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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<updated>2026-08-14T17:40:03Z</updated>
	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Projekt_Familienanzeigen/FAQ&amp;diff=1819599</id>
		<title>Projekt Familienanzeigen/FAQ</title>
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		<updated>2017-05-17T18:08:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Abkürzungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|&#039;&#039;Aktuell gilt:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Es werden nur Sterbeanzeigen (und Totenzettel) aus aktuellen Tageszeitungen erfasst. Dabei sind nur Angaben zu verstorbenen Personen zu erfassen. Es wird quellengetreu erfasst. Natürlich können auch Sterbeanzeigen aus älteren Tageszeitungen erfasst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Außerdem können Heiratsanzeigen aus Tageszeitungen, die vor mehr als 80 Jahren erschienen sind, erfasst und eingereicht werden. Gleiches gilt für Geburtsanzeigen aus Tageszeitungen, die vor mehr als 110 Jahren erschienen sind.&amp;lt;br /&amp;gt;Andere Familienanzeigen werden derzeit nicht vom Projektteam angenommen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Projektbox Familienanzeigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen zum Projekt ==&lt;br /&gt;
===Was macht das Projekt Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Das Projekt [http://familienanzeigen.genealogy.net Familienanzeigen] befasst sich mit der Erfassung von Familienanzeigen aus Zeitungen und standesamtlichen Nachrichten. Ziel des Projektes ist, einen durchsuchbaren Index für die Anzeigen aus den erfassten Zeitungen zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zugang zur Datenbank finden Sie [http://www.familienanzeigen.org hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn ich Fehler in Anzeigen in der Datenbank finde?===&lt;br /&gt;
Das kommt natürlich vor und wir sind dankbar, wenn wir auf diese Fehler aufmerksam gemacht werden. Bitte schreiben Sie eine E-Mail mit den falschen Daten (Name, Ort, Zeitung und ggf. Datum) an &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Jedoch benötigen wir einen Nachweis für die Fehlerfassung, denn wir erfassen quellengetreu aus der Familienanzeige. Deshalb ändern wir nur echte Erfassungsfehler. Änderungen und die Erfassung zusätzlicher Informationen sind derzeit noch nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werde ich Erfasser von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Durch die regelmäßige Erfassung der Daten von Familienanzeigen z.B. Ihrer Tageszeitung können Sie sich am Projekt beteiligen. Wir suchen jederzeit Freiwillige, die uns darin unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfasser von Familienanzeigen kann werden, wer&lt;br /&gt;
*eine E-Mail-Adresse hat,&lt;br /&gt;
*Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie z.B. MS-EXCEL hat und&lt;br /&gt;
*regelmäßig Zugriff auf eine Zeitung mit Familienanzeigen hat. &lt;br /&gt;
Man schreibt hierzu eine E-Mail an: &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Vorkenntnisse muss ich mitbringen?===&lt;br /&gt;
Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie MS-EXCEL, OpenOffice oder andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer macht die Arbeit, wenn ich Urlaub habe?===&lt;br /&gt;
Niemand! Jeder Erfasser sollte sich vorher überlegen, was passiert, wenn man zukünftig mal diese Erfassung nicht mehr machen kann oder könnte. Es empfiehlt sich daher: &lt;br /&gt;
*mit anderen Erfassern gemeinsam die Erfassung zu verabreden, &lt;br /&gt;
*sich in seinem örtlichen genealogischen Verein Freunde und Mitstreiter zu suchen, &lt;br /&gt;
*sich nicht zu viel vorzunehmen - nur eine Zeitung, nicht aber gleich mehrere.&lt;br /&gt;
Sollten längere Pausen und Unterbrechungen auftreten, dann empfiehlt es sich, in der eigens dazu eingerichteten Mailingliste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] um Hilfe und Rat zu fragen.&lt;br /&gt;
Die Erfassung von aktuellen Zeitungen sollte zeitnah erfolgen, kann aber durchaus auch einige Monate versetzt geschehen, z.B. bei Krankheit, Urlaub, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich für die Anzeigen und Zeitungen selbst ein Archiv anlegen?===&lt;br /&gt;
Nein. Das Familienanzeigen-Projekt stellt eine Suchhilfe dar, ist aber kein Archiv. Jeder Erfasser kann die Zeitungen solange aufbewahren wie er möchte, er kann sie also auch sofort nach dem Erfassen vernichten. Es empfiehlt sich für den Erfasser, die Adresse des nächstgelegen Archivs zu kennen, in dem seine Zeitung aufbewahrt wird, um diese bei Anfragen mitteilen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer hilft mir, wenn ich Fragen zur Datenerfassung habe?===&lt;br /&gt;
Für die Diskussion weiterer Fragen ist die Mailingliste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] eingerichtet, an der jeder Erfasser von Familienanzeigen teilnehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben, wenn meine Datensätze im Netz stehen?===&lt;br /&gt;
Nein, das muss man nicht, aber es empfiehlt sich sehr, denn&lt;br /&gt;
* ein Forscher kann seine Nachfrage gleich direkt und persönlich loswerden.&lt;br /&gt;
* es macht nach so viel Erfassungsmühe große Freude, dann mal eine Rückmeldung zu erhalten.&lt;br /&gt;
* ein persönlicher Kontakt ist immer besser, als Umwege über Organisation oder Bürokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie oft muss ich die Datensätze an die Projektleitung schicken?===&lt;br /&gt;
Nicht täglich, auch nicht jährlich. Es hängt vom Umfang der Familienanzeigen der jeweiligen Zeitung ab. Sinnvoll ist ein Monatsrhythmus oder bei kleineren Zeitungen auch ein größerer Rhythmus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dürfen Daten lebender Personen für die Datenbank erfasst werden? ===&lt;br /&gt;
Nein. Darum dürfen aus Sterbeanzeigen nur die Daten der verstorbenen Personen erfasst werden. Heiratsanzeigen werden nur aus Zeitungen erfasst die vor mehr als 80 Jahren erschienen sind, Geburtsanzeigen aus Zeitungen, die vor mehr als 110 Jahren erschienen sind (aktuelles Jahr 2017: Heiratsanzeigen vor 1937, Geburtsanzeigen vor 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welchen Zeitaufwand muss ich für die Erfassung treiben?===&lt;br /&gt;
Das hängt von den individuellen Fähigkeiten und vom Umfang der in der gewählten Zeitung vorhandenen Familienanzeigen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie kann ich wieder aus der [FamAnz]-Liste und der Arbeit mit Familienanzeigen ausscheiden?===&lt;br /&gt;
Das Ausscheiden aus dem Projekt ist jederzeit und ohne Bedingungen möglich. Es wäre allerdings schade, wenn die Erfassung der Zeitung damit ebenfalls enden würde. Es wäre deshalb schön, wenn vielleicht schon ein Nachfolger bereitstehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für wen mache ich die Arbeit der Erfassung von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Für Familienforscher (Genealogen), jetzige und künftige. Wenn Sie sich zu diesem Personenkreis zählen,  dann auch für sich selbst. Ein solches Projekt lebt von der Teilnahme vieler Freiwilliger. Besonders durch die große Zahl erfasster Zeitungen und die Erfassung über einen längeren Zeitraum wird die Datenbank für alle Familienforscher zu einer wertvollen Fundgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie beantworte ich Anfragen auf Datensätze, die ich erfasst habe?===&lt;br /&gt;
Die Beantwortung von Anfragen erfolgt entweder durch den Projektbetreuer oder den, der die Anzeige ursprünglich erfasst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie erhalte ich Mustertabellen für die Datenerfassung?===&lt;br /&gt;
Wer teilnehmen möchte, erhält eine persönliche Mustertabelle für die Erfassung von der Projektbetreuung. Bitte wenden Sie sich an per Mail an die Projektbetreuung &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt; oder über die [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l Mailingliste].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen zu den Zeitungen ==&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen sollen bearbeitet werden?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jede Zeitung bearbeitet werden, die Familienanzeigen enthält, auch standesamtliche Nachrichten. Dabei sind naturgemäß solche Zeitungen besonders interessant, die nicht jederman zugänglich sind. z.B.:&lt;br /&gt;
* Zeitungen aus &amp;quot;der alten Heimat&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Amts- und Gemeindeblätter, die in einigen Kommunen regelmäßig erscheinen&lt;br /&gt;
* Zeitungen die in Deutsch im Ausland erscheinen: Östereich, Schweiz, Südtirol, Elsaß, etc.&lt;br /&gt;
* und natürlich die eigene Tageszeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kann man auch ältere Ausgaben von Zeitungen erfassen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die Erfassung älterer Ausgaben von Zeitungen ist sehr willkommen (Heiratsanzeigen älter als 80 Jahre, Geburtsanzeigen älter als 110 Jahre). Das Projekt Familienanzeigen existiert erst seit 2002. Die aktuellen Erfassungen beginnen deshalb erst nach 2002. Alle...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nein nicht alle!&#039;&#039;&#039; Denn es steht jedem frei, sich auch an ältere Ausgaben von Zeitungen zu machen, wenn sie ihm zugänglich sind. Das bedeutet, dass man auch sogenannte Gelegenheitsfunde in dieser Datenbank ablegen und somit finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn mir Ausgaben von Zeitungen fehlen?===&lt;br /&gt;
Zwar verfolgen wir bei unserer Arbeit das Ziel der Exaktheit und der Vollständigkeit, doch kann deses Ziel mit unseren Möglichkeiten kollidieren. Daher und in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
# Die fehlende Ausgabe der Zeitung ggf. bei Nachbarn oder beim Verlag beschaffen.&lt;br /&gt;
# In der FamAnz-Liste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] fragen, ob jemand die gesuchte Ausgabe zur Verfügung stellen kann.&lt;br /&gt;
# Wenn nichts mehr zu machen ist, ... Mut zur Lücke, ... dann eben nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen werden bereits ausgewertet?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflistung aller zeitweilig ausgewerteten oder sich in der Auswertung befindenden&lt;br /&gt;
Zeitungen gibt es unter:  http://familienanzeigen.genealogy.net/bearbeiter.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen zur Erfassung von Anzeigen ==&lt;br /&gt;
=== Verschiedene Arten von Familienanzeigen in Zeitungen ===&lt;br /&gt;
==== Geburtsanzeigen (älter als 110 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Geburtsanzeigen werden häufig von den Eltern oder nahen Verwandten kurz nach der Geburt aufgegeben. Bei Eltern mit verschiedenem Nachnamen, kann nicht auf einen Nachnamen des Kindes geschlossen werden, daher wird in solchem Fall in der Spalte &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; geschrieben: &#039;&#039;Meier oder Schmidt&#039;&#039;. Die Namen von Geschwistern werden in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe, Firmung====&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse werden gemeinsam in dem Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Konfirmation&#039;&#039;&#039; erfasst. Bei der Datumsangabe muss dabei immer in Klammern der Grund der Erfassung erwähnt werden, z.B. &#039;&#039;14.05.2005 [Jugendweihe]&#039;&#039;. In Absprache mit dem Leiter des FamAnz-Projektes können in diesem Tabellenblatt auch andere Ereignisse, wie z.B. &#039;&#039;Einschulung&#039;&#039; erfasst werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Verlobungsanzeigen (älter 80 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Verlobungsanzeigen sind relativ selten und dürfen nicht mit Hochzeiten gleichgesetzt werden. Daher werden sie in einem getrennten Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Verlobungen&#039;&#039;&#039; erfasst.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heiratsanzeigen (älter 80 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Heiratsanzeigen erscheinen meistens vor der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung, in seltenen Fällen auch anschließend. Sie werden im Tabellenblatt &#039;&#039;Heiraten&#039;&#039; aufgenommen. Bei gemeinsamem Ehenamen wird der Geburtsname mit eingetragen, z.B. als &#039;&#039;Meier, geborene Müller&#039;&#039;. Sofern es aus der Anzeige hervorgeht, sollte unbedingt in den Datensatz mit aufgenommen werden, ob es sich um eine standesamtliche oder kirchliche Hochzeit handelt, z.B. durch die Ortsangabe &#039;&#039;Standesamt Braunschweig&#039;&#039;. Wenn beide Hochzeiten angegeben sind, ist die standesamtliche vorrangig. Sie wird also in der Spalte &#039;&#039;&#039;Hochzeitsdatum&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hochzeitsort&#039;&#039;&#039; vermerkt. Die kirchliche Trauung wird dann in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; eingetragen, z.B. als &#039;&#039;kirchliche Trauung am 12.03.1920 in der St.-Michaelis-Kirche in Braunschweig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Ehejubiläen, wie Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit werden ebenfalls in diesem Tabellenblatt eingetragen, wobei das Datum der Hochzeit zurückgerechnet wird. In der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; wird dann auf das Jubiläum hingewiesen, z.B. &#039;&#039;Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit durch die Tochter Margot&#039;&#039;. Siehe auch: [[Hochzeitsjubiläen|Liste der Ehejubiläen]].&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Jubiläumsanzeigen====&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von Jubiläumsanzeigen, die auch in verschiedenen Tabellenblättern erfasst werden. Dies sind&lt;br /&gt;
* Geburtstage (z.B. 50. Geburtstag)&lt;br /&gt;
* Ehejubiläen (z.B. Goldene Hochzeit)&lt;br /&gt;
* Konfirmationsjubiläen (z.B. Goldene Konfirmation)&lt;br /&gt;
* Betriebsjubiläen (z.B. 30 Jahre Betriebszugehörigkeit)&lt;br /&gt;
* etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburtstage, Ehe- und Konfirmationsjubiläen werden in den entsprechenden Tabellenblättern eingetragen, wobei das Datum zurückgerechnet und das Jubiläum selber in den Bemerkungen eingetragen wird. Betriebsjubiläen werden aufgrund der ähnlichen Datenstruktur im Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Konfirmation&#039;&#039;&#039; erfasst.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Todes-Anzeigen====&lt;br /&gt;
Todesanzeigen stellen wohl in jeder Zeitung den Hauptteil der Familienanzeigen dar. Sie werden im Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Todesfälle&#039;&#039;&#039; erfasst. &amp;lt;!--Bei den Todesanzeigen gibt es verschiedene Arten, die im Folgenden näher beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesanzeigen als Familien-Anzeige&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Anzeigen, die von den unmittelbaren Angehörigen des Verstorbenen aufgegeben werden und sind primäre Quellen für genealogische Zwecke. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden aus neueren Todesanzeigen (jünger als 80 Jahre) nur die Angaben zu der/den verstorbenen Person/en erfasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todes-Anzeigen als Danksagung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Danksagungs-Anzeigen folgen häufig im Abstand von 2 bis 5 Wochen der eigentlichen Familienanzeige und geben zusätzliche Hinweise auf Personen und Umstände der Trauerfeier und/oder der Beerdigung, die dem Familienforscher helfen seine Nachforschung zu beginnen, so z.B. Namen des Geistlichen, der Kirche, der Konfession von nahen Freunden oder Nachbarn. Die Auftaggeber solcher &#039;Danksagung&#039; sind fast immer die nächsten Verwandten und nur diese.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todes-Anzeigen als Nachruf-Anzeigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nachruf-Anzeigen sind in der Regel Anzeigen von Firmen, Arbeitgebern, Freunden, etc., die a. zeitlich und b. inhaltlich (weniger/andere) Daten enthalten. Solche Nachrufe werden von Leuten aufgegeben, die in unserem &amp;quot;genealogischen&amp;quot; Sinn nicht zu den Familienangehörigen zählen. Daher sind &#039;Nachrufe&#039; sekundäre Quellen und &#039;&#039;&#039;folgen immer&#039;&#039;&#039; der eigentlichen Familien-Anzeige, in der die Grund-Daten, -Namen, -Orte bereits erfasst sind. Daher sind Nachruf-Anzeigen nach Möglichkeit: &lt;br /&gt;
* im der Spalte &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; zu erwähnen z.B.: &amp;quot;siehe auch: StgZtg Nr. 001 vom 02.01.2000 Nachruf&amp;quot;&lt;br /&gt;
* mit ihren Angaben in den vorgegebenen Spalten/Feldern als &#039;&#039;&#039;ergänzend&#039;&#039;&#039; auszuwerten&lt;br /&gt;
* im Falle des Fehlens einer Anzeige der Angehörigen exakt zu erfassen. (Es kommt schon mal vor, dass eine Nachruf-Anzeige vor der eigentlichen Anzeige der Familie erscheint. In diesem Fall ergänzt und füllt die spätere Anzeige den Datensatz sinnvoll, der zeitlich zuerst erschien.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Todes-Anzeige als &amp;quot;&#039;&#039;in memoriam&#039;&#039;&amp;quot;-Anzeige&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Anzeigen die &amp;quot;&#039;&#039;in memoriam&#039;&#039;&amp;quot; geschaltet werden, erscheinen in der Regel am Jahrestag des Todes und dann oft über viele Jahre hinweg. Die Auftraggeber sind fast immer die jweils engsten Angehörigen und somit bieten sie dem Familienforscher einen wiederkehrenden Hinweis auf (noch) lebende Personen, bei denen eine gezielte Nachforschung lohnen könnte. Allerdings sind solche Anzeigen fast immer ohne Ortsangaben oder andere Detailangaben, dennoch erscheinen sie fast immer am Ort der &amp;quot;letzten Wirkungstätte&amp;quot; des Verstorbenen und somit ergibt sich auch ohne die Kenntnis der ursprünglichen Todesanzeige ein konkreter Hinweis darauf, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; wahrscheinlich Todes- und/oder Lebensdaten zu erfragen sind: Standesämter des Ortes, Kirchen, Träger gleichen Namens am Ort, etc.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
Es wird buchstabengetreu erfasst. Abkürzungen werden nicht aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datumsformate ===&lt;br /&gt;
====Welche Formate für Datumsangaben sind erlaubt?====&lt;br /&gt;
Die Schreibweise eines Datums ist &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;TT.MM.JJJJ&#039;&#039;, also&lt;br /&gt;
&#039;&#039;15.03.2005&#039;&#039; und nicht 15. März 2005. Einzige Ausnahme sind unvollständige Angaben, bei denen kein Tag angegeben werden kann. Dort wird dann beispielweise &#039;&#039;März 2005&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Spalten, auch Datumsspalten, in der Erfassungstabelle müssen als &amp;quot;Text&amp;quot; formatiert sein. In einigen Fällen (speziell bei Datumsspalten) ändert Excel das Format automatisch in &amp;quot;Datum&amp;quot;. Dies muss &#039;&#039;&#039;sofort&#039;&#039;&#039; in den Format-Einstellung von Excel im Register &amp;quot;Zahlen&amp;quot; wieder auf &amp;quot;Text&amp;quot; korrigiert werden, andernfalls wird nur eine unleserliche Zahl anstelle des Textdatums gespeichert (z.B. &#039;&#039;38426&#039;&#039; für &#039;&#039;15.03.2005&#039;&#039;), was später nicht ohne Weiteres wieder rückgängig zu machen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die automatische Formatänderung erkennt man an der Darstellung des Datums: Ein Datum als &amp;quot;Text&amp;quot; wird linksbündig geschrieben, ein Datum als &amp;quot;Datum&amp;quot; würde rechtbündig dargestellt. Letzteres darf nicht passieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zu Orten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie werden Ortsangaben mit Stadtteilnamen aufgenommen?====&lt;br /&gt;
Die Aufnahme und Schreibweise der Orte sollte immer und &#039;&#039;&#039;immer in dieser Reihenfolge&#039;&#039;&#039; geschehen: Stadt-Stadtteil Platz:&lt;br /&gt;
* Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Degerloch&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Degerloch Waldfriedhof&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Bad Cannstatt Hauptfriedhof im Steinhaldenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ort und dessen Teilort werden mit (-) verbunden. Der Platz/Friedhof wird (ohne - ) als Wort/Friedhof an die Ortsangabe angefügt. Ein Friedhof (Platz) alleine ist keine zulässige Ortsangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zu den Personen der Anzeige ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich mit Spitznamen, die in der Anzeige erkennbar sind?====&lt;br /&gt;
Sogenannte Spitznamen oder Rufnamen können oft gegenüber dem &amp;quot;richtigen&amp;quot; Namen eine größere Bedeutung erlangt haben, als man gemeinhin glauben mag. Wenn solche genealogisch nicht &amp;quot;zutreffenden&amp;quot;, aber in der Wirklichkeit gebräuchlichen Namen von den Angehörigen in die Anzeige aufgenommen wurden, so ist &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; davon auszugehen, dass diese für die Erfassung, die erfolgreiche Suche, wichtig sind. Solche  Namen werden in den Anzeigen i.d.R. als &amp;quot;Molly&amp;quot; oder (Molly) abgedruckt. Die Erfassung sollte einheitlich (Molly), also in Klammern erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Muss ich die Konfession der Personen in der Anzeige mit in den Datensatz schreiben?====&lt;br /&gt;
Wenn die Konfession direkt in der Anzeige genannt ist, sollte sie auch mit in den Datensatz übernommen werden. Dies kann für den Familienforscher eine große Hilfe sein. Wenn aber nur durch die angegebene Kirche auf die Konfession geschlossen werden kann, sollte dieser Schluss dem Familienforscher überlassen bleiben und nur der Wortlaut der Anzeige übernommen werden (z.B. &#039;&#039;ev. Trinitatis-Kirche zu Vöhrum&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was schreibe ich bei Anzeigen von Kindern, in denen nur der Vorname genannt ist?====&lt;br /&gt;
Wenn nur der Vorname des Kindes ohne weitere Angaben bekannt ist, wird sich diese Anzeige niemals finden lassen. Eine Aufnahme in die Datenbank ist also sinnlos.&lt;br /&gt;
Anders verhält es sich, wenn beide Eltern mit (unterschiedlichen) Nachnamen genannt sind. Dann werden beide Nachnamen der Eltern in der Spalte &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; eingetragen als &#039;&#039;Nachname1 oder Nachname2&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der seltene Fall in unserer Erfassung angesagt, dass wir aus dem Ganz-Text, den Angaben der Angehörigen, die Spalte/Feld &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039; füllen, obwohl die Anzeige diese Angabe offenkundig bewusst unterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zur Zeitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Angaben zur Zeitung und ihrer Ausgabe müssen in jedem Datensatz angezeigt werden?====&lt;br /&gt;
# Der vollständige Name der Zeitung z.B.: &#039;&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung&#039;&#039;&#039;, bitte keine Abkürzung.&lt;br /&gt;
# Die laufende Nummer der Zeitung z.B.: &#039;&#039;&#039;001&#039;&#039;&#039; Diese Nr. muß immer &#039;&#039;&#039;dreistellig&#039;&#039;&#039; sein, wegen der Sortierfähigkeit.&lt;br /&gt;
# Das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; der Ausgabe z.B. 02.01.1920 für den 2. Januar 1920. Immer: TT.MM.JJJ im Textformat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Name, Nr. und Datum wird daraus selbst für den sonst unkundigen Forscher die ihm von uns vorgelege Quelle eindeutig erkennbar und er kann seine individuelle Forschung punktgenau beginnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &#039;&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung&#039;&#039;&#039; Nr.: &#039;&#039;&#039;001&#039;&#039;&#039; vom &#039;&#039;&#039;02.01.1920&#039;&#039;&#039; und dem je individuellen &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039; wird damit eine konkrete genealogische Information: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;In der Stuttgarter Zeitung Nr. 001 vom 2. Februar 1920 findet sich die von mir gesuchte Todesanzeige des/der Herrn/Frau &amp;quot;MUSTERMANN&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besondere Anzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gibt es „witzige“ Anzeigen und was mache ich damit, z. B. wenn es Todesanzeigen von Tieren gibt?====&lt;br /&gt;
Familienanzeigen zu Tieren gehören nicht in die Datenbank. Besonderes witzige oder anderweitig herausragende Familienanzeigen können in einer speziellen Rubrik eingestellt werden: [http://familienanzeigen.genealogy.net/anders.php &amp;quot;Besondere&amp;quot; Familienanzeigen aus Tageszeitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehler in den Anzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich, wenn ich Fehler in meinen Datensätzen entdecke, die schon im Netz stehen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Fehler melden Sie bitte der Projektbeteuung an die selbe Mailadresse an die Sie auch Ihre Daten senden&lt;br /&gt;
Bitte die die korrigierten Datensätze in einer separaten Datei liefern und diese Datei auch als solche kennzeichnen. Außerdem sollte in der Begleit-E-Mail auf diese Korrektur-Datensätze hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tue ich, wenn ich glaube, in einer Anzeige offenkundige Fehler (Druckfehler) zu entdecken?====&lt;br /&gt;
Wenn es sich absolut sicher um einen Druckfehler handelt, wird dieser nicht direkt in die Datenbank übernommen, sondern der korrigierte Ausdruck. Auf den Druckfehler wird dann in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Name in verschiedenen Variationen z.B. in Todesanzeige und Nachruf auftaucht, werden beide Namen erfasst (z.B. als &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Schmidt oder Schmitt&#039;&#039;) und die verschiedenen Schreibweisen in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! Es gibt auch sehr merkwürdige Schreibweisen von Namen; es handelt sich dabei selten um einen Druckfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Jubiläen ===&lt;br /&gt;
====Werden Jubiläen immer wieder aufgenommen, auch wenn sie in verschiedenen Zeitungen erscheinen?====&lt;br /&gt;
JaNein. Jubiläen sollten eigentlich nur einmal als Geburts- oder Heiratseintrag erfasst werden. Verschiedene Zeitungen aus dem selben Ort sollten möglichst in nur einem Projekt erfasst werden, so dass Doppeleinträge durch Überschneidungen möglichst ausgeschlossen sind. Wenn also ein Jubiläum später in einer anderen Zeitung erscheint, wird im Ersteintrag nur ein Hinweis auf die spätere Nennung in einer anderen Zeitung gegeben. &lt;br /&gt;
Nur wenn ein Jubiläum in zwei Zeitungen aus unterschiedlichen Projekten erscheint, sollte es zu einem Doppeleintrag kommen. Optimalerweise sollten sich in einem solchen Fall die beiden Erfasser kurzschließen und die beiden Einträge zu einem zusammenfassen.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnsprüche und Gedichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Müssen Sinnsprüche oder Gedichte in den Anzeigen auch mit erfasst werden?====&lt;br /&gt;
Ganz sicher nicht! Die Erfassungsarbeit wird von Familienforschern für Familienforscher gemacht, sie hat also ausschließlich einen genealogischen, keinen &amp;quot;unterhaltenden&amp;quot; Zweck. Daher beschränken wir uns auf die genealogisch wichtigen und aussagekräftigen Daten: &lt;br /&gt;
* DATEN   Geburts-, Todes- und Beerdigungsdaten, immer formatiert als &amp;quot;Text&amp;quot; TT.MM.JJJJ&lt;br /&gt;
* NAMEN   Nach-, Geburts-, Vornamen. Angeführte Kose-, oder Spitznamen immer in (Klammern)&lt;br /&gt;
* ORTE    Geburts-, Sterbe-, Beerdigungsorte (manchmal auch letzte Wohnorte)&lt;br /&gt;
Sofern dennoch Anzeigen in ihrer Gestaltung, in ihrem Inhalt, in ihrer allgemeinen Ansprache als ganz besonders empfunden werden, so findet sich bei uns auch die Rubrik: [http://familienanzeigen.genealogy.net/anders.php &amp;quot;Besondere&amp;quot; Familienanzeigen aus Tageszeitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderzeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie gebe ich Sonderzeichen ein, die in den Anzeigen vorkommen?====&lt;br /&gt;
Wenn Sonderzeichen (insbesondere bestimmte Buchstaben aus anderen Sprachen), die wir über die &amp;quot;deutschsprachige Tastatur&amp;quot; nicht direkt eingeben können, online korrekt dargestellt werden sollen, dann &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; jeweils die einschlägige Unicode-Nummer eingeben werden. Diese Nummer findet man in dieser PDF-Datei &#039;&#039;&#039;Unicode&#039;&#039;&#039; [wird demnächst hier verlinkt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe eines Zeichens sieht im Unicode immer gleich aus: [ &amp;amp; # 169 ;  ] (ohne Klammern und Leerzeichen) =  &amp;amp;#169; für das Copyright-Zeichen, das große C in einem Kreis oder Achteck.&lt;br /&gt;
Für jedes Zeichen ist im Unicode eine Nummer vergeben, die durch die einleitenden Zeichen [ &amp;amp;# ] und das abschließende [ ; ] eingerahmt wird. Das sieht zwar in der Excel-Tabelle komisch aus, wird aber Online (in den neuen Browsergenerationen) immer korrekt dargestellt. Das Wort &#039;&#039;Citro&amp;amp;#235;n&#039;&#039; wird beispielsweise eingegeben als &#039;&#039;C i  t r o &amp;amp; # 2 3 5 ; n&#039;&#039; (jeweils ohne Leerzeichen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich mit Angaben in fremden Sprachen, z.B. Ortsangaben die in Polnisch oder Englisch geschrieben sind?====&lt;br /&gt;
Es gilt hier, wie immer, der Grundsatz, dass die Erfassung exakt in der Weise erfolgen muss, wie der Text der Anzeige dies vorgibt. Das gilt auch für die in der Anzeige erscheinenden Sonderzeichen aus anderen Sprachen, z.B. Polnisch, Dänisch, etc. Übersetzungen sollten unterbleiben, da sie fehleranfällig sind und teilweise Interpretationen beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traueranzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was ist der Unterschied einer Trauerfeier zur Beerdigung?====&lt;br /&gt;
Die verwendeten Begriffe in den Anzeigen sind nicht immer eindeutig von einem Außenstehenden zu erkennen. Der Erfasser tut gut daran, die ganze Anzeige sehr genau zu lesen und danach die eindeutigen Begriffe zu verwenden. Auch sind regionale und konfessionelle Besonderheiten oder Gewohnheiten sowie deren Begriffe durch den Erfasser richtig zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beerdigung: ist die Grablegung des Körpers in einem Sarg und findet i.d.R. &amp;quot;zeitnah&amp;quot;, also sehr bald nach dem Todesdatum binnen 2-5 Tagen statt. Dieser Begriff ist &amp;quot;eindeutig&amp;quot; und sollte möglicht verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier: geht i.d.R. einer Beerdigung/Beisetzung zeitlich voraus. Einer Trauerfeier muß aber nicht notwendigerweise die Beerdigung/Beisetzung des Leichnahms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Varianten in der Textwahl in Todesanzeigen sind aus meiner Praxis (Stuttgart) bekannt und führen bei mir zu folgenden Einträgen (-&amp;gt;) im Datensatz - Spalte &amp;quot;Bestattungsdatum&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beerdigung: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Beerdigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Beisetzung: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Beerdigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Trauerfeier: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Trauerfeier&amp;quot; (ohne weiteren Zusatz). Mit diesem Begriff ist &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; unbedingt der im genealogischen Sinn gemeinte Tag der Beisetzung bezeichnet. Wenn nicht aus dem ganzen Text der Anzeige hervorgeht, dass &#039;&#039;&#039;doch&#039;&#039;&#039; die Beerdigung/Bestattung/Beisetzung dieser Feier unmittelbar folgt, dann muß der &#039;unscharfe&#039; Begriff so stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier zur Feuerbestattung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Trauerfeier zur Feuerbestattung&amp;quot; Diese Formulierung bezeichnet exakt den Tag der Beisetzung, hier der Urnenbeisetzung.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Urnenbeisetzung&amp;quot; Auch diese Formulierung bezeichnet den exakten Tag der Urnenbeisetzung.&lt;br /&gt;
* Urnenbeisetzung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Urnenbeisetzung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist der Ort der Trauerfeier immer auch der Ort der Bestattung oder der Beisetzung?====&lt;br /&gt;
Nein, das ist er nicht!  Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
* Trauerfeier im Bestattungsunternehmen - i.d.R. folgt dann eine spätere Beisetzung der Urne auf einem Friedhof. Oft wird diese Form gewählt, wenn der kirchliche Ramen vermieden werden soll.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier am Ort der letzten &amp;quot;Wirkungstätte&amp;quot;  des Verstorbenen. Die Beerdigung/Beisetzung findet dann später an anderm Ort statt, z.B. in der Familiengruft, am Geburtsort, in einem anderen Land, etc.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier für Personen, die in der Öffentlichkeit ihren Platz hatten. Dann findet die eigentliche Beisetzung/Beerdigung an anderem Orte und zu einem anderen Zeitpunkt und i.d.R. dann unter Ausschluß der Öffentlichkeit &amp;quot;in aller Stille&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogisch ist vom Erfasser der Daten genau zu erkennen, um welches Datum es sich handelt und dementsprechend ist der Eintrag in die richtige Spalte/Feld vorzunehmen. Im Zweifelsfall ist in der Spalte/Feld &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; der Sachverhalt kurz zu erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist die angegebene Kirche immer auch der Ort des Begräbnisses.====&lt;br /&gt;
Nein, das ist sie nicht, das ist sie fast immer nicht. Es ist nicht einmal so, dass immer ein echter Friedhof an oder um die Kirche herum ist. Heute ist das Gegenteil die Regel. So ist z.B. der &#039;&#039;&#039;größte Parkfriedhof der Welt&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Ohlsdorfer Friedhof&#039;&#039;&#039; &amp;quot;lediglich&amp;quot; ein Friedhof, dafür aber für jeden und für alle Menschen da, die dies wünschen, für den Christen, wie für den Moslem, den Namenlose wie für den &amp;quot;gefeierte&amp;quot; Helden. Es gibt vor dem Tod an &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Stätte keinen Unterschied mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe eine Kirche und/oder einer Konfession, einer Gemeinde oder gar eines Bestattungshauses dient dennoch dem Forscher für seine Forschung; notfalls wird er dort nachfragen können und müssen, wenn alle anderen Bemühungen fruchtlos blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hat jede Kirche auch einen Friedhof?====&lt;br /&gt;
Nein. In einigen Städten (z.B. Braunschweig) gibt es für alle Innenstadtkirchen einen gemeinsamen Friedhof. Die Angabe der Kirche für die Trauerfeier läßt also keinen Rückschluss auf den entsprechenden Friedhof zu. Außerdem können Begräbnis und Trauerfeier generell immer an verschiedenen Orten stattfinden. Hier ist die Genauigkeit des Erfassers gefragt, nur genau die Daten aufzunehmen, die in der Todesanzeige enthalten sind. Alle weiteren Spekulationen verbieten sich von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist eine Anzeige der Danksagung oder, „in memoriam“ ohne vorherige Todesanzeige auch zu erfassen?====&lt;br /&gt;
Ja, wenn sie sinnvolle Daten enthält, also mindestens Vor- und Nachnamen. Normalerweise werden Danksagungen, Nachrufe und „in memoriam“-Anzeigen der jeweiligen Todesanzeige zugeordnet. Wenn diese Original-Todesanzeige aber nicht vorhanden ist, müssen diese &amp;quot;Zusatz&amp;quot;-Anzeigen für die Erfassung genügen. Die Daten daraus werden dann ganz normal erfasst, es wird aber in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; auf die Anzeigenart hingewiesen (z.B. &#039;&#039;&amp;quot;in memoriam&amp;quot;-Anzeige zum 2. Todestag&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Begriffe in Todesanzeigen&#039;&#039;&#039; und ihre Verwendung im Datensatz====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aussegnung:&#039;&#039;&#039; Die Aussegnung (= Abschiedssegen) wird normalerweise vom Pfarrer im Haus des Verstorbenen, d.h. da, wo der/die Verstorbene gelebt hat und gestorben ist, vorgenommen. Die Aussegnung würde aber normalerweise nicht in der Zeitung stehen, weil sie sehr zeitnah nach dem Tod erfolgt, also bevor der/die Verstorbene in das Bestattungsinstitut überführt wird. Die Aussegnung ist in der Regel auch keine Amtshandlung, die in einem Kirchenbuch erfasst wird. Deswegen muss sie nicht erwähnt werden. Das wäre aber anders bei einem Requiem (mindestens Eintragung ins Sakristeibuch), weswegen solche Hinweise durchaus hilfreich und sinnvoll sind. Bei der Erfassung ist dieser Begriff &#039;&#039;&#039;nachrangig&#039;&#039;&#039; zu behandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Requiem:&#039;&#039;&#039; Das Requiem ist in der kath. Kirche die Totenmesse, das Seelenamt, zum Gedächtnis an die Verstorbenen. Der Begriff Requiem leitet sich von &#039;&#039;Requiem aeternam dona eis, Domine&#039;&#039; (Herr gib ihnen die ewige Ruhe) ab. Haydn, Mozart, Berlioz, Liszt u. a. haben dazu Musik geschrieben. Bei der Erfassung ist dieser Begriff &#039;&#039;&#039;nachrangig&#039;&#039;&#039; zu behandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seelenamt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Totenmesse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitalisieren von Anzeigen==&lt;br /&gt;
===Warum werden Anzeigen digitalisiert (eingescannt)?===&lt;br /&gt;
Einige Erfasser digitalisieren die von ihnen bearbeiteten Anzeigen und stellen diese digitalen Versionen der Anzeigen dann zusätzlich zur Verfügung. &amp;lt;!-- Dies ist zwar ein nicht zu unterschätzender zusätzlicher Zeitaufwand, hat aber den Vorteil, dass die Anzeige mit all ihren Formatierungen unmittelbar in der Ergebnisausgabe zur Verfügung steht. Der spätere Nutzer erspart sich dadurch also den Weg ins Zeitungsarchiv. Das Digitalisieren erfolgt auf rein freiwilliger Basis! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen die digitalisierten Anzeigen gerne entgegen, können sie aus rechtlichen Gründen jedoch nicht mehr veröffentlichen. Es gibt derzeit keinerlei Verlinkungen zu Scans jeglicher Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werden Anzeigen digitalisiert?===&lt;br /&gt;
Das Digitalisieren der Anzeigen erzeugt eine große Datenmenge, die begrenzt werden muss um damit in der Datenbank sinnvoll arbeiten zu können. Es reicht also nicht, nur die Anzeigen auf den Scanner zu legen, sondern erfordert eine umfangreiche Nacharbeit, bevor diese Anzeige veröffentlicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie gehe ich beim Einscannen vor?====&lt;br /&gt;
* Grundsätzliches&lt;br /&gt;
Die Anzeige sollte von vorn herein gerade unter dem Scanner liegen. Eine spätere Nachkorrektur der Ausrichtung verschlechtert die Bildqualität. Da Zeitungspapier im Allgemeinen sehr dünn ist, hat sich außerdem bewährt, auf die Rückseite der Zeitung ein schwarzes Blatt Papier zu legen. Dadurch wird ein Durchscheinen der Buchstaben von der Rückseite unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbeinstellung&lt;br /&gt;
Wenn die Anzeigen in Schwarz-Weiß vorliegen, sollte mit 256 Graustufen gescannt werden. Beim Einscannen in schwarz-weiß gehen viele Details verloren. Farbanzeigen sollten auch in Farbe eingescannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auflösung&lt;br /&gt;
Für das Einscannen hat sich eine Auflösung von ca 150 dpi bewährt. Eine höhere Auflösung erhöht nur noch die Dateigröße, während bei niedrigerer Auflösung bereits die Lesbarkeit leidet. Diese Auflösung sollte direkt beim Scannen eingestellt sein. Eine spätere Reduktion der Bildauflösung erzeugt eine schlechtere Qualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dateiformat beim Scannen&lt;br /&gt;
Bei einigen Scannern muss schon beim Einscannen ein Dateiformat gewählt werden. Dieses Dateiformat muss nicht unbedingt mit dem endgültigen Dateiformat übereinstimmen. Hier gilt es nur, die eingescannte Anzeige verlustlos in ein Programm zur Bildbearbeitung zu übertragen. Als verlustlose Dateiarten kommen für Graustufenbilder das GIF-, TIF- oder BMP-Format in Frage (in dieser Reihenfolge). Bei Farbbildern sollten nur TIF oder BMP-Format gewählt werden. Ein Speichern im JPG-Format ist immer mit Verlust von Bildinformation verbunden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optimalerweise kann der Scanner die Datei gleich in ein Bildbearbeitungsprogramm übertragen, dann erübrigt sich das Zwischenspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Nacharbeit des Scans ist erforderlich?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einscannen muss das Farbspektrum noch angepasst werden. Außerdem wird die Quellenangabe noch direkt auf dem Bild vermerkt. Auf Farbbilder und Bilder mit Hintergrundgrafik wird unter [[FAQ-Familienanzeigen#Besonderheiten|&#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039;]] getrennt eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anpassen des Farbspektrums&lt;br /&gt;
Nach dem Einscannen ist das Farbspektrum meistens ins Grau verschoben. Daher müssen die hellen Grautöne des Hintergrund zuerst einmal wieder als Weiß definiert werden und dann ein Großteil des Schwarztöne der Schrift wieder als Schwarz. Dies funktioniert je nach Bildbearbeitungsprogramm unterschiedlich. Es sollte aber eine Funktion für diesen globalen Ebenenausgleich geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Reduzieren der Farbzahl&lt;br /&gt;
Bei Schwarz-Weiß-Bildern bietet es sich an, die Anzahl der benutzen Farben (Anzahl der Farben in der Farbpalette) drastisch zu reduzieren. Dies verringert später die Dateigröße. Bewährt hat sich die Reduktion auf 7 oder 8 Farben. Dies führt zu einer 3-Bit-Palette (statt normalerweise 8-Bit). Eine Umwandlung zu einem reinen Schwarz-Weiß-Bild empfiehlt sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aufbringen der Quellenangabe&lt;br /&gt;
Damit jeder Nutzer auch später noch weiß, aus welcher Ausgabe welcher Zeitung die von ihm gespeicherte Anzeige stammt, wird der gesamte Quellennachweis unten unter dem Bild angefügt oder markant in das bestehende Bild eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird das Format nach unten etwas erweitert und anschließend als Text der Quellennachweis eingegeben, z.B. &#039;&#039;Braunschweiger Zeitung, 54. Jg., Nr. 4 vom 07.01.2004, Seite 27&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welches Format soll ich beim Speichern wählen?====&lt;br /&gt;
Wenn die obigen Anpassungen, insbesondere das Reduzieren der Farbanzahl, vorgenommen wurden, sollte die Datei im PNG-Format (portable network graphics) oder im GIF-Format (grafics interchange format) gespeichert werden. Diese Formate ergeben eine deutlich kleinere Dateien ohne Datenverlust, als z.B. die JPG-Kompression. Das PNG- oder GIF-Format sollte immer bei Bildern mit wenigen Farben und großen gleichfarbigen Flächen (z.B. weißer Hintergrund) angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Besonderheiten====&lt;br /&gt;
Anders als normale Schwarz-Weiß-Anzeigen sind Farbilder und Schwarz-Weiß-Bilder mit Hintergrundgrafik zu behandeln. Bei diesen Anzeigen erübrigt sich das Reduzieren der Farben und auch das Anpassen des Farbspektrums muss sehr vorsichtig geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die hohe Anzahl der Farben bzw. Graustufen bietet es sich bei diesen Bildern an, sie im jpg-Format mit mittlerer Kompession zu speichern. Dabei ist darauf zu achten, dass sich keine größeren Schatten in der Schrift bilden, was beim Speichern im jpg-Format schnell geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie muss der Dateiname aufgebaut sein?====&lt;br /&gt;
Der Dateiname für das Bild muss einmalig sein, d.h. für diese Zeitung darf es den gleichen Namen nicht noch einmal geben. Außerdem darf der Dateiname nur Zahlen, Buchstaben, Minus und Unterstrich enthalten. Leerzeichen, Umlaute, &#039;ß&#039; oder andere Sonderzeichen außer &#039;_&#039; und &#039;-&#039; sind verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich daher an, aus dem Erscheinungsdatum der Zeitung und dem Namen der erfassten Person und dem Tabellenblatt (&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburt, &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten, &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;odesfälle, &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;onfirmation oder &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;erlobung) den Dateinamen zu bilden. Ferner sollte er für Folge-Anzeigen zu diesem Datensatz erweiterbar sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dateiname könnte also lauten: &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller_A.png&#039;&#039;. Ein späterer Nachruf hätte dann den Dateinamen &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller_B.png&#039;&#039;. Sollten zwei Personen mit gleichem Namen am gleichen Tag eine Todesanzeige haben, kann der Nachname um eine Zahl ergänzt werden: &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller1_A.png&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wird die Bilddatei mit der Erfassungstabelle verknüpft?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dateiname der eingescannten Anzeige wird in der Erfassungstabelle am Ende des Datensatzes in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; eingegeben. Damit ist ein eindeutiger Bezug zwischen erfasster Person und Bilddatei gewährleistet.&lt;br /&gt;
Da ein Dateiname alleine für die Anzeige nicht genügt, wird ein kompletter HTML-Ausdruck in diese Spalte geschrieben. Dieser Ausdruck sieht zwar auf den ersten Blick kompliziert aus, setzt sich aber aus leicht verständlichen Teilen zusammen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;a target=_top &lt;br /&gt;
href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/T-2004-08-21-Abratis-A.PNG&amp;gt;Anzeige&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaugenommen stellt obiges nur den Verweis auf eine Datei mit dem entsprechenden Pfad dar. Der Pfad muss mit dem Projektkoordinator abgestimmt werden und bleibt immer gleich. Veränderlich ist das Unterverzeichnis für die Anzeige (&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburt, &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten, &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;odesfälle, &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;onfirmation oder &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;erlobung) und der Dateiname. Danach folgt der dargestellte Text (hier: &#039;&#039;Anzeige&#039;&#039;) und der HTML-Hinweis auf das Ende des Verweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem es zu umständlich ist, gleich den ganzen HTML-Code mit Dateinamen in die Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; zu schreiben, für den genügt auch nur der Bilddateiname mit eine Anfangs- und Ende-Zeichen (z.B. &#039;#&#039; und &#039;/#&#039;). Alles andere kann später schnell mit der Funktion &amp;quot;Suche&amp;quot; und &amp;quot;Ersetze&amp;quot; erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werden mehrere Bilddateien eingetragen?===&lt;br /&gt;
Alle Dateinamen müssen in der einen Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; eingetragen werden. Die Bilddateien können hintereinander, nur durch Leerzeichen getrennt, dort eingetragen werden. Ein Eintrag mit zwei Bilddateien sähe dann beispielsweise so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;a target=_top href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-A.PNG&amp;gt;Anzeige 1&amp;lt;/a&amp;gt; &amp;lt;a target=_top href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/ElmshEN-T-2004-08-28-Abratis-B.PNG&amp;gt;Anzeige 2&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt zu Anfang aber auch, nur die Bilddateinamen getrennt anzugeben, allerdings ist es hier aufwändiger, später den HTML-Code nachzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-A.PNG/# #ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-B.PNG/#&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gelangen die Bilddateien in die Datenbank?===&lt;br /&gt;
Die Bilddateien werden zusammen mit den Anzeigen an den Projektbetreuer geschickt (bei größeren Datenmengen bietet sich der postalische Weg per CD an). Der Projektbetreuer lädt die Bilder dann mit den neuen Anzeigen in die Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie und wo finde ich Familienanzeigen in externen Datenbanken?===&lt;br /&gt;
Viele Tageszeitungen haben seit einiger Zeit begonnen, ihren Anzeigenkunden sogenannte Trauer- oder Gedenkseiten anzubieten. Ein gutes Beispiel ist das entsprechende Portal der Sueddeutschen Zeitung unter [http://trauer.sueddeutsche.de]. Weitere Portale für Familienanzeigen können über die Archivierungsseite für Familienanzeigen [http://wiki-de.genealogy.net/CompGen/Archivierung_von_Familienanzeigen]erreicht werden. Natürlich handelt es sich hierbei um &#039;&#039;keine historischen&#039;&#039;, sondern um &#039;&#039;aktuelle Anzeigen&#039;&#039;. In der Regel stehen sie auch als PDF-Datei zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Projekt_Familienanzeigen/FAQ&amp;diff=1819068</id>
		<title>Projekt Familienanzeigen/FAQ</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Projekt_Familienanzeigen/FAQ&amp;diff=1819068"/>
		<updated>2017-05-16T17:50:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Ist der Ort der Trauerfeier immer auch der Ort der Bestattung oder der Beisetzung? */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|&#039;&#039;Aktuell gilt:&#039;&#039;&amp;lt;br /&amp;gt;Es werden nur Sterbeanzeigen (und Totenzettel) aus aktuellen Tageszeitungen erfasst. Dabei sind nur Angaben zu verstorbenen Personen zu erfassen. Es wird quellengetreu erfasst. Natürlich können auch Sterbeanzeigen aus älteren Tageszeitungen erfasst werden.&amp;lt;br&amp;gt;Außerdem können Heiratsanzeigen aus Tageszeitungen, die vor mehr als 80 Jahren erschienen sind, erfasst und eingereicht werden. Gleiches gilt für Geburtsanzeigen aus Tageszeitungen, die vor mehr als 110 Jahren erschienen sind.&amp;lt;br /&amp;gt;Andere Familienanzeigen werden derzeit nicht vom Projektteam angenommen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Projektbox Familienanzeigen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Informationen zum Projekt ==&lt;br /&gt;
===Was macht das Projekt Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Das Projekt [http://familienanzeigen.genealogy.net Familienanzeigen] befasst sich mit der Erfassung von Familienanzeigen aus Zeitungen und standesamtlichen Nachrichten. Ziel des Projektes ist, einen durchsuchbaren Index für die Anzeigen aus den erfassten Zeitungen zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zugang zur Datenbank finden Sie [http://www.familienanzeigen.org hier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn ich Fehler in Anzeigen in der Datenbank finde?===&lt;br /&gt;
Das kommt natürlich vor und wir sind dankbar, wenn wir auf diese Fehler aufmerksam gemacht werden. Bitte schreiben Sie eine E-Mail mit den falschen Daten (Name, Ort, Zeitung und ggf. Datum) an &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt;.&lt;br /&gt;
Jedoch benötigen wir einen Nachweis für die Fehlerfassung, denn wir erfassen quellengetreu aus der Familienanzeige. Deshalb ändern wir nur echte Erfassungsfehler. Änderungen und die Erfassung zusätzlicher Informationen sind derzeit noch nicht möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eigene Mitarbeit ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werde ich Erfasser von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Durch die regelmäßige Erfassung der Daten von Familienanzeigen z.B. Ihrer Tageszeitung können Sie sich am Projekt beteiligen. Wir suchen jederzeit Freiwillige, die uns darin unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erfasser von Familienanzeigen kann werden, wer&lt;br /&gt;
*eine E-Mail-Adresse hat,&lt;br /&gt;
*Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie z.B. MS-EXCEL hat und&lt;br /&gt;
*regelmäßig Zugriff auf eine Zeitung mit Familienanzeigen hat. &lt;br /&gt;
Man schreibt hierzu eine E-Mail an: &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Vorkenntnisse muss ich mitbringen?===&lt;br /&gt;
Grundkenntnisse in einem Tabellenkalkulationsprogramm wie MS-EXCEL, OpenOffice oder andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer macht die Arbeit, wenn ich Urlaub habe?===&lt;br /&gt;
Niemand! Jeder Erfasser sollte sich vorher überlegen, was passiert, wenn man zukünftig mal diese Erfassung nicht mehr machen kann oder könnte. Es empfiehlt sich daher: &lt;br /&gt;
*mit anderen Erfassern gemeinsam die Erfassung zu verabreden, &lt;br /&gt;
*sich in seinem örtlichen genealogischen Verein Freunde und Mitstreiter zu suchen, &lt;br /&gt;
*sich nicht zu viel vorzunehmen - nur eine Zeitung, nicht aber gleich mehrere.&lt;br /&gt;
Sollten längere Pausen und Unterbrechungen auftreten, dann empfiehlt es sich, in der eigens dazu eingerichteten Mailingliste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] um Hilfe und Rat zu fragen.&lt;br /&gt;
Die Erfassung von aktuellen Zeitungen sollte zeitnah erfolgen, kann aber durchaus auch einige Monate versetzt geschehen, z.B. bei Krankheit, Urlaub, etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich für die Anzeigen und Zeitungen selbst ein Archiv anlegen?===&lt;br /&gt;
Nein. Das Familienanzeigen-Projekt stellt eine Suchhilfe dar, ist aber kein Archiv. Jeder Erfasser kann die Zeitungen solange aufbewahren wie er möchte, er kann sie also auch sofort nach dem Erfassen vernichten. Es empfiehlt sich für den Erfasser, die Adresse des nächstgelegen Archivs zu kennen, in dem seine Zeitung aufbewahrt wird, um diese bei Anfragen mitteilen zu können. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wer hilft mir, wenn ich Fragen zur Datenerfassung habe?===&lt;br /&gt;
Für die Diskussion weiterer Fragen ist die Mailingliste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] eingerichtet, an der jeder Erfasser von Familienanzeigen teilnehmen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Muss ich meine E-Mail-Adresse angeben, wenn meine Datensätze im Netz stehen?===&lt;br /&gt;
Nein, das muss man nicht, aber es empfiehlt sich sehr, denn&lt;br /&gt;
* ein Forscher kann seine Nachfrage gleich direkt und persönlich loswerden.&lt;br /&gt;
* es macht nach so viel Erfassungsmühe große Freude, dann mal eine Rückmeldung zu erhalten.&lt;br /&gt;
* ein persönlicher Kontakt ist immer besser, als Umwege über Organisation oder Bürokratie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie oft muss ich die Datensätze an die Projektleitung schicken?===&lt;br /&gt;
Nicht täglich, auch nicht jährlich. Es hängt vom Umfang der Familienanzeigen der jeweiligen Zeitung ab. Sinnvoll ist ein Monatsrhythmus oder bei kleineren Zeitungen auch ein größerer Rhythmus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dürfen Daten lebender Personen für die Datenbank erfasst werden? ===&lt;br /&gt;
Nein. Darum dürfen aus Sterbeanzeigen nur die Daten der verstorbenen Personen erfasst werden. Heiratsanzeigen werden nur aus Zeitungen erfasst die vor mehr als 80 Jahren erschienen sind, Geburtsanzeigen aus Zeitungen, die vor mehr als 110 Jahren erschienen sind (aktuelles Jahr 2017: Heiratsanzeigen vor 1937, Geburtsanzeigen vor 1907)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welchen Zeitaufwand muss ich für die Erfassung treiben?===&lt;br /&gt;
Das hängt von den individuellen Fähigkeiten und vom Umfang der in der gewählten Zeitung vorhandenen Familienanzeigen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie kann ich wieder aus der [FamAnz]-Liste und der Arbeit mit Familienanzeigen ausscheiden?===&lt;br /&gt;
Das Ausscheiden aus dem Projekt ist jederzeit und ohne Bedingungen möglich. Es wäre allerdings schade, wenn die Erfassung der Zeitung damit ebenfalls enden würde. Es wäre deshalb schön, wenn vielleicht schon ein Nachfolger bereitstehen würde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Für wen mache ich die Arbeit der Erfassung von Familienanzeigen?===&lt;br /&gt;
Für Familienforscher (Genealogen), jetzige und künftige. Wenn Sie sich zu diesem Personenkreis zählen,  dann auch für sich selbst. Ein solches Projekt lebt von der Teilnahme vieler Freiwilliger. Besonders durch die große Zahl erfasster Zeitungen und die Erfassung über einen längeren Zeitraum wird die Datenbank für alle Familienforscher zu einer wertvollen Fundgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie beantworte ich Anfragen auf Datensätze, die ich erfasst habe?===&lt;br /&gt;
Die Beantwortung von Anfragen erfolgt entweder durch den Projektbetreuer oder den, der die Anzeige ursprünglich erfasst hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie erhalte ich Mustertabellen für die Datenerfassung?===&lt;br /&gt;
Wer teilnehmen möchte, erhält eine persönliche Mustertabelle für die Erfassung von der Projektbetreuung. Bitte wenden Sie sich an per Mail an die Projektbetreuung &amp;lt;email&amp;gt;famanz.daten@genealogy.net&amp;lt;/email&amp;gt; oder über die [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l Mailingliste].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen zu den Zeitungen ==&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen sollen bearbeitet werden?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es kann jede Zeitung bearbeitet werden, die Familienanzeigen enthält, auch standesamtliche Nachrichten. Dabei sind naturgemäß solche Zeitungen besonders interessant, die nicht jederman zugänglich sind. z.B.:&lt;br /&gt;
* Zeitungen aus &amp;quot;der alten Heimat&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Amts- und Gemeindeblätter, die in einigen Kommunen regelmäßig erscheinen&lt;br /&gt;
* Zeitungen die in Deutsch im Ausland erscheinen: Östereich, Schweiz, Südtirol, Elsaß, etc.&lt;br /&gt;
* und natürlich die eigene Tageszeitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kann man auch ältere Ausgaben von Zeitungen erfassen?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, die Erfassung älterer Ausgaben von Zeitungen ist sehr willkommen (Heiratsanzeigen älter als 80 Jahre, Geburtsanzeigen älter als 110 Jahre). Das Projekt Familienanzeigen existiert erst seit 2002. Die aktuellen Erfassungen beginnen deshalb erst nach 2002. Alle...?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Nein nicht alle!&#039;&#039;&#039; Denn es steht jedem frei, sich auch an ältere Ausgaben von Zeitungen zu machen, wenn sie ihm zugänglich sind. Das bedeutet, dass man auch sogenannte Gelegenheitsfunde in dieser Datenbank ablegen und somit finden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Was mache ich, wenn mir Ausgaben von Zeitungen fehlen?===&lt;br /&gt;
Zwar verfolgen wir bei unserer Arbeit das Ziel der Exaktheit und der Vollständigkeit, doch kann deses Ziel mit unseren Möglichkeiten kollidieren. Daher und in dieser Reihenfolge:&lt;br /&gt;
# Die fehlende Ausgabe der Zeitung ggf. bei Nachbarn oder beim Verlag beschaffen.&lt;br /&gt;
# In der FamAnz-Liste [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/familienanzeigen-l FamAnz] fragen, ob jemand die gesuchte Ausgabe zur Verfügung stellen kann.&lt;br /&gt;
# Wenn nichts mehr zu machen ist, ... Mut zur Lücke, ... dann eben nicht!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Zeitungen werden bereits ausgewertet?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Auflistung aller zeitweilig ausgewerteten oder sich in der Auswertung befindenden&lt;br /&gt;
Zeitungen gibt es unter:  http://familienanzeigen.genealogy.net/bearbeiter.php&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fragen zur Erfassung von Anzeigen ==&lt;br /&gt;
=== Verschiedene Arten von Familienanzeigen in Zeitungen ===&lt;br /&gt;
==== Geburtsanzeigen (älter als 110 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Geburtsanzeigen werden häufig von den Eltern oder nahen Verwandten kurz nach der Geburt aufgegeben. Bei Eltern mit verschiedenem Nachnamen, kann nicht auf einen Nachnamen des Kindes geschlossen werden, daher wird in solchem Fall in der Spalte &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; geschrieben: &#039;&#039;Meier oder Schmidt&#039;&#039;. Die Namen von Geschwistern werden in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Kommunion, Konfirmation, Jugendweihe, Firmung====&lt;br /&gt;
Diese Ereignisse werden gemeinsam in dem Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Konfirmation&#039;&#039;&#039; erfasst. Bei der Datumsangabe muss dabei immer in Klammern der Grund der Erfassung erwähnt werden, z.B. &#039;&#039;14.05.2005 [Jugendweihe]&#039;&#039;. In Absprache mit dem Leiter des FamAnz-Projektes können in diesem Tabellenblatt auch andere Ereignisse, wie z.B. &#039;&#039;Einschulung&#039;&#039; erfasst werden.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Verlobungsanzeigen (älter 80 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Verlobungsanzeigen sind relativ selten und dürfen nicht mit Hochzeiten gleichgesetzt werden. Daher werden sie in einem getrennten Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Verlobungen&#039;&#039;&#039; erfasst.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Heiratsanzeigen (älter 80 Jahre) ====&lt;br /&gt;
Heiratsanzeigen erscheinen meistens vor der standesamtlichen oder kirchlichen Trauung, in seltenen Fällen auch anschließend. Sie werden im Tabellenblatt &#039;&#039;Heiraten&#039;&#039; aufgenommen. Bei gemeinsamem Ehenamen wird der Geburtsname mit eingetragen, z.B. als &#039;&#039;Meier, geborene Müller&#039;&#039;. Sofern es aus der Anzeige hervorgeht, sollte unbedingt in den Datensatz mit aufgenommen werden, ob es sich um eine standesamtliche oder kirchliche Hochzeit handelt, z.B. durch die Ortsangabe &#039;&#039;Standesamt Braunschweig&#039;&#039;. Wenn beide Hochzeiten angegeben sind, ist die standesamtliche vorrangig. Sie wird also in der Spalte &#039;&#039;&#039;Hochzeitsdatum&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Hochzeitsort&#039;&#039;&#039; vermerkt. Die kirchliche Trauung wird dann in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; eingetragen, z.B. als &#039;&#039;kirchliche Trauung am 12.03.1920 in der St.-Michaelis-Kirche in Braunschweig&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Ehejubiläen, wie Silberhochzeit oder Goldene Hochzeit werden ebenfalls in diesem Tabellenblatt eingetragen, wobei das Datum der Hochzeit zurückgerechnet wird. In der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; wird dann auf das Jubiläum hingewiesen, z.B. &#039;&#039;Glückwunsch zur Goldenen Hochzeit durch die Tochter Margot&#039;&#039;. Siehe auch: [[Hochzeitsjubiläen|Liste der Ehejubiläen]].&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
====Jubiläumsanzeigen====&lt;br /&gt;
Es gibt verschiedene Arten von Jubiläumsanzeigen, die auch in verschiedenen Tabellenblättern erfasst werden. Dies sind&lt;br /&gt;
* Geburtstage (z.B. 50. Geburtstag)&lt;br /&gt;
* Ehejubiläen (z.B. Goldene Hochzeit)&lt;br /&gt;
* Konfirmationsjubiläen (z.B. Goldene Konfirmation)&lt;br /&gt;
* Betriebsjubiläen (z.B. 30 Jahre Betriebszugehörigkeit)&lt;br /&gt;
* etc.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geburtstage, Ehe- und Konfirmationsjubiläen werden in den entsprechenden Tabellenblättern eingetragen, wobei das Datum zurückgerechnet und das Jubiläum selber in den Bemerkungen eingetragen wird. Betriebsjubiläen werden aufgrund der ähnlichen Datenstruktur im Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Konfirmation&#039;&#039;&#039; erfasst.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Todes-Anzeigen====&lt;br /&gt;
Todesanzeigen stellen wohl in jeder Zeitung den Hauptteil der Familienanzeigen dar. Sie werden im Tabellenblatt &#039;&#039;&#039;Todesfälle&#039;&#039;&#039; erfasst. &amp;lt;!--Bei den Todesanzeigen gibt es verschiedene Arten, die im Folgenden näher beschrieben werden.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todesanzeigen als Familien-Anzeige&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
sind Anzeigen, die von den unmittelbaren Angehörigen des Verstorbenen aufgegeben werden und sind primäre Quellen für genealogische Zwecke. Aus datenschutzrechtlichen Gründen werden aus neueren Todesanzeigen (jünger als 80 Jahre) nur die Angaben zu der/den verstorbenen Person/en erfasst.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todes-Anzeigen als Danksagung&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Danksagungs-Anzeigen folgen häufig im Abstand von 2 bis 5 Wochen der eigentlichen Familienanzeige und geben zusätzliche Hinweise auf Personen und Umstände der Trauerfeier und/oder der Beerdigung, die dem Familienforscher helfen seine Nachforschung zu beginnen, so z.B. Namen des Geistlichen, der Kirche, der Konfession von nahen Freunden oder Nachbarn. Die Auftaggeber solcher &#039;Danksagung&#039; sind fast immer die nächsten Verwandten und nur diese.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Todes-Anzeigen als Nachruf-Anzeigen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Nachruf-Anzeigen sind in der Regel Anzeigen von Firmen, Arbeitgebern, Freunden, etc., die a. zeitlich und b. inhaltlich (weniger/andere) Daten enthalten. Solche Nachrufe werden von Leuten aufgegeben, die in unserem &amp;quot;genealogischen&amp;quot; Sinn nicht zu den Familienangehörigen zählen. Daher sind &#039;Nachrufe&#039; sekundäre Quellen und &#039;&#039;&#039;folgen immer&#039;&#039;&#039; der eigentlichen Familien-Anzeige, in der die Grund-Daten, -Namen, -Orte bereits erfasst sind. Daher sind Nachruf-Anzeigen nach Möglichkeit: &lt;br /&gt;
* im der Spalte &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; zu erwähnen z.B.: &amp;quot;siehe auch: StgZtg Nr. 001 vom 02.01.2000 Nachruf&amp;quot;&lt;br /&gt;
* mit ihren Angaben in den vorgegebenen Spalten/Feldern als &#039;&#039;&#039;ergänzend&#039;&#039;&#039; auszuwerten&lt;br /&gt;
* im Falle des Fehlens einer Anzeige der Angehörigen exakt zu erfassen. (Es kommt schon mal vor, dass eine Nachruf-Anzeige vor der eigentlichen Anzeige der Familie erscheint. In diesem Fall ergänzt und füllt die spätere Anzeige den Datensatz sinnvoll, der zeitlich zuerst erschien.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Todes-Anzeige als &amp;quot;&#039;&#039;in memoriam&#039;&#039;&amp;quot;-Anzeige&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Anzeigen die &amp;quot;&#039;&#039;in memoriam&#039;&#039;&amp;quot; geschaltet werden, erscheinen in der Regel am Jahrestag des Todes und dann oft über viele Jahre hinweg. Die Auftraggeber sind fast immer die jweils engsten Angehörigen und somit bieten sie dem Familienforscher einen wiederkehrenden Hinweis auf (noch) lebende Personen, bei denen eine gezielte Nachforschung lohnen könnte. Allerdings sind solche Anzeigen fast immer ohne Ortsangaben oder andere Detailangaben, dennoch erscheinen sie fast immer am Ort der &amp;quot;letzten Wirkungstätte&amp;quot; des Verstorbenen und somit ergibt sich auch ohne die Kenntnis der ursprünglichen Todesanzeige ein konkreter Hinweis darauf, &#039;&#039;&#039;wo&#039;&#039;&#039; wahrscheinlich Todes- und/oder Lebensdaten zu erfragen sind: Standesämter des Ortes, Kirchen, Träger gleichen Namens am Ort, etc.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
Es wird buchstabengetreu erfasst. Abkürzugen werden nicht aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datumsformate ===&lt;br /&gt;
====Welche Formate für Datumsangaben sind erlaubt?====&lt;br /&gt;
Die Schreibweise eines Datums ist &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;TT.MM.JJJJ&#039;&#039;, also&lt;br /&gt;
&#039;&#039;15.03.2005&#039;&#039; und nicht 15. März 2005. Einzige Ausnahme sind unvollständige Angaben, bei denen kein Tag angegeben werden kann. Dort wird dann beispielweise &#039;&#039;März 2005&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Spalten, auch Datumsspalten, in der Erfassungstabelle müssen als &amp;quot;Text&amp;quot; formatiert sein. In einigen Fällen (speziell bei Datumsspalten) ändert Excel das Format automatisch in &amp;quot;Datum&amp;quot;. Dies muss &#039;&#039;&#039;sofort&#039;&#039;&#039; in den Format-Einstellung von Excel im Register &amp;quot;Zahlen&amp;quot; wieder auf &amp;quot;Text&amp;quot; korrigiert werden, andernfalls wird nur eine unleserliche Zahl anstelle des Textdatums gespeichert (z.B. &#039;&#039;38426&#039;&#039; für &#039;&#039;15.03.2005&#039;&#039;), was später nicht ohne Weiteres wieder rückgängig zu machen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die automatische Formatänderung erkennt man an der Darstellung des Datums: Ein Datum als &amp;quot;Text&amp;quot; wird linksbündig geschrieben, ein Datum als &amp;quot;Datum&amp;quot; würde rechtbündig dargestellt. Letzteres darf nicht passieren!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zu Orten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie werden Ortsangaben mit Stadtteilnamen aufgenommen?====&lt;br /&gt;
Die Aufnahme und Schreibweise der Orte sollte immer und &#039;&#039;&#039;immer in dieser Reihenfolge&#039;&#039;&#039; geschehen: Stadt-Stadtteil Platz:&lt;br /&gt;
* Stuttgart&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Degerloch&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Degerloch Waldfriedhof&lt;br /&gt;
* Stuttgart-Bad Cannstatt Hauptfriedhof im Steinhaldenfeld&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Ort und dessen Teilort werden mit (-) verbunden. Der Platz/Friedhof wird (ohne - ) als Wort/Friedhof an die Ortsangabe angefügt. Ein Friedhof (Platz) alleine ist keine zulässige Ortsangabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zu den Personen der Anzeige ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich mit Spitznamen, die in der Anzeige erkennbar sind?====&lt;br /&gt;
Sogenannte Spitznamen oder Rufnamen können oft gegenüber dem &amp;quot;richtigen&amp;quot; Namen eine größere Bedeutung erlangt haben, als man gemeinhin glauben mag. Wenn solche genealogisch nicht &amp;quot;zutreffenden&amp;quot;, aber in der Wirklichkeit gebräuchlichen Namen von den Angehörigen in die Anzeige aufgenommen wurden, so ist &#039;&#039;&#039;immer&#039;&#039;&#039; davon auszugehen, dass diese für die Erfassung, die erfolgreiche Suche, wichtig sind. Solche  Namen werden in den Anzeigen i.d.R. als &amp;quot;Molly&amp;quot; oder (Molly) abgedruckt. Die Erfassung sollte einheitlich (Molly), also in Klammern erfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Muss ich die Konfession der Personen in der Anzeige mit in den Datensatz schreiben?====&lt;br /&gt;
Wenn die Konfession direkt in der Anzeige genannt ist, sollte sie auch mit in den Datensatz übernommen werden. Dies kann für den Familienforscher eine große Hilfe sein. Wenn aber nur durch die angegebene Kirche auf die Konfession geschlossen werden kann, sollte dieser Schluss dem Familienforscher überlassen bleiben und nur der Wortlaut der Anzeige übernommen werden (z.B. &#039;&#039;ev. Trinitatis-Kirche zu Vöhrum&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was schreibe ich bei Anzeigen von Kindern, in denen nur der Vorname genannt ist?====&lt;br /&gt;
Wenn nur der Vorname des Kindes ohne weitere Angaben bekannt ist, wird sich diese Anzeige niemals finden lassen. Eine Aufnahme in die Datenbank ist also sinnlos.&lt;br /&gt;
Anders verhält es sich, wenn beide Eltern mit (unterschiedlichen) Nachnamen genannt sind. Dann werden beide Nachnamen der Eltern in der Spalte &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; eingetragen als &#039;&#039;Nachname1 oder Nachname2&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier ist der seltene Fall in unserer Erfassung angesagt, dass wir aus dem Ganz-Text, den Angaben der Angehörigen, die Spalte/Feld &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039; füllen, obwohl die Anzeige diese Angabe offenkundig bewusst unterlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angaben zur Zeitung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Angaben zur Zeitung und ihrer Ausgabe müssen in jedem Datensatz angezeigt werden?====&lt;br /&gt;
# Der vollständige Name der Zeitung z.B.: &#039;&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung&#039;&#039;&#039;, bitte keine Abkürzung.&lt;br /&gt;
# Die laufende Nummer der Zeitung z.B.: &#039;&#039;&#039;001&#039;&#039;&#039; Diese Nr. muß immer &#039;&#039;&#039;dreistellig&#039;&#039;&#039; sein, wegen der Sortierfähigkeit.&lt;br /&gt;
# Das &#039;&#039;&#039;Datum&#039;&#039;&#039; der Ausgabe z.B. 02.01.1920 für den 2. Januar 1920. Immer: TT.MM.JJJ im Textformat!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus Name, Nr. und Datum wird daraus selbst für den sonst unkundigen Forscher die ihm von uns vorgelege Quelle eindeutig erkennbar und er kann seine individuelle Forschung punktgenau beginnen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus &#039;&#039;&#039;Stuttgarter Zeitung&#039;&#039;&#039; Nr.: &#039;&#039;&#039;001&#039;&#039;&#039; vom &#039;&#039;&#039;02.01.1920&#039;&#039;&#039; und dem je individuellen &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039; wird damit eine konkrete genealogische Information: &lt;br /&gt;
* &#039;&#039;In der Stuttgarter Zeitung Nr. 001 vom 2. Februar 1920 findet sich die von mir gesuchte Todesanzeige des/der Herrn/Frau &amp;quot;MUSTERMANN&amp;quot;.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Besondere Anzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gibt es „witzige“ Anzeigen und was mache ich damit, z. B. wenn es Todesanzeigen von Tieren gibt?====&lt;br /&gt;
Familienanzeigen zu Tieren gehören nicht in die Datenbank. Besonderes witzige oder anderweitig herausragende Familienanzeigen können in einer speziellen Rubrik eingestellt werden: [http://familienanzeigen.genealogy.net/anders.php &amp;quot;Besondere&amp;quot; Familienanzeigen aus Tageszeitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehler in den Anzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich, wenn ich Fehler in meinen Datensätzen entdecke, die schon im Netz stehen?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Fehler melden Sie bitte der Projektbeteuung an die selbe Mailadresse an die Sie auch Ihre Daten senden&lt;br /&gt;
Bitte die die korrigierten Datensätze in einer separaten Datei liefern und diese Datei auch als solche kennzeichnen. Außerdem sollte in der Begleit-E-Mail auf diese Korrektur-Datensätze hingewiesen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was tue ich, wenn ich glaube, in einer Anzeige offenkundige Fehler (Druckfehler) zu entdecken?====&lt;br /&gt;
Wenn es sich absolut sicher um einen Druckfehler handelt, wird dieser nicht direkt in die Datenbank übernommen, sondern der korrigierte Ausdruck. Auf den Druckfehler wird dann in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; hingewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ein Name in verschiedenen Variationen z.B. in Todesanzeige und Nachruf auftaucht, werden beide Namen erfasst (z.B. als &#039;&#039;&#039;Nachname&#039;&#039;&#039; &#039;&#039;Schmidt oder Schmitt&#039;&#039;) und die verschiedenen Schreibweisen in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; erläutert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achtung! Es gibt auch sehr merkwürdige Schreibweisen von Namen; es handelt sich dabei selten um einen Druckfehler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Jubiläen ===&lt;br /&gt;
====Werden Jubiläen immer wieder aufgenommen, auch wenn sie in verschiedenen Zeitungen erscheinen?====&lt;br /&gt;
JaNein. Jubiläen sollten eigentlich nur einmal als Geburts- oder Heiratseintrag erfasst werden. Verschiedene Zeitungen aus dem selben Ort sollten möglichst in nur einem Projekt erfasst werden, so dass Doppeleinträge durch Überschneidungen möglichst ausgeschlossen sind. Wenn also ein Jubiläum später in einer anderen Zeitung erscheint, wird im Ersteintrag nur ein Hinweis auf die spätere Nennung in einer anderen Zeitung gegeben. &lt;br /&gt;
Nur wenn ein Jubiläum in zwei Zeitungen aus unterschiedlichen Projekten erscheint, sollte es zu einem Doppeleintrag kommen. Optimalerweise sollten sich in einem solchen Fall die beiden Erfasser kurzschließen und die beiden Einträge zu einem zusammenfassen.&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sinnsprüche und Gedichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Müssen Sinnsprüche oder Gedichte in den Anzeigen auch mit erfasst werden?====&lt;br /&gt;
Ganz sicher nicht! Die Erfassungsarbeit wird von Familienforschern für Familienforscher gemacht, sie hat also ausschließlich einen genealogischen, keinen &amp;quot;unterhaltenden&amp;quot; Zweck. Daher beschränken wir uns auf die genealogisch wichtigen und aussagekräftigen Daten: &lt;br /&gt;
* DATEN   Geburts-, Todes- und Beerdigungsdaten, immer formatiert als &amp;quot;Text&amp;quot; TT.MM.JJJJ&lt;br /&gt;
* NAMEN   Nach-, Geburts-, Vornamen. Angeführte Kose-, oder Spitznamen immer in (Klammern)&lt;br /&gt;
* ORTE    Geburts-, Sterbe-, Beerdigungsorte (manchmal auch letzte Wohnorte)&lt;br /&gt;
Sofern dennoch Anzeigen in ihrer Gestaltung, in ihrem Inhalt, in ihrer allgemeinen Ansprache als ganz besonders empfunden werden, so findet sich bei uns auch die Rubrik: [http://familienanzeigen.genealogy.net/anders.php &amp;quot;Besondere&amp;quot; Familienanzeigen aus Tageszeitungen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonderzeichen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie gebe ich Sonderzeichen ein, die in den Anzeigen vorkommen?====&lt;br /&gt;
Wenn Sonderzeichen (insbesondere bestimmte Buchstaben aus anderen Sprachen), die wir über die &amp;quot;deutschsprachige Tastatur&amp;quot; nicht direkt eingeben können, online korrekt dargestellt werden sollen, dann &#039;&#039;&#039;muss&#039;&#039;&#039; jeweils die einschlägige Unicode-Nummer eingeben werden. Diese Nummer findet man in dieser PDF-Datei &#039;&#039;&#039;Unicode&#039;&#039;&#039; [wird demnächst hier verlinkt]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eingabe eines Zeichens sieht im Unicode immer gleich aus: [ &amp;amp; # 169 ;  ] (ohne Klammern und Leerzeichen) =  &amp;amp;#169; für das Copyright-Zeichen, das große C in einem Kreis oder Achteck.&lt;br /&gt;
Für jedes Zeichen ist im Unicode eine Nummer vergeben, die durch die einleitenden Zeichen [ &amp;amp;# ] und das abschließende [ ; ] eingerahmt wird. Das sieht zwar in der Excel-Tabelle komisch aus, wird aber Online (in den neuen Browsergenerationen) immer korrekt dargestellt. Das Wort &#039;&#039;Citro&amp;amp;#235;n&#039;&#039; wird beispielsweise eingegeben als &#039;&#039;C i  t r o &amp;amp; # 2 3 5 ; n&#039;&#039; (jeweils ohne Leerzeichen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was mache ich mit Angaben in fremden Sprachen, z.B. Ortsangaben die in Polnisch oder Englisch geschrieben sind?====&lt;br /&gt;
Es gilt hier, wie immer, der Grundsatz, dass die Erfassung exakt in der Weise erfolgen muss, wie der Text der Anzeige dies vorgibt. Das gilt auch für die in der Anzeige erscheinenden Sonderzeichen aus anderen Sprachen, z.B. Polnisch, Dänisch, etc. Übersetzungen sollten unterbleiben, da sie fehleranfällig sind und teilweise Interpretationen beinhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Traueranzeigen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Was ist der Unterschied einer Trauerfeier zur Beerdigung?====&lt;br /&gt;
Die verwendeten Begriffe in den Anzeigen sind nicht immer eindeutig von einem Außenstehenden zu erkennen. Der Erfasser tut gut daran, die ganze Anzeige sehr genau zu lesen und danach die eindeutigen Begriffe zu verwenden. Auch sind regionale und konfessionelle Besonderheiten oder Gewohnheiten sowie deren Begriffe durch den Erfasser richtig zu verwenden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beerdigung: ist die Grablegung des Körpers in einem Sarg und findet i.d.R. &amp;quot;zeitnah&amp;quot;, also sehr bald nach dem Todesdatum binnen 2-5 Tagen statt. Dieser Begriff ist &amp;quot;eindeutig&amp;quot; und sollte möglicht verwendet werden.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier: geht i.d.R. einer Beerdigung/Beisetzung zeitlich voraus. Einer Trauerfeier muß aber nicht notwendigerweise die Beerdigung/Beisetzung des Leichnahms folgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Folgende Varianten in der Textwahl in Todesanzeigen sind aus meiner Praxis (Stuttgart) bekannt und führen bei mir zu folgenden Einträgen (-&amp;gt;) im Datensatz - Spalte &amp;quot;Bestattungsdatum&amp;quot;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Beerdigung: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Beerdigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Beisetzung: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Beerdigung&amp;quot;&lt;br /&gt;
* Trauerfeier: Texteintrag-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Trauerfeier&amp;quot; (ohne weiteren Zusatz). Mit diesem Begriff ist &#039;&#039;&#039;nicht&#039;&#039;&#039; unbedingt der im genealogischen Sinn gemeinte Tag der Beisetzung bezeichnet. Wenn nicht aus dem ganzen Text der Anzeige hervorgeht, dass &#039;&#039;&#039;doch&#039;&#039;&#039; die Beerdigung/Bestattung/Beisetzung dieser Feier unmittelbar folgt, dann muß der &#039;unscharfe&#039; Begriff so stehen bleiben.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier zur Feuerbestattung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Trauerfeier zur Feuerbestattung&amp;quot; Diese Formulierung bezeichnet exakt den Tag der Beisetzung, hier der Urnenbeisetzung.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier mit anschließender Urnenbeisetzung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Urnenbeisetzung&amp;quot; Auch diese Formulierung bezeichnet den exakten Tag der Urnenbeisetzung.&lt;br /&gt;
* Urnenbeisetzung-&amp;gt; &amp;quot;02.01.2000 Urnenbeisetzung&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist der Ort der Trauerfeier immer auch der Ort der Bestattung oder der Beisetzung?====&lt;br /&gt;
Nein, das ist er nicht!  Einige Beispiele:&lt;br /&gt;
* Trauerfeier im Bestattungsunternehmen - i.d.R. folgt dann eine spätere Beisetzung der Urne auf einem Friedhof. Oft wird diese Form gewählt, wenn der kirchliche Ramen vermieden werden soll.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier am Ort der letzten &amp;quot;Wirkungstätte&amp;quot;  des Verstorbenen. Die Beerdigung/Beisetzung findet dann später an anderm Ort statt, z.B. in der Familiengruft, am Geburtsort, in einem anderen Land, etc.&lt;br /&gt;
* Trauerfeier für Personen, die in der Öffentlichkeit ihren Platz hatten. Dann findet die eigentliche Beisetzung/Beerdigung an anderem Orte und zu einem anderen Zeitpunkt und i.d.R. dann unter Ausschluß der Öffentlichkeit &amp;quot;in aller Stille&amp;quot; statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genealogisch ist vom Erfasser der Daten genau zu erkennen, um welches Datum es sich handelt und dementsprechend ist der Eintrag in die richtige Spalte/Feld vorzunehmen. Im Zweifelsfall ist in der Spalte/Feld &amp;quot;Bemerkung&amp;quot; der Sachverhalt kurz zu erläutern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist die angegebene Kirche immer auch der Ort des Begräbnisses.====&lt;br /&gt;
Nein, das ist sie nicht, das ist sie fast immer nicht. Es ist nicht einmal so, dass immer ein echter Friedhof an oder um die Kirche herum ist. Heute ist das Gegenteil die Regel. So ist z.B. der &#039;&#039;&#039;größte Parkfriedhof der Welt&#039;&#039;&#039; der &#039;&#039;&#039;Ohlsdorfer Friedhof&#039;&#039;&#039; &amp;quot;lediglich&amp;quot; ein Friedhof, dafür aber für jeden und für alle Menschen da, die dies wünschen, für den Christen, wie für den Moslem, den Namenlose wie für den &amp;quot;gefeierte&amp;quot; Helden. Es gibt vor dem Tod an &#039;&#039;&#039;dieser&#039;&#039;&#039; Stätte keinen Unterschied mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angabe eine Kirche und/oder einer Konfession, einer Gemeinde oder gar eines Bestattungshauses dient dennoch dem Forscher für seine Forschung; notfalls wird er dort nachfragen können und müssen, wenn alle anderen Bemühungen fruchtlos blieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hat jede Kirche auch einen Friedhof?====&lt;br /&gt;
Nein. In einigen Städten (z.B. Braunschweig) gibt es für alle Innenstadtkirchen einen gemeinsamen Friedhof. Die Angabe der Kirche für die Trauerfeier läßt also keinen Rückschluss auf den entsprechenden Friedhof zu. Außerdem können Begräbnis und Trauerfeier generell immer an verschiedenen Orten stattfinden. Hier ist die Genauigkeit des Erfassers gefragt, nur genau die Daten aufzunehmen, die in der Todesanzeige enthalten sind. Alle weiteren Spekulationen verbieten sich von selbst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ist eine Anzeige der Danksagung oder, „in memoriam“ ohne vorherige Todesanzeige auch zu erfassen?====&lt;br /&gt;
Ja, wenn sie sinnvolle Daten enthält, also mindestens Vor- und Nachnamen. Normalerweise werden Danksagungen, Nachrufe und „in memoriam“-Anzeigen der jeweiligen Todesanzeige zugeordnet. Wenn diese Original-Todesanzeige aber nicht vorhanden ist, müssen diese &amp;quot;Zusatz&amp;quot;-Anzeigen für die Erfassung genügen. Die Daten daraus werden dann ganz normal erfasst, es wird aber in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; auf die Anzeigenart hingewiesen (z.B. &#039;&#039;&amp;quot;in memoriam&amp;quot;-Anzeige zum 2. Todestag&#039;&#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;&#039;Begriffe in Todesanzeigen&#039;&#039;&#039; und ihre Verwendung im Datensatz====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Aussegnung:&#039;&#039;&#039; Die Aussegnung (= Abschiedssegen) wird normalerweise vom Pfarrer im Haus des Verstorbenen, d.h. da, wo der/die Verstorbene gelebt hat und gestorben ist, vorgenommen. Die Aussegnung würde aber normalerweise nicht in der Zeitung stehen, weil sie sehr zeitnah nach dem Tod erfolgt, also bevor der/die Verstorbene in das Bestattungsinstitut überführt wird. Die Aussegnung ist in der Regel auch keine Amtshandlung, die in einem Kirchenbuch erfasst wird. Deswegen muss sie nicht erwähnt werden. Das wäre aber anders bei einem Requiem (mindestens Eintragung ins Sakristeibuch), weswegen solche Hinweise durchaus hilfreich und sinnvoll sind. Bei der Erfassung ist dieser Begriff &#039;&#039;&#039;nachrangig&#039;&#039;&#039; zu behandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Requiem:&#039;&#039;&#039; Das Requiem ist in der kath. Kirche die Totenmesse, das Seelenamt, zum Gedächtnis an die Verstorbenen. Der Begriff Requiem leitet sich von &#039;&#039;Requiem aeternam dona eis, Domine&#039;&#039; (Herr gib ihnen die ewige Ruhe) ab. Haydn, Mozart, Berlioz, Liszt u. a. haben dazu Musik geschrieben. Bei der Erfassung ist dieser Begriff &#039;&#039;&#039;nachrangig&#039;&#039;&#039; zu behandeln. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Seelenamt:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Totenmesse:&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Digitalisieren von Anzeigen==&lt;br /&gt;
===Warum werden Anzeigen digitalisiert (eingescannt)?===&lt;br /&gt;
Einige Erfasser digitalisieren die von ihnen bearbeiteten Anzeigen und stellen diese digitalen Versionen der Anzeigen dann zusätzlich zur Verfügung. &amp;lt;!-- Dies ist zwar ein nicht zu unterschätzender zusätzlicher Zeitaufwand, hat aber den Vorteil, dass die Anzeige mit all ihren Formatierungen unmittelbar in der Ergebnisausgabe zur Verfügung steht. Der spätere Nutzer erspart sich dadurch also den Weg ins Zeitungsarchiv. Das Digitalisieren erfolgt auf rein freiwilliger Basis! --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Wir nehmen die digitalisierten Anzeigen gerne entgegen, können sie aus rechtlichen Gründen jedoch nicht mehr veröffentlichen. Es gibt derzeit keinerlei Verlinkungen zu Scans jeglicher Art.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werden Anzeigen digitalisiert?===&lt;br /&gt;
Das Digitalisieren der Anzeigen erzeugt eine große Datenmenge, die begrenzt werden muss um damit in der Datenbank sinnvoll arbeiten zu können. Es reicht also nicht, nur die Anzeigen auf den Scanner zu legen, sondern erfordert eine umfangreiche Nacharbeit, bevor diese Anzeige veröffentlicht werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie gehe ich beim Einscannen vor?====&lt;br /&gt;
* Grundsätzliches&lt;br /&gt;
Die Anzeige sollte von vorn herein gerade unter dem Scanner liegen. Eine spätere Nachkorrektur der Ausrichtung verschlechtert die Bildqualität. Da Zeitungspapier im Allgemeinen sehr dünn ist, hat sich außerdem bewährt, auf die Rückseite der Zeitung ein schwarzes Blatt Papier zu legen. Dadurch wird ein Durchscheinen der Buchstaben von der Rückseite unterdrückt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Farbeinstellung&lt;br /&gt;
Wenn die Anzeigen in Schwarz-Weiß vorliegen, sollte mit 256 Graustufen gescannt werden. Beim Einscannen in schwarz-weiß gehen viele Details verloren. Farbanzeigen sollten auch in Farbe eingescannt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Auflösung&lt;br /&gt;
Für das Einscannen hat sich eine Auflösung von ca 150 dpi bewährt. Eine höhere Auflösung erhöht nur noch die Dateigröße, während bei niedrigerer Auflösung bereits die Lesbarkeit leidet. Diese Auflösung sollte direkt beim Scannen eingestellt sein. Eine spätere Reduktion der Bildauflösung erzeugt eine schlechtere Qualität. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Dateiformat beim Scannen&lt;br /&gt;
Bei einigen Scannern muss schon beim Einscannen ein Dateiformat gewählt werden. Dieses Dateiformat muss nicht unbedingt mit dem endgültigen Dateiformat übereinstimmen. Hier gilt es nur, die eingescannte Anzeige verlustlos in ein Programm zur Bildbearbeitung zu übertragen. Als verlustlose Dateiarten kommen für Graustufenbilder das GIF-, TIF- oder BMP-Format in Frage (in dieser Reihenfolge). Bei Farbbildern sollten nur TIF oder BMP-Format gewählt werden. Ein Speichern im JPG-Format ist immer mit Verlust von Bildinformation verbunden!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Optimalerweise kann der Scanner die Datei gleich in ein Bildbearbeitungsprogramm übertragen, dann erübrigt sich das Zwischenspeichern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welche Nacharbeit des Scans ist erforderlich?====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Einscannen muss das Farbspektrum noch angepasst werden. Außerdem wird die Quellenangabe noch direkt auf dem Bild vermerkt. Auf Farbbilder und Bilder mit Hintergrundgrafik wird unter [[FAQ-Familienanzeigen#Besonderheiten|&#039;&#039;&#039;Besonderheiten&#039;&#039;&#039;]] getrennt eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Anpassen des Farbspektrums&lt;br /&gt;
Nach dem Einscannen ist das Farbspektrum meistens ins Grau verschoben. Daher müssen die hellen Grautöne des Hintergrund zuerst einmal wieder als Weiß definiert werden und dann ein Großteil des Schwarztöne der Schrift wieder als Schwarz. Dies funktioniert je nach Bildbearbeitungsprogramm unterschiedlich. Es sollte aber eine Funktion für diesen globalen Ebenenausgleich geben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Reduzieren der Farbzahl&lt;br /&gt;
Bei Schwarz-Weiß-Bildern bietet es sich an, die Anzahl der benutzen Farben (Anzahl der Farben in der Farbpalette) drastisch zu reduzieren. Dies verringert später die Dateigröße. Bewährt hat sich die Reduktion auf 7 oder 8 Farben. Dies führt zu einer 3-Bit-Palette (statt normalerweise 8-Bit). Eine Umwandlung zu einem reinen Schwarz-Weiß-Bild empfiehlt sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Aufbringen der Quellenangabe&lt;br /&gt;
Damit jeder Nutzer auch später noch weiß, aus welcher Ausgabe welcher Zeitung die von ihm gespeicherte Anzeige stammt, wird der gesamte Quellennachweis unten unter dem Bild angefügt oder markant in das bestehende Bild eingefügt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu wird das Format nach unten etwas erweitert und anschließend als Text der Quellennachweis eingegeben, z.B. &#039;&#039;Braunschweiger Zeitung, 54. Jg., Nr. 4 vom 07.01.2004, Seite 27&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Welches Format soll ich beim Speichern wählen?====&lt;br /&gt;
Wenn die obigen Anpassungen, insbesondere das Reduzieren der Farbanzahl, vorgenommen wurden, sollte die Datei im PNG-Format (portable network graphics) oder im GIF-Format (grafics interchange format) gespeichert werden. Diese Formate ergeben eine deutlich kleinere Dateien ohne Datenverlust, als z.B. die JPG-Kompression. Das PNG- oder GIF-Format sollte immer bei Bildern mit wenigen Farben und großen gleichfarbigen Flächen (z.B. weißer Hintergrund) angewendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Besonderheiten====&lt;br /&gt;
Anders als normale Schwarz-Weiß-Anzeigen sind Farbilder und Schwarz-Weiß-Bilder mit Hintergrundgrafik zu behandeln. Bei diesen Anzeigen erübrigt sich das Reduzieren der Farben und auch das Anpassen des Farbspektrums muss sehr vorsichtig geschehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die hohe Anzahl der Farben bzw. Graustufen bietet es sich bei diesen Bildern an, sie im jpg-Format mit mittlerer Kompession zu speichern. Dabei ist darauf zu achten, dass sich keine größeren Schatten in der Schrift bilden, was beim Speichern im jpg-Format schnell geschieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wie muss der Dateiname aufgebaut sein?====&lt;br /&gt;
Der Dateiname für das Bild muss einmalig sein, d.h. für diese Zeitung darf es den gleichen Namen nicht noch einmal geben. Außerdem darf der Dateiname nur Zahlen, Buchstaben, Minus und Unterstrich enthalten. Leerzeichen, Umlaute, &#039;ß&#039; oder andere Sonderzeichen außer &#039;_&#039; und &#039;-&#039; sind verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es bietet sich daher an, aus dem Erscheinungsdatum der Zeitung und dem Namen der erfassten Person und dem Tabellenblatt (&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburt, &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten, &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;odesfälle, &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;onfirmation oder &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;erlobung) den Dateinamen zu bilden. Ferner sollte er für Folge-Anzeigen zu diesem Datensatz erweiterbar sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dateiname könnte also lauten: &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller_A.png&#039;&#039;. Ein späterer Nachruf hätte dann den Dateinamen &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller_B.png&#039;&#039;. Sollten zwei Personen mit gleichem Namen am gleichen Tag eine Todesanzeige haben, kann der Nachname um eine Zahl ergänzt werden: &#039;&#039;T_2005-01-28_Mueller1_A.png&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie wird die Bilddatei mit der Erfassungstabelle verknüpft?===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Dateiname der eingescannten Anzeige wird in der Erfassungstabelle am Ende des Datensatzes in der Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; eingegeben. Damit ist ein eindeutiger Bezug zwischen erfasster Person und Bilddatei gewährleistet.&lt;br /&gt;
Da ein Dateiname alleine für die Anzeige nicht genügt, wird ein kompletter HTML-Ausdruck in diese Spalte geschrieben. Dieser Ausdruck sieht zwar auf den ersten Blick kompliziert aus, setzt sich aber aus leicht verständlichen Teilen zusammen: &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;a target=_top &lt;br /&gt;
href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/T-2004-08-21-Abratis-A.PNG&amp;gt;Anzeige&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genaugenommen stellt obiges nur den Verweis auf eine Datei mit dem entsprechenden Pfad dar. Der Pfad muss mit dem Projektkoordinator abgestimmt werden und bleibt immer gleich. Veränderlich ist das Unterverzeichnis für die Anzeige (&#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eburt, &#039;&#039;&#039;H&#039;&#039;&#039;eiraten, &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;odesfälle, &#039;&#039;&#039;K&#039;&#039;&#039;onfirmation oder &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;erlobung) und der Dateiname. Danach folgt der dargestellte Text (hier: &#039;&#039;Anzeige&#039;&#039;) und der HTML-Hinweis auf das Ende des Verweises.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wem es zu umständlich ist, gleich den ganzen HTML-Code mit Dateinamen in die Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; zu schreiben, für den genügt auch nur der Bilddateiname mit eine Anfangs- und Ende-Zeichen (z.B. &#039;#&#039; und &#039;/#&#039;). Alles andere kann später schnell mit der Funktion &amp;quot;Suche&amp;quot; und &amp;quot;Ersetze&amp;quot; erledigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie werden mehrere Bilddateien eingetragen?===&lt;br /&gt;
Alle Dateinamen müssen in der einen Spalte &#039;&#039;&#039;Bilddatei&#039;&#039;&#039; eingetragen werden. Die Bilddateien können hintereinander, nur durch Leerzeichen getrennt, dort eingetragen werden. Ein Eintrag mit zwei Bilddateien sähe dann beispielsweise so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;code&amp;gt;&amp;lt;a target=_top href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-A.PNG&amp;gt;Anzeige 1&amp;lt;/a&amp;gt; &amp;lt;a target=_top href=anzeigen.php?bild=anzeigen/ElmshEN/T/ElmshEN-T-2004-08-28-Abratis-B.PNG&amp;gt;Anzeige 2&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/code&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es genügt zu Anfang aber auch, nur die Bilddateinamen getrennt anzugeben, allerdings ist es hier aufwändiger, später den HTML-Code nachzutragen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;#ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-A.PNG/# #ElmshEN-T-2004-08-21-Abratis-B.PNG/#&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie gelangen die Bilddateien in die Datenbank?===&lt;br /&gt;
Die Bilddateien werden zusammen mit den Anzeigen an den Projektbetreuer geschickt (bei größeren Datenmengen bietet sich der postalische Weg per CD an). Der Projektbetreuer lädt die Bilder dann mit den neuen Anzeigen in die Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wie und wo finde ich Familienanzeigen in externen Datenbanken?===&lt;br /&gt;
Viele Tageszeitungen haben seit einiger Zeit begonnen, ihren Anzeigenkunden sogenannte Trauer- oder Gedenkseiten anzubieten. Ein gutes Beispiel ist das entsprechende Portal der Sueddeutschen Zeitung unter [http://trauer.sueddeutsche.de]. Weitere Portale für Familienanzeigen können über die Archivierungsseite für Familienanzeigen [http://wiki-de.genealogy.net/CompGen/Archivierung_von_Familienanzeigen]erreicht werden. Natürlich handelt es sich hierbei um &#039;&#039;keine historischen&#039;&#039;, sondern um &#039;&#039;aktuelle Anzeigen&#039;&#039;. In der Regel stehen sie auch als PDF-Datei zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAQ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Allgemeines_Deutsches_Kochbuch_1873/001&amp;diff=1815703</id>
		<title>Allgemeines Deutsches Kochbuch 1873/001</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Allgemeines_Deutsches_Kochbuch_1873/001&amp;diff=1815703"/>
		<updated>2017-05-07T19:43:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Bemerkungen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;noinclude&amp;gt;{{Allgemeines Deutsches Kochbuch 1873|54a|57|002|unkorrigiert}}&amp;lt;/noinclude&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== &#039;&#039;&#039;Bemerkungen&#039;&#039;&#039; ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;über die Vorbereitungen des zahmen Geflügels zum Kochen und Braten&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alles zahme Geflügel muß einen oder mehrere Tage vor dem Gebrauche abgeschlachtet werden, damit es Zeit zum Auskühlen und Abliegen behält; ohne diese Vorsicht bleibt auch das jüngste und zarteste Geflügel zähe.&lt;br /&gt;
Das zum Braten bestimmte Geflügel wird gleich nach dem Abschlachten trocken gerupft (wobei man sich jedoch vor dem Einreißen der Haut, zumal bei jungen Hühnern, in Acht zu nehmen hat) und dann von den Stoppeln befreit. Will man nun das Geflügel einige Tage aufbewahren, so zieht man mittelst eines kleinen Hakens die Gedärme durch den After heraus, steckt reine Papierstreifen in den Leib des Geflügels und hängt dies an einen kühlen, luftigen Ort. Ist das Geflügel hingegen für den nächsten Tag bestimmt, so schreitet man sogleich zum Ausnehmen, zu welchem Zweck man auf der Rückseite des Geflügels die Halshaut der Länge nach aufschneidet und den Kropf nebst der Gurgel behutsam herausnimmt. Nun führt man den Zeige- oder Mittlelfinger der rechten Hand durch die Oeffnung am Halse in das Innere des Geflügels ein und lockert mit demselben die Eingeweide, macht dann einen nicht zu großen Einschnitt am After und nimmt durch denselben die Eingeweide heraus. Dann wischt man mit einem reinen Tuche das Geflügel von den Füßen nach dem Kopf hin ab und sengt auf einer reinen Kohlen- oder Spiritusflamme unter wiederholtem Abwischen die feinen, haarähnlichen Federn ab, wobei man sich vor dem Steifwerden der Haut des Geflüges zu hüten hat, schneidet die Flügel im im ersten Gelenk, den Hals dicht am Körper (die Halshaut bleibt etwas lang am Geflügel) und die Füße im Kniegelenk ab, oder läßt letztere daran und schneidet nur, nachdem man dieselben so lange in die Flamme gehalten hat, bis sich die Hornhaut leicht davon abstreifen läßt, die Zehen von denselben ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Gänse, Enten, fette Puter (Truthähne) und Kapaunen sengt man der Reinlichkeit wegen vor dem Ausnehmen, weil sonst das durch das Aufschneiden des Halses und des Afters blosgelegte Fett beim Sengen schmilzt und abtropft und dadurch die Reinigung des Geflügels erschwert wird.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz vor der Zubereitung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809777</id>
		<title>Grabstein-Projekt/Besondere Grabstein Inschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809777"/>
		<updated>2017-04-24T20:00:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Datum der Weihung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Grabstein-Projekt Portalbox}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;TYPOGRAFIE IST DIE RHETORIK DER SCHRIFT&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grabsteine mit außergewöhnlichen Inschriften und den Bemerkungen dazu. Hier einige Beispiele...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runenzeichen ===&lt;br /&gt;
*Die Runenzeichen der Germanen bedeuten: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3331&amp;amp;tomb=658&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Staats, Ulla]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frakturschrift ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname in der Frakturschrift lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=1553&amp;amp;tomb=34&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ammet] und nicht &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ammet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname muss richtig heißen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3526&amp;amp;tomb=145&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eis]. Der Referenzbuchstabe ist im Wort &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ott zu finden.&lt;br /&gt;
*Beim Datenerfassen wurde ursprünglich der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3818&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ENUS] gelesen und in die Datenbank eingegeben. Beim Korrekturlesen entstanden Zweifel ob der Name so richtig sei. Ein Telefonanruf bei der Friedhofsverwaltung ergab: Diese Familie heißt &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;ENUS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sütterlinschrift ===&lt;br /&gt;
*Die Sütterlininschrift erinnert u.a. an [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2667&amp;amp;tomb=224&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Kulartz, Gertrud und Heinrich]&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=896&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Olga und Georg Gliese]&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4155&amp;amp;tomb=956&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Sütterlin]-Grabstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist wer? ===&lt;br /&gt;
*Nicht immer sind die Namen und Daten der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3598&amp;amp;tomb=9&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Franz und Emma Siebert, geb. Johannes] auf Anhieb zu erkennen. Poitzen ist eine Ortsangabe, die letzte Zeile der Grabstein-Inschrift zitiert einen Psalm des Alten Testaments.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=308&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] war ein Datenerfasser etwas ratlos und bat um Hilfe. Ob der Eintrag nun richtig ist?&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick scheint die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=248&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] etwas verwirrend.&lt;br /&gt;
*Eine Zuordnung der Vornamen zu den beiden Nachnamen (W.-Auerbach = Ortsname) ist bei dem [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3910&amp;amp;tomb=78 Grabstein] nicht möglich. Eventuell melden sich Angehörige beim Grabstein-Projekt und helfen das kleine Rätsel zu lösen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dopplungsstrich ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=3&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Johan&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;] - denn in der Grabstein-Inschrift befindet sich über dem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;n&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ein waagerechter, sogenannter &amp;quot;Dopplungsstrich&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vater &amp;amp; Sohn ===&lt;br /&gt;
*[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=175&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Vater &amp;amp; Sohn] fielen in den verschiedenen Weltkriegen - auf dem Grabstein sind sie (mit Konterfeis) vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchstabenornament ===&lt;br /&gt;
*Unter dem männlichen Namen befindet sich ein aus Buchstaben kreiertes [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=85&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Ornament], ein sogenannter &amp;quot;Platzfüller&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name mit Ziffernzusatz ===&lt;br /&gt;
*Dieser Name wird in Verbindung mit der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ziffer 3] genannt. Vermutlich gab es in diesem Ort mehrere Personen gleichen Vor- und Nachnamens. Oder die Namenskombination wurde an die dritte Generation &amp;quot;vererbt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3962&amp;amp;tomb=63&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
*Der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4237&amp;amp;tomb=107&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de 11. Heinrich] in der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorname oder Nachname? ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=166&amp;amp;b=F&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Fritz&#039;&#039;&#039;] ist eindeutig durch den etwas größeren Schriftgrad erkennbar. &lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel: Der Nachname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=232&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Rudolph&#039;&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
*Auch hier ist der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3827&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Peter&#039;&#039;&#039;] mit etwas größeren  Buchstaben gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname dürfte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=70&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Paula&#039;&#039;&#039;] heißen.&lt;br /&gt;
*Beispiele gibt es genug, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=136&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Günther&#039;&#039;&#039;] ist der Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versteckte Umlaute ===&lt;br /&gt;
*Die Umlaute &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039; besitzen in dieser Grabstein-Inschrift keine Pünktchen - stattdessen sind jeweils ein &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039; in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=1411&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de Buchstaben] eingearbeitet.&lt;br /&gt;
*Nur für das geübte Auge auszumachen: Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=104&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Punkte].  &lt;br /&gt;
*Hier sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=43&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039;-Punkte] im Buchstaben versteckt.&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=93&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Striche] auf dem Grabstein wurden &amp;quot;verschmelzend&amp;quot; eingraviert.&lt;br /&gt;
*Ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=30&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &amp;quot;Schwupps&amp;quot;] (&amp;quot;kopfüber fliegende Möwe&amp;quot;) über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ersetzt die Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnlichkeit bei Nach-/Geburtsnamen ===&lt;br /&gt;
*Aufgepasst bei der Datenerfassung - die Ähnlichkeit bei dem Nach- und Geburtsnamen ist [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3614&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de verblüffend]&lt;br /&gt;
*Auch diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=355&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] erfordert genaues Erfassen.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3738&amp;amp;tomb=105&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammfolge ===&lt;br /&gt;
*Auf diesem Grabstein ist vermutlich die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3634&amp;amp;tomb=288&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Stammfolge] der Familie Boye eingraviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datum der Weihung ===&lt;br /&gt;
*Drei verschiedene Daten auf dem Grabstein für eine verstorbene Person? Das zweite Datum hinter dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=294&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Symbol Kelch] ist das der Weihung.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel mit drei verschiedenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3767&amp;amp;tomb=84&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Daten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheinbarer Doppelname ===&lt;br /&gt;
*Etliche Grabsteine zeigen eine solche [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=300&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Gravur]. Oberflächlich betrachtet könnte ein Doppelname vermutet werden, zumal der Begriff &#039;&#039;Familie&#039;&#039; benutzt wird. Bei genauer Betrachtung fällt allerdings ein Gedankenstrich (kein Bindestrich) und ein voran- und nachgestellter Wortzwischenraum auf. Außerdem wurden in der Vergangenheit seltener Doppelnamen geführt. Deshalb handelt es sich vermutlich bei &#039;&#039;Wellmann&#039;&#039; um den Namen des Ehemannes und bei &#039;&#039;Boberg&#039;&#039; um den Geburtsnamen der Ehefrau, oder umgekehrt. Die Datenerfassung sollte also lauten: Wellmann k.A. k.A. | Boberg k.A. k.A.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3775&amp;amp;tomb=112&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitangabe der Berufung ===&lt;br /&gt;
*Beim flüchtigen Datenerfassen passiert manch kuriose Dokumentation, hier ein Beispiel: Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=293&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] könnte als Geburtsjahr 1911 und als Sterbejahr 1926 eingetragen werden. Allerdings weisen diese Lebensdaten lediglich auf die Berufung des Verstorbenen hin - in dem angegebenen Zeitraum war der Verstorbene ein Pfarrer im Ort Belm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initialen ===&lt;br /&gt;
*Einige Grabstein-Inschriften zeigen sogenannte Initialen wie z.B. [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=618&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier] ganz oben auf dem Stein. Doch gehört die Inschrift nur indirekt zur Familie; es ist das Monogramm &#039;&#039;&#039;IHS&#039;&#039;&#039; von Jesus Christus (Nomen sacrum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwirrende Schriften ===&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick mag der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=92&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;rimborn] lauten, richtig ist allerdings &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;rimborn.&lt;br /&gt;
*Die Lesart dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3702&amp;amp;tomb=33&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachnamens] lässt zwei Versionen zu: NA&#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039;NER oder NA&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;NER. Die Gestaltung des Buchstabens &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; deutet auf eine besonders gestaltete Schrift hin. Eine absolute Gewissheit über die richtige Schreibweise des Nachnamens könnte nur eine Auskunft z.B. von der Friedhofsverwaltung ergeben. Solange Zweifel bestehen wurden vorsichtshalber beide Schreibweisen in der Datenbank erfasst.&lt;br /&gt;
*Der Nachname auf dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] könnte &#039;&#039;&#039;Shuve&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sluwe&#039;&#039;&#039; lauten. Der Erfasser hat sich für &#039;&#039;&#039;Stuwe&#039;&#039;&#039; entschieden.&lt;br /&gt;
*Gelesen wurde auf diesem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3741&amp;amp;tomb=159&amp;amp;b=E&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] der Nachname Ziolko&#039;&#039;&#039;ar&#039;&#039;&#039;ski. Richtig wird jedoch Ziolko&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;ski sein.&lt;br /&gt;
*Über diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=434&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] diskutierten Erfasser und Korrekturleser. Sie stellten die Frage: Lautet der Nachname &#039;&#039;&#039;Lee&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Cee&#039;&#039;&#039;? Nach der Einsicht des örtlichen Telefonbuches ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der eingetragene Nachname richtig ist.&lt;br /&gt;
*Der Abkürzungsbuchstabe im zweiten Vornamen der Verstorbenen wurde ursprünglich als großes &#039;&#039;&#039;&amp;quot;U&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen. Bei der Suche nach einem Referenzbuchstaben fand der Korrekturleser im unteren Bereich der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3955&amp;amp;tomb=163&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] das Wort &#039;&#039;&#039;verm.&#039;&#039;&#039; und damit steht eindeutig fest, der Vorname beginnt mit einem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;V&amp;quot;&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
*Hier stellte der Erfasser die Frage: Lautet der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4198&amp;amp;tomb=123&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachname] GRELL, GRETT oder GREIL? Bei genauem Betrachten des Detailfotos wird die Lösung erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernommene Schreibweise ===&lt;br /&gt;
*Vor etlichen Jahrzehnten war es üblich den Großbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; am Anfang eines Namens als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu schreiben, hier ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=251&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel]. &lt;br /&gt;
*Auf einem weiteren Grabstein sind sogar [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3701&amp;amp;tomb=48&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de beide Versionen] beim Nachnamen &#039;&#039;&#039;IDLER&#039;&#039;&#039; zu erkennen.&lt;br /&gt;
*Der Vorname &#039;&#039;&#039;Ida&#039;&#039;&#039; auf dem linken [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php#bentwisch-rostock-alt0279&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] wurde ebenfalls mit dem Anfangsbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; graviert.&lt;br /&gt;
*Noch eine [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=281&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Inschrift] zum Thema passend.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel findet sich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3728&amp;amp;tomb=21&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier].&lt;br /&gt;
*Auch dieser Vorname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=183&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ida]...&lt;br /&gt;
*Sogar ein moderner Stein zeigt den Vornamen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=65&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ilse] in traditioneller Schreibweise.&lt;br /&gt;
*Folgender Grabstein zeigt in der Inschrift einen Unterschied zwischen den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=128a&amp;amp;lang=de Anfangsbuchstaben] &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammen kommen und gehen ===&lt;br /&gt;
*Die Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=89&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Robert und Frieda] sind im selben Jahr geboren und im selben Jahr gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß und Fett ===&lt;br /&gt;
*In diesem Nachnamen wurde das &#039;&#039;&#039;Ä&#039;&#039;&#039; größer und fetter als die anderen Buchstaben in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3711&amp;amp;tomb=56&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] graviert. Welchen Grund mag es dafür geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zarte Umlautstriche ===&lt;br /&gt;
*Nur bei genauem Hinsehen auf das Originalfoto sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=73&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Strichlein] über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; zu erkennen, siehe Detailansicht (unteres Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faksimile ===&lt;br /&gt;
*Eine persönliche Unterschrift, das sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3635&amp;amp;tomb=237&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] als Grabstein-Inschrift ist meistens kaum zu entziffern. In dem Fall wurde deshalb &#039;&#039;Nachname unbekannt&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
*Dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=174&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] ist relativ einfach zu deuten; als Referenz für das eindeutige Erkennen des Nachnamens dient nämlich der benachbarte, vorherige [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=173&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabstein].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Ziffern ===&lt;br /&gt;
*In diesem hölzernen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=192&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabkreuz] (russisch-orthodox) wurden römische Ziffern geschnitzt. Der Erfasser las daraus folgende Jahreszahlen: Vor dem Namen (99) und dahinter (90). Vermutlich lautet die Angabe der Lebenszeit 1899 - 1990.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel von [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3844&amp;amp;tomb=840&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de römischen Ziffern] auf einem Grabstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statt &amp;quot;m&amp;quot; ein &amp;quot;w&amp;quot; ===  &lt;br /&gt;
*Der geübte Leser erkennt im [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3660&amp;amp;tomb=263&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Nachnamen] das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;&amp;quot; und erfasst es nicht als &amp;quot;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;&amp;quot; für die Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahreszahlen-Fragmente ===&lt;br /&gt;
*Die Jahreszahlen werden im Grabstein-Projekt vierstellig erfasst. Die Inschrift des [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3721&amp;amp;tomb=138&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] soll die Lebenszeit 1895 - 1950 anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rätselhafte Zusatzinschriften === &lt;br /&gt;
*Für den Betrachter stellt die untere Inschrift des Grabsteins ein kleines [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3724&amp;amp;tomb=51&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Rätsel] dar. Wer löst es? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlende Vornamen ===&lt;br /&gt;
*Dieser Grabstein ist zwar mit dem Nachnamen und den Geburts- und Sterbejahren von zwei Verstorbenen beschriftet - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=47&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vornamen] fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburtsname mit Sternchen ===&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3755&amp;amp;tomb=40&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Geburtsnamen] sind durch Sternchen gekennzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senkrechte Zeile ===&lt;br /&gt;
*Der Grabstein zeigt den Nachnamen als sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=42&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrechte Zeile] (Buchstaben untereinander). &lt;br /&gt;
*Hier sind die Vor- und Nachnamen der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrecht] eingraviert.&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3742&amp;amp;tomb=62&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Beispiel] für einen senkrechten Nachnamen.&lt;br /&gt;
*Auch dieser Grabstein wurde mit senkrechten [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zeilen] beschriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das kleine Fraktur-&amp;quot;w&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
*Der Erfasser hatte fälschlicherweise den Nachnamen Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;rv&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen, richtig ist allerdings [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=172&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;w&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohin mit dem Akzent? ===&lt;br /&gt;
*Vermutlich war sich der Steinmetz nicht einig, über welchem Buchstaben er den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Akzent] gravieren sollte. Die Eingabe des Nachnamens &#039;&#039;&#039;Bougé&#039;&#039;&#039; in die Datenbank wurde trotzdem korrekt erledigt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachname überklebt? ===&lt;br /&gt;
*Wurde der Nachname &#039;&#039;&#039;von Meer&#039;&#039;&#039;, aus welchen Gründen auch immer, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=201&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de überklebt]? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenart des Steinmetzes ===&lt;br /&gt;
*Bei etlichen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=29&amp;amp;tomb=76&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteinen-Inschriften] fiel auf, dass bei einer Groß-/Kleinschreibung das Kürzel &#039;&#039;&#039;geb.&#039;&#039;&#039; unüblicherweise mit einem großen &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; graviert wurde. Außerdem fehlte nach dem Abkürzungspunkt der obligatorische Wortzwischenraum. Die Recherche vor Ort ergab, sämtliche so gefertigte Grabsteine stammen höchstwahrscheinlich aus einer Werkstatt. Hier ist die individuelle &amp;quot;Handschrift&amp;quot; des Handwerksbetriebes eindeutig erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typografische Freiheit ===&lt;br /&gt;
*Die Inschrift dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3820&amp;amp;tomb=27&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] zeigt das kreative Potenzial eines Steinmetzes. Symbole und Flächen zwischen den Geburts- und Sterbedaten wurden spielerisch gestaltet.&lt;br /&gt;
*Auch auf diesem Grabstein wurde [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4228&amp;amp;tomb=500&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &amp;quot;ornamentiert&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewöhnliche Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname der zweiten Person in dieser Grabsteininschrift ist für heutige Verhältnisse recht ungewöhnlich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=212&amp;amp;tomb=4112&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de abgekürzt]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eszett als Großbuchstabe ===&lt;br /&gt;
*Der Steinmetz war [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=551&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de mutig...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuordnung ===&lt;br /&gt;
*Ungewöhnlich - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3956&amp;amp;tomb=357&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zuordnung] der Lebensdaten mit den Namen der Verstorbenen ist möglich.&lt;br /&gt;
*Manchmal ist ein zweimaliges Hinschauen nötig um die richtige Zuordnung der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=2024&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vor- und Nachnamen] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irren ist menschlich ===&lt;br /&gt;
*Offensichtlich hat sich der Steinmetz vertan, das [http://wiki-commons.genealogy.net/Datei:Besondere_Grabstein-Inschrift.jpg Sterbejahr] müsste - laut der Aussage eines Nachkommen - richtig 1&#039;&#039;&#039;9&#039;&#039;&#039;42 lauten.&lt;br /&gt;
*Auch hier gab es ein Versehen, denn das [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=4106&amp;amp;tomb=10&amp;amp;b= Geburtsjahr] von Hans-Jochen Plath sollte sicherlich &#039;&#039;&#039;19&#039;&#039;&#039;18 lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809776</id>
		<title>Grabstein-Projekt/Besondere Grabstein Inschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809776"/>
		<updated>2017-04-24T19:58:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Frakturschrift */ ss= ß&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Grabstein-Projekt Portalbox}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;TYPOGRAFIE IST DIE RHETORIK DER SCHRIFT&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grabsteine mit außergewöhnlichen Inschriften und den Bemerkungen dazu. Hier einige Beispiele...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runenzeichen ===&lt;br /&gt;
*Die Runenzeichen der Germanen bedeuten: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3331&amp;amp;tomb=658&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Staats, Ulla]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frakturschrift ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname in der Frakturschrift lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=1553&amp;amp;tomb=34&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ammet] und nicht &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ammet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname muss richtig heißen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3526&amp;amp;tomb=145&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eis]. Der Referenzbuchstabe ist im Wort &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ott zu finden.&lt;br /&gt;
*Beim Datenerfassen wurde ursprünglich der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3818&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ENUS] gelesen und in die Datenbank eingegeben. Beim Korrekturlesen entstanden Zweifel ob der Name so richtig sei. Ein Telefonanruf bei der Friedhofsverwaltung ergab: Diese Familie heißt &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;ENUS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sütterlinschrift ===&lt;br /&gt;
*Die Sütterlininschrift erinnert u.a. an [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2667&amp;amp;tomb=224&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Kulartz, Gertrud und Heinrich]&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=896&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Olga und Georg Gliese]&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4155&amp;amp;tomb=956&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Sütterlin]-Grabstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist wer? ===&lt;br /&gt;
*Nicht immer sind die Namen und Daten der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3598&amp;amp;tomb=9&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Franz und Emma Siebert, geb. Johannes] auf Anhieb zu erkennen. Poitzen ist eine Ortsangabe, die letzte Zeile der Grabstein-Inschrift zitiert einen Psalm des Alten Testaments.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=308&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] war ein Datenerfasser etwas ratlos und bat um Hilfe. Ob der Eintrag nun richtig ist?&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick scheint die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=248&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] etwas verwirrend.&lt;br /&gt;
*Eine Zuordnung der Vornamen zu den beiden Nachnamen (W.-Auerbach = Ortsname) ist bei dem [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3910&amp;amp;tomb=78 Grabstein] nicht möglich. Eventuell melden sich Angehörige beim Grabstein-Projekt und helfen das kleine Rätsel zu lösen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dopplungsstrich ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=3&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Johan&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;] - denn in der Grabstein-Inschrift befindet sich über dem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;n&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ein waagerechter, sogenannter &amp;quot;Dopplungsstrich&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vater &amp;amp; Sohn ===&lt;br /&gt;
*[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=175&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Vater &amp;amp; Sohn] fielen in den verschiedenen Weltkriegen - auf dem Grabstein sind sie (mit Konterfeis) vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchstabenornament ===&lt;br /&gt;
*Unter dem männlichen Namen befindet sich ein aus Buchstaben kreiertes [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=85&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Ornament], ein sogenannter &amp;quot;Platzfüller&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name mit Ziffernzusatz ===&lt;br /&gt;
*Dieser Name wird in Verbindung mit der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ziffer 3] genannt. Vermutlich gab es in diesem Ort mehrere Personen gleichen Vor- und Nachnamens. Oder die Namenskombination wurde an die dritte Generation &amp;quot;vererbt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3962&amp;amp;tomb=63&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
*Der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4237&amp;amp;tomb=107&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de 11. Heinrich] in der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorname oder Nachname? ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=166&amp;amp;b=F&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Fritz&#039;&#039;&#039;] ist eindeutig durch den etwas größeren Schriftgrad erkennbar. &lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel: Der Nachname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=232&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Rudolph&#039;&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
*Auch hier ist der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3827&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Peter&#039;&#039;&#039;] mit etwas größeren  Buchstaben gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname dürfte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=70&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Paula&#039;&#039;&#039;] heißen.&lt;br /&gt;
*Beispiele gibt es genug, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=136&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Günther&#039;&#039;&#039;] ist der Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versteckte Umlaute ===&lt;br /&gt;
*Die Umlaute &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039; besitzen in dieser Grabstein-Inschrift keine Pünktchen - stattdessen sind jeweils ein &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039; in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=1411&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de Buchstaben] eingearbeitet.&lt;br /&gt;
*Nur für das geübte Auge auszumachen: Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=104&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Punkte].  &lt;br /&gt;
*Hier sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=43&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039;-Punkte] im Buchstaben versteckt.&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=93&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Striche] auf dem Grabstein wurden &amp;quot;verschmelzend&amp;quot; eingraviert.&lt;br /&gt;
*Ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=30&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &amp;quot;Schwupps&amp;quot;] (&amp;quot;kopfüber fliegende Möwe&amp;quot;) über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ersetzt die Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnlichkeit bei Nach-/Geburtsnamen ===&lt;br /&gt;
*Aufgepasst bei der Datenerfassung - die Ähnlichkeit bei dem Nach- und Geburtsnamen ist [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3614&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de verblüffend]&lt;br /&gt;
*Auch diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=355&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] erfordert genaues Erfassen.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3738&amp;amp;tomb=105&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammfolge ===&lt;br /&gt;
*Auf diesem Grabstein ist vermutlich die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3634&amp;amp;tomb=288&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Stammfolge] der Familie Boye eingraviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datum der Weihung ===&lt;br /&gt;
*Drei verschiedene Daten auf dem Grabstein für eine verstorbene Person? Das zweite Datum hinter dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=294&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Symbol Kelch] ist das der Weihung.&lt;br /&gt;
*Ein weiters Beispiel mit drei verschiedenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3767&amp;amp;tomb=84&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Daten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheinbarer Doppelname ===&lt;br /&gt;
*Etliche Grabsteine zeigen eine solche [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=300&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Gravur]. Oberflächlich betrachtet könnte ein Doppelname vermutet werden, zumal der Begriff &#039;&#039;Familie&#039;&#039; benutzt wird. Bei genauer Betrachtung fällt allerdings ein Gedankenstrich (kein Bindestrich) und ein voran- und nachgestellter Wortzwischenraum auf. Außerdem wurden in der Vergangenheit seltener Doppelnamen geführt. Deshalb handelt es sich vermutlich bei &#039;&#039;Wellmann&#039;&#039; um den Namen des Ehemannes und bei &#039;&#039;Boberg&#039;&#039; um den Geburtsnamen der Ehefrau, oder umgekehrt. Die Datenerfassung sollte also lauten: Wellmann k.A. k.A. | Boberg k.A. k.A.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3775&amp;amp;tomb=112&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitangabe der Berufung ===&lt;br /&gt;
*Beim flüchtigen Datenerfassen passiert manch kuriose Dokumentation, hier ein Beispiel: Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=293&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] könnte als Geburtsjahr 1911 und als Sterbejahr 1926 eingetragen werden. Allerdings weisen diese Lebensdaten lediglich auf die Berufung des Verstorbenen hin - in dem angegebenen Zeitraum war der Verstorbene ein Pfarrer im Ort Belm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initialen ===&lt;br /&gt;
*Einige Grabstein-Inschriften zeigen sogenannte Initialen wie z.B. [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=618&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier] ganz oben auf dem Stein. Doch gehört die Inschrift nur indirekt zur Familie; es ist das Monogramm &#039;&#039;&#039;IHS&#039;&#039;&#039; von Jesus Christus (Nomen sacrum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwirrende Schriften ===&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick mag der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=92&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;rimborn] lauten, richtig ist allerdings &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;rimborn.&lt;br /&gt;
*Die Lesart dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3702&amp;amp;tomb=33&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachnamens] lässt zwei Versionen zu: NA&#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039;NER oder NA&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;NER. Die Gestaltung des Buchstabens &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; deutet auf eine besonders gestaltete Schrift hin. Eine absolute Gewissheit über die richtige Schreibweise des Nachnamens könnte nur eine Auskunft z.B. von der Friedhofsverwaltung ergeben. Solange Zweifel bestehen wurden vorsichtshalber beide Schreibweisen in der Datenbank erfasst.&lt;br /&gt;
*Der Nachname auf dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] könnte &#039;&#039;&#039;Shuve&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sluwe&#039;&#039;&#039; lauten. Der Erfasser hat sich für &#039;&#039;&#039;Stuwe&#039;&#039;&#039; entschieden.&lt;br /&gt;
*Gelesen wurde auf diesem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3741&amp;amp;tomb=159&amp;amp;b=E&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] der Nachname Ziolko&#039;&#039;&#039;ar&#039;&#039;&#039;ski. Richtig wird jedoch Ziolko&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;ski sein.&lt;br /&gt;
*Über diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=434&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] diskutierten Erfasser und Korrekturleser. Sie stellten die Frage: Lautet der Nachname &#039;&#039;&#039;Lee&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Cee&#039;&#039;&#039;? Nach der Einsicht des örtlichen Telefonbuches ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der eingetragene Nachname richtig ist.&lt;br /&gt;
*Der Abkürzungsbuchstabe im zweiten Vornamen der Verstorbenen wurde ursprünglich als großes &#039;&#039;&#039;&amp;quot;U&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen. Bei der Suche nach einem Referenzbuchstaben fand der Korrekturleser im unteren Bereich der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3955&amp;amp;tomb=163&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] das Wort &#039;&#039;&#039;verm.&#039;&#039;&#039; und damit steht eindeutig fest, der Vorname beginnt mit einem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;V&amp;quot;&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
*Hier stellte der Erfasser die Frage: Lautet der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4198&amp;amp;tomb=123&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachname] GRELL, GRETT oder GREIL? Bei genauem Betrachten des Detailfotos wird die Lösung erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernommene Schreibweise ===&lt;br /&gt;
*Vor etlichen Jahrzehnten war es üblich den Großbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; am Anfang eines Namens als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu schreiben, hier ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=251&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel]. &lt;br /&gt;
*Auf einem weiteren Grabstein sind sogar [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3701&amp;amp;tomb=48&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de beide Versionen] beim Nachnamen &#039;&#039;&#039;IDLER&#039;&#039;&#039; zu erkennen.&lt;br /&gt;
*Der Vorname &#039;&#039;&#039;Ida&#039;&#039;&#039; auf dem linken [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php#bentwisch-rostock-alt0279&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] wurde ebenfalls mit dem Anfangsbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; graviert.&lt;br /&gt;
*Noch eine [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=281&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Inschrift] zum Thema passend.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel findet sich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3728&amp;amp;tomb=21&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier].&lt;br /&gt;
*Auch dieser Vorname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=183&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ida]...&lt;br /&gt;
*Sogar ein moderner Stein zeigt den Vornamen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=65&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ilse] in traditioneller Schreibweise.&lt;br /&gt;
*Folgender Grabstein zeigt in der Inschrift einen Unterschied zwischen den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=128a&amp;amp;lang=de Anfangsbuchstaben] &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammen kommen und gehen ===&lt;br /&gt;
*Die Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=89&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Robert und Frieda] sind im selben Jahr geboren und im selben Jahr gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß und Fett ===&lt;br /&gt;
*In diesem Nachnamen wurde das &#039;&#039;&#039;Ä&#039;&#039;&#039; größer und fetter als die anderen Buchstaben in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3711&amp;amp;tomb=56&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] graviert. Welchen Grund mag es dafür geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zarte Umlautstriche ===&lt;br /&gt;
*Nur bei genauem Hinsehen auf das Originalfoto sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=73&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Strichlein] über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; zu erkennen, siehe Detailansicht (unteres Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faksimile ===&lt;br /&gt;
*Eine persönliche Unterschrift, das sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3635&amp;amp;tomb=237&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] als Grabstein-Inschrift ist meistens kaum zu entziffern. In dem Fall wurde deshalb &#039;&#039;Nachname unbekannt&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
*Dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=174&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] ist relativ einfach zu deuten; als Referenz für das eindeutige Erkennen des Nachnamens dient nämlich der benachbarte, vorherige [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=173&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabstein].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Ziffern ===&lt;br /&gt;
*In diesem hölzernen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=192&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabkreuz] (russisch-orthodox) wurden römische Ziffern geschnitzt. Der Erfasser las daraus folgende Jahreszahlen: Vor dem Namen (99) und dahinter (90). Vermutlich lautet die Angabe der Lebenszeit 1899 - 1990.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel von [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3844&amp;amp;tomb=840&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de römischen Ziffern] auf einem Grabstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statt &amp;quot;m&amp;quot; ein &amp;quot;w&amp;quot; ===  &lt;br /&gt;
*Der geübte Leser erkennt im [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3660&amp;amp;tomb=263&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Nachnamen] das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;&amp;quot; und erfasst es nicht als &amp;quot;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;&amp;quot; für die Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahreszahlen-Fragmente ===&lt;br /&gt;
*Die Jahreszahlen werden im Grabstein-Projekt vierstellig erfasst. Die Inschrift des [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3721&amp;amp;tomb=138&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] soll die Lebenszeit 1895 - 1950 anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rätselhafte Zusatzinschriften === &lt;br /&gt;
*Für den Betrachter stellt die untere Inschrift des Grabsteins ein kleines [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3724&amp;amp;tomb=51&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Rätsel] dar. Wer löst es? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlende Vornamen ===&lt;br /&gt;
*Dieser Grabstein ist zwar mit dem Nachnamen und den Geburts- und Sterbejahren von zwei Verstorbenen beschriftet - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=47&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vornamen] fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburtsname mit Sternchen ===&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3755&amp;amp;tomb=40&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Geburtsnamen] sind durch Sternchen gekennzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senkrechte Zeile ===&lt;br /&gt;
*Der Grabstein zeigt den Nachnamen als sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=42&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrechte Zeile] (Buchstaben untereinander). &lt;br /&gt;
*Hier sind die Vor- und Nachnamen der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrecht] eingraviert.&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3742&amp;amp;tomb=62&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Beispiel] für einen senkrechten Nachnamen.&lt;br /&gt;
*Auch dieser Grabstein wurde mit senkrechten [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zeilen] beschriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das kleine Fraktur-&amp;quot;w&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
*Der Erfasser hatte fälschlicherweise den Nachnamen Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;rv&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen, richtig ist allerdings [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=172&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;w&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohin mit dem Akzent? ===&lt;br /&gt;
*Vermutlich war sich der Steinmetz nicht einig, über welchem Buchstaben er den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Akzent] gravieren sollte. Die Eingabe des Nachnamens &#039;&#039;&#039;Bougé&#039;&#039;&#039; in die Datenbank wurde trotzdem korrekt erledigt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachname überklebt? ===&lt;br /&gt;
*Wurde der Nachname &#039;&#039;&#039;von Meer&#039;&#039;&#039;, aus welchen Gründen auch immer, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=201&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de überklebt]? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenart des Steinmetzes ===&lt;br /&gt;
*Bei etlichen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=29&amp;amp;tomb=76&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteinen-Inschriften] fiel auf, dass bei einer Groß-/Kleinschreibung das Kürzel &#039;&#039;&#039;geb.&#039;&#039;&#039; unüblicherweise mit einem großen &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; graviert wurde. Außerdem fehlte nach dem Abkürzungspunkt der obligatorische Wortzwischenraum. Die Recherche vor Ort ergab, sämtliche so gefertigte Grabsteine stammen höchstwahrscheinlich aus einer Werkstatt. Hier ist die individuelle &amp;quot;Handschrift&amp;quot; des Handwerksbetriebes eindeutig erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typografische Freiheit ===&lt;br /&gt;
*Die Inschrift dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3820&amp;amp;tomb=27&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] zeigt das kreative Potenzial eines Steinmetzes. Symbole und Flächen zwischen den Geburts- und Sterbedaten wurden spielerisch gestaltet.&lt;br /&gt;
*Auch auf diesem Grabstein wurde [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4228&amp;amp;tomb=500&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &amp;quot;ornamentiert&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewöhnliche Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname der zweiten Person in dieser Grabsteininschrift ist für heutige Verhältnisse recht ungewöhnlich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=212&amp;amp;tomb=4112&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de abgekürzt]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eszett als Großbuchstabe ===&lt;br /&gt;
*Der Steinmetz war [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=551&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de mutig...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuordnung ===&lt;br /&gt;
*Ungewöhnlich - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3956&amp;amp;tomb=357&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zuordnung] der Lebensdaten mit den Namen der Verstorbenen ist möglich.&lt;br /&gt;
*Manchmal ist ein zweimaliges Hinschauen nötig um die richtige Zuordnung der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=2024&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vor- und Nachnamen] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irren ist menschlich ===&lt;br /&gt;
*Offensichtlich hat sich der Steinmetz vertan, das [http://wiki-commons.genealogy.net/Datei:Besondere_Grabstein-Inschrift.jpg Sterbejahr] müsste - laut der Aussage eines Nachkommen - richtig 1&#039;&#039;&#039;9&#039;&#039;&#039;42 lauten.&lt;br /&gt;
*Auch hier gab es ein Versehen, denn das [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=4106&amp;amp;tomb=10&amp;amp;b= Geburtsjahr] von Hans-Jochen Plath sollte sicherlich &#039;&#039;&#039;19&#039;&#039;&#039;18 lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809774</id>
		<title>Grabstein-Projekt/Besondere Grabstein Inschriften</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Grabstein-Projekt/Besondere_Grabstein_Inschriften&amp;diff=1809774"/>
		<updated>2017-04-24T19:57:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Frakturschrift */ ss in ß geändert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Grabstein-Projekt Portalbox}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== &#039;&#039;TYPOGRAFIE IST DIE RHETORIK DER SCHRIFT&#039;&#039; ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Grabsteine mit außergewöhnlichen Inschriften und den Bemerkungen dazu. Hier einige Beispiele...&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Runenzeichen ===&lt;br /&gt;
*Die Runenzeichen der Germanen bedeuten: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3331&amp;amp;tomb=658&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Staats, Ulla]&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frakturschrift ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname in der Frakturschrift lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=1553&amp;amp;tomb=34&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;S&#039;&#039;&#039;ammet] und nicht &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ammet.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname muß richtig heißen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3526&amp;amp;tomb=145&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;eis]. Der Referenzbuchstabe ist im Wort &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;ott zu finden.&lt;br /&gt;
*Beim Datenerfassen wurde ursprünglich der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3818&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;D&#039;&#039;&#039;ENUS] gelesen und in die Datenbank eingegeben. Beim Korrekturlesen entstanden Zweifel ob der Name so richtig sei. Ein Telefonanruf bei der Friedhofsverwaltung ergab: Diese Familie heißt &#039;&#039;&#039;V&#039;&#039;&#039;ENUS.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sütterlinschrift ===&lt;br /&gt;
*Die Sütterlininschrift erinnert u.a. an [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=2667&amp;amp;tomb=224&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Kulartz, Gertrud und Heinrich]&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel: [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=896&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Olga und Georg Gliese]&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4155&amp;amp;tomb=956&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Sütterlin]-Grabstein&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Was ist wer? ===&lt;br /&gt;
*Nicht immer sind die Namen und Daten der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3598&amp;amp;tomb=9&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Franz und Emma Siebert, geb. Johannes] auf Anhieb zu erkennen. Poitzen ist eine Ortsangabe, die letzte Zeile der Grabstein-Inschrift zitiert einen Psalm des Alten Testaments.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
*Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=308&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] war ein Datenerfasser etwas ratlos und bat um Hilfe. Ob der Eintrag nun richtig ist?&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick scheint die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=248&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] etwas verwirrend.&lt;br /&gt;
*Eine Zuordnung der Vornamen zu den beiden Nachnamen (W.-Auerbach = Ortsname) ist bei dem [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3910&amp;amp;tomb=78 Grabstein] nicht möglich. Eventuell melden sich Angehörige beim Grabstein-Projekt und helfen das kleine Rätsel zu lösen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dopplungsstrich ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=3&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Johan&#039;&#039;&#039;n&#039;&#039;&#039;] - denn in der Grabstein-Inschrift befindet sich über dem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;n&amp;quot;&#039;&#039;&#039; ein waagerechter, sogenannter &amp;quot;Dopplungsstrich&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vater &amp;amp; Sohn ===&lt;br /&gt;
*[http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3597&amp;amp;tomb=175&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Vater &amp;amp; Sohn] fielen in den verschiedenen Weltkriegen - auf dem Grabstein sind sie (mit Konterfeis) vereint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchstabenornament ===&lt;br /&gt;
*Unter dem männlichen Namen befindet sich ein aus Buchstaben kreiertes [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=85&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Ornament], ein sogenannter &amp;quot;Platzfüller&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Name mit Ziffernzusatz ===&lt;br /&gt;
*Dieser Name wird in Verbindung mit der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3600&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ziffer 3] genannt. Vermutlich gab es in diesem Ort mehrere Personen gleichen Vor- und Nachnamens. Oder die Namenskombination wurde an die dritte Generation &amp;quot;vererbt&amp;quot;.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3962&amp;amp;tomb=63&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
*Der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4237&amp;amp;tomb=107&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de 11. Heinrich] in der Familie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorname oder Nachname? ===&lt;br /&gt;
*Der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=166&amp;amp;b=F&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Fritz&#039;&#039;&#039;] ist eindeutig durch den etwas größeren Schriftgrad erkennbar. &lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel: Der Nachname lautet [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=232&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Rudolph&#039;&#039;&#039;].&lt;br /&gt;
*Auch hier ist der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3827&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Peter&#039;&#039;&#039;] mit etwas größeren  Buchstaben gekennzeichnet.&lt;br /&gt;
*Dieser Nachname dürfte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=70&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Paula&#039;&#039;&#039;] heißen.&lt;br /&gt;
*Beispiele gibt es genug, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=136&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Günther&#039;&#039;&#039;] ist der Nachname.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versteckte Umlaute ===&lt;br /&gt;
*Die Umlaute &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039; besitzen in dieser Grabstein-Inschrift keine Pünktchen - stattdessen sind jeweils ein &#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039; in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3550&amp;amp;tomb=1411&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de Buchstaben] eingearbeitet.&lt;br /&gt;
*Nur für das geübte Auge auszumachen: Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=104&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Punkte].  &lt;br /&gt;
*Hier sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3662&amp;amp;tomb=43&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ü&#039;&#039;&#039;-Punkte] im Buchstaben versteckt.&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=93&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;Ö&#039;&#039;&#039;-Striche] auf dem Grabstein wurden &amp;quot;verschmelzend&amp;quot; eingraviert.&lt;br /&gt;
*Ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=30&amp;amp;b=Z&amp;amp;lang=de &amp;quot;Schwupps&amp;quot;] (&amp;quot;kopfüber fliegende Möwe&amp;quot;) über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; ersetzt die Punkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ähnlichkeit bei Nach-/Geburtsnamen ===&lt;br /&gt;
*Aufgepasst bei der Datenerfassung - die Ähnlichkeit bei dem Nach- und Geburtsnamen ist [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3614&amp;amp;tomb=5&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de verblüffend]&lt;br /&gt;
*Auch diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3714&amp;amp;tomb=355&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] erfordert genaues Erfassen.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3738&amp;amp;tomb=105&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stammfolge ===&lt;br /&gt;
*Auf diesem Grabstein ist vermutlich die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3634&amp;amp;tomb=288&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Stammfolge] der Familie Boye eingraviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Datum der Weihung ===&lt;br /&gt;
*Drei verschiedene Daten auf dem Grabstein für eine verstorbene Person? Das zweite Datum hinter dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=294&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Symbol Kelch] ist das der Weihung.&lt;br /&gt;
*Ein weiters Beispiel mit drei verschiedenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3767&amp;amp;tomb=84&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Daten].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Scheinbarer Doppelname ===&lt;br /&gt;
*Etliche Grabsteine zeigen eine solche [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=300&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Gravur]. Oberflächlich betrachtet könnte ein Doppelname vermutet werden, zumal der Begriff &#039;&#039;Familie&#039;&#039; benutzt wird. Bei genauer Betrachtung fällt allerdings ein Gedankenstrich (kein Bindestrich) und ein voran- und nachgestellter Wortzwischenraum auf. Außerdem wurden in der Vergangenheit seltener Doppelnamen geführt. Deshalb handelt es sich vermutlich bei &#039;&#039;Wellmann&#039;&#039; um den Namen des Ehemannes und bei &#039;&#039;Boberg&#039;&#039; um den Geburtsnamen der Ehefrau, oder umgekehrt. Die Datenerfassung sollte also lauten: Wellmann k.A. k.A. | Boberg k.A. k.A.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3775&amp;amp;tomb=112&amp;amp;b=B&amp;amp;lang=de Beispiel].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeitangabe der Berufung ===&lt;br /&gt;
*Beim flüchtigen Datenerfassen passiert manch kuriose Dokumentation, hier ein Beispiel: Bei dieser [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=293&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] könnte als Geburtsjahr 1911 und als Sterbejahr 1926 eingetragen werden. Allerdings weisen diese Lebensdaten lediglich auf die Berufung des Verstorbenen hin - in dem angegebenen Zeitraum war der Verstorbene ein Pfarrer im Ort Belm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Initialen ===&lt;br /&gt;
*Einige Grabstein-Inschriften zeigen sogenannte Initialen wie z.B. [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3670&amp;amp;tomb=618&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier] ganz oben auf dem Stein. Doch gehört die Inschrift nur indirekt zur Familie; es ist das Monogramm &#039;&#039;&#039;IHS&#039;&#039;&#039; von Jesus Christus (Nomen sacrum).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwirrende Schriften ===&lt;br /&gt;
*Auf dem ersten Blick mag der Nachname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=92&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de &#039;&#039;&#039;C&#039;&#039;&#039;rimborn] lauten, richtig ist allerdings &#039;&#039;&#039;T&#039;&#039;&#039;rimborn.&lt;br /&gt;
*Die Lesart dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3702&amp;amp;tomb=33&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachnamens] lässt zwei Versionen zu: NA&#039;&#039;&#039;ß&#039;&#039;&#039;NER oder NA&#039;&#039;&#039;B&#039;&#039;&#039;NER. Die Gestaltung des Buchstabens &#039;&#039;&#039;A&#039;&#039;&#039; deutet auf eine besonders gestaltete Schrift hin. Eine absolute Gewissheit über die richtige Schreibweise des Nachnamens könnte nur eine Auskunft z.B. von der Friedhofsverwaltung ergeben. Solange Zweifel bestehen wurden vorsichtshalber beide Schreibweisen in der Datenbank erfasst.&lt;br /&gt;
*Der Nachname auf dem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] könnte &#039;&#039;&#039;Shuve&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Sluwe&#039;&#039;&#039; lauten. Der Erfasser hat sich für &#039;&#039;&#039;Stuwe&#039;&#039;&#039; entschieden.&lt;br /&gt;
*Gelesen wurde auf diesem [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3741&amp;amp;tomb=159&amp;amp;b=E&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] der Nachname Ziolko&#039;&#039;&#039;ar&#039;&#039;&#039;ski. Richtig wird jedoch Ziolko&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;ski sein.&lt;br /&gt;
*Über diese [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=434&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] diskutierten Erfasser und Korrekturleser. Sie stellten die Frage: Lautet der Nachname &#039;&#039;&#039;Lee&#039;&#039;&#039; oder &#039;&#039;&#039;Cee&#039;&#039;&#039;? Nach der Einsicht des örtlichen Telefonbuches ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der eingetragene Nachname richtig ist.&lt;br /&gt;
*Der Abkürzungsbuchstabe im zweiten Vornamen der Verstorbenen wurde ursprünglich als großes &#039;&#039;&#039;&amp;quot;U&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen. Bei der Suche nach einem Referenzbuchstaben fand der Korrekturleser im unteren Bereich der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3955&amp;amp;tomb=163&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein-Inschrift] das Wort &#039;&#039;&#039;verm.&#039;&#039;&#039; und damit steht eindeutig fest, der Vorname beginnt mit einem &#039;&#039;&#039;&amp;quot;V&amp;quot;&#039;&#039;&#039;!&lt;br /&gt;
*Hier stellte der Erfasser die Frage: Lautet der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4198&amp;amp;tomb=123&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Nachname] GRELL, GRETT oder GREIL? Bei genauem Betrachten des Detailfotos wird die Lösung erkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Übernommene Schreibweise ===&lt;br /&gt;
*Vor etlichen Jahrzehnten war es üblich den Großbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; am Anfang eines Namens als &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; zu schreiben, hier ein [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3652&amp;amp;tomb=251&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Beispiel]. &lt;br /&gt;
*Auf einem weiteren Grabstein sind sogar [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3701&amp;amp;tomb=48&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de beide Versionen] beim Nachnamen &#039;&#039;&#039;IDLER&#039;&#039;&#039; zu erkennen.&lt;br /&gt;
*Der Vorname &#039;&#039;&#039;Ida&#039;&#039;&#039; auf dem linken [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php#bentwisch-rostock-alt0279&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] wurde ebenfalls mit dem Anfangsbuchstaben &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039; graviert.&lt;br /&gt;
*Noch eine [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=281&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Inschrift] zum Thema passend.&lt;br /&gt;
*Ein weiteres Beispiel findet sich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3728&amp;amp;tomb=21&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de hier].&lt;br /&gt;
*Auch dieser Vorname [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=183&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ida]...&lt;br /&gt;
*Sogar ein moderner Stein zeigt den Vornamen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=65&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Ilse] in traditioneller Schreibweise.&lt;br /&gt;
*Folgender Grabstein zeigt in der Inschrift einen Unterschied zwischen den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=128a&amp;amp;lang=de Anfangsbuchstaben] &#039;&#039;&#039;&amp;quot;I&amp;quot;&#039;&#039;&#039; und &#039;&#039;&#039;&amp;quot;J&amp;quot;&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zusammen kommen und gehen ===&lt;br /&gt;
*Die Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3689&amp;amp;tomb=89&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Robert und Frieda] sind im selben Jahr geboren und im selben Jahr gestorben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Groß und Fett ===&lt;br /&gt;
*In diesem Nachnamen wurde das &#039;&#039;&#039;Ä&#039;&#039;&#039; größer und fetter als die anderen Buchstaben in den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3711&amp;amp;tomb=56&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Grabstein] graviert. Welchen Grund mag es dafür geben?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zarte Umlautstriche ===&lt;br /&gt;
*Nur bei genauem Hinsehen auf das Originalfoto sind die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=73&amp;amp;b=a&amp;amp;lang=de Strichlein] über dem &#039;&#039;&#039;U&#039;&#039;&#039; zu erkennen, siehe Detailansicht (unteres Foto).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Faksimile ===&lt;br /&gt;
*Eine persönliche Unterschrift, das sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3635&amp;amp;tomb=237&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] als Grabstein-Inschrift ist meistens kaum zu entziffern. In dem Fall wurde deshalb &#039;&#039;Nachname unbekannt&#039;&#039; eingetragen.&lt;br /&gt;
*Dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=174&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Faksimile] ist relativ einfach zu deuten; als Referenz für das eindeutige Erkennen des Nachnamens dient nämlich der benachbarte, vorherige [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3697&amp;amp;tomb=173&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabstein].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römische Ziffern ===&lt;br /&gt;
*In diesem hölzernen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3696&amp;amp;tomb=192&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Grabkreuz] (russisch-orthodox) wurden römische Ziffern geschnitzt. Der Erfasser las daraus folgende Jahreszahlen: Vor dem Namen (99) und dahinter (90). Vermutlich lautet die Angabe der Lebenszeit 1899 - 1990.&lt;br /&gt;
*Hier ein weiteres Beispiel von [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3844&amp;amp;tomb=840&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de römischen Ziffern] auf einem Grabstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statt &amp;quot;m&amp;quot; ein &amp;quot;w&amp;quot; ===  &lt;br /&gt;
*Der geübte Leser erkennt im [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3660&amp;amp;tomb=263&amp;amp;b=N&amp;amp;lang=de Nachnamen] das &amp;quot;&#039;&#039;&#039;w&#039;&#039;&#039;&amp;quot; und erfasst es nicht als &amp;quot;&#039;&#039;&#039;m&#039;&#039;&#039;&amp;quot; für die Datenbank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahreszahlen-Fragmente ===&lt;br /&gt;
*Die Jahreszahlen werden im Grabstein-Projekt vierstellig erfasst. Die Inschrift des [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3721&amp;amp;tomb=138&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] soll die Lebenszeit 1895 - 1950 anzeigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rätselhafte Zusatzinschriften === &lt;br /&gt;
*Für den Betrachter stellt die untere Inschrift des Grabsteins ein kleines [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3724&amp;amp;tomb=51&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Rätsel] dar. Wer löst es? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fehlende Vornamen ===&lt;br /&gt;
*Dieser Grabstein ist zwar mit dem Nachnamen und den Geburts- und Sterbejahren von zwei Verstorbenen beschriftet - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=47&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vornamen] fehlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geburtsname mit Sternchen ===&lt;br /&gt;
*Die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3755&amp;amp;tomb=40&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Geburtsnamen] sind durch Sternchen gekennzeichnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Senkrechte Zeile ===&lt;br /&gt;
*Der Grabstein zeigt den Nachnamen als sogenannte [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3734&amp;amp;tomb=42&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrechte Zeile] (Buchstaben untereinander). &lt;br /&gt;
*Hier sind die Vor- und Nachnamen der Verstorbenen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3743&amp;amp;tomb=135&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de senkrecht] eingraviert.&lt;br /&gt;
*Noch ein [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=3742&amp;amp;tomb=62&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Beispiel] für einen senkrechten Nachnamen.&lt;br /&gt;
*Auch dieser Grabstein wurde mit senkrechten [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3834&amp;amp;tomb=126&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zeilen] beschriftet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das kleine Fraktur-&amp;quot;w&amp;quot; ===&lt;br /&gt;
*Der Erfasser hatte fälschlicherweise den Nachnamen Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;rv&amp;quot;&#039;&#039;&#039; gelesen, richtig ist allerdings [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3698&amp;amp;tomb=172&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Malcho&#039;&#039;&#039;&amp;quot;w&amp;quot;&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wohin mit dem Akzent? ===&lt;br /&gt;
*Vermutlich war sich der Steinmetz nicht einig, über welchem Buchstaben er den [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=203&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Akzent] gravieren sollte. Die Eingabe des Nachnamens &#039;&#039;&#039;Bougé&#039;&#039;&#039; in die Datenbank wurde trotzdem korrekt erledigt.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachname überklebt? ===&lt;br /&gt;
*Wurde der Nachname &#039;&#039;&#039;von Meer&#039;&#039;&#039;, aus welchen Gründen auch immer, [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3804&amp;amp;tomb=201&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de überklebt]? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eigenart des Steinmetzes ===&lt;br /&gt;
*Bei etlichen [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=29&amp;amp;tomb=76&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteinen-Inschriften] fiel auf, dass bei einer Groß-/Kleinschreibung das Kürzel &#039;&#039;&#039;geb.&#039;&#039;&#039; unüblicherweise mit einem großen &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039; graviert wurde. Außerdem fehlte nach dem Abkürzungspunkt der obligatorische Wortzwischenraum. Die Recherche vor Ort ergab, sämtliche so gefertigte Grabsteine stammen höchstwahrscheinlich aus einer Werkstatt. Hier ist die individuelle &amp;quot;Handschrift&amp;quot; des Handwerksbetriebes eindeutig erkennbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Typografische Freiheit ===&lt;br /&gt;
*Die Inschrift dieses [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3820&amp;amp;tomb=27&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Grabsteins] zeigt das kreative Potenzial eines Steinmetzes. Symbole und Flächen zwischen den Geburts- und Sterbedaten wurden spielerisch gestaltet.&lt;br /&gt;
*Auch auf diesem Grabstein wurde [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4228&amp;amp;tomb=500&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de &amp;quot;ornamentiert&amp;quot;].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ungewöhnliche Abkürzungen ===&lt;br /&gt;
*Der Vorname der zweiten Person in dieser Grabsteininschrift ist für heutige Verhältnisse recht ungewöhnlich [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=212&amp;amp;tomb=4112&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de abgekürzt]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eszett als Großbuchstabe ===&lt;br /&gt;
*Der Steinmetz war [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3923&amp;amp;tomb=551&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de mutig...]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuordnung ===&lt;br /&gt;
*Ungewöhnlich - doch die [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=3956&amp;amp;tomb=357&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Zuordnung] der Lebensdaten mit den Namen der Verstorbenen ist möglich.&lt;br /&gt;
*Manchmal ist ein zweimaliges Hinschauen nötig um die richtige Zuordnung der [http://grabsteine.genealogy.net/tomb.php?cem=4114&amp;amp;tomb=2024&amp;amp;b=&amp;amp;lang=de Vor- und Nachnamen] zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Irren ist menschlich ===&lt;br /&gt;
*Offensichtlich hat sich der Steinmetz vertan, das [http://wiki-commons.genealogy.net/Datei:Besondere_Grabstein-Inschrift.jpg Sterbejahr] müsste - laut der Aussage eines Nachkommen - richtig 1&#039;&#039;&#039;9&#039;&#039;&#039;42 lauten.&lt;br /&gt;
*Auch hier gab es ein Versehen, denn das [http://grabsteine.genealogy.net/edit/tomb.php?cem=4106&amp;amp;tomb=10&amp;amp;b= Geburtsjahr] von Hans-Jochen Plath sollte sicherlich &#039;&#039;&#039;19&#039;&#039;&#039;18 lauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/027&amp;diff=1804878</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/027</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/027&amp;diff=1804878"/>
		<updated>2017-04-12T20:30:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Halt, Karl Ritter von */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|026|25|028|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine französische Offensive zu Anfang April 1915 gegen die Stellungen bei St. Mihiel hatte Stellungsteile im Bois d&#039;Ailly in die Hand des Feindes gebracht, die es zurückzuerobern galt. Der Angriff des hierzu bestimmten preuß. Inf. Rgts. 160 war am 5.5.1915 nicht vorwärtsgekommen, als nach zwei sehr anstrengenden Tagen in erster Linie das II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 15 unter Major Halder erneut als Rückhalt der Angriffstruppen vorgezogen wurde. Nachdem sich Major Halder Einblick in die ungünstige Lage verschafft hatte, faßte er den Entschluß, sein Bataillon am rechten Flügel angreifen zu lassen, entgegen seinem Auftrag und entgegen der Ansicht höherer Stelle, die den Druck am linken Flügel wünschte. Das Bataillon drang indie feindlichen Gräben ein. Unter seinem Antrieb war auch der Angriff der anderen Truppen in Fluß gekommen, so daß nicht nur das Angriffsziel erreicht, sondern weitere Grabenstücke in Besitz genommen wurden. Auch die letzteren hielt Major Halder in richtiger Beurteilung der örtlichen Lage und entgegen höherer Weisung dauernd fest. Fünf feindl. Gräben waren überrannt, 7 Offiziere, darunter 3 Hauptleute, 650 Mann gefangengenommen, 6 Minenwerfer, 5 Maschinengewehre und Unmengen Munition, Waffen und Material erbeutet worden. In richtiger Erkenntnis der taktischen Lage hatte der auf eigene Verantwortung durchgeführte entschlossene Angriff vom II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 15 den Erfolg des Tages entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halt&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer im  b. Inf. Leib-Rgt. Im Frieden Bankbeamter in München. Geb. 2.6.1891 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der das Tal beherrschende Monte Madlessena bildete am 27.101917 das letzte Bollwerk, das die Bayern hinderte, als erste in Cividale einzumarschieren. In der Dämmerung erhielt Ltn. Halt, Führer der 3. Komp. b. Inf. Leib-Rgts. den Befehl, den vom Monte Madlessena aus beherrschten Übergang über den wildreißenden Natisone zu erzwingen und jenseits Befehl abzuwarten. Eilig und unbehelligt überquerte Halt den Fluß und nahm jenseits im toten Winkel am Fuße des Monte Madlessena Stellung. Erst jetzt brach heftiges Maschinengewehr- und Infanteriefeuer über die Köpfe seiner Leute hinweg vom Gipfel des Berges gegen das Flußtal und den Übergang los. Die bedenkliche Wirkung dieses Feuers und das Artilleriefeuer für die nachfolgende Truppe erkennend, faßte Halt den Entschluß, durch Handstreich den Gipfel zu nehmen, obwohl seine kleine Truppe nur 50 Gewehre und vier leichte Maschinengewehre stark war. Die erste Stellung wird überrumpelt. Das Feuer des ratlosen Italieners verstummt, um sogleich auf die Köpfe der tapferen Kompagnie aus stockwerkartig überhöhenden Felskuppen wieder loszuprasseln. Ltn. Halt setzte seine Leute zweckmäßig an und nimmt im Handgranatenkampf alle Stellungen der gut eingenisteten Italiener. Die Beute beträgt außer Maschinengewehren, Gewehren und 3 Geschützen 1000 Gefangene. Der operativ wichtige Abstieg des Alpenkorps in die oberitalienische Ebene war frühzeitig freigemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Hauenschild&#039;&#039;, Bruno Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Führer der 7. Batt. 11. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Gymnasiast in Erlangen. Geb. 9.6.1896 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach dem Verlust von Eterpigny und des Villersriegels am 2. 9. 1918 morgens war die Infanterie in voller Rückwärtsabewegung. Ohne Infanterieschutz in der Front und in der linken Flanke stand die 7. Batt. 11. b. Feld-Art. Rgts. unter Ltn. Hauenschild in Feuerstellung und bekämpfte mit Erfolg wiederholte Tank- und Infanterieangriffe der Engländer. Während das 2. Garde-Res. Rgt. in mustergültiger Ordnung im Gegenstoß nach Villers les Cagnicourt eindrang, nahm die Batterie Hausenschild einen Stelungswechsel auf Höhe 66 bei diesem Orte vor. zwei weitere Batterien solgten und vereinigten sich hier unter dem Kommando Hauenschilds. Einem ersten BEfehl zum Stellungsechsel nach rückwärts wurde keine Folge gegeben. Die unter Führung des Ltn. Hauenschilds arbeitende Abteilung hatte reichlich Gelegenheit zur Bekämpfung des vortastenden Gegners; sie litt dabei stark unter den Maschinengewehren und Bomben  feindl. Flieger und unter Beschießung durch feindl. Feldartillerie. Ein zweiter und dritter Befehl zum Stellungswechsel traf ein. Statt dessen faßte die III. Abtlg. 11. b. Feld-Art. Rgts. den über den Mühlberg zum Angriff vorgehenden Engländer und hielt ihn vernichtend nieder. Das Auffangen des feindlichen Stoßes war für die Führung besonders wichtig, da es nur hierdurch gelingen konnte, eine neue Verteidigungsfront herzustellen. Die heldenmütige Unterstützung des 2. Garde-Res. Rgts durch III. Atlg. 11. Feld-Art. Rgts. unter dem BEfehl desLtn Hauenschild hatte hieran einen entscheidenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heigl&#039;&#039;, Hubert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Führer der 4. Komp. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Oberrealschüler in Ingolstadt. Geb. 10.11.1897 zu Siegenburg in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In ausgedehntem, nur auf schmalen Pfaden durchschreitbarem Sumpfgelände war am 21.9.1917 das 4. b. Inf. Rgt. zur Wegnahme von Höhen nordw. Jakobstadt angesetzt. Da das zum Angriff auf Jakobstadt vorgesehene 25. b. Inf. Rt. in schmalster Marschkolonne nachfolgte, stand  rechte Flanke und Rücken des 4. b. Inf. Rgts. dem Zugriff der 3 russischen Divisionen in Jakobstadt offen. Der Führer der 4. Komp. 4. b. Inf. Rgts., Ltn, Heigl, sollte die Rücken- und Flankendeckung seines Regimants übernehmen und die Brücke bei Ausen offenhalten. Diesseits der Brücke stieß Ltn. Heigl auf vielfach überlegene russische Kräfte, deren er sich in hin unde her wogendem Feuerkampf und in zähem Ringen, Mann gagen Mann, mit Feuerkampf und Handgranate erfolgreich erwehrte. 4 Offiziere und erwa 350 Mann nahmen dabei seine Tapferen gefangen. Panzerwagen, die einen seiner Züge, durch Maschinengewehrfeuer wirkend, überfuhren, wußte er abzuschütteln, bis sie von den inzwischen eintreffenden Geschützen erledigt werden konnten. mit Hilfe einer endlich herankommenden Kompagnie des b. Inf. Rgts. 25 konnte die unversehrte Brücke in Besitz genommen werden. Der 19jährige Ltn. Heigl, zu dem seine bis 40 Jahre alten Untergebenen mit uneingeschränktem Vertrauen aufsahen, eilte als erster mit seiner Ordonanz über die Brücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heiligbronner&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Führer der 3. Batt. 9. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden aktiver Obltn. im 10. b. Feld-Art. Rgt. Geb. 28.7.1882 zu Bamberg in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mühsam und nur langsam arbeiteten sich am 20.6.1915 im Infanterie- und Maschinengewehrfeuer, 400-700 m vom gut eingegrabenen Feind entfernt, die BAtaillone der 16. b. Res. Inf. Brgd. gegen die auf bastionsartig vorspringenden Höhe liegende Ortschaft Maily (Galizien) heran. Bange Sorge liegt auf den Führern der Infanterie, ob wohl der angriff gelingen wird. Da fahren plötzlich unter heftigem Infanterie- und Maschinengewehrfeuers des zähe sich wehrenden Feindes zwei Geschütze der 3. Batt. 9. b. Feld-Art. Rgts. auf. Eines davon geht mitten in der vom Feinde noch 400 m entfernten Infanterielinie in Stellung und feuert auf die Ortschaft, das andere wenig rückwärts der Infanterie im freien Feld bekämpft den flanierenden Feind seitlich von Maily. Mit dem ersteren war Obltn. Heilingbronner selbst vorgallopeirt. Das feindl. Feuer verstummt sofort, der Feind flüchtet und ergibz sich der verfolgenden Infanterie. Eine durchschlagende Entlastung ist erreicht, der Erfolg des Angriffes ohne weitere Opfer entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heindl&#039;&#039;, Siegfried Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der 8. Komp. 16. b.Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toscana. Im Frieden Gymnasiast in München. Geb. 24.4.1894 zu Vilshofen in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 2.7.1916 hatte sich Ltn. Heindl durch Wegnahme eines feindl. Grabenstücks bei Longueval hervorgetan. Am 3.7. setzte in der Sommeschlacht das bis zum 14. 7. dauernde englische Zerstörungsfeuer aller Kaliber ein. Gelegentlich einer Erkundung gegen die feindl. Stellung barg Heindl einen Minenwerfer. Ebenso führte er am 10. 7. eine erfolgreiche Erkundung im englischen Zerstörungsfeuer und mitten in einem Infanterieangriff hinein aus. Am 14.7. halfdie zähe Verteidigung seienr Leute an der gefährdeten Westflanke des Dorfes den feindl. Stoß auffangen und eine Katastrophe verhindern. Obwohl Heindl dabei am Gesäß verwundet wurde, nahm er den ihn behinderenden Verband ab und begab sich wieder, trotz wiederholter gegenteiliger Aufforderung seines Kompagnieführers, in diue erste Linie. Sein Beispiel veranlaßte auch andere Verwundete auszuhalten. In schwerem Nahkampf wiesen seine Leute auch einen zweiten Angriff verlustreich ab. Um die vielen Verwundeten nicht in Feindeshand fallen zu lassen, hielt er auch im nächsten Anstrurm die bisherige Linie trotz entgegengesetzten BEfehls des Kompagnieführers. Erst als die Ablösung des 26. b. Inf. Rgts die 14tägiger Beschießung und in den schweren Kämpfen völlig erschöpften Reste des 16. b. Inf. Rgts. sammelte, wurde Ltn. Heindl, durch Blutverluste und Aufregungen geschwächt, von seiner Ordonnanz zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das persönliche Verhalten des Ltn. Heindl, der seinen Untergebenen ein glänzendes Beispiel von Pflichttreue und Opfermut gab, spornte diese an, gleich ihm das Letzte im Kampf herzugeben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/027&amp;diff=1804875</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/027</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/027&amp;diff=1804875"/>
		<updated>2017-04-12T20:28:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|026|25|028|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine französische Offensive zu Anfang April 1915 gegen die Stellungen bei St. Mihiel hatte Stellungsteile im Bois d&#039;Ailly in die Hand des Feindes gebracht, die es zurückzuerobern galt. Der Angriff des hierzu bestimmten preuß. Inf. Rgts. 160 war am 5.5.1915 nicht vorwärtsgekommen, als nach zwei sehr anstrengenden Tagen in erster Linie das II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 15 unter Major Halder erneut als Rückhalt der Angriffstruppen vorgezogen wurde. Nachdem sich Major Halder Einblick in die ungünstige Lage verschafft hatte, faßte er den Entschluß, sein Bataillon am rechten Flügel angreifen zu lassen, entgegen seinem Auftrag und entgegen der Ansicht höherer Stelle, die den Druck am linken Flügel wünschte. Das Bataillon drang indie feindlichen Gräben ein. Unter seinem Antrieb war auch der Angriff der anderen Truppen in Fluß gekommen, so daß nicht nur das Angriffsziel erreicht, sondern weitere Grabenstücke in Besitz genommen wurden. Auch die letzteren hielt Major Halder in richtiger Beurteilung der örtlichen Lage und entgegen höherer Weisung dauernd fest. Fünf feindl. Gräben waren überrannt, 7 Offiziere, darunter 3 Hauptleute, 650 Mann gefangengenommen, 6 Minenwerfer, 5 Maschinengewehre und Unmengen Munition, Waffen und Material erbeutet worden. In richtiger Erkenntnis der taktischen Lage hatte der auf eigene Verantwortung durchgeführte entschlossene Angriff vom II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 15 den Erfolg des Tages entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halt&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer im  b. Inf. Leib-Rgt. Im Frieden Bankbeamter in München. Geb. 2.6.1891 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der das Tal beherrschende Monte Madlessena bildete am 27.101917 das letzte Bollwerk, das die Bayern hinderte, als erste in Cividale einzumarschieren. In der Dämmerung erhielt Ltn. Halt, Führer der 3. Komp. b. Inf. Leib-Rgts. den Befehl, den vom Monte Madlessena aus beherrschten Übergang über den wildreißenden Natiisone zu erzwingen und jenseits Befehl abzuwarten. Eilig und unbehelligt überquerte Halt den Fluß und nahm jenseits im toten Winkel am Fuße des Monte Madlessena Stellung. Erst jetzt brach heftiges Maschinengewehr- und Infanteriefeuer über die Köpfe seiner Leute hinweg vom Gipfel des Berges gegen das Flußtal und den Übergang los. Die bedenkliche Wirkung dieses Feuers und das Artilleriefeuer für die nachfolgende Truppe erkennend, faßte Halt den Entschluß, durch Handstreich den Gipfel zu nehmen, obwohl seine kleine Truppe nur 50 Gewehre und vier leichte Maschinengewehre stark war. Die erste Stellung wird überrumpelt. Das Feuer des ratlosen Italieners verstummt, um sogleich auf die Köpfe der tapferen Kompagnie aus stockwerkartig überhöhenden Felskuppen wieder loszuprasseln. Ltn Halt setzte seine Leute zweckmäßig an und nimmt im Handgranatenkampf alle Stellungen der gut eingenisteten Italiener. Die Beute beträgt außer Maschinengewehren, Gewehren und 3 Geschützen 1000 Gefangene. Der operativ wichtige Abstieg des Alpenkorps in die oberitalienische Ebene war frühzeitig freigemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Hauenschild&#039;&#039;, Bruno Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Führer der 7. Batt. 11. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Gymnasiast in Erlangen. Geb. 9.6.1896 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach dem Verlust von Eterpigny und des Villersriegels am 2. 9. 1918 morgens war die Infanterie in voller Rückwärtsabewegung. Ohne Infanterieschutz in der Front und in der linken Flanke stand die 7. Batt. 11. b. Feld-Art. Rgts. unter Ltn. Hauenschild in Feuerstellung und bekämpfte mit Erfolg wiederholte Tank- und Infanterieangriffe der Engländer. Während das 2. Garde-Res. Rgt. in mustergültiger Ordnung im Gegenstoß nach Villers les Cagnicourt eindrang, nahm die Batterie Hausenschild einen Stelungswechsel auf Höhe 66 bei diesem Orte vor. zwei weitere Batterien solgten und vereinigten sich hier unter dem Kommando Hauenschilds. Einem ersten BEfehl zum Stellungsechsel nach rückwärts wurde keine Folge gegeben. Die unter Führung des Ltn. Hauenschilds arbeitende Abteilung hatte reichlich Gelegenheit zur Bekämpfung des vortastenden Gegners; sie litt dabei stark unter den Maschinengewehren und Bomben  feindl. Flieger und unter Beschießung durch feindl. Feldartillerie. Ein zweiter und dritter Befehl zum Stellungswechsel traf ein. Statt dessen faßte die III. Abtlg. 11. b. Feld-Art. Rgts. den über den Mühlberg zum Angriff vorgehenden Engländer und hielt ihn vernichtend nieder. Das Auffangen des feindlichen Stoßes war für die Führung besonders wichtig, da es nur hierdurch gelingen konnte, eine neue Verteidigungsfront herzustellen. Die heldenmütige Unterstützung des 2. Garde-Res. Rgts durch III. Atlg. 11. Feld-Art. Rgts. unter dem BEfehl desLtn Hauenschild hatte hieran einen entscheidenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heigl&#039;&#039;, Hubert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Führer der 4. Komp. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Oberrealschüler in Ingolstadt. Geb. 10.11.1897 zu Siegenburg in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In ausgedehntem, nur auf schmalen Pfaden durchschreitbarem Sumpfgelände war am 21.9.1917 das 4. b. Inf. Rgt. zur Wegnahme von Höhen nordw. Jakobstadt angesetzt. Da das zum Angriff auf Jakobstadt vorgesehene 25. b. Inf. Rt. in schmalster Marschkolonne nachfolgte, stand  rechte Flanke und Rücken des 4. b. Inf. Rgts. dem Zugriff der 3 russischen Divisionen in Jakobstadt offen. Der Führer der 4. Komp. 4. b. Inf. Rgts., Ltn, Heigl, sollte die Rücken- und Flankendeckung seines Regimants übernehmen und die Brücke bei Ausen offenhalten. Diesseits der Brücke stieß Ltn. Heigl auf vielfach überlegene russische Kräfte, deren er sich in hin unde her wogendem Feuerkampf und in zähem Ringen, Mann gagen Mann, mit Feuerkampf und Handgranate erfolgreich erwehrte. 4 Offiziere und erwa 350 Mann nahmen dabei seine Tapferen gefangen. Panzerwagen, die einen seiner Züge, durch Maschinengewehrfeuer wirkend, überfuhren, wußte er abzuschütteln, bis sie von den inzwischen eintreffenden Geschützen erledigt werden konnten. mit Hilfe einer endlich herankommenden Kompagnie des b. Inf. Rgts. 25 konnte die unversehrte Brücke in Besitz genommen werden. Der 19jährige Ltn. Heigl, zu dem seine bis 40 Jahre alten Untergebenen mit uneingeschränktem Vertrauen aufsahen, eilte als erster mit seiner Ordonanz über die Brücke. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heiligbronner&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Führer der 3. Batt. 9. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden aktiver Obltn. im 10. b. Feld-Art. Rgt. Geb. 28.7.1882 zu Bamberg in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mühsam und nur langsam arbeiteten sich am 20.6.1915 im Infanterie- und Maschinengewehrfeuer, 400-700 m vom gut eingegrabenen Feind entfernt, die BAtaillone der 16. b. Res. Inf. Brgd. gegen die auf bastionsartig vorspringenden Höhe liegende Ortschaft Maily (Galizien) heran. Bange Sorge liegt auf den Führern der Infanterie, ob wohl der angriff gelingen wird. Da fahren plötzlich unter heftigem Infanterie- und Maschinengewehrfeuers des zähe sich wehrenden Feindes zwei Geschütze der 3. Batt. 9. b. Feld-Art. Rgts. auf. Eines davon geht mitten in der vom Feinde noch 400 m entfernten Infanterielinie in Stellung und feuert auf die Ortschaft, das andere wenig rückwärts der Infanterie im freien Feld bekämpft den flanierenden Feind seitlich von Maily. Mit dem ersteren war Obltn. Heilingbronner selbst vorgallopeirt. Das feindl. Feuer verstummt sofort, der Feind flüchtet und ergibz sich der verfolgenden Infanterie. Eine durchschlagende Entlastung ist erreicht, der Erfolg des Angriffes ohne weitere Opfer entschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Heindl&#039;&#039;, Siegfried Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der 8. Komp. 16. b.Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toscana. Im Frieden Gymnasiast in München. Geb. 24.4.1894 zu Vilshofen in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 2.7.1916 hatte sich Ltn. Heindl durch Wegnahme eines feindl. Grabenstücks bei Longueval hervorgetan. Am 3.7. setzte in der Sommeschlacht das bis zum 14. 7. dauernde englische Zerstörungsfeuer aller Kaliber ein. Gelegentlich einer Erkundung gegen die feindl. Stellung barg Heindl einen Minenwerfer. Ebenso führte er am 10. 7. eine erfolgreiche Erkundung im englischen Zerstörungsfeuer und mitten in einem Infanterieangriff hinein aus. Am 14.7. halfdie zähe Verteidigung seienr Leute an der gefährdeten Westflanke des Dorfes den feindl. Stoß auffangen und eine Katastrophe verhindern. Obwohl Heindl dabei am Gesäß verwundet wurde, nahm er den ihn behinderenden Verband ab und begab sich wieder, trotz wiederholter gegenteiliger Aufforderung seines Kompagnieführers, in diue erste Linie. Sein Beispiel veranlaßte auch andere Verwundete auszuhalten. In schwerem Nahkampf wiesen seine Leute auch einen zweiten Angriff verlustreich ab. Um die vielen Verwundeten nicht in Feindeshand fallen zu lassen, hielt er auch im nächsten Anstrurm die bisherige Linie trotz entgegengesetzten BEfehls des Kompagnieführers. Erst als die Ablösung des 26. b. Inf. Rgts die 14tägiger Beschießung und in den schweren Kämpfen völlig erschöpften Reste des 16. b. Inf. Rgts. sammelte, wurde Ltn. Heindl, durch Blutverluste und Aufregungen geschwächt, von seiner Ordonnanz zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das persönliche Verhalten des Ltn. Heindl, der seinen Untergebenen ein glänzendes Beispiel von Pflichttreue und Opfermut gab, spornte diese an, gleich ihm das Letzte im Kampf herzugeben.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804874</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/026</title>
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		<updated>2017-04-12T20:24:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Haefele, Johann Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|025|24|027|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen südöstl. Xaffévillers stehengebliebene Geschütze des 4. b. Feld-Art. Rgts zu bergen. Während der Erledigung der freiwillig übernommenen Aufgabe waren beide Offiziere mit ihren zur Rettung der Geschütze vorgefahrenen Protzen fast ununterbrochen heftigem feindl. Feuer ausgesetzt, gleichwohl konnten alle 7 Geschütze glücklich gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruny&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im  b. Res. Inf. Rgts. 1. Im Frieden Bankbeamter in Frankfurt. Geb. 25.5.1886 zu Ingolstadt in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Dem tatkräftigen Entschluß des Führers der 5. Komp. b. Res.- Inf. Rgts. 1. Ltn. Gruny war es zu danken, daß der Sturm auf St. Laurent-West vor Arras am 25.10.1914 in Gang kam. In zähem Häuserkampf drang die tapfere Kompagnie in drei Ortsabschnitten vor, bis das Angriffsziel erobert war. Geschickt und vorausschauend richtete sich Ltn. Gruny im Ort zur Verteidigung ein, so daß er sich gegen feindl. Gegenangriffe während der Nacht halten konnte, ohne Hilfe für seine kleine , weit vorgeschobenen Schar zu beanspruchen. Die heftigen Gegenangriffe der Franzosen gegen die an anderen Stellen des Kampffeldes vordringenden Teile des 1. b. Res. Rinf. Rgts. zerschellten unter dem Druck des schwer ringenden, aber unnachgiebig angreifenden III. Batls., unterstützt von der Feuergarbe aus Grunys Stützpunkt. Sein hervorragendes schneidiges Verhalten und vorbildlich selbsttätiges, entschlossenes Handeln hat die Wegnahme von St. Laurent - Blongy ausgezeichnet unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gum&#039;&#039;, Josef Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Im Frieden Bahnverwalter in München. Geb. 14.2.1872 zu Rain am Lech in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei den Kämpfen zur Wiedergewinnung des „Hohenzollernwerkes“ in der Zeit vom 25.9. bis 2.10.1915 war das III. Batl. 17. b. Inf. Rgts. am Abend des 27.9. über Fosse 8 und Schutthalde inden Fliegergraben eingebrochen, hatte Gefangene gemacht und alle Gegenstöße aufgefangen. In stundenlangen Handgranatenangriffen suchten am 28.9. die Engländer die verlorenen Gräben wiederzugewinnen, wobei die deutschen Sturmtrupps in Verwirrung gerieten und eine panikartige Bewegung nach rückwärts einsetzte. Die sehr ernste Lage wurde durch das rücksichtslose  und entschlossene Eingreifen des Hptm. Gum behoben. Gum nahm seine Leute wieder fest in die Hand und begann im Handgranatenangriff die feindliche Linie aufzurollen. Immer noch waren aber die Angreifer im Fliegergraben am 29.9. vom Feinde schwer bedrängt, seitlich und rückwärts von den eigenen Abteilungen abgeschnitten. Durch einen mit außergewöhnlicher Tapferkeit durchgeführten energischen Vorstoß bricht sich Hptm. Gum nach vorn Bahn, erobert die „Elserstellung“, erreicht damit Anschluß und Zusammenschluß und sichert den endgültigen Besitz von Fosse 8 und Schutthalde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haack&#039;&#039;, Friedrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. u. Chef des Gen.St. I. b. A. K. Im Frieden Major im b. Kriegsministerium m.f. U. des Gen. St. Geb. 8.12.1869 zu Sötern b. Birkenfeld in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mit Beginn der schweren Abwehrkämpfe im Juli 1918 wurde dem Gen. Kdo I. b. A. K. im Abschnitt Fismes - Courlandon vom A. O. K. 7 die Weisung erteilt, den ganzen Nach- und Abschub der Armee zu regeln. Unter ungemein schwierigen Verhältnissen gelang es dem Obstltn. Haack, Chef des Gen. St. I. b. A. K., in wenigen Tagen die Bewegung von und zu der Front in geordnete Bahnen zu lenken sowie die Erkundungen rückwärtiger Stellungen durchzuführen. Er hat sich damit nach Ansicht seines Kommandierenden Generals wesentlich dazu beigetragen, die 7. Armee vor einer Kathastrophe zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.7.1918 hatte das Gen. Kdo. in jenem Abschnitt den Befehl übernommen, gegen den der Feind verzweifelte Anstrengungen eines Durchbruchs machte, um Teile des deutschen Heeres abzuschneiden. Zu der in schweren Kämpfen gelungenen Abwehr hat die durch Obstltn. Haack geregelte, zielbewußte Einheitlichkeit der Gefechtsführung der Divisionen wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Vom 8.9.1918 ab hatte das I. b. A. K. im Rahmen der 18. Armee die Führung der Truppen übernommen, die in die Niederlage der benachbarten 2. Armee verwickelt waren. Die Einwirkung des Obstltn. Haack vermochte sämtliche Divisionen fest in die Hand zu bekommen, so daß durch einen Gegenstoß des Alpenkorps auf Hallu die Gefahr eines Durchbruchs abgewendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918 bei Montbrehein hatte der feindl. Angriff beim rechten Nachbar sofort Erfolg, so daß feindl. Infanterie und Tanks in die Flanke, sogar im Rücken der Gruppe Endres erschienen. Die auf Rat des Obstltn. Haack durchgeführte, rechtzeitige Bereitstellung der einzigen Reserve und ihr Einsatz zum Gegenstoß rettete auch hier die Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haase&#039;&#039;, Joseph Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 5. Im Frieden aktiver Hptm. und Assistent an der Bayr. Militär-Schießschule m. d. U. 22. b. Inf. Rgts. Geb. 14.7.1877 zu Bingen in Hessen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Angriff auf den Kemmelberg am 25. 4.1918 hatte das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 unter Hptm. Haase die Aufgabe, gemeinsam mit dem links anschließenden II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 die Ortschaft Dranoeter wegzunehmen. Letzteres Bataillon war im Angriff hängen geblieben, als das Batl. Haase auf Sturmentfernung herangekommen war. Auf Grund persönlicher Erkundung in vorderster Linie entschloß sich Haase, entgegen dem Regimentsbefehl, allein und sofort zu stürmen. Die 11. Komp. nahm sodann von Osten her den Ort in Besitz, wobei der Feind 2 Offiz. und 120 Mann an Gefangenen verlor. An anderer Stelle brachte Haase den Angriff ebenfalls in Schwung, so daß das Tagesziel erreicht wurde. Darüber hinaus aber nahm das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 noch den Lokerhof, dessen taktische Bedeutung von Haase rasch erkannt und dessen Besitz zeitgerecht gesichert wurde. Mit eigenem Entschluß und Wagemut hatte so Haase vorausschauend der eigenen Führung vorgearbeitet und die Absichten des Feindes auf Besitz des Lokerhofes vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haasy&#039;&#039;, Wilhelm von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und Komdr. des b. Res. Inf. Rgts. 5. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Geb. 20.5.1867 zu Passau in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Wenn in der Sommeschlacht im September 1916 der für die Gesamtlage wichtige, heißumstrittenen Foureauxwald, der Schlüsselpunkt der Stellung, 17 Tage lang unter den denk´bar schwierigsten Verhältnissen gehalten wurde, so war dieser Eerfolg in allererster Linie der kaltblütigen Selbstaufopferung und Entschlußkraft des Obersten v. Haasy, Komdr. b. Res. Inf. Rgts. 5, zu danken. In engster Fühlung mit seinen Leuten wurde dabei an seiner selbttgewählten Befehlsstelle, einem kleinen Granatloch, dreimal verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Durchbruchversuch der Engländer bei Messines im Juni 1917 wurden die wiederholten, starken feindlichen Angriffe bis zum befohlenen Rückzug abgewehrt, dank der fast beispiellosen geistigen und körperlichen Anspannung des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Flandernschlacht bei Paschendaele hat er durch todverachtende Tapferkeit und hinreißendes Beispiel an der Spitze seiner Truppen die Wiedergewinnung des Flandernriegels ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Kesselschlacht hat das b. Res. Inf. Rgt. 5 nicht nur das ihm zugewiesenen Tagesziel des 25.4.1918 erreicht, sondern ist selbständig darüber hinaus vorgestoßen. Die Sicherung dieses Erfolges durch rechtzeitiges Nachziehen der Reseven war das besondere Verdienst des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haefele&#039;&#039;, Johann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des 6. Inf. Rgts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen. Im Frieden Major und Batl. Komdt. im 12. Inf. Rgt. Prinz Arnulf. Geb. 10.4.1865 zu Kempten in Schwaben. Gest. 17.4.1926 in München&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ohne einen schriftlichen Brigadebefehl als Grundlage seines Angriffs zur Wiedergewinnung von Fleury vor Verdun am 4.8.1916 abzuwarten, hat Obstln. Haefele den Angriff angesetzt und durchgeführt. An der Spitze der Sturmwellen wußte er durch das leuchtende Beispiel hervorragender persönlicher Tapferkeit die Einbuße an Kraft und Schwung, die seine Bataillone durch die aufreibenden Kämpfe, Anstrengungen und Verluste der vorausgegangenen Tage erlitten hatten, auszugleichen und sein Regiment zu ganz besonderen Leistungen fortzureißen. Er selbst gab am Bahndamm auch das Zeichen zum letzten Sturmanlauf und zwang dadurch die Reste der Verteidiger zur Übergabe. Erst als Fleury durchstoßen war, gab er am Südrand den Befehl zum Halten und Eingraben und ging dann zurück, um eine zentral gelegene Befehlsstelle zu errichten. Auf diesem Weg verschüttete eine schwere Granate den Obstltn. Haefele und seinen ganzen Stab. Nur er selbst, unter Verlust des linken Arms, und Instr. Süß blieben am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halder&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. im  b. Res. Inf. Rgt. 15. Im Frieden Major b. St. des 15. b. Inf. Rgts. König Georg von Sachsen. Geb. 11.4.1867 zu Augsburg in Schwaben. Gest. 29.2. 1916 an der am Bois de Manheulles am 28. 2. erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804872</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804872"/>
		<updated>2017-04-12T20:23:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Haase, Joseph Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|025|24|027|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen südöstl. Xaffévillers stehengebliebene Geschütze des 4. b. Feld-Art. Rgts zu bergen. Während der Erledigung der freiwillig übernommenen Aufgabe waren beide Offiziere mit ihren zur Rettung der Geschütze vorgefahrenen Protzen fast ununterbrochen heftigem feindl. Feuer ausgesetzt, gleichwohl konnten alle 7 Geschütze glücklich gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruny&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im  b. Res. Inf. Rgts. 1. Im Frieden Bankbeamter in Frankfurt. Geb. 25.5.1886 zu Ingolstadt in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Dem tatkräftigen Entschluß des Führers der 5. Komp. b. Res.- Inf. Rgts. 1. Ltn. Gruny war es zu danken, daß der Sturm auf St. Laurent-West vor Arras am 25.10.1914 in Gang kam. In zähem Häuserkampf drang die tapfere Kompagnie in drei Ortsabschnitten vor, bis das Angriffsziel erobert war. Geschickt und vorausschauend richtete sich Ltn. Gruny im Ort zur Verteidigung ein, so daß er sich gegen feindl. Gegenangriffe während der Nacht halten konnte, ohne Hilfe für seine kleine , weit vorgeschobenen Schar zu beanspruchen. Die heftigen Gegenangriffe der Franzosen gegen die an anderen Stellen des Kampffeldes vordringenden Teile des 1. b. Res. Rinf. Rgts. zerschellten unter dem Druck des schwer ringenden, aber unnachgiebig angreifenden III. Batls., unterstützt von der Feuergarbe aus Grunys Stützpunkt. Sein hervorragendes schneidiges Verhalten und vorbildlich selbsttätiges, entschlossenes Handeln hat die Wegnahme von St. Laurent - Blongy ausgezeichnet unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gum&#039;&#039;, Josef Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Im Frieden Bahnverwalter in München. Geb. 14.2.1872 zu Rain am Lech in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei den Kämpfen zur Wiedergewinnung des „Hohenzollernwerkes“ in der Zeit vom 25.9. bis 2.10.1915 war das III. Batl. 17. b. Inf. Rgts. am Abend des 27.9. über Fosse 8 und Schutthalde inden Fliegergraben eingebrochen, hatte Gefangene gemacht und alle Gegenstöße aufgefangen. In stundenlangen Handgranatenangriffen suchten am 28.9. die Engländer die verlorenen Gräben wiederzugewinnen, wobei die deutschen Sturmtrupps in Verwirrung gerieten und eine panikartige Bewegung nach rückwärts einsetzte. Die sehr ernste Lage wurde durch das rücksichtslose  und entschlossene Eingreifen des Hptm. Gum behoben. Gum nahm seine Leute wieder fest in die Hand und begann im Handgranatenangriff die feindliche Linie aufzurollen. Immer noch waren aber die Angreifer im Fliegergraben am 29.9. vom Feinde schwer bedrängt, seitlich und rückwärts von den eigenen Abteilungen abgeschnitten. Durch einen mit außergewöhnlicher Tapferkeit durchgeführten energischen Vorstoß bricht sich Hptm. Gum nach vorn Bahn, erobert die „Elserstellung“, erreicht damit Anschluß und Zusammenschluß und sichert den endgültigen Besitz von Fosse 8 und Schutthalde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haack&#039;&#039;, Friedrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. u. Chef des Gen.St. I. b. A. K. Im Frieden Major im b. Kriegsministerium m.f. U. des Gen. St. Geb. 8.12.1869 zu Sötern b. Birkenfeld in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mit Beginn der schweren Abwehrkämpfe im Juli 1918 wurde dem Gen. Kdo I. b. A. K. im Abschnitt Fismes - Courlandon vom A. O. K. 7 die Weisung erteilt, den ganzen Nach- und Abschub der Armee zu regeln. Unter ungemein schwierigen Verhältnissen gelang es dem Obstltn. Haack, Chef des Gen. St. I. b. A. K., in wenigen Tagen die Bewegung von und zu der Front in geordnete Bahnen zu lenken sowie die Erkundungen rückwärtiger Stellungen durchzuführen. Er hat sich damit nach Ansicht seines Kommandierenden Generals wesentlich dazu beigetragen, die 7. Armee vor einer Kathastrophe zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.7.1918 hatte das Gen. Kdo. in jenem Abschnitt den Befehl übernommen, gegen den der Feind verzweifelte Anstrengungen eines Durchbruchs machte, um Teile des deutschen Heeres abzuschneiden. Zu der in schweren Kämpfen gelungenen Abwehr hat die durch Obstltn. Haack geregelte, zielbewußte Einheitlichkeit der Gefechtsführung der Divisionen wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Vom 8.9.1918 ab hatte das I. b. A. K. im Rahmen der 18. Armee die Führung der Truppen übernommen, die in die Niederlage der benachbarten 2. Armee verwickelt waren. Die Einwirkung des Obstltn. Haack vermochte sämtliche Divisionen fest in die Hand zu bekommen, so daß durch einen Gegenstoß des Alpenkorps auf Hallu die Gefahr eines Durchbruchs abgewendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918 bei Montbrehein hatte der feindl. Angriff beim rechten Nachbar sofort Erfolg, so daß feindl. Infanterie und Tanks in die Flanke, sogar im Rücken der Gruppe Endres erschienen. Die auf Rat des Obstltn. Haack durchgeführte, rechtzeitige Bereitstellung der einzigen Reserve und ihr Einsatz zum Gegenstoß rettete auch hier die Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haase&#039;&#039;, Joseph Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 5. Im Frieden aktiver Hptm. und Assistent an der Bayr. Militär-Schießschule m. d. U. 22. b. Inf. Rgts. Geb. 14.7.1877 zu Bingen in Hessen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Angriff auf den Kemmelberg am 25. 4.1918 hatte das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 unter Hptm. Haase die Aufgabe, gemeinsam mit dem links anschließenden II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 die Ortschaft Dranoeter wegzunehmen. Letzteres Bataillon war im Angriff hängen geblieben, als das Batl. Haase auf Sturmentfernung herangekommen war. Auf Grund persönlicher Erkundung in vorderster Linie entschloß sich Haase, entgegen dem Regimentsbefehl, allein und sofort zu stürmen. Die 11. Komp. nahm sodann von Osten her den Ort in Besitz, wobei der Feind 2 Offiz. und 120 Mann an Gefangenen verlor. An anderer Stelle brachte Haase den Angriff ebenfalls in Schwung, so daß das Tagesziel erreicht wurde. Darüber hinaus aber nahm das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 noch den Lokerhof, dessen taktische Bedeutung von Haase rasch erkannt und dessen Besitz zeitgerecht gesichert wurde. Mit eigenem Entschluß und Wagemut hatte so Haase vorausschauend der eigenen Führung vorgearbeitet und die Absichten des Feindes auf Besitz des Lokerhofes vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haasy&#039;&#039;, Wilhelm von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und Komdr. des b. Res. Inf. Rgts. 5. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Geb. 20.5.1867 zu Passau in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Wenn in der Sommeschlacht im September 1916 der für die Gesamtlage wichtige, heißumstrittenen Foureauxwald, der Schlüsselpunkt der Stellung, 17 Tage lang unter den denk´bar schwierigsten Verhältnissen gehalten wurde, so war dieser Eerfolg in allererster Linie der kaltblütigen Selbstaufopferung und Entschlußkraft des Obersten v. Haasy, Komdr. b. Res. Inf. Rgts. 5, zu danken. In engster Fühlung mit seinen Leuten wurde dabei an seiner selbttgewählten Befehlsstelle, einem kleinen Granatloch, dreimal verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Durchbruchversuch der Engländer bei Messines im Juni 1917 wurden die wiederholten, starken feindlichen Angriffe bis zum befohlenen Rückzug abgewehrt, dank der fast beispiellosen geistigen und körperlichen Anspannung des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Flandernschlacht bei Paschendaele hat er durch todverachtende Tapferkeit und hinreißendes Beispiel an der Spitze seiner Truppen die Wiedergewinnung des Flandernriegels ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Kesselschlacht hat das b. Res. Inf. Rgt. 5 nicht nur das ihm zugewiesenen Tagesziel des 25.4.1918 erreicht, sondern ist selbständig darüber hinaus vorgestoßen. Die Sicherung dieses Erfolges durch rechtzeitiges Nachziehen der Reseven war das besondere Verdienst des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haefele&#039;&#039;, Johann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des 6. Inf. Rgts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen. Im Frieden Major und Batl. Komdt. im 12. Inf. Rgt. Prinz Arnulf. Geb. 10.4.1865 zu Kempten in Schwaben. Gest. 17.4.1926 in München&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ohne einen schriftlichen Brigadebefehl als Grundlage seines Angriffs zur Wiedergewinnung von Fleury vor Verdun am 4.8.1916 abzuwarten, hat Obstln. Haefele den Angriff angesetzt und durchgeführt. An der Spitze der Sturmwellen wußte er durch das leuchtenden Beispiel hervorragender persönlicher Tapferkeit die Einbuße an Kraft und Schwung, die seine Bataillone durch die aufreibenden Kämpfe, Anstrengungen und Verluste der vorausgegangenen Tage erlitten hatten, auszugleichen und sein Regiment zu ganz besonderen Leistungen fortzureißen. Er selbst gab am BAhndamm auch das Zeichen zum letzten Sturmanlauf und zwang dadurch die Reste der Verteidiger zur Übergabe, Erst als Fleury durchstoßen war, gab er am Südrand den Befehl zum Halten und Eingraben und ging dann zurück, um eine zentral gelegene Befehlsstelle zu errichten. Auf diesem Weg verschüttete eine schwere Granate den Obstltn. Haefele und seinen ganzen Stab. Nur er selbst, unter Verlust des linken Arms, und Instr. Süß blieben am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halder&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. im  b. Res. Inf. Rgt. 15. Im Frieden Major b. St. des 15. b. Inf. Rgts. König Georg von Sachsen. Geb. 11.4.1867 zu Augsburg in Schwaben. Gest. 29.2. 1916 an der am Bois de Manheulles am 28. 2. erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804870</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/026</title>
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		<updated>2017-04-12T20:21:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Haack, Friedrich Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|025|24|027|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen südöstl. Xaffévillers stehengebliebene Geschütze des 4. b. Feld-Art. Rgts zu bergen. Während der Erledigung der freiwillig übernommenen Aufgabe waren beide Offiziere mit ihren zur Rettung der Geschütze vorgefahrenen Protzen fast ununterbrochen heftigem feindl. Feuer ausgesetzt, gleichwohl konnten alle 7 Geschütze glücklich gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruny&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im  b. Res. Inf. Rgts. 1. Im Frieden Bankbeamter in Frankfurt. Geb. 25.5.1886 zu Ingolstadt in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Dem tatkräftigen Entschluß des Führers der 5. Komp. b. Res.- Inf. Rgts. 1. Ltn. Gruny war es zu danken, daß der Sturm auf St. Laurent-West vor Arras am 25.10.1914 in Gang kam. In zähem Häuserkampf drang die tapfere Kompagnie in drei Ortsabschnitten vor, bis das Angriffsziel erobert war. Geschickt und vorausschauend richtete sich Ltn. Gruny im Ort zur Verteidigung ein, so daß er sich gegen feindl. Gegenangriffe während der Nacht halten konnte, ohne Hilfe für seine kleine , weit vorgeschobenen Schar zu beanspruchen. Die heftigen Gegenangriffe der Franzosen gegen die an anderen Stellen des Kampffeldes vordringenden Teile des 1. b. Res. Rinf. Rgts. zerschellten unter dem Druck des schwer ringenden, aber unnachgiebig angreifenden III. Batls., unterstützt von der Feuergarbe aus Grunys Stützpunkt. Sein hervorragendes schneidiges Verhalten und vorbildlich selbsttätiges, entschlossenes Handeln hat die Wegnahme von St. Laurent - Blongy ausgezeichnet unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gum&#039;&#039;, Josef Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Im Frieden Bahnverwalter in München. Geb. 14.2.1872 zu Rain am Lech in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei den Kämpfen zur Wiedergewinnung des „Hohenzollernwerkes“ in der Zeit vom 25.9. bis 2.10.1915 war das III. Batl. 17. b. Inf. Rgts. am Abend des 27.9. über Fosse 8 und Schutthalde inden Fliegergraben eingebrochen, hatte Gefangene gemacht und alle Gegenstöße aufgefangen. In stundenlangen Handgranatenangriffen suchten am 28.9. die Engländer die verlorenen Gräben wiederzugewinnen, wobei die deutschen Sturmtrupps in Verwirrung gerieten und eine panikartige Bewegung nach rückwärts einsetzte. Die sehr ernste Lage wurde durch das rücksichtslose  und entschlossene Eingreifen des Hptm. Gum behoben. Gum nahm seine Leute wieder fest in die Hand und begann im Handgranatenangriff die feindliche Linie aufzurollen. Immer noch waren aber die Angreifer im Fliegergraben am 29.9. vom Feinde schwer bedrängt, seitlich und rückwärts von den eigenen Abteilungen abgeschnitten. Durch einen mit außergewöhnlicher Tapferkeit durchgeführten energischen Vorstoß bricht sich Hptm. Gum nach vorn Bahn, erobert die „Elserstellung“, erreicht damit Anschluß und Zusammenschluß und sichert den endgültigen Besitz von Fosse 8 und Schutthalde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Haack&#039;&#039;, Friedrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. u. Chef des Gen.St. I. b. A. K. Im Frieden Major im b. Kriegsministerium m.f. U. des Gen. St. Geb. 8.12.1869 zu Sötern b. Birkenfeld in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mit Beginn der schweren Abwehrkämpfe im Juli 1918 wurde dem Gen. Kdo I. b. A. K. im Abschnitt Fismes - Courlandon vom A. O. K. 7 die Weisung erteilt, den ganzen Nach- und Abschub der Armee zu regeln. Unter ungemein schwierigen Verhältnissen gelang es dem Obstltn. Haack, Chef des Gen. St. I. b. A. K., in wenigen Tagen die Bewegung von und zu der Front in geordnete Bahnen zu lenken sowie die Erkundungen rückwärtiger Stellungen durchzuführen. Er hat sich damit nach Ansicht seines Kommandierenden Generals wesentlich dazu beigetragen, die 7. Armee vor einer Kathastrophe zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.7.1918 hatte das Gen. Kdo. in jenem Abschnitt den Befehl übernommen, gegen den der Feind verzweifelte Anstrengungen eines Durchbruchs machte, um Teile des deutschen Heeres abzuschneiden. Zu der in schweren Kämpfen gelungenen Abwehr hat die durch Obstltn. Haack geregelte, zielbewußte Einheitlichkeit der Gefechtsführung der Divisionen wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Vom 8.9.1918 ab hatte das I. b. A. K. im Rahmen der 18. Armee die Führung der Truppen übernommen, die in die Niederlage der benachbarten 2. Armee verwickelt waren. Die Einwirkung des Obstltn. Haack vermochte sämtliche Divisionen fest in die Hand zu bekommen, so daß durch einen Gegenstoß des Alpenkorps auf Hallu die Gefahr eines Durchbruchs abgewendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918 bei Montbrehein hatte der feindl. Angriff beim rechten Nachbar sofort Erfolg, so daß feindl. Infanterie und Tanks in die Flanke, sogar im Rücken der Gruppe Endres erschienen. Die auf Rat des Obstltn. Haack durchgeführte, rechtzeitige Bereitstellung der einzigen Reserve und ihr Einsatz zum Gegenstoß rettete auch hier die Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haase&#039;&#039;, Joseph Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 5. Im Frieden aktiver Hptm. und Assistent an der Bayr. Militär-Schießschule m. d. U. 22. b. Inf. Rgts. Geb. 14.7.1877 zu Bingen in Hessen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Angriff auf den Kemmelberg am 25. 4.1918 hatte das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 unter Hptm. Haase die Aufgabe,gemeinsam mit dem links anschließenden II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 die Ortschaft Dranoeter wegzunehmen. letzteres Bataillon war im Angriff hängen geblieben, als das Batl. Haase auf Sturmentfernung herangekommen war. Auf Grund persönlicher Erkundung in vorderster Linie entschloß sich Haase, entgegen dem Regimentsbefehl, allein und sofort zu stürmen. Die 11. Komp. nahm sodann von Osten her den Ort in BEsitz, wobei der Feind 2 Offiz. und 120 Mann an Gefangenen verlor. An anderer Stelle brachte Haase den Angriff ebenfalls in Schwung, so daß das Tagesziel erreicht wurde. Darüber hinaus aber nahm das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 noch den Lokerhof, dessen taktische Bedeutung von Haase rasch erkannt und dessen Besitz zeitgerecht gesichert wurde. Mit eigenem Entschluß und Wagemut hatte so Haase vorausschauend der eigenen Führung vorgearbeitet und die Absichten des Feindes auf Besitz des Lokerhofes vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haasy&#039;&#039;, Wilhelm von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und Komdr. des b. Res. Inf. Rgts. 5. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Geb. 20.5.1867 zu Passau in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Wenn in der Sommeschlacht im September 1916 der für die Gesamtlage wichtige, heißumstrittenen Foureauxwald, der Schlüsselpunkt der Stellung, 17 Tage lang unter den denk´bar schwierigsten Verhältnissen gehalten wurde, so war dieser Eerfolg in allererster Linie der kaltblütigen Selbstaufopferung und Entschlußkraft des Obersten v. Haasy, Komdr. b. Res. Inf. Rgts. 5, zu danken. In engster Fühlung mit seinen Leuten wurde dabei an seiner selbttgewählten Befehlsstelle, einem kleinen Granatloch, dreimal verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Durchbruchversuch der Engländer bei Messines im Juni 1917 wurden die wiederholten, starken feindlichen Angriffe bis zum befohlenen Rückzug abgewehrt, dank der fast beispiellosen geistigen und körperlichen Anspannung des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Flandernschlacht bei Paschendaele hat er durch todverachtende Tapferkeit und hinreißendes Beispiel an der Spitze seiner Truppen die Wiedergewinnung des Flandernriegels ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Kesselschlacht hat das b. Res. Inf. Rgt. 5 nicht nur das ihm zugewiesenen Tagesziel des 25.4.1918 erreicht, sondern ist selbständig darüber hinaus vorgestoßen. Die Sicherung dieses Erfolges durch rechtzeitiges Nachziehen der Reseven war das besondere Verdienst des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haefele&#039;&#039;, Johann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des 6. Inf. Rgts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen. Im Frieden Major und Batl. Komdt. im 12. Inf. Rgt. Prinz Arnulf. Geb. 10.4.1865 zu Kempten in Schwaben. Gest. 17.4.1926 in München&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ohne einen schriftlichen Brigadebefehl als Grundlage seines Angriffs zur Wiedergewinnung von Fleury vor Verdun am 4.8.1916 abzuwarten, hat Obstln. Haefele den Angriff angesetzt und durchgeführt. An der Spitze der Sturmwellen wußte er durch das leuchtenden Beispiel hervorragender persönlicher Tapferkeit die Einbuße an Kraft und Schwung, die seine Bataillone durch die aufreibenden Kämpfe, Anstrengungen und Verluste der vorausgegangenen Tage erlitten hatten, auszugleichen und sein Regiment zu ganz besonderen Leistungen fortzureißen. Er selbst gab am BAhndamm auch das Zeichen zum letzten Sturmanlauf und zwang dadurch die Reste der Verteidiger zur Übergabe, Erst als Fleury durchstoßen war, gab er am Südrand den Befehl zum Halten und Eingraben und ging dann zurück, um eine zentral gelegene Befehlsstelle zu errichten. Auf diesem Weg verschüttete eine schwere Granate den Obstltn. Haefele und seinen ganzen Stab. Nur er selbst, unter Verlust des linken Arms, und Instr. Süß blieben am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halder&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. im  b. Res. Inf. Rgt. 15. Im Frieden Major b. St. des 15. b. Inf. Rgts. König Georg von Sachsen. Geb. 11.4.1867 zu Augsburg in Schwaben. Gest. 29.2. 1916 an der am Bois de Manheulles am 28. 2. erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804202</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/026</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804202"/>
		<updated>2017-04-10T20:30:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Gum, Josef Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|025|24|027|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen südöstl. Xaffévillers stehengebliebene Geschütze des 4. b. Feld-Art. Rgts zu bergen. Während der Erledigung der freiwillig übernommenen Aufgabe waren beide Offiziere mit ihren zur Rettung der Geschütze vorgefahrenen Protzen fast ununterbrochen heftigem feindl. Feuer ausgesetzt, gleichwohl konnten alle 7 Geschütze glücklich gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruny&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im  b. Res. Inf. Rgts. 1. Im Frieden Bankbeamter in Frankfurt. Geb. 25.5.1886 zu Ingolstadt in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Dem tatkräftigen Entschluß des Führers der 5. Komp. b. Res.- Inf. Rgts. 1. Ltn. Gruny war es zu danken, daß der Sturm auf St. Laurent-West vor Arras am 25.10.1914 in Gang kam. In zähem Häuserkampf drang die tapfere Kompagnie in drei Ortsabschnitten vor, bis das Angriffsziel erobert war. Geschickt und vorausschauend richtete sich Ltn. Gruny im Ort zur Verteidigung ein, so daß er sich gegen feindl. Gegenangriffe während der Nacht halten konnte, ohne Hilfe für seine kleine , weit vorgeschobenen Schar zu beanspruchen. Die heftigen Gegenangriffe der Franzosen gegen die an anderen Stellen des Kampffeldes vordringenden Teile des 1. b. Res. Rinf. Rgts. zerschellten unter dem Druck des schwer ringenden, aber unnachgiebig angreifenden III. Batls., unterstützt von der Feuergarbe aus Grunys Stützpunkt. Sein hervorragendes schneidiges Verhalten und vorbildlich selbsttätiges, entschlossenes Handeln hat die Wegnahme von St. Laurent - Blongy ausgezeichnet unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gum&#039;&#039;, Josef Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Im Frieden Bahnverwalter in München. Geb. 14.2.1872 zu Rain am Lech in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei den Kämpfen zur Wiedergewinnung des „Hohenzollernwerkes“ in der Zeit vom 25.9. bis 2.10.1915 war das III. Batl. 17. b. Inf. Rgts. am Abend des 27.9. über Fosse 8 und Schutthalde inden Fliegergraben eingebrochen, hatte Gefangene gemacht und alle Gegenstöße aufgefangen. In stundenlangen Handgranatenangriffen suchten am 28.9. die Engländer die verlorenen Gräben wiederzugewinnen, wobei die deutschen Sturmtrupps in Verwirrung gerieten und eine panikartige Bewegung nach rückwärts einsetzte. Die sehr ernste Lage wurde durch das rücksichtslose  und entschlossene Eingreifen des Hptm. Gum behoben. Gum nahm seine Leute wieder fest in die Hand und begann im Handgranatenangriff die feindliche Linie aufzurollen. Immer noch waren aber die Angreifer im Fliegergraben am 29.9. vom Feinde schwer bedrängt, seitlich und rückwärts von den eigenen Abteilungen abgeschnitten. Durch einen mit außergewöhnlicher Tapferkeit durchgeführten energischen Vorstoß bricht sich Hptm. Gum nach vorn Bahn, erobert die „Elserstellung“, erreicht damit Anschluß und Zusammenschluß und sichert den endgültigen Besitz von Fosse 8 und Schutthalde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haack&#039;&#039;, Friedrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. u. Chef des Gen.St. I. b. A. K. Im Frieden Major im b. Kriegsministerium m.f. U. des Gen. St. Geb. 8.12.1869 zu Sötern b. Birkenfeld in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mit Beginn der schweren Abwehrkämpfe im Juli 1918 wurde dem Gen. Kdo I. b. A. K. im Abschnitt Fismes - Courlandon vom A. O. K. 7 die Weisung erteilt, den ganzen Nach- und Abschub der Armee zu regeln. Unter ungemein schwierigen Verhältnissen gelang es dem Obsstltn. Haack, Chef des Gen. St. I. b. A. K., in wenigen Tagen die BEwegung von und zu der Front in geordnete BAhnen zu lenken sowie die Erkundungen rückwärtiger Stellungen durchzuführen. Er hat sich damit nach Ansicht seines Kommandierenden Generals wesentlich dazu beigetragen, die 7. Armee vor einer Katahstophe zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.7.1918 hatte das Gen. Kdo. in jenem Abschnitt den befehl übernommen, gegen dien der Feind verzweifelte Anstrengungen eines Durchbruchs machte, um Teile des deutschen Heeres abzuschneiden. Zu der in schweren Kämpfen gelungenen Abwehr hat die durch Obstltn. Haack geregelte, zielbewußte Einheittlichkeit der Gefechtsführung der Divisionen wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Vom 8.9.1918 ab hatte das I. b. A. K. im Rahmen der 18. Armee die Führung der Truppen übernommen, die in dei Niederlage der benachbarten 2. Armee verwickelt waren. Die Einwirkung des Obstltn. Haack vermochte sämtliche Divisionen fest in die Hand zu bekommen, so daß durch einen Gegenstoß des Alpenkorps auf Hallu die Gefahr eines Durchbruchs abgewendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918 bei Montbrehein hatte der feindl. Angriff beim rechten Nachbar sofort Erfolg, so daß feindl. Infanterie und Tanks in die Flanke, sogar im Rücken der Gruppe Endres erschienen. Die auf Rat des Obstltn. Haack durchgeführte, rechtzeitige Bereitsteooung eir einzigen Reserve und ihr Einsatz zum Gegenstoß rettete auch hier die Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haase&#039;&#039;, Joseph Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 5. Im Frieden aktiver Hptm. und Assistent an der Bayr. Militär-Schießschule m. d. U. 22. b. Inf. Rgts. Geb. 14.7.1877 zu Bingen in Hessen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Angriff auf den Kemmelberg am 25. 4.1918 hatte das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 unter Hptm. Haase die Aufgabe,gemeinsam mit dem links anschließenden II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 die Ortschaft Dranoeter wegzunehmen. letzteres Bataillon war im Angriff hängen geblieben, als das Batl. Haase auf Sturmentfernung herangekommen war. Auf Grund persönlicher Erkundung in vorderster Linie entschloß sich Haase, entgegen dem Regimentsbefehl, allein und sofort zu stürmen. Die 11. Komp. nahm sodann von Osten her den Ort in BEsitz, wobei der Feind 2 Offiz. und 120 Mann an Gefangenen verlor. An anderer Stelle brachte Haase den Angriff ebenfalls in Schwung, so daß das Tagesziel erreicht wurde. Darüber hinaus aber nahm das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 noch den Lokerhof, dessen taktische Bedeutung von Haase rasch erkannt und dessen Besitz zeitgerecht gesichert wurde. Mit eigenem Entschluß und Wagemut hatte so Haase vorausschauend der eigenen Führung vorgearbeitet und die Absichten des Feindes auf Besitz des Lokerhofes vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haasy&#039;&#039;, Wilhelm von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und Komdr. des b. Res. Inf. Rgts. 5. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Geb. 20.5.1867 zu Passau in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Wenn in der Sommeschlacht im September 1916 der für die Gesamtlage wichtige, heißumstrittenen Foureauxwald, der Schlüsselpunkt der Stellung, 17 Tage lang unter den denk´bar schwierigsten Verhältnissen gehalten wurde, so war dieser Eerfolg in allererster Linie der kaltblütigen Selbstaufopferung und Entschlußkraft des Obersten v. Haasy, Komdr. b. Res. Inf. Rgts. 5, zu danken. In engster Fühlung mit seinen Leuten wurde dabei an seiner selbttgewählten Befehlsstelle, einem kleinen Granatloch, dreimal verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Durchbruchversuch der Engländer bei Messines im Juni 1917 wurden die wiederholten, starken feindlichen Angriffe bis zum befohlenen Rückzug abgewehrt, dank der fast beispiellosen geistigen und körperlichen Anspannung des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Flandernschlacht bei Paschendaele hat er durch todverachtende Tapferkeit und hinreißendes Beispiel an der Spitze seiner Truppen die Wiedergewinnung des Flandernriegels ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Kesselschlacht hat das b. Res. Inf. Rgt. 5 nicht nur das ihm zugewiesenen Tagesziel des 25.4.1918 erreicht, sondern ist selbständig darüber hinaus vorgestoßen. Die Sicherung dieses Erfolges durch rechtzeitiges Nachziehen der Reseven war das besondere Verdienst des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haefele&#039;&#039;, Johann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des 6. Inf. Rgts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen. Im Frieden Major und Batl. Komdt. im 12. Inf. Rgt. Prinz Arnulf. Geb. 10.4.1865 zu Kempten in Schwaben. Gest. 17.4.1926 in München&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ohne einen schriftlichen Brigadebefehl als Grundlage seines Angriffs zur Wiedergewinnung von Fleury vor Verdun am 4.8.1916 abzuwarten, hat Obstln. Haefele den Angriff angesetzt und durchgeführt. An der Spitze der Sturmwellen wußte er durch das leuchtenden Beispiel hervorragender persönlicher Tapferkeit die Einbuße an Kraft und Schwung, die seine Bataillone durch die aufreibenden Kämpfe, Anstrengungen und Verluste der vorausgegangenen Tage erlitten hatten, auszugleichen und sein Regiment zu ganz besonderen Leistungen fortzureißen. Er selbst gab am BAhndamm auch das Zeichen zum letzten Sturmanlauf und zwang dadurch die Reste der Verteidiger zur Übergabe, Erst als Fleury durchstoßen war, gab er am Südrand den Befehl zum Halten und Eingraben und ging dann zurück, um eine zentral gelegene Befehlsstelle zu errichten. Auf diesem Weg verschüttete eine schwere Granate den Obstltn. Haefele und seinen ganzen Stab. Nur er selbst, unter Verlust des linken Arms, und Instr. Süß blieben am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halder&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. im  b. Res. Inf. Rgt. 15. Im Frieden Major b. St. des 15. b. Inf. Rgts. König Georg von Sachsen. Geb. 11.4.1867 zu Augsburg in Schwaben. Gest. 29.2. 1916 an der am Bois de Manheulles am 28. 2. erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/026&amp;diff=1804201</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/026</title>
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		<updated>2017-04-10T20:28:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Gruny, Karl Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|025|24|027|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen südöstl. Xaffévillers stehengebliebene Geschütze des 4. b. Feld-Art. Rgts zu bergen. Während der Erledigung der freiwillig übernommenen Aufgabe waren beide Offiziere mit ihren zur Rettung der Geschütze vorgefahrenen Protzen fast ununterbrochen heftigem feindl. Feuer ausgesetzt, gleichwohl konnten alle 7 Geschütze glücklich gerettet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruny&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im  b. Res. Inf. Rgts. 1. Im Frieden Bankbeamter in Frankfurt. Geb. 25.5.1886 zu Ingolstadt in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Dem tatkräftigen Entschluß des Führers der 5. Komp. b. Res.- Inf. Rgts. 1. Ltn. Gruny war es zu danken, daß der Sturm auf St. Laurent-West vor Arras am 25.10.1914 in Gang kam. In zähem Häuserkampf drang die tapfere Kompagnie in drei Ortsabschnitten vor, bis das Angriffsziel erobert war. Geschickt und vorausschauend richtete sich Ltn. Gruny im Ort zur Verteidigung ein, so daß er sich gegen feindl. Gegenangriffe während der Nacht halten konnte, ohne Hilfe für seine kleine , weit vorgeschobenen Schar zu beanspruchen. Die heftigen Gegenangriffe der Franzosen gegen die an anderen Stellen des Kampffeldes vordringenden Teile des 1. b. Res. Rinf. Rgts. zerschellten unter dem Druck des schwer ringenden, aber unnachgiebig angreifenden III. Batls., unterstützt von der Feuergarbe aus Grunys Stützpunkt. Sein hervorragendes schneidiges Verhalten und vorbildlich selbsttätiges, entschlossenes Handeln hat die Wegnahme von St. Laurent - Blongy ausgezeichnet unterstützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gum&#039;&#039;, Josef Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Im Frieden Bahnverwalter in München. Geb. 14.2.1872 zu Rain am Lech in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei den Kämpfen zur Wiedergewinnung des „Hohenzollernwerkes“ in der Zeit vom 25.9. bis 2.10.1915 war das III. Batl. 17. b. Inf. Rgts. am Abend des 27.9. über Fosse 8 und Schutthalde inden Fliegergraben eingebrochen, hatte Gefangene gemacht und alle Gegenstöße aufgefangen. In stundenlangen Handgranatenangriffen suchten am 28.9. die Engländer die verlorenen Gräben wiederzugewinnen, wobei die deutschen Sturmtrupps in Verwirrung gerieten und eine pannikartige Bewegung nach rückwärts einsetzte. Die sehr ernste Lage wurde durch das rücksichtslose  und entschlossenen Eingreifen des Hptm. Gum behoben. Gum nahm seine Leute wieder fest in die Hand und begann im Handgranatenangriff die feindliche Linie aufzurollen. Immer noch waren aber die Angreifer im Fliegergraben am 29.9. vom Feinde schwer bedrängt, seitlich und rückwärts von den eigenen Abteilungen abgeschnitten. Durch einen mit außergewöhnlicher Tapferkeit durchgeführten energischen Vorstoß bricht sich Hptm. Gum nach vorn Bahn, erobert die „Elserstellung“, erreicht damit Anschluß und Zusammenschluß und sichert den endgültigen Besitz von Fosse 8 und Schutthalde.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haack&#039;&#039;, Friedrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. u. Chef des Gen.St. I. b. A. K. Im Frieden Major im b. Kriegsministerium m.f. U. des Gen. St. Geb. 8.12.1869 zu Sötern b. Birkenfeld in Oldenburg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Mit Beginn der schweren Abwehrkämpfe im Juli 1918 wurde dem Gen. Kdo I. b. A. K. im Abschnitt Fismes - Courlandon vom A. O. K. 7 die Weisung erteilt, den ganzen Nach- und Abschub der Armee zu regeln. Unter ungemein schwierigen Verhältnissen gelang es dem Obsstltn. Haack, Chef des Gen. St. I. b. A. K., in wenigen Tagen die BEwegung von und zu der Front in geordnete BAhnen zu lenken sowie die Erkundungen rückwärtiger Stellungen durchzuführen. Er hat sich damit nach Ansicht seines Kommandierenden Generals wesentlich dazu beigetragen, die 7. Armee vor einer Katahstophe zu bewahren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.7.1918 hatte das Gen. Kdo. in jenem Abschnitt den befehl übernommen, gegen dien der Feind verzweifelte Anstrengungen eines Durchbruchs machte, um Teile des deutschen Heeres abzuschneiden. Zu der in schweren Kämpfen gelungenen Abwehr hat die durch Obstltn. Haack geregelte, zielbewußte Einheittlichkeit der Gefechtsführung der Divisionen wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Vom 8.9.1918 ab hatte das I. b. A. K. im Rahmen der 18. Armee die Führung der Truppen übernommen, die in dei Niederlage der benachbarten 2. Armee verwickelt waren. Die Einwirkung des Obstltn. Haack vermochte sämtliche Divisionen fest in die Hand zu bekommen, so daß durch einen Gegenstoß des Alpenkorps auf Hallu die Gefahr eines Durchbruchs abgewendet werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918 bei Montbrehein hatte der feindl. Angriff beim rechten Nachbar sofort Erfolg, so daß feindl. Infanterie und Tanks in die Flanke, sogar im Rücken der Gruppe Endres erschienen. Die auf Rat des Obstltn. Haack durchgeführte, rechtzeitige Bereitsteooung eir einzigen Reserve und ihr Einsatz zum Gegenstoß rettete auch hier die Lage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haase&#039;&#039;, Joseph Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 5. Im Frieden aktiver Hptm. und Assistent an der Bayr. Militär-Schießschule m. d. U. 22. b. Inf. Rgts. Geb. 14.7.1877 zu Bingen in Hessen.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Angriff auf den Kemmelberg am 25. 4.1918 hatte das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 unter Hptm. Haase die Aufgabe,gemeinsam mit dem links anschließenden II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 die Ortschaft Dranoeter wegzunehmen. letzteres Bataillon war im Angriff hängen geblieben, als das Batl. Haase auf Sturmentfernung herangekommen war. Auf Grund persönlicher Erkundung in vorderster Linie entschloß sich Haase, entgegen dem Regimentsbefehl, allein und sofort zu stürmen. Die 11. Komp. nahm sodann von Osten her den Ort in BEsitz, wobei der Feind 2 Offiz. und 120 Mann an Gefangenen verlor. An anderer Stelle brachte Haase den Angriff ebenfalls in Schwung, so daß das Tagesziel erreicht wurde. Darüber hinaus aber nahm das III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 5 noch den Lokerhof, dessen taktische Bedeutung von Haase rasch erkannt und dessen Besitz zeitgerecht gesichert wurde. Mit eigenem Entschluß und Wagemut hatte so Haase vorausschauend der eigenen Führung vorgearbeitet und die Absichten des Feindes auf Besitz des Lokerhofes vereitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haasy&#039;&#039;, Wilhelm von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und Komdr. des b. Res. Inf. Rgts. 5. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im 17. b. Inf. Rgt. Orff. Geb. 20.5.1867 zu Passau in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Wenn in der Sommeschlacht im September 1916 der für die Gesamtlage wichtige, heißumstrittenen Foureauxwald, der Schlüsselpunkt der Stellung, 17 Tage lang unter den denk´bar schwierigsten Verhältnissen gehalten wurde, so war dieser Eerfolg in allererster Linie der kaltblütigen Selbstaufopferung und Entschlußkraft des Obersten v. Haasy, Komdr. b. Res. Inf. Rgts. 5, zu danken. In engster Fühlung mit seinen Leuten wurde dabei an seiner selbttgewählten Befehlsstelle, einem kleinen Granatloch, dreimal verschüttet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Beim Durchbruchversuch der Engländer bei Messines im Juni 1917 wurden die wiederholten, starken feindlichen Angriffe bis zum befohlenen Rückzug abgewehrt, dank der fast beispiellosen geistigen und körperlichen Anspannung des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Flandernschlacht bei Paschendaele hat er durch todverachtende Tapferkeit und hinreißendes Beispiel an der Spitze seiner Truppen die Wiedergewinnung des Flandernriegels ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Kesselschlacht hat das b. Res. Inf. Rgt. 5 nicht nur das ihm zugewiesenen Tagesziel des 25.4.1918 erreicht, sondern ist selbständig darüber hinaus vorgestoßen. Die Sicherung dieses Erfolges durch rechtzeitiges Nachziehen der Reseven war das besondere Verdienst des Obersten v. Haasy.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Haefele&#039;&#039;, Johann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des 6. Inf. Rgts. Kaiser Wilhelm, König von Preußen. Im Frieden Major und Batl. Komdt. im 12. Inf. Rgt. Prinz Arnulf. Geb. 10.4.1865 zu Kempten in Schwaben. Gest. 17.4.1926 in München&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ohne einen schriftlichen Brigadebefehl als Grundlage seines Angriffs zur Wiedergewinnung von Fleury vor Verdun am 4.8.1916 abzuwarten, hat Obstln. Haefele den Angriff angesetzt und durchgeführt. An der Spitze der Sturmwellen wußte er durch das leuchtenden Beispiel hervorragender persönlicher Tapferkeit die Einbuße an Kraft und Schwung, die seine Bataillone durch die aufreibenden Kämpfe, Anstrengungen und Verluste der vorausgegangenen Tage erlitten hatten, auszugleichen und sein Regiment zu ganz besonderen Leistungen fortzureißen. Er selbst gab am BAhndamm auch das Zeichen zum letzten Sturmanlauf und zwang dadurch die Reste der Verteidiger zur Übergabe, Erst als Fleury durchstoßen war, gab er am Südrand den Befehl zum Halten und Eingraben und ging dann zurück, um eine zentral gelegene Befehlsstelle zu errichten. Auf diesem Weg verschüttete eine schwere Granate den Obstltn. Haefele und seinen ganzen Stab. Nur er selbst, unter Verlust des linken Arms, und Instr. Süß blieben am Leben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Halder&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. im  b. Res. Inf. Rgt. 15. Im Frieden Major b. St. des 15. b. Inf. Rgts. König Georg von Sachsen. Geb. 11.4.1867 zu Augsburg in Schwaben. Gest. 29.2. 1916 an der am Bois de Manheulles am 28. 2. erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/025&amp;diff=1804200</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/025&amp;diff=1804200"/>
		<updated>2017-04-10T20:27:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Groh, Richard Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner Batterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komplizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen von Fliegern vernichten alles, was sich noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. Infanterie, 7 Uhr abends Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. Batls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, der die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. Da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/025&amp;diff=1804199</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-04-10T20:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Gries, Eugen Ritter von † */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner Batterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komplizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen von Fliegern vernichten alles, was sich noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. Infanterie, 7 Uhr abends Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/025&amp;diff=1804198</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-04-10T20:23:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Gries, Eugen Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner Batterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komplizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen von Fliegern vernichten alles, was sich noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. Infanterie, 7 Uhr abend Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-04-10T20:21:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Greim, Robert Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner Batterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komplizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen vin Fliegern vernichten alles, was sci noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. INfanterie, 7 Uhr abend Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-04-10T20:20:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Grauvogl, Maximilian Edler von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner Batterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komölizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen vin Fliegern vernichten alles, was sci noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. INfanterie, 7 Uhr abend Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-04-10T20:19:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Graf, Wilhelm Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drang er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner BAtterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komölizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen vin Fliegern vernichten alles, was sci noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. INfanterie, 7 Uhr abend Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/025</title>
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		<updated>2017-03-10T19:40:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|024|23|026|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die persönliche Erkundung machte es jedoch Ltn. Goß klar, daß eine wirksame Verteidigung nur durch Ausbau der Biahöhe zum Stützpunkt, unter Belassung der 3 Maschinengewehre, erreicht werden könne. Trotz höheren Befehls traf er daher dementsprechend seine Anordnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 22. 5. 1917, 5.30 Uhr nachmittags, standen die Franzosen nach vorausgegangenem Trommelfeuer plötzlich 30 m hinter dem Stützpunkt. Schlagartig eröffnete die Besatzung das Feuer mit dem Erfolg, daß der Franzose zunächst den Angriff auf den Stützpunkt aufgab. Ltn. Goß, damit nicht zufrieden, setzt nunnmehr seine Maschinengewehre mit einigen Infanteriegruppen zum Gegenstoß an. Der Feind wird überrascht und geht fluchtartig zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Goß hat durch den selbständigen Einsatz seiner Maschinengewehre an entscheidender Stelle, durch die hartnäckige Verteidigung des Stützpunktes und nicht zuletzt durch seinen todesmutigen Vorstoß die Verteidigung der Stellung in bedrängter Lage ermöglicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goßmann&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. z. D. und Komdr. des III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 3. Im Frieden Hptm. z. D. Geb. 7.9.1876 zu Oberndorf a. Neckar in Württemberg.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Franzosen hatten sich am 17. 2. 1915 bei Roclincourt an der Straße Arras - Lille gegenüber dem b. Res. Inf. Rgt. 3 des Vor- und Hauptgrabens in der Breite von je 200 m bemächtigt. 3 Wiedereroberungsversuche blieben ohne Erfolg. Der Besitz der Gräben erschien von besonderer Wichtigkeit, da die Franzosen wirkungsvoll gegen die anderen Frontteile vorgehen konnten, sobald sie an der Straße Lille- Arras festen Fuß gefaßt hatten. Das Regiment befahl daher dem Hptm. z. D. Goßmann erneut die Wiedereroberung. Hptm. z. D. Goßmann bat jedoch, ihm Zeit zu lassen, die Gräben nach einem eigenen Plane zu nehmen. Der von ihm planmäßig durchgeführte Angriff zeitigte das Ergebnis, daß an 19.2. die Gräben wieder restlos im Besitze der eigenen Truppen waren. Dieser wichtige Erfolg war allein der Klugheit, Selbständigkeit und persönlichen Tapferkeit des Hptm. Goßmann unter Abweichung von dem üblichen Angriffsverfahren zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Graf&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. im b. Radf. Batl. 3. Im Frieden Architekt in Stuttgart. Geb. 26.5.1881 zu Hall in Württemberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Über den Verteidigungszustand der Festung Bukarest war man sich im Unklaren, als sich Obltn. Graf mit seiner nur mehr 53 Mann zählenden Kompagnie erbot, von einer vor Bukarest gelegenen Ortsunterkunft aus die Fortlinie in der Nacht vom 5. zum 6.12.1916 zu erkunden. Nach kurzem Feuergefecht drand er in das Fort Mogosoaia ein, und von hier aus in die anschließenden 4 weiteren, mit Panzertürmen, jedoch ohne Geschütze ausgestatten Forts der Nordwestfront, ohne auf Widerstand zu stoßen. Auf dem Rückweg nahm er eine aus 14 vierspännigen Wagen bestehende Proviantkolonne weg, kam aber dann durch einen rumänischen Angriff in eine schwierige Lage. Mit großer Umsicht und Zähigkeit hielt er das Erreichte so lange fest, bis Verstärkung heran war. Eine volle Klärung des Verteidigungszustandes von Bukarest war erreicht, wodurch die Operation in Fluß gebracht werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Grauvogl&#039;&#039;, Maximilian Edler von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Führer. im b. Res. Feld-Art. Rgt. 8. Im Frieden aktiver Obltn. im 1. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Geb. 19.11.1882 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Aus eigenem Entschluß führte Hptm. v. Grauvogl. am 20.6.1915 seine Batterie über 2 km deckungsloses, in schweren feindl. Artilleriefeuer liegendes Gelände bis auf 1400 m an die feindl. Infanteriestellung auf der beherrschenden Höhe 331 westl. Nowing-Horynieck heran. Unbekümmert um das feindl. Artilleriefeuer jagte hier die Batterie ihre Granaten mit Schnellfeuer auf die Höhe 331. Der Infanterieangriff gegen dies Höhe vom I. Batl. b. Res. Rgts, 19 und II. BAtl. b. Res. Rgts. 22 kam alsbald wieder in Fluß. Ohne weitere Verluste gewannen die Bataillone diesen starken Stützpunkt und die anschließenden Stellungen, wo sie Gefangene machten und Maschinengewehre erbeuteten. Hptm. v. Grauvogl hat so durch das kühne Vorwerfen seiner BAtterie vor die eigene Infanterie unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person den Erfolg des Tages entscheidend beeinflußt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Greim&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. in der b. Jagdstaffel 4. Im Frieden aktiver Ltn. im 8. b. Feld-Art. Rgt. PrinzHeinrich von Preußen. Geb. 22.6.1892 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der Zeit vom 10.10.1915 bis 25. 10. 1918 hat Obltn. Greim 31 Luftsiege errungen, dabei 28 Flugzeuge abgeschossen, 2 zur Notlandung gezwungen und eine Tank außer Gefecht gesetzt. Er war einer der tapfersten und einsatzfreudigsten Jagdflieger, der durch sein persönliches Beispiel seine Staffel in den schwersten Kämpfen an der Westfront zu großen Erfolgen führte. Als er nach schwerem Kampfe 1918 an der Somme infolge Notlandung im Trichterfelde sich einen komölizierten Bruch des Fußgelenkes zugezogen hatte, ließ er sich nur in das nächste Feldlazarett bringen, um sich nach einigen Tagen mit Bandagen erneut in das Flugzeug zu setzen. Greim war vom August 1915 bis 1916 Beobachter, von Oktober 1916 ab Flugzeugführer. Seine ganz hervorragenden, das Durchschnittsmaß weit übersteigenden Leistungen wurden auch mit dem Hohenzollernorden und dem &amp;lt;tt&amp;gt;Pour le mérite&amp;lt;/tt&amp;gt; anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gries&#039;&#039;, Eugen Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und BAtl. Komdr. im 18. b. Inf. Rgt. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im gleichen Regiment. Geb. 25.6.1869 zu Kempten in Schwaben. Gest. 25. 9. 1916 an der am 8.9.1916 bei Martinpuich erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Schon am 7.9.1916 liegt das übliche Wirkungsfeuer der engl. Artillerie und Minenwerfer auf dem Foureauxwald, einem taktisch beherrschenden Punkte in der Sommeschlacht. Die Wacht hielt hier an gefährdetster Stelle Major Gries mit seinem III. BAtl. 18. b. Inf.-Rgts. Alle Schrecken eines nahenden Großangriffs verwandelten am 8.9.1916 die Stellung in eine Hölle. Achtstündiges Zerstörungsfeuer aller Kaliber schwillt zu stundenlangem Trommelfeuer an, dazu schwere Minen und das Maschinengewehrfeuer von Schwärmen vin Fliegern vernichten alles, was sci noch zu regen wagt. Die deutschen Verluste sind sehr schwer; 10. KOmp. 18. b. INf. Rgts. verliert allein von 180 Gewehren 114. Flammenwerfer und Maschinengewehrtrupps voraus, tritt die engl. INfanterie, 7 Uhr abend Arm in Arm mit umgehängten Gewehr in bester Alkohollaune zum Angriff an. Sie erwartet keine schwere Arbeit mehr, nicht ahnend, daß Major Gries schon alles zum Gegenstoß bereitgestellt hat. Dieser setzt im taktisch richtigen Augenblick, um 7.08 Uhr, ein. Mit dem Ruf „Drauf! Auf sie!“ führt er seine Tapferen der 9. und 12. Komp. durch den gut geleiteten Sperrfeuerwall. Als ihn eine Granate zu Boden wirft, rächen ihn die Seinen mit Handgranate und Blei an den verblüfften Engländern. Restlos wird der Engländer geworfen und muß am 15.9. seinen Hauptangriff auf Bapaume ohne die günstigen Bedingungen führen, die ihm der Besitz der Foureauxwaldhöhe gewährt hätte. Am 26.9.1916 erlag Major Gries seiner Wunde und krönte sine Werk mit dem Heldentod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Groh&#039;&#039;, Richard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. der 1. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Fürst Wilhelm von Hohenzollern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. phil.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Bliesdahlheim. Geb. 12.7.1891 zu Homburg in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Eine Lage, wie sie verzweifelter kaum denkbar ist, bot sich dem Ltn. d. Res. Groh am 26.10.1917 bei Paschendaele, als er sich vom Bereitschaftsbataillon durch den dichten Feuervorhang zur Erkundung zum Befehlsstand des Kampftruppenkommandeurs des II. BAtls. 22. b. Inf. Rgts., Hptm. Langbein, mühsam vorgearbeitet hatte. Die vordere Linie war verschwunden; der Rest, ungefähr 15 Mann, lagen um den Gefechtsstand der Kampftruppenkommandeurs dem Engländer, dei die vordere Linie überrannt hatte, auf 500 m gegenüber. Starke englische Kräfte rückten nach. Ein Hauptziel der Flandernschlacht, Paschendaele, war unverteidigt ihrem mühelosen Zugriff preisgegeben, Flanke und Rücken der 11. b. Inf. Div. und 111. preuß. Inf. Div. ihrem Durchstoß offen. Englische Batterien waren offen aufgefahren. da packte Ltn. Groh die dürftigen Reste des zum Gegenstoß eben vorkommenden 1. Batls. 22. b. Inf. Rgts. zusammen und riß sie mit sich vor. Etwa 400 m wurden an Boden gewonnen. Die erstaunten Engländer blieben liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Ltn. Groh hatte durch entschlossenes und persönlich rücksichtloses Eingreifen den ins Stocken geratenen Gegenangriff wieder in Fluß gebracht, durch sein Vorbild die Leute zum Durchhalten neu belebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gruber&#039;&#039;, Otto Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. im 7. b. Feld-Art. Rgt. Prinzregent Luitpold. Im Frieden Vermessungsingenieur in Wien. Geb. 9.8.1884 zu Salzburg in Österreich..&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 28. 8. 1914 machten sich die Ltns. Gruber und Pohl der I. Mun. Kol. der II. Abtlg. 7. b. Feld-Art. Rgts. mit ihren bespannten Protzen daran, im Bereich des Zugriffs feindl. Infanterie auf den&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/024&amp;diff=1791729</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
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		<updated>2017-03-10T19:39:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Goß, Franz Ritter von */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.  von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanterielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 weiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte die b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die westl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, übertrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem Bataillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Division noch keineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden als Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. Gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widerstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständig gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer Weisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
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		<updated>2017-03-10T19:38:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Gonnermann, Karl Ritter von */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.  von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanterielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 weiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte die b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die westl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, übertrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem Bataillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Division noch keineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden als Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. Gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widerstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständig gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer WEisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
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		<updated>2017-03-10T19:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Göringer, Alfred Ritter von */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.  von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanterielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 weiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte die b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die westl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, übertrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem Bataillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Division noch keineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden ald Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widderstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständ gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer WEisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
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		<updated>2017-03-10T19:36:04Z</updated>

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&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.  von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanterielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 weiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte die b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die westl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, übertrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem Bataillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Divisoin nochkeineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden ald Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widderstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständ gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer WEisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/024&amp;diff=1791725</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/024&amp;diff=1791725"/>
		<updated>2017-03-10T19:34:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Glaß, Artur von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.  von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanterielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 weiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte dei b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die sestl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, überrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem BAtaillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Divisoin nochkeineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden ald Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widderstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständ gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer WEisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/024</title>
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		<updated>2017-03-10T19:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Geitner, Kurt Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|023|22|025|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und östl. Guémappe ein. Guémappe wurde zurückerobert und bis zum Abend gehalten. Geißler hat an diesem Kampftage durch seine von ganz außergewöhnlichen Umsicht, Entschlossenheit und Tatktaft geleiteten Anordnungen Erfolge erzielt, die für den Kampf seiner Division von wesentlicher Bedeutung waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Geitner&#039;&#039;, Kurt Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batt. Chef der 1. r. Batt. 5. b. Feld-Art. Rgts. König Alfons XIII. von Spanien. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 3.5.1884 zu Truppacher Hof in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Hptm. Geitner führte Ende September 1915 die der 5. b. Kv. Brgd. unterstellte 1. r. Batt. des b. 5. Feld-Art- Regts. Während der Kämpfe auf dem russischen Kriegsschauplatze fand Geitner wiederholt Gelegenheit, mit seiner Batterie in bedrohlicher Lage kühn und selbständig einzugreifen. Besonders hervorzuheben ist der kluge, umsichtige und rücksichtlose Einsatz seiner Geschütze im Gefecht am 27. 9.1915 bei Dolginow, wo er das am linken Flügel in Verbindung mit Front nach Osten befindliche 1. b. Chev. Rgt., nach dem Zurückgehen der linken Anschußtruppe, gegen umfassende Russenangriffe so hervorragend unterstützte, daß der Feind wiederholt zurückgeworfen wurde und schließlich der befohlene Rückzug auf den Serwetsch ungestört durchgeführt werden konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Auch am 28. 9. 1915 wurde das 1. b. Chev. Rgt. von überlegenen russischen  Kräften umfassend angegriffen, nur war diesmal der südl. Flügel bedroht. Wiederum ermöglichten Teile der Batterie Geitner den geordneten Abzug des  Regiments aus Gut Serwetsch und im weiteren Verlauf das Loslösen des links anschließenden 6. b. Chev. Rgts, aus Gut Tscherwony. Hier brachten die Geschütze den Feind auf nächste Entfernung durch ihr Schnellfeuer zum Stehen. Geitner hat also an beiden Tagen seiner Truppe die Bewegungsfreiheit zurückerworben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Giehrl&#039;&#039;, Hermann Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und 1. Gen. St. Offz. des XVI. A. K.. Im Frieden Hptm. in der Zentralstelle des b. Gen. St., kdt. zum preuß. Gr. Gen.St. Geb. 22.9.1877 zu München. Gest. 20. 2.1923 in Deutsch-Krone(Grenzmark).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Giehrl war in den entscheidungsvollen Tagen der Abwehrschlacht in der Champagne (26.9. bis 9. 10.1918) 1. Gen.-St. Offz. der Gruppe Perthes (Gen. Kdr. XVI. A. K.) Lag es in der Dienststellung an sich begründet, daß der Anteil Giehrls an den anerkannt glänzenden Erfolgen der Gruppe nach außen wenig in Erscheinung trat, so hat dazu auch die einem Hervorheben eigener Verdienste abholde Persönlichkeit Giehrls beigetragen. Zweifelsohne hat Giehrl durch seine immer das Richtige treffenden, vorausschauenden Anregungen und Vorschläge sowohl an dem Vorbereitungen zur Abwehrschlacht wie an der Durchführung derselben und ganz besonders an der Ausführung des Aisneüberganges, der ohne wesentliche Verluste geglückt ist, hervorragenden, den Rahmen seiner Dienststellung weit überschreitenden Anteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Glaß&#039;&#039;, Artur von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Batt. Führer der 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. Prinz Heinrich von Preußen. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 1.1.1894 zu Wölsauerhammer in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 3.10.1918, bei den Kämpfen vor der Siegfriedstellung bei Roulers, war die 9. Batt. 8. b. Feld-Art. Rgts. - unter Obltn.. von Glaß - als Begleitbatterie dem 11. b. Inf. Rgt. zugeteilt und dicht nordw. Roulers in Feuerstellung gegangen. Obwohl der Komdr. 11. b. Inf. Rgts dem Obltn. v. Glaß das Zurücknehmen seiner Geschütze freistellte, blieb dieser aus eigenem Entschluß dicht hinter der vordersten Infanteerielinie in Stellung. Weiterhin fuhr er aus eigenem Entschluß mit 1 Geschütz, über seinen Auftrag hinausgehend, im feindl. Feuer feindl. Tanks bis in die vorderste Linie Entgegen und schoß den ersten ab. Seinen sachgemäßen Anordnungen ist die Vernichtung von 3 eiteren feindl. Tanks und schließlich die Umkehr der übrigen zu danken. Durch Entschlossenheit und rücksichtslosen Einsatz seiner Person in einer gefährlichen Krise hat somit v. Glaß zur Abwehr eines feindl. Durchbruchs wesentlich beigetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Godin&#039;&#039;, Emmerich Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts.. Im Frieden aktiver Obltn. im gleichen Regiment. Geb. 13.9.1881 zu Hohenaschau in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am Ostufer der Maas sollte am 11. 7.1916 Fort Souville genommen werden. Gegen dasselbe hatte dei b. Jäg. Brgd. 2 an Fleury östl. vorbei in allgemein nordsüdl. Richtung vorzugehen. Die sestl. anschließende Jäg. Brgd. 1, mit dem Schutze der rechten (westl.) Flanke der Hauptangriffsgruppe betraut, überrug ihrerseits dies Aufgabe dem verst. I. Batl. b. Inf. Leib-Rgts. unter Hptm. Frhrn. v. Godin. Der Befehl des Alpenkorps, wie auch der Zwischenstellen, ließ dem Bataillon einen weiten Spielraum, unterschied er doch zwischen einer als „unbedingt“ und einer als „erwünschtermaßen“ zu erreichenden Linie. Außerdem sollte nur in die Hand genommen werden, was bei unbedingtem Festhalten des Anschlusses nach rechts und nach links auch dauernd festgehalten werden konnte. Hptm. v. Godin vermeidet trotz dieser dem rücksichtslosen Angriffsgeist Schranken anlegenden Weisungen die Gefahr halber Maßnahmen. Klar und bestimmt bezeichnet er den Stoßtruppen als unbedingt zu erreichendes Ziel, was der höheren Stelle nur bedingungsweise erwünscht erscheint. Der Anschluß kommt bei ihm erst in zweiter Linie. Die dem BAtaillon gestellte Aufgabe war nur zunächst als Nebenhandlung gedacht; sie wurde aber zum Ereignis des Tages, nachdem der Hauptangriff fehlgeschlagen war. Mit Umsicht und Entschlossenheit hat Frhr. v. Godin einen von glänzendem Erfolg begleiteten Vorstoß durchgeführt und dabei seiner Truppe ein Vorbild persönlicher Tapferkeit und Unerschrockenheit gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Göringer&#039;&#039;, Alfred Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Kmdr. der 1. b. Res Div.. Im Frieden Generalleutnant und Kommandant der Haupt- und Residenzstadt München. Geb. 4.10.1856 zu Münnerstadt in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Genltn. Göringer war seit dem Eintritt des 1. b. Res. Korps in den Stellungskrieg östl. und nordöstl. von Arras im Oktober 1914 unermüdlich für den Ausbau seiner Stellung besorgt. Dieser Fürsorge ist es zum großen Teil mitzuverdanken, daß die 1. b. Res. Div. in der schweren Abwehrschlacht vom 9. 5. bis 16. 6. 1915 seine Stellung auch dann noch behaupten konnte, als der Feind am 9.5. mittags, im Abschnitt der nördl. anschließenden 5. b. Res. Div. Maison blanche genommen hatte und in Neuville eingedrungen war, also in Flanke und teilweise sogar im Rücken derselben stand. Obwohl damals die Lage bei der eigenen Divisoin nochkeineswegs völlig geklärt war, faßte General Göringer zu dieser Zeit selbständig den schwerwiegenden Entschluß, dem feindl. Vordringen im Nachbarabschnitt Einhalt zu tun. An die 1. b. Res. Inf. Brgd. ergeht daher der Befehl:„Was verfügbar ist - einschl. Divisionsreserve - vorwerfen, um den Gegner aus Neuville hinauszuwerfen.“ Sowohl durch die Vorbereitung wie auch durch die entschlossenen Durchführung der Stellungskämpfe hat Göringer eine hervorragende Führtertätigkeit bewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gonnermann&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rittm. und Eskdr. Chef im 1. Schw. Reit. Rgt. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden aktiver Rittm. im gleichen Regiment. Geb. 4.8.1876 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Bei der Verfolgung der Russen in Richtung Bausk - Mitau in Litauen war die Aufklärungsabteilung Gonnermann - 2 Eskdr. und 1 Geschütz - am 1. 5. 1915 in Gegend von Poschwityn auf ein kampfkräftiges russisches Bataillon gestoßen, das gegen die Abteilung zum Gegenangriff überging. Gonnermann hatte sich zu entscheiden, ob er sich vom Gegner loslösen und ausweichen oder dem Angriff standhalten solle. Er entschied sich für das letztere. Das Geschütz brachte im Verein mit Schützen den bereits auf Sturmentfernung herangekommenen Feind zum Stehen und zwang ihn schließlich zur Umkehr. 1 Offizier und 200 Mann wurden ald Gefangene eingebracht, der Rest des russischen Bataillons im Sumpfgelände versprengt. gonnermann blieb auch weiterhin dem Gegner an der Klinge, zwang russische weitere Kräfte zur Entwicklung und brach schließlich den letzten Widderstand des Feindes, der in voller Auflösung in das Sumpf- und Waldgelände zurückflutete. Rittm. Gonnermann hat durch seinen selbständ gefaßten Entschluß mit seiner schwachen Aufklärungsabteilung einen weit überlegenen Gegner geworfen und dadurch der b. Kav. Div. freie Bahn geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Goß&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. und Komp. Führer der 2. M.G. K. 20. b. Inf. Rgts. Prinz Franz. Im Frieden Gymnasiast in Lindau. Geb. 29.3.1896 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die 2. M.G. K: 20. b. Inf. Rgts. unter Führung des Ltn. Goß, war im Frühjahr 1917 am Winterberg - Chemin des Dames - eingesetzt, und zwar mit 3 Gewehren in vorderer Linie, während 3 Gewehre zunächst in Bia-Hoch zurückgehalten wurden. Von diesen 3 Gewehren sollten nun nach höherer WEisung 2 Gewehre wiederum etwa 600 m an ein Waldschneise zurückgenommen werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/023&amp;diff=1791295</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/023</title>
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		<updated>2017-03-06T21:18:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|022|21|024|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höhen. Das am rechten Flügel noch diesseits des Flusses stehende 3. b. Inf. Rgt. sollte  gegen die Flanke und Rücken der Strazeviczahöhen vorgehen. Ltn. Frisch erkannte die Wichtigkeit einer vom Feind teilweise zerstörten Brücke für den Übergang des Regiments. Ihre Ausbesserung bereitete infolge des feindlichen Artilleriefeuers und des Hochwassers große Schwierigkeiten. Technisch und taktisch wußte Ltn. Frisch den Übergang so durchzuführen und zu sichern, daß seiner Kompagnie die zum Angriff bestimmten Teile des 3. b. Inf. Rgts. alsbald folgen und die Strazeviczahöhen wegnehmen konnten. Während der Vorbereitung wurde Ltn. Frisch zweimal verwundet, konnte jedoch die Ausführung seines Planes bis zum Gelingen überwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Füchtbauer&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Adjt. der 11. b. Res Inf. Brgd. Im Frieden aktiver Hptm. im 14. b. Inf. Rgt. Hartmann und Hilfslehrer an der Kriegsschule. Geb. 3.4.1879 zu Nürnberg in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Während des großangelegten französischen Durchbruchsversuches am 9. 5. 1915 stieß Hptm. Füchtbauer als Brgd. Adjt. bei einer Erkundung der Lage in Givenchy unvermutet auf das II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 7. Mit besonderer Klugheit änderte er in eigener Verantwortung und klarer Erkenntnis der Lage den bisherigen Befehl für das Bataillon ab. Nachdem sich durch einen französischen Gegenangriff die Verhältnisse vollkommen geändert hatten, übernahm Hptm. Füchtbauer unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person die Führung der Kompagnien des linken Flügels und ermunterte durch sein persönliches Beispiel an einer der meistbedrohten Stellen die verhältnismäßig schwache Truppe zum Aushalten auf der wiedergewonnenen Höhe 140 südl. Givenchy, wobei er mehrmals verwundet wurde. Gerade noch im rechten Augenblick konnte der wichtige Höhenzug dank der mutigen Entschlossenheit des Hptm. Füchtbauer dem Feinde entrissen und der geplante französische Durchbruch bei Lens vereitelt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Füger&#039;&#039;, Otto Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Batl. Komdr. des I. Batls. b. Res Inf. Rgts. 1. Im Frieden Komdr. der b. Kriessch. m. d. U. 1. b. Inf. Rgts. Geb. 6.12.1869 zu München. Gest. 23. 8. 1917 infolge schwerer Verwundung bei La Bassée.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 19.10.1914 hatte die Vorp. Komp. (1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 1), zugeteilt der preuß. 25. Kav. Brgd., ihre &#039;Vorpostenaufstellung an der Straße Menin - Kezelberg vor dem anrückenden Gegner geräumt. Nachdem Maj. Füger die rechte Flanke der 1. Komp. durch die seinerseits als Flügelstaffel nach vorwärts in Bewegung gesetzte 2. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 1, den ihr gegenüberliegenden Feind anzugreifen und sich in Besitz ihrer alten Vorpostenstellung zu setzen. Damit wurde die Wegnahme von Menin durch die Engländer verhindert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 10.1914 war das Vorgehen der 3. preuß., durch  I. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 1 verstärkten Kav. Div. östl. der Straße Werwicq-Becelaere gegen Kruiseck schon beim Antreten in der Nacht hineingekommen; die vordere Linie - zwei Inf. Komp. und ein zum Feuergefecht zu Fuß abgesessenes Kav. Rgt. - gruben sich in der erreichten Stellung ein, Da übeer den Verlauf der vorderen Linie wenig Klarheit bestand, war die Vorbereitung des weiteren Angriffs sehr erschwert; er bestand dogar Gefahrm daß sich eigene Truppen gegenseitig beschossen. Die Kav. Brgd. befahl daher Ordnen der Verbände und Abwarten weiteren Angriffsbefehls,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Maj. Füger gruppierte im Morgengrauen des 26.10.1914 die vordere Linie - Infanterie und Kavallerie - zum weiteren Angriff und nahm VErbindung mit Artillerie und Nachbarverbänden auf. Bald nach Mittag nahm Füger mit seiner Truppe und den sich freiwillig anschließenden Kavallerieverbänden die feindl. Gräben dich vor Kruiseck und diesen Ort selbst, was für den Kampf um Ypern einen wichtigen Markstein bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}&#039;&#039;Beide Erfolge&#039;&#039; am 19. und 26. 10 1914 sind in erster Linie dem völlig selbständigen, unerschrockenen und entschlossenen Eingreifen Fügers zu danken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gademann&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer des III. Batl. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Obltn. im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold, kdt. z. Topogr. Büro. Geb. 13.12.1882 zu Erlangen in Mittelfranken. Gef. 29.5. 1918 bei Castell.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das III. Batl. 4. b. Inf. Rgts. unter Führung des Hptm. Gademann hatte am 1.9.1917 als Teil einer gemischten Aufklärungsabteilung von Ürkül am Nordufer der Düna in nördl. Richtung vorzugehen, um die Übergänge über den Kl. Jägel bei Launach für die Division offen zu halten. Bei Barcin hinter dem linken Flügel der vorderen Linie (I. Batl. 8. b. Inf. Rgts.) angekommen, erhielt  III. BAtl. 4. b. Inf. Rgts. Befehl vom Komdr. 8. b. Inf. Rgts. zur Unterstützung des schwerbedrängten I. Batls 8. b. Inf. Rgts. links von diesem in das Gefecht einzugreifen und die Höhe nordw. „Zum Gut Kupferhammer“ zu nehmen. Dann sollte für diesen Tag weiter nichts mehr unternommen werden. Es gelang, das Angriffsziel kampflos zu erreichen. Erst dort angekommen, erhielten die Kompagnien Feuer aus russischen Stellungen südl. Siling, In Erinnerung des ursprünglichen Divisionsbefehl an die gemischte Aufklärungsabteilung entschloß sich Gademann slebständig zur WEiterführung des Angriffs und trug ihn bis auf die Höhen von siling vor. Durch besondere Tatkraft, Tapferkeit und Aufopferung hat er sien ermüdete Truppe mit sich fortgerissen und dadurch entscheidenden Einfluß auf die Erfolge des Tages ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gartmayr&#039;&#039;, Eduard Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oberst und General v. d. Art. 14. Im Frieden Obstltn. u. Komdr. des 1. b. Fuß-Art. Rgts. Geb. 30.12.1865 zu Spielberg in Oberb.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Während der Flandernschlacht 1917 hat Gartmayr als General von der Artillerie bei der Gruppe Wytschaete durch straffes Zusammenfassen der Artilleriefeuerwirkung, ganz besonders in den Großkampftagen vom 31. 7 und 16. 8. 1017, an entscheidender Stelle trotz feindlicher Überlegenheit überewältigende Wirkung erzielt. Schon vor der Schlacht war es gelungen, einen großen Teil der feindl. Artillerie am entscheidenden Flügel zu zerschlagen. Der feindl. Infanterieangriff am 31. 7. und 1. 8. 1917 wurde fast allein durch das konzentrische Artilleriefeuer zum Scheitern gebracht. Am 16. 8. - dem zweiten Großkampftage - griff der Engländer nach wiederholtem Trommelfeuer mit größter Heftigkeit an; der Angriff wurde hauptsächlich durch die Artillerie völlig abgeschlagen, so daß bereits von 11 Uhr vorm. ab die schwer ringende nördl. Nachbargruppe flankierend unterstützt werden konnte. Oberst Gartmayr hat somit eintscheidenen Einfluß auf den glänzenden Verlauf der Flandernschlacht 1917 ausgeübt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Gebsattel&#039;&#039;, Ludwig Freiherr von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Kav. und Kommandierender General des III. b. A. K.. Im Frieden in gleicher Stellung. Geb. 15.1.1857 zu Würüzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der zweiten Hälfte des September 1914 hatte das III. b. A. K. im Rahmen der A. A. Strantz gegen die Maas südl. Verdun vorzugehen. IM Verlaufe dieser Operation fiel dem Korps die Wegnahme des Forts Camp des Romains zu. Das Fort war nach Ansicht des Kommandeurs der Schweren Artillerie am 23. 9. abends sturmreif. Allerdings fehlten zu dieser Zeit noch die genauen erkundigungen indbesondere der Infanterie und Pioniere. Zudem stockte der Angriff bei den Nachbarkorps rechts und Links. War General Frhr. v. Gebsattel schon Überzeugt, daß die mit verhältnismäßig geringen Kräften geführrte Gesamtoperation nur durch wuchtigen, überraschenden Angriff und beschleunigte Durchführung Erfolg bringen könne, so galt das für ihn in besonderem Maße auch für die Wegnahme des Forts. Trotz versciedener an sich berechtigter Einwände seiner Unterführer hielt er daher am Angriffsbefehl fest. Es ist in erster Linie dem mutigen und entschlosssenen Handeln des Generals Frhrn v. Gebsattel zu danken, daß am 25. 9.1914 das Fort Camp des Romains und darüber hinaus eine brückenkopfartige Stellung bei St. Mihiel am linken Maasufer in deutsche Hände kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Geißler&#039;&#039;, Heinrich Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Batl. Adjt. des I. Batls. 18. b. Inf. Rgts. Prinz Ludwig Ferdinand. Im Frieden Absolvent in Ludwigshafen. Geb. 28.12.1894 zu WEisenheim a. S. in der Pfalz. Gef. 12. 6. 1918 bei lagny.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. 4. 1917, während der Frühjahrsschlacht vor Arras, war das I. Batl. 18. b. Inf. Rgts. westl. Guémappe eingesetzt. Der BAtaillonsführer fiel schom am frühen Morgen dieses Tages. Ltn. Geißler riß die Führung des Bataillons im kritischen Augenblick des englischen Massenangriffs in denkbar schwieriger Lage an sich. Wöhrend nämlich das I. Batl. 18. b. Inf. Rgts seine Stellung behauptete, gelang es dem Feind, die Anschlußtruppen nördl. und südl. davon zurückzudrücken; er umfaßte inder Folge das Bataillon von beiden Seiten. Als ein Großangelegter Gegenstoß des linken Anschußregiments gegen Höhe 92, südl. Guémappe, die linke Flanke des BAraillons entlastete, setzte Geißler die bisher zum Schutz der linken Flanke verwendete Kompagnie zum Flankenstoß gegen den Feind bei&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
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		<updated>2017-03-06T21:16:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Franz, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war vorübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein, als Obltn. Graf Moragnam, der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französischen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;, Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. Ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel eingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht auf das mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Kompagnie vorgedrungen. Nun trifft der Rückzugsbefehl ein. Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht unbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und kluge Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Meerbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen. Die Lage war um so kritischer, als das dortige Sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war. In dieser Lage wurde der Bataillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, und in Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch seine umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung entstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, war die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die Folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur Bahn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/022&amp;diff=1791293</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
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		<updated>2017-03-06T21:14:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Finsterlin, Ludwig Ritter von */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war vorübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein, als Obltn. Graf Moragnam, der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französischen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;, Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. Ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel eingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht auf das mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Kompagnie vorgedrungen. Nun trifft der Rückzugsbefehl ein. Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht unbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und kluge Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Meerbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen. Die Lage war um so kritischer, als das dortige Sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war. In dieser Lage wurde der Bataillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, und in Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch seine umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung entstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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	<entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
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		<updated>2017-03-06T21:13:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Feil,Max Ritter von */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war vorübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein, als Obltn. Graf Moragnam, der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französischen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;, Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. Ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel eingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht auf das mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Kompagnie vorgedrungen. Nun trifft der Rückzugsbefehl ein. Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht unbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und kluge Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Merbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen.Die Lage war um so kritischer, als das dortige sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war, In dieser Lage wurde der BAtaillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, undin Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch siene umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung dntstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/022&amp;diff=1791290</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
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		<updated>2017-03-06T21:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Fasbender, Karl Ritter von */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war vorübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein, als Obltn. Graf Moragnam, der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französischen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;,Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel geingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht aufdas mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Komagnie vorgedrungen, Nun trifft der Rückzugsbefehl ein, Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht umbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und klugen Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Merbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen.Die Lage war um so kritischer, als das dortige sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war, In dieser Lage wurde der BAtaillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, undin Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch siene umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung dntstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
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		<updated>2017-03-06T21:10:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Faber du Faur, Konrad Ritter von † */  korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war vorübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein, als Obltn. Graf Moragnam, der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französichen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;,Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel geingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht aufdas mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Komagnie vorgedrungen, Nun trifft der Rückzugsbefehl ein, Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht umbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und klugen Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
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Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Merbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen.Die Lage war um so kritischer, als das dortige sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war, In dieser Lage wurde der BAtaillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, undin Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch siene umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung dntstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<updated>2017-03-06T21:08:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Epp, Franz Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten in die feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war veoübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein als Obltn. Graf Moragnam der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französichen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;,Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel geingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht aufdas mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Komagnie vorgedrungen, Nun trifft der Rückzugsbefehl ein, Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht umbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und klugen Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Merbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen.Die Lage war um so kritischer, als das dortige sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war, In dieser Lage wurde der BAtaillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, undin Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch siene umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung dntstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/022&amp;diff=1791150</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/022</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/022&amp;diff=1791150"/>
		<updated>2017-03-05T20:30:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|021|20|023|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
das Gewonnene gegen die Wiedereroberungsversuche der Engländer fest. Die Hoffnung des Feindes, durch die von Fresnoy aus mögliche Einwirkung gegen die Flanke und Rücken der Deutschen die Einbruchstelle zu erweitern, war zunichte geworden. Die Leistung des 5. b. Inf. Div. erfährt durch den englischen Heeresbericht eine besondere Beleuchtung, worin der Verlust der Stellung dem Einsatz &#039;&#039;mehrerer&#039;&#039; frischer deutscher Divisionen zugeschrieben wird, Generalleutnant  v. Endres hatte durch seinen mit Umsicht, Kühnheit und Entschlossenheit durchgeführten Angriff wichtige und dauernde Vorteile für die allgemeine Gefechtslage errungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Epp&#039;&#039;, Franz Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obstltn. und Komdr. des b. Inf. Leib-Rgts. Im Frieden Major und Batl. Komdr. im gleichen Regiment. Geb. 16. 10. 1868 zu München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den Einzigartig dastehenden Schwierigkeiten der Kampfverhältnisse vor Verdun unter aufreibenden  moralischen Eindrücken gebührt dem b. Infanterie-Leib-Regiment der Ruhm, am Tiefsten indie feindliche Stellung hineingestoßen zu haben. Marksteine der Kämpfe des Regiments waren dabei der Vorstoß gegen die Nordostfront am 23. 6. 1916, die Wiedereroberung von Fleury am 27. und 28. 6 und der Vorstoß bis an das Galcis von Souville am 11.7. 1916. Als die Grundlage dieser Erfolge muß die Gesamttätigkeit des Kommandeurs, Obstltn. Epp, angesehen werden. Die Art, wie Obstltn. Epp bei der Vorbereitung und während der Kämpfe seine Maßnahmen mit großer Klugheit und Voraussicht getroffen, insbesondere den Kräfteeinsatz, den Verbindungsdienst in allen seinen Teilen und die Erhaltung der Schlagfertigkeit seiner Bataillone organisiert und mit äußerster Tatkraft und Folgerichtigkeit unter Einsetzung seiner Person wochenlang durchgeführt hat, trägt das Merkmal des Ungewöhnlichen an sich. Außerordentlich waren daher auch die Erfolge, die das Infanterie-Leib-Regiment in der langen Dauer seines Einsatzes vor Verdun erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Faber du Faur&#039;&#039;, Konrad Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. im 2. b. Schw. Reit. Rgt. Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este. Im Frieden Fahnenjunker im gleichen Regiment. Geb. 27. 5. 1895 zu Paris, württemb. Staatsangehöriger. Gef. 10.12.1918 bei Tincofiewka.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Werklinie bei Stave - Czerwisecze am Stochod war veoübergehend aufgegeben worden. Vom Abschnittskommandeur angewiesen, war eben Ltn. v. Faber du Faur am 20. 8. 1916 durch das Sperrfeuer nach vorn galoppiert und traf gerade hinter Werk 4 ein als Obltn. Graf Moragnam der eben noch den Befehl zum Wiedervorgehen in die Werke gegeben hatte, gleichzeitzig mit Ltn. Frhrn v. Godin schwer verwundet wurde. Ltn v. Faber du Faur erkannte rasch den Ernst der Lage. Durch das Ausscheiden der eben verwundeten Offiziere drohte das befohlene Vorrücken der Schweren Reiter ins Stocken zu geraten. Ltn. Faber du Faur, der durch sein Heranreiten im Geschoßhagel rasch das Vertrauen der Leute gewonnen und gehoben hatte, riß mit kurzem Entschluß das Kommando an sich, führte die Truppe in die schon unmittelbar bedrohten, ihm unbekannten Werke vor und kam mit ihr gerade noch rechtzeitig an, um die jetzt einsetzenden Angriffe der Russen restlos abzuschlagen und hierdurch einen besonderen taktischen Erfolg zu erzielen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Fasbender&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
General der Infanterie und Kommandierender General des 1. b. R. K. Im Frieden General der Infanterie z. D. Geb. 3. 11. 1852 zu Michelbach in Hessen-Nassau.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den mit Wucht und festem Entschluß durchgeführten Begegnunggefechten warf in den ersten Oktobertagen 1914 General der Infanterie v. Fasbender mit seinem 1. b. R. K. die von Lens gegen die offene nördliche Flanke vorstoßenden französichen Kräfte in überlegener Führung zurück. Damit verband sich ein vier Tage und fünf Nächte währender Kampf um die vom Feinde zu kleinen Festungen ausgebauten Ortschaften westl. Douai, der schließlich durch die Besitznahme der beherrschenden Vimp- und Lorettohöhe gekrönt wurde. Der Führerwille des Kommandierenden Generals hatte mit weitvorausschauendem Blick seinem Korps die höchste Kraftentfaltung abverlangt, um dem rechten Armeeflügel für die weitere Kriegführung eine operativ günstige Lage und einen festen Halt auf dem beherrschenden Höhenzug zu verschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Feil&#039;&#039;,Max Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. der Res., Zugführer im b. Res. Jäg. BAtl. 1. Im Frieden Techniker in Kempten. Geb. 5. 10. 1890 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 1. 12. 1916 hatte das b. Res. Jäg. BAtl. 1 Bulbucala (Rumänien) so lange zu halten, bis unter seinem Schutz und in seinem Rücken der Durchzug größerer Artilleerieformationen ausgeführt war. ein mit stark überlegenen Kräften geführter Angriff der Rumänen drückte am Morgen die am rechten Flügel geingesetzte 2. Komp., bei der sich Ltn. Feil als M.G.-Zugführer befand, zurück. Der Kompagnieführer wird tödlich verwundet, und die ihres Führers beraubten Leute fluten einen Hang hinunter, gegen den Dorfrand zurück. Die Lage ist sehr kritisch, Mit zielbewußter Selbständigkeit und Tapferkeit bringt Ltn. der Res. Feil die Leute zum Stehen und baut, unterstützt von Ltn. Sturmfeld, am Ortsrand während der Nacht eine neue Befestigungslinie auf, die gehalten wird. Mit Rücksicht aufdas mit Tagesanbruch zu erwartende Flankenfeuer verlegt Ltn. Feil später die Verteidigung in das Dorf selbst zurück. Inzwischen waren die Rumänen schon in den Rücken der Komagnie vorgedrungen, Nun trifft der Rückzugsbefehl ein, Die Lage ist schwierig, aber trotz allem gelingt es Ltn. Feilm, sich und seine Leute mit großer Vorsicht umbemerkt vom Feinde loszulösen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die Sicherung der abziehenden Artillerieformationen war durch das tatkräftige und klugen Handeln Feils in schwieriger Lage entscheidend gewährleistet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Finsterlin&#039;&#039;, Ludwig Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. u. Batl. Adjt. des I. Batls. 4. b. Inf. Rgts. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden Fähnrich im gleichen Regiment. Geb. 9. 8. 1895 zu Kimratshofen in Schwaben (Algäu).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Das auf Vorposten stehende I. BAtl. 4. Inf. Rgts. wurde am 10. 9. 1917 in der Nähe des Rigaschen Merbusens durch einen russischen Angriff durchstoßen.Die Lage war um so kritischer, als das dortige sumpfgelände für den Unkundigen ein absolutes Hindernis bildete, für den Russen aber, der die Pfade kannte, durchschreitbar war, In dieser Lage wurde der BAtaillonsführer von seinem Bataillon abgetrennt, und Obltn. Finstelin übernahm, ohne der rangälteste Offizier zu sein, ohne Zögern die Führung. Seinem persönlichen Einfluß und seiner Tatkraft ist es vor allem zu danken, daß das Bataillon, vom Feinde schwer bedränggt, undin Gefahr, abgeschnitten zu werden, seine Vorpostenstellung hielt, bis es am nächsten Tag auf höheren Befehl zurückgenommen wurde. Durch siene umsichtigen, entschlossenen und kühnen Maßnahmen hat Obltn. Finsterlin eine in der Kampfhandlung dntstandene Krisis meisterhaft überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Franz&#039;&#039;, Prinz von Bayern, Kgl. Hoheit====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalmajor und Komdr. der 4. b. Inf. Brgd. Im Frieden Oberst und Komdr. des 2. b. Inf. Rgts. Kronprinz. Geb. 10. 10. 1875 zu Schloß Leutstetten in Oberbayern.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{NE}}Fort Douaumont war nach einem vorübergehenden Angriffserfolg der Franzosen wieder fest in deutscher Hand, als am 25.5.1916 S. K. H. Prinz Franz Komdr. der 4. b. Inf. Brgd., den Befehl über den Abschnitt übernahm. Wichtige Teile der feindlichen Stellung wegzunehmen und bedeutenden Raum nach vorn zu gewinnen, wr die denkbar schwierige Aufgabe für Führung und Truppe. Feindliches Artilleriefeuer aller Kaliber lag, unausgesetzt Verluste verursachend, auf dem von den Truppen vorderster Linie bis zu den Reserven besetzten Raum. Fortwährender Führerausfall, schwierige Verbindung zwischen den Kampftruppen, widersprechende, dürftige Meldungen waren die folge neben einer zähen, geschickten Verteidigung ders Feindes. An die Kampfleitung des Brigadekommandeurs wurden so auf dem unter fortwährendem Artilleriefeuer liegenden Gefechtsstand die höchsten Anforderungen gestellt. Beträchtliches Gelände mit wertvollen Stützpunkten wurde dem Feinde entrisssen und die Infanterielinie nahe an das Zwischenwerk Thiaumont und zur BAhn Fleury -Vaux herangetragen. Der unermüdlichen, zielbewußten, durch seltene Tatkraft und persönliche Tapferkeit gekennzeichneten Führertätigkeit des Brigadekommandeurs ist es zu danken, daß nach den Mißerfolgen anderer Truppen der allmählich versumpfte Angriff auf Verdun wieder in Fluß kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Frisch&#039;&#039;, Ludwig Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Schw. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden Wissenschaftl. Lehrer f. Mathematik und Physik in München. Geb. 24. 8. 1884 zu Ammeringen in Schwaben. Gest. 21. 3. 1916 an seiner 20. 3. 1916 am Wald von Malancourt erlittenen Verwundung.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Teile der 11. b. Inf. Div. standen nach Überschreiten der Lepemica am 19.101915 im Angriff gegen die vom Flußufer aus ansteigenden&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:30:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Endres, Nikolaus Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|020|19|022|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden Schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, das weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg errungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage meisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen Infanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren: 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. Die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in ein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. Batls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt er sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kaliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhigt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten Verband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des Bataillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringer eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/021&amp;diff=1791148</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:29:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Eitzenberger, Wilhelm Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|020|19|022|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden Schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, das weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg errungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage meisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen Infanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren: 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. Die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in ein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. Batls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt er sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kaliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhigt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten Verband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des Bataillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seiner Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:27:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Eich, Gustav Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
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====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
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Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
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{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden Schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, das weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg errungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage meisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen Infanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren: 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. Die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in ein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. Batls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt se sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhgt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten VErband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des BAtaillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seienr Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/021&amp;diff=1791146</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:26:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Eder, Wolfgang Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|020|19|022|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden Schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, das weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg errungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage meisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen Infanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren: 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. Die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in dein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. BAtls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der Französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt se sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhgt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten VErband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des BAtaillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seienr Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:23:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Ebert, Georg Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
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====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
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{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden Schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, das weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg errungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage meisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen Infanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere Treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unvverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in dein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. BAtls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der Französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt se sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhgt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten VErband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des BAtaillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seienr Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/021&amp;diff=1791144</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:22:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Eberlein, August Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|020|19|022|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl seines Bataillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter dem deutschen Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, da weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg erungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage weisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen INfanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere Treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unvverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in dein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. BAtls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der Französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt se sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhgt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten VErband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des BAtaillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seienr Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/021</title>
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		<updated>2017-03-05T20:20:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Düwell, Karl Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|020|19|022|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Düwell&#039;&#039;, Karl Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major und Komdr. des b. Res. Jäg. Btls 1. Im Frieden Major b. St. des 1. b. Jäg. Batls. König. Geb. 6. 8. 1869 zu Kempten in Schwaben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 20.8.1914 hatten die Franzosen den Stranhof bei Germingen und seitlich davon eine Höhe staffelförmig besetzt. Der frontale Angriff bedeutete sehr erhebliche Verluste, welcher Wahrnehmung wohl auch eine gleich zu Beginn des Gefechtes eintretende Verwirrung zuzuschreiben ist. Durch sein persönliches Auftreten dämmte Major Düwell diese Verwirrung innerhalb der Truppen der Brigade ein. Er erkannte, daß für ein weiteres erfolgreiches Vordringen die Einnahme des Stranhofes den Schlüssel bildete. Selbständig eröffnete er daher, von seinem Auftrag abweichend, und als erster vorstürmend, den Angriff; sein persönliches Beispiel riß die ganze Linie fort, und in kurzen Sprüngen wurde der Stranhof, wenn auch mit dem Verlust von 6 Offizieren und 251 Mann, erstürmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In den schweren Kampftagen vom 20. mit 26.9.1915 vor Arras bildete die Festhaltung von Beaurains eine Voraussetzung für die Behauptung der 1. Stellung der ganzen Division. Mit außerordentlicher Heftigkeit setzte daher der Feind hier seine Angriffe an. Major Düwell mit seinem Bataillon eigens für diesen wichtigen Abschnitt  ausgewählt, wußte seinen Leute durch große Ruhe, Umsicht und Tapferkeit ein vorzügliches Vorbild zu geben, so daß alls Angriffe zerschellten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eberlein&#039;&#039;, August Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. d. Res. und Komp. Führer im b. Brgd. Ers. Batl 5. Im Frieden Direktor der städt. höheren Mädchenschule Pirmasens. Geb. 7. 1. 1877 zu Kitzingen in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Im Rahmen der 5. b. Ers. Brgd. führte Hptm. d. Res. Eberlein im Verfolgungsgefecht von Bertrimoutier am 26.8.1914 die vorderste Kompagnie des zu links überholender Verfolgung angesetzten b. Brgd. Ers. Batls. 5. Kaum hatte er von dem vorbeikommenden Brigadekommandeur etwas von „rücksichtsloser Verfolgung“ gehört, als er, ohne einen Befehl sseines BAtaillonsführers abzuwarten, entwickelt vorging. Der Feind vor der Front verschwand alsbald, wogegen Hptm. Eberlein von der links vor ihm liegenden Höhe das charakteristische langsame Hämmern zweier französischer Maschinengewehre hörte. Damit war aber auch schon sein Entschluß gefaßt, sie wegzunehmen. Es gelang ihm, sie überraschend von halbrückwärts zu packen und nach kurzer Gegenwehr des einen zu stürmen. Ohne die schneidige Unternehmung Eberleins wäre der Erfolg des Tages erheblich verzögert worde und hätte viel mehr Verluste gekostet. Kaum hatten die Leute Eberleins nach Wegnahme der Maschinengewehre etwas verschnauft, beobachtete Hptm. Eberlein 2 französische Geschütze, die eben von den Franzosen unter de, deutsche Artilleriefeuer verlassen wurden. Auch diese beiden Geschütze eroberte er mit außerordentlicher Kühnheit, dazu noch ein drittes nebst Bespannungen, ehe französische Infanterie ihn daran zu hindern vermochte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Ebert&#039;&#039;, Georg Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. d. Res. der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. Im Frieden Assistent an der K. Kreisrealschule Regensburg. Geb. 3. 10. 1885 zu Ansbach in Mittelfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. d. Res. Ebeert der 2. Batt. 23. b. Feld-Art. Rgts. hat am 9. und 10. 4. 1917 in der Frühjahrsschlacht vor Arras zunächst durch eigenhändige Bedienung eines Geschützes in vorderster Infanterielinie und jeden schutzes durch Infanterie fast ganz entblößt, da weitere Vordringen des erfolgreichen englischen Durchbruchs zum Stehen gebracht und dadurch einen Lokalerfolg erungen. Des weiteren hat er, aus eigenem Entschluß, mit eiserner Willenskraft die schwierige Lage weisternd und durch rücksichtslosen Einsatz seiner Person in schwerster, 16 stündiger Arbeit 5 Geschütze geborgen, die durch das Zurückgehen der eigenen INfanterie schutzlos der Wegnahme durch den Feind ausgesetzt und zum Teil vorübergehend schon in feindlichem Besitz waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Eder&#039;&#039;, Wolfgang Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Komp. Führer im 1. b. Inf. Rgt. König. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 24. 10. 1889 zu München. Gefallen 13. 6. 1916 bei Verdun.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriff des 15. b. Inf. Rgts. vor Verdun am 1. 6. 1916 gegen die westl. des Caillerewaldes anschließenden Hänge war in günstigem Fortschreiten. Das beobachtete Obltn. Eder, Führer der 11. Komp. 1. b. Inf. Rgts., am linken Flügel des III. BAtls. 1. b. Inf. Rgts. und rechts im Anschluß an das 15. b. Inf. Rgt., jedoch an dessen Angriff befehlsgemäß unbeteiligt. Da schien ihm der Zeitpunkt gekommen, das vor seiner Front liegende I-Werk wegzunehmen, auf dessen Besitznahme gerichtete, mehrfache Angriffe preußischer Truppen gescheitert waren. Zunächst wurde ein zum Werke führender, mit einer Sandsackbarrikade abgeriegelter Graben aufgerollt, woran Obltn. Eder persönlich entscheidend beteilig war. Er sprang hinzu, als der führende Ltn. Roßmann gefallen war und brachte in einem kritischen Augenblick die Leute wieder vorwärts und die Besatzung des Grabens in seine Hand. Dann ließ Obltn. Eder mit seiner Kompagnie von links, mit der unterstützenden 10. und 9. Komp. frontal angreifend, durch Maschinengewehr- und Handgranatentrupps die Besatzung ins Innere Treiben, so daß sie sich ihm ergeben mußte: 1 Batl.Führer (Hptm.) mit Adjutanten, 1 Arzt und 1 Feldgeistlicher, erwa 300 Unvverwundete, 50 Verwundete, darunter 3 Offiziere, 20 Sanitätssoldaten, 6 französische und 2 deutsche Maschinengewehre. - Die 11. Komp. hatte verloren 1 Offizier tot, 5 Unteroffiziere und 10 Mann verwundet, 2 vermißt. die mit besonderer Klugheit, Verantwortungsfreudigkeit und Unerschrockenheit durchgeführte Wegnahme dieses starken Stützpunktes bedeutete einen großen Erfolg, ohne den die weiteren Fortschritte des Angriffs der 2. b. Inf. Div. nicht möglich gewesen wären.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Eich&#039;&#039;, Gustav Ritter von †====&lt;br /&gt;
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Ltn. d. Res. und Zugführer im b. Res. Jäg. Batl. 1. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 16. 6. 1892 zu Eichstätt in Mittelfranken. Gef. 1. 12. 1916 bei Bulbucata.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 25. 9. 1915 waren während der Herbstschlacht bei Beaurains vor Arras die Franzosen in dein vorderstes Grabenstück der 2. Komp. sächs. Jäg. BAtls. 13 eingedrungen. Der zur Unterstützung entsandte Zug des b. Res. Jäg. BAtls. 1 unter Ltn, d. Res. Eich hatte Befehl, die sächsische Kompagnie im Festhalten des noch verbliebenen Grabenstücks zu unterstützen und zur Wiedergewinnung des verlorenen  weitere Unterstützung abzuwarten. Nach Erkundung am Ort und Stelle versprach sich Ltn. Eich nur vom sofortigen Angriff Erfolg, den er in raschem Entschluß an der Spitze seines Zuges unter heftigstem Feuer erfolgreich durchführte. Ein weit vorgeschobener, wichtiger Teil der Stellung, an dem der Französische Durchstoß erfolgen sollte, war rechtzeitig wieder in deutscher Hand, in Gefangenschaft geratene sächsische Jäger waren befreit und zudem 120 Gefangene eingebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Eitzenberger&#039;&#039;, Wilhelm Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. und Batl. Führer im b. Res. Inf. Rgt. 22. Im Frieden aktiver Hptm. und Komp. Chef im 7. b. Inf. Rgt. Prinz Leopold. Geb. 10. 3. 1875 zu Bayreuth in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23. und 24. 7. 1916 lag Trommelfeuer auf dem bei Maurepas an der Somme eingesetzten II. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 22. Alle Versuche, des Batl. Führers Hptm. Eitzenberger, mit seinen Kompagnien Verbindung zu bekommen, schlugen fehl, die Telephonleitungen waren abgeschossen, die Gefechtsordonanzen kamen nicht durch. Da entschließt se sich zur Zeit des Höhepunktes des Feuerorkans, in der vorderen Linie nach dem Rechten zu sehen. Mitten durch das weitertobende Artilleriefeuer aller Kliber hindurch erreicht er die Linie der 6. Komp., deren Mannschaften einschließlich des Führers größtenteils der Beherrschung der Sinne beraubt, vor ihren verschütteten Stollen und Schützenlöchern waffen- und planlos umherirren. Hptm. Eitzenberger beruhgt, sorgt für Abbeförderung der Gefechtsunfähigen, verteilt Waffen und bringt in den stark gelockerten VErband der 6. Komp. wieder Vertrauen und Ordnung, Wie ein Wunder wirkte der überragende Einfluß des BAtaillonsführers auf die schwer erschütterte Mannschaft. Hptm. Eitzenberger hatte so aus freiem Entschluß unter rücksichtslosem Einsatz seienr Person in einer kritischen Lage durch seine vorbildliche Tapferkeit und sein persönliches Eingreifen die ihm unterstellte Truppe wieder kampffähig gemacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Endres&#039;&#039;, Nikolaus Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Generalleutnant und Komdr. der 5. b. Inf. Div. Im Frieden Generalmajor und Komdr. der 2. b. Inf. Brgd. Geb. 25. 10. 1862 zu Würzburg in Unterfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Nach eingehenden Angriffsvorbereitungen eroberte die 5. b. Inf. Div. unter Führung des Generalleutnants Ritter v. Endres in der zweiten Frühjahrsschlacht vor Arras am 8. 5. 1917 das Dorf Fresnoy zurück. Ein voller Erfolg war mit verhältnismäßig geringen eigener Einbuße bei starken feindlichen Verlusten an Toten und Gefangenen erzielt. In den folgenden Tagen hielt die Division&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790637</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:16:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Düsel, Heinrich Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffel 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Luftsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Jagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit Heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft sowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Kompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die GEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erzielt, die für die Gesamtlage von großer Bedeutung waren. Vorbildlich war auch das Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eines Patrouillenunternehmens einen feindl. Minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagnien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefechtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der Feind nicht nur in der Front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In raschem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzer Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, die er als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffene russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, was ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentrischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 Seiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie-, Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Armeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den Weitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschinengewehre, 50 Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschinengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dieser Aufgabe, wenn der Rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:14:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Dümlein, Anton Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffel 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Luftsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Jagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit Heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft sowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Kompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die GEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erzielt, die für die Gesamtlage von großer Bedeutung waren. Vorbildlich war auch das Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eines Patrouillenunternehmens einen feindl. Minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagnien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefechtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der Feind nicht nur in der Front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In raschem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzer Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, die er als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffene russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, was ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentrischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 Seiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie-, Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790635</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:10:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Dreher, Paul Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffel 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Luftsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Jagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit Heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft sowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Kompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die GEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erzielt, die für die Gesamtlage von großer Bedeutung waren. Vorbildlich war auch das Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eines Patrouillenunternehmens einen feindl. Minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagnien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefechtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790634</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:09:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Drechsler, Hans Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffel 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Luftsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Jagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit Heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft sowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Kompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die GEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erzielt, die für die Gesamtlage von großer Bedeutung waren. Vorbildlich war auch das Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eines Patrouillenunternehmens einen feindl. Minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefächtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Dostler, Eduard Ritter von † */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffel 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Luftsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Jagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit Heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft ssowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Koompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die nGEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erziehlt, die für die Gesamtlage von großer BEdeutung waren. Vorbildlich war auch dea Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eiines Patrouillenunternehmens einen feindl. minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefächtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790632</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790632"/>
		<updated>2017-03-03T20:06:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Doser, Robert Ritter von */ korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ein Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich endgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine Linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser im besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffe 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Lufsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Fagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft ssowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Koompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die nGEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erziehlt, die für die Gesamtlage von großer BEdeutung waren. Vorbildlich war auch dea Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eiines Patrouillenunternehmens einen feindl. minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefächtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
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		<updated>2017-03-03T20:05:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldwachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
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Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ine Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich sendgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm Gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser iim besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffe 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Lufsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Fagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft ssowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Koompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die nGEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erziehlt, die für die Gesamtlage von großer BEdeutung waren. Vorbildlich war auch dea Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eiines Patrouillenunternehmens einen feindl. minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefächtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790630</id>
		<title>Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914 - 1918/020</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914_-_1918/020&amp;diff=1790630"/>
		<updated>2017-03-03T20:05:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Bayerns goldenes Ehrenbuch|019|18|021|unkorrigiert}}&lt;br /&gt;
__NOTOC__&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
war die Pleseabesatzung - II. Batl. 3. b. Inf. Rgts., verstärkt durch die 11. Komp. 22. b. Inf. Rgts. Gegen diese richteten sich am 1. und 2.11. wiederholte rumänische Angriffe mit dem Erfolg, daß einer dieser Flanken- und Rückenangriffe, zur Wegnahme einer deutschen Feldwache auf einer Kuppe nordw. des Plesearückens führte. Der Szurdukpaß und insbesondere die Pleseabesatzung war dadurch schwer bedroht. Dem Major Döhla wurden für Wiedergewinnung des Feldsachstellung 2 Kompagnien in Aussicht gestellt, die jedoch frühestens am 2. 11. zwischen 7 und 8 Uhr vormittags auf dem Südende des Plesearückens eingetroffen sein konnten. Um dem Feind keine Zeit zum Ausbauen oder auch nur zur Sicherung seines Erfolges zu lassen, entschloß sich Döhla, ohne das Eintreffen von Unterstützung abzuwarten, mit 2 Kompagnien, die er vorübergehend dem gleichfalls angegriffenen Südabschnitt entnahm, die Feldwachstellung wiederzugewinnen. Der Gegenstoß gelang. Durch seine kühne verantwortungsfreudige Führertätigkeit  hat Döhla den Besitz des für die weiteren Operationen wichtigen Szurdukpasses gesichert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Doser&#039;&#039;, Robert Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 1. Komp. b. Res. Inf. Rgts. 22. Im Frieden b. Bankbeamter in München. Geb. 14. 3. 1889 zu Neuhofen in der Pfalz.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Der Angriffsstreifen der Komp. v. Doser (1. Komp. b. Res. Inf.-Rgts. 22) lief am 20. 3. 1915 am Reichsackerkopf westl. vorbei. Starkes flankierendes Feuer von dort verhinderte jedoch ine Vorwärtskommen dieser Kompagnie sowie der rechten Anschlußkompagnie. Mit der links angesetzten Kompagnie, die den Reichsackerkopf selbst von Westen her nehmen sollte, war keineVerbindung zu bekommen. - Sie hatte sich, wie sich später herausstellte, im Dickicht verirrt. - Da entschloß sich Doser, „um sich sendgültig gegen das Feuer zu schützen“, mit der Kompagnie eine linksschwenkung zu machen, und selbst den Reichsackerkopf zu nehmen. Der Sturm Gelang. Durch selbständiges, richtig erfaßtes, mit Mut und Tatkraft durchgeführtes Handeln hat Doser iim besonderen Maße zum Erfolg beigetragen. Der Feind erlitt eine empfindliche Niederlage, verlor viele Gefangene und büßte zahlreiches Kriegsmaterial ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dostler&#039;&#039;, Eduard Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obltn. und Staffelführer der 1. Jagdstaffe 6. Im Frieden aktiver Ltn. im 4. b. Pion.Batl. Geb. 3. 2. 1892 zu Pottenstein in Oberfranken. Gef. 21.8.1917 bei St. Jlien im Luftkampf.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Obltn. Dostler hat während der Kämpfe vor Verdun im Jahre 1916 und der Kämpfe auf dem Maashöhen, zwischen Maas und Mosel, und in Flandern im Jahre 1917 insgesamt 25 Lufsiege errungen. Bei einem am 21. 8. 1917 in Flandern unternommenen Fagdfluge ist er selbst dem Schicksal erlegen. Dostler hat sonach im Luftkampf in kurzer Zeit ganz Außergewöhnliches geleistet. Er hat den größten Teil seiner Flüge aus eigenem Antriebe unternommen und mit außerordentlichem Mut und Entschlossenheit heldentaten ausgeführt, die weit über das Pflichtmäßige hinausgegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Drechsler&#039;&#039;, Hans Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn.der Res. und Komp. Führer der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts. Großherzog Ferdinand von Toskana. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. forest.&amp;lt;/tt&amp;gt; in Passau. Geb. 30. 12. 1893 zu Hintereben in Niederbayern.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}In der  Sommeschlacht griffen die Engländer am 14. 7.1916 nach heftigem Trommelfeuer an, überrannten die vordere Linie bei Longueval und drangen in die Mitte des Ortes ein. Im süd-östl. Teile hielt sich nur noch die 7. und im nördl. die 8. Komp. des 16. b. Inf. Rgts. Die Engländer versuchten ihren Erfolg nach Norden auszudehnen. Ihre wiederholten Angriffe mit vielfacher Überlegenheit wurden jedoch von der 8. Komp. 16. b. Inf. Rgts., deren Führung Drechsler nach Verwundung des Kompagnieführers übernahm, im Handgranatenkampf, an dem sich Drechsler persönlich beteiligte, abgewiesen. Durch seine glänzende Tapferkeit und Entschlußkraft ssowie durch seine persönliche Einwirkung auf seine Koompagnie, die er trotz Verwundung nicht abgab, hat Drechsler nicht nur Longueval gehalten, sondern auch die nGEschütze im nahen Delvillewald gesichert, also Erfolge erziehlt, die für die Gesamtlage von großer BEdeutung waren. Vorbildlich war auch dea Verhalten Drechslers in den vorangegangenen Tagen, wo er gelegentlich eiines Patrouillenunternehmens einen feindl. minenwerfer samt Ausrüstung erbeutete, und wo er ferner bei dem auf Befehl erfolgten Rückzugs aus Montauban als letzter den Kampfgraben verließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dreher&#039;&#039;, Paul Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ltn. d. Res. und Komp. Führer der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. Prinz Karl von Bayern. Im Frieden &amp;lt;tt&amp;gt;stud. ing.&amp;lt;/tt&amp;gt; in München. Geb. 6. 2. 1892 zu Ebermannstadt in Oberfranken. Gef. 29. 9. 1918 bei Paschendaele.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Am 23.10.1916 hatte die 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. die rumänischen Stellungen auf dem 1550m hohen Caudedul zu nehmen. Rechts von ihr sollte die 6. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen Murgile, links die 8. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gegen die Höhe 1311 vorgehen. Die Artillerie hatte den Angriff durch zweistündiges Feuer vorzubereiten, dann sollten die Kompagien selbständig zum Angriff vorbrechen. Die Zeiten waren auf Grund einer Rollsalve, die von der Artillerie zu Beginn ihres Wirkungsschießens abgegeben werden sollte, zu berechnen. Sowohl die Rollsalve wie auch das ganze Vorbereitungsschießen der Artillerie fielen jedoch wegen eingetretenen Nebels aus. Dreher erbat mehrmals die Erlaubnis, ohne Artillerievorbereitung angreifen zu dürfen. Schließlich wurde sie 9.30 Uhr, vormittags, erteilt, zu einer Zeit, als bereits lebhafter Gefächtslärm in der linken Flanke hörbar wr. Der Angriff der 7. Komp. 3. b. Inf. Rgts. gelang. Der kühne und verantwortungsreiche Entschluß dazu zeugt zunächst von einem prächtigen, das Maß des Pfilchtmäßigen überschreitenden Offensivgeist des Führers der 7. Komp. des Ltn. Dreher. Der Erfolg der Kompagnie war zudem von hoher Bedeutung für die Gesamtlage des 11. b. Inf. Div. im Vulkangebirge und für deren weitere Operationen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Dümlein&#039;&#039;, Anton Ritter von †====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Major u. Batl. Führer im  b. Res. Inf. Rgt. 13. Im Frieden Major b. St. des 13. b. Inf. Rgts. Franz Joseph I., Kaiser von Österreich. Geb. 3. 9. 1870 zu Ingolstadt in Oberbayern. Gef. 11. 4. 1918 bei Marcelcave.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Major Dümlein hatte am 10.5.1915 bei Gorki sein III. Batl. b. Res. Inf. Rgts. 13 als Regimentsreserve am äußersten Flügel der Division bereitgestellt. Eine Glaserkundung ergab, daß der FEind nicht nur in der front überflügelt, sondern in der Flanke und im Rücken die vorliegenden Höhen besetzt hatte. In rachem und selbständigem Entschuß bindet nun Major Dümlein in Front und Flanke den Feind mit 1 Kompagnie und greift mit 2 Kompagnien eine im eigenen Rücken liegende Höhe an. Mit ganzert Tat sucht er so die Gefahr zu bannen. Die Verantwortung, dieer als Führer der Regimentsreserve übernahm, mußte ihm völlig klar sein. 200 Gefangene bilden das Ergebnis des schneidigen Angriffs. Inzwischen eingetroffenen russische Verstärkungen bedingten die Zurücknahme der Angriffskonmpagnie, wad ohne erhebliche Verluste geschah. Auch die verstärkten Russen zögern, gegen das vereinzelte, aber angriffsfreudige Bataillon vorzugehen, das sich in konzentischem Feuer, so gut es geht, mit Front nach 3 SEiten eingräbt. Unter rücksichtlosem Einsatz seiner Person hält Major Dümlein mitten im feindl. Artillerie- Maschinengewehr- und Infanteriefeuer auch dann, als neben ihm sein Adjutant Obltn. Dietl und dessen Nachfolger Ltn. Plecher fallen, die Fäden der Leitung fest und sicher in seiner Hand. Am Nachmittag bringt das 22. b. Inf. Rgt. die ersehnte Entlastung, und Major Dümlein, ein Vorbild von Entschlußkraft und Tapferkeit, krönt das Tagewerk seines Bataillons, greift sofort erneut an und treibt damit die Russen als eine sichere Beute in die Arme des 22. b. Inf. Rgts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
====&#039;&#039;Düsel&#039;&#039;, Heinrich Ritter von ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hptm. im 4. b. Inf. Rgt. König Wilhelm von Württemberg. Im Frieden aktiver Ltn. im gleichen Regiment. Geb. 22. 4. 1889 zu Maroldsweisach in Oberfranken.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NE}}Die deutsche Aremeenachhut, das Inf. Rgt. 146, strebte am 29. und 30.11.1918 Damaskus, dem Endpunkt der noch im Betrieb befindlichen Eisenbahnlinie, zu. Auf einer westlich der Rückzugsstraße , am See Genezareth, über Sasa ebenfalls nach Damaskus führenden Straße, war die deutsche Nachhut von einer australischen und Indischen Kavalleriedivision überholt. Freiwillig übernahm bei Sasa Hptm. Düsel die Aufgabe, den WEitermarsch des Feindes zwei Tage aufzuhalten. Als Truppe standen ihm zur Verfügung: 6 deutsche Maschienengewehre, 50 &#039;Deutsche aller Waffen, die jedoch am Maschienengewehr nicht ausgebildet waren, 50 Türken und 2 Feldgeschütze. In einer Flankenstellung auf mehreren Erhöhungen, einige 100m seitlich der an die Straße gebundenen feindlichen Kavallerie, gelang Hptm Düsel die Lösung dierser Aufgabe, wenn der rest seiner wenigen Leute schließlich auch umstellt und gefangengenommen wurde. Hptm. Düsel hatte durch seine eiserne Ruhe und Tatkraft die schwache, bunt zusammengewürfelte Truppe zum Ausharren zu bewegen vermocht und so den Durchzug des letzten deutschen Infanterieregiments durch Damaskus ermöglicht.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Aschaffenburg&amp;diff=1789581</id>
		<title>Aschaffenburg</title>
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		<updated>2017-02-26T10:19:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;MSpatz: /* Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{#vardefine:GOV-ID|adm_139661}}&lt;br /&gt;
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&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Musterort innerhalb des Kreises [[Musterkreis]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{HDBG-Gemeinde|9661000|STADT ASCHAFFENBURG}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Name ===&lt;br /&gt;
ahd. ascaphaburc , vermutlich &amp;quot;Burg am Eschenwasser&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png|right]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor und nach der Gebietsreform 1972 war/ist {{#var:Ortsname}} eine kreisfreie Stadt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kommunale Gliederung in Bayern nach der Gebietsreform]], Teil A Seite 8&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Vor der Gebietsreform 1972 gehörten alle Ortsteile zum ehemaligen Landkreis Aschaffenburg.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kommunale Gliederung in Bayern nach der Gebietsreform]], Teil E Seite 565, 624&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Stadt {{#var:Ortsname}} gehör(t)en folgende Teilorte&amp;lt;ref&amp;gt;[[Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern (1964)]], Teil II Seite 839-840&amp;lt;/ref&amp;gt; und Wohnplätze:&lt;br /&gt;
* Leider &#039;&#039;bis 1.3.1901 selbständige Gemeinde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Nilkheim&lt;br /&gt;
* Damm &#039;&#039;bis 1.7.1901 selbständige Gemeinde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Strietwald&lt;br /&gt;
* Schweinheim &#039;&#039;bis 1.4.1939 selbständige Gemeinde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die folgenden seither selbständigen Gemeinden&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kommunale Gliederung in Bayern nach der Gebietsreform]], Teil C Seite 365&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden im Zuge der Gebietsreform 1972 mit ihren Teilorten&amp;lt;ref name=Gemeinden1964&amp;gt;[[Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern (1964)]], Teil II Seite 845-848&amp;lt;/ref&amp;gt; zu {{#var:Ortsname}} eingemeindet:&lt;br /&gt;
* Gailbach, Pfarrdorf &#039;&#039;bis 1.4.1975&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland (1970-1982)]] Seite 733&amp;lt;/ref&amp;gt; selbständige Gemeinde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* Obernau, Pfarrdorf &#039;&#039;bis 1.5.1978&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland (1970-1982)]] Seite 733&amp;lt;/ref&amp;gt; selbständige Gemeinde&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** Altenbachsmühle, Dorf&lt;br /&gt;
* Großostheim (Teil mit etwa 29 Einwohner) &#039;&#039;bis 1.5.1978&amp;lt;ref&amp;gt;[[Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland (1970-1982)]] Seite 733&amp;lt;/ref&amp;gt; bei [[Großostheim]]&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
*[http://www.christuskirche-aschaffenburg.de Christuskirche] Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-paulus-aschaffenburg.de Pauluskirche] (Damm) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-lukas-jakobus.de Lukaskirche] (Leider) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-lukas-jakobus.de Jakobuskirche] (Nilkheim) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.matthaeus-ab.de Matthäuskirche] (Schweinheim) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-paulus-aschaffenburg.de Lutherkirche] (Strietwald)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.stiftsbasilika.de Stiftskirche St. Peter und Alexander], Pfarreiengemeinschaft, Basilica minor&lt;br /&gt;
*[http://www.zum-guten-hirten-aschaffenburg.de Herz-Jesu-Kirche] Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*Kapuzinerkirche St. Elisabeth&lt;br /&gt;
*[http://www.maria-geburt.de Maria Geburt] (Schweinheim) Pfarrei&lt;br /&gt;
*Sandkirche – Zur weißen Lilie&lt;br /&gt;
*[http://www.st-agatha-aschaffenburg.de St. Agatha] Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-gertrud.pg-maria-frieden.de St. Gertrud] (Schweinheim) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.stjosef.hl-dreifaltigkeit-ab.de St. Josef] (Damm) Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*[http://www.pg-am-schoenbusch.de St. Kilian] (Nilkheim) Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*[http://www.stkonrad-aschaffenburg.de St. Konrad] (Strietwald)Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*[http://www.pg-am-schoenbusch.de St. Laurentius] (Leider) Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*[http://www.stmichael.hl-dreifaltigkeit-ab.de/pfarreigeschichte St. Michael] (Damm) Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*[http://www.st-matthaeus-gailbach.de St. Matthäus] (Gailbach) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.st-pius-ab.de St. Pius] Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.pfarrei-obernau.de St. Peter und Paul] (Obernau) Pfarrei&lt;br /&gt;
*[http://www.muttergottespfarrei.de Zu unserer Lieben Frau] (Muttergottespfarrkirche), Pfarreiengemeinschaft&lt;br /&gt;
*Heilig-Kreuz-Kapelle (Clemensheim)&lt;br /&gt;
*Klinikkapelle Zum guten Hirten&lt;br /&gt;
*Kapelle „Maria, Mutter der Kirche“ (Maria-Ward-Schule)&lt;br /&gt;
*Schlosskapelle – St. Johannes der Täufer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Glaubensgemeinschaften ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Griechisch-orthodox&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Katharinenspital&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Im 5.Jahrhundert siedelten an der Furt über den Main die Alemannen, die jedoch bald von denFranken verdrängt wurden.&lt;br /&gt;
* 957 erste urkundliche Erwähnung: Gründung des Kollegiatstiftes St.Peter und Alexander durch Herzog Liudolf von Schwaben&lt;br /&gt;
* 982-1803 Zugehörigkeit zum Erzbistum und Kurfürstentum Mainz als Zweitresidenz&lt;br /&gt;
* 1803 entstand nach dem Reichsdeputationshauptschluss das Fürstentum Aschaffenburg.&lt;br /&gt;
* 1810-1813 Hauptstadt des Großherzogtums Frankfurt&lt;br /&gt;
* Seit 1814 gehört Aschaffenburg zu Bayern.&lt;br /&gt;
* 14.Juli 1866 Gefechte während des Deutschen Krieges zwischen Österreich und Preußen&lt;br /&gt;
* 21.Juli 1944 großer Luftangriff der Royal Air Force, 344 Menschen starben.&lt;br /&gt;
* 3.April 1945: Nach mehrtägigen Kämpfen mit den amerikanischen Streitkräften kapituliert Aschaffenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
* [http://www2.genealogy.net/vereine/GFW/Nuernberg/Nuernberg.html GFW Gruppe Familien- und Wappenkunde im BSW]&lt;br /&gt;
=== Historische Gesellschaften === &lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsverein-aschaffenburg.de Geschichts- und Kunstverein Aschaffenburg e. V.]&lt;br /&gt;
*:Wermbachstr. 15&lt;br /&gt;
*:63739 Aschaffenburg&lt;br /&gt;
*:[http://www.geschichtsverein-aschaffenburg.de/kontakt/kontakt.htm Kontakt]&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Grabsteine ====&lt;br /&gt;
*{{GP|3535|Altstadtfriedhof II-|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*{{GP|3980|Altstadtfriedhof, Kriegsgefangene,|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*{{GP|3981|Altstadtfriedhof, Zwangsarbeiter,|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*{{GP|1918|Friedhof|Aschaffenburg-Leider}}&lt;br /&gt;
*{{GP|1919|Dorffriedhof|Aschaffenburg-Obernau}}&lt;br /&gt;
*{{GP|1816|Nordfriedhof Strietwald|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*{{GP|893|Friedhof|Aschaffenburg-Damm}}&lt;br /&gt;
*{{GP|3526|Friedhof|Sailauf (Aschaffenburg)}}&lt;br /&gt;
*{{GP|1575|Friedhof|Aschaffenburg-Schweinheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Quellen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
* {{LitDB-Volltextsuche|{{#var:Ortsname}}}}&lt;br /&gt;
* {{BVB}}&lt;br /&gt;
{{Kategorieverweis|Literatur zu Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
=== Genealogische Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 1 1985|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 1:] Dalbergstraße - Stiftsgasse - Fischerviertel; Aschaffenburg 1985]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 2 1991|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 2:] Altstadt zwischen Dalbergstraße und Schloß, Mainufer - Mainbrücke - Löherstraße; Aschaffenburg 1991]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 3 1994|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 3:] Stadtgebiet zwischen Sandgasse, Roßmarkt, Betgasse und Wermbachstraße mit Nebengassen; Aschaffenburg 1994 ]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 4 1996|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 4:] Herstallstraße mit Entengasse, Landingstraße mit Marktplatz, Steingasse mit Nebensteingasse und Friedrichstraße; Aschaffenburg 1996]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 5 2001|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 5:] Kapuzinergasse und Kapuzinerplatz, Karlstraße, Erthalstraße zwischen Ridingerstraße und Justizgebäude, Treibgasse und Agathaplatz, Strickergasse, Luitpoldstraße, erweiterter Schloßplatz mit Markt; Aschaffenburg 2001]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg Häuserbuch Band 6 2009|Grimm, Alois / Ebert, Monika: Aschaffenburger Häuserbuch - [Band 6:] Entwicklung des Stadtbildes und des städtischen Lebens : Stadtbefestigung, Stadtmauern, Türme und ihre Wächter, Wasserversorgung, Bäche und Brunnen, Straßen sowie Ergänzungen und Korrekturen zu den Bänden I - V; Aschaffenburg 2009]]&lt;br /&gt;
* [[Aschaffenburg im Spiegel der Stiftsmatrikel 1605 - 1650 (Friederichs)|Friederichs, Heinz F.: Aschaffenburg im Spiegel der Stiftsmatrikel - 1605 - 1650: Beiträge zur Geschichte und Genealogie der kurmainzischen Residenz im Dreissigjährigen Kriege; Würzburg 1962]]&lt;br /&gt;
*Koessler, Otto: Menschen in Aschaffenburg, Porträt einer Stadt und ihrer Bürger, Dokumentationen- Band 1, 1865-1930; Aschaffenburg 1988; ISBN 3-9801478-0-0&lt;br /&gt;
*Koessler Otto und Welsch, Renate: Menschen in Aschaffenburg, Porträt einer Stadt und ihrer Bürger, Dokumentationen - Band 2, 1930-1945; Aschaffenburg 1988; ISBN 3-9801478-1-9&lt;br /&gt;
*Koessler Otto, Welsch, Renate, Klotz, Ulrike: Menschen in Aschaffenburg, Porträt einer Stadt und ihrer Bürger, Dokumentationen - Band 7, 1945-1965; Aschaffenburg 1991; ISBN 3-922355-05-6&lt;br /&gt;
*Strietwald - Von der Randsiedlung zum heutigen Stadtteil, Fotodokumentation, zusammengestellt vom Arbeitskreis Strietwälder Bildband unter Leitung von Ulrike Klotz und Heike Schmitt, Dokumentationen - Band 17; Aschaffenburg 2008, ISBN 978-3-922355-27-4&lt;br /&gt;
*Kempf, Martin: Dämmer Leben - Dämmer Leut&#039;, Geschichte in Bildern, Fotodokumentation, Dokumentationen - Band 8; Aschaffenburg 1992, ISBN 3-9222355-06-4&lt;br /&gt;
*Kempf, Martin: Dämmer Leben - Dämmer Leut&#039;, Textband, Dokumentationen - Band 16; Aschaffenburg 2001, ISBN 3-922355-24-2&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* [http://geschichte.digitale-sammlungen.de/hab/band/bsb00008047 Christ, Günter: Historischer Atlas von Bayern, Franken Reihe 1, Heft: 12: Aschaffenburg]. München 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Historischer Atlas von Bayern/Evangelische Kirche|Aschaffenburg|189}}/190&lt;br /&gt;
* {{Historischer Atlas von Bayern/Evangelische Kirche|Schweinheim|576}}&lt;br /&gt;
* {{Historischer Atlas von Bayern/Evangelische Kirche|Wiesen|666}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Friederichs, Heinz F.: Aschaffenburg im Spiegel der Stiftsmatrikel 1605-1650. Aschaffenburg 1962, 145 S.&lt;br /&gt;
* Pollnick, Carsten: Aschaffenburg - Eine Reise durch die Zeit, Aschaffenburg 2002, i.A. d. Geschicht- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V., ISBN 3-87965-090-X&lt;br /&gt;
* Fischer, Roman: Aschaffenburg im Mittelalter, Studien zur Geschichte der Stadt von den Anfängen bis zum Beginn der Neuzeit; Aschaffenburg 1989, Veröffentlichung des Geschicht- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V, ISBN 3-87965-041-1&lt;br /&gt;
*Hesse, Thomas, Klotz, Ulrike, Welsch, Renate : Aschaffenburg - einst und jetzt, ein Stadtportrait, Dokumentationen - Band 13; Aschaffenburg 1997, ISBN 3-922355-19-6&lt;br /&gt;
*Thiel, Matthias: Urkundenbuch des Stifts St.Peter und Alexander zu Aschaffenburg, Bd. 1, 861-1325, Aschaffenburg 1986, Veröffentlichung des Geschicht- und Kunstvereins Aschaffenburg e.V, ISBN 3-87965-005-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Adressbücher ===&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Adressbuch für Aschaffenburg|Adressbücher für Aschaffenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Ihr werdet uns ewig unvergesslich sein : Der jüdische Altstadtfriedhof in Aschaffenburg&#039;&#039;&#039; / Oded Zingher. - Aschaffenburg, 2008. - 365 S. : Abb. ; 21 cm + Lagepl. - (Veröffentlichung des Geschichts- und Kunstvereins Aschaffenburg e. V. ; 59). - ISBN 978-3-87965-111-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
=== Archive ===&lt;br /&gt;
* {{Archive-in-Bayern|ort=Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
** {{Archive-in-Bayern|id=32|Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*** [http://www.aschaffenburg.de/de/Kultur__Tourismus/Bibliotheken__Archive/Stadt_und_Stiftsarchiv/normal/cba/index.html Stadt- und Stiftsarchiv Aschaffenburg]&lt;br /&gt;
** {{Archive-in-Bayern|id=985|Familienarchiv Wolfgang Jacobi (1894-1972)}}&lt;br /&gt;
*** [http://www.wolfgang-jacobi.de/archiv/ Archiv Wolfgang Jacobi]&lt;br /&gt;
** {{Archive-in-Bayern|id=861|Redaktionsarchiv Main-Echo}}&lt;br /&gt;
*** [http://www.main-netz.de/service/archiv/ Redaktionsarchiv Main-Echo]&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtbibliothek-aschaffenburg.de/ Stadtbibliothek Aschaffenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
{{Metasuche-Ort|{{#var:Ortsname}}}}&lt;br /&gt;
=== Karten ===&lt;br /&gt;
{{BayernAtlas|4295220|5541390|9|951}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Auswanderungen ===&lt;br /&gt;
* [http://www.migrations.org Auswanderungsdatenbank]&lt;br /&gt;
=== LDS/FHC ===&lt;br /&gt;
* [http://www.familysearch.org/Eng/Library/fhlcatalog/supermainframeset.asp?display=localitydetails&amp;amp;subject=31115&amp;amp;subject_disp=Germany%2C+Bayern%2C+Aschaffenburg&amp;amp;columns=*,0,0 Mikrofilme]&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.aschaffenburg.de www.aschaffenburg.de]&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
=== Genealogische Mailinglisten und Internetforen ===&lt;br /&gt;
* {{Ahnenforschung-Bayern|71|Aschaffenburg und kreisfreie Stadt Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/kloester_detailansicht_basisdaten.php?id=KS0012&amp;amp;templ=relaunch_vorlage_detail_basisdaten Kloster St. Maria, Aschaffenburg]&lt;br /&gt;
* [http://www.datenmatrix.de/projekte/hdbg/kloster/kloester_detailansicht_basisdaten.php?id=KS0013&amp;amp;templ=relaunch_vorlage_detail_basisdaten Kollegiatstift St. Peter und St. Alexander, Aschaffenburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{Denkmal-BY-Gemeinde|661000|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
*[https://de.wikipedia.org/wiki/Aschaffenburg Aschaffenburg] im Wikipedia&lt;br /&gt;
*{{GP|3535|Altstadtfriedhof|Aschaffenburg}}&lt;br /&gt;
*[[Altstadtfriedhof Aschaffenburg]] im GenWiki&lt;br /&gt;
* {{Commons}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|{{#var:GOV-ID}}|{{#var:Ortsname}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsdatenbank Bayern ==&lt;br /&gt;
{{BLO-Link|86|Aschaffenburg (Stadtkreis)}}&lt;br /&gt;
{{BLO-Link|1525|Aschaffenburg (Gemeinde)}}&lt;br /&gt;
== Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;{{#var:GOV-ID}}&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Vorlage:Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkreis, kreisfreie Stadt im Regierungsbezirk Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkreis, kreisfreie Stadt in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landkreis, Stadtkreis, kreisfreie Stadt in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aschaffenburg|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Unterfranken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Bayern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Aschaffenburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>MSpatz</name></author>
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