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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Eisborn/Zufallsfunde&amp;diff=519914</id>
		<title>Haus Eisborn/Zufallsfunde</title>
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		<updated>2008-08-12T16:15:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rudolftillmann: Die Seite wurde neu angelegt: In den letzten Jahren sind in der Region Eisborn zwei historische Aufarbeitungen erfolgt. Sie befassen sich mit den alten Bauerschaften Grübeck und Horst. Eisborn und ...&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;In den letzten Jahren sind in der Region Eisborn zwei historische Aufarbeitungen erfolgt. Sie befassen sich mit den alten Bauerschaften Grübeck und Horst. Eisborn und seine Geschichte werden ausführlich dargestellt. Da das genealogische Netzwerk dieser Höfe in der Grübeck und Horst nahezu alle nahe gelegenen Ortschaften betrifft, sind diese Bücher &amp;quot;Fundgruben&amp;quot; für Heimat- und Familienforscher. Näheres unter www.tillmann-gruebeck.de und www.schulte-horst.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rudolftillmann</name></author>
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		<title>Blintrop (Neuenrade)</title>
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		<updated>2008-08-12T15:49:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rudolftillmann: /* Historische Lage */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;  {{Hierarchie Märkischer Kreis}}&amp;gt;[[Neuenrade]] &amp;gt; Blintrop (Neuenrade)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Erwähnung==&lt;br /&gt;
„Bliderinctorp“ im Jahre 1254,  „Blydendorp“ 1254,  „Bliderendorp“ 1358,  „Blidelendorp“ 1259,  „ Blidelingdorpe“ 1285. Im Jahre 1254 verpfändete Adolf von Holte dem Severinsstift in Köln die Vogtei über den Hof in Blintruo; 1266 kauft Ritter Dietrich von Altena dem Severinsstift für 130 Mark die Vogtei über diesen Hof ; 1273 wird ein Adeliger „von Blintrup“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Historische Lage==&lt;br /&gt;
* Bauerschaft Blintrop im Kirchspiel [[Affeln (Neuenrade)|Affeln]]&lt;br /&gt;
** [[Amt Balve (historisch)]]&lt;br /&gt;
*** [[Herzogtum Westfalen]]&lt;br /&gt;
Haupthof des Kölner St. Severin-Stiftes&lt;br /&gt;
Die „niederen Höfe“ – wie sie in den ältesten Urkunden genannt werden – haben alles von dem, was Mythen ausmacht: Ihr Ursprung wird auf die Stammesgüter des Sachsenherzoges Widukind (730 – 792 n.Chr.) zurückgeführt. In Blintrop-Niedernhöfen besaß seit dem frühen Mittelalter die drittgrößte Kölner Kirchengemeinde St. Severin – nach Dom und St. Gereon – Teile ihres Grundbesitzes. Zu diesem Haupthof gehörten zahlreiche Unterhöfe und Zinspflichtige, vorwiegend in den Kirchspielen Affeln, Balve und Werdohl. 1390 waren es 23 Höfe und 4 „Kotten“, die zum Hofverband zählten. Eine aus dem Jahre 1779 stammende Zehntrolle führt insgesamt noch über 100 Namen auf, die an die „Coloni Tillmann und Corman“ Naturalabgaben und Geldbeträge zu leisten hatten. &lt;br /&gt;
Am Hof bestanden alte Vogteirechte (Schutz und Aufsicht), die zunächst durch den Erzbischof von Köln als Lehen an die Arnsberger Grafen gekommen waren, später befanden sie sich bei den Grafen von der Mark. Diese Rechte waren über Jahrhunderte ein ständiger Zankapfel in diesem Grenzgebiet zwischen den beiden Grafschaften Mark und Arnsberg. &lt;br /&gt;
Da ursprünglich auch märkische Bauern an den seit 1368 im kurkölnischen Herrschaftsbereich gelegenen Hof abgabepflichtig waren, kam es immer wieder zu erbitterten folgenschweren Auseinandersetzungen, die sich um 1500 sogar bis zu einem 10-jährigen Kirchenbann (lokaler Interdikt) steigerten.&lt;br /&gt;
St. Severin und damit Kurköln behielt letztlich jedoch in allen Fragen der Gerichts- und Landeshoheit gegenüber den Märkern die Oberhand.&lt;br /&gt;
An Stelle des durch Krieg oder Brand zerstörten Haupthofes zu Blintrop ließ St. Severin um 1400/1500 die „niederen Höfe“  an anderer Stelle neu errichten. Damit ging offensichtlich auch eine Grundstücksteilung unter den beiden Niederhöfener Bauern einher.&lt;br /&gt;
1803 kam im Zuge der Säkularisation dieser Klosterbesitz an Hessen-Darmstadt. Die beiden Erbpächter Anton Corman und Clemens Tillmann erwarben 1807 in einem gemeinsamen Vertrag von der Großherzoglichen Rentkammer zu Arnsberg für 6.000 Reichstaler ihre bisherigen Pachtgüter als Eigentum. &lt;br /&gt;
Nach einem Brand 1837 entstanden aus dem bis dahin bestehenden „Doppelhof“, in dem einige Gebäude gemeinsam genutzt worden waren, zwei eigenständige Hofstellen. Um 1890 wurden Schaf- und Schweinestall baulich zu einer Erweiterung verbunden. Ebenfalls wurden in dieser Zeit eine Remise, ein neuer Pferdestall sowie eine Wasserleitung gebaut. Hinter der Remise wurde später noch ein Hühnerhaus errichtet. 1938 wurde das Wohnhaus einer grundlegenden baulichen Veränderung unterzogen.Die Aufarbeitung der Geschichte dieses alten Haupthofes erfolgt  z.Zt. durch Rudolf Tillmann. Mit einer Veröffentlichung ist im Herbst 2008 zu rechnen. Weitere Einzelheiten unter www.niedernhoefen.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Blintrop  ([[Neuenrade]])==&lt;br /&gt;
* Blyntorp /  Blintorff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Einwohner===&lt;br /&gt;
Schatzungsregister:&lt;br /&gt;
* (1536) Johann Molner	4  g / (1565 ) Johan Molnner	4  g&lt;br /&gt;
* (1536) sin Knecht Herman 1  g / (1565 ) sein Broder	1  o&lt;br /&gt;
* (1536) Hannß up deme Graißhof 1 o / (1565 ) Herman Graßhoff	1 o&lt;br /&gt;
* (1536) Herman up deme Goßwinckell	1  o / (1565 ) Thonnis uff dem Gosewinckell  1  1 o&lt;br /&gt;
* (1536) Hermerlinck up deme Bryncken sampt synem Vatter  3  g / (1565 )  Jasper uff dem Brincke 2 ½ g / (1565 ) &lt;br /&gt;
* (1536) Johann der Sasße  1  o / (1565 )Thonnis Sasse  1  o / (1565 )&lt;br /&gt;
* (1536) Schoult  in   deme   Mittelhofe sampt seinem Soene  1 ½ g / (1565 ) Schulte im Middelhoeve	2  g&lt;br /&gt;
* (1536) Christoffell Drawheuwer  2  g  / (1565 ) Christoffer Drotoger 2 ½ g&lt;br /&gt;
* (1536) Coyrman im Nidernhoife 2  g / (1565 )  Chorman im Niederhoeffe 2 ½ g&lt;br /&gt;
* (1536) sin Knecht Herman	½  g    / (1565 ) Gobbel Putman ½ g	&lt;br /&gt;
* (1536) Berndt Pudtman 1  g / (1565 ) Rotger uff der Gißmecke ½ g	&lt;br /&gt;
* (1536) die Gyfmensche sampt irer Dochter ½  g  / (1565 ) Christoffer Köper  1  g&lt;br /&gt;
* (1536) Claiß uf dem Keuperßhoife ½  g  / (1565 ) Johan uff dem Weitekampe 1  o&lt;br /&gt;
* (1536) Lambert uf dem Weidtkamp  ½ g  / (1565 ) Frederich nunc Henrich uff dem Hillebrande 1  o&lt;br /&gt;
* (1536) Hinrich under deme Over 1  o  / (1565 ) Johan  Berhoff  1  o&lt;br /&gt;
* (1536) Friederich uf deme Hillebrand, pauper  / (1565 )  Henrich uff dem Hoemerde	½  g&lt;br /&gt;
* (1536) Burchuwersche Widtwe, pauper   / (1565 ) Scheferhoff	½  g&lt;br /&gt;
* (1536) Hupert uf dem Hovert  1  g / (1565 ) Dorffscheper	½  g&lt;br /&gt;
* (1536) Severhof  ½ g		&lt;br /&gt;
* (1536) Dorpscheper	½  g		&lt;br /&gt;
**  (1565) Summa 18  g   3  o  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Quelle====&lt;br /&gt;
* Die Schatzungsregister des 16. Jhdts. für das Herzogtum Westfalen (1971). ISBN 3-402-05854-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zeitzeichen 1895==&lt;br /&gt;
* Blintrop, Gemeinde in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Arnsberg]], [[Kreis Arnsberg]], Amtsgericht [[Balve]]&lt;br /&gt;
** 237 Einwohner&lt;br /&gt;
** Postbezirk Balve&lt;br /&gt;
*** Quelle: [[Hic Leones]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Amt Balve (historisch)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;BLIROPJO31WG&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Märkischen Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Amt Balve]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Herzogtum Westfalen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rudolftillmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Horst_(Balve)&amp;diff=519900</id>
		<title>Horst (Balve)</title>
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		<updated>2008-08-12T15:25:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rudolftillmann: /* Frühe Erwähnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie: &#039;&#039;&#039;  [[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Herzogtum Westfalen]]&amp;gt; [[Amt Balve (historisch)]] &amp;gt; [[Balve]] &amp;gt; Horst (Balve)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Erwähnung==&lt;br /&gt;
** (in Eisborn) &amp;quot;Everhardus de Horst&amp;quot; 1281-1313.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Horst ([[Balve]])===&lt;br /&gt;
* die Horst / In der Horst&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwohner====&lt;br /&gt;
Schatzungsregister:&lt;br /&gt;
* (1536) Evert zur Horst  3 ½  g  / (1565 ) Johann in der Horst 3 ½  g&lt;br /&gt;
* (1536) Jurge sampt seinem Bruider 3 ½  g / (1565 ) Blesien und sein Son 3 ½  g&lt;br /&gt;
** (1565 ) Summa  7 g  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Balve}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balve]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schulte – Horst&lt;br /&gt;
-Ein Ort mit einer über 1000-jährigen Geschichte -&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Historische Spurensicherung“ war Schlüsselwort und Ansporn zugleich für Rudolf Tillmann als ihm vor 2 Jahren sein Schwager Franz Schulte-Horst mehr als 300 Urkunden und Dokumente seiner Vorfahren präsentierte. Sie alle – teils über 300 Jahre alt - warteten auf ihre Entzifferung. Wie es dann auch kam: In ihnen spiegelte sich die Geschichte dieses alten Erbhofes sowie der dort lebenden zahlreichen Generationen wider – vor allem aber auch der Balver und Eisborner Region.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tillmann fand heraus, dass die „vorderste Horst“ ursprünglich Eigentum der Grafen von Arnsberg war. Als 1368 die Grafschaft an den Kölner Erzbischof und Kurfürsten überging, wurde dieses „Tafelgut“ der Grafen kurfürstlich – bis zum Jahre 1803. Im Unterschied zum zweiten Horster Hof – der „hintersten Horst“ – der als Klostergut Oelinghausen unterstand, wurde der Schultenhof alle 12 Jahre von der in Arnsberg ansässigen Finanzverwaltung des Kölner Erzstiftes – der Oberkellnerei – neu verpachtet. Dorthin waren auch alle Abgaben (Früchte, Tiere, Geld) zu leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem mit Farbbildern und Dokumenten reich illustrierten Buch leben auf rd. 100 Seiten die vergangenen Jahrhunderte anschaulich wieder auf. Für Heimat- und Familienforscher sind vor allem die angefügten Register, in denen 108 Orte und 356 Personennamen verzeichnet sind, eine reiche Fundgrube. Besondere Raritäten sind&lt;br /&gt;
•	der im Original erhaltene „Getreide-Erlass“ aus dem Jahre 1802, mit dem der letzte Landdroste des Herzogtums Westfalen wegen Brotmangels die Ausfuhr von Getreide sperren ließ.&lt;br /&gt;
•	die im Original überlieferte Spottballade „Räuberflucht im Hönnen - Thal“ auf die hessische Soldateska, deren zeitliche Einordnung noch immer ungeklärt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Streiflichter aus diesem Buch:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
•	Als „kurfürstliches Sattelgut“ hatte der Hof – bei Anwesenheit des Kurfürsten im Lande Pferde und Gespanne zur Verfügung zu stellen. Darüber hinaus hatte er bei Auslands- und Kriegsfuhren Dienste zu leisten. Zahlreiche Getreidelieferungen aus dem Siebenjährigen Krieg (1756-1763) belegen dies.&lt;br /&gt;
•	5 Brände hinterließen ihre Vernichtungsspuren, von denen die Unglücke im Dreißigjährigen Kriege (1618-1648) und im Jahre 1707 die größten Schäden anrichteten.&lt;br /&gt;
•	12 Familienstämme der Hofbesitzer konnten herausgefunden werden.&lt;br /&gt;
•	Allein im 18. Jahrhundert stand drei Mal eine junge Witwe mit Kleinkindern vor der Aufgabe, den Hof  allein wirtschaftlich weiter zu führen.&lt;br /&gt;
•	27 ausführlich geschriebene Familienbriefe aus Barge bei Wickede geben ein sehr detailliertes Bild der damaligen Zeit (1830- 48).&lt;br /&gt;
•	Die Familie Schulte-Horst engagierte sich über alle Jahrhunderte ehrenamtlich und staatsbürgerlich besonders stark: Als Gemeindevorsteher, in Kirche, Schule, Heer, Jagd, Schützenwesen und Sport.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhältlich ist dieses Buch online unter www.schulte-horst.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rudolftillmann</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gr%C3%BCbeck_(Balve)&amp;diff=519899</id>
		<title>Grübeck (Balve)</title>
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		<updated>2008-08-12T15:15:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Rudolftillmann: /* Frühe Erwähnung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Historische Hierarchie: &#039;&#039;&#039;  [[Regional]] &amp;gt; [[Historische deutsche Staaten]] &amp;gt; [[Herzogtum Westfalen]]&amp;gt; [[Amt Balve (historisch)]] &amp;gt; [[Balve]] &amp;gt; Grübeck (Balve)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Frühe Erwähnung==&lt;br /&gt;
* 1402 verkauft Hermann von Binolen ein Landstück auf der &amp;quot;Gruitbicke&amp;quot;, neben Godert von Hanxlebens Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Grübeck ([[Balve]])===&lt;br /&gt;
* Grubbecke / Grubeke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einwohner====&lt;br /&gt;
Schatzungsregister:&lt;br /&gt;
* (1536) Johann Schoult  4  g  / (1565 ) Blesien in der Grubeke 4  g&lt;br /&gt;
* (1536) sin Knecht  ½ g  / (1565 ) sein Knecht ½ g  &lt;br /&gt;
* (1536) Thonniß Sulcken 3 ½ g / (1565 ) Thonnis Solleke 4 g  &lt;br /&gt;
* (1536) sin Knecht adir Bruider ½ g  / (1565 ) sein Knecht  1 o&lt;br /&gt;
* (1536) Johann Harhof 1 g  / (1565 ) Scheper  1 o   &lt;br /&gt;
* (1565) Johan Kerckhover 2 ½ g&lt;br /&gt;
** (1565 ) Summa  11 g  2 o&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Balve}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Balve]]&lt;br /&gt;
Bauernhof  urkundlich 600 Jahre alt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf ein ungewöhnliches Jubiläum blickt ein Hof im Grübecktal bei Eisborn zurück:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1403 ist er bereits in einer Urkunde namentlich als „mittelster Hof“ bezeichnet worden. Grund zum Feiern – auch für die beiden anderen alten Höfe in der Grübeck (der oberste und niederste)  -  denn  diese Bauerschaft bildet  eine so genannte Siedlung im Dreierverband, deren Ursprung in der sächsischen Zeit (700 – 800 n. Chr.) liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie verlief die Frühgeschichte dieses Tales, das in einem Seitenarm des Hönnetales liegt? Welche Auswirkungen hatte die Grenzlage für diesen kurkölnischen Teil in unmittelbarer Nähe zur Grafschaft Mark?  Welche großen und kleinen zeitgeschichtlichen Ereignisse bewegten die Menschen über die Jahrhunderte? Auf diese Spuren hatte sich bereits als Abiturient  – Anfang der 60er Jahre – Rudolf Tillmann begeben und  schon seine damaligen Ergebnisse in einer Hofchronik niedergelegt. Danach sammelte, forschte und fand er in 40 Jahren eine Menge weiterer interessanter Urkunden und Informationen.  Jetzt hat er alles in einem Buch zusammengefasst, das mit Bild- und Kartenmaterial gut gefüllt ist. Eine wahre Fundgrube für Heimat- und Familienhistoriker  –  auch die anhängenden Register, in denen insgesamt  108  Orte und  267 Familiennamen verzeichnet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier einige Streiflichter aus dem Buch:&lt;br /&gt;
•	Der Hof hatte ca. 400 Jahre lang als eins der größten Lehensgüter von Kloster Oelinghausen Abgaben und Dienstleistungen zu erbringen.&lt;br /&gt;
•	Im Dreißigjährigen, Siebenjährigen und Zweiten Welt-Krieg litt der Hof wiederholt unter  Einquartierungen fremder Truppen.&lt;br /&gt;
•	Aus den genealogisch nachweisbaren Familienstämmen, die sich übrigens auf dem Hof ohne Unterbrechung bis 1695 zurückverfolgen lassen, gingen 4 Geistliche hervor. Von ihnen erreichte 1762 Johann Hermann Werren als Kölner Domvikar die Gründung der Vikarie Eisborn als Teil der Pfarrei Balve.&lt;br /&gt;
•	In der weit verzweigten Familie findet sich Ende des 18. Jahrhunderts auch ein „kurmainzischer Hofgerichtsrat“. Erst vor wenigen Jahren wies jemand aus Wien seine Vorfahren zum Hof in der Grübeck nach.&lt;br /&gt;
•	Im Ersten Weltkrieg sind alle 3 Söhne an der Westfront gefallen. Damit erlosch nach rd. 150 Jahren der Name Lübke auf dem Hof.&lt;br /&gt;
•	Das älteste noch erhaltene Gebäude – als Wohnhaus gebaut  – stammt aus dem Jahre 1748.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erhältlich ist dieses Buch, das den Titel trägt: „Ein Hof im Sauerland wird 600 Jahre alt“  online über www.tillmann-gruebeck.de&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Rudolftillmann</name></author>
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