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	<title>GenWiki - Benutzerbeiträge [de]</title>
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	<subtitle>Benutzerbeiträge</subtitle>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1942984</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2018-10-07T23:45:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Geldrike:In englischen Texten wird darauf verwiesen das der Sachse Cheldrike um ca. 455 n. Ch. gebeten wurde Verstärkung für die britischen Einwohner Englands vom Festland zu organisieren. &lt;br /&gt;
Am Ende des Textes steht dann als Hinweis: Cheldrike see Childrike. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Thronfolgeliste in Britannien ist für die Frage ob um 450 nach Christus Sachsen auf den Inseln waren, sehr interessant. Denn die Namen der Menschen die dort aufgeführt werden, ist mehrheitlich als vom Festland abstammend zu identifizieren.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging  dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. Zu der Zeit gab es noch keine Strassenschilder, man musste sich anders orientieren, z.B. an Bächen und Flüssen entlang. Wenn Childerich zurück wollte von England aufs Festland zu den Baumbergen im Münsterland, dann folgte er und seine Begleiter der Route die sie auf der Hinreise genommen hatten. Von England bei Dover den Kanal queren, an der Küste nach Norden, dann ins Landesinnere, an Dordrecht vorbei bis zur Ijssel, weiter flußaufwärts, dort mündet die Berkel in die Ijssel, der Berkel aufwärts folgen bis zu den Baumbergen, dort waren die Krieger daheim.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so großen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Wert und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb: das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die später Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuell war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise darauf, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2017-12-06T17:16:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Basina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging  dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. Zu der Zeit gab es noch keine Strassenschilder, man musste sich anders orientieren, z.B. an Bächen und Flüssen entlang. Wenn Childerich zurück wollte von England aufs Festland zu den Baumbergen im Münsterland, dann folgte er und seine Begleiter der Route die sie auf der Hinreise genommen hatten. Von England bei Dover den Kanal queren, an der Küste nach Norden, dann ins Landesinnere, an Dordrecht vorbei bis zur Ijssel, weiter flußaufwärts, dort mündet die Berkel in die Ijssel, der Berkel aufwärts folgen bis zu den Baumbergen, dort waren die Krieger daheim.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so großen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Wert und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb: das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die später Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuell war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise darauf, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1900926</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1900926"/>
		<updated>2017-12-06T17:12:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Childerich I. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging  dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. Zu der Zeit gab es noch keine Strassenschilder, man musste sich anders orientieren, z.B. an Bächen und Flüssen entlang. Wenn Childerich zurück wollte von England aufs Festland zu den Baumbergen im Münsterland, dann folgte er und seine Begleiter der Route die sie auf der Hinreise genommen hatten. Von England bei Dover den Kanal queren, an der Küste nach Norden, dann ins Landesinnere, an Dordrecht vorbei bis zur Ijssel, weiter flußaufwärts, dort mündet die Berkel in die Ijssel, der Berkel aufwärts folgen bis zu den Baumbergen, dort waren die Krieger daheim.         &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so großen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Wert und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die später Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuell war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise darauf, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1894467</id>
		<title>Havixbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1894467"/>
		<updated>2017-10-21T16:11:27Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Alte Spuren am Baumberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden bis 2008 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel (+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, den selben Weg zurück den sie auf der Hinreise gewählt hatten,aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein,immer an der Berkel bis zur Quelle in den Baumbergen, gute Bedingungen dort zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hatte die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.    &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 140 Meter mal 340 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätigkeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
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| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
*  [http://www.wmgen.de/   &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Holte_(L%C3%BCtgendortmund)&amp;diff=1878536</id>
		<title>Haus Holte (Lütgendortmund)</title>
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		<updated>2017-08-28T15:06:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Ernbsohn Rembert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Holte|Holte (Begriffserklärung)}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039; [[Regional]] &amp;gt; [[Historisches Territorium]] &amp;gt;  [[Image:Mark-Wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Grafschaft Mark]] &amp;gt; [[Grafschaft Mark]] &amp;gt;  [[Amt Bochum (historisch)]]  &amp;gt; [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
* [[Lütgendortmund]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loe zu Loe und Holte==&lt;br /&gt;
* Henrich von Loe zu Loe und Holte oo Hilla von Westerholt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Wessel von Loe, Ritter (+1422)&lt;br /&gt;
** Johan von Loe zu Loe (oo1415 Elisabeth von Brüggeney, Erbin zu [[Haus Dorneburg (Eickel)|Doorneburg]])&lt;br /&gt;
** Walter von Loe, 1425 [[Deutscher Orden|Deutscher Ordens Ritter]] in [[Reval]], 1443 [[Komtur]]&lt;br /&gt;
** Heinrich von Loe, 1443 Komtur der [[Johanniterorden|Johaniter Kommende]] zu Horst an der Lippe&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Erbe zu Holte:&#039;&#039;&#039; Reiner von Loe (1.oo 1436 Elsa von Eyl, 2.oo 1436 [[Haus Holte (Lütgendortmund)|Elisabeth von Calcum, Tochter Peters von Calcum zu Holte]])&lt;br /&gt;
** Gosteke von Loe oo Bernh, von Huchtebrock zu Gatrop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Reiner zu Holte===&lt;br /&gt;
06.06.1415 Henrich vom Loe zum Loe verspricht seinem Bruder Wessel Schadlos Haltung dafür, daß er mit Gosen Sobbe bei dem Ehevertrag gebürgt hat, den Heinrichs Sohn Reiner mit Elsken, der Tochter Peters von Calcum geschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reiner von Loe zum Loe und Holte 1.oo Elsa von Eyl, 2.oo 1415 Elsa von Calcum, Kinder:&lt;br /&gt;
** Gerd von Loe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Gerd===&lt;br /&gt;
01.10.1503 Geryt van dem Loe bekennt, von dem edlen Junker Adolf van Lymburg, Herrn zu Styrhem, das [[Haus Overdieck (Hamme)|Haus zu Overdyck]] im Amt und Kirchspiel Bochum zu Mannlehnsrecht empfangen zu haben. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerd von Loe (1470) 1.oo Adelheid von dem Holte, 2.oo Fia von Steinhaus &lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte (oo Elisabeth von Kleve)&lt;br /&gt;
** Christoffel von Loë zu Holte  [[Haus Overdieck (Hamme)|Herr auf Overdick]]  oo Anna von Geisteren zu Nienborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
* Johann van Loe thom Holte, Drost zu Bochum (1522/1526) oo Elisabeth von Kleve, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener&lt;br /&gt;
** Anna von Loe zu Holte oo Wessel von Brüggeney gt. Hasenkamp zu Weitmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
*  Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. von Brempt zu Witten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann von Loe zu Holte (1. Anna Tork, 2.oo [[Haus Wandhofen|Margret vom Hauß zu Wandhofen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersitz===&lt;br /&gt;
18.10.1552 Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen:&lt;br /&gt;
* Johann vam Loe [[Haus Holte (Lütgendortmund)|tem Holte]] hefft nie Rutersche wyse gereden und ist ungerust.&lt;br /&gt;
* Die hoff tho Bovinckhuisen, in gericht und   [[kerspel]] Castrop  gelegen, hefft Johann van Loe tem Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rembert vom Loe zum Holte===&lt;br /&gt;
*08.03.1577 Gerardt van Gaelen zum Hohenover und Rembert vom Loe zum Holte verkaufen an [[Haus Dorneburg (Eickel)|Melchior vam Loe zur Dornenbordi]] und Ida van der Recke, Eheleute, eine Jahresrente von 60 Goldgulden für 1000 Goldgulden, welche jährlich auf Petri ad cathedram oder 8 Tage davor oder danach ohne Verzug auf ihrem adeligen Sitz zu Dorneburg zu entrichten ist und zwar zum ersten Mal im Jahre 1578. Die Verkäufer verpfänden zur Sicherheit der Zinsen ihren Hof der Ubingshof genannt sowie ihre sonstigen im Amt Hamm gelegenen Güter und das Haus Holte. Die Wiedereinlöse der Rente mit 1000 Goldgulden jährlieh auf Petri ad cathedram oder 8 Tage vorher oder nachher nach vorheriger halbjähriger schriftlicher Kündigung bleibt vorbehalten. Die Verkäufer siegeln mit ihrem angeborenen Siegel und unterschreiben. Zeugen: Adolf Averdunck, Licentiat der Rechte, Reinolt von Nehem, Bürgermeister zu Recklinckhausen, und Amt Rupe, Bürger in Dortmund.&lt;br /&gt;
** 1580- Verpfändung von Gütern an den van Loe thom Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof zu Bövinghausen===&lt;br /&gt;
* 20.06.1652 Belehnung des Matthias Beeker als Lehenträger der &#039;&#039;&#039;Judith von Loe&#039;&#039;&#039; (Lohe) mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwerb des Hauses Holte===&lt;br /&gt;
Kaufvertrag über Haus Holten 12.06.1661: Jobst Edmund von Brabeck, Domdechant von Münster, hat dem Joachim Adrian de Reede, das in der Grafschaft Mark, Amt Bochum, gelegene Haus Holte mit allen Feudal– und Allodialappertinentien verkauft (Quittung über 8.000 Rtlr. für Gut Holte 1661). Der Kurfürst zu Brandenburg als Herzog von Kleve hatte den Kauf genehmigt und von Reede mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop belehnt. Dessen Bruder war zum Landtag qualifiziert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Adrian von Reede 1.oo Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Sohn N. (+)&lt;br /&gt;
** Tochter (N.), abgefunden,der Fiskal erklärte das Lehen „ob defectum qualificationis“ als heimgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1667-1675 Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte oo2. Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt (Ww. von Reede)&lt;br /&gt;
** Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte war zum Landtag qualifiziert, aber die Söhne 2. Ehe seien noch zu jung, sich zu qualifizieren. Bei dem Haus Holte handle es sich „alleine de feudis nobilibus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1772 geht der Herrensitz [[Haus Dellwig]] mit dem mittlerweile erworbenen [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]  durch die Heirat der letzten Tochter von Dellwig an die Familie Droste zu Erwitte über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Grafschaft Mark|Holte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Holte_(L%C3%BCtgendortmund)&amp;diff=1878534</id>
		<title>Haus Holte (Lütgendortmund)</title>
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		<updated>2017-08-28T15:06:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Ernbsohn Rembert */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Holte|Holte (Begriffserklärung)}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039; [[Regional]] &amp;gt; [[Historisches Territorium]] &amp;gt;  [[Image:Mark-Wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Grafschaft Mark]] &amp;gt; [[Grafschaft Mark]] &amp;gt;  [[Amt Bochum (historisch)]]  &amp;gt; [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
* [[Lütgendortmund]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loe zu Loe und Holte==&lt;br /&gt;
* Henrich von Loe zu Loe und Holte oo Hilla von Westerholt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Wessel von Loe, Ritter (+1422)&lt;br /&gt;
** Johan von Loe zu Loe (oo1415 Elisabeth von Brüggeney, Erbin zu [[Haus Dorneburg (Eickel)|Doorneburg]])&lt;br /&gt;
** Walter von Loe, 1425 [[Deutscher Orden|Deutscher Ordens Ritter]] in [[Reval]], 1443 [[Komtur]]&lt;br /&gt;
** Heinrich von Loe, 1443 Komtur der [[Johanniterorden|Johaniter Kommende]] zu Horst an der Lippe&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Erbe zu Holte:&#039;&#039;&#039; Reiner von Loe (1.oo 1436 Elsa von Eyl, 2.oo 1436 [[Haus Holte (Lütgendortmund)|Elisabeth von Calcum, Tochter Peters von Calcum zu Holte]])&lt;br /&gt;
** Gosteke von Loe oo Bernh, von Huchtebrock zu Gatrop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Reiner zu Holte===&lt;br /&gt;
06.06.1415 Henrich vom Loe zum Loe verspricht seinem Bruder Wessel Schadlos Haltung dafür, daß er mit Gosen Sobbe bei dem Ehevertrag gebürgt hat, den Heinrichs Sohn Reiner mit Elsken, der Tochter Peters von Calcum geschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reiner von Loe zum Loe und Holte 1.oo Elsa von Eyl, 2.oo 1415 Elsa von Calcum, Kinder:&lt;br /&gt;
** Gerd von Loe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Gerd===&lt;br /&gt;
01.10.1503 Geryt van dem Loe bekennt, von dem edlen Junker Adolf van Lymburg, Herrn zu Styrhem, das [[Haus Overdieck (Hamme)|Haus zu Overdyck]] im Amt und Kirchspiel Bochum zu Mannlehnsrecht empfangen zu haben. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerd von Loe (1470) 1.oo Adelheid von dem Holte, 2.oo Fia von Steinhaus &lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte (oo Elisabeth von Kleve)&lt;br /&gt;
** Christoffel von Loë zu Holte  [[Haus Overdieck (Hamme)|Herr auf Overdick]]  oo Anna von Geisteren zu Nienborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
* Johann van Loe thom Holte, Drost zu Bochum (1522/1526) oo Elisabeth von Kleve, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener&lt;br /&gt;
** Anna von Loe zu Holte oo Wessel von Brüggeney gt. Hasenkamp zu Weitmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
*  Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. von Brempt zu Witten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann von Loe zu Holte (1. Anna Tork, 2.oo [[Haus Wandhofen|Margret vom Hauß zu Wandhofen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersitz===&lt;br /&gt;
18.10.1552 Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen:&lt;br /&gt;
* Johann vam Loe [[Haus Holte (Lütgendortmund)|tem Holte]] hefft nie Rutersche wyse gereden und ist ungerust.&lt;br /&gt;
* Die hoff tho Bovinckhuisen, in gericht und   [[kerspel]] Castrop  gelegen, hefft Johann van Loe tem Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rembert vom Loe zum Holte===&lt;br /&gt;
*08.03.1577 Gerardt van Gaelen zum Hohenover und Rembert vom Loe zum Holte verkaufen an [[Haus Dorneburg (Eickel)|Melchior vam Loe zur Dornenbordi]] und Ida van der Recke, Eheleute, eine Jahresrente von 60 Goldgulden für 1000 Goldgulden, welche jährlich auf Petri ad cathedram oder 8 Tage davor oder danach ohne Verzug auf ihrem adeligen Sitz zu Dorneburg zu entrichten ist und zwar zum ersten Mal im Jahre 1578. Die Verkäufer verpfänden zur Sicherheit der Zinsen ihren Hof der Ubingshof genannt sowie ihre sonstigen im Amt Hamm gelegenen Güter und das Haus Holte. Die Wiedereinlöse der Rente mit 1000 Goldgulden jährlieh auf Petri ad cathedram oder 8 Tage vorher oder nachher nach vorheriger halbjähriger schriftlicher Kündigung bleibt vorbehalten. Die Verkäufer siegeln mit ihrem angeborenen Siegel und unterschreiben. Zeugen: Adolf Averdunck, Licentiat der Rechte, Reinolt von Nehem, Bürgermeister zu Recklinckhausen, und Amt Rupe, Bürger in Dortmund.&lt;br /&gt;
** 1580- Verpfändung von Gütern an den van Loe thom Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof zu Bövinghausen===&lt;br /&gt;
* 20.06.1652 Belehnung des Matthias Beeker als Lehenträger der &#039;&#039;&#039;Judith von Loe&#039;&#039;&#039; (Lohe) mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwerb des Hauses Holte===&lt;br /&gt;
Kaufvertrag über Haus Holten 12.06.1661: Jobst Edmund von Brabeck, Domdechant von Münster, hat dem Joachim Adrian de Reede, das in der Grafschaft Mark, Amt Bochum, gelegene Haus Holte mit allen Feudal– und Allodialappertinentien verkauft (Quittung über 8.000 Rtlr. für Gut Holte 1661). Der Kurfürst zu Brandenburg als Herzog von Kleve hatte den Kauf genehmigt und von Reede mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop belehnt. Dessen Bruder war zum Landtag qualifiziert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Adrian von Reede 1.oo Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Sohn N. (+)&lt;br /&gt;
** Tochter (N.), abgefunden,der Fiskal erklärte das Lehen „ob defectum qualificationis“ als heimgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1667-1675 Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte oo2. Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt (Ww. von Reede)&lt;br /&gt;
** Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte war zum Landtag qualifiziert, aber die Söhne 2. Ehe seien noch zu jung, sich zu qualifizieren. Bei dem Haus Holte handle es sich „alleine de feudis nobilibus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1772 geht der Herrensitz [[Haus Dellwig]] mit dem mittlerweile erworbenen [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]  durch die Heirat der letzten Tochter von Dellwig an die Familie Droste zu Erwitte über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Grafschaft Mark|Holte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Holte_(L%C3%BCtgendortmund)&amp;diff=1878533</id>
		<title>Haus Holte (Lütgendortmund)</title>
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		<updated>2017-08-28T15:06:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Ernbsohn Johann */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Holte|Holte (Begriffserklärung)}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039; [[Regional]] &amp;gt; [[Historisches Territorium]] &amp;gt;  [[Image:Mark-Wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Grafschaft Mark]] &amp;gt; [[Grafschaft Mark]] &amp;gt;  [[Amt Bochum (historisch)]]  &amp;gt; [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
* [[Lütgendortmund]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loe zu Loe und Holte==&lt;br /&gt;
* Henrich von Loe zu Loe und Holte oo Hilla von Westerholt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Wessel von Loe, Ritter (+1422)&lt;br /&gt;
** Johan von Loe zu Loe (oo1415 Elisabeth von Brüggeney, Erbin zu [[Haus Dorneburg (Eickel)|Doorneburg]])&lt;br /&gt;
** Walter von Loe, 1425 [[Deutscher Orden|Deutscher Ordens Ritter]] in [[Reval]], 1443 [[Komtur]]&lt;br /&gt;
** Heinrich von Loe, 1443 Komtur der [[Johanniterorden|Johaniter Kommende]] zu Horst an der Lippe&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Erbe zu Holte:&#039;&#039;&#039; Reiner von Loe (1.oo 1436 Elsa von Eyl, 2.oo 1436 [[Haus Holte (Lütgendortmund)|Elisabeth von Calcum, Tochter Peters von Calcum zu Holte]])&lt;br /&gt;
** Gosteke von Loe oo Bernh, von Huchtebrock zu Gatrop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Reiner zu Holte===&lt;br /&gt;
06.06.1415 Henrich vom Loe zum Loe verspricht seinem Bruder Wessel Schadlos Haltung dafür, daß er mit Gosen Sobbe bei dem Ehevertrag gebürgt hat, den Heinrichs Sohn Reiner mit Elsken, der Tochter Peters von Calcum geschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reiner von Loe zum Loe und Holte 1.oo Elsa von Eyl, 2.oo 1415 Elsa von Calcum, Kinder:&lt;br /&gt;
** Gerd von Loe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Gerd===&lt;br /&gt;
01.10.1503 Geryt van dem Loe bekennt, von dem edlen Junker Adolf van Lymburg, Herrn zu Styrhem, das [[Haus Overdieck (Hamme)|Haus zu Overdyck]] im Amt und Kirchspiel Bochum zu Mannlehnsrecht empfangen zu haben. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerd von Loe (1470) 1.oo Adelheid von dem Holte, 2.oo Fia von Steinhaus &lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte (oo Elisabeth von Kleve)&lt;br /&gt;
** Christoffel von Loë zu Holte  [[Haus Overdieck (Hamme)|Herr auf Overdick]]  oo Anna von Geisteren zu Nienborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
* Johann van Loe thom Holte, Drost zu Bochum (1522/1526) oo Elisabeth von Kleve, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener&lt;br /&gt;
** Anna von Loe zu Holte oo Wessel von Brüggeney gt. Hasenkamp zu Weitmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
*  Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. von Brempt zu Witten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann von Loe zu Holte (1. Anna Tork, 2.oo [[Haus Wandhofen|Margret vom Hauß zu Wandhofen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersitz===&lt;br /&gt;
18.10.1552 Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen:&lt;br /&gt;
* Johann vam Loe [[Haus Holte (Lütgendortmund)|tem Holte]] hefft nie Rutersche wyse gereden und ist ungerust.&lt;br /&gt;
* Die hoff tho Bovinckhuisen, in gericht und   [[kerspel]] Castrop  gelegen, hefft Johann van Loe tem Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rembert vom Loe zum Holte===&lt;br /&gt;
*08.03.1577 Gerardt van Gaelen zum Hohenover und Rembert vom Loe zum Holte verkaufen an [[Haus Dorneburg (Eickel)|Melchior vam Loe zur Dornenbordi]] und Ida van der Recke, Eheleute, eine Jahresrente von 60 Goldgulden für 1000 Goldgulden, welche jährlich auf Petri ad cathedram oder 8 Tage davor oder danach ohne Verzug auf ihrem adeligen Sitz zu Dorneburg zu entrichten ist und zwar zum ersten Mal im Jahre 1578. Die Verkäufer verpfänden zur Sicherheit der Zinsen ihren Hof der Ubingshof genannt sowie ihre sonstigen im Amt Hamm gelegenen Güter und das Haus Holte. Die Wiedereinlöse der Rente mit 1000 Goldgulden jährlieh auf Petri ad cathedram oder 8 Tage vorher oder nachher nach vorheriger halbjähriger schriftlicher Kündigung bleibt vorbehalten. Die Verkäufer siegeln mit ihrem angeborenen Siegel und unterschreiben. Zeugen: Adolf Averdunck, Licentiat der Rechte, Reinolt von Nehem, Bürgermeister zu Recklinckhausen, und Amt Rupe, Bürger in Dortmund.&lt;br /&gt;
** 1580- Verpfändung von Gütern an den van Loe thom Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof zu Bövinghausen===&lt;br /&gt;
* 20.06.1652 Belehnung des Matthias Beeker als Lehenträger der &#039;&#039;&#039;Judith von Loe&#039;&#039;&#039; (Lohe) mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwerb des Hauses Holte===&lt;br /&gt;
Kaufvertrag über Haus Holten 12.06.1661: Jobst Edmund von Brabeck, Domdechant von Münster, hat dem Joachim Adrian de Reede, das in der Grafschaft Mark, Amt Bochum, gelegene Haus Holte mit allen Feudal– und Allodialappertinentien verkauft (Quittung über 8.000 Rtlr. für Gut Holte 1661). Der Kurfürst zu Brandenburg als Herzog von Kleve hatte den Kauf genehmigt und von Reede mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop belehnt. Dessen Bruder war zum Landtag qualifiziert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Adrian von Reede 1.oo Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Sohn N. (+)&lt;br /&gt;
** Tochter (N.), abgefunden,der Fiskal erklärte das Lehen „ob defectum qualificationis“ als heimgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1667-1675 Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte oo2. Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt (Ww. von Reede)&lt;br /&gt;
** Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte war zum Landtag qualifiziert, aber die Söhne 2. Ehe seien noch zu jung, sich zu qualifizieren. Bei dem Haus Holte handle es sich „alleine de feudis nobilibus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1772 geht der Herrensitz [[Haus Dellwig]] mit dem mittlerweile erworbenen [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]  durch die Heirat der letzten Tochter von Dellwig an die Familie Droste zu Erwitte über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Grafschaft Mark|Holte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Holte_(L%C3%BCtgendortmund)&amp;diff=1878532</id>
		<title>Haus Holte (Lütgendortmund)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Holte_(L%C3%BCtgendortmund)&amp;diff=1878532"/>
		<updated>2017-08-28T15:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Ernbsohn Johann */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;{{Begriffserklärungshinweis|Holte|Holte (Begriffserklärung)}}&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039; [[Regional]] &amp;gt; [[Historisches Territorium]] &amp;gt;  [[Image:Mark-Wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Grafschaft Mark]] &amp;gt; [[Grafschaft Mark]] &amp;gt;  [[Amt Bochum (historisch)]]  &amp;gt; [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage==&lt;br /&gt;
* [[Lütgendortmund]]&lt;br /&gt;
** [[Kreis Bochum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Loe zu Loe und Holte==&lt;br /&gt;
* Henrich von Loe zu Loe und Holte oo Hilla von Westerholt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Wessel von Loe, Ritter (+1422)&lt;br /&gt;
** Johan von Loe zu Loe (oo1415 Elisabeth von Brüggeney, Erbin zu [[Haus Dorneburg (Eickel)|Doorneburg]])&lt;br /&gt;
** Walter von Loe, 1425 [[Deutscher Orden|Deutscher Ordens Ritter]] in [[Reval]], 1443 [[Komtur]]&lt;br /&gt;
** Heinrich von Loe, 1443 Komtur der [[Johanniterorden|Johaniter Kommende]] zu Horst an der Lippe&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Erbe zu Holte:&#039;&#039;&#039; Reiner von Loe (1.oo 1436 Elsa von Eyl, 2.oo 1436 [[Haus Holte (Lütgendortmund)|Elisabeth von Calcum, Tochter Peters von Calcum zu Holte]])&lt;br /&gt;
** Gosteke von Loe oo Bernh, von Huchtebrock zu Gatrop&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Reiner zu Holte===&lt;br /&gt;
06.06.1415 Henrich vom Loe zum Loe verspricht seinem Bruder Wessel Schadlos Haltung dafür, daß er mit Gosen Sobbe bei dem Ehevertrag gebürgt hat, den Heinrichs Sohn Reiner mit Elsken, der Tochter Peters von Calcum geschlossen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Reiner von Loe zum Loe und Holte 1.oo Elsa von Eyl, 2.oo 1415 Elsa von Calcum, Kinder:&lt;br /&gt;
** Gerd von Loe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Gerd===&lt;br /&gt;
01.10.1503 Geryt van dem Loe bekennt, von dem edlen Junker Adolf van Lymburg, Herrn zu Styrhem, das [[Haus Overdieck (Hamme)|Haus zu Overdyck]] im Amt und Kirchspiel Bochum zu Mannlehnsrecht empfangen zu haben. Das Siegel des Ausstellers wird angekündigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Gerd von Loe (1470) 1.oo Adelheid von dem Holte, 2.oo Fia von Steinhaus &lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte (oo Elisabeth von Kleve)&lt;br /&gt;
** Christoffel von Loë zu Holte  [[Haus Overdieck (Hamme)|Herr auf Overdick]]  oo Anna von Geisteren zu Nienborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Johann===&lt;br /&gt;
* Johann van Loe thom Holte, Drost zu Bochum (1522/1526) oo Elisabeth von Kleve, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener&lt;br /&gt;
** Anna von Loe zu Holte oo Wessel von Brüggeney gt. Hasenkamp zu Weitmar&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Johann===&lt;br /&gt;
*  Johann van Loe thom Holte oo N. v. Schorlemer gt. Clüsener, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg&lt;br /&gt;
** Johann van Loe thom Holte oo N. von Brempt zu Witten&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo Anna von Landsberg, Kinder:&lt;br /&gt;
** Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ernbsohn Rembert===&lt;br /&gt;
* Rembert vom Loe zu Holte oo N. von Holtey, Kinder:&lt;br /&gt;
** Johann von Loe zu Holte (1. Anna Tork, 2.oo [[Haus Wandhofen|Margret vom Hauß zu Wandhofen]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rittersitz===&lt;br /&gt;
18.10.1552 Ingeseten vam Adell des Ampts Boickum sampt des Gerichts Castrop mit Anzeigunge oerer Wonungen:&lt;br /&gt;
* Johann vam Loe [[Haus Holte (Lütgendortmund)|tem Holte]] hefft nie Rutersche wyse gereden und ist ungerust.&lt;br /&gt;
* Die hoff tho Bovinckhuisen, in gericht und   [[kerspel]] Castrop  gelegen, hefft Johann van Loe tem Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Rembert vom Loe zum Holte===&lt;br /&gt;
*08.03.1577 Gerardt van Gaelen zum Hohenover und Rembert vom Loe zum Holte verkaufen an [[Haus Dorneburg (Eickel)|Melchior vam Loe zur Dornenbordi]] und Ida van der Recke, Eheleute, eine Jahresrente von 60 Goldgulden für 1000 Goldgulden, welche jährlich auf Petri ad cathedram oder 8 Tage davor oder danach ohne Verzug auf ihrem adeligen Sitz zu Dorneburg zu entrichten ist und zwar zum ersten Mal im Jahre 1578. Die Verkäufer verpfänden zur Sicherheit der Zinsen ihren Hof der Ubingshof genannt sowie ihre sonstigen im Amt Hamm gelegenen Güter und das Haus Holte. Die Wiedereinlöse der Rente mit 1000 Goldgulden jährlieh auf Petri ad cathedram oder 8 Tage vorher oder nachher nach vorheriger halbjähriger schriftlicher Kündigung bleibt vorbehalten. Die Verkäufer siegeln mit ihrem angeborenen Siegel und unterschreiben. Zeugen: Adolf Averdunck, Licentiat der Rechte, Reinolt von Nehem, Bürgermeister zu Recklinckhausen, und Amt Rupe, Bürger in Dortmund.&lt;br /&gt;
** 1580- Verpfändung von Gütern an den van Loe thom Holte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Hof zu Bövinghausen===&lt;br /&gt;
* 20.06.1652 Belehnung des Matthias Beeker als Lehenträger der &#039;&#039;&#039;Judith von Loe&#039;&#039;&#039; (Lohe) mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erwerb des Hauses Holte===&lt;br /&gt;
Kaufvertrag über Haus Holten 12.06.1661: Jobst Edmund von Brabeck, Domdechant von Münster, hat dem Joachim Adrian de Reede, das in der Grafschaft Mark, Amt Bochum, gelegene Haus Holte mit allen Feudal– und Allodialappertinentien verkauft (Quittung über 8.000 Rtlr. für Gut Holte 1661). Der Kurfürst zu Brandenburg als Herzog von Kleve hatte den Kauf genehmigt und von Reede mit dem Hof zu Bövinghausen im Kirchspiel Castrop belehnt. Dessen Bruder war zum Landtag qualifiziert,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Joachim Adrian von Reede 1.oo Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt, Kinder:&lt;br /&gt;
** Sohn N. (+)&lt;br /&gt;
** Tochter (N.), abgefunden,der Fiskal erklärte das Lehen „ob defectum qualificationis“ als heimgefallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1667-1675 Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte oo2. Margaretha Sibilla Elisabetha von Kobolt (Ww. von Reede)&lt;br /&gt;
** Obristleutnant Bernhard Jakob Johann Henderson (Hendersohn) zum Holte war zum Landtag qualifiziert, aber die Söhne 2. Ehe seien noch zu jung, sich zu qualifizieren. Bei dem Haus Holte handle es sich „alleine de feudis nobilibus“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1772 geht der Herrensitz [[Haus Dellwig]] mit dem mittlerweile erworbenen [[Haus Holte (Lütgendortmund)]]  durch die Heirat der letzten Tochter von Dellwig an die Familie Droste zu Erwitte über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Grafschaft Mark|Holte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bochum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1873684</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2017-08-19T16:24:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden bis 2008 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel (+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein, gute Bedingungen zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hat die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.   &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 140 Meter mal 340 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätigkeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| 3&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
*  [http://www.wmgen.de/   &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1809738</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1809738"/>
		<updated>2017-04-24T17:34:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Reinmod */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so großen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Wert und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die später Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuell war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise darauf, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1809737</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2017-04-24T17:33:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Basina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so großen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Wert und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die später Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuellwar auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Jenseits_des_Meeres&amp;diff=1801494</id>
		<title>Jenseits des Meeres</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Jenseits_des_Meeres&amp;diff=1801494"/>
		<updated>2017-04-04T14:17:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jenseits des Meeres, Basina die Mutter Chlodwigs, erklärte ihrem späteren Gatten Childerich I. warum sie einen so weiten Weg auf sich genommen hätte, um zu ihm zu kommen.&lt;br /&gt;
Gregor von Tours schrieb 70 Jahre später, Basina habe gesagt: Wenn ich von jemanden &#039;&#039;&#039;jenseits des Meeres&#039;&#039;&#039; gehört hätte, der tüchtiger ist als du, ich würde versucht haben bei ihm zu wohnen. Die Formulierung jenseits des Meeres, kann im Jahr 465 nach Christus, in diesem Zusammenhang, nur auf Britannien verstanden werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801493</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801493"/>
		<updated>2017-04-04T14:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Basina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuellwar auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801267</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801267"/>
		<updated>2017-04-03T17:24:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Geldrike wird Havekesbeke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike im ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuellwar auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801266</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801266"/>
		<updated>2017-04-03T17:22:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Reinmod */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike im ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis auch Richtmoed oder Richmod,  und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen eventuellwar auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801263</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1801263"/>
		<updated>2017-04-03T17:13:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;Ja, So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland,in der schon vor 890 n.Ch. eine Burg vorhanden war, fanden sich &amp;quot;&amp;quot;merkwürdige&amp;quot;&amp;quot; Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch -Das Domstift zu Münster-, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Dort heißt es: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike im ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1785458</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2017-02-11T13:35:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Alte Spuren am Baumberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden bis 2008 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel (+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein, gute Bedingungen zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hat die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.   &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätigkeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 8 ¼  &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
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| 36&lt;br /&gt;
| 84&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 136&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
*  [http://www.wmgen.de/   &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1784346</id>
		<title>Havixbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1784346"/>
		<updated>2017-02-08T16:57:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Die Reginenborg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel (+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein, gute Bedingungen zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hat die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.   &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätigkeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| 3&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| 30&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 10 7/16  &lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
*  [http://www.wmgen.de/   &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roxel&amp;diff=1771355</id>
		<title>Roxel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Roxel&amp;diff=1771355"/>
		<updated>2016-12-14T00:28:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Kirchengründung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Roxel]]&#039;&#039;&#039;: Erstvorkommen des Namens, Ortsstatus, Grundherrschaften, Kirchenhinweise, historisch – topografische Entwicklungen und strukturelle Vernetzung im heimatkundlichen Zusammenhang zur Auffindung von Archiven, Quellen, Hinweisen... &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie:&#039;&#039;&#039; [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt; [[Münster (Westfalen)|Münster]] &amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Westfalen: Suche in Zeitschienen|Zeitschiene vor 1803]]==&lt;br /&gt;
===Name===&lt;br /&gt;
1177 „Rokeslere&amp;quot;; 1214 „Rokeslare&amp;quot;;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Familienname===&lt;br /&gt;
1177 „Arnoldus de Rukeslare&amp;quot;;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kirchengründung===&lt;br /&gt;
Eine Nachricht von 1560-1580 besagt, daß die Kirche (rk.) eine Eigengründung der Herren von Coten aus dem Ende des 12. Jahrh. sei. Die 1242 erstmals nachweisbare Pfarre („parochia Rokeslere&amp;quot;) ist von [[Albachten]] abgezweigt. Sie erhielt zudem einen Teil der Nienberger Bauerschaft Schonebeck. Außerdem gibt es Anzeichen dafür, das die Bauernschaft Brock und der Teil der Bauerschaft Schonebeck der früher zu Havixbeck gehörte, an Roxel vergeben wurde, um der Pfarrei eine ausreichende Basis zu verschaffen.  Von etwa 1300-1822 war [[Albachten]] mit [[Roxel]] vereinigt. &lt;br /&gt;
* Die Pfarrkirche (rk.) zum hl. Pantaleon ist von 1898-1901, der untere Teil des Turmes aus dem 12. Jahrh. &lt;br /&gt;
* Die Marienkapelle auf dem [[Haus Hüshoff|Hause Hülshoff]], seit 1875 im Seitenflügel des Schlosses, geht auf eine vor Errichtung der Pfarrkirche bestehende Kapelle zurück. Sie ist im 20. Jhdt. protestantisch.&lt;br /&gt;
** Quelle: Börsting, H.: Geschichte des Bistums Münster (1951)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Freigrafschaft===&lt;br /&gt;
1282 verkaufte Dietrich v. Schonebeck die Freigrafschaft über das Ksp. Roxel an den Münsterschen Bischof Everhard.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Officium Woelbeck ===&lt;br /&gt;
Zum „[[Amt Wolbeck (historisch)|Officium Woelbeck]]“ gehörten 1498/1499 u.a.:&lt;br /&gt;
* „Roxeler cum Albachten“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Umfang des Kirchspiels ===&lt;br /&gt;
1668 Kirchspiel Roxel im [[Amt Wolbeck (historisch)]] mit den Bauerschaften Altenroxel, Brock, Dorfbauerschaft und Schonebeck, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Lagerbuch]] [[Amt Wolbeck (historisch)]] 1769===&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen im [[Kirchspiel]] [[Roxel]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039; [[Gogericht zum Bakenfeld|Googericht Backenfeldt]], [[Amt Wolbeck (historisch)|Amt Wolbeck]] &#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf  &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Fürstbistum Münster|Thumcapittel]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 7 5/8 &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
| -&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorfbauerschaft  &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Fürstbistum Münster|Thumcapittel]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| 33&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 26&lt;br /&gt;
| 88 &lt;br /&gt;
| 75&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Alten Roxel  &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Fürstbistum Münster|Thumcapittel]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 15&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 25&lt;br /&gt;
| 8 1/16 &lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 120&lt;br /&gt;
| 74&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Brock  &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Fürstbistum Münster|Thumcapittel]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 4 7/8 &lt;br /&gt;
| 24&lt;br /&gt;
| 56&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| Adel. Haus &amp;lt;br/&amp;gt; [[Haus Brock (Roxel)|Broch]]  &amp;lt;br/&amp;gt;   v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Haus Stapel|zu Stapel]]&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Schonebeck  &amp;lt;br/&amp;gt;   [[Fürstbistum Münster|Thumcapittel]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 10 5/16 &lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 128&lt;br /&gt;
| 95&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| .}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| Adel. Haus &amp;lt;br/&amp;gt; [[Haus Hülshoff|Hülshof]]   &amp;lt;br/&amp;gt;   von Droste&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| Frey Haus &amp;lt;br/&amp;gt; Grossen  &amp;lt;br/&amp;gt;   Markenbeck &amp;lt;br/&amp;gt; v. Ketteler   &amp;lt;br/&amp;gt; [[Haus Harkotten|zu Harkotte]]   &lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 12&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Roxel]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 90&lt;br /&gt;
| 160&lt;br /&gt;
| 40 7/8 &lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| 492&lt;br /&gt;
| 310&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Westfalen: Suche in Zeitschienen|Zeitschiene nach 1802]]==&lt;br /&gt;
=== Landesherrschaft===&lt;br /&gt;
* Bis 1802 [[Fürstbistum Münster]] , [[Amt Wolbeck (historisch)]], [[Gogericht zum Bakenfeld|Googericht Backenfeldt]], &lt;br /&gt;
* 1802 preuß. [[Erbfürstentum Münster]],  [[Münsterscher Kreis 1802-1806]]&lt;br /&gt;
* 1806 [[Großherzogtum Berg]], [[Emsdepartement]], Mairie Roxel&lt;br /&gt;
* 1810 [[Kaiserreich Frankreich]], [[Lippedepartement]], [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]], [[Mairie Roxel]]&lt;br /&gt;
* 1813-1815 [[Preußisches Gouvernement Weser-Rhein]], [[Preußisches Gouvernement Weser-Rhein/Regierungskommission Münster]]&lt;br /&gt;
* 01.08.1816-1946 [[Preußen]],  [[Provinz Westfalen]],  [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster]]&lt;br /&gt;
* 1946 Land Nordrhein-Westfalen, [[Regierungsbezirk Münster]], bis 1974 [[Kreis Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== [[Amt Roxel|Bürgermeisterei Roxel]] ===&lt;br /&gt;
* 1822 [[Amt Roxel|Bürgermeisterei Roxel]], Umfang: Gemeinden Roxel, Albachten, Bösensell, Nienberge&lt;br /&gt;
** Bürgermeister: Ketteler&lt;br /&gt;
*** Quelle: Adreß-Kalender für den Bezirk der Königl. Preuß. Regierung in Münster 1823, Coppenrathsche Buchdruckerei.&lt;br /&gt;
* 1832/35 [[Amt Roxel|Bürgermeisterei Roxel]] 3.977 Einwohner, davon&lt;br /&gt;
** [[Roxel]] 1.481 Einwohner&lt;br /&gt;
*** Quelle: [[Westfalenlexikon]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Verwaltungseinbindung ===&lt;br /&gt;
* 1895 Roxel, [[Dorf]] / [[Landgemeinde]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Amt Roxel]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster, Standesamt Roxel,  Kirche: ev. Kspl. Münster, kath. Kspl. Roxel, [[Postwesen|Postbezirk]], [[Telegrafenamt]]&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: 3.280,8 ha, (1895) 8 [[Wohnplatz|Wohnplätze]], 269 Gebäude,&lt;br /&gt;
** Einwohner: 1.580 (7 Ev., 1.573 Kath.),    &lt;br /&gt;
* 1895 Altenroxel, [[Bauerschaft]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster, [[Postwesen|Postbezirk]] Roxel&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 38 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 227    &lt;br /&gt;
* 1895 Brock, [[Bauerschaft]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster, [[Postwesen|Postbezirk]] Roxel&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 40 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 246    &lt;br /&gt;
* 1895 Dorfbauerschaft, [[Bauerschaft]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 70 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 432    &lt;br /&gt;
* 1895 Schonebeck, [[Bauerschaft]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster, [[Postwesen|Postbezirk]] Roxel&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 74 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 441    &lt;br /&gt;
* 1895 [[Haus Brock (Roxel)|Haus Brock]], [[Wohnplatz]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]], Bauerschaft Brock&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 1 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 7    &lt;br /&gt;
* 1895 [[Haus Hülshoff]], [[Wohnplatz]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]] , [[Kreis Münster]], Landgemeinde [[Roxel]], Bauerschaft Schonebeck,&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 1 Gebäude,&lt;br /&gt;
** Einwohner: 18&lt;br /&gt;
* 1895 Hohenfeld, [[Gut (Gebiet)|Gut]] in [[Deutschland]], [[Königreich Preussen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]], [[Landgemeinde]] [[Roxel]], Bauerschaft Altenroxel&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Zuständigkeit/Einrichtungen:&#039;&#039;&#039; Amtsgericht Münster&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche: (1895) 1 Gebäude&lt;br /&gt;
** Einwohner: 10    &lt;br /&gt;
*** Quelle:  [[Hic Leones]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Infrastruktur ===&lt;br /&gt;
1931 &#039;&#039;&#039;[[Amt Roxel]]&#039;&#039;&#039;,  [[Kreis Münster|Kreis Münster (Land)]], [[Regierungsbezirk Münster]], Sitz Roxel,&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Gemeinde Roxel&#039;&#039;&#039;: Landwirtschaftsgemeinde, Gemeindevorsteher Schulze-Höping, Ortsklasse D&lt;br /&gt;
** Einwohner:  1.922 (Kath. 1.905. Ev. 17)&lt;br /&gt;
** Gesamtfläche:  3.282 ha&lt;br /&gt;
** Einrichtungen/Zuständigkeiten: Pfarramt (kath.), Volksschule, [[Post- und Telegrafenwesen|Post- u. Telegrafenanstalt]], [[Eisenbahn|Eisenbahnstation]], Polizei (staatl.) 1, Polizei (kommunal.) l, Feuerwehr (frw.), Spar- u. Darlehnsgenossenschaft, [[Elektrizität|Elektrizitätsversorgung]], [[Eisenbahn]], Autoverbindung&lt;br /&gt;
** Politik: Gemeindevertretung 9 Sitze*** Quelle: Handbuch der Ämter und Landgemeinden in der Rheinprovinz und in der Provinz Westfalen, Preußischer Landgemeindetag West, Berlin 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zeitzeichen 1975===&lt;br /&gt;
* 1975 kommunale Neuordnung: Eingliederung von Roxel in die Stadt Münster (Westfalen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
* [[Roxel/Batchnummern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]=== &lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Roxel:&lt;br /&gt;
* Zivilstandsregister Geburten, Aufgebote, Heiraten, Tote    &lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten (1810-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch     Heiraten (1867-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch     Tote     (1811, 1867-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Sterbelisten  1827-1832  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822, 1841-1845&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirchliche Einteilung/Zugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
=== Katholische Kirchen ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;&#039;&#039;&#039;Katholische Kirchengemeinde St. Pantaleon&#039;&#039;&#039;&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Annette-von-Droste-Hülshoff-Straße 18&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
48161 Münster&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tel: 02534/ 7970&amp;lt;br /&amp;gt;Fax: 02534/ 5780&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Email: &amp;lt;email&amp;gt;stpantaleon-roxel@bistum-muenster.de&amp;lt;/email&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* [http://www.archive.nrw.de/kommunalarchive/kommunalarchive_m-p/m/Muenster/oeffnungszeiten_und_kontakt/index.php Kommunalarchiv Stadt Münster in Archive NRW]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Bau- u. Kunstdenkmäler, Landkreis Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur-Suche===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Roxel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.muenster.de/   &#039;&#039;&#039;Kommunalverwaltung Stadt Münster&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Heimatforschung in Westfalen]]===&lt;br /&gt;
* [http://www.hkk-roxel.de/2011/ Heimat- und Kulturkreis Roxel e.V.]&amp;lt;!-- === Weitere Internetseiten === --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Manchmal werden an unterschiedlichen Stellen nicht allgemein bekannte Informationen zu diesem Thema gefunden,  diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|ROXXELJO31SW|Roxel}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;ROXXELJO31SW&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roxel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Münster (Westfalen)|Roxel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Soest|Roxel]] &lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen|Roxel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1771354</id>
		<title>Havixbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1771354"/>
		<updated>2016-12-14T00:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Alte Spuren am Baumberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel (+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein, gute Bedingungen zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hat die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.   &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
*  [http://www.wmgen.de/   &#039;&#039;&#039;Arbeitsgemeinschaft Westmünsterland Genealogie&#039;&#039;&#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Egelborg&amp;diff=1736430</id>
		<title>Haus Egelborg</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Egelborg&amp;diff=1736430"/>
		<updated>2016-08-07T09:36:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* „lapidea domo“ oder Steinhaus */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie:&#039;&#039;&#039; [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt; [[Kreis Borken]] &amp;gt; [[Legden]] &amp;gt;  [[Haus Egelborg]] &lt;br /&gt;
[[Bild:Egelborg1837.jpg|thumb|400px|Haus Egelborg (vor 1837), Kupferstich (Fr.Wlh. v. Schorlemer, Herle 1837/40). Herrenhaus mit Vorburg und Wirtschaftsgebäuden links.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Lage 19. Jhdt.==&lt;br /&gt;
* [[Legden]]&lt;br /&gt;
**  [[Kreis Ahaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einleitung==&lt;br /&gt;
===„lapidea domo“ oder Steinhaus===&lt;br /&gt;
Herman Werence (1262-1298),Bernhards Sohn, wird Herr auf dem um 1125 entstandenen Haus Egelborg  in Legden, diese Linie wurde auch Eghelmaring  genannt. Zur Egelborg gehörte damals noch das „lapidea domo“ oder Steinhaus, ein Vorwerk der Kirchenburg. Diese Vorburg war mit dem „Zehnten vom Steenhues“ ausgestattet, welcher sich später im Besitz eines Wolter von Höpingen befand, bevor er an das Haus Holtwick kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eghelmarinc===&lt;br /&gt;
Kurz nach 1470 ist von einer jüngeren Linie der Familie von Billerbeck, die zu den Nienborger Burgmannsgeschlechtern gehörte, der Hof Eghelmarinc zu einem Rittersitz, der Egelborg,ausgestaltet worden. Zur Egelborg gehörte auch aus mütterlicher Erbschaft das Haus Kornhorst bei Emmerich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Hermann===&lt;br /&gt;
* Hermann von Bilrebecke zu Egelborg oo Marien N.  (1551 Witwe), Kinder:&lt;br /&gt;
** Balthasar von Bilderbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Balthasar===&lt;br /&gt;
* Balthasar von Bilderbeck (1590+) oo Larden Wulfs. Kinder:&lt;br /&gt;
** Henrich von Bilderbeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Henrich===&lt;br /&gt;
* Henrich von Bilderbeck zu Eigelsbergen (Egelborg), Sohn des + Balthasar von Bilderbeck oo Larden Wulfs) oo (Ehevertrag 1590) [[Haus Pröbsting|Elisabeth von Wylich]] (E: Dietrich   von Wylich (+) Maria von Buer&lt;br /&gt;
** Adam von Bilderbeck zu Egelborg&lt;br /&gt;
** Dietrich Adolf Hermann von Bilderbeck zu Egelborg&lt;br /&gt;
** Carola Agnes von Bilderbeck zu Egelborg&lt;br /&gt;
** Anna Maria von Bilderbeck zu Egelborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbsohn Dietherich===&lt;br /&gt;
* 1647 Jagdvergehen des Diethrich von Billerbecke zu Egelborg in der Liesener&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Besitzwechsel===&lt;br /&gt;
1657 heiratete die Erbtochter des Hauses Egelborg, Elisabeth Margarethe von Billerbeck, den Dietrich von dem Berge zu Neuengraben, nach dessen Tod 1662 Jobst Caspar von Oer und brachte letzterem Egelborg zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie von Oer zu Egelborg==&lt;br /&gt;
* 1676 N. von Oer zu Egelborg, Vizedominus&lt;br /&gt;
* 1683 H. von Oer zu Egelborg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Erbteilung===&lt;br /&gt;
Jobst Caspar von Oer erbte 1696 die Hälfte des Gutes Grevinghoff, dessen andere Hälfte beim Aussterben der Linie von Oer zu Nottbeck 1731 mit Nottbeck und Engershausen bei Preußisch-Oldendorf anfiel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Brüder===&lt;br /&gt;
* Friedrich von Oer zu Egelborg (1795 Brüder)&lt;br /&gt;
* Clemens von Oer zu Egelborg  (1795 Brüder) &lt;br /&gt;
** 1798 erbte Max Friedrich von Oer von Goswin Anton von Beverfoerde das Haus Stockum. Zu dieser Erbschaft gehörte auch der Besitz der älteren zu Nienborg angesessenen Linie von Billerbeck, deren Erbtochter 1629 Bernhard von Beverfoerde geheiratet hatte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zugewinn===&lt;br /&gt;
1886 erwarb Adolf von Oer von der Familie von Heyden das Haus Wohnung im Kirchspiel Heek. Damit gelangten die Archivbestände von Heyden, von Keppel, von Eschede und von Sladen auf die Egelborg, ebenso das Archiv der Burgmannschaft Nienborg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Eigenbehörige Haus Egelborg===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ksp. Wessum====&lt;br /&gt;
* Bruning, Ksp. Wessum, Bsch. Graes&lt;br /&gt;
* Helmert, Ksp. Wessum, Bsch. Graes&lt;br /&gt;
*Ulenbrinck, Ksp. Wessum, Bsch. Graes&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ksp. Epe====&lt;br /&gt;
* Buhning, Ksp. Epe Bsch. Uppermark&lt;br /&gt;
* Herfing, Ksp. Epe Bsch. Uppermark&lt;br /&gt;
* Speigell, Ksp. Epe Bsch. Uppermark&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ksp. Heek====&lt;br /&gt;
* Ampthorn (Amet~), Ksp. Heek, Bsch. Ahle&lt;br /&gt;
* Sobbe, Ksp. Heek, Bsch. Ahle&lt;br /&gt;
* Willickman, Ksp. Heek, Bsch. Wichum&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ksp. Legden====&lt;br /&gt;
* Cruse, Ksp. Legden, Bsch. Beikelort&lt;br /&gt;
* Eilingh, Herm, Ksp. Legden, Bsch. Haulingort&lt;br /&gt;
* Niehoff, Ksp. Legden, Bsch. Isingort&lt;br /&gt;
* Blancken, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Bullerman, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Fleige, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Holing, Heidentrich, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Rolver, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Rolvingh, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
* Stroetman, Ksp. Legden, Bsch. Wehr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Ksp. Schöppingen====&lt;br /&gt;
* Rost, Ksp. Schöppingen, Bsch. Gemen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Ksp. Neuahlen (St. Marien)====&lt;br /&gt;
* Friedhoff, Ksp. Neuahlen (St. Marien), Bsch. Rosendahl&lt;br /&gt;
* Geringhoff, Ksp. Neuahlen (St. Marien), Bsch. Rosendahl&lt;br /&gt;
* Rosendahl, Ksp. Neuahlen (St. Marien), Bsch. Rosendahl&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
===Hauptstaatsarchiv Düsseldorf===&lt;br /&gt;
Die Nachlässe von Clemens von Oer (1895-1976), 1945-1946 Regierungspräsident als Vertreter des Oberpräsidenten der Provinz Westfalen, und von Antonius von Oer (1896-1968), 1955-1968 Präsident des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, befinden sich im NW Hauptstaatsarchiv in Düsseldorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Archiv von Oer zu Legden-Egelborg===&lt;br /&gt;
* [[Haus Egelborg/Archiv-Egelborg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rittergut im Kreis Ahaus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Inventare der nichtstaatlichen Archive des Kreises Ahaus, bearb. v. L. Schmitz, Münster 1899 (INA I, 1), S. 8-21. &lt;br /&gt;
* H. Glasmeier, Archivfahrten kreuz und quer durch Westfalen. 3 Das Archiv der Freiherren von Oer in Egelborg, in: Westfälisches Adelsblatt 1 (1924), S. 81 f. &lt;br /&gt;
* R. vom Bruch, Die Rittersitze des Emslandes, Münster 1962, S. 179-181 (Ravenshorst). &lt;br /&gt;
* L.A. Stroink, Stad en Land van Twente, 1962, S. 209f. (von Eschede). &lt;br /&gt;
* A. Wegener, Ochtrup, 1960, S. 382-385 (von Schladen). &lt;br /&gt;
* J. Wermert, Geschichte des Hauses Wohnung und seiner Besitzer, in: Jahrbuch des Kreises Borken 1978, S. 143-148. &lt;br /&gt;
* J. Wermert,  Spuren der ersten Bauherren von Haus Egelborg, in: Jahrbuch des Kreises Borken 1985, S. 145-149.&lt;br /&gt;
=== Literatur-Suche===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Egelborg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in unterschiedlichsten  Archivalien Informationen zu diesem Thema gefunden, welche nicht hier genannt sind. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfund]]e&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Heimat- und Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Thema eintragen oder finden. Bitte beim Erfassen der Seite mit den Zufallsfunden ggf. gleich die richtigen Kategorien zuordnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- und Familienforscher eintragen, die zu diesem Thema Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschauen oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Thema anbieten. Nachfragen sind ausschließlich an die entsprechenden Forscher/Innen zu richten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut im Fürstbistum Münster|Egelborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut im Kreis Ahaus|Egelborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Provinz Westfalen|Egelborg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Legden|Egelborg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Diskussion:B%C3%B6sensell&amp;diff=1725360</id>
		<title>Diskussion:Bösensell</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Diskussion:B%C3%B6sensell&amp;diff=1725360"/>
		<updated>2016-05-10T12:05:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmalig urkundlich erwähnt wird Bösensell um 890 in einer Urkunde der Abtei Werden, dort heißt  der Ort noch Basinseli, zwei Zeilen tiefer wird derselbe Ort dann Basenseli geschrieben.&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gregor von Tours lebte cirka 70 Jahre nach Childerich I.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof Gregor von Tours schrieb ca. 70 Jahre später :Childerich mußte in die Verbannung, weil er den adeligen Töchtern nachstellte. Allerdings hat Gregor von Tours nur aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wäre gut möglich das Childerich in Britannien war, denn die Römer hatten das Land verlassen, und die Briten hatten die Sachsen gebeten ihnen zu helfen gegen ständige Überfälle von Wikingern und anderen Seefahren, dort kämpfte er an der Seite seiner Krieger, und gewann. &lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren kehrte er auf das Festland zurück. Bei seiner Heimreise, die sich über einige Wochen hinzog, erzählte er natürlich von seinen Taten, er war ein Held. Während der Völkerwanderung wohnten einige Menschen an anderen Orten als zuvor. Eine thüringische Frau mit dem Namen Basina hört im Münsterland von dem tapferen Krieger der aus Britannien zurückgekehrt ist, der Ort an dem sie wohnte wurde nach ihr Basinseli genannt. Der Nachbarort wurde um 890 Geldrike genannt, Geldrike - Cheldrike - Childrike, Geldrike und Basinseli in 10 Kilometer Entfernung. Es ist also gut möglich das Childerich und Basina sich in Basinseli kennen lernten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours schrieb: Childerich habe Basina gefragt, warum sie einen so weiten Weg auf sich genommen habe, um zu ihm zu kommen. Darauf soll Basina gesagt haben:&lt;br /&gt;
Ich kenne deine Vorzüge, doch wisse: Wenn ich von einem Mann jenseits des Meeres gehört hätte, der stärker und tapferer als du wäre, dann hätte ich versucht bei ihm zu wohnen. Der Teil des Satzes (jenseits des Meeres) deutet auf einen Aufenthalt in Britannien hin. (7Jahre)       &lt;br /&gt;
Nachdem er aus Britannien zurück war, übernahm er wieder sein Amt als Regent und heiratete Basina sie gebar ihm einen Sohn mit Namen Chlodwig, sowie drei Töchter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war es üblich die Kinder nach den Eltern oder Großeltern zu nennen. Gern wurden auch die Familienmitglieder die heilig gesprochen waren geehrt, indem man einen weiteren Namen zu dem ersten hinzufügte. &lt;br /&gt;
So findet man doch tatsächlich heute noch Namen, die auf Childerich hinweisen und zwar in Bösensell (Basinseli) und Senden einem Nachbarort, allerdings wird heute nicht mehr Childerich geschrieben sondern Wilderich. In Erinnerung an den ersten König der Merowinger aus unserer Familie wird der Vorname Wilderich geführt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1722931</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1722931"/>
		<updated>2016-04-25T23:47:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Basina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina. In späteren Jahren wurde das Grundstück auf dem dieses Haus gestanden hat, Haus Pastors Diek genannt. Diek ist der Teich, hier die Gräfte, die das Wonhaus der Geistlichen, vor Übergriffen schützte. In den meisten Gemeinden im Münsterland, gab es Gräftenanlagen, auf denen die Geistlichen wohnten.       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike im ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Jenseits_des_Meeres&amp;diff=1719006</id>
		<title>Jenseits des Meeres</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Jenseits_des_Meeres&amp;diff=1719006"/>
		<updated>2016-04-13T22:28:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Jenseits des Meeres, Basina die Mutter Chlodwigs, erklärte ihrem späteren Gatten Childerich I. warum sie einen so weiten Weg auf sich genommen hätte, um zu ihm zu kommen.&lt;br /&gt;
Gregor von Tours schrieb 70 Jahre später, Basina habe gesagt: Wenn ich von jemanden &#039;&#039;&#039;jenseits des Meeres&#039;&#039;&#039; gehört hätte, der tüchtiger ist als du, ich würde versucht haben bei ihm zu wohnen. Die Formulierung jenseits des Meeres, kann im Jahr 465 nach Christus, nur auf Britannien verstanden werden.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1717879</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1717879"/>
		<updated>2016-04-10T17:39:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Basina */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Gregor von Tours schreibt ca. 70 Jahre nach Childerichs Tod: Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Als dieser sie besorgt fragte, welche Ursache sie aus einer so gr0ßen Entfernung zu ihm führe, soll sie geantwortet haben:&lt;br /&gt;
&amp;quot;Ich kenne deinen Werth und deine große Tüchtigkeit; ich bin daher gekommen, um bei dir zu wohnen, denn wisse, hätte ich in den Gegenden [[jenseits des Meeres]] einen tüchtigeren Mann als dich gefunden, so würde ich gesucht haben, bei ihm zu wohnen&amp;quot;.  Da freute sich sich jener und nahm Sie zu seinem ehelichen Weibe. Sie gebar ihm einen Sohn und gab ihm den Namen Chlodowech. [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor von Tours hat aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. Er schrieb das Basina gesagt habe: Wenn Sie einen anderen Mann, der tüchtiger sei als Childerich, jenseits des Meeres gefunden hätte, dann würde sie bei dem wohnen wollen. Nun steht tatsächlich dort um ca. 580 nach Christus geschrieben: Wenn sie einen tüchtigeren Mann &#039;&#039;&#039;JENSEITS DES MEERES&#039;&#039;&#039; gefunden hätte, das deutet sehr stark darauf hin, das Childerich nicht in irgendeiner Verbannung war, sondern er hat wie andere Kämpfer auch, &#039;&#039;&#039;in Britannien gekämft und überlebt&#039;&#039;&#039;, denn 466 wurde sein Sohn geboren,&#039;&#039;&#039; dann war er schon 465 von der Insel zurück.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie kamen die Kämpfer über das Meer. Calais - Dover. Eine Seereise mit Booten von ca. 50km. In der Zeit als es noch keine Strassen gab, zogen die Kämpfer von Hügel zu Hügel, und entlang der Flüsse um sich nicht zu verirren. Im Jahr 464 ca. zogen einige der Kämpfer zurück aufs Festland. Von den britischen Inseln über das Meer (Ärmelkanal) nach Osten. Wenn sie an der Küste der heutigen Niederlande ankamen, und sie fuhren soweit es ging Fluß aufwärts, dann könnten sie über den Fluß der Ijssel genannt wird, ins Innere des Landes gereist sein. Von Vreden aus folgten sie dem Flußlauf der Berkel, und erreichten auf diese Weise die spätere Münsterland genannte Ebene. Fast im Zentrum dieser Ebene befindet sich ein Hügel (heute Baumberge), und an diesem Hügel befanden sich zwei kleine Ortschaften, Geldrike und Basinseli. Childerich in niederdeutsch Childrice Cheldrike Geldrike und Basinseli, Basina seli, ist der Saal der Basina, das Haus der Basina, in späteren Jahren wurde dieses Haus Pastors Diek genannt.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike im ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1691994</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2016-02-14T11:05:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: 1.Die Staaten von Geldern, 2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1686325</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2016-02-03T10:35:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Alte Spuren am Baumberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr für Menschen ausging ist sicher. Allerdings könnte diese Drachengeschichte richtig sein, wenn man das sogenannte Heidentum als Bedrohung ansah, dann wäre der Drache vom Gelderland eventuell in der Person von Childerich beschrieben worden, der ja nicht getauft war. Gregor von Tours schrieb einhundert Jahre später: Childerich mußte in die Verbannung, auf die Idee das Childerich I. für einige Jahre mit den Sachsen in Britannien gewesen sein könnte, ist er nicht gekommen. Aber möglich wäre es gewesen. Auf dem Rückzug von der Insel, könnte er mit seinen Mannen, aufs Festland Richtung Münsterland gezogen sein, gute Bedingungen zu leben waren vorhanden. Im Münsterland sind die Baumberge ein zentraler Punkt. Basinseli (Bösensell) und Geldrike (Havixbeck) gut mit Wasser versorgt, ideal zu siedeln, hat die Menschen schon lange angezogen. In diesem Bereich lernten Childerich und Basina sich kennen, er erzählt von seinen Heldentaten, er war ein Siegertyp, sonst hätte er nicht überlebt. Und Siegertypen werden von der weiblichen Mehrheit der Bevölkerung sehr geschätzt, heute wie vor 1500 Jahren. Basina, Tochter oder Ehefrau des Thüringer Königs Bisinus, ist nicht wichtig für diese Geschichte, hier zählt nur das es möglich gewesen sein könnte.   &lt;br /&gt;
          &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
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| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 10 7/16  &lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1 7/8  &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2016-01-28T14:59:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Namensgebung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
Das war im Jahr 1137, dort wird dieser Ort der heute Havixbeck heißt, in einer Urkunde als Hauechisbeche bezeichnet. Allerdings scheint es im Zuge der Christianisierung eine Umbenennung dieses Ortes gegeben zu haben. 890 wird im Kloster Werden bei Essen geschrieben: &amp;quot;In Geldrike decem mod ordej &amp;amp; decem alfitae&amp;quot; usw. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dazu ist im Nachbarort Horstmar, wo ähnliche Gegebenheiten vorliegen, geschrieben worden: &lt;br /&gt;
„In Hurstmere XX mod. Hordei et X mod. siguli et eulogium”&lt;br /&gt;
„In Horstmar: 20 Scheffel Gerste, 10 Sch. Roggen und ein Eulogium.“ &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Es wird ohne Angabe des Lieferpflichtigen bestimmt, dass man „in Horstmar“ die Entrichtung des Getreides und des Eulogiums schuldet. Dieser Ausdruck setzt deutlich den Bestand einer Gemeinde gesondert von ihrer Burg voraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Geldrike ist auch nicht beschrieben worden wer zu zahlen hat, sondern das dort gezahlt wird. Es war also schon eine Verwaltungseinheit vorhanden, genau wie in Horstmar beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
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| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| 30&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 136&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 10&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 13 7/8  &lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 140&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 9 1/8  &lt;br /&gt;
| 60&lt;br /&gt;
| 100&lt;br /&gt;
| 37&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 10 7/16  &lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1 7/8  &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1650217</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2015-11-05T00:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Geldrike wird Havekesbeke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
4.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als es hier noch keine Kirche gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg der 1991 gefunden wurde, wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1641726</id>
		<title>Havixbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1641726"/>
		<updated>2015-10-15T11:01:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Adelige Häuser in Havixbeck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* Auf alten Karten kann man gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* Dort wo die fast ebene Fläche beginnt, befand sich früher ein Wehr. &lt;br /&gt;
* Die Ausdehnung des gestauten Wassers betrug ca. 200 Meter Länge, und zwischen 10 und 15 Meter Breite (geschätzt).&lt;br /&gt;
* Die Felder, die sich weit nach Osten erstrecken nennt man noch heute Hangwerfeld.   &lt;br /&gt;
* Die Häuser, die am Osthang errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer heist eine Stunde Fußweg, das war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
* Ein alter Havixbecker erzählte: Die Gräften (Gräben) wurden um 1900 mit den Steinen der Reginenburg und den Steinen des alten Hauses Frede verfüllt.   &lt;br /&gt;
* Am &amp;quot;Neuen Haus Frede&amp;quot; ist die Jahrezahl 1910 gut sichtbar oben am Giebel dargestellt.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1641666</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-10-15T10:06:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Reginenborg - Kirchenvorstand */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Im ganzen Bistum Münster&#039;&#039;&#039; gibt es nur in einer Gemeinde das Recht, für zwei Familien: Sie dürfen &#039;&#039;&#039;ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 8 ¼  &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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| 9&lt;br /&gt;
| 136&lt;br /&gt;
| 52&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 22&lt;br /&gt;
| 10 7/16  &lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1641659</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-10-15T09:55:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Wasserburg Haus Havixbeck */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039;. &lt;br /&gt;
Die Klage, von angeblich nächsten Verwandten des Wikbold Brüning, wurde vom, Vorsteher des Klosters St. Mauritz zu Münster,zurückgewiesen.&lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren nach &#039;&#039;&#039;Schultenrecht&#039;&#039;&#039; mit dem &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
Dann wird dieser &#039;&#039;&#039;Schultenhof&#039;&#039;&#039; Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
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| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1619629</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-08-14T10:37:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. &lt;br /&gt;
Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt. &lt;br /&gt;
Außerdem befindet sich der erwähnte Heckenbusch, (Größe ist cirka 100 Meter mal 200 Meter) zu cirka 98% auf dem Gebiet der Bauernschaft Poppenbeck. Da dieser Heckenbusch sich auf einer leichten Anhöhe (100 ü. NN.) befindet, könnte hier früher ein sogenannter Hain gewesen sein. Dort wurden dann von den Heiden ihre Rituale abgehalten.   &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, auch noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die &amp;quot;Pachthecke&amp;quot; wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
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| 50&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 8&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Burg Ascheberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Burg Ascheberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Ascheberg befand sich an der steilsten Stelle eines kleinen Höhenzuges.&lt;br /&gt;
Sie war mit Gräben umgeben, und teilweise mit Palisaden gesichert. Die Eigentümer der Burg Ascheberg waren sehr begütert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Ascheberg bei Steinfurt wurde 1164 n. Ch. zerstört und nie wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Der Platz an dem die Burg Ascheberg stand ist heute ein Bodendenkmal in der Bauerschaft Hollich in Steinfurt. &lt;br /&gt;
Sehr früh wird die Burg unter der Bezeichnung Ascaburg oder Asceberch genannt.&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern des Raumes war es durchaus üblich, Siedlungen oder befestigte Plätze nach deren Besitzern zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Bauerschaft Ascheberg=&lt;br /&gt;
Bisher kaum erwähnt, in Burgsteinfurt gab es eine Bauerschaft Ascheberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ascarich und Merogais==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 306 n. Ch. wurden zwei besiegte Könige (vielleicht waren es nur Fürsten oder Herzöge) in Trier, zur Belustigung der Zuschauer, den wilden Tieren im Amphitheater vorgeworfen.&lt;br /&gt;
Der eine hieß Ascarich der andere Regais. Wenn Namen Hinweise enthalten können, dann ist der Name Ascarich eventuell ein der Hinweis auf den Namen der Burg Asceberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brukterer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Ascarich und Merogais (wie er in einigen Schriften genannt wird) könnte dem Volksstamm der Brukterer angehört haben. Im Zusammenhang mit der Tötung der Führer, wird häufig erwähnt das einige Jahr später, ein große Anzahl Brukterer den Tieren zugeführt wurde.&lt;br /&gt;
Hier im zentralen Münsterland werden die Siedlungen der Brukterer zu suchen sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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	<entry>
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		<title>Burg Ascheberg</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Burg Ascheberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;==Burg Ascheberg==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Ascheberg befand sich an der steilsten Stelle eines kleinen Höhenzuges.&lt;br /&gt;
Sie war mit Gräben umgeben, und teilweise mit Palisaden gesichert. Die Eigentümer der Burg Ascheberg waren sehr begütert.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg Ascheberg bei Steinfurt wurde 1164 n. Ch. zerstört und nie wieder aufgebaut.&lt;br /&gt;
Der Platz an dem die Burg Ascheberg stand ist heute ein Bodendenkmal in der Bauerschaft Hollich in Steinfurt. &lt;br /&gt;
Sehr früh wird die Burg unter der Bezeichnung Ascaburg oder Asceberch genannt.&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern des Raumes war es durchaus üblich, Siedlungen oder befestigte Plätze nach deren Besitzern zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Ascarich und Merogais==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 306 n. Ch. wurden zwei besiegte Könige (vielleicht waren es nur Fürsten oder Herzöge) in Trier, zur Belustigung der Zuschauer, den wilden Tieren im Amphitheater vorgeworfen.&lt;br /&gt;
Der eine hieß Ascarich der andere Regais. Wenn Namen Hinweise enthalten können, dann ist der Name Ascarich eventuell ein der Hinweis auf den Namen der Burg Asceberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Brukterer==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die beiden Ascarich und Merogais (wie er in einigen Schriften genannt wird) könnte dem Volksstamm der Brukterer angehört haben. Im Zusammenhang mit der Tötung der Führer, wird häufig erwähnt das einige Jahr später, ein große Anzahl Brukterer den Tieren zugeführt wurde.&lt;br /&gt;
Hier im zentralen Münsterland werden die Siedlungen der Brukterer zu suchen sein.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1599260</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1599260"/>
		<updated>2015-06-13T17:21:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
4.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben. Auf einer Karte von 1726 findet sich die Bezeichnung für diese Anlage, Kaiser Hof und an der unteren Quelle steht als Bezeichnung Kaiserquelle. Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, dann wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)? eine Verwandte des Hauses Stapel Kerckhering?&lt;br /&gt;
Eine Frau Reginmod war mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei den Ahnen des Wichmann III. in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1599257</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2015-06-13T17:12:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Childerich I. */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
4.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 550 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben. Das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Auch Cappenberg darf man in dieser Liste nicht vergessen. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt Childerich von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis in die Nähe des Rheins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai das Grab von Childerich I., es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben.  Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)?&lt;br /&gt;
Eine Frau die mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet war. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei seinen Ahnen in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1599255</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2015-06-13T17:06:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw. Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich.&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
4.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 540 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben, das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt er von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis an den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai sein Grab, es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben.  Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)?&lt;br /&gt;
Eine Frau die mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet war. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei seinen Ahnen in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1599254</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2015-06-13T16:58:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Allgemeines */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich = merkwürdige = Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, waren die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt, schreibt Dr. Wilhelm Kohl in dem Buch Das Domstift zu Münster, Seite 579.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
Ich habe Herrn Dr. Töns (Münster) gefragt wie man Geldrike im lateinischen schreiben würde, wenn es ein Personenname wäre, seine Antwort war: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
GELDRICUS, den Namen Geldricus findet man sehr häufig in alten Texten die sich mit der Geschichte des Mittelalters befassen.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, dort wird beschrieben das Geldrike einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sigmaringen, finden sich einige Einträge in den Personen Listen unter Geldrich Gelderich Geldreich usw.  &lt;br /&gt;
3.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 540 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben, das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt er von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis an den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai sein Grab, es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben.  Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)?&lt;br /&gt;
Eine Frau die mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet war. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei seinen Ahnen in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Stapel&amp;diff=1594940</id>
		<title>Haus Stapel</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Haus_Stapel&amp;diff=1594940"/>
		<updated>2015-05-29T08:50:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Einführung */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt; [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt; [[Havixbeck]] &amp;gt; [[Haus Stapel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Stapel1837.jpg|thumb|400px|Haus Stapel (vor 1837), Kupferstich (Fr.Wlh. v. Schorlemer, Herle 1837/40). Ansicht nach Erbauung von 1819/27.]]&lt;br /&gt;
==Lage 19. Jhdt.==&lt;br /&gt;
* [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
**  [[Kreis Münster]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einführung==&lt;br /&gt;
Stapel der Begriff wir abgeleitet von Stau über Stave zu Stapel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Harz gibt es ein Weltkulturerbe unter dem Titel: Wasserregal &lt;br /&gt;
Ein Wasserregal sind mehrere hintereinander aufgestaute Teiche oder Seen.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=Hier nun ein Hinweis der sich am Eingang von Haus Stapel befindet=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erste Bauwerk in Stapel war eine sogenannte Motte, ein hölzerner Wohnturm, der auf der Spitze eines Hügels stand. Dieser Hügel entstand dadurch, dass man einen breiten und tiefen Wassergraben in runder oder ovaler Form grub. Die hierbei anfallende Erde häufte man im Innern der umgebenden Wasserfläche zu einem Hügel auf. Die auf dem Hügel errichtete Motte diente zu Wohnzwecken und konnte im frühen Mittelalter gut verteidigt werden. Sie wurde im Laufe der Jahrhunderte durch feste Häuser aus Stein ersetzt. Für die letzten Häuser wurde dort, wo sich heute Graben und Schloß befinden, ein neuer Wassergraben angelegt. Die Motte und die ersten festen Häuser befanden sich am Anfang des Parks, links vom Hauptweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haus Stapel war schon zu Anfang des 13. Jahrhunderts im Besitz der münsterischen Erbmännerfamilie von Kerckerinck, die 1710 in den Reichsfreiherrenstand erhoben wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Familie von Kerckerinck ==&lt;br /&gt;
===Sohn Matthias===&lt;br /&gt;
* Matthias Kerckerinck zum Stapel (1589,1638) oo Margarete Travelmann(1589), Kinder:&lt;br /&gt;
** &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
===Sohn Johann Ludwig ===&lt;br /&gt;
* Johann Ludwig v. Kerckering zu Stapel (17.12.1716) oo N.N., Kinder:&lt;br /&gt;
**&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Sohn Johann ===&lt;br /&gt;
* 1761 Joh. v. Kerckerink zu Stapel oo N.N., Kinder:&lt;br /&gt;
** ältesten Tochter, Chanoinesse im Stift Borghorst &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Tochter Maria Theresia ===&lt;br /&gt;
1801 gelangte das Haus über die Erbtochter Maria Theresia an Ernst Konstantin von Droste zu Hülshoff, der sich fortan von Droste gen. Kerckerinck nannte; auch Droste-Kerckerinck von Stapel war gebräuchlich.&lt;br /&gt;
* 1806 Frh. Constantin von Droste, gen. von Kerckerinck zu Stapel oo Maria Theresia von Kerckerinck, Erbtochter zu Stapel Kinder:&lt;br /&gt;
** Antonetta von Droste, gt. von Kerckerinck zu Stapel (Präbende im Damenstift Borghorst)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Droste zu Hülshoff===&lt;br /&gt;
1880 fiel der Besitz an eine jüngere Linie der Familie Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===von Frentz===&lt;br /&gt;
1998 Eigentümerin: Ermengard Freifrau Raitz von Frentz, geborene Freiin Droste zu Hülshoff&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zubehör===&lt;br /&gt;
Zu Stapel gehörten im Laufe der Zeit eine Reihe von Gütern um Münster, die im Besitz anderer Erbmännerfamilien gewesen waren. Für die Geschichte der münsterischen Erbmänner und besonders über den Erbmännerprozeß, der 1557 bis 1715 geführt wurde, bietet das Archiv Stapel neben dem Archiv [[Haus Surenburg]] daher eine hervorragende Überlieferung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Vikarie===&lt;br /&gt;
Fundationsurkunde von 1662.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archive==&lt;br /&gt;
* [[Haus Stapel/Archiv]]&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Münster, Bestand Havixbeck Pfarrkirche St. Dionysium E.M., / Haus Stapel. Darin Fundationsurkunde, Kollationen, Executorien Prebyter Herm. Heinr. Wedding (1746), Joh. Theod. Bispinck (1773).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
* Weikert, W.: Erbmänner und Erbmännerprozesse. Ein Kapitel Münsterscher Stadtgeschichte, Münster/New York 1990.  &lt;br /&gt;
* Bruch,R. vom: Die Rittersitze des Emslandes, Münster 1962, S. 42-44 (Landegge), (für mittelalterliche Geschichte fehlerhaft.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur-Suche===&lt;br /&gt;
*{{LitDB-Volltextsuche|Stapel}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Rittergut im Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Haus Stapel|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut im Fürstbistum Münster|Stapel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut im Kreis Münster|Stapel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rittergut in der Provinz Westfalen|Diepenbrock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|Stapel]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1594916</id>
		<title>Geldrike</title>
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		<updated>2015-05-29T08:25:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Geldrike wird Havekesbeke */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich merkwürdige Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, wurden die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, der einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 540 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben, das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt er von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis an den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai sein Grab, es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben.  Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)?&lt;br /&gt;
Eine Frau die mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet war. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei seinen Ahnen in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinander ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1581942</id>
		<title>Havixbeck</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1581942"/>
		<updated>2015-04-24T09:39:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Gennerich - Geldrike (Havixbeck) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gennerich die Dorfbauernschaft - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt.   &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die Pachthecke wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=(Grund: Childerich I. war kein Christ)=&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
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| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
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| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| 10 7/16  &lt;br /&gt;
| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
| 47&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1581940</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-04-24T09:34:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Bombeck (Billerbeck) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gennerich - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt.   &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die Pachthecke wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.(Grund: Childerich I. war kein Christ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in Havixbeck und in der Bauerschaft Bombeck. Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben. Die Pest suchte auch am Anfang des 17.ten Jahrhunderts die Baumberggemeinden heim, da die Geistlichen aus Dorsten bei der Versorgung der Kranken geholfen haben, könnte auch dieser Zeitpunkt gemeint sein für die Trennung von Bombeck und Havixbeck, denn das Kloster in Dorsten war 1382 noch nicht gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 23&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1581935</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-04-24T09:24:00Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Bauerschaften */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck,) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck) und um Gennerich die Dorfbauernschaft, denn das ganze Dorf befand sich, noch 1960 auf dem Gebiet von Gennerich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gennerich - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt.   &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die Pachthecke wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.(Grund: Childerich I. war kein Christ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in der Bauerschaft Bombeck (Havixbeck). Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 6 7/8 &lt;br /&gt;
| 21&lt;br /&gt;
| 68&lt;br /&gt;
| 31&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 14&lt;br /&gt;
| 4&lt;br /&gt;
| 30&lt;br /&gt;
| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 38&lt;br /&gt;
| 124&lt;br /&gt;
| 50&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 8 ¼  &lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 80&lt;br /&gt;
| 28&lt;br /&gt;
| 23&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 11 ¾ &lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
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| 52&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
| 11&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-04-24T09:17:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Gennerich - Geldrike (Havixbeck) */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck, Gennerich) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gennerich - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt.   &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die Pachthecke wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.(Grund: Childerich I. war kein Christ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in der Bauerschaft Bombeck (Havixbeck). Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
| 27&lt;br /&gt;
| 29&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 172&lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 5&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 2&lt;br /&gt;
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|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Lasbeck (Havixbeck)|Losbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 9&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| 1&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Tilbeck (Havixbeck)|Tilbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 49&lt;br /&gt;
| 116&lt;br /&gt;
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| 14&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 1 7/8  &lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| 13&lt;br /&gt;
| 2 1/8  &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Havixbeck&amp;diff=1581932</id>
		<title>Havixbeck</title>
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		<updated>2015-04-24T09:11:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Alte Spuren am Baumberg */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039;[[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bild:Havixbeck-wappen.jpg|thumb|Wappen der Gemeide Havixbeck]] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Havixbeck - früher Geldrike - Kreis Coesfeld==&lt;br /&gt;
Durch die kommunale Neugliederung vom 1. Januar 1975 wurde das Gemeindegebiet Havixbeck, das bisher das Dorf Havixbeck, den Ortsteil Hohenholte sowie die acht Bauerschaften Gennerich, Herkentrup, Lasbeck, Masbeck, Natrup, Poppenbeck, Tilbeck und Walingen umfaßte, um die beiden Bauerschaften Brock und Schonebeck aus der Gemeinde Roxel erweitert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Das Dorf===&lt;br /&gt;
Bischof Hermann I. von Münster übertrug den -Schulzenhof Wichman- 1040 an das in diesem Jahr gegründete Stift Überwasser in Münster. Dieser Hof scheint der Hof zu sein der von einem Wigger und seiner Frau Gerberg oder Gerberga gestiftet wurde. &lt;br /&gt;
Necrolog Eintrag am alten Dom zu Münster ist der 15. Mai.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Grund und Boden dieses Hofes und des Stiftsbesitzes entwickelte sich das Dorf, das ganz auf dem Gebiet von  -Geldrike- Gennerich liegt, das heißt in Havixbeck ist also -Gennerich- das, was in den umliegenden Gemeinden Dorfbauerschaft genannt wurde. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Im Jahr 1137 wird der Name Havixbeck zum erstenmal in einer Urkunde genannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Christianisierung wurden alte Ortsbezeichnungen gerne durch andere Namen ersetzt. So auch bei den Nachbargemeinden Bösensell, Roxel und Nienberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bösensell hieß ursprünglich Basinseli nach Basina. &lt;br /&gt;
Roxel wurde früher Volkincthorpe nach einer Person Namens Volkinc genannt. &lt;br /&gt;
Nienberge hieß Scalkingthorpe, weil dort jemand wohnte mit dem Namen Scalkinc, ein verwandter Name scheint Godscalc Gottschalk zu sein.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Urkunde von 1176 ist Havixbeck eine [[Obödienz]] des Doms zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Namensgebung===&lt;br /&gt;
Die Lage des Hofes und der Kirche -bi de Havkesbierk - am Habichtsbach - gaben dann dem gesamten Pfarrbezirk und Kirchspiel den Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Besiedlung==&lt;br /&gt;
===Alte Spuren am Baumberg===&lt;br /&gt;
Die ältesten Spuren menschlicher Anwesenheit im  - Raum Havixbeck - wurden 2006 in Uphoven gefunden. Bei Grabungen in Uphoven (eine Bauernschaft der Gemeinde Nottuln) fanden Wissenschaftler Hinweise auf eine Besiedlung von cirka 4800 Jahren v.Ch. Uphoven befindet sich am Südhang der Baumberge, bis zur jetzigen Ortsgrenze von Havixbeck sind es cirka 500 Meter, bis zur wahrscheinlich ältesten Bebauung in Geldrike (heute Havixbeck) 4 km, oder 1 Stunde Spaziergang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike - Cheldrike wird in der alten Geschichte von Britannien genannt, (in der Arthur oder Artus Sage) dort wird  &#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039;  geschrieben. Im Register der Artus Sage steht dann noch: &lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Cheldrike see Childric&#039;&#039;&#039;. Geldricus, Gildrike, Childrike, Childerich sind weitere Varianten des Namens Geldrike. Jetzt heißt dieser Ort Havixbeck. Geldrike und Gelderland, hier könnte dieselbe Person Namensgeber sein, denn an der Kirche von Havixbeck gibt es einen in den Sandstein geschlagenen Namen, wahrscheinlich des Gründers der Kirche, und dieser Schriftzug zeigt nicht wie lange Zeit vermutet den Namen Brüning, sondern den Namen Wittekindus. Und Wittekindus ist schon sehr früh in Vreden , im Gelderland belegt. Der Herr des Hauses Havixbeck, Clemens Freiherr von Twickel(+2007) schrieb in dem Buch &amp;quot;Havixbeck&amp;quot; von R. Holtstiege. Ursprünglich stammt unsere Familie aus Vreden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wäre Childerich I. und Gelderland wäre somit Childrichsland. So könnten auch die Forscher im Gelderland ihre Geschichte umschreiben, denn das es dort in den letzten 10000 Jahren keine Drachen gab, zumindest keine von denen Lebengefahr ausging ist sicher. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon 1938 wurden in der Bauerschaft Lasbeck, im Gebiet des Braamweges, einige Artefacte  gefunden. Es handelt sich um wenige, verstreute &amp;quot;Tardenoisien-Funde&amp;quot; (Stufe der Mittelsteinzeit), die der Boberger Stufe, ca. 4000 bis 5000 v. Chr., entstammen. Ein Jahr später sollen im heutigen Dorfgebiet auf der Wenge (direkt neben der, wahrscheinlich ersten Siedlungstätte) Steinbeile und Speerspitzen ebenfalls aus der mittleren Steinzeit gefunden worden sein. - Leider ist dieser Fund bis heute noch nicht dem Landesmuseum für Vor- und Frühgeschichte gemeldet worden. - Bei &lt;br /&gt;
einem dritten Fund im November 1960 wurde in der Bauerschaft Herkentrup ein Steinbeil aus Diabas von &amp;quot;nordischer Form&amp;quot; gefunden. Es stammt aus der jüngeren Steinzeit, etwa um 2000 v. Chr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Landschaftslage===&lt;br /&gt;
Nach der alten sächsischen Gaueinteilung lag das Gebiet Havixbeck im Süden des &lt;br /&gt;
Skopingaus und schob sich keilförmig zwischen den Stevergau im Südwesten und den Dreingau im Osten. Im Laerbrock in der Gemeinde Senden Ortsteil Bösensell, südlich von Tilbeck - heute immer noch Grenzgebiet der Gemeinden Senden, Nottuln und Havixbeck - stießen die Grenzen dieser drei Gaue zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grenzschutz===&lt;br /&gt;
Mit natürlichen Grenzen - die Baumberge im Südwesten, die Poppenbecker Aa im Westen und Nordwesten, die Münsterische Aa im Norden und Nordosten sowie geschlossene &amp;quot;Bruch&amp;quot;- Waldgebiete im Osten - war der alte &amp;quot;Bannbereich&amp;quot;, das ist die urproduktive Wirtschaftsfläche dieses Gebietes, &amp;quot;vermarkt&amp;quot;, d. h. deutlich abgegrenzt. Erwies sich der Schutz der Flur als nicht ausreichend gesichert, ging man im 13./14. Jahrhundert dazu über, die natürlichen Grenzen durch Landwehren zu verstärken. So befindet sich im Südwesten der Gemeinde auf dem Baumbergkamm über 5 km Länge eine gut erhaltene Zweiwall-Anlage mit Hauptwall, Graben und kleinerem Begleitwall; diese werden am Anstieg zum Baumberg noch durch weitere Wälle verstärkt. Im Norden des Gemeindegebietes sind diese Anlagen nicht mehr so gut erhalten, aber durchaus noch als Grenze im &amp;quot;Nordholt&amp;quot; bzw. in der &amp;quot;Kattenbrack&amp;quot; und im &amp;quot;Rüming-Feld&amp;quot; erkennbar. Durch die Eingliederung der Roxeler Bauerschaften Brock und Schonebeck ist die alte Gemarkung nach Osten geöffnet worden, so daß heute der bruchige, ehemalige Gaugrenzwald (Brookbüsche, Königsbrock, Ameshorst) in das Gemeindegebiet einbezogen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Ursprung der Ortschaft===&lt;br /&gt;
Neuere Erkenntnisse deuten daraufhin, das die Thüringer in der Zeit zwischen 440 und 530 dieses Gebiet in Folge der Völkerwanderungen besiedelt hatten. Der alte Flurname Geldrike scheint die Bezeichnung zu sein für den &amp;quot;Ort&amp;quot; an dem Verwandte von Gildrike - Childerich lebten. Es könnte allerdings ebensogut der Ort sein, an dem er geboren wurde. Wenn es denn stimmt das er einige Zeit (8 Jahre) nicht in Tournay residiert hat, dann könnte er zurück in das Gebiet gegangen sein, das ihm bekannt war, aus dem er stammte.&lt;br /&gt;
Wissenschaftler nehmen an, das er ein Sugamber (Schreibweise mit Varianten) war. Sein Sohn Clodwig wird zumindest schon sehr früh als Sugamber bezeichnet.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
10 Kilometer nach Süden befindet sich der kleine Ort Bösensell. Dieser wird genau wie Geldrike im Werdener Urkataster von 890 n.Ch. erwähnt. In dem Register wurde der Ort &amp;quot;Basinseli&amp;quot; genannt, drei Reihen tiefer schrieb dann der derselbe Schreiber: &#039;&#039;&#039;in alio Basenseli&#039;&#039;&#039; derselbe Ort einmal Basinseli dann Basenseli. Wenn man dieses Schreibverhalten auf Geldrike anwenden würde, dann ergäbe sich eine Erklärung für die Schreibweise bei &#039;&#039;&#039;Geldrike&#039;&#039;&#039; denn wenn der Schreiber Gildrike geschrieben hätte wäre wohl niemand auf die Idee gekommen, das dieser Ortsname von der Pacht für eine Hecke abgeleitet wäre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Frau bzw. die Tochter des Königs der Thüringer oder eine andere Verwandte mit dem Namen Basina, lernte Childerich hier kennen und sie wurde seine Frau. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck gibt es einen Ort der im Volksmund  - Kaiserswerth - genannt wird. An dieser Stelle befand sich früher ein Hof der von einer Gräfte umgeben war. Der nach Aussage von alten Havixbeckern &amp;quot;so ähnlich wie die Kolvenburg in Billerbeck&amp;quot; ausgesehen hat. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn es denn wirklich der Hof war in dem Childerich der König der Ostfranken seine Verwandten besuchte, oder wo er geboren wurde, Childerich = Gilderike = Geldrike dann fanden die Franken hier schon einen Königshof vor, der durch den Besuch von Kaiser Heinrich III. 1040 bei der Einweihung des Kloster Überwasser zu Münster, oder einem anderen Herrscher zu Kaiserswerth wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Havixbeck als Siedlung===&lt;br /&gt;
[[Datei:Havixbeck-Dionysiuskirche 2893.JPG|thumb||St. Dionysiuskirche, Havixbeck]]&lt;br /&gt;
Die siedlungstypologische Zweiteilung des Gemeindegebietes ist bis heute noch deutlich entlang der 80-m-Höhenlinie zu erkennen. Siedlungsgeschichtlich kann man wohl von einem hohen Grad an Kontinuität ausgehen, da sich die Siedlungen in gleicher Anzahl erhalten haben. Zwar können zeitweilig Höfe bzw. Siedlungen wüst geworden sein, doch sind offensichtlich diese insgesamt siedlungsfreundlichen Gebiete immer wieder besetzt worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts hat sich in den Bauerschaften eine Altbauernschicht gebildet, die nach der Größe ihres Hofes als Voll- bzw. Halberbe oder als Pferdekötter bezeichnet wurde. Insgesamt lassen sich aus dieser Zeit bereits 30 Vollerben-, 32 Halberben- und 16 Pferdekötterhöfe nachweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einzellage, vom Siedlungskern Gennerichs südlich abgesetzt, am Ostausläufer des „Blicks“, lag der Schultenhof Havixbeck. Durch Schenkung der Eheleute Wiger soll dieser Hof etwa um 900 an den Dom zu Münster gekommen sein. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die Kirche bildete sich im Laufe der Zeit aus ehemaligen Spiekerbauten ein eng geschlossener Ring von Wohnhäusern. Diese abgerundete Kirchhofanlage wurde  trotz Ortskernsanierung bis heute erhalten. Sie zeigte ehemals das Bild einer Kirchburg mit turm- bzw. torartigen Durchlässen. Das Hallentor zur Hauptstraße, zusammen mit dem Kirchturm gern als Wahrzeichen der Gemeinde Havixbeck abgebildet, gibt heute noch recht eindrucksvoll Zeugnis davon. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entlang der Wegeführungen, besonders zwischen dem Schultenhof und der Kirchhofanlage, an dem oberen Teil der Altenberger Straße, entstanden weitere Siedlungsstellen. Die erste Dorfkernerweiterung fand an den Ortseingängen im Süden und Norden, entlang der Hauptstraße, auf dem Grund und Boden des Schultenhofes statt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1726 sind ebenfalls schon die ersten Häuser an der ehemaligen „Frauenstiege“ - das ist die nördliche Hälfte des neuen Rathausplatzes - sowie auf dem Kleibrink vorhanden. Erst um 1734, als der Schultenhof aus dem Dorf zu seinem jetzigen Standort in Gennerich verlegt wurde, bot der &amp;quot;Potthoff&amp;quot; Platz zu einer erneuten Ortskernerweiterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Zerstörung/Seuchen===&lt;br /&gt;
* 1382 wütet die Pest im Kirchspiel.&lt;br /&gt;
* 1534 brandschatzten Söldner das Kirchspiel. &lt;br /&gt;
* 1577 Großbrand: Pfarrhaus, Kirchturm und -dach und mehrere Häuser brennen nieder. &lt;br /&gt;
* 1587 12.04. spanische Truppen plündern das Dorf. &lt;br /&gt;
* 1591 16.06. Großbrand: Pfarrhaus, Küsterei und ein großer Teil des Dorfkerns. &lt;br /&gt;
* Überfall einer spanische Abteilung.&lt;br /&gt;
* 1591 15.09. Beraubung des Kirchspiels und der Dorfkirche durch holländische Soldaten. &lt;br /&gt;
* Pfarrer Zwiefell wird  gefangengen und kommt gegen Lösegeldes wieder frei.&lt;br /&gt;
* 1595 ziehen holländische Soldaten durch das Dorf.&lt;br /&gt;
* Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wütet wieder die Pest.&lt;br /&gt;
* 1618-1648 Im Dreißigjährigen Krieg  regelmäßigen Requisitionen. &lt;br /&gt;
* Monatliche Eintreibung  rückständigen Schatzungen. &lt;br /&gt;
* 1648  Mit Bewilligung der Grundherren außerordentliche &amp;quot;Beischatzung&amp;quot; von 666 Reichstalern. &lt;br /&gt;
* 1690 25. 04. 7 Uhr morgens Großbrand: Der Kirchturm brannte völlig aus. &lt;br /&gt;
* Die vier Glocken schmolzen.&lt;br /&gt;
* Kirchendach, Pfarrhaus, Kaplanei und Vikarie, Küsterei, Schulgebäude und 44 Häuser brannten ab. &lt;br /&gt;
* 1759 Im Siebenjährigen Krieg&lt;br /&gt;
* Eine Abteilung französische Truppen lagerte im  Nordosten des Dorfes (&amp;quot;Franzosenkämchen&amp;quot;).&lt;br /&gt;
* 1803 Großbrand: auf dem Kleibrink brannten 9 Häuser ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Historische Gebäude===&lt;br /&gt;
94 Denkmäler die zumindest Schutz vor achtlosem Umgang verdienen, u.a.: &lt;br /&gt;
* die romanisch-gotische Pfarrkirche St. Dionysius mit der Pestkapelle und dem gotischen Torhaus&lt;br /&gt;
* die St.-Georg-Pfarrkirche von Hohenholte mit ihren kostbaren Schätzen&lt;br /&gt;
* die neugotische Kapelle von Stift Tilbeck &lt;br /&gt;
* die drei Wasserburgen. &lt;br /&gt;
* die Fachwerkhäuser in der Bergstraße &lt;br /&gt;
* Haus Suthues an der Hauptstraße &lt;br /&gt;
* Hof Meyer in Lasbeck. &lt;br /&gt;
* reicher Bestand an Bildstöcken &lt;br /&gt;
* das gotische Memorienkreuz in Poppenbeck mit Inschriften von 1487 und 1563 &lt;br /&gt;
* der Doppelbildstock auf dem Blick aus dem 18. Jahrhundert &lt;br /&gt;
* in der Allee zu Haus Stapel die Kreuzigungsgruppe von 1756.&lt;br /&gt;
* der Judenfriedhof an der Schützenstraße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Bauerschaften===&lt;br /&gt;
Bei diesen Bauerschaften handelt es sich ausschließlich um Waldhufen- (Tilbeck, Natrup, Poppenbeck, Gennerich) und um Eschsiedlungen (Masbeck, Lasbeck).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauernschaften in Havixbeck == &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Gennerich - Geldrike (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. &lt;br /&gt;
Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Wörtern &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, &lt;br /&gt;
Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ist zwar möglich aber unwahrscheinlich, denn nirgendwo findet man Bezeichnungen aus der Zeit vor 890, die darauf hindeuten, dass für eine &amp;quot;Hecke&amp;quot; Pacht bezahlt werden musste, und danach wurde dann eine Ortschaft benannt.   &lt;br /&gt;
Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Mit diesen Informationen wird die Pachthecke wohl nicht zu halten sein. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Eine Alternative ist: Geldrike ist die lateinische Bezeichnung für &amp;quot;geldrisch&amp;quot; hier z.B. geldrischer Besitz, dann müsste es Geldrice heißen, dann wäre Geldrike nur ein Schreibfehler. &lt;br /&gt;
In der plattdeutschen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. &lt;br /&gt;
Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdütschen  spricht, dann hätten wir Cheldrike, ein PERSONENAME.  &lt;br /&gt;
Cheldrike wird in der Arthus Sage als:&#039;&#039;&#039;Cheldrike the King of Germanien&#039;&#039;&#039; benannt. In der Sage wird gesagt: Ein Sachse mit Namen Cheldrike habe sich in Britannien an den Kämpfen beteiligt. Hier geht es aber nicht darum ob das stimmt oder nicht, sondern wie Herr Holinshed Anno ca. 1500 den Namen Childerich schrieb, nämlich &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;, im Register zu dem Text der Artur Sage wird noch erklärt: &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039; see &#039;&#039;&#039;Childric&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
Der heilige Ludgerus war in seiner Ausbildungszeit in York, dem religiösen Zentrum der Christen in Britannien. Als er später in Werden bei Essen sein Kloster errichten ließ, bat er seine Mitarbeiter sie möchten dieses Kloster so führen wie er es in Britannien erfahren hätte. Wenn also die Klosterbrüder des heiligen Ludgerus so wie in Britannien üblich, die eigenen Register führten, dann kann man ableiten, Childric wird gesagt, Cheldrike müsste der Schreiber schreiben, aber er schrieb Geldrike, vielleicht war er noch jung.      &lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
Arthur, sicher ist das nur eine Sage, aber die Angeln und Sachsen waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch.  Es wäre also reichlich Zeit gewesen einen Ort nach einem der führenden Krieger zu benennen, zumal der auch noch im Kampf gefallen sein soll. Wenn man weiss, das Gregor der Bischof von Tours, den Teil der Geschichte die Childerich I. betreffen, cirka 100 Jahre später aufgeschrieben hat, dann kann man auch die Begründung verstehen. Für einige Jahre lagen keine Erzählungen vor, da schreiben wir mal, was uns am besten passt.(Grund: Childerich I. war kein Christ)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Hangsbeck==== &lt;br /&gt;
Wird man als eine Art Unterbauerschaft verstehen müssen.&lt;br /&gt;
Im Norden und Nordosten der Gemeinde auf Geschiebemergel beherrschen Bauerschaften und Höfe mit Kampfluren die Landschaft. Hier liegen die Bauerschaft Hangsbeck - Hangesbehe = Hangsbach wird um 1336 im Einkünfteverzeichnis des münsterschen Domkapitels genannt. Häuser und Höfe dieser Bauerschaft zählten schon immer zur Bauerschaft Poppenbeck, so daß Hangsbeck als Unterbauerschaft von Poppenbeck zu sehen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Herkentrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Herkentrup - Herkincthorpe wird zuerst 1246 in einer Urkunde des Bischofs Ludolf von Münster erwähnt, in der er dem Kloster Marienborn in Coesfeld aus dieser Bauerschaft Einnahmen zuweist. Wie bei Walingen wird auch hier mit dem Namen die Zugehörigkeit eines Gebietes bzw. dessen nahe Lage zum Hof namens &amp;quot;Herko&amp;quot; zum Ausdruck gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Lasbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Lasbeck - Lasbech wird im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser zu Beginn des 12. Jahrhunderts aufgeführt. Das Bestimmungswort &amp;quot;Las&amp;quot; = Viehweide weist noch sehr deutlich auf die Nutzung des im Siedlungskernbereich tiefer gelegenen Ufersaumes der Lasbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Masbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Masbeck - Morsbeke wird zuerst zu Beginn des 12. Jahrhunderts im Einkünfteverzeichnis des Klosters Überwasser erwähnt. Die Bedeutung des Namens &amp;quot;Meerbach&amp;quot; weist auf die feuchten, versumpften Gebiete der Masbecker Aa hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Natrup (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Natrup - Nordthorpe wird ebenfalls 890 in dem Werdener Heberegister aufgeführt. Offen ist noch die Antwort auf die Frage, wovon dieses „Nordthorpe“ nördlich liegen soll: Ist der Bezugspunkt die ehemalige Königstraße mit dem Königshof Karls des Großen oder die gleichartige, altbäuerliche Siedlung Tilbeck die in demselben Register unmittelbar zuvor aufgezählt wird, oder Siedlung und Kirche Schapdettens, die auf alten Klosterbesitz Fuldas zurückgehen, oder ist es der Laerbrock, die Stelle, wo die drei münsterländischen Sachsengaue zusammenstießen? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Möglichkeit ist der Ort an dem sich um cirka 450 n. Ch. die thüringische Königin Basina aufhielt, Basinseli heißt &amp;quot;Basinas Saal&amp;quot; oder &amp;quot;Haus der Basina&amp;quot; heute Bösensell, und dieser Ort liegt im Süden von Nordthorpe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Poppenbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Poppenbeck - Popponbikie zählt um 1050 zu den Pfründen des Klosters Freckenhorst. Allgemein wird der Name auf &amp;quot;Popenbach/Pfaffenbach&amp;quot; zurückgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Tilbeck (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Unterhalb des Quellhorizontes, zwischen 80 und 100 m Höhe, entlang der Bäche, mieden diese Gehöftegruppen die trockenen Höhen, nutzten aber für ihren Ackerbau Sandlößboden und für Wiesen und Weiden das tiefer gelegene, feuchtere Gelände. Von Süden nach Norden liegen hier die Siedlungskerne der Bauerschaften. &lt;br /&gt;
Tilbeck - Tilbeki wird bereits im ältesten Werdener Heberegister um 890 erwähnt. Der Name weist auf eine frühe, intensive Landnutzung hin; &amp;quot;Til&amp;quot; oder &amp;quot;Tel&amp;quot; ist das Land, das einer bebaut;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Walingen (Havixbeck) ====&lt;br /&gt;
Walingen - Walegarde, zuerst 1142 in der Gründungsurkunde des Klosters Hohenholte erwähnt, weist auf die eingehegten, eingezäunten Landstücke = &amp;quot;Gard&amp;quot; eines Hofes namens &amp;quot;Wal&amp;quot; hin. Der Name wandelte sich im Laufe der Zeit über &amp;quot;Walgerink&amp;quot; zum heutigen Walingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Bombeck (Billerbeck)====&lt;br /&gt;
1382 wütet die Pest in der Bauerschaft Bombeck (Havixbeck). Da die Geistlichen von Havixbeck aus die Pestkranken nicht mehr versorgen konnten, geschah dies von Billerbeck aus. Deshalb ist später auch Bombeck bei der Pfarre Billerbeck geblieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Gemeinheit oder Allmende war keine Bauernschaft===&lt;br /&gt;
Die Allmende schloß sich von Nordwesten nach Südosten wie ein breiter, unbesiedelter, zerlappter Gründlandstreifen an, der bis in die 30er Jahre des 19. Jahrhunderts als Gemeinheitsfläche Bestand hatte. Hierzu zählten das Rüming-Feld, das Nierfeld, die Stapeler- und Lippings-Heide, das Flothfeld, das Hangwerfeld, die Masbecker Heide, das Pieperfeld und das Natruper Feld. Nördlich und nordöstlich dieses 2,5 km breiten Markenbandes gab es sicherlich schon zur Frankenzeit Einzelgehöfte. In diesem Gebiet mit ausgesprochener Streulage der Höfe hat es trotz der mit den Franken einsetzenden stärkeren Bodenkultivierung keine Ansätze zu einer Siedlungskernbildung gegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Bevölkerung==&lt;br /&gt;
===Grundherren und deren Archivbestände===&lt;br /&gt;
Im Kirchspiel selber gab es mehr Eigenbehörige als Freie. Akten über Eigenbehörige finden sich in Archiven von Grundherren. Folgende Grundherren hatten mit Eigenbehörigen besetzten Besitz im Kirchspiel Havixbeck:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Steuerlisten===&lt;br /&gt;
(in Arbeit)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Staats- und Personenstandsarchiv Detmold]]===&lt;br /&gt;
Personenstandsregister von Havixbeck:&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch Geburten, Heiraten, Tote  (1808-1874)&lt;br /&gt;
* Kirchenbuchkopien katholisch   Firmungen   (1810-1835)  &lt;br /&gt;
* Bürgermeisterei Juden Geburten, Heiraten, Tote 1822-1847&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Adelige Häuser in Havixbeck==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Die Reginenborg===&lt;br /&gt;
* In alten Unterlagen kann man noch gut die erste Siedlungsstelle in dem Ort Havixbeck erkennen.&lt;br /&gt;
* An einem Hang, befanden sich zwei Quellen, dieser Hang fiel von Westen nach Osten ab. &lt;br /&gt;
* Die Häuser die hier errichtet wurden, waren gut gegen den häufigen Westwind geschützt. &lt;br /&gt;
* Als die ersten Menschen diese Ebene durchstreiften, erkannten sie natürlich die sehr guten Bedingungen.&lt;br /&gt;
* In vier Kilometern Entfernung haben die Archäologen Beweise für Siedlungstätikeiten gefunden die aus der Zeit um 5000 vor Christus stammen. &lt;br /&gt;
* Vier Kilometer Schulweg zu Fuß war nach dem zweiten Weltkrieg keine Seltenheit.&lt;br /&gt;
* Man kann also schließen, wenn der Baumberg vor 7000 Jahren besiedelt war, dann waren auch die besten Siedlungsplätze bewohnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Reginenborg - Kirchenvorstand===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg - Kaiserswerth - dat Slot - Bispingdeich sind alte Bezeichnungen der Gräftenanlage, die eine Einheit bildete mit dem Schultenhof, im Dorf Havixbeck. Auf dem Grund dieses Hofes wurde auch die erste Kirche gebaut. In den Gebäuden auf der Gräftenanlage wohnten wahrscheinlich auch die ersten Geistlichen in Havixbeck. In den meisten Nachbargemeinden kann man noch erkennen das die Geistlichen in Häusern wohnten die durch Gräften geschützt waren. Die Bezeichnung Reginenborg ist sehr einfach zu erklären. Der Vogt der Klöster Metelen, Vreden und Borghorst Wichmann III. war verheiratet mit einer Reginmod. Varianten sind Reinmodis Reinmod Richmod Rigmot usw. Das Haus in dem die Frau des Grafen wohnte nannte man nach ihrem Namen. Wichmann III. wurde 1016 in einem Familienstreit getötet, seine Witwe Reginmod und ihre Tochter Vrederuna stifteten sieben Kirchen im Münsterland. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im ganzen Bistum Münster gibt es nur in einer Gemeinde das Recht: &#039;&#039;&#039;Zwei Familien dürfen ihr Kirchenvorstandsamt vererben.&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Havixbeck]]===&lt;br /&gt;
Die heutige Schloßanlage wurde bis 1369 von Wikbold Brüning als Schulzenhof geführt. &lt;br /&gt;
Nach dem Tode des Schulzen Brüning belehnte der Propst von St. Mauritz Diderich von Schonebeck mit dem Gut. &lt;br /&gt;
Um ca. 1390 heiratet Ursula von Schonebeck den Assuerus von Beveren. &lt;br /&gt;
1536 wird Johan von Beveren mit dem Schultenhof belehnt. &lt;br /&gt;
1601 heiratet Ermengard von Beveren den Rudolf von Twickel. &lt;br /&gt;
In etwa seid dieser Zeit wird dieses Haus, auch Haus Havixbeck genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Stapel]]=== &lt;br /&gt;
Die Gräftenanlage im nördlichen Teil der Bauernschaft Gennerich, wird erstmals um 1200 erwähnt.&lt;br /&gt;
Der Begriff Stapel ist abgeleitet von Stau - stauen - staven - stapeln. Die münsterische Aa liefert in ihrem Oberlauf das Wasser für die Anlage.&lt;br /&gt;
Die Namen Kerckerinck - Hülshoff - Raitz von Frentz, findet man in der langen Liste der Verwandtschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wasserburg [[Haus Hülshoff]]===&lt;br /&gt;
Bis zum Jahr 1975 gehörte das Haus Hülshoff zur Gemeinde Roxel, im damaligen Landkreis Münster.  &lt;br /&gt;
Um 1300 hieß dieses Anwesen, Hus tor Kulen.&lt;br /&gt;
Die Familie Deckenbrock übernahm dieses Gut, und sie nannten sich später von Hülshoff. &lt;br /&gt;
Das bekannteste Familienmitglied war Annette von Droste zu Hülshoff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Landesherrschaft==&lt;br /&gt;
===[[Fürstbistum Münster]]===&lt;br /&gt;
lnnerhalb der Administration des Fürstbistums Münster gehörte Havixbeck bis 1802 zum [[Amt Horstmar]]. Hier bildete es nach Osten die Amtsgrenze zum [[Amt Wolbeck (historisch)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== [[Lagerbuch]] [[Amt Horstmar (historisch)|Amt Horstmar]] 1769====&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;[[Lagerbuch]] des [[Fürstbistum Münster|Fürstbistums Münster 1769]], Hausstatistik nach Hofgrößen, Pferdezahlen Kirchspiel [[Havixbeck]]&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;Anmerkung zur Tabelle:&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;1) = Freye Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;2) = Schatzbare Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;3) = Summe der Häuser&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;4) = Darinnen befinden sich&#039;&#039;&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;5) = Einfache Schatzung&#039;&#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;center&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| border=1&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background-color:#C0C0C0;font-weight:bold &amp;quot; valign=&amp;quot;top&amp;quot;&lt;br /&gt;
| [[Stadt|Städte]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kirchspiel|Kirchspiele]] &lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft|Bauerschaften]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Freigut|u.freye Häuser]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster (Gebiet)|Klöster]] &amp;lt;br/&amp;gt; u. [[Adelsmatrikel|Adelige]]&lt;br /&gt;
| 1) &amp;lt;br/&amp;gt; geistl., &amp;lt;br/&amp;gt;  priv.&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|Vollerben]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|½ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Bauer (Berufsbezeichnung)|¼ Erben]]&lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kötter]] &lt;br /&gt;
| 2) &amp;lt;br/&amp;gt; [[Brinksitzer]] &lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; Effectiv&lt;br /&gt;
| 3) &amp;lt;br/&amp;gt; reduc. in &amp;lt;br/&amp;gt; Vollerben&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Vorspann- &amp;lt;br/&amp;gt; pferde,  &amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 4) &amp;lt;br/&amp;gt; Stallung &amp;lt;br/&amp;gt; f. Pferde&amp;lt;br/&amp;gt; Stück&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Rtlr&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; fl.&lt;br /&gt;
| 5) &amp;lt;br/&amp;gt; Pf. &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; Dorf &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 8&lt;br /&gt;
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| 64&lt;br /&gt;
| 14 3/8  &lt;br /&gt;
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| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt;  [[Gennerich (Havixbeck)|Generich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Herkentrup (Havixbeck)|Herkendrup]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
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|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Masbeck (Havixbeck)|Maesbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Natrup (Havixbeck)|Natrich]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| [[Bauerschaft]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Walingen (Havixbeck)|Wehlingen]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Fürstbistum Münster|fürstlich]]&lt;br /&gt;
|  .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Havixbeck]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; Haus Twickel &amp;lt;br/&amp;gt; v.Twickel&lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| .&lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| weltl. Stift &amp;lt;br/&amp;gt;adel. Damenstift &amp;lt;br/&amp;gt; [[Kloster Hohenholte|Hohenholte]] &lt;br /&gt;
|  1&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
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| 2 1/8  &lt;br /&gt;
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| [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| adel. Haus&amp;lt;br/&amp;gt;  [[Haus Stapel]] &amp;lt;br/&amp;gt; oder &amp;lt;br/&amp;gt; v. Kerkering &amp;lt;br/&amp;gt; zu Stapel&lt;br /&gt;
| 1 &lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 6&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 7&lt;br /&gt;
| 1 ¾  &lt;br /&gt;
| 16&lt;br /&gt;
| 20&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &#039;&#039;&#039;Summa&#039;&#039;&#039;&lt;br /&gt;
|  [[Kirchspiel]] &amp;lt;br/&amp;gt; [[Havixbeck]]&lt;br /&gt;
| 3&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| 59&lt;br /&gt;
| 18&lt;br /&gt;
| 42&lt;br /&gt;
| 141&lt;br /&gt;
| 34&lt;br /&gt;
| 297&lt;br /&gt;
| 101 ¼ &lt;br /&gt;
| 277&lt;br /&gt;
| 1.080&lt;br /&gt;
| 348&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
| .&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/center&amp;gt;&lt;br /&gt;
&#039;&#039;Bei der Schatzung 1769 zählt 1 Reichstaler 28 Schillinge und 1 Schilling 12 Pfennig.&#039;&#039;&lt;br /&gt;
* &#039;&#039;&#039;Quelle:&#039;&#039;&#039; [[Lagerbuch]] [[Fürstbistum Münster|Fürstbistum Münster 1769]]&lt;br /&gt;
** &#039;&#039;&#039;Quellenbearbeitung&#039;&#039;&#039; Bodo Stratmann (2012)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach===&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Fürstbistums Münster 1803 gelangte das [[Amt Horstmar]] als [[Grafschaft Horstmar]] in den Besitz des Wild- und Rheingrafen von Salm-Grumbach. Das Dorf ([[Havixbeck]] mit den Bauerschaften Gennerich, Herckentrup, Lasbeck, Maasbeck, Natrup, Poppenbeck, nebst den adeligen Häusern [[Haus Havixbeck|Havixbeck]] und [[Haus Stapel|Stapel]]  wurden Rheingräflich, die Bauerschaften Tilbeck und Walingen wurden zerstückelt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Preußen===&lt;br /&gt;
Da bei der damaligen Grenzziehung der historische Grenzverlauf außer acht gelassen worden war, fiel ein kleiner Landstrich des Havixbecker Gemeindegebietes an das Königreich Preußen: Das Stift Hohenholte mit der Hovesaat und den Hovesaatskotten; von der Bauerschaft Walingen Haus und Hof Nr. 11 und 12; von der Bauerschaft Tilbeck Haus und Hof Nr. 3-6 und 20. Somit bildete jetzt die östliche Gemeindegrenze gleichzeitig die Grenze zum Königreich Preußen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Großherzogtums Berg===&lt;br /&gt;
In den folgenden Wirren der französischen Zeit gehörte Havixbeck innerhalb des Großherzogtums Berg ab 1807 zum Arrondissement Coesfeld, Kanton Billerbeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kaiserreich Frankreich]]===&lt;br /&gt;
Ab 1810 als [[Mairie Havixbeck]] zum Kaiserreich Frankreich, [[Arrondissement Münster]], [[Kanton Nottuln]]. Nun war die Nordgrenze des Gemeindegebietes im Verlauf der Münsterischen Aa, nördlich von Hohenholte, wie heute noch, Grenze zum [[Arrondissement Steinfurt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Königreich Preußen]]===&lt;br /&gt;
Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine weitere Neuordnung ein. Havixbeck wurde 1816 dem neuen Kreis Coesfeld eingegliedert. Es grenzte nun im Norden an den [[Kreis Steinfurt]], im Süden, Südwesten und Osten an den Landkreis Münster. Nach dem Wiener Kongreß setzte mit der preußischen Herrschaft eine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die merkwürdigste Veränderung für die Gemeinde Havixbeck fand im Jahre 1831 statt, indem dieselbe, bis dahin zum [[Kreis Coesfeld]] gehörend, zum [[Kreis Münster]] verlegt wurde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Die Veränderung mußte als sehr vortheilhaft betrachtet werden, da Havixbeck zum Absatz-Orte seiner Producte nur die Stadt Münster hat, und so mit dieser in vielfacher Verbindung steht, wohingegen mit dem frühern Kreisort Coesfeld diese Gegend gar keine Verbindung hatte . . .“  So empfand im Jahr 1838 der Verfasser der Chronik der Gemeinde Havixbeck den erneuten Wechsel der &lt;br /&gt;
administrativen Zuständigkeit, die dann für über 150 Jahre Bestand haben sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Einzelgemeindeamt====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit traten nur noch Veränderungen auf der untersten Verwaltungsebene auf. Durch die preußische Landgemeindeordnung vom 31.10.1841 wurde die ehemalige Bürgermeisterei Havixbeck zu einem sogenannten Einzelgemeindeamt. Damit wurde der von früher her bestehende gemeindliche Zusammenschluß, das alte Kirchspiel, zur amtsfreien Gemeinde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsbürgermeister====&lt;br /&gt;
An die Spitze des Amtes wurde vom Oberpräsidenten der ehemalige Bürgermeister von Zurmühlen bestellt; sein Stellvertreter wurde Freiherr Johannes von Kerkerink Stapel. Wegen der allgemein erhobenen Widersprüche, Anfragen und notwendigen Vorarbeiten wurde in Havixbeck diese neue Regelung erst nach den Wahlen der Amtsverordneten im Dezember 1843 eingeführt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Wahlrecht 1843====&lt;br /&gt;
Aktives und passives Wahlrecht besaßen aber nur die sogenannten „Meistbeerbten“; &lt;br /&gt;
das waren Einwohner, die in der Gemeinde ein Haus besaßen und fünf Taler &lt;br /&gt;
Grundsteuer bezahlten. Die Selbständigkeit auf der untersten Ebene hielt für &lt;br /&gt;
Havixbeck bis 1929. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amt Roxel====&lt;br /&gt;
1929 wurde die Gemeinde bis 1955 dem Amt Roxel zugeordnet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Amtsfreiheit====&lt;br /&gt;
Zum 1. April 1955 wurde Havixbeck jedoch wieder amtsfreie Gemeinde. Die Selbständigkeit auf der unteren Ebene kommunaler Selbstverwaltung konnte Havixbeck auch erhalten, als es 1975 aus dem Kreis Münster unter Zugewinn eines Flächenteils von Roxel in den Kreis Coesfeld eingegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Kirchenwesen==&lt;br /&gt;
Offenbleiben muß weiterhin die Antwort auf die Frage, ob Havixbeck als Filialpfarre von Laer - wie seit Tibus angenommen wurde - oder von Billerbeck oder von Altenberge anzusehen ist oder ob Havixbeck vielleicht sogar eine Urpfarre ist. Eine Hilfe zur Argumentation, Die Pfarrkirchen mit dem Patronat St. Dionysius sind fast alle von den Franken initiert worden, also eher älter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Pfarre===&lt;br /&gt;
Zur ursprünglichen Pfarre zählte neben den bereits erwähnten acht Bauerschaften auch die heute zu Billerbeck gehörende Bauerschaft Bombeck. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der  Schulzenhof Havixbeck und die wohl auf dem Hofgebiet errichtete Kirche waren auf erhöhter Stelle gesichert. Die Kirche war mit deutlichem Abstand zwar, aber doch gegenüber dem Schultenhof, ebenfalls auf einer kleinen Anhöhe errichtet worden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird die „Parrochia Hauekesbeke“ (Habichtsbach)  in einer Urkunde des Bischofs Werner von Münster erwähnt. Bischof Werner schenkte der Kirche Überwasser in Münster 1 Talent, halb aus den Gütern bei der Stadt Münster, halb aus dem Kirchspiel Havixbeck. “Hauekesbeke „ 1151, Hauesbeche 1152, Havekesbekeh 1176, Havecsbeke 1177, Hevekesbeke 1227, Havikesbeke 1258, Havixbeche 1286 sind markante Entwicklungen der Schreibweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrer====&lt;br /&gt;
* 1152 presbyter Diemarus&lt;br /&gt;
* 1286 plebanus Thetmarus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Dekanat St.Martini====&lt;br /&gt;
1229 übeträgt der Münstersche Bischof Ludolf die Dekanie zu Havixbeck dem Custos der St. Martinikirche zu Münster.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Kloster Hohenholte]]===&lt;br /&gt;
Im Bereich der Bauerschaft Walingen, am nördlichen Rand des Gemeindegebietes, hat sich um das ehemalige [[Kloster Hohenholte]] eine kleine Ortschaft gebildet. Nach dem &amp;quot;Hochwald&amp;quot; (&amp;quot;Hoginholte&amp;quot;, &amp;quot;Alta silva&amp;quot;), der den bischöflichen Hof umgibt, war sie benannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Pfarrei Hohenholte====&lt;br /&gt;
Erst ab 1859 wurde Hohenholte zu einer eigenen Pfarrei St. Georg erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Wohlfahrtspflege==&lt;br /&gt;
===Siechen Haus===&lt;br /&gt;
Am 4. April des Jahres 1577 wurde beschlossen,  auf dem Masbecker Feld ein Haus für eine Leprakranke zu errichten. Den Grund und Boden für den Lepra-Kotten stellte die Witwe des Christopher Joannis von Bevern (Haus Havixbeck) zur Verfügung. Sollte es keine Leprakranken in Havixbeck mehr geben, so stand dieses „arme Leuthe Siechen Häußchen“ auch anderen bedürftigen Personen zur Wohnung offen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Frauen ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1598 stiftete die Familie von Bevern ein Haus für arme Frauen, das am Ende der späteren „Frauenstiege&amp;quot; stand. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Im Zuge der &lt;br /&gt;
Ortskernsanierung wurde für die Rathausanlage dieses Haus abgerissen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Haus für arme Männer ===&lt;br /&gt;
1658 stiftete die Familie von Kerkerink zu Stapel ein Haus für arme Männer. Die Bewohner erhielten freie Wohnung, etwas Geld und Grundnahrungsmittel. Dieses Haus ist in die Begegnungsstätte an der Dierkes-Allee mit eingegangen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Armenfond===&lt;br /&gt;
Der Ortschronik kann man entnehmen, daß es in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts sowohl in Havixbeck wie auch in Hohenholte einen Armenfonds gab, der sich aus Einnahmen von Tanzmusikgeldern, &lt;br /&gt;
Strafgeldern und freiwilligen Gaben zusammensetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Stift Tilbeck===&lt;br /&gt;
Das Stift Tilbeck wurde 1882 als Anstalt für epileptische Kranke auf dem Grund und Boden des Hofes Bischof errichtet, der sich schon seit 1387 im Besitz der Pfarre St, Dyonysus befand. Seit 1891 ist das Stift &amp;quot;Maria Hilf&amp;quot; bischöfliches Eigentum. 1975 war es zu einem Sonderkrankenhaus für Psychiatrie ausgebaut. Angegliedert wurden große Werkstätten, zur Beschäftigung Kranker und Behinderter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Krankenhaus===&lt;br /&gt;
Das &amp;quot;Marienstift Droste zu Hülshoff&amp;quot; wurde 1887 als Krankenhaus gegründet. Grundstück, Gebäude, Einrichtung sowie der Fonds zur Unterhaltung wurden von dem Besitzer des Hauses Stapel gestiftet. Im Jahr 1900 wurden die Wirtschaftsgebäude errichtet, 1912 erfolgte die Einrichtung der Isolierstation. 1958 wurde der Ostflügel angebaut. 1971 wurde das Krankenhaus aufgelöst und in ein Altenheim mit Pflegeabteilung umgewandelt. 1981 war ein Anbau mit 24 Appartements wurde fertiggestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Verkehrswesen==&lt;br /&gt;
In der Zeit von 1827 bis 1845 erfuhr die inner- und überörtliche Wegeführung eine wesentliche Verbesserung. Es wurden neue Straßen nach Roxel und Münster, nach Hohenholte, nach Laer an Haus Stapel vorbei, sowie zum erstenmal über den Baumberg nach Nottuln &lt;br /&gt;
gebaut. Ausgebaut werden konnten jetzt auch die Wege von Havixbeck durch Natrup nach Tilbeck sowie hier die Anbindung an den alten Postweg bis zur Grenze nach Nottuln. Im Nierfeld konnte endlich der Weg bis zur Billerbecker Grenze erstellt und fertiggestellt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Eröffnung der Eisenbahnlinie Münster - Coesfeld auf. Am 15. Oktober 1907 lief der erste Zug von Münster in den Havixbecker Bahnhof ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===[[Postboten im Stift Münster]]===&lt;br /&gt;
1796: Billerbeckscher Bote logiert in [[Münster (Westfalen)|Münster]] an Krawinkels Haus, kommt an Donnerstag, geht ab Freitag morgens 10 Uhr, bestellt auch Briefe nach [[Havixbeck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Quelle==&lt;br /&gt;
u.a.: KREIS COESFELD, Laumann-Verlag Dülmen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische und genealogische  Gesellschaften == &lt;br /&gt;
* Heimatverein Havixbeck e.V., Kontakt: Vorsitzende(r) Friedhelm Brockhausen, Kolpingstraße 12, 48329 Havixbeck, Telefon: 02507 9417 &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Archiv==&lt;br /&gt;
* Bistumsarchiv Müster, Generalvikariat, Havixbeck St. Dionysus. Bestände &#039;&#039;&#039;Pfarre&#039;&#039;&#039; ab 1601 mit Status anumarum 1749, Kommunikanten verzeichnis 1693, Einwohnerliste 1750, Inventar des Archidiakonatarchivs u.a. &#039;&#039;&#039;Kirche&#039;&#039;&#039; ab 1658, Einkünfte, Rechnungen u.a. &#039;&#039;&#039;Pastorat&#039;&#039;&#039; ab 1673, Inventar des Pfarrarchivs 1724, Einkünfte, Kollationen (1724 Trippler, + Everwin Hülsmann), Executorien der Pfarrer Everwin Hülsmann 1725, Joh. Wilh. Trippeler 1754, H. Baumhöver, noever 1806, Diem 1834, A. Caesar 1856. &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Nicolai u. Margaretae&#039;&#039;&#039; ab 1602.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Joannis Bapt.&#039;&#039;&#039; 1597.  &#039;&#039;&#039;Vikarie St. Andreas&#039;&#039;&#039; ab 1503. &#039;&#039;&#039;Vikarie omnium Sanctorum&#039;&#039;&#039; ab 1505.  &#039;&#039;&#039;Kaplanei&#039;&#039;&#039; ab 1722. &#039;&#039;&#039;Küsterei&#039;&#039;&#039; Einkünfte 18. Jhdt. &#039;&#039;&#039;Schulwesen&#039;&#039;&#039; Einkünfte des Vikars und Schulmeisters Holtkötter 1675 u.a. &#039;&#039;&#039;Armenwesen&#039;&#039;&#039; u.a. Leprosenstiftung 1577, Armenhäuser. &#039;&#039;&#039;[[Haus Stapel]]&#039;&#039;&#039;: Fundationsurkunde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Literatur==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Genealogische und historische Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Genealogische Quellen ===&lt;br /&gt;
==== Abschriften der Mormonen ====&lt;br /&gt;
* Taufen    1853-1876, {{Batchnummer|C739364}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|HAVECKJO31RX|Havixbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere Webseiten ===&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kreis Coesfeld}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;HAVECKJO31RX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck|!]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Poppenbeck_(Havixbeck)&amp;diff=1581931</id>
		<title>Poppenbeck (Havixbeck)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Poppenbeck_(Havixbeck)&amp;diff=1581931"/>
		<updated>2015-04-24T09:06:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Quelle */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;&#039;&#039;&#039; [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]] &#039;&#039;&#039;: historisch – familienkundliche Entwicklung im lokalen und regionalen Zusammenhang, Land und Leute, Siedlung, Sprache, Kirche, biografische Aspekte, Archive, Quellen, Hinweise...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Hierarchie&#039;&#039;&#039;:  [[Portal:Regionale Forschung|Regional]] &amp;gt; [[Bundesrepublik Deutschland]] &amp;gt; [[Nordrhein-Westfalen]] &amp;gt; [[Image:Westfalenprovp-wap.jpg|20px|]] - [[Portal:Westfalen-Lippe]] &amp;gt; [[Regierungsbezirk Münster]] &amp;gt;  [[Kreis Coesfeld]] &amp;gt;  [[Havixbeck]] &amp;gt;  [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Westfalen: Suche in Zeitschienen|Zeitschiene vor 1803]]==&lt;br /&gt;
===Name===&lt;br /&gt;
* ca. 1050 „Popponbikie&amp;quot;; 1200 „Poppenbeke&amp;quot;; 1268 „Popenbeke&amp;quot; . &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Grundherrschaft===&lt;br /&gt;
* ca. 1050  [[Kloster Freckenhorst]] hatte hier –Besitz&lt;br /&gt;
* 1200 bestätigte der Münstersche  Bischof Hermann, daß [[Kloster Hohenholte]] von Poppenbeck 3 Schilling u. 1 Malter Roggenmehl erhält.&lt;br /&gt;
* 1206 übertrug der Münstersche Bischof Otto I. dem [[Stift Asbeck]]  einen [[Zehnt|Zehnten]] von 3 Schilling von einem Haus in Poppenbeck.&lt;br /&gt;
* 1268 verkaufte Ritter Bernhard v. Hörde 2 Erben in Poppenbeck an die [[Johanniterorden|Johanniterkommende]] in Steinfurt.&lt;br /&gt;
** Quelle: (INA) Invent. I. H. 4., Kr. Steinfurt, S. 186, Nr. 65; Cod. Trad. Westfal I. S.49;  [[Provinz Westfalen/Gedruckte Quellen zur Geschichte Westfalens]] WUB II. Cod. Nr. 584; III. Nr. 39; Nr. 784&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Einwohner==&lt;br /&gt;
===[[Bauer (Berufsbezeichnung)|Schatzbare Häuser]] vor 1802===&lt;br /&gt;
* Aupert&lt;br /&gt;
* Beckman&lt;br /&gt;
* Bunge&lt;br /&gt;
* Conert&lt;br /&gt;
* Ebler &lt;br /&gt;
* Eilker&lt;br /&gt;
* Esser&lt;br /&gt;
* Gilhues &lt;br /&gt;
* Heßlinck&lt;br /&gt;
* Iber&lt;br /&gt;
* Isfort&lt;br /&gt;
* Jeiler&lt;br /&gt;
* Jeilers Haus&lt;br /&gt;
* Lindeman&lt;br /&gt;
* Lulff&lt;br /&gt;
* Lullfs Kotten&lt;br /&gt;
* Menker &lt;br /&gt;
* Mersman&lt;br /&gt;
* Nierfelt&lt;br /&gt;
* Palmbaum&lt;br /&gt;
* Paschen&lt;br /&gt;
* Peter&lt;br /&gt;
* Richter&lt;br /&gt;
* Ruscher&lt;br /&gt;
* Ruschers Haus&lt;br /&gt;
* Schuraupert&lt;br /&gt;
* Stegeman&lt;br /&gt;
* Torbeck, Albert&lt;br /&gt;
* Vaelkamp&lt;br /&gt;
* Wideman&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====Quelle====&lt;br /&gt;
* Feldmann, Bernhard: Die Höfe des Münsterlandes und ihre grundherrlichen Verhältnisse. (1995) ISSN 0067-5261 - ISBN 3-402-05111-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==[[Westfalen: Suche in Zeitschienen|Zeitschiene nach 1802]]==&lt;br /&gt;
==Verwaltungseinbindung==&lt;br /&gt;
* 1895  [[Poppenbeck (Havixbeck)|Poppenbeck]], [[Bauerschaft]],  in [[Deutschland]], [[Königreich Preußen]], [[Provinz Westfalen]], [[Regierungsbezirk Münster]], [[Kreis Münster|Landkreis Münster]]&lt;br /&gt;
** Einrichtungen/Zuständigkeiten: Amtsgericht Münster, [[Postwesen|Postbezirk]]  Havixbeck.&lt;br /&gt;
** Einwohner: 305 &lt;br /&gt;
*** Quelle: [[Hic Leones]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Zufallsfunde==&lt;br /&gt;
Oft werden in Kirchenbüchern oder anderen Archivalien eines Ortes Personen gefunden, die nicht aus diesem Ort stammen. Diese Funde nennt man &#039;&#039;[[Zufallsfunde]]&#039;&#039;. Solche Funde sind für andere Familienforscher häufig die einzige Möglichkeit, über [[toter Punkt|tote Punkte]] in der Forschung hinweg zu kommen. Auf der folgenden Seite können Sie Zufallsfunde zu diesem Ort eintragen oder finden.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Zufallsfunde]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Private Informationsquellen- und Suchhilfeangebote==&lt;br /&gt;
Auf der nachfolgenden Seite können sich private Heimat- Familienforscher eintragen, die in diesem Ort Forschungen betreiben und/oder die bereit sind, anderen Heimat- und Familienforschern Informationen, Nachschau oder auch Scans bzw. Kopien passend zu diesem Ort anbieten. Nachfragen sind ausschliesslich an den entsprechenden Forscher zu richten.&lt;br /&gt;
* [[{{PAGENAME}}/Forscherkontakte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{FOKO|POPECKJO31QX|Poppenbeck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
=== Offizielle Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.havixbeck.de  www.havixbeck.de] &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Genealogische Webseiten ===&lt;br /&gt;
*  [http://www.genealogy.net/vereine/wggf/  Westfälische Gesellschaft für Genealogie und Familienforschung]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Webseiten ===&lt;br /&gt;
* [http://www.lwl.org/westfaelische-geschichte/portal/Internet/ Internetportal &amp;quot;Westfälische Geschichte&amp;quot;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Daten aus dem genealogischen Ortsverzeichnis==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gov&amp;gt;POPECKJO31QX&amp;lt;/gov&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Havixbeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Coesfeld]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Münsterland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Regierungsbezirk Münster]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1566578</id>
		<title>Geldrike</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Geldrike&amp;diff=1566578"/>
		<updated>2015-03-14T09:59:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geldrike wird um 890 im Werdener Heberegister genannt. Zusammengesetzt ist dieser Name aus den Worten &amp;quot;Geld&amp;quot; = Opfer, Vergeltung, Zahlung und &amp;quot;Rike/Recke&amp;quot; = Hecke. Zu denken ist hier an den in der Nähe von Gennerich gelegenen sogenannten &amp;quot;Hiegenbusch&amp;quot; Heckenbusch oder Heckenwald. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;So stand es bisher in den Büchern&#039;&#039;&#039;&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber bei der Suche nach der Herkunft des Namens für eine frühe Siedlung am Osthang der Baumberge im Münsterland, fanden sich merkwürdige Dinge. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit bis 1700, wurden die meisten Zahlungen von Naturalien auf Geld umgestellt.  &lt;br /&gt;
Das heißt: um 890 n. Ch. wurde mit Naturalien gezahlt. Damit steht wohl ausser Frage: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Geldrike ist ein Personenname.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Archiven findet sich ein Mann mit dem Namen Geldrike im Bereich Bremen, der einem Herren bei der Reparatur des Turmes in Golswerde behilflich ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein anderer Geldrike wird erwähnt in Gelmer bei Münster im Amt Jochmar als Gelderike.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im adeligen Geschlecht der Steinfurter gibt es gleich zweimal den Namen Geldricus. Interessant dabei sind die Paten: &lt;br /&gt;
1.Die Staaten von Geldern, &lt;br /&gt;
2.Der Prinz von Oranien,   &lt;br /&gt;
3.Der Prinz von Sachsen-Hildburghausen.   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Hause derer von Sigmarshoven gibt es mehrfach den Vornamen Geldrich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im adeligen Haus von Bronkhorst Styrum findet sich zweimal der Vorname Geldricus.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In:Utjeften fan de Fryske Akademy, Ausgabe 11: Seite 22: De grondnaam heest a.w.N° 327 or. v. 1424 Geldrik, mv, Geldrike.     &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den frühen Bewohnern dieser Gegend, sind Ortsnamen die aus Personennamen abgeleitet sind, viel häufiger als allgemein angenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schreibweise ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;In der lateinischen Schrift, wurde am Anfang eines Wortes, das vorn mit - CH - gesprochen wurde - G - geschrieben.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Schreiber der um 890 n. Ch. den Namen Childerich aufschrieb, mußte also entscheiden wie dieser Name eines Mannes der vor ca. 400 Jahren gelebt hatte denn geschrieben werden müsste. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;Er entschied sich für Geldrike.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ch wird G geschrieben, und in der damaligen Landessprache (niederdeutsch und niederländisch) wurde kein G gesprochen sondern fast immer CH. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Kinder gab es einen Übungssatz: &#039;&#039;&#039;Usse Chertrud heff so schöne chielle Cheochienen in üörn chrauten Choarn.&#039;&#039;&#039; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Menschen die diesen Dialekt sprachen, sagten auch nicht gelb, sondern chiel oder chiäl, sie sagten nicht gestern sondern chistern, sie sagten auch nicht geben sondern chierm, das würde bedeuten, jemand sagt in der damaligen Landessprache, &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&#039;&#039;&#039;in Chielderike wett denn teinten betaalt&#039;&#039;&#039; (in dem Ort den wir Chieldrike nennen wird der Zehnt bezahlt) und der Schreiber schrieb in lateinischer Schrift: &#039;&#039;&#039;In Geldrike decem usw.&#039;&#039;&#039;   &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Register des Klosters Werden ist auch der Name des Nachbar Ortes aufgeschrieben, nämlich Basinseli, dort steht das eine Person zu einer Leistung verpflichtet ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Schreibweise Geldrike ist es sehr interessant: das das &#039;&#039;&#039;Wort BAS&#039;&#039;&#039;I&#039;&#039;&#039;NSELI einmal mit -i- und drei Reihen tiefer nochmal (in alio Basenseli) geschrieben und zwar BAS&#039;&#039;&#039;E&#039;&#039;&#039;NSELI&#039;&#039;&#039;, in der zweiten Silbe ein -E- statt -I-  das eröffnet die Möglichkeit zu denken, auch bei &#039;&#039;&#039;G&#039;&#039;&#039;e&#039;&#039;&#039;ldrike&#039;&#039;&#039; könnte der Schreiber bei einer zweiten Nennung eventuell G&#039;&#039;&#039;i&#039;&#039;&#039;ldrike geschrieben haben. Denn wer sich einmal verschreibt.....       &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der niederdeutschen und in der niederländischen Sprache gibt es einige Worte die werden anders ausgesprochen als in der hochdeutschen Sprache. Wenn man Geldrike vorn mit Ch statt G schreiben würde, nämlich so wie man ihn hier im plattdeutschen Münsterland spricht, dann wäre der Personenname &#039;&#039;&#039;Cheldrike&#039;&#039;&#039;.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Cheldrike wird bei Arthus als ein Herzog aus Westphalen benannt. Aber das ist ja nur eine Sage, und bei Sagen weiß man ja: es könnte vielleicht ein bisschen.....&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Cheldrike ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vor 890 n. Ch. waren die  Acker und Weideflächen noch nicht fächendeckend bewirtschaftet, immer wieder wüste Flächen, Sumpf und Wäldflächen. Zu der Zeit gab es bei den Stämmen, die man zu den germanischen zählt, noch die Flächen die allen gemeinsam zur Verfügung standen, Wiesen, Felder und Waldflächen, diese Flächen wurden auch Allmende oder Gemeinheit genannt. Die Gemeindeflächen wurden erst im neunzehnten Jahrhundert aufgeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind keine Hinweise zu finden die auf Verpachtung von Hecken aus der Zeit vor 890 n. Ch. hindeuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Arthus === &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
sicher ist das nur eine Sage, aber die [[Sachsen]] waren tatsächlich in der passenden Zeit in Britanien, cirka 450 n.Ch. In der Sage wird neben anderen führenden Kriegern ein Herzog aus Westfalen, mit Namen Cheldrike, genannt. In den Texten der Sage vom Koenig Artus findet sich auch der Passus: Cheldrike King of Germanie, im dazu gehörigen Register findet man unter Cheldrike: siehe Childric, also der Hinweis das der Name Cheldrike, Childric gesprochen wird.   &lt;br /&gt;
Von 450 n.Ch. bis 890 n. Ch. war genügend Zeit, um einen Ort nach einem führenden Krieger und Helden zu benennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Childerich I. ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Büchern findet man die Geschichte des [[Childerich I.]]  dem König von Austrasien (Ostfranken) ein Merowinger, ein Verwalter der Römer, er lebte von ca. 430 bis 481. Gregor von Tours schrieb um ca. 540 n. Ch.,also ca. 100 Jahre später, das was die Menschen erzählt haben, das kann stimmen, aber es können auch Kleinigkeiten ganz anders gewesen sein.  Childerich musste in die Verbannung, 8 Jahre war er nicht in Austrasien, zu der Zeit waren die Sachsen gebeten worden in Britannien zu kämpfen um die Überfälle abzuwehren. 8 Jahre Kampf in Britannien da müssen Spuren sein, und zwar nicht nur in einer Sage. Nachdem er erfolgreich in Britannien gekämpft hatte, ging er zurück nach Austrasien. Die Grenzen der einzelnen Gebiete sind nicht genau zu bestimmen. Er ging wahrscheinlich dorthin wo er sich auskannte, dorthin wo seine Verwandten wohnten, in Richtung Osten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das denn im Münsterland gewesen sein könnte, dann müsste das eigentlich an den Stellen im Münsterland zu finden sein, die am besten für das Leben der Menschen geeignet waren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bedingungen  &#039;&#039;&#039;1. Wasser  2. Hügel, und weite Sicht&#039;&#039;&#039; diese Bedingungen sind im Münsterland, am besten an den Hängen der Baumberge und der Beckumer Berge gegeben. Und genau dort findet man Jahrhunderte später Zeugnisse für eine sehr frühe Besiedlung in diesem Raum und Hinweise darauf, das die Familien die dort ihre Güter hatten, zu dem alten Adel zu zählen sind. Bei seiner Familie angekommen erzählt er von seinen Kämpfen und Siegen, und eine junge Frau hört von diesen Schilderungen, sie reist ihm nach, wohnte bei ihm und schenkt ihm vier Kinder, Chlodwig, Lantechild, Abofleda und Audofleda.    &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seid cirka Christi Geburt gab es auch hier schon Eisenwerkzeuge, man konnte also schon sehr gut Gräben ausheben, um Haus und Hof, und natürlich sein Leben zu schützen. Am Baumberg sind vor einigen Jahren Siedlungsspuren ergraben worden die bestätigen das dort schon um 5000 v. Ch. gesiedelt wurde. Bis Basinseli sind es cirka 6 km also ein Fußweg von ca. 90 Minuten. &lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Zur Zeit der Völkerwanderung wurden einige Wohnsitze gewechselt. Die Thüringer waren mit ihrem König Bisinus noch Westen ausgewichen, zu der Zeit reichte das thüringische Reich als Folge der Völkerwanderung bis an den Rhein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1653 fand man in Tournai sein Grab, es enthielt viele wertvolle Grabbeigaben. Durch einen Siegelring mit einem stilisierten Porträt und der Umschrift CHILDERICI REGIS konnte das Grab eindeutig zugeordnet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Basina ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Basina]], In einigen alten Schriften steht: In Thüringen hatte Childerich I.  Basina, die Frau oder die Tochter, aber wahrscheinlich eine Verwandte des Königs Bisinus kennengelernt.  &lt;br /&gt;
Als Childerich wieder als König der Franken eingesetzt war, folgte ihm [[Basina]] von [[Basinseli]] bis nach [[Tournai]] in Belgien.  Sie heirateten und bekamen einen Sohn mit Namen [[Chlodwig]] und zwei Töchter, [[Audofleda]] und Lantechild.&lt;br /&gt;
[[Tournai]] war damals der Verwaltungsitz (Königssitz) von Childerich I. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kleine Ort Geldrike ist cirka 400 Kilometer von Tournay entfernt. Zu damaliger Zeit war das eine Entfernung von cirka 10 - 12 Tagesritten. Es wäre also durchaus möglich, das Childerich der Frankenkönig sich einige Zeit im Münsterland aufgehalten hat. Und in dieser Zeit lernte er auch Basina kennen, die Verwandte des Königs Bisinus in ihrem Anwesen in Basinseli (ca.10 km entfernt.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute [[Bösensell]], ein Ortsteil von [[Senden]] in Westfalen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kaiserswerth - Reginenborg - dat Schloet ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die alte Burg in dem Ort Geldrike wurde von den alten Leuten Kaiserswerth genannt.  Werth ist eine Anlage von Wasser umgeben.  Eine Erklärung für diese alte Bezeichnung könnte sein, das die Franken um 780 - 800 hier schon eine befestigte Burg vorfanden, wurde diese natürlich von der Führung genutzt, war Karl der Große - der Kaiser - in Geldrike? bei seinen Verwandten, denn das die Karolinger mit den Merowinger verwandt waren, steht außer Zweifel. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In alten Unterlagen des Schulten von Havixbeck finden sich auch die Bezeichnungen Reginenborg oder in Niederdeutsch (Plattdeutsch) dat Slot, das Schloss. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Reginenborg. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Burg in der jemand mit dem Namen Regine (Königin) lebte? &lt;br /&gt;
Oder wohnte hier doch Reginmoud (Reginmod Reinmod Reinmodis Richmod Richtmoet)?&lt;br /&gt;
Eine Frau die mit Wichmann III. dem Vogt der Klöster Borghorst und Metelen und Vreden, verheiratet war. &lt;br /&gt;
Wie in damaliger Zeit üblich wurden die Namen der Vorfahren vererbt, so findet man ähnliche Namen wie Reinmod Richmot Richtmoet usw. fast nur in den Familien die mit dem Adel des Münsterlandes verwandt sind. Ein ganz besonderer Hinweis ist: Der Bischof von Münster organisierte die Beerdigung von Wichmann III, bei seinen Ahnen in Vreden. Die Familie von Twickel die um 1601 nach Havixbeck (früher Geldrike) heiratete, schreibt später: Ursprünglich kam unsere Familie aus Vreden. Dort soll jemand (um 800) aus der Familie von Twicklo, Güter von Karl dem Großen erhalten haben.  &lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Borg befand sich an der steilsten Stelle des Ortes, eine Gräfte umgab die Borg, und zwei Quellen waren auf dem Grundstück vorhanden. Eine Zugbrücke befand sich noch in jüngerer Zeit (1600-1800) an der Südseite der Borg. In Richtung Osten heißt noch heute eine große Fläche Flothfeld (Flutfeld), das heißt wenn dieses Feld bewusst unter Wasser gesetzt wurde, war es kaum von Angreifern zu überwinden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Kaiserswerth 1237.jpg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reinmod ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Jahren 1022-1032 werden im Münsterland sieben Kirchen gestiftet. Von einer Frau mit dem Namen Reinmod Reginmod Reginmodis und ihrer Tochter Vrederuna. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und im ganzen Bistum Müntser gibt es nur in Havixbeck (früher Geldrike) für zwei Familien das RECHT Kirchenvorstands Ämter zu VERERBEN.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gemahl der Reginmod war Wichmann III. er war der Vogt der Klöster Vreden, Borghorst, Metelen und wahrscheinlich war er auch der Vogt des Bischofs von Münster. Er wurde im Jahr 1016 ermordet, und in Vreden bei seinen Vorfahren beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt Hinweise dafür, das Kaiserin Mathilde seine Verwandte gewesen sein könnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Namensänderung um 1137  ===&lt;br /&gt;
Es steht nicht genau fest, warum Geldrike ab 1137 Havekesbeke genannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Geldrike wird Havekesbeke  ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 900 wird ein Hof in Geldrike dem Bischof von Münster, von einem - Wigger und seiner Frau - geschenkt, und im Jahr 1040 stiftet Bertheithe ihren Erbteil, den sie durch Urteil des Königs Heinrich III. zurückerhalten hat, dem Kloster St. Marien Überwasser zu Münster. &lt;br /&gt;
Bertheithe wurde die erste Äbtissin von St. Marien Überwasser zu Münster, der Bischof Hermann I. von Münster, der das Kloster im Beisein von König Heinrich III. weihte, war ihr Bruder, und Nachfolgerinnen als Äbtissin wurden nacheinder ihre Schwestern Ida und Christina. Es deuten sehr viele Einzelheiten daraufhin. das die Familie am Baumberg in und um Nottuln, Schapdetten, Billerbeck, Holthausen und Havixbeck beheimatet war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1137 wird dieser Ort ohne besondere Hinweise Havekesbeke Havekesbekeh Havirbeck Hauisbeck und ähnlichen Schreibweisen benannt. Die Bauernschaften Tilbeck und Northorpe waren wie Geldrike im Werdener Register aufgeführt, nun wird 1137 geschrieben: In dem Ort Hauikesbeke...... , und aus der Dorfbauernschaft, die das ganze Dorf sowie ein Stück Land von cirka 4km x 2km darstellt. Sehr interessant erscheint mir noch das auf einer Landkarte von 1726 gut zu erkennen ist, die Grundstücke und Häuser im Dorf Havixbeck gehörten drei Parteien, in rot dargestellt dem Kloster Überwasser, in gelb dargestellt dem Verwalter des Stiftes Überwasser in Havixbeck Schulze Havixbeck früher Schulze Wichmann, und die weiß dargestellten Grundstücke gehörten der katholischen Kirche von Havixbeck.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort wo früher Versammlungen der Heiden abgehalten worden waren, stellte man große Kreuze auf. Dort wo unsere Vorfahren ihre Toten beerdigt hatten, baute man vorzugsweise Kirchen. (Vreden, Borghorst, Freckenhorst und Havixbeck)In Havixbeck wurde 1991 ein Baumsarg gefunden. Dieser Sarg befand sich auserhalb der Kirchhofsmauer, man könnte annehmen, außerhalb des Kirchhofs beerdigt, das war kein Guter. Nun gehen wir mal davon aus, in Geldrike lebten schon Menschen als hier noch keine Kirchen gab. Wie oben bereits angesprochen, bei Grabungen in Borghorst Vreden und Freckenhorst fand man Baumsärge unter den Kirchen. Wie alt der Baumsarg den man in Havixbeck fand war, werden wir vielleicht nicht mehr erfahren. Der Baumsarg 1991 wurde nach einigen Versuchen, dem LWL übergeben. Der LWL leitete den Sarg weiter an das neugegründete Sepulkralmuseum in Kassel. Dort wird er aber nicht ausgestellt, sondern Instituten angeboten als Forschungsmaterial.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geldrike wird Gennerich ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In 35 Gemeinden rund um Havixbeck im Münsterland gibt es sogenannte Dorfbauerschaften.&lt;br /&gt;
Das ist meistens der Bereich des Dorfkerns. Um diesen Kernbereich befinden sich meistens weitere Bauernschaften. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Havixbeck wird die &amp;quot;Dorfbauernschaft&amp;quot; Gennerich genannt. Diese Bauernschaft Gennerich umfasst den gesamten Ortskern, und noch einiges mehr. Bei einigen Wissenschaftlern ist Gennerich eine Bauernschaft BEI Havixbeck. Aber woher sollen denn diese Menschen auch den Unterschied wissen, wenn so viele Archive noch geschlossen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dorfbauernschaften Münsterland ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Beckum ===&lt;br /&gt;
* Diestedde  &lt;br /&gt;
* Ennigerloh&lt;br /&gt;
* Herzfeld&lt;br /&gt;
* Sünninghausen&lt;br /&gt;
* Vorhelm&lt;br /&gt;
* Wadersloh&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Borken ===&lt;br /&gt;
* Dingden&lt;br /&gt;
* Heiden&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Burgsteinfurt ===&lt;br /&gt;
* Laer&lt;br /&gt;
* Wettringen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Coesfeld ===&lt;br /&gt;
* Buldern&lt;br /&gt;
* Hiddingsel&lt;br /&gt;
* Lette&lt;br /&gt;
* Osterwick&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Lüdinghausen === &lt;br /&gt;
* Ottmarsbocholt&lt;br /&gt;
* Selm&lt;br /&gt;
* Senden&lt;br /&gt;
* Südkirchen&lt;br /&gt;
* Walstedde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Münster ===&lt;br /&gt;
* Albersloh&lt;br /&gt;
* Bösensell&lt;br /&gt;
* Handorf&lt;br /&gt;
* Hiltrup&lt;br /&gt;
* Nienberge&lt;br /&gt;
* Roxel&lt;br /&gt;
* Saerbeck&lt;br /&gt;
* Westbevern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kreis Tecklenburg ===&lt;br /&gt;
* Lienen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
===Kreis Warendorf ===&lt;br /&gt;
* Einen&lt;br /&gt;
* Füchtorf&lt;br /&gt;
* Greffen&lt;br /&gt;
* Hoetmar &lt;br /&gt;
* Ostbevern&lt;br /&gt;
* Ostenfelde&lt;br /&gt;
* Westkirchen&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Diskussion:B%C3%B6sensell&amp;diff=1565939</id>
		<title>Diskussion:Bösensell</title>
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		<updated>2015-03-12T00:05:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: &lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;Erstmalig urkundlich erwähnt wird Bösensell um 890 in einer Urkunde der Abtei Werden, dort heißt  der Ort noch Basinseli, zwei Zeilen tiefer wird derselbe Ort dann Basenseli geschrieben.&lt;br /&gt;
 &#039;&#039;&#039;Gregor von Tours lebte cirka 100 Jahre nach Childerich I.&#039;&#039;&#039;  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bischof Gregor von Tours schrieb 100 Jahre später :Childerich mußte in die Verbannung, weil er den adeligen Töchtern nachstellte. Allerdings hat Gregor von Tours nur aufgeschrieben was man ihm erzählt hat. &lt;br /&gt;
Es wäre gut möglich das Childerich in Britannien war, denn die Römer hatten das Land verlassen, und die Briten hatten die Sachsen gebeten ihnen zu helfen gegen ständige Überfälle von Wikingern und anderen Seefahren, dort kämpfte er an der Seite seiner Krieger, und gewann. &lt;br /&gt;
Nach einigen Jahren kehrte er auf das Festland zurück. Bei seiner Heimreise, die sich über einige Wochen hinzog, erzählte er natürlich von seinen Taten, er war ein Held. Während der Völkerwanderung wohnten einige Menschen an anderen Orten als zuvor. Eine thüringische Frau mit dem Namen Basina hört im Münsterland von dem tapferen Krieger der aus Britannien zurückgekehrt ist, der Ort an dem sie wohnte wurde nach ihr Basinseli genannt. Der Nachbarort wurde um 890 Geldrike genannt, Geldrike - Cheldrike - Childrike, Geldrike und Basinseli in 10 Kilometer Entfernung. Es ist also gut möglich das Childerich und Basina sich in Basinseli kennen lernten. Nachdem er aus Britannien zurück war, übernahm er wieder sein Amt als Regent und heiratete Basina sie gebar ihm einen Sohn mit Namen Chlodwig, sowie zwei Töchter.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Früher war es üblich die Kinder nach den Eltern oder Großeltern zu nennen. Gern wurden auch die Familienmitglieder die heilig gesprochen waren geehrt, indem man einen weiteren Namen zu dem ersten hinzufügte. &lt;br /&gt;
So findet man doch tatsächlich heute noch Namen, die auf Childerich hinweisen und zwar in Bösensell (Basinseli) und Senden einem Nachbarort, allerdings wird heute nicht mehr Childerich geschrieben sondern Wilderich. In Erinnerung an den ersten König der Merowinger aus unserer Familie wird der Vorname Wilderich geführt.&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
	</entry>
	<entry>
		<id>https://genwiki39.genealogy.net/index.php?title=Lothringen/Geschichte&amp;diff=1495276</id>
		<title>Lothringen/Geschichte</title>
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		<updated>2014-10-26T18:12:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Willem2007: /* Von Austrasien zu Lothars Mittelreich */&lt;/p&gt;
&lt;hr /&gt;
&lt;div&gt;== Kelten (Gallier), Römer, Hunnen, Alemannen und Franken ==&lt;br /&gt;
Im ersten Jahrhundert nach Christus siedelten in dem Gebiet des heutigen Lothringen die gallischen Mediomatriker und Leuker, die von Cäsar unterworfen wurden. Für einige Jahrhunderte gehörte Lothringen als Teil der röischen Provinzen Belgica und Germania superior zum Römischen Reich. Im fünften nachchristlichen Jahrhundert plünderten die Hunnen Metz. Im selben Jahrhundert drangen die Alemannen ein und nahmen weite Landesteile in Besitz. Um 500 eroberte der Merowingerkönig Chlodwig das Gebiet. Als er 511 starb wurde Theoderich I., einer seiner vier Söhne König von Austrasien, zu dessen Kernländern Lothringen gehörte; Metz wurde Hauptstadt. Auch bei den nachfolgenden Karolingern spielte Lothringen eine gewichtige Rolle im Reich. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von Austrasien zu Lothars Mittelreich ==&lt;br /&gt;
Unter Chlothar II. und später unter Theoderich III. wurden die merowingischen Teilreiche vereinigt. Der Karolinger Lothar, Enkel Karls des Großen und ältester Sohn Ludwigs des Frommen, erhielt nach dem Vertrag von Verdun 843 einen von Mittelitalien bis an die Nordsee reichenden Landstreifen zwischen dem Ost- und Westfränkischen Reich. Dessen Nordteil wurde 855 beim Übergang auf seinen Sohn Lothar II. nach ihm als &amp;quot;Lotharingien&amp;quot; bzw. &amp;quot;Lotharii regnum&amp;quot; benannt. Obwohl es bereits nach wenigen Jahren zunächst auf das romanische West- und das germanische Ostreich aufgeteilt und kurz darauf 870 vollständig dem germanischen Ostreich einverleibt wurde, blieb der Name bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von Lotharingien zum Herzogtum Lothringen ==&lt;br /&gt;
Während das alte Herzogtum Niederlothringen das Niederrhein- und Maasgebiet umfaßte, entsprach im 10. Jahrhundert das alte Herzogtum Oberlothringen, Mosellanien genannt, etwa dem heutigen Lothringen, allerdings unter Einbeziehung des Gebiets von Trier. Damals bildete sich bereits die über Jahrhunderte nahezu unveränderte deutsch-französische Sprachgrenze heraus, wobei allerdings lange Zeit die Maas die Grenze des Einflußbereichs des deutschen Kaisers und französischen Königs blieb. 1048 fiel Lothringen an Graf Gerhard vom Elsaß, der Herzog von Lothringen wurde; seine Nachkommen herrschten fast vier Jahrhunderte über Lothringen. Im Westen davon wurde 1354 aus der Grafschaft das Herzogtum Bar. Gegen Ende des Mittelalters war Lothringen in fünf zum Deutschen Reich gehörende Herrschaftsbereiche zerrissen: das Herzogtum Lothringen, das Herzogtum Bar, das 1480 nach dem Tode Renes von Anjou an das Herzogtum Lothringen gelangte, und die Bistümer Metz, Verdun und Toul. 1552 eroberte Frankreich die drei genannten Bistümer, die dann 1648 auch rechtlich zu Frankreich kamen. Während der Reformation gelang es den Lutheranern und Calvinisten nicht, in Lothringen Fuß zu fassen. Insbesondere während des 30-jährigen Krieges 1633, aber auch 1663 und 1670 fielen die Franzosen im Herzogtum ein und hinterließen ein verwüstetes und zu 40% entvölkertes Land; 80 Dörfer wurden ausgelöscht. Viele Zuwanderer aus der Schweiz, aus Burgund, aus Savoyen, aus der Freigrafschaft und aus Deutschland kamen darauf nach Lothringen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lothringen wird französisch==&lt;br /&gt;
Nach erneuten französischen Eroberungsversuchen zu Beginn des 18. Jahrhunderts erreichte Herzog Leopold von Lothringen die internationale Anerkennung einer Neutralität für sein Land. Sein Sohn Franz Stefan, der 1736 Maria Theresia heiratete und 1745 deutscher Kaiser wurde, mußte 1735 das Herzogtum Lothringen gegen das Großherzogtum Toskana tauschen. Der polnische Schwiegervater des französischen Königs, Stanislas Leszczynski, wurde neuer Herzog von Lothringen. Damit schied Lothringen aus dem Deutschen Reich aus, kam 1766 formell zu Frankreich und wurde 1801 völkerrechtlich als zu diesem gehörig anerkannt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Von der Französischen Revolution zum Deutsch-Französischen Krieg ==&lt;br /&gt;
1790 wurde Lothringen in vier Departemente aufgeteilt: Meurthe, Meuse, Moselle und Vosges, und 1793 wurden die deutschen Exklaven annektiert. Durch die Französische Revolution 1789 und das napoleonische Kaiserreich wurde schließlich Lothringen fest mit Frankreich verschmolzen. In den napoleonischen Kriegen stellte es zahlreiche Soldaten. 1815 verlor es Saarlouis und Saarbrücken an Preußen. Als Folge von Mißernten stieg in den Jahren 1816/17 der Brotpreis stark an und es kam zu Hungersnöten, die zu Erhebungen führten. 1832 wurden in Nancy aus Protest gegen die hohen Preise und die schlechte Qualität des Brotes die Bäckereien geplündert. Im selben Jahr erreichte die aus Asien kommende Cholera Lothringen, durch die viele Menschen, insbesondere arme, starben. Im zweiten Kaiserreich begann ein großer industrieller Aufschwung, wobei Lothringen an die Spitze der französischen Hüttenindustrie gelangte. Im Juli 1850 fuhr der erste Zug von Nancy nach Metz. Die Bevölkerung wuchs stetig. Durch den Deutsch-Französischen Krieg wurde diese ruhige Entwicklung jäh unterbrochen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vom Reichland bis heute ==&lt;br /&gt;
Nach dem Deutsch-Französischen Krieg (1870-71) mußte Frankreich das Elsaß (ausgenommen das Gebiet Belfort) und große Teile Lothringens (Departement Mosel und Kreise im Departement Murte) an das neue, das zweite Deutsche Reich abtreten. Die Geschichte Lothringens wurde nun die des Reichslandes Elsaß-Lothringen. 1872 wurde das Tal der Breusch, Teil des Departements Vogesen, an Elsaß-Lothringen angegliedert. Traurige Berühmtheit erlangte im Ersten Weltkrieg (1914-18) die lothringische Stadt Verdun, in deren Nähe 1916 auf beiden Seiten Hunderttausende von Soldaten fielen. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Elsaß-Lothringen wieder Frankreich einverleibt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zweiten Weltkrieg (1939-45) wurde Lothringen 1940 von Deutschland annektiert und bis 1945 dem Gau Westmark angegliedert. Seit Ende des Zweiten Weltkriegs gehört es wieder zu Frankreich. Ausblickend bleibt anzuführen, daß der Lothringer Robert Schumann die Montanunion ins Leben rief, die die Vorläuferin der Europäischen Gemeinschaft ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regenten Austrasiens und Lothringens ==&lt;br /&gt;
===Könige von Austrasien - Merowinger ===&lt;br /&gt;
*Theoderich I., Sohn Chlodwigs I. (511-534) &lt;br /&gt;
*Theodebert I., Sohn Theoderichs I. (534-547) &lt;br /&gt;
*Theodobald, Sohn Theodeberts I. (547-555) &lt;br /&gt;
*Chlotar I., Sohn Chlodwigs I. (555-561) &lt;br /&gt;
*Siegebert I., Sohn Chlotars I. (561-575), verheiratet mit Brunhilde &lt;br /&gt;
*Childebert II., Sohn Siegeberts I. (575-597) &lt;br /&gt;
*Theodebert II., Sohn Childeberts II. (597-612) &lt;br /&gt;
*Siegebert II., Neffe Theodeberts II. (613) &lt;br /&gt;
*Chlotar II., Vetter Siegeberts II. (613-622) &lt;br /&gt;
*Dagobert I., Sohn Chlothars II. (622-634) &lt;br /&gt;
*Siegebert III., Sohn Dagoberts I. (634-656) &lt;br /&gt;
*Childerich II., Vetter Siegebert III. (663-674) &lt;br /&gt;
*Dagobert II., Vetter Childerichs II. (674-679) &lt;br /&gt;
===Hausmaier ===&lt;br /&gt;
*Pippin II. von Herstal, Graf und Prinz der Franken (685-714) &lt;br /&gt;
*Karl Martell, außerehelicher Sohn Pippins II. (714-742) &lt;br /&gt;
*Pepin III. der Kurze, Sohn Karl Martells (742-751) &lt;br /&gt;
===Karolingische Könige ===&lt;br /&gt;
*Pepin III. der Kurze, König der Franken (751-768) &lt;br /&gt;
*Karl I. der Große, Sohn Pippins III. (768-814) &lt;br /&gt;
*Ludwig I. der Fromme, Sohn Karls I. (814-840) &lt;br /&gt;
*Lothar I., Sohn Ludwigs I. (843-855) &lt;br /&gt;
*Lothar II, Sohn Lothars I. (855-869) &lt;br /&gt;
*Karl II. der Kahle, Sohn Ludwigs I. (869-870) (870-877 Westreich) &lt;br /&gt;
*Ludwig II. der Stammler, Sohn Karls II. (877-879) (Westreich) &lt;br /&gt;
*Ludwig II. der Deutsche, Sohn Ludwigs I. (870-876) (Ostreich) &lt;br /&gt;
*Ludwig III., Sohn Ludwigs II. des Deutschen (876-879) (Ostreich), dann (879-882) (Gesamtreich) &lt;br /&gt;
*Karl III. der Dicke, Bruder Ludwigs III. (882-887) &lt;br /&gt;
*Arnulf von Kärnten, Neffe Karls III. (887-895) &lt;br /&gt;
===Regenten von 895 bis 959 ===&lt;br /&gt;
*Zwentibold, außerehelicher Sohn Arnulfs (895-900) &lt;br /&gt;
*Ludwig IV. das Kind, Sohn Arnulfs (900-911) &lt;br /&gt;
*Reginar I. Langhals, Enkel Lothars I. (900-915) &lt;br /&gt;
*Karl III. der Einfältige, Sohn Ludwigs II. des Stammlers (911-923) &lt;br /&gt;
*Giselbert, Herzog von Lothringen, Sohn Reginars I. (924-939) &lt;br /&gt;
*Heinrich I., deutscher König (939-944) &lt;br /&gt;
*Konrad der Rote, auch der Weise, Herzog von Lothringen ((944-953) &lt;br /&gt;
*Hermann (954-959) &lt;br /&gt;
===Herzogtum Lothringen ===&lt;br /&gt;
====Haus Bar  ====&lt;br /&gt;
*Frederic I (959-978) &lt;br /&gt;
*Thierry I (978-1027) &lt;br /&gt;
*Frederic II (1027-1033) &lt;br /&gt;
====Haus Verdun  ====&lt;br /&gt;
*Gozelon (1033-1044) &lt;br /&gt;
*Godefroy the Bearded, Sohn des Vorgängers (1044-1047) &lt;br /&gt;
====Haus Elsaß ====&lt;br /&gt;
*Adalbert (1047-1048) &lt;br /&gt;
*Gerard of Alsace, nephew of the previous (1048-1070) &lt;br /&gt;
*Thierry II, Sohn des Vorgängers (1070-1115) &lt;br /&gt;
*Simon I, Sohn des Vorgängers (1115-1139) &lt;br /&gt;
*Mathieu I, Sohn des Vorgängers (1139-1176) &lt;br /&gt;
*Simon II, Sohn des Vorgängers (1176-1205) &lt;br /&gt;
*Ferry II, nephew of the previous (1205-1213) &lt;br /&gt;
*Thiebaut I, Sohn des Vorgängers (1213-1220) &lt;br /&gt;
*Mathieu II, brother of the previous (1220-1251) &lt;br /&gt;
*Ferry III, Sohn des Vorgängers (1251-1303) &lt;br /&gt;
*Thiebaut II, Sohn des Vorgängers (1303-1312) &lt;br /&gt;
*Ferry IV, Sohn des Vorgängers (1312-1329) &lt;br /&gt;
*Raoul, Sohn des Vorgängers (1329-1346) &lt;br /&gt;
*Jean I, Sohn des Vorgängers (1346-1390) &lt;br /&gt;
*Charles II, Sohn des Vorgängers (1390-1431) &lt;br /&gt;
*Isabelle, daughter of the previous, married to Renè of Anjou &lt;br /&gt;
====Haus Anjou-Lothringen ====&lt;br /&gt;
*Renè I of Anjou (1431-1453) &lt;br /&gt;
*Jean II, Sohn des Vorgängers (1453-1470) &lt;br /&gt;
*Nicolas, Sohn des Vorgängers (1470-1473) &lt;br /&gt;
*Yolande, daughter of Renè of Anjou (1473), widow of Ferry II, Count of Vaudèmont &lt;br /&gt;
====Haus Lothringen-Vaudèmont  ====&lt;br /&gt;
*Renè II Count of Vaudèmont, Sohn des Vorgängers (1473-1508) &lt;br /&gt;
*Antoine, Sohn des Vorgängers (1508-1544) &lt;br /&gt;
*Francis I, Sohn des Vorgängers (1544-1545) &lt;br /&gt;
*Charles III, Sohn des Vorgängers (1545-1608) &lt;br /&gt;
*Henry II, Sohn des Vorgängers (1608-1624) &lt;br /&gt;
*Nicole, daughter of the previous (1624-1625), married to her first cousin &lt;br /&gt;
Charles IV &lt;br /&gt;
*Francis II, brother of Henry II (1625) &lt;br /&gt;
*Charles IV, Sohn des Vorgängers (1625-1675) &lt;br /&gt;
*Nicolas Francis, brother of the previous (for a short time in 1634) &lt;br /&gt;
*Charles V, Sohn des Vorgängers (1675-1690) &lt;br /&gt;
*Leopold, Sohn des Vorgängers (1690-1729) &lt;br /&gt;
*Francis III, Sohn des Vorgängers (1729-1737) &lt;br /&gt;
====Nominell Herzog von Lothringen  ====&lt;br /&gt;
* Stanislas Leszczinski, ehemaliger König Polens (1737-1766) &lt;br /&gt;
=== Grafen und Herzöge von Bar ===&lt;br /&gt;
*Frederic I (959-978), married to Beatrix, sister of Hugues Capet &lt;br /&gt;
*Thierry I, Sohn des Vorgängers (978-1027) &lt;br /&gt;
*Frederic II, Sohn des Vorgängers (1027-1033) &lt;br /&gt;
*Sophie, daughter of the previous (1033-1092) &lt;br /&gt;
*Thierry II, Sohn des Vorgängers (1092-1105) &lt;br /&gt;
*Renaut I, Sohn des Vorgängers (1105-1150) &lt;br /&gt;
*Renaut II, Sohn des Vorgängers (1150-1170) &lt;br /&gt;
*Henry I, Sohn des Vorgängers (1170-1189) &lt;br /&gt;
*Thiebaut I, brother of the previous (1189-1214) &lt;br /&gt;
*Henry II, Sohn des Vorgängers (1214-1239) &lt;br /&gt;
*Thiebaut II, Sohn des Vorgängers (1239-1291) &lt;br /&gt;
*Henry III, Sohn des Vorgängers (1291-1302) &lt;br /&gt;
*Edward I, Sohn des Vorgängers (1302-1337) &lt;br /&gt;
*Henry IV, Sohn des Vorgängers (1337-1344) &lt;br /&gt;
*Edward II, Sohn des Vorgängers (1344-1352) &lt;br /&gt;
*Robert, brother of the previous (1352-1411) &lt;br /&gt;
*Edward III, Sohn des Vorgängers (1411-1415) &lt;br /&gt;
*Louis, brother of the previous (1415-1419) &lt;br /&gt;
*Renè of Anjou, great-nephew of the previous (1419-1480), married to Isabelle, daughter of Charles II, Duke of Lorraine &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:History_of_Lorraine]]&lt;br /&gt;
[[fr:Histoire_de_la_Lorraine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lothringen|Geschichte]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Willem2007</name></author>
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