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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=904867</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2011-02-24T15:40:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Die Seite wurde geleert.&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=655048</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2009-02-10T17:04:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh (Familienname)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropschuh, Familienname, erstmals  um 1505 erwähnt (Führung des Namens seit ca. 1685)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Herkunft unserer Familie&lt;br /&gt;
2. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
3. Herkunft der Namensvetter/innen&lt;br /&gt;
4. Geographische Verteilung&lt;br /&gt;
5. Meine Suche nach Quellen&lt;br /&gt;
6. Angebot Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Herkunft unserer Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Linie Tropschuh kann bis 1685 im Umkreis von Brüx (heute MOST) Böhmen/Tschechien verfolgt werden. Vorliegende Dokumente zeigen den Namen von Trabschug, Trabschuch, Drabschuch bis Trappschuh. Die Schreibweise variiert oft innerhalb der gleichen Person von der Tauf- bis zur Sterbeurkunde. Seit 1773 gibt es nur noch die Schreibweise Tropschuh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Variationen können mit Rechtschreibfehlern und/oder dem Schreiben nach Gehör begründet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Schreibweise mit g oder ch oder h ist dadurch begründet, dass der Pfarrer in Böhmen war sehr oft ein Tscheche, der alle Namen nach seiner Aussprache schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Namens ist nicht bekannt. Interessierten sende ich gerne vorhandene Informationen (siehe unter 6. Angebot Daten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreibweise kann auf die Herkunft und Bedeutung des Namens deuten. Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Mögliche Deutungen des Namens/Berufes sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1 Trippe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Teil des Namens taucht im 15. Jahrhundert auf. Beschrieben wird eine Trippe, ein mittelalterlicher Schuh orientalischen Ursprungs, aus einer von Lederriemen pantoffelartig am Fuß gehaltenen Holz- oder Korksohle. Holztrippen, bei denen zwei Klötze unter der Sohle die eigentliche Lauffläche bildeten, wurden im Freien über der Fußbekleidung als Schutz gegen den Straßenschmutz getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2 tropius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Expertise der Universität Regensburg definiert den vorderen Teil entweder mit&lt;br /&gt;
a) der Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) einem tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3 Deutsches Namenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. In dem Werk Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101. Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb&lt;br /&gt;
auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Tropschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Herkunft der Namensvetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichtsbücher besagen eine Kolonisation des Sudetenland mit Menschen aus ganz Europa. Ein Zuzug meiner Namensvetter kann auch von Sachsen erfolgt sein. Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass. Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen. Es konnten keine Quellen gefunden werden, die diese Hypothese unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slawische Einwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Herkunft aus slawischen Gebieten ist ebenfalls möglich. Vielleicht deutet die Endung -schuh oder -schug auf einen slawischen Ursprung hin. Wenn das -schuh mal ein -schug war, dann entspräche es der ukrainischen -sohn Endung -uk, -czuk, -schug bedeutet &amp;quot;Sohn des&amp;quot;, ähnlich wie im Schwedischen Johannson oder Johannsen = Sohn des Johann. Daraus würde in meinem Fall ein Sohn des Drabsch oder Tropsch. Die Antwort auf die Frage a oder o passt wieder in das slawische Umfeld. Russisch geschriebenes unbetontes o wird a gesprochen und im Weißrussischen oder Ukrainischen dann auch a geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzschnitzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Beruf des Holzschnitzers wurde bereits hingewiesen. Wenn dies zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köhler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Steuerrollen (Berni rula) von Pressnitz 1694 taucht ein Dropsig (Drabschuh) auf. In diesem Zusammenhang ist von der Köhlerei die Rede. Also erneut ein Hinweis, dass die Tropschuh aus den Waldgebieten gekommen seien. &lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt. Im Überblick kann man die Orte, wo verschiedene, auch nicht mit uns verwandte Namensvettern lebten aus einer Tabelle ersehen (Siehe unter 6. Angebot an Daten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Geographische Verteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreibweisen Drabschuh, Drabschuch tauchen früher relativ häufig in böhmischen Steuerrollen auf. Dieser Name ist verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben also etwa 800 Namensvetter/innen. In der BRD trifft man mehr Tropschug als Tropschuh, aber auch Trappschuh ist zu erwähnen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
A  &amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen&lt;br /&gt;
B  &amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut&lt;br /&gt;
C  http://www.publicprofiler.org/worldnames/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Suche nach Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regten mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Ich erhielt von vielen Personen den Arier Nachweis, den alle im Regime Hitler bei der Heirat vorlegen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Johannes Trapschug kam um 1685 zur Welt. Sein Sohn Johann Josef Trapschug wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um unsere Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Angebot an Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Familienbande steht in einer Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Verfügung. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher stammen die Tropschuh? Aus welchen Gegenden stammen sie. Die mir bekannten Namensvetter sammelte ich in einer Tabelle. Dort können die Distanzen der Geburtsorte in Relation zu Brüx gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommen die geschätzten 800 Namensvetter/innen in der BRD?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2009-02-10T17:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh (Familienname)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropschuh, Familienname, erstmals  um 1505 erwähnt (Führung des Namens seit ca. 1685)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhaltsverzeichnis&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Herkunft unserer Familie&lt;br /&gt;
2. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
3. Herkunft der Namensvetter/innen&lt;br /&gt;
4. Geographische Verteilung&lt;br /&gt;
5. Meine Suche nach Quellen&lt;br /&gt;
6. Angebot Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Herkunft unserer Familie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Linie Tropschuh kann bis 1685 im Umkreis von Brüx (heute MOST) Böhmen/Tschechien verfolgt werden. Vorliegende Dokumente zeigen den Namen von Trabschug, Trabschuch, Drabschuch bis Trappschuh. Die Schreibweise variiert oft innerhalb der gleichen Person von der Tauf- bis zur Sterbeurkunde. Seit 1773 gibt es nur noch die Schreibweise Tropschuh. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Variationen können mit Rechtschreibfehlern und/oder dem Schreiben nach Gehör begründet werden &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
- die Schreibweise mit g oder ch oder h ist dadurch begründet, dass der Pfarrer in Böhmen war sehr oft ein Tscheche, der alle Namen nach seiner Aussprache schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Namens ist nicht bekannt. Interessierten sende ich gerne vorhandene Informationen (siehe unter 6. Angebot Daten).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreibweise kann auf die Herkunft und Bedeutung des Namens deuten. Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Mögliche Deutungen des Namens/Berufes sind:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.1 Trippe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der erste Teil des Namens taucht im 15. Jahrhundert auf. Beschrieben wird eine Trippe, ein mittelalterlicher Schuh orientalischen Ursprungs, aus einer von Lederriemen pantoffelartig am Fuß gehaltenen Holz- oder Korksohle. Holztrippen, bei denen zwei Klötze unter der Sohle die eigentliche Lauffläche bildeten, wurden im Freien über der Fußbekleidung als Schutz gegen den Straßenschmutz getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.2 tropius&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Expertise der Universität Regensburg definiert den vorderen Teil entweder mit&lt;br /&gt;
a) der Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) einem tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2.3 Deutsches Namenbuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. In dem Werk Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101. Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb&lt;br /&gt;
auftreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Tropschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Herkunft der Namensvetter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sachsen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichtsbücher besagen eine Kolonisation des Sudetenland mit Menschen aus ganz Europa. Ein Zuzug meiner Namensvetter kann auch von Sachsen erfolgt sein. Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass. Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen. Es konnten keine Quellen gefunden werden, die diese Hypothese unterstützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Slawische Einwanderung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Herkunft aus slawischen Gebieten ist ebenfalls möglich. Vielleicht deutet die Endung -schuh oder -schug auf einen slawischen Ursprung hin. Wenn das -schuh mal ein -schug war, dann entspräche es der ukrainischen -sohn Endung -uk, -czuk, -schug bedeutet &amp;quot;Sohn des&amp;quot;, ähnlich wie im Schwedischen Johannson oder Johannsen = Sohn des Johann. Daraus würde in meinem Fall ein Sohn des Drabsch oder Tropsch. Die Antwort auf die Frage a oder o passt wieder in das slawische Umfeld. Russisch geschriebenes unbetontes o wird a gesprochen und im Weißrussischen oder Ukrainischen dann auch a geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holzschnitzer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Beruf des Holzschnitzers wurde bereits hingewiesen. Wenn dies zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Köhler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Steuerrollen (Berni rula) von Pressnitz 1694 taucht ein Dropsig (Drabschuh) auf. In diesem Zusammenhang ist von der Köhlerei die Rede. Also erneut ein Hinweis, dass die Tropschuh aus den Waldgebieten gekommen seien. &lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt. Im Überblick kann man die Orte, wo verschiedene, auch nicht mit uns verwandte Namensvettern lebten aus einer Tabelle ersehen (Siehe unter 6. Angebot an Daten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Geographische Verteilung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schreibweisen Drabschuh, Drabschuch tauchen früher relativ häufig in böhmischen Steuerrollen auf. Dieser Name ist verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben also etwa 800 Namensvetter/innen. In der BRD trifft man mehr Tropschug als Tropschuh, aber auch Trappschuh ist zu erwähnen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
A  &amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen&lt;br /&gt;
B  &amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut&lt;br /&gt;
C  http://www.publicprofiler.org/worldnames/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Suche nach Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regten mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Ich erhielt von vielen Personen den Arier Nachweis, den alle im Regime Hitler bei der Heirat vorlegen mussten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Johannes Trapschug kam um 1685 zur Welt. Sein Sohn Johann Josef Trapschug wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um unsere Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Angebot an Daten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Familienbande steht in einer Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Verfügung. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher stammen die Tropschuh? Aus welchen Gegenden stammen sie. Die mir bekannten Namensvetter sammelte ich in einer Tabelle. Dort können die Distanzen der Geburtsorte in Relation zu Brüx gesehen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Woher kommen die geschätzten 800 Namensvetter/innen in der BRD?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Fetter Text][[Bild:[[Media:Beispiel.jpg]]&amp;lt;math&amp;gt;Formel hier einfügen&amp;lt;/math&amp;gt;]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-12-30T12:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Herkunft des Namens&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Name Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Dokumenten unserer Familie wird er verschieden geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ID No Datenbank	Geburt	Vorname	Familienname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
594	1685	Johannes	Trabschug&lt;br /&gt;
153	1708	Johann Josef	Trabschug&lt;br /&gt;
141	1737	Josephus	Trabschuch&lt;br /&gt;
478	1748	Johann Adam	Tropschug&lt;br /&gt;
17	1773	Johann Josef	Tropschuh&lt;br /&gt;
15	1813	Wenzel	Tropschuh&lt;br /&gt;
11	1854	Karl	Tropschuh&lt;br /&gt;
	Bis heute		Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dies mit einer mangelnden Rechtschreibung und/oder dem Schreiben nach Gehör begründen. Die Schreibweisen Drabschuh, Drabschuch tauchen früher relativ häufig in Steuer rollen auf. In Steuerrollen = Berni rula von Pressnitz taucht 1694 sogar ein Dropsig (Drabschuh) auf. Später wurden sie durch die Form Tropschuh, Tropschug ersetzt. Heute konnte ich keinen Drabschuh finden. Ob nun der Name am Ende mit einem g oder ch oder h geschrieben wird, ist ein Einfluss der slawischen Pfarrer. In Böhmen war der Pfarrer sehr oft ein Tscheche. Dieser schrieb natürlich alle Namen nach seinem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der slawischen Lautverschiebung wird z.B. aus Petersburg russisch Petrograd tschechisch ein Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel wird ein schlesischer Herr Tropschug in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Trabschuch erschien häufig um 1600. u.a. in Sayda (Sachsen). Dagegen ist er heute unbekannt. Sayda ist in der Stiftungsurkunde des Klosters Ossegg 1191 erwähnt. Es lag auf einer viel genutzten Handelsstrasse. Ob man auf diesem Wege nachweisen kann, dass Personen von der nördlichen Seite des Erzgebirges auf die Südseite gelangten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen kommen aus einem Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). Von den Vorfahren unserer Linie tragen heute (2008) noch 7 Tropschuh den Namen: Adolf Tropschuh, Christina&amp;amp;Günther Tropschuh, Kathrine&amp;amp;Frank Tropschuh, Reiner&amp;amp;Marion Tropschuh, Wally Tropschuh. Aus der grossen Familie mit bis zu 14 Kindern pro Ehefrau sind also nur wenige übrig geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD trifft man mehr Tropschug als Tropschuh, aber auch Trappschuh ist zu erwähnen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
A  &amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen&lt;br /&gt;
B  &amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut&lt;br /&gt;
C  http://www.publicprofiler.org/worldnames/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben also einige Hundert Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen. Siehe dazu Distanzen Geburtsorte.xls im Anhang Übersichten, Tropschuh versch.Namen.pages und Orte wo es Tropschuh gibt.pages im Anhang zum Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandsamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der erste Teil des Namens taucht im 15. Jahrhundert auf. Beschrieben wird eine Trippe,  ein mittelalterlicher Schuh orientalischen Ursprungs, aus einer von Lederriemen pantoffelartig am Fuß gehaltenen Holz- oder Korksohle. Holztrippen, bei denen zwei Klötze unter der Sohle die eigentliche Lauffläche bildeten, wurden im Freien über der Fußbekleidung als Schutz gegen den Straßenschmutz getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Expertise (Trop Expertise TROPSCHUG.pdf im Anhang) der Universität Regensburg definiert den vorderen Teilmit 2 Erklärungen:&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. In dem Werk Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101. Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb&lt;br /&gt;
auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Tropschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits erwähnt, taucht in den Steuerrollen (Berni rula) von Pressnitz 1694 sogar ein Dropsig (Drabschuh) auf. In diesem Zusammenhang ist von der Köhlerei die Rede. Also erneut ein Hinweis, dass die Tropschuh aus den Waldgebieten gekommen seien.&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Beruf des Holzschnitzens wurde bereits hingewiesen. Wenn dies zutrifft, ist &lt;br /&gt;
anzutreffen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt. Im Überblick kann man die Orte, wo verschiedene, auch nicht mit uns verwandte Namensvettern in Distanzen Geburtsorte.xls einsehen (siehe Anhang). Auskunft über die Orte in denen Tropschuh lebten sind in Namen&amp;amp;Ort Sudeten.pages zusammen gefasst (siehe Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher erwähnt, deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
----&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[Fetter Text][[Bild:[[Media:Beispiel.jpg]]&amp;lt;math&amp;gt;Formel hier einfügen&amp;lt;/math&amp;gt;]]&#039;&#039;&#039;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=580399</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=580399"/>
		<updated>2008-12-30T08:26:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Der Name Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Dokumenten unserer Familie wird er verschieden geschrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ID No Datenbank	Geburt	Vorname	Familienname&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
594	1685	Johannes	Trabschug&lt;br /&gt;
153	1708	Johann Josef	Trabschug&lt;br /&gt;
141	1737	Josephus	Trabschuch&lt;br /&gt;
478	1748	Johann Adam	Tropschug&lt;br /&gt;
17	1773	Johann Josef	Tropschuh&lt;br /&gt;
15	1813	Wenzel	Tropschuh&lt;br /&gt;
11	1854	Karl	Tropschuh&lt;br /&gt;
	Bis heute		Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann dies mit einer mangelnden Rechtschreibung und/oder dem Schreiben nach Gehör begründen. Die Schreibweisen Drabschuh, Drabschuch tauchen früher relativ häufig in Steuer rollen auf. In Steuerrollen = Berni rula von Pressnitz taucht 1694 sogar ein Dropsig (Drabschuh) auf. Später wurden sie durch die Form Tropschuh, Tropschug ersetzt. Heute konnte ich keinen Drabschuh finden. Ob nun der Name am Ende mit einem g oder ch oder h geschrieben wird, ist ein Einfluss der slawischen Pfarrer. In Böhmen war der Pfarrer sehr oft ein Tscheche. Dieser schrieb natürlich alle Namen nach seinem Verständnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut der slawischen Lautverschiebung wird z.B. aus Petersburg russisch Petrograd tschechisch ein Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel wird ein schlesischer Herr Tropschug in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Trabschuch erschien häufig um 1600. u.a. in Sayda (Sachsen). Dagegen ist er heute unbekannt. Sayda ist in der Stiftungsurkunde des Klosters Ossegg 1191 erwähnt. Es lag auf einer viel genutzten Handelsstrasse. Ob man auf diesem Wege nachweisen kann, dass Personen von der nördlichen Seite des Erzgebirges auf die Südseite gelangten?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen kommen aus einem Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). Von den Vorfahren unserer Linie tragen heute (2008) noch 7 Tropschuh den Namen: Adolf Tropschuh, Christina&amp;amp;Günther Tropschuh, Kathrine&amp;amp;Frank Tropschuh, Reiner&amp;amp;Marion Tropschuh, Wally Tropschuh. Aus der grossen Familie mit bis zu 14 Kindern pro Ehefrau sind also nur wenige übrig geblieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD trifft man mehr Tropschug als Tropschuh, aber auch Trappschuh ist zu erwähnen.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
A  &amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen&lt;br /&gt;
B  &amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut&lt;br /&gt;
C  http://www.publicprofiler.org/worldnames/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben also einige Hundert Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen. Siehe dazu Distanzen Geburtsorte.xls im Anhang Übersichten, Tropschuh versch.Namen.pages und Orte wo es Tropschuh gibt.pages im Anhang zum Text.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandsamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der erste Teil des Namens taucht im 15. Jahrhundert auf. Beschrieben wird eine Trippe,  ein mittelalterlicher Schuh orientalischen Ursprungs, aus einer von Lederriemen pantoffelartig am Fuß gehaltenen Holz- oder Korksohle. Holztrippen, bei denen zwei Klötze unter der Sohle die eigentliche Lauffläche bildeten, wurden im Freien über der Fußbekleidung als Schutz gegen den Straßenschmutz getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Expertise (Trop Expertise TROPSCHUG.pdf im Anhang) der Universität Regensburg definiert den vorderen Teilmit 2 Erklärungen:&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. In dem Werk Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101. Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb&lt;br /&gt;
auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Tropschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie oben bereits erwähnt, taucht in den Steuerrollen (Berni rula) von Pressnitz 1694 sogar ein Dropsig (Drabschuh) auf. In diesem Zusammenhang ist von der Köhlerei die Rede. Also erneut ein Hinweis, dass die Tropschuh aus den Waldgebieten gekommen seien.&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Beruf des Holzschnitzens wurde bereits hingewiesen. Wenn dies zutrifft, ist &lt;br /&gt;
anzutreffen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt. Im Überblick kann man die Orte, wo verschiedene, auch nicht mit uns verwandte Namensvettern in Distanzen Geburtsorte.xls einsehen (siehe Anhang). Auskunft über die Orte in denen Tropschuh lebten sind in Namen&amp;amp;Ort Sudeten.pages zusammen gefasst (siehe Anhang).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher erwähnt, deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=544900</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-09-08T15:49:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Kommen alle Tropschuh aus Brüx?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kann ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708 verfolgen. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. Da in Böhmen vielfach tschechische Pfarrer im Einsatz waren, wählten diese sicher oft &amp;lt;IHRE&amp;gt; Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen in Deutschland einige hundert Namensvetter/innen leben. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropschuh Austria 4x Quelle eigene, BRD 171x Quelle C, BRD 170x Quelle B, BRD 309x Quelle A, Schweiz 3x Quelle eigene, USA 190x Quelle C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trapschuh USA 5x Quelle C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tropschug BRD 202x Quelle C, 181x Quelle B, 471x Quelle A&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trappschuh BRD 104x Quelle C, 106x Quelle B&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B http://www.verwandt.de/karten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C http://www.publicprofiler.org/worldnames/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten aus Kirchenbüchern vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden wurde die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17.und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang sich verpflegen konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Ossegg hatte meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Einfluss. Laut Wikipedia überragten die Zisterzienser andere Orden durch ihre praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft und Wirtschaft, über das Bauwesen und weitere Gewerbe bis zur Kunst. Mit dieser praktischen Tätigkeit  wurden sie oft gerufen, um öde Grenzgebiete zu kolonisieren. Mein Vater glaubte gehört zu haben, dass die Tropschuh aus dem Bayerischen Raum kamen. Der grosse Einfluss des Klosters Ossegg könnte diese Theorie bestätigen. So führt eine direkte Linie von Citeaux und Morimond über die deutschen Konvente Kamp, Volkenroda und Waldsassen (Oberpfalz nahe der böhmischen Grenze) bis zu den zwei böhmischen Klöstern in Sedlec bei Kutná Hora (1142-1143) und in Mast´ov, resp. in Ossegg 1102. Die Zisterzienser kolonisierten die bewaldeten Gebiete im Erzgebirge und in der Umgebung von Ossegg. Der Name Ossegg ist übrigens charakteristisch: es ist eine Ableitung vom Wort, das auf tschechisch &amp;quot;Holz hacken &amp;quot; und &amp;quot;roden&amp;quot; bedeutet. Die tschechische Bezeichnung von Ossegg lautet Osek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1608 kommt in Komotau eine Ursula Drabschuch als Tochter von Hans Drabschuch zur Welt. Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. 1631 wird ein Gregorius Trabschuch in Ullersdorf, Sachsen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe meinen Verdacht, dass meine Namensvettern aus Sachsen eingewandert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=544887</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=544887"/>
		<updated>2008-09-08T14:55:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Kommen alle Tropschuh aus Brüx&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kann ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708 verfolgen. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. Da in Böhmen vielfach tschechische Pfarrer im Einsatz waren, wählten diese sicher oft &amp;lt;IHRE&amp;gt; Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Land	Tropschuh	Trapschuh	Trabschug	Tropschug	Drabschuh	Trappschuh	Quelle&lt;br /&gt;
							&lt;br /&gt;
Austria	   4						                                                   C&lt;br /&gt;
BRD	  171			                         202		                    104            C&lt;br /&gt;
BRD	  170			                         181		                    106	           B&lt;br /&gt;
BRD	  309	          &amp;lt;300	          &amp;lt;300	         471	           &amp;lt;300	            &amp;lt;300	   A&lt;br /&gt;
GB						                                              6	           C&lt;br /&gt;
Schweiz	   3						                                                 eigene&lt;br /&gt;
USA	  190	            5					                                           C&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A	http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen						&lt;br /&gt;
B	http://www.verwandt.de/karten						&lt;br /&gt;
C	http://www.publicprofiler.org/worldnames/						&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sollen in Deutschland einige hundert Namensvetter/innen leben. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten aus Kirchenbüchern vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden wurde die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17.und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang sich verpflegen konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Ossegg hatte meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Einfluss. Laut Wikipedia überragten die Zisterzienser andere Orden durch ihre praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft und Wirtschaft, über das Bauwesen und weitere Gewerbe bis zur Kunst. Mit dieser praktischen Tätigkeit  wurden sie oft gerufen, um öde Grenzgebiete zu kolonisieren. Mein Vater glaubte gehört zu haben, dass die Tropschuh aus dem Bayerischen Raum kamen. Der grosse Einfluss des Klosters Ossegg könnte diese Theorie bestätigen. So führt eine direkte Linie von Citeaux und Morimond über die deutschen Konvente Kamp, Volkenroda und Waldsassen (Oberpfalz nahe der böhmischen Grenze) bis zu den zwei böhmischen Klöstern in Sedlec bei Kutná Hora (1142-1143) und in Mast´ov, resp. in Ossegg 1102. Die Zisterzienser kolonisierten die bewaldeten Gebiete im Erzgebirge und in der Umgebung von Ossegg. Der Name Ossegg ist übrigens charakteristisch: es ist eine Ableitung vom Wort, das auf tschechisch &amp;quot;Holz hacken &amp;quot; und &amp;quot;roden&amp;quot; bedeutet. Die tschechische Bezeichnung von Ossegg lautet Osek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1608 kommt in Komotau eine Ursula Drabschuch als Tochter von Hans Drabschuch zur Welt. Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. 1631 wird ein Gregorius Trabschuch in Ullersdorf, Sachsen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe meinen Verdacht, dass meine Namensvettern aus Sachsen eingewandert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=544886</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-09-08T14:54:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kann ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708 verfolgen. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. Da in Böhmen vielfach tschechische Pfarrer im Einsatz waren, wählten diese sicher oft &amp;lt;IHRE&amp;gt; Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten aus Kirchenbüchern vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden wurde die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17.und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang sich verpflegen konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Ossegg hatte meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Einfluss. Laut Wikipedia überragten die Zisterzienser andere Orden durch ihre praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft und Wirtschaft, über das Bauwesen und weitere Gewerbe bis zur Kunst. Mit dieser praktischen Tätigkeit  wurden sie oft gerufen, um öde Grenzgebiete zu kolonisieren. Mein Vater glaubte gehört zu haben, dass die Tropschuh aus dem Bayerischen Raum kamen. Der grosse Einfluss des Klosters Ossegg könnte diese Theorie bestätigen. So führt eine direkte Linie von Citeaux und Morimond über die deutschen Konvente Kamp, Volkenroda und Waldsassen (Oberpfalz nahe der böhmischen Grenze) bis zu den zwei böhmischen Klöstern in Sedlec bei Kutná Hora (1142-1143) und in Mast´ov, resp. in Ossegg 1102. Die Zisterzienser kolonisierten die bewaldeten Gebiete im Erzgebirge und in der Umgebung von Ossegg. Der Name Ossegg ist übrigens charakteristisch: es ist eine Ableitung vom Wort, das auf tschechisch &amp;quot;Holz hacken &amp;quot; und &amp;quot;roden&amp;quot; bedeutet. Die tschechische Bezeichnung von Ossegg lautet Osek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1608 kommt in Komotau eine Ursula Drabschuch als Tochter von Hans Drabschuch zur Welt. Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. 1631 wird ein Gregorius Trabschuch in Ullersdorf, Sachsen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe meinen Verdacht, dass meine Namensvettern aus Sachsen eingewandert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=540288</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-09-01T16:43:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kann ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708 verfolgen. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. Da in Böhmen vielfach tschechische Pfarrer im Einsatz waren, wählten diese sicher oft &amp;lt;IHRE&amp;gt; Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten aus Kirchenbüchern vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden wurde die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17.und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang sich verpflegen konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Ossegg hatte meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Einfluss. Laut Wikipedia überragten die Zisterzienser andere Orden durch ihre praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft und Wirtschaft, über das Bauwesen und weitere Gewerbe bis zur Kunst. Mit dieser praktischen Tätigkeit  wurden sie oft gerufen, um öde Grenzgebiete zu kolonisieren. Mein Vater glaubte gehört zu haben, dass die Tropschuh aus dem Bayerischen Raum kamen. Der grosse Einfluss des Klosters Ossegg könnte diese Theorie bestätigen. So führt eine direkte Linie von Citeaux und Morimond über die deutschen Konvente Kamp, Volkenroda und Waldsassen (Oberpfalz nahe der böhmischen Grenze) bis zu den zwei böhmischen Klöstern in Sedlec bei Kutná Hora (1142-1143) und in Mast´ov, resp. in Ossegg 1102. Die Zisterzienser kolonisierten die bewaldeten Gebiete im Erzgebirge und in der Umgebung von Ossegg. Der Name Ossegg ist übrigens charakteristisch: es ist eine Ableitung vom Wort, das auf tschechisch &amp;quot;Holz hacken &amp;quot; und &amp;quot;roden&amp;quot; bedeutet. Die tschechische Bezeichnung von Ossegg lautet Osek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1608 kommt in Komotau eine Ursula Drabschuch als Tochter von Hans Drabschuch zur Welt. Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. 1631 wird ein Gregorius Trabschuch in Ullersdorf, Sachsen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe meinen Verdacht, dass meine Namensvettern aus Sachsen eingewandert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=533671</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-26T12:57:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kann ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708 verfolgen. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten aus Kirchenbüchern vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden wurde die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17.und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang sich verpflegen konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn auch allgemein gesehen das Sudetenland von ganz Europa kolonisiert worden sei, so kommt mir der Verdacht, dass es das nicht allein gewesen sein kann. Zwei Gründe bringen mich auf diesen Gedanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Ossegg hatte meiner Meinung nach einen nicht unerheblichen Einfluss. Laut Wikipedia überragten die Zisterzienser andere Orden durch ihre praktische Tätigkeit in der Landwirtschaft und Wirtschaft, über das Bauwesen und weitere Gewerbe bis zur Kunst. Mit dieser praktischen Tätigkeit  wurden sie oft gerufen, um öde Grenzgebiete zu kolonisieren. Mein Vater glaubte gehört zu haben, dass die Tropschuh aus dem Bayerischen Raum kamen. Der grosse Einfluss des Klosters Ossegg könnte diese Theorie bestätigen. So führt eine direkte Linie von Citeaux und Morimond über die deutschen Konvente Kamp, Volkenroda und Waldsassen (Oberpfalz nahe der böhmischen Grenze) bis zu den zwei böhmischen Klöstern in Sedlec bei Kutná Hora (1142-1143) und in Mast´ov, resp. in Ossegg 1102. Die Zisterzienser kolonisierten die bewaldeten Gebiete im Erzgebirge und in der Umgebung von Ossegg. Der Name Ossegg ist übrigens charakteristisch: es ist eine Ableitung vom Wort, das auf tschechisch &amp;quot;Holz hacken &amp;quot; und &amp;quot;roden&amp;quot; bedeutet. Die tschechische Bezeichnung von Ossegg lautet Osek.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber warum soll ein Zuzug von meinen Namensvettern nicht von Sachsen erfolgt sein? Schliesslich lebten auf der anderen Seite des Erzgebirges auch Trabschuch u.ä. Schreibweisen. Ein Weg über die Berge ins nahe Sachsen war sicher für manchen jungen Menschen eine Option. Sei es Armut, familiärer Zwist, Krieg oder Wanderlust sind da ein möglicher Anlass.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1608 kommt in Komotau eine Ursula Drabschuch als Tochter von Hans Drabschuch zur Welt. Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nickelsdorf kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. 1631 wird ein Gregorius Trabschuch in Ullersdorf, Sachsen erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich sehe meinen Verdacht, dass meine Namensvettern aus Sachsen eingewandert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Langugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen. Vor 1700 scheinen die Mormonen keine Unterlagen zu scannen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=531734</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-24T12:11:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Familie kenne ich in Böhmen zurück bis ins Jahr 1708. Kamen die Vorfahren aus Sachsen? Sind die heute bekannten 800 Namensvetter in der BRD alle aus Brüx und der weiteren Umgebung? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Dafür kann der Hinweis dienen, dass das Kloster Ossegg 1191 von Waldsassen, Oberpfalz gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nikolsdorf (handelt es sich um Nickelsdorf?) kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=528243</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=528243"/>
		<updated>2008-08-20T16:01:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Dafür kann der Hinweis dienen, dass das Kloster Ossegg 1191 von Waldsassen, Oberpfalz gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Stadtarchiv von Oberleutensdorf zeigt Weglassbriefe von Susanna Trobschuh 1664 und Katharina Tropschuh 1726, deren Vater Johann Georg aus Nikolsdorf (handelt es sich um Nickelsdorf?) kommen soll. 1684 bis 1784 wird Trobschuh, Tropschuh und Tropschug bei den Familien in Oberleutensdorf gelistet. Zwischen 1780 und 1880 wird Tropschuh als Familienname in Bilin und Ugest erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=527615</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=527615"/>
		<updated>2008-08-19T15:58:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Dafür kann der Hinweis dienen, dass das Kloster Ossegg 1191 von Waldsassen, Oberpfalz gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits vorher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=527336</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-19T13:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Herkunft des Familiennamen Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Dafür kann der Hinweis dienen, dass das Kloster Ossegg 1191 von Waldsassen, Oberpfalz gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits voher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=527107</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-18T18:32:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Dafür kann der Hinweis dienen, dass das Kloster Ossegg 1191 von Waldsassen, Oberpfalz gegründet wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh untersuchte in Ihrem Buch &amp;quot;Bauerntum im Garten Böhmens&amp;quot; die Kolonisation Böhmens. Nach Ihren Funden die Gegend im 11. bis zum 14. Jahrhundert von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Es sollte eine Verwandtschaft geben zwischen den um 1700 im Raume Brüx lebenden Tropschuh und den um 1600 beheimateten Trabschuch im Erzgebirge. Wie bereits voher deutet die unterschiedliche Schreibweise auf den gleichen Namen hin. Eine geographische Verbindung zwischen den beiden Gebieten ist die damalige &amp;quot;alte Salzstrasse&amp;quot;, welche Sayda zu dem 44 km entfernten Ossegg führt. Sayda leistete Tribute an das Kloster. Es ist also nachvollziehbar, dass es diese Umstände Kontakte förderte. Leider gibt es heute keine Nachkommen der Trabschuch in Sachsen, wenigstens konnte ich bisher niemand finden. Auch sonst fehlen mir Quellen, um an meiner Hypothese zu arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700. Ist die Besiedlung von Sachsen eine Möglichkeit und kommen die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=526724</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=526724"/>
		<updated>2008-08-17T18:35:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh, Bauerntum im Garten Böhmens. Nach Ihren Untersuchungen wurde Böhmen im 11. bis zum 14. Jahrhundert wurde das Böhmenlandes von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700 und ob die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
PF 1243&lt;br /&gt;
79775 Ühlingen&lt;br /&gt;
Tel 07743 / 92 92 39&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=525018</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-16T18:09:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Herkunft der Familie Tropschuh und der 800 Namensvetter/innen in der BRD&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;1. Schreibweise des Namens Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In unseren alten Dokumenten wird er verschieden geschrieben. Was mit einer mangelnden Rechtschreibordnung und dem Schreiben nach Gehör begründet werden kann. 	1708 Johann Josef Trabschug, 1737 Josephus Drabschuh, 1748 Johann Adam	Tropschug, 1781 Franz Ignaz Josef	Trappschuh. Zusätzlich zu diesen Varianten unserer Familie tauchen an anderen Orten Troppschuh und Drabschuch auf. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Übersetzer erklärte mir die slawische Lautverschiebung. Zum Beispiel Petersburg russisch Petrograd ist tschechisch Petrohrad. Jedes Polnische oder Russische &amp;quot;G&amp;quot; wird in Böhmen zu einem &amp;quot;H&amp;quot; und es wird im Tschechischen im Gegensatz zum Deutschen als &amp;quot;CH&amp;quot; gesprochen. Als konstruiertes Beispiel ein schlesischer Herr Tropschug würde in Böhmen ein Herr Tropschuh (gesprochen Tropschuch) und dann in Sachsen aus der gesprochenen Form auch schriftlich ein Herr Tropschuch. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Wie häufig ist der Name Tropschuh?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unsere Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh, Trobschug, Tropschug) kommen aus einem 30 km Umkreis von Brüx (Most) in Nordböhmen (Ústecký kraj). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der BRD leben heute 128 mal Tropschuh, 136 mal Tropschug,  80 mal Trappschuh, keine Trabschuch&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://www.verwandt.de/karten/absolut/tropschuh.html&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Quelle berichtet von 471 x Tropschug und 309 x Tropschuh&lt;br /&gt;
&amp;lt;http://nachname.gofeminin.de/w/nachnamen/nachname-tropschug.html&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Österreich sind mir nur 3 Familien Tropschuh bekannt, in der Schweiz nur 3 Personen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es leben in Deutschland gegen 800 Namensvetter/innen. Wissen möchte ich schon ob alle aus der Gegend Brüx stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Bedeutung des Namens&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Familiennamen gibt es seit dem 12./13. Jahrhundert, davor benutzten die Menschen nur Vornamen. Im Jahr 1874 begannen in Deutschland und der Schweiz die Eintragung am Zivilstandesamt. Davor wurden die Daten der Bürger von der Kirche registriert. In Böhmen wurde der Pfarrer 1874 vom Kaiser damit beauftragt die Einwohner zu registrieren, bei der Geburt, der Ehe und dem Tod. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich stelle mir  die Frage, ob während der Religionskriege die Daten immer korrekt registriert wurden oder sogar verloren gingen. Daraus kann vermutet werden, dass es schwierig sein wird, verlässliche Daten vor dem Jahr 1700 zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Tropschuh ist ein 2-teiliger Familiennamen. Eine Berufsbezeichnung wurde mit einem anderen Namen kombiniert. Der Name deutet auf den Beruf eines Holzschuhmachers hin. Die Schreibweise des Namens wechselt zwischen Drabschuch, Trabschuch, Trappschuh, Tropschug, um in unserem Fall 1800 zu Tropschuh zu wechseln. Eine Expertise der Universität Regensburg gibt  2 verschiedene Erklärungen::&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
a) die Kurzform des römischen Namens Eutropius&lt;br /&gt;
b) tropf als einfältig, einfacher Mensch - der Schuhmacher&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offen bleibt dabei die Frage, was die Bedeutung von Drab und Trapp ist. Laut Brechenmacher Bd 9 von 1936 steht: Tropschuh, siehe Trapp: Trappschuh, Trab=, s. Trippschuh Trip(p)schu(h), Deutsches Namenbuch, Übername, mhd.tripschuoch=derber Holzschuh. 14 Jahrh. in Breslau Trippenmecher, Teppen=, Tryppener: R 101&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bahlow schreibt: Tropschug, Ö, Trappschuh, siehe Trappschuh = mhd. trappen = derb auftreten. So könnte es gewesen sein. Wer weiss heute noch wie es seinerzeit war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name kommt noch in anderen Varianten vor: Trappschuh, Trappendrey, Trapmann oder nur Trapp. Gemeint ist ein etwas derb und (z.B. beim Tanz) unbeholfen auftretender Mann. Es ist also ein Übername und somit im gesamten deutschen, vor allem süddeutschen Sprachbereich vertreten. Der Name Trapp findet sich bereits 1380 in Kuttenberg, 1388 in Stetbach, 1409 in Würzburg und kurz danach in Eger. Nicht zu verwechseln mit Trebschuh, das ist der Trippenmacher (Holzschuhe). Natürlich hat sich der Name in jeder Region speziell ausgebildet und in Leitmeritz wird dies die Variante Tropschug/Troppschuh sein. Da es ein Übername ist, müssen keine verwandtschaftlichen Beziehungen bestehen, sie können aber auch nicht ausgeschlossen werden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
4. Herkunft der Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn der Hinweis auf den Beruf des Holzschnitzers zutrifft, ist anzunehmen, dass die Vorfahren aus den Waldgebieten rund um Böhmen kommen. Diese Gebiete wurden wahrscheinlich von den Wirren der Religionskriege verschont. Es kann vermutet werden, dass die fruchtbaren Landschaften Böhmens von diesen Menschen besiedelt worden sind. Aus den Holzschuh Machern wurden Bauern. Auf die Herkunft der Tropschuhs vor diesem Zeitpunkt konnte ich keine Antwort finden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mein Vater hatte gehört, dass die Vorfahren aus dem bayerischen Raum in den Osten gewandert seien. Im Internet verweisen Quellen des Namens Tropschog (geschrieben mit OG) und Trabschuch ins nördlich gelegene Sachsen. Wanderten die uns bekannten Tropschuhs nun aus dem Westen oder dem Norden in das Sudetenland? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isolde Foh, Bauerntum im Garten Böhmens. Nach Ihren Untersuchungen wurde Böhmen im 11. bis zum 14. Jahrhundert wurde das Böhmenlandes von deutschen Kolonisten besiedelt. In der Folge reduzierten die Hussitenwirren, Pest, Cholera und der 30-jährige Krieg die Bevölkerung zum Grossteil. Im 17. und 18. Jahrhundert stellten Soldaten und katholische Deutsche, die hauptsächlich aus Bayern, Franken, Rheingau und Schwaben stammten, eine neue Bevölkerung. Die Herkunft der Siedler ist also nicht eindeutig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut anderen Quellen war Böhmen eines der reichsten und begehrtesten Länder Europas. Nicht zufällig wurde es &amp;quot;Perle in der Krone Habsburgs&amp;quot; genannt. Und Bismarck meinte &amp;quot;dass derjenige der Herr Europas sei, der Böhmen beherrsche&amp;quot;. Das galt auch schon im 17. Jahrhundert. Im 30-jährigen Krieg, der sich ja um den Besitz Böhmens entzündete, wurde dieser Reichtum des Landes zum Fluch seiner Bewohner. Denn aus allen Himmelsrichtungen sind Armeen eingefallen (kurpfälzische, kaiserliche, sächsische, bayrische, schwedische - alles Söldner-,und oder Landsknechte) und alle haben aus dem Land gelebt. Böhmen war so reich, dass auch große Armeen dort monatelang überleben konnten - das war etwas Besonderes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Meine Quellen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sammlung von Daten, Informationen und Dokumenten meines Vaters regte mich an eine Datenbank anzulegen. Neben meinem Elternhaus will ich die nächsten Anverwandten meiner Nachwelt festhalten. Arier Nachweis: Das Hitler Regime forderte dieses Dokument von allen Heiratswilligen. Dieser Nachweis diente als Beweis für ihre arische Abstammung. Diesen Ahnenpass stellten mir verschiedene Personen zur Verfügung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Tropschuh Johann Josef Tropschuh wurde am 27.10.1708 in Lang Ugest geboren. Um die Linie Tropschuh weiter zurück zu verfolgen, suchte ich nach Informationen bei anderen Tropschuh. Ich wandte mich drei Mal mit einem Rundbrief an gegen 100 Person mit dem Namen Tropschuh. Die Ausbeute war sehr gering. Ich sehe den Grund in der Tatsache, dass junge Menschen kaum Interesse haben zu antworten und ältere Personen oft nicht dazu in der Lage (oder willens) sind mir zu antworten. Zusätzlich benützen letztere selten den PC. Die Informationen verschiedener Namensvetter reichen leider nicht bis in die Zeit zurück, die mich interessiert. Bleibt nur die Einsicht in die Kirchenbücher. Persönlich habe ich nicht die Absicht diese Folianten zu wühlen. Meine neueste Hoffnung sind die digitale Daten, die die Mormonen liefern. Diese Religionsgemeinschaft scannt in tschechischen Archiven Kirchenbücher. Am Netz können diese Bilder dann eingesehen werden. Habe mir die bisherigen Ergebnisse angesehen und erhielt einen Einblick in die Schwierigkeiten, welche ich hätte, sollte ich persönlich die Kirchenbücher einsehen wollen. Die Qualität der Dokumente ist ausgezeichnet. Leider muss man Seite für Seite blättern um Jahre und Orte nach Informationen zu durchsuchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ferner bin ich Mitglied geworden im VSFF, einem Verein der interessierte Personen bei der Suche nach den Vorfahren unterstützt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
6. Datenbank:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Personen unserer Familie, sowie alle mir bekannten Namensvetter/innen sind in meiner Datensammlung erfasst. Als Programm benutze ich  http://www.familienbande-genealogie.de/.  Es steht eine Version für das Betriebssystem MAC oder WINDOWS zur Auswahl. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich würde mich über Kommentare und Ergänzungen freuen. Gerne liefere ich GEDCOM Daten an interessierte Personen. Zu klären ist die Herkunft unserer Familie vor dem Jahr 1700 und ob die 800 Namensvetter/innen in der BRD nur aus dem Umkreis von Brüx kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther Tropschuh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-16T06:20:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh Trobschug, Tropschug) kommt aus einem Umkreis von 30 km bei Brüx (Most) in Nordböhmen vor. Meine Datensammlung von Namensvettern reicht bis 1700. Davon leben nur eine Handvoll Tropschuh. In der BRD befinden sich laut Internet 80 Trappschuh, 471 Tropschug und 309 Tropschuh. Summe 860 Personen. &lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Vorfahre Johann Josef Trabschug kam am 27.10.1708 in Lang Ugest zur Welt und heiratete dort am 20.11.1736. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. Die Herkunft  der Tropschuh vor 1700 zu ergründen erscheint mit schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 finden sich viele Trabschuch in einem Gebiet nördlich des Erzgebirges im heutigen Sachsen. Ob von diesen Personen eine Wanderung nach Süden erfolgte? Aber wissen möchte ich schon ob alle 860 aus der Gegend Brüx stammen. Welcher Namensvetter hilft mir weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;tropi@idoru.ch&amp;lt;/email&amp;gt;&amp;lt;br&amp;gt;&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-15T18:52:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh Trobschug, Tropschug) kommt aus einem Umkreis von 30 km bei Brüx (Most) in Nordböhmen vor. Meine Datensammlung von Namensvettern reicht bis 1700. Davon leben nur eine Handvoll Tropschuh. In der BRD befinden sich laut Internet 80 Trappschuh, 471 Tropschug und 309 Tropschuh. Summe 860 Personen. &lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Vorfahre Johann Josef Trabschug kam am 27.10.1708 in Lang Ugest zur Welt und heiratete dort am 20.11.1736. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. Die Herkunft  der Tropschuh vor 1700 zu ergründen erscheint mit schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 finden sich viele Trabschuch in einem Gebiet nördlich des Erzgebirges im heutigen Sachsen. Ob von diesen Personen eine Wanderung nach Süden erfolgte? Aber wissen möchte ich schon ob alle 860 aus der Gegend Brüx stammen. Welcher Namensvetter hilft mir weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
tropi@idoru.ch&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-15T11:34:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh Trobschug, Tropschug) kommt aus einem Umkreis von 30 km bei Brüx (Most) in Nordböhmen vor. Meine Datensammlung von Namensvettern reicht bis 1700. Davon leben nur eine Handvoll Tropschuh. In der BRD befinden sich laut Internet 80 Trappschuh, 471 Tropschug und 309 Tropschuh. Summe 860 Personen. &lt;br /&gt;
Der älteste mir bekannte Vorfahre Johann Josef Trabschug kam am 27.10.1708 in Lang Ugest zur Welt und heiratete dort am 20.11.1736. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. Die Herkunft  der Tropschuh vor 1700 zu ergründen erscheint mit schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 finden sich viele Trabschuch in einem Gebiet nördlich des Erzgebirges im heutigen Sachsen. Ob von diesen Personen eine Wanderung nach Süden erfolgte? Aber wissen möchte ich schon ob alle 860 aus der Gegend Brüx stammen. Welcher Namensvetter hilft mir weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-08-15T07:51:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh Trobschug, Tropschug) kommt aus einem Umkreis von 30 km bei Brüx (Most) in Nordböhmen vor. Meine Datensammlung von Namensvettern bis 1700 aus dieser Gegend umfasst 60 Personen. Davon leben nur eine Handvoll Tropschuh. In der BRD befinden sich laut Internet 80 Trappschuh, 471 Tropschug und 309 Tropschuh. Summe 860 Personen. &lt;br /&gt;
Meine ältester mir bekannte Vorfahre Johann Josef Trabschug heiratete am 20.11.1736 in Lang Ugest. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. Die Herkunft  der Tropschuh vor 1700 zu ergründen erscheint mit schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1600 finden sich viele Trabschuch in einem Gebiet nördlich des Erzgebirges im heutigen Sachsen. Ob von diesen Personen eine Wanderung nach Süden erfolgte? Aber wissen möchte ich schon ob alle 860 aus der Gegend Brüx stammen. Welcher Namensvetter hilft mir weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
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		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-07-14T14:31:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Stammen 860 Personen Tropschuh aus Brüx?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Tropschuh in verschiedenen Schreibweisen (Drabschuch, Trappschuh Trobschug, Tropschug) kommt aus einem Umkreis von 30 km bei Brüx (Most) in Nordböhmen vor. Meine Datensammlung von Namensvettern bis 1700 aus dieser Gegend umfasst 60 Personen. Davon leben nur eine Handvoll Tropschuh. In der BRD befinden sich laut Internet 80 Trappschuh, 471 Tropschug und 309 Tropschuh. Summe 860 Personen. &lt;br /&gt;
Meine ältester mir bekannte Vorfahre Johann Josef Trabschug heiratete am 20.11.1736 in Lang Ugest. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. Die Herkunft  der Tropschuh vor 1700 zu ergründen erscheint mit schwierig. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber wissen möchte ich schon ob alle 860 aus der Gegend Brüx stammen. Welcher Namensvetter hilft mir weiter? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=504268</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
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		<updated>2008-07-08T13:32:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Woher kommen die Tropschuhs?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unseren Namen Tropschuh schrieb man vor 1800 von Drabschuch, Trappschuh bis Trabschug. Meine ältester mir bekannter Vorfahre Johann Josef Trabschug heiratete am 20.11.1736 in Lang Ugest. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx, Leitmeritz, Teplitz-Schönau im nördlichen Teil Böhmens. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte bisher keinerlei Spuren von Tropschuh (Schreibweise) ausserhalb des angegebenen Raumes finden. Dieser Raum ist meiner Meinung nach klein. Es kann meiner Ansicht nach davon ausgegangen werden, dass die vielen Tropschuh (wenn sie von dort kommen) alle den gleichen Ursprung haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=503187</id>
		<title>Benutzer:Tropschuh</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Benutzer:Tropschuh&amp;diff=503187"/>
		<updated>2008-07-04T07:38:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tropi: Woher kommen die Tropschuhs?&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Unseren Namen Tropschuh schrieb man vor 1800 von Drabschuch, Trappschuh bis Trabschug. Meine ältester mir bekannter Vorfahre Johann Josef Trabschug heiratete am 20.11.1736 in Lang Ugest. Kann GEDCOM Daten liefern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name deutet auf den Beruf des Holzschuh Schnitzers hin. Vermutlich kamen diese Leute aus den Waldgebieten um Böhmen in den Raum Brüx, Leitmeritz, Teplitz-Schönau im nördlichen Teil Böhmens. Der Zeitraum kann die Periode nach dem 30-jährigen Krieg sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konnte bisher keinerlei Spuren von Tropschuh (Schreibweise) ausserhalb des angegebenen Raumes finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kann mir weiterhelfen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Günther&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Tropi</name></author>
	</entry>
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