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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Ludeke_Behmen_1578&amp;diff=2126204</id>
		<title>Ludeke Behmen 1578</title>
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		<updated>2021-12-31T09:44:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1578. Der alte, von 1573 stammende Text, ist unter~ oder durch gestrichen.&lt;br /&gt;
Diesem Lehenbrief ging ein Rechtsstreit voraus. Die Stadt Braunschweig hatte es über ein Jahr lang verpasst, Lŭdeke Behmen rechtzeitig notwendige Urkunden zur Verfuegung zu stellen, die dieser für die Muthung des Lehens nach dem Mannfall seines Vorgängers, der auch Lŭdeke Behmen hieß, aber aus Lamme stammte, benötigte. Hinzu kam, dass der Vize-Kanzler, der die Muthung in Empfang genommen hatte, [http://www.geschkult.fu-berlin.de/e/jancke-quellenkunde/verzeichnis/m/marcus/index.html Dr. Josias Marcus], inzwischen an den Hof Maximilians II berufen worden war; Eine Stellung, die der Rechtsgelehrte aufgrund Ablebens Maximilians nie antrat. Die herzogliche Kanzlei behauptete nun, das Lehen sei verfallen, und Lŭdeke Behmen setzte erfolgreich alles daran, das Lehen fuer die Familie Behme zu erhalten, bzw. wieder zu erlangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eigentliche, nicht editierte Kopie des Lehenbriefes von 1578 wird erst am [[Hinrich Behemen 1580|5. Dezember 1580]], nach dem Tode Lŭdeken Behmen zur erneuten Muthung seines Nachfolgers als Senior, [[Hinrich Behemen 1580|Hinrichen Behemen]] Lŭdigkens ſeligenn Sone zŭ Betmer, der herzoglichen Kanzlei vorgelegt. Für Ludeke Behmen existiert ein [[Ludeke Behmen 1576|Geburtsbrief]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 17.12.1569 ([[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behmen]], † Lamme 28.12.1571, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 29.1.1573 ([[Ludecke Beheme 1573|Ludeke Behmen]], Ludeken sehligen Sohn aus Lamme ist Senior)&lt;br /&gt;
::*Muthung 31.8.1576 (Ludeke Behmen aus Lamme, † St. Leonhart, Braunschweig 27.7.1575&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 10: &amp;quot;Unser freundlich Dienst zuvorn, Achtbar guter Freundt, demnach Ir von uns begert, das wir Luddeken Behmen unsere Kundtschaft mittheilen muchten, uff was Zeit unser Burger Luddeke Behmen auch genant In gott verstorben, Als haben wir nicht unterlassen konnen, uns bei unsern Vorstehern zu S. Leonhart der gelegenheit zuerkundigen. Die uns dan den warhaftigen bericht gethan, das bemelter Luddeke Behmen, so aldo zu S. Leonhart gewohnet, sei und ist am Mittwochen nach Jacobj A[nn]o etc. 75. von diesem Jammerthall seliglich abgescheiden, Das wir auch nicht haben verhalten sollen, Und seint euch sonsten zuwilfaren geneigt. Dat[um] unter unser Stadtsignet am 27ten Augusti A[nn]o etc. 76. Der Rat der Stadt Braunschweig.&amp;quot; In: Das Lehen der Familie Behme, (1539) 1567–1807 (27 Alt Nr. 1188)&amp;lt;/ref&amp;gt;, war Senior)&lt;br /&gt;
::*Senior 22./23.3.1578 - (†) 26.5.1580&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;quot;Anno Chrÿﬅi 1580 des Donnerdages na Vrbani welcher was de 26 dach Maĳ ÿs de olde Lŭddeke Bemenn tho Sÿerſsen ſeliglich in Chrÿﬅo entſlapenn vnd geﬅorŭen. Lŭdeke Behmen der letʒt Verﬅorbene des Vater Vlrich geheiſſen Ʒŭ Sierſse etwan gewonet.&amp;quot; In: a.a.o., Blatt 33&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Lŭdeke Behmen 1578 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. 23. März 1578&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[28b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 28b&amp;lt;/ref&amp;gt;] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Behmen Lehenbrieﬀs Copeien Dat. den 29ten Januarĳ A[nn]o etc. 73. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
P[ræ]sentirt Wolﬀ: den 22ten Martĳ Ao etc. 78.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[27&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 27&amp;lt;/ref&amp;gt;] Von Gotts gnaden, Wir Jŭliŭs Hertzog zŭ Braŭnſchweig vnd Lŭnebŭrg etc. Seligen Hertzogen Heinrichs Söhne bekennen mit dieſem brieﬀe oﬀenbar vnd vor Als weme, das wir zŭ einem rechten Erblichen manlehen Lŭdeken &amp;lt;s&amp;gt;Behmen Lŭdeken ſeligen Sohn&amp;lt;/s&amp;gt; Behmen Vlrichs ſelig ſohn Als den Eltiﬅen mit Zŭbehŭeﬀ ſeiner Vettern Jacob vnd Hanß, ſeligen Hanß Sohnen Aŭch &amp;lt;s&amp;gt;Lŭdeken Vlrichs Sohne&amp;lt;/s&amp;gt;, Lŭdeken Cŭrdts ſeligen Sohn, Lütke Hanß Behmen vnd Frantz Behemen zŭ Braŭnſchweig Heinrich Behmen zŭ Bröitzem, Hanß Behemen zŭ Betmer, Heinrich vnd Hanß Behemen Aŭch zŭ Bethmer, noch ein Heinrich vnd Lŭdeke Behemen zŭ Bethmer, Heinrich ſeligen Sohne, Item Heinrich vnd Henning gebrŭdere, Hening ſeligen Sohne vnd Brudere &amp;lt;s&amp;gt;die&amp;lt;/s&amp;gt; [҂ - vnd Lŭdeken Lŭdekens ſeligen ſohn die] Behmen genant, mit Sechs Hŭfe landes vnd einem Hofe vf dem Velde vnd In dem Dorﬀe Sierßen, mit einem Kothofe zŭ Bethmer mit zwen nŭtz Holtzes vnd mit zwen nŭtz graßes mit Aller gerechtigkeit vnd Zŭbehörung, nichts daŭon Aŭßbescheiden, belehnet haben, Inmaßen &amp;lt;s&amp;gt;Heinrich Behmen&amp;lt;/s&amp;gt; Lŭdeke Behmen ſein &amp;lt;s&amp;gt;Bruder&amp;lt;/s&amp;gt; Vetter das zŭŭorn von vns zŭ Lehen gehabt, Vnd wir wollen ſolcher güter Ihr bekenniger Herr vnnd wehr weſen, vnd ſo viell vns das zŭthŭn gebürt, vnd an vns geſŭcht wirdt, ſie vor [27b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 27b&amp;lt;/ref&amp;gt;] recht vorthedigen ohne gefehrde, vnd des zü mehrer bekantnŭße vnſer Fŭrﬅliche Inſiegel an dieſen brieﬀ wißentlich laßen hangen, Der geben ist in der Heinrichstadt beÿ vnſer[m] &amp;lt;s&amp;gt;Veﬅe Wulﬀenbŭttell&amp;lt;/s&amp;gt; Hoeﬀlager nach Chriﬅi vnſers lieben Herrn vnd Selichmachers gebŭrtt Thaŭſent Fŭnﬀhŭndert vnd Im &amp;lt;s&amp;gt;Dreÿ&amp;lt;/s&amp;gt; Acht vnd Siebentzigﬅen Jahr Am &amp;lt;s&amp;gt;Neŭn&amp;lt;/s&amp;gt; Zweÿ vnd Zwantzigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;Janŭarĳ&amp;lt;/s&amp;gt; Martĳ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[image:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Behmen_1591&amp;diff=1988510</id>
		<title>Heinrich Behmen 1591</title>
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		<updated>2019-06-12T15:13:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Der Lehenbrief enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1599, dem die Version von 1591 zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;]Der Behmen zŭ Betmar lehenbrieﬀ de A[nn]o 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53&amp;lt;/ref&amp;gt;]Von Gottes gnaden Wir Heinrich Jŭliŭs Poﬅŭlirter Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt vnd Hertzog zŭ Br[aŭnſchwei]g vnd Lünebürgk etc. Bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr vnd vor Als wehme, das nach Abﬅerben des Hochgebornen Fŭrﬅen, Herrn Jŭlĳ Herzogen zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrgk etc. vnſers ſeeligen vnd freŭndlichen lieben Hernn vnd Vaters hochlŏblicher Chriﬅmilter Gedachtnüs, Wir als nachfolgender einziger landesfürﬅ und Regierender Herzog zŭ Braŭnſchweig itzo hinwieder zŭ einem rechten Erblichen Mhanlehen Henrichen Behmen Heinrichs ſeligen Sohn zŭ Betmar Als den eltiﬅen mitt zü behŭeﬀ ſeiner Vettern Tilen vnd Henning, Lüdeken ſeligen Sohn, Jacobs Hanſen vnd Tilen, Hanſes ſeligen Sohne, Vlrichen Cŭrdten, Lŭdeken vnd Henning Cŭrdts ſeligen Sohne, Vlrichen, Lüdeken, vnd Hanſen Lüdekens ſeligen Sohne, Vlrichen Heinrichs ſeligen Sohn, Lŭdeken vnd Hanſen, Heinrichs ſeligen ſohne, Hoÿers, Heinrichs ſeligen Sohns, Hanſen Hanſens ſeligen Sohn, Heinrichen Hennings ſeligen Sohn, Heinrichen, Hanſes ſeligen Sohns, Heinrichen vnd Hanſen Lüdeken ſeligen Sohne, Hanſes Heinrichen ſeligen ſons Lŭdeken, Hanſen, Heinrichen Herman, Clawes vnd Hennings Hanſes ſeligen Sohne, alle die Behmen genandt, mit Sechs hŭefen Landes vnd einem Hoﬀe aŭf dem Velde vnd in dem Dorﬀe Sÿerſen, mit [53b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53b&amp;lt;/ref&amp;gt;] einem Kothoﬀe zŭ Betmar, mitt Ihrer nütz holtzes vnd mitt ihrer nŭtz Graſes, mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, nichts daŭon aŭsbeſchieden, belehnet haben Belehnen ſie aŭch damit in Craﬀt dieſes Briefes, alſo das Sie deroſelben gŭeter mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, Imnmaßen ſie das von vnſerm Fürﬅenthŭmb Br[aŭnſchwei]g Wolﬀenbŭttelſchen theils zŭ lehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen vnd zŭgebraŭchen haben ſollen Wir wollen aŭch ſolcher gŭeter bekenniger herr vnd wehr weſen, ſo vns das zŭthŭn gebüret, vnd an vns geſŭcht wirdet, vnd ſie vor recht verthedigen, Dagegn ſollen sie vns getrew vnd holt ſein vnd das Lehen zŭ Iedem fall der gebŭer ſinnen vnd empfangen, vnſern nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber &amp;lt;strike&amp;gt;wehren&amp;lt;/strike&amp;gt; nach Ihrem beﬅen vermügen abwenden, aŭch ſonﬅen mehr thŭn, was getrewen lehenleŭten ihren Lehenhern zŭthŭn ſchŭldig vnd pflichtig ſindt, Immaßen ſie vns deſſen Pflicht vnd eide gethan vnd Ihren Reŭers ergeben haben, [54&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;] Ohne gefehrde, Vnd des zŭ mehrer &amp;lt;strike&amp;gt;Ankŭnd&amp;lt;/strike&amp;gt; bekandtnŭs, haben wir vnſer F[ŭ]r[ﬅlic]h Br[aŭnſchwei]g[isch] groß inſiegell an dieſen brieﬀ wiſſentlich hengen laſſen, denſelben aŭch mit eigen handen vnterſchrieben, &lt;br /&gt;
Der gegeben iﬅ aŭﬀ Vnſer Veﬅe Wŭlﬀenbüttell Nach Chriﬅi vnſers H[erre]n vnd Seligmachers gebŭrtt Taŭſendt fŭnfhŭndert vnd im ein vnd Neŭnzigﬅen Jhare, Am anderen Monatstage Julĳ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Einige Internet Browser für die Macintosh Plattform können eine diakritische Ligatur nicht anzeigen. In diesem Fall bitte den neuesten Safari Browser, Teil der Systemaktualisierung vom 26.3.2010, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Henning_Behmen_1599&amp;diff=1988509</id>
		<title>Henning Behmen 1599</title>
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		<updated>2019-06-12T15:13:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Henning Behmen zŭ Bettmar 1599 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Der Lehenbrief enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1599, dem die Version von 1591 zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Henning Behmen zŭ Bettmar 1599 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;]Der Behmen zŭ Betmar lehenbrieﬀ de A[nn]o 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53&amp;lt;/ref&amp;gt;]Von Gottes gnaden Wir Heinrich Jŭliŭs Poﬅŭlirter Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt vnd Hertzog zŭ Br[aŭnſchwei]g vnd Lünebürgk etc. Bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr vnd vor Als wehme, das &amp;lt;strike&amp;gt;nach Abﬅerben des Hochgebornen Fŭrﬅen, Herrn Jŭlĳ Herzogen zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrgk etc. vnſers ſeeligen vnd freŭndlichen lieben Hernn vnd Vaters hochlŏblicher Chriﬅmilter Gedachtnüs, Wir als nachfolgender einziger landesfürﬅ und Regierender Herzog zŭ Braŭnſchweig itzo hinwieder&amp;lt;/strike&amp;gt; wir zŭ einem rechten Erblichen Mhanlehen &amp;lt;strike&amp;gt;Henrichen&amp;lt;/strike&amp;gt; Henning Behmen &amp;lt;strike&amp;gt;Heinrichs&amp;lt;/strike&amp;gt; Lŭdekens ſeligen Sohn zŭ Betmar, Als den eltiﬅen mitt zü behŭeﬀ ſeiner Vettern &amp;lt;strike&amp;gt;Tilen vnd Henning, Lüdeken ſeligen Sohn, Jacobs Hanſen vnd&amp;lt;/strike&amp;gt; Tilen, Hanſes ſeligen Sohne + (+ Hanſen Jacobs ſeligen Sohn Imgleichen), &amp;lt;strike&amp;gt;Vlrichen Cŭrdten,&amp;lt;/strike&amp;gt; Lŭdeken vnd Henning Cŭrdts ſeligen Sohne, ∓ (∓ auch Heinrichen und ſeiner  Brŭd Vlrichs ſelig. Sohne) Vlrichen, Lŭdeken, vnd Hanſen Lŭdekens ſeligen Sohne, Vlrichen Heinrichs ſeligen Sohn, Lŭdeken vnd Hanſen, Heinrichs ſeligen ſohne, Hoÿers, Heinrichs &amp;lt;strike&amp;gt;ſeligen&amp;lt;/strike&amp;gt; Sohns, Hanſen Hanſens ſeligen Sohn, Heinrichen Hennings ſeligen Sohn, Heinrichen, Hanſes ſeligen Sohns, Heinrichen vnd Hanſen Lüdeken ſeligen Sohne, Hanſes Heinrichen ſeligen ſons Lŭdeken, Hanſen, Heinrichen Herman, Clawes vnd Hennings Hanſes ſeligen Sohne + (+ vnd letzlich Lŭdeken, Heinrichs des gewesenen lehen wegs ſelig Son), alle die Behmen genandt, mit Sechs hŭefen Landes vnd einem Hoﬀe aŭf dem Velde vnd in dem Dorﬀe Sÿerſen, mit [53b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53b&amp;lt;/ref&amp;gt;] einem Kothoﬀe zŭ Betmar, mitt Ihrer nütz holtzes vnd mitt ihrer nŭtz Graſes, mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, nichts daŭon aŭsbeſchieden, belehnet haben Belehnen ſie aŭch damit in Craﬀt dieſes Briefes, alſo das Sie deroſelben gŭeter mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, Imnmaßen ſie das von vnſerm Fürﬅenthŭmb Br[aŭnſchwei]g Wolﬀenbŭttelſchen theils zŭ lehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen vnd zŭgebraŭchen haben ſollen Wir wollen aŭch ſolcher gŭeter bekenniger herr vnd wehr weſen, ſo vns das zŭthŭn gebüret, vnd an vns geſŭcht wirdet, vnd ſie vor recht verthedigen, Dagegn ſollen sie vns getrew vnd holt ſein vnd das Lehen zŭ Iedem fall der gebŭer ſinnen vnd empfangen, vnſern nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber &amp;lt;strike&amp;gt;wehren&amp;lt;/strike&amp;gt; nach Ihrem beﬅen vermŭegen Abwenden, Aŭch ſonﬅen mehr thŭen, was getrewen lehenleŭten ihren Lehenhern zŭthŭn ſchŭldig vnd Pflichtig ſindt. Inmaßen ſie vns deſſen Pflicht vnd eide gethan vnd Ihren Reŭers ergeben haben, [54&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;] Ohne gefehrde, Vnd des zŭ mehrer &amp;lt;strike&amp;gt;Ankŭnd&amp;lt;/strike&amp;gt; bekandtnŭs, haben wir vnſer F[ŭ]r[ﬅlic]h Br[aŭnſchwei]g[isch] groß inſiegell an dieſen brieﬀ wiſſentlich hengen laſſen, denſelben aŭch mit eigen handen vnterſchrieben, &lt;br /&gt;
Der gegeben iﬅ aŭﬀ Vnſer Veﬅe Wŭlﬀenbüttell Nach Chriﬅi vnſers H[erre]n vnd Seligmachers gebŭrtt Taŭſendt fŭnfhŭndert vnd im &amp;lt;strike&amp;gt;ein&amp;lt;/strike&amp;gt; neun vnd Neŭnzigﬅen Jhare, Am &amp;lt;strike&amp;gt;anderen&amp;lt;/strike&amp;gt; 20ﬅen Monatstage &amp;lt;strike&amp;gt;Julĳ&amp;lt;/strike&amp;gt; Octobris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Einige Internet Browser für die Macintosh Plattform können eine diakritische Ligatur nicht anzeigen. In diesem Fall bitte den neuesten Safari Browser, Teil der Systemaktualisierung vom 26.3.2010, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Henning Behmen 1599</title>
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		<updated>2019-06-12T14:58:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Der Lehenbrief enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1599, dem die Version von 1591 zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Henning Behmen zŭ Bettmar 1599 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;]Der Behmen zŭ Betmar lehenbrieﬀ de A[nn]o 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53&amp;lt;/ref&amp;gt;]Von Gottes gnaden Wir Heinrich Jŭliŭs Poﬅŭlirter Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt vnd Hertzog zŭ Br[aŭnſchwei]g vnd Lünebürgk etc. Bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr vnd vor Als wehme, das &amp;lt;strike&amp;gt;nach Abﬅerben des Hochgebornen Fŭrﬅen, Herrn Jŭlĳ Herzogen zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrgk etc. vnſers ſeeligen vnd freŭndlichen lieben Hernn vnd Vaters hochlŏblicher Chriﬅmilter Gedachtnüs, Wir als nachfolgender einziger landesfürﬅ und Regierender Herzog zŭ Braŭnſchweig itzo hinwieder&amp;lt;/strike&amp;gt; wir zŭ einem rechten Erblichen Mhanlehen &amp;lt;strike&amp;gt;Hennichen&amp;lt;/strike&amp;gt; Henning Behmen &amp;lt;strike&amp;gt;Heinrichs&amp;lt;/strike&amp;gt; Lŭdekens ſeligen Sohn zŭ Betmar, Als den eltiﬅen mitt zü behŭeﬀ ſeiner Vettern &amp;lt;strike&amp;gt;Tilen vnd Henning, Lüdeken ſeligen Sohn, Jacobs Hanſen vnd&amp;lt;/strike&amp;gt; Tilen, Hanſes ſeligen Sohne + (+ Hanſen Jacobs ſeligen Sohn Imgleichen), &amp;lt;strike&amp;gt;Vlrichen Cŭrdten,&amp;lt;/strike&amp;gt; Lŭdeken vnd Henning Cŭrdts ſeligen Sohne, ∓ (∓ auch Heinrichen und ſeiner  Brŭd Vlrichs ſelig. Sohne) Vlrichen, Lŭdeken, vnd Hanſen Lŭdekens ſeligen Sohne, Vlrichen Heinrichs ſeligen Sohn, Lŭdeken vnd Hanſen, Heinrichs ſeligen ſohne, Hoÿers, Heinrichs &amp;lt;strike&amp;gt;ſeligen&amp;lt;/strike&amp;gt; Sohns, Hanſen Hanſens ſeligen Sohn, Heinrichen Hennings ſeligen Sohn, Heinrichen, Hanſes ſeligen Sohns, Heinrichen vnd Hanſen Lüdeken ſeligen Sohne, Hanſes Heinrichen ſeligen ſons Lŭdeken, Hanſen, Heinrichen Herman, Clawes vnd Hennings Hanſes ſeligen Sohne + (+ vnd letzlich Lŭdeken, Heinrichs des gewesenen lehen wegs ſelig Son), alle die Behmen genandt, mit Sechs hŭefen Landes vnd einem Hoﬀe aŭf dem Velde vnd in dem Dorﬀe Sÿerſen, mit [53b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53b&amp;lt;/ref&amp;gt;] einem Kothoﬀe zŭ Betmar, mitt Ihrer nütz holtzes vnd mitt ihrer nŭtz Graſes, mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, nichts daŭon aŭsbeſchieden, belehnet haben Belehnen ſie aŭch damit in Craﬀt dieſes Briefes, alſo das Sie deroſelben gŭeter mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, Imnmaßen ſie das von vnſerm Fürﬅenthŭmb Br[aŭnſchwei]g Wolﬀenbŭttelſchen theils zŭ lehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen vnd zŭgebraŭchen haben ſollen Wir wollen aŭch ſolcher gŭeter bekenniger herr vnd wehr weſen, ſo vns das zŭthŭn gebüret, vnd an vns geſŭcht wirdet, vnd ſie vor recht verthedigen, Dagegn ſollen sie vns getrew vnd holt ſein vnd das Lehen zŭ Iedem fall der gebŭer ſinnen vnd empfangen, vnſern nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber &amp;lt;strike&amp;gt;wehren&amp;lt;/strike&amp;gt; nach Ihrem beﬅen vermŭegen Abwenden, Aŭch ſonﬅen mehr thŭen, was getrewen lehenleŭten ihren Lehenhern zŭthŭn ſchŭldig vnd Pflichtig ſindt. Inmaßen ſie vns deſſen Pflicht vnd eide gethan vnd Ihren Reŭers ergeben haben, [54&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;] Ohne gefehrde, Vnd des zŭ mehrer &amp;lt;strike&amp;gt;Ankŭnd&amp;lt;/strike&amp;gt; bekandtnŭs, haben wir vnſer F[ŭ]r[ﬅlic]h Br[aŭnſchwei]g[isch] groß inſiegell an dieſen brieﬀ wiſſentlich hengen laſſen, denſelben aŭch mit eigen handen vnterſchrieben, &lt;br /&gt;
Der gegeben iﬅ aŭﬀ Vnſer Veﬅe Wŭlﬀenbüttell Nach Chriﬅi vnſers H[erre]n vnd Seligmachers gebŭrtt Taŭſendt fŭnfhŭndert vnd im &amp;lt;strike&amp;gt;ein&amp;lt;/strike&amp;gt; neun vnd Neŭnzigﬅen Jhare, Am &amp;lt;strike&amp;gt;anderen&amp;lt;/strike&amp;gt; 20ﬅen Monatstage &amp;lt;strike&amp;gt;Julĳ&amp;lt;/strike&amp;gt; Octobris.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Einige Internet Browser für die Macintosh Plattform können eine diakritische Ligatur nicht anzeigen. In diesem Fall bitte den neuesten Safari Browser, Teil der Systemaktualisierung vom 26.3.2010, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=1988506</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=1988506"/>
		<updated>2019-06-12T14:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1475 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Ludeke Beme 1474|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1506            Herzog Heinrich d. Ä. belehnt [[Henning Behem 1506|Henning Behem]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beheme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt [[Henning Behmen 1599|Henning Behmen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Behmen_1591&amp;diff=1988504</id>
		<title>Heinrich Behmen 1591</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Behmen_1591&amp;diff=1988504"/>
		<updated>2019-06-12T14:38:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Der Lehenbrief enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1599, dem die Version von 1591 zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;]Der Behmen zŭ Betmar lehenbrieﬀ de A[nn]o 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53&amp;lt;/ref&amp;gt;]Von Gottes gnaden Wir Heinrich Jŭliŭs Poﬅŭlirter Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt vnd Hertzog zŭ Br[aŭnſchwei]g vnd Lünebürgk etc. Bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr vnd vor Als wehme, das nach Abﬅerben des Hochgebornen Fŭrﬅen, Herrn Jŭlĳ Herzogen zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrgk etc. vnſers ſeeligen vnd freŭndlichen lieben Hernn vnd Vaters hochlŏblicher Chriﬅmilter Gedachtnüs, Wir als nachfolgender einziger landesfürﬅ und Regierender Herzog zŭ Braŭnſchweig itzo hinwieder zŭ einem rechten Erblichen Mhanlehen Hennichen Behmen Heinrichs ſeligen Sohn zŭ Betmar Als den eltiﬅen mitt zü behŭeﬀ ſeiner Vettern Tilen vnd Henning, Lüdeken ſeligen Sohn, Jacobs Hanſen vnd Tilen, Hanſes ſeligen Sohne, Vlrichen Cŭrdten, Lŭdeken vnd Henning Cŭrdts ſeligen Sohne, Vlrichen, Lüdeken, vnd Hanſen Lüdekens ſeligen Sohne, Vlrichen Heinrichs ſeligen Sohn, Lŭdeken vnd Hanſen, Heinrichs ſeligen ſohne, Hoÿers, Heinrichs ſeligen Sohns, Hanſen Hanſens ſeligen Sohn, Heinrichen Hennings ſeligen Sohn, Heinrichen, Hanſes ſeligen Sohns, Heinrichen vnd Hanſen Lüdeken ſeligen Sohne, Hanſes Heinrichen ſeligen ſons Lŭdeken, Hanſen, Heinrichen Herman, Clawes vnd Hennings Hanſes ſeligen Sohne, alle die Behmen genandt, mit Sechs hŭefen Landes vnd einem Hoﬀe aŭf dem Velde vnd in dem Dorﬀe Sÿerſen, mit [53b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53b&amp;lt;/ref&amp;gt;] einem Kothoﬀe zŭ Betmar, mitt Ihrer nütz holtzes vnd mitt ihrer nŭtz Graſes, mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, nichts daŭon aŭsbeſchieden, belehnet haben Belehnen ſie aŭch damit in Craﬀt dieſes Briefes, alſo das Sie deroſelben gŭeter mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, Imnmaßen ſie das von vnſerm Fürﬅenthŭmb Br[aŭnſchwei]g Wolﬀenbŭttelſchen theils zŭ lehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen vnd zŭgebraŭchen haben ſollen Wir wollen aŭch ſolcher gŭeter bekenniger herr vnd wehr weſen, ſo vns das zŭthŭn gebüret, vnd an vns geſŭcht wirdet, vnd ſie vor recht verthedigen, Dagegn ſollen sie vns getrew vnd holt ſein vnd das Lehen zŭ Iedem fall der gebŭer ſinnen vnd empfangen, vnſern nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber &amp;lt;strike&amp;gt;wehren&amp;lt;/strike&amp;gt; nach Ihrem beﬅen vermügen abwenden, aŭch ſonﬅen mehr thŭn, was getrewen lehenleŭten ihren Lehenhern zŭthŭn ſchŭldig vnd pflichtig ſindt, Immaßen ſie vns deſſen Pflicht vnd eide gethan vnd Ihren Reŭers ergeben haben, [54&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;] Ohne gefehrde, Vnd des zŭ mehrer &amp;lt;strike&amp;gt;Ankŭnd&amp;lt;/strike&amp;gt; bekandtnŭs, haben wir vnſer F[ŭ]r[ﬅlic]h Br[aŭnſchwei]g[isch] groß inſiegell an dieſen brieﬀ wiſſentlich hengen laſſen, denſelben aŭch mit eigen handen vnterſchrieben, &lt;br /&gt;
Der gegeben iﬅ aŭﬀ Vnſer Veﬅe Wŭlﬀenbüttell Nach Chriﬅi vnſers H[erre]n vnd Seligmachers gebŭrtt Taŭſendt fŭnfhŭndert vnd im ein vnd Neŭnzigﬅen Jhare, Am anderen Monatstage Julĳ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Einige Internet Browser für die Macintosh Plattform können eine diakritische Ligatur nicht anzeigen. In diesem Fall bitte den neuesten Safari Browser, Teil der Systemaktualisierung vom 26.3.2010, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Behmen_1591&amp;diff=1988503</id>
		<title>Heinrich Behmen 1591</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Behmen_1591&amp;diff=1988503"/>
		<updated>2019-06-12T14:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* Der Lehenbrief enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1599, dem die Version von 1591 zu Grunde liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Heinrich Behmen zŭ Bettmar 1591 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;]Der Behmen zŭ Betmar lehenbrieﬀ de A[nn]o 99&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[53&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53&amp;lt;/ref&amp;gt;]Von Gottes gnaden Wir Heinrich Jŭliŭs Poﬅŭlirter Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt vnd Hertzog zŭ Br[aŭnſchwei]g vnd Lünebürgk etc. Bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr vnd vor Als wehme, das wir zŭ einem rechten Erblichen Manlehen Heinrichen Behmen Heinrichs ſeligen Sohn zŭ Bettmar Als den eltiﬅen mitt zŭ behŭeﬀ ſeiner Vettern Tilen vnd Henning, Lŭdeken ſeligen Sohn, Jacobs Hanſen vnd Tilen, Hanſes ſeligen Sohne, Vlrichen Cŭrdten, Lŭdeken vnd Henning Cŭrdts ſeligen Sohne, Vlrichen, Lŭdeken, vnd Hanſen Lŭdekens ſeligen Sohne, Vlrichen Heinrichs ſeligen Sohn, Lŭdeken vnd Hanſen, Heinrichs ſeligen ſohne, Hoÿers, Heinrichs ſeligen Sohns, Hanſen Hanſens ſeligen Sohn, Heinrichen Hennings ſeligen Sohn, Heinrichen, Hanſes ſeligen Sohns, Heinrichen vnd Hanſen Lŭdeken ſeligen Sohne, Hanſes Heinrichen ſeligen ſons Lŭdeken, Hanſen, Heinrichen Herman, Clawes vnd Hennings Hanſes ſeligen Sohne, alle die Behmen genandt, mit Sechs hŭefen Landes vnd einem Hoﬀe aŭf dem Velde vnd in dem Dorﬀe Sierßen, mitt [53b&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 53b&amp;lt;/ref&amp;gt;] einem Kothoﬀe zŭ Betmar mitt Ihrer nŭtz holtzes vnd mit ihrer nŭtz Graſes, mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, nichts daŭon aŭsbeſchieden, belehnet haben Belehnen ſie aŭch damit in Craﬀt dieſes Briefes, alſo das Sie deroſelben gŭeter mitt aller Gerechtigkeit vnd Zŭbehorŭng, Immaßen ſie das von Vnſerm Fürﬅenthŭmb Br[aŭnſchwei]g Wolﬀenbŭttelſchen Theils zŭ Lehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen vnd zŭgebraŭchen haben ſollen Wir wollen aŭch ſolcher güter bekenniger Herr vnd Wehr weſen, ſo vns das zŭthŭn gebüret vnd an vns geſŭcht wirdt, vnd ſie vor recht verthedigen, Dagegn ſollen sie vns getrew vnd holt ſein, vnd das Lehen zŭ Iedem fall der gebŭer ſinnen vnd empfangen, vnſern nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchadn vnd arges aber &amp;lt;strike&amp;gt;wehren&amp;lt;/strike&amp;gt; nach Ihrem beﬅen vermügen abwenden, aŭch ſonﬅen mehr thŭn, was getrewen lehenleŭten ihren Lehenhern zŭthŭn ſchŭldig vnd pflichtig ſindt, Immaßen ſie vns deſſen Pflicht vnd eide gethan vnd Ihren Reŭers ergeben haben, [54&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 54&amp;lt;/ref&amp;gt;] Ohne gefehrde, Vnd das zŭ mehrer bekandtnŭs, haben wir vnſer F[ŭ]r[ﬅlic]h Br[aŭnſchwei]g[isch] groß inſiegell an dieſen brieﬀ wiſſentlich hengen laſſen, denſelben aŭch mit eigen handen vnterſchrieben, &lt;br /&gt;
Der gegeben iﬅ aŭﬀ Vnſer Veﬅe Wŭlﬀenbüttell Nach Chriﬅi vnſers H[erre]n vnd Seligmachers gebŭrtt Taŭſendt fŭnfhŭndert vnd im ein vnd Neŭnzigﬅen Jhare, Am anderen Monatstage Julĳ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Einige Internet Browser für die Macintosh Plattform können eine diakritische Ligatur nicht anzeigen. In diesem Fall bitte den neuesten Safari Browser, Teil der Systemaktualisierung vom 26.3.2010, verwenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237727</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237727"/>
		<updated>2013-05-28T14:37:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Bestallung des Gografen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth aus Liedingen, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15; Der Entwurf der Eidesformel datiert 06.11.1767.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen 24.07.1767 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237720</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237720"/>
		<updated>2013-05-28T14:31:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth aus Liedingen, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15; Der Entwurf der Eidesformel datiert 06.11.1767.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237719</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237719"/>
		<updated>2013-05-28T14:30:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth aus Liedingen, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15; entwurf der Eidesformel datiert 06.11.1767&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237718</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237718"/>
		<updated>2013-05-28T14:28:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth aus Liedingen, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 24.11.1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237672</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237672"/>
		<updated>2013-05-28T11:22:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth aus Liedingen, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237671</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237671"/>
		<updated>2013-05-28T11:20:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Bestallung des Gografen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|6.&lt;br /&gt;
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|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
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|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
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|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3&amp;lt;sup&amp;gt;ten&amp;lt;/sup&amp;gt; Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237669</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237669"/>
		<updated>2013-05-28T11:10:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Bestallung des Gografen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 6-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7ten sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3ten Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237668</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
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		<updated>2013-05-28T11:10:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&amp;lt;ref&amp;gt;NStA WF HS, Bl. 14-15&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz-Amt Wolfenb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnd Accidenzien betr.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7ten sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable2|700px}}&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|2 &lt;br /&gt;
|Das Dienﬅgeld von einem Kothhofe&lt;br /&gt;
|6.&lt;br /&gt;
|9.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|2.&lt;br /&gt;
|valign=&amp;quot;bottom&amp;quot;|24.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3ten Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float: left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237667</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237667"/>
		<updated>2013-05-28T11:03:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: Bestallung Gograf Behme, Bettmar&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestallung des Gografen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W. d. 24t. Jŭlÿ. 1767.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
HochFürﬅl. Braŭnſchweig:Lünebŭrgiſche Hochverordnete Herren Geheimer Rath ŭnd Cammer Præsident, Geheime=Cammer- ŭnd Cammer Räthe,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hochgebohrner,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochwohlgebohrne ŭnd Wohlgebohrne,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vest- ŭnd Hochgelahrte,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Hochgebietende, Gnädige und Hochzŭehrende Herren,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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des Gogrefen im Halb-&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gerichte Bettmar Gehalt&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ew: Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herrl. aŭf dem Anſchluß abgegebenen decreto vom 7ten sub prs u. 10. hujus haben wir ferner ſchleŭnig berichten ſollen, wie hoch des bisherigen Gogrefen Harborths im Gerichte Bettmar jährliche Accidenzien ſich &#039;&#039;&#039;[6b]&#039;&#039;&#039; ohngefehr wohl belaŭfen. Der eingezogenen Erkŭndigŭng nach hat derſelbe aŭßer ſeinem Gehalte, nemlich jährlich&lt;br /&gt;
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|- style=&amp;quot;background:none&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|1&lt;br /&gt;
|an baarem Gelde&lt;br /&gt;
|20rt.&lt;br /&gt;
|gr&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|6.&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|3&lt;br /&gt;
|an Contribution monathl. 21 gr.&lt;br /&gt;
|8.&lt;br /&gt;
|18.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|4&lt;br /&gt;
|an Proviant-Gelde ppter&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|5&lt;br /&gt;
|wegen Beÿtreibŭng d. Landſchaftlichen Gefille&lt;br /&gt;
|4.&lt;br /&gt;
|==&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|align=&amp;quot;center&amp;quot;|6&lt;br /&gt;
|an Feŭer Holze 2 Klafter 4 füßig Eichen ŭnd&amp;lt;br&amp;gt; 1 Klafter dito bŭchen Holz, weshalb derſelbe&amp;lt;br&amp;gt; aber das Schlag ŭnd Fŭhrlohn bezahlen muß&amp;lt;br&amp;gt; allſo nicht höher als&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
zu rechnen sind,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
an Accidenzien&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[7a]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
#für eine Eheﬅiftŭng zŭ ſchreiben 30 gr. bis 1 rt.&lt;br /&gt;
#ein Inventarium aŭf zŭ nehmen 1 rt. 9 gr. bis 1 rt. 12 gr.&lt;br /&gt;
#wegen der FeŭerViſitation aŭs jedem Dorfe jährlich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von vorfallenden Beſichtigŭngen täglich 18 gr.&lt;br /&gt;
#von denen aŭf dem Voigting ŭnd freÿem Gerichte vorkommenden Anſäzzen einen gewißen Theil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle dieſe ŭngewiße Accidenzien belaŭfen ſich &lt;br /&gt;
jährlich ohngefehr aŭf 18 rt. bis ----- 20 rt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil nŭn der Gogrefe alle ŭm dene 3ten Sonnabend eigentlich ſeine Aufwartŭng aŭf hieſigem Regimente hat, derſelbe aŭch vielfälltig aŭf die Dörfer im Halbgerichte herŭmreiſen mŭß, ſo kan er ohne Reitpferd nicht wohl ſeÿn, woraŭf er denn aŭch ge- &#039;&#039;&#039;[7b]&#039;&#039;&#039; wiße Koﬅen dagegen rechnen mŭß. Dieſes ist allſo alles, was wir davon zŭ berichten im Stande ſind.&lt;br /&gt;
Die wir mit aller Sŭbmiſſion und Hochachtŭng verbleiben,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ewr. Excellenz, Hochwohlgeb. ŭnd Wohlgeb. Herren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfenbl.&lt;br /&gt;
den 18. Julii 1767.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;text-align: right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
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ŭnterthänige ŭnd gehorſamﬅte&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Fürﬅl. Braŭnſchw. Lüneb.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ober ŭnd Beambte des&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
Residenz=Amts allhie,&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237642</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237642"/>
		<updated>2013-05-28T10:22:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: Eidesformel Ernennung Heinrich Julius Behme zum Gografen 1767&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237641</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237641"/>
		<updated>2013-05-28T10:22:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237638</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
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		<updated>2013-05-28T10:19:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
Heinrich Julius war von 1767, nach dem Tode seines Vorgängers, Christian Andreas Harborth, bis zu seinem Tode 1779 Gograf in Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237636</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237636"/>
		<updated>2013-05-28T10:16:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bewirtschafenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]]. Er wurde 1748 abgefunden und zog nach Bettmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237635</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237635"/>
		<updated>2013-05-28T10:15:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Behme Hof Nr. 45 bearbeitenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
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		<updated>2013-05-28T10:14:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Hof Nr. 45 bearbeitenden [[Sierße Nr. 45#Curd Behme vor 1746|Curd Behme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237633</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237633"/>
		<updated>2013-05-28T10:13:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Heinrich Julius Behme ist der jüngere Bruder des den Sierßer Hof Nr. 45 bearbeitenden [[Sierße Nr. 45|Curd Behme]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237627</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
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		<updated>2013-05-28T10:08:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Heinrich Julius Behme; Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
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		<updated>2013-05-28T10:08:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Heinrich Julius Behme; Eidesformel bei Ernennung zum Gografen 1767 == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237624</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237624"/>
		<updated>2013-05-28T10:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Bl. 14-15: */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bl. 14-15: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: &amp;quot;Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&amp;quot;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237623</id>
		<title>Heinrich Julius Behme 1725</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Heinrich_Julius_Behme_1725&amp;diff=1237623"/>
		<updated>2013-05-28T10:03:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Bl. 14-15: == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eÿdes=Formul: &lt;br /&gt;
für den neŭen Gogrefen im Halb=Gerichte Bettmar,&lt;br /&gt;
Jŭliŭs Behmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr ſollet ＆ daß &amp;lt;s&amp;gt;ihr&amp;lt;/s&amp;gt; dem dŭrchl. Fürﬅen ŭnd Herrn, Herrn Carl, Herzog zŭ Braŭnſchw. ŭnd Lŭnebk. dero Erben ŭnd Sŭcceſsoren an der Regierung &#039;&#039;√ ihr&#039;&#039; Treŭ hold ŭnd gewärtig ſein &amp;lt;s&amp;gt;wollet&amp;lt;/s&amp;gt;, dero Beﬅes &#039;&#039;√ in&#039;&#039; alle Wege befodern, Schaden ŭnd Nachtheil aber &#039;&#039;√ nach eŭren Vermögen&#039;&#039; kehren, wehren ŭnd Wenden, &amp;lt;s&amp;gt;Inſonderheit aber ſollet ihr&amp;lt;/s&amp;gt; den eŭch vorgeſezten jedesmaligen Ober= ŭnd Beamten des Fürﬅl. Reſidenz-Amts, wie aŭch dem Land Voigdt zŭ Bettmar in allen Amts= ŭnd andern billigmäßigen Sachen ſchŭldigen Reſpect ŭnd Gehorſam leiﬅen, &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; nach deren Gebot ŭnd Verbot eŭch in alle Wege richten, &#039;&#039;&#039;[14b]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit allem Fleiß dahin ſŭchen&amp;lt;/s&amp;gt; daß aller Orten in der Voigdteÿ Bettmar Zŭcht ŭnd Ehrbarkeit erhalten, ŭnd dahero alles darin vorgehende Straaﬀbaare eingewroget aŭch davon ſowenig von den Baŭermeiﬅern als andern etwas verſchwiegen werde, &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ ſorgfältig beobachten&#039;&#039;, was ihr ſelbﬅ ﬅrafbar befindet, ohne anſehen der Perſohn dem eŭch vorgeſezten Land Voigdt treŭlich anmelden, &amp;lt;s&amp;gt;ferner&amp;lt;/s&amp;gt; was eŭch vom Fürﬅl. Amte oder aŭch von eürem Land=Voigdt aŭs zŭrichten befolen wird, mit allem Fleiß ŭnd Treŭe verrichten, wenn ihr &amp;lt;s&amp;gt;Inmaßen&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;√ Herrſchaﬀtl. oder andere Private&#039;&#039; Gelder einzŭfodern oder beÿzŭtreiben habt, ſolche ſofort an gehörigen Ort richtig ein liefern,「 &#039;&#039;keines Weges aber ſelbige eine Zeitlang ŭnter eŭch behalten, √ ŭnd am wenigﬅen &amp;lt;s&amp;gt;aber&amp;lt;/s&amp;gt; dŭrch Verwechſelŭng oder ſonﬅ, zŭ eŭren Nŭtzen davon Gebraŭch machen,&#039;&#039; beÿ Aŭfnehmŭng der Eheﬅiﬀtŭngen &amp;lt;s&amp;gt;alle&amp;lt;/s&amp;gt; &#039;&#039;&#039;[15]&#039;&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Sorgfallt anwenden&amp;lt;/s&amp;gt;, daß ihr wieder der Interesſenten wahre intention, aŭch wieder Ser[enissi]mi Höchstes Interesſe darin nichts niederſchreibet, &#039;&#039;√ alle Sorgfalt anwenden, ŭnd&#039;&#039; dabeÿ &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſowenig als &amp;lt;s&amp;gt;aŭch&amp;lt;/s&amp;gt; ſonﬅ überhaŭpt「 &#039;&#039;beÿ eŭren Verrichtŭngen&#039;&#039; keinen mit Gebühren uberſetzet, &amp;lt;s&amp;gt;nicht weniger ſollet ihr aŭch beſonders nach aller möglichkeit mit dafür ſorgen&amp;lt;/s&amp;gt; daß allenthalben im Bettmarſchen Gerichte, den in Land=Policeÿ aŭch andern Sachen ergangenen ŭnd noch künftig ergehenden gnädigﬅen Verordnŭngen behörig gelebet werden müße, &amp;lt;s&amp;gt;dabeÿ aŭch&amp;lt;/s&amp;gt;「 &#039;&#039;pflichtmäßig Sorge tragen&#039;&#039;, insbeſondere &#039;&#039;√ aŭch&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;mit&amp;lt;/s&amp;gt; aŭf die Voigdtings ŭnd Freÿen=Güter ŭnd aŭf derren Verkaŭﬀŭng oder Verſetzŭngen wol acht haben, daß die dabeÿ vorfallende Veränderŭngen behörig vor das Voigdtings= ŭnd Freÿen=Gerichte gebracht ŭnd daſelbﬅ angezeiget werden müßen,「 &#039;&#039;ŭ. ſo ihr darŭnter, oder in andern Stücken etwas ordnŭngs wiedriges wahrnehmet, ſolches eŭren Vorgeſetzten LandVogt ſo fort melden, ein ehrbahr, Chriﬅliches ŭnd nüchternes Leben führen, ŭnd im übrigen alles das jenige thŭn ŭnd leiﬅen ſollet ŭnd wollet&#039;&#039; &amp;lt;s&amp;gt;Übrigens aŭch alles das&amp;lt;/s&amp;gt;, was einem &#039;&#039;&#039;[15b]&#039;&#039;&#039; treŭen ŭnd ehrlichen Gogrefen &amp;lt;s&amp;gt;beſonders&amp;lt;/s&amp;gt; in der Vogdteÿ Bettmar &#039;&#039;√ wohl anﬅehet&#039;&#039;, eignet ŭnd gebühret, &amp;lt;s&amp;gt;treŭlich thŭn ŭnd leiﬅen&amp;lt;/s&amp;gt;.&lt;br /&gt;
So wahr eŭch p[erge] p[erge]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Staatsarchiv Wolfenbüttel, 4 Alt 2 Wolfb. Nr. 3717: Anstellung des Gogrefen Behme zu Bettmar betr.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=1081461</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=1081461"/>
		<updated>2012-05-07T10:06:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Vorgeschichte */ - Jahreszahl den vorhandenen Lehnsbrief-Daten angepaßt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1475 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Ludeke Beme 1474|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1506            Herzog Heinrich d. Ä. belehnt [[Henning Behem 1506|Henning Behem]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beheme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Sier%C3%9Fe_Nr._45&amp;diff=1026059</id>
		<title>Sierße Nr. 45</title>
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		<updated>2011-12-03T10:03:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Curd Behme vor 1746 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; | Haupthof der Behmen&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Brandversicherungsnummer&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | Nr. ass. 45 &lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| heutige Adresse&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luddechen Behemen um 1500 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus den folgenden Quellen kann geschlossen werden, daß um 1500 Luddechen Behemen diesen Hof bewirtschaftet hat. Er und seine Söhne wurden als &amp;quot;de Linewevere&amp;quot; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Luddechen Behemen jun. 1539 ==&lt;br /&gt;
Im ersten erhaltenen Lehnsbrief vom Sonnabend nach dem Fest „Nativitatis Mariae Virginis“ 1539 (13.9.1539) wird Luddechen Behemen, Luddechens Sohn, genannt.&lt;br /&gt;
Das Kirchenfest „Nativitatis Mariae Virginis“ fiel nach dem 1539 im Herzogtum noch geltenden julianischen Kalender am 8. September auf einen Montag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ulrich Behemen um 1550 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Luddechens Sohn Ulrich erfährt man nur im Lehnsbrief von 1569, denn im Lehnsbrief von 1539 lebte sein Vater noch und zur Zeit des Scheffelschatzregister von 1564 war er schon verstorben. Im Lehnsbrief von 1569 ist dann von &amp;quot;Ludicke, Ulrichs Sohne&amp;quot; die Rede, so dass dieser Ulrich den Hof zuvor bewirtschaftet haben muß. Dies wird im [[Ludeke Behmen 1576|Geburtsbrief]] eben dieses Ludeke Behmen, ausgestellt am 24.8.1576 durch Wilhelm Wackernhagen, Amtsmann auf Wolfenbüttel&amp;lt;ref&amp;gt;Das Lehen der Familie Behme, Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur: 27 Alt Nr. 1188; Blatt 11-12&amp;lt;/ref&amp;gt;, bestätigt. Ulrich Behmen und Gese Elers aus Wahle, Tochter von Cortt Elers, sind die Eltern des:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lŭdeke Behemen 1564 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Scheffelschatzregister von 1564 weist den Sohn Ludeke als Hofwirt aus und gibt erstmals Auskunft über diesen Hof:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[137&amp;lt;ref&amp;gt;Scherﬀelschatz Regiﬅer beschriebenn alhir im Ampt Wülﬀenbuttell Sente mandags nach matei apostoli anngefangenn vnnd in genommenn aüﬀ omniŭm sanctorŭm vberantwortedt anno domini 1564 (ebenda, Signatur: 24 Alt 6)&amp;lt;/ref&amp;gt;]Lŭdeke Behemen hadt ii&amp;lt;s&amp;gt;j&amp;lt;/s&amp;gt; Huﬀe Landes&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;zinnﬅ Hannßen behemen zŭ Braŭnschweig&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;iii&amp;lt;s&amp;gt;j&amp;lt;/s&amp;gt; schfl. roggenn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jdem zinﬅ Heinrich Heidt&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;[gibt nicht] 1 H.&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Jdem zinﬅ Heinrichen Behemen zŭ Bordtfelde&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;5 H.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraus ist zu ersehen, daß der Besitzer dieses Hofes immer einen Teil des Behme-Lehns pachtete. Besitzer von Nr. ass. 45 und das herzogliche Lehn sind nicht identisch. Der Hof selbst wechselt immer an den Senior der ihn bewirtschaftenden Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Erbregister des Residenzamtes de 1566 wird der gleiche Lŭdeke Behemen als mit einem Meierhof Belehnter des Herzogs von Braunschweig Wolfenbüttel genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Text liest hier: &lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|„Lŭdeke behemen hat ein Meirhoﬀ vonn / Mgh. zŭ lehens ſambt ſeiner / freŭndt Schaﬀt mit ----- vj hoŭelandts. Des hat ehr ſelbﬅ ----- ii&amp;lt;s&amp;gt;j&amp;lt;/s&amp;gt; hoŭelandt.&amp;lt;ref&amp;gt;Randbemerkung: hieŭon gibt ehr den bemen zŭ Brg. von ĳ hoŭe ---- iiĳ ſchfll; NB. Iﬅ den Behmen vorsetzet &amp;lt;/ref&amp;gt; Lŭdeke behemen ----- j Iv tel / Jacob/&amp;lt;s&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/s&amp;gt; bemen ----- &amp;lt;s&amp;gt;j&amp;lt;/s&amp;gt; hoŭe / Hans bemen zŭ Waelde ----- &amp;lt;s&amp;gt;j&amp;lt;/s&amp;gt; hoŭe / des braŭcht Egling ſŭnnenberg / zŭ Sigerſſe Iv morgn gibt Ime / vom Morgn ĳ Ht wenns drecht / Die bemen zŭ Betmer haben / ----- &amp;lt;s&amp;gt;v halb&amp;lt;/s&amp;gt; ĳ hoŭe / braŭchen ſie ſelbﬅ / Noch haben die behemen ſemptlichn / ----- j ferendel land / Diſſe vj hoŭe gehŏren vor das / Vogting zŭ gerichte. Greſing ----- iiĳ palwiſche tŭt ----- iiĳ fŭd / Gibt ein Zehenthŭn.“&amp;lt;ref&amp;gt;Erbregister des Residenzamtes de 1566; NStA WF, 19 Alt 224 a&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Belehnung hat am [[Ludeke Behmen 1578|22.3.1578]] statt gefunden. Weder 1566 noch 1569 war Lŭdeke Behemen, der Hofbesitzer von Nr. ass. 45, der Senior der Familie. Die Braunschweiger Behmes, denen er laut Erbregister immer noch zinst, werden in diesem Fließdokument nicht mehr genannt. Heinrich zu Bortfelde ist in der Zwischenzeit verstorben. Sein Sohn, Olrych Bemen, ist am 21.11.1576 noch nicht volljährig und damit nicht lehnberechtigt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 17. Juni 1580 sinnen die Ältesten der Familie Behme nach Erneuerung des Lehens und geben als Grund das Abscheiden des 1578 belehnten Seniors, Lüddeke Behme, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
[33&amp;lt;ref&amp;gt;Das Lehen der Familie Behme, Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur: 27 Alt. Nr. 1188, Blatt 33&amp;lt;/ref&amp;gt;] „Anno Christi  1 5 8 0  des Donnertages na Vrbani wilcher was de 26 Dach Maĳ ÿs de olde Lŭdeke Bémenn tho Sÿerſsen ſeliglich in Chrÿﬅo entſlapenn vnd geﬅorŭen“ [später hinzugefügt: „Lŭdeke Behmen der lezt verﬅorbene des Vater Vlrich geheiſſen zŭ Sierße etwan gewonet“]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Christopher Kuhefuß, Voigt im Halbgericht Bettmar bestätigt am 2.9.1580, dass&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|[36&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 36&amp;lt;/ref&amp;gt;] „Ich Chriﬅoﬀer Kŭhefŭß Voigt Im Halbengerichte Bekenne vndt betŭge Das De Olde Leŭdeke Behmen Seligen zŭ Sierßen Den 26ten Maÿ Ao p 80. Iﬅ In Gott Dem Hern Entſchlaﬀen vndt verﬅorben etc“&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mindestens dieser Eintrag im Erbregister von „1566“ kann erst 1578 entstanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==  Erbregister des Residenzamtes de 1566 ==&lt;br /&gt;
Das Erbregister ist ein problematisches Quellen Dokument, da es sich um eine fließende Urkunde&amp;lt;ref&amp;gt;siehe Oehr&amp;lt;/ref&amp;gt; handelt. Die Datierungen 1566 oder 1569 sind nur bedingt richtig und müssen im Einzelfall mit Kirchenvisitationsprotokollen von 1542 oder anderen zeitnahen Urkunden und Akten verglichen werden. Der Eintrag zum Lŭdeke Behemen oben wird um 1578 enstanden sein, zu einem Zeitpunkt, als sein Namensvetter, Lŭdeke Behemen, noch nicht den Hof Nr. ass. 37, einen Teil des von Rutenberg Lehens, von seinem Vater, Cŭrdt Behemenn, übernommen hatte. Der Name eines alten mit Belehnten, „Heinrich Bemen“ ist durchgestrichen und durch „Jacob Bemen“ ersetzt worden. Es kann sich nur um einen Schreibfehler handeln, denn der Vater des Jacob hieß Hans und war in der Tat zumindest am 22.3.1578 verstorben..&lt;br /&gt;
Bleiben wir bei der Jahresangabe „1566“, so bewirtschaftet Ludeke Behemen einen Meierhof, der Teil des Bauernlehens des Braunschweig-Wolfenbütteler Herzogshauses an die Familie Behme ist. In dem Jahr war Ludeke kein Senior der Familie Behme. Das war Hans Behemen. Am 17.12.1569 war es Heinrich Behmen aus Lamme, Ludekens Sohn, der selbst am 28.12.1571 verstarb. Weder der Vater dieses Heinrich Behmen aus Lamme, noch sein Bruder, der auch Luddecke hieß und das Bauernlehn der Familie Behme als Senior vom mindestens 6.5.1572 bis zu seinem Tode in St. Leonhard am 25.7.1575:&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|[10&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 10&amp;lt;/ref&amp;gt;] Vnſer freŭndlich Dienﬅ zŭŭorn, Achtbar gŭter Freŭndt, demnach Ir von vns begert, das wir Lŭdekken Behmen vnſere Kŭndtſchaft mittheilen mŭchten, vﬀ was Zeit vnſer Bŭrger Lŭdekke Behmen aŭch genant In gott verﬅorben, Als haben wir nicht vnterlaſſen konnen, vns bei vnſern Vorﬅehern zŭ S. Leonhart der gelegenheit zŭerkŭndigen. Die vns dan den warhaftigen bericht gethan, das bemelter Lŭdekke Behmen, ſo aldo zŭ S. Leonhart gewohnet, ſei und iﬅ am Mittwochen nach Jacobj A[nn]o p 75. von dieſem Jammerthall ſeliglich abgeſcheiden, Das wir aŭch nicht haben verhalten ſollen, Vnd ſeint euch ſonﬅen zŭwilfaren geneigt. Dat[um] vnter vnſer Stadtsignet am 27ten Augusti A[nn]o p 76.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Rhat d Stadt &lt;br /&gt;
Braŭnſchweig.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
vermutlich an der Pest, führte, können den Meierhof inne gehabt haben. Dieser ging vom Vater auf den Sohn - was aber die Zinspflicht des Hofinhabers an seine Verwandten erklärt. Er war kein Senior der Familie, bewirtschaftete aber den Haupthof, führte also anteilig an die Verwandtschaft ab&amp;lt;ref&amp;gt;Das Lehen der Familie Behme, Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur 27 Alt. 1188, Blätter 4-36&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heinrich Behmen 1619 ==&lt;br /&gt;
=== Landschatzregister 1619 ===&lt;br /&gt;
Dieser Meierhof hat 1619&amp;lt;ref&amp;gt;Landschatz Register; NStA WF, 24 Alt 13, Bl. 215a&amp;lt;/ref&amp;gt; den Besitzer gewechselt und gehört nun Heinrich Behmen, der dem Herzog zinst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Landesschatz- und Hufenschatz Register wurden aus unterschiedlichen Gründen angelegt. Der Grundherr wird daher nur im Hufenschatz Register genannt, während das Landesschatzregister lediglich die Steuerschuld für den Besitz festhält.  Zeitlich unterscheiden sich beide Papiere wahrscheinlich. Das Landschatzregister ist am Bartholomäustag 1619 &amp;lt;ref&amp;gt;Hufenschatz Register; NStA WF, 24 Alt 12, Bl. 319&amp;lt;/ref&amp;gt; entstanden, also dem 24. August. Es scheint das ältere Dokument zu sein, da einige Personen aus dem Hufenschatz nicht (mehr) im Landschatzregister geführt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hufenschatz Register ist der Grundherr für die von Heinrich Beemen bewirtschafteten 60 Morgen mit „Jllustrissimo“, also der Herzog von Braunschweig-Wolfenbüttel, angegeben. Heinrich Beemen/ Behemenn bewirtschaftet den Hof bis zu seinem Tode im Jahre 1629; Dem Jahr, in dem auch der Stammhof im Zuge des 30-jährigen Krieges abbrennt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lŭddeke Behmenn zŭe Wahle 1629 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lŭddeke Behmenn zŭe Wahle verkauft hier den Hof seines bereits verstorbenen Bruders Heinrich an die Frau des damals noch in Poppenburg als Amtmann tätigen Johannes Rotschröder. Es ist nicht bekannt, ob Heinrich vor oder beim Brand des Stammhofes gestorben ist.&lt;br /&gt;
=== Actŭm Vﬀ gehaltenenn Voigedings Gerichte zŭe Sierße den 13tn Octobris Anno 1629. ===&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|[65&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 21 Alt Nr. 922; „Vogtdingsbuch“, Blatt 65&amp;lt;/ref&amp;gt;] “Lŭddeke Behmenn zŭe Wahle hat mit Consens Illmi etc. V:g:f: Vndt Herrenn Vndt ſeiner vogtinn agnaten ſeineß Brŭdernn Heinrichen Behmenn Sehl. Abgebrandtenn Hoﬀ in Siersse nebenst 57 Morgenn Lehnlandeß Vndt allen anderenn zŭbehorŭng in Holtz Vndt Velde wiesen Vndt weidenn deß amptmans zu Poppenbŭrg Haŭſfraŭenn Johanneßenn Rotschroderß Haŭſ Fraŭwenn Annen Catrinen Brödersenn Vmb Vndt fŭr jj40 R Vﬀ Vierzigk Jahr wiederverkäŭﬀlich Verkaŭﬀt. Lŭddeke Behmenn hat eß Verlaßenn Vndt Johanneß Rotschröder wegen ſeiner Haŭſ Fraŭwenn wieder empfangenn, Vndt ist dem gŭete friede gepottenn worden.”&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Der Stammhof geht damit in den Besitz derer von Rotschröder über. Zu den Umständen des Rückkaufs durch die Familie Behme, der offensichtlich stattgefunden hat, ist aktuell nichts bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hans Behmen 1630 ==&lt;br /&gt;
== Hans/ Hanß Behmen 1630 ==&lt;br /&gt;
Aus einer später hinzu gefügten Randbemerkung im Erbregister von 1569 wissen wir auch, daß „Dieser Hof ist in dem 30-jährigen Kriege abgebrannt und ist von Hanß Behme wieder bebauet. Weil der Hof wüste gewesen, haben die Rothschröderschen Erben die pertinenzien gehabt.&amp;lt;ref&amp;gt;Reichelt, Dr. Karl: Zur Geschichte von Siersse. Kreis Braunschweig. Heft 2. Höfe, Stellen, Häuser, Gemeindeamt Vechelde, 1962. S. 169&amp;lt;/ref&amp;gt;“ Der 30-jährige Krieg endete 1648. 1663, bis einschließlich 1678, wohnten die den Hof bewirtschaftenden Behme noch nicht wieder in Sierße. Heinrich Beemen von 1619 war mit dem erwähnten Hans Behmen verwandt, aber nicht sein Vater. Das war der schon erwähnte Lüddeke Behme aus Wahle. Ein zweiter, in der Lehnakte der Familie Behme genannter Hans Behmen&amp;lt;ref&amp;gt;Das Lehen der Familie Behme, Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur 27 Alt. 1188, Blatt 79&amp;lt;/ref&amp;gt; aus Walle, dessen Vater auch Ludeke (Lughe) hieß, kann nicht identisch mit diesem Hans gewesen sein. Der 1630 geborene Hans Behmen stammt aus Wahle und hat am 20.6.1654&amp;lt;ref&amp;gt;Ehebuch Wendeburg 1654, S. 27: „20. Junj In Wendeburg copuliret Hanßen Bemen und Wolpurg Meyer.“&amp;lt;/ref&amp;gt;  in Wendeburg seine erste Frau, Wolpurg Meyer aus Wendezelle, geheiratet. Er wird ab 1685 in Sierße nachweislich geführt und hat laut Kirchenrechnungen 1694 und dem Contributionsregister von 1692 den Hof an seinen Sohn, Julius, übergeben. Vor 1685 und bis zurück nach 1674 ist er in Wahle nachweisbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1685 ===&lt;br /&gt;
Der Hof hat in der Landesbeschreibung von 1685 129 Morgen Lehnland Serenissimi. Hans Behme dient wöchentlich 1 Tag mit Spann oder gibt jährlich 15 Reichstaler Dienstgeld. Er burgfestete 2 Tage. Nach dem Contributions-Register von 1692 hat der Hof immer noch 129 Morgen Lehnland und Hans Behme hält 3 Pferde, 3 Kühe und 2 Schweine, was im Verhältnis zu den anderen Höfen sehr wenig Vieh ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Julius Behme 1694 ==&lt;br /&gt;
Nach dem Contributions-Register von 1692 hat Hans Behme 129 Morgen Lehnland. Er hielt 3 Pferde, 3 Kühe und 2 Schweine.&lt;br /&gt;
Nach dem Contributions-Register von 1697 hat Julius Behme noch 110 Morgen Lehnland und einen Hopfengarten von 1 Morgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jürgen Behme 1723 ==&lt;br /&gt;
Das Contributions-Register von 1728 nennt als Besitzer Julius&#039; Sohn Jürgen. Diesem folgt sein ältester Sohn,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Curd Behme vor 1746 ==&lt;br /&gt;
In der Ehestiftung vom 4.2.1748 freit Curd der Braut den Halbspännerhof von seinem seeligen Vater zu, die Mutter erhält Altenteil, 2 Brüder des Bräutigams werden abgefunden und erhalten unter anderem jeder 2 Morgen Lehnland. Ein Bruder Curds, [[Heinrich Julius Behme 1725|Heinrich Julius Behme]], baut in Bettmar den Hof Nr. ass. 13 als Gastwirtschaft auf.&lt;br /&gt;
Curd Behme bewirtschaftet 1748 124 ¼ Morgen Cammer-Lehn-Land. Er hielt 4 Pferde, 5 Kühe, 2 Rinder, 4 Schweine und 20 Schafe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Johann Hennig Behme 1778 ==&lt;br /&gt;
Nach der Ehestiftung vom 12.9.1778 freit Johann der Braut den Halbspännerhof, der ihm von seinem Vater abgetreten wurde, zu. Der Vater erhält Altenteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Johann Heinrich &amp;lt;u&amp;gt;Julius&amp;lt;/u&amp;gt; Behme vor 1810 ==&lt;br /&gt;
Der Hof hat 108 Morgen und 16 Ruthen. Dazu gehören 8 Morgen 45 Ruthen Weideland und 54 Ruthen Wald.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Johann Heinrich Julius Behme 1853 ==&lt;br /&gt;
Er übernahm den Hof mit Hofverlaßcontract vom 22.3.1853. Dieser hat nach dem Separations-Rezeß 164 Morgen und 32 Ruthen. Hinzu kamen noch 63 Morgen, die von Nr. ass. 39 gekauft worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Gebhard Christian Behme 1884 ==&lt;br /&gt;
Er übernahm den Hof mit Hofübergabevertrag vom 14.10.1884.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Zu Weihnachten 1911 brannten sämtliche Gebäude des Hofes mit Ausnahme des Wohnhauses nieder. Es lag Brandstiftung vor. Der Brandstifter war der auf dem Hofe beschäftigte Melker August Kupke, der mit seinem Chef Differenzen gehabt hatte und ihm einen Streich spielen wollte. Kupke war nach dem Brande, den er genau beobachtet hatte, verschwunden, und als man bei den Aufräumarbeiten Knochenreste fand, nahm man zunächst an, er wäre verbrannt. Er erschien dann aber nach längerer Zeit wieder in Sierße, wurde verhaftet und bestraft. Nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis wurde er aber wieder eingestellt, da er in seinem Fache außerordentlich tüchtig war.“&amp;lt;ref&amp;gt; Reichelt, Dr. Karl: Zur Geschichte von Siersse. Kreis Braunschweig. Heft 2. Höfe, Stellen, Häuser, Gemeindeamt Vechelde, 1962. S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &amp;lt;u&amp;gt;Otto&amp;lt;/u&amp;gt; Heinrich Oskar Behme 1922 ==&lt;br /&gt;
Er übernahm den Hof 1922.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Günther Behme 1943/ 1951 ==&lt;br /&gt;
Er übernahm den Hof nach Hoffolgezeugnis und nach Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft im Jahre 1951. Bei Drucksetzung der Reichelt Chronik zur Geschichte der Höfe, Stellen und Häuser in Sierße im Jahre 1962 umfaßt der Hof 63ha.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Behmen Lehn (Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, Signatur 27 Alt 1188)&lt;br /&gt;
* Scherﬀelschatz Regiﬅer beschriebenn alhir im Ampt Wülﬀenbuttell Sente mandags nach matei apostoli anngefangenn vnnd in genommenn aüﬀ omniŭm sanctorŭm vberantwortedt anno domini 1564 (ebenda, Signatur: 24 Alt 6)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Heinrich Munk: Bettmar an der Langen Wiese, Vechelde, 1996&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Hans Beheme 1515</title>
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		<updated>2011-09-02T04:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Dieser Lehnsbrief für Hans Behemen liegt nur als Eintrag im Herzoglichen Lehnbuch vor und ist nicht datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 5 ==&lt;br /&gt;
Hans Behemen als de eldeﬅe vnder ime Henninge Hanße vnd Henricks Kinderen ſinen vedderen mit ſeß houe landes vnd einem houe vp dem velde vnd Im Dorpe to Sigerſße mit einem Kothhoﬀe to Bethmer mit tween nŭth holts vnd mit tween nŭth graßes/ belehnet/&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;27 Alt Nr. 1188; Blatt 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 5. Blatt 167r&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Heinrichs des Jüngeren 1514 - 1568“ III. Hs. Nr. 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Hans Beheme 1515</title>
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		<updated>2011-09-02T04:29:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: Die Seite wurde neu angelegt: „*Dieser Lehnsbrief für Hans Behemen liegt nur als Eintrag im Herzoglichen Lehnbuch vor und ist nicht datiert.   == Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 5 ==Hans Beh...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Dieser Lehnsbrief für Hans Behemen liegt nur als Eintrag im Herzoglichen Lehnbuch vor und ist nicht datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 5 ==Hans Behemen als de eldeﬅe vnder ime Henninge Hanße vnd Henricks Kinderen ſinen vedderen mit ſeß houe landes vnd einem houe vp dem velde vnd Im Dorpe to Sigerſße mit einem Kothhoﬀe to Bethmer mit tween nŭth holts vnd mit tween nŭth graßes/ belehnet/&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;27 Alt Nr. 1188; Blatt 3&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 5. Blatt 167r&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Heinrichs des Jüngeren 1514 - 1568“ III. Hs. Nr. 5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=972975</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
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		<updated>2011-09-02T04:28:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Ludeke Beme 1474|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1506            Herzog Heinrich d. Ä. belehnt [[Henning Behem 1506|Henning Behem]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beheme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Ludeke Beme 1474</title>
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		<updated>2011-09-02T04:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Quellen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
*Diese beiden Lehnsbriefe für Ludeke Beme von 1474 und 1483 liegen nur als Einträge im Herzoglichen Lehnbuch vor. Die Neubelehnung Ludeke Behmes wurde 1482 mit dem Herrenfall, dem Tod Herzog Wilhelms des Älteren notwendig. Aus steuerlichen Gründen wurde eine Neubelehnung nach Herrenfall meistens noch im Jahr der Machtübernahme beurkundet. Der Lehnbrief ist nicht datiert, daher wird 1483 als Jahr der Neubelehnung angenommen. Wilhelm der Ältere ist am 25. Juli 1482 verstorben und eine Neubelehnung hat u.U. noch 1482 stattgefunden. Hier fehlt aber ein eindeutiger Beleg. Die Sekundärliteratur datiert die vorhandenen Lehnbriefe Herzog Wilhelms des Jüngeren in die Jahre 1483 - 1491.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 2 ==&lt;br /&gt;
=== 1474 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;Ludeke beme&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anno Lxx quarto Eod die Belehnde Sn gnade Ludeken bemen mit Eynem Kuthoﬀe vnde twen nut holteß vnde tobehorungen &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;Eudem&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eodem Anno et de Belehnde Sn gnade deme obigten Ludeken bemen wonhaﬀtich to Betmer mit Siß houe Landiß vnde Eynem hoﬀe vppem velde vnde Im dorpe to Sigerſſen mit allen tobehorungen An velde dorpeholte vnd waelde&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 2. Blatt 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 3 ==&lt;br /&gt;
=== 1483 ===&lt;br /&gt;
R X gulden Lvdwens Behemes als den Eldeﬅen vnder eme vnd ſeynen Brodern Hanſe vnd Henricke mit ſes houe Landes vnd eynem houe gelegen vp dem Velde vnd In dem Dorpe to Sigerſe vnd eynem Kothoue to Bethmar vnd mit twenn nuett Holts&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 3. ohne Seitenangabe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Wilhelms des Älteren 1474 - 1482“ III. Hs. Nr. 2.&lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Wilhelms des Jüngeren 1483 - 1491“ III. Hs. Nr. 3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
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|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Ludeke Beme 1474</title>
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		<updated>2011-09-02T04:26:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: Die Seite wurde neu angelegt: „__NOTOC__ *Diese beiden Lehnsbriefe für Ludeke Beme von 1474 und 1483 liegen nur als Einträge im Herzoglichen Lehnbuch vor. Die Neubelehnung Ludeke Behmes wurde...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;__NOTOC__&lt;br /&gt;
*Diese beiden Lehnsbriefe für Ludeke Beme von 1474 und 1483 liegen nur als Einträge im Herzoglichen Lehnbuch vor. Die Neubelehnung Ludeke Behmes wurde 1482 mit dem Herrenfall, dem Tod Herzog Wilhelms des Älteren notwendig. Aus steuerlichen Gründen wurde eine Neubelehnung nach Herrenfall meistens noch im Jahr der Machtübernahme beurkundet. Der Lehnbrief ist nicht datiert, daher wird 1483 als Jahr der Neubelehnung angenommen. Wilhelm der Ältere ist am 25. Juli 1482 verstorben und eine Neubelehnung hat u.U. noch 1482 stattgefunden. Hier fehlt aber ein eindeutiger Beleg. Die Sekundärliteratur datiert die vorhandenen Lehnbriefe Herzog Wilhelms des Jüngeren in die Jahre 1483 - 1491.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 2 ==&lt;br /&gt;
=== 1474 ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;Ludeke beme&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Anno Lxx quarto Eod die Belehnde Sn gnade Ludeken bemen mit Eynem Kuthoﬀe vnde twen nut holteß vnde tobehorungen &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;Eudem&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
Eodem Anno et de Belehnde Sn gnade deme obigten Ludeken bemen wonhaﬀtich to Betmer mit Siß houe Landiß vnde Eynem hoﬀe vppem velde vnde Im dorpe to Sigerſſen mit allen tobehorungen An velde dorpeholte vnd waelde&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 2. Blatt 85.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 3 ==&lt;br /&gt;
=== 1483 ===&lt;br /&gt;
R X gulden Lvdwens Behemes als den Eldeﬅen vnder eme vnd ſeynen Brodern Hanſe vnd Henricke mit ſes houe Landes vnd eynem houe gelegen vp dem Velde vnd In dem Dorpe to Sigerſe vnd eynem Kothoue to Bethmar vnd mit twenn nuett Holts&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 3. ohne Seitenangabe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Wilhelms des Jüngeren 1483 - 1491“ III. Hs. Nr. 3.&lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Wilhelms des Älteren 1474 - 1482“ III. Hs. Nr. 2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Henning_Behem_1506&amp;diff=972972</id>
		<title>Henning Behem 1506</title>
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		<updated>2011-09-02T04:23:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: Die Seite wurde neu angelegt: „*Dieser Lehnsbrief für Henning Behem vom 9. Februar 1506 liegt nur als Eintrag im Herzoglichen Lehnbuch vor.   == Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 4 == Hen̄ing...“&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*Dieser Lehnsbrief für Henning Behem vom 9. Februar 1506 liegt nur als Eintrag im Herzoglichen Lehnbuch vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herzogliches Lehnbuch III Hs. Nr. 4 ==&lt;br /&gt;
Hen̄ing Behems als den eldeﬅen vnder eme vnde ſinen broderen Hanſe vnde Hinricke mit Ses hoŭe landes unde ein Hoﬀ belegen Im velde vnde Im dorppe to Sigerſſe vnde ein̄e kuethoﬀe to Bethmar vnde mit twen nŭtt holtes vnde mit twen nŭt graſes/ mit allen eren tobehoringe Acte Montage appolonie virge Anno xv &amp;amp; Sexto&amp;lt;ref&amp;gt;III. Hs. Nr. 4. Blatt 122.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel; „Lehnbücher Herzog Heinrichs des Älteren 1503 - 1514“ III. Hs. Nr. 4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[image:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=970797</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=970797"/>
		<updated>2011-08-27T10:20:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Ludeke Beme 1474|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1506            Herzog Heinrich d. Ä. belehnt [[Henning Behem 1506|Henning Behem]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=966038</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
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		<updated>2011-08-13T22:00:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Ludeke Beme 1474|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=966037</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=966037"/>
		<updated>2011-08-13T21:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Andreas Behme 1483|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=955904</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
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		<updated>2011-07-14T12:43:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1474            Herzog Wilhelm d. Ä. belehnt [[Ludeke Beme 1474|Ludeke Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;  &lt;br /&gt;
1483            Herzog Wilhelm d. J. belehnt [[Andreas Behme 1483|Andreas Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1515            Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Hans Beme 1515|Hans Beme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Hans_Behmen_1660&amp;diff=946828</id>
		<title>Hans Behmen 1660</title>
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		<updated>2011-06-18T20:37:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1614. Der alte, von 1614 stammende Text ist unter~ oder durch gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Hanſ Behmen 1660 († 8.1.1664&amp;lt;ref&amp;gt;Begräbnisse Bettmar 1664: „Hanß Behmen, ein Mann von ohngefehr 70. iahren“&amp;lt;/ref&amp;gt;) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. 26. März 1660 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Behmen zu Bethmar Lehenbrieﬀ de A[nn]o 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[82&amp;lt;ref&amp;gt; Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 82&amp;lt;/ref&amp;gt;] Von Gottes gnaden Wihr Aŭgŭstŭs &amp;lt;u&amp;gt;Friederich Vlrich&amp;lt;/u&amp;gt; Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭndt Lŭnäbŭrg etc. Bekennen mit dieſem brieﬀe öﬀentlich ŭndt Vor Alß Wehme, daß &amp;lt;u&amp;gt;Nach Abﬅerben deß Hochwŭrdigen ŭndt Hochgebohrenen Fürﬅen Herrn Heinrich Julĳ Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt, ŭndt Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭndt Lŭnäbŭrg etc. Ŭnſers gnedigen ŭndt Vielgeliebten Herrn Vaters Hochlöbl. Chriﬅmilter gedechtnüß Wir Alß nachfolgender eintzig Landeß Fürﬅ ŭndt Regierender Hertzog zŭe Braŭnſchweig&amp;lt;/u&amp;gt; Wir ietzo Hinwieder zŭ einem Rechten Erblichen Manlehn Hanſen &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Behmen zŭ Bethmar Hermans &amp;lt;u&amp;gt;Lŭddekens&amp;lt;/u&amp;gt; Sehl. Sohn Alß dem Eltigﬅen, mit zŭ Behŭeff Seiner Vettern Lüddeken zŭ betmar &amp;lt;u&amp;gt;Behmen&amp;lt;/u&amp;gt; Cŭrdts &amp;lt;u&amp;gt;Ulrichs&amp;lt;/u&amp;gt; Sohn, ‖ &amp;lt;u&amp;gt;vnd Lŭddeken Berendt, ŭndt Heinrich Behmen Gebrŭedere Hermanß Söhne deßgleichen Lŭddeken ŭndt Henning Behmen, zŭ Sierſenn ŭndt Bethmar, Cŭrdts Söhne, Item Cŭrdten, Heinrich ŭndt Hanßen Ŭlrichs S. Söhne zŭ Bordtfeldt, Item Cŭrdt Cŭrdts Sohn vnd Hanßen vndt Cŭrdt Hanßens S. Söhne zŭ Eßinghaŭßen noch Vlrich Behmen Heinrichs S. zŭ Bortfeldt, Item Tielen Behmen zŭ Bordtfeldt Hanßen zŭ Sierßen S. Sohn, Imgleichen Hanßen Jacob Veit, Chriﬅoﬀ ŭndt Lüddeken gebrüedere Jacobs zŭ Sierßenn S. Söhne, Item Heinrich vnd Herman Behmen, Hanßes Söhne vnd Abdiaßen aŭch Hanßes Sohn, Weiter Lüddeken Behmen zŭ Ölber Heinrichs S. Sohn zŭ Lamme, vndt Bartoldten Behmen Hanßes zŭ Denstorﬀ Sohn, vnd Hennig Behmen, Hennings Sohn zŭ Lamme, Item Hoÿer, [82b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 82b&amp;lt;/ref&amp;gt;] Hoÿers Sohn zŭ Brötzem, ŭndt Heinrich Behmen zŭ Schmedenstidt Tielenß zŭ Eßinghaŭßen S. Sohn, Noch Hanßen Behmen zŭ Bethmar Heinrichs S. Sohn daſelbﬅ, desgleichen Lüddeken zŭ Bodenﬅein, Hanßen zŭ Bethmar, Heinrichen Herman vnd Claŭs zŭ Löpke, Alle Fünﬀ gebrüedere Hanſes S. Söhne zŭ Bethmar, Item Lüddeke vndt Cŭrdt gebrŭedere Hennigs S. Söhne zŭ Betmar, Item Heinrich Behmen Hennings Sohn zŭ Bethmar, vndt Heinrich Behmen Hanßens Sohn daſelbﬅ, Noch Hanß Behmen Hanßens S. Sohn zŭ Delingerohde, vnd Heinrich vnd Hanſen Behmen Lüddekens Sohn zŭ Bethmar, deßgleichen Hanßen Heinrichen, ŭndt Ihren vnmündigen Brŭder aller dreÿ Lüddeken Behmen zŭ Mŭnﬅedt S. Söhne, Philip Behmen Cŭrdts Sohn, Chriﬅoﬀ Behmen Heinrichen des geweſenen Lehen Tregers S. Sohn, vnd letzlich Hennig, vnd Cürdten Hennigs S. Söhne zŭ Schmedenstedt, Alle die Behmen genandt&amp;lt;/u&amp;gt; genand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‖ vnd Cŭrdten zŭ betmar, Heinrichs sohn, desgleichen Henning vnd Hanſen zŭ Schmedenﬅied aŭch Heinrichen zŭ Mŭnﬅied gebrŭeder, Tielens ſehl. Söhne, item Herman, Hanſen vnd Chriﬅoﬀ zŭ Broitzem, Chriﬅoﬀs ſöhne, noch Jacoben zŭ Sierße Hanſen ſohn, Henningen zŭe Sierße vnd Heinrichen zŭe Weddelnﬅed gebrüder, Chriﬅoﬀs ſöhne, weiter Caspern zŭe betmar Reineken ſohn, Heinrich ŭnd Simon zŭe betmar, Simons ſöhne, aŭch Hanſen zŭe Wahle Lŭddeken ſehl. Sohn, vnd letzlich Chriﬅoﬀ zŭe betmar, Hermans ſehl. ſohn, alle die Behmen genand, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Sechs [83&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 83&amp;lt;/ref&amp;gt;] hŭeﬀen landeß, vndt einem Kothhoﬀe aŭﬀ dem Felde, vnd im Dorﬀ Sierßen, mit einem Kothhoﬀe zŭ Bethmar, mit Ihrer nŭtz holtzes, vnd mit Ihrer nŭtz graßes mit Aller gerechtigkeit vnd Zŭbehörŭng, nichts davon aŭßbeſchienen, belehnet haben, Belehnen Sie aŭch damit in Craft dieſes brieﬀes Also, daß Sie deroſelben güter mit aller gerechtigkeit, vnd Zŭbehörŭng, Immaßen Sie daß Von Ŭnſerm fŭrﬅenthŭmb Braŭnſchweig Wolﬀenbŭttelschen Theils zŭlehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen, vnd zŭgebraŭchen haben ſollen, Wir wollen aŭch ſolcher güter Bekenniger Herr vndt gewehr weßen, ſo ŭns daß zŭ thŭn gebühret, vnd an Ŭns geſŭchet Wirdt, ŭnd Sie für Vnrecht verthedigen, Dagegen ſollenn sie Vnß getrew vnd holdt seÿn, vnndt daß Lehen zŭ Iedem fall der gebühr geſinnen ŭndt endtpfangen, Ünſer nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber nach Ihrem beﬅen Vermügen Abwenden, Aŭch ſonﬅen mehr thŭn, Waß getrëwe Lehenleüte Ihrem [83b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 83b&amp;lt;/ref&amp;gt;] Lehen Herrn zŭ thŭn ſchŭldig vnd pflichtig seÿn, Immaßen ſie Ŭns deß Pflicht vndt Aÿdt gethan &amp;lt;u&amp;gt;vnd Ihren Revers=brieﬀ gegen&amp;lt;/u&amp;gt; haben, vnd deß zŭ mehrer Bekändtnüß, haben Wihr Ŭnſer fŭrﬅlich Braŭnſchwg. groß Inſiegell an dieſen brieﬀ Wißendtlich hangen laßenn, Denſelbenn aŭch mit eigen Handt vnterſchriebenn, der geben iﬅ aŭﬀ Vnſerer Veﬅŭng Wolﬀenbŭttell, nach Chriﬅi ŭnſers Herrn vnd Seligmachers Gebŭrt Im Ein Taŭſendt Sechhŭnderten vnd Sechzigﬅen &amp;lt;u&amp;gt;Vierzehenden&amp;lt;/u&amp;gt; Jahre, am Sechs  ŭnd Zwantzigﬅen &amp;lt;u&amp;gt;vierdtem&amp;lt;/u&amp;gt; MonattsTage &amp;lt;s&amp;gt;Maĳ&amp;lt;/s&amp;gt; Martĳ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[image:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Hans_Behmen_1660&amp;diff=946827</id>
		<title>Hans Behmen 1660</title>
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		<updated>2011-06-18T20:26:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Hanſ Behmen 1660 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1614. Der alte, von 1614 stammende Text ist unter~ oder durch gestrichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 14.11.1664 ([[Curdt Behmen 1664|Curt Behmen]] zu Gadenstedt, Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*Muthschein 7.1.1667 nach dem Tode Herzog Augusts von Braunschweig und Lüneburg&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 6.7.1667 ([[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behmen]] zu Münstedt, Tilens sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*Bitte um Muthschein 17.12.1689 (nach dem Tode des letzten Seniors, Hermann Behmen † 23.10.1689 zu Broitzem, Christophs sehligem Sohn)&lt;br /&gt;
::*Senior 2.10.1690 - (†) 14.8.1703&amp;lt;ref&amp;gt;Begräbnisse Sierße 1703, Nr. 5: „Den 15. Aug. ist begraben der Alte Hanß Behmen, seines alters, wieder Pfingsten her, im 73. iahre. Conc. Funebr., 90. Ps. Unser Leben währet 70. jahr &amp;amp;c.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Hanſ Behmen 1660 († 8.1.1664&amp;lt;ref&amp;gt;Begräbnisse Bettmar 1664: „Hanß Behmen, ein Mann von ohngefehr 70. iahren“&amp;lt;/ref&amp;gt;) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
d. 26. März 1660 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Behmen zu Bethmar Lehenbrieﬀ de A[nn]o 1660&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[82&amp;lt;ref&amp;gt; Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 82&amp;lt;/ref&amp;gt;] Von Gottes gnaden Wihr Aŭgŭstŭs &amp;lt;u&amp;gt;Friederich Vlrich&amp;lt;/u&amp;gt; Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭndt Lŭnäbŭrg etc. Bekennen mit dieſem brieﬀe öﬀentlich ŭndt Vor Alß Wehme, daß &amp;lt;u&amp;gt;Nach Abﬅerben deß Hochwŭrdigen ŭndt Hochgebohrenen Fürﬅen Herrn Heinrich Julĳ Biſchoﬀ zŭ Halberﬅadt, ŭndt Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭndt Lŭnäbŭrg etc. Ŭnſers gnedigen ŭndt Vielgeliebten Herrn Vaters Hochlöbl. Chriﬅmilter gedechtnüß Wir Alß nachfolgender eintzig Landeß Fürﬅ ŭndt Regierender Hertzog zŭe Braŭnſchweig&amp;lt;/u&amp;gt; Wir ietzo Hinwieder zŭ einem Rechten Erblichen Manlehn Hanſen &amp;lt;u&amp;gt;Heinrich&amp;lt;/u&amp;gt; Behmen zŭ Bethmar Hermans &amp;lt;u&amp;gt;Lŭddekens&amp;lt;/u&amp;gt; Sehl. Sohn Alß dem Eltigﬅen, mit zŭ Behŭeff Seiner Vettern Lüddeken zŭ betmar &amp;lt;u&amp;gt;Behmen&amp;lt;/u&amp;gt; Cŭrdts &amp;lt;u&amp;gt;Ulrichs&amp;lt;/u&amp;gt; Sohn, ‖ &amp;lt;u&amp;gt;vnd Lŭddeken Berendt, ŭndt Heinrich Behmen Gebrŭedere Hermanß Söhne deßgleichen Lŭddeken ŭndt Henning Behmen, zŭ Sierſenn ŭndt Bethmar, Cŭrdts Söhne, Item Cŭrdten, Heinrich ŭndt Hanßen Ŭlrichs S. Söhne zŭ Bordtfeldt, Item Cŭrdt Cŭrdts Sohn vnd Hanßen vndt Cŭrdt Hanßens S. Söhne zŭ Eßinghaŭßen noch Vlrich Behmen Heinrichs S. zŭ Bortfeldt, Item Tielen Behmen zŭ Bordtfeldt Hanßen zŭ Sierßen S. Sohn, Imgleichen Hanßen Jacob Veit, Chriﬅoﬀ ŭndt Lüddeken gebrüedere Jacobs zŭ Sierßenn S. Söhne, Item Heinrich vnd Herman Behmen, Hanßes Söhne vnd Abdiaßen aŭch Hanßes Sohn, Weiter Lüddeken Behmen zŭ Ölber Heinrichs S. Sohn zŭ Lamme, vndt Bartoldten Behmen Hanßes zŭ Denstorﬀ Sohn, vnd Hennig Behmen, Hennings Sohn zŭ Lamme, Item Hoÿer, [82b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 82b&amp;lt;/ref&amp;gt;] Hoÿers Sohn zŭ Brötzem, ŭndt Heinrich Behmen zŭ Schmedenstidt Tielenß zŭ Eßinghaŭßen S. Sohn, Noch Hanßen Behmen zŭ Bethmar Heinrichs S. Sohn daſelbﬅ, desgleichen Lüddeken zŭ Bodenﬅein, Hanßen zŭ Bethmar, Heinrichen Herman vnd Claŭs zŭ Löpke, Alle Fünﬀ gebrüedere Hanſes S. Söhne zŭ Bethmar, Item Lüddeke vndt Cŭrdt gebrŭedere Hennigs S. Söhne zŭ Betmar, Item Heinrich Behmen Hennings Sohn zŭ Bethmar, vndt Heinrich Behmen Hanßens Sohn daſelbﬅ, Noch Hanß Behmen Hanßens S. Sohn zŭ Delingerohde, vnd Heinrich vnd Hanſen Behmen Lüddekens Sohn zŭ Bethmar, deßgleichen Hanßen Heinrichen, ŭndt Ihren vnmündigen Brŭder aller dreÿ Lüddeken Behmen zŭ Mŭnﬅedt S. Söhne, Philip Behmen Cŭrdts Sohn, Chriﬅoﬀ Behmen Heinrichen des geweſenen Lehen Tregers S. Sohn, vnd letzlich Hennig, vnd Cürdten Hennigs S. Söhne zŭ Schmedenstedt, Alle die Behmen genandt&amp;lt;/u&amp;gt; genand,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
‖ vnd Cŭrdten zŭ betmar, Heinrichs sohn, desgleichen Henning vnd Hanſen zŭ Schmedenﬅied aŭch Heinrichen zŭ Mŭnﬅied gebrŭeder, Tielens ſehl. Söhne, item Herman, Hanſen vnd Chriﬅoﬀ zŭ Broitzem, Chriﬅoﬀs ſöhne, noch Jacoben zŭ Sierße Hanſen ſohn, Henningen zŭe Sierße vnd Heinrichen zŭe Weddelnﬅed gebrüder, Chriﬅoﬀs ſöhne, weiter Caspern zŭe betmar Reineken ſohn, Heinrich ŭnd Simon zŭe betmar, Simons ſöhne, aŭch Hanſen zŭe Wahle Lŭddeken ſehl. Sohn, vnd letzlich Chriﬅoﬀ zŭe betmar, Hermans ſehl. ſohn, alle die Behmen genand, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
mit Sechs [83&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 83&amp;lt;/ref&amp;gt;] hŭeﬀen landeß, vndt einem Kothhoﬀe aŭﬀ dem Felde, vnd im Dorﬀ Sierßen, mit einem Kothhoﬀe zŭ Bethmar, mit Ihrer nŭtz holtzes, vnd mit Ihrer nŭtz graßes mit Aller gerechtigkeit vnd Zŭbehörŭng, nichts davon aŭßbeſchienen, belehnet haben, Belehnen Sie aŭch damit in Craft dieſes brieﬀes Also, daß Sie deroſelben güter mit aller gerechtigkeit, vnd Zŭbehörŭng, Immaßen Sie daß Von Ŭnſerm fŭrﬅenthŭmb Braŭnſchweig Wolﬀenbŭttelschen Theils zŭlehen gehabt vnd getragen, zŭ genießen, vnd zŭgebraŭchen haben ſollen, Wir wollen aŭch ſolcher güter Bekenniger Herr vndt gewehr weßen, ſo ŭns daß zŭ thŭn gebühret, vnd an Ŭns geſŭchet Wirdt, ŭnd Sie für Vnrecht verthedigen, Dagegen ſollenn sie Vnß getrew vnd holdt seÿn, vnndt daß Lehen zŭ Iedem fall der gebühr geſinnen ŭndt endtpfangen, Ünſer nŭtz vnd frommen befŭrdern, ſchaden vnd Arges Aber nach Ihrem beﬅen Vermügen Abwenden, Aŭch ſonﬅen mehr thŭn, Waß getrëwe Lehenleüte Ihrem [83b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 83b&amp;lt;/ref&amp;gt;] Lehen Herrn zŭ thŭn ſchŭldig vnd pflichtig seÿn, Immaßen ſie Ŭns deß Pflicht vndt Aÿdt gethan &amp;lt;u&amp;gt;vnd Ihren Revers=brieﬀ gegen&amp;lt;/u&amp;gt; haben, vnd deß zŭ mehrer Bekändtnüß, haben Wihr Ŭnſer fŭrﬅlich Braŭnſchwg. groß Inſiegell an dieſen brieﬀ Wißendtlich hangen laßenn, Denſelbenn aŭch mit eigen Handt vnterſchriebenn, der geben iﬅ aŭﬀ Vnſerer Veﬅŭng Wolﬀenbŭttell, nach Chriﬅi ŭnſers Herrn vnd Seligmachers Gebŭrt Im Ein Taŭſendt Sechhŭnderten vnd Sechzigﬅen &amp;lt;u&amp;gt;Vierzehenden&amp;lt;/u&amp;gt; Jahre, am Sechs  ŭnd Zwantzigﬅen &amp;lt;u&amp;gt;vierdtem&amp;lt;/u&amp;gt; MonattsTage &amp;lt;s&amp;gt;Maĳ&amp;lt;/s&amp;gt; Martĳ etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Julius_Behmen_1731&amp;diff=935989</id>
		<title>Julius Behmen 1731</title>
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		<updated>2011-05-02T19:34:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Julius Behm zŭ Sierſe († 13.1.1735) (1726) 1731 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1731. Die Neu Belehnung war aufgrund des Herrenfalls notwendig geworden. Julius Behme ist zuerst am 30.10.1726 durch Herzog August Wilhelm belehnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 16.3.1705 ([[Albert Behmen 1795|Albert Behmen]], Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 6.11.1714 ([[Albert Behmen 1714|Albert Behmen]], Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 11.8.1718 ([[Christoph Behmen 1718|Christoph Behmen]], Hennings sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*Senior 30.10.1726 &amp;amp; 16.10.1731 († 08.01.1735 [175&amp;lt;ref&amp;gt;„Daß Jŭliŭs Behmen weyland Einwohner in Sierſen den 8ten Jan. 1735 beerdiget worden, ſolches wird aus dem Sierſchen Kirchen-Bŭche beﬅätiget. Betm. den 15ten Xbr. 1737     P. Otto Paﬅ. mpp. “ In: Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 175&amp;lt;/ref&amp;gt;]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Julius Behm zŭ Sierſe († 13.1.1735) (1726) 1731 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den 16 Octobr. 1731.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serenissimi Lehnbrief für Julius Behm zu Sierse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.10.1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[159&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 159&amp;lt;/ref&amp;gt;] Von Gottes Gnaden, Wir Ludewig Rudolph, Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrg etc. für Ŭns ŭnd Ŭnſere Erben bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr, daß nach tödtlichem Hintritt des weÿland Dŭrchlaŭchtigﬅen Fürﬅen, Herrn August Wilhelms, Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrg etc. Ŭnſers freŭndlich geliebten Herrn Brŭders Edel: hochlöblicher chriﬅmilder gedächtnis, Wir als rechter Successor, eintziger Landes- ŭnd Lehnsfürﬅ ŭnd regierender Herzog Ŭnſers Hertzogthŭmbs Braŭnſchweig Wolﬀenbl. Theils, ietzo hinwieder  zŭ einem rechten erblichen MannLehn Julius Behm zŭ Sierſe, [[Hans Behmen 1690|Hanſenn]] ſeel. Sohn, als den älteﬅen zŭ Mitbehŭeﬀ ſeiner brüder, [[Hans Behm 1737|Hanß]] ŭnd [[Heinrich Behm 1744|Heinrichs]]; aŭch Vettern, Alberts ŭnd Jürgen, gebrüdern, Thilens Senioris ſeel: Söhne; ingleichen Cŭrdts ŭnd Chriﬅophs, gebrüdere, Heinrichs zŭ Sierſe ſeel. Söhne; ferner Hanßen zŭ Sierſe, Thilens iunioris ſeel. Sohns; Hennigs, Chriﬅophs seel. Sohns, ŭnd letzlich Hans, Caspars ſeel: Sohns; alle die Behme genannt mit ſechs Hŭeﬀen Landes ŭnd einem Hoﬀe aŭf dem Felde ŭnd im Dorﬀe zŭ [159b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 159b&amp;lt;/ref&amp;gt;] zŭ Sierſe, mit einem Kohthoﬀe zŭ Bettmar, mit ihrer Nŭtz Holzes ŭnd mit ihrer Nŭtz graſes, mit aller Gerechtigkeit ŭnd Zŭbehörŭng, nichts davon aŭs beſchieden, belehnet haben; belehnen Sie aŭch damit in Kraﬀt dieſes Briefes, alſo, daß Sie derſelben güther mit aller gerechtigkeit ŭnd Zŭbehörŭngen, immaßen Sie das von Ŭnſerm Hertzogthŭmbs Braŭnſchweig Wolﬀenbl. Theils hiebevor zŭ Lehn gehabt ŭnd getragen, Zŭ genießen ŭnd zŭgebraŭchen haben ſollen. Wir wollen aŭch ſolcher güther Ihr bekenniger Herr ŭnd gewehr ſeÿn, soweit Ŭns das zŭ thŭn gebühret ŭnd an Ŭns geziemend geſŭchet wird, ŭnd ſie für Ŭnrecht vertheidigen. Dagegen ſollen Ŭns ŭnd Ŭnſern Erben Sie treŭ ŭnd hold ſeÿn ŭnd das Lehn aŭf iedesmahl ſich begebenden Fall gebührend ſinnen ŭnd empfahen, Ŭnſern Nŭtzen ŭnd Frommen befordern, Schaden ŭnd Arges aber nach ihrem beﬅen Vermögen warnen ŭnd abwenden, aŭch ſonﬅen alles andere thŭn, was getreŭe Lehnsleŭthe ihrem Lehnsherren zŭthŭn ſchŭldig ŭnd pflichtig sindt; immaßen Ŭns Sie dorten gewöhnlichen Eўd ŭnd Lehnspflicht [160&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 160&amp;lt;/ref&amp;gt;] Pflicht gethan haben etc. Sonder gefährde. Deßen Zŭ mehrer bekenntnis haben Wir Ŭnſer Fürﬅl. Inſiegel an dieſen brief wißenntl. hŭngen laßen, denſelben aŭch eigenhändig ŭnterſchrieben, der gegeben iﬅ in Ŭnſer Veﬅŭng Wolﬀenbl. nach Chriﬅi Ŭnſers Herrn Gebŭrth im Eintaŭſend, ſieben hŭndert ŭnd ein ŭnd dreÿßigﬅen Jahr am ſechszehenden Monaths-Tag Octobris. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L[udewig] R[udolph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Julius_Behmen_1731&amp;diff=935985</id>
		<title>Julius Behmen 1731</title>
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		<updated>2011-05-02T19:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Lehensbrief für Julius Behm zŭ Sierſe († 13.1.1735) (1726) 1731 */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;*enthält eine Abschrift des Lehenbriefes von 1731. Die Neu Belehnung war aufgrund des Herrenfalls notwendig geworden. Julius Behme ist zuerst am 30.10.1726 durch Herzog August Wilhelm belehnt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 16.3.1705 ([[Albert Behmen 1795|Albert Behmen]], Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 6.11.1714 ([[Albert Behmen 1714|Albert Behmen]], Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt am 11.8.1718 ([[Christoph Behmen 1718|Christoph Behmen]], Hennings sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*Senior 30.10.1726 &amp;amp; 16.10.1731 († 08.01.1735 [175&amp;lt;ref&amp;gt;„Daß Jŭliŭs Behmen weyland Einwohner in Sierſen den 8ten Jan. 1735 beerdiget worden, ſolches wird aus dem Sierſchen Kirchen-Bŭche beﬅätiget. Betm. den 15ten Xbr. 1737     P. Otto Paﬅ. mpp. “ In: Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 175&amp;lt;/ref&amp;gt;]) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lehensbrief für Julius Behm zŭ Sierſe († 13.1.1735) (1726) 1731 ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den 16 Octobr. 1731.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Serenissimi Lehnbrief für Julius Behm zu Sierse. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
16.10.1731&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[159&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 159&amp;lt;/ref&amp;gt;] Von Gottes Gnaden, Wir Ludewig Rudolph, Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrg etc. für Ŭns ŭnd Ŭnſere Erben bekennen mit dieſem briefe oﬀenbahr, daß nach tödtlichem Hintritt des weÿland Dŭrchlaŭchtigﬅen Fürﬅen, Herrn August Wilhelms, Hertzog zŭ Braŭnſchweig ŭnd Lünebŭrg etc. Ŭnſers freŭndlich geliebten Herrn Brŭders Edel: hochlöblicher chriﬅmilder gedächtnis, Wir als rechter Successor, eintziger Landes- ŭnd Lehnsfürﬅ ŭnd regierender Herzog Ŭnſers Hertzogthŭmbs Braŭnſchweig Wolﬀenbl. Theils, ietzo hinwieder  zŭ einem rechten erblichen MannLehn Julius Behm zŭ Sierſe, [[Hans Behmen 1690|Hanſenn]] ſeel. Sohn, als den älteﬅen zŭ Mitbehŭeﬀ ſeiner brüder, Hanß ŭnd Heinrichs; aŭch Vettern, Alberts ŭnd Jürgen, gebrüdern, Thilens Senioris ſeel: Söhne; ingleichen Cŭrdts ŭnd Chriﬅophs, gebrüdere, Heinrichs zŭ Sierſe ſeel. Söhne; ferner Hanßen zŭ Sierſe, Thilens iunioris ſeel. Sohns; Hennigs, Chriﬅophs seel. Sohns, ŭnd letzlich Hans, Caspars ſeel: Sohns; alle die Behme genannt mit ſechs Hŭeﬀen Landes ŭnd einem Hoﬀe aŭf dem Felde ŭnd im Dorﬀe zŭ [159b&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 159b&amp;lt;/ref&amp;gt;] zŭ Sierſe, mit einem Kohthoﬀe zŭ Bettmar, mit ihrer Nŭtz Holzes ŭnd mit ihrer Nŭtz graſes, mit aller Gerechtigkeit ŭnd Zŭbehörŭng, nichts davon aŭs beſchieden, belehnet haben; belehnen Sie aŭch damit in Kraﬀt dieſes Briefes, alſo, daß Sie derſelben güther mit aller gerechtigkeit ŭnd Zŭbehörŭngen, immaßen Sie das von Ŭnſerm Hertzogthŭmbs Braŭnſchweig Wolﬀenbl. Theils hiebevor zŭ Lehn gehabt ŭnd getragen, Zŭ genießen ŭnd zŭgebraŭchen haben ſollen. Wir wollen aŭch ſolcher güther Ihr bekenniger Herr ŭnd gewehr ſeÿn, soweit Ŭns das zŭ thŭn gebühret ŭnd an Ŭns geziemend geſŭchet wird, ŭnd ſie für Ŭnrecht vertheidigen. Dagegen ſollen Ŭns ŭnd Ŭnſern Erben Sie treŭ ŭnd hold ſeÿn ŭnd das Lehn aŭf iedesmahl ſich begebenden Fall gebührend ſinnen ŭnd empfahen, Ŭnſern Nŭtzen ŭnd Frommen befordern, Schaden ŭnd Arges aber nach ihrem beﬅen Vermögen warnen ŭnd abwenden, aŭch ſonﬅen alles andere thŭn, was getreŭe Lehnsleŭthe ihrem Lehnsherren zŭthŭn ſchŭldig ŭnd pflichtig sindt; immaßen Ŭns Sie dorten gewöhnlichen Eўd ŭnd Lehnspflicht [160&amp;lt;ref&amp;gt; a.a.O., Blatt 160&amp;lt;/ref&amp;gt;] Pflicht gethan haben etc. Sonder gefährde. Deßen Zŭ mehrer bekenntnis haben Wir Ŭnſer Fürﬅl. Inſiegel an dieſen brief wißenntl. hŭngen laßen, denſelben aŭch eigenhändig ŭnterſchrieben, der gegeben iﬅ in Ŭnſer Veﬅŭng Wolﬀenbl. nach Chriﬅi Ŭnſers Herrn Gebŭrth im Eintaŭſend, ſieben hŭndert ŭnd ein ŭnd dreÿßigﬅen Jahr am ſechszehenden Monaths-Tag Octobris. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
L[udewig] R[udolph]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albert_Behmen_1714&amp;diff=935942</id>
		<title>Albert Behmen 1714</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albert_Behmen_1714&amp;diff=935942"/>
		<updated>2011-05-02T17:18:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 14.11.1664 ([[Curdt Behmen 1664|Curt Behmen]], Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 6.7.1667 ([[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behmen]], Tilens sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 2.10.1690 ([[Hans Behmen 1690|Hans Behme]], Lüddekens seeliger Sohn ist Senior)&lt;br /&gt;
::* Muthung 11.10.1703&lt;br /&gt;
::*Senior 16.3.1705 &amp;amp; 1.11./ 6.11.1714 († 16.8.1716)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albert_Behmen_1714&amp;diff=935677</id>
		<title>Albert Behmen 1714</title>
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		<updated>2011-05-02T16:13:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 14.11.1664 ([[Curdt Behmen 1664|Curt Behmen]] zu Gadenstedt, Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 6.7.1667 ([[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behmen]] zu Münstedt, Tilens sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 2.10.1690 ([[Hans Behmen 1690|Hans Behme]], Lüddekens seeliger Sohn ist Senior)&lt;br /&gt;
::* Muthung 11.10.1703&lt;br /&gt;
::*Senior 16.3.1705 &amp;amp; 1.11./ 6.11.1714 († 16.8.1716)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Albert Behmen 1714</title>
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		<updated>2011-05-02T16:10:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 14.11.1664 ([[Curdt Behmen 1664|Curt Behmen]] zu Gadenstedt, Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 6.7.1667 ([[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behmen]] zu Münstedt, Tilens sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 2.10.1690 ([[Hans Behmen 1690|Hans Behme]], Lüddekens seeliger Sohn ist Senior)&lt;br /&gt;
::* Muthung 11.10.1703&lt;br /&gt;
::*Senior 16.3.1705&lt;br /&gt;
::*Senior 1.11./ 6.11.1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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		<title>Albert Behmen 1714</title>
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		<updated>2011-05-02T16:10:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 14.11.1664 ([[Curdt Behmen 1664|Curt Behmen]] zu Gadenstedt, Heinrichs sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::* mit belehnt 6.7.1667 ([[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behmen]] zu Münstedt, Tilens sehliger Sohn, ist Senior)&lt;br /&gt;
::*mit belehnt 2.10.1690 ([[Hans Behmen 1690|Hans Behme, Lüddekens seeliger Sohn ist Senior)&lt;br /&gt;
::* Muthung 11.10.1703&lt;br /&gt;
::*Senior 16.3.1705&lt;br /&gt;
::*Senior 1.11./ 6.11.1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=935609</id>
		<title>Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bettmarer/_Sier%C3%9Fer_Bauernlehen_vor_den_Behmen&amp;diff=935609"/>
		<updated>2011-05-02T16:02:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: /* Verlauf */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Vorgeschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim von der Familie Behme schon vor September 1539 bewirtschafteten Bauernlehen in Sierße und Bettmar handelt es sich um ein altes, herzogliches Lehen. Bevor die Familie Behme das Lehen übernahm, ist nach heutigem Erkenntnisstand wenig über die 6 Hufen Landes in Sierße bekannt.&lt;br /&gt;
Ein früher Hinweis findet sich im Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande.&lt;br /&gt;
Am 24.3.1392 belehnte Herzog Friedrich von Braunschweig und Lüneburg die beiden Bettmarer Bauern, &#039;&#039;&#039;Ludemann Dilige&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Heinrich Gogreve&#039;&#039;&#039;, mit 6 Hufen Land zu Sierße, Land, mit dem vorher zwei Braunschweiger Patrizier, &#039;&#039;&#039;Hinrich van dem Kerkhove&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Konrad von Velstede&#039;&#039;&#039;, belehnt waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„Van der gnade godes we freder̃ hertege to Brunſ vn̄ lunebr̃ Bekennen openbar in duſſem breue dat we hebben ghelegen un̄ lenet in duſſem ſuluen breue ludeman diligen un̄ hinr̃ gogreuen wohnheftich to betmer un̄ oren rechten eruen to orem rechten erue lene seſ hoyue landes mit aller ſlachten nut vn̄ tobehoringe in dorp vn̄ in velde to ſirdeſſe also dat ſulue gut van vns to lene gehad hadden hinr̃ kerchof vn̄ Cort van vrestede vn̄ willet des ore rechte ware weſen vn̄ willet ſe lenen mit hande vn̄ mit munde wanne ſe dat van vns eſſchet	na godes bort dritteynhundert Jare to midfaſten.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VII, S. 72, Nr. 73&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Velstede vs. „Vrestede“ ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei „vrestede“ dürfte es sich um einen Lesefehler handeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gab 1328 einen Konrad von Velstede&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 386&amp;lt;/ref&amp;gt;, der zu dieser Patrizierfamilie gehörte und der Kirche St. Blasius in Braunschweig den Altar der zehntausend Märtyrer stiftete.&amp;lt;ref&amp;gt;Dürre, S. 361&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie besaß tatsächlich ein Lehn in Sierße.&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 174&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hermann Kleinau verzeichnet folgende Angaben für/ um dieses Jahr:&lt;br /&gt;
::*„... an Behme (um 1485) – 1771 ... Khf...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 58&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Bettmar und für Sierße:&lt;br /&gt;
::*„... an v dem Kerkhove und v Velstede in Braunschw. ..., danach 1392 ... an 2 Bauern in Bettmar, 1474-1771 ... an Behme Hof mit 6 Hufen, allodifiziert 1842 ...“&amp;lt;ref&amp;gt;Kleinau, S. 578&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem Lehnbuch des Herzogs Otto von Braunschweig nach dem 22.9.1318 lesen wir:&lt;br /&gt;
::*„Conr̃ de velſtede Curiam villici in Syerdeſſen.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beide Familien, van dem Kerkhove und von (van) Velstede sind alteingesessene Patrizierfamilien aus Braunschweig.  Heinrich von Kerkhove, „Hinrico de Cimiterio“, 1306 Ratsherr der Braunschweiger Altstadt, wurde 1318&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, I, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1344&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, II, S. 49&amp;lt;/ref&amp;gt; vom Herzog Otto von Braunschweig mit einem Lehen bedacht, genau wie „Conr̃ de velſtede“.  Die von Kerkhoves allerdings nur 1318 „In Officio ſyerdeſſen“. Für die von Velstedes ist 1344 nicht nachvollziehbar, ob sie das Lehen in Sierße noch hielten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dilige und Gogreve ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludeman Dilige erscheint, zusammen mit Jan von Liedingen im 1385 nieder geschriebenen Lehnbuch des Herzogs Friedrich von Braunschweig und Lüneburg:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
::*„We ffreder̃ hebben ghevulbordet ludeman dilgen vnde Jane von lidinge eyn holtbek dat belegen is bi betmer alſo dat ſe des bruken vnde affhouen moget dre Jar vmme wanne wan de vmme komen ſint ſo ſchullen ſe dar vppe wedder antwerden twelf ſchok heſtere ſtande vn vorford  Datum LXXXV dominica Judica.“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, VI, S. 65&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Eintrag im Lehnbuch selbst ist um 1385 entstanden. Heinrich („hennighe“) Gogreve und Ludemann Dilige müssen das Lehen mindestens 1406 noch bewirtschaftet haben. Aus einer herzoglichen Klageschrift gegen den Hildesheimer Bischof, Johann,  und dessen Amtmann, Tile Berner, vom 14.6.1406 geht – zum Zwecke der Schadenswiedergutmachung –  hervor:&lt;br /&gt;
::*„...henninghe ghogreuen VI koy IIII ſtighe ſchap vn̄ IIII ſchap vn̄ an huſgherede vppe IIII mark ludeken diligen IX koy IIII ſtighe ſchap vn̄ inghedome vppe VI mark“&amp;lt;ref&amp;gt;Sudendorf, X, S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Ludemann wird hier Ludeken angegeben. Es kann sein, daß es sich hier um den Sohn des Ludemann handelt, da Jan von Liedingen im Zusammenhang mit der Klageschrift auch, aber getrennt als Beklagter genannt wird:&lt;br /&gt;
::*„Jane van lidinghe IIII koy. XXXVI ſchap I ſyde vleſches”&amp;lt;ref&amp;gt;Ebenda&amp;lt;/reF&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{|{{Prettytable}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Der Behmen Lehn&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;betr. als&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;6 Hufen Landes und 1 Hof zu Sierhse,&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit einem Kothofe zu Bethmar&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;mit 2 Nutzungen Holtzes u. 2 Nutz. Grases&#039;&#039;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Kleinau&amp;lt;ref name=&amp;quot;kleinau&amp;quot;&amp;gt;Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig, Hildesheim 1968&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand das herzogliche Lehn an die Behmen seit mindestens 1474 und wurde 1842 allodifiziert. Es wurde immer nur auf die männlichen Nachkommen weitervererbt. Das hatte natürlich im Laufe der Jahrhunderte eine enorme Zersplitterung der 6 Hufen zur Folge. Viele Behmes sind auch aus Desinteresse aus dem Lehn ausgeschieden, weil sie entweder zu weit entfernt wohnten oder an dem minimalen Lehnsanteil keinen Nutzen sahen. Beim Antritt eines neuen Herzogs, einem &amp;quot;Herrenfall&amp;quot;, erfolgte eine Neubelehnung, während nach dem Tod eines Seniors dem zukünftigen Senior lediglich ein &amp;quot;Muthzettel&amp;quot;&amp;lt;ref name=&amp;quot;muth&amp;quot;&amp;gt; (lateinisch mutuum = Lehn)&amp;lt;/ref&amp;gt; ausgestellt wurde. Der Tod eines Seniors wurde als &amp;quot;Mannfall&amp;quot; bezeichnet. In beiden Fällen hatte sich der Senior der Familie, stellvertretend für alle anderen Verwandten, in der herzoglichen Kanzleistube in Wolfenbüttel für die Formalitäten einzufinden. Anhand der 562 Seiten dicken Akte lässen sich die jeweiligen Senioren der Familie verfolgen: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1539	        Herzog Heinrich d. J. belehnt [[Henning Behemen 1539|Henning Behemen]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1569		Herzog Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1569|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1573		Derselbe belehnt [[Ludecke Beheme 1573 |Ludeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1578		Derselbe belehnt [[Ludeke Behmen 1578|Ludeke Behme d. J.]]&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1580		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1580|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1584		Derselbe belehnt [[Hinrich Behemen 1584|Heinrich Behme d. J]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1591		Herzog Heinrich Julius belehnt [[Heinrich Behmen 1591|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1599		Derselbe belehnt Henning Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1604		Derselbe belehnt [[Lüddeke Behmen 1604|Lüdeke Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1608		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1608|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1612		Derselbe belehnt [[Heinrich Behmen 1612|Heinrich Behme]] d. J.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1614		Herzog Friedrich Ulrich belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1629		Derselbe belehnt Curd Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1660		Herzog August belehnt [[Hans Behmen 1660|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1664		Derselbe belehnt [[Curdt Behmen 1664|Curd Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1667		Herzog Rudolf August belehnt [[Heinrich Behmen 1667|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1690		Die Herzöge Rudolf August und Anton Ulrich belehnen [[Hans Behmen 1690|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1705		Herzog Anton Ulrich belehnt Albert Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1714		Herzog August Wilhelm belehnt [[Albert Behmen 1714|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1718		Derselbe belehnt [[Christoph Behmen 1718|Christoph Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1726		Derselbe belehnt [[Julius Behmen 1731|Julius Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1731		Herzog Ludwig Rudolf belehnt [[Julius Behmen 1731|denselben]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1737		Herzog Carl belehnt [[Hans Behm 1737|Hans Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1742		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1744		Derselbe belehnt [[Heinrich Behm 1744|Heinrich Behme]].&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1755		Derselbe belehnt Hans Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1756		Derselbe belehnt Jürgen Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1763		Derselbe belehnt Julius Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1774		Derselbe belehnt Curdt Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
1780		Herzog Carl Wilhelm Ferdinand belehnt denselben.&amp;lt;br&amp;gt; &lt;br /&gt;
1797		Derselbe belehnt Albrecht Behme.&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Allewelt, Werner (Hrsg.): Die Beschreibung des Amtes Wolfenbüttel von 1630. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim. Hildesheim 1975.&lt;br /&gt;
*Dürre, Hermann: Geschichte der Stadt Braunschweig im Mittelalter. Braunschweig, Verlag von Grüneberg’s Buch-, Kunst- und Musikantenhandlung. Braunschweig, 1861.&lt;br /&gt;
*Janicke, K., Hoogeweg, H. (Hrsg): Urkundenbuch des Hochstifts Hildesheim und seiner Bischöfe, Band 1 – 6. Bd 1 hrsg. V. K. Janicke = Publikationen aus dem Preußischen Staatsarchiven Bd 65; Bd 2 ff. Hrsg. V. H. Hoogeweg = Quellen und Darstellungen zur Geschichte Niedersachsens Bd 6, 11, 22, 24, 28.&lt;br /&gt;
*Kleinau, Hermann: Geschichtliches Ortsverzeichnis des Landes Braunschweig. August Lax Verlagsbuchhandlung, Hildesheim 1968.&lt;br /&gt;
*Meier, Paul Jonas: Die Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Braunschweig mit Ausschluss der Stadt Braunschweig: Mit Ausschluss der Stadt Braunschweig. Verlag von Julius Zwissler, Wolfenbüttel, 1900. Band II&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Erster Theil: bis zum Jahre 1341. Hannover, Carl Rümpler, 1859.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zweiter Theil. Vom Jahre 1342 Bis Zum Jahre 1356. Hannover, Carl Rümpler, 1860.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Sechster Theil. Vom Jahre 1382 bis zum Jahre 1389. Hannover, Carl Rümpler, 1867.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Siebenter Theil. Vom Jahre 1390 bis zum Jahre 1394. Hannover, Carl Rümpler, 1871.&lt;br /&gt;
*Sudendorf, Hans Friedrich Georg Julius: Urkundenbuch zur Geschichte der Herzöge von Braunschweig und Lüneburg und ihrer Lande. Zehnter Theil: vom 18. März 1405 bis zum Schlusse des Jahres 1406. Hannover, Carl Rümpler, 1880.&lt;br /&gt;
*Zoder, Rolf: Familiennamen in Ostfalen. I A-K. Georg Olms Verlagsbuchhandlung, Hildesheim, 1968.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://books.google.com/books?id=EzwDAAAAYAAJ&amp;amp;printsec=frontcover&amp;amp;dq=editions:0UwbV6nZlRy0DxM#v=onepage&amp;amp;q=&amp;amp;f=false Sudendorf, Urkundenbuch... VI]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur03unkngoog#page/n7/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... VII]&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.org/stream/urkundenbuchzur04unkngoog#page/n9/mode/1up Sudendorf, Urkundenbuch... X]&lt;br /&gt;
* [http://behmedaten.rueckling.de/ Genealogie der Familie Behme]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albert_Behmen_1714&amp;diff=935599</id>
		<title>Albert Behmen 1714</title>
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		<updated>2011-05-02T16:00:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| rowspan=&amp;quot;3&amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot; | [[Bild:Schriftzug Behmen 1555.jpg|unbekannt.png]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| width=&amp;quot;100%&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot; | &lt;br /&gt;
[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Albert_Behmen_1714&amp;diff=935596</id>
		<title>Albert Behmen 1714</title>
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		<updated>2011-05-02T15:59:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;LordFarrow: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;* enthält eine Kopie der an Albert Behme erteilten Lehnsvollmacht vom 6.11.1714.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [128b&amp;lt;ref&amp;gt;Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme“, Blatt 128b&amp;lt;/ref&amp;gt;]1714. Derer Behmen Lehns Vollmacht vor Albert Behmen. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127&amp;lt;/ref&amp;gt;]Prod. 6. Nov. 1714     Zu wiſſen etc. Als die Fürﬅl. Braunſchweig-Wolﬀenbüttelſche Regierung nach geſchehener Lehns-Muhtung und darüber ertheiltem Muht-Scheine den 6ten Novembr. zur würcklichen Lehens-Empfängnuß præfigiret und angeſetzet Wir Untenbenannte aber in Perſon gegen gemeldte Zeit auf Fürﬅl. Cantzeley nacher Wolﬀenbüttel zu kommen und daſelbﬅ die behuefige Eyd und Pflicht abzulegen verhindert werden; So haben wir hiermit und Kraﬀt dieſes in der beﬅen Form und wie es am allerkräﬀtigﬅen und beﬅändigﬅen vermöge der Lehns-Recht und des Stylo Fürﬅl. Lehns-Cantzeley geſchehen ſoll, kan oder mag unſern Vetter ŭnd älteﬅen als zeitiegen Lehnträger Albert Behmen zŭ Betmer bevollmächtiget, in anberahmten Termino ſich in ŭnſer aller Nahmen zur Belehnung zu ﬅellen, die zu producirende Lehn-Briefe und andere Documenta zu produciren, abſonderlich den Lehns-Eyd in ŭnſere Seele abzuſchweren, alles übrige, was ſich geziemet, eignet, und gebühret, zu præﬅiren, und alſo der ergangenen Citation in allem ein völliges Genügen zu leiﬅen. Alles und jedes nun, was er hierunter thun wird, verſprechen wir genehm zu halten, und dem in ŭnſre Seele abzuſchwerendem wolbekanntem Lehns-Eyde getreulich und unverbrüchlich nachzukommen; Zu deſſen wahrer Uhrkund dieses von uns allen eigenhändig unterſchrieben, und beſiegelt worden. Geſchehen und geben Sierße den 1 Novembr: 1714&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#Hennig, Albert, ŭnd Valentin Gebrüdere Behmen, ſeel: Tielens senioris zŭ Sierße Sohne.&lt;br /&gt;
#Curd ŭnd Chriﬅoﬀ Gebrüder, ſeel: Heinrichs Behmen zŭ Sierße Söhne&lt;br /&gt;
#Chriﬅoﬀ Behme zŭ Sierße, ſeel: Hennigs Sohn&lt;br /&gt;
#Valentin ſeel: Jürgen Behmens Sohn&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:* [127&amp;lt;ref&amp;gt;a.a.O., Blatt 127b&amp;lt;/ref&amp;gt;b]Hanß zŭ Sierße, ſeel: Tilens junioris Sohn&lt;br /&gt;
:*Eberhart, ſeel: Heinrich Behmens zŭ Wetlenﬅed Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hansens gebrüdere Chriﬅoﬀ zŭ Braŭnſchw: ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Behrend zŭ Betmar, ſeel: Chriﬅoﬀ Behmens Sohn&lt;br /&gt;
:*Heinrich ŭnd Hanß zŭ Betmer Gebrüdere Caspers ſeel: Söhne&lt;br /&gt;
:*Chriﬅoﬀ zŭ Liedingen, ſeel: Siemons Sohn&lt;br /&gt;
:*Julius, Hanß, Caſper, ŭnd Heinrich Gebrüdere zŭ Sierßen, ſeel: Hanſen des letzten Lehnträger Söhne sämbtl: Behmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen == &lt;br /&gt;
*Niedersächsisches Staatsarchiv Wolfenbüttel, 27 Alt Nr. 1188; „Das Lehen der Familie Behme, (1533) 1567–1807“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;br style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| id=&amp;quot;toc&amp;quot; style=&amp;quot;margin: 0;background:#ffffff;&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
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| align=&amp;quot;center&amp;quot; style=&amp;quot;background:#efefef&amp;quot; | &#039;&#039;&#039;[[Bettmarer/ Sierßer Bauernlehen vor den Behmen|der Behmen Lehn]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
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[[Behme (Bettmar)|Behme in Bettmar]] |&lt;br /&gt;
[[Behme (Sierße)|Behme in Sierße]]  &lt;br /&gt;
|---- &lt;br /&gt;
|}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>LordFarrow</name></author>
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