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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Adam&amp;diff=1746479</id>
		<title>Adam</title>
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		<updated>2016-09-26T07:44:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Link zum ehemaligen Forum entfernt da nicht mehr vorhanden. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Adam|Adam (Begriffserklärung)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Adam &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Version ==&lt;br /&gt;
*3.2 vom 5.1.2008&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lauffähig unter folgenden Betriebssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Win 95, Win 98, Win 2000, Win ME, Win NT4.x, Win XP, Win Vista&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*deutsch &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Datenbank zur Speicherung und Verwaltung von Informationen zur Ahnenverwaltung. Einfache Bedienung durch Office-kompatible Oberfläche. Bei Freischaltung keine Begrenzung der Datenmenge. Einmal erfasste Personen bzw. Verwandschaftsverhältnisse können ohne zusätzlichen Aufwand für alle im Stammbaum enthaltenen Personen angezeigt werden. Features: integrierte Bild- und Dokumentenverwaltung, direktes Hinzufügen von Dokumenten über Scanner, Speicherung von Lebensläufen pro Person, erweiterte Listenausgaben (frei definierbar), GEDCOM-Schnittstelle, Suche über Lautschrift / Kombinationssuche, automatische Textvervollständigung, Statistiken (Voraussetzung Microsoft Graph), HTML-Generator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roland Klöpfer &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Roland Klöpfer (adam (at) use-adam.de)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsspeicheranforderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*16 MB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== min. Festplattenplatzbedarf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*10 MB &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== min. Rechnertyp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*200 MHz &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieferumfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*Lizenz ohne CD. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*29,50 € &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*[http://www.use-adam.de Homepage von Adam]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Testbericht in der Computergenealogie===&lt;br /&gt;
{{CGTest|A}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendermeinungen/Berichte ==&lt;br /&gt;
[[Diskussion:Adam|Meinungen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prüf-vor-Kauf-Software]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware_Windows]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=WinElke&amp;diff=1746475</id>
		<title>WinElke</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=WinElke&amp;diff=1746475"/>
		<updated>2016-09-26T07:37:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Link zur ehemaligen Webseite entfernt, da diese ohne thematischen Inhalt ist.*/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[Bild:Winelke.png|thumb|300px|WinElke]]&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier den Softwaretitel eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Win Elke&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachfolger war [[Genmaster]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lauffähig unter folgenden Betriebssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Win 95, Win 98&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* deutsch&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* WinElke  wurde nicht mehr weiterentwickelt oder lizensiert, nachdem die Nachfolge-Version GENMASTER bereits fertiggestellt wurde. Es werden keine Programmänderungen und Anpassungen mehr vorgenommen. Die Programme sind veraltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Homepage des Anbieters===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Link eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sept. 2006 ist die Website www.genmaster.de ohne Inhalt zum ehemaligen Programm, die Entwicklung der Software wurde anscheinend eingestellt und die Domain wird zum Verkauf angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte die richtigen Kategorien auswählen, andere löschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freeware]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware_Windows]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gramps&amp;diff=1613411</id>
		<title>Gramps</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gramps&amp;diff=1613411"/>
		<updated>2015-07-27T15:59:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Weitere Informationen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;[[File:Gramps-screenshoot02.png|thumb|450px|Gramps-Website]]&lt;br /&gt;
== Bezeichnung ==&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gramps&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Version ==&lt;br /&gt;
* 4.1.3 &amp;quot;Thou shalt not count to five&amp;quot; (01.05.2015)&lt;br /&gt;
* 3.4.9 &amp;quot;I am no longer infected&amp;quot; (30.04.2014)&lt;br /&gt;
Dies ist voraussichtlich die letzte 3.4.x Version&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lauffähig unter folgenden Betriebssystemen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Linux, BSD, Solaris und andere UNIX-Systeme. &lt;br /&gt;
* MacOS-X Details siehe (in Englisch) [http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=Using_GRAMPS_on_Apple_Mac Using Gramps on Apple Mac].&lt;br /&gt;
* Windows es gibt jeweils ein Paket, das alle Abhängigkeiten enthält für 32 Bit und für 64 Bit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Englisch (Standard), Deutsch&lt;br /&gt;
* Arabisch (begonnen), Bulgarisch, Bretonisch (begonnen), Catalan, Czechisch, Dänisch, Esperanto (begonnen), &lt;br /&gt;
* Spanisch, Finnisch, Französisch, Irisch (begonnen), Hebräisch, Kroatisch, Ungarisch, &lt;br /&gt;
* Italienisch, Japanisch, Litauisch, Mazedonisch (begonnen), Norwegisch (Bokmål und Nynorsk), Niederländisch, Polnisch, &lt;br /&gt;
* Portugiesich (Portugal, Brasilien), Rumänisch (begonnen), Russisch, Slovakisch, Slowenisch, Albanisch, Serbisch (begonnen),&lt;br /&gt;
* Schwedisch, Türkisch (begonnen), Ukrainisch, Vietnamesisch, Chinesisch&lt;br /&gt;
* z.Zt. 37 Sprachen und Sprachformen.&lt;br /&gt;
* [http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=GRAMPS_translations Aktueller Status, versions- und sprachenabhängig]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Verwandtschaftsrechner in vier Sprachen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Volle Unicode-Unterstützung&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gramps ist ein in Python geschriebenes Open-Source Programm, das für den GNOME-Desktop entwickelt wird, lässt sich aber auch unter KDE oder anderen Systemen einsetzen. Es ist nicht direkt als GEDCOM-Editor entwickelt, sondern legt Wert auf ein sauberes Datenmodell und eine klare Strukturierung der Benutzeroberfläche. Import/Export Schnittstellen bestehen für GEDCOM, GeneWeb, WebFamilyTree und vCard/vCalendar. Textbasierte und grafische Berichte können unter anderem als HTML, PDF, RTF und OpenOffice Dokumente erstellt werden. Mittels einer offenen API-Schittstelle können beliebige in Python geschriebene Plugins erstellt werden.&lt;br /&gt;
* Die grundlegenden Funktionen zum Bearbeiten von Personen, Familien und Ereignissen sind selbstverständlich vorhanden. Alle Angaben können mit beliebig vielen Quellenangaben versehen werden, die Quellen sind zentral verwaltet. Alle Daten lassen sich mit Multimediadokumenten (Fotos, Scans etc.) verknüpfen.&lt;br /&gt;
* Es steht eine Auswahl an unterschiedlichen textbasierten und grafischen Berichten zur Verfügung, sowie die Möglichkeit der Erstellung von Webseiten.&lt;br /&gt;
* Feature-List (Ver. 3.1) (nach Herstellerangaben):&lt;br /&gt;
** 11 Sichten auf die Daten zum zielgerichteten Navigieren: &lt;br /&gt;
**# Gramplet - eine Art Forscherbüro zur Abbildung von durchgeführten und geplanten Aktionen zu Forschungsobjekten&lt;br /&gt;
**# Person - filterbare Personenliste&lt;br /&gt;
**# Relationship - 4-Generationen-Naviagation (Großeltern, Eltern, Partner, Kinder)&lt;br /&gt;
**# Family list - Liste aller Familien&lt;br /&gt;
**# Pedigree - Stammbaum&lt;br /&gt;
**# Event - Ereignisliste&lt;br /&gt;
**# Source - Quellenliste&lt;br /&gt;
**# Place - Ortsliste&lt;br /&gt;
**# Media - Medienliste&lt;br /&gt;
**# Repository - Standorte von Quellen&lt;br /&gt;
**# Note - Notizenliste&lt;br /&gt;
** Lesezeichenliste für einzelne, interessante Personen&lt;br /&gt;
** Definition individueller Such-Filter&lt;br /&gt;
** Verwendung beliebiger Mediendateien als Verknüpfung oder DB-Import&lt;br /&gt;
** Unterstützung von EXIF-Metadaten&lt;br /&gt;
** Datenschutz: Markierungsmöglichkeiten für schützenswerte Daten, Report- und Exportverbot&lt;br /&gt;
** Unterstützung diverser Kalendarien, unscharfe Kalenderdatenangaben&lt;br /&gt;
* Berichte&lt;br /&gt;
** Kurzberichte und ausführliche Darstellungen (Vor- und Nachfahren)&lt;br /&gt;
** Mitgelieferte und Benutzereigene Berichte&lt;br /&gt;
** Acht Ausgabe-Formate: PDF, OpenDocument, HTML, Rich Text Format (RTF), Latex, Plain text.&lt;br /&gt;
** Weitergabe eigener Berichtsdefinitionen durch &amp;quot;fortgeschrittene Benutzer&amp;quot; möglich&lt;br /&gt;
** Bücher sammeln mehrere Berichte in ein Dokument&lt;br /&gt;
* Grafiken und Bilder&lt;br /&gt;
** diverse Formen&lt;br /&gt;
** Unterstützte Formate: OpenDocument Draw, PDF, PostScript, SVG&lt;br /&gt;
* Webseiten-Export&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Werkzeuge&lt;br /&gt;
** Datenbankprüfungen auf Fehler und Inkonsistenzen&lt;br /&gt;
** Ereignisvergleich, doppelte Personen&lt;br /&gt;
** Personenverschmelzung&lt;br /&gt;
** Soundex-Generator&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Import/Export-Formate für Daten&lt;br /&gt;
** GEDCOM - Import and Export (Version 5.5)&lt;br /&gt;
** GRAMPS package import and export - &amp;quot;Alles in eine große Datei&amp;quot; (Datensicherung, Weitergabe)&lt;br /&gt;
** Direkte Ausgabe auf CD-Brenner möglich via Nautilus&lt;br /&gt;
** Web Family Tree Export ([http://www.simonward.com/cgi-bin/page.pl?family/tree WFT])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hersteller ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gramps-Projekt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autor ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Donald N. Allingham&lt;br /&gt;
* Alex Roitman&lt;br /&gt;
* Viele andere Helfer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arbeitsspeicheranforderung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es sollten mindestens 256MB vorhanden sein. Ein System mit 512MB sollte ungefähr 200.000 Personen fassen können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== min. Festplattenplatzbedarf ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Für das installierte Programm und die benötigten Programme werden ca. 100MB benötigt. Eine typische Datenbank benötigt etlichen Megabyte. Für 120.000 Personen muss bereits mit 530MB für die Datenbank gerechnet werden. Da Bilder und Dokumente getrennt auf der Festplatte gespeichert werden, ist zusätzlicher Plattenplatz einzuplanen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== min. Rechnertyp ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* es gibt keine offizielle Mindestanforderung, mehr als 350MHz sind jedoch empfehlenswert. Es wird eine Bildschirmauflösung von mindestens 800x600 Punkten benötigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lieferumfang ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Software im Quelltext zum selber kompilieren&lt;br /&gt;
* fertige Pakete für Debian basierte Systeme (Ubuntu und Varianten, Mepis,..), Gentoo, Mandriva, Red Hat basierte Systeme, OpenSuse, Mac OS X und Windows&lt;br /&gt;
* Handbuch online in mehreren Sprachen z.B. Englisch, Deutsch, Französisch.. unter: [http://www.gramps-project.org/wiki/index.php?title=De:Handbuch Gramps Handbuch]&lt;br /&gt;
Programm unter der GNU General Public Licence und das Handbuch unter GNU Free Documentation License 1.2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [https://gramps-project.org/wiki/index.php?title=De:Download Download beim Maintainer]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preis ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Kostenlos&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weitere Informationen ==&lt;br /&gt;
===Homepage des Anbieters===&lt;br /&gt;
* http://www.gramps-project.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Mailingliste zum Programm===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Link eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * http://forum.gramps-project.org/  (Forum)   -- wegen großem Spam-Aufkommen bis auf weiteres geschlossen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://list.genealogy.net/mm/listinfo/gramps-l Mailingliste zu Gramps bei genealogy.net]&lt;br /&gt;
* http://sourceforge.net/mail/?group_id=25770  (Mailinglisten)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Testbericht in der Computergenealogie===&lt;br /&gt;
*[[Computergenealogie/2011/Heft_3|Computergenealogie 3/2011]]&lt;br /&gt;
*[[Computergenealogie/2007/Heft_3|Computergenealogie 3/2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Andere Zeitschriften ===&lt;br /&gt;
* [http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2012/08/Ahnenforschung-mit-der-Genealogie-Software-Gramps/%28printView%29/true Linux User 2012/08]&lt;br /&gt;
* [http://www.linux-magazin.de/Heft-Abo/Ausgaben/2010/07/Projektekueche Linux Magazin 2010/07]&lt;br /&gt;
* [http://www.linux-community.de/Internal/Artikel/Print-Artikel/LinuxUser/2006/07/Ahnenforschung-mit-Gramps Linux User 2006/07]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hilfreiche Videos ===&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/channel/UC0oz6NZk6S4spAF2D4YYzPQ/videos YouTube Channel Richard Suthern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendermeinungen/Berichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier den aktuellen Seitennamen eintragen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[File:Gramps-screenshoot01.png|thumb|200px|Gehostete Webseite unter GRAMPS]]&lt;br /&gt;
Seit Weihnachten 2008 versuche ich mich mit [http://www.ubuntu.com Ubuntu (Linux)] und bin dabei auf [http://www.gramps-project.org/ Gramps] gestoßen. Ich bin begeistert von diesem genealogischen Softwareprogramm, das mir die verschiedensten selbst zusammenstellbare Berichte gestattet, die sofort in OpenOffice-Write umgesetzt werden! &amp;lt;br /&amp;gt;--[[Benutzer:KlausErdmann|Kateer]] 19:06, 23. Jan. 2009 (CET)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Information des (früheren) deutschen Mitübersetzers [[Benutzer:AntHuber|Anton Huber]] vom 27.07.2006: &amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;quot;... ich selber bin der deutsche (Mit-)Übersetzer des Programmes GRAMPS, das es im Moment nur für Linux und andere unix basierende System gibt! Natürlich denken bestimmt einige Leute: kostet nix, also ist es auch nicht viel wert! Ganz im Gegenteil: Im Moment ist eine ganz neue Version in Arbeit, die auch das erste Mal die Möglichkeit geben wird, das Programm unter Windows zu starten! Auch schon eine Installationsroutine ist in guter Planung, es wird aber wohl noch 1 -2 Monate dauern, bis die Version erscheint, im Moment arbeite ich an der Übersetzung (es gibt noch viel zu tun!) und die Hauptentwickler, zwei Amerikaner versuchen, die Fehler so gut wie möglich auszumerzen! Ich selber bin schon vor etwa 2 Jahren umgestiegen und habe inzwischen die Erfahrung gemacht: GRAMPS hat im Vergleich mit anderen Programmen wie PAF oder kostenpflichtigen Programme schon einige große Vorteile. Dass das Programm unter SUSE nicht funktioniert, liegt angeblich an dem Paket &amp;quot;reportlab&amp;quot;, jedoch kann man des Problem lösen! Im Moment kann man das Programm schon für Windows testen, auch wenn es noch in der Frühphase der Version ist (Datenverlust theoretisch möglich!). Jeder ist herzlich eingeladen, das Programm zu testen und Vorschläge zu machen, was man verbessern kann. Mit freundlichen Grüßen und lieben Forschergrüßen Anton Huber&amp;quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Diskussion:GRAMPS|Meinung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bitte die richtigen Kategorien auswählen, andere löschen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freeware|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Open Source|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware_Linux|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware_Mac_OS|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genealogiesoftware_Windows|Gramps]]&lt;br /&gt;
[[fr:Gramps]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Kirchlicher_Suchdienst&amp;diff=1550961</id>
		<title>Kirchlicher Suchdienst</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Kirchlicher_Suchdienst&amp;diff=1550961"/>
		<updated>2015-02-09T06:03:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: Hinweis zur Beendigung des Dienstes eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Am 30. August 1945 nahm der Deutsche Caritasverband die Vermisstenforschung „offiziell“ wieder auf, die schon während des ersten und zweiten Weltkrieges durchgeführt wurden. Aus der Praxis heraus wurde bereits in den Anfangsjahren der Gedanke geboren, die Flüchtlinge nicht nur alphabetisch, sondern auch nach dem Herkunftsort zu registrieren, denn immer wieder wurde nach Personen aus bestimmten Orten gefragt. 1947 erfolgte die Umstellung der Meldeköpfe vom Namens- auf das Ortsprinzip. Das war das Geburtsjahr der Heimatortskarteien (HOK).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
03.02.2015 &#039;&#039;&#039;Die Tätigkeit des Kirchlichen Suchdienstes wird zum 30. September 2015 eingestellt&#039;&#039;&#039; [http://www.caritasverband-passau.de/76334.asp?id=44429&amp;amp;page=1&amp;amp;area=dicvpas Caritasverband Passau] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchlicher Suchdienst ==&lt;br /&gt;
Der Kirchliche Suchdienst (KSD) mit seinen Heimatortskarteien (HOK) ist der Hilfsdienst für Vertriebene, Flüchtlinge, Spätaussiedler und deren Nachkommen. Heute sind über 20 Millionen Personen nach den früheren Wohnsitzen in den ehemaligen deutschen Ost- und Vertreibungsgebieten namentlich erfasst. Neben den Personendaten sind auch Informationen zu Familienstrukturen, zu Angehörigen, zum Wohnsitz vor und nach dem Zweiten Weltkrieg und in vielen Fällen auch Hinweise zum Schicksalsweg vorhanden. Anhand der Suchdienstunterlagen können die Schicksalswege der Vertriebenen nachvollzogen, die aktuellen Anschriften der Betroffenen bzw. deren Angehörigen ermittelt und die Kontakte hergestellt werden. Die vorhandenen Unterlagen gewährleisten kompetente Hilfe bei Ahnen- und Familienforschung. Als amtlich anerkannte Auskunftsstelle unterstützt der Kirchliche Suchdienst in behördlichen Angelegenheiten, wie z.B. bei Urkundenbeschaffung, Abstammungsnachweisen, bei Todeserklärungen, bei Fragen zur Staatsangehörigkeitsklärung, bei der Erbenermittlung u.v.m. Beim Kirchlichen Suchdienst befinden sich auch noch über 120.000 Feldpostbriefe bzw. Kriegsgefangenenpost, die Ende des Krieges nicht mehr zugestellt werden konnten – nicht selten auch ein letztes Lebenszeichen der Absender. Auf Anfrage werden die Bestände geprüft und die Poststücke an die Eigentümer (Angehörige) übermittelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die schriftlichen Originale der Heimatortskarteien liegen im Bundesarchiv [[Lastenausgleichsarchiv]] in Bayreuth. Deren Inhalt ist aber in der EDV des Kirchlichen Suchdienstes erfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kontaktadresse ===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Kirchlicher Suchdienst&#039;&#039;&#039;&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zentrale Geschäftsstelle&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Lessingstraße 3&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
80336 München&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefon: +49 (0) 89-54497-201&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
Telefax: +49 (0) 89-54497-207&amp;lt;br/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Homepage: [http://www.kirchlicher-suchdienst.de www.kirchlicher-suchdienst.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Datenbank|HOK]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suchdienst|HOK]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gem%C3%BCnden_(Felda)&amp;diff=1536442</id>
		<title>Gemünden (Felda)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Gem%C3%BCnden_(Felda)&amp;diff=1536442"/>
		<updated>2015-01-12T08:26:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Neu 1 Link */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Begriffserklärungshinweis|Gemünden|Gemünden}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Hessen Vogelsbergkreis Ort}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
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|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lokal_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png|thumb|150px|Lokalisierung der Stadt/Gemeinde Musterort innerhalb des Kreises [[Musterkreis]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]&lt;br /&gt;
Hier: Beschreibung des Wappens &lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Gr&amp;amp;ouml;sse, Bev&amp;amp;ouml;lkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Gemünden (Felda) umfasst die Gemeindeteile:&lt;br /&gt;
* [[Burg-Gemünden]]&lt;br /&gt;
* [[Ehringshausen]]&lt;br /&gt;
* [[Elpenrod]]&lt;br /&gt;
* [[Hainbach]]&lt;br /&gt;
* [[Nieder-Gemünden]] (Sitz der Gemeindeverwaltung, einschließlich Standesamt)&lt;br /&gt;
* [[Otterbach]]&lt;br /&gt;
* [[Rülfenrod]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Genealogische und historische Gesellschaften == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Gesellschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Urkunden, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Urkunden === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Bibliografie == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Archive und Bibliotheken == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Archive === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Bibliotheken === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Verschiedenes == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Internetlinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Internetseiten ===&lt;br /&gt;
Gemeinde Gemünden (Felda) http://www.gemuenden-felda.de/ &lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Genealogische Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;object_273774&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Vogelsbergkreis}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Vogelsbergkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Gießen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Hessen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Norderney&amp;diff=1531393</id>
		<title>Norderney</title>
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		<updated>2015-01-03T08:30:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Neu 1 Link */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Landkreis Aurich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&amp;lt;center&amp;gt;[[Bild:Lage_Norderney_Kreis_Aurich_Niedersachsen.png|thumb|250px|Lokalisierung von Norderney innerhalb des [[Landkreis Aurich|Landkreises Aurich]]]] &amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Norderney_Kreis_Aurich_Niedersachsen.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des Wappens --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Größe, Bevölkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
*[[Upstaalsboom-Gesellschaft für historische Personenforschung und Bevölkerungsgeschichte in Ostfriesland e.V.]]&lt;br /&gt;
*[http://list.genealogy.net/mm/listinfo/upstalsboom-liste Mailing-Liste Upstalsboom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Grabsteine ====&lt;br /&gt;
*{{GP|2239|Historischer Insel-Kirchfriedhof|Norderney}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Quellen ===&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* Aggen, Jörg Alfred: [[Norderney, OFB|Die Familien der Kirchengemeinde Norderney (1688-1900)]]. - Aurich, 2003&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
=== Archive ===&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
[http://www.stadt-norderney.de/ Stadt Norderney]&lt;br /&gt;
[http://www.norderney.de/ Staatsbad Norderney-Tourismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
[http://www.norderney-chronik.de/ Norderney - Chronik einer Insel]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|NORNEYJO33NR|Norderney}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;NORNEYJO33NR&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreis Aurich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostfriesland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Norderney&amp;diff=1531390</id>
		<title>Norderney</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Norderney&amp;diff=1531390"/>
		<updated>2015-01-03T08:28:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* 1 Link berichtigt, 1 Neu */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Bitte die Überschriften der Vorlage drinlassen, ggf. ausklammern  --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- bzw. durch Entfernen der Klammern Überschriften hinzunehmen.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Es können auch weitere Überschriften hinzugenommen werden.        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hierarchie Landkreis Aurich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Bild:Wappen_Norderney_Kreis_Aurich_Niedersachsen.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung des Wappens --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Information ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: Beschreibung der Stadt/Gemeinde, Größe, Bevölkerung usw.) --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Einteilung ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; empty-cells:show; margin-left:1em; margin-bottom:0.5em;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Bild:Karte_Ort_Musterort_Kreis_Musterkreis.png]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirchen ===&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--=== Andere Glaubensgemeinschaften === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: geschichtlicher Abriss --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Gesellschaften ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
*[[Upstaalsboom-Gesellschaft für historische Personenforschung und Bevölkerungsgeschichte in Ostfriesland e.V.]]&lt;br /&gt;
*[http://list.genealogy.net/mm/listinfo/upstalsboom-liste Mailing-Liste Upstalsboom]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Gesellschaften ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Grabsteine ====&lt;br /&gt;
*{{GP|2239|Historischer Insel-Kirchfriedhof|Norderney}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Hier: z.B. Kirchenbücher, Verfilmte Quellen, Batchnummern, --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Zivilstandsregister, andere Quellen, Volkszählung,        --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Bürgerbücher, Matrikel, Zunftbücher, Grundbücher usw.      --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- mit geeigneten Überschriften einfügen.                     --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Quellen ===&lt;br /&gt;
== Bibliografie ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Bibliografie ===&lt;br /&gt;
* Aggen, Jörg Alfred: [[Norderney, OFB|Die Familien der Kirchengemeinde Norderney (1688-1900)]]. - Aurich, 2003&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Historische Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Weitere Bibliografie === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Archive und Bibliotheken ==&lt;br /&gt;
=== Archive ===&lt;br /&gt;
=== Bibliotheken ===&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Karten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Regionale Verlage und Buchhändler === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Berufsgenealogen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Heimat- und Volkskunde === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === Auswanderungen === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- === LDS/FHC  === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
[http://www.stadt-norderney.de/ Stadt Norderney]&lt;br /&gt;
[http://www.norderney.de/ Staatsbad Norderney-Tourismus]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|NORNEYJO33NR|Norderney}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;NORNEYJO33NR&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Landkreis Aurich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Ostfriesland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1530027</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1530027"/>
		<updated>2015-01-01T19:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Adressen bearbeitet , Neu = 1*/&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im [http://forum.genealogy.net| Forum zur Ahnenforschung] und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
[http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de| Pommerscher Kreis-und Städtetag] (PKST)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://pommern.org| Pommersche Forschungsgemeinschaft]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://pommerscher-greif.de| Pommerscher Greif e.V.]  Verein für pommersche Familien- und Ortsgeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30| Pommern - Forum zur Ahnenforschung] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
[http://belgard-schivelbein.de| Belgard - Schivelbein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://cammin-pommern.de| Cammin] (&#039;&#039;letzte Änderung in 2000!&#039;&#039;)	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://lauenburg-pommern.de| Lauenburg] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	- [http://naugard.de| Heimatkreis Naugard e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kreis_Regenwalde|Regenwalde]] [http://kreis-regenwalde.de| Regenwalde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg - [http://rummelsburg.de| Heimatkreis Rummelsburg]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe - [http://schlawe.de| Der Kreis Schlawe in Pommern]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlochau]] [http://kreis-schlochau.de| Schlochau]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp -	[http://www.stolp.de| Stolper Heimatkreise e.V.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529933</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
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		<updated>2015-01-01T18:34:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Wappen */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im [http://forum.genealogy.net| Forum zur Ahnenforschung] und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kreis_Regenwalde|Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529919</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529919"/>
		<updated>2015-01-01T18:25:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* In eigener Sache! */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im [http://forum.genealogy.net| Forum zur Ahnenforschung] und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kreis_Regenwalde|Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529688</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529688"/>
		<updated>2015-01-01T11:17:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Kreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kreis_Regenwalde|Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529685</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529685"/>
		<updated>2015-01-01T11:03:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	[[Kreis_Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mennonitegenealogy.com/prussia/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529677</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529677"/>
		<updated>2015-01-01T10:58:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	[[Kreis_Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529674</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529674"/>
		<updated>2015-01-01T10:54:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Kreise */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	[[Kreis_Regenwalde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	[[Schlochau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.infomedia-schlesien.de/forum/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
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		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
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		<updated>2015-01-01T10:45:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Suche in Antiquariaten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
http://www.zvab.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	http://www.geocities.com/regenwalde/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	http://www.geocities.com/schlochau/Deutsch.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.infomedia-schlesien.de/forum/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529666</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529666"/>
		<updated>2015-01-01T10:25:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Sütterlin */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.antiquariate.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	http://www.geocities.com/regenwalde/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	http://www.geocities.com/schlochau/Deutsch.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.infomedia-schlesien.de/forum/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529662</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529662"/>
		<updated>2015-01-01T10:19:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Landkarten */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://feefhs.org/maplibrary.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.donicht.de/sutterlin.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.antiquariate.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	http://www.geocities.com/regenwalde/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	http://www.geocities.com/schlochau/Deutsch.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.infomedia-schlesien.de/forum/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529654</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529654"/>
		<updated>2015-01-01T10:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* allgemeine Datenbanken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogytoolbox.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.archives.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis  http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV  http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher  http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen  http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.  http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree  http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect  http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project  http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://www.feefhs.org/maps/indexmap.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.donicht.de/sutterlin.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.antiquariate.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://cammin-pommern.de Lauenburg	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://lauenburg-pommern.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Naugard	http://naugard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regenwalde	http://www.geocities.com/regenwalde/index.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rummelsburg	http://rummelsburg.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlawe	http://schlawe.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schlochau	http://www.geocities.com/schlochau/Deutsch.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stolp	http://www.stolp.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Schlesien-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.olawsky.de/schlesien/forum.html &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.afisi.de/forum.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.infomedia-schlesien.de/forum/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.schlesierland.de/forum/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Westpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.westpreussen.de/forum/index.php &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.herold-web.de/forum/index.html (auch Auswanderer Forum) &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.mmhs.org/prussia/mmhsgen3.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
http://www.ostpreussen-forum.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Spezial-Service für Österreich-Forscher===&lt;br /&gt;
Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529645</id>
		<title>Leitfaden für Anfänger</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Leitfaden_f%C3%BCr_Anf%C3%A4nger&amp;diff=1529645"/>
		<updated>2015-01-01T09:57:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Watf: /* Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Infobox|Dieser Artikel überschneidet sich thematisch mit dem Artikel [[Anfängertipps]] und [[Tipps für Anfänger]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Leitfaden der Genealogie&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Weg auf der Suche nach den eigenen Wurzeln&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einleitung ==&lt;br /&gt;
Die Suche nach den eigenen Wurzeln bezeichnet man als „Ahnenforschung“, „Familienforschung“ oder lateinisch „Genealogie“. Es kann sicher viele Gründe geben, nach seinen eigenen Wurzeln also seinen Vorfahren, Nachfahren oder unbekannten Familienangehörigen zu suchen. Die häufigsten sind aber die Erstellung eines ausführlichen Lebenslaufes, die Erzählung von Anekdoten aus früheren Zeiten, das Auftauchenvon alten Familienfotos, Unterlagen, usw. oder auch der Nachweis von Familienzusammenhängen in Erbschaftsangelegenheiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schnell kann aus diesen Gründen ein spannendes Hobby werden, dem man Zeit seines Lebens nachgehen kann und auch die nächsten Generationen immer noch beschäftigen. Kleine und große Erfolge bei der Suche und Auffindung von Familienunterlagen und Angehörigen geben diesem Hobby immer wieder neuen Auftrieb aber oft ist es ein weiter Weg zu neuen Erkenntnissen. Die Geburtsorte, Sterbeorte und Gräber liegen  meist  nicht  im  eigenen  direkten  Lebensumfeld,  es  gab  Kriege  in  denen  Unterlagen  vernichtet wurden, Unterlagen wurden durch Kirchenbrände ganz oder teilweise vernichtet, sie gingen bei Transporten in andere Lagerorte verloren oder wurden gestohlen.Nach einiger Zeit kommt man dann an einen Punkt, an dem man scheinbar nicht mehr weiter kommt „Tote Punkt“ aber  damit ist das Hobby ja nicht abgeschlossen und kein Grund, das Hobby aufzugeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man bei der Familienforschung bedenkt, das Kinder meist Geschwister haben und immer Eltern und das für jede Person gilt, gibt es immer wieder neue Ansätze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aller Anfang ist schwer ==&lt;br /&gt;
Ist ein geflügeltes Wort. Auch in der Familienforschung findet man nicht sofort alle Daten heraus, sondern muß sich sorgfältig und systematisch in die Vergangenheit vorarbeiten.&lt;br /&gt;
Damit der Anfang nicht zu schwer wird, hier ein paar Tipps, auch wenn manche sehr banal und selbstverständlich klingen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Forsche immer nur von Generation zu Generation.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Der wohl wichtigste Grundsatz in der Ahnenforschung. Je weiter man in der Vergangenheit forscht, desto mehr Vorfahren findet man. Forscht man nun von einer Person weiter, die nicht zur Familie gehört, so findet man zwar dessen Vorfahren, es sind jedoch nicht Ihre eigenen.&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Alles sammeln, was man finden kann&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
Sammeln Sie zuerst alles, was man über den Namen und über die eigene Familie erfahren kann. Bücher helfen nur wenig, ältere Familienmitglieder dagegen oft sehr. So kann man Namen von Großeltern, Urgroßeltern erfahren, Anekdoten von Personen, Dokumente z.B. Geburtsurkunden, Stammbücher, Photos und so weiter. Hier ist eine schnelle Bestandsaufnahme in den ersten Jahren der Familienforschung gefragt, denn leicht gehen Dokumente verloren und leider sterben auch die älteren Mitglieder einer Familie.&lt;br /&gt;
Besonders wichtig sind hier:&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Geburtsdaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und Namen der Eltern)&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Beruf&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Religionszugehörigkeit&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Hochzeiten und Scheidungen&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Namen aller Kinder&#039;&#039;&#039;, Taufpaten etc.&lt;br /&gt;
# &#039;&#039;&#039;Sterbedaten&#039;&#039;&#039; (Datum, Ort und wo beerdigt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Daten, welche nicht durch schriftliche Dokumente belegt werden können, müssen später nochmals recherchiert werden. Manchmal sind Erinnerungen von Familienmitgliedern fehlerhaft und es wäre schade, wenn man von einer falschen Person oder Daten weiterforscht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ahnenforschung dauert nicht Wochen, sondern Monate und Jahre. Ausdauer ist gefragt und forschen Sie nicht nur nach Ihrem Namen, sondern auch nach allen Ihre Vorfahren. Dies ist oft sehr spannend und man erfährt viel über Berufe und Lebensumstände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die ersten Schritte ==&lt;br /&gt;
===Wie fange ich an?===&lt;br /&gt;
Als erstes legen wir für alle uns bekannten Personen ein Datenblatt an. Dies kann ein einfaches weißes Blatt&lt;br /&gt;
Papier für jede Person sein, auf dem wir zuerst den Namen schreiben und alle uns bekannten Daten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn Geburtsurkunden (auch die eigene!) vorliegen sowie Heirats-, Sterbeurkunden und sonstige Dokumente, dann sammeln wir diese in einem Ordner. Vor jedem Dokument legen wir ein weißes Trennblatt, auf dem wir Notizen vermerken können und die Nummer des Dokuments.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Nummer können wir auf unseren Datenblättern auch vermerken, welche Daten auf welchen&lt;br /&gt;
Dokumenten zu finden sind.&lt;br /&gt;
===Die eigene Person===&lt;br /&gt;
Zuerst schreibt man alle Daten über die eigene Person auf z.B.:&lt;br /&gt;
&#039; Geburt:Geburtstag, Geburtsort o Taufe:Tauftag, Taufort, Kirche&lt;br /&gt;
* Heirat:Tag und Ort, Name der Partnerin etc. o wichtige Ereignisse im Leben&lt;br /&gt;
* ............. und so weiter&lt;br /&gt;
===Die Eltern===&lt;br /&gt;
Wichtig sind auch hier alle Daten zur Person. Diese müssen stimmig sein z.B mit der Geburts-, der&lt;br /&gt;
Tauf- und Heiratsurkunde.&lt;br /&gt;
===Die Großeltern===&lt;br /&gt;
Wieder werden die gleichen Daten gesammelt. Die Dokumente müssen stimmig sein mit den Daten der Geburts-, Tauf-, Heiratsurkunden der Eltern.&lt;br /&gt;
===Die Ur-Ur ...... Großeltern===&lt;br /&gt;
Je weiter man in die Vergangenheit gerät, um so ungenauer werden die Informationen. Oft änderte sich die Schreibweise des Namens geringfügig. Daten wie Geburtstage, Heiratsdaten stimmen nicht genau, die Urkunden werden immer schwerer lesbar und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Prüfen Sie die Belege genau, um Fehler auszuschließen. Zum Beispiel: Das Heiratsdatum stimmt nicht um ein Jahr. Namen etc. scheinen annähernd zu stimmen. Also nur ein Schreibfehler oder hat Ihr Vorfahre ein Jahr später die Schwester geheiratet, weil sein Ehepartner bei einer Geburt verstarb?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Informationen zum Namen==&lt;br /&gt;
Neben der Forschung nach den eigenen Vorfahren ist es auch interessant, die Bedeutung des eigenen&lt;br /&gt;
Namens zu ergründen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Welche Bedeutung hat der Name===&lt;br /&gt;
Hier helfen Namenslexika weiter, die Namen nach Ursprung und Bedeutung erklären. Sie sind aber nur Anhaltspunkte und sicherlich keine Beweise.&lt;br /&gt;
===Wo kommt der Name vor, was ist sein Ursprung===&lt;br /&gt;
Auch hier helfen Namenslexika und Adressen- oder Telefonbücher nur bedingt weiter und stellen keinen Beweis. Bei häufigen Namen wie Müller, Meier, Schulze sicher nicht, vielleicht bei seltenen Namen und Namen, welche sich aus Ortsbezeichnungen ergeben haben.&lt;br /&gt;
===Wer forscht sonst noch nach dem Namen===&lt;br /&gt;
Oft veröffentlichen Familienforscher ihre, in jahrelanger, mühseliger Suche zusammengetragenen Ergebnisse. Hierzu können dann genealogische Verbände weiterhelfen. Wenn Ihr Name sehr geläufig ist, werden Sie zwar auf mehrere Veröffentlichungen stoßen, aber wahrscheinlich haben diese nichts mit Ihrer Familie zu tun. Bei seltenen Namen kann dies aber schon zum Erfolg führen. Eine gute Adresse im Internet ist  http://foko.genealogy.net oder http://www.ahnenlotse.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Nummerierung==&lt;br /&gt;
Das Kekule-Nummernsystem ist nützlich für die Darstellung der Vorfahren in direkter Linie. Für Seitenlinien gibt es unterschiedliche Nummerierungsmöglichkeiten, welche Ihre Vor- und Nachteile haben. Wichtig ist solch eine Nummerierung eigentlich nur noch, falls Sie die Bearbeitung der Daten nicht mittels eines PC-Programms durchführen möchten. Nachfolgend finden Sie die üblichen Generationenbezeichnungen mit den entsprechenden Kekule-Nummern:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Proband (Nummer 1)&lt;br /&gt;
* Die Eltern (Nummer 2 und 3)&lt;br /&gt;
* Die Großeltern (Nummern 4 bis 7)&lt;br /&gt;
* Die Urgroßeltern (Nummern 8 bis 15)&lt;br /&gt;
* Die Alteltern (Nummern 16 bis 31)&lt;br /&gt;
* Die Altgroßeltern (Nummern 32 bis 63)&lt;br /&gt;
* Die Alturgroßeltern (Nummern 64 bis 127)&lt;br /&gt;
* Die Obereltern (Nummern 128 bis 255)&lt;br /&gt;
* Die Obergroßeltern (Nummern 256 bis 511)&lt;br /&gt;
* Die Oberurgroßeltern (Nummern 512 bis 1023)&lt;br /&gt;
* Die Stammeltern (Nummern 1024 bis 2047)&lt;br /&gt;
* Die Stammgroßeltern (Nummer 2048 bis 4095)&lt;br /&gt;
* Die Stammurgroßeltern (Nummern 4096 bis 8191)&lt;br /&gt;
* Die Ahneneltern (Nummern 8192 bis 16 383)&lt;br /&gt;
* Die Ahnengroßeltern (Nummern 16 384 bis 32 767)&lt;br /&gt;
* Die Ahnenurgroßeltern (Nummern 32 768 bis 65 535)&lt;br /&gt;
* Die Urahneneltern (Nummern 65 536 bis 131 071)&lt;br /&gt;
* Die Urahnengroßeltern (Nummern 131 072 bis 262 143)&lt;br /&gt;
* Die Urahnenurgroßeltern (Nummern 262 144 bis 524 287)&lt;br /&gt;
* Die Erzeltern (Nummern 524 288 bis 1 048 575)&lt;br /&gt;
* Die Erzgroßeltern (Nummern 1 048 576 bis 2 097 151)&lt;br /&gt;
* Die Erzurgroßeltern (Nummern 2 097 152 bis 4 194 303)&lt;br /&gt;
* Die Erzahneneltern (Nummern 4 194 304 bis 8 388 607)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnengroßeltern (Nummern 8 388 608 bis 16 777 215)&lt;br /&gt;
* Die Erzahnenurgroßeltern (Nummern 16 777 216 bis 33 554 431)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kekule-Nummern sind (bis auf Nr. 1) immer männlich = gerade, weiblich = ungerade. Sollte man einmal das Glück haben, bis zu seinen Erzahnenurgroßeltern vorzustoßen, so würde man bei einem vollständigen Stammbaum über 33 Millionen Vorfahren haben. Dies ist wohl kaum erreichbar. Realistisch sind Stammbäume, welche 10 Generationen zurück reichen können, was ca. 1600-1700 entspricht bzw. Stammeltern bis Stammurgroßeltern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Suche==&lt;br /&gt;
Die heutige Zeit ist im Wandel. Bisher veröffentlichten Ahnenforscher Ihre Ergebnisse über Listen, Familienbücher und genealogische Verbände. Das Finden von Forschern, welche vielleicht in der gleichen Sippe forschen war sehr mühselig. Dies wird mit Hilfe des Internets immer einfacher. Lesen Sie hierzu den Bereich „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Daten zur Ahnenforschung findet man weiterhin in Archiven und bei Standesämtern. Nur wenige&lt;br /&gt;
Listen und Daten sind erst im Internet erfaßt. Hier ein paar Tipps, wo Sie was finden können:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
#   Standesämter - Diese gibt es in der Regel erst ab 1875. In den Rheinprovinzen unter Napoleonischer Herrschaft schon zwischen 1806 – 1812 .  In Österreich und in den Sudeten wurden dagegen Standesämter erst ab 1938 eingerichtet&lt;br /&gt;
#   [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] - Auszüge aus Kirchenbüchern erhält man oft gegen eine geringe Gebühr bei den entsprechenden Pfarrämtern. Diese Auszüge sind dann einfach zu lesen. Vor den Standesämtern wurden alle Geburts-, Heirats- und Sterbedaten hier erfaßt. Aber aufgepaßt: In Kirchenbüchern ist in der Regel nicht das Geburtsdatum eingetragen, sondern das Taufdatum und zusätzlich zum Sterbedatum oft auch das Beerdigungsdatum. Nebenbei erfährt man auch oft etwas über den Beruf und die Todesursache. Man muß aber alle Daten immer genau prüfen!!!! Bei der Suche nach dem Herkunftsort der Eltern hilft oft auch die Herkunft der Taufpaten, da diese oft angegeben wird.&lt;br /&gt;
#   Vereine - In verschiedenen Städten gibt es genealogische Vereinigungen. Meist beschäftigen sich die Gruppen mit bestimmten Bereichen. Zum Beispiel Erforschung von Familienhintergründen in bestimmten Gegenden. Hier kann man Unterstützung und Hilfe von Gleichgesinnten erhalten. Aber es wird wohl keiner einem die Arbeit abnehmen, die eigene Familie zu erforschen.&lt;br /&gt;
#   Sekundärquellen - Einwohnerverzeichnisse, Adressbücher, Schulakten, Grundakten, Rezesse etc. Gerade in den ehemaligen Ostgebieten sind viele Quellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister verloren gegangen.&lt;br /&gt;
#   Internet - Im Internet gibt es viele genealogische Gruppen, Newsgroups und täglich werden es mehr. Der Vorteil des Internets liegt sicher im einfachen Datenaustausch. Schnell ist ein Brief geschrieben oder eine Datei mit Daten versandt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man sollte aber bedenken:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Es ist ziemlich unwahrscheinlich, daß dabei einem die Entdeckungen in den Schoß fallen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)  Niemand wird für Sie suchen, aber gerne mit Ratschlägen behilflich sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
C)  Lesen Sie alles, was interessant sein könnte und finden Sie dabei neue Ansatzpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
D)  Geben Sie bitte Ihre Erfahrungen an andere weiter. Hieraus gewinnen Sie an Erfahrung und Freunde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anfragen sind in der Regel kostenpflichtig. Standesämter haben oft feste Kostensätze, Pfarrämter verfahren hier unterschiedlich. Daher sollte man bei einer Anfrage immer einen frankierten Rückumschlag beilegen und die Kosten vorab erfragen. Je genauer Ihre Anfrage mit Personendaten untermauert wird, desto wahrscheinlicher ist eine erfolgreiche Antwort.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Artikel [[Portal:Praktische Hilfe]] finden Sie eine Reihe von schriftlichen Vorlagen für Ihre Anschreiben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sollten Anfragen in Osteuropa nötig sein, so sollten diese am besten immer zweisprachig verfaßt werden in Deutsch und der Landessprache bzw. notfalls in Englisch. Mitglieder des Compgen Vereins helfen auch weiter mit ihrem kostenlosen  Übersetzungsdienst:   http://www.genealogy.net/misc/translation.html. Informieren Sie sich vorab aber immer über die Kosten und fordern Sie Photokopien der Auszüge an, damit Sie nicht plötzlich eine Übersetzung in der entsprechenden Landessprache erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hilfreich kann auch die Suche im Internet sein. Siehe hier „[[Die Suche via Internet]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Gebühren in der Ahnenforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oft werden bei der Forschung Gebühren fällig. Diese sind nicht einheitlich geregelt und können je nach Aufwand und Umfang erheblich sein. Daher sollten Sie möglichst die Kosten vorab erfragen und wenn möglich die Suche selber durchführen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kann die Gebühr bei persönlicher Suche kostenlos bis zu einem „geringen“ Betrag betragen, für eine Fachkraft aber oft mehr wie 10EUR je ½ Stunde. Berufsgenealogen nehmen oft auch erheblich höhere Beträge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn möglich erfragen Sie eine Kopie der Originalurkunde, keine Abschrift. Zum einen kosten Abschriften mehr Geld und oft enthalten diese nur die wichtigsten Daten. Die Beglaubigungsgebühr können Sie sich aber in der Regel sparen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Datenaufbereitung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Dokumentation===&lt;br /&gt;
Alle bekannten und gesammelten Daten sollten mittels Urkunden bzw. Kopien von Urkunden belegt sein. Insbesondere die Dokumente, welche für die weitere Forschung nötig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
A)  Dies sind insbesondere:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Geburtsurkunden&lt;br /&gt;
# Taufbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Papiere zur Erstkommunion oder Konfirmation&lt;br /&gt;
# Aufgebotsbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Heiratsurkunden&lt;br /&gt;
# Sterbeurkunden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
B)   Weitere schriftliche Nachweise können helfen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# Ausbildungsnachweise&lt;br /&gt;
# Ariernachweise aus dem III. Reich&lt;br /&gt;
# Grundbesitzbescheinigungen&lt;br /&gt;
# Steuerlisten&lt;br /&gt;
# Eintragungen in Handwerksrollen&lt;br /&gt;
# und viele andere Dokumente&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dokumente müssen den einzelnen Personen zugeordnet werden. Wenn Sie ohne Computerprogramm arbeiten, legen Sie am besten pro Person eine Mappe an. Zu jeder Person erstellen Sie ein Datenblatt, wo Sie  die  wichtigsten  Daten  wie  Namen,  Geburts-  und  Sterbedatum,  Namen  der  Eltern,  Kinder  und Ehepartner vermerken. Alle Daten, welche Sie vermerken müssen zweifelsfrei belegt sein. Prüfen Sie daher alle Unterlagen kritisch und bauen Sie Ihre Forschungen nicht auf Vermutungen auf, da dann Ihre Forschung wertlos werden könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je weiter Sie in die Vergangenheit Ihrer Familie vorstoßen, desto ungenauer werden oft die Daten. So ändert sich die Schreibweise des Namens ( z.B. Meyer-Meier-Mehyer ). Die Datumsangaben beziehen sich auf kirchliche Festtage, fehlen teilweise oder sind ungenau. Auch ist die Schreibweise des Pfarrers im Kirchenbuch in Sütterlin und oft schwer zu entziffern. Lassen Sie sich hier dann von anderen Forschern im Forum  [http://forum.genealogy.net] helfen  oder  sehen  Sie  in  den  Links  zu  Sütterlin  im  Anhang Internetseiten nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mittels  Computerprogrammen  ist  die  systematische  Erfassung  der  Daten  heute  viel  einfacher.  Das ultimative Programm gibt es hier nicht. Jedes hat seine Schwerpunkte und Vor- und Nachteile. Reichhaltige Informationen finden Sie unter [http://wiki-de.genealogy.net/wiki/Portal:Computergenealogie]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archivierung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die besten Dokumente nützen wenig, wenn man zwar weiß, daß man sie hat, aber nicht findet. Daher müssen alle Unterlagen systematisch abgelegt werden. Hilfreich ist es hier für jede Person ein Datenblatt anzulegen  und für  die Urkunden,  Bilder  etc.  der  Person eine eigene Mappe. Achten Sie hierbei  auf dokumentenechte Klarsichthüllen, damit Ihre Dokumente nicht beschädigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedes Datenblatt erhält eine Nummer, die nur für diese Person gilt. So kann man dann in den Datenblättern leicht auf andere Personen verweisen. Wenn die Mappen die gleiche Nummer aufweisen, ist ein Wiederfinden der Urkunden ganz einfach. Hierbei können Ihnen auch Ahnenforschungsprogramme sehr gut weiter helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusätzlich sollten Sie alle Dokumente einscannen und auf Ihrem Rechner hinterlegen. Bitte führen Sie regelmäßige Datensicherungen auf CD-ROM oder einer zweiten Festplatte aus, denn Festplatten können von einer Sekunde auf die nächsten defekt sein und CD-ROM&#039;s mit der Zeit Kratzer oder Materialfehler aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Langfristige Datensicherung===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einiger Zeit hat man viel über die Vorfahren seiner Familie erfahren und oft auch viele neue Familienmitglieder  kennen  gelernt.  Viel  Arbeit  wurde  investiert  und  oft  auch  einige  Geldbeträge  für Anfragen, Gebühren und Forschungsreisen. Man sollte sich daher rechtzeitig überlegen, wie man diese Arbeit sichert. Sehr oft schon wurde die Arbeit von Ahnenforschern vernichtet, wenn nach dem Tod des Forschers der Nachlaß aufgeteilt wurde und sich keiner für die Arbeit interessierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlegen Sie sich, wer Ihre Daten später übernehmen kann. Dies können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Familienmitglieder&lt;br /&gt;
Diese  sollten  testamentarisch  bzw.  wenigstens  handschriftlich  bestimmt  sein,  damit  es  später keinen Streit gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Buchveröffentlichung&lt;br /&gt;
Diese kosten oft Geld, da die Stückzahl sehr gering ist. Doch hier entwickeln sich neue Möglichkeiten im Internet z. B.: per Book on demand. Damit sind auch kleine Auflagen kostengünstig herzustellen und im Buchhandel verfügbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Genealogische Vereine&lt;br /&gt;
Diese  übernehmen  oft  gerne  die  Forschungsarbeiten  Ihrer  Mitglieder  und  stellen  diese  dann anderen Forschern zur Verfügung. Wenn Sie keinen Verein kennen, wenden Sie sich einfach an das Forum [http://forum.genealogy.net].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn in Ihrer Familie Interesse besteht, gründen Sie auch noch einen Familienverband und pflegen die Familiengeschichte bei gemeinsamen Treffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelsforschung==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder tauchen in Familien Geschichten auf, die besagen, man wäre einmal adlig gewesen und der Titel wäre verspielt und vertrunken worden. Solche Geschichten kann man getrost in den Bereich der Phantasie verbannen, was aber nicht heißt, das die Familie nicht adlig gewesen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verlust eines Titels erfolgte auf Grund des Verlustes des gesamten Landbesitzes, durch Aberkennung und durch nicht standesgemäße Verheiratung, dies betraf dann aber den Einzelnen und nicht die ganze Familie, der häufigste Grund ist aber das Erlöschen im Mannesstamme, also das Fehlen männlicher Nachkommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1919 gibt es in Deutschland aber auch in Österreich keinen Adel mehr. Ein „von“, „Freiherr“, usw. sind Namenszusätze wobei in Deutschland Namenszusätze getragen werden dürfen, jedoch in Österreich gänzlich verboten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um sich einen Überblick über das Bestehen bzw. Nichtbestehen eines Namens zu verschaffen, eignet sich das Telefonbuch, [www.dastelefonbuch.de]	, wobei nur der Name ohne Ortsangabe eingegeben wird. Sofern es diesen Namen mit dem Zusatz „von“ nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass es den Adel nicht gegeben hat bzw. bereits erloschen ist, groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine  weitere  Forschungsquelle ist das „Genealogische  Handbuch  des  Adels“ sowie „Die Gothaer Taschenbücher“, die in den Landes- und [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]] eingesehen werden können, wobei die&lt;br /&gt;
„Genealogischen Handbücher“ auch über den Starke-Verlag [http://www.starkeverlag.de] erworben werden können. Adlige Familien hatten und haben die Möglichkeit, sich in das Handbuch eintragen zu lassen, wobei der Stammbaum, oft auch mit Wappen und dessen Beschreibung, vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===„Von“ nicht gleich „von Adel“===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt einige Namenszusätze wie „von“, „vom“, „Freiherr“, usw.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer würde davon ausgehen, das jemand, „von München kommend“ oder „vom Einkaufen kommend“, adlig wird und bleibt? Tatsächlich sind viele Namenszusätze aber so entstanden, ohne dass die Personen jemals adlig waren oder wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einer Erhebung in den Stand eines Adligen gehörte auch eine Ernennungsurkunde, die ein Datum, eine Urkundennummer, den Grund der Ernennung, den zu führenden Namen und weitere Angaben enthält. Für den Adel in den ehemaligen Preußischen Gebieten sollte eine Anfrage, nach den Beständen, an das&lt;br /&gt;
„Geheimen Staatsarchiv Berlin“ [http://www.gsta.spk-berlin.de] gerichtet werden. Sofern Besitzungen der Adligen bekannt sind, können detaillierte Informationen bei den&lt;br /&gt;
Stadt- und Landesarchiven sowie bei den Heimatmuseen vorhanden sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheime Staatsarchiv dient in erster Linie zur Informationslieferung an Behörden und Archive. Aus diesem Grunde nimmt das Staatsarchiv auch keine Suchaufträge entgegen. Man muss also sich selbst in das Archiv begeben, um dort zu suchen, hierfür ist aber eine Genehmigung erforderlich. Der Antrag auf Genehmigung kann im Hause nach vorheriger Terminabsprache gestellt werden, die Bearbeitungszeit bis zur Genehmigung schwankt zwischen einem Tag und einer Woche. Die Benutzung des Archivs ist kostenlos jedoch muss für die Anfertigungen von Kopien gezahlt werden, da man Kopien nicht selbst anfertigen darf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kein Adel ohne Wappen===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jede Erhebung in den Adelsstand war auch mit der Verleihung eines Wappens verbunden, siehe hierzu [[Wappenkunde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wappenkunde==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heraldik (auch Heroldskunst) bedeutet Wappenwesen und umfasst die Bereiche Wappenkunde, Wappenkunst und Wappenrecht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappen entstanden Anfang des 12. Jahrhunderts, als in den damaligen Ritterheeren, bedingt durch die Rüstungen, nicht mehr deutlich zwischen Freund und Feind unterschieden werden konnte. So entstanden farbliche Kennzeichnungen auf Schilden und Fahnen mit kontrastreichen Farben um die Erkennbarkeit zu erhöhen. In der Heraldik spricht man hier von rot, schwarz, blau, grün und den Metallen Silber (weiß) und Gold (Gelb). Ab dem 13. Jahrhundert wurden Wappen auch von Geistlichen, Bürgern, Städten, Bistümern und Klöstern übernommen. Ab dem 14. Jahrhundert auch von Zünften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Erstellung der Wappen unterliegen festen Regeln und sollten daher nur von Fachleuten erstellt werden. Das Wappen einer Familie ist durch das BGB geschützt (Teil des Namensrechtes) und darf nur von Mitgliedern  der  entsprechenden  Familie  geführt  werden.  Eine  Namensgleicheit  berechtigt  nicht  zur Führung; es muss die Verwandtschaft nachgewiesen werden. Führungsberechtigt ist, wer nachweisen kann, dass er von dem Stammvater - den der Wappenstifter benannt hat - abstammt. Zur Rechtssicherheit sollte daher jeder Wappenstifter sein Wappen in einer Wappenrolle eintragen lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenstifter===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Person, welche ein Wappen stiftet und ggf. in eine Wappenrolle eintragen läßt. Dabei darf aber niemand ein Wappen annehmen oder führen, das bereits von einem anderen Wappeninhaber geführt wird oder geführt wurde. Die Annahme des Wappens einer ausgestorbenen Familie ist streng untersagt, da hierdurch der Anschein erweckt werden würde, man stamme direkt von der Familie ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Wappen auch heute noch einen hohen repräsentativen Status genießen, gibt es eine Vielzahl an kommerziellen Firmen, welche zwar ein optisch ansprechendes Wappen erstellen können, das aber heraldischen, wappenrechtlichen und genealogischen Grundstätzen nicht standhält. Wenn Sie also ein Wappen stiften möchten, wenden Sie sich am besten an den Herold, dem Verein für Heraldik, Genealogie und verwandte Wissenschaften zu Berlin, wo Ihnen unabhänig und fachlich korrekt weitergeholfen wird. Siehe auch im Internet:  [http://www.genealogienetz.de/vereine/herold/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbrief ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wappenbriefe/Wappendiplome sind von einem Landesherren zum Zeichen der Anerkennung an einzelne Personen oder Familien ausgestellte Urkunden seit dem 14. Jahrhundert. Diese sind nicht gleichbedeutend mit einer Erhebung in den Adelstand!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenbuch ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt eine Vielzahl an Wappenbüchern, welche meist die Wappen einer Region oder eines thematischen Bereiches auflisten. Das älteste Wappenbuch ist die sogen. &amp;quot;Züricher Wappenrolle&amp;quot;, welche um 1320 entstand. Die größte Sammlung entstand seit 1604 vom Nürnberger Kupferstecher Johann Siebmacher und wurde die nächsten 300 Jahre vervollständigt als Siebmachersche Wappenbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wappenbücher können über die Universitäts- und Landesbibliotheken eingesehen werden. Auszüge im&lt;br /&gt;
Internet unter: [http://www.wappenbuch.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappenrollen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt  eine  Vielzahl an Wappenrollen.  Der  Begriff  ist nicht geschützt, so daß auch Firmen, welche kommerziell Wappen vertreiben, eigene Wappenrollen haben. Es gibt keine zentrale Wappenrolle in Deutschland. Sinnvoll ist es aber für jeden Wappenstifter, sein Wappen bei der Deutschen Wappenrolle eintragen zu lassen. Dort wird das zur Eintragung angemeldete Wappen in heraldischer, wappenrechtlicher und genealogischer Hinsicht überprüft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Die Suche via Internet==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Internet wächst die Zahl an Datenbanken und Seiten zur Ahnenforschung. Erste Anlaufpunkte für die&lt;br /&gt;
Suche können sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.familysearch.org]	Datenbank  der  Mormonen,  welche  seit  Jahrzehnten  Kirchenbücher verfilmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://gedbas.genealogy.net]	Datenbank   des   Vereins   für   Computergenealogie,   wo   man   seine&lt;br /&gt;
Forschungsergebnisse veröffentlichen kann &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.rootsweb.com]	Amerikanische Datenbank mit kostenpflichtigem Teil&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.volksbund.de/]	Informationen zu Gefallenen der Weltkriege &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.edelleute.de]	Informationen zu adligen Vorfahren &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[http://www.kartenmeister.com]		Alte Karten der ehemaligen Ostgebiete&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Internet wächst rasant und immer häufiger kann man hier Erfolg auf der Suche nach seinen Vorfahren haben. Doch Vorsicht: Oft werden die Daten von Ahnenforschern ins Netz gestellt und diese Daten können Lese- und Eingabefehler enthalten. Wenn man schon nicht die Originale besitzen kann, sollte man wenigstens die Kopie erfragen. Oft finden sich auf den Dokumenten ja auch weitere Informationen zu Beruf und Lebensweg, welche man im Internet nicht findet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==In eigener Sache!==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser Leitfaden ist nur eine Anregung und soll beim Einstieg in die Ahnenforschung helfen. Stellen Sie einfach Ihre Fragen im Forum  http://forum.genealogy.net und tauschen sich mit anderen Nutzern aus. Gegenseitige Hilfe mit Spaß an der Sache wird hier GROß geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Internet-Seiten==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche mit Hilfe von Katalogen:===&lt;br /&gt;
Suchkataloge bei großen Suchmaschinen: http://www.ahnenforschungen.de &lt;br /&gt;
http://www.bellnet.com/suchen/hobby/genealog.htm&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche nach Vorfahren in Datenbanken===&lt;br /&gt;
Personendatenbank der Mormonen	http://www.familysearch.org &lt;br /&gt;
Datenbank Verein für Computer Genealogie	http://gedbas.genealogy.net &lt;br /&gt;
Datenbank der Gefallenen in den Weltkriegen	http://www.volksbund.de &lt;br /&gt;
Datenbank des Adels	http://www.edelleute.de&lt;br /&gt;
Wird der Name in einem Buch erwähnt?	http://www.biblio.tu-bs.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===allgemeine Datenbanken===&lt;br /&gt;
http://www.cyndislist.com&lt;br /&gt;
http://www.genealogypages.com&lt;br /&gt;
http://www.gensource.com &lt;br /&gt;
http://www.genealogyportal.com &lt;br /&gt;
http://geneanet.org &lt;br /&gt;
http://www.genhomepage.com &lt;br /&gt;
http://www.distantcousin.com &lt;br /&gt;
http://www.surnameweb.org &lt;br /&gt;
http://de.wikipedia.org&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
genealogisches Ortsverzeichnis http://gov.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
Forscherkontakte der DAGV	http://foko.genealogy.net/ &lt;br /&gt;
historische Adressbücher	http://www.adressbuecher.net/ &lt;br /&gt;
Ortsfamilienbücher	http://volkmar-weiss.de/publ5.html&lt;br /&gt;
Familienanzeigen in Tageszeitungen	http://db.genealogy.net/familienanzeigen/ &lt;br /&gt;
Jüdische Vorfahren /Ortssuche etc.	http://www.jewishgen.org&lt;br /&gt;
Ancestry World Tree	http://www.ancestry.com/trees/awt/main.htm &lt;br /&gt;
RootsWebs WorldConnect	http://worldconnect.rootsweb.com/ &lt;br /&gt;
WorldGenWeb Project	http://worldgenweb.org/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landkarten===&lt;br /&gt;
Karten ehemaliger Ostgebiete	http://www.kartenmeister.com&lt;br /&gt;
Weltweite Karten	http://www.mapquest.com&lt;br /&gt;
historische Karten	http://www.feefhs.org/maps/indexmap.html&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sütterlin===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.suetterlinschrift.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.donicht.de/sutterlin.htm &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
http://www.kurrent.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wappen===&lt;br /&gt;
Vielzahl an Information	http://www.herrndorff-heraldik.de/ &lt;br /&gt;
Abbildungen Siebmacher Wappenbücher	http://www.wappenbuch.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Bibliotheken===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Suche in [[Universitätsbibliothek | Universitätsbibliotheken]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dokumentenlieferdienst der Bibliotheken und Archive	http://subito-doc.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Datenbanken des Deutschen Bibliothekeninstitut (Berlin-Opac! Zeitschriftendatenbank)&lt;br /&gt;
http://www.dbilink.de/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verzeichnis Deutscher Druck des 17. Jahrhunderts	http://www.vd17.de &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommeranica (Zettelkatalog)	http://www.uni-greifswald.de/bibliothek&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zedlers Universallexikon	http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/zedler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in Antiquariaten===&lt;br /&gt;
Zentralverzeichnis antiquarischer Bücher : Zusammenschluss vieler Antiquariate sind komplett nach Stichworten durchsuchbar	&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
www.antiquariate.com Institut für angewandte Geodäsie, der Online-Shop für z.B. Messtischblätter	http://www.ifag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Suche in speziellen Pommern-Seiten===&lt;br /&gt;
offizielle Seite	http://pommerscher-kreis-und-staedtetag.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Klaus-Dieter Kreplin	http://www.charly.ping.de/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommerscher Greif e.V. http://pommerscher-greif.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pommern Forum http://forum.genealogy.net/index.php?page=Board&amp;amp;boardID=30&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Die Kreise====&lt;br /&gt;
Belgard	http://belgard-schivelbein.de Cammin	&lt;br /&gt;
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===Die Suche in speziellen Ostpreußen-Seiten===&lt;br /&gt;
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Diözese St.Pölten – Niederösterreich	http://www.kirche.at/stpoelten/ &lt;br /&gt;
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Diözesanarchiv-Ahnenforschung St. Pölten, Findbücher Online	&lt;br /&gt;
http://www.dsp.at/dasp/ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzdiözese Wien	http://stephanscom.at/news/&lt;br /&gt;
Landesarchiv Tirol	http://www.tirol.gv.at/themen/kultur/landesarchiv/links-und-adressen/kirchenarchive/ &lt;br /&gt;
MA 8, Wr. Stadt- und Landesarchiv	http://www.wien.gv.at/ma08/&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
--[[Benutzer:Rmaleri|Rmaleri]] 01:43, 29. Dez. 2011 (CET)&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Watf</name></author>
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