suchten sich die Separatisten vor anderen Kolonisten ökonomisch und moralisch auszuzeichnen, unterstützten ihre ärmeren Brüder reichlich, baueten ihnen sogar Häuser, und die neue Kirche wuchs schnell und gewaltig empor. Allein sie verweigerten nun ihren Antheil an der Besoldung der Pastoren, Schullehrern und anderen kirchlichen Gemeindelasten, die anderen Gemeindeglieder murrten; der Streit wurde heftiger, und die ganze Sache ging nach St. Petersburg und wurde Sr. Majestät dem Kaiser Nikolaus unterlegt, dessen Entschiedung, wie mir einer der hiesigen Pastoren mittheilte, lautet; &amp;lt;tt&amp;gt;„Ich halte die Leute für kranke Lutheraner, und überweise sie der evangelische-lutherischen geistlichkeit zur Heilung; von den Gemeindepflichten sind sie nicht entbunden.“&amp;lt;/tt&amp;gt; Auf diese Entscheidung bekamen sie von Seiten der niederen Obrigkeit Ruhe, so daß sie nur die Geistlichkeit zu gegnern hatten. Pastor Hb. schrieb eine Kirchspiel-Versammlung nach Maloja-jarosslawetz II. aus, und die ganze Separations-Angelegenheit sollte in einem öffentlichen Gemeinde-Convent besprochen werden. Es kamen Viele. Pastor Hb. hielt eine schöne Predigt, an deren Schluß er sagte: „wer noch sonst etwas zu sagen hat, mag sich aussprechen.“ Nach Beendigung des Gottesdienstes verließ er gleich die Kirche, und die Versammlung ebenso. Aber viele der Versammelten blieben vor der Kirche stehen und sahen einander an, als ob sie etwas sagen wollten. Endlich ließ sich eine Stimme hören: „was ist&#039;s, Brüder? mir scheint, der Zweck unseres heutigen Hierseins ist nicht erreicht!“ Mehrere fragten: „Was ist zu machen?“ Ich erwiederte: „laßt uns zu bruder Mayer, der ein geräumiges Haus hat, hinaufgehen und Versammlung hatlen.“ Wie gesagt, so gethan. Das Haus wurde gedrängt voll, und die Separatisten waren durch einen ihrer Brüder, Rn. aus Beresina, und eine ihrer Schwestern, Katharina A. aus Malojaroslawetz II., vertreten. Schullehrer Geigle eröffnete die Versammlung mit ein Paar Versen aus Hiller, einem herzlichen Gebet und einer kurzen Ansprache an die Versammlung. Nachdem er geschlossen, sagte&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701872</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/52</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/52&amp;diff=701872"/>
		<updated>2009-07-01T09:14:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|51|52|53|unvollständig}}&lt;br /&gt;
taufen, zu confirmiren, und Abendmahl für sich zu feiern. Die Pastoren predigten und eiferten gegen die Separation; Inspector Kosowsky schlug mit beiden Fäusten drein; die Separatisten klagten beim Fürsorge-Comité, welches sie für Menoniten, wie sie an der Molotschna sind, und die vom Fürsorge-Comité ihres ökonomischen und moralischen Lebens wegen, sehr geliebt werden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/51&amp;diff=701865</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/51</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/51&amp;diff=701865"/>
		<updated>2009-07-01T09:09:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|50|51|52|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Thurm zu bauen sich untersteht, damit wenn er den Bau nicht ausführen kann, er nicht noch Anderen schade und sie irre mache. Es ist mir, spricht Jesus Jehova, nicht darum zu thun, einen großen Haufen Menschen vor mir zu sehen, sondern mein Auge blickt auf treue Seelen, die ich zu Grundsteinen an meinen neuen Tempel legen kann, wo sich ein jegliches Glied nächst Mir auf das andere verlassen kann. Denn Ich, der Herr, handle in Beziehung meiner Kirche zu ihrer Gründung, wie Ich laut Buch der Richter Kap. 7, 1-7. mit Israel gegen seine Feinde gehandelt habe, da ich von zweiunddreißigtausend Mann nur dreihundert erwählt, gegen den mächtigen Feind zu ziehen, ihn zu schlagen. Zu den Furchtsamen aber, die indessen bei ihrer Blödigkeit dennoch gerne auch der Gerechtigkeit nachjagen möchten, die aus mir kommt, rede ich mit den Worten, die Ich durch den Propheten Jesaia Kap. 51, 7. 8. und 12-17. gesprochen habe, nämlich: fürchtet auch nicht vor den Leuten, wenn sie euch schmähen, und vor denen, die euch verzogt machen wollen, denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid. Aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein Heil für und für u. s. w. - So nimm hin, du kleiner Zweig meiner neuen Kirche - kleines Völklein in der Wüste - nimm hin diese Worte durch Jacob meinen Knecht und Zeugen der Wahrheit, und achte sie nicht geringer, denn sie werden dir zu einer Zeit, da ich mich als ein mächtiger Erlöser Meinen Gestreuten erzeigen werde, ein Zeugniß der Wahrheit sein, daß ich hier Worte der Wahrheit geredet habe. Meinen Segen gebe ich euch, Meinen Frieden ertheile ich euch, zwar nicht wie die Welt giebt: euer Herz sei fest und unverzagt und es trachte Jeglicher der Diener des Anderen zu sein, so werdet ihr mein Gebot der Liebe erfüllen, und Ich, der Herr, werde in euch wohnen und wandeln: hier ist Immanuel, Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Liebe Immanuels grüßet euch, ihr theuren Brüder und Schwestern, Alle ohne Ausnahme, euer Mitbruder&lt;br /&gt;
:::::::::::::::::::::::::Jacob.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses Zeugnis hin, sagten sich die separatistisch gesinnten Brüder von der allgemeinen Kirche förmlich los. Der reiche Karl Ch. in Borodino wurde durch eine Geisteseröffnung als Bischof der &amp;lt;tt&amp;gt;Neuen Kirche&amp;lt;/tt&amp;gt; eingestzt der sich jedoch aus Demuth nur „Vorsteher“ nannte und in den anderen Kolonien wieder andere Vorsteher oder Aelteste setzte. Man fing an, zu&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/51&amp;diff=701858</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/51</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/51&amp;diff=701858"/>
		<updated>2009-07-01T09:03:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|50|51|52|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Thurm zu bauen sich untersteht, damit wenn er den Bau nicht ausführen kann, er nicht noch Anderen schade und sie irre mache. Es ist mir, spricht Jesus Jehova, nicht darum zu thun, einen großen Haufen Menschen vor mir zu sehen, sondern mein Auge blickt auf treue Seelen, die ich zu Grundsteinen an meinen neuen Tempel legen kann, wo sich ein jegliches Glied nächst Mir auf das andere verlassen kann. Denn Ich, der Herr, handle in Beziehung meiner Kirche zu ihrer Gründung, wie Ich laut Buch der Richter Kap. 7, 1-7. mit Israel gegen seine Feinde gehandelt habe, da ich von zweiunddreißigtausend Mann nur dreihundert erwählt, gegen den mächtigen Feind zu ziehen, ihn zu schlagen. Zu den Furchtsamen aber, die indessen bei ihrer Blödigkeit dennoch gerne auch der Gerechtigkeit nachjagen möchten, die aus mir kommt, rede ich mit den Worten, die Ich durch den Propheten Jesaia Kap. 51, 7. 8. und 12-17. gesprochen habe, nämlich: fürchtet auch nicht vor den Leuten, wenn sie euch schmähen, und vor denen, die euch verzogt machen wollen, denn die Motten werden sie fressen wie ein Kleid. Aber meine Gerechtigkeit bleibt ewiglich und mein heil für und dür u. s. w. - So nimm hin, du kleiner Zweig meiner neuen Kirche - kleines Völklein in der Wüste - nimm hin diese Worte durch Jacob meinen Knecht und Zeugen der Wahrheit, und achte sie nicht geringer, denn sie werden dir zu einer Zeit, da ich mich als ein mächtiger Erlöser Meinen Gestreuten erzeigen werde, ein Zeugniß der Wahrheit sein, daß ich hier Worte der Wahrheit geredet habe. Meinen Segen gebe ich euch, Meinen Frieden ertheile ich euch, zwar nicht wie die Welt giebt: euer Herz sei fest und unverzagt und es trachte Jeglicher der Diener des Anderen zu sein, so werdet ihr mein Gebot der Liebe erfüllen, und Ich, der Herr, werde in euch wohnen und wandeln: hier ist Immanuel, Amen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In der Liebe Immanuels grüßet euch, ihr theuren Brüder und Schwestern, Alle ohne Ausnahme, euer Mitbruder&lt;br /&gt;
:::::::::::::::::::::::::Jacob.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dieses Zeugnis hin, sagten sich die separatistisch gesinnten Brüder von der allgemeinen Kirche förmlich los. Der reiche Karl Ch. in Borodino wurde durch eine Geisteseröffnung als Bischof der Neuen Kirche&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=701851</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/50</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=701851"/>
		<updated>2009-07-01T08:46:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|49|50|51|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Um diese Zeit erschien auf einmal folgendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;tt&amp;gt;Zeugniß an die Gemeinde in Bessarabien,&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:gegeben den 12. October 1841.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frage: „O Gott, du ewige Wahrheit! Ich benge mich als ein unwissender vor dir im Staube, und bitte um Aufschluß deines&lt;br /&gt;
heiligen Willens, wie sich die lieben Brüder in den bessarabischen Kolonien, hinsichtlich Decrets des Consistorial-Raths in Petersburg, zu verhalten haben, daß noch mit der Unterschrift der russisch-kaiserlichen Majestät bekräftigt ist. Jesus Christus! Du Oberhaupt Deiner Gemeinde, rede Du selbst zu diesen brüdern und gieb mir zu erkennen, was ich nach Aufforderung in Deinem namen ihnen kund thun soll, und schreibe Du Dein Gesetz und Gebet in ihr Herz und Sinn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Antwort: „Jene Gemeinde, die Ich als der große Hirte gesetzt habe als einen Eckstein der neuen Kirche, soll der alten Kirche&lt;br /&gt;
ein Stein des Anstoßes bleiben, bis sie zusammenstürzt, die aber meinen Worten treu sind, werden stehen bleiben, wie der Berg Zion, und der Rath der Juden und Heiden, die den Christennamen im Munde führen, wird untergehen und zu nichte werden. Die auf mein Wort harren, sollen sich vor der Pharisäer und Schriftgelehrten ihrem Gebot nicht fürchten, sondern sich ferner, wie vorhin, demüthig bei einander zur Erbauung versammeln, spricht Jesus, euer Hirte! Wer unter diesen Seelen Muth hat, der mache sich gänzlich los von der Kirche und dem Abendmahl, das von den Pastoren ausgetheilt wird, und halte sich an das lebendige Wort, das Ich als der Lebendige in seinem Herzen sein will, wie auch an das Wort, das Ich durch meinen Zeugen dieser Gemeinde schon gegeben habe und noch geben werde. Merket aber: dieses ist kein Gebot, sondern ein Lebensrath des Oberhaupts der Gemeinde Gottes, an Den gegeben, der sich Thun ohne Vorbehalt ergeben, und den besten Theil für seine und seiner Brüder Seelen erwählen will. Nicht gezwungen soll das geschehen, sondern freiwillig, aus reinem Herzen. Denn Gott will ein freiwilliges und tapferes Volk zu seinem Eigenthum haben. Es soll ja kein Bruder oder irgend eine Schwester sich blos auf das Zureden eines Anderen von den durch die Pastoren gehaltenen Versammlungen und Abendmahle lossagen, sondern Jeder erforsche seinen Willen und seine Kräfte. - Er bitte um Weißheit, ehe er einen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=696331</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/50</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=696331"/>
		<updated>2009-06-22T09:42:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|49|50|51|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Um diese Zeit erschien auf einmal folgendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;tt&amp;gt;Zeugniß an die Gemeinde in Bessarabien,&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:gegeben den 12. October 1841.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes, Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frage: „O Gott, du ewige Wahrheit! Ich benge mich als ein unwissender vor dir im Staube, und bitte um Aufschluß deines&lt;br /&gt;
heiligen Willens, wie sich die lieben Brüder in den bessarabischen Kolonien, hinsichtlich Decrets des Consistorial-Raths in Petersburg, zu verhalten haben, daß noch mit der Unterschrift der russisch-kaiserlichen Majestät bekräftigt ist. Jesus Christus! Du Oberhaupt Deiner Gemeinde, rede Du selbst zu diesen brüdern und gieb mir zu erkennen, was ich nach Aufforderung in Deinem namen ihnen kund thun soll, und schreibe Du Dein Gesetz und Gebet in ihr Herz und Sinn.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Antwort: „Jene Gemeinde, die Ich als der große Hirte gesetzt habe als einen Eckstein der neuen Kirche, soll der alten Kirche&lt;br /&gt;
ein Stein des Anstoßes bleiben, bis sie zusammenstürzt, die aber meinen Worten treu sind, werden stehen bleiben, wie der Berg Zion, und der Rath der Juden und Heiden, die den Christennamen im Munde führen, wird untergehen und zu nichte werden. Die auf mein Wort harren, sollen sich vor der Pharisäer und Schriftgelehrten ihrem Gebot nicht fürchten, sondern sich ferner, wie vorhin, demüthig bei einander zur Erbauung versammeln, spricht Jesus, euer Hirte! Wer unter diesen Seelen Muth hat, der mache sich gänzlich los von der Kirche und dem Abendmahl, das von den Pastoren ausgetheilt wird, und halte sich an das lebendige Wort, das Ich als der Lebendige in seinem Herzen sein will, wie auch an das Wort, das Ich durch meinen Zeugen dieser Gemeinde schon gegeben habe und noch geben werde. Merket aber: dieses ist kein Gebot, sondern ein Lebensrath des Oberhaupts der Gemeinde Gottes, an Den gegeben, der sich Thun ohne Vorbehalt ergeben, und den besten Theil für seine und seiner Brüder Seelen erwählen will. Nicht gezwungen soll das geschehen, sondern freiwillig, aus reinem Herzen. Denn Gott will ein freiwilliges und tapferes Volk zu seinem Eigenthum haben. Es soll ja kein Bruder oder irgend eine Schwester sich blos auf das Zureden eines Anderen von den durch die Pastoren gehaltenen Versammlungen und Abendmahle lossagen, sondern Jeder erforsche seinen Willen und seine Kräfte. - Er bitte um Weißheit, ehe er einen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=680853</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/50</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/50&amp;diff=680853"/>
		<updated>2009-04-10T09:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|49|50|51|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Um diese Zeit erschien auf einmal folgendes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&amp;lt;tt&amp;gt;Zeugniß an die Gemeinde in Bessarabien,&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:gegeben den 12. October 1841.&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Namen Gottes, des Vaters, des Sohnes und de sheiligen Geistes, Amen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Frage:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680852</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680852"/>
		<updated>2009-04-10T09:48:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. 1840 wurde Tarutino (dabei Klöstitz als Vicariat) durch Hb., Fere-Champenoise durch Jrd. und Sarata durch Brt?., alle drei gläubige Pastoren aus dem Missionshause zu Basel, welche in Gruften eine Reihe von Jahren gearbeitet hatten, besetzt. Man faßte neue Hoffnung; allein die separatistisch gesinnten Brüder sahen die Besserstellung der Pastoren als unerhörten Uebermuth und Luxus an, und wurden noch mißtrauischer. Dazu kam, daß gerade in dieser Zeit Ewers ABC-Buch, dessen Methode zwar gut, sein Inhalt aber sehr fade war, in allen Schulen eingeführt wurde, in welchem die Leute, weil sie glaubten, in der Schule dürfte nur das Wort Gottes gelehrt werden, nichts als Antichristenthum erblickten, obwohl das auf das ABC-Buch folgende Testament und die Bibel alles Mangelnde ersetzte. Obendrein erwarteten sie die nahe Wiederkunft des Herrn; denn in der Geisteseröffnung vom 2. April 1839 schreibt Jakob Wirz wörtlich: „ . . . . Wir haben noch sieben Jahre schwerdrückende Zeiten vor uns. Denn ehe man 1847 zählt, spricht der Geist der Gemeinde, wird der Herr Jesus mit Seinen Heiligen kommen und das tausendjährige Reich seinen Anfang nehmen. Aber während der sieben Jahre wird die Glaubens-Verwirrung unter den erweckten Christen gewaltig zunehmen, und der Unglaube sein Haupt furchtbar erheben. In drei Jahren wird der Widerchrist im heiligen Schein auftreten, da die Gemeinde des Herrn durch innere und äußere Leiden, die sie von allen Seiten umgeben werden, sich ängstigen und dulden muß, dabei die bewährtesten Werkzeuge verlassen, verachtet und endlich dem Tode übergeben werden.“ Und Heinrich Jahn aus Eßlingen schrieb in einem Briefe vom 31. Januar 1842: „. . . . Wann kommts denn, hat&#039;s der Mund der Wahrheit nicht verkündigt seinen Knechten und Propheten? Ja Amen, Er hats&#039;s verkündigt. Komm Herr Jesu; ja du kommst, ehe man 1847 schreibt.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680849</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680849"/>
		<updated>2009-04-10T08:41:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. 1840 wurde Tarutino (dabei Klöstitz als Vicariat) durch Hb., Fere-Champenoise durch Jrd. und Sarata durch Brt?., alle drei gläubige Pastoren aus dem Missionshause zu Basel, welche in Gruften eine Reihe von Jahren gearbeitet hatten, besetzt. Man faßte neue Hoffnung; allein die separatistisch gesinnten Brüder sahen die Besserstellung der Pastoren als unerhörten Uebermuth und Luxus an, und wurden noch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680848</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680848"/>
		<updated>2009-04-10T08:41:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. 1840 wurde Tarutino (dabei Klöstitz als Vicariat) durch Hb., Fere-Champenoise durch Jrd. und Sarata durch Brt?., alle drei gläubige Pastoren aus dem Missionshause zu Basel, welche in gruften eine Reihe von Jahren gearbeitet hatten, besetzt. Man faßte neue Hoffnung; allein die separatistisch gesinnten Brüder sahen die Besserstellung der Pastoren als unerhörten Uebermuth und Luxus an, und wurden noch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680847</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680847"/>
		<updated>2009-04-10T08:37:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. 1840 wurde Tarutino (dabei Klöstitz als Vicariat) durch Hb., Fere-Champenoise durch Jrd. und Sarata durch Brt?., alle drei gläubige Pastoren aus dem Missionshause zu Basel, welche in gruften eine Reihe von Jahren gearbeitet hatten, besetzt. Man faßte neue Hoffnung; allein die separatistisch gesinnten Brüder sahen die Besserstellung der Pastoren als unerhörten uebermuth und Luxus an, und wurden noch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680846</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680846"/>
		<updated>2009-04-10T08:31:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. 1840 wurde Tarutino (dabei Klöstitz als Vicariat) durch Hb., Fere-Champenoise durch Jrd. und Sarata durch Brt?., alle drei gläubige Pastoren aus dem Missionshause zu&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680845</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680845"/>
		<updated>2009-04-10T08:26:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt; auf 1200 Rub. Assign. (3 1/2 Rub. Assign. = 1 Rub. Stlb.) erhöht, die Accidentien nahezu verdoppelt und neue Pfarrhäuser gebaut. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680844</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/49</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/49&amp;diff=680844"/>
		<updated>2009-04-10T08:22:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|48|49|50|unvollständig}}&lt;br /&gt;
penoise getheilt, die Predigergehalte von 600 Rubel &amp;lt;ref name=Rubel&amp;gt;Das Geld stand zu Anfang der dreißiger Jahre gegen jetzt in einem vierfach höherem Werth; Alles ist jetzt 4-5 Mal theurer, wie damals. Der Berichterstatter&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680842</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/48</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680842"/>
		<updated>2009-04-10T07:59:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|47|48|49|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Nichts, und wollte Nichts sein. Aber mit Sehnsucht erwartete er die Ankunft des Herrn; daher hatte er eine besondere Vorliebe für das prophetische Wort, und alle Ereignisse der Zeit waren ihm sehr wichtig. Er sandte den Brüdern eine Anzahl theils von ihm selbst verfaßte Traktate; z. B. „die Weissagung Jesu Christi von der Zerstörung Jerusalems und dem Ende der Welt.“ „Der Abfall von Christo und der Auftritt des Menschen der Sünde“. „Eugenius, der dritte Adam.“ „Die Herrlichkeit des letzten Hauses, größer noch, als die des ersten gewesen ist“. „Wichtige Weissagungen für wahre Christen.“ „Die Eröffnung der sieben Siegel“. „Die Vorbilder des alten Bundes.“ „Das Wesen des wahren Glaubens“. „Das Wesen der wahren Buße“. „Es ist eine Sünde zum Tode“. „Denkmal der Liebe“. „Der wahre, seligmachende Glaube“. „Die Ueberschrift am Kreuz Christi“ „Mein Glaubensbekenntniß“. „Blicke in das Jenseits des Grabes“ und dgl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang der dreißiger Jahre kam nach dem Tode Trtschs. Pastor Hl. von Dorpat nach Tarutino, ein leiblich schwacher Mann. Weß Geistes Kind dieser war, mag aus seinen eigenen Privatäußerungen, wie er sie nannte, erhellen: „wir Pastoren sind schon alle auf der Universität vorbereitet und bedürfen daher keiner Vorbereitung zur Predigt mehr. Je mehr ein Mensch gelernt und studiert hat, desto mehr Seele und Geist hat er.“ Auf die Frage, was denn aus denen, die nur sehr wenig oder nichts gelernt hätten, in ihrem Sterben werde, antwortete er: „die verflüchtigen sich in&#039;s Allgemeine.“ Ferner: „In Bessarabien wird mit der Taufe ein gewaltiger Aberglaube getrieben ; die Leute sind der Meinung, wenn das Kind getauft sei, dann sei es in Christ. Ich wollte, der Apostel hätte das Wort „brüderliche Liebe“ nicht geschrieben. Stände es in meiner Macht, so dürfte kein Laie die Bibel, sondern nur das haben, was der Pastor bietet.“ Er stellte zum großen Aerger der Gemeinde in Leipzig den leichtsinnigen Marionettenspieler Hf. als Schullehrer an, dem später der feine gelaute Städter Bry. (ein Landstreicher) folgte. In Arcis stand nach Wl. Pastor Hst. aus Dorpat, ein recht thätiger, aber schwindsüchtiger Mann, der bald starb. Im Jahre 1837 hielt der alte, ehrwürdige General-Superintendent, nachher Bischof, Paufler, in den Kolonien die erste Kirchen-Visitation. Er setzte mehrere lasterhafte Schullehrer ab; die zwei Kirchspiele Tarutino und Arcis wurden in die Kirchspiele Tarutino, Klöstitz, Arcis und Fere Cham-&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680840</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/48</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680840"/>
		<updated>2009-04-10T07:49:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|47|48|49|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Nichts, und wollte Nichts sein. Aber mit Sehnsucht erwartete er die Ankunft des Herrn; daher hatte er eine besondere Vorliebe für das prophetische Wort, und alle Ereignisse der Zeit waren ihm sehr wichtig. Er sandte den Brüdern eine Anzahl theils von ihm selbst verfaßte Traktate; z. B. „die Weissagung Jesu Christi von der Zerstörung Jerusalems und dem Ende der Welt.“ „Der Abfall von Christo und der Auftritt des Menschen der Sünde“. „Eugenius, der dritte Adam.“ „Die Herrlichkeit des letzten Hauses, größer noch, als die des ersten gewesen ist“. „Wichtige Weissagungen für wahre Christen.“ „Die Eröffnung der sieben Siegel“. „Die Vorbilder des alten Bundes.“ „Das Wesen des wahren Glaubens“. „Das Wesen der wahren Buße“. „Es ist eine Sünde zum Tode“. „Denkmal der Liebe“. „Der wahre, seligmachende Glaube“. „Die Ueberschrift am Kreuz Christi“ „Mein Glaubensbekenntniß“. „Blicke in das Jenseits des Grabes“ und dgl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anfang der dreißiger Jahre kam nach dem Tode Trtschs. Pastor Hl. von Dorpat nach Tarutino, ein leiblich schwacher Mann. Weß Geistes Kind dieser war, mag aus seinen eigenen Privatäußerungen, wie er sie nannte, erhellen: „wir Pastoren sind schon alle auf der Universität vorbereitet und bedürfen daher keiner Vorbereitung zur Predigt mehr. Je mehr ein Mensch gelernt und studiert hat, desto mehr Seele und Geist hat er.“ Auf die Frage, was denn aus denen, die nur sehr wenig oder nichts gelernt hätten, in ihrem Sterben werde, antwortete er: „die verflüchtigen sich ni&#039;s Allgemeine.“ Ferner: „In Bessarabien wird mit der Taufe ein gewaltiger Aberglaube getrieben ; die Leute sind der Meinung, wenn das Kind getauft sei, dann sei es in Christ. ich wollte, der Apostel hääte das Wort „brüderliche Liebe“ nicht geschrieben. Stände es in meiner Macht, so dürfte kein Laie die Bibel, sondern nur das haben, was der Pastor bietet.“ Er stellte zum großen Aerger der Gemeinde in Leipzig den leichtsinnigen Marionettenspieler Hf. als Schullehrer an, dem später der feine gelaute Städter Bry. (ein Landstreicher) folgte. In Arcis stand nach Wl. Pastor Hst. aus Dorpat, ein recht thätiger, aber schwindsüchtiger Mann, der bald starb. Im Jahre 1837 hielt der alte, ehrwürdige General-Superintendent, nachher Bischof, Pau&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680748</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/48</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680748"/>
		<updated>2009-04-09T12:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|47|48|49|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Nichts, und wollte Nichts sein. Aber mit Sehnsucht erwartete er die Ankunft des Herrn; daher hatte er eine besondere Vorliebe für das prophetische Wort, und alle Ereignisse der Zeit waren ihm sehr wichtig. Er sandte den Brüdern eine Anzahl theils von ihm selbst verfaßte Traktate; z. B. „die Weissagung Jesu Christi von der Zerstörung Jerusalems und dem Ende der Welt.“ „Der Abfall von Christo und der Auftritt des Menschen der Sünde“. „Eugenius, der dritte Adam.“ „Die Herrlichkeit des letzten Hauses, größer noch, als die des ersten gewesen ist“. „“&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680705</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/48</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/48&amp;diff=680705"/>
		<updated>2009-04-09T10:27:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|47|48|49|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Nichts, und wollte Nichts sein. Aber mit Sehnsucht erwartete er die&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/47&amp;diff=680704</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/47</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/47&amp;diff=680704"/>
		<updated>2009-04-09T10:23:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|46|47|48|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
die Pflanzen in Eurem Garten. Begießet diese Pflanzen also mit Thränen Eures Gebets. Lebet aber, Ihr Eltern, jetzt so, wie Euch der Herr berufen hat; Ihr kennet Euren Beruf, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Euer Mitbruder Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese und ähnliche Briefe, aus denen man sieht, daß Lindl mit der schwärmerischen Verirrung nicht zufrieden und einverstanden war, hörte bald die Stille auf; die schroffen Ansichten über Bibel, lautes Gebet und Ehe waren gebrochen und man fing wieder an in den Versammlungen laut zu beten, zu singen und die Bibel zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Neue Verirrungen.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indessen waren die Leute mit Johann Jakob Wirz in Basel bekannt geworden, der die separatistische Richtung auf die Spitze trieb. Es folgten Briefe auf Briefe und Geisteseröffnungen auf Geisteseröffnungen, in denen er den Sturz aller Kirchen und Reiche, die Sammlung des Volkes Gottes, die der Wiederkunft Christi vorangehende Trübsal und schrecklichen Gerichte unter dem Antichrist, die Wiederkunft der Herrn als ganz nahe und, ohne das dritte Evangelium, welches Er geben werde, noch sechs Theile der Bibel für das tausendjährige Reich ankündigte, also daß die Bibel sieben Mal größer sein werde, indem wir jetzt nur den siebenten Theil derselben hätten, in welchem aber ganze Kapitel fehlen und, namentlich im 24. Kap. Matthäi, Alles kreuz und quer durcheinander geworfen sei; daß die heilige Schrift viele Dunkelheiten und Widersprüche enthalte. - Selbst der liebe Lindl, der so sehnlich die Wiederkunft des Herrn und die Offenbarung des Reiches Gottes wünschte, wurde von diesem Manne so eingenommen, daß er ihn nur Vater nannte, und in zwei Briefen vom 15. Mai 1838 und 8. Juli 1839 an T. Kl. sogar einen der zwei letzten Zeugen (Offenb. 11), der nach dem Geiste im Central-Lichte Gottes lebe, und Licht und Recht im Herzen trage und die wahren Kinder Gottes zu sammeln anfange. Obwohl Lindl seine eigenen apokalyptischen Ansichten hatte und dieselben auch Vertrauten mittheilte, aber nur als Ansichten und Erklärungen der Offenbarung, so hat er doch nie eigentliche Geisteseröffnungen, als von ihm selbst geschaut oder gehört, herausgegeben; mir ist wenigstens auch nicht eine zu Gesicht gekommen. Der grundredliche, demüthige Mann war ein&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/47&amp;diff=680703</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/47</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/47&amp;diff=680703"/>
		<updated>2009-04-09T10:11:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|46|47|48|unvollständig}}&lt;br /&gt;
die Pflanzen in Eurem Garten. Begießet diese pflanzen also mit Thränen Eures Gebets. Lebet aber, Ihr Eltern, jetzt so, wie Euch der Herr berufen hat; Ihr kennet Euren beruf, nicht wahr?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Euer Mitbruder Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese und ähnliche Briefe, aus denen man sieht, daß Lindl mit der schwärmerischen Verirrung nicht zufrieden und einverstanden war, hörte bald die Stille auf; die schroffen Ansichten über Bibel, lautes Gebet und Ehe waren gebrochen und man fing wieder an in den Versammlungen laut zu beten, zu singen und die Bibel zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===6. Neue Verirrungen.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Indessen waren die Leute mit Johann Jakob Wirz in Basel bekannt geworden, der die separatistische Richtung auf die Spitze trieb.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/46&amp;diff=680702</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/46</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/46&amp;diff=680702"/>
		<updated>2009-04-09T10:06:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|45|46|47|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Acker mit Thränen des Gebets, und doch könnt Ihr noch keine Früchte, oder keine rechten Früchte an ihnen sehen. Das schmerzt bitterlich, daß ist ??. Aber was ist da machen? Sollt Ihr darum verzagen, oder gar aufhören zu beten? Das sei ferne. Fahret fort, geliebte Eltern, Eure Kinder zu erziehen, wie es Gottes Wort fordert. Macht aber nicht gar zu viel Worte mit ihnen. Kurz und gut und ernstlich auf den Gehorsam dringen, damit sie lernen ihrem Eigenwillen absterben. Aber vorzüglich betet und ringet für sie alle Tage; nehmet ihre Seelen mit allen ihren Fehlern und Sünden auf Eure Seelen als geistliche Priester, und versenket Euch stets mit ihnen in das Versöhnungsblut Jesu, des Lammes Gottes, das unsere Sünden getragen hat; ja, gebt Euch hin als ein Fluchopfer für sie mit dem Apostel Paulus, damit Ihr sie auf dieses Weise geistlich gebäret, damit sie jenseits des Grabes erst recht Eure Kinder sein können. Habt Geduld mit ihnen, und denke Jeder von uns an sich selber, ob wir in unserer Kindheit besser oder vielmehr schlimmer waren. Wie lange hat Gott uns mit Geduld getragen. Lernet also an Euren Kindern Geduld üben, und der Eigenliebe völlig absterben. Der irdische, fleischliche Mensch ist der erste, der geboren wird, der geistliche erst nachher, - früher oder später. Liebe Eltern, ich bin gewiß, wenn Ihr so fortfahret, für Eure Kinder zu beten und zu ringen, so bleibt der Segen und die rechte Frucht gewiß nicht aus. Der HErr will Euch mit Euren Kindern nur eine Zeit lang bei Eurem Warten üben. Danket auch Gott, daß Er Eure Ehe mit Kindern gesegnet hat; das seid Ihr schuldig. Denn Kinder sind und bleiben immer eine Gnde Gottes, die ihr täglich an das Herz Jesu legen müßt; wenn die Kinder auch lange Zeit spitzige Dornen sind, die oft blutig stechen, so werden sie am Ende, wenn Ihr nicht aufhöret für sie zu ringen, doch noch liebliche Rosen, die im verborgenen auf paradiesischem Acker wachsen und Euch unaussprechliche Freude machen. Darum danket Gott, daß Er Euch Kinder gegeben hat, und sage ja nicht mehr, liebe, theure Schwester Maria: „ach, daß ich nicht geboren hätte.“ Ein solches Wort, liebes Kind, betrübt den heiligen Geist. - Weißt Du nicht, daß der Herr in Seinem Worte sagt Jes. 45, 10: „Wehe dem, der zum Vater sagt: Warum hast du mich gezeuget? und zum Weibe: Warum gebierest du?“ Doch Du hast es nicht in dem Sinne gemeint noch verstanden, darum hat es Dir der Herr nicht so angerechnet. - Ihr seid die Gärtner, die Kinder sind&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/46&amp;diff=680700</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/46</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/46&amp;diff=680700"/>
		<updated>2009-04-09T09:42:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|45|46|47|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Acker mit Thränen des Gebets, und doch könnt Ihr noch keine Früchte, oder keine rechten Früchte an ihnen sehen. Das schmerzt bitterlich, daß ist ??. Aber was ist da machen? Sollt Ihr darum verzagen, oder gar aufhören zu beten? Das sei ferne. Fahret fort, geliebte Eltern, Eure Kinder zu erziehen, wie es Gottes Wort fordert. Macht aber nicht  gar zu viel Worte mit ihnen. Kurz und gut und ernstlich auf den Gehorsam dringen, damit sie lernen ihrem Eigenwillen abstrerben. Aber vorzüglich betet und ringet für sie alle Tage; nehmet ihre Seelen mit allen ihren Fehlern und Sünden auf Eure Seelen als geistliche Priester, und versenket Euch stets mit ihenn in das Versöhnungsblut Jesu, des Lammes Gottes, das unsere Sünden getragen hat; ja, gebt Euch hin als ein Fluchopfer füe sie mit dem Apostel Paulus, damit Ihr sie auf dieses Weise geistlich gebärdet, damit sie jenseits des Grabes erst recht Eure Kinder sein können. Habt Geduld mit ihnen, und denke Jeder von uns an sich selber, ob wir in unserer Kindheit besser oder vielmehr schlimmer waren. Wie lange hat Gott uns mit Geduld getragen. Lernet also an Euren Kindern Geduld üben, und der Eigenliebe völlig absterben. Der irdische, fleischliche Mensch ist der erste, der geboren wird, der geistliche erst nachher, - früher oder später. Liebe Eltern, ich bin gewiß, wenn Ihr so fortfahret, für Eure Kinder zu beten und zu ringen, so bleibt der Segen und die rechte Frucht gewiß nicht aus. Der HErr will Euch mit Euren Kindern nur eine Zeit lang bei Eurem Warten üben. Danket auch Gott, daß Er Eure Ehe mit Kindern gesegnet hat; das seid Ihr schuldig. Denn Kinder sind und bleiben immer eine Gnde Gottes, die ihr täglich an das Herz Jesu legen müßt; wenn die Kinder auch lange Zeit spitzige Dornen sind, die oft blutig stchen, so werden sie am Ende, wenn Ihr nicht aufhöret für sie zu ringen, doch ncoh liebliche Rosen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680691</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/45</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680691"/>
		<updated>2009-04-09T09:29:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|44|45|46|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Erhebung spricht! - Ja, Brüder täglich und stündlich müssen wir im Glauben Jesu Fleisch und Blut genießen, wenn Jesu Leben in uns wachsen soll. Täglich und stündlich &amp;lt;tt&amp;gt;außer der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls; zu gewissen Zeiten aber bei &amp;lt;tt&amp;gt;der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls. - Wie dieses heilige Mahl sakramentisch ausgetheilt wird von Priestern und Predigern, die es ohne Rücksicht und Unterschied Jedem, der da kommt, reichen, lasse ich ihrer Verantwortung über. Wir aber wollen geduldig harren, bis der HErr was neues schafft und Schafe von Schafen scheidet. Schon hat er den Anfang gemacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüßet mir herzlich. . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In Liebe euer geringster Mitbruder Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:3. &amp;lt;tt&amp;gt;An die liebe Schwester A. M. Bk. in Sarata.&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Barmen, den 14. Febr. 1841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Christo Jesu herzlich geliebte Schwester A. M.!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::JEsus Immanuel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich gedrungen, Dir noch ein besonderes Brieflein zu schreiben, daß aber auch im Grunde den andern Brüdern und Schwestern gilt, die mit uns im Geiste verbunden sind. Für Dein liebes Schreiben, geliebte Schwester, danke ich Dir herzlich. Es hat mich innig gefreut, daß ich Deinen Ernst, ein Eigenthum Jesu zu sein, und lieber zu sterben, als Ihn und Seine Kinder zu verlassen, daraus vernommen habe. Aber über einen Punkt, der mir in Deinem Briefe auffallend war, möchte ich Dich gerne aufmerksam machen. Du schreibst: „was meine Seele noch ängstet, sind meine und unser Aller Kinder, die wir in diese elende und jammervolle Welt gepflanzt haben. Todt und gefühllos am göttlichen Leben wachsen sie auf in dem Acker dieser vergänglichen Welt. Ach, daß ich nicht geboren hättte, klage und seufze ich stets;“ u. s. w. Daß Dich und den andern Geschwistern der Anblick Eurer Kinder ängstet, besonders wenn Ihr sie so todt und gefühllos am göttlichen Leben vor Euren Augen mit allen ihren Unarten sehen müsset, wundert mich gar nicht. Denn ein Säemann wünscht von Herzen, daß seine in die Erde gestreuter Saame möge aufgehen und die erwarteten Früchte bringen. Wie muß es ihn aber schmerzen, wenn er seinen Samen bei großer Dürre noch hart, dürr und ausgetrocknet auf seinem Acker, ohne zu keimen, erblickt. Ihr gebt Euren Kindern bei allen Ermahnungen so viel Wort Gottes als Same in ihre Herzen, Ihr begießet ihren geistlichen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680672</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/45</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680672"/>
		<updated>2009-04-09T08:44:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|44|45|46|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Erhebung spricht! - Ja, Brüder täglich und stündlich müssen wir im Glauben Jesu Fleisch und Blut genießen, wenn Jesu Leben in uns wachsen soll. Täglich und stündlich &amp;lt;tt&amp;gt;außer der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls; zu gewissen Zeiten aber bei &amp;lt;tt&amp;gt;der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls. - Wie dieses heilige Mahl sakramentisch ausgetheilt wird von Priestern und Predigern, die es ohne Rücksicht und Unterschied Jedem, der da kommt, reichen, lasse ich ihrer Verantwortung über. Wir aber wollen geduldig harren, bis der HErr was neues schafft und Schafe von Schafen scheidet. Schon hat er den Anfang gemacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüßet mir herzlich. . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In Liebe euer geringster Mitbruder Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:3. &amp;lt;tt&amp;gt;An die liebe Schwester A. M. Vk. in Sarata.&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::Barmen, den 14. Febr. 1841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:In Christo Jesu herzlich geliebte Schwester A. M.!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::JEsus Immanuel!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich fühle mich gedrungen,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680671</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/45</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680671"/>
		<updated>2009-04-09T08:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|44|45|46|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Erhebung spricht! - Ja, Brüder täglich und stündlich müssen wir im Glauben Jesu Fleisch und Blut genießen, wenn Jesu Leben in uns wachsen soll. Täglich und stündlich &amp;lt;tt&amp;gt;außer der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls; zu gewissen Zeiten aber bei &amp;lt;tt&amp;gt;der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls. - Wie dieses heilige Mahl sakramentisch ausgetheilt wird von Priestern und Predigern, die es ohne Rücksicht und Unterschied Jedem, der da kommt, reichen, lasse ich ihrer Verantwortung über. Wir aber wollen geduldig harren, bis der HErr was neues schafft und Schafe von Schafen scheidet. Schon hat er den Anfang gemacht.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Grüßet mir herzlich. . . . .&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::In Liebe euer geringster Mitbruder Lindl.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680670</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/45</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680670"/>
		<updated>2009-04-09T08:36:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|44|45|46|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Erhebung spricht! - Ja, Brüder täglich und stündlich müssen wir im Glauben Jesu Fleisch und Blut genießen, wenn Jesu Leben in uns wachsen soll. Täglich und stündlich &amp;lt;tt&amp;gt;außer der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680669</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/45</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/45&amp;diff=680669"/>
		<updated>2009-04-09T08:36:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|44|45|46|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Erhebung spricht! - Ja, brüder täglich und stündlich müssen wir im Glauben Jesu Fleisch und Blut genießen, wenn Jesu Leben in uns wachsen soll. Täglich und stündlich &amp;lt;tt&amp;gt;außer der Feier&amp;lt;/tt&amp;gt; des heil. Abendmahls;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=680668</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/41</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=680668"/>
		<updated>2009-04-09T08:34:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|40|41|42|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Liebe Brüder, schon vor mehreren jahren drückte mich der Geist der Magdalena S., die wohl das rechte Wissen hat aber die Liebe Jesu und seine Sanftmuth nicht, und in ihren früheren Briefen an mich bald diese, bald jene Person richtete, verurtheilte und in ihrem Herzen verwarf: jene aber bis an den Himmel erhob, bei denen ihr Geist Eingang gefunden hat. Vor zwei oder drei Jahren erinnerte ich sie und machte sie in aller Liebe aufmerksam auf dieses lieblose Richten. Aber es hat nichts geholfen, sondern ihr sich erhebender, und durch ihre Reisen Anhang suchender Geist nahm zu in ihr, und schon hat dieser Geist Jesables geistige Kinder geboren. Offenb. 2, 20-29. Das ist kein Richten von Seiten meiner, sondern ein Schauen im Geist, ein Erkennen und Wissen, was für ein Geist sie beherrscht. Sie, die Magdalene, ist an dieser Verwirrung in Sarata allein schuld . . . Gottlob, die Brüder haben, sich von ihrem Geiste losgesagt und sind nun unter sich inniger in Christo, als zuvor. Ihr Brüder und Schwestern in den andern Kolonien seid leider, ich muß es frei bekennen, von dem Geist der Magdalena sehr gefesselt. Prüfet euch aufrichtig vor Gott in tiefer Demuth. So lange bis S. an diesem Geiste hängt und sich davon beherrschen läßt, woll ich nichts damit zu schaffen haben. Ihr werdet sehen, was da noch vorgeht. Ich möchte jedem tief ins Herz schreien: &amp;lt;tt&amp;gt;laßt stehen, was steht; laßt fallen, was fällt. Schauet nur auf euch und laßt euch nicht verführen. Bleibt fest in der Liebe Jesu; richtet und verwerfet keine.&amp;lt;/tt&amp;gt; - Wenn kaum der Gerechte durchkommt, wo will der Gottlose und Sünder bleiben?“&lt;br /&gt;
:::::Euer schwacher Mitbruder&lt;br /&gt;
::::::::Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2.  &amp;lt;tt&amp;gt;An die Brüder in der Kol. Leipzig.&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
::::Barmen, den 14. Febr. 1841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für eure liebe Zuschrift vom 11 Dec. 1840 danke ich herzlich. Aus eurem Schreiben habe ich euren wechselnden Seelenzustand wohl vernommen, und gesehen, daß eure Herzen meistens in der Finsterniß zappelten und zagten, und von allerlei Geistern hin und her geworfen wurden; aber euren Glaubensgrund habe ich daraus doch nicht klar sehen und erkennen können, und eben darum weiß ich auch nicht passend auf euer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680525</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/44</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680525"/>
		<updated>2009-04-08T12:43:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|43|44|45|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Geliebte Brüder, hier habt ihr in Kürze gefaßt mein &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensbekenntniß&amp;lt;/tt&amp;gt;. Wenn ihr nun damit übereinstimmt, so reiche ich euch brüderlich die Hand, und wir sind auf diese Weise Eins in Christo. Stimmt ihr aber in diesem Glaubensgrunde nicht mit mir überein, oder nur in einigen Punkten, aber nicht in Allem, so muß ich euch als Adams Brüder euren Weg allein gehen lassen, ich gehe nicht mit; aber weinend und mitleidsvoll will ich euch nachschauen mit der Bitte: Brüder, kehret um und reißet doch nicht zu eurem Schaden das Wort Gottes in der Bibel aus seinem Zusammenhange! Zum Schluß muß ich noch eine Bemerkung machen, die ebenfalls zu &amp;lt;tt&amp;gt;meinem Glaubensbekenntnisse&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, nämlich als Christen, als Jünger, als Nachfolger Jesu müssen wir das heilige Abendmahl, daß er eben für seine Jünger eingesetzt hat, das Mahl seiner Liebe, sein heilig Fleisch und Blut, sowohl in als außer dem heiligen Sacramente nach seinem Befehl genießen, wenn wir Anteil an Jesu haben wollen. Denn deutlich spricht der Herr, Joh. 6, 53. 56: „werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes, und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer aber mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.“ Wenn dem also in Wahrheit ist, wie kann Paul Lm. in seinem Brief die Worte ohne zu erröthen hinschreiben: &amp;lt;tt&amp;gt;„um meinetwegen bedürfte ich nicht mehr das Abendmahl, aber um der Ordnung willen habe ich mich unterworfen, weil sich Jesus selbst in Allem erniedrigte.“&amp;lt;/tt&amp;gt; Es ist wohl wahr, daß sich Jesus auf&#039;s tiefste erniedrigt hatte, aber er hat sich nie unter die Ordnung der Pharisäer erniedrigt, die haben wollten, er solle am Sabbath nicht heilen. Was Jesus gethan hat, that er jederzeit nach dem Willen des himmlischen Vaters. - Paul Lm. weiß von sich selbst, daß er nicht mehr das heilige Abendmahl bedürfe, und doch geht er hin; aber wie? - unmöglich als Jünger und Nachfolger Jesu; denn als solcher würde und müßte er sagen: &amp;lt;tt&amp;gt;ich gehe darum zum heil. Abendmahl, damit ich das Leben Jesu in mir habe und immer völliger habe,&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht bloß um der menschlichen Ordnung willen. Nun aber geht er nicht um des Lebens Jesu willen hin, weil er für sich das Abendmahl nicht mehr bedarf, sondern bloß um der Ordnung willen. Ist diese Art nicht pharisäisch und Heuchelei? Stößt er nicht durch die Worte „ich bedarf des Abendmahls nicht“ Jesum, das ewige Leben von sich? HErr, vergieb ihm, er weiß nicht, was er in seiner&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680508</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/44</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680508"/>
		<updated>2009-04-08T11:01:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|43|44|45|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Geliebte Brüder, hier habt ihr in Kürze gefaßt mein &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensbekenntniß&amp;lt;/tt&amp;gt;. Wenn ihr nun damit übereinstimmt, so reiche ich euch brüderlich die Hand, und wir sind auf diese Weise Eins in Christo. Stimmt ihr aber in diesem Glaubensgrunde nicht mit mir überein, oder nur in einigen Punkten, aber nicht in Allem, so muß ich euch als Adams Brüder euren Weg allein gehen lassen, ich gehe nicht mit; aber weinend und mitleidsvoll will ich euch nachschauen m,it der Bitte: Brüder, kehret um und reißet doch nicht zu eurem Schaden das Wort Gottes in der Bibel aus seinem Zusammenhange! Zum Schluß muß ich noch eine Bemerkung machen, die ebenfalls zu &amp;lt;tt&amp;gt;meinem Glaubensbekenntnisse&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, nämlich als Christen, als Jünger, als Nachfolger Jesu müssen wir das heilige Abendmahl, daß er eben für seine Jünger eingesetzt hat, das Mahl seiner Liebe, sein heilig Fleisch und Blut, sowohl in als außer dem heiligen Sacramente nach seinem Befehl genießen, wenn wir Anteil an Jesu haben wollen. Denn deutlich spricht der Herr, Joh. 6, 53. 56: „werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes, und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer aber mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.“ Wenn dem also in Wahrheit ist, wie kann Paul Lm. in seinem Brief die Worte ohne zu erröthen hinschreiben: &amp;lt;tt&amp;gt;„um meinetwegen bedürfte ich nicht mehr das Abendmahl, aber um der Ordnung willen habe ich mich unterworfen, weil sich jesus selbst in Allem erniedrigte.“&amp;lt;/tt&amp;gt; Es ist wohl wahr, daß sich Jesus auf&#039;s tiefste erniedrigt hatte, aber er hat sich nie unter die Ordnung der Pharisäer erniedrigt, die haben wollten, er solle am Sabbath nicht heilen. Was Jesus gethan hat, that er jederzeit nach dem Willen des himmlischen Vaters. - Paul Lm. weiß von sich selbst, daß er nicht mehr das heilige Abendmahl bedürfe, und doch geht er hin; aber wie? - unmöglich als Jünger und Nachfolger Jesu; denn als solcher würde und müßte er sagen: &amp;lt;tt&amp;gt;ich gehe darum zum heil. Abendmahl, damit ich das Leben Jesu in mir habe und immer völliger habe,&amp;lt;/tt&amp;gt; nicht bloß um der menschlichen Ordnung willen.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680507</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/44</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680507"/>
		<updated>2009-04-08T11:00:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|43|44|45|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Geliebte Brüder, hier habt ihr in Kürze gefaßt mein &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensbekenntniß&amp;lt;/tt&amp;gt;. Wenn ihr nun damit übereinstimmt, so reiche ich euch brüderlich die Hand, und wir sind auf diese Weise Eins in Christo. Stimmt ihr aber in diesem Glaubensgrunde nicht mit mir überein, oder nur in einigen Punkten, aber nicht in Allem, so muß ich euch als Adams Brüder euren Weg allein gehen lassen, ich gehe nicht mit; aber weinend und mitleidsvoll will ich euch nachschauen m,it der Bitte: Brüder, kehret um und reißet doch nicht zu eurem Schaden das Wort Gottes in der Bibel aus seinem Zusammenhange! Zum Schluß muß ich noch eine Bemerkung machen, die ebenfalls zu &amp;lt;tt&amp;gt;meinem Glaubensbekenntnisse&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, nämlich als Christen, als Jünger, als Nachfolger Jesu müssen wir das heilige Abendmahl, daß er eben für seine Jünger eingesetzt hat, das Mahl seiner Liebe, sein heilig Fleisch und Blut, sowohl in als außer dem heiligen Sacramente nach seinem Befehl genießen, wenn wir Anteil an Jesu haben wollen. Denn deutlich spricht der Herr, Joh. 6, 53. 56: „werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes, und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer aber mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.“ Wenn dem also in Wahrheit ist, wie kann Paul Lm. in seinem Brief die Worte ohne zu erröthen hinschreiben: &amp;lt;tt&amp;gt;„um meinetwegen bedürfte ich nicht mehr das Abendmahl, aber um der Ordnung willen habe ich mich unterworfen, weil sich jesus selbst in Allem erniedrigte.“&amp;lt;/tt&amp;gt; Es ist wohl wahr, daß sich Jesus auf&#039;s tiefste erniedrigt hatte, aber er hat sich nie unter die Ordnung der Pharisäer erniedrigt, die haben wollten, er solle am Sabbath nicht heilen. Was Jesus gethan hat, that er jederzeit nach dem Willen des himmlischen Vaters. - Paul Lm. weiß von sich selbst, daß er nicht mehr das heilige Abendmahl bedürfe, und doch geht er hin; aber wie? - unmöglich als Jünger und Nachfolger Jesu; denn als solcher würde und müßte er sagen: &amp;lt;tt&amp;gt;ich gehe darum zum heil. Abendmahl&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/34&amp;diff=680506</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/34</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/34&amp;diff=680506"/>
		<updated>2009-04-08T10:52:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|33|34|35|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
terdessen bemüht gewesen, Sarataer Kolonisten als Schullehrer zu bekommen. Beresina z. B. erhielt Geigle, Malojarosslawetz I., Mark, und Malojarosslawetz II., Abraham Wingert, alle drei alte würtembergische Stundenbrüder. Diese Männr, wenn auch mit schwachen Schulkenntnissen ausgerüstet, waren entschieden gläubig, fest im Wortes Gottes, von musterhaftem Lebenswandel, und arbeiteten Jahre lang unermüdlich mit großem Segen in ihren Gemeinden, hatten aber auch manchen Strauß mit ihrem Pastor Wg. zu streiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===5. Verirrungen der Gemeinden===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Zeit bot der Teufel Alles auf dem Reiche Gottes in Bessarabien einen schmutzigen Klecks nach dem andern anzuhängen. Viele der Brüder, namentliche Vorsteher und Leiter verfielen in geistlichen Hochmuth, Schwärmerei und Sünden, ausgenommen wo gläubige Schullehrer standen, denen ihre Gemeinden mit warmer Liebe zugethan waren. Zuerst verbreitete sich durche etliche ledige alte Weibspersonen in Sarata die Abhaltung &amp;lt;tt&amp;gt;stiller&amp;lt;/tt&amp;gt; Stunden. Alles sollte verborgen und im stillen Umgang mit Gott geschehen; Alles durch den heiligen Geist gethan werden. Die Leute kamen still zusammen, lagen Stunden lang auf den Knien und dem Angesichte, und man hörte nichts als von Zeit zu Zeit die mächtige Stimme des Vorstehers, z. B. des Hl. im I. Fere-Champenoise, welcher rief: „dringet ein! dringet ein! Ringet! ringet! Kämpfet bis aufs Blut! - Ich habe euch den ganzen Rathschluß Gottes verkündigt; ich will mein Leben in dieser Stunde für meine Lehre lassen, wenn es gefordert wird u. s. w.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Versammelten fingen an stärker und stärker, schneller und schneller mit gewaltigen Zügen Athem zu ziehen, bis ein Athemzug den andern jagte, und ein völliges Schaauben entstand, welches Kämpfen genannt wurde; der Schweiß floß das Angesicht herab; man seufzte, stöhnte; es erfolgten Krämpfe und Gliederverdrehungen; endlich ging man still und anscheinend fröhlich nach Hause. Auf die Bibel wie überhaupt auf alle Bücher zeigte man mit dem Finger und nannte sie das Babel, von dem man ausgehen müsse; Kinder wurden angehalten nicht mehr aus einem Buche, sondern in der Stille ihres Herzens zu lernen; Bethäuser nannte man Gaukelhäuser und Baalskirchen, die der Teufel erdacht habe; den Gottesdienst darin Gaukelwerk, Stroh und Spreu; den Gesang Ge-&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/21&amp;diff=680505</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/21</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/21&amp;diff=680505"/>
		<updated>2009-04-08T10:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|20|21|22|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::: - 21 –&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
schätzende Worte gegen diese Versammlungen aber sollten von der Obrigkeit durch Strafe geahndet werden. Die Versammlungsfreunde freuten sich über diese Verordnung und benutzten sie. Trotz derselben geschah es doch, daß, als Olf. einmal an einem Sonntage Nachmittags im Vorbeigehen die Pariser Bethausthür halb offen sah, in das Bethaus eintrat, und, als er eine starke Versammlung darin fand, fragte: &amp;quot;Was macht ihr da ?&amp;quot; Der Vorsteher antwortete: &amp;quot;Wir halten Erbauungsstunde.&amp;quot; Olf.: &amp;quot;Was liest du ?&amp;quot; Vorsteher: &amp;quot;Ich lese eben ein Kapitel aus der Offenbarung.&amp;quot; Olf.:&amp;quot;Ihr Dummköpfe ! Ich bin ein studirter Mann und verstehe nichts davon; was wollt ihr verstehen ?&amp;quot; Vorsteher: Das Buch heißt aber doch  O f f e n barung, und nicht  Z u barung.&amp;quot; Olf.: &amp;quot;Hinaus mit euch ! hinaus !&amp;quot; – Er jagte alle zum Bethause hinaus. Ich sah einmal, wie er einem halben Dutzend Brüder, die er von Paris nach Tarutino vor sich beschieden hatte, Bruststöße gab und sie rechts und links ohrfeigte. Sarata störte dieser Knecht Ruprecht nicht, denn dieses stand nicht unter dem Komptoir, sondern unter der directen Verwaltung Lindls und des Fürsorge-Comite´s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===4. Lindl´s  Weggang.===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An einem regnerischen Dezember-Sonntage des Jahres 1823 ging ich nach der Kinderlehre zu Lindl und bat ihn um Erklärung des 14. Kapitels Sacharia. Auf dem Divan ruhend unterhielt er sich freundlich mit mir darüber in Vergleichung mit Offenb. 19, wobei ich aber eine kleine Betrübniß an ihm wahrnahm, die ich körperlicher Müdigkeit zuschrieb, als sich plötzlich eine Postglocke hören ließ. Ich sah durchs Fenster und sagte: es hält ein Wagen vor dem Pfarrhause. Lindl sprang auf und eilte nach der Thür; dem General Insow sein Adjutant, Herr Güldenschanz, und ein fremder Herr, den ich nicht kannte, trat ein, und ich entfernte mich. In der Abendversammlung war ich nicht, hörte aber, Lindl sei betrübt gewesen und habe das Lied &amp;quot;Ist Alles dunkel um mich her&amp;quot; singen lassen, aber Niemand ahnte, was bevorstand. Morgens versammelte sich die Gemeinde zur Frühlehre im Betsaale; man wartete lange, Lindl kam nicht. Endlich erblickte ich durch die ein wenig offenstehende Nebenthür, die aus dem Betsaale in die Pfarrzimmer führte, einen von Lindls Knechten unter Händeringen heftig weinen, und die der Thür zunächst sitzenden Mädchen fingen auch an zu weinen. Ich erschrak, eilte durch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/16&amp;diff=680504</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/16</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/16&amp;diff=680504"/>
		<updated>2009-04-08T10:51:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|15|16|17|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::-16-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
rasch und verständlich. Anfangs der zwanziger Jahre kam Pastor Wg. nach Tarutino, ein gut genährter, feuriger Mann, aber ein Liebhaber der Jagd, dem es, wenn er sich Sonntags Morgens auf derselben verspätet hatte, eine Kleinigkeit war, das Jagdgewehr in den Winkel zu stellen und auf die Kanzel zu eilen, um, wie er sich ausdrückte, seinen dummen Bauern etwas vorzulügen; der seine rothe Kappe als Erlaubniszeichen zu öffentlicher Tanzmusik gab; der einer Braut, die darauf bestand, im Bethause und nicht im Wohnzimmer des Pastors, wie er wollte, getraut zu werden, sagen konnte: &amp;quot;du dummes Ding, dir kann es ja wohl einerlei sein, ob ich dich in der Kirche oder auf dem Misthaufen traue, wenn du nur einen Mann bekommst;&amp;quot; dessen Losungswort war: &amp;quot;die Vernunft muß siegen;&amp;quot; und der 1827 wegen Unzuchtsünden abgesetzt wurde. Wie es da um die Seelenpflege und das christliche Leben in den Gemeinden stand, das läßt sich denken. Die Jugend wurde in ihrer eigenen Kolonie, un Viele ohne die geringste Kenntnis der Grundlehren des Christenthums confirmirt; den einen Confirmanden-Unterricht konnte ein Pastor in einem so ausgedehnten Wirkungskreise nicht geben, somit blieb die Vorbereitung der Confirmanden den Schullehrern überlassen, und von diesen waren manche gewissenlos genug, es sich und ihren Schülern möglichst leicht zu machen; sie theilten die Katechismus Confirmationsfragen, welche den einzelnen Confirmanden bei der Prüfung, die jedesmal der Schullehrer selbst vor der Gemeinde und dem Pastor abhielt, treffen sollten, nach der Nummer aus, so daß ein Kind vom ganzen Katechismus oder Confirmandenbuch nur 5-10 Antworten zu lernen hatte. Auf die Confirmandenprüfung folgte die Confirmationsrede des Pastors und die Confirmation selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;4. Lindls Person und Wirksamkeit.&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als im Jahre 1821 Sarata angelegt wurde, gingen von andern Kolonien mehrere Verdienst suchende Arbeiter und Handwerker dahin, wurden mit Pfarrer Lindl und seinen Leuten bekannt, und verbreiteten das Gerücht von diesem außerordentlichen Prediger. Um sich zu überzeugen fuhren Viele hin, kamen mit Entzücken und Freude zurück, und Lindls und Saratas Ruf und Lob stieg. In der That, es war ein himmelhoher Abstand zwischen Lindl und den beiden anderen Pastoren. Er war ein Mann von mittlerer Größe mit einer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/13&amp;diff=680503</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/13</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/13&amp;diff=680503"/>
		<updated>2009-04-08T10:50:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|12|13|14|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::::::::::-13-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gehalte werden von den Gemeinden bezogen. Das Verhältnis zwischen den Deutschen und den sie umwohnenden anderen Nationen ist ein durchaus friedliches, und die in den dreißiger Jahren eingewanderten und um sie her angesiedelten Bulgaren-Kolonisten suchen den Deutschen nachzuahmen. So haben sie sich schon statt ihrer türkischen Büffel-Karren deutsche Fuhrwerke angeschafft und den Turban abgelegt; aber an ihrer nationalen Sprache und Tracht halten Deutsche und Bulgaren mit eiserner Zähigkeit fest. Bessarabien ist ein Brodland, und jeder seiner Einwohner findet bei Fleiß und ordentlichem Leben sein Auskommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;3. Seelennoth&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In religiöser und kirchlicher Beziehung waren die bessarabischen Deutschen zur Zeit ihrer Ansiedlung ein in den polnischen Wäldern sehr verkommenes Volk, einige Alte ausgenommen, in denen noch ein Kern der Gottseligkeit aus Deutschland lag, aber die in Polen mit Herrnhutischen Diaspora-Arbeitern waren bekannt geworden. Man fühlte zwar das Bedürfnis eines gemeinsamen öffentlichen Gottesdienstes, richtete deshalb gleich eine Kolonistenstube oder besondere Erdbude dazu ein, und stellte einen Mann als Schullehrer ein, der lesen und etwas kritzeln konnte und den Gottesdienst leiten und im Winter Schule halten mußte. Aber mit welcher Gleichgültigkeit kam man zum Gottesdienste ! Unter leichsinnigem Geplauder und Scherz, das Gesangbuch unter dem Arm und die Pfeife rauchend versammelte man sich z.B. in Majolarosslawetz, und paffte auch im Versammlungssaal fort, bis ein aler, ehrlicher und dazu wohlhabender Schwabe in die Erdbude eintrat und in seinem eigenthümlichen Dialekt ausrief: &amp;quot;Pfife us &#039;em Mul! mi sind in de Kille;&amp;quot; (Pfeifen aus dem Maul! wir sind in der Kirche). Auf solches Kommando waren natürlich alle Gewehre im Augenblick bei Fuß oder in Tasche, und es folgte Gesang, Gebet, Predigt, Kirchengebet, Vaterunser, Segen und Schlußgesang. Den übrigen Theil des Sonntags brachte man mit Schlaf, Geschwätz und Tanz in der Schenkbude zu. Von Kinderlehre und Nachmittagsgottesdienst wußte man in den meisten Kolonien nichts. Keinen großen Anstoß erregte es, wenn auch manche Schullehrer in öffentlichen Lastern lebten. So stand in Kulm, Fl. eine Reihe von Jahren, bekannt als argen Trunkenbold, der oft im Rausche Kleiner&#039;s Hirtenstimme&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/09&amp;diff=680502</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/09</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/09&amp;diff=680502"/>
		<updated>2009-04-08T10:50:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|08|09|10|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::::: -9-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Smotritel Mendelson abgesetzt wurden, und Pastor Sch. nach einigen Monaten Abwesenheit wieder sein Kirchspiel bezog, in dem er 1820 starb. Die hohe Regierung hatte aus diesem Vorfall gesehen, daß die Kolonisten doch nicht eigentlich Rebellen waren, wie man sie geschildert hatte, diese aber, was sie in solchem Fall zu erwarten hatten. Auf Harting folgte als General-Fürsorger der Kolonisten General Insow, ein gottesfürchtiger, freundlicher und gerechter Herr, der den Kolonisten viele Wohlthaten erwies und von ihnen sehr geliebt wurde. - Neben derartigen Plackereien hatten sie noch in der Zeitfolge, namentlich während des Durchmarsches der russischen Armee in die Türkei 1827 und 1828, an Kriegslasten zu tragen und unter Landplagen viel zu leiden. In den Jahren 1822, 1823, 1824, 1830, 1832, 1833, 1834 und 1839 waren Mißernten, in denen oft kaum die Aussaat gewonnen wurde, indem da, was noch gewachsen war, von einer Unzahl Mäuse abgeschnitten und in Haufen von 2 bis 4 Fuß Durchmesser und bis zu 3 Fuß Höhe zusammengetragen und mit Erde bedeckt wurde welches die Veranlassung war, daß die Obrigkeit die Kolonisten auf die Mäusejagd kommandirte. Jeder Familienvater hatte 100 Mäuseschwänze oder 200 Mäuseohren als Zeichen der erlegten Thiere in der Kanzlei abzuliefern, und dennoch schien sich das Ungeziefer zu mehren, bis es sich selbst verlor. 1823, 1824, 1825, 1826, 1827, 1836, 1847, 1858, 1859 und 1860 vernichteten ungeheure Heuschreckenschwärme strichweise ganze Felder; im Winter von 1828 auf 1829 erfroren halbe Gärten voll Obstbäume und Weinstöcke mir der Wurzel; von 1840 bis 1847 fraßen Käfer die Blüthen der Obstbäume und Weinstöcke, so daß Obst und Wein größtentheils verloren war; 1828, 1829, 1834, 1847, 1859 und 1860 fielen Tausende von Stücken des Rindviehes und der Schafe an der Viehpest; 1829 raffte in Klöstitz, Alt-Arcis und Krasna die Pest ganze Familien weg, und 1831, 1853 und 1855 wüthete die Cholera in allen Kolonien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
=== 2. Gedeihen und Segen im Leiblichen. ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz aller dieser Trübsale haben sich die Kolonisten sehr vermehrt und im Allgemeinen zu einigem Wohlstande erhoben; Letzteres unter dem Segen Gottes durch fleißige Benutzung ihrer Ländereien und Viehzucht, dann dadurch, daß die Regierung zur Abtragung der Kronschulden (1 1/4 Rubel)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/08&amp;diff=680501</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/08</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/08&amp;diff=680501"/>
		<updated>2009-04-08T10:49:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|07|08|09|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:::::::::: -8-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
des Smotritels; der Smotritel stellte ein Paar Kosaken als Wache vor seine Hausthür; Pastor Sch. kamen dazu und rief: &amp;quot;holt den Knutmeister heraus!&amp;quot; - die Hintersten drängten die Vordersten vorwärts nach der Thür; das bemerkend, entwich der Smotritel hinten aus dem Hause und aus der Kolonie, bestieg auf dem Felde ein russisches Fuhrwerk und jagte nach Kischinew. Nach etwa 12 Tagen kam Nachmittags General Harting unter starker Kosakenbedeckung in der Kolonie an, und ein Paar Stunden später rückte ein Militär-General mit einem ganzen Regiment Soldaten unter voller Kriegsmusik und dem Wirbel aller Trommeln, als wenn es gelte 1000 französiche Barrikadenhelden zu bewältigen oder ein türkisches Fort zu stürmen, in die Kolonie ein. Das Militär nahm kein Quartier, sondern schlug sofort ein Zeltlager auf der breiten Straße der Kolonie auf; aber nicht wenig war der Militär-General erstaunt, daß er die Leute ruhig in ihren Häusern und bei ihren Geschäften sah. Wahrscheinlich hatte er geglaubt, Alles unter den Waffen zu treffen. Am folgenden Tage wurden alle Familienväter auf der Straße in Reih und Glied gestellt; dem Smotritel seine Kosaken mußten jene Raufer heraussuchen, welche sogleich unter Wache genommen wurden, und nun fragte der Militär-General, ein sehr freundlicher und herablassender Herr, die Gemeinde : &amp;quot;liebe Kinder, was hat es bei euch gegeben ? Was ist vorgefallen ? Erzählt mir Alles genau und richtig.&amp;quot;  Die Gmeiende brachte ihre Klagen an, und erzählte den ganzen Vorfall. Er antwortete: &amp;quot;liebe Kinder! Gewaltsame Widersetzlichkeit gegen die Obrigkeit wird in Rußland nicht gestattet. Das habt ihr nicht gut gemacht; seid ein ander Mal vorsichtiger. Ihr sein entlassen.&amp;quot; Tags darauf zog das Militär ab, aber ganz still, ohne Klang und Sang, als ob es sich seines Kriegszugs schämte. Nach Abzug des Militärs versammelte General Harting die Gemeinde wieder, führte die Raufer vor, ließ sie durch Kosaken so schlagen, daß man wenigstens einen davon buchstäblich auf den Armen vom Platz nach Hause tragen mußte, welcher auch in Folge der Schläge starb, und führte den Pastor Sch. als Rebellen-Anführer mit seiner Familie unter Wache nach Kischinew ins Gefängnis. Allein der russische Erzbischof (ein hoher Geistlicher der griechischen Kirche) von Kischinew verlangte des deutschen Pastors Freilassung, worauf Sch. nur Stadtarrest erhielt, und der ganze Prozeß ging nun nach St. Petersburg. Das Ende der ganzen Geschichte war, daß General Harting und Smotritel&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680499</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/44</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/44&amp;diff=680499"/>
		<updated>2009-04-08T10:45:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|43|44|45|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Geliebte Brüder, hier habt ihr in Kürze gefaßt mein &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensbekenntniß&amp;lt;/tt&amp;gt;. Wenn ihr nun damit übereinstimmt, so reiche ich euch brüderlich die Hand, und wir sind auf diese Weise Eins in Christo. Stimmt ihr aber in diesem Glaubensgrunde nicht mit mir überein, oder nur in einigen Punkten, aber nicht in Allem, so muß ich euch als Adams Brüder euren Weg allein gehen lassen, ich gehe nicht mit; aber weinend und mitleidsvoll will ich euch nachschauen m,it der Bitte: Brüder, kehret um und reißet doch nicht zu eurem Schaden das Wort Gottes in der Bibel aus seinem Zusammenhange! Zum Schluß muß ich noch eine Bemerkung machen, die ebenfalls zu &amp;lt;tt&amp;gt;meinem Glaubensbekenntnisse&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, nämlich als Christen, als Jünger, als Nachfolger Jesu müssen wir das heilige Abendmahl, daß er eben für seine Jünger eingesetzt hat, das Mahl seiner Liebe, sein heilig Fleisch und Blut, sowohl in als außer dem heiligen Sacramente nach seinem Befehl genießen, wenn wir Anteil an Jesu haben wollen. Denn deutlich spricht der Herr, Joh. 6, 53. 56: „werdet ihr nicht essen das Fleisch des Menschensohnes, und trinken Sein Blut, so habt ihr kein Leben in euch. Wer aber mein Fleisch isset, und trinket mein Blut, der bleibt in mir und ich in ihm.“ Wenn dem also in Wahrheit ist, wie kann Paul Lm. in seinem Brief die Worte ohne zu erröthen hinschreiben:&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680498</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/43</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680498"/>
		<updated>2009-04-08T10:34:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|42|43|44|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
und Anfechtungen aller Art, unter stetem Wachen und Beten, unter vielen Versuchungen und Kämpfen mit Fleisch und Blut, mit der Welt und Hölle, unter immerwährender Verläugnung des Eigenwillens, der Selbstsucht und der sündlichen Fleischesgeburt und aller Lüste der Welt, unter täglichem Sterben und Ausziehen des alten und Anziehen des neuen Menschen wachsen könne. Vergleichet die Schriftstellen: Matth. 7, 13. 14. und 10, 38. 39. Luc. 8, 23. und 14, 33. Marc. 9, 43-49. Joh. 12, 24. 25. Matth. 20, 22. Apostelg. 14, 22. Epes. 6, 11-20. Offenb. 7, 14. O wie viele Bibelstellen könnte ich noch in dieser Beziehung anführen. Es sind aber die vorgeführten hinlänglich, um meinen Glaubensgrund, den ich euch hier darlege, zu bestätigen. Noch will ich beifügen, was auch mit zum &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensgrunde&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, daß, wer in dieser versuchungsvollen, schweren Zeit, bei so viel Gefahren für die Seele, bei so mancherlei Anfechtungen und Versuchungen, bei so harten und langwierigen Kämpfen mit den finsteren Geistern durchkommen und gerettet werden will, unaufhörlich zum Gebet seine Zuflucht nehmen muß. Denn des Gläubigen Gebet ist die rechte Hand, die aus der göttlichen Fülle Gnade um Gnade, Kraft um kraft herausnimmt, um seine vielen Feinde zu überwinden und das Feld zu behaupten. Wer da glaubt und behauptet, der wahre und weitgeförderte Christ bedürfe hier keines Gebets mehr, ist ein schrecklicher Betrüger und Verführer der Menschen, ein Abgesandter der Hölle, weil er mit solcher Behauptung den Christen die Waffen gegen seine Feinde aus den Händen reißt; er setzt sich in gewissem Sinne über Christus, der, so lange er hienieden in unserm Fleische pilgerte, unaufhörlich in seiner Menschheit gebetet hat, wie Paulus Hebr. 5, 7. sagt. Ja er widerspricht nicht nur dem Worte des HErrn Jesu selbst, sondern macht ihn durch seine Behauptungen gewissermaßen zum Lügner; denn der Heiland spricht und befiehlt Luc. 18: „daß man allezeit beten solle.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dasselbe schreibt Paulus den Gläubigen vor, wenn er sagt Ephes. 6, 18: „betet stets in allem Anliegen mit Bitten und Flehen u. s. w.;“ und 1. Thess. 5, 17: „betet ohne Unterlaß!“ Und wie ist es möglich, daß einer bei diesem klaren Worte Gottes sprechen kann, er bedürfe des Gebets nicht? Da doch der Herr Jesus Luc. 18, 7. gerade diejenigen, die Tag und Nacht zu ihm rufen, seine Außerwählten nennt, die er in einer Kürze retten wolle. -&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680486</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/43</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680486"/>
		<updated>2009-04-08T08:46:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|42|43|44|unvollständig}}&lt;br /&gt;
und Anfechtungen aller Art, unter stetem Wachen und Beten, unter vielen Versuchungen und Kämpfen mit Fleisch und Blut, mit der Welt und Hölle, unter immerwährender Verläugnung des Eigenwillens, der Selbstsucht und der sündlichen Fleischesgeburt und aller Lüste der Welt, unter täglichem Sterben und Ausziehen des alten und Anziehen des neuen Menschen wachsen könne. Vergleichet die Schriftstellen: matth. 7, 13. 14. und 10, 38. 39. Luc. 8, 23. und 14, 33. Marc. 9, 43-49. Joh. 12, 24. 25. Matth. 20, 22. Apostelg. 14, 22. Epes. 6, 11-20. Offenb. 7, 14. O wie viele Buibelstellen könnte ich noch in dieser Beziehung anführen. Es sind aber die vorgeführten hinlänglich, um meinen Glaubensgrund, den ich euch hier darlege, zu bestätigen. Noch will ich beifügen, was auch mit zum &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensgrunde&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, daß, wer in dieser versuchungsvollen, schweren Zeit, bei so viel Gefahren für die Seele, bei so mancherlei Anfechtungen und Versuchungen, bei so harten und langwierigen Kömpfen mit den finsteren Geistern durchkommen und gerettet werden will, unaufhörlich zum Gebet seine Zuföucht nehmen muß. Denn des Gläubigen Gebet ist die rechte Hand, die aus der göttlichen Fülle Gnade um Gnade&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680485</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/43</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680485"/>
		<updated>2009-04-08T08:41:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|42|43|44|unvollständig}}&lt;br /&gt;
und Anfechtungen aller Art, unter stetem Wachen und Beten, unter vielen Versuchungen und Kämpfen mit Fleisch und Blut, mit der Welt und Hölle, unter immerwährender Verläugnung des Eigenwillens, der Selbstsucht und der sündlichen Fleischesgeburt und aller Lüste der Welt, unter täglichem Sterben und Ausziehen des alten und Anziehen des neuen Menschen wachsen könne. Vergleichet die Schriftstellen: matth. 7, 13. 14. und 10, 38. 39. Luc. 8, 23. und 14, 33. Marc. 9, 43-49. Joh. 12, 24. 25. Matth. 20, 22. Apostelg. 14, 22. Epes. 6, 11-20. Offenb. 7, 14. O wie viele Buibelstellen könnte ich noch in dieser Beziehung anführen. Es sind aber die vorgeführten hinlänglich, um meinen Glaubensgrund, den ich euch hier darlege, zu bestätigen. Noch will ich beifügen, was auch mit zum &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensgrunde&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, daß, wer in dieser versuchungsvollen, schweren Zeit, bei so viel Gefahren für die Seele, bei so mancherlei Anfechtungen und Versuchungen, bei so harten und langwierigen Kömpfen mit den finsteren Geistern durchkommen und gerettet werden will, unaufhörlich zum Gebet&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680484</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/43</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/43&amp;diff=680484"/>
		<updated>2009-04-08T08:39:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|42|43|44|unvollständig}}&lt;br /&gt;
und Anfechtungen aller Art, unter stetem Wachen und Beten, unter vielen Versuchungen und Kämpfen mit Fleisch und Blut, mit der Welt und Hölle, unter immerwährender Verläugnung des Eigenwillens, der Selbstsucht und der sündlichen Fleischesgeburt und aller Lüste der Welt, unter täglichem Sterben und Ausziehen des alten und Anziehen des neuen Menschen wachsen könne. Vergleichet die Schriftstellen: matth. 7, 13. 14. und 10, 38. 39. Luc. 8, 23. und 14, 33. Marc. 9, 43-49. Joh. 12, 24. 25. Matth. 20, 22. Apostelg. 14, 22. Epes. 6, 11-20. Offenb. 7, 14. O wie viele Buibelstellen könnte ich noch in dieser Beziehung anführen. Es sind aber die vorgeführten hinlänglich, um meinen Glaubensgrund, den ich euch hier darlege, zu bestätigen. Noch will ich beifügen, was auch mit zum &amp;lt;tt&amp;gt;Glaubensgrunde&amp;lt;/tt&amp;gt; gehört, daß, wer in dieser versuchungsvollen, schweren Zeit, bei so viel Gefahren für die Seele, bei so mancherlei Anfechtungen und Versuchungen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=680479</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/42</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=680479"/>
		<updated>2009-04-08T08:33:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|41|42|43|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Schreiben zu antworten. Damit ich aber in meinem Antwortschreiben nichts Unpassendes für euren Seelenzustand, oder gar Unrichtiges vorbringen möge, will ich euch, liebe Brüder, &amp;lt;tt&amp;gt;meinen Glaubensgrund&amp;lt;/tt&amp;gt; in möglicher Kürze darlegen: ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß wir, wie alle Menschen, verdorben durch den Sündenfall Adams in unserer Sünden- und Zorngeburt unmöglich Gottes Reich ohne Neugeburt erben können. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß deshalb der himmlische Vater seinen eingeborenen Sohn Jesum Christum als Erlöser und Seligmacher uns aus Gnaden geschenkt habe  Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß der Sohn Gottes wahrhaftiger Mensch und unser zweiter, letzter Adam und Wiedergebärer geworden ist, der uns von unseren Sünden in seinem Blut und Tode, ja das ganze Menschengeschlecht erlöset und durch seinen Auferstehung versiegelt habe. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß nun alle, wie Jesus selbst gesagt hat, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn durch den Glauben erlangen wir Vergebung der Sünden und die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Aber ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt; auch, daß der wahre, seligmachende Glaube nur in der wahren Buße und Belehrung durch den Geist Gottes in uns erweckt und ausgeboren werde. Daher muß die Buße dem Glauben vorhergehen, wie Christus spricht Marc. 1, 15: die Zeit ist erfüllet und das Reich Gottes ist herbeigekommen: thut Buße und glaubet an das Evangelium. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt; ferner, daß dieser durch die wahre Buße hervorgegangene Glaube an Jesus Christus durch Prüfung und Kämpfe mit den Feinden passieren und in der Treue bewährt werden muß. Denn der Apostel Paulus sagt deutlich, daß der Glaubenskampf den Christen verordnet sei. Hebr. 12, 1. Wir Gläubigen können unsere Treue gegen Jesus nur im geduldigen Tragen des Kreuzes und in Zurückweisung aller Feinde und bösen Gedanken und Eingebungen beweisen. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß nur der Treue beweisende Glaube zur Wiedergeburt aus Gott führe, und daß diese Wiedergeburt aus Gott das Himmelreich in uns sei, welches, wie ein Senfkorn groß auf den Acker unsers Herzens gesäet, wachsen müsse zu einem Baum, daß die Vögel des Himmels (die hungrigen Seelen) kommen und zwischen seinen Zweigen (in der aufstrebenden Liebe Gottes) wohnen, bis wir alle hinankommen zum vollkommenen Mannesalter in Christo Jesu, wie Paulus schreibt Ephes. 4, 13. Aber ich glaube auch, daß diese Wiedergeburt nach dem deutlichen Worte Gottes nur unter Kreuz und Leiden, unter Trübsal&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=680470</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/42</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=680470"/>
		<updated>2009-04-08T07:57:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|41|42|43|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Schreiben zu antworten. Damit ich aber in meinem Antwortschreiben nichts Unpassendes für euren Seelenzustand, oder gar Unrichtiges vorbringen möge, will ich euch, liebe Brüder, &amp;lt;tt&amp;gt;meinen Glaubensgrund&amp;lt;/tt&amp;gt; in möglicher Kürze darlegen: ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß wir, wie alle Menschen, verdorben durch den Sündenfall Adams in unserer Sünden- und Zorngeburt unmöglich Gottes Reich ohne Neugeburt erben können. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß deshalb der himmlische Vater seinen eingeborenen Sohn Jesum Christum als Erlöser und Seligmacher uns aus Gnaden geschenkt habe  Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß der Sohn Gottes wahrhaftiger Mensch und unser zweiter, letzter Adam und Wiedergebärer geworden ist, der uns von unseren Sünden in seinem Blut und Tode, ja das ganze Menschengeschlecht erlöset und durch seinen Auferstehung versiegelt habe. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß nun alle, wie Jesus selbst gesagt hat, die an Ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. Denn durch den Glauben erlangen wir Vergebung der Sünden und die Gerechtigkeit, die vor Gott gilt. Aber ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt; auch,&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=679851</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/42</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=679851"/>
		<updated>2009-04-06T13:31:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|41|42|43|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Schreiben zu antworten. Damit ich aber in meinem Antwortschreiben nichts Unpassendes für euren Seelenzustand, oder gar Unrichtiges vorbringen möge, will ich euch, liebe Brüder, &amp;lt;tt&amp;gt;meinen Glaubensgrund&amp;lt;/tt&amp;gt; in möglicher Kürze darlegen: ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß wir, wie alle Menschen, verdorben durch den Sündenfall Adams in unserer Sünden- und Zorngeburt unmöglich Gottes Reich ohne Neugeburt erben können. Ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß deshalb der himmlische Vater seinen eingeborenen Sohn Jesum Christum&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=678850</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/42</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/42&amp;diff=678850"/>
		<updated>2009-04-03T08:09:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|41|42|43|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Schreiben zu antworten. Damit ich aber in meinem Antwortschreiben nichts Unpassendes für euren Seelenzustand, oder gar Unrichtiges vorbringen möge, will ich euch, liebe Brüder, &amp;lt;tt&amp;gt;meinen Glaubensgrund&amp;lt;/tt&amp;gt; in möglicher Kürze darlegen: ich &amp;lt;tt&amp;gt;glaube&amp;lt;/tt&amp;gt;, daß wir, wie alle Menschen, verdorben durch den Sündenfall Adams in unserer Sünden- und Zorngeburt unmöglich Gottes Reich ohne Neugeburt erben können.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=678849</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/41</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=678849"/>
		<updated>2009-04-03T08:07:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|40|41|42|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
Liebe Brüder, schon vor mehreren jahren drückte mich der Geist der Magdalena S., die wohl das rechte Wissen hat aber die Liebe Jesu und seine Sanftmuth nicht, und in ihren früheren Briefen an mich bald diese, bald jene Person richtete, verurtheilte und in ihrem Herzen verwarf: jene aber bis an den Himmel erhob, bei denen ihr Geist Eingang gefunden hat. Vor zwei oder drei Jahren erinnerte ich sie und machte sie in aller Liebe aufmerksam auf dieses lieblose Richten. Aber es hat nichts geholfen, sondern ihr sich erhebender, und durch ihre Reisen Anhang suchender Geist nahm zu in ihr, und schon hat dieser Geist Jesables geistige Kinder geboren. Offenb. 2, 20-29. Das ist kein Richten von Seiten meiner, sondern ein Schauen im Geist, ein Erkennen und Wissen, was für ein Geist sie beherrscht. Sie, die Magdalene, ist an dieser Verwirrung in Sarata allein schuld . . . Gottlob, die Brüder haben, sich von ihrem Geiste losgesagt und sind nun unter sich inniger in Christo, als zuvor. Ihr Brüder und Schwestern in den andern Kolonien seid leider, ich muß es frei bekennen, von dem Geist der Magdalena sehr gefesselt. Prüfet euch aufrichtig vor Gott in tiefer Demuth. So lange bis S. an diesem Geiste hängt und sich davon beherrschen läßt, woll ich nichts damit zu schaffen haben. Ihr werdet sehen, was da noch vorgeht. Ich möchte jedem tief ins Herz schreien: &amp;lt;tt&amp;gt;laßt stehen, was steht; laßt fallen, was fällt. Schauet nur auf euch und laßt euch nicht verführen. Bleibt fest in der Liebe Jesu; richtet und verwerfet keine.&amp;lt;/tt&amp;gt; - Wenn kaum der Gerechte durchkommt, wo will der Gottlose und Sünder bleiben?“&lt;br /&gt;
:::::Euer schwacher Mitbruder&lt;br /&gt;
::::::::Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2.  &amp;lt;tt&amp;gt;An die Brüder in der Kol. Leipzig.&amp;lt;/tt&amp;gt;&lt;br /&gt;
::::Barmen, den 14. Febr. 1841.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Für eure liebe Zuschrift vom 11 Dec. 1840 danke ich herzlich. Aus eurem Schreiben habe ich euren wechselnden Seelenzustand wohl vernommen, und gesehen, daß eure Herzen meistens in der Finsterniß zappelten und zagten, und von allerlei Gesitern hin und her geworfen wurden; aber euren Glaubensgrund habe ich daraus doch nicht klar sehen und erkennen können, und eben darum weiß ich auch nicht passend auf euer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=678846</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/41</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/41&amp;diff=678846"/>
		<updated>2009-04-03T08:01:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|40|41|42|unvollständig}}&lt;br /&gt;
Liebe Brüder, schon vor mehreren jahren drückte mich der Geist der Magdalena S., die wohl das rechte Wissen hat aber die Liebe Jesu und seine Sanftmuth nicht, und in ihren früheren Briefen an mich bald diese, bald jene Person richtete, verurtheilte und in ihrem Herzen verwarf: jene aber bis an den Himmel erhob, bei denen ihr Geist Eingang gefunden hat. Vor zwei oder drei Jahren erinnerte ich sie und machte sie in aller Liebe aufmerksam auf dieses lieblose Richten. Aber es hat ncihts geholfen, sondern ihr sich erhebender, und durch ihre Reisen Anhang suchender Geist nahm zu in ihr, und schon hat dieser Geist Jesables geistige Kinder geboren. Offenb. 2, 20-29. Das ist kein Richten von Seiten meiner, sondern ein Schauen im Geist, ein Erkennen und Wissen, was für ein Geist sie beherrscht. Sie, die Magdalene, ist an dieser Verwirrung in Sarata allein schuld . . . Gottlob, die Brüder haben, sich von ihrem Geiste losgesagt und sind nun unter sich inniger in Christo, als zuvor. Ihr Brüder und Schwestern in den andern Kolonien seid leider, ich muß es frei bekennen, von dem Geist der Magdalena sehr gefesselt. prüfet euch aufrichtig vor Gott in tiefer Demuth. So lange bis S. an diesem Geiste hängt und sich davon beherrschen läßt, woll ich nichts damit zu schaffen haben. Ihr werdet sehen, was da noch vorgeht. Ich möchte jedem tief ins Herz schreien: &amp;lt;tt&amp;gt;laßt stehen, was steht; laßt fallen, was fällt. Schauet nur auf euch und laßt euch nciht verführen. Bleibt fest in der Liebe Jesu; richtet und verwerfet keine.&amp;lt;/tt&amp;gt; - Wenn kaum der Gerechte durchkommt, wo will der Gottlose und Sünder bleiben?“&lt;br /&gt;
:::::Euer schwacher Mitbruder&lt;br /&gt;
::::::::Lindl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:2. An die Brüder in der Kol. Leipzig.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/40&amp;diff=678455</id>
		<title>Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien/40</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Die_Deutschen_Kolonisten_in_Bessarabien/40&amp;diff=678455"/>
		<updated>2009-04-02T12:48:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Jewels: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Die Deutschen Kolonisten in Bessarabien|39|40|41|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
und größer werden. Einer wird dieses lehren und auf die Bahn bringen, und ein Anderer was anderes, nur damit alles recht verwirrt werde.... Einige glauben und sagen: man dürfe nicht mehr mündlich beten, sondern nur im Geist; andere hingegen halten alles auf das äußere Gebet und Wort. So stehet wahrlich zu befürchten, daß der Satan alles zerreißen möchte, wenn es der liebe Heiland zuließe. Er läßt es aber zu, wenn wir aufhören zu kämpfen und zu beten. In Bezug auf das innere und äußere Gebet antwortete der liebe Vater Jokob kurz, ungeachtet er von diesem Streit bei euch nichts wußte. Er sagte: „das mündliche Gebet aich in lauten Wortes, das nicht Zeit und Umständen sehr heilsam ist, wenn es im Geist der Wahrheit und Andacht geschieht, verbindet uns mit dem Leibe Christi, der da ist seine Kirche und Gemeinde; das stille Herzensgebet aber, das ohne Wort bei allen Geschäften durch ein beständiges inneres Andenken an den Herrren geschieht, verbindet und mit Gott.“ - Diese Antwort ist kurz und voll Weisheit; damit stimme ich ganz überein. Wenn wir keinen Leib und keine äußer natur hätten, sondern bloße Geistmenschen wären, dann würde ich auch sagen: unterlaßt das mündliche, laute Gebet. Weil wir aber das nicht sind, sondern beides, äußerlich und innerlich, geistig und leiblich, so sind auch beide Gebetsarten gut, nützlich und nothwendig; sie müssen aber beide in Verbindung stehen und aus der Quelle Jesu fließen. Wer das mündlichen Gebet verwirft, der verwirft den Leib oder die Kirche Christi ohne sein Wissen. Ein christlicher Hausvater, der Kinder oder Hausgesinde hat, raubt seiner Familie einen großen Segen, wenn er mit ihnen das mündliche Gebet unterläßt und giebt noch obendrein Aergerniß. Deswegen aber darf das innere Gebet nciht unterbleiben, denn das innere Gebet muß eben ohne Unterlaß geschehen, nach dem Worte Gottes. - -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Du, lieber Br. J. G. Fr., schreibst, daß in Sarata wie bei euch der Grimm des Satans sehr wüthe, und daß die Magdalena S. und Verone große Leidensschulen durchzumachen haben. Das ist für mich eine sehr betrübende Nachricht. Aber, leibe theure Brüder und Schwestern in Christo, ich bin im Inneren gedrungen und verpflichtet, euch etwas zu sagen, darüber ihr stutzen werdet, und was zu hören euch vielleicht unangenehm sein wird. Ich will die Brüder in Sarata über die bösartige Verwirrung nicht entschuldigen, nein, sie klagen sich darüber selbst an und demüthigen sich vor Gott. . . .&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Jewels</name></author>
	</entry>
</feed>